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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 15. Januar 2020 in Bad Waldsee

Rasanter Jahresauftakt vor vollen Rängen

Erice Epting

Braunvieh:

 

Fast komplett geräumt wurde das große Angebot an Braunviehbullen. Gefragtester Bulle war ein Axoy-Sohn aus der Zucht der Familie Böhler, Kirchdorf, dessen Mutter mit 85 Punkten eingestuft war. Er erlöste 1.600 €. Ihm folgte ein genomisch untersuchter Atari-Sohn von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Aus einer Huvi Bullenmutter gezogen, war er bereits enorm entwickelt. Eine ganze Reihe kompletter Antonov-Söhne fand ebenfalls flott einen neuen Besitzer.

 

Gleich zu Beginn erzielte eine Harley Tochter von Arthur Ulrich, Essingen bei 34 kg Marktgemelk 1.800 €. Mit einem sehr guten Euter ausgestattet präsentierte der Betrieb Ulrich Kümmel, Essingen eine Assay-Tochter. Ebenfalls mit bestem Euter stellten Jürgen Greiner, Bad Waldsee-Unterurbach eine Vito-Tochter und Andreas Hörmann, Kirchdorf eine Cadura-Tochter zum Verkauf. Sehr gefragt war auch eine ganz frisch gekalbte Pargard-Tochter von Edwin Kling, Murrwangen.

 

Bei den Braunvieh Zuchtkälbern war jahreszeitlich eine normale Nachfrage vorhanden.

 

Fleckvieh:

 

Körsieger bei den Fleckvieh-Bullen wurde ein Zazu-Sohn aus einer Hutera- Bullenmutter von Alfred Berger, Mieterkingen. Ihm folgte ein Vegas-Sohn aus einer leistungsstarken Vogt-Mutter gezogen, aus der Zucht von Alois Müller, Atzenreute.

 

Das große Angebot der Fleckvieh- Jungkühe war von hervorragender Qualität. Mit sehr viel Typ und bei 30,4 kg Milch im Durchschnitt enorm leistungsstark kamen die Gebote der Kaufinteressenten flott. Eine ganze Reihe Jungkühe konnten vorgestellt werden. Mit 38 kg Milch erlöste eine ganz komplette Monumental-Tochter von der LAZBW Aulendorf den Tageshöchstpreis bei Fleckvieh mit 2.200 €.

 

Ebenfalls die 2.000 € Marke knackte eine mit 36,2 kg Milch sehr leistungsstarke Wiffzack-Tochter von Andreas Schmid, Ochsenwang . Mit bestem Euter ausgestattet stellte die Häcker GbR, Gerstetten eine Hubraum-Tochter zum Verkauf. Bei 37 kg Marktgemelk erlöste sie 1.950 €. Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand eine frisch gekalbte Minion- Tochter von Ewald Riester, Hohenfels.

 

Holsteins:

 

Der Markt bei den Holsteinbullen konnte ebenfalls nahezu geräumt werden. Körsieger wurde ein sehr korrekter hornloser Nova PP-Sohn aus einer langlebigen Kuhfamilie von der Brockmann GbR, Laufenburg. Reservesieger wurde ein sehr gut entwickelter Beatbook-Sohn von der Straub GbR, Überlingen-Bonndorf. Den Tageshöchstpreis von 1.950 € erzielte die Erthle GbR, Ulm-Eggingen für einen genomisch untersuchten Brawler-Sohn, der ins benachbarte Österreich verkauft wurde.

 

Insbesondere die Euterqualität der abgekalbten Holsteins war diesmal überragend. Dies wurde erfreulicherweise auch von den Käufern entsprechend honoriert. Vier Jungkühe erzielten über 2.000 € und weitere sechs über 1.900 €. Elmar Kuon, Warthausen konnte gleich für 2 Jungkühe über 2.000 € erlösen. Die mit 39,9 kg leistungsstärkste Eraser P-Enkelin war einem Vorarlberger Kunden 2.150 €. Ihre typstarke Stallgefährtin trat die Reise in den Landkreis Lörrach an. Die Fisel GbR, Riedlingen verkaufte eine robotertaugliche, euterstarke Barly-Tochter.

 

Den Tageshöchstpreis von 2.500 € erreichte eine Roxy B-Tochter von der Epting GbR, Königsfeld-Erdmannnsweiler, die ebenfalls nach Südbaden verkauft werden konnte. Aus dem gleichen Betrieb stammte auch eine rahmige, typ- und euterstarke Erice PP-Tochter. Mit 39,8 kg Marktgemelk ebenfalls sehr leistungsstark, erzielte eine Como-Tochter von der Straub GbR, Überlingen-Bonndorf 1.950 €. Eine rotbunte, harmonische Fagomy-Tochter von Willi Weigele konnte zum gleichen Preis nach Italien verkauft werden. Aber auch bayrische Kunden wurden diesmal in Bad Waldsee fündig. Der Start ins neue Vermarktungsjahr ist damit geglückt! 

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch 12.Februar 2020 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

8/7

1300

1600

1464

Jungkühe

18/17

1300

1850

1576

Kälber

13/9

160

240

201

Fleckvieh:

Bullen

2/1

1600

1600

1600

Jungkühe

36/36

1350

2200

1651

Holsteins:

Bullen

10/8

1200

1950

1475

Jungkühe

59/58

1100

2500

1756

Kuhkälber

11/9

100

200

144


Auktion am 8. Januar 2020 in Donaueschingen

Gelungener Jahresauftakt in Donaueschingen

Sehr gefragt war dieser Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €

Bei der ersten Großvieh-Versteigerung der RBW am 08. Januar 2020 in Donaueschingen konnten alle sechs aufgetrieben Fleckviehzuchtbullen verkauft werden.

 

Sehr gefragt war der Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €. Ein weiterer Hilfinger-Sohn wurde Reservesieger. Aus einer fundamentstarken Romario-Tochter gezüchtet fand er einen neuen Besitzer im Messkircher Zuchtgebiet. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Sehr gefragt war auch ein sehr junger Evergreen Sohn aus der sehr langlebigen R-Linie von Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen.

 

Vier der fünf angebotenen Vorderwälderzuchtbullen fanden zu guten Preisen neue Besitzer. Die Qualität war insgesamt nicht ganz so gut wie auf den letzten Märkten. Der nicht verkaufte Iggardiansohn ist auf der RBW-Homepage eingestellt. Alle fünf Bullen durchliefen die Bullenprüfstation in Löffingen-Göschweiler. Die drei erstgereihten waren mit je 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung gleich eintaxiert und unterschieden sich nicht groß in Zunahmen und Entwicklung. Der erstgereihte Iggrad hatte Iggardian zum Vater und Radraul als Muttersvater und wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Für 2.100 € wechselte er zu einem Züchterkollegen nach Titisee-Neustadt-Spriegelsbach.

 

Den gleichen Preis erzielte der zweitplatzierte Iggrag, ein erster Sohn des Bullenvaters Igguss. Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg bot diesen aus einer Ragosmutter mit 122 Milchwert stammenden Bullen an. Er kam zu einem Züchterkollegen nach Schuttertal. Klaus Duffner aus Haslach i.K. hatte den ersten Klasse III Bullen, einen Radraulsohn anzubieten. Rapira wechselte für 1.600 € im Kaufauftrag nach Titisee-Neustadt-Jostal.

 

Zum Schluß kam Mackpir von Mackbend aus einer Pirbrachymutter, den die Dreher Landwirtschafts-GbR aus dem Kleinen Wiesental-Sallneck anbot. Er war der jüngste Bulle und wurde mit je 5 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Er wechselte ebenfalls für 1.600 € nach Eisenbach-Schollach.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 4. März 2020 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am 5. Februar 2020.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

6

1.800-2.000

1.883

Vorderwälder

Bullen II

2

2.100

2.100

Bullen III

2

1.600

1.600

Alle Bullen

4

1.600 – 2.100

1.850

 


 

Am 08. Januar 2020 fand die erste Kälberauktion im neuen Jahr der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 381 Kälber. Die Preise zeigten sich über alle Kategorien stabil.

 

Das kleinere Angebot an Vorderwälder Kuhkälber konnte vom Markt gut aufgenommen werden. Bei den Vorderwälder Bullenkälber konnten passende Kälber zügig abgesetzt werden, jediglich zu leichte Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen., im Mittel erlöste ein 79kg Kalb € 224€.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern war die Qualität gut und konnte zügig abgesetzt werden. Die Kälber waren im Durschnit 85kg schwer und erzielten 230€. Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 84kg Durchschnittsgewicht im etwas schweren Bereich. Gut entwickelte Kälber erlösten über 4,50€.

 

Die nächste Kälber und Großviehversteigerung findet am .Mittwoch 8.Januar 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

54

54

85

2,22

3,86

Bullenkälber

232

232

84

2,54

4,86

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

6

6

75

1,40

2,50

Bullenkälber

47

47

79

1,00

3,42

Sehr gefragt war dieser Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €Reservesieger wurde dieser weitere Hilfinger-Sohn. Aus einer fundamentstarken Romario Tochter gezüchtet fand er einen neuen Besitzer im Messkircher Zuchtge-biet. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von Edwin Schelkle aus Herbertingen-MieterkingenDer erstgereihte Iggrad hatte Iggardian zum Vater und Radraul als Muttersvater und wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Für 2.100 € wechselte er zu einem Züchterkollegen nach Titisee-Neustadt-SpriegelsbachEbenfalls 2.100 € erzielte der zweitplatzierte Iggrag, ein erster Sohn des Bullenva-ters Igguss. Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg bot diesen aus einer Ragosmutter mit 122 Milchwert stammenden Bullen an. Er kam zu einem Züchter-kollegen nach Schuttertal

Kälberauktion in Herrenberg am 8. Januar 2020

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Mit 20 aufgetriebenen weiblichen Kälbern zur Mast oder Weiternutzung war das Angebot mengenmäßig auf dem Niveau des Vormonats.

 

Erfreulicherweise zeigte sich die Nachfrage freundlicher, so dass Kälber im passenden Gewichtsbereich flott zugeschlagen werden konnten.

 

Im Angebot befanden sich 127 männliche Nutzkälber, die in der Breite durch gute bis sehr gute Qualität zu überzeugen wussten. Im Mittel waren sie mit knapp 84 Kilo verhältnismäßig schwer.

 

Hier wirkte sich das umfangreiche Angebot überschwerer Kälber leicht negativ auf den Schnittpreis aus, welcher sich letztendlich bei 4,24 Euro je Kilo bzw. 356 Euro je Tier einpendelte.

 

Ein männlicher und ein weiblicher Fresser konnten ebenfalls verkauft werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 05. Februar statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

20

20

77,2

1,51

3,10

2,42

Bullenkälber

127

124

83,9

2,47

4,86

4,24


2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.