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Neuer Hinterwälderbulle in der Besamung: Ronlab vertritt die R-Linie

Ronlab HB 433025

Ronlabs Stammvater ist über Ronfock und Ronaldo Friedbert. Die Namensumbenennung auf R wurde im Rasseausschuss beschlossen.  Friedbert ist im Jahre 1984 geboren, in der Körung bestach mit zweimal der Note acht in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung und bei der Hinterwälderschau 1987 nahm er erfolgreich teil. Friedbert gehörte zu den Bullen, von denen auf den Betrieben Sperma von einem Sprung als Linienreserve angelegt wurden. Im Jahre 2006 wurden einige Portionen über die gezielte Anpaarung ausgegeben mit dem üblichen Ziel der Blutauffrischung und dass der beste Sohn in die Besamung gestellt wird. Das dauerte in diesem Fall etwas länger, denn aus verschiedenen Gründen passte erst ein Urenkel von Friedbert, nämlich Ronlab.

 

Ronlab wurde am 6. Dezember 2011 geboren und am Frühjahrsmarkt 12. April 2013 zur Körung vorgestellt. Dort wog er 432 kg Gewicht, was 826 g täglichen Zunahmen entspricht, er maß im 493 Tagealter 114 cm im Widerrist und wurde mit 6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertet. Die Note 5 erhielt er, weil seine Größe im Vergleich zum Alter unterdurchschnittlich war. Für 1.450 € wechselte er von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg zu Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich– Hohenegg.

 

Ronlabs nächster öffentlicher Auftritt war ein Jahr später bei der 125 Jahre Jubiläumsschau am 3./4. Mai 2014 in Utzenfeld. Im Widerrist maß er nun 130 cm und im Gewicht wog er 624 kg und wurde mit 8 in der Bemuskelung und 7 in der Äußeren Erscheinung bewertet. Gegen die starke Konkurrenz der sechs weiteren Bullen wurde er als Siegerbulle herausgestellt. Seine Mutter ist die Labflorttochter Franzi, die auf der Schau auch beeindruckte und Fleischsiegerin und Reservesiegerin bei den Mittelalterkühen wurde. Ronlab blieb im Betrieb Manfred Kuttler und am Frühjahrsmarkt 2015 kaufte er einen neuen Bullen. Damit war die Zeit gekommen, dass Ronlab abgesamt werden konnte. Das geschah und es ging dann um die Frage, was passiert nach der Samenentnahme, die Mitte November 2015 zu Ende war. Auf eine Nachfrage bei Alexander Lässer aus Oberösterreich, ob Ronlab etwas für ihn wäre, kam bald eine positive Antwort. Alexander Lässer hat seit 2008 vier Hinterwälderbullen zur Umzüchtung in seiner Fleckviehherde eingesetzt. Mit entscheidend war, dass Baden-Württemberg kurz vorher BHV 1 frei wurde und keine Quarantäne mehr nötig war. So konnte Alexander Lässer den Bullen sehr zeitnah einsetzen, indem er den fast vierjährigen Ronlab am 16. November in Herbertingen abholte.

 

Wir sind gespannt über den weiteren Lebensweg. Vom Charakter erhielt er bei den Röhrbeinumfangmessungen anlässlich der Körung und ein Jahr später bei der Schau gute Noten. Im gut zweijährigen Deckeinsatz erwies er sich als zuverlässiger und friedvoller Zuchtbulle.

 

Dr. Franz Maus

Hier ist zu sehen Ronlab bei der Übergabe auf dem Frühjahrsmarkt 2013. Geführt wird er von Felix Schätzle Todtnau- Präg, Käufer Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg freundet sich mit ihm anAuf der 125 Jahre Hinterwälderjubiläumsschau wurde Ronlab gegen harte Konkurrenz zum Siegerbulle gekürtHier ist die Labflorttochter Franzi, die Mutter von Ronlab zu sehen. Sie wurde auf der 125 Jahre Hinterwälderjubiläumsschau Fleischsiegerin und zweite bei den MittelalterkühenManfred Kuttler stellte sich Mitte Juli 2015 mit Ronlab dem Fotografen. Es zeigte sich, dass er sich sehr gut weiterentwickelt hatRonlab von vorne mit Farrenwärter Wolfgang Stöckler beim Verlassen der Herbertinger StallgebäudeEin Abschlussbild gab es bei der Übergabe in Herbertingen an Alexander Lässer in Geboltskirchen in Oberösterreich. Er setzt ihn zur Umzüchtung seiner Herde ein. Auf dem Bild von rechts sind zu sehen Wolfgang Stöckler, Alexander, Jakob, Elias und Jana Lässer mit klein EmilRonlab HB 433025:  Sieht er nicht stark aus, Ronlab auf dem offiziellen Bulleninformationsbild