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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 13. Februar 2019 in Bad Waldsee

Weiterhin steigende Nachfrage nach Zuchtvieh - über alle Rassen anziehende Jungkuhpreise

Braunvieh:

 

Der jüngste aufgetriebene Braunvieh-Deckbulle wurde Körsieger. Sehr korrekt und bereits bestens entwickelt zeigte sich der typisierte Vax-Sohn aus der Zucht der Familie Held, Donaustetten. Seine Vasir-Mutter verfügt über sehr hohe Inhaltsstoffe. Den Reservesiegerbullen stellte der Betrieb Helmut Schöllhorn, Ummendorf, mit einem Joyky-Sohn.

 

Bei den Braunvieh Jungkühen stand an der Spitze eine hervorragende, ganz frisch gekalbte Assay-Tochter von Ernst Riss, Bad Wurzach-Dietmanns. Sie erlöste 2450 €. Gleich zwei Spitzentiere kamen aus dem Betrieb von Edwin Kling, Mirrwangen. Eine euterstarke Himex-Tochter mit bestem Euter wurde für 1950 € verkauft und eine sehr korrekte Auranto-Tochter fand für 2250 € einen neuen Besitzer. Die leistungsstärkste Jungkuh stellte der Aufzuchtbetrieb Arthur Ulrich, Essingen zum Verkauf. Die Hobvio-Tochter leistete 37,2 kg Milch und konnte für 1950 € verkauft werden.

 

Die Braunviehkälber konnten mit zum Teil sehr guten Abstammungen aufwarten und wurden zügig verkauft.

 

Fleckvieh:

 

Ein Wertvoll-Sohn aus einer leistungsstarken Inder-Tochter stand an der Spitze der Fleckvieh- Bullen. Der von Joachim Keller, Allmendingen gezüchtete Bulle war bestens entwickelt und erlöste 1750 €. Sehr gefragt war eine typisierter Miami-Sohn aus einer Vollwert-Tochter, gezüchtet von Alfred Berger, Mieterkingen. Hier fiel der Hammer bei 2200 €.

 

Bei den Fleckvieh-Jungkühen stach eine Vänomenal-Tochter mit bestem Exterieur und Pedigree von Anton Braun, Achstetten heraus. Sie erzielte den Tageshöchstpreis von 2350 €. Ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten war die Deigendesch GbR, Rosenfeld-Isingen, mit einer Roboter gewohnten Jungkuh mit bestem Euter, diese erlöste 2050 €. Eine sehr leistungsbereite Mint-Tochter mit bester Meklbarkeit stellten Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler zum Verkauf, auch sie knackte die 2000 € Marke. Weitere vorgezogene Jungkühe stellte Siegbert Blum, Walbertsweiler mit einer Hutol- und einer Hubraum-Tochter.

 

Holsteins:

 

Körsieger wurde ein genomisch typisierter Sylvert-Sohn der Erthle GbR, Eggingen mit 142 RZG. Den Reservesieger stellte der Betreib Uwe Bauer, Buggensegel mit einem sehr korrekten Delano-Sohn.

 

Gleich zu Beginn präsentierte Josef Mack, Ellwangen eine genetisch hornlose Nova PP-Tochter mit einem sehr guten Euter. Eine sehr leistungsbereite Modeco-Tochter von Josef Wägele, Aitrach knackte als erste die 2000 € Marke. Ebenfalls sehr gefragt war eine sehr gut entwickelte Short Cut-Tochter von der Paulus GbR, Rheinau. Von Marc Gührer, Kressbronn kam eine Roboter gewohnte, sehr milchtypische, euterstarke Bagan-Tochter und erzielte 2200 €. Jeweils 1950 € erreichten Eine Balic Tochter von der Erthle GbR und eine Roboter gewohnte Brewmaster Tochter von der Utz GbR, Mettenberg.

 

Tiere mit komplettem Impfschutz, erlösten deutlich höhere Preise. Über 30 Jungkühe traten die Reise nach Italien an. Die angebotenen Holstein Zuchtkälber konnten nur sehr günstig verkauft werden.

 

Die nächste Großvieh Auktion findet am 13.März in Bad Waldsee statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bulle

1

1550

1550

1550

Jungkühe

20

1100

2450

1615

Kühe

1

1100

1100

1100

Kuhkälber

18

140

460

247

Fleckvieh:

Bullen

2

1750

2200

1975

Jungkühe

26

1200

2350

1646

Kuhe

1

1350

1350

1350

Holsteins:

Bullen

8

1300

1750

1563

Jungkühe

55

1100

2200

1678

Kühe

1

1600

1600

1600

Kuhkälber

11

100

120

118


Auktion am 06. Februar 2019 in Donaueschingen

Am 06. Februar 2019 standen bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen 420 Kälber zum Verkauf. Trotz der weiterhin erschwerten Marktsituation aufgrund der Blauzungenkrankheit und des Futtermangels hielten sich die Preise überwiegend auf dem Niveau des vorherigen Marktes, lediglich die Fleckckvieh Bullenkälber mussten im Preis etwas nachgeben.

 

Die 11 Vorderwälder-Kuhkälber trafen auf eine verhaltene Nachfrage. Die 64 Fleckvieh-Kuhkälber waren im Durchachnitt 82 kg schwer und erzielten einen Durchschnittspreis von 2,75 Euro pro kg und 225 Euro. Am gefragtesten war ein sehr hoch genomisch typisiertes Zuchtkalb von Hubert Ewald aus Bräunlingen.

 

Für die 64 Vorderwälder-Bullenkälbern mit 81 kg Gewicht wurden im Schnitt netto 266 Euro angelegt. Der kg-Preis steigerte sich somit auf 3,29 Euro. Die 279 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Durchschnitt auf 355 Euro je Kalb bei 82 kg Gewicht. Dies ergibt 4,33 Euro pro kg.

 

Es zeigte sich wieder einmal mehr, dass die Rinderunion bei unruhigen Marktsituationen ein zuverlässiger Vermarktungspartner ist.

 

Die nächste Großvieh- und Kälberversteigerung findet am .Mittwoch 6.März 2019 statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

64

60

82

1,52

5,30

Bullenkälber

281

279

82

1,42

5,42

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

11

8

80

0,97

1,89

Bullenkälber

64

63

81

1,00

3,46


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 06. Februar 2019

Qualitätsorientierter Markt mit hoher Stückzahl

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Mit einem relativ umfangreichen, in der Qualität jedoch unterschiedlichen Auftrieb konnte die Auktion in Herrenberg Anfang Februar aufwarten. Glücklicherweise konnte aufgrund der bestehenden Regelung für jedes männliche Kalb eine Verbringung nach außerhalb der Blauzungenrestriktionsgebiete gewährleistet werden, was einen reibungslosen Marktverlauf gewährleistete.

 

Die 148 zum Verkauf vorgestellten männlichen Kälber waren sehr breit im Gewichtsspektrum, so dass für jeden Kaufinteressenten die passende Ware zu haben war. Im Mittel brachten die Bullenkälber 85,7kg auf die Waage. Der Preis pendelte sich bei qualitätsorientiertem Verlauf bei 4,22 Euro je Kilo im Bereich des momentanen Marktniveaus ein. Dies entspricht 362 Euro je Tier.

 

Mit 26 Tieren zum Verkauf war auch das Kuhkälberangebot umfangreich und sah sich einer passenden Nachfrage gegenüber. Mit 2,79 Euro konnte der Preis der letzten Monate gut bestätigt werden. Pro Kopf mussten 214 Euro angelegt werden. Ein männlicher Fresser fand ebenfalls einen Käufer.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 06. März statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

26

26

76,4

1,79

3,44

2,79

Bullenkälber

148

147

85,7

1,43

5,12

4,22


Auktion am 23. Januar 2019 in Ilshofen

Knappe Futtervorräte und Blauzunge drücken auf die Preise

Am 23. Januar fand die Zuchtvieh- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen. Neben 36 Stück Großvieh kamen 353 Kälber zum Verkauf. Beim Großvieh machen sich zunehmend die stark schrumpfenden Grundfuttervorräte auf den Betrieben bemerkbar, die sich in einer zurückhaltenden Kaufbereitschaft der nordwürttembergischen Betriebe niederschlagen. So ging mit 66% der melkenden Tiere das Groh nach Südwürttemberg, Frankreich oder Bayern.

 

Schwierig gestaltet sich auch die Vermarktung der Bullenkälber. Während die Kuhkälber auf gedämpftem Preisniveau ihre Käufer finden, stehen die Bullenkälberpreise nach wie vor unter Druck. Neben einer schwachen Nachfrage seitens der Mastbetriebe kommt erschwerend die Blauzungensituation hinzu. Vor allem Kälber ohne einen Status, der diese berechtigt, die Restrektionszone zu verlassen (aus geimpften Müttern oder mit Blutergebnis) konnten nur unter erheblichen Preiszugeständnissen verkauft werden. Deshalb nochmals der Apell an die Betriebe: Es führt in der Vermarktung kein Weg an einer Impfung vorbei und die Bitte, Kälber aus bisher ungeimpften Müttern vor der Vermarktung auf Blauzunge untersuchen zu lassen.

 

Holsteins:

 

Hier kamen eine Jungkuh mit 30 kg Milch (1400.- Euro) sowie eine Zweitkalbskuh mit 34,6 kg Milch (1300.- Euro) zum Verkauf.

 

Fleckvieh:

 

Die sechsköpfige Bullenkollektion wurde von einem Palut – Sohn aus der Zucht von Stefan Göggerle aus Dalkingen angeführt. Der Bulle war ein wahrer Modellbulle, formal nicht zu toppen und zudem mit Rave und Hupsol auf der Mutterseite noch sehr interessant gezogen. Für 1700.- Euro wechselte er per Kaufauftrag in einen Milchviehbetrieb im Main – Tauber – Kreis. Der gleiche Betrieb stellte mit einem Wobbler – Sohn, der für 1950.- Euro in die Eifel wechselte, auch den teuersten Bullen. Im Mittel erlösten die vier verkauften Bullen 1773.- Euro.

 

27 der 28 angebotenen Jungkühe wurden bei mittlerem Marktverlauf für 1508.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte eine Windstone – Tochter mit stolzen 37 kg Milch aus der Zucht von Ulrich Feeß aus Kirchberg – Mistlau, die 1700.- Euro kostete. 1920.- Euro erlöste der Zuchtbetrieb Schwarz aus Aspach – Allmersbach für seine noch sehr junge, aber überaus korrekte Herzschlag – Tochter, die als Kalb von der Raunft GbR aus Dischingen über die Auktion in Ilshofen zum Betrieb Schwarz verkauft wurde. Ebenfalls sehr gefragt war mit einem Preis von 1760.- Euro eine enorm entwickelt Humpert – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen, die mit über 32 kg Milch aufwarten konnte.

 

Etwas stabiler als an den vorhergenhenden Auktionen verlief der Verkauf der 60 angebotenen Kuhkälber. Vor allem Kälber mit gutem Leistungshintergrund erzielten Preisaufschläge. Teuerstes Kalb war eine vom Betrieb Hägele aus Schönbronn angebotene Evergreen – Tochter mit 83 kg, das 520.- Euro erlöste. Insgesamt ergab sich bei einem mittleren Gewicht von 79 kg ein Durchschnittspreis von 2,61.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 207.- Euro je Tier.

 

Die 293 verkauften Bullenkälber brachten im Mittel 84 kg auf die Waage und erlösten durchschnittlich 4,23.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 355.- Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 13. Februar (Kälber Fleckvieh) sowie am 27. Februar (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkuh Holstein

1

-

1400.-

Zweitkalbskuh Holstein

1

-

1300.-

Bullen Fleckvieh

4

1600.- - 1950.-

1773.-

Jungkühe Fleckvieh

27

1200.- - 1920.-

1508.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1500.-


Hinterwälder-Auktion am 12. Oktober 2018 in Schönau

Hinterwälder in Schönau - Erfreulich guter Herbstmarkt

Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Seine Mutter
Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung
in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus
Münstertal (links) bot den Burschen an.

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. Oktober 2018 wurden fünf Bullen gekört. Erfreulicher Weise konnten vier Bullen aus der Milchviehhaltung verkauft werden. Damit konnte die Nachfrage nicht voll befriedigt werden.

Der nicht verkaufte Bulle aus der Mutterkuhhaltung ist zum Verkauf hier eingestellt.

 

Die Bullenqualität war mit nur Klasse III-Tieren nicht besonders gut. Man sah den Tieren in der Bemuskelung die Trockenheit dieses Jahres an, auch die Zunahmen waren schwächer als sonst.

 

Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Das ist kein Wunder, denn seine Mutter kommt auf gute 114 MW- Punkte. Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus Münstertal bot den Burschen an, ein Züchterkollege aus dem Kleinen Wiesental in Raich-Oberhäuser steigerte ihn für 1.650 €. Der zweitplatzierte Roronhum hatte mit 892 die höchsten Zunahmen und mit 7 in B und 6 in AE die beste Bewertung. Klaus Kiefer aus Aitern bot diesen Bullen an, für 1.500 € ging er im Kaufauftrag auf die Schwäbische Alb . Zum Anschlagspreis von 1.400 €  vergleichsweise günstig ging der jüngste Bulle Humsilnap, den Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg anbot. 5 in B und 6 in AE war die Körbewertung. Interessant war, dass die Mutter Fortuna in Stuttgart Bad Cannstatt 2018 ausgestellt war. Mit ebenfalls 1.650 € - wie der Spitzenbulle - wechselte der Waltersohn Waltlab von Hubert Schätzle.

 

Eine schöne Kalbin komplettierte das Angebot. Für das seit April tragende Tier mit Silfälb als Vater konnten 1.100 € erzielt werden. Manfred Kuttler aus dem kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg bot es an.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. April 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Milch

4 1.550 1.400 - 1.650

Kalbin

1 1.100  -
Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Seine Mutter
Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung
in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus
Münstertal (links) bot den Burschen an.Der zweitgereihte Roronhum hatte mit 892 die höchsten Zunahmen und mit 7 in B und
6 in AE die beste Bewertung. Klaus Kiefer bot diesen Bullen an, für 1.500 Euro kam er im Kaufauftrag
auf die Schwäbische Alb.Zum Anschlagspreis von 1.400 Euro kaufte die Gemeinde Münstertal vergleichsweise
günstig den jüngsten Bullen Humsilnap, den Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg anbot. 5 in B und
6 in AE war die Körbewertung. Er kommt in die Haltung Schneider im Ortsteil Stohren.Mit ebenfalls 1.650 Euro - wie der Spitzenbulle - wechselte der Waltersohn Waltlab von Hubert SchätzleDiese schöne Silfälbkalbin bot Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-
Hohenegg an.Die Katalog Nummer 5 - ein Silhaxen Sohn aus einer Singbaer Mutter ist noch zu haben. Bei Interesse bitte Kontakt mit Herr Preiser: 0172 / 964 5246, Fax: 07653 / 960 655