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Newsletter vom 28.04.2014

RBW-Newsletter 28.04.2014

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Neue Bullen bei der RBW

Mit vier neuen Fleckviehbullen startet die RBW in den Frühling. Mit dem hohen Humpert-Sohn Hurobi, den Vlax-Söhnen Vlaro und Vlinno sowie einem der höchsten Zapfhahn-Söhne Zakan kann das Angebot erneut ausgeweitet werden. Zudem kann mit Micana P ein sehr interessanter genetisch hornloser Rotbuntbulle ins Angebot genommen werden, der auf die N-Familie von Erlemann, Diemelsee zurückgeht. Bei Braunvieh steigen mit Vaju und Vavigo ein weiterer Vanpari-Sohn und der höchste Vassli-Sohn in die Besamung ein.

 

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Neuer Fokuhs und Katalog sind da

Ab sofort sind der neue Eurogenetik-Fokuhs und der aktuelle Bullenkatalog der RBW einsehbar. Im aktuellen Fokuhs finden Sie eine Betriebsreportage des Betriebes Joachim Keller, Allmendingen - Züchter des Jahres 2013 - sowie Bullenreportagen zu Hutera, Voltaire und Incredible. Im neuen RBW-Sommerkatalog 2014 stellt die RBW ihr sehr umfangreiches Bullenangebot mit 57 Fleckviehbullen, 34 Holsteinbullen und 33 Braunviehbullen vor.

 

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Aus der Vermarktung

Nachdem weitere Bundesländer die BHV-1 Sanierung deutlich beschleunigen, zeichnet sich eine steigende Nachfrage nach Abgekalbten ab. Erste Auktionen in anderen Zuchtgebieten haben schon deutlich im Preis zugelegt. Aufgrund der Futtersituation war vor allem im Südosten die Nachfrage bisher noch verhalten und bot den Sanierungsbetrieben günstige Einkaufsmöglichkeiten.

 

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Neue Bullen bei der RBW

Mit vier neuen Fleckviehbullen startet die RBW in den Frühling. Mit dem hohen Humpert-Sohn Hurobi, den Vlax-Söhnen Vlaro und Vlinno sowie einem der höchsten Zapfhahn-Söhne Zakan kann das Angebot erneut ausgeweitet werden. Zudem kann mit Micana P ein sehr interessanter genetisch hornloser Rotbuntbulle ins Angebot genommen werden, der auf die N-Familie von Erlemann, Diemelsee zurückgeht. Bei Braunvieh steigen mit Vaju und Vavigo ein weiterer Vanpari-Sohn und der höchste Vassli-Sohn in die Besamung ein.

Neue Fleckviehbullen

Mit Vlaro (GZW 135) kommt einer der höchsten verfügbaren Vlax-Söhne in die Ausgabe. Vlaro geht auf Robi*Rumba*Romart*Morror*Stromado*Haxpat zurück und kann auf eine sehr tiefe, langlebige Kuhfamilie aus dem Bestand der Kemmler GbR, Wankheim bauen. Im Durchschnitt erreichten die letzten 11 Generationen jeweils 7 Abkalbungen. Die Mutter von Vlaro hat aktuell zum 4. Mal gekalbt und zeigt mit einer Euterbewertung von 8 die großen Stärken des Vaters Robi. Vlaro verspricht bei ansprechender Milchmenge positive Eiweißprozente und kann zudem auf sehr korrekte Fitnessmerkmale bauen. Er läßt leichte Geburten, hohe Nutzungsdauer, gute Fruchtbarkeit und gute Eutergesundheit erwarten. Interessant ist Vlaro allerdings vor allem durch sein komplettes Exterieur. Vlaro-Töchter werden groß, tief und breit, er kann gezielt als Typverstärker genutzt werden, gleichzeitig wird er ideale Hinterbeine hinterlassen und kann zur Verbesserung aller Eutermerkmale genutzt werden. Trotz der guten Melkbarkeit verspricht er längere und dickere Striche. Vlaro wird zügig als Bullenvater genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier .

Mit Hurobi (GZW 131) kommt ein weiterer Einsteiger, der auf Robi zurückgeht. Er wurde von der Rosenäcker GbR, Wüstenau gezogen und kann mit Humpert*Robi*Dilian*Molbo schon als Outcross-Bulle bezeichnet werden. Hurobi verspricht viel Milch bei knapperen Inhaltsstoffen, zudem zeigt er mit 121 einen hohen Fleischwert und ist damit ein kompletter Zweinutzungsbulle. Bei den Fitnessmerkmalen überzeugen vor allem Eutergesundheit und Nutzungsdauer. Hurobi-Töchter werden groß, lang und werden sich auf durchschnittlichen Fundamenten bewegen. Die Euter zeichnen sich vor allem durch einen sehr korrekten Euterkörper mit idealer Strichform und Länge aus sowie einer sehr guten Vorderstrichplatzierung. Nähere Informationen finden Sie hier .

Mit Vlinno (GZW 129) kommt ein weiterer Vlax-Sohn in den Einsatz, der sich mit Limette aus dem Bestand der Familie Bertel, Hasenweiler auf eine sehr bekannte Schaukuh berufen kann. Limette ist als Winnor-Tochter aus dem Testeinsatz eine Ausnahmekuh, die neben Leistung vor allem durch ein überzeugendes Euter auf Schauen von sich reden machen konnte. Vlinno bringt mehr als 800 kg Milch bei ausgeglichenen Eiweißprozenten und kann zudem auf einen Fitnesszuchtwert von 126 blicken, der sich durch gute Nutzungsdauer und alle sonstigen Merkmale im positiven Bereich auszeichnet. Wie bei dieser Mutter zu erwarten ist, kann Vlinno vor allem als Euterbulle Einsatz finden. Die Euter sind kompakt im Körper und von einem deutlichen Zentralband gehalten, die Striche sind ideal in Länge und Dicke und zeigen beste Platzierung und Stellung. Näheres zu Vlinno siehe hier .

Mit Zakan (GZW 129) kommt einer der höchsten der vielen typisierten Zapfhahn-Söhne der Fleckviehzucht in den Einsatz. Zakan wurde von Eberhard Hammer, Egenhausen gezüchtet und geht über Ruakana*Walbo*Hostress auf Julian und Steffen zurück. Die Mutter des Bullen hat aktuell frisch gekalbt und zeigt sich als sehr ausbalancierte euterstarke Kuh. Diesen Vorteil gibt sie auch an ihren Sohn Zakan weiter, der vor allem zur Verbesserung von Fundament und Euter eingesetzt werden kann. Die feinknochigen Hinterbeine zeigen ausreichend Winkel und eine gute Fesselung. Die Euter sind im Vordereuter durchschnittlich lang, mit gutem Schenkeleuter und bester Strichplatzierung ausgestattet. Bei mittlerer Milchmenge lässt der Bulle vor allem überzeugende Fitnesswerte in allen Bereichen erwarten. Detailinfo: siehe hier .

Neuer Holsteinbulle-Rotbunt

Mit Micana P (RZG 136) kann ein sehr ausgefallener aber zugleich hoher genetisch hornloser Rotbuntbulle ins Angebot genommen werden. Micana P ist ein Mind P –Sohn der über Ruacana*Tocar*Origin*Space RF*Anthem auf Orkan Norka zurück geht und von Peter Schädler, Uttenhofen gezüchtet wurde. Micana P verspricht sehr viel Milch und kombiniert dies mit guter Nutzungsdauer und sehr guter Eutergesundheit. Gleichzeitig werden die Töchter von Micana P überdurchschnittlich groß und zeigen eine gute Klauentracht. Die Euter zeigen ein gutes Zentralband und einen sehr hohen Bodenabstand. Aufgrund der Strichstellung ist er für automatische Melksysteme geeignet. Näheres zu Micana P finden Sie hier .

Neue Braunviehbullen

Mit Vaju (GZW 132) startet ein sehr hoher Vanpari-Sohn in die Besamung. Vaju geht über Juhus auf Hucos zurück und wurde von Paul Schneider, Opfenbach gezüchtet. Bei mittlerer Milchmenge verspricht Vaju hoch positive Inhaltsstoffe und kann sowohl die Fett- als auch Eiweißprozente nachhaltig verbessern. Vaju-Töchter werden im mittleren Rahmen stehen und sich auf excellenten Beinen bewegen. Die optimal gestellten Hinterbeine zeigen eine gute Knochenqualität, sehr gute Fessel und überzeugende Trachtenhöhe. Die Euter zeigen einen sehr gut ausbalancierten Euterkörper bei mittlerer Aufhängung und idealen Strichen in Länge und Dicke. Vaju kann zur Verbesserung von Inhaltsstoffen und der Fundamente breit eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier .

Vavigo (GZW 127) ist der höchste aller typisierten Söhne des Bullen Vassli und verspricht wie sein Vater die Kombination aus sehr hohem Exterieur mit guter Milchmengenvererbung. Vavigo wurde von Helmut Kohn, Schnürpflingen gezogen und geht über Vassli*Vigor*Huway auf President Melissa zurück. Vavigo zeigt ein Gesamtexterieur von 130 und gehört damit zu den höchsten Exterieurbullen der Rasse. Er wird große Tiere hinterlassen, die sich auf korrekten feinknochigen etwas steileren Hinterbeinen bewegen. Diese zeigen eine gute Fesselung und überzeugende Trachtenhöhe. Glanzpunkt ist jedoch das perfekte Euter, das einen sehr korrekten Euterkörper, gute Hintereuterhöhe und –breite zeigt und durch ein festes Zentralband hoch gehalten wird. Die Striche sind optimal gestellt und ideal in Länge und Dicke. Bei der Paarung ist auf die Oberlinie zu achten. Vavigo kann als Ausnahme-Exterieurbulle breit eingesetzt werden, sollte allerdings nicht auf Rinder verwendet werden. Näheres zu Vavigo sehen Sie hier .

Neuer Fokuhs und Katalog sind da

Ab sofort sind der neue Eurogenetik-Fokuhs und der aktuelle Bullenkatalog der RBW einsehbar. Im aktuellen Fokuhs finden Sie eine Betriebsreportage des Betriebes Joachim Keller, Allmendingen - Züchter des Jahres 2013 - sowie Bullenreportagen zu Hutera, Voltaire und Incredible. Dr. Schwarzenbacher berichtet in einem interessanten Beitrag über die Ergebnisse der Validierung der genomischen Zuchtwertschätzung. Zum Öffnen des neuen Fokuhs hier anklicken .

Im neuen RBW-Sommerkatalog 2014 stellt die RBW ihr sehr umfangreiches Bullenangebot mit 57 Fleckviehbullen, 34 Holsteinbullen und 33 Braunviehbullen vor. Zudem ist das komplette Fleischrinderangebot, das vor allem durch ein sehr umfangreiches und hochwertiges Limousin-Angebot brilliert, aufgelistet. Zum Öffnen des neuen Bullenkataloges hier anklicken .

Aus der Vermarktung

Nachdem weitere Bundesländer die BHV-1 Sanierung deutlich beschleunigen, zeichnet sich eine steigende Nachfrage nach Abgekalbten ab. Erste Auktionen in anderen Zuchtgebieten haben schon deutlich im Preis zugelegt. Aufgrund der Futtersituation war vor allem im Südosten die Nachfrage bisher noch verhalten und bot den Sanierungsbetrieben günstige Einkaufsmöglichkeiten. Inzwischen ist stellenweise bereits siliert und der Mais im Boden, so dass sich die Futtersituation entspannen dürfte. Erste freundliche Entwicklungen auf den heimischen Großviehmärkten sind bereits zu spüren. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten zwei Monaten deshalb die Nachfrage nach Abgekalbten deutlich zunehmen wird, melden Sie deshalb Abgekalbte guter Qualität unbedingt auf die Auktionen unter Tel.: 07586-9206-30-34, Fax 35.

Nachdem der Export im neuen Jahr etwas freundlicher angelaufen ist, konnten die ersten Lieferungen aller Rassen nach Osteuropa und Nordafrika bereits durchgeführt und abgewickelt werden. Für aktuelle Nachfrage in verschiedene Länder suchen wir tragende Braunvieh-Kalbinnen, 3 - 5 Monate tragend, bitte unter Tel.: 07586-9206-34 melden.

Der Kälbermarkt zeigt sich im Moment deutlich uneinheitlich. Obwohl die fertigen Schlachtbullen augenblicklich unter Druck stehen und nur schleppend abfließen, konnten sich die Fleckviehkälberpreise auf unerwartet hohem Niveau halten, was die guten Vermarktungsmöglichkeiten über die Auktionen bestätigt. Davon profitierten auch die Braunviehkälber, die in den vergangenen Wochen zufriedenstellend abgesetzt werden konnten. Vor allem bei den Braunviehkälbern sind große und qualitativ hochwertige Partien wichtig, um die gehobenen Kundenwünsche zu befriedigen und gute Preise durchzusetzen. Die Holsteinkälber haben inzwischen das Tal der Tränen durchschritten und können wieder flotter am Markt platziert werden. Achten Sie bitte auf die angegebenen Mindestgewichte, die der Markt verlangt. Rückfragen richten Sie an Frau Dr. Sanker Tel.: 0172-7268645.

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