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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Newsletter vom 28.06.2016

RBW-Newsletter 28.06.2016

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Vertreterversammlung der RBW

Am 24. Juni 2016 fand in Ulm-Seligweiler die Vertreterversammlung der RBW statt. Der Vorsitzende Georg Häckel konnte als besonderen Gast Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch begrüssen, die es sich nicht nehmen ließ, in einem ausführlichen Grußwort, die Unterstützung der Landesregierung für die Rinderhalter zum Ausdruck zu bringen.

 

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BT-Restriktionsgebiete erwartet

Nach internen Informationen werden ab spätestens Mitte Juli die ersten BT-8-Restriktionsgebiete in Baden-Württemberg erwartet. Betroffen sein werden wahrscheinlich die Kreise Lörrach, Emmendingen, Teile des Breisgau-Hochschwarzwaldes und Teile von Waldshut-Tiengen.

 

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Exportrinder Fleckvieh dringend gesucht

Aktuell suchen wir für mehrere Exportanfragen Exportrinder der Rasse Fleckvieh, 3-6 Monate tragend (besamt Januar 2016 bis April 2016), geboren nach dem 1.8.2014.

 

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Starke Kälbernachfrage

Saisonbedingt erfahren wir aktuell eine sehr starke Nachfrage nach Fleckviehbullenkälbern. Mit Durchschnittspreisen dicht an den 6 € je kg kann aktuell die Nachfrage kaum bedient werden.

 

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Neue Bullen

Mit Hutorio, Mirolo und Vollpolar kommen drei neue Fleckviehbullen in die Ausgabe, die ab 8.7. verfügbar sind. Mit Erice PP und Slatesire kommen zu eben diesem Termin zwei neue Holsteinbullen in die Ausgabe, Arcardo Red ist ab sofort verfügbar.

 

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Vertreterversammlung der RBW

Am 24. Juni 2016 fand in Ulm-Seligweiler die Vertreterversammlung der RBW statt. Der Vorsitzende Georg Häckel konnte als besonderen Gast Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch begrüssen, die es sich nicht nehmen ließ, in einem ausführlichen Grußwort, die Unterstützung der Landesregierung für die Rinderhalter zum Ausdruck zu bringen. Sie führte aus, dass bei Ungleichheiten am Markt, alle Marktpartner gefordert seien, Lösungen zu finden, die Politik hierfür nur Rahmenbedingungen schaffen könne. Sie betonte zudem die Bedeutung von regionalen Vermarktungsaktivitäten und verwies auf den 10-Punkte Plan des Landwirtschaftsministeriums. Gleichzeitig hob sie hervor, dass die Landesregierung mit MEPL III 16 Förderprogramme für landwirtschaftliche Familienbetriebe zur Verfügung stelle. Am Beispiel FAKT erläuterte sie die Förderung der umweltgerechten Grünlandbewirtschaftung sowie die Berücksichtigung von Tierwohl. Frau Gurr-Hirsch führte zudem aus, dass die RBW als starker Partner den Rinderhaltern im Lande zur Seite stehe.

 

Herr Häckel und die Geschäftsführer Dr. Mathiak und Dr. Weidele konnten im Anschluß an das Grußwort von Frau Gurr-Hirsch auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Dabei wurden mehr als 77.000 Tiere durch die RBW und ihre Töchter vermarktet. Gleichzeitig konnte in der Besamung auf eine solide Inlandsvermarktung und einen sehr guten Verkauf im Export sowie in andere deutsche Regionen geblickt werden. Die Partnerschaften im Eurogenetik-Verbund sowie funktionierende Zuchtprogramme der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh machten es möglich, den Mitgliedern beste Genetik zu sehr günstigen Konditionen anzubieten. Dies führte erneut zu einem steigenden Marktanteil im Zuchtgebiet. Zudem konnte die RBW zum ersten Mal den Besamungskunden einen Treuebonus mit einem Volumen von über 650.000 € ausschütten, was praktisch einer Samenpreissenkung von 10,5 % an allen Sameneinkäufen bei der RBW im Jahr 2015 entsprach.

 

Dr. Weidele verwies in seinem Bericht auf die intensiv laufenden Zuchtprogramme und erläuterte, dass die nun anlaufenden Projekte zu weiblichen Lernstichproben ein neues Kapitel in der Rinderzucht einläuten. Gleichzeitig sieht er in dieser neuen Form der Einbindung der Betriebe ein wichtiges Instrument zur Sicherung der bäuerlichen Rinderzucht.

 

Turnusgemäß standen Wahlen des Beirates und der Rasseausschüsse auf der Tagesordnung, nachdem im Herbst die Vertreter der Vertreterversammlung neu gewählt worden waren. Aus dem Beirat schieden Willi Armbruster, Frutenhof, Rudi Bauer, Buggensegel und Dieter Schänzel, Essingen aus. Neu gewählt wurden Hans-Jörg Keck, Turmhof, Michael Gekle, Rexingen und Thomas Bentele, Adelsreute. Georg Häckel bedankte sich bei den scheidenden Beiräten für ihr langjähriges Engagement. Alle drei waren seit Gründung der RBW im Beirat tätig und zudem bereits in den Vorgängerorganisationen ehrenamtlich aktiv. Zudem bekleidete Willi Armbruster das Amt des Rasseausschuß-Vorsitzenden der Rasse Fleckvieh, Rudi Bauer war Rasseausschuß-Vorsitzender der Rasse Holsteins. Die vollständige Besetzung des Beirates sowie die Mitglieder der Rasseausschüsse finden Sie auf der RBW-Homepage .

BT-Restriktionsgebiete erwartet

Nach internen Informationen werden ab spätestens Mitte Juli die ersten BT-8-Restriktionsgebiete in Baden-Württemberg erwartet. Betroffen sein werden wahrscheinlich die Kreise Lörrach, Emmendingen, Teile des Breisgau-Hochschwarzwaldes und Teile von Waldshut-Tiengen. Genauere Informationen werden folgen, sobald diese vorliegen. Sollten Sie bisher noch nicht geimpft haben, setzen sie sich unverzüglich mit ihrem Hoftierarzt in Verbindung.

Exportrinder Fleckvieh dringend gesucht

Aktuell suchen wir für mehrere Exportanfragen Exportrinder der Rasse Fleckvieh, 3-6 Monate tragend (besamt Januar 2016 bis April 2016), geboren nach dem 1.8.2014. Die Leistungsanforderungen liegen bei 6000 kg 1.La oder 6500 kg im Durchschnitt. Bitte melden sie die Tiere unverzüglich bei Ihrem Außendienstmitarbeiter oder an der RBW-Geschäftsstelle unter Tel.: 07586-9206-30 bis 34 oder Fax 35.

Starke Kälbernachfrage

Saisonbedingt erfahren wir aktuell eine sehr starke Nachfrage nach Fleckviehbullenkälbern. Mit Durchschnittspreisen dicht an den 6 € je kg kann aktuell die Nachfrage kaum bedient werden. Melden Sie deshalb unverzüglich Fleckviehkälber für die Auktion unter Tel.: 07586-9206-30 bis 34 oder für die Festvermarktung über die KKS bei Ihrem Außendienstmitarbeiter oder dem Kälbersammler an.

Neue Bullen

Mit Hutorio, Mirolo und Vollpolar kommen drei neue Fleckviehbullen in die Ausgabe, die ab 8.7. verfügbar sind. Mit Erice PP und Slatesire kommen zu eben diesem Termin zwei neue Holsteinbullen in die Ausgabe, Arcardo Red ist ab sofort verfügbar.

 

Vollpolar (GZW 132) ist der höchste, aktuell verfügbare Vollwert-Sohn, der über Polarbär auf die Vanstein-Tochter Gundis von Longinus Lang, Kleintobel zurückgeht. Vollpolar vererbt bei knapperem Rahmen sehr gute Fundamente bei fehlerfreien Eutern (115). Dabei zeichnet er sich vor allem durch sehr ausbalancierte Euterkörper aus. Er kann sowohl Vordereuter als auch Schenkeleuter verbessern und wird deutliche Zentralbänder und einen hohen Euterboden hinterlassen. Seine positive Milchmengenvererbung von +663 kg Milch kombiniert er mit einem guten Fleischwert (112) in Kombination mit guter Nutzungsdauer, Eutergesundheit und Melkbarkeit. Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Mirolo (GZW 130) ist ein sehr kompletter Mint-Sohn, der aus Renwart und Hupsol gezogen ist. Die hinter ihm stehende Kuhfamilie zeichnet sich durch sehr gutes Exterieur aus und kann über Generationen auf langlebige Kühe des Bestandes Hof Aischland blicken. Mirolo bringt mit mehr als +900 kg Milch ausreichend Leistung, die er mit einem positiven Fleischwert kombiniert. Zudem hat er mit 121 einen sehr hohen Fitnesswert, der vor allem durch Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit und Eutergesundheit überzeugt. Mirolo vererbt ausreichend Rahmen und Typ bei sehr überzeugenden Eutern (Euter 121). Diese werden vor allem durch Vordereuterlänge und guten Euterboden bestimmt. Mirolo kann breit zur Verbesserung von Leistung und Eutern eingesetzt werden. Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Hutorio (GZW 128) ist ein Hutera-Sohn aus der Zucht von Jörg Schreck, Gissigheim. Hinter dem Bullen stehen mit Homorry, Ilion, Walbo, Rekel und Horb eine Reihe von ausgesprochenen Kuhmachern, die bereits in der Vergangenheit positive Spuren in der heimischen Fleckviehzucht hinterlassen haben. Hutorio selbst ist ein Ausnahme-Hutera-Sohn, der viel Format verspricht und dies gleichzeitig mit bestem Euter (121) und idealen Fundamenten kombiniert. Er kann gezielt zur Verbesserung von Zentralband, Euterboden Strichstellung und Strichform eingesetzt werden. Gleichzeitig kombiniert er gute Melkbarkeit mit guter Eutergesundheit. Bei fast 700 kg Milch bringt er positive Inhaltsstoffe. Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Mit Slatesire (RZG 147) kommt ein sehr hoher früher Slate-Sohn in den Einsatz, der auf die Kuhfamilie von Sully Shottle May EX 90 und damit auf die Kuhfamilie von McCutchen, Meridian und Mahuva zurückgeht. Er kombiniert sehr komplettes, hohes Exterieur (RZE 132) mit guter Milchleistung und zeigt zudem positive Werte für Nutzungsdauer, Eutergesundheit, und alle Kalbmerkmale. Slatesire kann gezielt zur Verbesserung von Körper, Fundament, Hintereuterhöhe, Euterboden und Strichlänge eingesetzt werden. Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Erice PP (RZG 133) ist einer der komplettesten reinerbig hornlosen Holsteinbullen in Deutschland. Er geht als Eraser P aus Maurice aus Magna auf die Gypsy Grand Familie und damit auf die Kuhfamilie von Goldwin zurück. Erice PP vererbt sehr viel Größe, ideal gestellte Hinterbeine und bringt sehr gute Euter (117). Dabei kann er durch Hintereuterhöhe, Zentralband und Strichlänge überzeugen. Zudem zeigt er eine ideale Strichplatzierung hinten, weshalb er sich gut für Betriebe mit automatischen Melksystemen eignet. Zudem vererbt Erice PP gute Nutzungsdauer, gute Melkbarkeit und sehr gutes Melkverhalten. Da Erice PP reinerbig hornlos ist, werden alle Kälber von ihm hornlos sein. Nähere Informationen finden Sie hier .

 

Mit Arcardo-Red startet ein RH-Bulle der besonderen Art. Arcardo (RZG 142) entstammt als Archive-Red aus Alchemy aus Super aus der Familie von Regiment Apple EX-96 bzw. Durham Altitude EX-95, aus der bereits Bullen wie Advent, Acme und Jotan hervorgegangen sind. Der Bulle verfügt somit über viele Generationen von excellenten oder VG-Kühen im Pedigree. Mit einer Eutervererbung von 130 und einem Gesamtexterieur von 127 läßt er keine Wünsche offen und kann Schaukühe der nächsten Generation produzieren. Zusätzlich vererbt er fast +1200 kg Milch bei fast ausgeglichenen Inhaltsstoffen. Zudem ist er positiv in nahezu allen funktionalen Merkmalen. Er ist deutlich überlegen in Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit, Melkbarkeit und Eutergesundheit, was in der Summe zu einem RZFit von 130 führt. Nähere Informationen zum Bullen finden Sie hier

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