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Bundesschau SchwarzRotGold–Robust, nicht alles war perfekt

So erfreulich es war, dass so viele unserer Züchter den weiten Weg nach Berlin nicht gescheut haben, so sind doch nicht alle voll zufrieden wieder nach Hause gekommen. Acht Betriebe mit insgesamt 30 Tieren, vom jungen Kalb bis zum Altbullen, waren zur 4. Bundesschau SchwarzRotGold – Robust angereist, die vom 17. bis 19. Januar im Rahmen der Grünen Woche stattfand, also zeitgleich zu unseren Fleischrindertagen in Ilshofen.

 

Gerne hat auch die RBW dies Engagement unterstützt, durch die Organisation des Sammeltransportes und Übernahme eines erheblichen Anteils der Kosten dieser weiten Anfahrt. Schwierigkeiten gab es einige vor Ort, wie berichtet wurde: Extreme Wartezeiten beim Ab- und Aufladen, z. T. komplizierte Organisation vor Ort, dazu ein Großteil der Tiere unter Ausschluß der Öffentlichkeit aufgestallt und Jungzüchterwettbewerb vor leeren Rängen bereits vor Kassenöffnung. Umso höher ist die Bereitschaft unserer Betriebe zu werten, dies alles auf sich zu nehmen, um einfach dabei zu sein, unsere Region dort gut zu repräsentieren. Sogar unser Landwirtschaftsminister Peter Hauk ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei unseren Züchtern vorbeizuschauen und mit ihnen zu sprechen.

 

Schade, dass nicht jeder so erfolgreich war, wie sicherlich vorab erhofft. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, die trotzdem sehr Erfolgreichen hier herauszustellen: ganz vorne sei natürlich genannt, die Siegerfärse Edith von Eberhard Breitling aus Aidlingen, sowie die Reservesiegerkuh Ina vom Birkenhof, von Martin Wunderlich aus Dörzbach. Sein bereits zweifacher Bundessieger Manfred wurde diesmal topfit mit 15 Jahren nochmal 1a Klassensieger, er war damit bei weitem das älteste aller rund 300 aufgetriebenen Rinder!

 

Bereits vor 10 Jahren war er das erste Mal Bundessieger geworden, sicher ein Rekord für die Annalen! Diesmal musste er sich zum Schluss zwei „Jünglingen“, knapp 3 und 6 ½ Jahre alt, geschlagen geben. Weitere schöne Erfolge waren noch die Klassensiege von Karl Ederle aus Bissingen/Teck mit seinem roten Galloway Rind Coco sowie von Martin Rösch aus Wangen (Göpp.) mit dem Hereford-Bullen Caddy. Mit etwa Pech knapp am Klassensieg vorbei schrammte - trotz guter Tiere - Hubert Geser, zuständig für die Galloways des Grafen zu Königsegg-Aulendorf, mit drei 1b Platzierungen.

 

Unbedingt sind auch noch unsere aktiven Jungzüchter zu erwähnen, immerhin stellten wir in Berlin 5 von 23 insgesamt. Martin Wunderlich hatte zwar den ältesten Bullen, jedoch auch den jüngsten Jungzüchter mit seinem Sohn Christian (6 Jahre) dabei, mit jeweils 1b ebenso knapp am Klassensieg vorbei wie dessen Schwester Sophie (8) und auch Lukas Rösch (20). Herzlichen Glückwunsch unserem gesamten tollen Nachwuchs zum Auftritt in Berlin und besten Dank allen Zuchtbetrieben für Ihren Aufwand!

 

 

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