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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Auktion am 10. April 2019 in Bad Waldsee

Vielfältiges Angebot in Waldsee, weiterhin hohe Nachfrage nach Zuchtvieh

Pünktlich zum Beginn der Vegetation konnten neben dem großen Angebot an abgekalbtenJungkühen auch 40 Rinder für die Weidesaison angeboten werden.

 

Braunvieh:

 

Komplett geräumt wurde das Angebot an Braunviehbullen, die mit einem sehr hochwertigen Angebot aufwarten konnten. Körsieger wurde ein Cadence-Sohn aus der Zucht der Lang GbR, Biberach. Aus einer Harrison-Jungkuh mit 3,70 % Eiweiß gezogen, überzeugte er mit hohen genomischen Werten für Exterieur und war bestens entwickelt. Als Reservesieger ging ein Seasideray-Sohn von Helmut Schöllhorn, Ummendorf aus der Körung hervor. Seine Prostar-Mutter wurde beim 3.Kalb mit 88 Punkten im Fundament und 87 Punkten im Euter bewertett. Teuerster Bulle war ein von Karl und Martin Rehm, Ochsenhausen gezüchteter Sinatra-Sohn. Mit 124 RZW und sehr hohen Exterieurwerten, war er einem Käufer 1800 € wert.

 

Interessant zeigte sich das Jungkuhangebot bei Braunvieh. Von der Q-Stall Bühler GbR, Bad Waldsee kamen zwei herausragende Jungkühe. Eine fehlerfreie Huretvei-Tochter mit viel Kaliber bestem Euter und 33 kg Marktgemelk erlöste 2250 €. Als zweites folgte eine Auranto-Tochter mit einem hervorragenden Euter. Sie stammte aus dem sehr langlebigen P Stamm und konnte bei Mutter und Großmutter 8 Laktationen vorweisen. Des Weiteren überzeugte eine harmonische, kurz gekalbte Anibay-Tochter von Josef Kienle, Kirchdorf. Den Höchstpreis erzielte mit 2350 € eine Hobava-Tochter von Gerhard Heim, Tettnang die keine Wünsche offen ließ und nach Westfalen verkauft werden konnte. Die 3 aufgetriebenen Rinder konnten flott abgesetzt werden.

 

Eine sehr gute Nachfrage bestand bei den Braunviehzuchtkälbern die mit zum Teil sehr hochwertigen Abstammungen aufwarten konnten.

 

Fleckvieh:

 

Zwei Fleckvieh-Jungbullen waren im Angebot, ein Gucci-Sohn aus einer leistungsstarken Imo-Mutter und ein Hutorio-Sohn aus einer langlebigen Mippo Tochter. Beide Bullen wurden gezüchtet und vorgestellt von Alois Müller, Atzenreute. Nachfrage bestand nur nach dem Hutorio Sohn.

 

Sehr umfangreich zeigte sich die Fleckvieh-Jungkuhkollektion. Vorgestellt werden konnte eine sehr komplette und Roboter gewohnte Haribo-Tochter der Familie Deigendesch, Isingen. Sie trat, bereits schon wieder tragend, ihre Reise an den Hochrhein an. Eine interessante Othello-Tochter stellte die LAZBW, Aulendorf zum Verkauf. Auch sie war Roboter gewohnt und mit bestem Euter ausgestattet und knackte die 2000 € Marke. Sehr frisch abgekalbt präsentierte die Häcker GbR, Gerstetten eine sehr gut entwickelte und leistungsbereite Mint-Tochter.

 

Ebenfalls sehr gefragt waren eine leistungsstarke Evra-Tochter von Jürgen Reklau, Attenweiler und eine enorm entwickelte Wiffzack-Tochter von Alfred Berger, Mieterkingen. Den Tageshöchstpreis erlöste Siegbert Blum, Walbertsweiler für eine Salamander-Enkelin. Sie leistete 3 Wochen nach der Kalbung bereits 35 kg Milch und war mit einem überragenden Euter ausgestattet. Für 2500 € sicherte sich diese Jungkuh ein heimischer Zuchtbetrieb.

 

Die zum Weideauftrieb angebotenen Rinder waren von sehr unterschiedlicher Qualität und konnten flott abgesetzt werden.

 

Holsteins:

 

An der Spitze der Holstein-Bullen stand ein roter Ju Red-Sohn aus der Zucht von Uwe Bauer, Buggensegel. Sehr korrekt im Fundament und eine sehr erfolgreiche Kuhfamilie im Hintergrund machten ihn interessant. Als Reservesieger lief ein bestens entwickelter Cuper-Sohn der Lederer GbR, Kirchberg a.d.M.

 

Von Beginn an kamen die Gebote bei den Holstein-Jungkühen sehr flott. Als erstes machte eine hervorragende Eprysha-Tochter von Josef Wägele, Aitrach auf sich aufmerksam. Mit 35,5 kg Milch und bestem Exterieur erzielte sie 1950 €. Eine kalibrige, frisch abgekalbte Epic-Tochter stellte Egon Braun, Bad Wurzach zum Verkauf. Zwei leistungsstarke Destman-Töchter wurden von Herbert Frick, Bad Waldsee angeboten. Davon überzeugte, eine mit dem höchsten Marktgemelk der Auktion mit 47 kg Milch. Aus der Zucht der Familie Straub, Überlingen kam eine sehr gut entwickelte Frost-Tochter mit 41 kg Milch und einem bestens aufgehängten Euter.

 

Eine überragende Mahuva-Tochter zeigte Armin Arnegger, Markdorf und erlöste dafür 2050 €. Den gleichen Preis erreichte auch eine sehr komplette Mercury-Tochter mit knapp 40 kg Milch von der Paulus GbR, Rheinau. Mit 2250 € am höchsten in der Käufergunst stand eine Roboter gewohnte Eudon-Tochter von der Utz GbR, Rot a.d.Rot. Sie leistete 4 Wochen nach der Kalbung bereits 36 kg Milch bei bester Melkbarkeit und lies im Exterieur keine Wünsche offen.

 

Es zeigte sich erneut, dass fehlerfreie, BTV8-schutzgeimpfte Tiere zu deutlich besseren Preisen abgesetzt werden konnten, da sie keinen Handelsrestriktionen unterliegen und deshalb frei verbracht werden können.

Das kleine Holstein- Kuhkälber Angebot konnte sehr gut abgesetzt werden.

 

Die nächste Großvieh Auktion in Bad Waldsee findet am 15.Mai statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

5

1300

1800

1560

Jungkühe

21

1300

2350

1583

Kühe

1

1700

1700

1700

Kalbinnen

1

1250

1250

1250

Rinder

2

760

780

770

Kuhkälber

13

160

460

239

Fleckvieh:

Bulle

1

1950

1950

1950

Jungkühe

32

900

2500

1607

Rinder

37

360

740

537

Holsteins:

Bullen

9

1300

1500

1356

Jungkühe

60

1100

2250

1605

Kuhkälber

6

160

270

230


Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.


Auktion am 03. April 2019 in Donaueschingen

Am 03. April 2019 standen bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen 302 Kälber zum Verkauf. Die Preise konnten über alle Gattungen anziehen.

 

Die 5 Vorderwälder-Kuhkälber trafen auf eine verhaltene Nachfrage. Die 49 Fleckvieh-Kuhkälber konnten im Preis anziehen und waren im Durchachnitt mit 84 kg kg sehr schwer und erzielten einen Durchschnittspreis von 2,99Euro pro kg und 251 Euro pro Kalb. Zuchtkälber mit Abstammungen konnten im Preis deutlich anziehen.

 

Für die 53 Vorderwälder-Bullenkälbern mit 77 kg Gewicht wurden im Schnitt netto 267 Euro angelegt.. Die 185 Fleckvieh-Bullenkälber machten einen richtigen Preissprung kamen im Durchschnitt auf 427 Euro je Kalb bei 80,5 kg Gewicht. Dies ergibt 5,30 Euro pro kg.Gut entwickelte und enthornte Kälber erreichten über 6,-€ pro kg. Hier konnten die Preise am deutlichsten zulegen.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am .Mittwoch 8.Mai 2019 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

49

49

84

1,48

6,07

Bullenkälber

187

186

80,5

1,88

6,13

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

5

4

76

0,96

2,22

Bullenkälber

54

53

77

1,00

3,52


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 03. April 2019

Steigende Nachfrage nach Kälbern trifft auf knapperes Angebot

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Zur Auktion Anfang April in Herrenberg waren 20 weibliche Nutztiere gemeldet, von denen 20 aufgetrieben waren. Diese sahen sich einer flotten Nachfrage gegenüber.

 

Die Kuhkälber brachten im Schnitt 73,5 Kilogramm auf die Waage und wurden um durchschnittlich 3,46 Euro zugeschlagen. Besonders begehrt waren zwei Gebrauchskreuzungen mit Fleischrassen.

 

Mit 97 aufgetriebenen und verkauften Bullenkälbern war das Angebot abermals eher gering, jedoch von guter Qualität, so dass die Gebote vom Fleck weg zügig kamen. Besonders junge, enthornte und gut in der Entwicklung stehende Kälber realisierten länger nicht gesehene Preise von mehr als 6 Euro pro Kilo.

 

Das mittlere Marktgewicht der Bullenkälber pendelte sich bei 77,7 Kilogramm ein. Pro Kopf mussten 436 Euro netto investiert werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 08. Mai statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

ver-
kauft

Ø-Gew.
kg

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

15

15

73,5

2,88

4,51

3,46

Bullenkälber

97

97

77,7

3,62

6,54

5,61


Auktion am 27. März 2019 in Ilshofen

Enorme Nachfrage nach Fleckviehkälbern

Angeführt wurde die Kollektion der Fleckvieh-Jungkühe von einer sehr euterstarken Mupfel – Tochter mit über 34 kg Tagesgemelk aus der Zucht von Walter Nagel aus Leingarten. Für 1700 Euro sicherte sich diese harmonische Jungkuh ein bayrischer Zuchtbetrieb

Am 27. März fand in Ilshofen die Zuchtvieh- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg statt. Zum Verkauf kamen 43 Stück Großvieh der Rasse Fleckvieh sowie 354 Kälber. Die Jungkühe gaben qualitätsbedingt im Preis etwas gegenüber der letzten Auktion nach, während speziell die Fleckviehbullenkälber um über einen Euro je kg Lebendgewicht gegenüber der Auktion vor vier Wochen im Preis anzogen.

 

Gut nachgefragt waren die drei angebotenen Bullen. Im Mittel erlösten diese 2167.- Euro. Den Spitzenpreis von 2500.- Euro erzielte ein Imperativ – Sohn der aus der Zucht der Helmle GbR in Dalkingen stammte und von der Mayer GbR aus Ellwangen Lindenhof zum Verkauf vorgestellt wurde.

 

Die 40 angebotenen Jungkühe streuten in der Qualität etwas. Hochleistende und typstarke Kühe waren sehr gefragt, während Tiere mit längerem Kalbeabstand in Verbindung mit schwächeren Tagesgemelken nur unter Preiszugeständnissen verkauft werden konnte.

 

Angeführt wurde die Kollektion von einer sehr euterstarken Mupfel – Tochter mit über 34 kg Tagesgemelk aus der Zucht von Walter Nagel aus Leingarten. Für 1700.- Euro sicherte sich diese harmonische Jungkuh ein bayrischer Zuchtbetrieb. Ihr folgte eine körperhafte Humpert – Tochter von der Markert GbR aus Creglingen – Schön, die knapp 29 kg leistete und 2020.- Euro kostete. Vom Betrieb Dangelmeier aus Simmisweiler kamen die nächstplatzierten Jungkühe.

 

Die Zaspin und Hubraum – Töchter überzeugten mit hohen Gemelken von über 30 kg und hervorragendem Exterieur und erlösten 1780.- bze. 1800.- Euro. An fünfter Stelle ging die teuerste Jungkuh des Tages. Hierbei handelte es sich um eine weitere Humpert – Tochter aus der Zucht von Stefan Göggerle aus Dalkingen, die mit 32 kg Milch und sehr viel Harmonie zu überzeugen wusste und 2060.- Euro erlöste. Bis auf zwei Tiere mit Ansagen, die zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurden, wechselte die gesamte Kollektion für durchschnittlich 1503.- Euro den Besitzer.

 

Die 75 angebotenen Kuhkälber brachten das rekordverdächtige Durchschnittsgewicht von 91 kg auf die Waage. Im Mittel erreichten sie einen Nettopreis von 2,76.- Euro je kg Lebendgewicht oder 251.- Euro je Tier.

 

Sehr gefragt waren die 279 aufgetriebenen Bullenkälber. Im Durchschnitt 84 kg schwer erlösten sie 5,39.- Euro netto je kg Lebendgewicht oder 452.- Euro je Tier. Spitzentiere erreichten leicht Kilopreise von 6.- Euro und mehr.

 

Die nächsten Auktionen finden am Mittwoch, den 10. April (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 25. April (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh mit spezieller Weidebullen- und Weiderinderkollektion) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bullen Fleckvieh

3

2000.- -2500.-

2167.-

Jungkühe Fleckvieh

38

1060.- - 2060.-

1503.-