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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 08. Juli 2020 in Bad Waldsee

Bei bestem Sommer- und Silierwetter war die Nachfrage nach Jungkühen eher gebremst. Die italienischen Kunden kauften diesmal verhalten ein, so dass der Markt nicht ganz geräumt werden konnte.

 

Braunvieh:

 

Ein Namur-Sohn aus der Zucht der Familie Rehm, Ochsenhausen wurde Körsieger bei den Braunvieh-Bullen. Er war als jüngster Bulle enorm entwickelt und konnte sehr hohe genomische Zuchtwerte für Exterieur vorweisen. Leider bestand bei den Braunvieh-Bullen keine Nachfrage.

 

Das kleine hochwertige Angebot an Braunvieh-Jungkühen konnte zügig verkauft werden. Als herausragende Jungkühe wurden zwei Cadence-Töchter vorgestellt.Eine sehr korrekte Jungkuh von Josef Kienle, Steinhausen erlöste auch den Tageshöchstpreis von 2.000 €. Die zweite Cadence-Tochter zeigte ein hervorragendes Euter und wurde von Andreas Hörmann, Kirchdorf gezüchtet und vorgestellt.

 

Fleckvieh:

 

Ein genomisch typisierter Hayabusa-Sohn aus der Zucht der Familie Scheuing, Ehingen-Berg stand im Angebot bei den Fleckviehbullen. Mit 136 Euterzuchtwert war er sehr gefragt und erlöste 1.950 €. Er stammt aus einer Vanstein-Tochter mit einer Lebensleistung von 107.147 kg Milch.

 

Das Angebot bei den Fleckvieh-Jungkühen war in der Qualität sehr unterschiedlich. Sehr gut präsentierte sich eine harmonische mit bestem Euter ausgestattete Viantor- Tochter von Edwin Schelkle, Mieterkingen. Ebenfalls vorgestellt wurde eine frisch abgekalbte und sehr korrekte Womba-Tochter von Martin Munding, Obermarchtal. Eines der besten Euter der Auktion zeigte eine Monumental-Tochter der Häcker GbR, Gerstetten.

 

Holsteins:

 

Bei den Holsteinbullen wurde ein Bonjour-Sohn von der Erthle GbR, Eggingen Körsieger. Sehr korrekt mit besten Fundamenten geht er auf den leistungs- und exterieurstarken J-Stamm zurück mit langlebigen Kühen im Pedigree. Er erzielte mit 1.900 € auch den Höchstpreis. Ein genomisch untersuchter Starello-Sohn und Vollbruder des Besamungsbullen Stellar P von Thomas Bentele, Adelsreute wechselte für 1.800 € in den Landkreis Schwäbisch Hall.

 

Bei den Jungkühen erzielten gleich zwei den Spitzenpreis von 2.000 €, eine hornlose Hologram P-Tochter von Ulrich Kümmel, Essingen mit einem extrem gut aufgehängten Euter und 41,0 kg und eine Sunlight-Tochter von der Utz GbR, Rot-Mettenberg, auch diese war mit einem Spitzeneuter ausgestattet. Drei Jüngkühe erlösten jeweils 1.900 €. Dies waren eine rotbunte, harmonische Bigstar-Tochter von Uwe Bauer, Salem-Bullensegel. Erst 3 Wochen in Milch gab sie bereits 35,9 kg. Mit 43,0 kg noch leistungsstärker präsentierte sich eine Dukat P-Tochter von der Schädler GbR, Leutkirch-Uttenhofen mit einem bestens aufgehängten Euter. Aus dem Betrieb Utz GbR kam eine weitere, in allen Belangen, sehr korrekte Jungkuh – ebenfalls sehr frisch in Milch. Das Käuferinteresse fiel hauptsächlich auf die frisch abgekalbten, korrekten Jungkühe, mit guter Leistung.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch den 12. August 2020 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

6/0

-

-

-

Jungkühe

8/8

1350

2000

1638

Kälber

4/4

180

220

200

Fleckvieh:

Bullen

1/1

1950

1950

1950

Jungkühe

27/24

1100

1900

1494

Holsteins:

Bullen

11/9

1300

1950

1528

Jungkühe

55/48

1100

2000

1543

Kühe

1/1

1300

1300

1300

Kälber

6/6

100

170

130


Auktion am 1. Juli 2020 in Donaueschingen

Unterschiedlicher Verlauf beim Julimarkt in Donaueschingen

Bei den Fleckviehbullen konnte sich dieser Vigor Sohn aus der Zucht der Familie Berger aus Herbertingen-Mieterkingen als Körsieger durchsetzen. Aus einer typ- und leistungsstarken Iwinn Tochter gezogen konnte er beachtliche Tageszunahmen und ein fehlerfreies Exterieur vorweisen

Das angebotene Fleckvieh Großviehangebot auf der Auktion am 1. Juli in Donaueschingen konnte vollständig verkauft werden. Bei den Bullen konnte sich ein Vigor Sohn aus der Zucht der Familie Berger aus Herbertingen-Mieterkingen als Körsieger durchsetzen. Aus einer typ- und leistungsstarken Iwinn Tochter gezogen, konnte er beachtliche Tageszunahmen von 1.465 g und ein fehlerfreies Exterieur vorweisen. Als Reservesieger ging ein weiterer Vigor Sohn aus Zucht von Thomas Burger aus Biederbach aus der Körung hervor. Mit sehr hohen genomischen Zuchtwerten für Exterieur war er der gefragteste Bulle und erlöste den Tageshöchstpreis von 2.350 €.

 

Die beiden aufgetriebenen Fleckvieh Jungkühe mit im Schnitt 28,6 kg Milchmenge und 2,95 kg pro Minute Melkbarkeit fanden flott einen neuen Besitzer.

 

Vier Vorderwälderzuchtbullen wurden angeboten. Nur zwei fanden einen neuen Käufer. Der Spitzenbulle Iggapir wurde in den Testeinsatz geschickt, ein sehr gut gefallender Bulle. Mit knapp 15 Monaten wog er 570 kg und erzielte damit 1.205 g tägliche Zunahmen. Er kam auf 135 cm im Widerrist und die Bewertung 8 in Bemuskelung und 7 in Äußerer Erscheinung gibt’s nicht all Tage. Er ist der erste Iggusssohn als Tester. Mutter und Großmutter sind sehr leistungsstarke Kühe mit 124 MW bei der Mutter und 114 bei der Großmutter. Erfolgreich hat er auch die Prüfstation in Löffingen-Göschweiler durchlaufen. Klaus Duffner aus Haslach ist der Züchter, zum Garantiepreis von 3.000 € wechselte er zur RBW-Besamungszentrale Herbertingen.

 

Der zweitgereihte war auch ein Iggusssohn und der jüngste Marktbulle. Sehr gut war auch seine Entwicklung, 133 cm Widerristhöhe, 515 kg Gewicht und mit 1.266 g wies er die höchsten Tageszunahmen auf. Die Mutter ist eine Gipadatochter mit sehr hohen Inhaltsstoffen. Markus Spitz aus Schonach ist der Züchter, die Gemeinde Münstertal erhielt beim Anschlagspreis von 1.600 € den Zuschlag. Zwei Zuchtbullen blieben im Überstand, sie sind eingestellt auf der RBW-Homepage unter Angebote Vorderwälder. Einer ist reinerbig hornlos und der andere ein weiterer Iggusssohn.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 2. September 2020 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am 5. August 2020.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

4

1.600 – 2.350

1.975

Jungkühe

2

1.500 –1.550

1.525

Vorderwälder

 

 

 

Bullen II

2

1.600 – 3.000

2.300

 


 

Kälberpreise weiterhin auf einem hohen Niveau.

 

Am 01. Juli 2020 fand die Kälberauktion in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 294 Kälber.

 

Die umfangreiche Angebot an Vorderwälder Bullenkälber war von guter Qualität . Sie erlösten im Durschnitt 275€/Kalb. Auch die aufgetriebenen Vorderwälder Kuhkälber fanden flott einen neuen Besitzer.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern waren die Kälber mit 91kg im Durschnitt sehr schwer.. Sie erlösten Pro Kalb im Mittel 260€. Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 84kg Durchschnittsgewicht ebenfalls etwas schwerer als im Mittel der Vormonate. Der Preis konnte sich gut auf dem Nivau halten , im Mittel erzielten die Kälber 440€ pro Kalb. Passende Kälber erlösten bis 6,-€/kg.

 

Die nächste Kälberauktion findet am .Mittwoch 5.August 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

44

44

91

2,14

3,56

Bullenkälber

177

177

82

2,50

6,00

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

6

6

65

0,95

1,94

Bullenkälber

60

59

85

1,05

3,85

Bei den Fleckviehbullen konnte sich dieser Vigor Sohn aus der Zucht der Familie Berger aus Herbertingen-Mieterkingen als Körsieger durchsetzen. Aus einer typ- und leistungsstarken Iwinn Tochter gezogen konnte er beachtliche Tageszunahmen und ein fehlerfreies Exterieur vorweisenAls Reservesieger ging dieser weitere Vigor Sohn aus Zucht von Thomas Burger aus Biederbach aus der Körung hervor. Mit sehr hohen genomischen Zuchtwerten für Exterieur war er mit 2.350 € der gefragteste BulleEin Klasseeuter wies diese Wattkingjungkuh vom Zuchtbetrieb Andreas und Helga Winterhalder GbR aus V.-S.-Tannheim auf. Sie erzielte 1.550 €Der Vorderwälder Spitzenbulle Iggapir wurde in den Testeinsatz geschickt. Die Be-wertung 8 in Bemuskelung und 7 in Äußerer Erscheinung gibt’s nicht all Tage. Er ist der erste Iggusssohn als Tester. Mutter und Großmutter sind sehr leistungsstarke Kühe mit 124 MW bei der Mutter und 114 bei der Großmutter. Klaus Duffner aus Haslach ist der ZüchterDer zweitgereihte war auch ein Iggusssohn und der jüngste Marktbulle. Sehr gut war auch seine Entwicklung und seine Bewertung mit 7 in Bemuskelung und 6 in Äußerer Erscheinung. Die Mutter ist eine Gipadatochter mit sehr hohen Inhaltsstof-fen. Markus Spitz aus Schonach ist der Züchter, die Gemeinde Münstertal erhielt beim Anschlagspreis von 1.600 € den Zuschlag

Kälberauktion in Herrenberg am 1. Juli 2020

Kälberpreise stabil

Top Kalb - Vater: Weyer 89kg 480 Euro Steigerungspreis

Im Angebot waren 15 weibliche Kälber, welche gut vom Markt aufgenommen werden konnten und zügig einen neuen Besitzer fanden. Bei gut 79kg Durchschnittsgewicht konnten pro Kopf 234 Euro oder pro Kilo 2,96 Euro erlöst werden. Somit behaupten sich die Kuhkälber auf dem Niveau des Vormonats.

 

118 Bullenkälber waren im Angebot, womit sich die Stückzahl im Vergleich zum Vormonat deutlich erholt zeigte. Das qualitativ gute Angebot konnte vom Markt problemlos aufgenommen werden und zeigte sich in der Preisbildung weitgehend stabil. So erlöste das 81kg schwere Durchschnittskalb 5,29 Euro pro Kilo oder 429 Euro pro Kopf. Junge, gut entwickelte Kälber waren besonders gefragt.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 05. August statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

18

18

79,3

2,62

3,29

2,96

Bullenkälber

118

118

80,8

2,69

6,09

5,29


Auktion am 24. Juni 2020 in Ilshofen

Flotte Auktion bei hohen Temperaturen

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine fehlerfreie Vegas-Tochter vom Betrieb Gommel aus Ditzingen

Von bestem Erntewetter wurde die Auktion der Rinderunion am 24. Juni in Ilshofen begleitet. Während das gute Wetter auf die Preise der Kälber keinerlei negativen Einfluss nahm, gaben die Jungkuhpreise leicht gegenüber der Vorauktion nach.

 

Holsteins:

 

Familie Weidner aus Künzelsau – Steinbach war mit zwei sehr exterieurstarken Barly -Töchter vertreten, die zügig für durchschnittlich 1470.- Euro verkauft wurden.

 

Fleckvieh:

 

Von den drei angebotenen Jungbullen wurden zwei für durchschnittlich 2025.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein typvoller Wendlinger – Sohn aus einer sehr euter- und leistungsstarken Kuhlinie vom Betrieb Hagel aus Sulzbach – Eisenschmiede, der für 2000.- Euro einen Kunden aus dem Taubertal zugeschlagen wurde. Für 2050.- Euro konnte der von Familie Mayer aus Ellwangen – Lindenhof angebotene Husam – Sohn zum Spitzenpreis verkauft werden. Seine Mutter kann eine Höchstleistung von übe 13000 kg Milch vorweisen.

 

Trotz des guten Wetters konnten dank zahlreicher Kaufaufträge 26 der 27 angebotenen Jungkühe verkauft werden. An der Spitze ging eine fehlerfreie Vegas – Tochter vom Betrieb Gommel aus Ditzingen, die 1680.- Euro erlöste. Ihr folgte eine kapitale Weidenberg – Tochter mit 32,7 kg Milch vom Betrieb Rechner aus Mudau – Reisenbach, die 1800.- Euro kostete. Der Betrieb Dieter Roth aus Oberrot stellte die drittplatzierte Jungkuh. Diese feinzellige Kuh überzeugte neben ihren Tagesgemelk von 32,2 kg Milch durch ihr überragendes Euter und allerbestem Fundament und erzielte mit 1840.- Euro den Tageshöchstpreis. Mit 1800.- Euro war eine vom Betrieb Balmberger aus Schrozberg – Krailshausen vorgestellte Whatever – Tochter ebenfalls sehr begehrt. Im Mittel erlösten die Jungkühe 1464.- Euro.

 

Die 63 Kuhkälber fanden zügig für durchschnittlich 2,95.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 227.- Euro je Tier bei einem Durchschnittsgewicht von 77 kg einen neuen Besitzer.

 

Nach wie vor sehr hoch ist die Nachfrage nach Bullenkälbern. So steigerte sich der Durchschnittspreis der 306 verkauften Bullenkälbern nochmals leicht gegenüber der Vorauktion auf 5,54.- Euro netto je kg Lebendgewicht. Somit ergab sich bei den durchschnittlich 82 kg schweren Tieren ein Preis je Tier von 454.- Euro netto.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 8. Juli (Kälber Fleckvieh) sowie am 22. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

2

1460.- - 1480.-

1470.-

Bullen Fleckvieh

2

2000.- - 2050.-

2025.-

Mehrkalbskuh Fleckvieh

1

-

1520.-

Jungkühe Fleckvieh

26

1200.- - 1840.-

1464.-

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine fehlerfreie Vegas-Tochter vom Betrieb Gommel aus DitzingenAn der Spitze der Fleckviehbullen rangierte ein typvoller Wendlinger-Sohn aus einer sehr euter- und leistungsstarken Kuhlinie vom Betrieb Hagel aus Sulzbach-Laufen Eisenschmiede. Der gut 13 Monate alte Bulle brachte am Markttag 607 kg auf die Waage

Kälberauktion am 3. Juni 2020 in Donaueschingen

Spitzenpreise auf der Auktion in Donaueschingen

Schöne VW-Bullenkälber

Am 03. Juni 2020 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Einen rasanten Preisanstieg gab es bei den Kälbern in Donaueschingen, vor allem die Fleckviehbullenkälber legten enorm zu.

 

Die Angebot an Vorderwälder Bullenkälber war von sehr guter Qualität . Sie erlösten im Durschnitt 2589€ pro Kalb.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern waren die Kälber mit 84kg im Durschnitt im optimalen Gewichtwsbereich und konnten flott verkauft werden. Sie erlösten Pro Kalb im Mittel 265€. Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 82kg Durchschnittsgewicht etwas unter dem Bereich der Vormonate. Der Preis konnte sich auf ein Jahreshoch steigern, im Mittel erzielten die Kälber 440€ pro Kalb. Passende Kälber konnten über 6,-€/kg erlösen.

 

Die nächste Kälberauktion mit Großviehversteigerung findet am Mittwoch 1.Juli 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

23

23

84

2,01

3,88

Bullenkälber

168

168

82

2,16

6,34

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

2

2

65

0,95

1,94

Bullenkälber

32

32

85

1,97

3,84


Zuchtbullenverkauf bei Familie Burkhardt in Würzbach

Unter besonderen Umständen gut gelaufen

Am 04. April wollte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach einladen. Die allseits bekannte Gesamtsituation machte jedoch einen Strich durch diese Rechnung, so dass man sich in Zusammenarbeit mit der Rinderunion Baden-Württemberg ein alternatives Konzept überlegen musste. Also wurden die gekörten Bullen mit Körwerten, Abstammung und Fotos im Internet beworben.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt, gekört und vorbereitet worden, von denen 12 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Von den angebotenen Bullen konnten über den neu eingeschlagenen Weg acht Tiere einen neuen Besitzer finden. So wechselte Katalognummer 8, ein mit 7-7-8 gekörter Sohn des Bullen BW Pokal für 2900 Euro in die Eifel.

 

Um 2800 Euro fand die Katalognummer 2, ein mit 8-8-8 gekörter Sohn des Leichtgeburtsvererbers BW Ingo in Unterfranken eine neue Heimat. Preislich folgten mit Katalognummer 1 ein weiterer BW Ingo-Sohn - 7-9-7 gekört - aus einer langlebigen Kuhlinie, der im Nordschwarzwald bleibt, sowie Katalognummer 4, ein Harry-Sohn mit den Körnoten 7-7-8, der in den Kreis Rottweil verkauft werden konnte.

 

Ein weiterer BW Ingo-Sohn, Katalognummer 6 konnte nach Südbaden verkauft werden. Er war mit 7-8-7 gekört. Mit sehr hohen Zunahmen und hohen Körnoten überzeugte ein weiterer BW Ingo Nachkomme einen Norddeutschen Kunden. Mit den höchsten Noten der verkauften Bullen von 8-9-8 überzeugte ein weiterer Harry-Sohn seinen Käufer und er wird künftig im Osten der Republik Dienst tun. Ein weiterer seiner Brüder wurde ebenso verkauft.

 

Auffallend ist, dass sämtliche verkaufte Bullen reinerbig hornlos sind. Im Rahmen der Umstände können alle beteiligten mit dem Resultat des Verkaufs zufrieden sein und haben die Hoffnung, im kommenden Jahr wieder das besondere Flair der Hofauktion bieten zu können.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose, zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.


Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am 6. April 2020

Drei Bullen und je zwei Fresser und Rinder vermittelt

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen und die Note 6 in der Bemuskelung (B) und 7 in der Äußeren Erscheinung (AE)

Bei der Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am Montag, den 6. April 2020 wurden drei Zuchtbullen zu im Schnitt 1.500 €, zwei Fresser zu 1.375 € und zwei Rinder zu 900 und 1.050 € versteigert. Damit wurden gleich viele Tiere wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt.

 

Telefonvermarktung? Sie hören richtig. Aus der Not geboren, keine Großviehmärkte wegen der Corona-Pandemie abhalten zu können, wurden die Tiere auf den Höfen bewertet, fotografiert und Katalog, Reihenfolge und die Bilder in www.rind-bw.de/Auktion eingestellt. Am 6. April, von 10 bis 16 Uhr war Zeit, telefonisch Gebote abzugeben. Bei drei Tieren kam es zu einer Steigerung, bei den vier anderen blieb es beim Anschlagspreis. Vier Bullen und ein Fresser blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt.

 

Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.  An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen, die Note 6 in der Bemuskelung (B) und die Note 7 in der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Preis von 1.550 € erhielt eine Züchterkollegin aus Tunau den Zuschlag. Die drei weiteren Bullen aus der Mutterkuhhaltung erhielten keine Gebote. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung.

 

Ein Ausnahmebulle war Ronag in Entwicklung und Fleischansatz von Klaus Kiefer aus Aitern. Die Note 8 in B war ihm sicher und mit 525 kg Gewicht erzielte er tolle Zunahmen von 1.244 g. Die Gemeinde Münstertal meldete sich und erhielt bei 1.500 € den Zuschlag. Aus dem gleichen Betrieb stammte Kosi, der mit 7 in B und 5 in AE bewertet war. Hier kam ein Anrufer aus dem pfälzischen Hauenstein, der den Burschen für 1.450 € sein eigen nennen kann. Punkt 10 Uhr kam ein Gebot zu 1.400 € für das harmonischste Tier, einen Fresser aus der Mutterkuhhaltung, der mit knapp 10 Monaten 424 kg Gewicht auf die Waage stellte und damit auf 1.380 g tägliche Zunahmen kam. Um 16 Uhr war der Stand noch der gleiche, so dass ein Züchterkollege aus Bernau neuer Besitzer ist. Walter ist der Großvater des Bullen und Bennasch der Vater der langlebigen Mutter. Hubert Thoma bot einen schönen Nahummlersohn aus einer Benforalmutter an. Zum Anschlagspreis von 1.350 € wechselte er an einen Züchterkollegen nach Wieden.

 

Hochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt und Ewald Kiefer aus Fröhnd angebotenen 14 und 15 Monate alten Rinder. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900 beziehungsweise 1.050 €. Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinterwälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-Linie.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 9. Oktober 2020 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.525

1.500 – 1.550

Bullen Klasse III

1

1.450

-

Bullenfresser

2

1.375

1.350 – 1.400

Rinder

2

975

900 – 1.050

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen und die Note 6 in der Bemuskelung (B) und 7 in der Äußeren Erscheinung (AE)Ein Ausnahmebulle war Ronag in Entwicklung und Fleischansatz von Klaus Kie-fer aus Aitern. Die Note 8 in B war ihm sicher und mit 525 kg Gewicht erzielte er tolle Zunahmen von 1.244 gDieser Fresser aus der Mutterkuhhaltung war das harmonischste Tier. Mit knapp 10 Monaten stellte er 424 kg Gewicht auf die Waage und kam damit auf 1.380 g tägli-che Zunahmen. Walter ist Großvater des Fressers, Bennasch ist der Vater der lang-lebigen MutterHubert Thoma bot diesen schönen Nahummlersohn aus einer Benforalmutter an. Zum Anschlagspreis von 1.350 € wechselte er an einen Züchterkollegen nach WiedenHochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt (Rind 1) und Ewald Kiefer aus Fröhnd (Rind 2) angebotenen 14 und 15 Monate alten Rin-der. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900  (Rind 1) bezie-hungsweise 1.050 € (Rind 2). Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinter-wälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-LinieHochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt (Rind 1) und Ewald Kiefer aus Fröhnd (Rind 2) angebotenen 14 und 15 Monate alten Rin-der. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900  (Rind 1) bezie-hungsweise 1.050 € (Rind 2). Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinter-wälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-Linie

2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.