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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Newsletter vom 02.07.2019

BeefSpecial 19 Nr. 8

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Bundesrasseverband Angus zu Besuch in Baden-Württemberg

Auf reges Interesse stießen bei den Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Angushalter e.V. (BDAH) die 34. Angustage vom 21. bis 23. Juni 2019 bei uns in Baden-Württemberg.

 

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Anforderungen an Herdbuchklasse A

Generell gilt für alle Rassen: Nur qualifiziert gekörte Bullen (Typ und Skelett mind. Note 6, Summe mind. 13) können Herdbuch A werden. Nur Bullen mit vorab geprüfter Abstammung werden gekört.

 

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Zuchtbetriebe – Deckbullen, Verkauf reinrassiger Tiere

Eine wesentliche züchterische Aufgabe für Betriebe der Herdbuchzucht besteht in der Bereitstellung gekörter Zuchtbullen für die breite Landeszucht.

 

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5. und 6. Juli - Landestreffen Fleischrinderzucht

Mit Betriebsbesichtigungen von Freitag, 14:00 Uhr bis Samstag, 14:15 Uhr.

 

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Bundesrasseverband Angus zu Besuch in Baden-Württemberg

Auf reges Interesse stießen bei den Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Angushalter e.V. (BDAH) die 34. Angustage vom 21. bis 23. Juni 2019 bei uns in Baden-Württemberg. Knapp 100 Teilnehmer machten sich auf den für viele sehr weiten Weg in den Südwesten Deutschlands, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und unserem Nachbarland Österreich. 2007 war der BDAH zuletzt bei uns, das aktuelle Programm bot diesmal viel Neues. Gestartet wurde mit Vorstands- und Beiratssitzung bei Peter Schumacher in Heidelberg, wo natürlich auch – nach gemeinsamen Essen im Biergarten - dessen bekannte Anguszucht bewundert wurde. Senior Friedrich Schumacher, ein Pionier unserer Anguszucht, war natürlich mit dabei.

Mit Uwe Gorjup und seinem BIO-Betrieb „Hardthof“ mit Angus in Bad Liebenzell, mit neuem Stall und Hühnermobil, ging es weiter. Dem folgte ein schöner Abend im Albhotel Bauder in Sankt Johann, das als perfekter Stützpunkt für zwei Nächte diente. Samstag stand nach der Mitgliederversammlung die Landmetzgerei der Familie Rapp in Lonsingen an, sie halten dazu noch mehr als 50 Angus-Kühe. Danach konnte Dr. Benjamin Junck auf dem Vornagelhof in Jungingen neben seinen Aberdeen Angus diesmal auch den fertigen neuen Stall und als zweites Standbein die Rasse Wagyu präsentieren. Höhepunkt war sicherlich der sehr gelungene, zwanglose Züchterabend bei Ute und Joachim Straub in Wald. Mit schottischer Dudelsackmusik aus der Region sowie Whiskey-Bar wurde das richtige Angus-Ambiente geboten, mit den Aberdeen Kühen im Hintergrund.

Einen herrlichen Abschluß ergaben am Sonntag der Gestütsbesuch in Marbach sowie die Besichtigung des sehr aktiven und stetig wachsenden Zuchtbetriebes mit Vesperstube der Fam. Markus Lindner in Vellberg. Nach dem offiziellen Ende hier nutzten noch viele das angebotene Zusatzprogramm bei den Angusbetrieben der Familien Hertfelder in Kreßberg und Schmidt in Frankenhardt. Insgesamt haben wir uns mit unseren Zuchtbetrieben hervorragend präsentiert, so von allen Seiten die ersten Rückmeldungen. Das war beste Werbung für unsere Fleischrinderzucht und unsere gesamte Region!

Anforderungen an Herdbuchklasse A

Generell gilt für alle Rassen: Nur qualifiziert gekörte Bullen (Typ und Skelett mind. Note 6, Summe mind. 13) können Herdbuch A werden. Nur Bullen mit vorab geprüfter Abstammung werden gekört. Kühe (nach Abkalbung) benötigen mind. jeweils Note 6 in Typ und Skelett für Herdbuch A. Wiegerassen benötigen mind. eine Wiegung (90-500 Tage), Bullen auf jeden Fall mind. das 365-Tage-Gewicht (281-500 Tage). Alle Wiegungen sind immer anzumelden!

 

Unsere Wiegerassen mit Zuchtwertschätzung RZF sind:

Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Fleckvieh-Fleischnutzung (Simmental), Hereford, Limousin, Salers.

 

Unsere Wiegerassen ohne Zuchtwertschätzung:

Aubrac, Grauvieh, Pinzgauer, Wagyu

Besondere zusätzliche Anforderungen einiger Rassen für Herdbuch A:

Angus – ab 1.10.2019 Test der Bullen auf Doppellender (negativ nötig), bzw. Eltern frei
Dexter – Test auf Chondrodysplasie (Bulldog), bzw. Eltern frei
Galloway – seit 1.11.2018 Test der Bullen auf Tibiale Hemimelie
Wagyu – 100 % Wagyu (fullblood), purebred (< 100 %) nur max. Herdbuchklasse B

(Änderungen und Aktualisierungen vorbehalten, im Zweifelsfall bitte Rücksprache nehmen!)

Zuchtbetriebe – Deckbullen, Verkauf reinrassiger Tiere

Eine wesentliche züchterische Aufgabe für Betriebe der Herdbuchzucht besteht in der Bereitstellung gekörter Zuchtbullen für die breite Landeszucht. So kann die Genetik in ganzer Breite im Lande verbessert werden. Hierfür gelten jedoch auch Regeln, die zu beachten sind.

Unser neugefasstes nationales Tierzuchtrecht von Januar 2019 bietet hier klare Hinweise. Unter §13 finden sich u.a. folgende zwei wichtige Punkte:

  • Ein Tier darf als reinrassiges Zuchttiere nur dann angeboten, abgegeben, gehandelt oder vermittelt werden, wenn eine gültige Tierzuchtbescheinigung beigefügt ist.
  • Tierhalter, die ein männliches reinrassiges Zuchttier zum Decken fremder reinrassiger Zuchttiere verwenden, haben den Haltern der zu deckenden reinrassigen Zuchttiere auf Verlangen eine Kopie einer gültigen Tierzuchtbescheinigung auszuhändigen.

Verstöße gegen das Tierzuchtgesetz können, je nach Art und Umfang, mit Bußgeldern bis zu 20.000 € bzw. 50.000 € belegt werden. Daher empfehlen wir dringend, reinrassige Zuchttiere, insbesondere Deckbullen, nur mit Zuchtbescheinigung zu handeln!

5. und 6. Juli - Landestreffen Fleischrinderzucht

Mit Betriebsbesichtigungen von Freitag, 14:00 Uhr (Limousin, Eberhardzell-Ampfelbronn) bis Samstag, 14:15 Uhr (Pinzgauer-Fleisch, Meßstetten-Heinstetten).

Freitag Züchterabend ab 18:30 Uhr am LAZBW in 88326 Aulendorf, Atzenberger Weg 99. Kurzvorträge zur Mineralstoffversorgung beim Fleischrind (Dr. Jilg), zur Grünlandnutzung im Klimawandel (Prof. Dr. Elsäßer) und zu Aktuellem in unserer Fleischrinderzucht (Dr. Schmidt).

Teilnahme auf jedem Betrieb und am Züchterabend ohne Voranmeldung möglich, um unverbindliche Anmeldung zum Züchterabend und verbindliche Bestellung von Zimmern am LAZBW wird gebeten. Aktuelle Infos siehe unter www.rind-bw.de . Fragen an fleischrinder@rind-bw.de .

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