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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 11. Juli 2018 in Bad Waldsee

Großes Angebot bei der Juli-Auktion

Braunvieh:

 

Als Körsieger wurde ein Vito-Sohn aus der Zucht von Peter Rohmer, Kirchdorf

ausgewählt. Sehr hoch im Exterieur typisiert und hervorragend entwickelt, war er einem Käufer 1750,-€ wert. Ein harmonischer Hobbit-Sohn aus einer sehr langlebigen Kuhfamilie wurde Reservesieger und wurde von Familie Heckenberger, Hochdorf gezüchtet.

 

Gleich zwei Spitzenjungkühe verkaufte Arthur Ulrich, Essingen. Eine Violo-Tochter, sehr kurz gekalbt, leistete bereits 30,5 kg Milch und erlöste 2050,-€, sowie eine Juradi-Tochter, die für 1950,-€ verkauft wurde. Eine sehr euterstarke Huvi-Tochter von Gebhard Heim, Tettnang erlöste den gleichen Preis, ebenso wie eine sehr körperstarke Himalaya-Tochter von Stefan Nörpel, Dietmanns. Die Braunviehkuhkälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Aus der Zucht von Joachim Keller, Allmendingen kam ein genomisch typisierter, sehr korrekter Haribo-Sohn aus einer Wettendass-Mutter und wurde für 2050,-€ verkauft.

 

Aus einem großen Angebot konnten die Fleckvieh-Interessenten auswählen. So wurden auch einige Spitzentiere vorgestellt. Gefragteste Jungkuh war eine euterstarke Pandora-Tochter, ebenfalls von Joachim Keller, die 2100,-€ erlöste. Aus der Zucht von Bernd Steiner, Maselheim kam eine noch sehr junge und bereits enorm entwickelte Evra-Tochter.

 

Sehr euterstark präsentierten Jürgen Reklau, Attenweiler eine harmonische Manigo-Tochter und Norbert Munding, Obermarchtal eine sehr gut entwickelte Evergreen-Tochter. Roboter gewohnt, stellte die Deigendesch GbR, Isingen eine elegante Zorro-Tochter zum Verkauf.

 

Holstein:

 

Etwas ruhiger ging es diesmal bei den Holstein-Bullen zu. Körsieger wurde ein Barly- Sohn von der Erthle GbR, Eggingen. Sehr korrekt, gut entwickelt und mit 138 RZG typisiert, machten ihn interessant. Ebenfalls sehr gefragt war ein gut typisierter Avenue-Sohn von Konrad Knupfer, Wettenberg der 1650,-€ erlöste.

 

Bei den Holstein-Jungkühen verkaufte Josef Mack, Ellwangen eine sehr gut entwickelte, euterstarke Bano-Tochter. Von Matthias Abele, Westhausen kamen gleich zwei sehr leistungsbereite Katana P-Töchter mit bestem Exterieur. Eine sehr körper- und euterstarke Eprysha-Tochter aus der Zucht der Familie Fuchs, Argenbühl war einem Käufer 1950,-€ wert. Eine sehr komplette Stargazer-Tochter stellte die Utz GbR, Rot-Mettenberg zum Verkauf. Sie erreichte den Tageshöchstpreis von 2000,-€. Mehrere Kaufinteressenten aus Bayern sorgten mit ihren Geboten auf Jungkühe sehr guter Qualität für einen flotten Marktverlauf. Die Holstein Zuchtkälber konnten verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

3

1300

1750

1483

Jungkühe

16

1200

2100

1628

Kuhkälber

17

200

370

249

Fleckvieh:

Bulle

1

2050

2050

2050

Jungkühe

43

1100

2100

1524

Kühe

1

1450

1450

1450

Holsteins:

Bullen

7

1300

1650

1421

Jungkühe

46

1100

2000

1614

Kühe

4

1350

1750

1500

Kuhkälber

15

50

180

140


Auktion am 05. Juli 2018 in Donaueschingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 5. Juli 2018 in Donaueschingen wurden 5 Bullen und 5 Jungkühe angeboten und zu sehr guten Preisen verkauft. Beste Qualität traf auf eine gute Nachfrage.

 

Die fünf Jungbullen kamen auf den Rekord- Durchschnittspreis von 2360 Euro. Der Körsieger, ein schöner Wattking-Sohn, gezüchtet von Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen kam auf 2600 Euro. Übertroffen wurde er noch vom zweiten Bullen, einem Monumental-Sohn aus dem Betrieb von Edwin Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen. Dieser Bulle konnte sehr gute genomische Zuchtwerte aufweisen und wurde auf 2800 Euro gesteigert. Auch der drittplazierte Bulle, ein weiterer Monumental-Sohn aus dem Betrieb Berger erzielte einen Toppreis mit 2500 Euro.

 

Die fünf Jungkühe kamen im Durchschnitt auf gute 1730 Euro. Die drei teuersten Tiere stellte der Betrieb Andreas Winterhalder GbR aus VS-Tannheim. Sie erzielten Preise von 1800 und 1900 Euro und stammten von den Bullen Zakan, Waldbrand und Manuap.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 2. August 2018 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

5

1800 – 2800

2360

Jungkühe

5

1500 - 1900

1730

 


 

Am 5. Juli 2018 wurden bei der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen alle 315 Kälber bei flottem Marktverlauf zu guten Preisen verkauft.

 

Die 17 Vorderwälder-Kuhkälber waren diesmal besonders gefragt und kamen auf einen sehr guten Durchschnittspreis von 208 Euro je Kalb. Die 53 Fleckvieh-Kuhkälbern wechselten ebenfalls flott ihre Besitzer. Der Durchschnittspreis gab leicht nach auf 3,55 Euro pro kg und 284 Euro je Kalb. Am höchsten gesteigert auf 450 Euro wurde ein Husam-Kuhkalb aus dem Betrieb von Lothar Baumann in Immendingen–Zimmern. Die Mutter konnte eine Erstlaktation von 10000 kg aufweisen. Es folgte eine Waban-Tochter von der Rogg GbR aus Stühlingen-Bettmaringen.

 

Das knappe Angebot von 40 Vorderwälder-Bullenkälbern wurde flott versteigert. Je Kalb mit 75 kg wurde netto 281 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,74 Euro.

 

Die 203 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 466 Euro je Kalb bei 78 kg Gewicht. Dies ergibt 5,97 Euro pro kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 2. August 2018 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufge-
trieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne
pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

53

53

80

1,56

6,43

Bullenkälber

203

203

78

2,40

6,72

Vorderwälder

Aufge-
trieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne
pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

17

17

69

2,20

3,96

Bullenkälber

40

40

75

1,11

4,53


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 05. Juli 2018

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Auf der Auktion in Herrenberg Anfang Juli konnten insgesamt 148 Tiere den Besitzer wechseln.     

 

Unter den angebotenen 25 weiblichen Kälbern befanden sich dieses Mal einige Tiere mit sehr guten Abstammungen, die dann auch zur Aufzucht verkauft werden konnten. Auch bei den mastfähigen Kuhkälbern kamen die Gebote flott, so dass sich der Preis bei 3,95 €/kg einpendelte. Hochwertige Kälber erlösten Preise über 4,80 €/kg.

 

Die 112 Bullenkälber zeigten sich in der Breite und Spitze von hervorragender Qualität und es zeigte sich schnell, dass eine rege Nachfrage bestand. Mit einem Durchschnittsgewicht von über 80 Kilo war die Kollektion relativ schwer. Im Mittel ergab sich ein Preis von 5,84 €/kg oder 471 Euro pro Kopf.

 

Besonders gefragt und auch knapp waren Kälber im mittleren Gewichtsbereich. Es zeigte sich deutlich, dass diese Kälber auf der Auktion den besten Preis erzielen und eine Auktionsbeschickung sich hier in jedem Fall auszahlt. Die Preisspitze lag teils deutlich über 6,50 Euro.

 

Die angebotenen männlichen Fresser als auch die weiblichen Fresser wurden zügig verkauft.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 2. August 2018 statt.

 

Preisspiegel

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg,
netto

von

bis

Kuhkälber

25

25

75

2,37

5,00

Bullenkälber

113

112

81

1,73

6,67


Auktion am 28. Juni 2018 in Ilshofen

Flotte Auktion mit überragender Fleckviehjungkuhkollektion

Eine nicht alltägliche Jungkuh marschierte an der Spitze: Die Raldi–Tochter von der Kemmler Landwirtschafts-GbR aus Kusterdingen wies ein Tagesgemelk von 43,3 kg und eine Melkbarkeit von 3,27 kg/Minute vor und glänzte mit schaufähigem Exterieur

Am 28. Juni fand in Ilshofen die Zuchtvieh- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg statt. Zum Verkauf kamen 46 Jungkühe sowie 318 Kälber. Die Jungkühe zogen aufgrund der hervorragenden Qualität im Preis an, auch die Kälber erfreuten sich sehr guter Nachfrage zu hohen Preisen.

 

Holsteins:

 

Die drei angebotenen Jungkühe kosteten im Mittel 1380.- Euro, wobei eine hervorragende Commander – Tochter mit 34 kg Milch vom Betrieb Weidner aus Künzelsau – Steinbach zum Tageshöchstpreis von 1540.- Euro in die Oberpfalz verkauft wurde.

 

Fleckvieh:

 

Die 43 zum Verkauf stehenden Fleckviehjungkühe glänzten mit einem rekordverdächtigen Durchschnittsgemelk von 30,7 kg Milch. Die sechs von der Bewertungskommission an die Spitze gestellten Tiere bestachen mit hervorragenden Exterieurmerkmalen und dem hohen Melkdurchschnitt von 36,4 kg Milch. Eine nicht alltägliche Jungkuh marschierte an der Spitze: Die Raldi – Tochter von der Kemmler Landwirtschafts GbR aus Kusterdingen wies ein Tagesgemelk von 43,3 kg und eine Melkbarkeit von 3,27 kg/Minute vor und glänzte mit schaufähigem Exterieur. Verdientermaßen erlöste sie mit 2380.- Euro den Tageshöchstpreis und sicherlich wird man sie wieder im Schauring zu sehen bekommen.

 

Im Durchschnitt kosteten die sechs Spitzenkühe 1980.- Euro. Diese kamen im einzelnen 4 mal von der Kemmler Landwirtschafts GbR aus Kusterdingen (Väter Raldi, 2 x Hutilon, Polarstern), der Ott GbR aus Weikersheim – Nassau (V. Siwil) sowie der Kuppler GbR aus Schrozberg – Reupoldsrot (V. Vulkan). Bis auf zwei Jungkühe mit Euteransagen, die zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurden wechselte die gesamte Kollektion bei flottem Marktverlauf zu durchschnittlich 1637.- Euro den Besitzer.

 

Rege Nachfrage bestand auch nach den 67 angebotenen Kuhkälber. Bei einem mittlerem Gewicht von 78 kg ergab sich ein durchschnittlicher Kilopreis von 3,99.- Euro netto bzw. 311.- Euro je Tier.

 

Auch die 251 Bullenkälber fanden schnell einen neuen Besitzer. Im Durchschnitt brachten sie 80 kg auf die Waage und erlösten 6,22.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 500.- Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 11. Juli (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 26. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

3

1250.- - 1540.-

1380.-

Jungkühe Fleckvieh

41

1320.- - 2380.-

1637.-


Bullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 14. April 2018

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche Entwicklung

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte Familie Burkhardt am Samstagabend zahlreiche Gäste und Kaufinteressenten aus nah und fern auf ihrem Betrieb in Würzbach willkommen heißen. Vor Beginn der Auktion stellte Hans-Jochen Burkhardt live aktuelle Vererber vor, die er in seiner Herde momentan einsetzt, darunter auch der Altbulle BW Ingo, von welchem im späteren Verlauf des Abends bereits Söhne angeboten werden konnten. Dieser Bulle überzeugt insbesondere durch seine hervorragenden Kalbeeigenschaften.

 

Die Versteigerung unter der Leitung von Auktionator Markus Werner begann mit dem Körsieger, dem Bullen BW Horko PP*, welcher mit 9-8-8 gekört worden war und mit astreinen Zuchtwerten zu überzeugen wusste. Der Bulle aus dem langlebigen R-Stamm der Familie Burkhardt war dem Käufer 2900 Euro wert und er darf künftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Linienalternativ zeigt sich die Abstammung des Bullen BW Varo Pp, der mit alternativem Vater, hoch bewerteter Mutterlinie, enormem Seitenbild sowie hervorragenden Körnoten von 8-8-8 aufwarten konnte. Er konnte um 2800 Euro in den Kreis Rottweil zugeschlagen werden. In der Versteigerungsreihenfolge folgte der Bulle BW Digma Pp*, ein Sohn des auch in der künstlichen Besamung eingesetzten Bullen BW Diamant, welcher mit den höchsten Zuchtwerten aller angebotenen Bullen zu überzeugen wusste und in einem spannenden Bieterduell letztendlich um 3100 Euro in die Ortenau zugeschlagen werden konnte.

 

Preislich folgte ihm der Bulle mit den höchsten täglichen Zunahmen von annähernd 1800g, der Bulle BW Dieter PP*, welcher 3000 Euro erlöste. Der BW Diamant-Sohn BW Dante PP*, ebenfalls mit besten Zuchtwerten ausgestattet, verbleibt um 2600 Euro im Nordschwarzwald. Neben weiteren Söhnen der Bullen BW Diamant, BW Hordy und BW Ingo konnte mit dem Bullen BW Hermes PP* eine weitere Linienalternative angeboten werden. Dieser CSW Hans-Sohn wird künftig im Kreis Karlsruhe im Einsatz sein und war seinem Käufer 2500 Euro wert.

 

Im Anschluss an die erfolgreiche Versteigerung hatten die Besucher wiederum die Möglichkeit, sich bei Speis und Trank auszutauschen. Auch der neu angebaute Stall stand den Gästen offen und konnte besichtigt werden.

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche EntwicklungBW Dieter PP*, der Bulle mit den höchsten täglichen ZunahmenBW Hermes PP* ist linienalternativ gezogen

Hofauktion Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler am 14. April 2018

Bei strahlendem Frühjahrswetter fand zum ersten Mal die Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 14 Jungbullen, zwei Altbullen und neun Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof - Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell. Es waren Züchter aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem CN-Rex-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 105 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von Markus Felix. Der Bulle leitete als erster die durchweg flotte Versteigerung ein und konnte schließlich für 3.600 Euro nach Slowenien verkauft werden.

 

Spitzenpreise erzielten auch der CN-Mateo Sohn vom Betrieb Markus Felix und der CN-Ultra Sohn vom Betrieb Bernd Heinzmann. Beide Bullen waren ebenfalls mit 8/8/8 gekört worden und konnten innerhalb des RBW-Zuchtgebiets verkauft werden.

 

Aus dem Züchterstall von der Spieler GbR wurde ein heterozygot hornloser Taifun-Sohn, nach Frankreich ins Limousin-Hauptzuchtgebiet verkauft. Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.600 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden,

 

Die acht Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit drei tragenden Rindern, die alle mit einem hohen RZF aufwarten konnten. Hier waren auch mehrere Interessenten vor Ort, die kräftig mit boten und somit für ein starkes Bieterduell sorgten. So konnte ein behörntes Rind vom Betrieb Markus Felix, eine Polar-Tochter, für 3.000 € in die Ortenau verkauft werden.

 

Weiter ging es mit den gedeckten Rindern. Auch diese fanden reißenden Absatz. Eine Kanos-Tochter, gezüchtet von Bernd Heinzmann stach besonders hervor. Ein Landwirt aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald konnte sie nach einer spannenden Auktion schließlich zu sich nach Hause nehmen. Die Rinder erzielten somit bei einer regen Auktion im Durchschnitt 2.250 €.

 

Insgesamt war es ein erfolgreicher Auftakt, eine Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg zu etablieren. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof verkauft werden.


Hinterwälder-Auktion am 13. April 2018 in Schönau

Vier Bullen, zwei männliche Fresser und fünf weibliche Tiere verkauft

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den Einkauf

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. April 2018 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.488 € versteigert. Damit wurden nur die Hälfte Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt. Fünf Bullen blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage als Angebote eingestellt. Gut verlief dagegen der Markt für die beiden Fresser und die fünf weiblichen Tiere, hier fanden alle Tiere neue Besitzer. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen drei wechselten in Zuchtbetriebe des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er hatte gute 1.031 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung. Auf der Schau im letzten Jahr war er mit seiner Mutter Reservesieger. Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag für die Haltung Matthias Schneider. Für zwei weitere Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage vorhanden. Zum einen für einen Ronlabsohn mit zweimal Note 6 und für einen Silhaxensohn mit zweimal Note 5. Dass auch die beiden Spitzenbullen für die Milchviehhaltung ohne Gebot blieben, überraschte von der Klasse der Bullen etwas. Beide hatten über 1.050 g tägliche Zunahmen und waren mit 7 und einmal 8 hoch bewertet. Auch die Mütterleistungen waren gut. Ein Grund könnte die R- Abstammung sein, weil die Käufer andere bevorzugten.

 

Es fand dann der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, seinen Käufer für 1.400 € in Manfred Schelshorn aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus Münstertal. Dann erlebte man ein Bieterduell bis auf 1.650 € für den ersten Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller. Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer des mit 5 in B und 6 in AE bewerteten Walsilnap. Zum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter der letzten beiden Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg. Ein weiterer Waltersohn von ihm blieb auch im Überstand.

 

Die Kalbin war begehrt, für 1.200 € wechselte sie von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Auch die vier Rinder waren gesucht: Eine sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Die beiden Rinder von Pascal Serr aus Sasbachwalden kommen für 600 beziehungsweise 650 € über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel im Nordrhein-Westfalen. Im Zuchtgebiet bleibt eine weiteres schönes Rind, eine Konap-Tochter, Konrad Klingele aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angeboten.

 

Zwei Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg hat sie angeboten. Beide wogen mit 352 kg gleichviel und waren sich im Exterieur auch sehr ähnlich. Der eine wechselte zum Anschlagspreis von 1.300 € an Norbert Säger aus Buggingen und der andere zum gleichen Preis zu Wolfgang Allgaier nach Blaubeuren.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

1

1.500

-

Bullen Klasse III

4

1.483

1.400 – 1.650

Bullenfresser

2

1.300

-

Kalbin

1

1.200

-

Rinder

4

750

600 – 1.100

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den EinkaufWalsilnap, der erste Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller, war mit 1.650 € am begehrtesten. Manfred Kuttler (rechts) aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer, Felix Schätzle aus Todtnau-Präg präsentiert ihnDas ist der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, mit seinen Käufer Manfred Schelshorn (rechts) aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus MünstertalDiese Kalbin war begehrt, sie wechselte von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Vorführer ist Felix SchätzleDiese sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt (rechts) aus Albbruck-KuchelbachEs hat sich gelohnt, dass Pascal Serr aus Sasbachwalden seine beiden Rinder nach Schönau brachte. Sie kommen über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel in Nordrhein-WestfalenIm Zuchtgebiet bleibt dieses schöne Rind, eine Konap-Tochter. Konrad Klingele (rechts) aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angebotenZwei schöne Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg  hat sie angeboten. Zum Anschlagspreis von 1.300 € wechselte dieser zu Wolfgang Allgaier (rechts) nach BlaubeurenZum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter dieses Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg. Vorgeführt wird der Bulle von Diana Heteny aus Münstertal

11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018 Arena Hohenlohe in Ilshofen

Der Süden geht gemeinsam voran

arena_siegertiere_07256

Beim gemeinsamen Markt des Fleischrinderverband Bayern e.V und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. am 19. und 20. Januar 2018 konnten Bullen und Jungrinder von sechs verschiedenen Rassen versteigert werden.

 

Die schon seit mehreren Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) und des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt, so dass ein sehr interessantes Angebot an Zuchttieren geboten wurde.

 

Insgesamt wurden 98 Tiere aufgetrieben, 94 Jungbullen und vier Elite Jungrinder.

Der Marktverlauf war sehr erfreulich. Besonders rege war die Nachfrage nach Angus und Limousin.

Das gesamte Auktionsbild war dadurch geprägt, dass mittlerweile fast ausschließlich genetisch hornlose Bullen angeboten waren.

Besonders belebend wirkte die gezielte Nachfrage durch Kunden aus der Schweiz. Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin werden für Nachkommen in unserem Nachbarland sorgen.

 

In der imposanten Arena Hohenlohe wurden die Besucher mit der Vorstellung der Siegerbullen (Sieger, Reservesieger, Bemuskelungssieger) der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Hereford, Limousin, und Pinzgauer auf die Auktion eingestimmt. Dabei entstand ein sehr eindrucksvolles Bild der züchterischen Leistungen.

In der gut besuchten Auktionshalle übernahm Auktionator Markus Werner die Regie. Erstmals im Einsatz für die Fleischrinder, trug er auch hier durch seine professionelle Arbeit zu einer lebendigen und erfolgreichen Auktion bei.

 

Die Extensivrassen Galloway und Zwergzebu wurden auch dieses Jahr wieder in der sogenannten „Stillen Auktion“ angeboten.

 

Jungzüchter

Fester Bestandteil der Fleischrindertage ist seit vielen Jahren der Jungzüchterwettbewerb. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW). Die JungzüchterInnen zeigten ihr Geschick, wie ihre Zuchttiere optimal präsentiert werden. Dabei legten die Richter Wert auf Blickkontakt zu den JungzüchterInnen und bewerteten deren Reaktionen auf das geführte Tier.

Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 JungzüchterInnen in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

 

Angus

Insgesamt wurden 38 Angusbullen, davon 9 Aberdeen Angus für die Auktion aufgetrieben. Dieses breite Angebot stammte von insgesamt 15 Zuchtbetrieben, davon 5 aus Baden-Württemberg.

Körsieger wurde bemerkenswerterweise der mit 8/8/8 gekörte Prinz Sohn Paolo, aus dem Zuchtbetrieb von Manfred u. Christine Winhart, Herrieden. An zweiter Stelle und damit Reservesieger wurde der kompakte und typvolle Fritz Sohn Fredi aus dem Zuchtbetrieb Klaus Raps, Bindlach. Den Bemuskelungssieger, der Lancester Sohn Lord und das angebotene AA-Elite Jungrind stellte der Zuchtbetrieb Bauereiß, Colmberg.

10 Angus Bullen aus Baden-Württemberg haben ebenfalls einen neuen Besitzer gefunden. Alleine 6 dieser Bullen stammen aus der Zucht von Peter Schumacher, Heidelberg. Drei davon Aberdeen Angus, darunter auch der mit 3.500 € begehrteste, Turn On Sohn aus einer Killin Tochter, Tobi. Ebenfalls beeindruckend der von Hertfelders, Kreßberg, angebotene Bulle Coldplay. Dieser mit 8/8/7 gekörte Bulle wies zur Körung starke 1.334 g tägliche Zunahmen bei BIO-Fütterung auf und deckt zukünftig in der Schweiz. Der vom Betrieb Kosma, Benningen, angebotene AA Bulle mit einem UK-D Pedigree bleibt der Landeszucht erhalten und wechselte für 2.700 € den Besitzer. Vom Betrieb Lindner, Vellberg, wechselten zwei Bullen den Besitzer wobei einer im Land bleibt und einer zukünftig in Bayern decken wird.

 

Charolais

Im Angebot standen acht hornlose Vererber. Den hornlosen Körsieger Carlo, aus einer Tillstar Mutter, stellte mit einer Bewertung von 7/8/7 Thomas Rott, Aidlingen. Zum Reservesieger gekört wurde der Heynckes-Sohn Hugo des Züchters Christian Spona, Markt Bibart. Über den Bemuskelungssieger und damit über einen Doppelerfolg freute sich ebenfalls Thomas Rott. Dieser mit 7/8/6 gekörte FHZ Janosch Sohn aus einer Arif Mutter, wies ordentliche 1.400 g tägliche Zunahmen zur Körung auf und bleibt in Baden-Württemberg. Der jüngste seiner 4 Bullen, ein reinerbig hornloser Hestor Sohn aus einer Virgil Mutter ging für 2.600 € in die Schweiz.

Zu einem Durchschnittspreis von 2.540 € haben alle Charolais Bullen einen Käufer gefunden.

 

Fleckvieh-Simmental

Sehr erfreulich ist die stabile Angebotsentwicklung der Rasse Fleckvieh-Simmental am Markt. Von den zwölf Bullen aus fünf bayerischen Betrieben waren zehn reinerbig hornlos.

Sieger und Bemuskelungssieger mit den Körnoten 8/9/7 wurde der typ- und bemuskelungsstarke reinerbig hornlose Elf-Sohn Erlkönig aus der Zuchtstätte Fech GbR, Buttenwiesen. Dieselbe Zuchtstätte stellte mit einem Stratego-Sohn den Reservesieger und konnte somit einen Dreifacherfolg erlangen.

Der Durchschnittspreis von 2.430 € spiegelte allerdings leider nicht die angebotene Qualität wieder und es konnte somit nicht an den Vorjahreserfolg angeknüpft werden. Bei der gebotenen Qualität sollte es sich allerdings auch im Laufe der Zeit im restlichen Bundesgebiet herumsprechen, dass die Süddeutschen Fleischrindertage auch bei dieser Rasse eine TOP Adresse sind.

 

Limousin

Die Limousinkollektion präsentierte sich auch dieses Jahr wieder auf sehr hohem Qualitätsniveau, was sich in den Körergebnissen verdient widerspiegelte.

Der Zuchtbetrieb Andreas Lamparth, Altensteig, stellte dabei den Körsieger. Der behornte Casimir-Sohn „Cesar“ überzeugte die Körkommission in allen Bewertungskriterien, 9/8/8 war sein verdientes Körergebnis. Mit dem gleichen Ergebnis stand der Lewin-Sohn „Landor“ vom Zuchtbetrieb Gerhard u. Johannes Büttner, Krombach, an zweiter Stelle. Der schwerste Bulle dieser Kollektion, ein TST Tarzan-Sohn, präsentierte eindrucksvoll das Fleischleistungspotential der Rasse und wurde Bemuskelungssieger. Johannes Fehn, Steinbach, stellte diesen mit 8/9/7 bewerteten Bullen vor.

Von den 27 aufgetriebenen Bullen stammten leider nur 7 aus Baden-Württemberg. Drei der Bullen vom Betrieb Spieler, Ampfelbronn. Am stärksten hierbei der mit 8/8/8 bewertete und starken 1.323 g täglichen Zunahme aufgetriebene hornlose Uranos Sohn aus einer Calvi Mutter. Dieser Bulle deckt zukünftig im Odenwald. Neben dem Körsieger Cesar bot der Betrieb Lamparth noch einen weiteren behornten Bullen an. Ein imposanter mit 8/8/8 bewerteter Sohn des Interbreed Champions und Landessiegers Boy Scout, der glücklicherweise der Landeszucht erhalten bleibt. Der reinerbig hornlose Bulle Indor, ein Index Sohn aus einer Barman Tochter vom Betrieb Böttinger, Gechingen, wurde mit 8/7/8 bewertet und bleibt ebenfalls im Land. Der dritte aufgetriebene behornte Bulle stammte vom Betrieb Lutz, Seewald. Dieser Erode Sohn aus einer Urville Tochter brachte stramme 1.461 g tägliche Zunahmen zur Körung auf die Waage und wurde ebenfalls mit 8/8/8 bewertet. Er deckt zukünftig in Bayern.

Insgesamt konnte bei den Limousin Bullen immerhin noch ein Durchschnittspreis von 2.810 € erzielt werden.

 

Hereford

Erstmals auf der Auktion wurden Tiere der Rasse Hereford angeboten. Zwei Bullen und zwei Jungrinder, alle Tiere reinerbig hornlos, konnten verkauft werden. Der sehr typvolle und sehr gut bemuskelte Bulle „Sir“ aus der Zuchtstätte Rösch GbR, Wangen, stand an der Spitze, gefolgt von UE Fritz, der von Norbert Uebler, Hirschbach, vorgestellt wurde.

Die beiden sehr typvollen Hereford Rinder der Rösch GbR brachten am Auktionstag jeweils 600 kg auf die Waage und fanden beide Ihre Liebhaber. Eines bleibt im Schwarzwald, das andere geht nach Bayern.

 

Pinzgauer

Die Rasse Pinzgauer ist wegen ihrer begehrten Fleischqualität längst aus dem Alpenraum herausgewandert und findet begeisterte Züchter in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Vier Zuchtbetriebe stellten mit sieben Bullen und einem Jungrind ein interessantes genetisch hornloses Angebot.

An der Spitze der Pinzgauer Bullen stand mit einem UE Windstone-Sohn aus dem Zuchtbetrieb von Norbert Uebler, Hirschbach, ein 8/7/8 gekörter mischerbig hornloser Bulle. Den Reservesieger, einen Bastian-Sohn, mit gleichem Körergebnis stellte ebenfalls Norbert Uebler.

Das Jungrind aus dem Betrieb Wolfgang Wild, Monheim, wurde nach Sachsen verkauft.

 

Das breite Angebot und die hervorragende Qualität aller Zuchttiere aus einer Vielzahl von bayerischen und baden-württembergischen Zuchtbetrieben bestätigte die Attraktivität der Süddeutschen Fleischrindertage erneut. Auf ein Wiedersehen 2019 in Ansbach!

 

 

Marktspiegel - 11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

35 2.990 3.900

 Charolais

8 2.540 4.000

 Fleckvieh Fleisch

9 2.430 3.600

 Limousin

26 2.810 3.300

 Pinzgauer

2 2.100 2.200

 Hereford

1 2.000 2.000

 Rind Angus

1 2.100 2.100

 Rind Hereford

2 1.850 1.900

 Rind Pinzgauer

1 1.600 1.600

 

Astrid Roswag, Dr. T. Sommer