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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Newsletter vom 08.04.2015

RBW-Newsletter 08.04.2015

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit der Aprilzuchtwertschätzung bestätigen sich die bisher bekannten nachkommengeprüften Bullen, von den 7 höchsten Bullen sind 5 in Baden-Württemberg geboren oder stammen aus dem Programm der RBW. Somit sind es Bullen wie Wio, Wille, Winnor, und Valig, die immer noch das Geschehen in der Liste vorne weg bestimmen.

 

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Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit der aktuelle Zuchtwertschätzung kann sich die RBW mit ihrer Produktpalette weit vorne in der Spitze der Top-Liste platzieren. Insgesamt ist die Top-Liste stark geprägt von Balisto- und Boss-Söhnen und damit von Bookem-Blut, 11 der Top-20 haben Boss oder Balisto als Vater, so dass die Suche nach kompletten Söhnen oder alternativem Blut begonnen hat.

 

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Zuchtwertschätzung Braunvieh

Mit der April-Zuchtwertschätzung Braunvieh konnten sich die Top-Bullen der RBW weiter bestätigen. Die große Anzahl an Spitzenplatzierungen bestätigt das intensive Zuchtprogramm, zudem konnten sich bereits als genomische Jungbullen breit eingesetzte Bullen nun mit Töchterergebnissen bestätigen und machen einen nachkommengeprüften Einsatz nun möglich.

 

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Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit der Aprilzuchtwertschätzung bestätigen sich die bisher bekannten nachkommengeprüften Bullen, von den 7 höchsten Bullen sind 5 in Baden-Württemberg geboren oder stammen aus dem Programm der RBW. Somit sind es Bullen wie Wio, Wille, Winnor, und Valig, die immer noch das Geschehen in der Liste vorne weg bestimmen.

 

Allerdings sind all diese Bullen nicht im Einsatz, da sie aktuell von den hoffnungsvollen genomischen Bullen überrundet werden. Nur 8 nachkommengeprüfte Bullen befinden sich unter den Top 200. Höchster Neueinsteiger ist der Bulle Iwinn, der nun mit Töchtern aufläuft und sich mit GZW 132 und +1254 kg Milch bestätigt. Er läuft zudem mit einem Euterzuchtwert von 115 an. Iwinn ist TP-Träger und wird deshalb nicht in den breiten Einsatz gehen können. Von Iwinn können sich die Söhne Imorry (GZW 137) und Irosh (GZW 133) sehr gut bestätigen. Beide Bullen sind erbfehlerfrei und zeigen eine sehr hohe Milchmengenvererbung. Als dritter Iwinn-Sohn wird Isimo (GZW 130) demnächst verfügbar sein, er geht auf Homorry zurück und verspricht mehr als 1000 kg Milch bei 123 Euter.

 

Ebenfalls sehr gut mit einem Zuchtwert von GZW 124 läuft Imonis an, der allerdings auch TP-Anlageträger ist. Einer der interessantesten Neueinsteiger ist Vaudela, der mit GZW 120 startet und dabei eine Eutervererbung von 133 bringt. Er ist damit zusammen mit Vasto und Siwil einer der besten Eutervererber der Rasse Fleckvieh. Vasto ist übrigens bereits ein Vaudela-Sohn mit einem Euterzuchtwert von 132. Siwil bleibt als Silverstar aus Wilhelm nicht nur eine Outcross-Alternative sondern kann weiterhin gezielt als Euterverbesserer verwendet werden. Zu den GZW-stärksten Bullen zählen Windstone (GZW 141) und Evergreen (GZW 139), Windstone kann erneut leicht zulegen und steht nun bei +1259 kg Milch. Evergreen bleibt der höchste Everest-Sohn bei fast 1000 kg Milch. Ebenfalls sehr exterieurstark ist Evra als weiterer Everest-Sohn, der auf die Wille-Kuhfamilie zurückgeht (GZW 131). Hurrican hält sich bei GZW 138, von ihm tauchen inzwischen die ersten Söhne auf, von denen allerdings noch kein Sperma am Markt ist. In größerer Zahl kommen zudem die Hutera-Söhne.

 

Die interessantesten dürften hierbei Hubraum (GZW137), Hotrocket (GZW 134) und Hapino (GZW 134) sein. Von Hubraum war bisher das Sperma nur schwer verfügbar und konnte deshalb nur in der gezielten Paarung eingesetzt werden. Auch Hotrocket war bereits als Bullenvater im Einsatz, er vererbt viel Milch und kann als Hutera-Sohn aus Gebalot als Blutalternative eingesetzt werden. Hapino stammt aus der Mutter von Manor (Manor GZW 135), er wird wie sein Bruder typstarke Tiere mit viel Milch hinterlassen. Obwohl Polarbär einige Punkte mit weiteren Töchterinformationen abgeben musste, haben sich seine Söhne Polarstern (GZW 135), Polarsee (GZW 128) und Polaroid (GZW 133) recht gut gehalten. Auch Vlax hat mit Töchterergebnissen verloren und ist nun ein unterdurchschnittlicher Milchmengenvererber, umso erfreulicher ist jedoch, dass sich die Vlax-Söhne Vlinno (Muttersvater Winnor, GZW 130) und Vlaro (Muttersvater Robi, GZW 133) sehr gut gehalten haben, sie gehören zu den höchsten seiner Söhne und versprechen sehr gutes Exterieur.

 

Neu ist der Rumgold-Sohn Voila, der auf Wal und Bosbo zurückgeht und damit breit einsetzbar ist. Er startet mit einem Gesamtzuchtwert von 135 in Kombination mit sehr hohem Exterieur, genug Rahmen und fehlerfreien Eutern. Ebenfalls neu ist der Bulle Orka, der als Obi-Sohn 120 im Euter verspricht.

 

In der Summe eine sehr gute Zuchtwertschätzung für die Mitglieder der RBW. Die aktuelle Bullenempfehlung finden sie ab nächster Woche auf www.rind-bw.de , sobald die Rasseausschüsse getagt haben.

Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit der aktuelle Zuchtwertschätzung kann sich die RBW mit ihrer Produktpalette weit vorne in der Spitze der Top-Liste platzieren. Insgesamt ist die Top-Liste stark geprägt von Balisto- und Boss-Söhnen und damit von Bookem-Blut, 11 der Top-20 haben Boss oder Balisto als Vater, so dass die Suche nach kompletten Söhnen oder alternativem Blut begonnen hat.

 

Mit Modeco und Shellrock landen zwei Bullen unter den besten 20, die zugleich etwas alternativer gezogen sind. Nachdem bereits nach der letzten Zuchtwertschätzung der Bulle Modeco (RZG 160) eingestiegen war, kann er sich trotz erheblicher Basisanpassung auf Platz 6 halten. Er entstammt der bekannten Valiant Fawn-Familie und wurde von Martin Lederer, Kirchberg gezüchtet. Mit Shellrock (RZG 156) kann sich zudem ein sehr hoher Shotglass-Sohn in der Spitze etablieren. Er geht auf die Golden Echo-Familie zurück und verspricht sehr viel Milch und sehr gute Euter. Auch der Chevrolet-Sohn Chic kann sich mit RZG153 unter den besten 50 etablieren. Er zeigt sehr hohe Werte für Nutzungsdauer und zudem eine gute Leistungsvererbung, er stammt aus der Radieuse-Familie. Mit RZG 151 kann sich mit Shelli zudem ein weiterer Shotglass-Sohn der RBW in der Spitze etablieren, er hat extrem hohe Werte für Nutzungsdauer und geht über Super auf Rudolph Missy zurück. Boston ist einer der interessantesten Boss-Söhne der Top-Liste. Er kann mit RZG 150 starten und zeigt sich sehr ausgewogen in allen Merkmalen. Bei mittlerer Milchmenge verspricht er deutlich positive Inhaltsstoffe. Mit RZG 146 ist auch Garock sehr hoch, er ist als Galaxy aus Shamrock eine interessante Alternative, der durch gute Nutzungsdauer, Eutergesundheit und Fruchtbarkeit punkten kann. Beaco hält sich bei RZG 145 und kann als Beauty aus Bronco aus Ramos schon fast wieder als alternatives Blut angesprochen werden. Seine Stärken liegen in der Fundamentvererbung und der Verbesserung der Eutergesundheit. Mit Booman, Bano, Gabo, Nubow, Eprysha und Aick verfügt die RBW zudem noch über eine Vielzahl von Bullen mit mehr als RZG 140.

 

Bei den geprüften Vererbern fällt vor allem Mango auf, der nun mit über 370 Töchtern einen RZG 129 zeigt. Er wird mittlere Milchmenge hinterlassen und spätreife Tiere mit guten Eutern produzieren. Exol steigt mit seinen ersten 92 Töchtern auf Anhieb bei RZG 126 ein. Dabei hinterläßt er sehr komplettes Exterieur, er kann sich trotz Abschreibung sowohl im Euter als auch im Fundament deutlich verbessern. Er kann zudem gezielt zur Verbesserung der Eiweißprozente verwendet werden. Er ist als AltaExacter-Sohn aus Mascol aus Kievest eine absolute Blutalternative.

 

Bei den rotbunten Holsteins kann die RBW mit Falto P (RZG 146) einen sehr interessanten genetisch hornlosen Bullen ausweisen, der bei mittlerer Milchmenge sehr hohe Inhaltsstoffe vererbt. Er hat seine Wurzeln in der Roxy-Familie. Auch der Kanu P-Sohn Katana P (RZG 138) ist hornlos. Er ist ein starker Eutervererber, der sehr viel Milch hinterlassen wird. Auch Snowburn-Red und Aickburn-Red können sich bei RZG 138 bestätigen. Alexo-Red (Alchemy*Alexander) kann sich bei RZG 135 und einem Exterieur von 130 bestätigen, in der Nutzungsdauer verbessert er sich auf 135. Er hat seine Wurzeln in der August-Familie.

 

Damit kann die RBW auf ein sehr breites und hochwertiges Angebot blicken, die Bullenempfehlung wird demnächst vom Rasseausschuß beraten und auf www.rind-bw.de verfügbar sein.

Zuchtwertschätzung Braunvieh

Mit der April-Zuchtwertschätzung Braunvieh konnten sich die Top-Bullen der RBW weiter bestätigen. Die große Anzahl an Spitzenplatzierungen bestätigt das intensive Zuchtprogramm, zudem konnten sich bereits als genomische Jungbullen breit eingesetzte Bullen nun mit Töchterergebnissen bestätigen und machen einen nachkommengeprüften Einsatz nun möglich.

 

Mit den Bullen Erado, Husold, Vaju, Eastrog, Visa, Hupays, Varasty, Valtra, Varonto, Anibay, Purpro, Vinko, Virand und Highleng besitzt die RBW alleine 14 Bullen mit GZW 130 und mehr. Dabei ist die RBW mit Vaju (GZW 134), Varasty (GZW 132), Varonto (GZW 132) und Vinko (GZW 131) mit einer Vielzahl von interessanten Vanpari-Söhnen ausgestattet. Zudem ermöglicht die interessante Auswahl an Volvo-Söhnen (Visa (GZW 133), Valtra (GZW 132), Voli (GZW 128) und Violo (GZW 127)) einen typstarken und eutersicheren Einsatz. Visa ist gleichzeitig der höchste deutsche Volvo-Sohn. Von speziellem Interesse sind die Anibal-Söhne von denen die RBW mit Anibay und Assay zwei Ausnahmevertreter im Einsatz hat. Anibay steigt auf nun GZW 132 und ist der höchste deutsche Anibal-Sohn, Assay steigt auf Exterieur 135 und ist damit der höchste Exterieurbulle der Top-500 der Braunviehzucht, er steht noch vor Jongleur im Exterieur. In einer ähnlichen Kategorie bewegt sich Purpro, der mit GZW 132 aufwarten kann. Erado erschließt mit seinem Gesamtzuchtwert von 137 ein ganz anderes Segment. Bei +1256 kg Milch bringt er 115 im Euter.

 

Bei den geprüften Vererbern fällt vor allem Julau auf, der sich mit den ersten Töchtern um 8 Punkte auf GZW 124 verbessern kann, er startet mit mehr als 900 kg Milch und läßt mit 113 eine sehr hohe Eutervererbung erwarten. Mit Juradi ist sein erster Sohn bereits im Einsatz (GZW 129). Der Huray-Sohn Huretvei, der nach der letzten Zuchtwertschätzung in den Einsatz kam, kann sich erneut um 200 kg Milch auf nun +1423 kg verbessern und klettert auf GZW 125, gleichzeitig legt er im Euter und im Gesamtexterieur deutlich zu. Bei hohen Einsatzleistungen zeigt er zudem eine überragende Persistenz. Der Vigor-Sohn Viff startet mit den ersten Töchtern bei einem Euterzuchtwert von 130, in der Milchmenge kann er sich leicht verbessern, zeigt aber nur durchschnittliches Fundament. Stabil sind die Bullen Payssli und Jubev, die auch weiterhin verfügbar sind. Elljub bestätigt sich bei GZW 123. Damit kann die Braunviehzucht nicht nur über ein extrem hochwertiges genomisches Programm blicken, sondern verfügt auch wieder über überragende nachkommengeprüfte Bullen für den breiten Einsatz.

 

Über alle verfügbaren Bullen wird in den nächsten Tagen der Rasseausschuß beraten, ab Montag dem 13.4. wird die neue Bullenempfehlung verfügbar sein. Weiteres unter www.rind-bw.de .

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