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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 11. März 2020 in Bad Waldsee

Braunvieh:

 

Sehr verhalten war die Nachfrage nach den Braunvieh-Bullen. Körsieger wurde ein Vantast-Sohn aus einer Cadence-Mutter aus dem Betrieb Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Er konnte sehr hohe genomische Werte für Exterieur vorweisen.

 

Bei den Braunvieh-Jungkühen beeindruckte eine leistungsbereite Puck-Tochter der Rehm GbR, Ochsenhausen. Mit knapp 40 kg Milch und Roboter gewohnt erlöste sie 1.950 €. Den gleichen Preis erzielte Martin Riß, Dietmanns für eine sehr elegante Cadura-Tochter die ebenfalls Roboter gewohnt war. Zu überzeugen wusste auch eine zum 2.Mal gekalbte Vox-Tochter von Arthur Ulrich, Essingen. Sehr gut entwickelt leistete sie 41,2 kg Milch und war einem Käufer ebenfalls 1.950 € wert.

 

Das kleine Angebot an Braunviehzuchtkälbern konnte gut verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Der aufgetriebene Fleckvieh Zuchtbulle fand flott einen neuen Besitzer. Der Zazu- Sohn stammte aus einer sehr leistungsstarken Vogt-Mutter aus der Zucht von Alfred Berger, Mieterkingen.

 

Flott lief die Versteigerung der Fleckvieh-Jungkühe. Gleich zu Beginn erzielte eine Humpert-Tochter von Siegbert Blum, Walbertsweiler 2.200 €. Aus dem Betrieb der Familie Deigendesch, Isingen knackte eine euterstarke und Roboter gewohnte Jungkuh ebenfalls die 2.000 € Marke.

 

Zu überzeugen wusste auch eine harmonische Hutill-Tochter aus dem Betrieb Markus Scheuing, Ehingen-Berg. Von der Familie Bertel, Horgenzell wurde eine typstarke Vernando-Tochter zum Verkauf angeboten und erlöste 2.100 €. Ebenfalls 2.200 € erlöste das LAZBW für eine fehlerfreie und Roboter gewohnte Mungo-Tochter mit 33 kg Marktgemelk.

 

Holsteins:

 

Körsieger bei den Holstein-Bullen wurde ein genomisch typisierter Avicii-Sohn von der Erthle GbR, Ulm Eggingen, der auf die bekannte Zuchtkuh Mabelle EX 90 zurück geht. Er erlöste mit 1.950 € auch den höchsten Preis. Gefragt war auch ein Jameson-Sohn aus der gleichen Zuchtstätte.

 

Mit großer Spannung wurde erwartet, wie sich das Fernbleiben der italienischen Kunden auf das Marktgeschehen auswirken würde. Unterstützt durch zahlreiche Kaufaufträge brachten die Holstein-Jungkühe im Durchschnitt 60 € mehr als im Februar. Gleich zu Beginn erlöste Egon Braun, Dietmanns für die mit 45,5 kg leistungsstärkste Jungkuh 1.950 €.

 

Den Tageshöchstpreis von 2.300 € legte ein Stammkunde aus Vorarlberg für eine leistungs- und typstarke Nugget-Enkelin von Thomas Bentele, Adelsreute an. Dieser sicherte sich auch noch eine der leistungsstärksten Jungkühe, eine Sylvert-Tochter, mit 42,7 kg Marktgemelk von Marc Gührer, Kressbronn. Josef Mack, Ellwangen präsentierte eine milchtypische, Roboter gewohnte Album-Tochter mit sehr gutem Euter und 37,3 kg Marktgemelk, die ihm 1.950 € einbrachte. Eine leistungsstarke Commare-Tochter mit 37,1 kg von Familie Weigele, Markdorf ging im Kaufauftrag in den Landkreis Tuttlingen.

 

Die Kuhkälber hatten sehr leistungsstarke Mütter und konnten alle verkauft werden.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch den 15.April 2020 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

1

1300

1300

1300

Jungkühe

11

1300

1950

1568

Kühe

3

1650

1950

1800

Kälber

8

200

250

213

Fleckvieh:

Bullen

1/1

2000

2000

2000

Jungkühe

27/27

1300

2200

1681

Holsteins:

Bullen

6

1300

1950

1492

Jungkühe

59

1250

2300

1670

Kühe

2

1500

1800

1650

Kuhkälber

10

120

210

169


Auktion am 4. März 2020 in Donaueschingen

Unterschiedlicher Märzmarkt in Donaueschingen

Körsieger Fleckvieh, ein typstarker Hayabusa Sohn von Alfred Berger aus Herbert-ingen-Mieterkingen. Verkauft für 2.200 € Mit 600 Euro das teuerste Fleckviehkuhkalb

Bei der zweiten Großvieh-Versteigerung der RBW am 4. März 2020 in Donaueschingen konnten alle vier aufgetrieben Fleckviehzuchtbullen verkauft werden. An der Spitze stand eine enorm entwickelter Hayabusa Sohn aus der Zucht der Familie Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Er stammte aus der bekannten Kuh Kessi, die über 100.000 kg Lebensleistung vorweisen konnte.

 

Als Reservesieger konnte sich aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen ein sehr korrekter Zazu Sohn platzieren. Er stammte aus einer Vogt Bullenmutter. Auch die anderen aufgetriebenen Bullen fanden flott einen neuen Besitzer.

 

Nicht rundum gut verlief der Markt der sieben angebotenen Vorderwälderzuchtbullen: Vier qualitativ gute Buschen konnten passabel verkauft werden, einer wurde am Abend des Markttages veräußert und zwei sind auf der RBW-Homepage eingestellt. Sechs Bullen durchliefen die Bullenprüfstation in Löffingen-Göschweiler. Die vier Klasse II erstgereihten waren mit dreimal 7 in Bemuskelung und einmal 6 und mit je zweimal 7 und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert worden.

 

Der erstgereihte Iggpir hatte Iggardian zum Vater und Piraldo als Muttersvater und wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Er erreichte den höchsten Körindex von 122. Für 1.600 € wechselte er zu einer Züchterkollegen GbR nach Mühlenbach. Am ausgeglichensten und mit Abstand am begehrtesten war der zweitplatzierte Iggrack, ein Sohn des Bullenvaters Igguss. Klaus Duffner aus Haslach bot diesen aus einer langlebigen Rackespmutter stammenden Bullen an, die mit 4,61 Fett- und 3,78 Eiweißprozenten punktete. Ein Züchterkollege aus Lenzkirch-Raitenbuch hat bei 2.350 € die Tafel am längsten oben. Michael Müller aus Mühlenbach hatte den ersten Piwersohn Pigip angeboten. Die Mutter ist eine Gipigtochter mit bester Melkbarkeit und der Euternote 8. Er hatte mit 1.289 die höchsten Tageszunahmen. Der neue Besitzer ist ein Züchterkollege aus dem Glottertal für 1.600 €.

 

Gerhard Klausmann aus St. Georgen-Stockburg hatte mit Maggi einen rumpfigen Magnussohn aus einer Igachymutter im Angebot. Mit 620 kg war er der schwerste Bulle des Marktes und wurde mit 6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert. Mit 1.500 € kam er zu einem Vorderwäldermilchviehbetrieb nach Hornberg-Reichenbach. Ein besonderer Bulle war Igrarob P von Konrad Hermann aus Gütenbach, ein genetisch mischerbig hornloser Igragar PP Sohn aus einer langlebigen Igrob-Tochter. Für ihn war aber auf dem Markt kein Kaufinteressent vorhanden. Bereits am Abend jedoch war der Klasse II Bulle an einen Züchterkollegen in Triberg-Gremmelsbach veräußert worden.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 6. Mai 2020 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am 1. April 2020.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

4

2.000-2.250

2.138

Vorderwälder

Bullen II

3

2.100

1.850

Bullen III

1

1.500

-

Alle Bullen

4

1.500 – 2.350

1.763

 


 

Am 04. März 2020 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 292 Kälber. Die Preise konnten in allen Kategorien anziehen, vor allem die Fleckvieh Bullenkälber konnten deutlich zulegen. Die Vorderwälder Bullenkälber konnten zügig abgesetzt werden, im Mittel erlöste ein 81kg Kalb € 240€.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern war die Qualität gut. Die Kälber waren im Durschnitt 83kg schwer und erlösten 245€ pro Kalb. Herausragend war ein Kalb des reinerbig hornlosen Bullen Vollkommen PP, das von der Familie Wunderle aus Wallbach gezüchtete Kalb stand sehr hoch in der Käufergunst.

 

Für 600€ sicherte es sich ein bekannter Zuchtbetrieb auf der Baar. Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 85kg Durchschnittsgewicht im Bereich der Vormonate. Gut entwickelte Kälber erlösten wieder deutlich über 5,00€. Erfreulicherweise war die Anzahl der Kälber ohne BTV8 Status deutlich rückläufig, was sich im Vermarkungsablauf positiv wieder spiegelte.

 

Die nächste Kälberauktion findet am .Mittwoch 1.April 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

52

52

83

2,20

4,87

Bullenkälber

180

180

85

3,30

5,62

Vorderwälder

Kuhkälber

8

6

78

1,22

1,49

Bullenkälber

52

52

81

1,20

3,38

Körsieger Fleckvieh, ein typstarker Hayabusa Sohn von Alfred Berger aus Herbert-ingen-Mieterkingen. Verkauft für 2.200 €Reservesieger, ein Zazu Sohn von Edwin Schelkle aus HerbertingenMieterkingen gezüchtet, sehr korrekt im FundamentAm ausgeglichensten und mit Abstand am begehrtesten war der zweitplatzierte Iggrack, ein Sohn des Bullenvaters Igguss. Klaus Duffner aus Haslach bot diesen aus einer langlebigen Rackespmutter an. Auf dem Bild sind ein Teil der Nebener-werbslandwirte der Fachschule Donaueschingen zu sehenDas ist der erstgereihte Iggpir mit Iggardian als Vater und Piraldo als Muttersvater. Er wurde von der Breiteckhof GbR in Gütenbach angeboten. Für 1.600 € wechselte er zu einer Züchterkollegen GbR nach MühlenbachMichael Müller aus Mühlenbach hatte den ersten Piwersohn Pigip angeboten. Die Mutter ist eine Gipigtochter mit bester Melkbarkeit und der Euternote 8. Er hatte mit 1.289 die höchsten Tageszunahmen. Der neue Besitzer ist ein Züchterkollege aus dem GlottertalGerhard Klausmann aus St. Georgen-Stockburg hatte mit Maggi einen rumpfigen Magnussohn aus einer Igachymutter im Angebot. Mit 620 kg war er der schwerste Bulle des Marktes und wurde mit 6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erschei-nung eintaxiert. Mit 1.500 € kam er zu einem Vorderwäldermilchviehbetrieb nach Hornberg-ReichenbachMit 600 Euro das teuerste Fleckviehkuhkalb

Kälberauktion in Herrenberg am 4. März 2020

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Das Angebot an weiblichen Nutzkälbern war mit 14 aufgetriebenen Tieren überschaubar und konnte zu leicht gestiegenem Durchschnittspreis vom Markt aufgenommen werden.

 

Angebot und Nachfrage hielten sich hier die Waage. Im Schnitt brachten die Kuhkälber 76,1kg auf die Waage und kosteten 207 Euro pro Kopf beziehungsweise 2,72 Euro pro Kilo.

 

Mit 100 angebotenen, qualitativ hochwertigen Bullenkälbern wurden exakt genauso viele respektive wenige Tiere angeboten, wie im Vormonat. Hier zeigte sich eine allgemein zu beobachtende freundlichere Tendenz am Markt, so dass Spitzenkälber sehr flott zugeschlagen werden konnten und Preise über 5 Euro pro Kilo keine Seltenheit waren.

 

Nicht jeder Kaufwunsch konnte erfüllt werden. Unter dem Strich ergibt sich somit ein Durchschnittspreis von 4,63 Euro pro Kilo bei einem Durchschnittsgewicht von 83,6 Kilo.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 01. April statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

14

14

76,1

2,26

3,24

2,72

Bullenkälber

100

99

83,6

2,44

5,31

4,63


Auktion am 26. Februar 2020 in Ilshofen

Kälberpreise ziehen deutlich an

Insgesamt 395 Tiere standen anlässliche der Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg am 26. Februar in Ilshofen zum Verkauf.

 

Die melkenden Tiere blieben in etwa auf dem Niveau der Vorauktion, die Fleckviehkuh- und Bullenkälber zogen im Preis deutlich an.

 

Holsteins:

 

Aus einer extrem langlebigen Kuhlinie brachte Familie Weidner aus Steinbach eine Commare – Tochter zum Verkauf. Die überaus korrekte Jungkuh erlöste 1460.- Euro und wechselte in die Oberpfalz.

 

Fleckvieh:

 

Vier der fünf angebotenen Jungbullen wurden für durchschnittlich 1925.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein Everoy – Sohn aus einer sehr hochleistenden Kuhlinie von Stefan Göggerle aus Dalkingen, der 2000.- Euro kostete. Ihm folgte ein gut typisierter Hayabusa-Sohn von Andre Pflanz aus Großaltdorf, den sich ein Zuchtbetrieb aus Elsenz zum Spitzenpreis von 2500.- Euro sicherte.

 

Mit einem Durchschnittsgemelk von 29,3 kg präsentierte sich die 35 köpfige Jungkuhgruppe sehr leistungsstark.

 

An der Spitze lief eine Tochter des sehr hoffnungsvollen Bullen Hutill aus der Zucht von Familie Stier aus Schönbronn. Ihr folgte eine mit Trächtigkeitsgarantie angebotene Vulkan – Tochter mit 33 kg Milch von der Markert GbR aus Creglingen – Schön, die 1960.- Euro erlöste. Der Betrieb Weber aus Boxberg stellte mit seiner Miraculix – Tochter die mit 40,1 kg Milch leistungsstärkste Jungkuh, die auch zurecht mit 1980.- Euro den Tageshöchstpreis für sich verbuchen konnte. Zusammen mit der vorgenannten Jungkuh wechselte sie per Kaufauftrag in einen Milchviehbetrieb bei Frankfurt.

Bis auf zwei Tiere, die zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurden, wechselte die gesamte Kollektion für durchschnittlich 1520.- Euro den Besitzer.

 

Deutlich flotter als in den vergangenen Monaten gestaltete sich der Absatz der 50 Kuhkälber. Die im Mittel 79 kg schweren Tiere erlösten einen durchschnittlichen Nettopreis je kg Lebendgewicht von 3,40.- Euro bzw. 259.- Euro je Tier.

 

Auch die Nachfrage nach Bullenkälbern hat sich deutlich belebt. 303 angebotene Tiere brachten ein Durchschnittsgewicht von 83 kg auf die Waage und erlösten 4,57.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 378.- Euro je Tier. Spitzenkälber erreichten wieder die 5,50.- Euromarke.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 11. März (Kälber Fleckvieh) sowie am 25. März (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnitts-
preis

Jungkuh Holsteins

1

-

1460.-

Bullen Fleckvieh

4

1600.- - 2500.-

1925.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1680.-

Jungkühe Fleckvieh

33

1250.- - 1980.-

1520.-


Kälberauktion am 5. Februar 2020 in Donaueschingen

Schöne VW-Bullenkälber

Am 05. Januar 2020 fand die zweite Kälberauktion im neuen Jahr der RBW in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 348 Kälber. Die Preise zeigten sich über alle Kategorien stabil.

 

Das Angebot an Vorderwälder Kuhkälber konnte vom Markt gut aufgenommen werden.. Bei den Vorderwälder Bullenkälber konnten passende Kälber zügig abgesetzt werden, jediglich zu leichte Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen., im Mittel erlöste ein 81 kg Kalb € 244€.

 

Bei den Fleckvieh Kuhkälbern war die Qualität gut und konnte zügig abgesetzt werden. Die Kälber waren im Durschnitt mit 79kg etwas leichter als sonst und erlösten 210€ pro Kalb.

 

Das Angebot an Fleckvieh Bullenkälber bewegte sich mit 84 kg Durchschnittsgewicht im Bereich der Vormonate. Gut entwickelte Kälber erlösten über 4,50€. Erfreulicherweise war die Anzahl der Kälber ohne BTV8 Status deutlich rückläufig, was sich im Vermarkuungsablauf positiv wieder spiegelte.

 

Die nächste Kälber und Großviehversteigerung findet am Mittwoch 4. März 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

52

52

79

1,86

3,42

Bullenkälber

233

233

84

2,02

4,78

Vorderwälder

Kuhkälber

10

10

78

1,40

2,50

Bullenkälber

52

51

81

1,00

3,42


2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.