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Newsletter vom 03.12.2019

RBW-Newsletter 03.12.2019

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit der Zuchtwertschätzung Fleckvieh kam es im Dezember 2019 zu einigen Überraschungen bei den geprüften Vererbern.

 

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Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit erfreulich vielen hoch geprüften Bullen kann das Holstein-Programm der RBW aus der Zuchtwertschätzung hervorgehen.

 

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Zuchtwertschätzung Braunvieh

Zum ersten Mal in der Geschichte der Rinderzucht sind gleichzeitig drei Generationen einer Bullenlinie im Einsatz.

 

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Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit der Zuchtwertschätzung Fleckvieh kam es im Dezember 2019 zu einigen Überraschungen bei den geprüften Vererbern. Einige bisher sicher geprüfte Bullen wie Herzschlag, Isimo, Evergreen oder Hotrocket mussten Veränderungen hinnehmen, während wenig neue geprüfte Bullen hinzukamen, die einen breiten Einsatz ermöglichen. Gerade die Söhne von Herzschlag wurden dadurch etwas in Mitleidenschaft gezogen, sind aber mit Bullen wie Hooligan, Hayabusa, Harvey und Hazard immer noch auf sehr hohem Niveau.

Das Zuchtprogramm Fleckvieh bei der RBW basiert auf einer breiten Selektion in den Mitgliedsbetrieben unter intensiver Beobachtung der Kuhfamilien und des Exterieurs der Mütter, weshalb besonders ausbalancierte und korrekte junge Bullen im Angebot der RBW nachrücken.

Neu ins Programm kommt der hornlose Mystery-Sohn Moviestar Pp, der mit GZW 126 und viel Milch startet. Als reinerbiger hornloser Bulle ergänzt Must Have PP das bereits sehr hochwertige reinerbige Segment mit Verratti PP, Mailand PP und Vollkommen PP. Als mischerbiger hornloser Bulle wird zudem Evident Pp verfügbar (GZW 129), der positive Inhaltsstoffe und gute Euter verspricht. Neu ist zudem Daydream, der als Dream-Sohn aus Wille viel Milch verspricht. Wolfram (GZW 131) ist ein Wookie-Sohn aus Riaza, der auf eine bekannte österreichische Schaukuh zurückgeht und viel Format verspricht.

 

Aber auch bekannte Blutführungen bleiben interessant. So bringen Mabuso (GZW 130) und Mischko (GZW 129) als Miami-Söhne Mint -Blut, ebenso wie Memphis (GZW 128) der auf Mirom zurückgeht oder Mirage (GZW 128) sowie Mirror (GZW 128), die auf Mirolo zurückgehen.

 

Bereits bekannte Bullen wie Herzmund (Herzblut*Royal, GZW 132), Danilo (Dragoner*Mahango, GZW 132), Jaron (Janda*Wikinger, GZW 132), Vestria (Vest*Dax, GZW 128) und Giorgio (Gucci*Hurrican, GZW 130) können sich sehr gut bestätigen. Sehr hohe Bullen bleiben Weltmacht und Weissensee mit GZW 135. Henderson bleibt mit GZW 128 ein interessanter Hendorf-Sohn. Auch Pinola kann sich als Perfekt-Sohn bei GZW 129 halten. Emba bleibt mit GZW 128 einer der komplettesten Söhne von Emmerich.

 

Neu kommen in den nächsten Monaten zudem die Bullen Zar (Zazu*Herzschlag, GZW 134), Vinci (Vilsberg*Manigo, GZW 125), Masada Pp (Motane*Hutera, GZW 123) und Vasari P (Votary*Mint, GZW 124), Vargas (Vigor*Epinal, GZW 130), Vespucci (Vigor*Herzschlag, GZW 131), Halloween (Husam*Epinal, GZW 129), Humboldt (Husam*Heiduck, GZW 125) und Highend (Hilfinger*Vulkan, GZW 128) ins Angebot.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung finden Sie auf der RBW-Homepage und www.rind-bw.de . Die neue Bullenempfehlung finden Sie dort ab Montag, dem 09.12.2019 nach der Sitzung des Rasseausschusses.

Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit erfreulich vielen hoch geprüften Bullen kann das Holstein-Programm der RBW aus der Zuchtwertschätzung hervorgehen. Mit Commare (RZG 140), Balic (RZG 139), Barly (RZG 138), Chic (RZG 138), Shelli (RZG 135) und Mardic (RZG 135) ist die RBW unter den Top-100 stark vertreten. Speziell die Bullen Commare, Barly und Mardic werden als geprüfte Bullen sicher eine Rolle in der kommenden Saison spielen. Barly und Balic konnten sich nun mit weiteren Töchtern noch einmal erheblich verbessern.

 

Aber auch das genomische Programm ist sehr hochwertig aufgestellt. Besonders hoch ist der Anteil der Bullen, die zum einen das DDpremium Siegel führen und damit eine hohe Resistenz gegen Mortellaro aufweisen, zum anderen sind viele dieser Bullen auch geeignet für automatische Melksysteme. Dabei zeigen sie in der Regel optimale Strichform und -stellung und sind zum Teil im funktionalen mittelrahmigen Bereich bei sehr guter Euterbewertung.

 

Höchster RBW-Bulle ist Lipton, der mit RZG 159 zu den besten der Rasse gehört. Als Lightstar*Commander verspricht mit 140 nahezu perfekte Euter. Als Benz-Söhne verfügt die RBW mit Brentano (RZG 153) und Brebel (RZG 154) gleich über zwei sehr hohe Exemplare. Beide versprechen gute Euter und sehr hohe Inhaltsstoffe bei ausreichend Milchmengenvererbung.

 

Mit Paganini (RZG 152) und Palmbeach (RZG 154) besitzt die RBW zudem zwei sehr hohe Söhne von Padawan. Paganini geht auf eine Bandares Mutter aus No Problem zurück. Palmbeach ist aus Altaspring gezogen. Die Gymnast-Söhne Gipsy und Gringo bestätigen sich bei jeweils RZG 152. Selco ist mit RZG 149 ein sehr hoher Semino-Sohn aus Modeco aus einer heimischen Kuhfamilie. Er verspricht eine komplette Eutervererbung mit positiven Inhaltsstoffen.

 

Yearwood zeigt bei RZG 153 einen durch positive Inhaltsstoffe gekennzeichneten hohen Milchwert von 140 und hat mit 132 einen sehr hohen Roboterzuchtwert. Barrett bestätigt sich bei RZG 157 und 140 im Euter. Adrian PP festigt sich als sehr kompletter reinerbig hornloser Bulle (RZG 141).

 

Mit Percey, Magellan, Stanford P, Pancho, Acryl PP, Mercurio P, Lupat P und Salvator ist das heimische Red Holstein-Programm sehr gut aufgestellt. Percey bleibt mit RZG 157 Platz 4 der Top-Liste. Stanford P und Pancho sind mit RZG 152 immer noch in der Top-20. Neu kommt der frühe Manana-Sohn Magellan, der bei 143 für Leistung 123 im Euter verspricht. Auch Lupat P und Mercurio P gehören mit RZG 147 und 146 noch zu den besten 50 Bullen der Rasse. Acryl PP bestätigt sich bei RZG 146.

 

In der Summe ein sehr umfangreiches und hochwertige Programm! Einen ausführlichen Zuchtwertschätzbericht finden Sie auf der Homepage der RBW. Die neue Bullenempfehlung finden Sie dort ab Montag, dem 09.12.2019 nach der Sitzung des Rasseausschusses.

Zuchtwertschätzung Braunvieh

Zum ersten Mal in der Geschichte der Rinderzucht sind gleichzeitig drei Generationen einer Bullenlinie im Einsatz. Mit Anibay, seinem Sohn Antonov und seinen Enkeln Alexey und Asimov zeigt eine Selektion auf soliden Kuhfamilien Tiefenwirkung. Anibay, aus dem I-Stamm von Friedrich Sauter, Krattenweiler hat inzwischen mehr als 700 Töchter in der Zuchtwertschätzung von denen bereits 352 bewertet sind. Er wird produktionsstarke Typkühe mit hohen und breiten Hintereutern hinterlassen, wie seine Töchter kürzlich in Buchloe deutlich belegen konnten. Sein Sohn Antonov geht auf die Noris-Familie zurück und ist aktuell einer der gefragtesten internationalen Bullen. Die Vollbrüder Alexey und Asimov zeigen sich stark im Exterieur und etwas unterschiedlich in Leistung und Melkbarkeit. Neu ins Programm kommen zudem der Luther-Sohn Leonhard (GZW 126), der eine gute Milchmenge verspricht, sowie der Jurassic-Sohn Justus (GZW 127), der Julau somit bereits als Großvater ausweisen kann.

 

Interessantes Cadence-Blut bringen die Bullen Canyon, Casanova und Catman. Während Casanova ein sehr später Cadence-Sohn ist, sind Canyon und Catman bereits Enkel. Casanova kann als Typverstärker breit genutzt werden. Canyon hat seine Stärken in der Eutervererbung, wo er 130 Zuchtwert zeigt und zudem mit einem ÖZW von 139 glänzt. Catman ist mit +1.353 kg Milch nach Seasideray und vor Amorie der zweithöchste Leistungsbulle der Rasse.

 

Sansibar (Sinatra*Vasir) kann mit einem GZW von 125 sehr gute Becken und Fundamente aufweisen. Sehr hoch platziert (GZW 129) ist zudem der sehr komplette Vassli-Sohn Valid. Ebenso interessant ist Highnoon (GZW 125). Dieser Hochform-Sohn wurde aus einer Huvi-Mutter gezogen. Auf gleichem Niveau bestätigen sich zudem Hessan (Hebroy*Vassli) sowie Valdino (Vax*Huvi).

 

Bei den geprüften Vererbern kann sich neben Anibay auch Auranto auf eine sehr große Töchterzahl berufen und seinen GZW von 120 bestätigen. Highleng, der ebenfalls in Buchloe eine überzeugende Nachzucht mit starken Vordereutern und guter Textur zeigte, bestätigt sich mit 118 nicht nur sehr hoch im Euter sondern auch mit GZW 122 sehr hoch insgesamt.

 

Wie immer ist somit das Angebot der Rasse Brown Swiss nicht nur sehr umfangreich, sondern auch vielfältig und hochwertig. Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung finden Sie auf der RBW-Homepage www.rind-bw.de . Die neue Bullenempfehlung finden Sie dort nach der Sitzung des Rasseausschusses.

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