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Newsletter vom 04.12.2018

RBW-Newsletter 04.12.2018

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit vielen neuen Bullen und überzeugendem Bewährtem kann die RBW in die Winterbesamungssaison einsteigen.

 

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Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit gleich vier neuen Bullen in der Top-50 geht die RBW mit hoch interessanter Genetik aus der Dezember-Zuchtwertschätzung hervor. Mit Gringo (RZG 159) gelingt der RBW ein gewaltiger Aufschlag.

 

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Zuchtwertschätzung Braunvieh

Mit 4 der Top 5 Bullen sowie 12 Bullen unter den Top-20 dominiert die RBW erneut die europäische Braunviehzucht.

 

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Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Mit vielen neuen Bullen und überzeugendem Bewährtem kann die RBW in die Winterbesamungssaison einsteigen.

 

Herzschlag bestätigt sich mit einem GZW von 137 und macht sich wieder interessant für den Einsatz. Ebenso zieht er all seine Söhne mit noch oben. So bleibt Hooligan bei GZW 139 sehr hoch. Zudem waren zuletzt im Einsatz: Herzbrand (GZW 132), Harvey (GZW 131), Helist (GZW 130), Herzberg (GZW 126) und Herzau (GZW 132). Neu kommt zudem der Herzschlag-Sohn Hazard (GZW 133), der aus Evergreen gezogen wurde.

 

Auch Evergreen kann seine Zahlen sehr gut bestätigen. Höchster nachkommengeprüfter Bulle bleibt Waban mit GZW 140, bei der Paarung ist allerdings auf seine Fundamentvererbung zu achten. Mit Weissensee (GZW 140) wird demnächst ein sehr hoher Sohn, der auf eine Vulcano-Mutter zurückgeht, verfügbar sein.

 

Bei den Imperativ-Söhnen überzeugen Immens und Impossum, neu hinzu kommen Initial (GZW132) und Imiliano (GZW 127). Initial geht auf Valig zurück und wird bei hoher Leistung Fundamente und Euter verbessern. Imiliano ist bei etwas stärkerer Formatvererbung auch etwas höher in der Eutervererbung.

 

Als interessante Mint-Blutführung kommen Mirror (GZW 134) und Mirage (GZW 132), die beide Mirolo als Vater aufweisen und gute Milchmenge mit besten Eutern verbinden. Als höchster Vernando-Sohn kommt Verhaag (GZW 128) in den Einsatz, der Körper mit guter Leistung verbindet. Kaluga (GZW 129) ist der höchste Palut-Sohn aus der Odin-Kuhfamilie, der als Palut aus Williams aus Hupsol ein Outcrossbulle darstellt.

 

Bei den hornlosen Bullen dominieren Versace- und Mahango-Söhne. Vollkommen PP bleibt bei den reinerbigen das Maß aller Dinge, wird aber aufgrund der großen Nachfrage dauerhaft Lieferengpässe zeigen. Sein Halbbruder Vendetta P ist mischerbig hornlos und entstammt der Linchen-Familie vom Betrieb Endres Taisersdorf. Er bringt viel Milch und fehlerfreie Eutervererbung. Einer der interessantesten Mahango-Söhne bleibt Malaga P, der beste Euter mit einem sehr hohen ÖZW kombiniert. Interessant ist auch Mato P, der auf Hurrican zurückgeht und gute Körpervererbung bei fast 1000 kg Milch verspricht. Der Wattking-Sohn Weyer hält sich bei GZW 135 und bietet mit +1158 kg Milch und 115 Euter eine gewisse Alternative. Interessant sind zudem die Etoscha-Söhne Ethos (GZW 133) und Exklusiv (GZW 132). Exklusiv geht auf Waban zurück und zeigt sich exterieursicher sowie leistungsstark. Ethos hat eine Wendlinger-Mutter und zeigt sich etwas höher in den funktionalen Merkmalen.

 

Zepter kann leicht zulegen, was auch seinen Söhnen hilft, von Ihnen waren Zabano (GZW 131), Zerrin (GZW 131), Zelestin (GZW 125) und Zerberox (GZW 129) noch im Einsatz, die sich auf sehr hohem Niveau bestätigen.

 

Die aktuelle Bullenempfehlung entnehmen Sie nach der Rasseausschußsitzung der RBW-Homepage oder erhalten diese über Ihren zuständigen Außendienst. Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung erhalten Sie ebenfalls dort .

Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit gleich vier neuen Bullen in der Top-50 geht die RBW mit hoch interessanter Genetik aus der Dezember-Zuchtwertschätzung hervor. Mit Gringo (RZG 159) gelingt der RBW ein gewaltiger Aufschlag. Dieser Gymnast aus Penmanship geht auf Embryonenimport zurück und kann bei guter Milchmenge positive Inhaltsstoffe gute Euter und sehr hohe Werte für Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer ausweisen. Bei einem RZG von 156 kommt Gipsy in diesen Merkmalen noch höher. Beide Bullen gehören zu den höchsten RZFit Bullen in Deutschland (RZFit 152 bzw. 153). Als dritter Gymnast überzeugt Gracian, der sich bei RZG 150 bestätigt und körperstarke Kühe, hohe Inhaltsstoffe und gute Euter hinterlassen wird.

 

Extrem stark zeigt sich zudem Baldini, der sich auf RZG 158 verbessern kann. Er zeigt bei fast 2000 kg Milch positive Inhaltsstoffe. Aramis bleibt mit RZG 156 der höchste deutsche Araxis-Sohn und kann in Leistung und Exterieur überzeugen. Er war in allen Gebieten als Bullenvater im Einsatz. Die Kerrigan Söhne Kermit und Keross weisen RZG 151 und RZG 146 auf. Sie kombinieren gutes Exterieur mit positiven Inhaltsstoffen. Beide haben hohe Fitnesswerte, Keross hat zudem einen guten Roboterzuchtwert.

 

Charles bleibt ein interessanter DG Charley Sohn, der mit RZG 151 gehobene Ansprüche erfüllt. Mit Andante P (RZG 147) und Morice P (RZG 151) kann die RBW zudem zwei sehr hohe hornlose Bullen anbieten. Als reinerbig hornloser Bulle weist Adrian PP zudem einen RZG von 139 auf, er stammt aus der Vollschwester zu Erice PP.

 

Bei den rotbunten Holsteins kann die RBW drei überragende Bullen in die Top-50 schieben. Stanford P ist ein Salvatore aus Powerball mit einem RZG von 150 und 127 in der Eutervererbung. Salvator P zeigt sich als Salvatore-Sohn sehr stark in der Leistungsvererbung bei über 1900 kg Milch. Lupat P ist ein Lucky P Sohn mit RZG 147 und wie Salvator P bei 132 in der Eutervererbung. All drei sind mischerbig hornlos.

 

In der Summe ein sehr hochwertiges und umfangreiches Angebot an Holsteinbullen, die neue Bullenempfehlung findet sich nach der Sitzung des Rasseausschusses auf der Homepage der RBW .

Zuchtwertschätzung Braunvieh

Mit 4 der Top 5 Bullen sowie 12 Bullen unter den Top-20 dominiert die RBW erneut die europäische Braunviehzucht. Höchster nachkommengeprüfter Bulle ist Husold mit nun GZW 135. Zudem bestätigen sich Julau, Vavigo, Voli, Anibay und Assay mit Töchterergebnissen. Von größerem Interesse sind jedoch die hohen genomischen Bullen. Höchster genomischer Bulle ist Canyon, ein früher Cadura-Sohn aus einer Huvi-Mutter. Er überzeugt mit GZW 134 und Euter 131. Bei einer guten Milchmenge verspricht er positive Inhaltsstoffe. Als weiterer Cadura-Sohn kommt Catman ins Angebot. Er ist aus Hercules gezogen und verspricht +1428 kg Milch. Als später Cadence-Sohn kommt Casanova in den Einsatz, er zeigt starke Exterieurwerte und einen sehr hohen ÖZW. Höchster ÖZW nach Canyon weist allerdings Vaguno auf, der in Nutzungsdauer und Fruchtbarkeit punkten kann.

 

Alternativ gezogen ist Highnoon, der als Hochform auf Huvi zurückgeht und gute Leistungszahlen aufweist. Hochdorf bleibt mit GZW 131 der höchste Huvi-Sohn der Population. Hoch bleibt zudem der Amor-Sohn Amorie mit GZW 133. Da Vassli selbst mit mehr als 1200 Töchtern in der Zuchtwertschätzung stabil bleibt, profitieren auch seine Söhne und Enkel. Letzter Vassli-Sohn der RBW wird wohl Valid werden, der seine Karriere nun mit GZW 131 startet, auf eine Anibal-Mutter zurückgeht und positive Inhaltsstoffe und gute Körpervererbung verspricht.

 

Bei den exterieurbetonten Bullen bleiben Antonov, Bisto, Figaro, Vortex und Volker das Maß der Dinge. Antonov kann durch die guten Ergebnisse seines Vaters leicht profitieren. Bisto muss durch die Leistungseinbrüche seines Vaters einige Punkte abgeben, zeigt sich allerdings sowohl in Leistung als auch Exterieur seinem Vater Biver inzwischen deutlich überlegen.

 

Die neue Bullenempfehlung findet sich nach der Sitzung des Rasseausschusses auf der RBW-Homepage .

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