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RBW Sale Night - Volles Haus und Top Genetik

Trotz des gewaltigen Wintereinbruches in Süddeutschland und zum Teil nur schwer passierbaren Straßen, ließen es sich die Züchter und Freunde der Rinderzucht nicht nehmen, am 02.12.2023 im Vermarktungszentrum Süd der RBW in Bad Waldsee die 4. RBW Sale Night zum Erlebnis werden zu lassen. Etwa 50 handverlesene Katalognummern aus 5 Rassen wurden angeboten. So konnten Tiere und Embryonen der Rassen Fleckvieh, Holsteins, Brown Swiss, Jersey und Vorderwälder erworben werden. Zudem waren hochwertigste Abgekalbte Tiere, Exterieurpapiere und Indexpapiere im Angebot, was ein breites und interessiertes Publikum ansprechen konnte. Die von einem Jungzüchterteam in Zusammenarbeit mit der RBW-Mannschaft exzellent vorbereiteten Tiere konnten bereits am frühen Abend in der weihnachtlich dekorierten Halle besichtigt werden. Aber auch die Auktionshalle war mit Auktionsbühne, Werbeständen, Bewirtung und Online-Auktions-Infrastruktur von Farmersbid sowohl auf die Gäste in der Halle, als auch auf die Gäste zuhause an den Bildschirmen bestens vorbereitet. Schnell füllte sich die Halle und flott konnte in die Auktion eingestiegen werden, die von Matthias Schupp als Auktionator und Dirk Ellermann als Pedigree-Leser bestens gemanagt wurde. Zudem erweiterte die Onlineplattform die Möglichkeit der Auktionsteilnahme, was potentielle Käufer aus Belgien, der Schweiz, Österreich und anderen Teilen Deutschlands auch rege nutzten.

Mit der Katalognummer 1, einer sehr kompletten und zuchtwertstarken Nathan-Tochter des Betriebes Aaron Albinger, Winterreute startete die Auktion, die sehr flott und bei bester Stimmung bis zur letzten Nummer durchlief. Sehr gefragt war auch eine Chagall-Tochter mit GZW 141 aus dem Bestand von Hermann Miller, Gutenzell, die für 8.200 € in einen heimischen Zuchtbetrieb wechselte. Teuerstes Brown Swiss-Rind war die Nathan-Tochter Highlight, des Zuchtbetriebes Klaus Hänsler, Breiten. Das angebotene Tier ist mit GZW 156 aktuell das zuchtwertstärkste Tier der Rasse Brown Swiss, das auf vielen Länderskalen zu den Spitzentieren gehört. Es wechselte für 20.000 € in einen Zuchtbetrieb in Österreich. Eine schicke Piano-Tochter in Milch, mit herausragendem Schaupotenzial, aus dem Betrieb Martin Riss, Bad Wurzach, wurde online über Farmersbid nach Belgien verkauft.

Auch die Rasse Fleckvieh konnte mit einem unglaublichen Topseller aufwarten und gleichzeitig auf ein sehr breites Angebot an besten genomischen Rindern sowie auf hochwertige Jungkühe verweisen. Als teuerstes Tier der Auktion beeindruckte die Mystic-Tochter River P des Betriebes Johannes Rauschmaier, Rosswang durch gute körperliche Entwicklung, einen GZW von 140 und als hornloses Rind durch beste züchterische Perspektiven. Es blieb für 22.500 € im Zuchtgebiet. Aus dem gleichen Bestand stammte auch eine abgekalbte Easy-Tochter, die in einen bayrischen Zuchtbetrieb für 4.200 € wechselte. Sehr gefragt waren zudem drei Halbgeschwister aus dem K-Stamm des Betriebes Alfred Berger, Mieterkingen. Die Hayward-, Monet– und Senator-Töchter aus der Erasmus-Tochter Kimera konnten alle auf sehr hohe Zuchtwerte blicken. Zwei der Schwestern verblieben in interessierten Zuchtbetrieben des Landes, ein wechselte in einen bekannten Zuchtbetrieb in Bayern.

Sehr gefragt waren bei Holsteins die sehr hochwertigen abgekalbten Färsen. So konnte eine Money P-Tochter aus der Roxy-Familie, gezüchtet von Thomas Bentele, Adelsreute, für 5.400 € nach Tirol wechseln. Ebenso sehr gefragt, war eine leistungsstarke Adrian PP-Tochter aus dem Betrieb Fuchs GbR, Argenbühl, die durch sehr viel Typ und Kaliber beeindruckte und im Allgäu verblieb. Begehrt war zudem eine sehr rahmige Lambda-Tochter des Betriebes Mock, Markdorf, die ins oberschwäbische Zuchtgebiet wechselte. Der Betrieb Schürer-Hammon, Oettingen konnte zudem zuchtwertstarke Nachkommen aus Supershot Delicia anbieten, die an interessierte Zuchtbetriebe in Baden-Württemberg verkauft wurden. Aus dem Betrieb Schädler GbR, Uttenhofen wechselte eine Hawk-Tochter mit sehr kompletten und hohen Zahlen in einen Zuchtbetrieb auf der Baar. Sehr gefragt waren zudem die angebotenen Holstein-Embryonen.

Mit zwei Jersey-Tieren und 3 Vorderwälder Tieren wurde das Rasse-Spektrum weit aufgespannt. Die beiden Jersey-Tiere aus dem Betrieb Wiethege, Halver konnten für durchschnittlich 4.400 € verkauft werden, wobei sich die abgekalbte Jordan-Tochter aus Q Zik Dalia sehr leistungsbereit zeigte, die tragende Jordan-Tochter aus Valentino Damaris sehr viel Feinheit brachte. Die Vorderwälder Tiere wurden aus den Betrieben Gerhard Klausmann, St. Georgen und Stefan Weiss, Schönwald bereitgestellt und konnten sich sehr gut entwickelt mit viel Breite und Kapazität zeigen, sie wurden für durchschnittlich 2.900 € verkauft.

Zudem wurde ein wunderschöner Adventskranz auktioniert. Der Erlös wird für das Kinder-Hospiz Ulm gespendet.

In der Summe war die 4. Sale Night in Bad Waldsee ein voller Erfolg, der vor allem der sehr guten Vorbereitung und Tierauswahl zu verdanken war, die es ermöglichte, alle Segmente auf höchstem Niveau anzubieten, was mit einem Durchschnittspreis von 5.283 € belohnt wurde und vielen Käufern nun die Möglichkeit gibt, sowohl im Zuchtgeschehen als auch im Schaugeschehen künftig eine Rolle spielen zu können. Abgerundet wurde der Abend mit einer gigantischen Jungzüchterparty, die in gewohnter Weise die Halle bis in die Morgenstunde beben ließ.

Ein Dank an dieser Stelle allen Züchtern, die die Genetik zur Verfügung gestellt haben und zudem dem außerordentlich erfolgreichen Vorbereitungsteam für die überaus professionelle Arbeit.


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