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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 12. Februar 2020 in Bad Waldsee

Braunvieh:

 

Gleich zwei Bullen aus dem Betrieb Helmut Schöllhorn, Ummendorf setzten sich an die Spitze bei den Braunvieh-Bullen. Körsieger wurde ein Antonov-Sohn mit hervorragenden genomischen Werten. Gezogen wurde er aus einer leistungsbereiten Seasidebloom-Tochter mit knapp 10.000 kg Milch in der ersten Laktation. Als Reservesieger konnte sich ein sehr gut entwickelter Vantast-Sohn platzieren. Auch er verfügte über hohe genomische Werte mit 119 für Euter und 113 für Melkbarkeit. Der Markt konnte das Bullenangebot nicht ganz aufnehmen.

 

Eine Vassli-Tochter von Arthur Ulrich, Essingen beeindruckte bei den Braunvieh- Jungkühen. Frisch in Milch leistete sie bereits 33,4 kg Marktgemelk und ließ im Exterieur keine Wünsche offen. Für 2.150 € ersteigerte sie ein Kunde aus Italien.

 

Ebenfalls sehr gefragt waren zwei Jungkühe von Edwin Kling, Murrwangen, zum einen eine leistungsbereite Pargard-Tochter mit 33,8 kg Milch, und eine euterstarke und bereits sehr gut entwickelte Cadura-Tochter.

Das kleine Angebot an Braunviehzuchtkälbern konnte flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Groß war die Nachfrage bei den Fleckviehbullen. Der Körsieger, ein hornloser Medicus-Sohn von Alois Müller, Atzenreute gezüchtet, erlöste gleich zu Beginn 2.300 €. Den Tageshöchstpreis gab es für den Reservesieger. Ein gut entwickelter Vigor- Sohn von Alfred Berger, Mieterkingen war einem Käufer 2.500 € wert. Auch ein Husam-Sohn aus einer Wagut-Mutter gezogen, fand flott einen neuen Besitzer.

 

Das Angebot bei den Fleckvieh-Jungkühen war von sehr guter Qualität. Eine enorm entwickelte Everest-Tochter von Markus Scheuing, Ehingen leistete 40,9 kg Milch und erlöste 2.100 €. Von der LAZBW in Aulendorf kam eine Roboter gewohnte, sehr euterstarke Miraculix-Tochter zum Verkauf und erzielte den Tageshöchstpreis von 2.400 €. Eine junge Herzschlag-Tochter mit 36 kg Milch stellte Bernd Steiner, Maselheim vor. Einem Käufer war sie 2.300 € wert. Ebenfalls vorgestellt wurden von Siegert Blum eine frisch gekalbte Hutport-Tochter und von Hermann Lutz, Wilhelmsdorf eine sehr harmonische Wiffzack Tochter.

 

Holsteins:

 

Körsieger bei den Holsteinbullen wurde ein sehr gut entwickelter Imac-Sohn, angeboten von Thomas Bentele, Ravensburg-Adelsreute mit einer Outcross-Blutführung. Als Reservesieger ging ein Aramis-Sohn von der Erthle GbR, Eggingen hervor, der mit 1.950 € auch den Tageshöchstpreis erzielen konnte genauso wie sein Halbbruder aus dem gleichen Zuchtbetrieb, der genomisch typisiert war. Alle aufgetriebenen Bullen fanden einen Käufer.

 

Von den aufgetriebenen Jungkühen traten diesmal die Hälfte der Tiere die Reise nach Italien an. Erneut waren wieder viele euterstarke Jungkühe im Angebot. Den Tageshöchstpreis erzielte diesmal mit 2.200 € eine Boss-Tochter die gleichzeitig mit 41,4 kg auch die leistungsstärkste war und von Holger Bertsch, Jagsthausen in die Ostalb verkauft wurde. Ebenfalls sehr leistungsstark, mit bestem Euter konnte Thomas Schmehl, Amtzell eine Shellrock-Tochter präsentieren.

 

Martin Glökler, Tuningen hatte gleich zwei leistungsbetonte Megesire-Töchter mit breiten Hintereutern im Angebot. Insbesondere die Jungkühe mit hohen Einsatzleistungen erzielten auch hohe Preise. Es hätten noch mehr Tiere verkauft werden können, insbesondere die italienischen Kunden konnten ihren Bedarf nicht ganz decken. Indiz dafür waren die höheren Preise gegen Ende der Auktion. Das kleine Angebot an Holsteinkuhkälbern konnte verkauft werden.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch den 11.März 2020 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

6/3

1300

1500

1383

Jungkühe

8/8

1450

1250

1750

Kälber

3/3

200

270

240

Fleckvieh:

Bullen

3/3

2050

2500

2283

Jungkühe

27/26

1300

2200

1681

Holsteins:

Bullen

7/7

1300

1950

1514

Jungkühe

56/56

1250

2200

1610

Kuhkälber

4/4

150

180

163


Kälberauktion am 5. Februar 2020 in Donaueschingen

Schöne VW-Bullenkälber

Am 05. Januar 2020 fand die zweite Kälberauktion im neuen Jahr der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 348 Kälber. Die Preise zeigten sich über alle Kategorien stabil.

 

Das Angebot an Vorderwälder Kuhkälber konnte vom Markt gut aufgenommen werden.. Bei den Vorderwälder Bullenkälber konnten passende Kälber zügig abgesetzt werden, jediglich zu leichte Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen., im Mittel erlöste ein 81 kg Kalb € 244€.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern war die Qualität gut und konnte zügig abgesetzt werden. Die Kälber waren im Durschnitt mit 79kg etwas leichter als sonst und erlösten 210€ pro Kalb.

 

Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 84 kg Durchschnittsgewicht im Bereich der Vormonate. Gut entwickelte Kälber erlösten über 4,50€. Erfreulicherweise war die Anzahl der Kälber ohne BTV8 Status deutlich rückläufig, was sich im Vermarkuungsablauf positiv wieder spiegelte.

 

Die nächste Kälber und Großviehversteigerung findet am Mittwoch 4. März 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

52

52

79

1,86

3,42

Bullenkälber

233

233

84

2,02

4,78

Vorderwälder

Kuhkälber

10

10

78

1,40

2,50

Bullenkälber

52

51

81

1,00

3,42


Kälberauktion in Herrenberg am 5. Februar 2020

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Mit 21 aufgetriebenen weiblichen Kälbern zur Mast oder Weiternutzung war das Angebot konstant im Vergleich zum Vormonat. Die Nachfrage insbesondere nach schwereren Kälbern zeigte sich stabil.

 

Ein züchterische züchterisch interessante Malaga-Tochter konnte in einen Zuchtbetrieb verkauft werden. Bei gut 81 kg Marktgewicht ergab sich ein Schnittpreis von €2,43 je Kilo.

 

Mit 99 angebotenen Bullenkälbern zeigte sich das Angebot überschaubar aber von konstant guter Qualität. Quasi nicht abzusetzen waren Kälber unter 60kg. Es empfiehlt sich dringend, die Kälber länger zu halten, um einen ordentlichen Absatz zu gewährleisten.

 

Ebenfalls sehr schwierig gestaltete sich der Absatz von Kälbern ohne gültigen BTV8-Status. Hier wird den verbliebenen nicht impfenden Betrieben dringend und ausdrücklich zur Impfung geraten. Bestehende Impfbetriebe sollten auf eine rechtzeitige Nachimpfung der Tiere bzw. rechtzeitige Blutentnahme achten.

 

Ungeachtet dieser Schwierigkeiten waren Qualitätskälber gut nachgefragt und konnten bei 82kg 4,32 Euro pro Kilo erzielen. Topkälber um die 80 Kilo erreichten bis zu 4,71 Euro.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 04. März statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

21

21

81,2

1,33

3,36

2,43

Bullenkälber

99

97

82,1

0,91

4,71

4,32


Auktion am 22. Januar 2020 in Ilshofen

578 Tiere im Angebot

Am 22. Januar 2020 fand in Ilshofen die mit 578 Tieren gut beschickte Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen statt. Vor allem die Kälber konnten sich gegenüber den vorherigen Auktionen wieder im Preis erholen, beim den Jungkühen fanden schwächere Tiere oder solche mit Mängelansagen keinen Käufer.

 

Von den neun angebotenen Fleckviehbullen wurden sieben für durchschnittlich 2014.- Euro verkauft. An der Spitze ging ein gut typisierter Vlaturo – Sohn aus einer hochleistenden Mint – Tochter von Familie Klenk aus Kirchberg – Dörrmenz, der 2250.- Euro kostete. Den Höchstpreis von 2750.- Euro erzielte ein Raldi – Sohn, der von Stefan Göggerle aus Dalkingen zum Verkauf vorgestellt wurde.

 

Die 41 vorgestellten Fleckviehjungkühe zeigten sich mit einem mittleren Tagesgemelk von 28,7 sehr leistungsstark mit einer sehr hochkarätigen Spitzengruppe. Allerdings fehlten die Käufer für die etwas preiswerteren Kühe, so dass einige Tiere keinen Käufer fanden. Im Durchschnitt erlösten die 34 verkauften Jungkühe 1535.- Euro.

 

An der Spitze ging eine absolut komplette Herzschlag – Tochter von Familie Kappes aus Boxberg – Bobstadt. Diese Ausnahmekuh leistete 34,2 kg Milch und überzeugte durch ihr fehlerfreies Exterieur. Für 2200.- Euro wechselte sie in einen Betrieb auf die Ostalb, und man darf gespannt sein, ob sie im März wieder nach Ilshofen zur RBW – Schau kommt. Preislich folgte eine mit 34 l ebenfalls sehr leistungsstarke Hugoboss – Tochter vom Betrieb Rechner aus Mudau – Reisenbach, die 2000.- Euro kostete.

 

Die 67, im Durchschnitt 82 kg schweren Kuhkälber wurden für durchschnittlich 2,63.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 217.- Euro je Tier verkauft.

 

Zügig wechselte das große Angebot von 411 Bullenkälbern den Besitzer. Bei einem Durchschnittsgewicht von 84 kg wurde ein mittlerer Preis von 4,38.- Euro netto je kg Lebengewicht bzw. 369.- Euro je Tier erlöst. Überdurchschnittliche Qualitäten übersprangen wieder die 5 – Euro Marke. Allerdings ist nach wie vor der Durchschnittspreis durch die zwar immer geringer werdende Anzahl (momentan noch 5 – 8 %) der Blauzungenstatuslosen Kälber verfälscht. Viele Vermarkter weigern sich generell, solche Kälber überhaupt zu vermarkten. Wir haben und werden diese Kälber nicht von den Auktionen zurückweisen, allerdings nochmals der eindrückliche Apell an die Betriebe: bitte impfen sie ihre Rinderbestände und kontrollieren sie den Blauzungenstatus ihrer Kälber rechtzeitig, damit sie falls notwendig noch eine Blutprobe ziehen können.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 11. Februar (Kälber Fleckvieh) sowie am 25. Februar (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bullen Fleckvieh

7

1600.- - 2750.-

2014.-

Zweitkalbskühe Fleckvieh

2

1400.- - 1500.-

1450.-

Jungkühe Fleckvieh

34

1200.- - 2200.-

1535.-


Auktion am 8. Januar 2020 in Donaueschingen

Gelungener Jahresauftakt in Donaueschingen

Sehr gefragt war dieser Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €

Bei der ersten Großvieh-Versteigerung der RBW am 08. Januar 2020 in Donaueschingen konnten alle sechs aufgetrieben Fleckviehzuchtbullen verkauft werden.

 

Sehr gefragt war der Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €. Ein weiterer Hilfinger-Sohn wurde Reservesieger. Aus einer fundamentstarken Romario-Tochter gezüchtet fand er einen neuen Besitzer im Messkircher Zuchtgebiet. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Sehr gefragt war auch ein sehr junger Evergreen Sohn aus der sehr langlebigen R-Linie von Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen.

 

Vier der fünf angebotenen Vorderwälderzuchtbullen fanden zu guten Preisen neue Besitzer. Die Qualität war insgesamt nicht ganz so gut wie auf den letzten Märkten. Der nicht verkaufte Iggardiansohn ist auf der RBW-Homepage eingestellt. Alle fünf Bullen durchliefen die Bullenprüfstation in Löffingen-Göschweiler. Die drei erstgereihten waren mit je 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung gleich eintaxiert und unterschieden sich nicht groß in Zunahmen und Entwicklung. Der erstgereihte Iggrad hatte Iggardian zum Vater und Radraul als Muttersvater und wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Für 2.100 € wechselte er zu einem Züchterkollegen nach Titisee-Neustadt-Spriegelsbach.

 

Den gleichen Preis erzielte der zweitplatzierte Iggrag, ein erster Sohn des Bullenvaters Igguss. Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg bot diesen aus einer Ragosmutter mit 122 Milchwert stammenden Bullen an. Er kam zu einem Züchterkollegen nach Schuttertal. Klaus Duffner aus Haslach i.K. hatte den ersten Klasse III Bullen, einen Radraulsohn anzubieten. Rapira wechselte für 1.600 € im Kaufauftrag nach Titisee-Neustadt-Jostal.

 

Zum Schluß kam Mackpir von Mackbend aus einer Pirbrachymutter, den die Dreher Landwirtschafts-GbR aus dem Kleinen Wiesental-Sallneck anbot. Er war der jüngste Bulle und wurde mit je 5 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Er wechselte ebenfalls für 1.600 € nach Eisenbach-Schollach.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 4. März 2020 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am 5. Februar 2020.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

6

1.800-2.000

1.883

Vorderwälder

Bullen II

2

2.100

2.100

Bullen III

2

1.600

1.600

Alle Bullen

4

1.600 – 2.100

1.850

 


 

Am 08. Januar 2020 fand die erste Kälberauktion im neuen Jahr der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 381 Kälber. Die Preise zeigten sich über alle Kategorien stabil.

 

Das kleinere Angebot an Vorderwälder Kuhkälber konnte vom Markt gut aufgenommen werden. Bei den Vorderwälder Bullenkälber konnten passende Kälber zügig abgesetzt werden, jediglich zu leichte Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen., im Mittel erlöste ein 79kg Kalb € 224€.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern war die Qualität gut und konnte zügig abgesetzt werden. Die Kälber waren im Durschnit 85kg schwer und erzielten 230€. Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 84kg Durchschnittsgewicht im etwas schweren Bereich. Gut entwickelte Kälber erlösten über 4,50€.

 

Die nächste Kälber und Großviehversteigerung findet am .Mittwoch 8.Januar 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

54

54

85

2,22

3,86

Bullenkälber

232

232

84

2,54

4,86

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

6

6

75

1,40

2,50

Bullenkälber

47

47

79

1,00

3,42

Sehr gefragt war dieser Körsieger, ein typisierter Hilfinger-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Enorm entwickelt mit sehr hohen Zunahmen erlöste er den Tageshöchstpreis von 2.000 €Reservesieger wurde dieser weitere Hilfinger-Sohn. Aus einer fundamentstarken Romario Tochter gezüchtet fand er einen neuen Besitzer im Messkircher Zuchtge-biet. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von Edwin Schelkle aus Herbertingen-MieterkingenDer erstgereihte Iggrad hatte Iggardian zum Vater und Radraul als Muttersvater und wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Für 2.100 € wechselte er zu einem Züchterkollegen nach Titisee-Neustadt-SpriegelsbachEbenfalls 2.100 € erzielte der zweitplatzierte Iggrag, ein erster Sohn des Bullenva-ters Igguss. Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg bot diesen aus einer Ragosmutter mit 122 Milchwert stammenden Bullen an. Er kam zu einem Züchter-kollegen nach Schuttertal

2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.