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RBW-Vertreterversammlung

Am 24. Juni 2016 fand in Ulm-Seligweiler die Vertreterversammlung der RBW statt. Der Vorsitzende Georg Häckel konnte als besonderen Gast Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch begrüssen, die es sich nicht nehmen ließ, in einem ausführlichen Grußwort, die Unterstützung der Landesregierung für die Rinderhalter zum Ausdruck zu bringen. Sie führte aus, dass bei Ungleichheiten am Markt, alle Marktpartner gefordert seien, Lösungen zu finden, die Politik hierfür nur Rahmenbedingungen schaffen könne. Sie betonte zudem die Bedeutung von regionalen Vermarktungsaktivitäten und verwies auf den 10-Punkte Plan des Landwirtschaftsministeriums. Gleichzeitig hob sie hervor, dass die Landesregierung mit MEPL III 16 Förderprogramme für landwirtschaftliche Familienbetriebe zur Verfügung stelle. Am Beispiel FAKT erläuterte sie die Förderung der umweltgerechten Grünlandbewirtschaftung sowie die Berücksichtigung von Tierwohl. Frau Gurr-Hirsch führte zudem aus, dass die RBW als starker Partner den Rinderhaltern im Lande zur Seite stehe.

 

Herr Häckel und die Geschäftsführer Dr. Mathiak und Dr. Weidele konnten im Anschluß an das Grußwort von Frau Gurr-Hirsch auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Dabei wurden mehr als 77.000 Tiere durch die RBW und ihre Töchter vermarktet. Gleichzeitig konnte in der Besamung auf eine solide Inlandsvermarktung und einen sehr guten Verkauf im Export sowie in andere deutsche Regionen geblickt werden. Die Partnerschaften im Eurogenetik-Verbund sowie funktionierende Zuchtprogramme der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh machten es möglich, den Mitgliedern beste Genetik zu sehr günstigen Konditionen anzubieten. Dies führte erneut zu einem steigenden Marktanteil im Zuchtgebiet. Zudem konnte die RBW zum ersten Mal den Besamungskunden einen Treuebonus mit einem Volumen von über 650.000 € ausschütten, was praktisch einer Samenpreissenkung von 10,5 % an allen Sameneinkäufen bei der RBW im Jahr 2015 entsprach.

 

Dr. Weidele verwies in seinem Bericht auf die intensiv laufenden Zuchtprogramme und erläuterte, dass die nun anlaufenden Projekte zu weiblichen Lernstichproben ein neues Kapitel in der Rinderzucht einläuten. Gleichzeitig sieht er in dieser neuen Form der Einbindung der Betriebe ein wichtiges Instrument zur Sicherung der bäuerlichen Rinderzucht.

 

Turnusgemäß standen Wahlen des Beirates und der Rasseausschüsse auf der Tagesordnung, nachdem im Herbst die Vertreter der Vertreterversammlung neu gewählt worden waren. Aus dem Beirat schieden Willi Armbruster, Frutenhof, Rudi Bauer, Buggensegel und Dieter Schänzel, Essingen aus. Neu gewählt wurden Hans-Jörg Keck, Turmhof, Michael Gekle, Rexingen und Thomas Bentele, Adelsreute. Georg Häckel bedankte sich bei den scheidenden Beiräten für ihr langjähriges Engagement. Alle drei waren seit Gründung der RBW im Beirat tätig und zudem bereits in den Vorgängerorganisationen ehrenamtlich aktiv. Zudem bekleidete Willi Armbruster das Amt des Rasseausschuß-Vorsitzenden der Rasse Fleckvieh, Rudi Bauer war Rasseausschuß-Vorsitzender der Rasse Holsteins. Die vollständige Besetzung des Beirates sowie die Mitglieder der Rasseausschüsse finden Sie auf der RBW-Homepage.