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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 14. August 2019 in Bad Waldsee

Die August Auktion der Rinderunion in Waldsee war traditionell in der Ferienzeit sehr gut besucht, viele Kinder begleiteten ihre Eltern auf die Versteigerung und halfen teilweise mit.

 

Braunvieh:

 

Groß war das Angebot bei den Braunvieh-Bullen. Den Körsieger stellte Konrad Gaum, Schwendi. Ein sehr korrekter, bestens entwickelter Cadura-Sohn aus einer sehr hoch eingestuften Vassli-Tochter stand an der Spitze. Der Reservesieger kam von Familie Rehm, Ochsenhausen. Der Vavio-Sohn überzeugte mit hohen genomischen Werten und stammte aus einer Voicemail-Bullenmutter.

 

Nicht an die Qualität der vergangenen Auktionen kam die Braunviehjungkollektion heran. Vorgezogene Jungkühe waren eine typstarke Jackpas-Topchter von Arthur Ulrich, Essingen sowie eine euterstarke Vesuv-Tochter von Erich Birk, Bad Wuzach.

Bei den Braunvieh Zuchtkälbern waren einige Kälber mit interessanten Abstammungen vertreten. Das Angebot konnte sehr gut abgesetzt werden.

 

Fleckvieh:

 

Ein umfangreiches Angebot konnte bei den Fleckvieh-Jungkühen angeboten werden, was von den Kaufinteressenten sehr gut angenommen wurde. Einige Spitzentiere konnten vorgestellt werden. Herausragend zeigte sich eine Wiffzack-Tochter mit 34 kg Milch und tadellosem Exterieur, vorgestellt von Alfred Berger, Mieterkingen. Sie erlöste 2100 €.

 

Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand eine sehrgut entwickelte Roboter gewohnte Voila-Tochter von der Familie Deigendesch, Isingen. Aus einer sehr langlebigen Kuhfamilie präsentierte Josef Geisinger, Ehingen eine harmonische Rau-Enkelin. Eine großrahmige Pandora-Tochter mit bestem Euter wurde von der Familie Bertel, Horgenzell zum Verkauf angeboten. Von Joachim Keller, Allmendingen kam ein ganz kurz gekalbte, sehr typstarke Haribo-Tochter.

 

Holsteins:

 

Von Wolfram Kettenacker, Dürmentingen kam der Körsieger bei den Holstein-Bullen. Der Balic Sohn stammte aus einer mit 89 Punkten sehr hoch eingestuften Loxley-Mutter und wurde für 1850 € zugeschlagen. Reservesieger wurde ein sehr korrekter Hartley-Sohn mit guten genomischen Zuchtwerten, gezüchtet von Thomas Bentele, Ravensburg. Sehr gefragt war auch ein roter Dreamboy-Sohn aus der Zucht der Familie Bauer, Buggensegel.

 

Durch die gute Qualität bei den Holstein-Jungkühen zogen die Preise gegenüber der Juli-Auktion wieder an. Holger Bertsch, Jagsthausen stellte mit 39 kg Milch eine sehr harmonische und leistungsbereite President Tochter zum Verkauf. Von der Familie Weigele wurde eine frisch gekalbte Como-Tochter mit bestem Euter vorgestellt. Eine weitere Como Tochter mit herausragendem Exterieur kam von Familie Epting, Königsfeld und erlöste 2450 €.

 

Von Armin Arnegger aus Markdorf wurde eine sehr gut entwickelte, euterstarke Barly Tochter für 2000 € verkauft. Gefragteste Jungkuh an diesem Tag war eine Roboter gewohnte, mittelrahmige, sehr harmonische Arino Red-Tochter von Thomas Bentele, Ravensburg. Dies wurde mit dem Tageshöchstpreis von 2500 € honoriert. Für die Holstein Zuchtkälber bestand kaum Nachfrage.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch 11.September statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

4

1300

1400

1388

Jungkühe

9

1350

1750

1500

Kühe

1

1700

1700

1700

Kälber

12

200

420

287

Fleckvieh:

Jungkühe

36

1100

2100

1546

Holsteins:

Bullen

6

1300

1850

1458

Jungkühe

45

11500

2500

1630

Kühe

2

900

1500

1200

Kuhkälber

14

100

150

113


Auktion am 7. August 2019 in Donaueschingen

Am 07. August 2019 wurden auf der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen338 Kälber verkauft.. Die Vorderwälder Kälber waren von guter Qualität und konnten ihre Preise halten.

 

Während es bei den Flekvieh Kuhkälbern sehr flott zu ging gaben die Preise für die Fleckvieh Bullenkälber der aktuellen Marktlage entsprechend nach.

 

Die 5 Vorderwälder-Kuhkälber waren 74kg schwer und trafen auf eine verhaltene Nachfrage. Die 56 Fleckvieh-Kuhkälber waren im Durchachnitt mit 89 kg kg sehr schwer und erzielten einen Durchschnittspreis von 3,08 Euro pro kg und 274 Euro pro Kalb.

 

Gute Zuchtkälber erlösten deutlich mehr. Am gefragtesten war ein enorm entwickeltes Vlaturo Kalb vom Betrieb derWunderle GBR aus Wallbach, dies sicherte sich ein heimischer Zuchtbetrieb.

 

Für die 48 Vorderwälder-Bullenkälbern, die im Durchschnitt waren 80kg schwer waren, wurden im Schnitt netto 253 Euro angelegt. Die 227 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Durchschnitt auf 406 Euro je Kalb bei 89 kg Gewicht. Gut entwickelte Kälber mit passendem BTV8 Status erlösten über 5€/kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am .Mittwoch 4.September 2019 im Anschluß an die Großviehversteigerung in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

56

56

89

1,22

4,71

Bullenkälber

227

227

84

1,25

5,50

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

5

5

74

1,02

1,73

Bullenkälber

48

48

80

1,01

3,78


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 7. August 2019

Qualitätsorientierte Nachfrage nach Kälbern

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Die 18 angebotenen weiblichen Kälber waren vom Fleck weg ordentlich nachgefragt und konnten den Preis gegenüber dem Vormonat leicht steigern.

 

So ergab sich ein gemittelter Preis von 3,04 Euro pro Kilo beziehungsweise 239 Euro pro Kopf bei einem Marktgewicht von 78,9 Kilo.

 

Hochwertige Bullenkälber mit sauberem BTV8-Status waren erneut gefragt. Unter dem Strich ergab sich ein Preis von 4,65 Euro, welcher sicher in die aktuell schwierige Marktlage passt.

 

Pro Kopf konnten somit summa summarum 388 Euro bei 83,5 Kilo erlöst werden.

 

Die aktuelle Preismisere bei den Schlachtbullen sowie die Futterengpässe in den Mastregionen lassen den Markt derzeit unter Druck geraten.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 04. September statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.
kg

Preisspanne/kg,
netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

18

18

78,9

1,89

3,50

3,04

Bullenkälber

123

123

83,5

1,05

5,39

4,65


Auktion am 26. Juni 2019 in Ilshofen

Hitzewelle bremst Nachfrage bei den weiblichen Tieren

An der Spitze der Fleckviehjungkühe rangierte eine sehr harmonische, mit 23 Monaten abgekalbte Hotrocket – Tochter von der Stier Schönenberg GbR aus Untermünkheim-Schönenberg, die 31,5 kg Milch leistete.

Am 26. Juni fand in Ilshofen die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen statt. Zum Verkauf kamen 40 Stück Großvieh sowie 283 Kälber. Aufgrund der extremen Hitze und der laufenden Heuernte waren nur wenige Kaufinteressenten anwesend. Die melkenden Tiere sowie die Kuhkälber mussten gegenüber der vorangegangen Auktion Preiseinbußen hinnehmen, die Bullenkälber erfreuten sich einer hohen Nachfrage zu stabilen Preisen.

 

Holsteins:

 

Hier standen zwei Tiere zum Verkauf, die im Mittel 1370.- Euro erlösten. Eine Augenweide war eine von Familie Weidner aus Steinbach angebotene Bosarna – Tochter.

 

Fleckvieh:

 

Von den beiden angebotenen Jungbullen konnte ein Miami – Sohn zu 1575.- Euro verkauft werden.

 

Von den 34 angebotenen Jungkühen wurden 28 Tiere zu durchschnittlich 1470.- Euro verkauft. Jungkühe mit Euteransagen oder Mängeln im Exterieur konnten an diesem Tag nicht an den Mann gebracht werden. An der Spitze rangierte eine sehr harmonische, mit 23 Monaten abgekalbte Hotrocket – Tochter von der Stier Schöneberg GbR, die 31,5 kg Milch leistete und 1820.- Euro erlöste. Ihr folgte eine enorm euterstarke Silver – Tochter von Heinrich Stier aus Stachenhausen, die kurz nach der Kalbung 29,7 kg Milch vorweisen konnte und mit 1840.- Euro den Tageshöchstpreis erzielte.

 

Einen empfindlichen Preisrückgang auf 2,55.- Euro netto je kg Lebendgewicht mussten die 47 angebotenen und im Mittel 77 kg schweren Kuhkälber hinnehmen.

 

Sehr guter Nachfrage erfreuten sich die 236 angebotenen Bullenkälber. Bei einem Durchschnittsgewicht von 82 kg errechnete sich ein mittlerer Preis von 5,42.- Euro netto je kg Lebendgewicht. Allerding geht hier die Preisschere von Kälbern ohne Blauzungenstatus zu denen mit Blauzungenstatus (mittlerweile 80 %) immer weiter auseinander.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 10. Juli (Kälber Fleckvieh) und am 31. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

2

1.340 - 1.400

1.370

Bullen Fleckvieh

1

-

1.575

Mehrkalbskühe Fleckvieh

2

1.220 - 1.380

1.290

Jungkühe Fleckvieh

28

1.220 - 1.840

1.470


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.