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Berichte und Ankündigungen der Zuchtvereine

Wichtige Termine und Ankündigungen seitens der Zuchtvereine erhalten Sie z.T. auch unter "Aktuelles / Termine".


Fleckviehzüchter vom Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

auf Lehrfahrt nach Meßkirch und Oberschwaben

Gruppenfoto bei Familie Hopp, Meßkirch

Die Reisegruppe wurde in Meßkirch von den Familien Johannes Hopp und Hubert Hopp auf ihrem Hof empfangen und willkommen geheißen. Besichtigungsobjekt war der neue Boxenlaufstall der Familie Katrin – und Johannes Hopp mit Melkkarussell für 300 Milchkühe.

 

Johannes Hopp stellte seinen Betrieb mit mehreren Standbeinen vor. Im Boxenlaufstall werden zurzeit 285 Milchkühe der Rasse Holsteins gehalten, angeschlossen ist eine Biogasanlage mit Fernwärmeversorgung und ein Lohnunternehmen.

 

Die Kuhherde wird in 4 Gruppen mit TMR gefüttert, die Aufstallung ist in Edelstahl ausgeführt mit Tiefboxen und Einstreuroboter. Die 285 Kühe melken 10000 kg Milch je Kuh und Jahr und werden zweimal täglich in einem 50 er Außen Melker-Karussell gemolken. Die geräumig angelegte Stallanlage mit Laufhof entspricht dem heutigen Tierwohl wovon sich die Züchterkollegen beim Rundgang überzeugen konnten. Nach einem Rundgang im Bereich der Biogasanlage, bedankte sich der Vorsitzende Lothar Baumann für die interessante Führung und die Bewirtung mit Kaffee im Kuhkaffee.

 

Nach dem Mittagessen folgte ein Besuch auf dem Fleckviehzuchtbetrieb von Alfred Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Im Boxenlaufstall, 2002 gebaut und ständig erweitert hält Alfred Berger 120 Milchkühe der Rasse Fleckvieh mit einer Leistung von 11176 kg Milch je Kuh. Die Kühe werden im Melkstand gemolken, erhalten eine Teil TMR für 28 kg Milch und Kraftfutter am Transponder. Der Betrieb macht noch 30 Zuchtbullen und 35 Jungkühe für die Auktionen in Donaueschingen und Bad Waldsee. Insgesamt hält Alfred Berger 150 Stück Jungvieh.

 

Beim Rundgang durch den Stall informiert die Familie Berger die Züchterkollegen aus dem Raum Schwarzwald-Baar-Heuberg über die Arbeitssituation und die Passion der Familie für das Fleckvieh. Die Familie wird entlastet im Außenbereich durch eine Kooperation mit den Betrieben Schelkle und Reiner im Bereich der Feld – und Erntearbeit.

 

Bei der Vorstellung der besten Kühe konnten die Besucher erkennen, dass die Kühe zur Familie gehören. Alfred Berger kennt jede Kuh mit Abstammung und Nachkommen. Durch die Entlastung im Bereich Feldarbeit kann sich das Team mit Ehefrau, Tochter und Azubi, intensiv um die Tiere und ihr Wohlbefinden kümmern. Die Begeisterung für die Fleckviehherde zeigte sich bei den nicht enden wollenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen in der Scheune. Der zweite Vorsitzende, Andreas Mink bedankte sich bei der Familie Berger für die Führung durch den Betrieb und die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen.

 

Im Gasthaus „Linde“ in Göggingen endete die interessante Lehrfahrt bei einem Abendessen.

Karl Gebert

Gruppenfoto bei Familie Hopp, Meßkirchdie 3 Besten im Stall von Alfred BergerGruppenfoto bei Alfred Berger, Mieterkingen

Workshop des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Am 11.02.2020 trafen sich 27 Züchter zu einem Workshop mit dem Thema „Fütterung der Kälber mit Tränke Automaten bei der Firma Förster – Technik GmbH“ in Engen. Im Seminarraum informierte die Firma über die Kälberfütterung vom Start mit Kolostrum über die 40 FIT-Technologie bis zum Calf Rail 2,0 für die Tränkung von Kälbern in Einzelhaltung. Überzeugt hat die Vorstellung des automatischen Milchmanagements mit dem viel Arbeitszeit eingespart wird. Angeboten wird aber auch das Milchmobil zur Tränkung in Einzelboxen und Iglus.

 

Nachmittags besichtigten die Fleckviehzüchter den neuen Kälberstall ihres Zuchtfreundes, Markus & Arnold Gleichauf – Hägelehof GbR in Blumberg-Fützen.

 

Der Stall selbst ist ein Holsteiner Kälberstall mit Satteldach und aufklappbarem Lichtfirst. Mit dem Calf Rail von Förster Technik werden 20 Kälber in Einzelboxen getränkt. Im Alter von 2 – 3 Wochen kommen die Kälber in eine Gruppenbucht mit Tiefstreu. In 2 Altersgruppen können hier 35 Kälber über den Tränke Automaten getränkt werden. Für die ab getränkten Kälber stehen nochmals 2 Gruppenbuchten für 25 Kälber zur Verfügung.

 

Der Tränke Automat kann mit Vollmilch aber auch mit Milchaustauscher betrieben werden. Die Vollmilch wird über die Übergabestation des Melkroboters in einem Kühltank gepumpt und vom Tränke Automaten übernommen. Die gesamte Anlage wird täglich automatisch gereinigt.

 

Der Kälberstall, die Aufstallungen und die Tränke Automaten begeisterten die Züchterkollegen. Die Kälber machten durchweg einen gesunden und munteren Eindruck.

 

Nach einer regen Diskussion und dem Rundgang durch den Milchviehstall servierte Frau Gleichauf zum Abschluss einen heißen Kaffee mit Kuchen.

 

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende, Lothar Baumann bei der Familie Gleichauf und bei der Firma Förster für die Einladung zum Workshop.

Karl Gebert

Calf-Rail für Einezlhaltung im EinsatzGruppenfoto Teilnehmer

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Am 10.01.2020 um 10.00 Uhr im Gasthaus „Hirschen“ in Oberbaldingen

v. lks. Karl Gebert > Andreas Winterhalder neu im Ausschuß > Lothar Baumann 1. Vors.> Andreas Mink 2. Vors.

Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung im Gasthaus „Hirschen“ in Oberbaldingen. Mit dabei waren in diesem Jahr auch Mitglieder des Fleckviehzuchtvereins Südliche Rheinebene. Die Kollegen aus diesem Verein möchten künftig mit dem Verein Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammenarbeiten und später ev. fusionieren.

 

In seinem Geschäftsbericht lässt der Vorsitzende, Lothar Baumann das Jahr 2019 mit Terminen und Veranstaltungen nochmals Revue passieren. Nach dem Kassenbericht von Geschäftsführer Karl Gebert vorgetragen, erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung. Bei der Nachwahl eines Ausschussmitgliedes wurde Andreas Winterhalder, VS-Tannheim einstimmig gewählt.

 

Unter Punkt Gäste haben das Wort, lobt Hubert Schönenberger als Vorstandsmitglied der RBW, den Fleckviehzuchtverein für seine Aktivitäten über das Jahr und fordert die Vorstandschaft auf, die Jungzüchter zu motivieren für Wettbewerbe und Jungzüchtertage.

 

Dr. Michael Langer vom Vet. Amt Donaueschingen informiert über den Stand der Blauzungenkrankheit welche zum Ende des Jahres 2018 in Baden-Württemberg ausgebrochen ist. Eine Sperrzone über ganz BW führt zu einem Chaos bei der Vermarktung von Rinder nach außerhalb BW. Die Impfung wurde intensiviert, weil ohne Impfung keine Kälber von Auktionen in andere Länder verbracht werden können.

 

Für die Abschlussprüfung von Junglandwirten gibt es Probleme mit den Prüfern, meint Frau Marie Martin vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen. Das Ausbildungsgesetz schreibt 3 Prüfer je Prüfling vor und Frau Martin appellierte an die Züchter sich als Prüfer zu melden, wenn eine Meisterprüfung nachgewiesen werden kann.

 

Benedikt Pfister von der Schwarzwaldmilch Freiburg berichtet von einer rückläufigen Milchanlieferung, teils verursacht durch die nicht ganz optimalen Witterungsverhältnisse. Herr Pfister spricht von einem Milchpreis von 39,7 Cent / Liter Milch und 57 Cent für Biomilch.

 

Peter Haberkorn von der Omira (Lactalis) berichtet von der Auszahlung von Geschäftsanteilen bis Mitte des Jahres 2020 und stellt seinen Nachfolger als Erzeugerberater vor. Ralf Kesenheimer aus Kißleg wird künftig der Ansprechpartner für die Milchlieferanten in der Region sein.

 

Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als einen bescheidenen Markt bei Großvieh. Der Markt für Zuchtbullen ist noch recht gut, für Jungkühe gibt es so gut wie keinen Markt mehr. Wegen der Blauzungenkrankheit gab es in 2019 auch Preiseinbrüche bei Kuhkälbern und auch die Bullenkälber konnten im Schnitt nur 4,72 € je kg Kalb erlösen.

 

Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht referierte Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele, Chef der RBW in Herbertingen. Dr. Weidele informiert die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2019. Mit einer Vereinsleistung der 4558 Kühe, von 7993 kg Milch und 605 kg Fett+Eiweiß nimmt der hiesige Fleckviehzuchtverein einen Mittelplatz in der RBW ein.

 

Die höchsten Herdenleistungen erzielten:

 

Ewald Hubert, Bräunlingen mit 10249 kg Milch, Mink Andreas, Seitingen-Oberflacht mit 9815 kg Milch, Mossbrugger Reinhold, Bräunlingen mit 9601 kg Milch. Messner Martin-Ulrich, Trossingen mit 9111 Kg Milch, Lerchenbohl GbR Baier, Durchhausen mit 8802 kg Milch, Hess GbR, Balgheim mit 9236 kg Milch, Baumann Clemens, Hüfingen mit 9231 kg Milch und Vetter Werner, Hüfingen-Behla mit 9214 kg Milch.

 

Alle Züchter mit einer Herdenleistung von 8500 – über 9500 kg Milch wurden mit einer Plakette der RBW geehrt.

 

Die höchsten Jahresleistungen lieferten Kuh „Finesse“ 15741 kg Milch, Messner Martin-Ulrich, Trossingen, „Mogli“ 14658 kg Milch, Ewald Hubert, Bräunlingen, „Lena “ 14691 kg Milch, Ewald Hubert, Bräunlingen und „Fanta“ 13559 kg Milch, Messner Martin-Ulrich, Trossingen.

 

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Frank Hofer, Tuttlingen. Kuh „Ricotta“ mit 12 Kälbern erbrachte 112884 kg Milch und 8745 kg Fett/Eiweiß.

 

Der Zuchtverein „Südliche Rheinebene“ hat eine Vereinsleistung bei 990 Kühen von 6248 kg Milch und 476 kg Fett+Eiweiß.

 

Die beste Herdenleistung verzeichnet die Nussbaumer GbR, Neuenburg mit 8520 kg Milch vor Grether Thomas, Schallbach mit 8084 kg Milch.

 

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung „Angie“ mit 101701 kg Milch und 7409 kg Fett/Eiweiß steht im Stall von Heinz Kaufmann, Efringen-Kirchen.

 

Weiter informierte Dr. Alfred Weidele über die Entwicklung der Zuchtbestände, die Vermarktung und das Zuchtprogramm beim Fleckvieh.

 

Ausführungen zum Zuchtprogramm und die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommen Bewertungen machen das Interessante Referat komplett. Dr. Weidele informierte über das Fleckvieh-Zuchtprogramm und in diesem Zusammenhang über das Projekt Typisierung „Fleckfficient“ der Einstieg in neue züchterische Wege. Das Projekt ist bereits angelaufen und erfordert Betriebe die bereit sind in einem zeitlichen Ablauf ihre Tiere verschiedenen Beurteilungen zu unterziehen. Dabei werden bestimmte Merkmale erfasst und die Tiere typisiert.

 

Das Resultat ist eine verbesserte Jungviehselektion, Informationen für das Fütterungsmanagement, Nutzungsmöglichkeiten der Gesundheitsdaten und damit ein Genomisch optimiertes Herdenmanagement.

 

An dieser weiblichen Lernstichprobe beteiligt sich der Züchter, Clemens Baumann aus Hüfingen und er erhält deshalb von Dr. Weidele eine Stallplakette.

 

Am Ende seines Referates nennt Dr. Weidele noch den Termin der RBW-Schau in Ilshofen am 14. & 15.03.2020.

Karl Gebert

v. lks. Karl Gebert > Andreas Winterhalder neu im Ausschuß > Lothar Baumann 1. Vors.> Andreas Mink 2. Vors.von links >Vetter Werner, Behla >Mink Heiko, Durchhausen >Moosbrugger Markus, Bräunlingen>Ewald Hubert, Bräunlingen> Baumann Clemens, Hüfingen>Mink Andreas, Oberflacht>Heß Markus, Balgheim>Baumann Lothar, Zimmern>Messner Martin.Ulrich, Trossingen>Sauter Markus, Behla>Schilling Jan, Kolbingen>Baier Armin, Durchhausen>Gleichauf Arnold, Fützen>Marquardt Ralf, Rietheim
>Dr. Alfred Weidele, RBW. Die auf dem Foto abgebildeten Züchter erhielten von Dr. Weidele eine Ehrentafel für Herdenleistungen von über 8500 - über 10000 kg Milch

Züchterstammtisch des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Frau Dr. Andrea Fiedler beim Referat

Am 10.12.2019 trafen sich 30 Züchter und Milchkuhhalter beim Züchterstammtisch des Fleckviehzuchtvereins SBH im Gasthaus Hirschen in Oberbaldingen.

 

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Lothar Baumann waren alle Teilnehmer gespannt auf das Referat von Frau Dr. Andrea Fiedler. Das Thema „In 5 Schritten zum Erfolg – so kann Mortellaro-Management aussehen“.

 

Frau Dr. Fiedler, ist Spezialistin und befasst sich in Ihrer Praxisgemeinschaft für Klauengesundheit, ausschließlich mit der Klauengesundheit und der Bekämpfung von Klauenkrankheiten.

 

Um die Mortellarosche Krankheit nachhaltig bekämpfen zu können sind schon vorher 5 Punkte zu beachten. Die externe Biosicherheit erfordert Maßnahmen gegen die Einschleppung von Erkrankungen durch Tierzukauf und Besucher im Stall. Hofeigene Kleidung und Stiefel helfen gegen die Übertragung von Erregern.

 

Ganz wichtig sei auch die interne Biosicherheit zu gewährleisten durch ausreichend- und bequeme Liegeflächen, geringer Kontakt der Tierfüße mit Gülle, tiergerechte Fütterung, Vermeidung von Hitzestress und damit Erhalt der wichtigen körpereigenen Abwehr.

 

Die frühe Erkennung der Klauenkrankheit ist ganz wichtig, weil sich innerhalb weniger Wochen Geschwüre entwickeln können. Rechtzeitig korrekt behandelt heilen diese Läsionen meist gut ab. Chronische Stadien können jederzeit kurzfristig wieder aufbrechen.

 

Wichtig sei auch die Verminderung der Bakterienmenge auf den Klauen. Am Fuß kann das durch Sprühen stets frischer Biozid-Lösung oder mit Tauchbädern erfolgen.

 

Frau Dr. Fiedler geht auf die Ziele ein und die Überwachung des Erfolges. Ganz wichtig ist die Dokumentation des Status quo in der Herde. Von dieser Basis aus können erreichbare Ziele festgelegt werden wie Reduktion der momentanen Auftrittshäufigkeit von Mortellaroscher Krankheit um je 25 % bis zur nächsten Klauenpflege. Zusammenarbeit von Landwirt, Klauenpfleger und Tierarzt ist Grundlage des Erfolges. Einbeziehung von Beratung in Stalltechnik und Fütterung ist auch wichtig.

 

Am Schluss Ihres Referates erinnerte Frau Dr. Fiedler nochmals an den Ernst im Bereich der Klauenkrankheiten und Ihr Angebot im Ernstfall zu den Betroffenen in den Stall zur Beratung zu kommen.

 

Nach diesem hochinteressanten Vortrag stellte Zuchtleiter, Gerald Autenrieth die aktuellen Besamungsbullen mit den neuesten Zuchtwerten vor und erläutert die einzelnen Zuchtwertpunkte wie Milchwert, Fleischwert, Fittness und deren Ermittlung.

 

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende, Lothar Baumann bei Frau Dr. Fiedler und Gerald Autenrieth für ihre Referate und wünschte den Züchtern ein erfolgreiches Jahr 2020 mit hoffentlich besseren Erlösen. 

Karl Gebert


Jungviehprämierung in Schwäbisch Hall-Wackershofen am 28.09.2019

Siegertiere Jungviehprämierung Wackershofen

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Jungviehprämierung anlässlich des Backofenfest am Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch-Hall – Wackershofen statt. Trotz teils wechselhaftem Wetter konnten wieder zahlreiche Besucher die aufgetriebenen Rinder von den Bauern der Region bestaunen. Am züchterischen Wettbewerb waren 26 Fleckvieh- und 22 Limpurger Rinder beteiligt, beim Vorführwettbewerb gab es mit 17 Kindern und Jugendlichen ein starkes Teilnehmerfeld.

 

Als Preisrichter waren tätig: Thomas Klenk, 1 Vorsitzender des Rinderzuchtvereins Schwäbisch Hall und Landwirt aus Kirchberg - Dörmenz. Paul Sperr, angehender Landwirt aus Satteldorf - Bölgental. Bei den Limpurger Rinder war außerdem Dieter Kraft, Zuchtleiter Limpurger Rind, als Preisrichter tätig. Diese starteten auf 10:30 mit dem jüngsten Ring. Otto Kurz informierte das Publikum während der Veranstaltung mit interessanten Fakten zur Rinderzucht und deren historische Entwicklung.

 

Dieses Jahr wurden elegante, bestens gepflegte, gut entwickelte Rinder mit sehr guten Fundamenten und Euteranlagen vorgestellt, weshalb das Preisgericht auch nur 1. Preise vergab.

 

Zur Prämierung wurde von folgendem Limpurger-Züchter Rinder aufgetrieben: Beißwenger Uwe Oberrot – Ebersberg (1), Blank Thomas Obersontheim - Mittelfischach (2), Frank Klaus Gschwend – Wasserhof (2), Glasbrenner Harald Schwäbisch Hall- Tüngental (1), Holl Jürgen Heuchlingen – Riedhof (8), Munz GbR Untermünkheim – Haagen (4), Vollzugsanstalt Heilbronn, Hohrainhof, Talheim (4).

 

Im ersten Ring konnte das sehr feine Jungrind von Martin und Andrea Munz die Preisrichter von sich überzeugen. Im zweiten Ring lief die 14 Monate alte Heini Tochter von Klaus Frank an erster Stelle. Im dritten Ring begeisterte die tiefrippige Rainau-Tochter vom Hohrainhof, Vollzugsanstalt Heilbronn die Jury für sich. Im vierten Ring lief eine Halber-Tochter mit sehr gutem Euteransatz von Jürgen Holl auf Platz eins.

 

Zum Schluss konnte sich bei den Kalbinnen eine Hersfeld-Tochter vom Hohrainhof, Vollzugsanstalt Heilbronn den ersten Platz sichern. Den Titel Sieger Jung holte sich die prächtige Heini-Tochter von Klaus Frank, der Reservesieg ging an die junge Heiz-Tim Tochter von der Munz GbR. Bei den Sieger Alt setzte sich die gut entwickelte Halber-Tochter von Jürgen Holl und als Reservesieger die elegante Rainau-Tochter von der Vollzugsanstalt Heilbronn durch.

 

Dreimal wurde während der Jungviehprämierung eine Einlage von den Nordhäuser „Goislschnalzer“ eingelegt, welche für gute Stimmung zwischendurch sorgten.

 

Nach den Limpurger Rinder ging es mit dem Züchternachwuchs weiter. Hierbei waren Paul Sperr, Dieter Kraft und Franziska Unfried Preisrichter. Es wurde die Sauberkeit der Kälber, das Harmonieren mit dem Kalb beim Führen, sowie das Beantworten der Fragen berücksichtigt. In einem Interview konnten die 16 Kinder und Jugendliche, im Alter zwischen 4-15 Jahren dem Publikum ihr Fachwissen zeigen.

 

Teilnehmer am Vorführwettbewerb: Katja Schreyer, Marie Beck, Mitja Laiblin, Lena Groß, Sham Al Ahmad, Lara Mirsberger, Ramon Laiblin, Benjamin Holl, Hanna Hägele, Sophia Kottmann, Lukas Schreyer, Julia Heilmann, Felix Schreyer, Nils Petschl, Sebastian Holl, Benjamin Hägele.

 

Anschließend kam es noch zu einer Vorführung von Lisa Binder welche zeigte wie das richtige führen unter Jungzüchterniveau abläuft. Paul Sperr kommentierte hierbei gekonnt auf welche kleinsten Details es hierbei ankommt.

 

Danach ging die Prämierung weiter mit den Fleckviehrindern. Die Entscheidung fiel den Preisrichtern nicht leicht, denn es wurden hervorragende Fleckvieh-Rinder von den Züchtern präsentiert.

 

Zur Prämierung wurde von folgenden Fleckvieh-Züchter Rinder aufgetrieben: Beisswenger Uwe Oberrot – Ebersberg (1), Deininger Martin Mainhardt – Württemberger Hof (14), Gliemenhof GbR Schwäbisch Hall – Gailenkirchen (3), Kirchhof GbR Mainhardt – Geisselhardt (6), Stier Schönenberg GbR Untermünkheim – Schönenberg (2).

 

Im ersten Ring begeisterte das Rind von der Gliemenhof GbR die Preisrichter. Im zweiten Ring punktete die Wobbler-Tochter von der Kirchhof GbR. Im dritten Ring ergatterte die Horizont-Tochter von Familie Stier Schönenberg den ersten Platz ergattern. Im dritten Ring konnte die Hubram-Tochter von Martin Deininger sich bestens präsentieren.

 

Im vierten Ring siegte nochmals eine Hutill-Tochter von Stier Schönenberg und im fünften Ring eine Herzschlag-Tochter von Martin Deininger. Sieger Jung wurde die Katalognummer 1 von der Gliemenhof GbR und Reservesieger Katalognummer 13 von Stier Schönenberg. Sieger Alt wurde die Katalognummer 38 von Stier Schönenberg GbR und Reservesieger die Katalognummer 42 von Martin Deininger.

 

Den Rinderzüchtern gebührt ein großes Lob, dass sie keine Mühe gescheut haben und das Backofenfest wieder um diese großartige Prämierung bereichert haben. Wie Thomas Klenk zum Schluss nochmals betonte, ist es den Rinderzüchtern ein großes Anliegen, den Kontakt zur städtischen Bevölkerung zu pflegen und sie über Ihre Sorgen und Probleme aufzuklären.

Siegertiere Jungviehprämierung WackershofenGruppe Ia-Rinder FleckviehGruppenbild Kinder mit Pokale

Bezirksrindviehschau des Rinderzuchtverein Gaildorf am 08.09.2019

Miss Gaildorf

Am Sonntag den 08.09.2019 veranstaltete der Rinderzuchtverein Gaildorf seine Bezirksrindviehschau im Rahmen des Flossfestes, hierbei beteiligten sich 15 Fleckviehzuchtbetriebe mit 33 Kühen.

 

Trotz leichten Regenschauern war der Ring den ganzen Tag über sehr gut besucht von Besuchern mit und ohne landwirtschaftlichen Hintergrund. Peter Grün vom Landwirtschaftsamt begleitete den ganzen Tag über das Publikum gekonnt mit Informationen aus der Tierzucht und Landwirtschaft.

 

Das Preisrichter Team bestand aus dem Zuchtleiterassistent der RBW Herr Michael Schmidt und Thomas Klenk, Vorsitzender vom Rinderzuchtverein Schwäbisch Hall.

 

Ziel dieser Schau, neben dem züchterischen Aspekt war es, der Gaildorfer Bevölkerung die Rinderzucht näher zu bringen.

 

Die Preisrichter beurteilten bei ihrer Reihung der Tiere, vor allem die Merkmale Fundament Euter und Rahmen. Weiterhin ist es auch wichtig dass die Kuh ein harmonisches Erscheinungsbild innerhalb dieser Merkmale ausstrahlt.

 

Am Schluss der Schau wurde als Highlight die Miss Gaildorf aus den Siegertieren Jung und Alt gekürt. Das Preisrichterteam wurde dazu noch um den Ehrenpräsidenten der Landes Tierärztekammer Dr. Heinz Eisenmann und dem erfahrenen Fleckviehzüchter und Vermarkter Josef Göggerle aus Dalkingen ergänzt.

 

Nach einem intensiven Meinungsaustausch einigte sich das Team auf Gislore aus dem Stall von Familie Kübler Glashofen. Das besondere an der Miss Gaildorf 2019 ist, dass ihr Vater Hapino aus der Zucht von Heinz Hagel Eisenschmiede stammt, somit ist die Siegerin ein rein „Gaildorfer Zuchttier“.

 

Ein Zeichen für die Ausgeglichenheit des Gaildorfer Zuchtgebietes spiegelt die Siegerliste wieder, die 7 Siegertiere kommen aus 6 verschiedenen Zuchtbetrieben.

 

Zwischen den großen Kühen hatten die 16 Jungzüchter mit ihren Kälbern ihren großen Auftritt. Alle waren mit vollem Eifer dabei, das Preisrichterteam um Dieter Kraft, Maike Hagel und Friederike Gärtling hatte keine leichte Aufgabe die Siegerkinder der 4 Ringe zu ermitteln, am Ende konnten sich alle freuen, dass sie dabei waren. Die 4 Sieger der Ringe waren Lena Kübler, Glashofen; Daniel Ellinger, Reippersberg; Jonas Süpple, Stiershof und Max Weidner, Gaildorf.

 

Ergebnisse Bezirksrindviehschau Gaildorf 2019:

  • Fleischsiegerin: Monel, Vater Wille von Familie Fritz, Sittenhardt
  • Eutersiegerin und Reservesiegerin Alt: Mimi, Vater Voral von Familie Hagel, Eisenschmiede
  • Siegerin Jung: Gislore, Vater Hapino von Familie Kübler, Glashofen
  • Reservesiegerin Jung: Ulme, Vater Evergreen von Familie Unfried, Wengen
  • Siegerin Alt: Brunny, Vater Valot von Familie Kühnle, Mittelrot
  • Älteste Kuh der Schau mit 12 Kalbungen: Katja, Vater Romsel von Familie Amann, Mittelrot

 Uwe Beißwenger

Fleischsiegerin FritzEutersiegerin HagelSieger KühnleMiss GaildorfÄlteste KuhSchlussbildVorführwettbewerbNico BeiwengerSchlussbild Vorführwettbewerb

Fleckviehzüchter vom Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. auf Lehrfahrt in Oberschwaben

in der Mitte Müller Michael vom Allgäuhof

Die Reisegruppe wurde in Horgenzell-Hasenweiler von Norbert Bertel und seiner Frau Sabine auf ihrem Hof empfangen und willkommen geheißen. Norbert Bertel informierte die Fleckviehzüchter über seinen Hof und den Boxenlaufstall mit 90 Fleckviehkühen.

 

Schon im Jahr 1972 hat die Familie Bertel eine Greiferhalle erstellt. 1990 erfolgte der Bau eines Boxenlaufstalles mit Auto-Tandem, es folgte im Jahr 2007 der Bau einer Fress-Liegehalle die im Jahr 2017 erweitert wurde. In diesem Jahr wurde auch ein neuer Kälberstall gebaut. Die Flächen zu pachten ist im Raum Horgenzell ein großes Problem, da Sonderkulturen und Biogas die Pachtpreise bestimmen.

 

Der Betrieb bewirtschaftet 100 ha, davon 25 ha Silomais, 20 ha Getreide, Kleegras und Grünland. Beim Rundgang durch den Stall staunten die Besucher über die Harmonie und die Ruhe im Stall. Zu sehen bekamen die Züchterkollegen, schwere Fleckviehkühe mit sehr guten Eutern und hohen Milchleistungen. Die Herdenleistung im Jahr 2018 betrug 10181 kg Milch, 4,03 % Fett, 3,48 % Eiweiß und 764 kg Fett/Eiweiß.

 

Auf RBW Schauen und anderen überörtlichen Tierschauen ist der Betrieb Bertel kein Unbekannter. Der Betrieb mischt vorne mit und kann viele Preise erringen.

 

Nach einem üppigen Mittagessen im Gasthof „Hasen“ in Berg ging die Fahrt in Richtung Bad Waldsee nach Starkenhofen zur Familie Michael und Andrea Müller auf den „Allgäu-Hof Müller. Auf dem Braunviehbetrieb mit etwa 200 Kühen wurden die Besucher von Michael Müller empfangen und durch den Betrieb geleitet. Das Wetter war alles andere als gut, es wurde kalt und der Schneeregen trieb die Gruppe in die Stallungen.

 

Der 195 ha große Betrieb bewirtschaftet 171 ha Grünland und 21 ha AL mit Getreide und Silomais. Die Kuhherde bringt eine Herdenleistung von 8000 kg Milch und wird im Melkstand und an zwei Melkrobotern gemolken.

 

Die anfallende Milch wird vom Betrieb über die hofeigene Molkerei selbst vermarktet. Die pasteurisierte Hofmilch wird über Milchautomaten in verschieden Einkaufsmärkten und an Gastronomie, Bäckereien und Eisdielen vermarktet. Auch Käse, vor allem Bergkäse wird hergestellt über verschiedene Wege zum Verbraucher geliefert. Weitere Standbeine sind eine Bio-Gasanlage mit 420 kw, überbetriebliche Fütterung und Ferienwohnungen.

 

Eine detaillierte Beschreibung des Betriebes Müller würde den Bericht sprengen denn fast jedes Jahr wurde etwas gebaut, erweitert und die Milchviehherde aufgestockt. Der Betriebsleiter bietet auch Hofführungen an, am besten den Hof selbst besichtigen.

 

Im Schneegestöber bedankte sich unser Vereinsvorsitzender, Lothar Baumann bei Michael Müller für die tolle Führung. Einen besonderen Dank sprach er aber auch unserem Reiseleiter, Thomas Kopf von der RBW aus der die Reise organisiert und begleitet hat. Die Fahrt bekam einen gemütlichen Abschluss im neuen „Barfüßer“ in Pfullendorf bei einem Bier der Hausbrauerei und einem zünftigen Vesper.

Karl Gebert


Jungviehprämierung mit Kindervorführwettbewerb

am 23.02.2019 in Kirchberg/Jagst

Siegerrind jung Soerr Bölgental

Wie jedes Jahr wurde für den Stadtfeiertag in Kirchberg strahlender Sonnenschein bestellt. Und so bot auch dieses Jahr der Frankenplatz wieder einen grandiosen Schauplatz für die Jungviehprämierung und den Kindervorführwettbewerb anlässlich des Stadtfeiertages am 23.02.2019.

 

Zwischen den schön hergerichteten Häusern sind die Jungrinder und Kälber, bestens gepflegt und herausgeputzt, für die vielen Zuschauer ein Anziehungspunkt. Ein großes Lob an alle Züchterfamilien die keine Arbeit scheuen um ihre Tiere bestens zu präsentieren.

 

Den Rinderzüchtern ist es ein wichtiges Anliegen den Kontakt zur städtischen Bevölkerung zu pflegen und sie wollen ihnen beweisen, dass ihre Rinder artgerecht gehalten werden.

 

Dicht gedrängt verfolgten sehr viele Zuschauer das Preisrichten der Jungrinder. Als Preisrichter waren Andrea Haag aus Berwinkel und Franziska Unfried von der Rinderunion tätig. Ihnen wurden durchweg elegante, rahmige, super entwickelte Rinder mit sehr guten Fundamenten und Euteranlagen vorgestellt. Aufgetrieben wurden 18 Fleckviehrinder.

 

Das Preisgericht vergab an alle Rinder 1. Preise, dies spricht eindeutig für den hohen Leistungsstand der hiesigen Rinderzucht.

 

Folgende Fleckviehzüchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben: Daniel Balmberger Krailshausen (2), Walter Lober Sigisweiler (5), ALMA Meinikheim GbR Oberwinden (5) und Eckhard Sperr Bölgental (6).

 

Die Katalognummer 2, eine schicke, feine, entwicklungsfähige „Wiffzack Tochter“ mit trockenem Fundament errang den Siegerpreis der jungen Rinder, Besitzer des Tieres ist Eckhard Sperr aus Bölgental. Der Reservesieg ging an Katalognummer 5, eine rahmige „Hubraum Tochter“ von der ALMA Meinikheim aus Oberwinden.

 

Den Siegerpreis der älteren Rinder errang Katalognummer 18, eine tiefrippige, fundamentstarke „Isimo“ Tochter der ALMA Meinikheim aus Oberwinden.

Den Reservesieg errang Katalognummer 21, eine feingliedrige „Herzschlag“ Tochter von Eckhard Sperr aus Bölgental.

 

Der Geschäftsführer des Rinderzuchtverein Kreis Schwäbisch Hall, Otto Kurz überreichte den Besitzern der Sieger- und Reservesiegertiere einen Ehrenpreis.

 

Alle Züchter erhielten zusätzlich einen Sachpreis. Die Sachpreise wurden von den Genossenschaften und dem Landhandel gestiftet. Dafür ein herzliches Dankeschön.

 

Die Kleinsten mal wieder ganz groß

 

Der Kälbervorführwettbewerb war wie jedes Jahr ein großer Publikumsmagnet. Jeder wollte sehen wie schon die Jüngsten ihre Kälber „im Griff“ (oder nicht) haben. 12 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren gingen an den Start.

 

Marie Beck und Lena Groß vom Fichtenhof, Maren Ludwig, Andre Ludwig, Marco Ludwig und Jonas Ludwig aus Hörlebach, Pia Freitag, Romy Freitagund Anne Schäuble aus Waldtann, Greta Sperr, Madleen Patschke und Lennart Pries aus Bölgental,

 

Auf die Fragen über ihre Kälber, gestellt von Andrea Haag und Franziska Unfried wussten die Kinder schlagfertige Antworten. Mein Kalb bekommt Kälbermüsli und 5 Tage Biestmilch bekam das Preisgericht zur Antwort. Deshalb war die Entscheidung, wer sein Kalb am besten präsentiert hat für die Jury nicht leicht.

 

Bei den Jüngsten stellte Andre Ludwig aus Hörlebach sein Kalb am besten vor. In der mittleren Altersgruppe bis 9 Jahre Greta Sperr aus Bölgental. In der Gruppe über 10 Jahre errrang Madleen Patschke aus Bölgental den Sieg.

 

Alle Kinder erhielten natürlich einen Siegerpokal, selbstverständlich mit Süßigkeiten gefüllt, von Bürgermeister Ohr überreicht. Voller Stolz nahmen sie den Pokal entgegen. An dieser Stelle ein Dank an den Oberzuchtwart Michael Schmidt und Zuchtwartin Kathrin Saueressig, sie verstehen es hervorragend die Kinder für den Kälbervorführwettbewerb zu begeistern. An dieser Stelle auch ein Dankeschön der Stadt Kirchberg/Jagst als Gastgeber.

Otto Kurz

Gruppenbild KinderSieger und Reserve jungSiegerauswahl ältere RinderSiegerrind ältere KlassenSieger jung, Soerr, Bölgental

Mitgliederversammlung des Rinderzuchtverein Ostalb

Das Bild zeigt v.l.n.r. Die geehrten Mitglieder Anton Schneider, Erich Hahn (ehem. Beiratsmitglied), Edmund Abele, Manuel Mayer, Helmut Kern, Reiner Gebhardt (Waltreinhof GbR), Markus Hartmann (Albtrauf GbR),  Fritz Hudelmaier

Am 8. Februar lud der Rinderzuchtverein Ostalb die Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung ins Gasthaus Rose nach Essingen ein. Markus Hartmann, der Vorsitzende des Vereins konnte eine Vielzahl an Mitgliedern sowie zahlreiche Gäste zur Versammlung begrüßen. Nach den Grußworten der Gäste und dem gemeinsamen Mittagessen trug Hartmann den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres vor.

 

Traditionell beginnt das Vereinsjahr mit dem Familienabend Hommelesball in Bargau. Hier konnte man 2018 wieder ein buntes Programm auf die Beine stellen und den Gästen einen geselligen und gemütlichen Abend bei Musik und Bewirtung durch den Bargauer Liederkranz bieten. Die Tombola erfreute sich wie immer größter Beliebtheit. Im Februar 2018 wurde die Mitgliederversammlung in der Rose in Essingen abgehalten. Eines der Highlights im vergangenen Jahr war sicherlich die Bezirksrindviehschau, welche Ende April in Abtsgmünd gemeinsam mit dem Zuchtverein Ellwangen abgehalten wurde. Bei herrlichem Frühsommerwetter lockte der Wettbewerb zahlreiche Besucher an. Die Lehrfahrt Anfang September führte die Mitreisenden für drei Tage nach Tirol. Neben fachlichen Besuchen auf Betrieben und bei der Firma Lindner Traktoren, durften natürlich auch kulturelle Aspekte nicht zu kurz kommen. Anfang Dezember traf sich der Beirat, um die anstehenden Veranstaltungen vorzubereiten.

 

In seinem Ausblick auf das begonnene Jahr 2019 berichtete Hartmann, dass man im Frühjahr eine eintägige Fahrt anbieten möchte, zudem wird im September eine eintägige Lehrfahrt in die Region Heilbronn/ Heidelberg angeboten. Im Herbst 2019 wird eine Kuhnachzuchtschau stattfinden.

 

Geschäftsführer Markus Werner berichtete den Mitgliedern von der Entwicklung der Vereinsfinanzen. Trotz eines ereignisreichen Jahres mit vielen Aktivitäten wurde nur ein geringes Minus erzielt. Als Vertreter der Kassenprüfer konnte Manfred Regele eine tadellose Kassenführung attestieren und schlug Vorstand und Geschäftsführung zur Entlastung vor. Die Entlastung, welche einstimmig erteilt wurde, wurde von Gerhard Bullinger durchgeführt.

 

Helmut Hessenauer führte die Wahlen zum Beirat durch, die turnusgemäß auf der Tagesordnung standen. Nicht mehr zur Wahl stand der langjährige Beirat Erich Hahn, welcher von Markus Hartmann mit einem Weinpräsent verabschiedet wurde. An seiner Stelle wurde Gottfried Winter aus Laubach nominiert. Zur Wiederwahl standen Bernd Funk, Helmut Kern, Christoph Grözinger, Reiner Gebhardt, Daniel Seitzer, Markus Schabel und Manuel Mayer. Alle wurden einstimmig in den Beirat gewählt und nahmen die Wahl an. Hessenauer gratulierte zur Wahl und dankte für das Engagement.

 

Patrick Wöller und Manfred Regele wurden einstimmig für ein weiteres Jahr als Kassenprüfer benannt.

 

Vom Landwirtschaftsamt Schwäbisch Hall berichtete die Leistungsinspektorin Christine Hagmann-Riester über die Entwicklung der Milchleistung der im Verein organisierten Kühe. Die Vereinsmitglieder hielten im Prüfungsjahr 2018 insgesamt 3446 Fleckviehkühe, im Schnitt 66,3 pro Betrieb. Mit einer Leistung von 8023 kg Milch bei 609 kg Fett und Eiweiß konnte erstmals die Schallmauer von 8000 kg Milch durchbrochen werden. Diese positive Leistungsentwicklung geht mit dem Landestrend einher. Auszeichnungen für hohe Herdendurchschnitte konnten an mehrere Betriebe vergeben werden. Eine Leistungsplakette in Gold erhielt der Betrieb Waltreinhof GbR, Beiswang für über 10500kg Milch.

 

Ebenfalls eine Plakette in Gold erhielten Kurt Bressel, Böbingen und die Edmund Abele GbR, Reichenbach für über 9500kg Milch. Plaketten in Silber für mehr als 9000kg Milch gingen an Tobias Feil, Hohenstadt und Manuel Mayer, Hüttlingen. Mehr als 8500kg Milch und damit eine Plakette in Bronze konnten der Milchhof Schneider, Seitsberg und Josef Lakner, Göggingen entgegennehmen. Ausgezeichnet wurden wieder Kühe mit einer hohen Lebensleistung. So konnten ganze 18 Plaktetten für über 70.000kg Lebensleistung vergeben werden. Herrmann König aus Iggingen wurde für zwei Kühe geehrt, die mehr als 100.000kg Lebensleistung vorweisen können. Neben der Plakette erhielt er einen Gutschein von der Rinderunion.

 

Von Seiten der Rinderunion Baden-Württemberg konnte Michael Schmidt als Referent begrüßt werden. Er stellte die Vermarktungszahlen vor und gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Zuchtprogramm der Rasse Fleckvieh. Insbesondere der Start des Projekts „Fleckficcient“, welches in diesem Jahr startet, soll bahnbrechende Fortschritte in der Zucht mit sich bringen. Ebenfalls ging er auf die aktuelle Lage im Zusammenhang mit der Blauzungenkrankheit ein, die aktuell leider massive Handelshemmnisse mit sich bringt. 

Werner, Markus GF


Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Am 11.01.2019 um 10.00 Uhr im Gasthaus „Sternen“ in Kirchen-Hausen

Vorstandstisch von lks. >Andreas Mink, Baumann Lothar RBW-Plakette - Höchste Lebensleistung - v. lks.: Hess Markus, Hofer Frank, Ingrid Epting RBW, Baumann Clemens

Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung im Gasthaus „Sternen“ in Kirchen-Hausen. Der Vorsitzende, Lothar Baumann eröffnete die Versammlung und bittet die Anwesenden um eine Gedenkminute für das verstorbene Vorstandsmitglied Armin Winterhalder.

 

In seinem Geschäftsbericht lässt Lothar Baumann das Jahr 2018 mit Terminen und Veranstaltungen nochmals Revue passieren, wobei die Fleckviehschau in Neuhausen o.E. ein Höhepunkt im Vereinsjahr darstellte. Der Kassenbericht von Geschäftsführer Karl Gebert vermittelt geordnete Finanzen.

 

Unter Punkt, Gäste haben das Wort, informiert Dr.Karl Schwab vom Vet. Amt Tuttlingen über das Verbot der Schlachtung trächtiger Rinder, die afrikanische Schweinepest und die Blauzungenkrankheit welche zum Ende des Jahres 2018 in Baden-Württemberg ausgebrochen ist. Eine Sperrzone über ganz BW führt zu einem Chaos bei der Vermarktung von Rinder nach außerhalb BW. Die Impfung muss intensiviert werden aber es gibt Engpässe beim Impfstoff. Die Impfung sei unbedingt notwendig, besonders wenn Kälber von Auktionen in andere Länder verbracht werden sollen. Nach diesem Vortrag gibt es eine angeregte Diskussion über die Impfung.

 

Frau Martin vom LWA Donaueschingen informiert über Aktionen, Projekte und das Personalkarussell am LWA. Marius Weiß vom LWA Tuttlingen überbringt die Grüße von Amtsleiter Schwarz und berichtet erfreulicherweise von einem Auszahlungsstand der Gelder an die Landwirte von 97 %. Peter Haberkorn von der Omira (Lactalis) spricht über den Milchpreis und ist optimistisch für das Jahr 2019. Probleme gibt es noch bei Laktalis wegen gewisser Altlasten. Herr Pfister von der Schwarzwaldmilch spricht von einem Milchpreis von 39,3 Cent / Liter Milch und 54 Cent für Biomilch. Die Firma investiere in neue Geschäftsfelder. Frau Ingrid Epting, Vorstandsmitglied der RBW überbrachte die Grüße der RBW und spricht über die Probleme durch die Blauzungenkrankheit.

 

Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als einen bescheidenen Markt bei Großvieh. Im vergangenen Jahr wurden 30 Zuchtbullen zum Preis von 2112 € verkauft. Das Angebot an Jungkühen konnte nicht gehalten werden, die 17 verkauften Kühe kosteten 1594 €. Außerdem wurden 2672 Bullenkälber zum Preis von 5,34 €/kg versteigert. 658 Kuhkälber brachten 3,40 € / kg. Die guten Preise sorgen für mehr Angebot und einen stabilen Markt.

 

Weiter informiert Matthias Schupp die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2018. Mit einer Vereinsleistung der 4585 Kühe, von 7911 kg Milch und 596 kg Fett+Eiweiß nimmt der hiesige Fleckviehzuchtverein einen Mittelplatz in der RBW ein.

 

Die höchsten Herdenleistungen erzielten:

  • Ewald Hubert, Bräunlingen mit 9626 kg Milch
  • Mink Andreas, Seitingen-Oberflacht mit 9483 kg Milch
  • Vetter Werner, Hüfingen-Behla mit 9215 kg Milch
  • Lerchenbohl GbR Baier, Durchhausen mit 8688 kg Milch
  • Schilling Jan, Kolbingen mit 9071 kg Milch und
  • Mossbrugger Reinhold, Bräunlingen mit 9136 kg Milch.

Eine goldene Plakette der RBW für mehr als 9500 kg erhielt

  • Ewald Hubert, Bräunlingen.

Eine silberne Plakette der RBW für mehr als 9000 kg Milch erhielten die Züchter:

  • Mink Andreas,
  • Mossbrugger Reinhold,
  • Vetter Werner,
  • Schilling Jan, und
  • Marquardt Peter

Eine bronzene Plakette der RBW für mehr als 8500 kg Milch erhielten die Züchter:

  • Baumann Lothar,
  • Baier Armin,
  • Hess GbR,
  • Hägelehof GbR,
  • Grimm-Mink GbR,
  • Messner Martin-Ulrich, Trossingen

Die höchsten Jahresleistungen lieferten die Kühe:

  • „SISSYTAXBROW“ 14615 kg Milch, Mink Andreas, Oberflacht,
  • „ZORA“ 13703 kg Milch, Mossbrugger Reinhold, Bräunlingen,
  • „57 “ 11976 kg Milch, Hess GbR, Balgheim, „
  • Rocher J“ 12327 kg Milch, Mink Andreas, Oberflacht

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Andreas Maurer, Kolbingen:

  • Kuh „Herti“ mit 10 Kälbern erbrachte 116825 kg Milch und 8415 kg Fett/Eiweiß.

Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte Gerald Autenrieth von der RBW. Gerald Autenrieth informiert über die Entwicklung der Zuchtbestände, die Vermarktung und das Zuchtprogramm beim Fleckvieh. Eine RBW-Plakette für die höchste Lebensleistung erhielten die Kühe:

  • „Herti“ von Maurer Andreas für 116825 kg Milch
  • „Ricotta“ von Frank Hofer mit 108375 kg Milch
  • „Luziana“ mit 109621 kg Milch von Frank Hofer
  • „Gloria“ von Hess GbR mit 104709 kg Milch
  • „Robe“ von Hess GbR mit 101274 kg Milch und
  • „Mercedes“ von Baumann Clemens mit 101333 kg Milch

Ausführungen zum Zuchtprogramm und die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommen Bewertungen machen das Interessante Referat komplett.

 

Gerald Autenrieth informiert über das Fleckvieh-Zuchtprogramm und in diesem Zusammenhang über das Projekt Typisierung „Fleckfficient“ der Einstieg in neue züchterische Wege. Das Projekt erfordert Betriebe die bereit sind in einem zeitlichen Ablauf ihre Tiere verschiedenen Beurteilungen zu unterziehen. Dabei werden bestimmte Merkmale erfasst und die Tiere typisiert. Das Resultat ist eine verbesserte Jungvieh-selektion, Informationen für das Fütterungsmanagement, Nutzungsmöglichkeiten der Gesundheitsdaten und damit ein Genomisch optimiertes Herdenmanagement.

 

Karl Gebert 


Vorderwälderschau in Görwihl am 30.09.2018

Ein Bulle, 29 Milchkühe, vier Mutterkühe und zehn Züchterkinder lassen eine tolle Schau gestalten

Siegerbulle: Pirgiodian wurde mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung Siegerbul-le. Lothar Ebner aus Höchenschwand-Unterweschnegg freut sich über seinen stallge-körten Zuchtbullen

Das Erntedankfest in Görwihl bildete den passenden Rahmen für die Bezirksschau des Vorderwälderzuchtvereins Südlicher Schwarzwald e.V.. Alles passte bestens zusammen, die Anbindevorrichtung aller Tiere zum Richtplatz war perfekt. Natürlich auch die Lage mit Blick auf den Hotzenwald.

 

Zunächst war der Bulle Pirgiodian an der Reihe. Mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung war der gut entwickelte Piraldosohn seines 1. Staatspreises sicher. Lothar Ebner aus Höchenschwand-Unterweschnegg züchtete diesen stallgekörten Bullen.

 

In sieben Ringen wurden Jung- Mittel- und Altkuhsiegerin ausgewählt. Parallel dazu wurde sieben Kühe für den Fleisch-, sechs für den Fundament- und zehn für den Eutersieg herausgefischt. Das ist für insgesamt 29 Kühe eine sehr gute Ausbeute.

 

Als Jungkuhsiegerin bot sich förmlich an die Pirbrachytochter Sally mit 125 GZW, sehr guter Melkbarkeit und der Bewertung 8-7-7-8. Sie stammt auch vom Betrieb des Siegerbullen. Zweitplatziert wurde die Igdiantochter Uschi mit 8-6-7-8 bewertet und mit einem zweiten Probegemelk von 22,8 und ebenfalls bester Melkbarkeit. Silvia Eichin aus Zell-Gresgen gehört diese typische Vorderwälderkuh. Sie wurde bei der Euterauswahl Reservesiegerin. Eine Vorab-Befragung des bekannten Fleckviehzüchters Klaus Schlachter aus Albbruck-Birndorf, welches für ihn die Siegerjungkuh wäre, sagte er, die Kristin, die als schwerste Schaukuh 826 kg wog. Das war verständlich aus Fleckviehsicht, aber nicht aus Vorderwäldersicht. Denn zwischen beiden Rassen liegen über 100 Kilogramm Unterschied im Zuchtziel.

 

Vier Kühe waren in der Auswahl Mittelaltersiegerin. Hier gewann die Pirpirtochter Kleine von Thomas Huber aus Görwihl mit drei Kälbern vor der Pigastochter Ute von Silvia Eichin aus Zell-Gresgen mit 5 Kälbern. Kleine wurde auch Fundamentreservesiegerin. Leistungmäßig waren sie sehr ähnlich, für diese Reihung sprachen die höheren Inhaltsstoffe und die bessere Doppelnutzung. Hochkarätig waren die drei Kühe, die um den Altkuhsieg rangen: Es gewann die Pigastochter Wagas von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck vor ihrer väterlichen Halbschwester Gundel von Silvia Eichin aus Zell-Gresgen. Hauptgrund war der 12 Punkte höhere GZW. Wagas gewann auch den Fundamentsieg, beachtlich, wenn sich eine Kuh mit 6 Kälbern hier durchsetzen kann. Aufgrund Ihrer Ausgeglichenheit wurde Gundel auch zur Miss Görwihl gekürt.

 

Die oben schon erwähnte Pirgustochter Kristin von Thomas Huber aus Görwihl wurde eindeutige Fleischsiegerin vor der Pirastochter Bless von Herbert Eckert aus Görwihl-Hartschwand. Damit war Klaus Schlachter natürlich voll einverstanden.

 

Spannend war die Entscheidung um den Eutersieg. Von den zehn Konkurrentinnen war aber bald klar, dass man eigentlich nur die älteste Dame mit 7 Kälbern, die Pigartochter Waspi von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck auf den Thron hieven kann. Nicht ganz so eindeutig war der Reservesieg, letztlich wurde er der Reservejungkuhsiegerin Uschi zugesprochen.

 

In drei weiteren Kategorien gab es Siegertiere: Die beste Fruchtbarkeit wies die Pirgustochter Garde von Christian Kaiser aus Görwihl auf, 345 Tage Zwischenkalbezeit bei 25 Monaten Erstkalbealter. Den Titel höchster Eiweißgehalt erzielte die Pirastochter Wilma von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck mit 3,88 % Eiweiß in der Laktationsleistung. Die höchste Lebensleistung mit 34.182 kg Milch hatte die Eutersiegerin Waspi ebenfalls von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck.

 

Erstmals in der Vorderwälderschaugeschichte stellten sich zwei Mutterkuhhalter mit vier Mutterkühen und Ihren Absetzern dem Publikum und den Richtern. Siegerin wurde eine schöne Erstlingskuh mit 25 Monate Erstkalbealter, sie hatte einen tollen knapp 6 Monate alten Bullenabsetzer, der 260 kg wog und gute 1.270 g tägliche Zunahmen erzielte. Zweitplatziert war Fabi P, die als zweites Kalb einen knapp 4,5 Monate alten Bullenabsetzer bei Fuß hatte. Er wog 200 kg, womit er auch gute 1.230 g Zunahmen erzielte. Der erste wurde mit 8 und der zweite mit 7 in der Bemuskelung eintaxiert. Alle vier Tiere waren genetisch hornlos. Die beiden Absetzer haben eine 33 %ige Chance, reinerbig hornlos zu sein. Dies wird untersucht. Denn beide könnten als Deckbullen eine Karriere in der Mutterkuhhaltung machen. Reinerbig heißt, alle Nachkommen werden hornlos sein. Züchter dieser beiden Gespanne ist Gerhard Hilpert aus Görwihl-Hartschwand. Zweiter Beschicker war Christoph Stoll aus Görwihl-Segeten. Seine Bullenabsetzer waren gut zwei und knapp drei Monate alt und wurden mit 6 und 7 in der Bemuskelung eintaxiert.

 

Gute Stimmung vermittelte das Befragen der Züchterkinder über Ihre Kälber und das Vorführen. Fast zu Freudentränen kam es, als ein Kind sagen wollte, der Vater sei ein Besamungsbulle und ihm stattdessen „der Tierarzt hat´s gedeckt“ herausgerutscht ist. Man merkte, dass alle gut geübt hatten und dass zehn Kinder zwischen drei und 13 Jahren mitgemacht haben, sprich für die gute Motivation. Die beiden jüngsten halfen ihren Geschwistern. Vier Kälber hatten sogar schöne Kränze um ihren Hals gebunden.

Siegerbulle: Pirgiodian wurde mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung Siegerbul-le. Lothar Ebner aus Höchenschwand-Unterweschnegg freut sich über seinen stallge-körten Zuchtbullen Jungkuhsiegerin: Als Jungkuhsiegerin war die Pirbrachytochter Sally mit 125 GZW, sehr guter Melkbar-keit und der Bewertung 8-7-7-8 nicht zu schlagen. Sie stammt auch von Lothar Ebner aus Höchenschwand-UnterweschneggMittelaltersiegerin: Hier gewann die Pirpirtochter Kleine von Thomas Huber aus Görwihl mit drei Kälbern. Kleine wurde auch FundamentreservesiegerinAltkuh- und Fundamentsiegerin: Es gewann in beiden Kategorien die Pigastochter Wagas von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck. Es ist beachtlich, dass Wagas mit ihren 6 Kälbern auch den Fundamentsieg gewinnen konnteEutersiegerin: Eutersiegerin: Von den zehn Konkurrentinnen schälte sich bald die älteste Dame mit 7 Kälbern, die Pigartochter Waspi von der Dreher-Schlageter GbR im Kleinen Wiesental-Sallneck als Siegerin hervor. Die höchste Lebensleistung mit 34.182 kg Milch erzielte ebenfalls die-se KuhFleischsiegerin: Die Pirgustochter Kristin von Thomas Huber aus Görwihl wurde eindeutige FleischsiegerinMiss Görwihl: Die Pigastochter Gundel von Silvia Eichin aus Zell-Gresgen wurde mit 6 Kälbern auf-grund Ihrer Ausgeglichenheit zur Miss Görwihl gekürtMutterkuhsieger: Erstmals in der VW-Schaugeschichte stellten zwei Mutterkuhhalter ihre vier Mutterkühe mit ihren Absetzern aus. Siegerin wurde diese schöne Erstlingskuh mit 25 Monate Erst-kalbealter, sie hatte einen tollen knapp 6 Monate alten Bullenabsetzer, der 260 kg wog und gute 1.270 g tägliche Zunahmen erzielte. Züchter dieses Gespannes ist Gerhard Hilpert aus Görwihl-HartschwandMutterkuhreserve: Zweitplatziert war Fabi P, die als zweites Kalb einen knapp 4,5 Monate alten Bullenab-setzer bei Fuß hatte. Er wog 200 kg, womit er auch gute 1.230 g Zunahmen erzielte. Der erste wurde mit 8 und der zweite mit 7 in der Bemuskelung eintaxiert. Züchter dieses Gespannes ist wiederum Gerhard Hilpert aus Görwihl-HartschwandBeste Fruchtbarkeit: Die beste Fruchtbarkeit  wies die Pirgustochter Garde von Christian Kaiser aus Görwihl auf, 345 Tage Zwischenkalbezeit bei 25 Monaten ErstkalbealterJungkuh- und Euterreservesiegerin: Reserve in der Jungkuhkategorie wurde die Igdiantochter Uschi mit einem zweiten Pro-begemelk  von 22,8 und bester Melkbarkeit. Silvia Eichin aus Zell-Gresgen gehört diese typische Vorderwälderkuh. Sie wurde bei der Euterauswahl ReservesiegerinFleischreserve: Die Pirastochter Bless von Herbert Eckert aus Görwihl-Hartschwand wurde Fleischres-ervesiegerinJungzüchterInnen: Gute Stimmung vermittelte das Befragen der Züchterkinder über Ihre Kälber und das Vorführen. Man merkte, dass alle gut geübt hatten und dass zehn Kinder zwischen drei und 13 Jahren mitgemacht haben, sprich für die gute Motivation und Freude der Kinder

Jungviehprämierung anlässlich Kuckucksmarkt Eberbach

Klein – aber super

Siegerehrung

Auf dem 83. Kuckucksmarkt in Eberbach konnten dieses Jahr leider nur 4 Fleckviehzüchter aus den Zuchtvereinen Neckar – Odenwald und Heidelberg mit 28 Jungtieren antreten. Das tat der hervorragende Qualität aber keinen Abbruch, sodass die Preisrichter Michael Schmidt und Martin Gailing nur erste Preise verteilten.

 

Bei den jungen Rindern siegte eine „Everest“ Tochter aus dem Besitz von Karlheinz Lenz aus Fahrenbach vor einer „Hubraum“ Tochter aus dem Bestand von Familie Hess in Schönbrunn. Bei den älteren tragenden Rindern hatte eine eindrucksvolle „Vanal“ Tochter von Michael Henrich, Oberdielbach, die Nase vorn vor einer weiteren „Hubraum“ Tochter von Siegfried Hess. Ebenso konnten die Tiere der Freund-Jungmann GbR aus Spechbach beeindrucken.

 

Wie jedes Jahr wurde ein kleines Schaukontingent von Kühen und Rindern gezeigt, was die vielen Zuschauer und Kinder mit viel Interesse honorierten. Aussteller war wie jedes Jahr Betrieb Hess aus Schönbrunn.

 

Bürgermeister Reichert übernahm die Auszeichnung der Züchter mit Pokalen und bedankte sich bei den Ausstellern für ihre Arbeit. Wir bedanken uns im Gegenzug bei der Stadt Eberbach, die uns und unsere Züchter jedes Jahr unterstützen und fördern, was diese Veranstaltung erst möglich macht.

Demogruppe von Familie HessDas PreisrichtergespannBM Peter Reichert bei der BegrüßungKarlheinz Lenz mit RingsiegerMelanie Hess mit RS-altSiegfried Hess mit Sieger-jungSiegerehrungSiegerehrungSiegerehrungSiegerehrungSiegerehrungSiegerehrungDie Pokalsieger

Bezirksrindviehschau in Abtsgmünd am 27. April 2018

Auswahl Sieger-jung

70 Kühe und über 20 Kälber sowie zwei Bullen wurden von Landwirten und Kindern des Rinderzuchtvereins Ostalb und des Fleckviehzuchtverein Ellwangen am Freitag, 27. April, bei herrlichstem Frühsommerwetter auf dem Festplatz bei der Kochertalmetropole in Abtsgmünd präsentiert. Die Veranstalter konnten sich nicht nur über ein breites Fachpublikum freuen, auch zahlreiche Interessenten und Besucher aus der ganzen Region sowie die Abtsgmünder Schulen und Kindergärten waren zur Rinderprämierung gekommen.

 

Markus Hartmann, der 1. Vorsitzende des Rinderzuchtvereins Ostalb, der die diesjährige Rindviehschau organisiert hatte, eröffnete die Veranstaltung und dankte der Gemeinde Abtsgmünd und insbesondere Herrn Bürgermeister Kiemel für die außerordentliche Unterstützung der Veranstaltung.


Im Anschluss führten die Besitzer die Tiere entsprechend ihrer Klassen vor, so dass die Preisrichter Michael Schmidt von der Rinderunion und Reinhold Haag aus Sulzbach/Murr-Berwinkel vom Rasseausschuss der Rinderunion jedes Rind nach den Kriterien Rahmen, Bemuskelung, Fundament und Euter bewerten konnten. In der Klasse der jüngsten Kühe siegte die Evergreen-Tochter Tine von Tobias Feil aus Hohenstadt vor der Iwan-Tochter Roberta von Manuel Mayer aus Hüttlingen.

Siegerin der Jungkühe in Milch wurde die Hutera-Tochter Hanne von der Mayer GbR aus Ellwangen vor ihrer Stallgenossin Vadim-Carmen. In dieser Klasse war auch der Betrieb Hahn und Sohn GbR aus Abtsgmünd-Rossnagel mit drei Jungkühen vertreten. Bei den tragenden Jungkühen ging der Klassensieg an die Polarlicht-Tochter Rabe von Familie Feil aus Hohenstadt vor einer Reumut-Nachkommin von der Waltreinhof GbR in Böbingen-Beiswang.

 

Siegerin der Kühe mit zwei Abkalbungen wurde die Kuh Starlet P, eine Messlattn-Tochter aus dem Bestand von Manuel Mayer in Hüttlingen, welche sich später auch den Titel Sieger jung sichern konnte, vor einer Waldbrand-Tochter von der Mayer GbR aus Ellwangen. Bei den Kühen tragend zum dritten Kalb gewann eine Ulemo-Tochter von der Waltreinhof GbR die Konkurrenz. Sie wurde später auch zur Fleischsiegerin gekürt.

 

Stark besetzt war die Katalogklasse der mittleren Kühe mit 3 bis 5 Abkalbungen. Hier setzte sich letztendlich Meile, eine Vuonis-Tochter von der Mayer GbR aus Ellwangen vor der Hutera-Tochter Minka von Manuel Mayer, Hüttlingen durch. Auch Otto Mayer, Aalen-Goldshöfe war in dieser Klasse mit seiner Kuh vertreten. Die dazugehörige Klasse tragender Kühe wurde von der Kuh Lara, einer Malhaxl-Nachkommin aus dem Bestand von Stefan Göggerle, Rainau-Dalkingen gewonnen.

 

Bei den Kühen mit 6 und mehr Abkalbungen konnte die Imposium-Tochter Messalina von der Mayer GbR, Ellwangen die Preisrichter derart überzeugen, dass sie ihre Klasse vor der Roboi-Tochter Emaus von der Hutter Agrar GbR in Rosenberg-Hütten gewann. Messalina wurde anschließend auch zur Siegerin alt und zur besten Euterkuh der gesamten Schau gekürt.

 

Siegerbulle wurde mit Herkules ein Herzschlag-Sohn aus dem Besitz von Familie Feil, Abtsgmünd-Hohenstadt.

 

Dem Alter nach gestaffelt wurden die Kälber und Jungrinder von 22 Kindern in einem eigens dafür vorbereiteten Ring vorgeführt. Preisrichterin Anita Mühleis von der Rinderunion führte durch den Wettbewerb. Sie stellte den Kindern diverse Fragen zu ihren jeweiligen Tieren und bewertete die Vorführleistung sowie die Harmonie zwischen Rind und Vorführer. Die Kinder bekamen unter großem Applaus des Publikums für ihre tollen Leistungen alle einen Pokal und eine Urkunde überreicht.

 

Die Siegertiere im Überblick:

  • Fleisch: Waltreinhof Böbingen-Beiswang, „Kuh 446“
  • Euter und Altkuh: Mayer GbR Ellwangen, „Messalina“
  • Jungkuh: Manuel Mayer, Hüttlingen, „Starlet P“
  • Höchste Lebensleistung: Mayer GbR, Ellwangen, „Fina“
  • Siegerbulle: Tobias und Anita Feil, Hohenstadt, „Herkules“
Auswahl Sieger-jungEvergreen Tine FeilImposium Messalina Mayer GbRMesslattn StarletP Mayer

Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Züchtertreffen am Sonntag, 10.06.2018

50 Mitglieder mit ihren Familien treffen sich auf dem Mitgliedsbetrieb, Meyer Peter und Thomas GbR in Hüfingen-Behla zu einem Grillfest mit Hofbesichtigung.

 

Gegen 12.00 Uhr waren die Grillgeräte heiß und das mitgebrachte Grillgut konnte aufgelegt werden. Dazu gab es verschiedene Salate von Züchterfrauen hergestellt. Familie Meyer hatte im Schuppen genügend Sitzplätze eingerichtet und eine Reichhaltige Getränkeauswahl bereitgestellt. Der Vorsitzende, Lothar Baumann begrüßte die lustige Schar und dankte der Familie Meyer für die Bereitschaft, das Züchterfest auszurichten.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es zum Betriebsrundgang durch die Maschinenschuppen und die Ställe. Der Betrieb Meyer bewirtschaftet 110 Hektar und hält im Boxenlaufstall 150 Milchkühe der Rasse Fleckvieh und einige Holsteins. Gemolken werden die Kühe im Doppel-Sechser-Fischgrätenmelkstand. Für die Fütterung mit TNR steht ein selbstfahrender Mischwagen bereit und im Stall wird das Futter mit einem Roboter vorgelegt. Ein Spaltenroboter reinigt regelmäßig die Spalten der Laufflächen. Die Kälber in den Einzelboxen und Laufboxen werden mit einem Milchtaxi gefüttert, Kälbermüsli und Heu gibt es zur freien Verfügung. Ein weiteres Standbein im Betrieb ist die Lohnarbeit mit einem Selbstfahrhäcksler.

 

Nach dem ausgiebigen Betriebsrundgang trafen sich die Besucher noch zu Kaffee und Kuchen. Bei interessanten Gesprächen klang das Treffen aus, gegen 17.00 Uhr war es Zeit um die eigenen Kühe zu melken falls keine Aushilfe im Betrieb war.

Karl Gebert


Bezirksrindviehschau Schwarzwald-Baar Heuberg

Gesamtsiegerin der Schau, die Kuh Romi vom Betrieb Werner Vetter aus Behla

Bei herrlichem Sommerwetter fand im Freilichtmuseum Neuhausen o.Eck eine Bezirksrindviehschau des Zuchtvereines Schwarzwald-Baar Heuberg mit der Vergabe von staatlichen Preisen statt. Mit dabei auch ein Betrieb des Zuchtvereines Südliche Rheinebene. Eine stattliche Anzahl an Zuschauern konnte der Vorsitzende Lothar Baumann begrüßen. Er bedankte sich bei den Rinderzüchtern sowie den vielen Sponsoren für die Unterstützung der Rinderschau.

 

Als Preisrichter fungierte der Geschäftsführer der Rinderunion Baden Württemberg Herr Dr. Alfred Weidele. Gleich bei den jungen Kühen zeigte sich das hohe Niveau der aufgetriebenen Kühe. Als Sieger jung konnte schließlich die Odes Tochter Regina aus dem Betrieb Thomas Weisshaar den Ring verlassen. Als sehr harmonisch, bestens entwickelt und mit einem sehr guten Euter ausgestattet wurde sie vom Preisrichter den anderen Kühen vorgezogen. Weiter ging es bei den mittleren Kuhklassen. Hier war es die Iwinn Tochter Romi von Werner Vetter aus Behla die hier den Sieg erringen konnte. Sie überzeugte mit viel Typ, einem unverbrauchten Fundament sowie einem beim 5.Kalb noch bestens aufgehängtem Euter. Sehr eng war die Entscheidung bei den älteren Fleckvieh Kühen. Hier konnte sich am Schluss die Robi Tochter Merobi von Clemens Baumann aus Hüfingen durchsetzen. Sie überzeugte mit einem immer noch hervorragendem Eutersitz sowie einem sehr harmonischem Gesamteindruck.

 

Nach dem Richten der Einzelkuhklassen kamen die Jungzüchter zu ihrem großen Auftritt. Moderiert von Matthias Schupp konnten sie ihre hervorragend hergerichteten Kälber und Rinder den zahlreichen Zuschauern präsentieren. Hier zählte vor allen Dingen das richtige Vorführen der Tiere und das Zusammenspiel zwischen Vorführer und Tier. Nachdem alle Teilnehmer noch fachliche Fragen rund um das Tier beantworten mussten konnten alle Jungzüchter unter großem Applaus ihre Pokale entgegennehmen.

 

Nach diesem gelungenen Auftritt der Jungzüchter standen die letzten großen Entscheidungen bei den Kühen an. Zuerst ging es um das beste Euter dieser Schau. Eutersiegerin wurde die Ever Tochter Ever von Hubert Ewald aus Bräunlingen. Sie erhielt als Preis die ADR Plakette in Silber. Als die Kuh mit der besten Bemuskelung konnte die Kuh Milkuss von Clemens Baumann aus Hüfingen ausgezeichnet werden. Spannend wurde es ganz zum Schluss als es um die Gesamtsiegerin der Schau ging. Hier gab es für den Preisrichter eine klare Siegerin. Gesamtchampion wurde die Iwinn Tochter Romi von Werner Vetter aus Behla. Alle Siegertiere und Aussteller konnten zum Ende der Schau eine handgeschnitzte Holzkuh mit nach Hause nehmen.

Matthias Schupp

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Fleckviehzüchter vom Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. auf Lehrfahrt in Bad Saulgau

Tobias Dreher stellt im Stadel seinen Betrieb vor

Die Reisegruppe wurde in Bad Saulgau von Thomas Zimmerer auf seinem Hofgut Eselsmühle empfangen und willkommen geheißen. Thomas Zimmerer informierte die Fleckviehzüchter über seinen Hof, das Management und den Boxenlaufstall mit 320 Milchkühen.

 

Beim Rundgang durch den Stall staunten die Besucher über die Harmonie und die Ruhe im Stall. Die Kühe bewegen sich zwischen Melken in einem der 5 Melkroboter, Fressen und Abliegen in einer Box. Thomas Zimmerer erklärte den Züchterkollegen den Ablauf im Stall und wie es gelingt bei so vielen Kühen den Überblick zu behalten. Es wurde klar, ein optimales Management ist wichtig bei einer solchen Bestandsgröße.

 

Nach einem Rundgang vorbei an den Kälberiglus und dem Stall mit den Kalbinnen, bedankte sich der Vorsitzende der Gruppe, Lothar Baumann bei Thomas Zimmerer für die tolle Führung und die Interessante Betriebsbesichtigung.

 

Nach dem Mittagessen im „Haus am Markt“ ging es zum Erlebnisbauernhof von Tobias Dreher nach Lampertsweiler. Im Stadel wurden die Fleckviehzüchter von Tobias Dreher empfangen und umfassend über den Erlebnishof informiert.

 

Tobias Dreher hält in seinem Boxenlaufstall 120 Milchkühe der Rasse „Holsteins“. Das Melken übernehmen schon seit dem Jahr 2002 die Melkroboter. Seit 2012 wird vollautomatisch mit dem Fütterungsroboter gefüttert der 10-mal am Tag den Kühen, frisches Futter vorlegt.

 

Seit 2003 betreibt die Familie Dreher eine Biogasanlage mit derzeit 420 kWh, der Strom geht in das regionale Stromnetz, die Wärme wird über das Nahwärmenetz an 80 Haushalte im Bioenergiedorf Lampertsweiler weitergeleitet. Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hofes liefern zusätzlich Strom.

 

Als Erlebnishof gibt es Kleintiere zum Streicheln und ein Hirschgehege mit 25 – 30 Rothirschen. In tollen Blockhäusern und Ferienwohnungen können sich Feriengäste wohlfühlen. Das Milchhäusle liefert rund um die Uhr am Automaten, frische Milch und Produkte vom Hof. Im Hofladen gibt es ein vielfältiges Sortiment an Produkten vom Hof. Beim Rundgang staunten die Züchterkollegen über die zahlreichen Standbeine des Hofes. Bei einem zünftigen Vesper im Stadel klingt die Lehrfahrt aus und Lothar Baumann bedankt sich bei der Familie Dreher für die Gastfreundschaft.

 

Der Fleckviehzuchtverein rüstet sich nun für seine Fleckviehschau am 22.04.2018 im Freilichtmuseum Neuhausen o.E.

Karl Gebert

Thomas Zimmerer informiert über seinen BetriebTobias Dreher stellt im Stadel seinen Betrieb vorim Stall von Thomas Zimmerer

Jahresversammlung der Hinterwälderzüchter

Hinterwälderfleischvermarktung im Visier

Tierzuchtberater Johannes Hohloch und Zuchtleiter Franz Maus freuen sich mit den Geehrten (von links): Klaus Kiefer aus Aitern, der neue Zuchtwart Thomas Häberle, Manfred Kuttler, Hildegard Schelshorn aus Bernau, der Vorsitzende Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg mit vier neuen 30.000 kg Kühen, Michaela Schelb aus Münstertal und der langjährige Zuchtwart Erich Kiefer

Gut besucht war die Hinterwälderzüchterversammlung am 03. März 2018 im Gasthaus Eiche in Utzenfeld. Herr Preiser machte auf eine steigende Nachfrage zum Frühjahr/Sommer hin aufmerksam und bat um Anmeldungen verkäuflicher Tiere.

 

Zuchtleiter Dr. Franz Maus stellte fest, dass die Hinterwälder nach wie vor in punkto Langlebigkeit, Fruchtbarkeit und in den Abgangsursachen im Rassenvergleich Spitze sind. Beispielsweise gibt es die Abgangsursache Klauen und Fundament mit 0,9 % kaum, alle Rassen liegen mit 8,1 % über achtmal höher. In der Linienvielfalt ist die Rasse hervorragend aufgestellt. So sind die 57 stallgekörten Bullen im Kalenderjahr 2017 auf neun Linien zwischen einem und vierzehn Söhnen verteilt. Vor allem umweltbedingt gingen die Leistungen nochmals zurück, die Durschnittskuh gab 2.813 kg Milch bei ordentlichem Fett- und guten Eiweißgehalt. Vier Betriebe konnten die 4.000 kg Stallplakette erhalten, die Le Frombaar GbR in Hüfingen-Sumpfohren, Oskar Winterhalter in Löffingen- Göschweiler, Klaus Kiefer aus Aitern und Willi Wagner aus Kleines Wiesental- Neuenweg.

 

Es konnten zehn Stallplaketten für Kühe mit über 30.000 kg Lebensleistung vergeben werden, genauso viel wie letztes Jahr. Die Geburtsgewichte der Hinterwälder sind zum Thema geworden, weil das angenommene Gewicht von 25 kg bei Bullenkälbern Wiegungen in Mutterkuhbetrieben außerhalb Baden-Württembergs nicht standhalten konnte. Bisherige Wiegungen in vier Zuchtbetrieben an 43 Kälbern zeigten die gleiche Tendenz. Ziel sind etwa 150 Wiegungen aus 15 Betrieben, damit die Ergebnisse sicherer werden.

 

Es wurde auch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass eine gute Anbindehaltung mit Weidegang auch zukünftig eine akzeptierte Form der Milcherzeugung sein muss. Als Rasseauschussbeschlüsse wurden bekanntgegeben, dass der Fockeralsohn Fockernap abgesamt ist und der Fällersohn Walter für 2018 zur Samenabnahme eingeplant ist. Hinsichtlich der geplanten Hinterwälderfleischvermaktung im Biosphärengebiet wurden die Umfrageergebnisse bei den Haltern vorgestellt. Es ergab sich ein Vermarktungsvolumen von 300 Schlachttieren. Als nächstes werden die möglichen Abnehmer befragt.

 

Vorsitzender Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg gab bekannt, dass die Schweizer Hinterwälderzüchter ihr 30 jähriges Jubiläum mit einer Schau am Samstag, den 28. April in Gunzwil feiern. Bei Interesse wird eine Busfahrt organisiert. 

Dr. Maus

Tierzuchtberater Johannes Hohloch und Zuchtleiter Franz Maus freuen sich mit den Geehrten (von links): Klaus Kiefer aus Aitern, der neue Zuchtwart Thomas Häberle, Manfred Kuttler, Hildegard Schelshorn aus Bernau, der Vorsitzende Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg mit vier neuen 30.000 kg Kühen, Michaela Schelb aus Münstertal und der langjährige Zuchtwart Erich KieferFür seine lange Einsatzzeit als Zuchtwart im Hinterwäldergebiet erhielt Erich Kiefer einen Geschenkkorb vom Vorsitzenden Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg überreicht

Jungviehprämierung und Kindervorführwettbewerb

anlässlich des Stadtfeiertages in Kirchberg am 24. Februar 2018

Siegerrind - alt

Eisiger Wind fegte bei strahlendem Sonnenschein über den Frankenplatz von Kirchberg. Dies schreckte die 6 beschickenden Landwirte jedoch nicht ab, auch dieses Jahr ihre schönsten Rinder der Stadtbevölkerung von Kirchberg anlässlich der Jungviehprämierung des Stadtfeiertages zu präsentieren. Insgesamt wurden 33 Rinder von den Betrieben Kai Gronbach aus Wildenstein (2), Claudia Gross aus Heufelwinden (5), Thomas Heilmann aus Schrozberg (9), Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz (7), Walter Lober aus Sigisweiler (5) und Eckhard Sperr aus Bölgental (5) aufgetrieben.

 

Dicht gedrängt verfolgten sehr viele Zuschauer das Preisrichten der Jungrinder. Als Preisrichter waren Roman Beck (Fichtenhof), Otto Kurz (Ruppertshofen) und Thomas Hoffmann (Sanzenbach) eingeladen. Ihnen wurden durchweg elegante, rahmige, super entwickelte Rinder mit sehr guten Fundamenten und Euteranlagen vorgestellt.

 

Oft waren es sehr enge Entscheidungen um die vorderen Plätze im Ring. Das Preisgericht vergab an alle Rinder 1. Preise, dies spricht eindeutig für den hohen Leistungsstand der hiesigen Fleckviehzucht.

 

Die Katalognummer 6, eine sehr gut entwickelte,rahmige „Hubraum Tochter“ mit trockenem Fundament errang den Siegerpreis der jungen Rinder, Besitzer des Tieres ist Walter Lober aus Sigisweiler. Der Reservesieg ging an Katalognummer 20, eine sehr edle „Mint Tochter“ von der Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz.

 

Den Siegerpreis der älteren Rinder errang Katalognummer 42, eine schicke „Siwil Tochter“ von Eckhard Sperr aus Bölgental. Den Reservesieg errang Katalognummer 36, eine im Doppelnutzungstyp stehende „Samland Tochter“ der Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz.

 

Der stellvertretende Vorsitzende des Rinderzuchtverein Kreis Schwäbisch Hall, Roman Beck überreichte den Besitzern der Sieger- und Reservesiegertiere einen Ehrenpreis. Alle Züchter erhielten zusätzlich einen Sachpreis. Die Sachpreise wurden von den Genossenschaften und dem Landhandel gestiftet.

 

Mit Humor und Charme eroberten die Kleinsten die Herzen der Zuschauer

 

Wie jedes Jahr war der Kälbervorführwettbewerb wieder ein Highlight für die Zuschauer. Gut eingepackt, präsentierten die jungen Vorführerinnen und Vorführer wieder ihre Kälber dem Publikum. Insgesamt nahmen dieses Jahr 12 Kinder im Alter zwischen 4 und 13 am Wettbewerb teil.

 

Andre (4), Marco (6) und Jonas (8) Ludwig aus Hörlebach, Lisa Renner aus Dörrmenz (4), Max Gronbach aus Wildenstein (7), Greta Sperr aus Bölgental (8), Pia Freitag aus Waldtann (9), Madleen Patschke aus Bölgental (9), Julia Heilmann aus Schrozberg (10), Romy Freitag aus Waldtann (11), Anne Schäuble aus Waldtann (11) und Walter Lober aus Sigisweiler (13).

 

Auf die Fragen über ihre Kälber, gestellt von Julia Stolz und Thomas Hoffmann, hatten die „kleinen Profis“ schlagfertige Antworten. Wir haben jeden Tag nach der Schule trainiert und der Papa meines Kalbes steht in der Besamungsstation Höchstädt. Wer sein Kalb am besten „ im Griff“ hat war für die Jury nicht immer leicht.

 

Bei den Jüngsten stellte Lisa Renner ihr Kalb am besten vor. Bei der Gruppe von 8 bis 9 Jahre bildeten Greta Sperr und ihr Kalb das beste Team. Und bei den 10 bis 13- jährigen war es ein Kopf an Kopf rennen, welches Walter Lober durch sein enormes Fachwissen bei der Befragung für sich entscheiden konnte.

 

Die Kinder erhielten selbstverständlich einen Siegerpokal mit Süßigkeiten gefüllt, dieser wurde mit strahlenden Augen entgegen genommen. An dieser Stelle ein Dank an die Zuchtwartin Katrin Saueressig und den Oberzuchtwart Michal Schmidt. Sie bereiten jedes Jahr die Jungviehprämierung und den Vorführwettbewerb mit großem Engagement vor. Auch an die Stadt Kirchberg ein Dankeschön für die Ausrichtung und Wertschätzung der Jungviehprämierung und des Kälbervorführwettbewerbes.

Julia Stolz

Fam. Luidwig u Lisa RennerGross HermannKinder-GruppenbildKinder GruppenbildKlenk Nr.20Ludwig JonasRenner LisaRindergruppeSiegerrind - altSiegerrind - jung

RBW Vererber werden auch über die baden-württembergische Grenze hinaus eingesetzt!

Davon konnten sich ca. 40 interessierte Landwirte vom Braunviehzuchtverein Ellwangen-Illertal am 16. Februar 2018 überzeugen. Bei bescheidenem Wetter wurden zwei Milchviehbetriebe im Paffenwinkel besucht.

 

Antonov, Bisto, Axoy gehören neben Vassli zu den aktuellen Besamungsbullen des Betriebs von Josef Berchtold in Birkland. Diese Bullen können dem Betrieb helfen, das Zuchtziel mit durchschnittlich 50.000 kg Lebensleistung und bester Qualitätsmilch mit 3,7% Eiweiß (Beta Kasein A2A2 Kappa-Kasein B) zu erhalten. Gesunde, charaktervolle und Exterieur starke Kühe sind weitere Ziele die wohl den meisten Züchtern wichtig sind.

 

Josef Berchtold, der auch als Redakteur der Zeitschrift Rinderzucht Braunvieh bekannt ist, konnte die Teilnehmer mit der Vorstellung seiner Kuhfamilien begeistern.

 

Auch auf dem Betreib Raimund Pröbstl wurden zahlreiche Kühe vorgestellt. Beim Blick von der Stall Empore auf die Herde wurden die Fachgespräche noch weiter vertieft. Auf der Heimfahrt konnte in zufriedene Gesichter und auf eine gelungene Fahrt geschaut werden. 

Quelle: Josef Berchtold, Raimund Pröbstl


Wahlen in Todtmoos-Schwarzenbach

Guter Besuch bei Vorderwälderversammlung

Die neue Vorstandschaft: (von links) Reinhold Deiss, Martin Fromm, Gerhard Hilpert, Kassierer, Daniel Dreher, 1. Vorsitzender, Herbert Eckert, Jürgen Thoma, Schriftführer und Lothar Ebner. Es fehlt Bernhard Schleicher, der neue 2. Vorsitzende

Vor kurzem erfolgte die vierte und letzte Vorderwälderversammlung. Diese fand am 16.02.2018 statt beim Zuchtverein Südlicher Schwarzwald e.V. in Todtmoos-Schwarzenbach. Dabei ging es um Fachreferate zur Zucht, zur Leistungsprüfung und zur Vermarktung. Festzustellen ist, dass jeder vierte Vorderwälderbetrieb biologisch wirtschaftet und jede vierte Kuh fünf und mehr Laktationen aufweist. Das ist etwas Spezielles. Erfreulich ist die Entwicklung des Bullenkälberverkaufs. Dieses Jahr könnte erstmals die Zahl 1.000 auf den zwölf Donaueschinger Märkten geknackt werden.

 

Auch in Schwarzenbach standen Neuwahlen an. Der langjährige Vorsitzende Christoph Kaiser aus Görwihl gab altersbedingt sein Amt ab. Zum neuen Vorsitzenden wurde Daniel Dreher aus dem Kleinen Wiesental-Sallneck gewählt, zum Stellvertreter Bernhard Schleicher aus Rickenbach-Bergalingen. Auch die langgediente Kassiererin Rosi Schwald aus Schopfheim-Gersbach gab ihren Posten ab. Ihr Nachfolger wurde Gerhart Hilpert aus Görwihl-Hartschwand. Wiedergewählt wurde als Schriftführer Jürgen Thoma aus St. Blasien-Glashütte.

 

Vier Besitzer runden die Vorstandschaft ab: Reinhold Deiss aus Schopfheim-Gersbach, Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg, Herbert Eckert aus Görwihl-Hartschwand und Martin Fromm aus Häusern. Auszeichnungen in Form von Plaketten wurden vergeben für drei Betriebe, die einen Stalldurchschnitt von über 6.500 kg Milch erreichten. Thomas Huber aus Görwihl 7.456 kg, Lothar Ebner aus Höchenschwand-Unterweschnegg 7.109 kg und Christian Kaiser aus Görwihl 6.868 kg. Für Lebensleistungen von über 50.000 kg konnten acht Kühe ausgezeichnet werden.

In einer Mitgleiderbefragung wird eruiert, ob am 30. September 2018 eine Bezirksschau stattfindet entweder in Görwihl beim Erntedankfest oder in Schopfheim-Gersbach beim Weideabtriebsfest. 

Dr. Franz Maus

Die neue Vorstandschaft: (von links) Reinhold Deiss, Martin Fromm, Gerhard Hilpert, Kassierer, Daniel Dreher, 1. Vorsitzender, Herbert Eckert, Jürgen Thoma, Schriftführer und Lothar Ebner. Es fehlt Bernhard Schleicher, der neue 2. VorsitzendeDaniel Dreher (links) übergibt seinem Vorgänger Christoph Kaiser Gutscheine als Dank für seine langjährige Arbeit in der VorstandschaftChristoph Kaiser bedanke sich bei Kassiererin Rosi Schwald für ihre gediegene Kassenführung

Wahlen in St. Georgen-Oberkirnach

Guter Besuch bei Vorderwälderversammlung

Sie stellten sich gut gelaunt der Fotografin: (von links) Lisa-Maire Storz, Tobias Dold, Gerhard Klausmann, Stefan Weiss, 2. Vorsitzender, Roland Fichter, Martina Vollmer, Eberhard Beha, Otmar Klausmann Klaus Riesle, 1. Vorsitzender, Frank Aberle, Walter Fichter, Dr. Franz Maus, Zuchtleiter LWA Donaueschingen und Daniel Knörle (Foto Rita Bolkart)

Interessant ging es bei der Vorderwälderversammlung des Zuchtvereins Brigach- Bregtal in St. Georgen- Oberkirnach zu. Dabei ging es um Fachreferate zur Zucht, zur Leistungsprüfung und zur Vermarktung. Bedingt durch Trockenheit und schlechtes Winterfutter war die Milchleistung niedriger als im Vorjahr.

 

Gezeigt wurde, dass der Anteil Biobetriebe beim Wäldervieh am höchsten ist. Positiv ist der Anteil aller Kühe, mehr als jede vierte Kuh hat fünf und mehr Laktationen. Erfreulich ist die Entwicklung des Bullenkälberverkaufs, über 900 konnten über den Donaueschinger Markt versteigert werden, so viele wie noch nie.

 

Es standen  auch Neuwahlen an. Klaus Riesle aus Gütenbach und Stefan Weiss aus Schönwald bleiben 1. und 2. Vorsitzender, Frank Aberle aus St. Georgen- Sommerau Schriftführer, neuer Kassierer ist Eberhard Beha aus Unterkirnach. Im Beirat wurden bestätigt Roland Fichter und Otmar Klausmann aus St. Georgen- Oberkirnach, Walter Fichter aus St. Georgen-Peterzell, Gerhard Klausmann aus St. Georgen-Stockburg und Daniel Knörle aus Unterkirnach. Neu dazu gewählt wurde Lisa-Marie Storz aus St. Georgen-Peterzell. Kassenprüfer sind neu Martina Vollmer aus Unterkirnach und Tobias Dold aus Schonach. 

 

Auszeichnungen in Form von Plaketten wurden vergeben für sieben Betriebe, die einen Stalldurchschnitt von über 6.500 kg Milch erreichten. Die höchste Betriebsleistung von 8.563 kg erzielten Klaus und Pirmin Riesle von der Breiteckhof GbR aus Gütenbach gefolgt von Roland Fichter mit 7.232 kg und Walter Fichter mit 7.012 kg. Es folgten Hubert Thoma aus Vöhrenbach, Martina Vollmer, Klaus Fehrenbach aus Furtwangen- Rohrbach und Otmar Klausmann.  Für Lebensleistungen von über 50.000 kg konnten 37 Kühe geehrt werden. Hier ist der Zuchtverein Brigach-Bregtal stark. Beindruckend war, dass der Betrieb Martina Vollmer mit vier Kühen vertreten war. 

Dr. Franz Maus


Wahlen in Buchenbach am 19.01.2018

Guter Besuch bei Vorderwälderversammlung

Vorstandschaften: (von links) Schriftführer Alexander Schwär St. Peter, Stellvertreter und Kassierer Hans-Georg Eble, Glottertal, Markus Scherer St. Peter, Vorsitzender Andreas Steiert, Freiburg-Kappel, alle aus dem Verein Dreisam-Elztal und mit Plakette, Franz Maus, Zuchtleiter, LWA Donaueschingen, Vorsitzender Mathias Brugger aus Lenzkirch-Saig,  Schriftführerin Christiane Willmann, Siegbert Willmann, Titisee-Neustadt-Schwärzenbach (Plakette), Stellvertreter Christoph Gfell Lenzkirch-Kappel, Eugen Tritschler Titisee-Neustadt-Spriegelsbach (Plakette) und Johannes Hohloch,Tierzuchtberater LWA Donaueschingen

Interessant ging es bei der Vorderwälderversammlung der beiden Vereine Hochschwarzwald und Dreisam-Elztal zu. Neben den Fachreferaten zur Zucht, zur Leistungsprüfung und zur Vermarktung standen auch Neuwahlen an.

 

Es gab wenige Veränderungen: Im Hochschwarzwald gibt es mit Christoph Gfell einen neuen Stellvertreter und im Dreisam-Elztal mit Alexander Schwär einen neuen Schriftführer. Auszeichnungen in Form von Plaketten wurden vergeben für 12 Betriebe, die einen Stalldurchschnitt von über 6.500 kg Milch erreichten. Die höchste Betriebsleistung von 8.448 kg erzielte Alexander Schwär aus St. Peter im Verein Dreisam-Elztal gefolgt von Markus Scherer ebenfalls St. Peter mit 7.853 kg. Dritter wurde Andreas Steiert aus Freiburg-Kappel mit 7.025 kg.

 

Ein enges Rennen gab es im Verein Hochschwarzwald: Die Plakette erhielten die Willmann Knöpfle GbR aus Titisee-Neustadt-Schwärzenbach mit 6.688 kg, die Holzmattenhof GbR aus Lenzkirch-Saig mit 6.613 kg und Eugen Tritschler aus Titisee-Neustadt-Spriegelsbach mit 6.595 kg. Für Lebensleistungen von über 50.000 kg konnten 34 Kühe geehrt werden. Beindruckend war, dass der Betrieb Willmann-Knöpfle GbR aus Titisee-Neustadt-Schwärzenbach gleich mit fünf Kühen vertreten war. 

Dr. Franz Maus

Vorstandschaften: (von links) Schriftführer Alexander Schwär St. Peter, Stellvertreter und Kassierer Hans-Georg Eble, Glottertal, Markus Scherer St. Peter, Vorsitzender Andreas Steiert, Freiburg-Kappel, alle aus dem Verein Dreisam-Elztal und mit Plakette, Franz Maus, Zuchtleiter, LWA Donaueschingen, Vorsitzender Mathias Brugger aus Lenzkirch-Saig,  Schriftführerin Christiane Willmann, Siegbert Willmann, Titisee-Neustadt-Schwärzenbach (Plakette), Stellvertreter Christoph Gfell Lenzkirch-Kappel, Eugen Tritschler Titisee-Neustadt-Spriegelsbach (Plakette) und Johannes Hohloch,Tierzuchtberater LWA Donaueschingen

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

am 12.01.2018 im Gasthaus „Hirschen“ in Bad Dürrheim-Oberbaldingen

> v.lks >neue Vorstandsmitglieder > Mink Heiko, Mink Andreas, Baumann Lothar, Müller Frank, Maurer Andreas, Sauter Markus, Weißhaar Helnar, Schilling Jan, Mossbrugger Markus, Baier Armin. ausgeschieden: Maurer Eduard, Hofer Frank, Schwörer Robert, es fehlt Berchtold Thomas

Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung im „Hirschen“ in Oberbaldingen.

 

Der Vorsitzende, Frank Hofer eröffnete die Versammlung. In seinem Geschäftsbericht spricht der Vorsitzende die schwierige Situation der Milchviehhalter an. Die Milchpreise sind wohl etwas besser geworden, aber ein Abwärtstrend zeichnet sich jetzt schon ab. Der Vorsitzende lässt dann die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2017 Revue passieren. Danach gibt Frank Hofer bekannt, dass er aus privaten Gründen sein Amt als erster Vorsitzender abgeben wird.

 

Der Kassenbericht von Geschäftsführer Karl Gebert vermittelt geordnete Finanzen. Es folgten dann turnusgemäß die Vorstandswahlen bei denen Baumann Lothar aus Immendingen-Zimmern zum ersten Vorsitzenden gewählt wird. Zweiter Vorsitzender wird Andreas Mink aus Seitingen-Oberflacht. Für die ausgeschiedenen Ausschussmitglieder wurden Sauter Markus Behla, Müller Frank Königsfeld-Weiler, Maurer Andreas Kolbingen, Mink Heiko Durchhausen und Schilling Jan aus Kolbingen gewählt.

 

Bei den Ehrungen erhalten Weißhaar Helmar und Maurer Eduard für 25 Jahre Vorstandstätigkeit ein Präsent.

 

Dr. Karl Schwab, Veterinär beim Landratsamt Tuttlingen informiert über Rinderkrankheiten und die Seuchensituation.  Dr. Schwab warnt vor der Blauzungen-Krankheit, Impfung wird empfohlen.  Die Afrikanische Schweinepest, eine Viruserkrankung bei Wild – und Hausschwein könnte  von Tschechien her zu uns kommen. Eine Impfung gibt es nicht, die Wildschweine sollen stärker bejagt werden, sie ist für den Menschen ungefährlich.

 

Marius Weiß vom LWA Tuttlingen überbringt die Grüße des Landratsamtes und informiert über Förderrichtlinien und die Auszahlung der Prämien nach erfolgten Betriebsprüfungen.

 

Peter Haberkorn, Erzeugerberater der Omira Ravensburg, hofft weiterhin auf einen guten  Milchpreis, der Absatz von Milchpulver sei jedoch sehr schwierig. Armin Bücheler vom Landwirtschaftamt Donaueschingen berichtet von einer Fachschule Donaueschingen mit 2 Klassen aber etwas rückläufigen Schülerzahlen. Mit 12000 Milchkühen  sei der Landkreis Schwarzwald-Baar stärkster Kreis in BW.

Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp berichtet vom Marktort Donaueschingen wo im Jahr 2017 insgesamt  29 Zuchtbullen zum Preis von 1936 € verkauft wurden. Das Angebot an Jungkühen konnte leider nicht gesteigert werden, die 32 verkauften Kühe kosteten 1530 €. Außerdem wurden 2474 Bullenkälber zum Preis von 5,56 €/kg versteigert. 582 Kuhkälber brachten 3,68 € / kg.

 

Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele von der RBW informiert über die Entwicklung der Vermarktung, Milchleistungen, Zuchtprogramm und Zuchtwertschätzung. Die erbrachten Milchleistungen der Mitgliedsbetriebe im Jahr 2017 sind trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse im Frühjahr zufriedenstellend.. Der Verein SBH belegt in der RBW einen Mittelplatz mit 7494 kg Milch und 565 kg Fett/Eiweiß.

 

Die höchsten Herdenleistungen erzielten Mink Andreas, Seitingen-Oberflacht mit 9389 kg Milch, Ewald Hubert, Bräunlingen mit 9073 kg Milch, Schilling Jan, Kolbingen mit 9000 kg Milch und Baier Armin, Durchhausen mit 8727 kg Milch.

 

Eine silberne Plakette für mehr als 9000 kg Milch erhielten Mink Andreas, Oberflacht, Ewald Hubert, Bräunlingen und Schilling Jan, Kolbingen. Eine bronzene Plakette der RBW für mehr als 8500 kg Milch  erhielten Mossbrugger Reinhold, Bräunlingen, Baumann Lothar, Immendingen, Vetter Werner, Behla, Baier Armin, Durchhausen,  Hess GbR, Balgheim, und Wetzel GbR, Bräunlingen.

 

Die höchsten Jahresleistungen lieferten Kuh „Orbita“ Ewald Hubert, Bräunlingen mit 13563 kg Milch und „Wandung“ Hofer Frank, Tuttlingen mit 12265 kg Milch.

 

Die Kühe mit der höchsten Lebensleistung stehen im Stall von Andreas Maurer, Kolbingen,Kuh „Herti“, 10 Kälber erbrachte 112813 kg Milch, Kuh „Luziana“ 11 Kälber von Frank Hofer Tuttlingen erbrachte 101664 kg Milch.

 

Weiter informiert Dr. Weidele über die neue Zuchtwertschätzung und  die genomischen Zuchtwerte. Die Vorstellung der wichtigsten Besamungsbullen mit ihren Zuchtwerten und Nachkommen-Bewertungen komplettieren das interessante Referat.

 

Geschäftsführer, Karl Gebert informiert über die geplante Fleckviehschau am 22.04.2018 im Freilichtmuseum Neuhausen o.E.

 

Karl Gebert

v.lks >neue Vorstandsmitglieder > Mink Heiko, Mink Andreas, Baumann Lothar, Müller Frank, Maurer Andreas, Sauter Markus, Weißhaar Helnar, Schilling Jan, Mossbrugger Markus, Baier Armin. ausgeschieden: Maurer Eduard, Hofer Frank, Schwörer Robert, es fehlt Berchtold ThomasRBW Plaketten für hohe Leistungen >v.lks > Schilling Jan, Mossbrugger Markus, Baumann Lothar, Baier Armin, Vetter Werner, Mink Andreas, Hess Markus