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Newsletter vom 04.04.2017

RBW-Newsletter 04.04.2017

Und das sind die Themen in diesem Newsletter

Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Auch wenn durch die sehr hohe Abschreibung alle Zuchtwerte eine deutliche Stauchung erfahren haben, dominieren wieder einmal die Mint- und Watt-Söhne die Top-Liste der Rasse Fleckvieh. Allein von Mint sind 29 Söhne im Einsatz, aufgrund von Ihrer überragenden Eutervererbung 10 Bullen bei der RBW.

 

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Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit der Zuchtwertschätzung Holsteins im April 2017 wurden eine Reihe von Veränderungen umgesetzt. Neben der jährlichen Basisanpassung, die fast 3 Punkte ausgemacht hat und den gewaltigen Zuchtfortschritt der Rasse unterstreicht, wurden auch wesentliche Änderungen im Exterieur eingeführt. Dabei wurde die Größe und Tiefe neu gewichtet, so dass Bullen, die übergroße Tiere vererben, Einbußen hinnehmen mussten. Beim Fundament wird künftig mehr Gewicht auf Bewegung als auf Klauenwinkel gelegt.

 

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Zuchtwertschätzung Braunvieh

Selten war die Zuchtwertschätzung Braunvieh so erfolgreich wie im April 2017. Mit Vassli (RZG 133) und Husold (RZG 133) besitzt die RBW die zwei besten nachkommengeprüften Bullen der Rasse. Vassli kann inzwischen auf mehr als 1000 Töchter in der Zuchtwertschätzung blicken. Husold besitzt knapp 400 Töchter.

 

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Zuchtwertschätzung Fleckvieh

Auch wenn durch die sehr hohe Abschreibung alle Zuchtwerte eine deutliche Stauchung erfahren haben, dominieren wieder einmal die Mint- und Watt-Söhne die Top-Liste der Rasse Fleckvieh. Allein von Mint sind 29 Söhne im Einsatz, aufgrund von Ihrer überragenden Eutervererbung 10 Bullen bei der RBW. Höchster verfügbarer Mint-Sohn bleibt Miami, der sich auf GZW 132 hält, er geht auf die Siwil-Kuhfamilie zurück. Interessant sind zudem die drei Vollbrüder Mipastro (GZW 125), Mirom (GZW 126) und Morady (GZW 125), die mit Humpert als Muttersvater sehr modern gezogen sind. Weitere interessante Mint-Söhne sind Madness (Euter 134), Miraculix (GZW 128), Monaco (Euter 132), Mirolo und Minion. Als neue Bullen steigen auch die ersten Evergreen-Söhne ein. Dabei fallen vor allem Emmerich, Evungo Pp und Everoy auf.

 

Emmerich (GZW 133) ist aus einer Mangope-Mutter gezogen und zeigt bei hoher Milchmenge sehr starke Fundamentvererbung. Evungo Pp (GZW 127) ist einer der interessantesten hornlosen Bullen, der frisches Blut und hohe Leistungsbereitschaft in die Hornloszucht bringt. Everoy (GZW 131) entstammt der Mutter von Ofein und zeigt somit eine sehr hohe Leistungsvererbung. Gucci gehört mit seinem Zuchtwert von 132 weiterhin zu den interessantesten Outcrossbullen. Wildonis kann sich bei GZW 132 bestätigen, er ist als Wildstern-Sohn aus einer Reonis-Mutter interessant gezogen und verspricht mehr als 1200 kg Milch. Bereits im Dezember kamen die alternativen Bullen Villro (GZW 124), Viesta (GZW 131) und Vollpolar (GZW 131) in den Einsatz. Alle drei bringen viel Milch und eine ausbalancierte Eutervererbung. Ganz neu ist der Siwil-Sohn Severin (GZW 129). Er geht auf eine Everest-Tochter von Berthold Hänle, Obermarchtal zurück und zeigt neben den Stärken in Leistung auch die Qualitäten seines Vaters im Euter. Auch Vegas (GZW 128) ist als Versetto-Sohn neu auf der Liste. Er besitzt eine Hupsol-Mutter, was ihm eine Eutervererbung von 125 beschert und dies mit mehr als 1000 kg Milch kombiniert. Palut (GZW 125) ist als Pazifik-Sohn für die heimische Rinderzucht eine echte Alternative, da er fremdes Blut mit einer ansprechenden Körpervererbung kombiniert.

 

Neben Evungo Pp gehören Gentleman PS und Manolo Pp auch weiterhin zu den interessantesten hornlosen Bullen. Auf der Top-Liste erscheinen zwar die ersten Mahango-Söhne, diese sind allerdings in der Regel noch nicht verfügbar. Bis August werden noch viele - und dann hoffentlich auch verfügbare - dazu kommen. Mit Solero PP und Wahnwitzig P sind zudem die ersten nachkommengeprüften Hornlosbullen verfügbar, die akzeptables Exterieur besitzen.

 

Die Liste der nachkommengeprüften Bullen wird aktuell von Waban mit einem GZW von 139 angeführt. Er war jedoch bereits massiv in Baden-Württemberg im Einsatz und wird aufgrund seiner unterdurchschnittlichen Fundamentvererbung nur begrenzt in den Einsatz gehen. Mit GZW 132 kann sich Janda sehr gut bestätigen und zeigt bei mittlerer Milchmenge durchweg positive Zahlen für alle Fitnessmerkmale. Auch Wettendass kann erneut zulegen und gehört mit nun GZW 128 zu den besten geprüften Bullen. Royal macht einen Satz um 6 Punkte und steht nun bei GZW127. Auch der bereits breit genutzte Bulle Walot (GZW 126) kann sich deutlich verbessern. Somit stehen neben der umfangreichen Anzahl genomischer Bullen auch sichere und hoch interessante geprüfte Vererber unterschiedlicher Blutführungen zur Verfügung.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung finden Sie auf der RBW-homepage hier . Die aktuelle Bullenempfehlung ist nach der Sitzung des Rasseausschusses ab nächster Woche verfügbar unter www.rind-bw.de .

Zuchtwertschätzung Holsteins

Mit der Zuchtwertschätzung Holsteins im April 2017 wurden eine Reihe von Veränderungen umgesetzt. Neben der jährlichen Basisanpassung, die fast 3 Punkte ausgemacht hat und den gewaltigen Zuchtfortschritt der Rasse unterstreicht, wurden auch wesentliche Änderungen im Exterieur eingeführt. Dabei wurde die Größe und Tiefe neu gewichtet, so dass Bullen, die übergroße Tiere vererben, Einbußen hinnehmen mussten. Beim Fundament wird künftig mehr Gewicht auf Bewegung als auf Klauenwinkel gelegt. In der Summe führte dies zum Teil zu leichten Rückgängen bei den sehr exterieurstarken Bullen der Top-Liste, sollte aber mittelfristig zur Zucht einer funktionalen Laufstallkuh beitragen.

 

Aus heimischer Sicht war die Zuchtwertschätzung April dennoch sehr gelungen. Mit Misino (RZG 153) kann die RBW auf einen sehr hohen Missouri-Sohn aus einer Snowmaster-Mutter blicken. Er wurde von Manfred Erthle, Eggingen gezüchtet, geht allerdings auf Larcrest Juror Chanel zurück. Sein Fitnesszuchtwert von 150 macht ihn zur Nr. 2 für dieses Merkmal. Mit Misha (RZG 141) kommt zudem ein Missourri-Sohn aus Shotglass, der spätreife Laufstallkühe vererbt und somit vor allem in Nutzungsdauer und Fruchtbarkeit punktet. Ebenfalls sehr hoch ist der Bulle Belino (RZG 151), der als Battlecry seine Wurzeln in der Familie von Rudolph Missy hat. Er kann neben hohen Fitnesswerten auf einen sehr hohen Roboterzuchtwert blicken. Sehr hoch hält sich zudem Commare (RZG 150, RZFit 137). Er verspricht zur Leistung auch ein tadelloses Exterieur.

 

Als weiterer Commander-Sohn kommt Cuper (RZG 146) aus der Kuhfamilie von McCutchen und Mahuva in den Einsatz. Mit Modestus (RZG 147) und Moboss (RZG 149) starten zudem die ersten Söhne von Modeco, der auch weiterhin stabil bei RZG 148 steht. Moboss und Modestus gehen auf ASS Alicia Ex 97 und damit AS Ada zurück. Neben dem guten Exterieur der Kuhfamilie, besitzen beide auch sehr hohe Werte im Bereich Fitness. Slatesire kann sich mit seinem RZG von 146 sehr gut halten, er bringt mit Slate als Vater einen Mogul-Sohn, der wenig in Europa vertreten ist. Neben Größe zeigt er sich überlegen in fast allen Eutermerkmalen. Beatpic (RZG 145) ist ein Beat-Sohn aus der bekannten Barnaby, der viel Größe, gute Eweißprozente und fehlerfreies Exterieur vererbt. Iconic (RZG 143) geht als Icone-Sohn auf Jelykoe, eine bekannte Zuchtkuh zurück, die nicht nur in ganz Europa positive Bullen hinterlassen hat, sondern inzwischen mehr als 130.000 kg Milch produzierte. Stabil hoch halten sich zudem die Spitzenbullen Bosarna (RZG 146) und Barly (RZG 148). Einer der komplettesten reinerbigen Hornlosbullen bleibt Erice PP mit RZG 132.

 

Bei den rotbunten Holsteins sticht Manu P (RZG 138) hervor, der spätreife Töchter mit guten Becken und Fundamenten hinterlassen wird. Auch Arcardo (RZG 139) verspricht gutes Exterieur, vor allem im Euter. Er geht auf Reg. Apple zurück. Deal-Red-P steht aktuell bei RZG 137 und Blues P bei 134.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung finden Sie hier . Die aktuelle Bullenempfehlung ab Anfang nächster Woche unter www.rind-bw.de , sobald der Rasseausschuß getagt hat.

Zuchtwertschätzung Braunvieh

Selten war die Zuchtwertschätzung Braunvieh so erfolgreich wie im April 2017. Mit Vassli (RZG 133) und Husold (RZG 133) besitzt die RBW die zwei besten nachkommengeprüften Bullen der Rasse. Vassli kann inzwischen auf mehr als 1000 Töchter in der Zuchtwertschätzung blicken. Husold besitzt knapp 400 Töchter. Zudem bestätigt sich Julau (GZW 125) mit nun weit mehr als 700 Töchtern. Seine erste Tochter war inzwischen auf einer Schau im Ausland sehr erfolgreich. Erafax steigt mit GZW 121 sehr hoch und mit sehr überzeugendem Exterieur in der Top-Liste ein. Allerdings ist die RBW auch bei den genomischen Bullen sehr stark aufgestellt. Mit Valtra (GZW 132) besitzt die RBW den höchsten Volvo-Sohn, mit Hebroy (GZW 130) und Helau zwei hoch interessante Hebron-Söhne.

 

Helau startet mit GZW 128 und führt Julau bereits als Muttersvater. Er kann zur Verbesserung von Milchmenge, Melkbarkeit, Eutergesundheit, Euter und Fundamenten breit eingesetzt werden. Mit Seacos (GZW 126) und Seasideray (GZW 126) stehen zudem die ersten Söhne von Seasidebloom zur Verfügung. Seasideray ist mit +1465 kg Milch der höchste Milchmengenvererber der Rasse. Dies kombiniert er mit guten Eutern. Mit Hunara (GZW 128) und Hujus (GZW 125) stehen zudem sehr hohe Söhne von Huvi zur Verfügung. Zu den züchterischen Glanzlichtern zählen die Bullen Vax (GZW 130), Cadura (GZW 130) und Bisto (GZW 124). Cadura ist einer der interessantesten Cadence-Söhne weltweit und hat bereits einen internationalen Einsatz erfahren, da er nicht nur interessant gezogen ist, sondern auch komplettes Exterieur verspricht. Vax ist ein Varasty-Sohn und damit Vanpari-Enkel, der hohe Leistungen mit gutem Exterieur kombiniert. Bisto ist der höchste Biver-Sohn weltweit und kann mit einem Exterieur von 134 aufwarten. Er geht auf Easton Forteas, der RBW-Siegerkuh aus dem Bestand der Familie Albinger, Winterreute zurück.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Zuchtwertschätzung finden Sie hier . Die aktuelle Bullenempfehlung ist nach der Sitzung des Rasseausschusses ab nächster Woche verfügbar unter www.rind-bw.de.

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