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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 09. Juni 2021 in Bad Waldsee

Kat. 11 Antonov-Tochter aus dem Betrieb Michael Schmaus, Rot a. d. Rot

Brown Swiss

 

Ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Angebot stand bei den Brown Swiss-Tieren zum Verkauf. Die Nachfrage an Tieren übertraf das Angebot bei weitem! Jürgen Held, Donaustetten stellte den Körsieger der Juni-Auktion. Der sehr gut entwickelte Casanova-Sohn aus einer hochleistenden Anibay-Tochter mit 10.500 kg bei 3,58% Eiweiß aus der Kuhfamilie von Erafax, konnte für 1.550 € zugeschlagen werden. Mit Figaro x Cadura x Payssli wies der Reservesieger, gezüchtet von Alfred Karrer, Raggen und bestens vorgestellt von Helmut Schöllhorn aus Ummendorf, eine interessante Kombination auf. Seine hohen genomischen Zahlen für Melkbarkeit, Kalbeverlauf und Fitness überzeugten.

 

Die zum Verkauf stehenden Brown Swiss-Jungkühe waren mit über 32 kg Marktgemelk sehr leistungsstark. Die Spitzenjungkuh, eine sehr breite und harmonische Bisto-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Helmut Schöllhorn, bestach durch ihr langes, fest angebundenes Voreuter bei idealer Strichlänge. Sie erzielte den Tageshöchstpreis und ging in einen Holsteinbetrieb nach Niedersachsen.

 

Von Michael Schmaus, Rot a. d. Rot wurde eine Antonov-Tochter aus einer Prossli-Mutter, die bei 6 Kälbern im Schnitt über 11.200 kg bei 3,78% E leistete, angeboten. Diese große, typstarke Kuh mit bester Melkbarkeit knackte ebenfalls die 2.000 €-Marke. Eine sehr feine, milchstarke Hobas-Zweitkalbskuh aus dem Betrieb von Edwin & Daniel Kling, Rot a. d. Rot stand ebenfalls hoch in der Käufergunst

 

Die aufgetriebenen Kälber überzeugten in ihrer Qualität und konnten zu einem Durchschnittspreis von 250 Euro verkauft werden.

 

Fleckvieh

 

Aus seiner züchterisch hoch interessanten Kuhfamilie bot Alfred Berger, Herbertingen einen Giorgio-Sohn an. Der typisierte Jungbulle zeigte sich überdurchschnittlich in seiner körperlichen Entwicklung, wie auch im Fleischansatz und ging als Siegerbulle aus der Körung hervor. Bei hohen Inhaltsoffen und viel Milch war der nahe Verwandte zu Erasmus und Ephraim einem Käufer aus dem Raum Isny über 2.000 € wert. Aus einer Rauwat-Tochter in der siebten Laktation präsentierte Helmut Schöllhorn, Ummendorf einen sehr harmonischen Weissensee-Sohn.

 

Aus dem saisonbedingt etwas kleineren Angebot konnten mehrere hochkarätige Spitzentiere vorgestellt werden. Den Anfang machte eine komplette und mit bestem Euter ausgestattete Husam-Tochter von der Häcker GbR, Gerstetten. Mit nahezu 30 kg Marktgemelk und bester Melkbarkeit konnte sie über Kaufauftrag in den Landkreis Göppingen vermittelt werden. Züchterisch interessant war u. a. eine Eversun-Tochter von Markus Scheuing, Ehingen.

 

Die Schwester vom Besamungsbullen Imiliano überzeugte mit stolzen 35 kg Milch und ihrem extrem wuchtigen Typ – beste Doppelnutzung! Sie bleibt in Oberschwaben. Stütze der Auktion war der Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum, Wald mit 17 aufgetriebenen Fleckvieh-Jungkühen. Aber nicht nur die Stückzahl, sondern auch die Qualität war überdurchschnittlich. So konnten drei seiner Tiere in der Spitzengruppe vorgestellt werden.

 

Einem Zuchtbetrieb hat eine frisch abgekalbte Hilfinger-Tochter besonders imponiert. Die wüchsige Jungkuh gefiel mit feinem Knochenbau und einem langen, flachen Euterkörper. Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand eine ansprechende und quellige Hutera-Enkelin, die ihren Ursprung selbst in einer tiefen Kuhfamilie des Käufers hat. Ansprechendste und teuerste Kuh der Kollektion war eine Vorum-Enkelin, die in allen Merkmalen überzeugte und bei knapp 35 kg Marktgemelk keine Wünsche offenließ. 

 

Holsteins

 

Ein Barrett-Sohn vom Zuchtbetrieb Knupfer aus Hochdorf war nicht nur Körsieger, sondern auch der gefragteste Bulle dieser Auktion. Der Zuchtbulle glänzte mit RZG 140, sehr hoher Inhaltstoffvererbung und einer Mutter, die bereits im zweiten Kalb mit 88 Punkten bewertet ist. Auffallend war jedoch auch die unglaubliche Entwicklung dieses erst jährigen Bullen. Ebenfalls mit genomischem Ergebnis wurde ein Solitair P-Sohn aus der DS Georgia-Familie verkauft. Mit einem RZG von 145 fand der elegante Bulle aus der Zucht von Thomas Bentele, Adelsreute schnell einen Käufer. Für die Freunde der Hornloszucht war dieses mal wieder ein sehr korrekter Adrian PP-Nachkomme mit im Auktionskontingent. Der komplett schwarz gezeichnete Bulle überzeugte mit seinem korrekten Körperbau und viel Ausstrahlung.

 

Mit der ersten auktionierten Jungkuh, die bereits über 2.000 € kostete, startete eine flotte Auktion. Diese Overbec-Tochter vom Zuchtbetrieb Weigele aus Markdorf war mit 44 kg Milch nicht nur die leistungsstärkste Jungkuh der Auktion, sondern zeigte auch ein hervorragendes Euter. Sehr gefragt war auch eine Nikkelback-Tochter vom Zuchtbetrieb Daniel Hofer, Neukirch. Die mittelrahmige Jungkuh mit 33,6 kg Milch war mit einem sehr hohen und fest angesetzten Hintereuter ausgestattet. Der Betrieb Claudius Schele aus Argenbühl verkaufte eine körperstarke Bovino-Tochter mit sehr guter Beckenlage und besten Fundamenten. Diese Jungkuh geht auf eine Mutter und eine Großmutter mit jeweils 9 Kälbern zurück.

 

Ebenfalls mit interessanter Abstammung war eine Bonjour-Jungkuh von der Erthle GbR aus Eggingen im Angebot. Großmutter dieser exterieurstarken Jungkuh ist die EX-91 bewertete Pronto Calina. Ihr hoch angesetztes Hintereuter mit deutlichem Zentralband und optimaler Strichplatzierung machte sie zum absoluten Must have. Martin Renz aus Braunsbach in Hohenlohe verkaufte eine Flavio-Tochter mit 33 kg Milch und optimaler Melkbarkeit. Die mittelrahmige Jungkuh war ausgesprochen harmonisch und fehlerfrei in allen Merkmalen. Wie auch die anderen erwähnten Jungkühe wurde auch sie jenseits der 2.000 €-Marke zugeschlagen. Nach diesem flotten Markt hoffen wir wieder auf größere Stückzahlen für die kommenden Monate. 

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch, den 14. Juli 2021 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Brown Swiss:

Bullen

4/3

1300

1550

1383

Jungkühe

7/7

1350

2050

1736

Ältere Kühe

2/2

1550

1900

1725

Zuchtkälber

6/6

180

320

250

Fleckvieh:

Bullen

2/1

2050

2050

2050

Jungkühe

22/22

1200

2400

1793

Holsteins:

Bullen

7/4

1300

2000

1663

Jungkühe

33/33

1100

2150

1756

Ältere Kühe

2/2

1500

1600

1550

Kat. 11 Antonov-Tochter aus dem Betrieb Michael Schmaus, Rot a. d. RotKat. 14 Bisto-Tochter aus dem Helmut Schöllhorn, UmmendorfKat. 821 Bostoni-Tochter aus dem Betrieb Erthle, EggingenKat. 823 Bonjour-Tochter aus dem Betrieb Erthle, Eggingen

Kälberauktion am 02. Juni 2021 in Donaueschingen

Kälberpreise im Höhenflug

Kat.Nr. 236
Schöne VW-Bullenkälber

Am 02. Juni 2021 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Die Auktion war mit 277 Kälbern für die Jahreszeit gut beschickt. Die Preise erreichten ein Rekordniveau im Vergleich der letzten Jahre.

 

Das Angebot an Vorderwälder-Kuhkälber war diesmal sehr klein und war schnell vergriffen. Bei den Vorderwälder-Bullenkälber entwickelte sich bei sehr guter Qualität ein sehr zügiger Marktverlauf. Bei  81kg waren die Kälber etwas leichter wie gewohnt. Im Durchschnitt erlöste ein 81 kg Kalb 305€.

 

Optimale Kälber erreichten sogar einen Durchschnittspreis von über 4 €/kg.

 

Auch die Fleckviehkuhkälber konnten sich in der Preisspirale nochmals nach oben entwickeln. Für einen Paukenschlag sorgte ein mit 129 GZW sehr hoch typisiertes Kuhkalb aus der Zucht von Philipp Ewald aus Bräunlingen. Dieses Kalb sicherte sich ein Kaufinteressent aus der Ortenau für über 700€.

 

Die Fleckvieh-Bullenkälber knackten im Durschnitt die 6 € Marke. Gut entwickelte Kälber entwickelten sich sogar deutlich darüber. Im Durchschnitt erlöste ein 82 kg Kalb 500€.

 

Die nächste Kälberauktion in Donauseschingen findet  am Mittwoch den 7. Juli 2021 statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

41

41

85

1,43

5,02

Bullenkälber

195

195

82

2,20

7,33

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

3

3

78

2,11

2,59

Bullenkälber

38

38

81

2,18

4,46


Kälberauktion in Herrenberg am 02. Juni 2021

Bullenkälberpreise auf Höhenflug

Die im Angebot befindlichen 24 weiblichen Kälber konnten gut vom Markt aufgenommen werden und fanden zügig einen neuen Besitzer. Insbesondere Kälber im mittleren bis schweren Gewichtsbereich waren gut nachgefragt.

 

Bei gut 73kg Durchschnittsgewicht konnten pro Kopf 237 Euro oder pro Kilo 3,27 Euro erlöst werden.

 

Leider extrem knapp war das Angebot an männlichen Kälbern. Wer sich jedoch dazu entschieden hatte, seine Kälber auf der Auktion anzubieten, wurde mit langen nicht gesehenen Preisen belohnt.

 

Das auch überregional knappe Angebot kombiniert mit einer regen Nachfrage aus den Mastgebieten führte zu einem deutlichen Preisanstieg, welcher in einem Schnittpreis von 6,12 Euro netto pro Kilo resultierte. Besonders gesucht waren Kälber ab 70 Kilo, die deutlich über Schnitt bezahlt wurden.

 

Zusätzlich konnte ein männlicher Fresser mit 176kg zu 560€ abgesetzt werden.

 

Nutzen Sie als Beschicker Ihre Auktion vor Ort, um die besten, transparenten Preise zu erzielen!

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 07. Juli statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew-

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

24

24

72,5

1,49

3,92

3,27

Bullenkälber

104

104

78,7

1,45

7,00

6,12

 


Auktion am 26. Mai 2021 in Ilshofen

Jungkühe flott, Bullenkälber erstmals seit langem wieder über der 6 Euro Marke

An der Spitze rangierte eine sehr ausgeglichene, mit glasklarem Fundament ausgestattete Hosianna-Tochter von der Markert GbR aus Creglingen-Schön, die 35,5 kg Milch leistete und den Tageshöchstpreis erzielte

Am 26. Mai 2021 fand in Ilshofen die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Neben 4 Jungbullen standen 32 Jungkühe sowie 313 Kälber und 3 weibliche – sowie 1 männlicher Fresser zum Verkauf.

 

Die melkenden Tiere wurden flott zu stabilen bis leicht steigenden Preisen verkauft, die Fleckviehbullenkälber lagen mit einem Durchschnittspreis von 6,10 Euro netto je kg Lebendgewicht erstmals seit langem wieder über der 6 Euro Marke.

 

Vier Jungbullen guter Qualität standen zum Verkauf. Allerdings war an diesem Tag vor allem genetische Hornlosigkeit gefragt, so dass nur die beiden mischerbig hornlosen Bullen für durchschnittlich 1.950 Euro verkauft wurden. An der Spitze ging ein gut entwickelter Vollkommen-Sohn von Stephanie Heinrich aus Mainhardt-Nüsslenshof, der 1.900 Euro erlöste. 2.000 Euro kostete ein hoch typisierter Majestät-Sohn von der Mayer GbR aus Ellwangen-Lindenhof.

 

Gewaltiges Leistungspotential zeigten die 32 angebotenen Fleckviehjungkühe. Ihr Durchschnittsgemelk erreichte stolze 31 kg Milch bei sehr ansprechendem Exterieur.

 

An der Spitze rangierte eine sehr ausgeglichene, mit glasklarem Fundament ausgestattete Hosianna-Tochter von der Markert GbR aus Creglingen-Schön, die 35,5 kg Milch leistete und mit 2.140 Euro den Tageshöchstpreis erzielte. An zweiter Stelle ging eine enorm lange und tiefrippige Mint-Enkelin mit 30,7 kg Milch vom Betrieb Rechner aus Mudau-Reisenbach, die 1.920 Euro erlöste.

 

Ebenfalls sehr gefragt war die drittrangierte Horizont-Tochter von der Kuppler GbR aus Schrozberg-Reupoldsrot. 36,4 kg Milch bei sehr korrektem Exterieur waren Garanten für den Preis von 2.100 Euro. Die Jungkuh mit dem höchsten Tagesgemelk von 39,8 kg Milch, angeboten von der Haag GbR aus Sulzbach/Murr-Berwinkel, zog viele Interessenten auf sich. So erlöste die Emmerich-Tochter 1.960 Euro. Bis auf zwei zum gebotenen Preis nicht abgegebenen Tiere wechselte die gesamte Kollektion zu durchschnittlich 1.664 Euro den Besitzer.

 

Gut nachgefragt waren die 51 angebotenen Kuhkälber. Bei einem Durchschnittsgewicht von 83 kg ergab sich ein mittlerer Preis von 3,47 Euro netto je kg Lebendgewicht, was einem Nettopreis von 288 Euro je Tier entspricht.

 

Sehr hohe Nachfrage bei jahreszeitlich bedingtem knappen Kälberangebot ließ die Preise bei den Bullenkälbern stark ansteigen. So erlösten die im Mittel 83 kg schweren 262 Bullenkälber durchschnittlich 6,10 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 506 Euro netto je Tier.

 

Auch die drei weiblichen- und der männliche Fresser konnten zu guten Preisen verkauft werden.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 9. Juni 2021 (Kälber Fleckvieh) sowie am 23. Juni 2021 (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bullen Fleckvieh

2

1.900 – 2.000

1.950

Jungkühe Fleckvieh

30

1.200 – 2.140

1.664

 


Auktion am 5. Mai 2021 in Donaueschingen

Guter Marktverlauf

An erster Stelle konnte sich ein sehr gut entwickelter Stern Sohn aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen- Mieterkingen platzieren. Mit einem leistungsstarken Pedigree und besten Fundamenten war er seinem Käufer 2.400 € wert

Das aufgetriebene Großviehangebot bei Fleckvieh auf der Auktion am 5. Mai in Donaueschingen konnte bis auf einen Bullen vollständig und sehr flott verkauft werden.

 

Die angebotenen acht Fleckviehzuchtbullen deckten eine breite Linienvielfalt ab, auch waren wieder zwei genetisch hornlose Bullen im Angebot.

 

An erster Stelle nach der Körung konnte sich ein sehr gut entwickelter Stern Sohn aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen- Mieterkingen platzieren. Mit einem leistungsstarken Pedigree und besten Fundamenten war er seinem Käufer 2.400 € wert.

 

Aus demselben Betrieb kam der Reservesieger. Ein genomisch typisierter Weyer Sohn mit sehr hohen Zuchtwerten in den funktionellen Merkmalen fand ebenfalls flott einen neuen Besitzer. Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand eine noch ganz junger Giorgio Sohn von Alfred Berger aus Herbertingen- Mieterkingen, und ein bereits weidegewohnter Remmel Sohn von Christian Hug aus Waldshut- Krenkingen.

 

Bei den Vorderwäldern wurden sieben Bullen angeboten, von denen sechs einen neuen Besitzer fanden. Der siebte, ein behornter Marfelksohn aus einer Igachymutter wartet auf Kaufinteressenten auf der RBW-Homepage www.rind-bw.de.

 

Eindeutiger Spitzenbulle war Renver, ein Ragossohn aus einer Radgipmutter mit Milchwert 110. Gezüchtet wurde er von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Was Fleischfülle und Zunahmen anbelangt war er ein Kracher, 1.504 g im Stationsprüfabschnitt und 1.352 g tägliche Zunahmen auf dem Markt sowie die Note 8 in Bemuskelung belegen das. Bei 2.000 € endete die Versteigerung zugunsten eines Mutterkuhzuchtbetriebes im südlichen Schwarzwald. Ebenfalls 2.000 € erzielte Hans-Georg Eble für seinen harmonischen mit je 7 bewerteten Iggusssohn Iggolig aus einer Olignazmutter mit Milchwert 122. Er kommt zu einem Züchterkollegen nach Titisee-Neustadt.

 

Dann kam der jüngste Bulle an die Reihe, er war erst 12 ½ Monate alt. Iggi, ein Iggpirsohn zeigte einen überdurchschnittlichen Rahmen mit 133 cm im Widerrist und hatte auf der Station 1.479 g pro Tag zugenommen. Auch er war mit zweimal 7 bewertet und hatte eine Ragosmutter mit 112 Milchwert. Dieser schöne Zuchtbulle kommt für 1.800 per Kaufauftrag nach Zell am Harmersbach. Ilyas, ein Igamacksohn aus der Radraultochter Dixi mit Milchwert 110 ist ein mittelrahmiger Rassevertreter mit der Bewertung 7/6. Mit 117 erreichte er den höchsten Körindex. Die Breiteckhof GbR aus Gütenbach boten Ilyas an, ein Züchterkollege aus Furtwangen steigerte ihn für 1.700 €.

 

Zwei weitere Klasse II Bullen wechselten zum Anschlagspreis von 1.600 € den Besitzer. Zum einen der Magnussohn Magpir von Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg und der älteste Marktbulle, der Iggiosohn Igpirock von Klaus Duffner aus Haslach. Magpir war ein rahmiger Bursche mit der Bewertung 5/6 und hatte eine starke Piraldotochter zur Mutter mit Milchwert 115. Er wechselte zu einem Züchterkollegen nach Seelbach. Igpirock wurde mit 7/6 eintaxiert und kam in einen Betrieb nach Schönwald.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 7. Juli 2021 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am Mittwoch, den 2. Juni 2021.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

7

1.600 – 2.400

1.907

Vorderwälder

Bullen

6

1.600 – 2.000

1.783

 


 

Preissprung bei den Kälbern auf dem Donaueschinger Kälbermarkt

 

Am 05. Mai 2021 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Die Auktion war mit 301 Kälbern wieder gut beschickt. Die Preise konnten sich erfreulicher Weise über alle Kategorien auf dem hohen Niveau des Vormonates halten.

 

Das Angebot an Vorderwälder-Kuhkälber konnte vom Markt wieder gut aufgenommen werden. Bei den Vorderwälder-Bullenkälber entwickelte sich bei sehr guter Qualität ein flotter Marktverlauf. Bei  83kg steigerte sich der Preis auf durchschnittlich 280€ pro Kalb.

 

Sehr eufreulich waren auch die Fleckviehkuhkälber, die im Preis sogar nochmal zulegen konnten. Durch die ganze Kollektion zeichnete sich eine hervorragende Qualität ab. So erlöste man bei 87kg durschnittlich 270€.

 

Die Fleckvieh-Bullenkälber konnten zügig verkauft werden; passsende Kälber erlösten wieder Preise über 6€.

 

Die nächste Kälberauktion in Donauseschingen findet  am Mittwoch den 2.Juni 2021 statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

47

47

87

1,89

4,00

Bullenkälber

196

196

82

2,20

6,19

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

9

9

78

1,77

2,34

Bullenkälber

50

50

83

1,43

3,84

An erster Stelle konnte sich ein sehr gut entwickelter Stern Sohn aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen- Mieterkingen platzieren. Mit einem leistungsstarken Pedigree und besten Fundamenten war er seinem Käufer 2.400 € wertEindeutiger Spitzenbulle war Renver, ein Ragossohn aus einer Radgipmutter mit Milchwert 110. Gezüchtet wurde er von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Bei 2.000 € endete die Versteigerung zugunsten eines Mutterkuhzuchtbetriebes im südlichen SchwarzwaldEbenfalls 2.000 € erzielte Hans-Georg Eble für seinen harmonischen mit je 7 bewerteten Iggusssohn Iggolig aus einer Olignazmutter mit Milchwert 122. Er kommt zu einem Züchter-kollegen nach Titisee-NeustadtDies ist der rahmige Magnussohn Magpir von Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unter-weschnegg. Magpir war mit der Bewertung 5/6 und hatte eine starke Piraldotochter zur Mut-ter mit Milchwert 115. Er wechselte zu einem Züchterkollegen nach SeelbachIggi, ein Iggpirsohn war der jüngste Bulle, er war erst 12 ½ Monate alt und zeigte einen überdurchschnittlichen Rahmen. Auch er war mit zweimal 7 bewertet und hatte eine Ra-gosmutter mit 112 Milchwert. Dieser schöne Zuchtbulle kommt für 1.800 € per Kaufauftrag nach Zell am Harmersbach

Fleishrinder-Online-Hofauktion – neue Chance

rbw_online_auktion

Die noch nicht verkauften Tiere, Fleckvieh-Fleisch und Limousin, sind ab sofort erneut auf unserer Online Plattform im Angebot, diesmal zum Sofortkauf. Es sind immer noch sehr interessante Zuchttiere dabei. Schauen und vergleichen Sie, und am Ende das Kaufen nicht vergessen, denn: weg ist weg! Nutzen Sie die Möglichkeit unter: https://rbw-online-auktion.de/

 

Wichtiger Hinweis zur Registrierung, damit Sie auch wirklich kaufen können: Nach der ersten Abmeldung von Ihrem Kundenkonto kann es bei erneuter Anmeldung passieren, dass Ihr Passwort nicht akzeptiert wird, obwohl es richtig ist. Dann bitte auf „Passwort vergessen“ klicken, Passwort einmalig zurücksetzen / neues Passwort vergeben, um erneut starten zu können. Danach funktioniert es jedoch bei wiederholten Anmeldungen ohne Probleme, immer mit Ihrem letzten Passwort.


Limousin-Online-Hofauktion am 10. April 2021

Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation wurde der diesjährige Limousin-Frühschoppen als reine Online-Auktion durchgeführt. Die Tiere wurden auf den Betrieben gekört, fotografiert und gefilmt. Somit konnten sich die Käufer ein Bild ihres Wunschtieres machen. Die Tiere standen dann mit Bild und Körergebnissen zwei Tage auf unserer Online-Plattform im Netz, so dass sich die Kunden rechtzeitig einloggen und mitbieten konnten. Mit dem Zuschlag des ersten Tieres begann dann die Auktion pünktlich um 12 Uhr und im Fünf-Minuten-Takt wurde dann jedes weitere Tier ausgeboten. Die Kollektion wurde von einem deckerfahrenen Bullen angeführt, der dann für den Höchstpreis einen Abnehmer fand. Es zeigte sich auch deutlich, dass reinerbig hornlose Bullen stärker im Käuferfokus lagen. Daneben durften sich auch die Bio-Tiere einer gesteigerten Nachfrage erfreuen.

Somit lagen die Durchschnittspreise bei den Bullen bei 2950.-€ und bei den Rindern bei 2100.-€.

 

 


 

Fleckvieh-Fleisch-Online-Night-Sale am 10. April 2021

Die Fleckvieh-Fleisch-Online-Auktion fand unter den gleichen Bedingungen, wie die Limousin-Auktion statt. Allerdings hat sich hier von Anfang an ein erfreulicheres Bieten eingestellt, so dass diese Auktion gleich mit Geboten belebt wurde. Somit konnten diese Bullen im Durchschnitt für 2683.-€ und die Rinder für 1400.-€ verkauft werden.

Wobei man auch bei diesen Online-Auktionen das große Bedürfnis der Kunden nach einer Präsenzveranstaltung gespürt hat, was sich bezüglich des Kaufverhaltens der Kunden widerspiegelte, nicht alle Tiere fanden ihren Abnehmer.

 

 


 

Dritte Telefonauktion bei den Hinterwäldern am 9. April 2021

An der Spitze der drei Mutterkuhbullen lief Walron aus der Zucht von Kuttler Manfred aus dem Kleinen Wiesental- Raich. Er ist mit Bemuskelung 8 und Äußerer Erscheinung 6 überdurchschnittlich. Zum Preis von 1.750 € erhielt ein Züchter aus Heddesheim, nähe Heidelberg den Zuschlag

Pandemiebedingt musste die Vermarktung der Hinterwäldertiere auch im April 2021 wieder über eine Telefonauktion durchgeführt werden. Die Tiere wurden im Vorfeld begutachtet, gekört und auf der Plattform der Rinderunion (www.rind-bw.de) mit Bildern, Körliste und Katalog angeboten. Die Interessenten konnten am 9.4.2021 von 10 -12 Uhr ihre Gebote abgeben und die Tiere ersteigern. Es wurden 6 Zuchtbullen, ein männlicher Fresser, 1 Kalbin und 6 weibliche Rinder angeboten.

 

Bei den Mutterkuhbullen kam es beim Körsieger und dem Reservesieger zu einem deutlichen Steigern. Bei den Milchviehbullen ging einer zum Anschlagspreis und ein weiterer mit dem Höchstpreis an die neuen Besitzer. Ein Mutterkuhbulle und ein Milchkuhbulle blieben im Überstand. Auch bei allen weiblichen Tieren fanden sich leider keine Interessenten. Die Tiere sind auf der Homepage der Rinderunion www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt und können bei Interesse dort abgerufen werden.

 

An der Spitze der drei Mutterkuhbullen lief Walron aus der Zucht von Manfred Kuttler, Kleines Wiesental- Raich. Den Spitzenplatz erzielte er durch 1.220 g tägliche Zunahmen, eine Bemuskelung (B) von 8 und eine 6 in der Äußeren Erscheinung (ÄE). Er ging zum Preis von 1.750 € nach Heddesbach in die Nähe von Heidelberg. Der zweitplatzierte Konlaf von Heinrich Till aus Schluchsee- Äule erzielte den Preis von 1.800 €. Der Bulle war jeweils mit der Note 7 in B und ÄE und 884 g tägl. Zunahmen ein sehr ausgeglichenes Tier mit typischen Hinterwäldereigenschaften in Größe und Farbe. Den Zuschlag erhielt ein Züchter aus dem Kraichtal, also auch außerhalb des Zuchtgebiets. Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, wie weit die Hinterwälderzucht doch verbreitet ist.

 

Bei den Milchviehbullen konnte Walthum aus der Walterlinie den Höchstpreis von 1.900 € erzielen. Mit zweimal Note 6 in B und ÄE und einer täglichen Zunahme von 856 g liegt der Bulle im durchschnittlichen Bereich. Hervor sticht seine Mutter mit einem MW von 105, 7 Kälbern und einer durchschnittlichen Leistung von 4.681 kg. Das Tier bleibt im Zuchtgebiet bei einem Züchterkollegen in der Gemeinde Münstertal. Der Milchkuhbulle Napsilt von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg wurde zum Anschlagspreis von 1.400 € ebenfalls von einem Züchterkollegen aus Bernau gesteigert.

 

Der nächste Markt findet am Freitag den 8.10.2021 hoffentlich wieder am Vermarktungsort in Schönau statt. Wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich bitte wie üblich an Herrn Preiser, Tel. 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

Verkauft

Preis netto €

Preis von-bis

Bullen Klasse 2

3

1.816

1.750 – 1.900

Bullen Klasse 3

1

1.400

-

An der Spitze der drei Mutterkuhbullen lief Walron aus der Zucht von Kuttler Manfred aus dem Kleinen Wiesental- Raich. Er ist mit Bemuskelung 8 und Äußerer Erscheinung 6 überdurchschnittlich. Zum Preis von 1.750 € erhielt ein Züchter aus Heddesheim, nähe Heidelberg den ZuschlagDer Bulle Walthum von Kiefer Klaus aus Aitern führt die Milchviehbullen an. Er war mit 6 in B und 6 in AE bewertet. Der Bulle erhielt ein Gebot zum Höchstpreis von 1.900 € und wechselt zu einem Züchter ins MünstertalDer wunderschöne Mutterkuhbulle Konlaf aus der Zucht von Till Heinrich, Schluchsee-Äule findet für 1.800 € eine neue Heimat im Kraichtal-Neuenbürg bei Karlsruhe

Auktion am 10. März 2021 in Bad Waldsee

Kat. 28 Bisto-Tochter aus dem Betrieb Gebhard Heim, Tettnang

Brown Swiss

 

Ein guter Auftrieb bei den Brown Swiss-Tieren sorgte für eine enorme Nachfrage. Die hohe Qualität der Bullen spiegelte sich im Durchschnittspreis von 1.610 € wider. Der Körsieger, ein Casanova-Sohn aus einer Dane-Tochter mit über 3,90% Eiweiß von Jürgen Held aus Donaustetten, bestach durch seinen hohen Euterzuchtwert von 125 und erlöste den Höchstpreis. Gefragt war auch der Bulle mit der Kombination Amorie x Hunara x Vintage mit einem hohem GZW, vorgestellt von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Ein Volker-Sohn aus der US-Kuhfamilie von Emory Edge, vorgestellt von Martina Heckenberger aus Hochdorf, war ebenfalls hoch in der Käufergunst.

 

Hervorragend war die Qualität der angebotenen Jungkühe. Den Höchstpreis von 2.450 € erlöste eine von Bernd Stadelmann, Eisenharz, vorgestellte Cadura-Tochter mit 33,6 kg Milch und hoher Melkbarkeit. Sie bestach durch ihr breites und gut in die Bauchdecke angebundenes Euter und wechselte mit einem Bullenanpaarungsvertrag der RBW in den Kreis Göppingen. Gleich zwei Spitzentiere stellte Arthur Ulrich aus Essingen zum Verkauf.

 

Eine große, schaufähige und mit breitem Hintereuter ausgestattete Biver-Tochter mit 32 kg Milch und eine jugendliche Helau-Tochter mit sehr straffem, lebhaft beadertem Euter aus einer Payssli-Mutter mit über 3,90% Eiweiß begeisterten die Kaufinteressenten. Beide erzielten Preise von je über 2.100 €. Ebenso gefragt war eine harmonische Bisto-Tochter von Gebhard Heim, Tettnang mit 33 kg Milch aus einer langlebigen Kuhfamilie, deren Mutter und Großmutter mit 4% Eiweiß glänzten. Sie wurde im Kaufauftrag nach Nordrhein-Westfalen verkauft. Die angebotenen Brown Swiss Kälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh

 

Ein Garant für Leistung war der angebotene Halodri-Sohn von Markus Scheuing, Ehingen. Der Horizont-Enkel kann seinen sehr hohen Milchwert mit einer Mutterleistung von knapp 11.500 kg Milch untermauern. Er selbst, mit nahezu fehlerfreiem Exterieur, und sein überdurchschnittlicher Euterzuchtwert überzeugten einen Käufer aus Oberschwaben.

 

Wieder einmal waren es zwei Severin-Töchter, die in der Spitzengruppe aufgefallen sind. Markus Scheuing, Ehingen und das LAZBW, Aulendorf präsentierten die zwei sehr gefälligen, mit allerbesten Eutern ausgestatteten Jungkühe. Blickfang waren die breiten und hoch aufgehängten Schenkeleuter, sowie die Zitzen in optimaler Länge und Dicke. Mit 30 kg und 33 kg konnten beide zudem in der Milchmenge punkten. Von der Deigendesch GbR, Rosenfeld wurde eine frisch abgekalbte Enjo-Tochter angeboten. Noch jung, aber dennoch schon sehr wuchtig und mit über 32 kg Milch, verkörperte sie optimal die Doppelnutzungseigenschaften der Rasse Fleckvieh. Joachim Keller, Allmendingen stellte mit einer Herzschlag-Tochter die teuerste Jungkuh der Kollektion. Ein langes und korrekt sitzendes Euter, genügend Körper, ein korrektes Fundament und dann noch ein züchterisch ansprechendes Papier rechtfertigen dies vollkommen. Mit passender Milchmenge war sie einem Züchterkollegen nach einem flotten Winkerduell 2.350 € wert. Auch der Aufzuchtbetrieb Blum konnte wieder Spitzentiere auftreiben. So waren es diesmal zwei Hutera-Enkelinnen, welche mit jeweils über 30 kg Milch die 2.000 € Marke knacken konnten.

 

Die Spitzengruppe hätte leicht um weitere Tiere erweitert werden können. Die Qualität war zum wiederholten Male sehr ansprechend. Am Ende steht ein rekordverdächtiger Durchschnittspreis von beinahe 1.830 €, der zeigt, dass hochwertige Tiere über die Auktion vermarktet werden müssen und dort auch honoriert werden! 

 

Holsteins

 

Bei den Holsteinbullen konnte der Taz-Sohn von Wolfram Kettenacker, Dürrmentingen mit seinem Wuchs und seinem tadellosen Fundament die Kunden für sich gewinnen und wurde für 1.950 € zugeschlagen.

 

Teuerster Bulle jedoch war dieses Mal ein reinerbig hornloser Rotbuntbulle von Willi Weigele, Markdorf. Der genomisch typisierte Bulle mit interessanter Abstammung begeisterte durch seine sehr breite Vorhand und tiefe Rippe.

 

Das Angebot an Jungkühen war im März etwas kleiner. Trotzdem konnten die Kunden auf ein breites Angebot an Spitzentieren blicken. Unter den gefragtesten Jungkühen waren auch wieder Beatbook-Töchter - allen voran die sehr euterstarke und jugendliche Jungkuh vom Betrieb Frank Hofer, Tuttlingen, welche um den Spitzenpreis verkauft wurde. Eine weitere Beatbook-Tochter kam von Jürgen Fleig, Villingen-Schwenningen. Auch sie zeigte ein optimales Robotereuter mit festem Sitz und einen sehr harmonischen Körperbau.

 

Ebenfalls sehr gefragt war die enorm breite und tiefe Cuper-Tochter mit 40 kg Milch von Daniel Hofer, Neukirch. Als eine der euterstärksten Kühe wurde die Erash P-Tochter vom Betrieb Thomas Schmehl, Amtzell ebenfalls für über 2.000 € verkauft. Sie zeigte ein extrem hoch angesetztes und drüsiges Euter und präsentierte sich auf sehr feinen Fundamenten. Trotz der ausbleibenden Kundschaft aus Italien konnten die 40 Jungkühe flott versteigert werden. Zahlreiche Kauftaufträge und viele Stammkunden aus der Region und aus dem benachbarten Vorarlberg sicherten die Auktion ab.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch, den 14. April 2021 statt.

 

Preisspiegel:

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Brown Swiss:

Bullen

6/5

1400

1800

1610

Jungkühe

20/19

1350

2450

1686

Zuchtkälber

8/8

140

260

206

Fleckvieh:

Bullen

1/1

1600

1600

1600

Jungkühe

27/26

1300

2350

1823

Kühe

1/1

1500

1500

1500

Holsteins:

Bullen

9/7

1300

2200

1643

Jungkühe

42/40

1250

2300

1638

Zuchtkälber

10/10

150

240

182

Kat. 28 Bisto-Tochter aus dem Betrieb Gebhard Heim, TettnangKat. 211 Whatever-Tochter aus dem Betrieb Joachim Keller, AllmendingenKat. 817 Cuper-Tochter aus dem Betrieb Daniel Hofer, Neukirch

Fleischrindertage 2021 – Online ein voller Erfolg! – 06. Februar 2021

Schön aufgereiht, die Kollektion der Angusbullen bei Peter Schumacher, Heidelberg, 5 wurden letztlich angeboten und verkauft, davon 2 in die Schweiz

Mal ganz anders, unsere 14. Süddeutschen Fleischrindertage jetzt am 6. Februar. Aufgrund der bekannten Rahmenbedingungen haben wir unseren Markt „digitalisiert“, d.h. alle Bullen wurden im Internet angeboten und via „Live-Stream“ verkauft. Alles Neuland für uns, niemand wusste genau, klappt das oder wird es ein Flopp. Aber, hurra, am Ende lief es viel besser als gedacht, ja sogar fast besser als jemals zuvor. Vorteil für alle: man konnte bequem zuhause sitzen, eine Woche lang Körergebnisse, Bilder und Videos aller Bullen studieren. Und wer wollte, der konnte sich zusätzlich vor Ort „seinen“ Favoriten auf den Betrieben ansehen. Einige nutzten diese Gelegenheit.

 

Im Vorfeld der Online-Auktion war viel zusätzliche Organisation notwendig: statt turnusgemäß in der Rezathalle in Ansbach, nun Körungen der fast 70 Bullen auf 31 Zuchtbetrieben in ganz Süddeutschland. Alles ca. drei Wochen vorab, inkl. Erstellung werbewirksamer Fotos und Videos, und das bei echtem Winterwetter! Das war echtes Neuland für uns, aber wir gingen es hochmotiviert mit zwei Körkommissionen plus Fotograf, respektive Kameramann/-frau an: der bayerische Zuchtleiter Konrad Wagner fuhr mit unserem Limousinzüchter Steffen Heer aus Ottenbach (Göppingen) insgesamt vier Tage auf 15 Betrieben in beiden Bundesländern alle Charolais- und Limousinbullen sowie die meisten Simmental und einen Pinzgauer ab, unterstützt dabei von Astrid Roswag (FVB) als Verantwortliche für das Bildmaterial.

 

Unser Zuchtleiter für Baden-Württemberg, Dr. Thomas Schmidt, körte gemeinsam mit Heinrich Bauersachs aus Mitwitz (Oberfranken) auf 16 Betrieben in Bayern und BW insgesamt 35 Bullen: alle Angus sowie je einen Pinzgauer und Fleckvieh/Simmental. Dabei legte seine Körkommission in drei Tagen bei Schnee und Eis fast 1700 km zurückgelegt, von Heidelberg über Franken und dem Südrand des Fichtelgebirges bis in den Raum München. Dieter Kraft als unser Kameramann nutzte dabei jede Tageslichtminute, abends halfen Scheinwerfer, manchmal streikten jedoch die Gaslampen. Bullen gingen auch schon mal alleine spazieren, Glatteis auf den Höfen ließ uns die Präsentation auf die Straße verlegen, Waagen versagten, usw. Egal, am Ende hatten wir viele tolle Bullen gekört und in Fotos und Videos dargestellt, alles für den richtigen Eindruck beim Interessenten, alles für die Chance auf Vermarktung trotz Corona-Restriktionen. Immerhin konnten wir so auch viele tolle Züchterfamilien in ganz Süddeutschland kennenlernen, überall wurden wir herzlich empfangen und unterstützt, leider war nur die Zeit immer zu knapp.

 

Am Freitag, 5. Februar, 10 Uhr startete das sogenannte „Warm Up“, die verbliebenen 65 Bullen waren im Netz eingestellt, es konnte bereits geboten werden. Am Samstag begann pünktlich um 11:00 Uhr die heiße Phase mit Live-Versteigerung im Studio bei Live-Sales in Wettringen an der holländischen Grenze; bis dahin hatte sich im Netz noch gar nicht viel getan. Doch dann, mit dem Start der Übertragung, ging es richtig gut los: als Konrad Wagner statt in Ansbach nun „online“ alle Besucher und Kaufinteressenten begrüßte, da waren hunderte bereits „online“ dabei.

 

Versteigert wurde nach Katalog-Nr., denn mangels perfekter Vergleichbarkeit aller Bullen an einem Ort wurde auf die Auslobung von Körsiegern, etc. verzichtet. Dr. Schmidt stellte die von ihm gekörten und im Rennen verbliebenen 31 Angusbullen mit präzisen Hintergrundinfos gekonnt in Szene, dann startete Dr. Josef Dissen – Zuchtleiter und erfahrener Auktionator des Fleischrinderherdbuches Bonn – sein kunstvolles Werk; er ist immer in der Lage, jeden Bullen passend zu kommentieren und auf amüsante Art an den Mann oder die Frau zu bringen. Herzlichen Dank für seine tolle Unterstützung! Die Vorstellung der Rassen Charolais, Fleckvieh-Fleisch (Simmental), Limousin und Pinzgauer übernahm dann Konrad Wagner ebenso fundiert, kannte der doch von seinen vier Tagen Körungen nahezu jeden dieser Bullen ebenfalls persönlich.

 

Angus startete gleich verheißungsvoll, der erste – ein schwarzer BIO-Bulle von Hertfelders mit RZF 113 und interessantem Pedigree – ging für 3100,- € zu einem fast benachbarten Zuchtbetrieb in Hohenlohe. Beim zweiten entbrannte das erste von vielen Bieterduellen, dieser schwarze, 8-7-8 gekörte BIO-Bulle von Rainer Bauereiß aus Colmberg (Bay.) interessierte viele mit tollen Typ und RZF 118, für 5000 € darf er jetzt im Schwarzwald decken. Teuerster Angus wurde der 8-8-8 gekörte schwarze DM-Tiger-Sohn aus einer Red-Label-Tochter, ein schicker Allround-Vererber aus dem Betrieb Markus Lindner in Hohenlohe, erst bei 5100 € wurde er in die Schweiz zugeschlagen.

 

Ein schwarzer BIO-Bulle von Heinrich Bauersachs ging für 4400 € nach Schleswig-Holstein, ein roter BIO-Bulle von Fam. Winhart für 4300 € nach Hessen. Ein sehr eleganter, harmonischer Roter von Fam. Knaus in Bad Berneck (Oberfranken), 8-8-7 gekört und mit besten Zuchtwerten, war der Besamungsstation Neustadt/Aisch 4000 € wert, diese Genetik ist somit bald für viele zu haben! Aber auch für 2100 € wurden schon sehr gute Bullen verkauft, für jeden war wirklich was dabei, wobei die 13 BIO-Bullen im Mittel rund 550 € mehr erzielten. Insgesamt hatten wir bei Angus 44 verschiedene Bieter für die komplett verkauften 31 Bullen.

 

Bei Charolais gab es leider nur 3 Bieter für 7 Bullen, somit kein Wunder, dass 3 ohne Gebot und die Preise hinter den Erwartungen zurückblieben. Zwei konnten in die Schweiz zugeschlagen werden, einer wurde noch direkt danach verkauft.

 

Auch bei Fleckvieh-Fleisch hätte es ein wenig mehr Bieter für diese 5 guten Jungbullen geben dürfen. Letztlich wurden aber alle zugeschlagen, davon je einer nach Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und in die Schweiz.

 

Anders bei Limousin: hier boten insgesamt 51 Interessenten auf 20 sehr gute Jungbullen. Ergebnis sind die höchsten Durchschnittspreise aller Rassen und das beste Verkaufsergebnis Limousin in Süddeutschland aller Zeiten. Trotzdem waren auch hier schöne Bullen bereits ab 2200 € zu haben. Hervorstechend jedoch der Teuerste, ein 8-8-8 gekörter, reinerbig hornloser Lucas-Sohn von Tobias Stallmann in Lehrberg (Mittelfranken), der einem Schweizer Züchter 6000 € wert war. Top RZF von 111 sowie mit fast 1600 g Tageszunahmen die höchsten aller Auktionsbullen dürften dafür Gründe sein. Ein weiterer PP-Bulle von Fam. Büttner aus Krombach (Unterfranken) mit RZF 112 und traumhaften Körnoten von 8-9-8 darf jetzt für 5800 € auf der Ostalb decken. Die besten Körnoten überhaupt wiesen mit jeweils 9-9-8 zwei Bullen von unseren Betrieben Lamparth (Altensteig) und Spieler (Eberhardzell) auf. Der Pp-Taifun-Sohn von Fam. Spieler deckt nun für 4400 € im bayerischen Schwaben, der gehörnte Romeo-Sohn von Andreas Lamparth für 3800 € auf der Zollernalb.

 

Sicher ein Verdienst der Online-Auktion: diesmal fanden auch unsere beiden züchterisch sehr interessanten, genetisch reinerbig hornlosen und gut herausgebrachten Jungbullen der Rasse Pinzgauer-Fleisch ihre Käufer. Der 8-8-7 gekörte Simpert von Martin Augustin hat nun einen glücklichen Käufer im Sauerland (NRW) gefunden, der gut jährige Gigant (8-7-8) von Fam. Leibold steht jetzt in Hohenlohe.  

 

Das Gesamtergebnis der Online-Auktion überraschte uns alle sehr positiv: nahezu alle Bullen wurden verkauft. Es war ein guter Markt für Verkäufer und auch Käufer, denn noch nie konnte sich vorab mit genügend zeitlichem Vorlauf so gut zu den Tieren informiert werden. Die Statistik weist für einzelne exzellente Tiere entsprechend gute Preise aus; nicht überraschend, boten doch insgesamt 101 verschiedene registrierte Nutzer auf das Angebot von 65 Tieren, mehr als 400 Besucher waren insgesamt zur Auktion eingeloggt. 13 Bullen gingen in die Schweiz, 9 in sechs weitere Bundesländer, davon alleine 3 nach Hessen. Der mittlere Preis aller verkauften Bullen beträgt 3343 €, von 2100 bis 6000 €.

 

Besonderer Dank gebührt unserem Auktionator Dr. Josef Dissen, der die neue Herausforderung der Online-Auktion nach Jahrzehnten Erfahrung in der Hallenpräsenz hervorragend meisterte. Und natürlich ein herzlicher Dank an Astrid Roswag und insbesondere auch Dieter Kraft, die beide sehr engagiert für bestes Bildmaterial gesorgt und somit sehr zum Gelingen beigetragen haben! Wer weiß, ob, wann und wie wir wieder auf diese neuen Erfahrungen zählen dürfen oder müssen. Auf jeden Fall wird es kommendes Jahr unsere 15. Süddeutschen Fleischrindertage geben, Auktion ist geplant am 12. Februar 2022 in Ilshofen. Mal schauen, wie digital und/oder real wir da sein werden!

 

Dr. Schmidt

(Fotografen: Dieter Kraft, Astrid Roswag, Dr. Schmidt)

 

Dieter Kraft als Kameramann unter Corona-Bedingungen im Einsatz, hier die Körung bei Markus Lindner – HohenloheSchön aufgereiht, die Kollektion der Angusbullen bei Peter Schumacher, Heidelberg, 5 wurden letztlich angeboten und verkauft, davon 2 in die SchweizDie Nr. 1, Erik BIO (ANG) von Hertfelders bestens präsentiert, mit ihm ging es gut losSo gut lichtete Dieter Kraft die schicke Nr. 2 Barcley BIO (ANG) von Fam. Bauereiß (Bay.) ab, 8-7-8 gekört, für 5000 € jetzt im SchwarzwaldNr. 8 Lothar (ANG) von Knaus (Bay.), für 4000 € zur Besamung nach Neustadt/AischDer teuerste Angus mit 5100 € ging in die Schweiz, Tramper von Markus Lindner, ein 8-8-8 gekörter Allround-Verbesserer mit RZF 111, Nr. 13 als Glückzahl!Auch viel Schnee und Eis hielten uns nicht auf, Katalog-Nr. 19 bei Fam. Knaus in Bad Berneck – am Rande des FichtelgebirgesMit Schnee und Corona-Maske: Nr. 21 Ferrari BIO (ANG) von Raps (Bay.), für 3500 € nach WürttembergGanz speziell: der rote Aberdeen von Franz Kosma, erst 11 Monate, mit 1524 g top Tageszunahme bei Angus und Nr. 3 aller Marktbullen, für 3900 € nach BayernBei Charolais waren Käufer knapp, Emilio Pp, schicker 8-8-7 Bulle von Thomas Rott für nur 2100 € in die SchweizZukunft PP, mit 9-8-8  top-gekörter FV-Fleisch-Bulle von Fam. Fech (Bay.) mit 843 kg, für 3700 € in die PfalzNr. 46 mit gut einem Jahr schon 605 kg, 8-8-8 gekört, Diemor PP (FVF) von Simon Essig, für 2800 € nun im SchwarzwaldNr. 48 Cyrus PP (LIM) von Fam. Spieler, 9-8-8 gekört und jetzt für 3800 € in BayernNr. 50 Talis PS (LIM), einer der beiden top-gekörten mit 9-9-8, für 4400 € von Fam. Spieler nach Bayern verkauftNr. 51 Robert (LIM) ebenfalls top-gekört 9-9-8, von Andreas Lamparth für 3900 € in den ZollernalbkreisNr. 53 Marius PP von A. Lamparth, bester RZF aller LIM mit 115, 9-8-7 gekört, für 3700 € in die SchweizNr. 57 Tamme PP u. BIO von Büttner (Bay.), 8-9-8 gekört u. RZF 112, für enorme 5800 € auf die OstalbNr. 59 Lenard PP (LIM) von Fam. Stallmann (Bay.), 8-8-8 gekört, höchste Tageszunahme mit fast 1600 g, für 6000 € in die Schweiz, Tageshöchstpreis!Beide Pinzgauer waren gefragt, der sehr gut entwickelte Simpert PP von Augustin (Bay.), 
8-8-7 gekört, macht für 3100 € einen Betrieb im Sauerland (NRW) glücklichSo sah es im Studio in Wettringen bei Live-Sales aus, Konrad Wagner bewirbt gerade Simmental vor zwei Kameras und neben Auktionator Dr. Dissen (re. verdeckt)Hier ist ein Teil der Technik und des Personals dahinter zu sehen, viel Know How sorgte für den reibungslosen Ablauf

Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am 9. Oktober 2020

Fünf Bullen und eine Kuh vermittelt

An der Spitze der sechs Mutterkuhbullen lief Silbenie aus der Zucht von Ewald Kie-fer aus Fröhnd-Ittenschwand. Er ist mit 8 in B und 7 in AE der Ausnahmebulle der Versteigerung. Zum Preis von 2.050 € erhielt ein Neuzüchter aus Niedersachsen nach einem langen Duell den Zuschlag

Bei der Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am Freitag, den 9. Oktober 2020 wurden fünf Zuchtbullen zu im Schnitt 1.490 € und eine Kuh zu 1.350 € versteigert. Mit dem Bullenverkauf konnte man zufrieden sein. Vom Angebot der sechs weiblichen Tiere wurde nur einmal Gebrauch gemacht. Aufgrund sich abzeichnender Corona bedingter Schwierigkeiten erfolgte die Vermarktung zum zweiten Mal übers Telefon. Die Tiere wurden auf den Höfen bewertet, fotografiert und Katalog, Reihenfolge und die Bilder in www.rind-bw.de/Auktion eingestellt.

 

Nur beim Spitzenbullen kam es zu einer Steigerung, bei den vier anderen blieb es beim Anschlagspreis. Drei Bullen und fünf weiblichen Tiere blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt und warten auf Ihr Interesse.

 

Zwei Bullen ging in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der sechs Mutterkuhbullen lief Silbenie aus der Zucht von Ewald Kiefer aus Fröhnd-Ittenschwand. Er hatte 1.144 g tägliche Zunahmen, die Note 8 in der Bemuskelung (B) und die Note 7 in der Äußeren Erscheinung (AE). Er ist der Ausnahmebulle der Versteigerung. Zum Preis von 2.050 € erhielt ein Neuzüchter aus Niedersachsen nach einem langen Duell den Zuschlag. Der jüngste Bulle Hufried von der Matt GbR in Aitern hatte eine Mutter, die bis vor einigen Jahren milchleistungsgeprüft wurde. Deswegen erhielt er ein Gebot für 1.250 € durch die Gemeinde Münstertal für Betriebe mit Milchviehhaltung.

 

Auch Hulben von Matthias Zimmermann aus Fröhnd-Künaberg wechselte für 1.400 € in einen Milchviehbetrieb im Kleinen Wiesental. Es ist erfreulich, dass Familie Zimmermann bei der ersten Versteigerung gleich erfolgreich anbieten konnte. Der letztplatzierte Mutterkuhbulle Hulag von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg wechselte für 1.250 € zu einem Züchterkollegen in Albbruck. Der schöne Waltersohn Waltnapf von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg führte die Milchviehbullen an. Er war mit je 6 in B und AE bewertet. Für 1.500 € erhielt die Gemeinde Wieden den Zuschlag zur Verwendung in Milch- und Mutterkuhbetrieben.

 

Eine Klassekuh bot Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg an, sie hat dreimal abgekalbt und trägt zum vierten Kalb. Ein Züchterkollege aus Fridingen an der Donau entschied sich für sie, für 1.350 € kann er sie nun sein eigen nennen. Leider kamen für die anderen fünf Tiere keine Gebote. Sie wissen ja, die Tiere sind auf der RBW-Homepage eingestellt.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 9. April 2021 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

3

1.600

1.250 – 2.050

Bullen Klasse III

2

1.325

1.250 – 1.400

Kuh 3. Kalb

1

1.350

-

An der Spitze der sechs Mutterkuhbullen lief Silbenie aus der Zucht von Ewald Kie-fer aus Fröhnd-Ittenschwand. Er ist mit 8 in B und 7 in AE der Ausnahmebulle der Versteigerung. Zum Preis von 2.050 € erhielt ein Neuzüchter aus Niedersachsen nach einem langen Duell den ZuschlagDer schöne Waltersohn Waltnapf von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg führte die Milchviehbullen an. Er war mit je 6 in B und AE bewertet. Für 1.500 € wechselte er zur Gemeinde Wieden zur Verwendung in Milch- und MutterkuhbetriebenDer jüngste Bulle Hufried von der Matt GbR in Aitern hatte eine Mutter, die bis vor einigen Jahren milchleistungsgeprüft wurde. Deswegen erhielt er ein Gebot für 1.250 € durch die Gemeinde Münstertal für Betriebe mit MilchviehhaltungAuch Hulben von Matthias Zimmermann aus Fröhnd-Künaberg wechselte für 1.400 € in einen Milchviehbetrieb im Kleinen Wiesental. Es ist erfreulich, dass Fa-milie Zimmermann bei der ersten Versteigerung gleich erfolgreich anbieten konnteDiese Klassekuh bot Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg an, sie hat dreimal abge-kalbt und trägt zum vierten Kalb. Ein Züchterkollege aus Fridingen an der Donau entschied sich für sie, für 1.350 € kann er sie nun sein eigen nennen