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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 4. Dezember 2019 in Donaueschingen

Am 04. Dezember 2019 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 375 Kälber. Die Preise zeigten sich über alle Kategorien stabil, die Fleckvieh-Kuhkälber konnten im Preis sogar zulegen..

 

Das kleinere Angebot an Vorderwälder-Kuhkälber konnte vom Markt gut aufgenommen werden. Bei den Vorderwälder-Bullenkälber konnten passende Kälber zügig abgesetzt werden, jediglich zu leichte Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen.

 

Bei den Fleckvieh-Kuhkälbern war die Qualität sehr gut und das Angebot war gespickt mit einigen interessanten Zuchtkälbern. Ein enorm entwickeltes Mahango Kuhkalb knackte die 600€ Marke und ging in einen Zuchtbetrieb am Bodensee.

 

Das Angebot an Fleckvieh-Bullenkälber bewegte sich mit 83kg Durchschnittsgewicht im optimalen Bereich. Gut entwickelte Kälber entwickelten sich wieder Richtung der 5€ Marke.

 

Die nächste Kälber- und Großviehversteigerung findet am .Mittwoch 8.Januar 2020 in Donaueschingen statt.

 

Das Marktteam Donaueschingen wünscht allen besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage sowie alles Gute für das kommende Jahr 2020.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

57

57

86

2,24

4,92

Bullenkälber

233

232

83

2,24

5,04

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

6

6

75

1,32

1,84

Bullenkälber

63

60

76

1,00

3,42


Kälberauktion in Herrenberg am 4. Dezember 2019

Kuhkälber unter Druck

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Mit 20 aufgetriebenen weiblichen Kälbern zur Mast oder Weiternutzung war das Angebot mengenmäßig auf einem normalen Niveau. Die Nachfrage zeigte sich jedoch selektiv und eher verhalten. Dennoch konnten letztendlich alle angebotenen Tiere einen neuen Besitzer finden.

 

Der Auftrieb an männlichen Kälbern war mit 106 Tieren überschaubar, wusste aber in der Qualität zu überzeugen, die dann auch von der Käuferschaft honoriert wurde.

 

Die besten Kälber konnten Preise über 4,50 Euro pro Kilo realisieren. Im Mittel brachten die Tiere 78 Kilo auf die Waage und erlösten im Schnitt 4,42 Euro, was einem Kopfpreis von 350 Euro entspricht.

 

Das Herrenberger Marktteam bedankt sich nach diesem vermarktungsmäßig turbulenten Jahr ganz herzlich bei allen Käufern, Beschickern und Helfern für die hervorragende Zusammenarbeit. Wir wünschen allen besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 08. Januar statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg, netto

Durch-

von

bis

schnitt

Kuhkälber

20

20

76,9

1,25

2,44

2,07

Bullenkälber

106

106

78,1

2,42

4,94

4,22


Auktion am 13. November 2019 in Bad Waldsee

Knappes Angebot hält die Preise hoch

Braunvieh:

 

Dem großen Angebot an Braunvieh-Zuchtbullen stand nur eine sehr verhaltene Nachfrage gegenüber. Körsieger wurde ein sehr korrekter Vassli-Sohn von der Rehm GbR, Ochsenhausen. Er stammt aus dem sehr langlebigen R-Stamm und konnte enorm hohe genomische Werte für Exterieur vorweisen. Als Reservesieger platzierte sich ein gut entwickelter Bisto-Sohn von Aaron Albinger, Biberach.

 

Ein sehr gutes Niveau zeigten die Braunvieh-Jungkühe das von den Käufern auch belohnt wurde. Gleich zu Beginn stellte Gebhard Heim, Tettnang eine Assay-Tochter mit einem sehr hoch angesetzten Hintereuter zum Verkauf. Aus dem gleichen Betrieb kam ein mit 36 kg eine sehr leistungstarke Huronto-Tochter die als erste die 2000 € knackte.

 

Ebenfalls über 2000 € erlöste eine frisch gekalbte Humor-Tochter von Thomas Sterk, Bodnegg. Weitere vorgezogene Jungkühe waren eine sehr harmonische Puck-Tochter mit bestem Vordereuter von Matthias Schupp, Waldshut-Tiengen, sowie eine bestens entwickelte Vito-Tochter, von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Die teuersten Braunviehjungkühe traten die Reise nach Italien an.

 

Bei den Braunvieh-Zuchtkälbern war jahreszeitlich bedingt eine schwächere Nachfrage zu verzeichnen.

 

Fleckvieh:

 

Ein außergewöhnlich hochwertiges Zuchtprodukt stand als Körsieger der Fleckviehbullen ganz vorne, ein genomisch untersuchter Husam- Sohn aus der bekannten Zucht- und Schaukuh Limette, von Sabine und Norbert Bertel, Horgenzell. Ende Oktober wurde sie noch Siegerkuh alt beim Oberschwäbischen Fleckviehtag.

 

Der für sein Alter enorm entwickelte Bulle zeigte ein fehlerfreies Fundament und wechselte nach einem spannenden Bieterduell für 2450 € in den Kreis Tuttlingen.

 

Auch der Reservesieger wusste zu überzeugen, ein Voll Gut-Sohn von Alois Müller, Atzenreute aus dem fruchtbaren G-Stamm, mit sehr langlebigen, leistungsstarken Vorfahren.

 

Mit einem sehr hohen Durchschnittsgemelk konnten die Fleckvieh-Jungkühe aufwarten. Vorgestellt wurden eine frisch gekalbte Monro-Tochter von Norbert Munding, Obermarchtal. Ganz harmonisch und mit einem sehr drüsigen Euter ausgestattet, stellte Johannes Rauschmaier, Westerheim eine Hubraum-Tochter zum Verkauf. Sehr gefragt waren auch eine sehr leistungsstarke Mint-Tochter von Alfred Berger, Mieterkingen sowie eine Humpert-Tochter von Bernd Steiner, Maselheim, die mit einem sehr fest ansitzenden Euter zu überzeugen wusste und für 2000 € einen neuen Besitzer fand.

 

Holsteins:

 

Auch bei den Holsteinbullen war das Angebot größer als die Nachfrage. Ein enorm entwickelter, sehr korrekter Baldini-Sohn aus der bekannten dänischen Snowman Heaven-Familie von der Straub GbR, Bonndorf, genomisch untersucht mit RZG 148 wurde Siegerbulle. Ein weiterer Baldini-Sohn von Willi Weigele, Markdorf aus einer Araxis-Mutter aus US-Embryonenimport erzielte den Tageshöchstpreis. Sehr harmonisch war der Reservesieger, ein Beatbook-Sohn von der Erthle GbR, Eggingen aus dem bekannten B-Stamm.

 

Die Jungkuhkollektion überzeugte durch viele sehr gute Euterkühe. Gleich zu Beginn wurde die mit 42,4 kg leistungsstärkste und durch den Kundendienstservice der RBW betreute Bronco-Tochter von Hubert Winterhalder, Titisee-Neustadt angeboten und verfehlte nur knapp die 2000 €. Ein treuer Kunde aus Vorarlberg sicherte sich eine leistungs- und exterieurstarke Beart-Tochter von Armin Arnegger, Markdorf.

 

Elmar Kuon, Warthausen bot zwei sehr körper- und euterstarke Jungkühe an. Eine frühe Erash P-Tochter und eine Mardi-Gras-Enkelin erlösten dann mit 2250 € bzw. 2450 € auch die höchsten Preise und bleiben Stallgefährtinnen auch im Käuferstall im Allgäu. Daniel Hofer, Neukirch konnte zwei Barly-Töchter mit besten Eutern verkaufen.

 

Von der Epting GbR, Erdmannsweiler kam eine sehr euterstarke Roxy B-Tochter, die trotz eines Erstkalbealters von 24 Monaten bereits bestens entwickelt war und mit 37,6 kg Einsatzleistung aufwarten konnte und ebenfalls die 2000 € Marke knackte. Hohe Milchleistungen aus gut melkbaren Eutern bleiben weiter gefragt. So erlöste Willi Weigele, Markdorf für eine 40,1 kg leistende Quest-Enkelin gegen Ende der Auktion 2200 €.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch 11. Dezember statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2

1300

1350

1325

Jungkühe

12

1300

2050

1775

Kälber

9

150

330

221

Fleckvieh:

Bullen

3

1750

2450

2017

Jungkühe

18

1400

2000

1650

Kühe

2

1600

1800

1700

Holsteins:

Bullen

8

1300

1950

1456

Jungkühe

44

1250

2450

1624

Kühe

2

1550

2000

1775

Kuhkälber

13

100

200

156


2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.