Ihr Partner rund ums Rind – fair und kompetent

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Home|Links|Zuchtvereine|Archiv

Erfolgreiches Jahr für den Braunviehzuchtverein Illertal

v.l.n.r.   Josef Rief, MdB,   Franz Kramer, Peter Rohmer, Gerhard Öfner

Höchste Milchleistungssteigerung, Schauerfolge, Neuwahlen und ein breites Angebot an Genetik waren die Hauptthemen bei der Jahresshauptversammlung des Braunviehzuchtvereines Illertal am 30. Dezember 2014 in Edelbeuren.   Vorstand Peter Rohmer konnte trotz heftiger  Schneefälle eine große Anzahl an Mitglieder begrüßen.

 

Von zwei  Stammtischen  gemeinsam mit dem ZV Ellwangen, einer  Lehrfahrt mit einer Werksbesichtigung beim Kraftfutterwerk KAMA und einem Betriebsbesuch bei dem Braunviehzuchtbetrieb Käufler, Osterberg  und einen Ausflug zum Schloss berichtete  der Geschäftsführer  Gerhard Öfner in seinem Tätigkeitsbericht. Die Zahl der Herdbuchkühe ist konstant, wobei die Anzahl der Betriebe um zwei  abgenommen hat. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde der Vorstand  Peter Rohmer einstimmig wiedergewählt, ebenso bestätigten die Züchter den zweiten  Vorstand Andreas Hörmann und den kompletten Beirat in seinem Amt.


In seinem Referat „Braunviehzucht genomisch“ ging Alfred Heinzler von der RBW auf den Stand und die Weiterentwicklungen der genomischen Selektion beim Braunvieh ein.  Die Zunahme der typisierten Braunviehkanditaten in D/AUT stieg im Jahr 2014 um 1/3  auf 2700 Stück. Die RBW ist bei der Anpaarung und Auswahl der Kandidaten überaus erfolgreich von den ersten 5 Bullen nach GZW in D/AUT sind 3 aus Baden-Württemberg.  Ebenso führend ist die RBW bei der Typisierung  von Rindern,  allein in Baden-Württemberg wurden im abgelaufenen Jahr mehr weibliche Rinder typisiert als in Bayern und Österreich zusammen.  Das erfolgreiche Zuchtprogramm zeigt sich an dem breiten Angebot der 19 Besamungsbullen. 3 geprüfte Vererber und 16 genomische weisen im Schnitt 129 GZW Punkte auf,  bei Euterzuchtwerten von 114.


Die Braunviehkühe steigerten mit 262 kg am Meisten gegenüber den anderen Rassen. Ebenfalls stieg die durchschnittliche Kuhzahl der Braunviehbetriebe um 7 Kühe, das ist ebenfalls Rekord in Baden-Württemberg. Mit 7961kg Milch 4,32und 3,61% Eiweiß stehen die Illeräler Züchter an der Spitze im Vergleich der Braunviehzuchtvereine. Höchstleistender Betrieb ist Elfride Mendler, Unteropfingen mit   9450 kg Milch 765 Fett und Eiweißkilo  vor Dietmar Reisch, Arlach 9625 kg Milch 747 F+E kg und  an dritter Stelle folgt Andreas Hörmann  mit 9581 kg bei 727 F+E kg. Extreme Lebensleistungskühe haben ihre Heimat im Illertal. Die von Horst Strasser, Tannheim gezüchtete Kuh  Heike V: Vidbest erreichte mit 138.221 kg die höchste Lebensleistung, gefolgt von der Kuh Gordon Anita 122.223 kg von Bernhard Schwarz; Oberopfingen und Denmark Liega von Josef Kienle, Waldenhofen.  Der Züchter  Andreas Hörmann, Unteropfingen stehen zurzeit 5 Kühe die über 100.000 kg Milch in ihrem Leben produziert haben.

 

Die Ehrungen nahm der Bundestagsabgeordnete Josef Rief vor. Den Ausstellern auf der RBW Schau und dem Braunviehtag Peter Rohmer, Unteropfingen und der Kramer Gbr., Edelbeuren überreichte er ein Präsent des Vereines. Die Kuh Masbal Bettina von Gabriele und Franz Kramer, Edelbeuren erhielt den Ehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ihren Sieg auf der RBW Schau 2014 in Ilshofen.  Dass der Nachwuchs ebenfalls züchterisch interessiert zeigt die große Beteiligung  der  Kinder bei Tierschauen als Dank dafür erhielt Teresa Hörmann, Unteropfingen  Lennart Reichert, Erolzheim  Lenny und Luca Reisch, Arlach Sofia und Theresa Rohmer, Oberopfingen eine Anerkennung des Vereines.


Vorderwälderschau am 28. September 2014 in Schopfheim-Gersbach anlässlich des 25-jährigen Weideabtriebsfestes

Nachträglicher Sommertag lässt Zuschauer strömen

Sie war die perfekteste Schaukuh, die Igdiantochter Larissa von Bernhard Schleicher aus Rickenbach- Bergalingen.  Sie wurde Jungkuhsiegerin und  war  in der Euter- und Funda-mentauswahl. Deswegen  wurde Sie zur Miss Gersbach gekürt

Am Sonntag, den 28. September 2014 präsentierten sich im Rahmen des 25- jährigen Schopfheim- Gersbacher Weideabtriebsfestes zwei Zuchtbullen und 46 Milchkühe aus elf Zuchtbetrieben des Vorderwälderzuchtvereins Südlicher Schwarzwald e.V. den zahlreichen Zuschauern. Damit machten erfreulicher Weise drei Betriebe mehr mit als beim letzten Mal.

 

Neun Betriebe nahmen mit je drei Kühen am Züchtersammlungswettbewerb teil. Der Sieg ging an den Betrieb Silvia Eichin aus Zell- Gresgen mit seinen drei Altkühen, die zusammen 23 Abkalbungen aufwiesen und trotzdem noch jugendlich aussahen. Auf Platz 2 landete Heinrich Brunner aus Wies mit seinen im leichteren Typ stehenden Kühen, die ebenfalls 23-mal abgekalbt hatten. Unter Ihnen war die Rappeltochter Wusel, die mit elf Abkalbungen Spitze war.

 

Erfreulicherweise konnten zwei Bullen gezeigt werden. Dies ist gut so, denn etwa 50 % der Vorderwälderkälber stammen bei den Vorderwäldern aus dem Natursprung. Siegerbulle wurde der Pirgardsohn Pirgus, ein Halbbruder des Wartebullen Igguss. Er wurde mit je 7 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Gut zweijährig maß er 145 cm im Widerrist und wog beachtliche 826 kg. Thomas Huber aus Görwihl stellte diesen harmonischen Burschen vor, er ist auch sein Züchter.

 

Den Reservesieg erzielte Ignol, der mit je 6 bewertet wurde. Er stammt von Ignachy und aus der Oleandertochter Wanni, die ebenfalls erfolgreich auf der Schau war. Mit 3 3/4 Jahren maß er 146 cm und wog 846 kg. Die Unterschiede sind auch dadurch bedingt, dass Ignol auf der Weide seine Arbeit verrichtet und Pirgus im Stall. Züchter und Halter von Ignol ist die Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wiesental.

 

Beachtenswert ist die Jungkuhsiegerin Larissa, eine Igdiantochter, die in 200 Tagen über 5.000 kg Milchmenge erzielte. Sie war auch in der Fundament- und Euterauswahl und wurde eindeutige Miss Gersbach. Erstbeschicker Bernhard Schleicher aus Rickenbach- Bergalingen kann stolz auf diese komplette Kuh sein. Mit 137 cm im Widerrist und 552 kg Gewicht entspricht sie voll dem Zuchtziel. Sie konnte die Pipirtochter Konny von Thomas Huber aus Görwihl auf den zweiten Platz verweisen. Den Mittelaltersieg errang mit der Ottgartochter Lisa auch ein Neuling, Herbert Eckert aus Görwihl- Hartschwand. Aus dem zweiten Platz landete die Pirastochter Wopi von der Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wiesental. Beim Altkuhsieg hatte die Oleandertochter Wanni von der Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wiesental eindeutig die Nase vorne vor der Pirastochter Fine von Silvia Eichin aus Zell- Gresgen. s ist die auf dem

 

Sechs Kühe konkurrierten um den Fleischsieg. Den Sieg landete die Raditochter Stevia aus dem Betrieb Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg. Knapp konnte sie die Reservejungkuhsiegerin Conny von Thomas Huber aus Görwihl hinter sich lassen. Mit elf Kühen war die Konkurrenz um den Fundamentsieg groß und das Auswählen recht schwierig. Letztlich wurde mit Manuela eine weitere Raditochter von Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg Siegerin. Den zweiten Platz wurde der Altkuhsiegerin Wanni zugesprochen. Um den Eutersieg kämpften vier Kühe. Den Sieg erreichte die Erstlingskuh Fee von Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach vor der Zweitkalbskuh und Pigastochter Wagas von der Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wiesental. Aus dem Betrieb Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg kommt die Kuh mit der höchsten Lebensleistung, die Germantochter Martina. 65.687 kg Milchmenge hat sie erreicht. Den zweiten Platz mit 59.203 erzielte die Kabinettochter Gerdi von Silvia Eichin aus Zell- Gresgen.

 

Immerhin 13 der 46 ausgestellten Kühe hatten 5 und mehr Kalbungen aufzuweisen, ein Beleg des überdurchschnittlichen Alters der Vorderwälderrasse. Die Kühe maßen im Schnitt 136,7 cm Widerristhöhe (von 128 bis 141 cm) und wogen 584 kg Gewicht (von 451 bis 722 kg). Damit stimmen die Zahlen recht gut mit dem Zuchtziel überein.

 

42 erste und sechs zweite Staatspreise sind Ausdruck einer guten Tierqualität. Das Preisverhältnis ist gegenüber der letzten Schau anno 2010 besser geworden.

 

Schopfheim- Gersbach war wiederum eine Reise wert. Besonders hervorzuheben ist die Anbindung der Schau an das Weideabtriebsfest, so dass die Zuchtergebnisse einem breiten Publikum präsentiert werden konnten. Durch das 25 jährige Jubiläum mit Festumzug waren besonders viele Besucher gekommen.

Sie war die perfekteste Schaukuh, die Igdiantochter Larissa von Bernhard Schleicher aus Rickenbach- Bergalingen.  Sie wurde Jungkuhsiegerin und  war  in der Euter- und Funda-mentauswahl. Deswegen  wurde Sie zur Miss Gersbach gekürtDie Oleandertochter Wanni von der Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wie-sental, war mit ihren neun Abkalbungen der Altkuhsieg nicht zu nehmen. Im Fundament wurde sie zusätzlich ReservesiegerinFrohwüchsig zeigte sich der Siegerbulle Pirgus, ein Pirgardsohn aus der Gushalltochter Königin. Der Wartebulle Igguss ist ein Halbbruder von ihm. Zweimal 7 war seine Bewer-tung. Züchter und Halter ist Thomas Huber aus GörwihlDer Sieg bei den Züchtersammlungen ging an den Betrieb Silvia Eichin aus Zell- Gresgen mit seinen drei Altkühen, die zusammen 23 Abkalbungen aufwiesen und trotzdem noch jugendlich aussahenReservesiegerbulle wurde Ignol, der mit je 6 bewertet wurde. Er stammt von Ignachy und aus der Oleandertochter Wanni, die ebenfalls erfolgreich auf der Schau war. Mit 3 3/4 Jah-ren maß er 146 cm und wog 846 kg. Züchter und Halter von Ignol ist die Dreher- Schlageter GbR aus Sallneck im Kleinen Wiesental, Vorführer ist Daniel DreherFine, eine Pirastochter mit sechs Abkalbungen von Silvia Eichin aus Zell- Gresgen wurde Reservesiegerin bei den AltkühenMit dieser Ottgartochter Lisa erzielte Herbert Eckert aus Görwihl- Hartschwand bei seinem ersten Schauauftritt den Titel Siegerkuh mittelAuf Platz 2 bei den Einzelzüchtersammlungen landete Heinrich Brunner aus Wies mit sei-nen im leichteren Typ stehenden Kühen, die ebenfalls 23-mal abgekalbt hattenMit Ihren Qualitäten wurde Konny, eine Pirpirtochter von Thomas Huber aus Görwihl zwei-mal Reservesiegerin, in der Jungkuh- und der FleischkategorieFee, eine Ihniantochter von Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach wurde der Euter-sieg zuerkannt. Es freut sich die Tochter Svenja DeissVon den elf Auswahlkühen zum besten Fundament wurde Manuela, eine Raditochter von Lothar Ebner aus Höchenschwand- Unterweschnegg SiegerinDen Fleischsieg landete die Raditochter Stevia aus dem Betrieb Lothar Ebner aus Höchen-schwand- Unterweschnegg

Jungviehprämierung am Kuckucksmarkt am 02.09.2014

Starker Auftrieb bei trockenem Wetter brachte viele Zuschauer an den Schauring

Routinierte Beschicker zeigten starke Kollektion

 

In schöner Regelmäßigkeit findet in Eberbach alljährlich eine Jungviehprämierung statt.  So trafen sich auch dieses Jahr wieder Fleckvieh Züchter aus dem Umland, um sich mit ihren Tieren zum Wettbewerb anlässlich des 79. Kuckucksmarkts zu stellen. Unter den Augen der Preisrichter Otto Kurz, Mitarbeiter der RBW und einem erfahrenen Züchter, Walter Kubach aus Langenbrettach wurden dieses Jahr 88 Jungrinder und Rinder vorgestellt. Wie auch jedes Jahr stellte die Familie Hess aus Schönbrunn ein kleines Schaukontingent von Kühen und Kälbern, um den vielen kleinen Besuchern die Welt der Rinderhaltung näher zu bringen. So freute sich auch Bürgermeister Peter Reichert über das große Interesse der  vielen großen und kleinen Zuschauer und bedankte sich gleichzeitig beim Amt für Landwirtschaft Ilshofen, dem Rinderzuchtverband und vor Allem der Familie Hess für die gute Organisation.

 

Die Rinder im Alter von 9 bis 30 Monaten wurden sehr gut präsentiert und zeigten sich in bester Form, so dass das Preisgericht lauter erste Preise vergeben konnte. Die Preisrichter hatten rechte Mühe, aus den von allen sachkundigen Zuschauern als qualitativ hochwertig gelobten Ringen, die richtige Auswahl zu treffen. Schließlich konnten die Züchter Peter Henrich aus Oberdielbach, Walter Mehl aus Buchen-Unterneudorf, Arnold Heck aus Wagenschwend und Otto Hennegriff aus Limbach-Balsbach alle als Ringsieger mit Pokalen geehrt werden. Als Siegerrind der nicht tragenden jungen Rinder, gekürt aus den 5 ersten Ringsiegerinnen wurde die „Waldbrand“ Tochter von Matthias Rechner aus Mudau-Reisenbach besonders herausgestellt, ebenso wie die „Hummler“ Tochter aus dem Besitz von Siegfried Hess aus Schönbrunn, die sich bei den älteren Rindern durchsetzen konnte.

 

Insgesamt waren Veranstalter, Vertreter der Stadt und die vielen Zuschauer mehr als zufrieden, sodass man davon ausgehen kann, dass auch im Jahr 2015 wieder eine Prämierung anlässlich des nächsten Kuckucksmarkts stattfinden wird.


Jubiläumsschau - Fleckvieh des Rinderzuchtvereines Gaildorf

Siegertiere von Links: Fleischsiegerin Mina, Siegerin ab 3. Kalbungen Bella jeweils von Familie Hagel, und ganz rechts Bella Siegerin bis 2. Kalbungen, Eutersiegerin und Miss Gaildorf 2014

Das Jahr 2014 steht beim Rinderzuchtverein Gaildorf ganz im Zeichen des 100 jährigen Jubiläums.

 

Aus diesem Anlass wurde seit 11 Jahren zum ersten mal wieder eine eigenständige Staatsprämierung organisiert. Integriert in das Traditionelle Gaildorfer Flossfest boten sich den Gaildorfer Züchtern optimale Bedingungen ihre Kühe zu präsentieren.

 

Den Auftakt des Festwochenendes bildeten bereits am Samstagabend die Jungzüchter, bei ihrer Night Show traten über 20 Jungzüchter im Alter von 3 bis 18 Jahre in den verschiedenen Altersgruppen gegeneinander an. Der extra aus dem Salzburger Land angereiste Preisrichter Rupert Wenger, war bei seiner Aufgabe die besten des Tages ausfindig zu  machen, nicht zu beneiden.

Am Ende war bei den kleinsten Mattis Nübel aus Engelhofen und Max Weidner aus Gaildorf siegreich, bei der mittleren Gruppe Greta Nübel aus Engelgofen vor Hannes Kühnle, Mittelrot und bei den „Senioren“ konnte Jana Schramm aus Fichtenberg den Sieg vor Larissa Kübler aus Oberrot- Glashofen  erringen, einen Klassensieg konnte noch Lisa Binder, Gaildorf für sich verbuchen. Am Ende waren aber alle Sieger bei der gelungenen Veranstaltung.

 

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Fleckviehzucht. Im Gaildorfer Verein sind zur Zeit 56 Betriebe aktiv, an der Staatsprämierung nahmen 20 Mitgliedsbetriebe mit 55 Kühen teil, dies ist eine sehr beachtliche Quote, vor allem wenn man bedenkt dass an diesem Sonntag im Juli bestens Erntewetter herrschte.

 

Im Einzelnen nahmen folgende Züchterfamilien teil:

  • Amann Michaela, Fichtenberg-Mittelrot
  • Beisswenger Peter, Sulzbach-Laufen, Kohlwald
  • Ehrmann Arnold, Eschach-Holzhausen
  • Elsser Wolfgang, Gaildorf-Steppach
  • Fischer, Tobias, Fichtenberg-Mittelrot
  • Fritz Heiko, Schwäbisch Hall - Sittenhardt
  • Grau Hans-Joachim,Gaildorf-Eutendorf
  • Grau Helmut, Gschwend-Wimberg
  • Haegele Gerhard, Sulzbach-Laufen, Schoenbronn
  • Hagel Heinz, Sulzbach-Laufen, Eisenschmiede
  • Hoefer Helmut, Gschwend-Mittelbronn
  • Horlacher GbR Willfried u Gerrit, Untergroeningen-Gschwendhof
  • Kuebler GbR Ewald u. Steffen, Oberrot-Glashofen
  • Kuehnle Bernd, Fichtenberg-Mittelrot
  • Lang GbR, Gschwend          
  • Nuebel Werner, Oberrot-Wiesenbach
  • Oesterle Uwe, Gaildorf-Unterrot
  • Schneider Kurt, Sulzbach-Laufen, Schlossschmiedelfeld
  • Stier Christoph, Sulzbach-Laufen, Schoenbronn
  • Unfried Joerg, Sulzbach-Laufen, Wengen

Die Zahl der Ehrengäste, die sich bereits zur Beginn der Schau am Ring versammelt hatten war enorm, so konnte der Vorsitzende Helmut Grau und der Kommentator Peter Grün (Fachbereichsleiter Tierhaltung Landwirtschaftsamt Ilshofen) viele Ehrengäste begrüßen allen voran den Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, der sein Heimspiel nutzte und den Gaildorfer Züchtern in seinem Grußwort ein Lob für Ihre hervorragende Arbeit in der Rinderzucht aussprach.

 

Die Jury, bestehend aus Hans-Dieter Hermann (Vorsitzender des Rinderzuchtvereines Kreis Schwäbisch Hall) und Dr. Alfred Weidele (Zuchtleiter Fleckvieh der RBW) war gefordert und voll im Einsatz, bei schweißtreibenden Temperaturen die dreizehn verschiedene Ringe zu richten und kommentieren. Sie meisterten diese Aufgabe aber sehr souverän, und am Ende der Ringauswahl gab es bei den 13 Ringen zehn verschiedene Betriebe die einen Ringsieg verbuchten konnten (siehe Schauergebnisse), ein Zeichen für die ausgeglichene Qualität der Schau. Besonders schön war es dass auch an diesem Tag viele Züchterfamilien mit drei Generationen vertreten waren und sich auch die Jüngste Generation beim Vorführen beteiligte.

 

Im Anschluss kam die Wahl zur besten Betriebskollektion, hier mussten die neun teilnehmenden Betriebe drei Kühe zusammen im Ring präsentieren. Das ganze geschah im KO - Modus, die Auslosung  ergab dass bereits zur zweiten Paarung die Kollektion der Familie Nübel aus Oberrot-Wiesenbach in den Ring kam. Sie mussten den Ring auch nicht mehr verlassen und wurden am Ende verdiente Sieger. Die Kollektion aus zwei Roboi-Töchter und einer Vodach-Tochter bestach durch ihre Ausgeglichenheit, die zusammen die beachtliche Lebensleistung von fast 120.000 kg erzielten.

 

Der Höhepunkt des Tages war die Auswahl der Siegertiere (siehe Ergebnisliste), hier hatten die Preisrichter kein leichtes Spiel. Bei den jüngeren Kühen war die Rau-Tochter Bella von Kurt Schneider, die bereits bei der RBW Schau 2014 einen 1b Preis erzielen konnte, nicht zu schlagen und wurde zusätzlich noch zur Eutersiegerin gekürt.

 

Bei den älteren Kühen Siegte ebenfalls eine Bella aus dem Stall der Familie Hagel Sulzbach-Laufen, Eisenschmiede sie hat den Bullen Rurex zum Vater.

Aus dem gleichen Stall kam auch die Fleischsiegerin Mina ebenfalls eine Rau Tochter.

 

Am Ende kam das Highlight nämlich die Wahl zur Miss Gaildorf 2014. Hier stellten sich die drei Siegertiere einer Zuschauerjury zur Wahl, bestehend aus Wolfgang Reimer, Amtsleiter  Helmut Hessenauer Ilshofen, dem stellvertretenden Amtsleiter aus Backnang Thomas Weiler  dem Bürgermeister aus Gaildorf Ulrich Bartenbach, Michael Schmidt stellvertr. Zuchtleiter RBW und dem Vorsitzenden des Nachbarzuchtvereines Ellwangen Klaus Mayer. Aber auch diese Jury kam an diesem Tage nicht an Bella vorbei und kürten sie zur Miss Gaildorf 2014, so konnte Kurt Schneider mit nur einer aufgetriebene Kuh drei Titel gewinnen, eine bessere Effizienz geht nicht.

 

Eine weitere Ehrung, in Form von gespendeten Gutscheinen, gab es für die Kuh mit der besten Lebensleistung, dies war Stumberg-Tochter Andi von der Züchterfamilie Stier aus Sulzbach-Laufen, Schönbronn, sie hatte am Schautag eine Lebenleistung von 54640 kg und konnte auch noch einen Ringsieg einfahren.

Das Tier mit der höchsten Lebenstagsleistung von 18,7 Liter war Roboi-Tochter Flauschi von Familie Nübel aus Oberrot-Wiesenbach.

 

Die Schau wurde mit der Siegerehrung beendet bei der die Züchter viele Sachpreise mit nach Hause nehmen konnten, vielen Dank an die spendeten Firmen.

Die zum Jubiläum erschienene Chronik des Rinderzuchtvereines Gaildorf kann bei Geschäftsführer Uwe Beißwenger erworben werden.

 

Siegertiere

Name/Vater

Besitzer

Siegerkuh, jüngere Klassen bis 2 Kälber, Eutersiegerin,

Miss Gaildorf 2014

Bella, Rau

Schneider Kurt,
Sulzbach-Laufen,

Schlossschmiedelfeld

Reservesiegerkuh, jüngere Klassen bis 2 Kälber

Hanna, Wagut

Besitzer: Fischer Tobias, Fichtenberg-Mittelrot

Züchter: Müller Armin, Ingelfingen

Siegerkuh, ältere Klassen ab 3 Kälber

Bella,  Rurex

Hagel Heinz, Sulzbach-Laufen,

Eisenschmiede

Res.Siegerkuh, ältere Klassen ab 3 Kälber

Ella, Regio

Wilfried u. Gerrit Horlacher GbR,  Untergröningen-Gschwendhof

 

Weitere Ringsiegertiere:

  • Elfi, Renwart ; Ewald/ Steffen Kübler GbR,Oberrot-Glashofen; Züchter Erhard Schmidt Oberrot
  • 23, Wagut; Christoph Stier Sulzbach-Laufen, Schönbronn
  • Iduna, Werold; Bernd Kühnle, Fichtenberg- Mittelrot
  • Guddi, Homorry; Hans-Joachim Grau, Gaildorf-Eutendorf
  • Mimi, Voral; Heinz Hagel, Sulzbach-Laufen, Eisenschmiede
  • Heidestern;  Bernd Kühnle Fichtenberg- Mittelrot
  • Monoba, Manitoba; Heiko Fritz, Schwäbisch Hall-Sittenhardt; Züchter Klaus Ott, Höpfingen
  • Falbabett, Roboi; Werner Nübel, Oberrot-Wiesenbach
  • Andi, Stumberg; Christoph Stier Sulzbach-Laufen, Schönbronn 

Bericht: Uwe Beißwenger, Fotos: Willfried Arnold, Irena Schön

Ein Teil der Beschicker der Schau, zusammen mit Wolfgang Reimer und Geschäftsführer Uwe BeißwengerSieger der Betriebskollektion Familie Nübel zusammen mit Wolfgang ReimerKühe zur Siegerauswahl bis 2 KalbungenKühe zur Siegerauswahl der FleischsiegerinSiegertiere von Links: Fleischsiegerin Mina, Siegerin ab 3. Kalbungen Bella jeweils von Familie Hagel, und ganz rechts Bella Siegerin bis 2. Kalbungen, Eutersiegerin und Miss Gaildorf 2014Jungzüchter, die kleinsten von Links: Marie Kühnle, Lorenz Ellinger, Nico Beißwenger, Mattis NübelÄltere Jungzüchter: Hammer, Bastian – Werner, Janik – Schramm, Jana – Kübler, Larissa

Züchtertreffen des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

aufmerksame Züchterkollegen

Am ersten Sonntag im Mai trafen sich die Fleckviehzüchter mit ihren Familien zu einer Hofbesichtigung mit Grillfest bei Mitglied Armin und Katharina Springindschmitten in Hüfingen – Mundelfingen. An diesem sonnigen Sonntag konnte der Vereinsvorsitzende, Frank Hofer in der geschmückten Maschinenhalle eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder mit ihren Familien begrüßen. Nach einem Mittagessen vom Grill und Salaten stellt Armin Springindschmitten seinen Betrieb vor.

 

Die Hofanlage der Familie Springindschmitten am Ortsrand von Mundelfingen auf der Baar bestehend aus Boxenlaufstall, Maschinenhalle und Wohnhaus. Die Landw. Nutzfläche 90 ha, besteht aus 70 % Grünland und 30 % Ackerland wo Silomais, Getreide und Ackerfutter angebaut wird. Der Betrieb der Familie Sauter wird von 2,5 AK bewirtschaftet und ist Mitglied bei Bioland.

 

Der Betrieb ist seit 2010 in der Umstellungsphase zu einem Biolandbetrieb. Die 80 Fleckviehkühe geben 6400 kg Milch im Jahr bei Weidegang und 1 kg KF je Kuh/Tag. Ziel des Betriebsleiters sind langlebige, gesunde, fruchtbare Kühe. Zum Decken der Kühe werden 2 Zuchtbullen gehalten. Die ermolkene Milch wird als Biomilch über die Molkerei vermarktet.

 

Beim Rundgang wurde natürlich unter den Fachleuten diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Besonders der separate Kälberstall mit Einzelboxen und Großiglus und Auslauf kamen bei den Kollegen gut an. Die Kälber werden mit einem Milchtaxi über Eimer getränkt.

 

Bei bester Sonntagsstimmung wurde dann noch Kaffee und Kuchen eingenommen um dann im eigenen Stall wieder die Melk – und Stallarbeiten zu verrichten.

Karl Gebert

von lks.  Armin Springindschmitten und Frank Hoferaufmerksame ZüchterkollegenMilchtaxi

125 Jahre Jubiläumsschau der Rasse Hinterwälder in Utzenfeld

Guter Festakt, spannende Wettbewerbe, sehr gute Besucherresonanz

Das ist die Jungkuhsiegerin Gemsi eine Humtoktochter von Siegfried Wasmer aus Bernau. Sie stand auch in der Euterauswahl und wurde Reserevesiegerin im Fundament In der höchsten Lebensleistung war der Benfocktochter Bless von Marin Pfefferle  aus Aitern mit 58.398 kg Milchmenge der Sieg nicht streitig zu machen Sie hast bereits zwölfmal abgekalbt mit der guten Zwischenkalbezeit von 374 Tagen

Am Samstag, den 3. Mai  präsentierten sich sechs Zuchtbullen und 88 Milchkühe aus 17 Betrieben bei regenfreiem Wetter den Preisrichtern und dem Publikum. Am Sonntag waren die Sieger und Reservesieger vom Vortag, 19 Mutterkühe mit ihren Absetzern und 15 Jungzüchter mit ihrem Kälbern zu sehen. Die Zuchtbullen erhielten alle einen 1. Staatspreis, bei den Milchkühen konnten 78 erste und zehn zweite Staatspreise vergeben werden und bei den Mutterkühen war das Verhältnis 16 erste und drei zweite Staatspreise.


Zu Beginn der Schau wurden 14 Einzelzüchtersammlungen bewertet und die besten gereiht. Bei den kleinen Betrieben siegte Siegfried Wasmer vor Manfred Schelshorn beide aus Bernau, dritter wurde Klaus Kiefer aus Aitern. Bei den großen gewann Helmut Dietsche aus dem Münstertal vor Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg. Den Gesamtsieg erreichte eindeutig Siegfried Wasmer aus Bernau mit seinen herrlichen Doppelnutzungskühen. Reservesiegersammlung wurden die drei besten Kühe von Helmut Dietsche aus dem Münstertal.


Erfreulicher Weise konnten sechs Zuchtbullen ausgestellt werden. Wie üblich bei Hinterwälderschauen, gaben sie ein sehr einheitliches gutes Bild ab. Drei Bullen konkurrierten in der Klasse bis drei Jahre, drei in der älteren, zwischen drei und vier Jahren. Der Ronfocksohn Ronlab aus der Zucht von Hubert Schätzle siegte mit seinem Besitzer Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg  in der ersten Gruppe vor Riedfox, einem Friedbertsohn aus der Zucht von Tobias- Friedemann Mauch aus Vaihingen- Ensingen mit seinem Besitzer Benedikt Schmid aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Oberhäusern. Auf dem dritten Platz rangierte Naxham gezüchtet von Manfred Schelshorn aus Bernau, gehalten in Regie der Gemeinde Münstertal von Fridolin Wiesler.

 

Bei den älteren siegte Silnaburg, ein Siltrumsohn aus der Zucht von Richard Schneider aus dem Münstertal und vorgestellt von Klaus Kiefer aus Aitern. Er war der schwerste Schaubulle, der ja auf der Schau geschätzt werden durfte: Bis aufs Kilogramm schaffte das einer, Karl Klingele aus Wieden schätzte 849 kg. Reservesieger wurde Siltnap, ein Siltbensohn von Helmut Dietsche aus dem Münstertal gezüchtet, den Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg vorstellte. Er erhielt die Bestnote 9 in der Bemuskelung und war nur 5 kg leichter als der Sieger Knapp dahinter landete der älteste Bursche, Naxnafo. Seine Mutter und eine Tante punkteten gut bei den Altkühen, beides Naxbentöchter. Er ist gezüchtet von Helmut Dietsche aus dem Münstertal und wird in Münstertäler Gemeinderegie gehalten von Emil Pfefferle. Fünf Bullen erhielten die Bemuskelungsnote 7 und besser und belegen den rassetypisch guten Fleischansatz.


Die Kühe wurden in 15 Ringen bewertet und gereiht. Aus den  Ringsiegerinnen standen fünf Kühe mit sechs und mehr Kälbern in der Altkuhsiegerauswahl, fünf Kühe mit drei bis fünf Kalbungen in der Siegerauswahl mittel und fünf Kühe mit ein und zwei Kalbungen in der Auswahl zur Jungkuhsiegerin. Insgesamt ist es hochbeachtlich, dass 32 Kühe mit 6 und mehr Abkalbungen auf der Schau waren, ein deutlicher Beweis für die Langlebigkeit der Rasse. Gegenüber der Schau 2011 sind das sechs Kühe mehr, über 1/3 der Schaukühe waren in dieser Altersklasse.

 

Altkuhsiegerin wurde die Napbentochter Heike aus der Zucht von Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Mit 8 Kalbungen präsentierte sie sich putzmunter und konnte Leistung, gutes Exterieur und eine top Melkbarkeit sehr gut miteinander verbinden. Nicht genug damit, sie wurde auch Fundamentsiegerin und „Miss Hinterwälder“. Dass sie das mit 117 cm Widerrist erreichte, spricht absolut für sie. Den Reservesieg errang mit Ronja eine bekannte Schaukuh, eine Hamappatochter aus der Zucht von Manfred Schelshorn aus Bernau. Einen Milchwert 128 findet sich nicht allzu häufig in der Rasse. Zur Siegerkuh mittel wurde die Naxsimstochter Waldi von Martin Pfefferle aus Aitern gewählt. Sie konnte mit 3,63 % Eiweiß aufwarten und hatte viermal abgekalbt. Den Reservesieg landete die Labflorttochter Franzi von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg. Sie wurde zusätzlich Fleischsiegerin und ist die Mutter des Siegerbullen Ronlab. Den Jungkuhsieg trug die Humtoktochter Gemsi aus der Zucht von Siegfried Wasmer aus Bernau davon. Sie wurde gleichzeitig Reservesiegerin im Fundament. Jungkuh-Reservesiegerin wurde die Humfälbtochter Wera von Klaus Kiefer aus Aitern.


Um den Eutersieg konkurrierten 17 Kühe, um Fundamentsieg 14 und um den Fleischsieg 12 Kühe, in jeder Kategorie einige Kühe mehr als vor drei Jahren. Beim besten Euter war – wie vor drei Jahren - die Hansbobtochter Gisi von Züchter Hubert Schätzle, Todtnau Präg mit ihren nu zehn Abkalbungen nicht zu schlagen. Sie bleibt damit in die Fußstapfen Ihrer Mutter Goldi, die bei der vorletzten Schau Siegerin wurde. Reservesiegerin wurde die Naxnaptochter Bella vom Betrieb Helmut Dietsche Münstertal. Fundamentsiegerin wurde die Altkuhsiegerin Heike, den Reservesieg landete die Jungkuhsiegerin Gemsi.


Den Fleischsieg errang die Labflorttochter Franzi von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg vor einer weiteren Humtoktochter, der Fita von Siegfried Wasmer  Schelshorn aus Bernau.

Siegerin in der Kategorie beste Fruchtbarkeit wurde die Napfabtochter Mara von Manfred Schelshorn aus Bernau. Sie hat beeindruckende 13 Kalbungen hinter sich und 373 Tage Zwischenkalbezeit.

In der höchsten Lebensleistung war der Benfocktochter Bless von Martin Pfefferle  aus Aitern mit 58.398 kg Milchmenge der Sieg nicht streitig zu machen. Den höchsten Eiweißgehalt mit 3,74 %  hatte die Humflotochter Fichtel von Siegfried Wasmer aus Bernau.  


Nach dem Altkuh- und Fundamentsieg „drängte“ sich die Heike von Helmut Dietsche aus dem Münstertal auch zur „Miss Hinterwälder“ auf. Der Schweizer Hinterwälderzüchter stifteten für diesen Sieg eine herrliche Glocke.  Den Reservesieg wurde der Sonja von Manfred Schelshorn aus Bernau zugesprochen.  


Die im Vorfeld veröffentlichte Rätselkuh wurde erkannt, es war die Sofia mit der Katalognummer 85 von Benedikt Schmid aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Oberhäusern und sie hatte bereits zehn Kälber geboren. Das Wälderlebenbuch von Bernhard Dorer erfreute die Gewinner.


Der Festakt in der Gemeindehalle war auch gut besucht. Bürgermeister Harald Lais aus Utzenfeld, Frau Landrätin Marion Dammann, RBW- Vorsitzender Georg Häckel, Ministerialrat Dr. Hans Ableiter, vom MLR in Stuttgart, Bundestagsabgeordneter Armin Schuster, Zuchtleiter Dr. Franz Maus und Vorsitzender Hubert Schätzle, Todtnau- Präg zeigten Perspektiven auf. Besondere Aufmerksamkeit gewann Herr Schuster mit seinem Vorschlag, die Hinterwälder als Wappentier der Region zu etablieren.


Am Sonntag, den 4. Mai 2014 war Tag der Mütterkühe mit ihren Absetzern beziehungsweise der Jungzüchter mit ihren Kälbern. Neun Mutterkühe mit weiblichen Absetzern und zehn Mutterkühe mit männlichen Absetzern aus 13 Betrieben nahmen am Wettbewerb teil. Die Tiere wurden in jeweils zwei Ringen für männliche und weibliche Absetzer gerichtet. Bei den weiblichen Tieren siegte Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Hummel ist der Vater der Mutterkuh Lona, sie war vor drei Jahren auch Siegerin in dieser Kategorie. Das Kuhkalb mit Vater Labehum war 110 Tage alt und stellte 130,5  kg Gewicht auf die Waage, was guten 1.000 g tägliche Zunahmen bedeutet. Sein Fleischansatz konnte mit der besten Note 7,5 eintaxiert werden.

 

Zweiter wurde Andreas Preiser aus Lenzkirch mit der Agafocktochter Agathe. Auch sie war vor drei Jahren an diesem Platz. Das 69 Tage alte Bobbikuhkalb wog 101 kg. Dies entspricht sehr guten Zunahmen von 1.170 g pro Tag. Die Bemuskelung konnte auch mit 7,5 bewertet werden. Bei den Mutterkühen mit Bullenkälbern siegte Ewald Ruch aus Schönenberg- Entenschwand mit Gretle einer Benforaltochter, und ihrem Agnapfbullenkalb. Im Alter von 129 Tagen kam es mit 188 kg Gewicht auf sehr gute 1.264 g tägliche Zunahmen und die Tageshöchstnote 8 in der Bemuskelung. Zweitplatziert war das Gespann mit dem jüngsten Kalb, das Anton Kalt aus Albbruck- Birkingen präsentierte. Mit 40 Tagen wog es 91 kg, was 1.650 g tägliche Zunahmen entspricht. Auch dieses Aristockkalb erhielt die Note 8 in der Bemuskelung. Gekürt wurde auch die älteste Mutterkuh mit ihrem Absetzer, die Benbärtochter Flora mit ihrem Arinax P Kuhkalb, es ist das 11 Kalb. Der Fleischansatz des Kalbes konnte mit 7,5 bewertet werden.

 

Alle Mutterkühe zeigten eine deutlich bessere Bemuskelung als in der Vergangenheit, in der Euterqualität zeigten sich hin und wieder Eutersitzschwächen. Zwei hornlose Mütter mit Ihren gut bemuskelten hornlosen Absetzern waren auch ausgestellt und zeigten diese Variante der Hinterwälderrasse.


Wiederum wie 2011 wurde der  Röhrbeinumfang gemessen und dabei eine Note für das Verhalten der Tiere beim Messen zu vergeben. Hintergrund ist der Begriff „Feingliedrigkeit“ im Zuchtziel und Rückschlüsse auf einen höheren Fleischanteil am Schlachtkörper. Es bestätigte sich der Hinweis, dass eine sehr geringe Streuung um den Wert 17/18 cm vorliegt. Positiv formuliert hat die Rasse einen sehr guten Standard. Auch beim Verhalten ist ein deutlicher Trend in Richtung „problemlos zu messen“ festzustellen.

Nach dem Mittagessen - natürlich mit Fleisch vom Hinterwälderrind auch am Samstag - zeigten 15 Jungzüchterkinder ihr Können im Umgang mit einem von ihnen vorgestellten Kalb. Der Applaus der zahlreichen Zuschauer war ihnen sicher. Den Abschluss der Schau bildete die Aufstellung der Siegertiere vom Vortag mit der Übergabe der Hauptehrenpreise. Der Vorsitzende Hubert Schätzle konnte in seinem Schlusswort auf eine sehr erfolgreiche Jubiläumsschau zurückblicken und seinen Kollegen und allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz aussprechen.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum


Dr. Maus

Jungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Kann man Freude am Jungzüchterwettbewerb besser ablesen als im Gesicht von Luca Kiefer aus Aitern? Herr Preiser hat die Befragung von Luca übernommen. Das Bild verdeutlicht auch den sehr guten Besuch der SchauJungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Jungzüchterwettbewerb Dies ist das Schlussbild des Jungzüchterwettbewerbes, manche Kinder wollten ein zweites Mal drangkommen……………… Der Zuchtvereinsvorsitzender Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg beim Schlusswort, er zeigte sich rundherum zufrieden. Konrad Klingele aus Tunau war federführend bei der EhrenpreiszuteilungGekürt wurde auch die älteste Mutterkuh mit ihrem Absetzer, die Benbärtochter Flora mit ihrem Arinax P Kuhkalb, es ist das 11 Kalb. Der Fleischansatz des Kalbes konnte mit 7,5 bewertet werden. Hubert Thoma aus Todtnau- Aftersteg ist der Züchter, Tochter Kathrin und Sohn Sebastian halfen kräftig mitBei den Mutterkühen mit Bullenkälbern siegte Ewald Ruch mit Sohn Felix aus Schönenberg- Entenschwand mit Gretle einer Benforaltochter, und ihrem Agnapfbullenkalb. Mit einem Alter von 129 Tagen kam es mit 188 kg Gewicht auf sehr gute 1.264 g tägliche Zunahmen und die Tageshöchstnote 8 in der Bemuskelung Zweitplatziert war das Gespann mit dem jüngsten Kalb, das Anton Kalt aus Albbruck- Birkingen präsentierte. Mit 40 Tagen wog es 91 kg, was 1.650 g tägliche Zunahmen entspricht. Auch dieses Aristockkalb erhielt die Note 8 in der Bemuskelung. Die Kuh wird präsentiert vom Sohn Sebastian, Tochter Katja führte das Kalb Bei den weiblichen Tieren siegte Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Hummel ist der Vater der Mutterkuh Lona, sie war vor drei Jahren auch Siegerin in dieser Kategorie. Das Kuhkalb mit Vater Labehum war 110 Tage alt und stellte 130,5  kg Gewicht auf die Waage, was guten 1.000 g tägliche Zunahmen bedeutet. Sein Fleischansatz konnte mit der besten Note 7,5 eintaxiert werden. Vorführer ist Sohn Pirmin Kiefer und sein Cousin Johannes StiegelerSowohl beim Altkuhsieg als auch bei „Miss Hinterwälder“ wurde die Hamappatochter Sonja Reservesiegerin. Sie war schon in Freiburg auf der Badenmesse und in Stuttgart Bad Cannstatt ausgestellt. Vorgeführt wird sie von Sohn Klaus-Peter aus dem Betrieb Manfred Schelshorn aus BernauHeike, eine Naxbentochter mit acht Kalbungen überragte die 88 Schaukühe. Sie landete den Altkuh-, und Fundamentsieg und auch der Titel „Miss Hinterwälder“ konnte ihr zugesprochen werden. Last not least war sie auch in der Euterauswahl zu finden. Ausgangslage ist natürlich eine gute Milchleistung mit hohen Inhaltsstoffen, womit sie einen Milchwert von 110 erreicht. Veronika Dietsche aus Münstertal freut sich über das Ergebnis für den Betrieb Helmut Dietsche Das ist die Jungkuhsiegerin Gemsi eine Humtoktochter von Siegfried Wasmer aus Bernau. Sie stand auch in der Euterauswahl und wurde Reserevesiegerin im Fundament Die Labflorttochter Franzi wurde Fleischsiegerin und Reservesiegerin in der Mittelalterfraktion mit ihren fünf Abkalbungen. Sie ist die Mutter des Siegerbullen Ronlab. Lukas Schätzle, Sohn des Betriebsleiters Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg präsentiert diese SiegerkuhDie Napfabtochter Mara aus dem Betrieb Manfred Schelshorn erzielte mit 13 Abkalbungen und 373 Tagen Zwischenkalbezeit den Titel „beste Fruchtbarkeit“. Mona Klopfer, die Freundin des Betriebsleitersohnes Andreas stellt Mara toll vorMittelaltersiegerkuh wurde die Naxsimstochter Waldi von Martin Pfefferle aus Aitern. Sohn Michael Pfefferle freut sich sichtlich darüber. Waldi ist gut im Fett- und Eiweißgehalt und war zudem in der Euterauswahl Wie vor drei Jahren war der Hansbobtochter Gisi der Eutersieg nicht streitig zu machen. Man muss bedenken, dass sie bereits zehnmal abgekalbt hat. Für sie spricht zusätzlich, dass sie auch Ringsiegerin wurde und in der Fundamentauswahl stand. Tatjana Schätzle aus Todtnau- Präg vom Betrieb Hubert Schätzle stellt sie vor Mit 3,74 % Eiweißgehalt wurde diese Humflotochter Fichtel von Siegfried Wasmer aus Bernau Eiweißkönigin. Felix Schätzle aus Todtnau- Präg führt sie vor Zweiter wurde Andreas Preiser aus Lenzkirch mit der Agafocktochter Agathe. Auch sie war vor drei Jahren an diesem Platz. Das 69 Tage alte Bobbikuhkalb wog 101 kg. Dies entspricht sehr guten Zunahmen von 1.170 g pro Tag. Die Bemuskelung konnte auch mit 7,5 bewertet werdenIn der höchsten Lebensleistung war der Benfocktochter Bless von Martin Pfefferle  aus Aitern mit 47.782 kg Milchmenge der Sieg nicht streitig zu machen Sie hast bereits zwölfmal abgekalbt mit der guten Zwischenkalbezeit von 374 TagenReservesiegerin in der starken Konkurrenz um das beste Euter wurde die Naxnaptochter Bella vom Betrieb Helmut Dietsche Münstertal. Vorgeführt wurde die Augenweide von Thomas Riesterer aus Buggingen, dem Schwager von Veronika DietscheRonlab im Besitz von Manfred Kuttler aus dem  Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg wurde Siegerbulle der Schau. Mit 8 in Bemuskelung und 7 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert stammt er ab von Ronfock. Seine Mutter Franzi war auch erfolgreiche Schauteilnehmerin, sie wurde Fleischsiegerin. Es ist angedacht, diesen Bullen nach dem Deckeinsatz abzusamen, um die R- Linie zu sichern Das gibt es auf anderen Schauen kaum zu sehen, den „Natursprung“ live. Dies zeigten der Siegerbulle Ronlab und die rindernde Mutterkuh Babsi von Joachim Wasmer aus Bernau. Wie man sieht, sind dabei gewaltige Kräfte am Werk Das ist der hornlose Arinax P- Sohn aus der Ida P, einer Naxtus P- Tochter von der Köpfer- Spiegelhalter GbR in Bernau. Er kam im Alter von 236 Tagen auf 188 kg Gewicht, was guten 1.114 g Zunahmen pro Tag entspricht. Die Note 7 in der Bemuskelung war passend Köpfer- Spiegelhalter GbR in BernauEine Note besser in der Bemuskelung war der zweite Arinax P Sohn aus der hornlosen Focktus- P- Tochter Isabell P ebenfalls von der Köpfer- Spiegelhalter GbR in Bernau. Mit 227 Tagen wog er 304 kg Gewicht und kam auf sehr gute 1.229 g tägliche Zunahmen

FERBA- Treffen am 2. Mai 2014 in Utzenfeld

Hinterwälderjubiläum ist Plattform für jährliches Treffen

Einen Tag vor der 125 Jahre Jubiläumsschau der Rasse Hinterwälder in Utzenfeld trafen sich neun von elf Mitgliedern der FERBA, der Europäischen Förderation der Bergrinderrassen des alpinen Systems  zur Vollversammlung im Gasthaus Eiche in Utzenfeld.

 

Den Vorsitz hat Giovanni Battista Polla, der Vorsitzende der Rendena Rasse, Geschäftsführer ist Dr. Italo Gilmozzi als Zuchtverantwortlicher ebenfalls für die Rendenarasse tätig. Neben den Regularien ging es um den Austausch der Situation in den einzelnen Rassen. Die Bestände und Leistungen der Rassen sowie die wichtigsten Ereignisse, Beschlüsse und Ziele wurden zusammengetragen und besprochen. Weiterhin wurde die geplante Förderungsstruktur der Tiere der Mitgliedsrassen in der nächsten Förderperiode andiskutiert. Teilweise werden Jungrinder gefördert, zum Großteil die Kühe und eine Förderung der Zuchtbullen gibt es bereits  in Österreich, in Baden- Württemberg ist sie angedacht.

 

Dann einigte man sich für das Mitmachen an einem EU- Programm Namens „LiveAlp“, an dem sich neben der FERBA weitere 14 Organisationen aus sechs Staaten beteiligen werden.  Es geht dabei um ein Modell einer lokalen Produktentwicklung, die umweltverträglich ist. Von den Mitgliedern wird aber ein Mitmachen gekoppelt an einen moderaten Aufwand in der Umsetzung. Zum Treffen im Jahre 2015 luden die Vertreter der Eringerrasse ins Wallis in die Schweiz ein.


Ein Abendessen mit Hinterwälderrindsroulade und den lokalen badischen Spezialitäten Erdbeeren und Spargel beschloss den Tag. Dabei wurde weiter Austausch gehalten über die Spezialfragen der Spezialrassen.
Tags darauf stand das Kennenlernen der Hinterwälderrasse beim Richten der Milchkühe und Zuchtbullen auf dem Programm.


Am Sonntag beteiligten sich die Pinzgauerkollegen Mathias Kinberger und Christian Dullnigg beim Richten der Mutterkühe. Es war eine gute gemeinsame Sache, bei der eine große Übereinstimmung im Bewerten und Reihen der Tiere festgestellt werden konnte.

FERBA-Treffen 2. Mai 2014“: Zum Gruppenbild traf man sich vor dem Tagungslokal Gasthaus Eiche in Utzenfeld: (von links) Klaus Riesle, Wäldervieh, Mathias Kinberger, Pinzgauer, Dr. Franz Maus, Wäldervieh, Christian Moser, Tux- Zillertaler, Damien Baltenweck, Vogesenrind, Otto Hausegger und Vizepräsident Erich Scheiber, Tiroler Grauvieh, Jean Michel Curien, Vogesenrind, Josef Franzelin, Südtiroler Grauvieh, Dr. Mario Vevey, Valdostanarasse, Präsident Giovanni Battista Polla, Rendenarind, Christina Müller, Südtiroler Grauvieh, Vizepräsident Edy Bianquin, Valdostanarasse, Christian Dullnigg, Pinzgauer, Direktor Dr. Italo Gilmozzi, Rendenarind, Alain Alter und Fellay Ellie, Eringerrasse (Foto Dr. Franz Maus).

Solide Milchleistungen

Rinderzuchtverein Gaildorf kann auf 100-jährige Geschichte zurückblicken

Beim Rinderzuchtverein Gaildorf wurden auch die Leistungstafeln für Herdendurchschnitte ausgeben. Das Bild zeigt die Züchter mit ihren Auszeichnungen

Ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums steht das Jahr 2014 für den Rinderzuchtverein Gaildorf. Den Auftakt machte die Mitgliederversammlung im Gaildorfer Kernersaal. In seiner Begrüßung konnte der Vorsitzende Helmut Grau (Wimberg) zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen, darunter den Landtagsabgeordneten Nikolaos Sakellariou und die komplette Bürgermeisterriege aus dem Limpurger Land. In seinem Rechenschaftsbericht konnte Grau auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Aktivitäten seines Vereins berichten, Helmut Grau blickte vor allem aber auf die Veranstaltungen in diesem Jahr, der Verein feiert nämlich sein 100-jähriges Bestehen. Das absolute Highlight dürfte dabei eine Bezirksrindviehschau auf den Kocherwiesen im Rahmen des Gaildorfer Floßfestes am 20. Juli sein. Tags zuvor findet ein weiterer Höhepunkt statt, wenn die Jungtierzüchter zu einem Night-Vorführwettbewerb einladen.

 

Die Aktivitäten der Jungzüchter wurden von Laura Kühne und Jana Schramm, der neugewählten Doppelspitze, dargeboten. So nahmen die Jungzüchter am Gaildorfer Pferdemarkt teil, trafen sich zum Bowlen in Hall, stellten Teilnehmer beim Jungzüchtertag in Bad Waldsee und reisten zur Bundesfleckvieh-schau nach Österreich, um nur einen Teil der Aktivitäten aufzuzählen. Geschäftsführer Uwe Beißwenger konnte in seinem Geschäfts- und Kassenbericht über schwarze Zahlen berichten, so dass die Reserven etwas vergrößert werden konnten. Dies sei auch gut so, denn im Jubiläumsjahr werden wieder einige Kosten auf den Verein zukommen.

 

Bei den Neuwahlen des Rinderzuchtvereins Gaildorf gab es keine Überraschung. Alle Bewerber traten ohne Gegenkandidaten an. Und die anwesenden Züchter schienen mit der bisherigen Arbeit mehr als zufrieden sein, denn die Wahl aller Kandidaten erfolgte einstimmig. So werden Helmut Grau (Gschwend) als 1. Vorsitzender sowie Helmut Hagel und Christoph Stier (beide Sulzbach-Laufen) als stellvertretende Vorsitzende den Verein führen. Dem Ausschuss gehören Arnold Ehrmann, Hans-Joachim Grau, Wilfried Horlacher, Steffen Kübler, Bernd Kühnle, Jürgen Lang, Rainer Stadelmaier und Manfred Wieland an, als Kassenprüfer fungieren Wolfgang Elßer und Joachim Weber-Amann.

 

Die Grußredner hoben vor allem die Bedeutung der Arbeit der Rinderzüchter hervor, Martin Boschet, Geschäftsführer der Hohenloher Molkerei stellte die Querverbindung zu den Milchabnehmern her. Auf großes Interesse stößt auch immer der Bericht von Leistungsinspektor Reinhard Hagendorn, der bei seinem zweiten Auftritt in Gaildorf eine positive Bilanz ziehen konnte. Wenn man allerdings die Durchschnittsleistungen der Zuchtvereine in Baden-Württemberg im Jahr 2013 betrachtet, haben die Gaildorfer Züchter ihren fünften Platz nicht halten können.

 

Wie in jedem Jahr konnte Leistungsinspektor Reinhard Hagendorn noch die Leistungstafeln für Herdendurchschnitte in Silber (über 8500 kg) und Bronze (über 8000 kg) ausgeben. Silber: Wolfgang Fahr (Rübgarten), Gerhard Hägele (Schönbronn), Kurt Schneider (Schlossschmiedelfeld), Werner Nübel (Wiesenbach), Heinz Hagel (Eisenschmiede) Bronze: Joerg Unfried (Wengen), Martin Schmidt (Mittelrot), Mathias Rost (Gschwend), Heinrich Kissling (Seifertshofen), Heiko Fritz (Sittenhardt), Harald Sanwald (Kemnaten) und Bernd Kühnle (Mittelrot).

 

Von Dr. Holger Mathiak, Geschäftsführer der Rinderunion Baden-Württemberg, gab es zum Abschluss noch einige interessante, aber auch wichtige Informationen zu den Themen Leistungszahlen im Verbandsgebiet, Vermarktung, BHV1-Sanierung, Zuchtprogramm, genetische Besonderheiten, Aktuelle Bullen und Aktion 999. Abgerundet wurde die Mitgliederversammlung mit einem gemeinsamen Vesper.


Mitgliederversammlung am 14.02.14 in der Rose, Heuchlingen

Am Freitag, 14. Februar trafen sich die Mitglieder des Rinderzuchtvereins Ostalb zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus Rose in Heuchlingen. Der Vorsitzende Markus Hartmann konnte eine Vielzahl an Mitgliedern sowie zahlreiche Gäste willkommen heißen.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen trug Hartmann den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres vor. Im abgelaufenen Jahr wurden zahlreiche Aktivitäten durchgeführt. Im Januar fand der traditionelle Hommelesball erstmals in der Mozarthalle in Hussenhofen statt. Im Februar traf man sich zur Mitgliederversammlung im Gasthaus Rose in Heuchlingen.

Anfang Juli fand eine Kuhnachzuchtschau in den Mitgliedsbetrieben statt, bei der sich folgende Betriebe beteiligten: Mayer, Otto, Goldshöfe (1 Familie mit dem II. Preis), Mayer, Georg, Hüttlingen (3 Familien mit I. Preis, 1 Familie mit II. Preis), Halmeshof GbR, Hüttlingen (3 Familien mit I. Preis), Ambacher, Martin, Oberrombach (1 Familie mit I. und 2 mit II. Preis), Schneider, Anton, Seitsberg (3 Familien mit I, und 1 mit II. Preis), Hahn GbR, Rossnagel (7 Familien mit I. Preis, 1 mit II. Preis), Lakner, Hermann, Göggingen (2 Familien mit I. Preis), Knöpfle, Franz, Lautern (1 Familie mit I. Preis), Ostalb Agrargemeinschaft, Waldstetten (2 Familien mit I. Preis), Albtrauf GbR, Bettringen (2 Familien mit I. Preis). Hier konnte Michael Weber von der Ostalb Agrargemeinschaft mit einem Sonderpreis für die größte Kuhfamilie geehrt werden. Insgesamt konnten 30 Kuhfamilien mit 123 Tieren prämiert werden.

 

Im September fand der Jahresausflug in die Region Passau statt. Im Dezember traf man sich in Göggingen zum Stammtischgespräch zum Thema Weidezaunbau. In seiner Vorschau berichtete Hartmann, dass man für 2014 einen Ausflug ins Allgäu plant und dass im Herbst wieder ein Stammtischgespräch stattfinden soll.

 

Der scheidende Geschäftsführer Manfred Regele trug den Kassenbericht vor und berichtete von einem leichten Rückgang des Kassenstands, insbesondere aufgrund der Ausgaben für die Familienprämierung. Kassenprüfer Patrick Wöller konnte eine tadellose Kassenführung attestieren und schlug Vorstand und Geschäftsführung zur Entlastung vor. Mit der Durchführung der Entlastung wurde Dr. Alfred Weidele, Geschäftsführer der Rinderunion Baden-Württemberg betraut. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

 

Turnusgemäß stand die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Sowohl der 1. Vorsitzende Markus Hartmann aus Bettringen, wie auch der 2. Vorsitzende Otto Mayer, Goldshöfe stellten sich zur Wiederwahl. Beide wurden einstimmig für vier weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Auch die Kassenprüfer Clara Fürst-Kuhn und Patrick Wöller wurden einstimmig bestätigt.

 

Leistungsinspektor Bernd Lorenz vom Landwirtschaftsamt Schwäbisch Hall berichtete über die Leistungsentwicklungen im vergangenen Jahr. Er konnte von gestiegenen Kuhzahlen berichten, wohingegen die Leistungen im zurückliegenden Jahr erstmals seit längerem leicht rückläufig waren. Dies gilt sowohl für das ganze Land, wie auch für den Zuchtverein. Im Durchschnitt hält der Betrieb im Zuchtverein 51 Kühe, die eine mittlere Leistung von 7226 kg Milch erzielen konnten, wobei die Spitzenkühe Jahresleistungen von über 12000 kg Milch realisieren. Auch die Langlebigkeit der Kühe konnte Lorenz darlegen. So hat die höchstleistende Fleckviehkuh im Verein, die Kuh Gunda von der Ostalb Agrargemeinschaft in Waldstetten in ihrem Leben bereits über 97000 kg Milch produziert. Die Schwarzbunte Kuh Priska vom Milchhof Rosenstein in Lautern kann bereits auf fast 135000 kg Lebensleistung blicken und beide Kühe sind nach wie vor in Produktion.

 

Für hohe Durchschnittsleistungen konnten wieder zahlreiche Betriebe ausgezeichnet werden. Herdendurchschnitte von über 9000 kg Milch erreichten Holger Drechsel aus Forst, Otto Ummenhofer aus Pfersbach sowie die Grimm GbR aus Horn. Sie erhielten dafür eine goldene Stallplakette. Für Leistungen von über 8500 kg konnten die Waltreinhof GbR vom Beiswang und der Betrieb Johannes Wanner aus Zimmern mit einer silbernen Plakette geehrt werden. Eine Plakette in Bronze für über 8000 kg Milch erhielten die Betriebe Georg Mayer, Hüttlingen, die Edmund Abele GbR aus Reichenbach, Hannfried Munz aus Oberkirneck, Hermann König, Iggingen, Anton Schneider, Seitsberg, die Halmeshof GbR aus Hüttlingen, Tobias Feil aus Hohenstadt sowie Hermann Lakner aus Göggingen. Zudem konnten wieder einige Kühe mit der Lebensleistungsplakette der ADR für über 70000 kg ausgezeichnet werden.

 

Die ehemaligen Betriebsleiter Fritz Hudelmaier und Frieder Drechsel wurden für die Übergabe ihrer Betriebe an die nächste Generation und ihre langjährige Mitgliedschaft im Zuchtverein geehrt. Zudem konnte der Probenehmer Bernhard Winter für 20 Jahre Tätigkeit geehrt werden. Der Vorsitzende Markus Hartmann dankte dem scheidenden Geschäftsfüher Manfred Regele für seine jahrelange gute Arbeit im Dienste des Vereins mit einem Kuhmodell aus Edelrost und einem Weinpräsent. Zugleich wurde der neu bestellte Geschäftsführer Markus Werner aus Heubach vorgestellt.

 

Dr. Alfred Weidele, Geschäftsführer der Rinderunion Baden-Württemberg berichtete über neues aus Zucht und Vermarktung bei der Rinderunion. Er ging nochmals kurz auf die Leistungszahlen ein und konnte von stabilen Zahlen im Bereich der Vermarktung berichten. Erfreulicherweise konnten insbesondere Fleckviehkühe im Preis deutlich zulegen, Nutzkälber sind hingegen unter Preisdruck geraten. Er ging zudem auf aktuell neu erforschte genetische Besonderheiten bei der Rasse Fleckvieh ein und konnte aktuelles zum Thema BHV-1 Sanierung berichten. Zudem konnte er zahlreiche neue Besamungsbullen präsentieren und mit Vorbehalten gegenüber der genomischen Selektion aufräumen.

 

Werner, Markus

zeigt die Geehrten sowie den neuen Geschäftsführer Markus Werner ganz links, den 1. Vorsitzenden Markus Hartmann ganz rechts und den scheidenden Geschäftsführer Manfred Regele als 4. v.r.zeigt den 1. Vorsitzenden M. Hartmann links und M. Regele rechtszeigt v.l.n.r M. Hartmann, Bernhard Winkler, M. Regele

Ein Zugtier der besonderen Klasse

Limpurger Züchter treffen sich zur Jahresversammlung - Rekordteilnahme

Fast ein Drittel mehr Limpurger Züchter als in den Vorjahren kamen Anfang Februar (01.02.2014) zur Mitgliederversammlung nach Schechingen / Ostalbkreis. Im Ochsensaal rückten alle zusammen, so bekam jeder noch einen Sitzplatz. Ein Tagesordnungspunkt zog manchen an, der heuer zum ersten Mal kam: Eintragung des „Weideochse vom Limpurger Rind g.U.“ und die weitere Entwicklung. Dieser Punkt nahm denn auch viel Raum ein. Die Entwicklung des Projektes Weideochse seit dem Jahre 2000 bis zur Eintragung als geschützte Ursprungsbezeichnung durch die EU-Kommission wurde ausführlich vorgestellt und diskutiert. 

 

Der Jahresrückblick, angefangen bei der Slow Food Messe in Stuttgart über die Tage der Region in Schwäbisch Gmünd bis zur Jungviehprämierung im September 2013, wurde im Eilgang abgearbeitet. Rasch erledigt waren auch die weiteren Regularien und der Ausblick auf das Jahr 2014. Der Höhepunkt ist sicher die Rasseschau Limpurger Rind am 21.06.2014 in Schechingen auf dem schmucken Marktplatz. Mit aktuell 511 Kühen im Herdbuch setzt sich die positive Bestandsentwicklung der letzten Jahre fort. Bei den Kühen unter Milchleistungsprüfung werden seit Jahren um die 100 Kühe gezählt, dagegen steigt die Zahl an Mutterkühen kontinuierlich auf nunmehr 410 Kühe. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurde Dr. Hagen Nowottny, Rolf Friedel und Gerhard Walter geehrt.

 

Die Vorstellung der Schutzgemeinschaft Weideochse vom Limpurger Rind g. U. und dessen Bedeutung für das Limpurger Rind im Allgemeinen, beanspruchte danach den weitaus größten Teil der Veranstaltung.

 

Ein ganz großartiger Erfolg für die Züchter, Halter und Liebhaber des Limpurger Rindes war es, als ihr Zugtier „Weideochse vom Limpurger Rind“ am 24. September 2013 als Marke des geschützten Ursprungs von der Europäischen Union anerkannt wurde. Dies gilt als Krönung einer jahrelangen, arbeitsintensiven Entwicklung des Produktes durch die Züchter. Am 07. Oktober 2013 wurde der Weideochse vom Limpurger Rind g.U. durch Landwirtschaftsminister Alexander Bonde feierlich in die Genießergalerie des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Mit der Marke des geschützten Ursprungs schafft die Züchtervereinigung eine dauerhafte Grundlage zur Absicherung der Erhaltungszucht.

 

Die konsequente Umsetzung als Marke geschützten Ursprungs führte am 17.12.2013 zur Gründung der dafür notwendigen Schutzgemeinschaft. Die Schutzgemeinschaft „Weideochse vom Limpurger Ring g.U.“ ist eingebettet in der Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V.. Als Plattform für alle Züchter, Halter und Vermarkter des Weideochsen vom Limpurger Rind g.U. regelt sie die Eignung der Tiere und Halter, sowie die Zertifizierung und Kontrolle der Mitgliedsbetriebe und die Sicherung und fortlaufende Verbesserung der außerordentlichen Qualität.

 

Ein ganz besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reinrassigkeit der Tiere gerichtet – zugelassen sind nur von der Abstammung her herdbuchfähige, reinrassige Limpurger. Sie können zur Aufzucht als „Weideochse vom Limpurger Rind g.U.“ eingesetzt werden. Die dadurch entstehende Nachfrage nach reinrassigen, männlichen Nachkommen unterstreicht die Daseinsberechtigung der weiblichen Muttertiere und erhöht die Attraktivität der Rasse als solches. Die kontinuierlich steigende Zahl der weiblichen Herdbuchtiere ist der schlagkräftige Beweis dafür, dass ein handfester realer Nutzen und die damit verbundene Steigerung der Tierzahlen insgesamt den hohen Aufwand rechtfertigen. Der dabei geprägte Slogan: „Erhalt der Rasse durch Aufessen“ gewinnt dabei eine ganz besondere Bedeutung.

 

Der Weideochse vom Limpurger Rind gilt schon seit geraumer Zeit als Geheimtipp für Kenner und Genießer außergewöhnlicher Genüsse unserer heimischen Landwirtschaft in der Region. Als Zugtier in der Landwirtschaft vergangener Tage, wird der Weideochse vom Limpurger Rind g.U. damit zum Marketing - Zugtier seiner Rasse und Wegbereiter zu größerer Bekanntheit in der heutigen Zeit.

 

Durch die Anerkennung als Marke geschützten Ursprungs für den Weideochsen verschafft sich die Limpurger Züchtervereinigung im Kampf um öffentliche Anerkennung und um einen festen Platz in Küche und Gastronomie nicht nur sich selbst eine hervorragende Ausgansposition am Markt.

Gerade durch diese g.U. Bezeichnung verhilft sie einer ganzen (sehr präzise definierten) Region zu weiterer Bekanntheit und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten.

Jeder in dieser Region ansässige Halter oder Züchter von reinrassigen Limpurger Tieren kann sich mit einer Mitgliedschaft in der Schutzgemeinschaft Weideochse vom Limpurger Rind g.U. an dieser einzigartigen Entwicklung beteiligen.

 

Bei allen Fragen rund um den „Weideochse vom Limpurger Rind g.U.“ (z.B. Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Tieren) hilft die Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V., sowie die Schutzgemeinschaft Weideochse vom Limpurger Rind g.U. gerne weiter. Näheres siehe unter www.limpurger-rind.de , bei Werner Ehmann Vorsitzender Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. Tel. 07945 – 2584 und Frau Anita Wild-Scholz Geschäftsführerin der Schutzgemeinschaft Weideochse vom Limpurger Rind g.U. Tel: 07974 - 396.

 

Elke und Harald Glasbrenner, Schwäbisch Hall - Tüngental


Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

am 24.01.2014 um 10.00 Uhr, Gasthaus „Hirschen“ in Bad Dürrheim-Oberbaldingen

Neu gewählte Vorstände: von links: Karl Gebert, Frank Hofer, Lothar Baumann, Markus Hess, Florian Riegger Züchter mit Medaille in Silber und Bronce: von links: Frank Hofer, Siegfried Sauter, Andreas Mink, Markus Moosbrugger, Lothar Baumann

Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung im „Hirschen“ in Oberbaldingen.

 

Der Vorsitzende, Frank Hofer, Tuttlingen eröffnete die Versammlung mit dem Geschäftsbericht und lässt die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2013 Revue passieren. Der Kassenbericht von Geschäftsführer Karl Gebert vermittelt geordnete Finanzen so dass die geplanten Vereinsaktivitäten weiterhin gesichert sind.

 

Bei der Wahl der Vorstandschaft wird die Vereinsspitze mit Frank Hofer, Lothar Baumann und Geschäftsführer Karl Gebert bestätigt. Neu in den Ausschuss werden Florian Riegger, Hausen v.W. und Markus Hess, Balgheim gewählt.

 

Unter Grußworte der Gäste informierte Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen über die Problematik durch das Auftreten von Tuberkulose im Allgäu. Dr. Schwab vermittelt außerdem einen Überblick über die Seuchenlage und den Stand der Sanierungs-maßnahmen.

 

Frau Marie Martin vom LWA Tuttlingen überbringt die Grüße des Landratsamtes, informiert über Förderrichtlinien und das positive Ergebnis der Kontrollen in den Betrieben. OLR Bücheler vom LWA Donaueschingen berichtet von befriedigenden Schülerzahlen bei der Landw. Fachschule in Donaueschingen. Kreisobmann, K.H. Bäurer spricht die Problematik einer Sozialisierung des Eigentums und die Probleme mit den Bibern an. Herr Haberkorn von der Omira spricht von besseren Milchpreisen und guten Vermarktungschancen. Der Vorsitzende der RBW, Hans Häckl berichtet von sehr guten Ergebnissen bei der Zuchttiervermarktung und im Bereich Besamung.

 

Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als den größten Bullenmarkt der RBW auf dem im vergangenen Jahr 39 Zuchtbullen zum Preis von 1912 € verkauft wurden. Das Angebot an Jungkühen konnte gesteigert werden, die 60 verkauften Kühe kosteten 1638 €. Außerdem wurden 2619 Bullenkälber zum Preis von 5,51 €/kg versteigert. 396 Kuhkälber brachten 3,70 € / kg. Die guten Preise sorgen für mehr Angebot und einen stabilen Markt. Weiter informiert Matthias Schupp die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2013.  

 

Mit einer Vereinsleistung bei 4004 Kühen , mit 6948 kg Milch und 525 kg Fett+Eiweiß bleibt der Verein um 222 kg Milch und 19 kg F+E hinter dem Ergebnis von 2012 zurück.

Die höchsten Herdenleistungen erzielten Mink GbR, Seitingen-Oberflacht mit 9250 kg Milch: Baumann GbR, Immendingen mit 8980 kg Milch, Moosbrugger Reinhold, Bräunlingen mit 8409 kg Milch und Hofer Frank, Tuttlingen mit 8502 kg Milch.

Eine silberne Plakette der RBW für mehr als 8500 kg Milch erhielten die Mink GbR, Seitingen-Oberflacht, Baumann GbR, Immendingen und Hofer Frank, Tuttlingen.

Eine bronzene Plakette der RBW für mehr als 8000 kg Milch erhielten die Züchter, Moosbrugger Reinhold, Wetzel Edgar und die Sauter GbR.

Die höchsten Jahresleistungen lieferten Kuh „Sally“ Marquardt Peter, Rietheim mit 12810 kg Milch, „Fulda“ Messner Martin-Ulrich, Trossingen mit 12652 kg Milch; „Nr.6“ Grimm-Mink GbR, Durchhausen mit 12497 kg Milch und „Taverne“ Sauter GbR, Behla mit 11105 kg Milch Milch.

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Riebe GbR in Bräunlingen. Kuh „Gerda“, 12 Kälber erbrachte 94492 kg Milch.

 

Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte der Assistent der Zuchtleitung, Gerald Autenrieth von der RBW. Gerald Autenrieth informiert über die Entwicklung der Vermarktung, Milchleistungen, Zuchtprogramm, genetische Besonderheiten und Besamung. Den Ausführungen konnte entnommen werden, dass die Zahl der verkauften Zuchttiere gesteigert und die Preise sich positiv entwickelt haben. Einen hohen Stellenwert nimmt die Kälbervermarktung mit 31288 verkauften Fleckvieh-Bullenkälbern auf Auktionen ein.

Die Kühe aller Rassen haben im Jahr 2013 etwas weniger Milch gegeben (139 kg) gegenüber 2012 was auf die schlechte Futtersituation im Frühjahr 2013 zurückzuführen ist.

Ausführungen zum Zuchtprogramm und die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommenbewertungen machen das Interessante Referat komplett. Gerald Autenrieth informiert über die Selektion im Zeitalter der genomischen Selktion und die zunehmende Bedeutung von Fruchtbarkeit, Nutzungsdauer, Euter und Eutergesundheit. Wichtig sei die Selektion beim Kalb und der Mutter. Es werde deutlich, dass die flächendeckende Typisierung zur Findung der besten Genetik wichtig ist. Für den Betrieb werde das züchterische Engagement als Einzelkämpfer dabei schwierig. Das Zusammenspiel zwischen Züchter und Organisation sei sehr wichtig für den Erfolg.

 

Nach einer Diskussion über Besamungsbullen und Zuchtwerte konnte der Vorsitzende, Frank Hofer die harmonische Versammlung schließen und eine gute Zucht wünschen.

 

Karl Gebert


Jahresversammlung des Fördervereins für Hinterwäldervieh e.V.

Hildegard Schelshorn löst Martin Pfefferle als Vorsitzende ab

Sie leiten den Förderverein die nächsten Jahre (von links nach rechts): Sieglinde Kunz- Gramespacher als Schriftführerin, Armin Roser als Beisitzer, Werner Rützler als 2. Vorsitzender, Hubert Schätzle als Kassierer, Hildegard Schelshorn als 1. Vorsitzende Michaele Behringer als 2. Vorsitzende sowie Martin Lais und Michaela Schelb als Besitzer. Der weitere Beisitzer Benedikt Schmidt fehlte beim Fototermin. Mit auf dem Bild zu sehen ist (Dritter von links)  Martin Pfefferle, der ehemalige Vorsitzender

Wahlen standen bei der Jahresversammlung des Fördervereins für Hinterwäldervieh e.V. im Fokus. Schwierig gestaltete sich im Vorfeld die Suche nach dem ersten Vorsitzenden, weil Martin Pfefferle aus Aitern- Rollsbach dieses Amt nach langjähriger Ausübung nicht mehr übernehmen wollte. Mit Hildegard Schelshorn aus Bernau konnte die erste Frau für dieses Amt gewonnen werden und sie wurde einstimmig gewählt. Sie hob in ihrer Antrittsrede Ihre Ziele hervor: Weiteres Bekanntmachen der Hinterwälderrasse bei der Bevölkerung, in der Presse und bei kommunalpolitischen Vertretern, Präsentsein bei Verbrauchermessen, wie der Badenmesse und der Plaza Culinaria in Freiburg, beim Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart Bad Cannstatt und anderen Gelegenheiten.

 

Selbstverständlich werde bei der Jubiläumsschau der 125 jährigen Hinterwälderzucht am 3. und 4. Mai 2014 mit dem Zuchtverein in gewohnter Weise zusammengearbeitet. Frau Schelshorn gab ihrem Wunsch Ausdruck, dass nur gemeinsam die Ziele zu erreichen seien. Der Kassenbericht von Kassierer Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg zeigte eine positive Tendenz. Eine Anregung war, ob man nicht zur Förderung der Marktbeschickung für die Auftreiber von Markttieren einen Zuschuss gewähren sollte.

 

Es wurde auch festgehalten, dass das Mitteilungsblatt wieder aktiviert wird, es soll wie früher zweimal im Jahr erscheinen. Die weiteren Wahlergebnisse lauten: Werner Rützler (2. Vorsitzender), Michaele Behringer (2. Vorsitzende), Hubert Schätzle (Kassierer), Sieglinde Kunz- Gramespacher (Schriftführerin), Beisitzer: Benedikt Schmidt, Martin Lais, Michaela Schelb, Armin Roser.

 

Dr. Franz Maus


Oberschwäbischer Fleckviehtag 2013 ein voller Erfolg

Siegerin Zweikalbskühe und gleichzeitig Miss Oberschwaben
mit Besitzer Alois Müller, Atzenreute

Mit den Zuchtvereinen Biberach-Aulendorf, Bad Saulgau, Blaubeuren, Ehingen, Ravensburg, Riedlingen und Reutlingen luden gleich 7 Fleckviehzuchtvereine aus Oberschwaben die interessierte Züchterschaft am Sonntag dem 27. Oktober zum ersten Oberschwäbischen Fleckviehtag in die Halle Bad Waldsee ein. Insgesamt 37 ausstellende Betriebe trieben 80 Spitzentiere auf und unterstrichen mit den hochwertigen Ausstellungskollektionen das hohe züchterische Niveau der heimischen Fleckviehzucht. Erfreulicher Weise folgten sehr viele Besucher der Einladung, so konnten die verschiedenen Wettbewerbe vor vollem Haus mit 1000 Besuchern und bester Stimmung durchgeführt werden.

 

Die Einzelwettbewerbe begannen mit dem Richten der jungen Kuhklassen, die in 5 Klassen gerichtet wurden. Diese sehr hochkarätig besetzten Klassen zeigten sich sehr euterstark und unterstrichen die hohe Bedeutung der Merkmale Fundament und Euter für die Selektion in Baden-Württemberg. Die einzelnen Klassen wurden gewonnen von der Mythos-Tochter Bella von Bernd Steiner, Äpfingen, der Rau-Tochter Romy von Markus Scheuing, Ehingen, der Sawart-Tochter Laila von Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler, der Idiom-Tochter Duni von Markus Scheuing, Ehingen und der Morror-Tochter Reni von Alfons Waibel, Oberessendorf. Die Siegerauswahl wurde von den Kühen Romy und Laila bestimmt, wobei sich die mittelrahmige Rau-Tochter aus dem Bestand der Familie Scheuing aufgrund ihrer Harmonie und ihres nahezu perfekten Euters gegen die stilvolle, großrahmige Sawart-Tochter Leila aus dem Bestand der Familie Bertel durchsetzen konnte.

 

Die Zweitkalbskühe wurden in drei Klassen gerichtet, die erste Klasse ging an die Maldi-Tochter Grazia von Bruno und Petra Hartmann, Aichstetten. Die zweite Klasse der Zweitkalbskühe war ein besonderer Höhepunkt der Schau. Mit gleich fünf überragenden Kühen in nur einer Klasse hatte diese Entscheidung der Einzelkühe bereits ganz hohes Niveau erreicht. Mit den Kühen Wigli Goldwinner und Rau Gieschen aus dem Bestand von Joachim Keller, Allmendingen und Renwart Grazia und Mabax Goldrose von Alois Müller, Atzenreute zeigten sich vier überragende, sehr reife Kühe im Wettbewerb. Die Mabax-Tochter Goldrose konnte sich knapp vor die Rau-Tochter Gieschen setzen, da sich etwas breiter im Körperbau zeigte und zudem das sehr gut beaderte Euter noch etwas höher trug als die durch ihr überlegenes Seitenbild beeindruckende Rau-Tochter Gieschen. Die dritte Klasse der jüngeren Kühe wurde von der Ilion-Tochter Kessi von Alfred Berger, Mieterkingen gewonnen. Die Aufgrund ihrer Typstärke und der etwas höheren Euteraufhängung wurden jedoch die Sieger der zweiten Klasse, Goldrose und Gieschen dann auch Sieger und Reservesieger der Zweitkalbskühe.

 

Die mittleren Kühe mit 3 und 4 Kälbern waren mit 5 Klassen sehr zahlreich und zudem hochwertig besetzt. Die erste dieser Klassen war gewonnen worden von der Rel Tochter Minka von Joachim Keller, Allmendingen. Die zweite Klasse ging an die sehr ausbalancierte Robi-Tochter Ilga des Hofgutes Oberschelklingen. Zu einem Doppelsieg der Familie Bertel, Hasenweiler kam es in der vierten Kuhklasse. Sowohl die Siegerin, die Kuh Limette als auch die Reservesiegerin der Klasse die Kuh Waldfeee stammten aus dem Betrieb und waren Töchter des Leistungsbullen Winnor, der zwei Töchter mit extrem korrekten Eutern präsentierte und den Preisrichter dazu bewegten die euter- und weniger die typstarken Kühe an die Spitze der Klasse zu stellen. Die weiteren Klassen gingen an die Vodach-Tochter Rumba von Berthold Hänle, Reutlingendorf und die bekannte Ratgeber-Tochter Genoveva des Betriebes Joachim Keller, Allmendingen. Diese Kuh konnte sich zudem auch in der anschließenden Siegerauswahl mittel aufgrund ihres Formates und der Mittelhand vor die euterstarke Winnor-Limette der Familie Bertel setzen.

 

Die alten Kuhklassen wurden in zwei kompakten Klassen gerichtet, diese wurden von der Vanstein-Tochter Inka aus dem Betrieb Franz Müller, Hütten und der 6. Kalbs-Renitent-Tochter Rieke, aus dem Betrieb von Markus Scheuing, Ehingen gewonnen. Die noch sehr frisch wirkende Rieke konnte sich mit ihrer unglaublichen Kapazität und Solidität der Fundamente noch vor ihrer Ringgefährtin der Horlemon-Tochter Susann von Bernhard Fuchs, Schlier als Siegerin der alten Kuhklassen durchsetzen.

 

Nach den Einzelwettbewerben und dem Auftritt der speziell für den oberschwäbischen Fleckviehtag gegründeten Blaskapelle, bot sich mit dem Vereinscup eine spezielle Herausforderung für die veranstaltenden Zuchtvereine. Alle 7 Zuchtvereine hatten im Vorfeld drei Tiere gemeldet und diese traten nun zur Ermittlung des besten Zuchtvereines im ko-System gegeneinander an. Da die Gruppen und die beschickende Tierqualität sehr hochwertig waren, tat sich der Preisrichter mit den einzelnen Entscheidungen zum Teil schwer und musste Nuancen in der Einzeltierqualität, aber auch Einheitlichkeit der Gruppen herausarbeiten. Nach einem flotten und kurzweiligen Wettbewerb setzte sich schließlich der Zuchtverein Ehingen mit drei sehr typstarken Tieren durch und konnte den ersten Titel im Vereinscup mit nach Hause nehmen.

 

Abgeschlossen wurden der Schautag natürlich mit den Wettbewerben um den Fleischsieg, das beste Euter und den begehrten Titel der Miss Oberschwaben. Der Fleischsieg ging an die Vanstein-Tochter Goldstein von Longinus Lang, Kleintobel, die 940 kg auf die Waage brachte und sich aufgrund der sehr starken Behosung und Breite in der Lende durchsetzen konnte. Der Eutersieg ging in einem sehr spannenden Finale, in dem gleich drei sehr hochwertige Erstkalbskühe beste Euter präsentierten an die Reservesiegerin Mittel, an die Winnor Tochter Limette, die mit einem sehr straff aufgehängten kompakten, sehr drüsigem Euter und drei Abkalbungen aufwarten konnte, somit an den Zuchtbetrieb Bertel, Hasenweiler. Zum Schlußbild wurde dann aus allen Siegern und Reservesiegern der Schau Miss Oberschwaben gewählt. Dabei standen natürlich die mittelrahmige, euterstarke Siegerin der Erstkalbskühe, die typstarke Siegerin der Zweitkalbskühe sowie die sehr kapazitätsstarken Siegerinnen Mittel und Alt zur Auswahl. Der Preisrichter entschied sich schlußendlich für die sehr kalibrige, dennoch mit einem sehr hoch aufgehängten gut beaderten Euter ausgestattete Siegerin der Zweitkalbskühe, die Mabax-Tochter Goldrose von Alois Müller Atzenreute als Miss Oberschwaben.

 

Mit einer spannenden Verlosung gelang es den Jungzüchtern das Publikum bis zum Schluß zu binden, so dass vor vollem Haus ein wertvolles Zuchtkalb verlost werden konnte, dass in einem guten Fleckviehzuchtbetrieb Oberschwabens eine neue Heimat fand. Mit dem musikalischen Ausklang durch die Oberschwäbische Fleckviehkapelle konnte eine sehr erfolgreiche Veranstaltung abgerundet werden.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum

Siegerin jungSiegerin Zweikalbskühe und gleichzeitig Miss Oberschwaben
mit Besitzer Alois Müller, AtzenreuteSieger VereinscupSiegerin alt

Jungviehprämierung in Schwäbisch Hall - Wackershofen am 28.09.2013

Mit Kindervorführwettbewerb

Gruppenbild Jungzüchter

 

Das Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall - Wackershofen war auch dieses Jahr wieder ein toller Rahmen für die Jungviehprämierung und den Vorführwettbewerb der Züchterjugend. Die Jungrinder und Kälber, bestens gepflegt und herausgeputzt sind einfach ein Publikumsmagnet.

Den Rinderzüchtern ist es ein wichtiges Anliegen den Kontakt zur städtischen Bevölkerung zu pflegen, sie wollen der städtischen Bevölkerung zeigen, dass Sie ihre Rinder gut halten und dass sie gut mit ihnen umgehen. Dazu war in Wackershofen wieder die beste Gelegenheit, der Richtring war ständig von sehr vielen Zuschauern besucht. Ein großes Lob an alle Züchterfamilien die keine Arbeit scheuen um ihre Tiere sauber geputzt und bestens gepflegt zu präsentieren.

Zur Prämierung hatten die Rinderzüchter 32 Feckviehrinder und 24 Limpurger Rinder sowie 6 Kälber zum Vorführwettbewerb aufgetrieben. Als Preisrichter waren dieses Jahr bei den Fleckviehrindern der stellvertretende Vorsitzende des Rinderzuchtvereins Kreis Schwäbisch Hall, Thomas Klenk und Rinderzuchtberater Rainer Föll tätig. Bei den Limpurger Rindern richtete zusätzlich Otto Kurz von der Rinderunion Baden Württemberg mit.

Sicherlich fragen sich die Zuschauer manchmal, warum geht gerade dieses Rind an der Spitze? Für den Uneingeweihten wirken doch alle Rinder gleich. Sie haben sanfte Augen, ein glänzendes Fell und einen Schwanz. Otto Kurz klärte die Zuschauer immer wieder auf, weshalb jetzt gerade diese Rind an der Spitze oder dahinter geht.

Für die Züchter sieht es natürlich ganz anders aus. Deshalb sprachen die Preisrichter Thomas Klenk und Rainer Föll, von enormer Tiefe, klarem Fundament, korrekter Beinstellung, edlem Wuchs, straffer Fesselung und super Euteranlage. Und Sie hatten auch wirklich nicht viel zu kritisieren, Ihnen wurden elegante, rahmige, bestens bemuskelte, gut entwickelte Fleckvieh Rinder mit guten Fundamenten und Euteranlagen vorgestellt.

Das Preisgericht konnte an alle 32 Rinder 1. Preise vergeben, dies spricht eindeutig für den hohen Leistungsstand der hiesigen Rinderzucht.

Folgende Fleckviehzüchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben: Uwe Beisswenger Oberrot-Ebersberg (3), Rudolf Dambach Schwäb. Hall-Ramsbach (4), Martin Deiniger Mainhardt-Württemberger Hof (5), Bernd Kühnle Mittelrot ( 3), Mönnig GbR Oberfischach (2), Christoph Stier Schönbronn (1), Dieter Stier Untermünkheim-Schönenberg (4), Wolfgang Vogelmann Mainhardt-Geißelhardt (5) und Gerhard Weidner Mainhardt-Nüßlenshof (5).

Die Katalognummer 11, eine elegante, feingliedrige, „Wille“ - Tochter mit bestem Fundament errang den Siegerpreis der Rinder 12 bis 17 Monate, Besitzer des Tieres ist Dieter Stier.

 

Der Reservesieg ging an Katalognummer 5, eine frohwüchsige „Murai“ - Tochter von Wolfgang Vogelmann. Den Siegerpreis der Rinder über 17 Monate errang Katalognummer 23, eine feine, ausdrucksstarke „Wagut Tochter“ von Uwe Beisswenger.

Der Reservesieg ging an Katalognummer 36, eine formschöne „Wagut“ Tochter von Wolfgang Vogelmann. Thomas Klenk gratulierte den Besitzern der Sieger- und Reservesiegertiere und wünschte allen Züchtern viel Glück mit den vorgestellten Rindern.

 

Die Siegerpreise sowie weitere Sachpreise wurden bei der Siegerehrung überreicht, ein herzliches Dankeschön an den Landhandel und an die Genossenschaften die die Sachpreise gestiftet haben.

 

Die Nordhaeuser Goisslschnalzer ließen im Prämierungsring mehrmals lautstark ihre Peitschen knallen, begleitet von schwungvollen Akkordeonklängen.

 

Beim anschließenden Vorführwettbewerb der Züchterjugend war der Vorführring dicht von Besuchern umlagert, alle wollten sehen wie die Kinder und Jungzüchter ihre Kälber und Rinder vorstellten. Es ist halt auch zu schön wenn so kleine Knirpse mit ihrem Kalb um die Strohballen laufen oder auch mal gezogen werden.

Karolin und Julia Munz Untermünkheim - Haagen, Jannik Stegmaier Tüngental, Lea und Max Weidner Fichtenberg, Luisa und Laura Kühnle Mittelrot, Max Beisswenger Ebersberg, Lisa Binder Ebersberg, Sophie Stier Schönbronn und Jana Schramm Fichtenberg gingen in 3 Altersgruppen an den Start.

Auf die Fragen über ihre Kälber, gestellt von den Preisrichtern Larissa Vogelmann, Georg Vogelmann und Daniel Stier wussten die Kids genau Bescheid. Deshalb war die Entscheidung, wer hat sein Kalb am besten vorgestellt für das Preisgericht nicht leicht.

 

Bei der ältesten Gruppe ging es beim Wettbewerb um das Vorstellen der schon etwas größeren Rinder. Wer geht mit seinem Rind im Gleichschritt, wer kann es am besten aufstellen, wer ist aufmerksam zum Preisrichter, wer kommt mit seinem Rind am besten klar. Diese Punkte werden hier bewertet.

Bei der Altersgruppe bis 8 Jahre stellte Max Weidner sein Kalb am besten vor, bei der Gruppe 8 – 14 Jahre, Luisa Kühnle, bei der Gruppe über 14 Jahre Laura Kühnle.

Bei der Preisverleihung erhielten alle Kinder / Jugendliche einen Siegerpokal überreicht.

 

Zur Prämierung der Limpurger Rinder wurden 24 Rinder vorgestellt, alle erhielten einen ersten Preis. Fast alle der vorgstellten Rinder waren mit bestem Beinwerk und feinem Knochenbau ausgestattet und verkörperten in idealer Weise die gewünschten Merkmale der ältesten württembergischen Rinderrasse.

 

Neun Limpurger - Züchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben: Friedhelm Aisenbrey Vahingen - Gündelbach (2), Uwe Beisswenger Oberrot - Ebersberg (1), Klaus Frank Gschwend - Alterberg (1), Jürgen Holl Heuchlingen - Riedhof (10), Martin Munz Untermünkheim - Haagen (2), Albrecht Schupp Gaildorf -Unterrot (1), Martin Stier Dörzbach - Hohebach (1), Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall - Kleincomburg (3) und Gottfried Winter Abtsgmünd (3) - Laubach.

 

Mit einer feingliedrigen, mittelrahmigen "Rainau"-Tochter holte sich Gottfried Winter, Abtsgmünd Laubach den Siegerpreis der Jungrinder.

Den Reservesieg errang eine „Heizer“ Tochter von Klaus Frank, Gschwend Altersberg. Unter den älteren Rindern ging dieVollzugsanstalt Kleincomburg, mit einer eleganten "Inari"-Tochter als Sieger hervor.

Reserve - Siegerrind wurde eine „Halkirch“ Tochter von Jürgen Holl, Heuchlingen - Riedhof.

 

Siegerrind jüngere Klassen FleckviehSiegerrind ältere Klassen FleckviehGruppenbild Jungzüchter
Siegerrind jüngere Klassen LimpurgerSiegerrind ältere Klassen LimpurgerDie Nordhaeuser Goisslschnalzer ließen im Prämierungsring mehrmals lautstark ihre Peitschen knallen, begleitet von schwungvollen Akkordeonklängen

Bezirksrindviehschau der Zuchtvereine am 15.06.2013

„Bad Saulgau sucht sein Supermodel"

Gesamtsiegerin Herta Betrieb: Robert Boettle, Unlingen-Göffingen

 

Die Rinderzuchtvereine Bad Saulgau und Riedlingen treten im 3-jährigen Rhythmus zu einer Bezirksschau an um ihre besten Tiere einem Preisgericht zu präsentieren. Dabei ist ein funktioneller Körperbau mit dem Schwerpunkt auf ein korrektes Fundament und ein fest ansitzendes Euter maßgebend.

So wurden am Samstag, den 15. Juni 2013 68 Kühe aus 14 Betrieben auf den Festplatz in Bad Saulgau gebracht und den kritischen Augen der Preisrichter Dr. Alfred Weidele, Zuchtleiter für die Rasse Fleckvieh der Rinderunion Baden-Württemberg und Longinus Lang, Vorsitzender des Zuchtvereines Ravensburg vorgestellt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Rinn aus Ragenreute und einem Grußwort der Bad Saulgauer Bürgermeisterin Doris Schröter konnte mit der ersten Klasse gestartet werden. Nach und nach wurden die Klassensiegerinnen ermittelt. Jede Entscheidung wurde den Züchtern und dem zahlreichen Fachpublikum genauestens erläutert.

Als beste Jungkuh wählten die Preisrichter die Malhaxl Tochter Piana aus dem Betrieb Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen aus.

Piana hat eine 100-Tage Leistung von 2913 kg Milch und verkörpert ideal die Vorstellungen einer jungen Fleckviehlaufstallkuh mit super Fundamenten und einem exzellenten Euter.

Zur besten Kuh im mittleren Alter wurde die Watmorr Tochter Herta aus dem Betrieb Robert Boettle Unlingen-Göffingen ausgewählt.

Herta präsentierte sich nach ihrer 4. Kalbung in bestechender Form und konnte an ihre Erfolge bei den RBW Schauen 2010 und 2011 eindrucksvoll anknüpfen.

Ein Urgestein der gesamten Fleckviehzucht wurde zur Siegerin der älteren Kühe gewählt. Die 18-jährige Roesromen aus dem Betrieb Thomas Zimmerer Bad Saulgau-Eselsmühle präsentierte sich mit einer Lebensleistung von 138.000 kg Milch und gewann souverän den Titel der älteren Kühe.

Als beste Euterkuh wählten die Richter die Ilion Tochter Kessi aus dem Betrieb Alfred Berger Herbertingen-Mieterkingen aus. Nach einer 1. Laktation von über 10.000 kg Milch zeigte Kessi nach der 2. Kalbung ein nahezu perfektes Euter, dass die Richter voll überzeugen konnte.

Die Vanstein Tochter 1143 von Alwin Lutz Bad Saulgau-Moosheim glänzte bei der Auswahl zur Fleischsiegerin. Ihre Länge, Tiefe und Bemuskelung war an diesem Tag nicht zu schlagen.

Der Höhepunkt der Bezirksrindviehschau war die Auswahl der Gesamtsiegerin. Aus der beeindruckenden Kollektion der Siegertiere wurde die Kuh Herta aus dem Betrieb Robert Boettle Unlingen-Göffingen zur Schausiegerin der gesamten Veranstaltung ausgewählt. Somit geht der Titel ins Gebiet des Zuchtvereins Riedlingen und an eine Kuh, die mit ihrem Kaliber, ihrem sehr guten Fundament und ihrem exzellenten Euter zurecht zur Schausiegerin gekürt wurde und hoffentlich noch auf vielen Veranstaltungen zu sehen sein wird.

Ingesamt war die Qualität der ausgestellten Tiere auf sehr hohem Niveau und macht deutlich wie viel tägliche Arbeit und Pflege die Betriebe der Zuchtvereine in ihre Kühe stecken. Auch die optimale Vorbereitung und Durchführung durch die Geschäftsführer Josef Wicker und Melanie Schäfer und ihre Kollegen haben maßgebend zum optimalen Gelingen der Bezirksrindviehschau beigetragen.

Gesamtsiegerin Herta Betrieb: Robert Boettle, Unlingen-GöffingenBeste Jungkuh Piana von Alfred Berger, Herbertingen-MieterkingenEutersiegerin Kessi von Alfred Berger, Herbertingen MieterkingenThomas Zimmerer, Bad Saulgau Eselsmühle mit seiner Kuh RoesromenSo sehen Sieger in Bad Saulgau aus
Alwin Lutz mit Sohn Jakob, Bad Saulgau Moosheim und der Fleischsiegerin