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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Newsletter vom 25.06.2015

RBW-Newsletter 25.06.2015

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

RBW-Vertreterversammlung tagt in Seligweiler

Bei der Vertreterversammlung der RBW am 19.6.2015 in Ulm-Seligweiler konnten die Rinderzüchter des Landes Baden-Württemberg auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2014 blicken. Trotz vieler Auflagen hinsichtlich notwendiger Blutuntersuchungen, beispielsweise auf das Schmallenberg-Virus, konnte der Export von Zuchtrindern erneut belebt werden.

 

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Aus der Vermarktung

Aktuell läuft die Kälbernachfrage auf allen Absatzwegen auf sehr hohem Niveau. Die Preise der Fleckviehbullenkälber zeigen sich seit Wochen stabil über 6 €, somit können Landwirte mit guten Kälbern diesen Höhenflug nutzen.

 

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Neue Bullen

Nachdem die Bullen bereits angekündigt worden sind, steht nun ausreichend Sperma der Fleckviehbullen Hauberg (GZW 137) und Salvio (GZW 134) sowie der Holsteinbullen Bexo (RZG 145) und Lopic P (RZG 137) zur Verfügung.

 

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RBW-Vertreterversammlung tagt in Seligweiler

Bei der Vertreterversammlung der RBW am 19.6.2015 in Ulm-Seligweiler konnten die Rinderzüchter des Landes Baden-Württemberg auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2014 blicken. Trotz vieler Auflagen hinsichtlich notwendiger Blutuntersuchungen, beispielsweise auf das Schmallenberg-Virus, konnte der Export von Zuchtrindern erneut belebt werden.

 

Zudem waren die Mitglieder und Mitarbeiter der RBW trotz umfangreicher Schau- und Messeveranstaltungen und von deutlich unter Druck stehenden Kälberpreisen in der Lage, die Stückzahl der vermarkteten Tiere erneut auf nun 76.500 zu erhöhen. Mit einem Gesamtviehumsatz von 33 Mio. € gehört die RBW sowie ihre Töchter KKS GmbH und agroService GmbH zu den größten Tiervermarktern im Süden Deutschlands. Gleichzeitig machte es die sehr hochwertige Produktpalette im Bereich Besamung möglich, die Marktanteile an der Besamung in Baden-Württemberg erneut auszubauen.

 

Auch 2014 konnte die Zahl der vermarkteten Dosen gesteigert werden. In der Summe erreichte die RBW einen Gewinn von 760.719 €. Aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage der RBW wurde bekannt gegeben, dass der Beirat beschlossen habe, ab dem Jahr 2015 in Abhängigkeit des jeweilig erzielten Jahresergebnisses den Besamungsmitgliedern einen Treuebonus zu gewähren.

 

Dr. Mathiak erörterte in seinem Geschäftsbericht, dass besonders die ausufernde Bürokratie und die ungleiche Abwicklung von Exporten innerhalb benachbarter Bundesländer zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil führe und dies zudem kein positiver Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls bedeute. Dr. Weidele führte aus, dass vor allem die intensiv geführten Zuchtprogramme den Erfolg der Landwirte und der Organisation ausmachen.

 

Mit der flächendeckenden Typisierung wird das genetische Potential aller Mitglieder erschlossen und gleichzeitig wieder sehr viel Geld an die Mitgliedsbetriebe transferiert. Der Vorsitzende Georg Häckel sowie sein Stellvertreter Markus Mock bedankten sich in ihren Grußworten vor allem bei den intensiv vermarktenden Betrieben sowie ausdrücklich bei den Mitarbeitern der RBW für das Geleistete im abgelaufenen Jahr. Mit RBW-Schau, verschiedenen Bundesschauen, EuroTier, LWH und vielen weiteren Veranstaltungen waren Großteile der Mitarbeiter über das ganze Jahr hinweg mit weiteren Aufgaben betraut gewesen.

 

Im Zuge der Vertreterversammlung konnten auch in diesem Jahr mit den Auszeichnungen „Züchter des Jahres“ Mitglieder mit der höchsten züchterischen Auszeichnung der RBW geehrt werden. Preisträger des abgelaufenen Jahres waren Simpert Dangelmaier, Simmisweiler (Fleckvieh), Manfred Erthle, Eggingen (Holsteins) und Martin Hänsler, Wangen (Braunvieh). Mit der Marketing-Münze in Silber wurden Stefan Göggerle, Rainau (Fleckvieh), Kerstin und Markus Mock, Markdorf (Holsteins) und Robert Schwarz, Argenbühl (Braunvieh) ausgezeichnet.

 

Als Gastreferentin konnte Frau Dr. Lind, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR), gewonnen werden. Sie referierte über die Herausforderungen der Rinderzucht und betonte, dass die Rinderzucht heute in einem vielschichtigen Spannungsfeld von Tierwohl, Tierschutz, Umweltschutz, Ökonomie und vielen weiteren Faktoren stehe. Dies mache es erforderlich, sich als Rinderzucht gemeinsam neu aufzustellen. In diesem Zusammenhang warb sie für die Neuorganisation der deutschen Tierzucht, die eine Verschmelzung von ASR, DHV, DLQ, BDF und ZDS mit der ADR anstrebe.

Aus der Vermarktung

Aktuell läuft die Kälbernachfrage auf allen Absatzwegen auf sehr hohem Niveau. Die Preise der Fleckviehbullenkälber zeigen sich seit Wochen stabil über 6 €, somit können Landwirte mit guten Kälbern diesen Höhenflug nutzen. Auch die Nutzkälber Holsteins und Braunvieh können von dieser Preisentwicklung profitieren. Der Basispreis für Holsteinkälber mit 60 kg liegt aktuell bei 170 €. Nutzen sie deshalb die Absatzmöglichkeiten der Auktion oder der KKS Festvermarktung. Anmeldungen zur Auktion unter Tel.: 07586-9206-30 bis 34 oder Fax 35. Rückfragen zur Festvermarktung richten Sie an D. Mebus unter Tel.: 0172-7471929 oder K.-P. Bürkle unter Tel.: 0172-7671943.

 

Erstaunlicher Weise zeigt sich trotz des Sommerbeginnes die Exportnachfrage sehr stabil. Melden Sie deshalb unverbindlich 3-6 Monate Tragende der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh unter Tel.: 07586-9206-30 bis 34 oder Fax 35. Es bleibt zu erwarten, dass die Nachfrage in den Hochsommermonaten einbricht, weshalb jetzt noch Platz geschaffen werden kann.

Neue Bullen

Nachdem die Bullen bereits angekündigt worden sind, steht nun ausreichend Sperma der Fleckviehbullen Hauberg (GZW 137) und Salvio (GZW 134) sowie der Holsteinbullen Bexo (RZG 145) und Lopic P (RZG 137) zur Verfügung.

 

Mit dem Fleckviehbullen Hauberg kommt ein sehr interessanter und hoher Hurrican-Sohn in den Einsatz (GZW 137). Er ist mit Hurrican aus Rau aus Repteit aus Strovanna aus Romen von Hermann Wurz, Langenau sehr interessant und euterbetont gezogen. Bei guter Milchmenge (+865 kg) vererbt er noch verträgliche Inhaltsstoffe. Zudem zeigt er gute Werte für Nutzungsdauer (124), Eutergesundheit (119) und Fitness (129). Er wird mittelrahmige Kühe mit sehr guten Eutern hinterlassen, bei der Paarung ist auf die Melkbarkeit zu achten. Näheres finden Sie hier .

 

Mit Salvio kommt ein hochinteressanter Salvavenia-Sohn aus der bekannten und weit verzweigten S-Familie von Reinhold Haag, Berwinkel zum Einsatz. Diese Kuhfamilie zeichnet sich durch langlebige Kühe aus und bringt zudem positive Werte für alle funktionalen Merkmale. Viele Vertreterinnen waren zudem bereits auf Schauen zu sehen. Bei mittlerem Format verspricht der Outcross-Bulle Salvio positive Eiweißprozente (+0,06), sehr gute Nutzungsdauer (121) und Eutergesundheit (113). Zudem kann er zur Verbesserung von Euter (110) und Fleischwert (114) eingesetzt werden. Mehr Informationen finden Sie hier .

 

Mit Bexo (RZG 145) kann die RBW auf einen der komplettesten Boss-Söhne der Holsteinzucht blicken. Bexo wurde von Elmar Kuon, Warthausen gezogen und geht auf eine heimische Kuhfamilie zurück, die seit 45 Jahren auf dem Betrieb gezüchtet wird und bereits eine Reihe von Bullenmüttern hervorgebracht hat. Mit Boss*Evolve*Stylist*Laudan*Brett*Brock*Nick zeigt er ein nutzungsdauer- und eiweißbetontes Pedigree, was sich im Zuchtwert wiederfindet. Er wird sehr komplette gut ausbalancierte Kühe hinterlassen und verspricht zudem positive Eiweißprozente. Näheres finden Sie hier .

 

Das Programm der hornlosen Holsteinbullen wird mit Lopic P ergänzt. Als Long P-Sohn (Großvater Jeeves) aus Epic aus Shottle geht er auf Durham Atlee EX 92 zurück und ist mit Sicherheit einer der exterieursichersten verfügbaren hornlosen Holsteinbullen. Neben seiner Milchmengenvererbung von über 1000 kg Milch bringt er sehr hohe Werte für Nutzungsdauer (127), Fruchtbarkeit (117) und alle Kalbemerkmale. Er kombiniert dies, bedingt durch seine exterieurstarke Kuhfamilie mit ausreichend Körper, sehr guten Fundamenten (125) und Eutern (123) was mit 128 zu einem hohen Gesamtexterieur führt. Lopic P ist eine echte Bereicherung der Hornloszucht, da er unter Berücksichtigung der Melkbarkeit keine weiteren Kompromisse erforderlich macht. Weitere Informationen entnehmen Sie hier .

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