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Vertreterversammlung der RBW am 03.09.2021

2. Stellvertreter Joachim Keller

Am 3. September 2021 konnten die in der vergangenen Wintersaison neu gewählten Vertreter der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) zur ersten konstituierenden Vertreterversammlung zusammentreten. Die Versammlung fand unter coronakonformen Bedingungen im RBW-Vermarktungszentrum Süd in Bad Waldsee statt.

 

In den einleitenden Vorträgen konnten der 1. Vorsitzende Josef Volkwein sowie der Geschäftsführer Dr. Alfred Weidele auf ein sehr komplexes, aber schlussendlich erfolgreiches Jahr 2020 blicken. Gleichzeitig konnten die ersten Zwischenergebnisse aus dem ersten Halbjahr 2021 aufgezeigt werden. In der Summe konnte der Umsatz von Zucht- und Nutztieren, trotz wesentlicher Einschränkungen im ersten Halbjahr 2020, gesteigert werden und auch in den ersten Monaten 2021 konnte auf einen erfolgreichen Absatz geblickt werden. Dabei waren vor allem abgekalbte Tiere gefragt sowie Fleckviehkälber für die Mast, während Milchrassekälber phasenweise deutlich unter Druck standen. Auch die Zuchtvieh-Exporte konnten nicht in gewohnter Weise in alle Regionen stattfinden.

 

Der Samenverkauf konnte durch eine sehr hochwertige Produktpalette sowohl im eigenen Zuchtgebiet als auch im nationalen und internationalen Vertrieb stabilisiert bzw. ausgebaut werden, so dass in der Summe ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis der RBW im Jahr 2020 erzielt werden konnte. Dies war trotz umfangreicher Investitionen und der Renovierung der Besamungsstation Bad Waldsee möglich. An diesem Standort wurde das Sexing Labor der RBW Genetik GmbH eingerichtet. Hierzu berichtete Frau Dr. Anne-Rose Fischer ausführlich über den Stand der Technik und den Einsatz von gesextem Samen, was auf deutliches Interesse bei den Vertretern traf. Dr. Philipp Muth erläuterte zudem den Einsatz von Genotypisierung im Rahmen von Zuchtprogrammen und Herdenmanagement und die führende Rolle der RBW im süddeutschen Bereich in diesem Segment. Nach Vorstellung des Jahresergebnisses und der Bilanz konnten Vorstandschaft und Geschäftsführer auf Antrag der Kassenprüfer einstimmig entlastet werden.

 

Als wichtiger Tagesordnungspunkt standen zudem die Wahlen zu Beirat und Rasseausschüssen an. Diese Gremien werden für eine Wahlperiode von 5 Jahren bestimmt. Dabei erfüllt der Beirat die Aufgabe eines Aufsichtsrates der RBW, die Rasseausschüsse bestimmen die Zuchtprogramme und die Besamungsprogramme der einzelnen Rassen. Die aktuelle Besetzung der Gremien entnehmen Sie der RBW homepage unter www.rind-bw.de im Bereich Über uns.