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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 08. August 2018 in Bad Waldsee

Großes Angebot lockt viele Interessenten nach Waldsee

Braunvieh:

 

Der Spitzenbulle der Rasse Braunvieh, ein genomisch typisierter Cadura Sohn mit 124 GZW und tadellosem Exterieur erlöste 1650,-€ und kommt in Nordrhein Westfalen zum Deckeinsatz. Gezüchtet wurde er von Jürgen Held, Donaustetten. Der Reservesieger, ein Hochform-Sohn aus einer Huray-Bullenmutter wurde von Helmut Schöllhorn, Ummendorf vorgestellt und verkauft.

 

Vom gleichen Betrieb stammte auch die teuerste Jungkuh. Eine enorm typstarke und mit bestem Euter ausgestattete Erado-Tochter knackte die 2000,-€. Ebenfalls sehr gefragt war eine Roboter gewohnte Anibay-Tochter von Marc Gührer, Kressbronn.

 

Fleckvieh:

 

Sehr hochwertig waren die zwei aufgetriebenen Fleckviehbullen. Körsieger wurde ein Wattking-Sohn aus einer Manton-Mutter. Sehr gut entwickelt und mit 3,73% Eiweiß bei der Mutter konnte er für 2250,-€ verkauft werden. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von Alfred Berger, Mieterkingen. Ein Mint-Sohn aus dem gleichen Bestand, trat die Reise nach Italien an.

 

Extrem unterschiedlich von der Qualität präsentierten sich die Fleckviehjungkühe. Während gute Qualitäten gefragt waren und gut bezahlt wurden, konnten schwache Tiere nur mit Preiszugeständnissen verkauft werden. Sehr elegant präsentierte Edwin Schelkle, Mieterkingen eine mittelrahmige Hotrocket-Tochter mit hervorragendem Fundament und Euter und erlöste für dafür 1950,-€. Eine enorm typstarke Hubraum-Tochter stellte Alfred Berger, Mieterkingen zum Verkauf. Dieses hervorragende Exterieur war einem Käufer 1900,-€ wert. Für das gleiche Geld fand eine Vlinno-Tochter von Anton Braun, Achstetten mit einem sehr guten Euter einen neuen Besitzer.

 

Holsteins:

 

Ein sehr harmonischer Kaluscho-Sohn von der Erthle GbR, Eggingen wurde Körsieger bei den Holstein-Bullen. Die 89 Punkte-Mutter ist eine Halbschwester der Mutter von Booman. Der Reservesieger stammte aus der Zucht von Uwe Bauer, Buggensegel. Der Avenue-Sohn zeigte ein fehlerfreies Fundament, stammte aus einer sehr langlebigen Kuhfamilie und ist vom Pedigree für Roboter Betriebe geeignet.

 

Aus einem für die Sommermonate sehr großen Jungkuhangebot konnten die Holstein-Interessenten auswählen. Trotz der großen Stückzahl entwickelte sich ein flotter Marktverlauf. Gefragteste Jungkuh war eine Roboter gewohnte Climax-Tochter von Willi Schmeh, Horgenzell; mit 47,3 kg Marktgemelk konnte sie für 2050,-€ verkauft werden.

 

Der Betrieb Holger Bertsch, Jagsthausen stellte 5 sehr gute, leistungsstarke Jungkühe zum Verkauf. Eine sehr harmonische Mateo-Tochter mit einem hervorragendem Euter erlöste 1900,-€ und eine sehr frisch gekalbte und bestens entwickelte Brekem-Tochter konnte für den gleichen Preis verkauft werden. Aus der Zucht von Matthias Abele, Westhausen kam eine rote Fireman-Tochter zum Verkauf und fand für 1800,-€ einen neuen Besitzer. Von Ulrich Kümmel, Essingen kam eine euterstarke Mercury Tochter. Die Holstein Zuchtkälber konnten verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2

1300

1650

1475

Jungkühe

8

1300

2000

1650

Kühe

1

1500

1500

1500

Kuhkälber

17

180

410

310

Fleckvieh:

Bulle

2

1850

2250

2050

Jungkühe

29

800

1950

1365

Holsteins:

Bullen

4

1300

1550

1425

Jungkühe

72

900

2050

1497

Kuhkälber

13

70

160

140


Auktion am 02. August 2018 in Donaueschingen

Ordentliches Marktergebnis

Das ist der Spitzenbulle Igpiri, der mit 1.244 g die höchsten Tageszunahmen hatte.  Er war begehrt, bei 1.900 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten eines Züchters aus Winden. Angeboten wurde Igpiri von Franz Buchholz aus Mühlenbach

Acht Bullen wurden auf dem Augustmarkt 2018 in der Donauhalle angeboten. Der Marktverlauf hätte etwas besser sein können. Vier Bullen wechselten für 1.575 € den Besitzer, das ist gleich viel wie auf dem Vorjahresmarkt bei etwa gleichem Preisniveau. Sieben Bullen hatten die Bullenprüfstation Göschweiler mit guten Ergebnissen durchlaufen, sechs waren in Klasse II und nur zwei in Klasse III einsortiert, ein Zeichen für eine gute Marktqualität. Die restlichen Bullen sind unter www.rind-bw.de eingestellt.

 

An der Spitze liefen zwei harmonische Iggardiansöhne: Igpiri, von einer langlebigen Pirastochter abstammend, hatte mit 1.244 g die höchsten Tageszunahmen und wurde mit je 6 in der Bemuskelung und in der Äußeren Erscheinung bewertet. Er war begehrt, bei 1.900 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten eines Züchters aus Winden. Angeboten wurde Igpiri von Franz Buchholz aus Mühlenbach.

 

Der zweitplatzierte Iggim war der jüngste Marktbulle und auch mit je 6 in der Bemuskelung und in der Äußeren Erscheinung eintaxiert. Seine Mutter, die Gimarktochter Wenke besticht im Fettgehalt und in der Melkbarkeit und hat einen Milchwert von 110. Matthias Schill auf Freiburg-Kappel bot Iggim an, Käufer ist ein Züchterkollege aus Görwihl für 1.500 €. Der drittplatzierte Ragossohn Rapiga verließ zum Anschlagspreis von 1.500 € den Ring zugunsten eines Züchters aus St. Geogen-Stockburg. 6 war die Note in Bemuskelung und als einziger erzielte er die Note 7 in der Äußeren Escheinung. Seine Mutter, die Pirastochter Scarlett besticht mit 7 Kälbern, 116 Milchwert, Euternote 8 und 340 Tage Zwischenkalbezeit. Stefan Weiss aus Schönwald hat ihn angeboten.

 

Die folgenden drei Klasse II Bullen blieben ohne Gebot. Dagegen wechselte der Klasse III Bulle Markrag, ein Markpirsohn aus einer Ragerotochter mit 116 Milchwert von Klaus Duffner aus Haslach für 1.400 € an einen Züchterkollegen aus Gütenbach.

 

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Händy: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

3

1.633

1.500 – 1.900

Bullen Klasse III

1

1.400

-

alle Bullen

4

1.575

1.500 – 1.900

 


 

Am 2. August 2018 wurden bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen 329 Kälber angeboten und bis auf eines alle verkauft. Die Preise gaben entsprechend der aktuellen Marktlage nach.

 

Die 21 Vorderwälder-Kuhkälber wogen im Schnitt 77 kg und kamen auf einen Durchschnittspreis von 144 Euro je Kalb. Die 54 Fleckvieh-Kuhkälbern fanden ebenfalls flott neue Besitzer. Der Durchschnittspreis gab etwas nach auf 3,16 Euro pro kg und 267 Euro je Kalb. Am höchsten gesteigert auf 510 Euro wurde ein Herzkönig-Kuhkalb aus dem Betrieb von Hubert Ewald in Bräunlingen. Es folgte eine Miami-Kuhkalb von der Schneider GbR aus Dietingen. Die Mütter konnten Leistungen von über 10000 kg Milch aufweisen.

 

Aufgrund der Futterknappheit im Norden gaben die Preise der Bullenkälber deutlicher nach. Für die 53 Vorderwälder-Bullenkälbern mit 80 kg wurde im Schnitt netto 225 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 2,80 Euro.

 

Die 201 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Durchschnitt auf 402 Euro je Kalb bei 81 kg Gewicht. Dies ergibt 4,98 Euro pro kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 6. September 2018 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

54

54

83

1,00

5,73

Bullenkälber

201

201

81

1,49

5,57

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

21

21

77

1,00

4,03

Bullenkälber

54

53

80

1,37

3,60

Das ist der Spitzenbulle Igpiri, der mit 1.244 g die höchsten Tageszunahmen hatte.  Er war begehrt, bei 1.900 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten eines Züchters aus Winden. Angeboten wurde Igpiri von Franz Buchholz aus MühlenbachDer zweitplatzierte Iggim war der jüngste Marktbulle und auch mit je 6 in der Bemuske-lung und in der Äußeren Erscheinung eintaxiert. Matthias Schill auf Freiburg-Kappel bot Iggim an, Käufer ist ein Züchterkollege aus Görwihl für 1.500 €Der drittplatzierte Ragossohn Rapiga verließ zum Anschlagspreis von 1.500 € den Ring zugunsten eines Züchters aus St. Georgen Stockburg. Seine Mutter, die Pirastochter Scarlett besticht mit 7 Kälbern, 116 Milchwert, Euternote 8 und 340 Tage Zwischenkal-bezeit. Stefan Weiss aus Schönwald hat Rapiga angebotenMarkrag, ein Markpirsohn aus einer Ragerotochter mit 116 Milchwert von Klaus Duffner aus Haslach wechselte für 1.400 € an einen Züchterkollegen aus Gütenbach

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 02. August 2018

Trockenheit in Bullenmastgebieten drückt auf den Preis

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Nachdem in den vergangenen Monaten rekordverdächtige Preise für Nutzkälber realisiert werden konnten, hat sich die Marktlage innerhalb der vergangenen Wochen deutlich verändert. Neben dem saisonal bedingt rückläufigen Preisniveau drücken die Ertneausfälle im Norden der Republik zusätzlich auf die Preisbremse.

 

Die 14 angebotenen weiblichen Kälber zur Weitermast oder Aufzucht pendelten sich nach flotten Vormonaten wieder bei 3,25 Euro ein, wobei hier ein breites Gewichtsspektrum die Vergleichbarkeit etwas einschränkt.

 

Der beschriebene Trend bei den männlichen Nutzkälbern ist überregional zu spüren, so dass ein Schnittpreis von 4,95 Euro je Kilo beziehungsweise 395 Euro pro Kopf unter dem Strich steht. Am gefragtesten waren Kälber mit guten Masteigenschaften um die 80 Kilo, welche dann auch größtenteils über 5 Euro zugeschlagen werden konnten. Tiere mit Mängeln konnten nur mit deutlichen Preisabschlägen abgesetzt werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 06.September statt.

 

Preisspiegel

 

Aufge-
trieben

ver-
kauft

D-Gew.

Preisspanne/kg,
netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

14

14

86,2

2,04

4,00

3,25

Bullenkälber

112

112

79,9

2,17

5,76

4,95


Auktion am 26. Juli 2018 in Ilshofen

Angespannte Futtersituation in den Bullenmastregionen Norddeutschlands drückt Kälberpreis

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine hervorragende  Siwil – Tochter mit 31 kg Milch und Trächtigkeitsgarantie von Familie Schmid aus Hüttlingen – Mittellengenfeld. Sie erlöste auch den Tageshöchstpreis

Am 26. Juli fand die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen statt. Neben 30 Jungkühen und einer Zweitkalbskuh kamen 408 Kälber zum Verkauf. Sowohl bei den Jungkühen als auch bei den Kuhkälbern gestaltete sich der Marktverlauf flott zu leicht nachgebenden Preisen. Die Fleckviehbullenkälber trafen auf eine - vor allem aus Norddeutschland – verhaltenere Nachfrage und gaben im Preis nach.

 

Holsteins:

 

Die von Familie Weidner aus Künzelsau–Steinbach angebotene Booman–Tochter leistete 37,5 kg Milch bei fehlerfreiem Exterieur und erlöste 1520.- Euro.

 

Fleckvieh:

 

Die 30 angebotenen Jungkühe leisteten im Durschnitt 29,8 kg Milch. An der Spitze ging eine hervorragende Siwil–Tochter mit 31 kg Milch und Trächtigkeitsgarantie von Familie Schmid aus Hüttlingen–Mittellengenfeld. Sie erlöste mit 1980.- Euro auch den Tageshöchstpreis. Preislich folgten mit 1800.- Euro eine robotergewohnte Manor–Tochter von der Schmidt GbR aus Kochendorf, eine Raffzahn–Tochter vom Betrieb Rechner aus Reisenbach sowie eine Wille–Tochter von Familie Stier aus Untermünkheim-Schönenberg und eine Vaudela–Tochter vom Betrieb Kappes aus Bobstadt die zwischen 1780.- und 1760.- Euro kosteten. Bis auf ein Tier mit Euteransage wechselte die gesamte Kollektion für durchschnittlich 1555.- Euro den Besitzer.

 

Die 65 angebotenen Kuhkälber trafen auf eine gute Nachfrage und erlösten netto 3,4.- Euro je kg Lebendgewicht bei einem Durchschnittsgewicht von 79 kg.

 

Mit 341 Tieren war der Auftrieb bei den Bullenkälbern wieder deutlich stärker als in den vergangenen Monaten. Hier wirkt sich leider die zum Teil sehr angespannte Futtersituation in den Bullenmastregionen Norddeutschlands negativ auf die Nachfrage und somit auch auf den Preis aus. Im Mittel erlösten die durchschnittlich 82 kg schweren Tiere 5,25.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 428.- Euro je Tier. Allerdings geht in nachfrageschwächeren Zeiten die Preisschere sehr weit auseinander. Gute junge Kälber im Gewichtsbereich von 65 bis 85 kg erlösten meist noch über 6 Euro je kg, während alte, überschwere oder Kälber mit Nabelansagen deutliche Preisabschläge hinnehmen mussten.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 8. August (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 30. August (Großvieh u. Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel:

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkuh Holstein

1

-

1520.-

Kuhkälber Holsteins

2

100.- - 200.-

150.-

Jungkühe Fleckvieh

29

1300.- - 1980.-

1555.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1420.-


Bullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 14. April 2018

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche Entwicklung

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte Familie Burkhardt am Samstagabend zahlreiche Gäste und Kaufinteressenten aus nah und fern auf ihrem Betrieb in Würzbach willkommen heißen. Vor Beginn der Auktion stellte Hans-Jochen Burkhardt live aktuelle Vererber vor, die er in seiner Herde momentan einsetzt, darunter auch der Altbulle BW Ingo, von welchem im späteren Verlauf des Abends bereits Söhne angeboten werden konnten. Dieser Bulle überzeugt insbesondere durch seine hervorragenden Kalbeeigenschaften.

 

Die Versteigerung unter der Leitung von Auktionator Markus Werner begann mit dem Körsieger, dem Bullen BW Horko PP*, welcher mit 9-8-8 gekört worden war und mit astreinen Zuchtwerten zu überzeugen wusste. Der Bulle aus dem langlebigen R-Stamm der Familie Burkhardt war dem Käufer 2900 Euro wert und er darf künftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Linienalternativ zeigt sich die Abstammung des Bullen BW Varo Pp, der mit alternativem Vater, hoch bewerteter Mutterlinie, enormem Seitenbild sowie hervorragenden Körnoten von 8-8-8 aufwarten konnte. Er konnte um 2800 Euro in den Kreis Rottweil zugeschlagen werden. In der Versteigerungsreihenfolge folgte der Bulle BW Digma Pp*, ein Sohn des auch in der künstlichen Besamung eingesetzten Bullen BW Diamant, welcher mit den höchsten Zuchtwerten aller angebotenen Bullen zu überzeugen wusste und in einem spannenden Bieterduell letztendlich um 3100 Euro in die Ortenau zugeschlagen werden konnte.

 

Preislich folgte ihm der Bulle mit den höchsten täglichen Zunahmen von annähernd 1800g, der Bulle BW Dieter PP*, welcher 3000 Euro erlöste. Der BW Diamant-Sohn BW Dante PP*, ebenfalls mit besten Zuchtwerten ausgestattet, verbleibt um 2600 Euro im Nordschwarzwald. Neben weiteren Söhnen der Bullen BW Diamant, BW Hordy und BW Ingo konnte mit dem Bullen BW Hermes PP* eine weitere Linienalternative angeboten werden. Dieser CSW Hans-Sohn wird künftig im Kreis Karlsruhe im Einsatz sein und war seinem Käufer 2500 Euro wert.

 

Im Anschluss an die erfolgreiche Versteigerung hatten die Besucher wiederum die Möglichkeit, sich bei Speis und Trank auszutauschen. Auch der neu angebaute Stall stand den Gästen offen und konnte besichtigt werden.

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche EntwicklungBW Dieter PP*, der Bulle mit den höchsten täglichen ZunahmenBW Hermes PP* ist linienalternativ gezogen

Hofauktion Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler am 14. April 2018

Bei strahlendem Frühjahrswetter fand zum ersten Mal die Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 14 Jungbullen, zwei Altbullen und neun Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof - Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell. Es waren Züchter aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem CN-Rex-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 105 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von Markus Felix. Der Bulle leitete als erster die durchweg flotte Versteigerung ein und konnte schließlich für 3.600 Euro nach Slowenien verkauft werden.

 

Spitzenpreise erzielten auch der CN-Mateo Sohn vom Betrieb Markus Felix und der CN-Ultra Sohn vom Betrieb Bernd Heinzmann. Beide Bullen waren ebenfalls mit 8/8/8 gekört worden und konnten innerhalb des RBW-Zuchtgebiets verkauft werden.

 

Aus dem Züchterstall von der Spieler GbR wurde ein heterozygot hornloser Taifun-Sohn, nach Frankreich ins Limousin-Hauptzuchtgebiet verkauft. Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.600 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden,

 

Die acht Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit drei tragenden Rindern, die alle mit einem hohen RZF aufwarten konnten. Hier waren auch mehrere Interessenten vor Ort, die kräftig mit boten und somit für ein starkes Bieterduell sorgten. So konnte ein behörntes Rind vom Betrieb Markus Felix, eine Polar-Tochter, für 3.000 € in die Ortenau verkauft werden.

 

Weiter ging es mit den gedeckten Rindern. Auch diese fanden reißenden Absatz. Eine Kanos-Tochter, gezüchtet von Bernd Heinzmann stach besonders hervor. Ein Landwirt aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald konnte sie nach einer spannenden Auktion schließlich zu sich nach Hause nehmen. Die Rinder erzielten somit bei einer regen Auktion im Durchschnitt 2.250 €.

 

Insgesamt war es ein erfolgreicher Auftakt, eine Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg zu etablieren. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof verkauft werden.


Hinterwälder-Auktion am 13. April 2018 in Schönau

Vier Bullen, zwei männliche Fresser und fünf weibliche Tiere verkauft

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den Einkauf

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. April 2018 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.488 € versteigert. Damit wurden nur die Hälfte Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt. Fünf Bullen blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage als Angebote eingestellt. Gut verlief dagegen der Markt für die beiden Fresser und die fünf weiblichen Tiere, hier fanden alle Tiere neue Besitzer. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen drei wechselten in Zuchtbetriebe des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er hatte gute 1.031 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung. Auf der Schau im letzten Jahr war er mit seiner Mutter Reservesieger. Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag für die Haltung Matthias Schneider. Für zwei weitere Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage vorhanden. Zum einen für einen Ronlabsohn mit zweimal Note 6 und für einen Silhaxensohn mit zweimal Note 5. Dass auch die beiden Spitzenbullen für die Milchviehhaltung ohne Gebot blieben, überraschte von der Klasse der Bullen etwas. Beide hatten über 1.050 g tägliche Zunahmen und waren mit 7 und einmal 8 hoch bewertet. Auch die Mütterleistungen waren gut. Ein Grund könnte die R- Abstammung sein, weil die Käufer andere bevorzugten.

 

Es fand dann der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, seinen Käufer für 1.400 € in Manfred Schelshorn aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus Münstertal. Dann erlebte man ein Bieterduell bis auf 1.650 € für den ersten Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller. Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer des mit 5 in B und 6 in AE bewerteten Walsilnap. Zum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter der letzten beiden Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg. Ein weiterer Waltersohn von ihm blieb auch im Überstand.

 

Die Kalbin war begehrt, für 1.200 € wechselte sie von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Auch die vier Rinder waren gesucht: Eine sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Die beiden Rinder von Pascal Serr aus Sasbachwalden kommen für 600 beziehungsweise 650 € über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel im Nordrhein-Westfalen. Im Zuchtgebiet bleibt eine weiteres schönes Rind, eine Konap-Tochter, Konrad Klingele aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angeboten.

 

Zwei Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg hat sie angeboten. Beide wogen mit 352 kg gleichviel und waren sich im Exterieur auch sehr ähnlich. Der eine wechselte zum Anschlagspreis von 1.300 € an Norbert Säger aus Buggingen und der andere zum gleichen Preis zu Wolfgang Allgaier nach Blaubeuren.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

1

1.500

-

Bullen Klasse III

4

1.483

1.400 – 1.650

Bullenfresser

2

1.300

-

Kalbin

1

1.200

-

Rinder

4

750

600 – 1.100

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den EinkaufWalsilnap, der erste Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller, war mit 1.650 € am begehrtesten. Manfred Kuttler (rechts) aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer, Felix Schätzle aus Todtnau-Präg präsentiert ihnDas ist der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, mit seinen Käufer Manfred Schelshorn (rechts) aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus MünstertalDiese Kalbin war begehrt, sie wechselte von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Vorführer ist Felix SchätzleDiese sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt (rechts) aus Albbruck-KuchelbachEs hat sich gelohnt, dass Pascal Serr aus Sasbachwalden seine beiden Rinder nach Schönau brachte. Sie kommen über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel in Nordrhein-WestfalenIm Zuchtgebiet bleibt dieses schöne Rind, eine Konap-Tochter. Konrad Klingele (rechts) aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angebotenZwei schöne Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg  hat sie angeboten. Zum Anschlagspreis von 1.300 € wechselte dieser zu Wolfgang Allgaier (rechts) nach BlaubeurenZum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter dieses Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg. Vorgeführt wird der Bulle von Diana Heteny aus Münstertal

11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018 Arena Hohenlohe in Ilshofen

Der Süden geht gemeinsam voran

arena_siegertiere_07256

Beim gemeinsamen Markt des Fleischrinderverband Bayern e.V und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. am 19. und 20. Januar 2018 konnten Bullen und Jungrinder von sechs verschiedenen Rassen versteigert werden.

 

Die schon seit mehreren Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) und des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt, so dass ein sehr interessantes Angebot an Zuchttieren geboten wurde.

 

Insgesamt wurden 98 Tiere aufgetrieben, 94 Jungbullen und vier Elite Jungrinder.

Der Marktverlauf war sehr erfreulich. Besonders rege war die Nachfrage nach Angus und Limousin.

Das gesamte Auktionsbild war dadurch geprägt, dass mittlerweile fast ausschließlich genetisch hornlose Bullen angeboten waren.

Besonders belebend wirkte die gezielte Nachfrage durch Kunden aus der Schweiz. Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin werden für Nachkommen in unserem Nachbarland sorgen.

 

In der imposanten Arena Hohenlohe wurden die Besucher mit der Vorstellung der Siegerbullen (Sieger, Reservesieger, Bemuskelungssieger) der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Hereford, Limousin, und Pinzgauer auf die Auktion eingestimmt. Dabei entstand ein sehr eindrucksvolles Bild der züchterischen Leistungen.

In der gut besuchten Auktionshalle übernahm Auktionator Markus Werner die Regie. Erstmals im Einsatz für die Fleischrinder, trug er auch hier durch seine professionelle Arbeit zu einer lebendigen und erfolgreichen Auktion bei.

 

Die Extensivrassen Galloway und Zwergzebu wurden auch dieses Jahr wieder in der sogenannten „Stillen Auktion“ angeboten.

 

Jungzüchter

Fester Bestandteil der Fleischrindertage ist seit vielen Jahren der Jungzüchterwettbewerb. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW). Die JungzüchterInnen zeigten ihr Geschick, wie ihre Zuchttiere optimal präsentiert werden. Dabei legten die Richter Wert auf Blickkontakt zu den JungzüchterInnen und bewerteten deren Reaktionen auf das geführte Tier.

Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 JungzüchterInnen in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

 

Angus

Insgesamt wurden 38 Angusbullen, davon 9 Aberdeen Angus für die Auktion aufgetrieben. Dieses breite Angebot stammte von insgesamt 15 Zuchtbetrieben, davon 5 aus Baden-Württemberg.

Körsieger wurde bemerkenswerterweise der mit 8/8/8 gekörte Prinz Sohn Paolo, aus dem Zuchtbetrieb von Manfred u. Christine Winhart, Herrieden. An zweiter Stelle und damit Reservesieger wurde der kompakte und typvolle Fritz Sohn Fredi aus dem Zuchtbetrieb Klaus Raps, Bindlach. Den Bemuskelungssieger, der Lancester Sohn Lord und das angebotene AA-Elite Jungrind stellte der Zuchtbetrieb Bauereiß, Colmberg.

10 Angus Bullen aus Baden-Württemberg haben ebenfalls einen neuen Besitzer gefunden. Alleine 6 dieser Bullen stammen aus der Zucht von Peter Schumacher, Heidelberg. Drei davon Aberdeen Angus, darunter auch der mit 3.500 € begehrteste, Turn On Sohn aus einer Killin Tochter, Tobi. Ebenfalls beeindruckend der von Hertfelders, Kreßberg, angebotene Bulle Coldplay. Dieser mit 8/8/7 gekörte Bulle wies zur Körung starke 1.334 g tägliche Zunahmen bei BIO-Fütterung auf und deckt zukünftig in der Schweiz. Der vom Betrieb Kosma, Benningen, angebotene AA Bulle mit einem UK-D Pedigree bleibt der Landeszucht erhalten und wechselte für 2.700 € den Besitzer. Vom Betrieb Lindner, Vellberg, wechselten zwei Bullen den Besitzer wobei einer im Land bleibt und einer zukünftig in Bayern decken wird.

 

Charolais

Im Angebot standen acht hornlose Vererber. Den hornlosen Körsieger Carlo, aus einer Tillstar Mutter, stellte mit einer Bewertung von 7/8/7 Thomas Rott, Aidlingen. Zum Reservesieger gekört wurde der Heynckes-Sohn Hugo des Züchters Christian Spona, Markt Bibart. Über den Bemuskelungssieger und damit über einen Doppelerfolg freute sich ebenfalls Thomas Rott. Dieser mit 7/8/6 gekörte FHZ Janosch Sohn aus einer Arif Mutter, wies ordentliche 1.400 g tägliche Zunahmen zur Körung auf und bleibt in Baden-Württemberg. Der jüngste seiner 4 Bullen, ein reinerbig hornloser Hestor Sohn aus einer Virgil Mutter ging für 2.600 € in die Schweiz.

Zu einem Durchschnittspreis von 2.540 € haben alle Charolais Bullen einen Käufer gefunden.

 

Fleckvieh-Simmental

Sehr erfreulich ist die stabile Angebotsentwicklung der Rasse Fleckvieh-Simmental am Markt. Von den zwölf Bullen aus fünf bayerischen Betrieben waren zehn reinerbig hornlos.

Sieger und Bemuskelungssieger mit den Körnoten 8/9/7 wurde der typ- und bemuskelungsstarke reinerbig hornlose Elf-Sohn Erlkönig aus der Zuchtstätte Fech GbR, Buttenwiesen. Dieselbe Zuchtstätte stellte mit einem Stratego-Sohn den Reservesieger und konnte somit einen Dreifacherfolg erlangen.

Der Durchschnittspreis von 2.430 € spiegelte allerdings leider nicht die angebotene Qualität wieder und es konnte somit nicht an den Vorjahreserfolg angeknüpft werden. Bei der gebotenen Qualität sollte es sich allerdings auch im Laufe der Zeit im restlichen Bundesgebiet herumsprechen, dass die Süddeutschen Fleischrindertage auch bei dieser Rasse eine TOP Adresse sind.

 

Limousin

Die Limousinkollektion präsentierte sich auch dieses Jahr wieder auf sehr hohem Qualitätsniveau, was sich in den Körergebnissen verdient widerspiegelte.

Der Zuchtbetrieb Andreas Lamparth, Altensteig, stellte dabei den Körsieger. Der behornte Casimir-Sohn „Cesar“ überzeugte die Körkommission in allen Bewertungskriterien, 9/8/8 war sein verdientes Körergebnis. Mit dem gleichen Ergebnis stand der Lewin-Sohn „Landor“ vom Zuchtbetrieb Gerhard u. Johannes Büttner, Krombach, an zweiter Stelle. Der schwerste Bulle dieser Kollektion, ein TST Tarzan-Sohn, präsentierte eindrucksvoll das Fleischleistungspotential der Rasse und wurde Bemuskelungssieger. Johannes Fehn, Steinbach, stellte diesen mit 8/9/7 bewerteten Bullen vor.

Von den 27 aufgetriebenen Bullen stammten leider nur 7 aus Baden-Württemberg. Drei der Bullen vom Betrieb Spieler, Ampfelbronn. Am stärksten hierbei der mit 8/8/8 bewertete und starken 1.323 g täglichen Zunahme aufgetriebene hornlose Uranos Sohn aus einer Calvi Mutter. Dieser Bulle deckt zukünftig im Odenwald. Neben dem Körsieger Cesar bot der Betrieb Lamparth noch einen weiteren behornten Bullen an. Ein imposanter mit 8/8/8 bewerteter Sohn des Interbreed Champions und Landessiegers Boy Scout, der glücklicherweise der Landeszucht erhalten bleibt. Der reinerbig hornlose Bulle Indor, ein Index Sohn aus einer Barman Tochter vom Betrieb Böttinger, Gechingen, wurde mit 8/7/8 bewertet und bleibt ebenfalls im Land. Der dritte aufgetriebene behornte Bulle stammte vom Betrieb Lutz, Seewald. Dieser Erode Sohn aus einer Urville Tochter brachte stramme 1.461 g tägliche Zunahmen zur Körung auf die Waage und wurde ebenfalls mit 8/8/8 bewertet. Er deckt zukünftig in Bayern.

Insgesamt konnte bei den Limousin Bullen immerhin noch ein Durchschnittspreis von 2.810 € erzielt werden.

 

Hereford

Erstmals auf der Auktion wurden Tiere der Rasse Hereford angeboten. Zwei Bullen und zwei Jungrinder, alle Tiere reinerbig hornlos, konnten verkauft werden. Der sehr typvolle und sehr gut bemuskelte Bulle „Sir“ aus der Zuchtstätte Rösch GbR, Wangen, stand an der Spitze, gefolgt von UE Fritz, der von Norbert Uebler, Hirschbach, vorgestellt wurde.

Die beiden sehr typvollen Hereford Rinder der Rösch GbR brachten am Auktionstag jeweils 600 kg auf die Waage und fanden beide Ihre Liebhaber. Eines bleibt im Schwarzwald, das andere geht nach Bayern.

 

Pinzgauer

Die Rasse Pinzgauer ist wegen ihrer begehrten Fleischqualität längst aus dem Alpenraum herausgewandert und findet begeisterte Züchter in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Vier Zuchtbetriebe stellten mit sieben Bullen und einem Jungrind ein interessantes genetisch hornloses Angebot.

An der Spitze der Pinzgauer Bullen stand mit einem UE Windstone-Sohn aus dem Zuchtbetrieb von Norbert Uebler, Hirschbach, ein 8/7/8 gekörter mischerbig hornloser Bulle. Den Reservesieger, einen Bastian-Sohn, mit gleichem Körergebnis stellte ebenfalls Norbert Uebler.

Das Jungrind aus dem Betrieb Wolfgang Wild, Monheim, wurde nach Sachsen verkauft.

 

Das breite Angebot und die hervorragende Qualität aller Zuchttiere aus einer Vielzahl von bayerischen und baden-württembergischen Zuchtbetrieben bestätigte die Attraktivität der Süddeutschen Fleischrindertage erneut. Auf ein Wiedersehen 2019 in Ansbach!

 

 

Marktspiegel - 11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

35 2.990 3.900

 Charolais

8 2.540 4.000

 Fleckvieh Fleisch

9 2.430 3.600

 Limousin

26 2.810 3.300

 Pinzgauer

2 2.100 2.200

 Hereford

1 2.000 2.000

 Rind Angus

1 2.100 2.100

 Rind Hereford

2 1.850 1.900

 Rind Pinzgauer

1 1.600 1.600

 

Astrid Roswag, Dr. T. Sommer