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Bundesjungzüchterschau 2019

RBW-Jungzüchter erfolgreich!

Die im zweijährigen Rhythmus stattfindende Brown Swiss-Bundesjungzüchterschau fand am vergangenen Wochenende in Buchloe statt. Die baden-württembergischen Jungzüchter engagierten sich mit einem Drittel aller ausgestellten 120 Tiere stark und feierten große Erfolge. Eine Verlosung und die Präsentation aktueller Nachzuchtgruppen ergänzten ein abwechslungsreiches und interessantes Programm.

 

Die Jüngsten eröffneten beim Bambini Cup die Schau. Wissen über die Aufzucht und die Abstammung der Kälber mit den richtigen Vorführern flossen in die Richtentscheidungen der Braunviehkönigin Regina Dilger mit ein. Von den 5 Ringen wurden drei von Kindern aus Baden-Württemberg gewonnen! Die Champions waren: Sonja Brauchle, Leutkirch und Florian und Daria Heinzler, Bad Waldsee.

 

Beim Typtier- und Cow Showmanship- Wettbewerb kämpften 41 Jungzüchter um das beste Vorführen der Rinder und das stärkste Typtier. Gleich im ersten Ring präsentierte Micha Albinger, Biberach das beste Typtier und glänzte mit der sichersten Vorführleistung. Simon Zimmermann, Bad Waldsee und Timo Keller, Allmendingen erreichten in ihrer Gruppe jeweils den zweiten Platz. Anna Berger, Herbertingen gewann ebenfalls die Typ- und Vorführwertung. Als beste Vorführerin qualifizierte sich Titelverteidigerin Veronika Hecht, Ochsenhausen ebenso für die Endrunde. In einem hochklassigen Finale erreichten die Vorführer aus Baden-Württemberg die Podestplätze zwei und drei.

 

Spitzenexterieur zeigten die 35 aufgetriebenen Jungkühe. Diese stammten von 25 verschiedenen Vätern ab. Das war die Stunde der Kuhfamilie von Anibay. So gewann Glenn Infinity von Friedrich & Nikolas Sauter, Bad Wurzach ihren Ring klar gegen die starke Konkurrenz. Puck Emmi von der Fuchs GbR, Argenbühl belegte einen 1d Platz ebenso wie Vanpay Heike von Peter Rohmer. Einen weiteren Gruppensieg feierte die Familie Sauter mit Glenn Lascana. Spannend wurde es bei der Auswahl des Jungkuh-Eutersiegers und des Jungkuh Champions. Beide Titel gingen an die überragende Glenn-Tochter Infinity der Familie Sauter.

 

Bei den Mehrkalbskühen bis drei Kälber war Anibay mit 4 Kühen am häufigsten Vertreten. Die Anibay-Töchter Brownie und Koko von Ernst Rau, Bünzwangen und Anibay Samos von Aaron Albinger aus Biberach, zeigten die Qualität des RBW- Vererbers. Die Kuh Anibay Grace von Marc Gührer, Schleinsee wurde trotz des breitesten und mit bestem Zentralband ausgestatteten Hintereuters nur auf 1 b rangiert. Mit Glenn Ilena aus dem Betrieb Sauter siegte eine weitere Anibay-Halbschwester in ihrer Gruppe. In Klasse 5 gingen alle Siegertitel nach Baden-Württemberg. Stefan und Bernhard Fuchs gewannen mit Feuerstein Hariet den Ring und Peter Rohmer wurde mit Himalaya Helga zum Besten Euter gewählt. Ebenso konnte sich Seasidebloom Inesa durch ihren Eutersieg in der Gruppe auch für das Euterfinale qualifizieren.

 

Die Präsentation des RBW-Vererbers Highleng (Highway x Juleng x Hucos) überzeugte das Fachpublikum. Die fünf jungen Kühe zeigten genügend Körper und bewegten sich sehr elegant. Die langen Voreuter mit ideal platzierten Strichen untermauerten seine perfekte AMS-Eignung.

 

Das große Interesse der Jugend an Tierschauen ist Motivation für den Rinderzüchter von morgen. Dies zeigte sich auch beim allerletzten Wettbewerb des Abends. Bei der Challenge der Jungzüchter um den saubersten und am originellsten gestalteten Ausstellungsstand gewannen die Jungzüchter aus Baden-Württemberg dank Dekomaus Bianca Traut einen Bargutschein, der sofort eingelöst wurde!

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit weiteren Fotos von J. Berchtold)

Anibay NachzuchtruppeHighleng NachzuchtgruppeIlena DE0815626028 Glenn SauterInfinity DE0816122483 Glenn Halbschwester AnibaysaSamos DE0816365807 Anibay AlbingerRBW-Stand BuchloeTeam Baden-Württemberg

14. RBW-Jungzüchtertag am 08.09.2019 in Bad Waldsee

Vorführleistungen auf höchstem Niveau!

Alle Teilnehmer

Über 100 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg traten am letzten Feriensonntag in der Versteigerungshalle Bad Waldsee an, um den besten Vorführer des Landes zu ermitteln. Die professionellen Vorführleistungen machten es dem souverän richtenden Preisrichter Johannes Henkelmann, Wadersloh nicht immer leicht, den Sieger zu bestimmen. Beim Typtierwettbewerb der Jungkühe überzeugten Töchter von jungen RBW-Vererbern. Der Stalltafelwettbewerb zeigte die künstlerische Ader der Züchterjugend. Der große „Fun Bereich“ wurde von allen Besuchern rege genutzt.

 

28 Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren traten an, um den „Mini-Champion“ zu ermitteln. Jonathan Schneider-Wild, Markdorf eröffnete als jüngster Teilnehmer die Schau. „Ich bin beindruckt, was die Kinder alles über die Haltung und Abstammung ihrer Tiere wissen“ so Preisrichter Johannes Henkelmann. Er ließ bei seiner Entscheidungsfindung das Vorführen und das Wissen über Aufzucht und die Kuhfamilie des Tieres miteinfließen. Im ersten Ring wussten dies am besten Sandra Schmaus, Rot a.d. Rot und Hannes Butscher, Eberhardzell.

 

Jonathan Schöneberger, Stockach; Elias Albinger, Biberach; Sonja Brauchle, Leutkirch; Carla Schupp, Waldshut; Sarah Klenk, Murrhardt und Benedikt Mock, Markdorf qualifizierten sich für das „Mini-Finale“. Am Ende entschieden die beiden Ältesten das Finale für sich. Sarah Klenk wurde vor Benedikt Mock Mini-Champion 2019.

 

Bereits bei den Junioren bis 12 Jahre war das Niveau sehr ansprechend. So achtete der Preisrichter darauf, dass der Vorführer sein Tier und den Preisrichter im Blick hatte. Mit einer konzentrierten Vorführleistung gewann Greta Sperr, Satteldorf vor Florian Heinzler, Bad Waldsee. Simon Bauer, Rot a.d. Rot vor Lukas Schreyer aus Schwäbisch Hall, Daria Heinzler, Bad Waldsee vor Johannes Brauchle aus Leutkirch – so lauteten die Platzierungen in den darauffolgenden Ringen. Den letzten Platz für das Juniorfinale sicherte sich Elena Fuchs, Schlier vor Teresa Hörmann, Unteropfingen.

 

Die Erst- und Zweitplatzierten stellten ihre Tiere im Finale schon absolut professionell vor. Durch die beste Vorführhaltung und das ideale Aufstellen des Rindes sicherte sich Elena Fuchs den „Junior-Champion“-Titel. Daria Heinzler wurde Reserve Champion.

 

Die Klasse der 12 bis 16-Jährigen zeichnete sich dadurch aus, dass viele Teilnehmer bereits mehrmals am Jungzüchtertag teilgenommen hatten. So setzte Anika Brauchle, Leutkirch die Anweisungen des Preisrichters am besten um und gewann vor Constantin Weidele, Wolfegg den ersten Platz. In packenden Duellen auf sehr hohem Niveau siegten Lennart Reichert, Erolzheim vor Christine Wolf, Isny und Micha Albinger, Biberach vor Luisa Ott, Bad Waldsee. Den letzten Platz fürs Finale sicherte sich Katharina Mock, Markdorf und Stefanie Wolf, Isny. Gespannte Stille herrschte in der Halle als es galt aus den qualifizierten Jungzüchtern den „Intermediate“-Sieger zu küren. Mit viel Routine siegte hier Katharina Mock vor der gleichaltrigen Stefanie Wolf.

 

Das man beim „Cow Showing“ nie den Spaß verliert, zeigte die große Anzahl von 29 Starts bei den „Senioren“. Hier traten 85% der Teilnehmer mit einer Kuh zum Vorführwettbewerb an. Folgende Platzierungen wurde in den einzelnen Ringen erreicht: Jana Schramm, Fichtenberg vor Helena Hiller, Degerloch; Michael Schwarzmann, Allmendingen vor Charlotte King, Isny; Simon Zimmermann, Bad Waldsee vor Rebecca Bohner, Andreas Maier, Schwäbisch Gmünd vor Alexander Saum, Ehingen; Florian Keller, Allmendingen vor Vanessa Baier, Allmendingen und Linda Weigele, Markdorf vor Andreas Popp, Bad Wurzach. Johannes Henkelmann lobte die gezeigten Vorführleistungen auf Bundesniveau der 6 Finalisten.

 

Extrem spannend wurde es, als er seine drei Favoriten für den Siegertitel im Ring aufstellen ließ. Dies waren Simon Zimmermann, Andreas Maier und Jana Schramm. Unter Beifall des Publikums kürte er Jana Schramm zum Senior- Champion vor dem zweitplatzierten Andreas Maier.

 

10 Fleckvieh-, 9 Braunvieh- und 6 Holstein-Jungkühe traten zur Typtierkonkurrenz an. Beim Fleckvieh standen sehr gute Töchter von RBW-Vererbern im Schauring. Gewonnen wurde die Konkurrenz durch die euterstarke Isimo-Tochter Zitrone von Alexander Fuchs aus Schlier, die sich gegen Vesuv Lissi von Dieter Schwarzmann, Allmendingen durchsetzte. Internationale Genetik fand sich in den Pedigrees der Holsteinkühe. Die schauerprobte County-Tochter Romy von Thomas Bentele, Ravensburg entschied die Typtierkonkurrenz vor der aus demselben Bestand stammenden Dixon-Tochter Skyflower klar für sich. Starke Töchter von den genomischen Jungvererbern Anibay, Auranto und Highleng prägten das Bild bei den Braunvieh-Jungkühen. Schönste Braunvieh-Jungkuh wurde die Puck-Tochter Emmi von der Fuchs GbR, Argenbühl vor der Figo-Tochter Ligo von Edwin Kling, Rot a.d. Rot.

 

Die große Zahl der mit viel Liebe gestaltetem Stalltafeln sind jedes Jahr ein Hingucker. Alle hätten wieder einen Preis verdient. Folgende Jungzüchter wurden für ihre kreativ gestaltete Stalltafel ausgezeichnet: Mateo Müller, Franziska Schmaus, Greta Sperr, Carla Schupp und Janik Utz.

 

Der RBW-Züchterjugend zeigte Vorführleistungen auf höchstem Niveau. Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene bestätigen dies. Ebenso kam der Spaß für die Teilnehmer und Besucher nicht zu kurz.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Schau)

Vorfuehrer im RingAuswahl Sieger-MiniSiegerauswahl IntermediateSieger IntermediateSiegerauswahl SeniorSieger-SeniorTypsiegerin JungkuhwettbewerbSiegerin Junior Elena FuchsMicha Albinger bei seiner ersten TeilnahmeAlle Teilnehmer

Gut gewaschen ist halb geschoren

Erfolgreicher Fitting-Tag der RBW

Zwei Wochen vor dem Jungzüchtertag organisierte die RBW für 30 Kinder und Jugendliche einen Fitting-Tag in der Versteigerungshalle Bad Waldsee. Hier wurden neben dem theoretischen Teil auch gleich praktisch direkt am Rind geübt.

 

Das RBW-Team informierte die Teilnehmer über die Arbeiten in der Geschäftsstelle Herbertingen im Vorfeld einer Schau. Um den Katalog fehlerfrei und zügig erstellen zu können, ist eine korrekte Anmeldung notwendig. Für den 8. September sind nun über 100 Teilnehmer gemeldet.

 

Das ausgewählte Tier sollte richtig vorbereitet werden. Eine weiche Liegefläche und strukturiertes Futter von bester Qualität gehören ebenfalls dazu. Absolut wichtig ist natürlich das Lauftraining mit dem Rind.

 

In zwei Gruppen aufgeilt ging es an das Praktische. Beim Fitting stand zuerst das richtige Waschen des Tieres im Vordergrund. Gut gewaschen bedeutet ein sauberes Scherbild, eine schnellere Schurr und weniger Verschleiß an den Schermessern. Welche Messer mit der idealen Schermaschine wo eingesetzt werden, zeigte RBW Mitarbeiter Thomas Kopf. Danach konnten die Teilnehmer selbst das Gelernte in die Praxis umsetzen.

 

Richtig Vorführen beginnt mit dem korrekten Anlegen des Halfters. Bis zum Alter von 9 Monate kann mit Strick vorgeführt werden, danach sollte ein Lederhalfter verwendet werden. Die ideale Vorführhaltung beim Einzug in dem Ring, Blickkontakt zum Preisrichter, Abstände zum Vordermann und die sofortige Umsetzung der Kommandos des Preisrichters erfordern von jedem Vorführer höchste Konzentration. Dies wurde geübt und erfahrene Profis gaben Tipps für ein perfektes „Showing“ der Rinder.

 

Ganz still wurde es bei den Teilnehmern als ein Profi eine Top-Line auf ein Rind „zauberte“. Hochmotiviert und mit vielen neuen Erkenntnissen, welche sie am RBW- Jungzüchtertag umsetzen wollen, ging der Tag für die Kinder zu Ende. Auch dem RBW-Team machte es viel Spaß mit so vielen interessierten Kinder zu arbeiten.

Alle Teilnehmer an der Young Breeder AcademyTeilnehmer an der Young Breeder AcademyGut gewaschen ist halb geschorenJungpreisrichter Micha Albinger gibt den Teilnehmern wertvolle TipsJungzüchter im RingTheoretische Schulung der TeilnehmerTopline will gelernt sein

Erlebnisnacht der Braunvieh – Jungzüchter (17. bis 18.08.2019)

Über 50 junge Züchter nahmen an der Erlebnisnacht des Braunviehjungzüchterverbandes Baden-Württemberg teil. Der Samstag begann mit einem Minigolf Tunier. An den 18 Stationen testeten die jungen und älteren Teilnehmer ihr Talent so ehrgeizig, dass es sogar Verletzte gab!

 

Nach diesem anstrengenden Vormittag ging es gestärkt mit einer großen Pizza zurück zum Zeltplatz. An der Versteigerungshalle wurden verschiedene Attraktionen geboten. Bogen schießen, Stalltafeln bemalen oder der legendäre Pool mit Wasserrutsche fanden viele Freunde.

 

Am Abend wurde dann in einer gemütlichen Runde gegrillt. Nach einem ausgefüllten und langen Tag folgte eine kurze erlebnisreiche Nacht im Zelt und beim Lagerfeuer.

 

Den Hauptpreis in Form einer Mistkratze gab es als Highlight bei der Verlosung nach dem Frühstück zu gewinnen. Aber auch die restlichen nützlichen Preise finden auf den Hof der Jungzüchter eine Verwendung.


Erfolgreiche Jungzüchter in Oldenburg!

Reservechampion geht nach Baden-Württemberg

Sara Raff

3 Jungzüchter und Jungzüchterinnen aus unserem Verbandsgebiet starteten in den Wettbewerben des VdJ Ende Juni bei der 1. German Dairy Show. Neben dem Clipping-Wettbewerb gab es den traditionellen Vorführwettbewerb. Sara Raff aus Möhringen gelang erneut der große Wurf. Sie wurde nach einem Klassensieg dann Reservechampion bei den älteren Teilnehmern.

 

Jana Schramm, Fichtenberg erreichte in einer schwierigen Gruppe den 5. Rang und Andreas Maier, Reitprechts sicherte sich ebenfalls einen 5. Rang. Auch im Clipping-Wettbewerb platzierten sich unsere Jungzüchter in den vorderen Bereichen. Herzlichen Glückwunsch!

Jana SchrammAndreas MaierJana SchrammSara RaffSara RaffDie Sieger!Einfach nur happy!Sara Raff

Jahreshauptversammlung des Jungzüchtervereins Leutkirch

v.l.n.r.
Markus Moser, Marion Fischer, Malena Einsiedler, Julia Moser, Norbert Netzer, Stefanie Wolf, Tobias Müller, Bianca Traut, Johannes Albrecht und Tobias Rothermel

Am 15.03.2019 fand die Jahreshauptversammlung des Jungzüchtervereins Leutkirch statt. Hierzu durften wir 25 Mitglieder und Jungzüchtergönner im Gasthaus Halde begrüßen. Vorstand Norbert Netzer begrüßte alle Mitglieder und stellte die vergangenen Veranstaltungen 2018 des Jungzüchterverbands Baden-Württemberg mit verschieden Bilder vor.

 

Ein Höhepunkt war der Jungzüchtervorführwettbewerb in Urlau 2018, bei dem einige Jungzüchter aus Leutkirch erfolgreich mitgemacht haben. Diese bekamen an diesem Abend als Ehrung ein Teilnehmer-Bild, auf dem das Kalb + Kind abgebildet war.

 

Der Kassenbericht wurde von Andrea Albrecht vorgetragen. Geprüft wurde diese vorab von Dietmar Peter, der die Kasse als tadellos geführt beschrieb. Danach wurde vom Verbandsvorsitzenden Nikolas Sauter die Vorstandschaft entlastet.

 

Ein Hauptpunkt auf der Tagesordnung waren Wahlen. Aus der Vorstandschaft traten Andrea Albrecht, Gallus Buffler, Norbert Netzer und Markus Traut auf eigenem Wunsch aus. Somit musste der Kopf der Vorstandschaft komplett neu gewählt werden.

 

Als 1. Vorständin wurde Bianca Traut einstimmig gewählt. Gefolgt von der stellvertretenden Vorsitzenden Stefanie Wolf. Für das Amt des Kassiers erklärte sich Tobias Müller bereit. Johannes Albrecht wurde als Schriftführer erneut bestätigt. Ebenfalls Malena Einsiedler und Tobias Rothermel als Beisitzer. Ganz herzlich begrüßt wurden die neuen Beisitzer Marion Fischer, Julia Moser und Markus Moser. Netzer Norbert wird den Ausschuss durch seine jahrelange Erfahrung als 1. Vorstand mit Rat und Tat als zusätzlicher Beisitzer zur Seite stehen.

 

Zum Schluss stellte Albrecht Anton seinen Fachvortrag über seinem 4-wöchigem Reiseaufenthalt in Argentinien vor. Gut vorbereitet per Beamer-Präsentation zeigte er viele Bilder und persönliche Eindrücke und ließ uns mit auf die Reise gehen. Durch Verwandtschaft einer Generation zurück, die dort lebt, hatte er die Möglichkeit, die unvorstellbare Größe dieses landwirtschaftlichen Anwesens kennenzulernen (BUCK Semillas). 10.000 ha bewirtschaftete Fläche. Vorwiegend kümmert sich dieses biotechnologische Unternehmen neben den 1800 Rinder (wie Angus und Fleckvieh) um Saatgutvermehrung. Stolz durfte er die Anpflanzung der 70 Patente der Sortenvariationen von Mais, Soja, Weizen und Gerste mitverfolgen.


Sara Raff erfolgreich in Belgien!

RBW-Jungzüchterin vertritt Deutschland.

Sara Raff aus Stuttgart-Möhringen

Die Europa-Schau der Holsteinzüchter fand am 12. und 13. April 2019 in Libramont, Belgien statt. Die Jungzüchter machten am Freitag den Anfang.

 

Für Deutschland gingen Sara Raff (RBW) bei den Senioren und Laura Köster (RUW) bei den Junioren erfolgreich an den Start. Sara erzielte einen hervorragenden 3. Rang im Vorführwettbewerb und wurde 6. im Clippingwettbewerb.

 

Somit kam sie in der Gesamtwertung auf Rang 5. Laura sicherte sich beim Vorführen Platz 1 und beim Clipping Platz 7. In der Gesamtwertung kam sie auf Rang 2. Herzlichen Glückwunsch den beiden Teilnehmerinnen!


Braunvieh-Jungzüchterverband

Sehr vielseitiges Jungzüchterjahr

Geehrte Jungzüchter: 
v.l.n.r. Carmen Kreuzer, Christof Bentele, Sandra Schmaus, Timo Keller, Micha Albinger, Nikolas Sauter, Markus Rohmer, Daniel Schupp, Simon Zimmermann, Stefan Fuch

Nikolas Sauter begrüßte bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung des Braunviehjungzüchter-verbandes Baden-Württemberg in Unterschwarzach viele Jungzüchter, Eltern und zahlreiche Ehrengäste.Er erwähnte besonders die abgelaufenen großen Schauen, unter anderem die RBW-Schau in Ilshofen, den Jungzüchtertag in Bad Waldsee und als Highlight der Braunviehtag auch in Bad Waldsee. Ohne die Hilfe der Jungzüchter wären viele dieser Schauen nicht möglich.

 

In seinem Tätigkeitsbericht ging Schriftführer Markus Rohmer auf das zurückliegende Jahresprogramm ein. Das erste große Highlight des Jahres war die RBW-Schau in Ilshofen, bei der die Jungzüchter die Kühe waschen und für die Schau fit machen. Durch die Hilfe der Jungzüchter konnten so viele Kühe ausgestellt wie noch nie. Am RBW Jungzüchtertag nahmen insgesamt 122 Jungzüchtern teil. Der Braunviehtag mit 25 Jungzüchtern und 142 Kühen war ein großer Erfolg für Klein und Groß.

 

Erstmals fand eine Preisrichterschulung statt, in dieser vermittelten mehrere aktive Preisrichter ihr Wissen an die Jungzüchter. Der Praxistag Ende Mai auf den Betrieben Anwander, Isny und Fuchs, Argenbühl wurde wieder sehr gut besucht. Mit 50 Kindern war die Erlebnisnacht wieder ein voller Erfolg. Erstmals gingen 6 RBW Jungzüchter zu der „Weltmeisterschaft der Kuhfitter“ nach Belgien. Im späteren Programmpunkt berichteten die Jungzüchter über ihr Erlebnis in Belgien. Dieses Jahr fand wieder der Canstatter Wasen statt, an dem ein Tierbeurteilungswettbewerb für die Jungzüchter organisiert wurde. Der Jahresausflug des Braunviehjungzüchterverbandes ging nach Winterthur in die Schweiz, dort wurde das Swiss Science Center besucht.

 

Durch die Übernahme aller Kosten bei den Jungzüchterveranstaltungen, berichtete Beate Bühler über eine leicht negative Veränderung in ihrem Kassenbericht.

 

Christof Bentele stellte das neue Jahresprogramm vor. Besondere Veranstaltungen seien die 3-tägige Fahrt nach Belgien mit Besuch der Holsteinschau in Libramont. Die Bundesjungzüchterschau findet dieses Jahr wieder in Buchloe statt. Das komplette Jahresprogramm gibt es als PDF-Download unter www.Rind-Bw.de.

 

Im Hauptvortrag des Abends referierten Carmen Kreuzer, Timo Keller, Micha Albinger und Simon Zimmermann über ihre Erfahrungen in Belgien bei der Weltmeisterschaft der Kuhfitter. Neben dem fitten und präsentieren der Tiere wurden Sachen, wie das Füttern oder das Betten der Rinder genauestens durch die Prüfer bewertet. Das RBW Team erreichte den 3. Platz im Gesamtwettbewerb. Micha Albinger erzielte sogar noch zusätzlichen den Titel für den teamfähigsten Jungzüchter.

 

Nikolas Sauter ehrte Jungzüchter, die an mehreren Schauen teilnahmen. Er bedankte sich bei allen Jungzüchtern die sich so engagiert im Jungzüchterleben einbringen und hofft, dass die Jüngeren genauso weitermachen wie bisher.

Markus Rohmer


Programm 2019 - Braunvieh-Jungzüchterverband

Sehr geehrte Jungzüchter, liebe Eltern,

wir Jungzüchter haben für 2019 wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Wir freuen uns, Dich und deine Freunde auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Bilder und Berichte vergangener Veranstaltungen findest du unter www.rind-bw.de in der Rubrik Jungzüchter.

 

Das ausführliche Programm für 2019 kann aus der u.a. PDF-Datei entnommen werden.


young BREEDER Academy

Die young BREEDER Academy der RBW richtet sich an Kinder und Jugendliche welche sich besonders für die Rinderzucht interessieren.

 

Die Förderung der nächsten Betriebsleitergeneration ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Verbandsarbeit. Wir glauben, dass diese Unterstützung dazu beitragen wird, die nächste Generation von Milchviehhaltern gut ausgebildet in die Zukunft zu leiten.

 

Die Jugendlichen von heute sind die Mitglieder, Ehrenamtlichen und Kunden von morgen.

 

Es stehen Themen aus dem Bereich der landw. Allgemeinbildung, der Rinderzucht- und Rinderhaltung sowie dem kompletten Schaugeschehen auf dem Programm.

 

Eine Programmübersicht ist aus der PDF-Datei zu entnehmen.


Sara Raff erfolgreich in Italien!

Beste Nachwuchs-Preisrichterin im Bereich Senioren!

In Cremona fand kürzlich die FIERE ZOOTECNIA statt. Es gab neben der großen Rinderschau auch verschiedene europäische Jungzüchterwettbewerbe.

 

Sara Raff aus Stuttgart-Möhringen konnte nach ihren Erfolgen in Deutschland auch in Cremona überzeugen und wurde beste Nachwuchs-Preisrichterin im Bereich Senioren. Im Vorführwettbewerb erreichte sie einen hervorragenden 4. Platz.

 

Herzlichen Glückwunsch!!


RBW-Jungzüchter erfolgreich in Belgien!

3. Platz in der Gesamtwertung

RBW-Team 2018

Vom 29. August bis zum 02. September 2018 fand im belgischen Battice die 18. Europäische Jungzüchterschule (EYBS, European Young Breeders School) statt. Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 150 Jungzüchtern aus 15 Nationen in 24 Teams begann am Freitag der Wettbewerb um das beste Typtier inklusive der Bewertung der Tiervorbereitung.

 

Natürlich wurden auch neue Freundschaften auf internationaler Ebene geschlossen und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Unser Jungzüchterteam wurde von den RBW-Mitarbeitern Thomas Kopf und Anita Mühleis begleitet. Im RBW-Team waren Jana Schramm (Fichtenberg), Timo Keller (Allmendingen-Hausen), Carmen Kreuzer (Berg-Oberbelzenhofen), Simon Zimmermann (Bad Waldsee-Obermöllenbronn), Jenny Klenk (Murrhardt-Mettelberg) und Micha Albinger (Biberach-Winterreute). Sie waren ganz im europäischen Gedanken bei Gastfamilien untergebracht und oft musste das Online-Übersetzungsprogramm unterstützen, was aber jede Menge Spaß und viele Lacher brachte.

 

Nach drei Tagen intensiver Schulungen in denen Vorführen, Fitten, Rangieren und Marketing auf dem Plan standen, ging es dann am Samstag und Sonntag darum das erlernte im direkten Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Die Rinder wurden von belgischen Betrieben im „Rohzustand“ den Jungzüchtern zur Verfügung gestellt und im Vorfeld der Veranstaltung per Los zugeteilt. Schon im Typwettbewerb konnten unsere Teilnehmer Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

 

Am Samstagnachmittag folgte dann das Richten einer Kuhklasse während am Freitag schon eine Jungrinderklasse zu richten war. In der Tierbeurteilung gingen alle Medaillen an deutsche Teilnehmer. Am Sonntagvormittag wurden dann in elf Klassen die besten Vorführer ermittelt. Jana Schramm konnte in ihrer Klasse beim Vorführen einen 1. Platz erzielen. Auch die anderen baden-württembergischen Teilnehmer waren in den sehr großen Klassen immer unter den besten 10 Vorführern. Gewonnen wurde dieser Wettbewerb von der Italienerin Maria Sole Oppici vor Sinead O´Sullivan (Irland) und die Ehrenvolle Erwähnung konnte Oliver Krüger (OHG) für sich verbuchen.

 

Nach einer einstündigen Pause zogen dann alle 24 Teams aus den verschiedenen Ländern gemeinsam in den großen Ring zur Siegerehrung. Als erstes wurde das beste Team geehrt, hier ging der Sieg wieder an die Schweiz. Den zweiten Platz belegte die Masterrind und auf Rang drei folgte das RBW-Team, welches durch eine super Zusammenarbeit, einem überzeugenden Standbau und gelebtem Teamgeist den Bewertern sehr positiv auffiel. Damit wurden die Erwartungen mehr als übertroffen!!! Beste Clipperin war Sandra Vienna (VOST) aus Ostfriesland. Dann ging es darum den besten Nachwuchs-Preisrichter zu ehren. Gewonnen wurde dieser Wettbewerb von Carina Nölker (OHG), die ihre ganze Erfahrung einsetzen konnte. Sie war auch schon beim RBW-Jungzüchtertag als Preisrichterin tätig. Micha Albinger erhielt zusätzlich noch den Titel für die beste Teamfähigkeit, da er voller Begeisterung und stets mit guter Laune dabei war.

 

Als letztes wurden dann die Gesamtsieger aus allen Wettbewerben bekannt gegeben. Oliver Krüger (OHG) krönte seine hervorragenden Leistungen mit dem Gesamtsieg der Europäischen Jungzüchterschule 2018. Jana Schramm (RBW) erreichte in der Gesamteinzelwertung Platz 23 von 150 Teilnehmern.

 

Nochmals herzlichen Glückwunsch für den absolut tollen Erfolg! Was für ein Wochenende für die deutschen Starter! Wir sind stolz auf Euch und die Qualität der Nachwuchszüchter in unserem Land. Macht weiter so!

RBW-Team 2018

Bundesjungzüchtertreffen 2018

Sieger Vorführen alt Sara Raff, Devon Lohmöller, Anja Fritzsch

Sara Raff erneut super erfolgreich!

 

Vom 03. bis zum 06. Mai 2018 trafen sich die besten Jungzüchter aller deutschen Zuchtgebiete zum 13. Bundesjungzüchtertreffen des VdJ in Meißen. Jessica Pionke, 1. Vorsitzende des Verband deutscher Jungzüchter, wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg.

 

Am Freitagabend richtete Henrik Wille aus Herbergen den Typtierwettbewerb. In einer top dekorierten Vermarktungshalle fanden sich 100 Jungrinder an der Hand ihrer Vorführer ein.

 

Tierbeurteilungwettbewerb

 

Am Freitag fand der Tierbeurteilungswettbewerb auf dem Betrieb der Diera KG statt. Nach einer sehr interessanten Führung durch den top geführten Betrieb ging es in den Richtring um den Teilnehmer mit den geringsten Abweichungen zu finden. Johanna Ahrends aus dem Gebiet des VOST und Magarethe Fieseler aus dem Qnetics-Gebiet hatten die geringsten Abweichungen in den jeweiligen Altersklassen. Jana Schramm und Katharina Mock von der RBW landeten im Mittelfeld.

 

Clipping

 

Im Clipping-Wettbewerb kam es wie immer auf Schurqualität und Geschwindigkeit an. Kirsten Waldmann fungierte als Preisrichterin. Zwei Stunden hatten die Teilnehmer Zeit um ihre Tiere Schaufertig zu machen. Gerrit Kumlehn und Devon Lohmöller aus dem Gebiet der Masterrind wurden beste Clipper. Sara Raff aus Stuttgart vertrat die RBW und wurde 2. in ihrer Altersklasse.

 

Vorführen auf Bundesebene

 

Der Wettbewerb hatte absolute Topqualität. Hier messen sich die besten Jungzüchter Deutschlands. Preisrichter Meinhard Huber aus Österreich zeigte sich beeindruckt und kommentierte souverän.

 

Henrik Weinberg aus dem Gebiet der Masterrind/WEU wurde Sieger jung. Bei der Siegerauswahl alt ging kein Weg an Sara Raff von der RBW vorbei. Sehr präzise und sicher führte sie ihr Rind vor und auch ein Tiertausch brachte sie nicht aus der Ruhe. Sie wurde abschließend zur Bundessiegerin alt im Vorführen. Devon Lohmöller erlangte den Reservesieg mit einer sehr überzeugenden und geübten Leistung. Honourable Mention ging an Anja Fritzsch, die in der Siegerauswahl nochmal alles gab und dem Richter die Entscheidung sichtlich schwer machte. Jana Schramm aus Mittelrot erreichte in ihrer Gruppe den 6. Rang.

 

Allen Teilnehmerinnen aus Baden-Württemberg an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch! 

Fotos: Dorothee Warder

Sieger Vorführen alt Sara Raff, Devon Lohmöller, Anja Fritzsch

RBW Preisrichterschulung startet erfolgreich

Die erste Preisrichterschulung für Jungzüchter fand im Rahmen der Young Breeder Academy der Rinderunion Baden-Württemberg in Bad Waldsee statt. 16 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg erlernten die Grundlagen des Preisrichtens und setzen diese dann in der Praxis um.

 

Markus Mock, Markdorf - Holstein Züchter und international erfahrener Preisrichter berichtete in seinem Vortrag „Grundlagen und Rhetorik des Preisrichtens“ über Entwicklung des Preisrichtens hin zu den Großen Schauen der Rinderzucht. Durch seine Richtertätigkeit von Finnland bis Spanien brachte er viele praktische Tipps in seinem Vortrag ein. Die richtige Kleidung, Position im Ring, gekonnte Kommentierung und richtige Rangierung machen einen guten Preisrichter aus. Jeder Teilnehmer konnte das Erlernte beim Kommentieren anhand von Bildern üben.

 

Auf dem Betrieb von Gerhard, Aaron und Marina Albinger wurde das Richten und Kommentieren ins Praktische umgesetzt. Die Teilnehmer richteten 3 Gruppen a´6 Tiere und kommentierten diese anschließend. Geschäftsführer Dr. Weidele gab den Jungzüchter ein Feedback und gab Unterstützung bei der Kommentierung und Wortwahl. Höhepunkt war die Championwahl. Hier gewann die bekannte Easton Tochter Forteas die Siegerin der RBW Schau 2018 und Mutter des Bullen Bisto.

Theoretische Schulung durch Markus Mock Theoretische Schulung durch Markus Mock Übungen mit FotosPraktische Beurteilung im RingPraktische Beurteilung im RingPraktische Beurteilung im RingAbschluss Besprechung mit Dr. Weidele Alle Teilnehmer mit den Kühe Easton Forteas und Paray Ariane

Fleischrinder Jungzüchter Vorführwettbewerb 2018 war top!

Im Rahmen der 11. Süddeutschen Fleischrindertage fand am 20. Januar 2018 der Fleischrinder Jungzüchter Vorführwettbewerb statt. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW).


Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 Jungzüchter in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

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Perfektes Brown Swiss-Bundesjungzüchtertreffen mit besonderem Flair

Braunvieh Bundesjungzüchterschau mit 151 Tieren Auftriebsrekord

v.l.n.r.  Preisrichterin Beate Bühler, Franziska Schmaus, Janik Utz, Anika Brauchle, Michael Detzel,  Anika Brauchle,  schönste Stalltafel Maxime Rembsberger,  Diana Wild

Der Braunviehjungzüchterverband Baden-Württemberg und die Allgäuer Jungzüchtergemeinschaft veranstalteten am 18. November 2017 in Bad Waldsee die 9. Bundesjungzüchterschau mit einem Rekordauftrieb von 151 Tieren. Teilnehmer aus ganz Deutschland, eine gewaltige Resonanz bei den Zuschauern und viele Sponsoren sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der Bambini- und Rindervorführwettbewerb, der Jungzüchtercup, die Nachzuchten und der Schauwettbewerb der Kühe boten ein abwechslungsreiches und hochklassiges Programm.

 

Leonard Denzel, Eberhardzell war derjenige, der als erster und jüngster Teilnehmer mit 3 Jahren den Ring betrat und die Schau eröffnete. Beim Bambini-Wettbewerb bis zum Alter von 13 Jahren nahmen 30 Jungzüchter teil. Bei der Preisrichterentscheidung von der Braunviehkönigin Beate Bühler floss das Vorführen des Tieres und das Wissen über die Abstammung und der Milchleistung der Mutter in die Richtentscheidung mit ein. Im ersten Ring bei den Jüngsten gewann Franziska Schmaus, Haslach vor Raphael Kanz, Altenstadt. In der zweiten Gruppe konnte man schon Fortschritte in der Vorführhaltung und beim Preisrichterkontakt erkennen. Jannik Utz, Rot a.d. Rot wurde vor Johannes Brauchle, Leutkirch platziert. Annika Brauchle, Leutkirch nahm an den meisten Jungzüchterschauen der letzten Jahre teil. Dies zahlte sich aus und sie gewann den 4. Ring. Zweitplatziert wurde Sofia Härle, Dellmensingen. Viele Profis waren beim letzten Ring des Bambini-Wettbewerbes am Werk. Hier wurde schon nach den Regeln des „Cattle Showmanship“ vorgeführt. Hier entschieden Nu­an­cen. Michael Detzel, Leutkirch platzierte sich vor Micha Albinger, Biberach und Christine Wolf, Isny. Ein Sonderpreis für die weiteste Anreise erhielt hier Niklas Falke, der extra aus Cuxhaven zur Bundesjungzüchterschau angereist war.

 

Weiter ging es mit dem Typtierwettbewerb der Rinder, bei dem auch die Vorführerleistung beurteilt wurde. Bei den jungen Rindern stachen die sehr guten Rinder von genomischen Jungvererbern heraus - die älteren Rinder stammten häufig von internationalen Typ- und Exterieurvererbern ab. Preisrichter Daniel Gasser, Feldthurns (Südtirol) vergab gleich in den ersten beiden Ringen die Siege nach Baden-Württemberg. Hobava Brüni vorgeführt von Frederik Weidele, Wolfegg und Anibay Jenny vorgeführt von Stefan Fuchs erreichten einen 1a-Platz. Den dritten Ring gewann Lena Guggemos, Rückholz mit Jenor Synfoni. Die weiteren Sieger der nachfolgenden Ringe waren Anibay Emani, Veronika Hecht, Ochsenhausen-Mittelbuch; Blooming Face, Michael Denz, Oberstaufen; Genox Verona und Tobias Guggemos, Rückholz. Beim ersten spannenden Finale des Tages, die Wahl des Jungrinderchampions, stellte Daniel Gasser die edle und mit bestem Becken ausgestattete Anibay Jenny vor die tiefrippige Hobava Brüni an die erste Stelle. Die Entscheidung der älteren Typtiere gewann Genox Boy Verona vor Blooming Face aufgrund ihrer Größe und ihres sehr feingliedrigen Fundaments.

 

Der Jungzüchterobmann Hannes Hopfgarnter, Pfalzen (Südtirol) wählte aus den sechs Ringen die besten Vorführer aus. Eine starke Vorführleistung in ihren Ringen zeigten die Geschwister Lena, Sandra und Tobias Guggemoos aus Rückholz, die sich jeweils ihren Platz für das Finale sicherten. Rene Nussbaumer, Balderschwang; Veronika Hecht, Ochsenhausen und Michael Denz, Oberstaufen setzen sich ebenfalls in ihrer Klasse durch. Die Spannung stieg und unter dem Beifall der Zuschauer mit anschließender Sektdusche kürte Hannes Hopfgarnter Veronika Hecht zum Bundesvorführchampion 2017.

 

Die 38 aufgetriebenen Jungkühe stammten von 28 verschiedenen Vätern ab. Die Bullen Feuerstein und Gerry waren mit je 3 Töchtern vertreten. Einen Klassensieg in ihrem Ring erzielten: Gerry Saskia und Dally Jana von der Herz GbR, Wagneritz; Gerry Bella von Xaver Hierl, Rettenberg; Glenn Ilena von Friedrich Sauter, Bad Wurzach, Purpro Gigante von der Bentele GbR, Grünkraut und Anibal Paris von Hubert Denz, Oberstaufen. Das fantastische Bild bei der Euterchampionwahl der Jungkühe beeindruckte die Zuschauer sowie den Preisrichter Daniel Gasser und unter großem Beifall wählte er die Kuh mit dem höchsten Euterboden, Gerry Saskia von der Herz GbR aus Wagneritz, zum Euterchampion Jungkuh 2017 vor der hintereuterstarken Glenn Ilena von Friedrich Sauter. Das nächste Highlight folgte als die Ringsieger zur Bundeschampionwahl der Jungkühe den Schauring betraten. Hier ließ Gerry Saskia nichts anbrennen und sicherte sich auch diesen Titel sou­ve­rän. Reserve-Champion wurde Glenn Ilena von Friedrich Sauter und Honorable Mention ging an Gerry Bella von Moritz Hierl.

 

18 Zweitkalbs- und 16 Drittkalbskühe traten danach in der Schaukonkurrenz an. Auch hier war die Palette der Väter sehr breit gestreut und in der Spitze zeigte sich internationales Niveau. Payssli war mit 5 Kühen und einem Gruppensieg vertreten. Die vier Blooming-Töchter sicherten sich zwei Gruppensiege. Bei den Zweitkalbskühen wurden die Ringe 7 bis 9 von Percy Baronin, Hubert Denz, Oberstaufen; Hidalgo Feuer, Stockingen Dairy, Halblech und Einstein Lolitta, Herz GbR, Wagneritz gewonnen. Besonders zu erwähnen ist Huxoy Finni aus dem Betrieb Kuppel/Thönnes, die Mutter der Bullen Vax und Hebroy, welche die weiteste Anreise aus Kalkar (Nordrhein-Westfalen) zu Schau auf sich genommen hatte. Hochkarätig besetzt war der Wettbewerb der Drittkalbskühe, denn mit Julau Alpengirl, Mock GbR, Markdorf; Blooming Etiopia, Hubert Denz, Oberstaufen; Blooming Dairy, Michael Eberle, Ruderatshofen und Fernando Dinaro, Berghof Babel, Wald traten die amtierenden Bundeschampions gegeneinander an. Blooming konnte hier mit Dairy und Etiopia zwei Klassensiege verbuchen und ein weiterer Ring wurde von Payssli Ines, Richard Graf, Altusried gewonnen. Bei der Euterchampionauswahl der Mehrkalbskühe zeigte die Rasse Braunvieh ihr ganzes Potential. Souverän, aufgrund ihres extrem breiten Hintereuters, siegte Fernando Dinaro vom Berghof Babel, Wald vor Hidalgo Feuer von Stockingen Dairy. Zum Bundeschampion der Mehrkalbskühe 2017 wurde Hidalgo Feuer gewählt, da sie mit mehr Körper und Breite gegenüber der Reserve-Siegerin Einstein Lolitta von der Herz GbR, Rettenbergpunktete. Den Titel Honorable Mention sicherte sich Blooming Dairy von Michael Eberle, Ruderatshofen.

 

Die fünf Töchter des RBW-Bullen Purpro eröffneten die Präsentation der Nachzuchten. Mit der Kombination Payboy x Huray x Pronto II x Ace stammt er aus dem Zuchtbetrieb der Familie Sauter, Bad Wurzach. Purpro wird im Dezember seinen ersten töchterbasierten Zuchtwert erhalten. Er vererbt sehr leistungsbereite Tiere, die eine guten Melkbarkeit aufweisen und kombiniert dies mit guter Körper- und Größenvererbung. Die Nr. 1 der töchtergeprüften Bullen in D/AUT ist Verdi von der Alpengenetik. Er punktet vor allem in seinen funktionalen Merkmalen wie der Persistenz und dem Eutergesundheitswert. Die sehr einheitliche Gruppe mit fünf Töchtern präsentierte sich im mittleren Rahmen mit guten Fundamenten. Die Besamungsstation Greifenberg stellte die Nachzucht des Bullen Hidalgo vor. Seine Mutter Emerog Ulla zeigte sich nach 7 Abkalbungen frisch und jugendlich im Ring. Die sechs Hidalgo-Töchter präsentierten sich sehr typbetont bei knapperen Inhaltsstoffen. Hidalgo stellte mit der Zweitkalbskuh Feuer den Bundeschampion der Mehrkalbskühe.

 

Erfolgreichster Betrieb der Schau war der Betrieb von Matthias und Gerhard Herz aus Wagneritz, der mit dem Jungkuhchampion-, dem Euterchampion-Jungkuhtitel und dem Reserve-Championtitel der Mehrkalbskühe punktete. Der Jungzüchterclub Oberallgäu West gewann den Jungzüchterclub-Cup bei dem 8 Jungzüchterclub-Teams mit je einem Rind, einer Jungkuh und einer Mehrkalbskuh gegeneinander antraten. Der Jungzüchterclub OA-Nord erhielt einen Sonderpreis für den schönsten und saubersten Stand im Stall. Die Verlosungsjungkuh, gesponsert von der Firma DeLaval, gewann Alois Renz, Hauerz. Das Kalb, gesponsert von der EZG Kaufbeuren, gewann Florian Waibel, Oberessendorf und die Original Fellholzschuhe der Lederei Bad Waldsee gingen an Thomas Bentele, Ravensburg zusammen mit einem Verzehrgutschein der Gaststätte zur Versteigerungshalle.

 

Über 90 Helfer unterstützten das Organisationsteam rund um Veronika Hecht, Beate Bühler, Christoph Bentele, Nikolas Sauter, Raphael Fink und Michael Denz bei der Schau. Diese perfekt organisierte Schau setzte neue Maßstäbe und zeigt, dass die Zusammenarbeit der Jungzüchter bundeslandübergreifend funktioniert. In der Versteigerungshalle Bad Waldsee herrschte in den Stallungen und im Schauring ein besonderes Flair und bei der Young Breeder Party wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Schau)

Vorfuehrchamppion Veronika HechtChampion JK 80 Gerry Saskia Herz, 104 Glenn Ilena Sauter 100 Bella Gerry HierlMehrkalbschampion 134 Hidalgo Feuer 146 Einstein Lolita 150 Blooming DairyChampionauswahl JungküheChampionsauswahl MehrkalbskueheGewinnerverlosungChampions Rind jung 44 Anibay Jenny 39 Hobava BrüniPurpro Nachzuchtv.l.n.r.  Preisrichterin Beate Bühler, Franziska Schmaus, Janik Utz, Anika Brauchle, Michael Detzel,  Anika Brauchle,  schönste Stalltafel Maxime Rembsberger,  Diana WildGrand-Champion MehrkalbskueheGrand-Champion JungkuehedeResevere-Champion MehrkalbskuehedeEuter-Champion Mehrkalbskuehe04championrindaltde0951152508guggemosgenox_boyveronacChampion Rind jungSieger Ring4 RinderSieger Ring5 RinderSieger Ring2 JungkuehSieger Ring4 JungkueheSieger Ring6 JungkueheSieger Ring7 MehrkalbskueheSieger Ring10 Mehrkalbskuehe

Young Breeder Academy auf Lehrfahrt nach Rheinland-Pfalz

Young Breeder Academy

Richtung Rheinland-Pfalz reisten 40 Jungzüchter aus Baden-Württemberg um sich von der Rinderzucht und dem Bundesland einen Eindruck zu verschaffen. Mit einer Auktion, Betriebsbesichtigungen und Kultur war für jeden Reiseteilnehmer was geboten.

 

Der „German Master Sale“ in Bitburg war das erste Ziel. Diese privat organisierte Auktion ist Verkaufsveranstaltung und Show zugleich. Über 170 Verkaufsnummern von der Kuh, Jungkuh, Rind, Kalb, Embryonen bis hin zur Auswahl von einer ersten Wahl an einem ungeborenen Kalb war für jeden Geschmack etwas dabei. Schwarzbunte Holstein und Red Holstein waren die Hauptanzahl der Verkaufstiere, aber auch Jersey, Wagyu und Braunvieh wurden versteigert. Kerstin und Markus Mock, Markdorf verkauften Ihre 6 angebotenen Rinder zu guten Preisen nach Deutschland und in die Schweiz. Die Top Qualität der Auktion spiegelt sich im Durchschnittspreis von 4.728 € wieder. Topseller war eine Rotbunte, hornlose Misson P Tochter COL NH Indy Red mit RZG 166 die für 38.000 € an ein deutsch-Schweizer Züchtersyndikat ging. Bei so hitzigen Bieterduellen war es sehr hilfreich sich bei der ausgezeichneten kostenfreien Bewirtung abzukühlen.

 

Bei einem Abstecher nach Luxemburg wurde der Zuchtbetrieb von Pit Zeimes, Schüttringen besichtigt. Dieser milkt 70 Holsteins und hält noch 80 Limousine Mutterkühe. Der Landwirt ist sehr aktiv in der Rinderzucht und ist Züchter des Braunviehvererbers Antonow GZW 131 (Anibay x Vanprai x Payssli x Vigor) der aktuell in der gezielten Paarung in Deutschland ist. Weiter ging es zu Nosbisch Holsteins nach Niederwies. Der Betrieb bewirtschaftet 180 ha und milkt 130 Kühe mit 2 Robotern. Hier stehen zahlreiche Schaukühe wie Destry Zarina, die Rotbunte Siegerkuh RUW Schau 2017. Nosbisch ist ein sehr Vermarktungsstarker Betrieb der im Jahr rund 50 Bullen und 100 Rinder bzw. Kühe. Der Mitarbeiter Alexander Kuppel führte die Jungzüchter durch den Betrieb der Familie Lüpschen, Lohmar. 150 – 200 Embryotransferspülungen pro Jahr werden auf dem Betrieb gemacht. Ebenso wird durch EWF weitere Embryonen gewonnen. Die produzierten Embryonen werden in Vertragsherden eingepflanzt. Jedes geborene Kalb wird sofort auf Deutscher und amerikanischer Basis genomisch typisiert. Ziel ist es mit diesem Programm aus den höchsten genomischen Rindern Bullen, für die Besamungsstationen Europaweit zu produzieren.

 

Eine Führung auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz beeindruckte durch ihre massive und durchdachte Bauweise alle Beteiligten. Bei dem Besuch eines Weinkellers erfuhr man viel Wissenswertes über die Winzerei. Das erlernte Wissen konnte man bei der anschließenden Weinprobe gleich ins praktische umsetzen. Sowohl Fachlich und Geselliges bot diese Lehrfahrt der „Young Breeder Academy“ der Rinderunion Baden-Württemberg, das die Teilnehmer überzeugt waren das gelernte an der Bundesjungzüchterschau am 18. November in Bad Waldsee umzusetzen.

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REKORDPREIS für die Verlosungsjungkuh der Bundesjungzüchterschau auf RBW Auktion!!

Himalaya Zauberin , Nikolas Sauter,   Tobias Buchetmann   Firma De Laval, Veronika Hecht

Auf der Oktoberauktion in Bad Waldsee konnten der Jungzüchterverband zusammen mit der Firma De Laval die Verlosungsjungkuh  für die Bundesbraunviehschau 2017 am 18. November ersteigern. Zum Rekordpreis von 2450€ viel der Zuschlag für die Himalay Tochter Zoey . Sie stammt aus einer leistungsstarken und langlebigen Kuhfamilie aus dem Zuchtbetrieb Daniel und Edwin Kling. Ihre  Mutter Ace Zelita erreichte die 100.000 kg Lebensleistung in 11 Laktationen bei  9.141 kg bei 4,17% F und 3,65% Eiweiß im Durchschnitt. Mit einem Marktgemelk von 31,0 kg bei 2,20 kg/min Melkbarkeit unterstreicht Zoey die  Leistungsbereitschaft dieser Kuhfamilie.

 

Ebenso erzielte das Kalb Vavio Violine  aus Paypoly Vanessa  1/305  8.935 4,27%F 3,58%E den Höchstpreis bei den Kälbern. Ersteigert wurde es von der EZG Schlachtvieh Allgäu, Kaufbeuren. Dieses genomisch getestete Kalb wird als weiterer Hauptpreis bei der Tombola der Bundesjungzüchterschau verlost.


Jungviehprämierung und Vorführwettbewerb – Rinder, Kälber, Züchterjugend und Goislschnalzer in Wackershofen

Sonniges Herbstwetter – und die Besucher strömten beim Backofenfest am Samstag, 23.09.2017 durch das Hohenloher Freiladmuseum in Schwäbisch Hall – Wackershofen. Lebhaftes Interesse bei den Besuchern genossen die Fleckvieh- und Limpurger Rinder und mehr noch die Züchterjugend mit ihren Kälbern beim Vorführwettbewerb. Rekordbeteiligung gab es beim Vorführwettbewerb mit 29 Teilnehmern. Zur Prämierung traten 21 Fleckvieh- und 19 Limpurger Rinder an. 

 

Mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber starteten die Jugendlichen im Alter von 6 bis 14 Jahren in den Vorführwettbewerb. Recht munter waren auch die Jungtiere zu Beginn in der für sie noch ungewohnten Umgebung und Geräuschkulisse. Die Aufregung legte sich rasch, als die Teilnehmer im Vorführring den gekonnten Umgang mit ihren Kälbern und Jungrindern zeigen mussten. Fragen zum Tier, zur Haltung und Fütterung und Erlebnisse mit dem Tier beantworteten sie ganz munter am Mikrophon.

 

Den vollständigen Schaubericht können Sie hier lesen.


Jugendliche machen sich Fit im „Cattle Showmanship“

Lehrgangsteilnehmer RBW Cattle Showmanship

Die Rinderunion Baden-Württemberg veranstaltete in den Sommerferien einen Vorbereitungslehrgang zum RBW Jungzüchtertag. Über zwanzig Kinder und Jugendliche nahmen in der Versteigerungshalle Bad Waldsee daran teil. Besonders das ideale Vorführen der Rinder war Schwerpunkt dieses Kurses. Bei einer richtigen Mischung zwischen Theorie und Praxis wurden wichtige Grundlagen des Cattle Showmanship gezeigt.

 

Im theoretischen Teil wurde auf die Auswahl, Haltung und der detaillierte Ablauf einer Schau besprochen. Ebenso bekamen die Teilnehmer wichtige Informationen über den Stand des RBW-Jungzüchtertages am 10. September 2017. Mit 120 gemeldeten Teilnehmer im Vorführwettbewerb und 30 Tiere im Typtierwettbewerb verzeichnet diese Veranstaltung erneut einen Ausstellerrekord!


Der Vorarlberger Thomas Kopf nahm selbst bei der Holstein-Europaschau in Colmar teil und gewann den Vize-Europameister bei den Jungkühen. Er zeigte den Jugendlichen das perfekte Anbringen des Halfters, die richtige Vorführhaltung beim Einzug in den Ring und wie die Teilnehmer auf die Befehle des Preisrichters reagieren müssen. Danach konnte jeder mit einem Rind das Vorführen üben und bekam Hinweise welche Punkte noch optimiert werden sollten. Anschließend wurde ein Rind professionell geschoren und gestylt.


Alle Jungzüchter freuen sich schon darauf, das Gelernte am RBW-Jungzüchtertag am 10. September bestmöglich umzusetzen.

Lehrgangsteilnehmer RBW Cattle Showmanship

Nacht der Jungzüchter – ein Erlebnis !

Nachts am Lagerfeuer

Mitte August fand in der Versteigerungshalle Bad Waldsee, die fünfte Erlebnisnacht des Braunviehjungzüchterverbandes Baden- Württemberg statt. Über 50 Kinder erlebten zwei abwechslungsreiche und spannende Tage, bei denen die Geselligkeit und Spaß an erster Stelle stand.

 

Gleich nach der Ankunft machten die Teilnehmer eine Weltreise im Wohnwagen. Das nahegelegene Hymer Museum bot bei regnerischen Wetter den idealen Platz sich auf eine Reise nach Italien, Frankreich oder dem Orient zu begeben. Doch zum Verschnaufen blieb keine Zeit. Beim BUBBLE Soccer Fußball Turnier war das Ergebnis zweitrangig. Geschützt durch einen Aufblasbaren Luftballon um den ganzen Körper standen Bodychecks und Zusammenstöße ganz oben auf der Spaß Faktor Skala.

 

Sieger dieses Turniers waren alle die sich mit Ihrem BUBBLE mehrmals wie ein Fußball gedreht haben. Demjenigen der nach so viel Action eine Verschnaufpause benötigte tat dies beim Gestalten seiner eigenen Specksteinkette. Hier wurde gefeilt, gebohrt und geschliffen bis tief in die Nacht. Das Mitternachtskino im Versteigerungsring war für jeden ein besonderes Ereignis. Die die noch nicht genug hatten chillten bis früh in die Morgenstunden am Lagerfeuer.

 

Nach einer viel zu kurzen Nacht im Zelt- oder Strohlager, sorgte das Frühstücksbuffet für neue Kraft. Veronika Hecht und alle Vorstände des Braunviehjungzüchterverbandes waren stolz die Kinder wieder gesund und ein bisschen müde wieder an Ihre Eltern übergeben zu können. Alle Kinder waren sich einig, sich bei den verschiedenen Angebote der Jungzüchter wie Tierschauen, Lehrfahrten und Ausflügen wiederzutreffen.

Im Hymer MuseumNachts am LagerfeuerBUBBLE SoccerVorführwiese wird zum Campingplatz

Neue Richtlinie für Fleischrinder-Vorführwettbewerbe

Jungzüchter Ansbach 2017

Hier die aktualisierten Richtlinien für einen Jungzüchter-Wettbewerb im Fleischrinderbereich. Viel Spaß beim Schmökern!


Rege Teilnahme am RBW-Jungzüchter Fitting Kurs des Zuchtvereines Main-Tauber

Die Teilnehmer.

Bei strahlendem Sonnenschein lud die RBW die Jungzüchter zum Fitting- und Showing Kurs auf den Betrieb Kappes in Boxberg ein. Ziel war es, die Grundlagen für das Vorführen und Fitten der eigenen Rinder zu vermitteln. Die 21 motivierten Teilnehmer von 3 bis 20 Jahren lernten an den vorgestellten Rindern alles Wichtige, was zu einer erfolgreichen Schauteilnahme gehört.

 

Anita Mühleis informierte über die Grundvoraussetzung bei der Auswahl des Tieres. Schwierigste Hürde sei es zum Teil, die Eltern davon zu überzeugen, dass Ihre kuhbegeisterten Kinder an einer Schau teilnehmen dürfen. Ist dieses gelungen, kann man das Rind entsprechend dem Alter und der Größe des Kindes auswählen. Anmeldetermin und Veterinärvorgaben müssen beachtet werden, ebenso die richtige Vorführkleidung.

 

Dank guter Vorarbeit von Julia Nagel, konnten die Jungzüchter nach dem theoretischen Teil, direkt mit dem Scheren der frisch gewaschenen Rinder beginnen.

 

„Gut gewaschen ist halb geschoren“ so Roman Waibel zu den Vorbereitungen. Der ehemalige Jungzüchter aus Oberessendorf erklärte den Jungzüchtern die Bedeutung und Verwendungszweck verschiedener Schermesser. Körper, Brust und Hals werden mit der großen Schermaschine geschoren. An den sensiblen Körperteilen wie Kopf, Ohren und Beine kommen kleinere akkubetriebene Schermaschinen zum Einsatz, mit diesen ist man zum einen flexibler und zum anderen sind die Tiere ruhiger. Auch Ansprache und Kontaktaufnahme zu dem Tier, sei ein wichtiger Bestandteil des Scherens, betonte Waibel.

 

Nach einer ausgedehnten Mittagspause, bei bester Verpflegung von Familie Kappes, ging es im Programm weiter.  

 

Nachdem man am Vormittag den Schwerpunkt auf das Fitten der Rinder gelegt hatte, drehte sich am Nachmittag alles um das richtige Vorführen eines Rindes. Neben dem korrekten Anlegen des Strickes bzw. des Halfters, zeigte Roman Waibel den immer noch hoch motivierten Jungzüchtern, auch das Aufstellen des Tieres, welcher Abstand eingehalten werden muss und die richtige Vorführgeschwindigkeit.

 

Tief beindruckt waren die Teilnehmer, als Roman Waibel sein ganzes Können zur Schau stellte. Rückwärts laufend, die linke Hand am Halfter, eine Einheit bildend mit dem Tier. Zum Abschluss hatten alle Teilnehmer die Chance das neu Erlernte umzusetzen. Konzentriert, aber mit einem Lächeln auf den Lippen übte jeder Jungzüchter das passende Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Am Ende waren sich alle einig – Übung macht den Meister. Je besser das Rind läuft, umso leichter hat es der Vorführer.

 

Alle Teilnehmer erhielten am Ende der Veranstaltung noch eine Urkunde und eine RBW Cap.

 

Ein besonderer Dank gilt Familie Kappes, die einen Tag lang vielen motivierten Jungzüchtern ihre Tiere und Hofstelle zur Verfügung gestellt haben.


Erfolgreiche Jungzüchter in Oldenburg!

Sara Raff, Stuttgart siegt im Vorführwettbewerb

Sara Raff

 

Die im zweijährigen Turnus stattfindende Deutsche Holstein-Schau am 14. und 15. Juni 2017 begann am Mittwoch mit dem Vorführwettbewerb der Jungzüchter, der in den Alterskategorien 16-20 Jahre und 21-25 Jahre in jeweils 4 Klassen ausgetragen wurde. Insgesamt stellten sich 58 Teilnehmer dem Wettbewerb „Wer ist der beste Vorführer Deutschlands?“. Für Baden-Württemberg starteten bei den jüngeren Teilnehmern Andreas Maier, Schwäbisch Gmünd-Reitprechts und Jana Schramm, Fichtenberg. Bei den älteren Teilnehmern war Sara Raff aus Stuttgart-Möhringen am Start. Gleich in der ersten Klasse bewies Andreas Maier sein Können mit einem 3. Rang. Er bot eine sehr konzentrierte Leistung und hatte sein Rind bestens im Griff. Jana Schramm startete in der Klasse der späteren Siegerin und belegte ebenfalls einen sehr guten 5. Platz. Eine Klasse für sich war Sara Raff, Stuttgart-Möhringen gleich in der ersten Klasse der älteren Teilnehmer. Sie bot eine souveräne Vorführleistung und präsentierte ihr Rind bestens. Auch beim Durchwechseln hatte sie keinerlei Probleme und führte ein ihr fremdes Rind ebenfalls sehr gekonnt vor, so dass die niederländische Richterin Erika Reijneveld sie zur Gesamtsiegerin in kürte. Damit konnten die baden-württembergischen Teilnehmer/innen das beste Ergebnis bisher beim Vorführwettbewerb in Oldenburg einfahren.

Gemeinsam mit den Züchtern aus dem benachbarten Österreich wurden unsere Tiere optimal vorbereitet durch ein hochmotiviertes Team um den Teamchef Thomas Kopf. Dieses sehr junge Team, bestehend aus Sebastian Bentele, Alicia Groß, Carmen Kreuzer, Andreas Maier, Katharina Mock und Jana Schramm war sehr zuverlässig und leistete hervorragende Arbeit. Dafür bedankt sich die RBW beim ganzen Jungzüchterteam recht herzlich.

Andreas MaierAndreas MaierJana SchrammSarah RaffCarmen KreuzerCarmen KreuzerKatharina MockSebastian Bentele

Sommerlicher Praxistag

Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der Braunvieh-Jungzüchterverband Baden-Württemberg am letzten Maiwochenende seinen informativen Praxistag im Raum Ulm. Über 20 Jungzüchter aus Oberschwaben und dem Allgäu nahmen daran teil.

 

Als erstes Ziel stand der Betrieb der Familie Held in Donaustetten auf dem Programm. Jürgen Held bewirtschaftet mit seiner Familie und einem Angestellten einen  Braunviehbetrieb mit 150 Kühen und weiblicher Nachzucht.  Im Jahre 2002 siedelte er seinen Betrieb aus.  Im Jahr 2016 erfolgte der Bau einer neuen Liegehalle für Kühe und Kalbinnen. Um die Betriebsabläufe weiter zu optimieren,  installierte er vor kurzem einen  automatisch gesteuerten Futterzuschieber mit Lockfutter. Aktuell milkt der Betrieb 10.232 kg bei 3,68 % Eiweiß.

 

Die Jungzüchter überzeugten sich von den leistungsbereiten Kuhfamilien, aus denen die Spitzenvererber Paypoly, Erafax und Fireplay abstammen. Beeindruckt waren die Lehrfahrteilnehmer über die erfolgreiche Jungviehaufzucht.  Ziel sei es ein Abkalbealter von 26 -28  Monaten und eine gute Einsatzleistung der Tiere zu erreichen. Die auf  dem Betrieb stehenden Kühe erreichen im Schnitt 4,6 Laktationen. Der Langlebigkeit seiner Braunviehkühe verdankt er,  dass  er jährlich 20 Tiere auf der Auktion in Bad  Waldsee verkaufen kann.

 

Gestärkt durch ein gemeinsames Grillen bei Familie Held ging es  weiter auf den Betrieb von Katrin und Mathias Härle nach Dellmensingen. Der in der Ortsmitte angesiedelte Betrieb milkt seine 75 Kühe mit einem Melkroboter. Ziel sei es bei den über 9.000 kg Herdenleistung bei 3,65 % Eiweiß möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu erzeugen. Mathias Härle beteiligt sich aktiv im Zuchtprogramm der RBW. Aktuell steht eines der höchsten  Huvi-Rinder  in D/AUT im Stall, von dem  die RBW mehrere ET Kälber auf der Aufzuchtstation aufgestallt hat.

Im Jahr 2016 entschlossen er und seine Frau Katrin, begünstigt durch ihre zentrale Lage einer gut befahrenen Ortsstraße, in einen Milchautomaten zu investieren. Bei der Planung seien besonders der richtige Standort und das Beachten der rechtlichen Vorschriften das Wichtigste,  erläuterte Mathias Härle. Für die Milchtankstelle  wurde  ein eigenes Milchhäusle aufgestellt,  in dem auchFlaschen zum Verkauf angeboten werden. Für die täglichen Routinearbeiten wie Befüllen und Reinigen des Milchautomat veranschlagen  Härles  eine halbe Stunde. Das ansprechende Äußere und Sauberkeit fördern die Akzeptanz beim Verbraucher. Durch das Programm „Lernort Bauernhof“  werden Schulen, Kindergärten, Vereinen und sonstigen Gruppen Einblick in den Betrieb gegeben. Katrin und Mathias  Härles Ziel ist neben der Direktvermarktung der Milch,  auch dem Verbraucher zu zeigen, wie man Milch erzeugt.

 

Beim abschließenden Kaffee und Kuchen in geselliger Runde, wurde dann mit der Familie Härle über Fachliches diskutiert. Alle Beteiligten waren sich einig, im nächsten Jahr wieder einen so informativen Praxistag zu gestalten.


Young BREEDER Academy erfolgreich gestartet!

Teilnehmer der young BREEDER academy April 2017

In den Osterferien veranstaltete die Rinderunion Baden-Württemberg das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ im Auktionszentrum Süd, Bad Waldsee.

20 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg machten sich zwei Tagen lang fit für das perfekte Stylen und Vorführen von Rindern auf Auktionen und Tierschauen.

Im theoretischen Teil ging Alfred Heinzler auf die Auswahl und Fütterung des Tieres ein. Anmeldezeitpunkte und Veterinärbedingungen der Veranstalter sind strikt einzuhalten. Jeder Teilnehmer erhielt eine Checkliste über die wichtigsten Abläufe und benötigten Schauutensilien zur Beschickung einer Tierschau oder Auktion.

Nach Einteilung der Teams wurde den Teilnehmern ein Rind zugelost. Die erste Aufgabe bestand darin, das Rind sauber zu waschen und den Standplatz richtig mit einer perfekten Strohmatratze vorzubereiten. Bereits hier gab es die ersten Bewertungspunkte.
Profifitter Uwe Bauer, Buggenseggel stellte zuerst die verschiedenen Schermessertypen vor, bevor er diese in der Praxis bei der Schur eines Rindes zeigte. Ebenso gab er Tipps für das Föhnen und die Schur einer perfekten Topline.

Danach wurde es ernst für die hochmotivierten Jungzüchter. Es galt das Rind selbständig zu scheren und die Topline zu stylen. Auffallend war, dass die Teams untereinander super zusammenarbeiteten. Dabei wurden die Sauberkeit der Schur, das Gestalten der Topline und das saubere Verlassen des Arbeitsplatzes bewertet. Bei Fragen standen die RBW-Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite.

Am Samstag stand nach einer viel zu kurzen Nacht das profimäßige Vorführen auf dem Programm. Thomas Kopf aus Vorarlberg wies bei seiner Schulung auf die wichtigsten Kriterien beim Rindervorführen hin. Richtiges Anbringen des Halfters, Vorführhaltung sowie Blickkontakt mit dem Preisrichter sind  wesentliche Punkte bei der Beurteilung. In einer Schaukonkurrenz liefen die Teams mit ihren top gestylten Rindern um den Titel „Bester Vorführer der Young BREEDER Academy“. Hier gewannen Jana Schram, Fichtenberg und  Andreas Maier, Reitprechts.

In der Kategorie Schauvorbereitung, Waschen, Scheren und Topline wurden Andreas Maier, Carmen Kreuzer aus Berg und Simon Zimmermann aus Reute ausgezeichnet.

Das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ war ein voller Erfolg. Die gezeigten Leistungen aller Teilnehmer war auf einem sehr hohen Niveau. Wichtig war hierbei nicht nur das Fachliche,  sondern auch das gesellige Miteinander und der Erfahrungsaustauch unter Gleichgesinnten.

Die Förderung der nächsten Betriebsleitergeneration ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Verbandsarbeit.

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Jungviehprämierung mit Kindervorführwettbewerb am 08.04.2017 in Ilshofen

Zum 22. Mal fand am Samstag, den 8.04.2017 anlässlich des Ostermarktes eine Jungviehprämierung mit Kälbervorführwettbewerb statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen die gepflegten Rinder und Kälber auf dem Grauwespele Platz bestens zur Geltung. Ein großes Lob an alle Züchterfamilien, welche keine Arbeit scheuen um ihre Tiere bestens zu präsentieren.

 

Zur Prämierung hatten Rinderzüchter von Schrozberg bis Bölgental Rinder im Alter von 11 bis 27 Monaten aufgetrieben. Die Zuschauer verfolgten gespannt die Entscheidungen des Preisgerichtes. Als Preisrichter waren Andrea Haag (Berwinkel), Roman Beck (Fichtenhof) und Thomas Hofmann (Sanzenbach) eingeladen. Es wurden Ihnen sehr elegante und gut entwickelte Rinder vorgestellt. Was die Entscheidungen für das Siegertier nicht immer einfach machte. Insgesamt wurden 29 Rinder aufgetrieben. Das Preisgericht vergab nur 1. Preise.

 

Folgende Fleckviehzüchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben:

Thomas Heilmann Schrozberg (10), Bernd Hofmann Billingsbach (3), Klenk Fleckvieh GbR Dörrmenz (4), Walter Lober Sigisweiler (3), ALMA Meinikheim GbR (2), Eckhard Sperr Bölgental (7).

 

Zum Siegerrind der jungen Rinder wurde die Katalognummer 1, eine schicke „Polarsee“ Tochter der Familie Meinikheim aus Oberwinden auserwählt. Den Reservesieg konnte sich die Katalognummer 13, eine enorm entwickelte „Siwil“ Tochter der Familie Sperr aus Bölgental. sichern.

 

Das Siegerrind bei den Älteren Rindern war Katalognummer 26, eine feingliedrige „Windstone“ Tochter ebenfalls von Eckhard Sperr aus Bölgental. Katalognummer 32 errang den Reservesieg bei den Älteren Rindern. Diese „Romantik“ Tochter der Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz zeichnete durch ihre Eleganz aus.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung in der Stadthalle Ilshofen überreichte Otto Messerschmidt den Besitzern der Sieger- und Reservesiegern einen Ehrenpreis. Alle Züchter erhielten zusätzlich einen Sachpreis. Diese Preise wurden von der Stadt Ilshofen bereit gestellt.

 

Die Kleinsten mal wieder ganz groß

 

Das Highlight war wie jedes Jahr der Kälbervorführwettbewerb. Dies zieht jedes Jahr aufs Neue viele Besucher an. 10 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 13 Jahren nahmen teil.

 

Andre, Marco und Jonas Ludwig aus Hörlebach, Greta Sperr aus Bölgental, Jan Hofmann aus Billingsbach, Ekatarina Heinold aus Hörlebach, Julia Heilmann aus Schrozberg, ‚Robin und Leonie Neber aus Hörlebach und Walter Lober aus Sigisweiler.

 

Es wurde darauf geachtet welcher Teilnehmer die Fragen des Preisgerichtes und den Umgang mit dem Kalb am besten meistert. Mit den Eltern des Vorführtieres, der Einsatzleistung der Mutter und sogar mit dem Speiseplan des Kalbes konnten die jungen Profis beim Preisgericht punkten. Das Preisgericht, Andrea Haag und Thomas Hofmann, entschieden sich bei den jüngeren Teilnehmern für Jan Hofmann als Sieger. Er konnte die Jury durch seinen guten Umgang mit dem Kalb und seinem enormen Fachwissen überzeugen. Bei der Gruppe 8 bis 13 Jahre errang Julia Heilmann den Sieg. Sie konnte sich durch ihre sehr gute Vorführleistung den Sieg sichern.

 

Natürlich erhielten alle Kinder einen Siegerpokal, dieser war selbstverständlich mit Süßigkeiten gefüllt. Dieser wurde von jedem Teilnehmer mit berechtigtem Stolz in der Stadthalle entgegen genommen.

 

An dieser Stelle ein Dank an den Oberzuchtwart Michael Schmidt und Günter Hörcher, sie verstehen es hervorragend die Kinder für den Kälbervorführwettbewerb zu begeistern. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Stadt Ilshofen.

Julia Nagel

Jonas LudwigTeilnehmer Kinder

Erfolgreiche Jungzüchter aus Baden-Württemberg

Bundesbraunviehschau am 25.03.2017 in Buchloe

Alle Teilnehmer des Bambini-Wettbewerbes

Am 25.03.2017 fand die Bundesbraunviehschau in Buchloe statt. Knapp 60 Kinder und Jungzüchter sowie 100 Schaukühe stellten sich dem Wettbewerb der Besten. Am Samstagnachmittag traten ab 13 Uhr die kleinsten Jungzüchter im Vorführwettbewerb an. Schon 5 jährige stellten sich der Konkurrenz. Mit sehr viel Geschick und Sachkenntnis verstand es die Preisrichterin Gerlinde Halbartschlager aus Österreich die Kinder und das Publikum in das Schaugeschehen einzubinden.

 

Die besten Vorführer der Klassen mit den jüngsten Teilnehmern waren Florian Lang aus Betzigau, Laura Capar, Seeg, Veronika Stückl, Uffing und Lucia Diebolder, Lachen. In sechs Klassen traten die älteren Jungzüchter zum Schauwettbewerb an. Die Auszeichnungen der besten Typrinder der Einzelklassen gingen an die Albinger GbR, Winterreute, an Michael Zimmermann, Bad Waldsee, Familie Gugenmoos, Rückholz, Hubert Denz, Oberstaufen, Robert Geiger, Füssen und Hubert Schupp, Bodnegg.

 

Der Sieg des besten jüngeren Typrindes ging an den Betrieb Michael Zimmermann, Bad Waldsee. Sein Sohn Simon konnte sich zudem souverän den Sieg als bester Vorführer sichern und den Titel nach Baden-Württemberg holen.

Bestes älteres Typrind wurde ein Durham-Rind aus der Zucht der Familie Denz, Oberstaufen, das sich vor eine Hupays-Tochter aus dem Betrieb Hubert Schupp, Bodnegg setzen konnte.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Bundesbraunviehschau finden Sie hier.

Alle Teilnehmer des Bambini-WettbewerbesDer Betrieb Zimmermann, Bad Waldsee stellte die Siegerin des Typwettbewerbes (links) vor dem Betrieb Guggemos, Rückholz (rechts), Simon Zimmermann (l)  wurde zudem Bundessieger im Vorführwettbewerb, als Ehrendame fungierte die baden-württembergische Braunviehkönigin Beate BühlerDie heimischen Jungzüchter freuen sich zusammen mit Bundessieger Simon Zimmermann (Mitte) aus Bad Waldsee über den Sieg

2. rbw sale night in Bad Waldsee

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Sieger Typtier Fleckvieh Kat.10 Bertel

Nach dem erfolgreichen Debüt der rbw sale night im Jahr 2015 waren die Erwartungen an die Neuauflage dieser Veranstaltung am 11. März 2017 hoch. Am Konzept hatten die Veranstalter, bestehend aus den Jungzüchtern des Ländles und der Rinderunion Baden-Württemberg, im Vergleich zur ersten Veranstaltung von vor zwei Jahren, nichts geändert. Eine spannende Jungzüchterschau inklusive Typtierwettbewerb, eine flotte Auktion und eine rauschende Party bis in den frühen Morgen hinein, waren auch in diesem Jahr das Erfolgsrezept. Schon sehr früh – die Veranstaltung startete dieses Mal bereits um 18.00 Uhr - füllten sich die Ränge, um die Jungzüchter bei ihrem Kampf um den besten Vorführer und das jeweils beste Typtier der Rasse zu beobachten. Als Richter konnte Lukas Gartner aus Südtirol gewonnen werden. Zügig richtete und kommentierte Gartner die Tiere.

 

Richtig spannend wurde es, als drei beeindruckende Fleckviehjungkühe zum Entscheid um das beste Typtier in den Ring einzogen. Angeführt wurde der Reigen von einer sehr körperhaften Reumut-Tochter aus dem Betrieb Alfred Berger aus Mieterkingen. Ihr folgten eine überaus korrekte und typvolle Hurrican-Tochter von Sabine und Norbert Bertel aus Hasenweiler und aus dem gleichen Betrieb stammend, eine Zaspin-Tochter aus der bekannten Kuhfamilie von Winnor Limette, der Grand Champion Kuh der RBW Schau 2016. In seiner Kommentierung hob Lukas Garnter hervor, dass es sich bei allen drei Jungkühen, um Fleckviehkühe in Perfektion handelte, deutlich im Zweinutzungtstyp stehend und mit traumhaften Eutern ausgestattet, kam der Richter ins Schwärmen. Letztendlich hatte die Hurrican-Tochter vom Betrieb Bertel die Nase vorne und wurde aufgrund ihres hervorragenden Euters mit idealer Strichplatzierung und ihrem starken Fundament zum besten Typtier der Rasse Fleckvieh ernannt.

 

Bei den Holsteins entschied eine extrem große und lange und mit bestem Euter ausgestatte Fever–Tochter aus dem Zuchtbetrieb Markus und Kerstin Mock, Markdorf den Typtierwettbewerb für sich. Reservesiegerin wurde eine sehr feinzellige, milchtypische Bano-Tochter mit einem sehr gut aufgehängten Euter aus dem Betrieb Manfred Erthle, Eggingen. Zweitplatzierte in ihren Klassen wurden eine mit einem sehr korrektem und hoch aufgehängtem Euter ausgestattete Sid-Tochter von Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen und die ebenfalls mit einem beeindruckenden Euter und schönen Übergängen versehene Atwood-Tochter Mox Nayla vom Betrieb Mock. Alles Kühe, so Lukas Gartner, die man gerne im eigenen Stall stehen hätte.

 

In der Endauswahl um das beste Typtier der Rasse Braunvieh traten drei etwas unterschiedliche Jungkühe an. Souverän siegte die aus dem Betrieb von Arthur Ulrich, Essingen stammende, sehr milchtypische, mit viel Stil, Adel und hochaufgehängtem Euter ausgestatte Paypoly-Tochter Peasi. Sie wurde bei der späteren Eliteversteigerung an einen Zuchtbetrieb nach Bayern verkauft. Mit in der Konkurrenz befanden sich eine sehr harmonische Salomon-Tochter aus dem bekannten F-Stamm der Familie Albinger, Winterreute und die sehr lange und korrekte Volvo-Tochter Eldorado von Josef Hecht aus Mittelbuch.

 

Spannend ging es auch in den Endausscheidungen um den besten Vorführer je Rasse zu. Es siegte Vanessa Baier aus Ehingen bei der Rasse Fleckvieh, die den Preisrichter durch ihre tadellose Bewegung im Ring voll und ganz überzeugen konnte. Bester Vorführer bei den Holsteins wurde der bereits sehr erfahrene Stefan Ücker aus Markdorf, der eine extrem starke Leistung zeigte und stets sehr ruhig und kontrolliert mit seinem Tier arbeitete. Beim Braunvieh siegte der erst 14-jährige Simon Zimmermann. „Solche jungen Leute brauchen wir. Genauso, wie er es gemacht hat, muss es sein“ kommentierte Lukas Gartner seine Richtentscheidung. Und Simon Zimmermann war es dann auch, der sich, in der letzten Richterentscheidung an diesem Abend, als bester Gesamt-Vorführer der 2. rbw sale night durchsetzen konnte und ein hochwertiges Tablet, gesponsert von der Firma Lemmer Fullwood, mit nach Hause nehmen durfte.

 

Nahtlos schloss sich die mit Spannung erwartete Eliteversteigerung an. Auktionator Matthias Schupp konnte von den insgesamt 36 aufgetriebenen Katalognummern 31 einem neuen Besitzer zuschlagen.

 

Nach einem spannenden Bieterduell erzielte Noemie, die fünfeinhalb Monate alte Auranto-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Friedrich Sauter, Krattenweiler den höchsten Preis des Abends. Die Halbschwester der beiden Spitzenvererber Vavigo und Vintor war genomisch untersucht und stellte mit einem gGZW von 134, einem gMW von 125 und besten Zuchtwerten für das Exterieur alles bisher Dagewesene in den Schatten. Sagenhafte 12.100 € war sie ihrem neuen Besitzer wert. Sehr zur Freude der Zuchtverantwortlichen verbleibt sie in Süddeutschland. Sie wurde mit Embryonenverträgen im Wert von 8.000 € verkauft.

 

Zweitteuerstes Tier wurde Barcley. Diese sehr frühe, schicke Kerrigan-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Kurt Horn, Niederstetten ließ die Herzen der Holsteinzüchter höher schlagen, hat sie doch Barnaby zur Großmutter, die mit Bosarna, Barbaja, Bourbon, Overbec, Obabo, Maic und Beatpic gleich 7 Bullen im Besamungseinsatz platzieren konnte. Ausgestattet mit einem Embryonenvertrag der RBW wurde sie für 4.100 € an einen erfolgreichen Zuchtbetrieb aus Baden-Württemberg verkauft.  

 

3400 € legte ein bayerischer Zuchtbetrieb für die Zaspin-Tochter Lexington aus dem Betrieb Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler an, die im vorangegangenen Schauwettbewerb einen Klassensieg erringen konnte. Mit jeweils 2600 € Zuschlagspreis gehörten das Fleckviehrind Celebrity, eine Mailer-Tochter aus dem bekannten C-Stamm der Familie Rogg aus Bettmaringen, angeboten vom Betrieb Thomas Burger aus Biederbach und Nusspli, eine Wertvoll-Tochter aus der Vanstein-Bullenmutter Nutella, gezogen vom Betrieb Hubert Ewald aus Bräunlingen, zu den bestbezahltesten Fleckvieh-Tieren in dieser Kategorie.

 

Sehr begehrt waren bei den Holsteins eine hornlose, frisch abgekalbte und sehr leistungsstarke Accept-Tochter von Peter Schädler aus Uttenhofen und eine aus US-Embryonenimport stammende Anton-Tochter mit einem hervorragenden Euter, die von Manfred Erthle aus Eggingen angeboten wurde. Diese beiden  Jungkühe traten für jeweils 3.200 € ihre Reise nach Österreich an. Ebenfalls sehr gefragt war auch eine typstarke Macdur-Tochter aus einer italienischen Kuhfamilie, angeboten von Thomas Bentele, Adelsreute.

 

Im eigenen Zuchtgebiet verblieb ein mit 4.000 € sehr begehrtes Auranto-Braunviehrind aus der Even Bounce Familie, das wiederum vom Zuchtbetrieb Friedrich Sauter angeboten wurde. Ein sehr elegantes Seasidebloom-Rind, das vom Betrieb Neuhauser GbR aus Dietenheim gezogen wurde wechselte für 3.600 € den Besitzer und befindet sich zukünftig in „königlicher Obhut“.

 

Insgesamt verließen 12 Tiere das eigene Zuchtgebiet und wurden nach Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Österreich verkauft.

 

Rasse

Kategorie

Anzahl verk. Tiere

Durchschnittspreis

Spanne

Fleckvieh

Kälber u. Rinder

8

1.775 €

600 € – 2.600 €

Jungkühe

3

3.200 €

3.000 € - 3.400 €

Holsteins

Rinder

3

2.767 €

1.200 € - 4.100 €

Jungkühe

7

2.493 €

1.850 € - 3.200 €

Braunvieh

Rinder

5

4.480 €

1.150 € - 12.100 €

Jungkühe

4

2.175 €

1.700 € - 2.500 €

Jersey

Rinder

1

1.350 €

-

 

Im Anschluss an die Versteigerung stieg dann die after sale party zu der die Vinyl Brothers aus Markdorf auflegten und die Halle bis zum frühen Morgen rockten.

Bestes Typtier Holsteins Kat 19 Mock und Bester Vorführchampion Stefan ÜckerSieger Typtier Braunvieh Kat.102 UlrichSieger Typtier Fleckvieh Kat.10 BertelTeuerstes Rind der sale night Noemi von Sauter KatNr. 139Vorführchampion Braunvieh und Vorführchampion Gesamt Simon ZimmermannVorführchampion Fleckvieh Vanessa Baier