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Landwirtschaftliches Hauptfest 2014

Wieder einmal war das Landwirtschaftliche Hauptfest 2014, das vom 27.09. bis zum 5.10.2014 in Bad Cannstatt stattfand, ein Publikumsmagnet. Vor allem das städtische Publikum konnte sich in den Tierzelten zu aktuellen Fragen der Tierhaltung informieren. Neben dem Schwerpunktprogramm zu „500 Jahre Haupt- und Landesgestüt Marbach“, war ein wichtiger Schwerpunkt der Innovationsstall im Außenbereich.

 

Mit moderner Technik konnte das aktuelle Niveau der Tierhaltung vorgestellt werden und fand reges Interesse. Ein Dank an dieser Stelle an den Betrieb Christoph Braun, Gailenkirchen, der uns die Tiere für den Roboterstall zur Verfügung gestellt hat. Zudem demonstrierte die LAZBW Aulendorf verschiedene Kälbertränkeverfahren, was sowohl für Fachleute als auch für Laien von außerordentlichem Interesse war. Im Tierzelt sowie im Außenbereich wurden Mutterkühe und Milchkühe verschiedener Fleischrinderrassen sowie der gefährdeten Rassen ausgestellt, was die Präsentation der Rinderzucht abrunden konnte.

 

Von besonderem Interesse für die Besucher waren zudem die regelmäßigen Präsentationen im Forum des Tierzeltes, das gerade über die Mittagszeit volle Ränge ausweisen konnte. In der Summe war das LWH 2014 ein voller Erfolg, viele Züchter nutzten die Gelegenheit, am Stand der RBW vorbeizuschauen und Kontakt zu ihrer Züchtervereinigung zu pflegen, auch wenn das gute Wetter sicherlich den ein oder anderen von einem Besuch abhielt.

 

Dennoch zeigte das LWH 2014 erneut, dass die Veranstaltung in Stuttgart vor allem zur Information von Konsumenten beitragen muss, ein wichtiger Auftrag, dem sich auch eine Rinderzuchtorganisation nicht entziehen kann. Ein Dank an dieser Stelle an alle Aussteller, Tierbetreuer und die geduldige Standmannschaft, die in ihrem hervorragenden Zusammenspiel das LWH zum Erfolg gemacht haben.

 

Dr. Alfred Weidele

 


 

Wäldervieh auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart-Bad Cannstatt

 

Drei Vorderwäldermilchkühe und eine Hinterwäldermilch- und eine -mutterkuh mit Kalb waren beim Landwirschaftllichen Hauptfest in Stuttgart- Bad Cannstatt zur Demonstration des Wälderviehs ausgestellt. Die Vorderwälderkühe stammten aus dem Kreis Schwarzwald- Baar von Lothar Bauer, St. Georgen Stockwald, von Konrad Hermann aus Gütenbach und von Otmar Klausmann aus St. Georgen- Oberkirnach. Neben Leistung und gutem Exterieur zeigten die drei Kühe drei „Hornstati": Mit Hörner die Karmarktochter Lore mit sieben Abkalbungen, mechanisch enthornt  die Piragustochter Brupira mit zwei Abkalbungen und genetisch hornlos die Radmark P Tochter Solea als Erstlingskuh. Radmark P war der erste mischerbig hornlose Testbulle. Die beiden Hinterwälderkühe stammten von Manfred Schelshorn aus Bernau und Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Sie zeigten Langlebigkeit mit zehn und  neun Abkabungen. Beide Tiere waren auch erfolgreich bei der 125 Jahre Jubiläumsschau Anfang Mai diesen Jahres.

 

Ein Teil der Tiere wurde im Konzert der weiteren gefährdeten Rassen Braunvieh alter Zuchtrichtung und den Limpurgern im Tierzeltforum präsentiert und besprochen. Die großen Rassen Fleckvieh, Deutsche Holsteins und Braunvieh wurden in einem Schaustall mit Melkroboter und Automatischer Futtervorlage gezeigt.

 

Dr. Franz Maus

 


 

Um den Titel „Bester Tierbeurteiler Baden-Württembergs 2014“  ging es beim Tierbeurteilungswettbewerb der Rinderunion Baden-Württemberg auf dem 99. Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart.  46 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. Weitere Infos siehe hier.

 

Die drei Vorderwälderkühe waren die Karmarktochter Lore mit Hörner, die Piragustochter Brupira mechanisch enthornt und die genetisch mischerbig hornlose Radmark P Tochter SoleaHildegard Schelshorn aus Bernau im Ring mit ihrer Hamappa Tochter Sonja, die schon zehnmal abgekalbt immer noch jung aussieht. Frau Schelshorn betreute dankenswerter Weise die ganze Ausstellungsdauer die Wäldertiere. Im Hintergrund Zuchteiter Dr. Franz Maus mit der Piragustochter Brupira von Otmar Klausmann, St. Georgen- OberkirnachAlle drei Vorderwälderkühe waren gut zu führen. Zuchtleiter Dr. Franz Maus konnte mit jeder der drei Kühe an der Hand im Forum mit dem Mikrofon die Wälderrassen besprechenDie Hinterwälderkuh Lona mit Ihrem Kalb vertrat die starke Mutterkuhfraktion der Rasse. Sie stammen vom Betrieb Ewald Kiefer aus Fröhnd-Ittenschwand. Vorgeführt wurden sie von Anna Vogelbacher (links) aus Lenzkirch und Hildegard Schelshorn aus Bernau-Hof