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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 6. November 2019 in Donaueschingen

Hervorragende Zuchttiere und fast ausverkaufter Großviehmarkt

Gigior P von Klaus Duffner, Haslach wurde aufgrund seiner genetischen mischerbigen Hornlosigkeit als Vorderwälder Testbulle ausgewählt, um den Züchtern zu der hornlosen
I- und R-Linie eine weitere Alternative zu bieten

Die Großviehversteigerung bei beiden Rassen verlief für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend. Die Verkäufer konnten fast alle Tiere zu sehr guten Preisen verkaufen und die Käufer erhielten eine sehr hochwertige und gute Zuchtqualität. So konnten beide Seiten, Käufer wie Verkäufer, sehr zufrieden nach Hause gehen.

 

Bei der Großvieh-Versteigerung kamen vier Fleckviehbullen und zwei Jungkühe zum Verkauf. Körsieger wurde ein genonisch untersuchter Dream Sohn, sehr korrekt und bestens entwickelt aus der Zucht der Familie Schelkle aus Mieterkingen. Er war aus einer exterieurstarken Hubraum Tochter gezogen. Den Reservesieger stellt der Betrieb Alfred Berger mit einem Evergreen Sohn. Der jüngste Bulle der Auktion wer bestens entwickelt und stammte aus einer leistungsstarken Iwinn Tochter. Auch ein Vegas Sohn aus dem gleichen Betrieb zeigte sich sehr harmonsich und leistet seine Dienste nun im Allgäu.

 

Die zwei aufgetriebenen Jungkühe stammten aus dem Aufzuchtbetrieb Stefan Scheu aus Blumegg. Die Vanagi und Mupfel Tochter fanden flott einen neuen Besitzer.

 

Bei den Vorderwäldern wurden 10 Bullen aufgetrieben. Neun davon haben die Bullenprüfstation in Göschweiler erfolgreich durchlaufen, sieben davon in Klasse II und zwei Bullen in Klasse III eintaxiert.

 

Der Bulle Gigior P wurde als Testbulle ausgewählt und als Körsieger geht er für 3.000 € zur Samenentnahme nach Herbertingen. Hiermit wird den Landwirten, die auf Hornlosigkeit setzen, eine zusätzliche Alternative zu Igfex P, Iggragar PP und Radmig P angeboten. Mit dieser Auswahl geht man einen weiteren Schritt bei der langwierigen Züchtung auf Hornlosigkeit.

 

Die ersten drei Bullen konnten in der Bemuskellung mit 7, der Äußeren Erscheinung mit 6 und einem Gesamtzuchtwert von 117 sehr gute Werte erzielen. Deshalb lagen sie bei der Körung sehr eng beeinander und der Körkommission ist es schwergefallen, die richtige Reihung zu erstellen.

 

Der Reservesieger Radragiba ein Radraulsohn, und Fabiola (Bullenmutter) bestach durch seine Bemuskelung (7), einer täglichen Zunahme von 1223 g und einem Milchwert von 119 mütterlicherseits. Radragipa von Roland Fichter aus St.Georgen unterkirnach wechselte für 1.950 € nach Görwihl zu Thomas Huber.

 

Reupir, ein Reussohn von der Breiteckhof GbR fand in Walter Fichter aus St.Georgen - Peterzell für 1.600 € einen neuen Besitzer. Die Mutter Bella weist eine gute Melkbarkeit und einen sehr hohen Milchwert von 121 auf.

 

Iggapir, ein Iggardian Sohn, von Thoma Hubert aus Vöhrenbach-Langenbach zeigt uns, dass der „alte“ Iggardian noch gute und erfolgreiche Bullen hervorbringen kann. Der Bulle findet für 1.850 € in Titisee-Neustadt bei der Schwab Kleiser GBR einen neuen Wirkungskreis.

 

Pigdiger, von Gerhard Weisser aus St.Georgen-Brigach, wechselt für den Höchstpreis von 2.000 € in den Hochschwarzwald zu Christoph Gfell aus Lenzkirch Kappel Pigdiger sticht ebenfalls mit sehr hohen tägl. Zunahmen von 1.253 g hervor. Der Vater Pigdian II und die Bullenmutter Gabi mit bereits 9 Kälbern und einer sehr guten Euterqualität versprechen gute Eigenschaften für die Weiterzucht im Betrieb Gfell.

 

Magrag aus dem Betrieb Breiteckhof GbR Riesle in Gütenbach bringt durch die Bullenmutter Borussia einen sehr hohen Milchwert, einen guten Melkbarkeit und somit hervorragende Eigenschaften in den Betrieb Klaus Fehrenbach, Furtwangen Rohrbach. Der Bulle erzielte einen Preis von 1.900 €.

 

Eugen Tritschler fand für 1.700 € in dem Bullen von Konrad Hermann Iraggar P eine tolle hornlose Alternative für seinen Betrieb. Der Bulle Iraggar P, gezüchtet aus Iggragar PP und der Mutter Fortuna mit einem Milchwert von 111 erfüllt optimal die Anforderungen für den neuen Besitzer. Iraggar P zeigt mit einer täglichen Zunahme von 1.304 g hervorragend die Zweinutzungseigenschaft der Vorderwälder.

 

Selbst die Klasse 3 Bullen fanden alle noch Abnehmer. Die Tiere wurden wegen der Äußeren Erscheinungsnote 5 in Klasse 3 eingestuft. Züchterisch sind auch diese Tiere für ihre neuen Besitzer interessant. So wechselt Iggarap, ein Iggardiansohn von Hermann Schmider aus Mühlenbach für 1.500 € zu Jens Ketterer nach Titisee Neustadt. Pigdiga von Hans Georg Eble aus Glottertal wechselte für 1600 € zu Thomas Hoch aus der gleichen Ortschaft. Ragpigas von Klaus Duffner aus Haslach fand für 1.550 € einen neuen Besitzer in Joachim Dorer aus Furtwangen-Linach.

 

Weitere Nachfrager konnten leider nicht bedient werden. Sie müssen auf den nächsten Markt am 8. Januar 2020 vertröstet werden.

 

Die Aussage eines Marktteilnehmers beschrieb den Markt folgendermaßen: „Die Auktion war heute der Hammer, so etwas könnten wir öfters brauchen“. So nehmen wir aus dieser Auktion mit, dass es in landwirtschaftlichen schwierigen Zeiten immer noch Lichtblicke geben kann.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

4/3

1.850 – 2.000

1.983

Jungkühe

2/2

1.550 - 1.700

1.625

Vorderwälder

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

10/10

1.500 – 3.000

1.865

 


 

Am Mittwoch den 06. November 2019 fand die Kälberauktion der RBW in Donaueschingen statt. Es stand mit 414 Kälber ein sehr umfangreiches Angebot zum Verkauf.

 

Die Preise gaben der aktuellen Marktsituation entsprechend über alle Kategorien nach. Die große Anzahl an Vorderwälder-Kuhkälber waren von mittlerer Qualität und stießen auf eine sehr schwache Nachfrage.

 

Das große Angebot an Vorderwälder-Bullenkälber konnte im optimalen Gewichtsbereich gut abgesetzt werden. Sie waren im Durchschnitt 81kg schwer und erlösten 232€ pro Kalb.

 

Bei den Fleckvieh-Kuhkälbern war die Qualität gut und konnten reibungslos abgesetzt werden. Das sehr umfangreiche Angebot an Fleckvieh-Bullenkälber zeigte sich mit 87kg sehr schwer und erlöste im Mittel 362€. Passende Kälber erreichten 4,60€/kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am .Mittwoch 4.Dezember 2019 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

50

49

84

1,74

4,33

Bullenkälber

272

271

87

1,36

4,70

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

17

7

75

0,92

1,25

Bullenkälber

75

73

77

1,10

3,42

Gigior P von Klaus Duffner, Haslach wurde aufgrund seiner genetischen mischerbigen Hornlosigkeit als Vorderwälder Testbulle ausgewählt, um den Züchtern zu der hornlosen
I- und R-Linie eine weitere Alternative zu bietenReservesieger Radragipa von Roland Fichter, St. Georgen-Oberkirnach, besticht durch seine Bemuskelung, hohe tägliche Zunahmen und hervorragende Milchleistung der Bullenmutter Fabiola. Er ist ein hervorragender Vertreter der Zweinutzungsrasse VorderwälderPigdiger von Gerhard Weisser aus St. Georgen – Brigach erzielte den höchsten Preis von
2000 €

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 6. November 2019

150 Kälber vollständig abgesetzt

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Im Angebot befanden sich in Herrenberg bei der Auktion 22 Kuhkälber. Diese wurden gut vom Markt aufgenommen, so dass sich Angebot und Nachfrage nahezu die Waage halten konnten.

 

Mit 2,40 Euro je Kilo konnte das Preisniveau des Vormonats gut gehalten werden. Die angebotenen Kälber brachten 77,6 Kilo auf die Waage.

 

Wenn man die aktuelle Marktlage betrachtet, passt die Entwicklung des Kälberpreises ins Bild, womit man ein positives Fazit zum Marktverlauf ziehen kann.

 

Die angebotenen Bullenkälber zeigten sich in der Breite von ordentlicher Qualität und konnten mit 82 Kilo Marktgewicht aufwarten. Unter dem Strich pendelte sich der Preis bei 4,13 Euro je Kilo ein.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am Mittwoch, 04. Dezember statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew

Preisspanne/kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

22

22

77,6

1,04

3,19

2,40

Bullenkälber

128

128

82,0

0,37

4,94

4,13


Auktion am 09. Oktober 2019 in Bad Waldsee

Große Nachfrage – knappes Angebot an Jungkühen über alle Rassen

Braunvieh:

 

Dem großen Angebot an Braunvieh-Zuchtbullen stand nur eine verhaltene Nachfrage entgegen. Körsieger wurde ein ganz junger Hickory-Sohn, der aus einer Auranto- Mutter gezogen war und von der Familie Rehm, Ochsenhausen angeboten wurde. Als Reservesieger ging ein Bisto-Sohn mit sehr hohen genomischen Werten aus der Körung hervor, vorgestellt von Peter Rohmer, Kirchdorf.

 

Flott kamen die Gebote bei den Braunvieh-Jungkühen. Für eine sehr harmonische Vassli-Tochter erlöste der Betrieb Rehm, Ochsenhausen 1800 €. Den gleichen Preis erzielte Edwin Kling, Murrwangen, ebenfalls für eine typstarke Vassli-Tochter.

 

Bei den Braunvieh Zuchtkälbern stachen einige Antonov-Kälber heraus, die sehr gefragt waren.

 

Fleckvieh:

 

Mit zwei hochkarätigen Zuchtbullen begann die Auktion der Fleckvieh-Kollektion. Körsieger wurde aus der Zucht von Alfred Berger, Mieterkingen ein hoch typisierter Imperativ-Sohn aus einer Rave-Bullenmutter, der für 2400 € verkauft wurde. Aus dem gleichen Betrieb stammte der Reservesieger, ein Hosianna-Sohn aus einer langlebigen Ilion-Mutter.

 

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe stand eine Roboter gewohnte, enorm entwickelte Vanel-Enkelin aus der Zucht der Familie Deigendesch, Isingen. Sie erlöste 1900 €. Den gleichen Preis erzielte Joachim Keller, Allmendingen für eine euterstarke Zepter-Tochter. Ebenfalls sehr gefragt war eine leistungsstarke Hotrocket-Tochter mit 34,5 kg Milch von Alfred Berger, Mieterkingen.

 

Holsteins:

 

Das umfangreiche Angebot an Holstein-Bullen wurde vom Markt sehr gut aufgenommen. Körsieger wurde ein sehr korrekter Alaska Red-Sohn aus der Zucht von Wolfram Kettenacker, Dürmentingen. Den Reservesieger stellte Uwe Bauer, Buggensegel. Der Ben-Sohn stammte aus einer sehr hoch eingestuften Elayo- Mutter.

 

Im Preis nochmals anziehen konnten die Holstein-Jungkühe. Zahlreiche Kaufaufträge, bayrische Kunden und italienische Einkäufer trugen zu einem sehr flotten Marktverlauf bei. Zu Beginn präsentierte die Familie Straub, Überlingen eine typstarke Barly-Tochter und erlöste 1900 €. Eine weitere Barly-Tochter stellte Thomas Bentele, Adelsreute zum Verkauf. Die mit 38 kg sehr leistungsstarke und Roboter gewohnte Jungkuh knackte als erste die 2000 € Marke.

 

Eine weitere Barly-Tochter bot Familie Epting, Königsfeld an. 4 Wochen nach der Kalbung leistete sie bereits 38,3 kg Milch und ließ im Exterieur keine Wünsche offen. Sehr rahmig, mit einem breit und hoch aufgehängten Euter und besten Fundamenten ausgestattet, lies sie den Hammer erst bei 2400 € fallen und trat anschließend die Reise ins angrenzende Bayern an. Eine frisch gekalbte Artes-Tochter von Günther Stehle, Bad Waldsee konnte für 1950 € verkauft werden. Sehr euterstark zeigte sich eine mittelrahmige Durbin-Enkelin von Holger Bertsch, Jagsthausen.

 

Zwei sehr leistungsbereite Tiere stellte Philipp Treyer, Oppenau zum Verkauf. Ein Milord- Jungkuh mit 42,5 kg Marktgemelk sowie eine zum 2. Mal gekalbte Modeco-Tochter mit 50 kg Milch. Eine enorm entwickelte Tampa-Tochter von Armin Arnegger, Markdorf konnte für 2150 € verkauft werden.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch den 13. November 2019 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2

1300

1300

1300

Jungkühe

12

1000

1800

1525

Kälber

10

120

270

213

Fleckvieh:

Bullen

2

1850

2400

2125

Jungkühe

20

1200

1950

1588

Holsteins:

Bullen

11

1300

1650

1386

Jungkühe

48

1200

2400

1652

Kühe

4

1100

1950

1537

Kuhkälber

8/8

50

180

118

 


2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.


Auktion am 26. Juni 2019 in Ilshofen

Hitzewelle bremst Nachfrage bei den weiblichen Tieren

An der Spitze der Fleckviehjungkühe rangierte eine sehr harmonische, mit 23 Monaten abgekalbte Hotrocket – Tochter von der Stier Schönenberg GbR aus Untermünkheim-Schönenberg, die 31,5 kg Milch leistete.

Am 26. Juni fand in Ilshofen die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen statt. Zum Verkauf kamen 40 Stück Großvieh sowie 283 Kälber. Aufgrund der extremen Hitze und der laufenden Heuernte waren nur wenige Kaufinteressenten anwesend. Die melkenden Tiere sowie die Kuhkälber mussten gegenüber der vorangegangen Auktion Preiseinbußen hinnehmen, die Bullenkälber erfreuten sich einer hohen Nachfrage zu stabilen Preisen.

 

Holsteins:

 

Hier standen zwei Tiere zum Verkauf, die im Mittel 1370.- Euro erlösten. Eine Augenweide war eine von Familie Weidner aus Steinbach angebotene Bosarna – Tochter.

 

Fleckvieh:

 

Von den beiden angebotenen Jungbullen konnte ein Miami – Sohn zu 1575.- Euro verkauft werden.

 

Von den 34 angebotenen Jungkühen wurden 28 Tiere zu durchschnittlich 1470.- Euro verkauft. Jungkühe mit Euteransagen oder Mängeln im Exterieur konnten an diesem Tag nicht an den Mann gebracht werden. An der Spitze rangierte eine sehr harmonische, mit 23 Monaten abgekalbte Hotrocket – Tochter von der Stier Schöneberg GbR, die 31,5 kg Milch leistete und 1820.- Euro erlöste. Ihr folgte eine enorm euterstarke Silver – Tochter von Heinrich Stier aus Stachenhausen, die kurz nach der Kalbung 29,7 kg Milch vorweisen konnte und mit 1840.- Euro den Tageshöchstpreis erzielte.

 

Einen empfindlichen Preisrückgang auf 2,55.- Euro netto je kg Lebendgewicht mussten die 47 angebotenen und im Mittel 77 kg schweren Kuhkälber hinnehmen.

 

Sehr guter Nachfrage erfreuten sich die 236 angebotenen Bullenkälber. Bei einem Durchschnittsgewicht von 82 kg errechnete sich ein mittlerer Preis von 5,42.- Euro netto je kg Lebendgewicht. Allerding geht hier die Preisschere von Kälbern ohne Blauzungenstatus zu denen mit Blauzungenstatus (mittlerweile 80 %) immer weiter auseinander.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 10. Juli (Kälber Fleckvieh) und am 31. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

2

1.340 - 1.400

1.370

Bullen Fleckvieh

1

-

1.575

Mehrkalbskühe Fleckvieh

2

1.220 - 1.380

1.290

Jungkühe Fleckvieh

28

1.220 - 1.840

1.470


Zuchtbullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 13.04.2019

Gute Auktion trotz widrigen Aprilwetters

Hofauktion Burkhardt - Gruppenbild

Am 13. April hatte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach eingeladen. Trotz widriger Witterung fanden zahlreiche Kaufinteressenten aus nah und fern sowie etliche Freude der Fleischrinderzucht zu der Abendveranstaltung den Weg nach Würzbach.

 

Zur Einstimmung in den Abend stellte Hans-Jochen Burkhardt seinen neuen Vererber BW Zamuto vor, einen Bullen, der mit seiner väterlichen Abstammung als Zempin-Sohn neues Blut in die Herde bringen soll. Burkhardt erläuterte anhand dieses Bullen anschaulich seine Zuchtziele den zahlreichen Zuhörern.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt und vorbereitet, von denen 9 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Gerade die reinerbig hornlosen Bullen zogen dann auch das Interesse der Käufer auf sich. Am gefragtesten war der jüngste Bulle des Tages, BW Holduro PP*, der – nicht einmal ganz ein Jahr alt – bereits fast 600kg auf die Waage brachte und mit hervorragenden Zunahmen aufwarten konnte. Dieser BW Hordy-Sohn aus einer Komo-Mutter wechselte für 3300 Euro in den Südschwarzwald.

 

Preislich wurde er gefolgt von dem ebenfalls reinerbig hornlosen Bullen BW Iman PP*, der mit herausragenden Körnoten von 8-8-7 das Interesse eines Käufers aus Tschechien auf sich zog, welcher sich den Bullen per Kaufauftrag um 3100 Euro sicherte. Sein väterlicher Halbbruder BW Iwan PP* stand ihm qualitativ in nichts nach. Top Zunahmen von über 1700g und Bemuskelungsnote 9 überzeugten einen Kunden aus dem Remstal, 3000 Euro zu investieren. Mit 2900 Euro folgte der mit alternativer Abstammung ausgestattete Körsieger, ein mit 9-8-8 bewerteter Seceda-Sohn namens BW Sepp PP* aus einer Lincoln Mutter. Er wird zukünftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Als weiterer BW Ingo-Sohn stand BW Indio Pp* hoch in der Käufergunst und erlöste 2800 Euro. Er wird in einer Herde im Zollernalbkreis im Einsatz sein. Als zweiter BW Hordy-Nachkomme kam BW Horlando PP* zum Verkauf. Für 2700 Euro konnte er einen weit gereisten Käufer aus dem Saargau für sich begeistern. Mit 2600 folgte der Bulle BW Dorlando PP* von BW Diamant, der ebenfalls in den Zollernalbkreis wechselt. Sein Halbbruder BW Degen PP* verbleibt um 2500 Euro ebenso im Nordschwarzwald, wie der Bulle BW Inger PS, der 2400 Euro erlöste. Auch der Bulle BW Ire Pp* erlöste 2400 Euro und geht nach Oberschwaben.

 

Nach Ende der erfolgreichen Versteigerung konnte man sich noch bei Speisen und Getränken verschiedener Art aufwärmen und in der gut eingeheizten Stube fachsimpeln.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose , zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.

BW HorlandoBW Ire, BW ImanBW IwanHofauktion Burkhardt, Gruppenbild

Hinterwälder-Auktion am 12. April 2019 in Schönau

Vier Bullen, ein männlicher Fresser und zwei Rinder verkauft

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2019 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.625 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, allerdings lag das Preisniveau 137 € höher. Ein Bulle blieb im Überstand, er ist auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt. Gut verlief auch der Markt für den einen Fresser und die beiden Rinder.

 

Zwei Bullen gingen in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt Karlheinz Reichmann aus Weilheim-Bierbronnen den Zuschlag. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung. Sie stammten alle vom Neubesamungsbullen Walter ab. Am begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-Württemberg.

 

Auf 1.700 € kam der indexstärkste Walafock mit 6 in B und 5 in AE. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin Wiesler. Ebenfalls in die Gemeinde Münstertal kommt Wallab für den Anschlagspreis von 1.500 €. Er war der erstgereihte Klasse II Bulle mit je 6 in B und AE bewertet. Alle drei Bullen wurden vom Betrieb Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg angeboten. Bei ihm war Walter für 2,5 Jahre im Deckeinsatz.

 

Ein schöner männlicher Fresser, Anfang Juni 2018 geboren, ein Konapsohn aus einer Ronburgermutter war recht begehrt. Erst bei 1.500 € erhielt der Betrieb Matthias Lienhard aus Hohberg den Zuschlag für das 291 kg schwere Tier. Gezüchtet wurde es von Klaus Kiefer aus Aitern.

 

Die beiden Prachtrinder hat auch Klaus Kiefer angeboten, hier war ebenfalls Konap der Vater. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde, jedes für 800 €. Das jährige wog 279 kg und das 10,5- monatige sogar 317 kg, was für eine gute Entwicklung.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2019 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.500

-

Bullen Klasse III

2

1.750

1.700 – 1.800

Bullenfresser

1

1.500

-

Rinder

2

800

-

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silsit, ein Silben I Sohn aus der Zucht von Stefan Schneider aus Münstertal. Er hatte 942 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung (B) und der Äußeren Erscheinung (AE)In die Gemeinde Münstertal kommt Wallab. Er war mit je 6 in B und AE bewertetAuf 1.700 € kam der indexstärkste Bulle, Walafock mit 6 in B und 5 in AE bewertet. Die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für den Bullenhalter Fridolin WieslerAm begehrtesten war der jüngste Walsil, der mit je 6 in B und AE bewertet war. Bei 1.800 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten einer Ankaufsgemeinschaft im mittleren Baden-WürttembergDiese beiden Prachtrinder stammen von Klaus Kiefer aus Aitern, Konap ist der Va-ter. Mathias Börsig aus Malsch kaufte die beiden zur Bestandsergänzung für seine kleine Hinterwälderherde. Das jährige (rechts) wog 279 kg und das 10,5-monatige sogar 317 kg, eine sehr gute Entwicklung

Limousin-Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. April 2019 die zweite Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 15 Jungbullen und 14 Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof, Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell.

 

Es waren Züchter aus Deutschland, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem Terentino-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 104 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von der Spieler GbR. Der Bulle leitete als erster die Versteigerung ein und konnte schließlich für 2.950 Euro in der Region verkauft werden. Einer starken Nachfrage erfreute sich ein reinerbig hornloser Taifun-Sohn aus der Zuchtstätte Spieler. Er konnte für 2700 Euro in den Schwarzwald verkauft werden. Aus der Zuchtstätte Felix, wird weiterer Terentino Sohn, seinen Deckeinsatz in Slowenien aufnehmen.

 

Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.550 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden.

 

Die 14 Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit fünf tragenden Rindern, die alle einen hohen RZF aufwarten konnten. So konnte eine heterozygote Zonko-Tochter für 2.550 Euro an einen heimischen Züchter verkauft werden.

 

Über ein weiteres Bieterduell konnte sich die reinerbig hornlose Kanos-Tochter aus der Zucht von Familie Felix freuen, dieses Rind war ihrem Käufer 2.200 Euro wert. Eine Taifun-Tochter aus der Zucht von der Spieler GbR wird ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen antreten.

 

Die Nachfrage nach weiblichen Tieren blieb leider unter der des Vorjahres, somit konnten neun der vierzehn Tiere für einen Durchschnitt von 2063 € vermarktet werden.

 

Insgesamt war es ein erfolgreiche Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg, die ihren festen Termin im Auktionskalender der Fleischrindervermarktung bestätigt hat. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof aufgetrieben werden.