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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Hinterwälder-Auktion am 12. Oktober 2018 in Schönau

Hinterwälder in Schönau - Erfreulich guter Herbstmarkt

Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Seine Mutter
Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung
in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus
Münstertal (links) bot den Burschen an.

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. Oktober 2018 wurden fünf Bullen gekört. Erfreulicher Weise konnten vier Bullen aus der Milchviehhaltung verkauft werden. Damit konnte die Nachfrage nicht voll befriedigt werden.

Der nicht verkaufte Bulle aus der Mutterkuhhaltung ist zum verkauf hier eingestellt.

Die Bullenqualität war mit nur Klasse III-Tieren nicht besonders gut. Man sah den Tieren in der Bemuskelung die Trockenheit dieses Jahres an, auch die Zunahmen waren schwächer als sonst.

Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Das ist kein Wunder, denn seine Mutter kommt auf gute 114 MW- Punkte. Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus Münstertal bot den Burschen an, ein Züchterkollege aus dem Kleinen Wiesental in Raich-Oberhäuser steigerte ihn für 1.650 €. Der zweitplatzierte Roronhum hatte mit 892 die höchsten Zunahmen und mit 7 in B und 6 in AE die beste Bewertung. Klaus Kiefer aus Aitern bot diesen Bullen an, für 1.500 € ging er im Kaufauftrag auf die Schwäbische Alb . Zum Anschlagspreis von 1.400 €  vergleichsweise günstig ging der jüngste Bulle Humsilnap, den Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg anbot. 5 in B und 6 in AE war die Körbewertung. Interessant war, dass die Mutter Fortuna in Stuttgart Bad Cannstatt 2018 ausgestellt war. Mit ebenfalls 1.650 € - wie der Spitzenbulle - wechselte der Waltersohn Waltlab von Hubert Schätzle.

Eine schöne Kalbin komplettierte das Angebot. Für das seit April tragende Tier mit Silfälb als Vater konnten 1.100 € erzielt werden. Manfred Kuttler aus dem kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg bot es an.

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. April 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Text und Bild: Dr. Maus

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Milch

4 1.550 1.400 - 1.650

Kalbin

1 1.100  
Der erstgereihte Humlabe erzielte mit 118 Punkten den höchsten Körindex. Seine Mutter
Elfriede war Mittelalterreservesiegerin der letztjährigen Schau und war auch für die Ausstellung
in Cannstatt vorgesehen. Seine Bewertung war 6 in B und 5 in AE. Fridolin Wiesler aus
Münstertal (links) bot den Burschen an.Der zweitgereihte Roronhum hatte mit 892 die höchsten Zunahmen und mit 7 in B und
6 in AE die beste Bewertung. Klaus Kiefer bot diesen Bullen an, für 1.500 Euro kam er im Kaufauftrag
auf die Schwäbische Alb.Zum Anschlagspreis von 1.400 Euro kaufte die Gemeinde Münstertal vergleichsweise
günstig den jüngsten Bullen Humsilnap, den Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg anbot. 5 in B und
6 in AE war die Körbewertung. Er kommt in die Haltung Schneider im Ortsteil Stohren.Mit ebenfalls 1.650 Euro - wie der Spitzenbulle - wechselte der Waltersohn Waltlab von Hubert SchätzleDiese schöne Silfälbkalbin bot Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-
Hohenegg an.Die Katalog Nummer 5 - ein Silhaxen Sohn aus einer Singbaer Mutter ist noch zu haben. Bei Interesse bitte Kontakt mit Herr Preiser: 0172 / 964 5246, Fax: 07653 / 960 655

Auktion am 10. Oktober 2018 in Bad Waldsee

Flotte Nachfrage nach Zuchtvieh in Bad Waldsee

Diese Anibay-Tochter ist der Hauptgewinn beim Braunviehtag

Braunvieh:

Zwei genomisch typisierte Bullen standen an der Spitze. Körsieger wurde ein Cadura-Sohn von Jürgen Held, Donaustetten, sehr gut entwickelt und mit sehr hohen Zahlen für Exterieur und Melkbarkeit stand er auch in der Käufergunst ganz oben. Den Reservesieger stellte der Betrieb Peter Rohmer, Kirchdorf. Der Hotspot-Sohn stammte aus einer sehr hoch eingestuften Paypoly-Tochter.

Aus der Braunvieh-Kollektion stachen zwei Jungkühe besonders hervor. Eine sehr harmonische Puck-Tochter von Martin Hensler, Deuchelried mit bestem Euter. Sie wurde für 2000,-€ verkauft. Eine Anibay-Tochter von Edwin Kling, Murrwangen zeigte ein überragendes Exterieur und erlöste 2600,-€. Diese Jungkuh ist der Hauptgewinn bei der Verlosung am Braunviehtag am 28.Oktober in Waldsee. Gesponsort wird dieser Preis von der Firma Lely.

Die Braunvieh-Zuchtkälber erlösten stabile Preise.

 

Fleckvieh:

Ein hochkarätiges Angebot stand den Kaufinteressenten bei den Fleckvieh Bullen zur Verfügung. Ganz vorne stand ein genomisch typisierter Herzschlag-Sohn aus der K-Linie der Familie Berger, Mieterkingen. Sehr gut entwickelt und beste genomische Werte war er einem Käufer aus dem Schwarzwald 2550,-€ wert. Ein weiterer Herzschlag- Sohn, gezüchtet und vorgestellt von Alois Müller, Atzenreute wurde Reservesieger. Er stammte aus einer leistungsstarken Vanel-Tochter, war gut entwickelt und zeigte ein hervorragendes Fundament.

Gleich zwei Jungkühe aus der Zucht der Familie Bertel, Horgenzell konnten bei den Fleckvieh-Jungkühen vorgestellt werden. Eine sehr harmonische Manuap-Tochter mit bestem Euter, sowie eine enorm typstarke Evra-Tochter mit 33 kg Milch.

Ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten war eine sehr gut entwickelte Hurrican- Tochter aus der Zucht von Martin Albrecht, Gingen.

 

Holsteins:

Ein Tribune- Sohn der Familie Straub, Überlingen wurde Körsieger. Er bestach durch seine enorme Entwicklung und konnte bei der Mutter enorm hohe Inhaltsstoffe vorweisen. Der Reservesieger kam aus der Zucht der Erthle GbR, Eggingen. Der Kaluscho-Sohn war genomisch untersucht und stammte aus einer mit 91 Punkten excellent eingestuften Lauthority-Tochter.

Von sehr guter Qualität zeigten sich die Holstein-Jungkühe. Viele frisch gekalbte Kühe mit bestem Exterieur, und zum Teil Roboter gewohnt standen den Kaufinteressenten zur Verfügung. Dieses Angebot wurde auch honoriert. Eine in allen Belangen überzeugende Tribune-Tochter der Familie Straub mit 42,6 kg Marktgemelk wurde für 2300,-€ nach Vorarlberg verkauft. Aus der Zucht von Elmar Kuon stammte eine bestens entwickelte Commander-Tochter mit 36 kg Milch und erlöste 2150,-€. Von Anton Wägele, Aitrach wurde eine Frost-Tochter mit einem sehr gut aufgehängten Euter für 2000,-€ verkauft. Aus dem gleichen Bestand wechselte eine harmonische Jentin-Tochter für 2050,-€ ebenfalls nach Vorarlberg. Eine weitere Frost-Tochter mit 41 kg Milch stellte der Betrieb Egon Braun, Dietmanns zum Verkauf. Aus der Zucht von Thomas Bentele, Ravensburg stammte eine zum zweiten Mal gekalbte ArchiveRed-Tochter mit einem bestens aufgehängten Euter. Sie war Roboter gewohnt und wurde mit 43 kg Milch verkauft.

Die Holstein Kuhkälber konnten den Preis halten.

 

Matthias Schupp

 

 

 

Preisspiegel:

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2 1.300

1.400

1.350

Jungkühe

20 1.000 2.600 1.553

Kühe

2 1.200 1.500 1.350

Kuhkälber

12 150 500 262

Fleckvieh:

Bullen

3 1.600 2.550 2.033

Jungkühe

23 1.000 1.850 1.537

Holsteins:

Bullen

7 1.050 1.400 1.271

Jungkühe

55 1.300 2.300 1.644

Kühe

5 1.100 1.950 1.610

Kuhkälber

16 100 280 179

Auktion am 04. Oktober 2018 in Donaueschingen

Überraschend guter Markt Vorderwälder- Großviehmarkt in Donaueschingen am 4. Oktober 2018

 

Zehn Bullen und eine Kuh wurden auf dem Oktobermarkt 2018 in der Donauhalle angeboten. Dass sich ein guter Marktverlauf einstellte, war nicht unbedingt zu erwarten. Neun Bullen wechselten für 2.000 € den Besitzer und die Olefaztochter erzielte 1.150 €. Neun Bullen hatten die Bullenprüfstation Göschweiler mit guten bis sehr guten Ergebnissen durchlaufen, sieben waren in Klasse II und nur drei in Klasse III einsortiert, ein Zeichen für eine gute Marktqualität.

Der nicht verkaufte Bulle ist unter www.rind-bw.de eingestellt.

 

Es konnten zwei Testbullen ausgewählt werden, Nummer 3 und 4 für 2018. Isco, ein Iggardiansohn aus der Mittelaltersiegerin der Schau St. Märgen 2017, Beauty mit GZW 127 wurde mit der Bewertung 8 in B und 7 in AE in die Klasse 1 rangiert. Ein Züchter aus Furtwangen wollte ihn sich sichern und steigerte ihn auf 3.100 €. Anbieter war die Breiteckhof GbR in Gütenbach. Zweiter Testbulle war Pigrag, der erste Pigdian II Sohn aus einer Ragosmutter mit MW 122. Er war als erstes Kalb der Kuh gut entwickelt und mit je 6 in B und AE bewertet. Stefan Weiss aus Schönwald erzielte den Garantiepreis durch die Rinderunion. Dann kamen die Deckbullen. Als erstes Igpira mit Iggardian als Vater und Piraldo als Muttersvater von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Mit 2.050 wurde er teuerster Nichttester. Mit je 7 in B und AE war er bewertet und gehört nun einem Züchter in einer Teilgemeinde von Titisee-Neustadt. 1.900 € wurde für einen weiteren Pigdian II Sohn aus ebenfalls einer Ragosmutter wie der Testbulle Pigrag angelegt. Karl Fix aus Mühlenbach bot ihn an. Er war gleich bewertet wie der Halbbruder. Er wurde im Kaufauftrag für einen Zuchtbetrieb in Steinen ersteigert. Der jüngste Bulle kam auf 1.850 € Er erzielte mit 1.319 g die höchsten Zunahmen und wurde mit je 7 in B und AE bewertet. Muttersvater war auch Piraldo. Er wechselte von Roland Storz aus St. Georgen-Peterzell zu einem Haltungsbetrieb nach Elzach in den Ortsteil Prechtal. Michael Müller aus Mühenbach hatte zwei Radgipasöhne aus Igachymütter im Angebot. Beide waren gleich bewertet mit 7 in B und 6 in AE. Radigach wurde für 1.600 € im Kaufauftrag für einen Zuchtbetrieb in Mühlenbach ersteigert, Ragiga für 1.500 nach Schuttertal-Schweighausen. Zwei der drei Klasse III Bullen fanden ebenfalls neue Käufer, zu Zuchtbetrieben in Lenzkirch und Breitnau. Anbieter waren Hans-Georg Eble aus Glottertal-Föhrental und Roland Fichter aus St. Georgen-Oberkirnach.

Die Breiteckhof GbR hatte eine gute Olefaztochter angeboten, sie gab sehr gute 25,2 kg Milchmenge und 2,23 kg pro Minute Melkbarkeit. Leider waren keine Gebote im Ring zu sehen. Anschließend kam ein Verkauf zustande für 1.150 € zu einem Betrieb außerhalb des Zuchtgebietes.

 

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 6. Dezember 2018 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser  0172/9645246.

 

Im Jahre 2019 wird das Großvieh der Rassen Vorderwälder und Fleckvieh gemeinsam angeboten in den ungeraden Monaten Januar, März, Mai, Juli, September und November. Die Kälbermarkte bleiben monatlich.

 

Text & Bild: Dr. Maus

 

Preisspiegel:

Vorderwälder

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

9

1.500 – 3.100

2.000

Jungkuh

1

1.150

 

 


 

Donaueschinger Kälbermarkt

 

Am 4. Oktober 2018 stand bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen ein umfangreiches Angebot von 396 Kälbern zum Verkauf. Dank insgesamt guter Qualität konnten sich die Preise überwiegen nochmals befestigen.

Die 26 Vorderwälder-Kuhkälber wogen im Schnitt 80 kg und kamen auf einen Durchschnittspreis von 137 Euro je Kalb. Hier blieben 4 zu leichte Kälber im Überstand. Die 49 Fleckvieh-Kuhkälber erzielten einen Durchschnittspreis von 3,05 Euro pro kg und 252 Euro je Kalb mit 83 kg.

Für die 83 Vorderwälder-Bullenkälbern mit 80 kg Gewicht wurde im Schnitt netto 240 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,01 Euro. Die 235 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Durchschnitt auf 421 Euro je Kalb bei 83 kg Gewicht. Dies ergibt 5,06 Euro pro kg.

Die nächste Kälberversteigerung findet schon am Mittwoch, 31. Oktober 2018 im Anschluss an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

49 49 83 1,61 5,28

Bullenkälber

235 235 83 1,00 5,75

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

26 22 80 0,79 2,44

Bullenkälber

85 83 80 1,57 3,70
Der jüngste Bulle kam auf 1.850 €. Er erzielte mit 1.319 g die höchsten Zunahmen und wurde mit je 7 in B und AE bewertet. Muttersvater war Piraldo. Er wechselte zu einem Haltungsbetrieb nach Elzach in den Ortsteil Prechtal. Lisa Marie Storz führt den Pracht-kerle aus dem Betrieb ihres Vaters Roland aus St. Georgen- PeterzellMichael Müller aus Mühenbach hatte zwei Radgipasöhne aus Igachymütter m Angebot. Beide waren gleich bewertet mit 7 in B und 6 in AE. Radigach wurde für 1.600 € im Kaufauftrag für einen Zuchtbetrieb in Mühlenbach ersteigertZweiter Testbulle war Pigrag, der erste Pigdian II Sohn aus einer Ragosmutter mit MW 122. Er war als erstes Kalb der Kuh gut entwickelt und mit je 6 in B und AE bewertet. Stefan Weiss aus Schönwald erzielte den Garantiepreis durch die Rinderunion1.900 € wurde für einen weiteren Pigdian II Sohn aus ebenfalls einer Ragosmutter wie der Testbulle Pigrag angelegt. Karl Fix aus Mühlenbach bot ihn an. Er war gleich bewer-tet wie sein Halbbruder. Im Kaufauftrag wechselte der zu einem Zuchtbetrieb in SteinenErster und mit 2.050 € teuerster Nichttester wurde Igpira mit Iggardian als Vater und Piraldo als Muttersvater von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Mit je 7 in B und AE war er bewertet und gehört nun einem Züchter in einer Teilgemeinde von Titisee-NeustadtIsco, ein Iggardiansohn aus der Mittelaltersiegerin der Schau St. Märgen 2017, Beauty mit GZW 127 wurde mit der guten Bewertung 8 in B und 7 in AE in die Klasse 1 rangiert. Er wurde Testbulle. Pirmin Riesle von der Breiteckhof GbR präsentiert ihnDie Breiteckhof GbR hatte eine gute Olefaztochter angeboten, sie gab sehr gute 25,2 kg Milchmenge und 2,23 kg pro Minute Melkbarkeit. Leider waren keine Gebote im Ring zu sehen. Anschließend kam ein Verkauf zustande für 1.150 € zu einem Betrieb außerhalb des Zuchtgebietes

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 04. Oktober 2018

Weiterhin Käuferfreundliche Preistendenzen bei guter Qualität

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Die Lage am Markt für Nutzkälber bleibt weiterhin schwierig, so dass sich für den Bullen- und Kälbermäster aktuell weiterhin günstige Einkaufsmöglichkeiten bieten.

 

Die Nachfrage ist nach wie vor selektiv, so dass Tiere mit Mängeln nur zu sehr günstigen Konditionen am Markt zu platzieren sind. Umso deutlicher muss die durchgängig gute Kälberqualität auf dem Oktobermarkt hervorgehoben werden.

 

Die 22 angebotenen Kuhkälber wurden vom Markt aufgenommen und zügig um 2,93 Euro je Kilo bzw. 239 Euro pro Kopf verkauft. Gesucht ist das mastfähige Kalb im mittleren Gewichtsbereich. Zu alte Kälber drückten auf den Preis.

 

Für männliche Nutzkälber musste im Schnitt 4,98 Euro/kg angelegt werden. Gesucht waren gut entwickelte, enthornte Kälber ab 60 kg. Der Kopfpreis pendelte sich bei 396 Euro ein und bot somit günstige Einkaufsmöglichkeiten für die Bullenmast und Fressererzeugung.

 

Vier männliche Fresser konnten um 2,84 Euro/kg verkauft werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet aufgrund des Feiertags bereits am Mittwoch 31. Oktober statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

ver-
kauft

Ø-Gewicht

Preisspanne
je kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

22

22

81,5

1,68

4,00

2,93

Bullenkälber

98

98

79,5

2,53

5,44

4,98

Fresser m

4

4

212,2

2,42

3,13

2,84


Auktion am 27. September 2018 in Ilshofen

Großes Angebot trifft auf gute Nachfrage

ilshofen_auktion_09_2018_fleckviehjungkuh_kat_92_klenk_09978_2

Am 27. September fand in Ilshofen die mit 490 Tieren gut beschickte Auktion der Rinderunion Baden Württemberg statt. Die melkenden Tiere erfreuten sich einer stabilen Nachfrage und wechselten zu konstanten Preisen die Besitzer. Bei den Kälbern stieg der Durchschnittspreis gegenüber den Vormärkten qualitäts- und nachfragebedingt spürbar an.

 

Nachdem dieses mal leider keine Holsteintiere im Angebot waren, begann die Versteigerung gleich mit dem von Stefan Göggerle aus Dalkingen angebotenen Monaco – Sohn aus einer hochleistenden Webal – Tochter. Der Bulle beeindruckte durch seine hervorragende Entwicklung und seinem tadellosen Exterieur und wurde für 2350.- Euro verkauft.

 

Mit 53 melkenden Tieren war hier das Angebot sehr umfangreich mit einer breiten und hochwertigen Spitze. So leisteten die sechs in der Spitzengruppe laufenden Jungkühe im Durchschnitt 31,9 kg Milch und bestachen durch ihr weit überdurchschnittliches Erscheinungsbild. An erster Stelle lief die mit 36 kg Milch leistungsstärkste Jungkuh. Hierbei handelte es sich um eine typvolle Evergeen – Tochter vom Betrieb Klenk aus Fautsbach, der gleich bei seiner ersten Auktionsbeschickung einen tollen Einstand feierte und mit einem sehr guten Preis von 2100.- Euro belohnt wurde. Er nutzte zum einen die Unterstützung seiner zuständigen Aussendienstmitarbeiterin Frau Mühleis und wie mehrere andere Beschicker auch den Auktionservice der RBW.

 

Ihr folgte eine sehr junge, aber enorm entwickelte Zapfhahn – Tochter vom Betrieb Rechner aus Reisenbach sowie eine kompletten Hutera – Enkelin von der Kemmler – Landwirtschafts GbR aus Kusterdingen, die auch noch eine tolle Ulemo – Tochter in der Spitzengruppe platzieren konnte. Komplettiert wurde das Spitzensextet von einer Evra – Tochter von Familie Haag aus Berwinkel sowie einer Hades – Enkelin vom Betrieb Sperr aus Bölgental. Die Preise dieser sechs Kühe bewegten sich zwischen 2020 und 2200.- Euro. Bis auf ein Tier mit erhöhtem Zellgehalt, das zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurde, wechselte die gesamte Kollektion zügig für durchschnittlich 1630.- Euro den Besitzer. 23 Jungkühe wurden von bayrischen Milchviehbetrieben erworben.

 

Sowohl bei den Kuh- als auch bei den Bullenkälbern konnte sich der Preis erholen. Dies lag sicherlich auch an der stabileren Nachfrage aber auch an der Kälberqualität. Viele Betriebe haben es sich zu Herzen genommen, die Kälber nicht unter 65 kg anzubieten und die Qualität insgesamt war sehr gut.

 

Die 72 angebotenen Kuhkälber wogen im Durchschnitt 81 kg und erlösten netto je kg Lebendgewicht 3.06.- Euro bzw. 248.- Euro je Tier. 364 Bullenkälber kamen bei einem Durchschnittsgewicht von 83 kg auf einen Nettopreis von 5,10.- Euro je kg Lebendgewicht bzw. 423.- Euro je Tier. Spitzenkälber erlösten wieder über 6.- Euro netto je kg Lebendgewicht.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 10. Oktober (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 26. Oktober (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bulle Fleckvieh

1

-

2350.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1400.-

Jungkühe Fleckvieh

51

1300.- - 2200.-

1630.-