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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 13. Juni 2019 in Donaueschingen

Am 13. Juni 2019 standen bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen 275 Kälber zum Verkauf. Die Preide konnten in allen Kategorien anziehen.

 

Die 3 Vorderwälder-Kuhkälber trafen auf eine große Nachfrage. Die 31 Fleckvieh-Kuhkälber waren im Durchachnitt mit 88 kg kg enorm schwer und erzielten einen Durchschnittspreis von 3,56 Euro pro kg und 313 Euro pro Kalb und erreichten somit ein Jahreshoch. Zuchtkälber mit guten Abstammungen erlösten deutlich über 4€.

 

Für die 38 Vorderwälder-Bullenkälbern die mit 86 kg Gewicht sehr schwer waren, wurden im Schnitt netto 294 Euro angelegt. Die 183 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Durchschnitt auf 445 Euro je Kalb bei 88 kg Gewicht. Dies ergibt 5,06 Euro pro kg. Gut entwickelte Kälber erzielten bis 6,-€ pro kg. Die Preise für Kälber mit passendem BTV8 Status konnten deutlich anziehen.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am Mittwoch 03.Juli 2019 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

31

31

88

2,00

6,71

Bullenkälber

183

183

88

3,60

6,02

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

3

3

80

2,00

2,13

Bullenkälber

39

38

86

2,00

3,86


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 13. Juni 2019

Große Preisdifferenz zwischen Kälbern mit und ohne BT-Status

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Bei der Auktion im Mai in Herrenberg konnten bei bestem Marktwetter 20 weibliche Kälber zum Verkauf angeboten werden. Im Gegensatz zu den Vormonaten war die Nachfrage etwas verhaltener, passt jedoch in die aktuelle Marktlage.

 

Gut mastfähige Kälber um die 80kg waren besonders gefragt. Bei 76,8 kg Durchschnittsgewicht konnten je Tier 225 Euro bzw. 2,92 Euro pro Kilo erlöst werden.

 

Deutlich zweigeteilt gestaltete sich der Marktverlauf bei den Bullenkälbern. So erlösten die Kälber ohne gültigen maternalen BTV8-Impfschutz im Mittel 3,97 Euro je Kilo, wohingegen die uneingeschränkt handelbaren Kälber mit 5,16 Euro pro Kilo deutlich besser bezahlt waren.

 

Unter dem Strich ergibt sich somit ein Gesamtschnitt von 5,05 Euro bei einem mittleren Gewicht von 84 Kilogramm. Sehr gefragt waren Kälber um die 90 Kilo, die deutlich über 5 Euro zugeschlagen werden konnten. Eine größere Menge sehr schwerer Kälber drückte etwas auf den Preisschnitt.

 

Die deutliche Preisspanne zwischen Kälbern mit und ohne Blauzungenstatus zeigt, dass die Bereitstellung frei handelbarer Kälber unbedingt erforderlich ist, um entsprechende Preise erzielen zu können.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet wieder turnusgemäß am Mittwoch, 03. Juli statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

D-Gew.
kg

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

20

20

76,8

1,45

3,37

2,92

Bullenkälber

113

113

84,7

2,59

6,06

5,05


Auktion am 12. Juni 2019 in Bad Waldsee

Sehr gut besucht war die Juni-Versteigerung der RBW in Bad Waldsee. Den Kaufinteressenten stand ein knappes, aber hochwertiges Angebot zur Verfügung, die Preise konnten über alle Kategorien anziehen.

 

Braunvieh:

 

Hochkarätig ging es mit den Braunviehbullen los. Ein interessant gezogener Cadence-Sohn aus der Zucht von Helmut Schöllhorn, Ummendorf wurde Körsieger. Bestens entwickelt und mit 125 GZW erlöste er 1600 €. Noch gefragter war der Reservesieger, ein Seasideray-Sohn aus dem gleichen Zuchtbetrieb. Er stammte aus einer langlebigen und sehr leistungsstarken Huxoy-Tochter und erlöste 1750,-€.

 

Die sehr gute Qualität bei den Braunviehjungkühen wurden von den Käufern honoriert. Den Stempel drückte diesmal der Bulle Hobava auf, der gleich 3 Spitzen-Jungkühe stellte. Überragend präsentierte sich eine frisch gekalbte Hobava-Tochter, vorgestellt von Arthur Ulrich, Essingen. Bei 38 kg Milch und einem tadellosen Exterieur fiel der Hammer bei 2800 € und trat die Reise an den Niederrhein an. Eine weitere sehr euterstarke Hubava-Tochter von Gebhard Heim, Tettnang, war dem Kunden vom Niederrhein 2050 € wert. Die dritte Hubava-Tochter stellte Hubert Detzel, Leutkirch zum Verkauf. Sehr korrekt und bestens entwickelt konnte sie für 1900 verkauft werden. Ganz frisch gekalbt präsentierte Edwin Kling, Murrwangen eine exterieurstarke Auranto-Tochter; auch sie knackte die 2000€.

 

Sehr flott verkauft wurden die Braunvieh- Zuchtkälber, die in der Spitze 470 € erlösten.

 

Fleckvieh:

 

Enorm entwickelt zeigte sich der Körsieger, ein Vegas-Sohn aus der Zucht von Alfred Berger, Mieterkingen. Er fand eine neue Heimat im Bodenseekreis.

 

Mit knapp 32 kg im Durchschnitt enorm leistungsstark präsentierten sich die Fleckvieh-Jungkühe. Den Tageshöchstpreis mit 2050 € erzielte eine Vollco-Tochter von Norbert und Sabine Bertel, Horgenzell. Mit bestem Exterieur und einem interessanten Pedigree sicherte sich diese Jungkuh ein Käufer am Hochrhein. Eine sehr gut entwickelte Wildenhof-Tochter mit 34,2 kg Marktgemelk stellte Joachim Keller, Allmendingen zum Verkauf. Ebenfalls mit sehr viel Milch ausgestattet präsentierte Alfred Berger eine körperstarke Mint-Tochter mit einer hervorragenden Abstammung. Von Brunhilde Rinn, Eichstegen kam eine sehr gut entwickelte Valmut-Tochter mit bestem Euter und 35 kg Milch.

 

Holsteins:

 

Ein typstarker Sylvert-Sohn mit besten genomischen Werten wurde Körsieger. Er stammt aus einer leistungs- und exterieurstarken Commander-Tochter aus der Zucht der Erthle GbR, Eggingen. Er war zugleich teuerster Bulle und erlöste 2200 €. Reservesieger wurde ein sehr korrekter Arcardo-Sohn aus der Zucht von Willi Weigele, Markdorf. Sehr hoch in der Käufergunst stand ein sehr körperstarker, hornloser Adagio-Sohn von Alexander und Sonja Straub, Bonndorf. Er war einem bayrischen Käufer 2150 € wert.

 

Sehr flott kamen die Gebote bei den Holstein-Jungkühen. Gleich zu Beginn erlöste eine Solaris-Tochter mit einem sehr gut aufgehängten Euter von Markus Schwendenmann, Fischerbach mit 38,4 kg Marktgemelk 2000 €. Günter Stehle, Bad Waldsee bot eine typ- und euterstarke, ganz frisch abgekalbte Ancut-Tochter mit 41kg Milch an. Diese beiden Spitzentiere sicherte sich ein treuer Käufer aus Vorarlberg. Eine Roboter gewohnte und enorm entwickelte Barly-Tochter von Thomas Bentele, Adelsreute brachte 1900 €. Eine sehr typstarke Brekan-Tochter von Armin Arnegger, Markdorf knackte auch die 2000 € Marke und trat ebenfalls die Reise nach Vorarlberg an. Enorm entwickelt präsentierte sich eine Brawler-Tochter aus der Zucht von Matthias Abele, Westhausen, die für 1950 € an einen italienischen Kunden ging. Eine überragende Jungkuh kam ganz zum Schluss der Auktion. Diese Roboter gewohnte Macdur-Enkelin von Thomas Bentele, Ravensburg leistete 4 Wochen nach der Kalbung bereits 41kg Milch und ließ im Exterieur keinerlei Wünsche offen. Sie ging im Kaufauftrag in den Kreis Tuttlingen. Die Holstein Zuchtkälber fanden rasch einen neuen Besitzer.

 

Die nächste Großvieh-Auktion in Bad Waldsee findet am 10.Juli statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2

1600

1750

1675

Jungkühe

12

1300

2800

1779

Kälber

11

160

470

306

Fleckvieh:

Bullen

1

1800

1800

1800

Jungkühe

15

1450

2150

1750

Holsteins:

Bullen

6

1300

2200

1808

Jungkühe

50

1300

2300

1667

Kühe

2

1200

1700

1450

Kuhkälber

9

160

160

160


Auktion am 29. Mai 2019 in Ilshofen

Kleines, aber sehr leistungsstarkes Jungkuhangebot

An der Spitze der Fleckvieh-Kollektion rangierte eine Jungkuh aus der Kombination Watkins x Everest mit 38,4 kg Tagesgemelk vom Betrieb Rechner aus Mudau-Reisenbach, die auch den Tageshöchstpreis erzielte

Am 29. Mai fand bei idealem Auktionswetter die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen statt. Neben 25 Stück Großvieh der Rasse Fleckvieh kamen 290 Kälber zum Verkauf. Die Auktion wurde komplett zu beim Großvieh stabilen Preis und bei den Kälbern zu leicht steigenden Preisen geräumt.

 

Die vier angebotenen Jungbullen wurden zu durchschnittlich 1833 Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein sehr typvoller Mirolo – Sohn von der Klenk Fleckvieh GbR aus Kirchberg-Dörrmenz, der 1800 Euro kostete. Den Tageshöchstpreis von 2050 Euro verbuchte Stefan Göggerle aus Rainau-Dalkingen für seinen angebotenen Madness-Sohn aus einer Mutter mit über 12.000 kg Milchleistung.

 

Das mit 20 Tieren überraschend kleine Jungkuhangebot präsentierte sich mit einem Durchschnittsgemelk von 30,5 kg Milch sehr leistungsstark. An der Spitze rangierte eine Jungkuh aus der Kombination Watkins x Everest mit 38,4 kg Tagesgemelk vom Betrieb Rechner aus Mudau-Reisenbach, die auch den Tageshöchstpreis von 1960 Euro erzielte. Sie wurde gefolgt von eine typvollen Hotrocket-Tochter mit 32,2 kg Milch vom Betrieb Hennegriff aus Limbach-Balsbach, die 1600 Euro erlöste. An dritter Stelle ging die mit stolzen 42,1 kg Milch leistungsstärkste Jungkuh. Hier handelte es sich um eine Herzschlag-Tochter von der Weber GbR aus Boxberg, die 1680 Euro erzielte. Bei einem mittleren Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1498 Euro.

 

Die 45 angebotenen Kuhkälber brachten im Mittel 80 kg auf die Waage und zogen gegenüber den Vorauktionen im Preis leicht an. Im Durchschnitt erlösten sie 3,58 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 288 Euro je Tier.

 

Sehr guter Nachfrage erfreuten sich die 243 im Angebot stehenden Bullenkälber. So pendelte sich hier der Durchschnittspreis der im Mittel 84 kg schweren Tiere bei 5,58 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 471 Euro je Tier ein.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finde jeweils am Mittwoch, den 12. Juni (Kälber Fleckvieh) sowie am 26. Juni (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bullen Fleckvieh

4

1680 - 2050

1833

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1300

Jungkühe Fleckvieh

20

1200 - 1960

1498


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.