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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 09. September 2020 in Bad Waldsee

Anziehende Preise und reges Interesse bei den Jungkühen

Beatbook-Tochter von der Epting GbR. Königsfeld-Erdmannsweiler

Braunvieh:

 

Sehr verhalten war die Nachfrage nach Braunviehbullen. Körsieger wurde ein genomisch untersuchter Hochdorf-Sohn von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Mit 112 im Euter, optimaler Melkbarkeit und Kalbeverlauf zeigte er sich sehr korrekt und bestens entwickelt. Ebenfalls zu überzeugen wusste ein noch sehr junger Astorio- Sohn, aus der Zucht der Familie Rehm, Ochsenhausen. Er stammte aus einer leistungsstarken Seasidebloom-Tochter, die in der ersten Laktation sehr gut eingestuft wurde.

 

Gleich zu Beginn konnte bei den Braunvieh-Jungkühen eine Hacona-Tochter von Andreas Hörmann, Kirchdorf überzeugen. Erst 3 Wochen gekalbt, konnte sie schon 36,1 kg Marktgemelk vorweisen. Martin Riß, Bad Wurzach stellte eine Roboter gewohnte und sehr euterstarke Vassli-Tochter zum Verkauf. Mit sicherer Trächtigkeit erlöste sie 1.950 €. Ebenfalls mit bestem Euter konnte eine Seasideray-Tochter von Helmut Schöllhorn aus Ummendorf aufwarten.

 

Fleckvieh:

 

Ein sehr harmonischer Hayabusa-Sohn von Markus Scheuing, Ehingen-Berg fand bei den Fleckvieh-Bullen flott einen neuen Besitzer. Aus einer sehr hoch eingestuften Morata Tochter gezogen erlöster er 1.950 €.

 

Das umfangreiche Angebot an Fleckvieh-Jungkühen wurde sehr gut vom Markt aufgenommen. Eine sehr ausgeglichene Humpert-Tochter von Siegbert Blum, Walbertsweiler wusste gleich am Anfang mit einem hervorragendem Euter zu überzeugen und erlöste 1.800 €. Ebenfalls mit bestem Euter konnte Martin Munding, Obermarchtal eine Viesta-Tochter zum Verkauf anbieten. Sie unterstich die Vererbungsqualitäten ihres Vaters, der zu den interessanten töchtergeprüften Fleckviehbullen zählt.

 

Den Tageshöchstpreis mit 2.100 € sicherte sich Joachim Keller, Allmendingen mit einer fehlerfreien und Roboter gewohnten Miami-Tochter. Ebenfalls sehr gefragt waren vom Betrieb der Raunecker GBR eine leistungsstarke Remmel-Tochter sowie eine sehr junge und bereits enorm entwickelte Horizont- Tochter.

 

Holsteins:

 

Das Angebot an Holsteinzuchtbullen war erneut sehr groß, so dass nicht alle Bullen einen Käufer fanden. Siegerbulle wurde ein eleganter Beatbook-Sohn der Erthle GbR, Ulm-Eggingen. Aus dem gleichen Betrieb kam auch der 1. Reservesieger, ein kraftvoller Gracian-Sohn, aus einer Lebensleistungskuh mit mehr als 90.000 kg Milch aus dem B-Stamm. Teuerster Bulle war aber der 2. Reservesieger, ein kräftiger genomisch typisierter Malinus-Sohn, mit einem fehlerfreien Zuchtwertprofil von der Knupfer GbR, Hochdorf-Wettenberg, der dem Käufer 1.900 € wert war.

 

Die Qualität der Holstein-Jungkühe war diesmal sehr gut, so dass davon zahlreiche vorgestellt werden konnten. Zwei Kunden aus dem benachbarten Vorarlberg lieferten sich flotte Bieter-Duelle mit einem italienischen Kunden, einem heimischen Großkunden und den RBW-Mitarbeitern mit Kaufaufträgen. Sechs Jungkühe knackten die 2.000 €-Marke. Dies waren eine frühe, mittelrahmige Beatbook-Tochter mit einem breiten und hoch aufgehängten Euter von Familie Epting, Königsfeld-Erdmannsweiler. Aus dem gleichen Bestand kam noch eine Python-Tochter. Beide melken zukünftig in Vorarlberg.

 

Der gleiche Käufer sicherte sich auch noch eine typ- und euterstarke, rotbunte Casper Red-Tochter von der Schädler GbR, Leutkirch-Uttenhofen, die sich mit 37,5 kg sehr leistungsstark präsentierte. Mit 40,8 kg sehr leistungsstark, konnte Hugo Kloker Wilhelmsdorf-Tafern eine Sidekick-Tochter verkaufen. Eine sehr harmonische, ganz frisch abgekalbte Jungkuh von Holger Bertsch, Jagsthausen ging an einen Kunden ins bayrische Allgäu. Sehr leistungsstark und mit Topeutern ausgestattet zeigten sich zwei Flipside-Töchter von der Fisel GbR, Riedlingen-Zell und von Günther Stehle, Bad Waldsee-Lenatsweiler.

 

Die nächste Großviehauktion in Bad Waldsee findet am Mittwoch den 09.September 2020 statt.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

7/3

1250

1300

1266

Jungkühe

9/9

1250

1950

1589

Kälber

3/3

100

270

178

Fleckvieh:

Bullen

1/1

1950

1950

1950

Jungkühe

28/27

1400

2100

1589

Holsteins:

Bullen

16/10

1300

1900

1475

Jungkühe

44/44

1400

2150

1719

Kühe

1/1

1700

1700

1700

Kälber

4/4

105

150

141

Beatbook-Tochter von der Epting GbR. Königsfeld-ErdmannsweilerFlipside-Tochter von Günther Stehle, Bad Waldsee-Lenatweiler

Auktion am 2. September 2020 in Donaueschingen

Erfreulich guter Marktverlauf bei beiden Rassen

Dies ist der Körsieger der Fleckviehbullen, ein Hermelinsohn aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Er konnte sehr gute genomische Zuchtwerte vorweisen und stammt aus der bekannten L-Familie des Betriebes. Ein Zuchtbetrieb bei Meßkirch sicherte sich den Körsieger für 2.050 €

Bei der Großvieh-Versteigerung am 2. September 2020 in Donaueschingen kamen beim Fleckvieh vier Bullen und zwei Jungkühe zum Verkauf, bei der Rasse Vorderwälder waren sieben Bullen im Angebot. Alle angebotenen Zuchttiere konnten verkauft werden.

 

Aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen kam dieses Mal der Körsieger bei den Fleckviehbullen. Der Hermelinsohn konnte sehr gute genomische Zuchtwerte vorweisen und stammte aus der bekannten L-Familie. Diese zeichnet sich durch eine enorme Leistungsbereitschaft aus. Die Mutter Lulaka und die Großmutter Lulu bestechen mit über 70.000 kg Lebensleistung. Ein Zuchtbetrieb bei Meßkirch sicherte sich den Körsieger für 2.050 €. Als Reservesieger ging ein sehr gut entwickelter Hayabusa Sohn von Matthias Schupp aus WT-Eschbach hervor. Er stammt aus einer leistungsstarken Willetochter mit einer sehr guten Exterieurbewertung. 

 

Aus dem Betrieb Andreas und Helga Winterhalder GbR aus VS-Tannheim stammten die zwei angebotenen Fleckviehjungkühe. Beide waren von sehr guter Qualität und fanden entsprechend flott einen neuen Besitzer. Vor allem die frisch abgekalbte und sehr körperhafte Vladotochter überzeugte mit 29 kg Marktgemelk und einem hervorragenden Euter.

 

Die sieben Vorderwälderbullen fanden alle einen Abnehmer. Das war eine positive Marktüberraschung. Denn nur zwei Bullen waren in Klasse II und fünf in Klasse III einsortiert. Vier durchliefen erfolgreich die Bullenprüfstation in Löffingen-Göschweiler. Der Spitzenbulle Radiga wurde als zweiter Radraulsohn in den Testeinsatz geschickt. Er verkörpert toll die Fleischseite der Vorderwälderrasse mit 1.483 g Stationszunahmen und der Bemuskelungsnote (B) 8. Mit 130 cm im Widerrist ist er im gewünschten Rahmen und die Note 6 erhielt er in der Äußeren Erscheinung (AE). Seine Mutter Ilona hat den Stempelbullen Igachy zum Vater und besticht auf der Milchseite: Milchwert 122, gute Inhaltsstoffe, sehr gute Zwischenkalbezeit und beste Melkbarkeit zeichnen die Bullenmutter aus. Radiga stammt aus der Zucht von Hans-Georg Eble aus Glottertal- Föhrental und kam zum Garantiepreis in den Besitz der RBW Besamungszentrale Herbertingen.

 

Der zweitplatzierte Iggip stammt vom Wartebullen Iggio III ab aus einer Bullenmutter auch mit Vater Igachy. Zweimal die Note 6 erhielt er in B und AE, 130 cm maß er und erzielte 1.194 g tägliche Zunahmen. Der harmonische erst 12,5 Monate alte Iggig war begehrt, für 1.800 € kann ihn Ernst Laufer sein eigen nennen. Franz Buchholz aus Mühlenbach bot den Prüfstationsbullen an.

 

Mit 2.100 € wurde ein weiterer Iggio III Sohn am teuersten nach dem Testbullen. Iggirag zeigte die Note 7 in B, einen mittleren Rahmen und gute Zunahmen von 1.133 g. Klaus Duffner aus Haslach bot diesen Burschen an, er wechselt zu einem Züchterkollegen nach Triberg-Nußbach. Drei Bullen wechselt zum Anschlagspreis von 1.600 € den Besitz, ein großrahmiger milchbetonter Marfelksohn von Hans-Georg Eble, ein Iggardiansohn und ein Igragar PP Sohn von Silvia Eichin aus Zell Gresgen. Käufer der Bullen waren Christoph Gfell aus Lenzkirch-Kappel, Hansjörg Kieninger aus Königsfeld-Buchenberg und im Kaufauftrag Klaus Fehrenbach aus Furtwangen-Rohrbach.

 

Zum Schluß kam der jüngste - wie der Igragar PP Sohn - ebenfalls mischerbig hornlose Margip P an die Reihe, für sein Alter war er sehr gut entwickelt und hatte die höchsten Tageszunahmen von 1.283 g. Es war der zweite Bulle von Klaus Duffner und für 1.550 € wechselte er zu Hans Reuter Schramberg-Tennenbronn.

 

Die nächste Großviehversteigerung findet am Mittwoch, den 4. November 2020 statt. Der nächste Kälbermarkt ist bereits am 30. September 2020.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

4

1.900 – 2.150

2.012

Jungkühe

2

1.500 – 1.700

1.600

Vorderwälder

Bullen

7

1.550 – 3.000

1.893

 


 

Weiterhin stabile Kälberpreise über alle Kategorien in Donaueschingen

 

Am 02. September 2020 fand die Kälberauktion in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 275 Kälber.

 

Überraschend flott konnte das Angebot an Vorderwälder-Kuhkälbern abgesetzt werden. Die Kälber waren im optimalen Gewichtsbereich und von guter Qualität.

 

Auch bei den Vorderwäder-Bullenkäber zeigte sich eine sehr gute Qualität, was zu einem flotten Auktionsverlauf beitrug. Im Durchschnitt 81 kg schwer, erlösten sie pro Kalb 270€.

 

Bei den Fleckvieh-Kuhkälbern waren die Kälber mit 85 kg im Durchschnitt wieder etwas schwerer als auf den letzten Auktionen. Sie erlösten pro Kalb im Mittel 260€. Das Angebot an Fleckvieh-Bullenkälber bewegte sich mit 84 kg Durchschnittsgewicht im Mittel der Vormonate. Der Preis konnte sich gut auf dem Nivau halten und im Mittel erzielten die Kälber 428€ pro Kalb. Passende Kälber erlösten deutlich darüber.

 

Die nächste Kälberauktion findet am Mittwoch den 30.September 2020 in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

41

41

85

1,22

4,23

Bullenkälber

167

166

84

2,41

5,77

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

12

12

75

1,58

2,12

Bullenkälber

52

52

81

1,54

3,85

Dies ist der Körsieger der Fleckviehbullen, ein Hermelinsohn aus dem Betrieb Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Er konnte sehr gute genomische Zuchtwerte vorweisen und stammt aus der bekannten L-Familie des Betriebes. Ein Zuchtbetrieb bei Meßkirch sicherte sich den Körsieger für 2.050 €Als Reservesieger ging dieser sehr gut entwickelter Hayabusa Sohn von Matthias Schupp aus WT-Eschbach hervor. Er stammt aus einer leistungsstarken Willetochter mit einer sehr guten ExterieurbewertungAus dem Betrieb Andreas und Helga Winterhalder GbR aus VS-Tannheim stammt diese Klassekuh. Obwohl erst frisch abgekalbt überzeugte die sehr körperhafte Vladotochter mit 29 kg Marktgemelk und wies ein hervorragendes Euter aufDer Spitzenbulle Radiga wurde als zweiter Radraulsohn in den Testeinsatz geschickt. Er verkörpert toll die Fleischseite mit 1.483 g Stationszunahmen und der Bemuskelungsnote 8. Seine Mutter Ilona ist eine Igachytochter mit Milchwert 122, guten Inhaltsstoffen, sehr gute Zwischenkalbezeit und bester Melkbarkeit. Radiga stammt aus der Zucht von Hans-Georg Eble aus Glottertal- Föhrental und kam zum Garantiepreis in den Besitz der RBW Besamungszentrale HerbertingenMit 2.100 € wurde dieser Iggio III Sohn Iggirag nach dem Testbullen am teuersten. Iggirag zeigte die Note 7 in Bemuskelung, einen mittleren Rahmen und gute Zunahmen von 1.133 g. Klaus Duffner aus Haslach bot diesen Burschen an, er wechselt zu einem Züchterkollegen nach Triberg-Nußbach

Kälberauktion in Herrenberg am 2. September 2020

Bullenkälber weiterhin gefragt

Die angebotenen weiblichen Kälber, 26 an der Zahl, konnten problemlos vom Markt aufgenommen werden. Etwas unter Druck geraten waren lediglich sehr leichte Qualitäten. Unter dem Strich pendelte sich der Schnittpreis bei 75kg bei 2,83 Euro ein. In der Spitze konnten deutlich über 3 Euro erlöst werden.

 

Mit 101 Bullenkälbern war das Angebot einigermaßen knapp, jedoch von hoher Qualität und konnte ebenfalls gut vom Markt angenommen werden. Auch hier kamen leichte Bullenkälber etwas unter Druck, jedoch waren Kälber um die 80kg äußerst gefragt und erreichten Spitzenpreise. Der Durchschnitt pendelte sich bei 80kg Marktgewicht bei 5,16 Euro ein.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet bereits am 30. September statt.

 

Preisspiegel

 

Aufge-
trieben

Ver-
kauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg,netto

von

bis

Kuhkälber

26

26

75,0

1,60

3,41

Bullenkälber

101

101

80,0

2,74

5,82


Auktion am 26. August 2020 in Ilshofen

Deutlich lebhaftere Jungkuhnachfrage, Kälberpreise stabil

Am 26. August 2020 fand in Ilshofen die Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Im Angebot standen neben 37 Stück Großvieh 344 Kälber. Die Jungkuhnachfrage zeigte sich deutlich lebhafter als an der Juliauktion, die Kälberpreise blieben konstant.

 

Holsteins:

 

Die beiden von Familie Weidner aus Künzelsau-Steinbach vorbildlich vorgestellten Jungkühe erlösten durchschnittlich 1540 Euro. Zum Höchstpreis von 1640 Euro wechselte eine enorm euter- und fundamentstarke Larona-Tochter ins benachbarte fränkische Zuchtgebiet.

 

Fleckvieh:

 

Hier standen zunächst zwei Jungbullen zum Verkauf, die durchschnittlich 1925 Euro erlösten. Am begehrtesten war ein Mint-Sohn aus einer tiefen und sehr langlebigen Kuhlinie, der 2250 Euro kostete und von Stefan Göggerle aus Rainau-Dalkingen zum Verkauf vorgestellt wurde.

 

33 Jungkühe wurden von den nordwürttembergischen Züchtern zum Verkauf aufgetrieben. Die Qualität war über das ganze Lot sehr gut und schon im Vorfeld war die Stallgasse gut mit Kaufinteressenten gefüllt. Wie die Beschicker auch, hielten sich die Kaufinteressenten ganz vorbildlich an die gesetzlichen Coronabestimmungen.

 

An der Spitze der Kollektion rangierte eine sehr harmonische und fundamentstarke Miami-Tochter mit 32,5 kg Milch von Familie Stier aus Untermünkheim-Schönenberg, die zum Tageshöchstpreis von 1960 Euro ebenfalls ins benachbarte Mittelfranken verkauft wurde. Preislich folgte mit 1940 Euro eine aus der Passerkombination Herzschlag x Hurly stammenden, mit viel Potential ausgestatteten Jungkuh von Dieter Roth aus Oberrot-Ebersberg, die in einen bekannten Zuchtbetrieb auf die Ostalb wechselte.

 

Ebenfalls sehr begehrt war eine mit Trächtigkeitsgarantie angebotene Evra-Enkelin vom Betrieb Kuppler aus Schrozberg-Reupoldsrot, die 34,2 kg Milch leistete und 1800 Euro erlöste. Bei insgesamt sehr zügigen Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1519 Euro.

 

55 angebotene Kuhkälber brachten im Mittel 78 kg auf die Waage und erlösten einen mittleren Preis von 2,83 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 222 Euro je Tier.

 

Nach wie vor recht gut ist die Nachfrage nach Bullenkälbern. So konnten sich die 307 angebotenen Tier im Preis stabil halten. Bei einem Durchschnittsgewicht von 82 kg errechnete sich ein Preis von 5,10 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 418 Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 09. September (Kälber Fleckvieh) sowie am 23. September 2020 (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

2

1440 - 1640

1540

Bullen Fleckvieh

2

1600 - 2250

1925

Jungkühe Fleckvieh

30

1260 - 1960

1519


Kälberauktion am 5. August 2020 in Donaueschingen

Sehr guter Auftrieb bei der Kälberauktion im August in Donaueschingen

Schöne VW-Bullenkälber

Kälberpreise bei Vorderwälder und Fleckvieh weiterhin stabil.

 

Am 05. August 2020 fand die Kälberauktion in Donaueschingen statt. Im Angebot standen 341 Kälber.

 

Die umfangreiche Angebot an Vorderwälder-Bullenkälber war von guter Qualität, viele Kälber lagen im optimalen Gewichtsbereich. Sie erlösten im Durschnitt bei 81 kg 270€/Kalb. Auch die aufgetriebenen Vorderwälder Kuhkälber fanden einen neuen Besitzer.

 

Bei den Fleckvieh-Kuhkälbern waren die Kälber mit 81kg im Durschnitt etwas leichter als auf den leztzten Auktionen. Sie erlösten Pro Kalb im Mittel 245€. Zwei Kuhkälber mit hervorragender Abstammung erlösten über 500€.

 

Das Angebot an Fleckvieh-Bullenkälber bewegte sich mit 83kg Durchschnittsgewicht ebenfalls etwas schwerer als im Mittel der Vormonate. Der Preis konnte sich gut auf dem Nivau halten, im Mittel erzielten die Kälber 430€ pro Kalb. Passende Kälber erlösten bis 6,-€/kg.

 

Die nächste Kälberauktion findet am Mittwoch, den 2.September 2020 im Anschluss nach der Großviehauktion in Donaueschingen statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

52

52

81

2,14

5,20

Bullenkälber

229

228

82

2,50

6,16

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

9

9

78

1,00

1,99

Bullenkälber

53

52

81

2,65

3,55


Zuchtbullenverkauf bei Familie Burkhardt in Würzbach

Unter besonderen Umständen gut gelaufen

Am 04. April wollte Familie Burkhardt wieder zur alljährlichen Zuchtbullenauktion auf ihren Betrieb nach Oberreichenbach-Würzbach einladen. Die allseits bekannte Gesamtsituation machte jedoch einen Strich durch diese Rechnung, so dass man sich in Zusammenarbeit mit der Rinderunion Baden-Württemberg ein alternatives Konzept überlegen musste. Also wurden die gekörten Bullen mit Körwerten, Abstammung und Fotos im Internet beworben.

 

Zur Auktion waren 15 junge Bullen ausgewählt, gekört und vorbereitet worden, von denen 12 reinerbig hornlos untersucht waren, die weiteren wiesen das Hornlosgen mischerbig auf. Von den angebotenen Bullen konnten über den neu eingeschlagenen Weg acht Tiere einen neuen Besitzer finden. So wechselte Katalognummer 8, ein mit 7-7-8 gekörter Sohn des Bullen BW Pokal für 2900 Euro in die Eifel.

 

Um 2800 Euro fand die Katalognummer 2, ein mit 8-8-8 gekörter Sohn des Leichtgeburtsvererbers BW Ingo in Unterfranken eine neue Heimat. Preislich folgten mit Katalognummer 1 ein weiterer BW Ingo-Sohn - 7-9-7 gekört - aus einer langlebigen Kuhlinie, der im Nordschwarzwald bleibt, sowie Katalognummer 4, ein Harry-Sohn mit den Körnoten 7-7-8, der in den Kreis Rottweil verkauft werden konnte.

 

Ein weiterer BW Ingo-Sohn, Katalognummer 6 konnte nach Südbaden verkauft werden. Er war mit 7-8-7 gekört. Mit sehr hohen Zunahmen und hohen Körnoten überzeugte ein weiterer BW Ingo Nachkomme einen Norddeutschen Kunden. Mit den höchsten Noten der verkauften Bullen von 8-9-8 überzeugte ein weiterer Harry-Sohn seinen Käufer und er wird künftig im Osten der Republik Dienst tun. Ein weiterer seiner Brüder wurde ebenso verkauft.

 

Auffallend ist, dass sämtliche verkaufte Bullen reinerbig hornlos sind. Im Rahmen der Umstände können alle beteiligten mit dem Resultat des Verkaufs zufrieden sein und haben die Hoffnung, im kommenden Jahr wieder das besondere Flair der Hofauktion bieten zu können.

 

Es stehen noch weitere Bullen, darunter auch reinerbig hornlose, zum Verkauf. Interessenten können sich gerne bei der Rinderunion, Herrn Mebus oder direkt bei Herrn Burkhardt melden.


Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am 6. April 2020

Drei Bullen und je zwei Fresser und Rinder vermittelt

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen und die Note 6 in der Bemuskelung (B) und 7 in der Äußeren Erscheinung (AE)

Bei der Telefonvermarktung der Hinterwäldertiere am Montag, den 6. April 2020 wurden drei Zuchtbullen zu im Schnitt 1.500 €, zwei Fresser zu 1.375 € und zwei Rinder zu 900 und 1.050 € versteigert. Damit wurden gleich viele Tiere wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt.

 

Telefonvermarktung? Sie hören richtig. Aus der Not geboren, keine Großviehmärkte wegen der Corona-Pandemie abhalten zu können, wurden die Tiere auf den Höfen bewertet, fotografiert und Katalog, Reihenfolge und die Bilder in www.rind-bw.de/Auktion eingestellt. Am 6. April, von 10 bis 16 Uhr war Zeit, telefonisch Gebote abzugeben. Bei drei Tieren kam es zu einer Steigerung, bei den vier anderen blieb es beim Anschlagspreis. Vier Bullen und ein Fresser blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage www.rind-bw.de unter Angebote eingestellt.

 

Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen wechselten in Zuchtbetriebe in und außerhalb des Zuchtgebietes.  An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen, die Note 6 in der Bemuskelung (B) und die Note 7 in der Äußeren Erscheinung (AE). Zum Preis von 1.550 € erhielt eine Züchterkollegin aus Tunau den Zuschlag. Die drei weiteren Bullen aus der Mutterkuhhaltung erhielten keine Gebote. Dann kamen die Bullen aus der Milchviehhaltung.

 

Ein Ausnahmebulle war Ronag in Entwicklung und Fleischansatz von Klaus Kiefer aus Aitern. Die Note 8 in B war ihm sicher und mit 525 kg Gewicht erzielte er tolle Zunahmen von 1.244 g. Die Gemeinde Münstertal meldete sich und erhielt bei 1.500 € den Zuschlag. Aus dem gleichen Betrieb stammte Kosi, der mit 7 in B und 5 in AE bewertet war. Hier kam ein Anrufer aus dem pfälzischen Hauenstein, der den Burschen für 1.450 € sein eigen nennen kann. Punkt 10 Uhr kam ein Gebot zu 1.400 € für das harmonischste Tier, einen Fresser aus der Mutterkuhhaltung, der mit knapp 10 Monaten 424 kg Gewicht auf die Waage stellte und damit auf 1.380 g tägliche Zunahmen kam. Um 16 Uhr war der Stand noch der gleiche, so dass ein Züchterkollege aus Bernau neuer Besitzer ist. Walter ist der Großvater des Bullen und Bennasch der Vater der langlebigen Mutter. Hubert Thoma bot einen schönen Nahummlersohn aus einer Benforalmutter an. Zum Anschlagspreis von 1.350 € wechselte er an einen Züchterkollegen nach Wieden.

 

Hochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt und Ewald Kiefer aus Fröhnd angebotenen 14 und 15 Monate alten Rinder. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900 beziehungsweise 1.050 €. Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinterwälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-Linie.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 9. Oktober 2020 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

2

1.525

1.500 – 1.550

Bullen Klasse III

1

1.450

-

Bullenfresser

2

1.375

1.350 – 1.400

Rinder

2

975

900 – 1.050

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Hulbag, ein Hulbyshn Sohn aus der Zucht von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg. Er hatte 886 g tägliche Zunahmen und die Note 6 in der Bemuskelung (B) und 7 in der Äußeren Erscheinung (AE)Ein Ausnahmebulle war Ronag in Entwicklung und Fleischansatz von Klaus Kie-fer aus Aitern. Die Note 8 in B war ihm sicher und mit 525 kg Gewicht erzielte er tolle Zunahmen von 1.244 gDieser Fresser aus der Mutterkuhhaltung war das harmonischste Tier. Mit knapp 10 Monaten stellte er 424 kg Gewicht auf die Waage und kam damit auf 1.380 g tägli-che Zunahmen. Walter ist Großvater des Fressers, Bennasch ist der Vater der lang-lebigen MutterHubert Thoma bot diesen schönen Nahummlersohn aus einer Benforalmutter an. Zum Anschlagspreis von 1.350 € wechselte er an einen Züchterkollegen nach WiedenHochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt (Rind 1) und Ewald Kiefer aus Fröhnd (Rind 2) angebotenen 14 und 15 Monate alten Rin-der. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900  (Rind 1) bezie-hungsweise 1.050 € (Rind 2). Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinter-wälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-LinieHochwertig war die Qualität der von Armin Roser aus Mühlheim-Muggardt (Rind 1) und Ewald Kiefer aus Fröhnd (Rind 2) angebotenen 14 und 15 Monate alten Rin-der. Beide fanden kurz vor 16 Uhr einen neuen Käufer für 900  (Rind 1) bezie-hungsweise 1.050 € (Rind 2). Käufer ist ein neuer Hof in Seewald, der mit Hinter-wälder arbeiten möchte. Malagerd ist der Vater des Rindes von Armin Roser, die Mutter ist auch die Mutter des Besamungsbullen Walter. Ewald Kiefers Rind stammt aus der S-Linie

2. Mox weekend wieder ein voller Erfolg

Team Mox

Am 24. und 25. August fand auf dem Zuchtbetrieb der Familie Mock in Markdorf erneut das Mox weekend statt. Es wurden über 60 Tiere und zusätzlich Embryonenpakete zum Festpreis angeboten. Erneut galt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

 

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits am Samstagmorgen ein Großteil der Tiere einen neuen Besitzer gefunden hatte. Aber auch am Sonntag konnten noch interessante Tiere und Embryonen erworben werden. Topseller war diesmal die Absolute-Red-Tochter Mox Myrcella P aus der Reservesiegerin der German Dairy Show, Mox Moocha. Sie ging für 10.000 € nach Belgien.

 

Auch das sehr gut entwickelte Undenied-Jungrind aus der wohl exterieurstärksten Mogul-Tochter Kings Ransom MG Cleavage EX 95 zog viele Blicke auf sich und konnte in die Schweiz verkauft werden. Die 1. Tochter von Ramona findet in Frankreich ihre neue Heimat. Doorman Ramona EX 90 war Siegerkuh der diesjährigen Holsteinschau in Bad Waldsee.

 

Sehr viel Interesse zogen insbesondere die Nachkommen aus den beiden Stammkühen Maryrose und Ranya auf sich. Davon hätten manche auch mehrmals verkauft werden können.

 

Viele Käufer kamen wieder aus dem angrenzenden Ausland – ganz stark vertreten war erneut Österreich, aber auch die Schweizer und die Südtiroler waren häufig auf der Stallgasse zu hören. Weitere Käufer kamen aus Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien.