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< Zuchtvereinsberichte 2006-2009 > | < Zuchtvereinsberichte vor 2006 > „Züchtertreffen des Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.“ Am ersten Sonntag im Mai 2013 trafen sich die Fleckviehzüchter mit ihren Familien zu einer Hofbesichtigung mit Grillfest bei Mitglied Siegfried und Markus Sauter GbR in Hüfingen – Behla. An diesem sonnigen Sonntag konnte der Vereinsvorsitzende, Frank Hofer in der festlich geschmückten Maschinenhalle ca. 100 Vereinsmitglieder mit ihren Familien begrüßen. Anschließend stellt Markus Sauter seinen Betrieb vor und heißt die Züchterkollegen mit Familien zum gemeinsamen Mittagessen mit Grillfest herzlich willkommen. Zum Erstaunen der Gäste war die Porsche – Musik für ein Unterhaltungskonzert angetreten. Die Porsche – Musik, eine kleine Abteilung im Musikverein Behla, sind Fans der legendären Porscheschlepper zu denen auch Markus Sauter gehört. Mit Polkas und flotten Märschen sorgten die 20 Musiker für die Unterhaltung der Gäste. Nach dem Mittagessen aus mitgebrachtem Grillgut und Salaten trafen sich die Gäste zur Betriebsbesichtigung mit Rundgang durch die Stallanlage.
Die Hofanlage der Familie Sauter am Ortsrand von Behla auf der Baar ist das Ergebnis einer Komplett-Aussiedlung mit Wohnhaus im Jahr 1998. Der Boxenlaufstall mit Melkstand wurde für 60 Milchkühe mit Nachzucht konzipiert, dazu kam eine Maschinenhalle, Bergehalle und Fahrsiloanlage. Im Jahr 2011 wird die Stallanlage erweitert durch Neubau eines Boxenlaufstalls mit Melkroboter für weitere 75 Milchkühe mit Transitbereich.
Zurzeit werden in den beiden miteinander verbundenen Ställen 110 Fleckviehkühe gehalten mit einer Milchleistung je Kuh und Jahr von 8492 kg Milch, 4,04 % Fett und 3,53 % Eiweiß. Die Landw. Nutzfläche besteht aus 60 % Grünland und 40 % Ackerland wo Silomais, Wintergerste, Winterweizen, Raps und Ackerfutter angebaut wird. Der Betrieb der Familie Sauter wird mit 3 AK bewirtschaftet. Beim Rundgang wurde natürlich unter den Fachleuten diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Besonders die modernen, schweren Fleckviehkühe mit sehr guten Eutern hatten es den Züchterkollegen angetan. Bei bester Sonntagsstimmung wurden dann noch Kaffee und Kuchen eingenommen um dann im eigenen Stall die Melk – und Stallarbeiten zu verrichten.
Ein gelungenes Treffen mit positiven Akzenten für die Vereinszugehörigkeit unter dem Motto „Am Sonntag gehen wir mal aus, die Arbeit lassen wir Zuhaus“ verdient ein großes Dankeschön an die Familie Sauter GbR als Gastgeberfamilie. Karl Gebert
„Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. auf Lehrfahrt“ Bei kühlem Winterwetter machte sich am 26.02.2013 eine Abordnung des Vereins auf den Weg um Rinderzuchtbetriebe und neue Stallungen in Oberschwaben zu besichtigen. Erste Station war der Holstein – Zuchtbetrieb von Markus Kreuzer in Oberbelzenhofen. Markus Kreuzer bewirtschaftet seinen Betrieb mit 120 ha LN zusammen mit seiner Frau, seinen Eltern und einem Angestellten. Die Feld – und Ernteeinsätze werden gemeinsam mit dem Nachbarbetrieb bewältigt. Die 27 ha Wintergerste, 42 ha Mais und Grünland liefern das Futter für 140 Holsteinkühe, 5 Jungbullen und 200 stück weibliches Jungvieh.
Gefüttert werden 2 Mischungen TMR mit Rapsstroh für eine gute Pansentätigkeit. Der Betrieb ist seit 1898 in Familienbesitz. Bereits im Jahr 1991 entsteht der erste Boxenlaufstall und durch jährliche Investitionen ist ein moderner Milchviehstall mit Melkhaus nach heutigen Maßstäben entstanden. Im Jahr 2012 wurde der Laufhof überdacht, 35 Liegeboxen geschaffen und ein Futtertisch mit Förderband eingebaut. Im Bereich der Holsteinzucht geht die Familie Kreuzer teilweise eigene Wege. Als erster Betrieb in Baden – Württemberg hat der Betrieb im Jahr 1996 eine Herdenleistung über 10000 kg Milch ermolken, die bis zum Jahr 2011 auf 11396 kg Milch gesteigert werden konnte. Heute stehen im Stall schwere, rahmige Holsteinkühe die mit Sperma von genetisch hochwertigen Bullen besamt werden. Die Rinder werden mit gesextem Sperma besamt um so viel wie möglich, weibliche Kälber zu bekommen. Das Jungvieh wird im Betrieb aufgezogen, die Kalbinnenaufzucht erfolgt in einem Fremdbetrieb. Die Jungkühe werden über die Auktionen der RBW vermarktet. Beim Rundgang durch den Betrieb wurden viele Fragen gestellt von Praktikern an den Praktiker. Die Fleckviehkollegen waren begeistert vom familiären Zusammenhalt in den Arbeitsspitzen und den vielen Ideen des Betriebsleiters.
Nach dem Mittagessen im Gasthof Hasen in Berg ging es zum Fleckviehzuchtbetrieb Bernhard und Alexander Fuchs GbR in Albisreute. Die Familie Fuchs bewirtschaftet 65 ha LN von denen 25 ha Ackerland und 40 ha Grünland ist, das 5 mal gemäht wird. Im modernen Boxenlaufstall werden 100 Fleckviehkühe gehalten mit einer Herdenleistung von 8000 kg Milch. Bei der Milchleistung wird verstärkt auf gute Inhaltstoffe geachtet. Gemolken werden die Kühe im doppelachter Fischgrätenmelkstand. Die für den Betrieb überzähligen Kälber werden über die Auktion vermarktet. Gefüttert wird in 2 Gruppen mit Kraftfutter an zwei Transponderstationen. Die im Betrieb anfallende Gülle geht künftig in die neu erbaute Biogasanlage des Nachbarn. Als nächste Investition ist ein Kälberstallbau geplant.
Beim Rundgang durch den Betrieb staunten die Lehrfahrtteilnehmer über die hervorragenden Euter der Fleckviehkühe. Viele Fragen wurden gestellt die der Betriebsleiter bereitwillig beantwortete. Angeregte Diskussionen zwischen den Praktikern zeigten, dass ein großes Interesse an den Erfahrungen der Familie Fuchs bestand. Hier bedankte sich der Vorsitzende des Fleckviehzuchtvereins bei der Familie Fuchs für die Gastfreundschaft und beim RBW Außendienstmitarbeiter, Klaus – Peter Bürkle für die Fahrtvorbereitungen und die Reiseleitung. Letzte Station des Tages war dann noch die Firma „Tekrum“ in Ravensburg wo die Teilnehmer noch Kekse für die Familie einkaufen und Kaffe trinken konnten. Die Lehrfahrt fand ihren Abschluss im Gasthaus „Linde“ in Göggingen wo die Fleckviehzüchter vom Verein Schwarzwald- Baar-Heuberg den Organisatoren eine gelungene Lehrfahrt bescheinigten. Karl Gebert
Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung im „Hirschen“ in Oberbaldingen. Der Vorsitzende, Frank Hofer, Tuttlingen eröffnete die Versammlung mit dem Geschäftsbericht der die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2012 Revue passieren lässt. Lehrfahrt, Fleckviehschau, Züchtertreffen und Züchterstammtisch waren die wichtigsten Veranstaltungen im Vereinsjahr. Der Kassenbericht von Geschäftsführer Karl Gebert vermittelt geordnete Finanzen so dass die geplanten Vereinsaktivitäten weiterhin gesichert sind. Unter Grußworte der Gäste informierte Dr. Langer vom Veterinäramt Donaueschingen über die Problematik durch das Schmallenberg Virus das durch Stechmücken übertragen wird. Dr. Langer vermittelt außerdem einen Überblick über die Seuchenlage und den Stand der Sanierungsmaßnahmen. Frau Happel vom LWA Tuttlingen überbringt die Grüße des Landratsamtes, informiert über Förderrichtlinien und das positive Ergebnis der Kontrollen in den Betrieben. Kreisobmann, K.H. Bäurer spricht die Problematik im Bereich der Massentierhaltung und der Jagdverpachtung an. Außerdem spricht er den schlechten Milchpreis bei der Omira an und die dadurch verursachten Einkommensverluste in den Betrieben. Herr Haberkorn von der Omira spricht die Vermarktungsprobleme an weshalb die Omira unter Druck geraten sei. Der Vorsitzende der RBW, Georg Häckel berichtet von guten Ergebnissen besonders im Bereich Besamung. Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als den größten Bullenmarkt der RBW auf dem im vergangenen Jahr 38 Zuchtbullen zum Preis von 1899 € verkauft wurden. Das Angebot an Jungkühen sollte gesteigert werden, die 37 verkauften Kühe kosteten 1580 €. Außerdem wurden 2690 Bullenkälber zum Preis von 5,84 €/kg versteigert. 342 Kuhkälber brachten 3,71 € / kg. Die guten Preise sorgen für mehr Angebot und einen stabilen Markt. Weiter informiert Matthias Schupp die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2012. Mit einer Vereinsleistung der 3921 Kühe, von 7170 kg Milch und 544 kg Fett+Eiweiß belegt der hiesige Fleckviehzuchtverein einen zweiten Platz unter den 8 Vereinen der Region. Die höchsten Herdenleistungen erzielten:
Eine silberne Plakette der RBW für mehr als 8500 kg Milch erhielten die Züchter, Bäurer Klaus, Hüfingen-Behla, die Mink GbR, Seitingen-Oberflacht, Wetzel Edgar, Bräunlingen, Baumann GbR, Immendingen, Hofer Frank, Tuttlingen und Gleichauf Arnold, Blumberg. Eine bronzene Plakette der RBW für mehr als 8000 kg Milch erhielten die Züchter, Ewald Hubert, Weisshaar GbR, Sauter GbR, Maier Ernst Friedrich, Messner Martin Ulrich und Winterhalder Armin. Fleckviehkühe mit einer Jahresleistung über 940 kg Inhaltstoffe:
Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Weisshaar GbR in Brigachtal. Kuh „Regina“ mit 8 Kälbern erbrachte 87430 kg Milch und 7044 kg Fett/Eiweiß.
Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte Michael Schmidt von der RBW. Michael Schmidt informiert über Vermarktung, Zuchtprogramm und Besamung. Den Ausführungen konnte entnommen werden, dass die Zahl der verkauften Zuchttiere gehalten wurde und die Preise sich positiv entwickelt haben. Einen hohen Stellenwert nimmt die Kälbervermarktung mit 32400 verkauften Fleckvieh-Bullenkälbern auf Auktionen ein. Ausführungen zum Zuchtprogramm und die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommenbewertungen machen das Interessante Referat komplett. Michael Schmidt informiert über die Änderungen bei der Zuchtwertschätzung im Bereich Nutzungsdauer. Außerdem stellt der Redner das Zuchtprogramm beim Fleckvieh in Baden-Württemberg unter Einbeziehung der genomischen Selektion vor. Dabei wird deutlich, dass die flächendeckende Typisierung zur Findung der besten Genetik wichtig ist. Für den Betrieb werde das züchterische Engagement als Einzelkämpfer dabei schwierig. Das Zusammenspiel zwischen Züchter und Organisation sei sehr wichtig für den Erfolg. Nach einer Diskussion über Besamungsbullen und Zuchtwerte konnte der Vorsitzende, Frank Hofer die harmonische Versammlung schließen und eine gute Zucht wünschen. Karl Gebert
Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. Bei kühlem Winterwetter machte sich eine Abordnung des Vereins auf den Weg um Rinderzuchtbetriebe und neue Stallungen auf der Schwäbischen Alb zu besichtigen. Erste Station war der Fleckvieh – Zuchtbetrieb von Hans Barth GbR, Lindenhof in Heroldstatt. Hans Barth bewirtschaftet den Lindenhof zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn. Der Lindenhof ist ein Milchviehbetrieb mit 200 ha LN, davon 72 ha Grünland. Im Boxenlaufstall, erstellt im Jahr 2007 und erweitert in 2011, werden 124 Fleckviehkühe mit einer Herdenleistung von 8065 kg Milch gehalten und im 16 er Swing Over Melkzentrum gemolken. Gefüttert wird Voll-TMR in zwei Leistungsgruppen.
100 Stück weibliche Nachzucht sorgen für die notwendige Bestandsergänzung. Außerdem werden 60 Bullen gemästet. Beim Rundgang durch den gepflegten Betrieb wurden viele Fragen gestellt von Praktikern an den Praktiker. Die Fleckviehkollegen waren begeistert vom familiären Zusammenhalt in den Arbeitsspitzen und bei Eigenleistungen am Bau wo zwei weitere Söhne tatkräftig mithelfen.
Nach dem Mittagessen im Gasthof Hotel Post in Feldstetten ging es zur Loserhof GbR in Römerstein-Böhringen, einem Holstein-Zuchtbetrieb in 750-850 m über NN. Auf dem Hof wurden die Fleckviehzüchter von Hans-Ulrich Loser, einem Betriebsleiter mit klaren Aussagen empfangen. Die Loserhof GbR bewirtschaftet 145 ha, davon 85 ha Grünland mit 3 Arbeitskräften, einem Azubi und einer Melkerin. Gehalten werden 120 Milchkühe der Rasse „Holsteins“ mit einer Milchleistung von 9670 kg Milch/Kuh/Jahr die im separaten Melkhaus im Doppel 8 er Fischgräten-Melkstand gemolken werden. Die Kälberaufzucht beginnt im Iglu, nach 3 Wochen kommen die Kälber an den Tränkeautomat und nach dem Abtränken in den Außenklimastall mit Tiefstreu. Die Rinder kommen später in den umgebauten Boxenlaufstall, werden mit 14-15 Monaten belegt und kalben in der Regel mit 24 Monaten ab. Die Remontierung von 26 Prozent ermöglicht es, hochwertige Kälber, Rinder und Jungkühe zum Verkauf anbieten zu können. Regelmäßig werden auch interessante Jungstiere aufgezogen.
Die Betriebsstätte wurde seit 1970 immer wieder mit viel Eigenleistung erweitert. Im Jahr 2004 wurde ein Boxenlaufstall für 90 Kühe mit Melkhaus erstellt, im Jahr 2009 wird eine Biogas-Anlage mit 200 kW in Betrieb genommen. Beim Rundgang durch den Betrieb staunten die Besucher über die offene, ehrliche Art mit der Hans-Ulrich Loser seinen Betrieb analysierte. Die Fleckviehzüchter durften nicht nur die Vorzüge erfahren sondern auch Nachteile am Bau, Fütterung, Haltung, wurden vom Betriebsleiter offen ausgesprochen. Letzte Station des Tages war der Alb Gold Nudelbetrieb in Trochtelfingen. Vom Geflügelhof zur Nudelfabrik, 1977 hat Klaus Freidler mit der Nudelproduktion begonnen. Alb Gold ist heute der zweigrößte Nudelhersteller in Deutschland.
Beim Rundgang durch den Betrieb staunten die Besucher über die Entwicklung der Nudelherstellung und die heutige Nudelproduktion bei der täglich 200000 Frischeier verarbeitet werden. Nudeln für jeden Geschmack und Produkte aus der Albregion konnten nach dem Rundgang im Landmarkt eingekauft werden. Die Lehrfahrt fand ihren Abschluss bei Kaffee und Kuchen oder einem Vesper im betriebseigenen Gasthof Sonnenhof wo sich der Vereinsvorsitzende, Frank Hofer bei RBW Außendienstmitarbeiter Rudolf Striegel für die Organisation und Reiseleitung bedankte. Karl Gebert
Jahreshauptversammlung des Die Mitglieder des Rinderzuchtverein Kreis Schwäbisch Hall trafen sich zur Jahreshauptversammlung in Ilshofen. In seinem Geschäftsbericht berichtet der Vorsitzende, Hans Dieter Herrmann über das abgelaufene Jahr 2011. Nachdem es im Frühsommer sehr trocken war, hatten die Rinderzüchter Sorge ob genügend Futter für Ihre Tiere wachsen würde. Eine sehr gute Silomaisernte konnte den Futtermangel ausgleichen. Die Rinderzüchter konnten im vergangenen Jahr etwas aufatmen, da der Milchpreis und die Zuchtviehpreise über das ganze Jahr zufriedenstellend waren.
Die Lehrfahrt, RBW-Schau, Mannheimer Maimarkt, Jungviehprämierungen, Züchterstammtisch und die Kuhnachzuchtschauen waren die wichtigsten Veranstaltungen. Auf dem Mannheimer Maimarkt stellte die Familie Heilmann aus Schrozberg den Siegerbullen „Martin“. Bei den Jungviehprämierungen wurden 193 Rinder vorgestellt. Hans Dieter Herrmann betonte, dass auch heute noch, trotz genomischer Zuchtwertschätzung, eine starke Kuhfamilie im Hintergrund, sehr positiv für jeden Besamungsbullen ist. Im Bereich des Rinderzuchtvereins wurden von 40 Zuchtbetrieben 159 Kuhfamilien vorgestellt, eine starke Leistung. Nach dem Kassenbericht durch Geschäftsführer Otto Kurz wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet. Katrin Heilmann, berichtete von den Aktivitäten des Jungzüchterclubs, 2 Jungzüchter nahmen am Jungzüchtertag der RBW in Bad Waldsee teil, Ein Höhepunkt war die Lehrfahrt nach Norddeutschland. Leistungsinspektor Wilfried Arnold konnte auch im Jahr 2011 von einer Leistungssteigerung berichten. Die Milchleistung aller Fleckviehkühe in Baden Württemberg stieg um 157 kg Milch an. Die Kühe im Bereich des Rinderzuchtvereins gaben 2011 195 kg Milch mehr, sie ereichten eine Jahresleistung von 7277 kg Milch bei 4,07% Fett und 3,44% Eiweiß. Im Bereich des Rinderzuchtvereins werden in 169 Betrieben 6727 Kühe gehalten, dies entspricht einer durchschnittlichen Kuhzahl von 39,8 je Betrieb. Im abgelaufenen Jahr gaben 11 Betriebe die Kuhhaltung auf. Um einen guten Milchpreis zu erhalten rief Wilfried Arnold die Rinderzüchter auf, ihre Kühe optimal mit Futter zu versorgen, nur eine gut ausgefütterte Kuh gibt Milch mit hohen Fett und Eiweiß % was für den Milchpreis entscheidend ist. Im Bereich des Rinderzuchtvereins Kreis Schwäbisch Hall ereichten 43 Betriebe eine Milchleistung über 8000 kg Milch. Mit der goldenen Plakette der Rinderunion Baden Württemberg für die Leistung über 9000 kg Milch wurden die Betriebe Klenk Dörrmenz, Pflanz Großaltdorf, Schneider Gantenwald, Braun Gailenkirchen u Gross Buckenweiler ausgezeichnet.
Eine Silberne Plakette für 8500 kg Milch erhielten Herrmann Blaubach, KNH Milchhof Hörlebach, Kümmerer Kupfer, Barthelmäs Schrozberg, Stock Rudelsdorf, Maurer Engelhardshausen, Utz Oberdeufstetten, Beck Fichtenhof, Weidner Nüßlenshof, Gross Heufelwinden und Otterbach Unterfischach. Mit der bronzenen Plakette für 8000 kg Milch wurden ausgezeichnet: Stier Schönenberg, Hofmann Waldtann, Heim Naicha, Trittner Rappoldshofen, Brünnler Asbach, Rosenaecker Wüstenau, Vogelmann Geißelhardt, Klenk Funkstatt, Meinikheim Oberwinden, Lehner Lendsiedel, Layher Eichenau, Ludwig Hörlebach, Knapp Lachweiler, Neidlein Reinsberg, Sperr Bölgental, Kupfer Leofels, Feess Mistlau, Dietrich Hohenegarten, Burkart Gschlachtenbretzingen, Hofmann Sanzenbach, Schüssler Ingersheim, Bausch Wolpertsdorf, Wüstner Wiesenbach, Wackler Mainkling, Deininger Württenbergerhof und Heilmann Schrozberg.
Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte Michael Schmidt von der Rinderunion Baden-Württemberg. Er konnte positive Zahlen von der Vermarktung und der Besamung bekanntgeben. Insgesamt wurden im Jahr 2011 77243 Tiere vermarktet und 325 037 Erstbesamungen durchgeführt. Die Durchschnittspreise sind über alle Tiergattungen angestiegen. 15 Fleckviehkühe überschritten 2011 die 100 000 kg Milch Grenze. Aus dem Bereich des Rinderzuchtvereins ist dies die Kuh „ Nadel“ von der Familie Layher aus Eichenau, als Anerkennung erhielt die Familie Layher ein Weinpräsent von der RBW und ein Bild der Kuh vom Rinderzuchtverein.
Ein weiterer wichtiger Punkt in seinem Vortrag war die Zucht auf Genetische Hornlosigkeit bei den Milchrindern. Die Enthornung ist aktuell noch erlaubt. Für hornlose Rinder sprechen: Die Verringerung von Stoßverletzungen, die geringere Verletzungsgefahr für Mensch und Tier, weniger Stress für die Tiere, ein ruhigeres Verhalten in der Herde, weniger Rangkämpfe und ein gefahrloserer Transport. Deswegen beschäftigt sich die Rinderunion Baden Württemberg vorausschauend mit der Zucht auf Hornlosigkeit. Es wurde der genomisch hornlose Bulle Irola Pp angekauft, dieser hat sehr gute Zuchtwerte für Milch, Fleisch, Euterform und Kalbeverlauf, sein Sperma ist demnächst bei der Rinderunion Baden Württemberg zu erhalten. Veterinärrat Dr. Stadler klärte nun die Rinderzüchter über den aktuellen Stand der Tierseuchen auf. Der Schmallenberg Virus wurde zum ersten mal im November 2011 nachgewiesen. Er wurde vermutlich aus Afrika oder Asien eingeschleppt. Infiziert werden Rinder, Schafe und Ziegen. Eine Gefährdung des Menschen scheint ausgeschlossen! Die Krankheit ist bis jetzt nicht anzeige- oder meldepflichtig, allerdings ist mit Handelsbeschränkungen zu rechnen. Wichtige Exportländer wie Algerien, Türkei und Russland haben bereits eine Importsperre für Deutschland erlassen. Bei der Blauzungenkrankheit sind 2011 keine neuen Fälle aufgetreten, Deutschland hat bei der EU den Antrag auf Blauzungenfreiheit gestellt, eine freiwillige Schutzimpfung soll weiterhin möglich sein. BHV 1, 18 Betriebe sind im Landkreis SHA noch ohne freien BHV 1 Status. Die Tierseuchenkasse zahlt für die Schlachtung von BHV1-positiven Tieren eine Beihilfe in Höhe von 300 € je Tier, näheres beim Veterinäramt. Die Untersuchungen bei BVD/MD brachten folgendes Ergebnis: In BW wurden bisher in ca. 5 % der rinderhaltenden Betriebe Virämiker gefunden, ca. 0,6% der untersuchten Kälber waren positiv. Virämiker sollten sofort gemerzt werden, die Ohrstanzprobe für die Kälber muss unbedingt weiterhin gemacht werden. Wenn eine Ohrstanzprope positiv kommt, sofort Kontakt zu Veterinäramt und Rindergesundheitsdienst aufnehmen. Unter dem Punkt Verschiedenes bedankte sich Hans Dieter Herrmann bei Heinz Albig aus Schrozberg – Speckheim. Heinz Albig hat die „Fleckviehchronik“ geschrieben. In der Fleckviehchronik ist die Geschichte der Hohenloher Fleckviehzucht festgehalten. Das Interesse an diesem Buch war so groß, dass inzwischen alle 470 Bücher verkauft sind. Ein toller Erfolg! In seinem Schlusswort bedankte sich der stellvertretende Vorstand Eckhard Sperr nochmals beim Vorstand Hans Dieter Herrmann und allen die den Rinderzuchtverein Kreis Schwäbisch Hall unterstützen. Mit den besten Wünschen für das Jahr 2011 schloss er die Versammlung. Otto Kurz
Jahresversammlung des
Fleckviehzuchtverein Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung in Oberbaldingen. Der Vorsitzende, Frank Hofer, Tuttlingen eröffnete die Versammlung mit dem Geschäftsbericht der die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2011 Revue passieren lässt. Lehrfahrt, Workshop, Züchtertreffen und Züchterstammtisch waren die wichtigsten Veranstaltungen. Nach dem Kassenbericht durch Geschäftsführer Karl Gebert wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet. Anschließend wurde Karl Gebert für seine 40 jährige Tätigkeit als Geschäftsführer des Fleckviehzuchtvereins mit einem Geschenkkorb geehrt.
Unter Grußworte der Gäste informierte Dr.
Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen über die Seuchenlage, den Stand der
Sanierungsmaßnahmen. LD Schwarz vom LWA Tuttlingen
überbringt die Grüße des Landratsamtes, informiert über die neue Form der
Antragsstellung ab 2014 und die Problematik der Investitionsförderung für die 10
% weniger Geld zur Verfügung steht. Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als den größten Bullenmarkt der RBW auf dem im vergangenen Jahr 44 Zuchtbullen zum Preis von 1649 € verkauft wurden. Das Angebot an Jungkühen sollte gesteigert werden, die 70 verkauften Kühe kosteten 1395 €. Leider wurden zu wenig Kühe angeboten um die Nachfrage zu befriedigen. Außerdem wurden 2437 Bullenkälber zum Preis von 5,29 €/kg versteigert. 248 Kuhkälber brachten 3,41 € / kg. Gute, gesunde Kälber sind gefragt und große Mastbetriebe verlangen ein noch höheres Angebot. Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte Thomas Bidlingmaier von der Rinderunion Baden-Württemberg. Thomas Bidlingmaier informiert die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2011 und überreichte goldene, silberne und bronzene Plaketten. Mit einer Vereinsleistung der 3669 Kühe von 6992 kg Milch und 529 kg Inhaltstoffen belegt der hiesige Fleckviehzuchtverein erneut nur einen Mittelplatz unter den Vereinen der Region. Die höchsten Herdenleistungen erzielten:
Fleckviehkühe mit einer Jahresleistung über 900 kg Inhaltstoffe:
Thomas Bidlingmaier informiert weiter über die Besamung und die Vermarktung. Den Ausführungen konnte entnommen werden, dass die Zahl der verkauften Zuchttiere gesteigert wurde und die Preise sehr gut waren. Die Bullenverkäufe stagnieren, aber die Nachfrage nach Jungkühen ist steigend und deshalb sollte das Angebot noch besser sein. Der Export bescherte einen Verkauf von fast 2500 Kalbinnen. Einen hohen Stellenwert nimmt die Kälbervermarktung mit 32967 verkauften Fleckvieh-Bullenkälbern auf Auktionen ein. Ein weiteres Thema war die Gründung von Eurogenetic, dem größten Fleckvieh Besamungsverbund Europas mit einem Bullenangebot für höchste Ansprüche und 1 Mio. Erstbesamungen. Thomas Bidlingmaier informiert über das Bestreben, die BHV1 im Land rasch zu tilgen. Aus diesem Grund wurde die Beihilfe für Reagenten die der Schlachtung zugeführt werden auf 300 € erhöht. Der Referent erläutert die genomische Selektion, ein für die Praktiker schwer verständliches Thema, aber sehr wichtig auch für die Fleckviehzucht. Die ersten Zuchtwerte sind bereits da und erste Genomische Bullen werden hoch gehandelt. Bidlingmaier spricht auch die Zucht auf Hornlosigkeit an, eine Maßnahme die im Rahmen des Tierschutzes wichtig wird. Die Zucht auf Hornlosigkeit beim Fleckvieh ist wegen der wenigen hornlosen Zuchtbullen mit guter Milchvererbung sehr schwierig und langwierig und nur über männliche Linien mit vielen Nachkommen zu erreichen. Ausführungen zum Zuchtprogramm und die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommenbewertungen machen das Interessante Referat komplett. Thomas Bidlingmaier beendet sein Referat mit dem Hinweis auf die RBW Schau am 10./11.03.12 in Ilshofen und der Ankündigung des Weltfleckvieh-Kongresses mit einer FV-Landesschau am 22./23.09.2012 in Ilshofen. Nach einer Diskussion über Besamungsbullen und Zuchtwerte konnte der Vorsitzende, Frank Hofer die harmonische Versammlung schließen und eine gute Zucht wünschen. Karl Gebert
Fleckviehzuchtverein
Waldshut-Bonndorf Viele Mitglieder konnte Vorsitzender Claus Schlachter begrüßen und durch eine interessante Tagesordnung leiten. Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele gab einen umfassenden Bericht aus der Tätigkeit des Zuchtverbandes RBW. Er zählt zu den viertgrößten deutschen Organisationen. Seit der Gründung 2000 waren die Zuchtviehumsätze noch nie so hoch wie dieses Jahr. Grund sind Preiserhöhungen in allen Tiergattungen und florierende Exporte. Detailliert stellte er das Besamungsbullenangebot vor, ein Großteil der Bullen ist nicht mehr nachkommengeprüft, sondern genomisch geschätzt, was zu einem schnelleren Zuchtfortschritt führt. Das heißt, dass die Zucht auf gesunde und langlebige Kühe besser gelingt als früher. Bis auf Braunvieh und Hinterwälder gaben die Zuchtkühe im dreistelligen Bereich mehr Milch als im letzten Jahr. Den Marktort Donaueschingen nannte Dr. Weidele einen „Premiummarkt“. Er ist der Marktort für Fleckviehbullen und an keinem anderen Standort konnte das Bullenkälberaufkommen so gesteigert werden wie in Donaueschingen. Aussendienstmitarbeiter Matthias Schupp konnte diesen Sachverhalt anhand von Bildern, Grafiken und Zahlen anschaulich belegen. Einzig der Kuhmarkt sollte noch stärker beschickt werden. Mit einem Rückblick auf die hervorragende Vereinsschau im Sommer letzten Jahres konnte eine informative züchterische Veranstaltung beendet werden.
Bericht und Foto: Dr. Maus
Gaildorfer Rinderzuchtverein in der Schweiz Am zweiten Aprilwochenende fuhren neun Züchter des Rinderzuchtvereines Gaildorf und Schwäbisch Hall zur Amtsviehschau der Gemeinden Lenk, St. Stephan, Zweisimmen und Boltigen ins Simmental im Berner Oberland, um sich dort vor allem die Simmentaler Rasse anzuschauen die ab 1837 nach Bayern exportiert wurde und die Grundlage des Deutschen Fleckviehs darstellt. Zugleich ist die Gemeinde Zweisimmen auch Partnergemeinde von Oberrot so wurde die Kontakte über Bürgermeister Werner Strack ins Simmental geknüpft.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Amtsviehschau die nur alle sechs Jahre stattfindet. Aufgetrieben wurden 140 Kühe und 10 Stiere der Rassen Simmentaler, Swiss Fleckvieh und Holstein. Besonders beeindruckt waren die Gaildorfer von der hervorragenden Euterqualität der ausgestellten Simmentaler Kühe.
Die Gaildorfer Züchter wurden den ganzen Tag über vom Zweisimmener Gemeinderat Marcel Imobersteg begleitet er führte uns auf eine der Sommeralben so hatte man einen herrlichen Blick über ein Teil des Simmentales bei schönstem Wetter.
Besonders zu erwähnen war die herzliche Gastfreundschaft der Züchter vor Ort und der Gemeindepräsidentin Christiane Griessen und Gemeinderat Marcel Imobersteg, so konnten die Züchter spontan noch zwei landwirtschaftliche Betriebe besichtigen und sich intensiv mit den Schweizer Züchtern austauschen.
Am Sonntag morgen musste man leider schon früh aufbrechen um am Abend wieder im Limpurger Land zu sein , vorher war die Gruppe noch auf dem Campingplatz der Gemeindepräsidentin zu einem Frühschoppen eingeladen. Uwe Beißwenger
„Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. auf Lehrfahrt“ Bei besten Wetterbedingungen machte sich eine kleine Abordnung des Vereins auf den Weg um Rinderzuchtbetriebe und neue Stallungen zu besichtigen. Erste Station war der Holstein – Zuchtbetrieb der Wössner GbR in Oberndorf – Boll. Ernst Wössner bewirtschaftet auf dem mittleren Schlatthof zusammen mit seinen beiden Söhnen einen Milchviehbetrieb mit 183 ha LN, davon 84 ha Grünland. Im Laufstall mit Liegeboxen, im Jahr 2002 gebaut, werden 130 Holsteins mit einer Herdenleistung von 9870 kg Milch gehalten und im 16 er Melkkarusell gemolken. Gefüttert wird TMR mit Keenan Futtermischwagen. 120 Stück weibliche Nachzucht sorgen für die notwendige Bestandsergänzung. Als weiteres Standbein betreibt die GbR eine Biogasanlage mit 110 KW die in 2011 erbaut wurde. Beim Rundgang durch den Betrieb wurden viele Fragen gestellt von Praktikern an den Praktiker. Die Fleckviehkollegen waren begeistert vor allem auch von der ehrlichen Diskussion über Vor- und Nachteile von Baumaßnahmen und betrieblichen Entscheidungen. Ganz andere Verhältnisse erwarteten die Fleckviehzüchter auf dem Mutterkuhbetrieb von Hans Joachim Burkhardt in Würzbach bei Calw. Nach einem tollen Mittagessen im betriebseigenen Gastraum wurde den Gästen vom temperamentvollen Betriebsleiter der Betrieb erklärt und die Kuhherde vorgestellt. Der Betrieb Burkhardt bewirtschaftet 175 ha, davon 125 ha Grünland. Gehalten werden 80 Mutterkühe Fleckvieh genetisch hornlos, 110 Stück Jungvieh und 3 Deckbullen. Zahlreiche Siegertiere auf großen Ausstellungen, Präsenz im Internet und eigene Zuchtviehversteigerungen auf dem Hof zeichnen den Betrieb aus.
Eine Biogasanlage mit 190 KW verwertet die Gülle und das betriebseigene Futter das nicht für die Herde gebraucht wird. Selektion, Anpaarung und Herdenmanagement sind stimmig. Der Betriebsleiter legt bei seinen Mutterkühen Wert auf gute Muttereigenschaft, gute Milchleistung für eine optimale Ernährung des Kalbes und hohe Fleischleistung. Ein neuer Zerlegeraum ermöglicht die Vermarktung der Schlachttiere ab Hof. Die Gäste von der Baar und Tuttlingen konnten sich überzeugen von einer natürlichen Haltung wo das Kalb 9 Monate an der Seite des Muttertieres auf der Weide geht und sich überwiegend von Milch ernährt. Letzte Station des Tages war der Fleckviehbetrieb von Reich-Saile GbR in Lossburg, 24 Höfe. Die GbR des Ehepaares Reich-Saile bewirtschaftet 147 ha LN, davon 100 ha Grünland. Im Boxenlaufstall werden 130 Fleckviehkühe gehalten mit einer Herdenleistung um 7000 kg Milch. Gefüttert wird eine Teil TMR, das Kraftfutter erhalten die Kühe über den Transponder, gemolken wird im Doppel 8 er Fischgrätenstand. 100 Stück weibliche Nachzucht dienen der Bestandsergänzung.
Beim Rundgang durch den Betrieb erläuterte der Betriebsleiter seine Strategie für ein gutes Betriebsergebnis und Steigerung der Milchleistung. Die Fleckviehkollegen hatten dann auch viele Fragen die Herr Saile bereitwillig beantwortete. Krönender Abschluss war die Besichtigung der Hofkäserei mit Hofladen, ein Hobby von Frau Reich-Saile. Im Käsekeller konnten die Gäste die Käseleibe sehen, Käse verkosten und einkaufen. Der Vereinsvorsitzende, Frank Hofer bedankte sich bei der Familie Reich-Saile für die Vorstellung ihres Betriebes. Der RBW Außendienstmitarbeiterin, Sarah Melzian dankte er für die Organisation und Reiseleitung. Die Fahrt endete mit einem fröhlichen Abschluss im Gasthaus „Kreuz“ in Villingendorf. Karl Gebert
Jahresversammlung des
Fleckviehzuchtverein Die Fleckviehzüchter der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich zur Jahresversammlung in Oberbaldingen. Der Vorsitzende, Frank Hofer aus Tuttlingen startete die Versammlung mit dem Geschäftsbericht der die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2010 Revue passieren lässt. Lehrfahrt, Workshop, Züchtertreffen und Züchterstammtisch waren die wichtigsten Veranstaltungen. Als Erfolg verbucht Frank Hofer die Wahl von ihm und Lothar Baumann aus Zimmern in die Vertreterversammlung der Rinderunion Baden-Württemberg. Nach dem Kassenbericht durch Geschäftsführer Karl Gebert wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet. Unter Grußworte der Gäste informierte Dr. Langer vom Veterinäramt Donaueschingen und Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen über die Seuchenlage und den Stand der Sanierungsmaßnahmen. Frau Dr. Kleen vom LWA Tuttlingen informiert über Betriebs – und Flurstückskontrollen. OLR Bücheler vom LWA Donaueschingen berichtet von der Fachschule und steigenden Schüleranmeldungen in Donaueschingen. Kreisobmann, K.H. Bäurer streift die Agrarpolitik und warnt vor Panikmache durch die Medien. Peter Haberkorn vom Milchwerk Omira Ravensburg berichtet von einer zunehmenden Nachfrage nach Milchprodukten und einem Milchpreis von 0,34 €/kg Milch.
Den Marktbericht vom Auktionsort Donaueschingen trug RBW Mitarbeiter Matthias Schupp vor. Schupp bezeichnete den Markt vor Ort als den größten Bullenmarkt der RBW auf dem im vergangenen Jahr 40 Zuchtbullen zum Preis von 1605 € verkauft wurden. Das Angebot an Jungkühen sollte gesteigert werden, die 64 verkauften Kühe kosteten 1329 €. Außerdem wurden 2110 Bullenkälber mit einem Kilopreis von 5,15 € versteigert. 252 Kuhkälber brachten 3,02 € / kg.. Über „Aktuelles aus der Fleckviehzucht“ referierte Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele von der Rinderunion Baden-Württemberg. Dr. Weidele informiert die Züchter über die erbrachten Milchleistungen im Jahr 2010 und überreichte silberne und bronzene Plaketten. Mit einer Vereinsleistung von 6875 kg Milch und 523 kg Inhaltstoffen belegt der hiesige Fleckviehzuchtverein nur einen Mittelplatz unter den Vereinen der Region. Die höchsten Herdenleistungen erzielten:
Fleckviehkühe mit einer Jahresleistung über 900 kg Inhaltstoffe stehen in folgenden Betrieben.
Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Ernst-Friedrich Maier, Trossingen. Kuh „Kathy“ gab in ihrem Leben 101.301 kg Milch. Dr. Weidele informiert weiter über die Besamung und die Vermarktung. Den Ausführungen konnte entnommen werden, dass die Zahl der verkauften Zuchttiere gesteigert wurde. Die Bullenverkäufe sind wohl rückläufig, aber die Nachfrage nach Jungkühen ist steigend. Einen hohen Stellenwert nimmt die Kälbervermarktung mit 32967 verkauften Fleckvieh-Bullenkälbern ein und mit Vieh 24 können Zuchttiere auch im Internet gehandelt werden. Dr. Alfred Weidele erläutert die genomische Selektion, ein für die Praktiker schwer verständliches Thema. Bei der genomischen Selektion wird der Zuchtwert direkt aus den Erbanlagen eines Tieres abgeleitet. Durch diese Methode soll der Zuchtwert steigen und der Einsatz von Prüfbullen entfällt da der Zuchtwert bereits beim Kalb ablesbar sein wird. Viele Fragen seien jedoch noch zu klären, sagt Zuchtleiter Dr. Weidele. Die Vorstellung der Besamungsbullen mit Nachkommenbewertungen machen das Interessante Referat komplett. Zuchtleiter Dr. Weidele beendet sein Referat mit dem Hinweis auf die RBW Schau am 12./13.03.11 in Ilshofen wo Spitzentiere der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh gezeigt werden. Nach einer Diskussion über genomische Bullen und künftige Rechte der Züchter, konnte der Vorsitzende, Frank Hofer die harmonische Versammlung schließen und eine gute Zucht wünschen. Karl Gebert
Neuer „Fleckviehzuchtverein Kreis Heilbronn“ An der Fusionsversammlung am 21. Dezember 2010 in Heilbronn Boeckingen stimmten die Mitglieder des Fleckviehzuchtvereins Heilbronn, des Fleckviehzuchtvereins Kraichgau und des Fleckviehzuchtvereins Kraichgau einstimmig zur Fusion zum Fleckviehzuchtverein Kreis Heilbronn ab. Damit sind alle Fleckviehzüchter aus dem Land- und Stadtkreis Heilbronn in einem Verein zusammengeschlossen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Walter Nagel aus Leingarten gewählt. Seine Stellvertreter sind Jochen Schmidt aus Bad Friedrichshall - Kochendorf und Karl Richard Sorg aus Gemmingen. In den Beirat wurden Alexander Benz aus Eppingen - Elsenz, Alexander Haug aus Bad Rappenau, Martin Gailing aus Eschenau, Herbert Golther aus Jagsthasen - Pfitzhof, Armin Mittmann aus Möckmühl - Bittelbronn und Wolfgang Obenland aus Ilsfeld gewählt.
Fleckviehzüchter aus 3
Vereinen 23 Fleckviehzüchter aus dem Raum Hegau/Bodensee, Waldshut/Bonndorf und Schwarzwald/Baar/Heuberg besuchten auf einer zweitägigen Fahrt (Juni 2010) ihre Züchterkollegen in den Landkreisen Weilheim, Bad Tölz und das während der Heuernte. Erste Station war der Herdbuch-Zuchtbetrieb von Josef Steingruber in Sindelsdorf-Füllersried. Fleckviehzüchter Steingruber bewirtschaftet 33 ha Grünland, hält 50 Milchkühe im 3 reihigen Liegeboxenlaufstall, die laktierenden Kühe werden mit TMR bis 25 kg Milch und am Transponder gefüttert. Die Herdenleistung lag im Jahr 2009 bei 9840 kg Milch bei 4,03 % Fett u. 3,58 % Eiweiß. Der Betrieb hat 34 Bullenmütter im Bestand die gezielt mit Sperma von Spitzenbullen angepaart werden. Fleckviehzüchter Josef Steingruber ist Mitglied im Zuchtverband Weilheim, ein Profi auf den Auktionen und ein erfahrener Aussteller auf renommierten Fleckviehschauen in Bayern.
Nach einem echt bayrischen Mittagessen im Gasthof Post in Sindelsdorf besuchen wir Johann Rauchenberger in Lenggries-Rieschenhöfe. Wir werden vom jungen Betriebsleiter und seinem Bruder (von Beruf Zimmerer) empfangen. Wir sind im Berggebiet angelangt wo die Verhältnisse der Landwirte nicht mit den Betrieben im Hegau und Waldshut zu vergleichen sind. Der Betrieb bewirtschaftet 30 ha Grünland im Berggebiet und 78 ha Almweide und Unland nebst 45 ha Steilhangwald. Im Laufstall mit Spaltenboden werden 22 Fleckviehkühe gehalten, von den 55 Jungrindern verbringen 35 Rinder den Sommer auf der Alm, wo Vater Rauchenberger als Almhirte nach dem Rechten sieht. Die Milchkühe werden mit Rundballensilage, Heu, Kraftfutter und Maiscobs gefüttert. Die Milchleistung lag in 2009 bei 9883 kg Milch bei 4,29 % Fett u. 3,48 % Eiweiß. Von den 22 Kühen sind 21 Kühe als Bullenmutter eingetragen von denen 7 Jungstiere für die Auktion aufgezogen werden.
Zu sehen bekamen die Besucher, schwere Fleckviehkühe mit sehr guten Eutern. Die Vorstellung der Kühe durch den Betriebsleiter und seinen Bruder, beide hoch motiviert, macht uns klar hier lebt die ganze Familie mit ihren Tieren. Johann Rauchenberger ist bekannt auf den großen Fleckviehschauen in Deutschland, seine Kuh „Sandra“ wurde auf der Bundesfleckviehschau 2009 in Ilshofen zur Bundessiegerin gekürt. Nach interessanten Diskussionen und einem Schnaps von der Altbäuerin suchten wir Entspannung am Sylvensteinstausee bei einer Tasse Kaffee und Kuchen. Der Tag klingt aus im Biergarten des Lenggrieser Hofes wo die Züchter aus Baden-Württemberg zusammen mit den bayerischen Züchterkollegen einen gemütlichen Abend bei Abendessen und einer zünftigen Maß Bier verbringen. Der zweite Tag bringt uns auf den Hof von Fleckviehzüchter, Georg Mair in Gaißach-Untersteinbach. Georg Mair bewirtschaftet 43 ha Grünland im Berggebiet und ist beteiligt an der Lärchkogel-Alm mit 8 Berechtigten wo auf 1000 ha Almland in 1200-1900 m NN, 230 Stück Jungvieh, Pferde, Schafe und Ziegen gehalten werden. Die Futterernte im Flachland erfolgt zusammen mit einem Partnerbetrieb und Häckselkette, die Hanglagen sind sehr arbeitsintensiv. Die 45 Fleckviehkühe werden im Laufstall mit Auslauf gehalten und im Fischgrätenmelkstand gemolken. Die Fütterung erfolgt mit TMR für 30 kg Milch, die Herdenleistung lag in 2009 bei 9681 kg Milch bei 3,91 % Fett u. 3,44 % Eiweiß. Die 23 eingetragenen Bullenmütter werden gezielt angepaart, die männlichen Kälber aus diesen Kühen werden für die Auktion aufgezogen. Der Betrieb Georg Mair konnte 19 Prüfstiere bei verschiedenen Besamungsstationen einstellen.
Beim Rundgang durch den Stall konnten die Besucher, schwere Kühe mit sehr guten Eutern sehen. Der erfahrene Spitzenzüchter bekannt von vielen Schauen gab Auskunft über jede Kuh, ihre Vorzüge und Mängel. Als erfahrener Kommunalpolitiker informierte Georg Mair die Gäste detailliert über die Verhältnisse im Bergvorland und über Milchpreis und EU-Prämien. Dabei wird klar, dass der um ca. 5 Cent höhere Milchpreis und die Beihilfen im Berggebiet für ein ordentliches Einkommen sorgen. Nach dem Mittagessen im Gasthof „Altwirt“ in Wackersberg fahren wir zu Peter Ginter in Wielenbach-Haunshofen. Fleckviehzüchter Peter Ginter bewirtschaftet 53 ha Grünland und 17 ha Ackerland. Seine 70 Milchkühe und 80 Stück Jungvieh werden im Boxenlaufstall mit Spaltenboden und Gummimatten gehalten. Gefüttert werden die laktierenden Kühe mit TMR aus Maissilage, Grassilage, Treber, Getreide, Soja, Raps und Stroh. Am Futtertisch gibt es zusätzlich Grummet, Körnermais und Melasseschnitzel. Die Milchleistung liegt zur Zeit bei 9744 kg Milch bei 3,89 % Fett u. 3,51 % Eiweiß. Beim Rundgang durch den Stall fühlten wir uns im Hinblick auf die Bestandsgröße wie Zuhause. Zu sehen bekamen wir aber perfekte Ausstellungskühe, kalibrig, schwer mit besten Eutern.
Peter Ginter hat 32 eingetragene Bullenmütter die gezielt angepaart werden und mit denen Embryotransfer durchgeführt wird. Der Betriebsleiter gab detailliert Auskunft über die einzelnen Kühe, die Gäste waren begeistert von den stattlichen Fleckviehkühen und der Hofanlage im Grünen mit Blick auf das Dorf. Nach einer ausgiebigen Betriebsbesichtigung mit vielen Fragen zu Zucht und Management verabschieden wir uns wie in den anderen Betrieben mit dem Dank für die Gastfreundschaft und einem Geschenk. Besonders bedanken sich die Vorstände, Klaus Schlachter und Hubert Schönenberger bei unserer Reisleiterin Ulla Scheibke, Tierzuchtberaterin beim Landwirtschaftsamt Weilheim für die fachliche Begleitung an den beiden Tagen. Auf der Rückreise gibt es eine Kaffeepause im Gasthof „Eibenwald“ in Wessobrunn, dann geht es auf die Heimreise. Im Gasthaus „Löwen“ in Aach-Linz ziehen die Vorsitzenden eine sehr positive Bilanz, die Teilnehmer nehmen positive Eindrücke mit und sind zufrieden. Karl Gebert
Lehrausflug des Fleckviehzuchtverein Bei winterlichen Wetterverhältnissen machten sich am 9. März 2010 die Fleckviehzüchter von der Baar und dem Heuberg auf den Weg um bei Züchterkollegen einen Blick durch die Stalltür zu werfen. Erstes Ziel war der Betrieb von Reinhard & Markus Rogg GbR in Stühlingen-Bettmaringen. Familie Rogg, Vater und Sohn halten im vor 8 Jahren erweiterten Boxenlaufstall, 120 Fleckviehkühe mit einer Leistung von 8500 kg Milch bei 4,20 % Fett und 3,40 % Eiweiß. Gemolken wird im Doppelacht – Melkstand der im Jahr 2009 erweitert wurde. Für Nachzucht und Mastbullen steht der alte Stall zur Verfügung. Das Futter für die Tiere liefern 130 ha Acker – und Grünland in 750 m Höhe und Böden mit 35 Punkten.
Beim Rundgang durch den Stall waren die Gäste begeistert von der Ruhe in der Herde und den schweren Fleckviehkühen. Gastgeber und Gäste diskutierten ausgiebig über TMR-Fütterung, Besamung, Anpaarung und Zuchttierverkauf. Dabei war zu erfahren, dass übrige Kälber über die Auktion der RBW vermarktet werden.
Nach einer Nachzuchtbesichtigung im alten Stall, wärmten sich die Ausflügler bei Kaffee und einem Schnaps aus eigener Brennerei. Das kalte Wetter tat der guten Stimmung in der Ausflugsgruppe keinen Abbruch.
Ein Abstecher in den Schwarzwald zu den Hinterwälder Kühen durfte nicht fehlen. Ziel war der Hinterwälder – Zuchtbetrieb von Hubert Schätzle in Todtnau –Präg. Hubert Schätzle bewirtschaftet Flächen in einer Höhenlage von 650 – 1100 m und 1500 mm Niederschlägen. Das Weideland besteht zu 50 % aus Allmendland. Im Anbindestall stehen 30 Kühe mit einer Leistung von 3800 kg Milch mit Nachzucht. Während der Weidesaison werden die Kühe vor Ort im Weidemelkstand gemolken.
Das Grundfutter ist von sehr guter Qualität, Kraftfutter wird nur wenig zugefüttert. Die Langlebigkeit der Hinterwälder in dieser Berggegend verkörpert seine 15 jährige Kuh die immer noch fit ist und bisher in ihrem Leben mehr als 60000 kg Milch gab. Neben seinen 80 Tieren betreut Hubert Schätzle in der Bergregion eine Pensionsweide mit 78 ha Fläche. Der Betriebsleiter gibt offen zu, dass ohne Ausgleichszahlungen der Verdienst eher gering wäre. Bei den Fleckviehzüchtern fand der Betrieb ein hohes Maß an Hochachtung. Die Züchter hier im Schwarzwald leben mit ihren Tieren, war oft zu hören. Nach einem üppigen Mittagessen in Schönau wurde die Fahrt in eine tiefere Region zum Hagenbacher Hof GbR in Rheinfelden-Dinkelberg fortgesetzt. Der Hagenbacher Hof ist eine ehemalige Staatsdomäne die im Jahr 2000 von den Familien Karl Friedrich & Jörg Vollmer käuflich erworben wurde. Der Hof liegt in der Vorbergzone des Markgräflerlandes in 320 – 400 m Höhe, 900 mm Regen und 50 Ertragsmesszahl. Die Fläche ist teilarrondiert, bestehend aus 50 ha Ackerland und 110 ha Grünland. Der Außenklima -Liegeboxenlaufstall für 151 Kühe wurde im Jahr 2003 gebaut. Im neuen Melkhaus befindet sich der 2 x 10 Side by Side Melkstand. Im Laufstall werden fast 150 Milchkühe der Rasse Holsteins mit einer Herdenleistung von 9789 kg Milch bei 4,21 % Fett und 3,28 % Eiweiß gehalten. Die Kühe werden in 2 Gruppen mit TMR gefüttert, Trockensteher werden nicht angefüttert. Die 33 Kalbinnen und 110 Stück Jungvieh werden in den alten Stallungen auf Tretmist und Hochboxenaufstallung gehalten.
Die Vermarktung der Zuchttiere und der Bullenkälber erfolgt über die RBW. Für die Fleckviehzüchter war die Diskussion mit dem Betriebsleiter sehr wertvoll. Agraringenieur Karl Friedrich erläutert sein Fütterungs-und Anpaarungskonzept mit viel Kompetenz und fundiertem Wissen. Kein Wunder dass die Gäste den Betriebsleiter mit Fragen überhäuften.
Nach Kaffee und Kuchen war Abschluss im „Bruckrainhof“ in Rümmingen angesagt. In der Straußwirtschaft der Familie Gempp fühlten sich die Viehzüchter sichtlich wohl. Der Bruckrainhof produziert fast alles was sich Sonderkultur nennt. Der Betrieb produziert Obst, Beeren, Gemüse, Kartoffeln und Weintrauben. Außerdem gibt es aus eigener Produktion, Brot, Hefezöpfe, Konfitüren, Wein. Schnaps und Liköre. Alle Produkte vom Hof oder Nachbarn werden im Hofladen verkauft oder in der Gaststätte verzehrt. Nach einem guten Essen und einem Einkauf im Laden ging die Fahrt in Richtung Heimat. Der neue Vereinsvorsitzende, Frank Hofer konnte befriedigt feststellen, dass die Fahrt ein voller Erfolg war. Der Vorsitzende bedankt sich vor allem bei Matthias Schupp von der RBW der die interessante Lehrfahrt bestens organisiert hat. Karl Gebert
Jahresversammlung des Fleckviehzucht-
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