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Projekt "Trinkschwäche Braunvieh" geht an den Start

In Zusammenarbeit mit Prof. Bennewitz von der Universität Hohenheim sowie dem Förderverein Bioökonomieforschung e.V. (FBF) startet die RBW ein umfangreiches Forschungsvorhaben zur Erforschung von Trinkschwäche in der Rasse Braunvieh.

 

Der FBF ist der Forschungsverbund der deutschen Schweine- und Rinderzucht und koordiniert praxisangewandte Forschung in Deutschland. Finanziert wird das Projekt „Trinkschwäche Braunvieh“ von der Landwirtschaftlichen Rentenbank sowie dem FBF.

 

Aktuell sind 250 Braunviehzuchtbetriebe der RBW in das Projekt eingebunden, insgesamt halten diese Betriebe etwa 18.000 Kühe. Zudem sollen auffällige Betriebe aus anderen Zuchtgebieten berücksichtigt werden. In all diesen Betrieben soll für alle Kalbungen, vorerst über ein Jahr hinweg, eine detaillierte Merkmalserhebung zum Trinkverhalten erfolgen. Ergänzend sollen Daten zum Gewicht, Kalbeverlauf, zur Fütterungsstrategie und zu Kälbererkrankungen erfolgen. Dabei soll ein möglichst breiter Bogen aller evtl. Einflussfaktoren gespannt werden, um dem Problem auf den Grund zu gehen.

 

Bei der Erfassung der Daten werden die Betriebe von den Mitarbeitern der RBW unterstützt. Das Team um Prof. Bennewitz wird den genetischen Hintergrund der Trinkschwäche untersuchen, wozu auch umfangreiche Genotypisierungen der Tiere erfolgen sollen. In einem ersten Treffen der Züchter am 8.Juni konnte das Projekt allen Beteiligten vorgestellt werden. Dabei zeigte sich ein großes Interesse der Züchterschaft, die mit der exakten Merkmalserhebung die Hauptverantwortung am Gelingen des Projektes trägt.