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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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< Zuchtvereinsberichte vor 2006 >

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein
Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.
im Gasthaus „Hirschen“ in Oberbaldingen.

Der Vorsitzende, Robert Schwörer lässt in seinem Geschäftsbericht das Jahr 2009 nochmals Revue passieren. Der Vorsitzende geht  dabei besonders auf das 125 jährige Jubiläum des Vereins ein. Bei herrlichem Frühjahrswetter konnten die Fleckviehzüchter im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. eine Jubiläumstierschau von hohem Niveau durchführen. Gezeigt wurden 38 Spitzenkühe  die von den Züchtern bestens herausgebracht wurden. Ein Vorführwettbewerb der Züchterjugend begeisterte besonders die vielen Schaubesucher. Nach dem Kassenbericht mit Entlastung, standen Wahlen auf der Tagesordnung. Zur Wahl stand die gesamte Vorstandschaft.

Zum neuen ersten Vorsitzenden wird Frank Hofer aus Tuttlingen, Talhof gewählt, nachdem der seitherige Vorsitzende, Robert Schwörer nach 17 Vorstandsjahren nicht mehr für den Vorsitz kandidierte und in den Ausschuss wechselt.

Zweiter Vorsitzender wird Lothar Baumann aus Immendingen-Zimmern.

Für die bisherigen Ausschussmitglieder, Ewald Hubert Bräunlingen und Bernhard Grimm, Durchhausen, werden Armin Springindschmitten, Mundelfingen und Andreas Mink, Oberflacht neu in den Ausschuss gewählt. Die übrigen Ausschussmitglieder und Geschäftsführer, Karl Gebert werden in ihren Ämtern bestätigt.

Die anschließende Satzungsänderung vom Finanzamt für den Bereich Vereinsauflösung verlangt, wurde einstimmig genehmigt.

Das Hauptreferat hält Zuchtleiter-Assistent Thomas Bidlingmaier von der RBW.

In seinem Referat geht Thomas Bidlingmaier auf die Leistungsentwicklung, die Vermarktung, das Zuchtprogramm, Genomselektion und die aktuellen Fleckviehbullen ein.

Die Leistungen bei der Rasse Fleckvieh konnte im Jahr 2009 erneut um 156 kg Milch und 5 kg F+E auf 7017 kg Milch, 4,13 % Fett, 3,45 % Eiweiß und 532 kg F+E gesteigert werden. 

Interessant waren für die anwesenden Züchter die Leistungen des Fleckvieh-zuchtverein  Schwarzwald-Baar-Heuberg. Der mit 71 Betrieben und 3462 Kühen, größte Verein der Region hat im Jahr 2009 je Kuh 6716 kg Milch, 4,16 % Fett, 3,42 % Eiweiß und 509 kg Fett / Eiweiß ermolken.

Die beste Herdenleistung hat Ewald Hubert, Bräunlingen mit 8866 kg, 4,32 % Fett, 3,51 % Eiweiß und 694 kg Fett/Eiweiß ermolken. An zweiter Stelle liegt die Mink GbR, Oberflacht mit 8677 kg Milch, 4,27 % Fett, 3,49 % Eiweiß und 673 kg Fett/Eiweiß. Es folgen Klaus Bäurer, Behla mit 9358 kg Milch und 644 kg F+E, Sauter GbR, Behla mit 8495 kg Milch und 633 kg F+E und Frank Hofer, Tuttlingen mit 8437 kg Milch und 628 kg F+E.

Die Kuh mit der höchsten Jahresleistung heißt „ 79Bete“ sie gab 10194 kg Milch bei 5,12 % Fett, 3,82 % Eiweiß und 912 kg Fett/Eiweiß und steht im Stall von Ernst Friedrich Maier in Trossingen. Es folgt die Kuh „8Halli“ von Ewald Hubert, Bräunlingen mit 11351 kg Milch und 906 kg Fett/Eiweiß, die Kuh „89 Sieglinda“ von Mink GbR, Oberflacht mit 11054 kg Milch und 894 kg F+E und die Kuh „3 Johanna“ von Sauter GbR, Behla mit 11969 kg Milch und 889 kg F+E.

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung hört auf den Namen „51Kathy“ und steht im Betrieb Ernst Friedrich Maier in Trossingen. Sie hat 12 Kälber zur Welt gebracht und gab in ihrem bisherigen Leben 99615 kg Milch und 7382 kg F+E.

Mit einer Plakette wurden die Züchter mit den höchsten Herdenleistungen und Lebensleistungen belohnt.

Für eine Herdenleistung von über 8500 kg Milch erhielten Hubert Ewald, Bräunlingen und Mink GbR, Oberflacht die silberne Plakette der RBW. Eine bronzene Plakette für Herdenleistungen über 8000 kg Milch erhielten, Frank Hofer, Tuttlingen, Sauter GbR, Behla und Klaus Bäurer, Behla.

Eine Plakette für 70000 kg Milch als Lebensleistung erhielten, Ernst Friedrich Maier, Trossingen, Baumann Clemens, Hausen v.W., Mink GbR, Oberflacht, Thomas Berchtold, Mühlheim, Weisshaar Helmar, Klengen und Riebe Hermann, Bräunlingen.

Die Vermarktung war ein weiteres Thema für Thomas Bidlingmaier, besonders weil die Umsätze leicht rückläufig waren. Verantwortlich dafür waren besonders der Einbruch beim Export und die etwas schwächeren Preise der verkauften Kühe. Erfreulich war die Entwicklung der Preise bei den Fleckvieh-Bullenkälbern um + 0,31 Cent auf 4,52 € / kg .

Zur Zuchtviehvermarktung am Auktionsort Donaueschingen sprach RBW-Mitarbeiter Martin Ganter. Im Jahr 2009 wurden auf der Auktion in Donaueschingen, 41 Bullen, 65 Jungkühe, 257 Kuhkälber und 1995 Bullenkälber zu sehr guten Preisen verkauft.

Besonders gut gestaltete sich der Preis der Bullenkälber mit 4,65 € je kg.

Thomas Bidlingmaier informiert über die Blauzungenimpfung die ab 2010 wahrscheinlich auf freiwillige Basis gestellt wird und über die BVD-Verordnung die ab 01.01.2011 in Kraft tritt.

Zuchtprogramm und Genomische Selektion waren ein weiteres Thema. Die Genomische Selektion und daraus resultierende Zuchtwerte eröffnen für die Zuchtprogramme ganz neue Mögli8chkeiten. Der Wert eines Bullen kann bereits beim Kalb geschätzt werden so dass der Testbullen und Wartebullen der Vergangenheit angehören werden. Die aufgeregte Diskussion seitens der Züchter über finanzielle Möglichkeiten oder Einbußen werden sicher noch viel Aufklärung und Regelung erfordern.

Nach der Vorstellung der Besamungsbullen weist Thomas Bidlingmaier auf die RBW-Schau am 13. / 14. 03.2010 in Ilshofen hin.

Nachdem weder Wünsche noch Anträge vorgetragen werden, kann Frank Hofer die harmonische Versammlung zeitig vor der Stallarbeit schließen.

Karl Gebert

Jahreshauptversammlung
des Fleckviehzuchtvereins Gaildorf

Bei der Jahresversammlung 2009 des Fleckviehzuchtvereins Gaildorf im Kernersaal der Limpurghalle gab es zahlreiche Ehrungen für Zuchterfolge. Die Mitglieder machen sich die neuesten Erkenntnisse der Zuchtexperten zunutze.

Bürgermeister Ralf Eggert zitierte englische Wissenschaftler. Die hätten heraus gefunden, dass eine Kuh glücklicher ist und mehr Milch gibt, wenn ihr Besitzer sie per Namen anspricht. Sicher macht es nicht der Name allein, aber offensichtlich stehen in Gaildorfer Ställen überwiegend ausnehmend glückliche Kühe. Leistungsinspektor Wilfried Arnold nannte fünf Kühe, die letztes Jahr mehr als 11 000 Kilo Milch gegeben hatten, die Leoni von Lang in Gschwend führte mit 12594 Kilo, ihr folgen drei Kühe von Rost in Gschwend und eine von Irma Fischer in Mittelrot. Die besten Herdendurchschnitte erzielten  Rost mit 683 Kilo Fett und Eiweiß, gefolgt von den Betrieben Fahr im Rübgarten, Kübler und Baumann in Glashofen, sowie Österle in Unterrot.   Die Liste der Kühe des Vereins mit den höchsten Lebensleistungen führt Reiner Kunz aus Ruppertshofen mit Loni an, die ihm bisher  91 173 Kilo Milch mit zusammen 7400 kg Fett und Eiweiß lieferte.


Sie haben Kühe mit Lebensleistungen über 70.000 kg


Sie erhielten Tafeln für die besten Herdenleistungen. Links Vorsitzender Helmut Grau,
recht Leistungsinspektor Wilfried Arnold

Mit den Züchtern  freuten sich die Bürgermeister Daiß, Kottmann, Miola und Strack.

Als „Fleckviehzuchtverein“ startete man in  die Tagesordnung, das  Schlusswort sprach Helmut Grau als Vorsitzender des „Rinderzuchtvereins Gaildorf“. Die Namensänderung war Teil der Satzungsänderung, die Geschäftsführer Uwe Beißwenger detailliert vortrug und die nach Diskussion einstimmig angenommen wurde. Nach der neuen Satzung gilt der Verein als gemeinnützig und darf Spendenbescheinigungen ausstellen.  Ebenfalls einig waren sich alle Mitglieder über die Beitragserhöhung. Pro Kuh werden künftig nicht mehr 75 Cent fällig, sondern 1 Euro.  Alle Betriebe, sowie passive Mitglieder bezahlen einheitlich 15 Euro jährlich. Die Erhöhung war notwendig, weil die Mittel weggefallen sind, die  früher von den beiden Landkreisen kamen.


Vizevorstand Christoph Stier dankt Geschäftsführer Uwe Beißwenger.
Am Pult Vorsitzender Helmut Grau

Waren auch die Finanzmittel knapp, an Zuchterfolgen hat es nicht gefehlt.  Vorsitzender Helmut Grau erinnerte an die RBW-Schau, bei der Werner Nübel von Wiesenbach erfolgreich war, an die Schau in Hannover, bei der Familie Fahr glänzte. Marcus Nübel, Vorsitzender des Jungzüchterclubs, konnte drei junge Damen heraus stellen, die beim Jungzüchtertag in Bad Waldsee Gruppensiege errungen hatten. Nübel illustrierte seinen Jahresbericht mit eindrucksvollen Fotos. Die  überaus aktiven Jungzüchter hatten Fachvorträge gehört, an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen, ihr Auftritt beim Floßfest war sogar vom Fernsehen gesendet worden. Die Geselligkeit kam nicht zu kurz, wie ein Grillfest, ein Kegelabend und ein mehrtägiger Ausflug in die Schweiz bewiesen.


Erfolgreiche „Ganzjungzüchter“ mit  Jungzüchterboss Marcus Nübel und dem
Vereinsvorsitzenden Helmut Grau

Bürgermeister Ralf Eggert, der viele Vergleichmöglichkeiten hat, äußerte aus Sicht anderer Vereine blanken Neid. „Sie haben problemlos alle Ämter besetzt, und in ihren Reihen gibt es zahlreiche junge Menschen“. Dankesworte hatte er für die Jungzüchter, die  den Pferdemarkt und das Floßfest bereichern.

Der Kassenbericht, den Uwe Beißwenger vortrug, ließ erkennen, die nötig die Beitragsaufstockung ist. Ausgaben von 4158 Euro standen nur 3329 Euro an Einnahmen gegenüber.  Freude und Stolz konnten aufkommen über die Zuchterfolge, die  Leistungsinspektor Wilfried Arnold und der stellvertretende Zuchtleiter  des Rinderzuchtverbands, Thomas Bidlingmaier, vortrugen. Der Gaildorfer Verein hat demnach in zehn Jahren die durchschnittliche Milchmenge je Kuh um 1106 Kilo gesteigert und steht unter 26 Vereinen auf dem 5. Platz. Er zählt heute weniger Betriebe, aber mehr Kühe, pro Stall 39,5.

Was da an Einsatz und Können des Bauern notwendig ist, kann nur ein Züchter ermessen. Gegenwärtig plagt die Bauern der viel zu niedrige Milchpreis. Landwirtschaftsdirektor Helmut Hessenauer hatte in seinem Grußwort beklagt, es gebe kein Patentrezept. Er riet den Bauern dringend, bei ihren Entscheidungen langfristig zu denken.  Kühe geben aber nicht nur Milch, sondern bringen auch Kälber zur Welt. Im Verbandsgebiet wurden rund 20 Millionen Euro durch Verkäufe erlöst, zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Die besten Preise wurden auf Auktionen erzielt,  insgesamt 8,5 Millionen Euro.

Verkäufe ab Stall erbrachten 7,3 Millonen, der Export steuerte 1,7 Millionen bei. Bidlingmaier beschwor die Züchter, die Auktionen zu beschicken.  Er verglich den Erlös für gleichwertige Kühe. Auf der Auktion fiel der Hammer bei 1626 Euro, beim Stallverkauf gab es nur 1324 Euro. Auf großes Interesse der Züchter stieß die Vorstellung der leistungsfähigsten Bullen durch Bidlingmaier. Im Berichtsjahr wurden 364 000  Erstbesamungen verzeichnet. Der Zuchtwert soll künftig über die Erbinformation ermittelt werden, was zuverlässiger und schneller gehen soll als auf dem bisherigen Schätzweg.

Uwe Beißwenger

Jahresversammlung vom
Fleckviehzuchtverein
Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

Im Gasthaus „Hirschen“ in Oberbaldingen trafen sich die Züchter des Fleckviehzuchtvereins Schwarzwald-Baar-Heuberg am 23.01.09 zur Jahres-Versammlung.

In seinem Geschäftsbericht lässt der Vorsitzende, Robert Schwörer die Veranstaltungen und Aktionen des Vereins im Jahr 2008 nochmals Revue passieren. Der Vorsitzende spricht von einem bewegten Jahr mit sinkendem Milchpreis, Milchlieferstreik und Blauzungenkrankheit. Den Kassenbericht präsentierte Geschäftsführer Karl Gebert. Die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung wurde anschließend einstimmig erteilt.

Unter Grußworte der Gäste informiert Vet.Dir. Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen über die Blauzungenkrankheit und die BSE Situation. Dr. Schwab berichtet, dass gegen die Blauzungenkrankheit inzwischen mit Erfolg geimpft wird und die BSE spiele mit 2 Fällen im Jahr 2008 in Deutschland kaum noch eine Rolle. Beate Huonker vom Landwirtschaftsamt Tuttlingen erinnert an die Dokumentations-Pflicht im Pflanzenschutz und empfiehlt für den baldigen Antragsbeginn einen Blick in das Flurstücksverzeichnis zu werfen. Peter Haberkorn von der Omira berichtet von sinkenden Erlösen am Milchmarkt und der Möglichkeit, dass der Milchpreis weiter sinken könnte.

Die Ergebnisse der Milchleistungsprüfung im Jahr 2008 präsentiert Matthias Schupp, Außendienstmitarbeiter der RBW.

Bei den Leistungen der Zuchtvereine belegt der Verein SBH mit 6537 kg Milch und 497 kg Fett/Eiweiß den fünften Platz unter den 8 Vereinen der Region Donaueschingen und liegt damit 28 kg Fett/Eiweiß hinter dem Durchschnitt der RBW.

Bei den Herdenleistungen haben 10 Betriebe die Hürde von 8000 kg Milch übersprungen.


Eine Plakette für 8000 und 8500 kg Milch erhielten folgende Züchter.
Von links: Winterhalter Andreas, Sauter Siegfried, Mink Andreas, Ewald Hubert, Weißhaar Helmar, Baumann Lothar

Die höchste Herdenleistung kann der Betrieb Mink GbR in Seitingen-Oberflacht mit 8745 kg Milch und 673 kg Fett/Eiweiß vorweisen.

Die beste Jahresleistung im Jahr 2008 hat die Kuh „Rebe“ eine Samurai-Tochter von Messner Martin-Ulrich aus Trossingen vorzuweisen mit 12535 kg Milch und 1035 kg Fett/Eiweiß.

Die höchste Erstlaktation hat die Kuh „Kleopatra“ von Messner Martin-Ulrich, Trossingen mit 9165 kg Milch und 708 kg Fett/Eiweiß, gemolken.

Bei den Lebensleistungen streben 3 Kühe die 100000 kg Milch an. Die Kuh „23 Marta“ von Siegfried Sauter, Hüfingen-Behla mit 91877 kg Milch; die Kuh „51 Kathi“ von Ernst Friedrich Maier, Trossingen mit 91288 kg Milch und die Kuh „37 Zenit“ von Arnold Gleichauf, Blumberg-Fützen mit 86478 kg Milch.

Die Zuchtviehvermarktung in Donaueschingen ist ein weiteres Thema von Matthais Schupp. Zuchtbullen haben in Donaueschingen ihren Markt. Das Angebot an Bullen ist leider etwas zurückgegangen aber der Preis von 1620 € im Schnitt ist gut. Das Angebot an guten Jungkühen könnte größer sein aber auch hier ist der Schnitt mit 1412 € sehr gut. Kuhkälber kosteten im Jahr 2008 im Schnitt 3,38 € je kg das sind 43 Cent weniger wie im Jahr 2007. Für Fleckvieh – Bullenkälber wurden 4,31 € je kg bezahlt, das sind 43 Cent weniger wie in 2007.

Matthias Schupp gibt zu bedenken, dass Preisnotierungen auf Auktionen entstehen und gute Kälber über Auktionen verkauft, einen besseren Preis haben wie bei der Vermarktung über den Handel. Die Kälberkäufer seien spezialisierte Betriebe mit speziellen Wünschen. Gefragt sind einheitliche Partien junger gesunder Kälber im passenden Gewichtsbereich (65 – 100 kg). Außerdem wird eine zuverlässige Lieferung der bestellten Partien zum vorgegebenen Termin vom Käufer erwartet.

Deshalb sei es wichtig, dass die Züchter ihre Kälber zur Auktion melden. Nur über große Auftriebe mit Kälbern guter Qualität und dem gewünschten Gewicht könnten Kunden zufrieden gestellt werden.

Das züchterische Referat hält Thomas Bidlingmaier von der Zuchtleitung der RBW. Thomas Bidlingmaier spricht die Vermarktung an und ermahnt die Züchter, ihre Tiere über die Auktionen zu vermarkten. Ein weiteres Thema war die „Genomische Selektion“ mit der die Sicherheit der Zuchtwertschätzung mit 60 % höher ist als bei der bisherigen Schätzung. Der Vorteil mit der genomischen Selektion ( Erste Ergebnisse beim Fleckvieh ab dem Jahr 2010 liegt im höheren Zuchtfortschritt, weniger Prüfbullen und früher vorliegende Zuchtwertschätzung mit sicherer Aussage.

Anschließend geht Thomas Bidlingmaier auf die Besamung ein und stellt den Züchtern detailliert die Bullen aus der Besamungsempfehlung vor. Mit Ausblick auf das Jahr 2009 erwähnt der Redner die RBW – Schau in Ilshofen am 14./15.03.09 und die Bundesfleckviehschau in Ilshofen am 13./14.11.2009.

Unter Punkt Verschiedenes, informiert Geschäftsführer Karl Gebert über die geplanten Veranstaltungen im Vereinsjahr.

Höhepunkt im Zuchtjahr wird das 125 jährige Vereinsjubiläum mit einer Fleckviehschau im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. am 26.04.2009 sein.

Zur Vorbereitung veranstaltet der Verein einen Workshop „Styling und Fitting“ beim Mitglied Hubert Ewald in Bräunlingen. Im Rahmen einer Lehrfahrt am 03.03.09 wollen die Fleckviehzüchter einen Fleckviehzuchtbetrieb in Oberessendorf und einen Holstein – Betrieb in Hochdorf / Biberach besichtigen. Ein Züchterstammtisch mit Fachreferat soll im Dezember das Jahr beschließen.

Karl Gebert

Braunviehzuchtverein Waldsee/ Ravensburg
hielt Jahresversammlung ab

Wie gewohnt hielt der Braunviehzuchtverein Waldsee/Ravensburg seine Jahreshauptversammlung Anfang Dezember ab. Vorsitzende Martina Heckenberger konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter den Vorsitzenden der Rinderunion Herrn Georg Häckel. Für die Züchter ging ein aufregendes Jahr zu Ende. Anfangs waren die Milchpreise hoch. Trotz Milchstreik fielen sie dann bis heute langsam ab. Allerdings war das Jahr geprägt durch hohe Zuchtviehpreise. Besonders aktiv waren die Vereinsmitglieder bei der Beteiligung an den vielen Zuchtviehschauen 2008.

In seinem Jahresrückblick hob Schriftführer Hermann Forderer unter anderem hervor dass die Kuh Finesse von Friedrich Sauter auf der RBW Schau sowie beim Braunviehtag den Grand Champion Titel in das Gebiet des BZV Waldsee Ravensburg holen konnte. Die turnusgemäß abgehaltenen Wahlen brachten folgendes Ergebniss: 1. Vorsitzende: Martina Heckenberger, 2. Vorsitzender: Peter Beigger.

Ausschuss: Hubert Blank, Josef Bentele, Hermann Deient, Wolfgang Heine (neu), Helmut Kibler, Christoph Maucher, Alfred Reichle, Friedrich Sauter, Hubert Schupp und Franz Steinhauser. Josef Wagner aus Bodnegg- Tal stand aufgrund weiterer Ehrenämter nicht mehr zur Verfügung. Martina Heckeberger dankte ihm für seine langjährige und tatkräftige Mitarbeit mit einen Geschenkkorb. Karl Baisch gratulierte dem Verein für seine Erfolge. Er kritisierte die Beschlüsse aus Brüssel die Milchquote um 2 % zu erhöhen. Er forderte die Milchviehhalter auf wieder mehr an einem Strang zu ziehen.


Vorsitzende Martina Heckenberger übergibt Josef Wagner
einen Geschenkkorb

Georg Wallner vom BDM erleuterte kurz die Beschlüsse seines Verbandes. Die politische Mehrheit ist gegen die Milcherzeuger. Als größter Milchproduzent in der EU müsse Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und könne nicht als größter Überlieferer von den anderen Quotenkürzungen fordern zu den Argumenten der nationalen Alleingänge. Herr Willibald von der Omira berichtete leider von zurückgehenden Milchpreisen. Die Anlieferung lag im November um 4% über dem Vorjahreswert. Georg Häckel sieht die RBW gut aufgestellt trotz zurückgehender Umsätze infolge der Blauzungenkrankheit.

Die Blauzungenproblematik stand ganz oben auf dem Referat von Dr. Promberger. Bei Kontrollen hat das Veterinäramt einfach keinen Spielraum mehr. Auch Tiertransporte sind ordnungsgemäß durchzuführen. Ein positiver Aspekt ist die Heraufsetzung des BSE Testalters auf 48 Monate ab 01.01.2009.

Der Vorsitzender der Jungzüchter Ravensburg-Tettnang Sebastian Beigger berichtete von einem aktiven Vereinsleben. Alfred Heinzler stellvertretender Zuchtleiter bei der Rinderunion Baden Württemberg informierte ausführlich über das Zuchtgeschehen bei unserem Zuchtverband. Die Erstbesamungszahlen bei Braunvieh haben sich im vergangenen Jahre stabilisiert. Bei den Leistungen konnte das Braunvieh wieder etwas mehr aufholen.

Als Bullen für die Zukunft stellte er die derzeit auf der Besamungsempfehlung stehenden Spitzenbullen mit allen Stärken und Schwächen vor. Das Sperma der Stiere Vasir, Juleng und Joel ist ab 2009 gesext verfügbar. In absehbarer Zeit soll es möglich sein über einen Gentest die Leistungsveranlagung eines Bullen zu ermitteln. Dadurch wäre es möglich unterdurchschnittlich veranlagte Stiere erst gar nicht zu erst testen. Wodurch der Zuchtfortschritt erheblich beschleunigt werden könnte. Leider ist das Deutsche Braunvieh bei dieser Technik noch nicht dabei, weil der Bayrische Staat sich aus der Förderung zurückgezogen hat. Im weiteren Teil ging Alfred Heinzler auch auf die Umsatzentwicklung bei der RBW ein. Informativ beleuchtete er die einzelnen Segmente. Was bei den Zuchtrindern im Preis gewonnen wurde musste bei den Mastkälbern wegen der Blauzungenrestiktionen wieder abgeschrieben werden.

Alles in allem lag im vergangenen Jahr der Umsatz 9,9% unter dem Vorjahr. Wie sich die Leistungen entwickelten erfuhren die Mitglieder von Hermann Forderer. Die 6221 Bestandskühe der Verinsmitglieder leisteten im Abgeschlossenen Milchjahr 7145 kg Milch 4,33 % Fett und 3,62 % Eiweiß. Die höchste Einzelleistung brachte die Ossido Tochter Rosiki mit 14248 kg Milch, 4,97 % Fett und 3,54 % Eiweiß vor der Vinbrei Tochter Reseda mit 12842 kg Milch 4,89 % Fett und 3,90 % Eiweiß beide von Josef Bentele aus Grünkraut vor Ace Tochter Finesse mit 12285 kg Milch, 4,72 % Fett und 4,11 % Eiweiß von Friedrich Sauter.

Den besten Betriebsdurchschnitt wies Josef Bentele mit 9824 kg Milch, 4,39 % Fett und 3,71 % Eiweiß vor Michael Mangler mit 9300 kg Milch, 4,28 % Fett und 3,73 % Eiweiß und Friedrich Sauter mit 8846 kg Milch, 4,36 % Fett und 3,78 % Eiweiß und aus. Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung stand im Stall von Alfred Oberhofer. Es ist die Briladmann -Tochter Klara mit 15 Kälbern und 122158 kg Milch. Weiter Kühe über 100000 kg Lebensleistung haben Wolfgang Nothelfer, Georg Locher, Hubert Lorinser, Hermann Deient, Josef Wild, Friedrich Sauter und Klaus Kloos.

Hermann Forderer

Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg
auf Lehrfahrt ins Elsass

Bei winterlichen Verhältnissen unternahmen die Fleckviehzüchter aus dem Raum Tuttlingen, Donaueschingen eine Lehrfahrt in das nördliche Elsass.

Auf dem Programm stand die Besichtigung von Fleckviehherden und Ställen der Züchterkollegen im Elsass.

Erste Station war der Betrieb der Betriebsgemeinschaft, Christophe + Benoit Cousandier in Roeschwoog gegenüber von Baden Baden. Die Gruppe aus dem Nachbarland wurde von Dr. Herr dem Leiter der Alsace Genetique in Brumath empfangen. Dr. Herr erläuterte die Situation der Fleckviehzucht in Frankreich und speziell im Elsass. Der Rasseanteil im Elsass beträgt nur 5 Prozent, aber durch steigende Verkäufe in die Bretagne habe sich die Zahl stabilisiert.


v.lks. Brüder Cousandier, Direktor Dr. Herr

Christophe Cousandier, stellte den Betrieb vor mit 155 ha Fläche, davon 27 ha Grünland im Nahbereich der Hofstelle vor. Im modernen Boxenlaufstall werden 75 Fleckviehkühe gehalten mit einer Leistung von 7200 kg Milch bei 4,18 % Fett und 3,49 % Eiweiß. Das Jungvieh wird komplett aufgezogen, Bullenkälber für ca. 4 €uro je kg und überzählige Kalbinnen oder Jungkühe (20-30/Jahr) werden verkauft. Die Verkäufe resultieren aus dem hohen Durchschnittsalter der Kühe und der damit geringeren Bestandsergänzung.

Beim Rundgang durch den Stall stellte Benoit Cousandier die einzelnen Kühe vor. Die Anpaarung erfolgt mit Sperma von Bullen aus Herbertingen/Bayern, der Schweiz und Frankreich zu je einem Drittel. Die Besucher finden deshalb gehäuft Abstammungen von Besamungsbullen ihrer Heimatstation Herbertingen vor.


v.lks. Siegbert Moriz, Siegfried Sauter, Christophe Cousandier

Nach einer lebhaften Diskussion mit den jungen Betriebsleitern über Milch- und Agrarpreise, Milchquoten stellten die Besucher ähnliche Probleme wie im eigenen Betrieb fest. Nach einem Glas Elsässer Wein ging die Fahrt zum Mittagessen nach Merkwiller-Pechelbronn.

Nach einem üppigen Essen besuchte die Reisegruppe den Betrieb der Betriebsgemeinschaft von Jane + Suzane + Frederice Bernhard in Woerth.

Die Familie Bernhard bewirtschaftet einen Betrieb mit 100 ha Fläche je zur Hälfte Grünland und Ackerland. Jane Bernhard, Präsident des französischen Fleckviehzuchtverbandes erklärt den Züchterkollegen aus Baden-Württemberg seinen Betrieb. Die Betriebsleiter setzen mehr auf Grünland, haben durch Zupacht und Einsaat den Grünlandanteil erhöht.


mitte Monsieur Jane Bernhard

Im modernen Boxenlaufstall mit zentralem Futterband beschickt mit Mischwagen, werden 85 Fleckviehkühe gehalten. Die Herdenleistung liegt zur Zeit bei 7500 kg Milch bei einer Milchquote von 565000 kg Milch. Die anfallenden Jungtiere werden komplett aufgezogen, überzählige Tiere kommen zum Verkauf.

Nach einem Rundgang durch den Betrieb mit lebhaften Diskussionen über züchterische Maßnahmen und Einsatz von Technik im Betrieb durften die Besucher bei Hefezopf und Elsässer Wein die Gastfreundschaft ihres Elsässer Kollegen erfahren. Dabei äußerte Jane Bernhard den Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit mit der Rinderunion Baden-Württemberg. Was er dann noch über die Situatíon in der Landwirtschaft sagte, tat seinen Züchterkollegen aus Deutschland sichtlich gut.


v.lks. Frederice Bernhard

Natürlich durfte auf der Fahrt eine Weinprobe nicht fehlen. In der Winzergenossen-schaft Cleebourg konnten die Reiseteilnehmer den hervorragenden Elsässer Wein kosten, kollegiale Gespräche führen und den Humor pflegen. Die interessante Lehrfahrt fand im Gasthaus Löwen in Langenordnach nach einem zünftigen Vesper, ihren Abschluss. Der Vorsitzende, Robert Schwörer stellte fest, dass die Fahrt gelungen und die Teilnehmer mehr als zufrieden sind.

Karl Gebert

Versammlung des Vorderwälderzuchtvereins Brigach-Bregtal

Mit 47 Teilnehmern war die Mitgliederversammlung des Vorderwälderzuchtvereins Brigach-Bregtal gut besucht. Erfreulicherweise konnte der Vorsitzendes Klaus Riesle  auch einige Neumitglieder begrüßen.

Ein Schwerpunkt im Vereinsjahr war die Schau in Furtwangen- Schönenbach. Dort konnten 2 Zuchtbullen und 48 Spitzenkühe präsentiert werden und ein Wettbewerb für die Jungzüchter stieß mit 26 Teilnehmern auf eine sehr gute Resonanz. Im Nachgang dazu wurden die ADR- Urkunden für zwei Broncemedaillen an Georg Wentz aus Brigach und Otmar Klausmann aus Linach sowie für die Silberplakette an Stefan Weiss aus Schönwald übergeben. 

Dr. Michael Langer vom Veterinäramt Donaueschingen referierte über die Blauzungenerkrankung, die für den Menschen keine Gefahr darstellt. Er machte klar, dass einzig eine noch spätestens bis Juni 2008  durchgeführte Impfung einen wirksamen Schutz der Rinder und Schafe darstellt. Auf Drängen der Bauern- und Zuchtverbände scheint die Angelegenheit in diese Richtung zu kommen.

Zuchtleiter Dr. Maus machte Aussagen zur Weiterentwicklung der Rasse, legte die Ergebnisse in der Milch- und Fleischleistung dar und hob die Vorzüge der Rasse in den Zusatzleistungen wie die Langlebigkeit der Kühe und ihre Fruchtbarkeit hervor. Stolz konnte er von einem deutlichen Mitliederzuwachs berichten: Im gesamten Zuchtgebiet sind 510 Betriebe mit 8.473 Kühe in der Zucht organisiert, was einem Plus von 271 Betrieben und 3.850 Kühen entspricht.

Von der LVVG Aulendorf referierte Frau Isabella Glasneck über die Auswertung der monatlich erscheinenden Prüfergebnisse aus der Milchleistungsprüfung. Da Sie Ergebnisse aus den Betrieben anonym als Vortragsgrundlage aufgearbeitet hatte, waren die Teilnehmer hoch motiviert über die Aussagen von Frau Glasneck zur Interpretation.

Leistungsinspektorin Frau Michaela Reinhart stellte die Ergebnisse aus der Leistungsprüfung vor. Auch im hiesigen Verein sind 36 Betriebe in der Milchleistung dazugekommen, es sind 102 Betriebe Mitglied. In der Milchleistung liegt der Verein mit 5.597 kg Milch auf dem zweiten Platz der fünf Zuchtvereine. Mit 13 Betrieben haben viele die Grenze von 6.500 kg überschritten, wofür es eine Plakette der RBW gab. Bester Betrieb nicht nur im Verein, sondern im ganzen Vorderwälderbereich, ist der Betrieb Stefan Weiss aus Schönwald, der mit 7.937 bei 3,48 % Eiweiß knapp die 8.000 Grenze verfehlt hat.


Hier die Züchter, die für ihre hohen Milchleistungen geehrt wurden, ganz links
Leistungsinspektorin Michaela Reinhart, ganz rechts kniend Vorsitzender Klaus Riesle

Die weiteren Betriebe gereiht nach der Leistung sind Heinrich Schwer aus Schonach, Eberhard Beha aus Unter- und Roland Fichter aus Oberkirnach, Richard Fehrenbach aus Schönwald, Klaus Riesle aus Gütenbach, Hubert Thoma aus Vöhrenbach, Wilhelm Müller aus Langenschiltach, Hermann Muckle aus Triberg, Otmar Klausmann aus Oberkirnach, Manfred Nopper aus Gütenbach, Helmut Ruf aus Vöhrenbach und Reimund Kuner aus Schönwald. Was mit der Rasse möglich ist, zeigen sie Spitzentiere des Vereins, denn die acht besten kommen auf über 9.000 kg,  zwei von ihnen sogar auf über 10.000 kg, und das bei guten Zwischenkalbezeiten. Diese Kühe stammen dreimal aus dem Betrieb Roland Fichter, zweimal aus dem Betrieb Eberhard Beha und je einmal aus den Betrieben Markus Haas aus Schonach, Otmar Klausmann und Stefan Weiss.


Sie fuhr in der Jahresleistung den 3. Platz ein mit 9.716 kg Milch und 748 kg Fett- und
Eiweißmenge, die Mittelaltersiegerin der letztjährigen Schau, die Gustavtochter Zucka
mit ihrem Züchter Otmar Klausmann aus Oberkirnach

Nach dem (noch heute geltenden) Motto: „Junge Hennen und alte Kühe ergeben reiche Bauern“ präsentierte Frau Reinhart die Kühe mit den höchsten Lebensleistung: Die sieben besten Kühe liegen zwischen 66.472 und 83.783 kg Lebensleistung und erfreulicherweise stammen drei von ihnen aus dem Betrieb Konrad Hermann aus Gütenbach. Gemeinsam haben sie 75 mal abgekalbt und dabei wegen 5 Zwillingsgeburten 80 Kälber das Leben geschenkt. Den höchsten Wert erreichte die Marschalltochter Blümle von Eberhard Beha, sie hat unter anderem dem Testbullen Pirmar das Leben geschenkt. Insgesamt 14 Kühe erreichten die 50.000 kg Grenze, wofür eine Stallplakette der ASR in München verteilt wurde. Mit Bildern aus dem Zuchtgeschehen konnte der Vorsitzende Klaus Riesle eine interessante züchterische Veranstaltung beenden.

Dr. Maus

Jahreshauptversammlung
des Fleckviehzuchtvereins Gaildorf

 

Traditionsgemäß zog der Fleckviehzuchtverein Gaildorf am Samstag vor dem Pferdemarkt Bilanz. Vorsitzender Helmut Grau konnte dazu fast alle Bürgermeister des Limpurger Landes begrüßen, die Tierärzte und die Ehrenmitglieder des Vereins.

 

Die Stimmung während der Jahreshauptversammlung des Fleckviehzuchtvereins Gaildorf im Kernersaal der Limpurghalle besser als in manchen Vorjahren. Der Milchpreis, jahrelang übel gedrückt, war überraschend nach oben geklettert.

 

 

Bürgermeister Ralf Eggert hatte vor einem Jahr einen Preis von 40 Cent als "kaum durchsetzbar" bezeichnet. Der Markt habe sich als positive Folge der Globalisierung rascher geändert, als er das für möglich gehalten hätte, bekannte er am Samstag. Das werde dazu beitragen, den Bauernberuf wieder attraktiver zu machen. 

Landwirtschaftsdirektor Helmut Hessenauer, Chef des Landwirtschaftsamts, sah durch die stabilisierten Einkommen den Zwang zum Wachstum vermindert. Er riet den Bauern, die Fortschritte in der Produktionstechnik zu nützen. Zur Zufriedenheit trug bei, dass die Gaildorfer Züchter recht erfolgreich waren. Sie hatten die Milchleistung ihrer Kühe um durchschnittlich 324 Kilo gesteigert, so dass ihr Verein vom achten auf den fünften Platz der 24 Zuchtvereine im Amtgebiet Ilshofen vorgerückt ist.

Bei der RBW Schau 2007 stammte die "Champion-Kuh" aus dem Stall von Kurt Schneider (Schloss Schmiedelfeld), was Vorsitzender Helmut Grau mit einem Weinpräsent belohnte.

Die Leistung des Zuchtvereins würdigte auch Friedhelm Hahn, Vorsitzender der Rinderunion. Insgesamt hat die Rinderunion nach seinen Worten sich als stabile und leistungsfähige Organisation erwiesen und die Milchleistung wie den Viehabsatz gesteigert.

Vorsitzender Helmut Grau konnte von vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr berichten, auch außerörtlichen. Lediglich die Finanzlage macht dem Verein etwas Kummer. Seit Jahren muss der Verein mehr ausgeben als er einnimmt. Weil vom Landratsamt Schwäbisch Hall und vom Ostalbkreis der Zuschuss gestrichen wurde, hat ich die wirtschaftliche Situation verschlechtert.

Nur ein Vesper

Einzelheiten waren von Geschäftsführer Uwe Beißwenger zu erfahren. Ausgaben von 2742 Euro standen nur 2215 Euro Einnahmen gegenüber. Das Vermögen, im Jahr 2002 noch 15 500 Euro, hat sich auf 8474 Euro vermindert. Als Ausweg sah der Geschäftsführer eine Erhöhung der Beiträge. Bereits beschlossen hat der Vorstand Sparmaßnahmen. Anstatt Sauerbraten wurde lediglich ein Vesper serviert, und alle Teilnehmer mussten ihre Getränke selbst bezahlen.

Völlig in Ordnung ist die Welt beim Jungzüchterclub. Dessen Vorsitzender Marcus Nübel konnte von einem sehr aktiven Vereinsleben berichten, wobei er seine Ausführungen mit Dias unterstützte. Den Vogel schoss ein Gruppenbild mit Minister Hauk ab. Man hatte Fachvorträge gehört, Ställe und Grünland besichtigt, war beim Pferdemarkt aktiv und bei Wettbewerben. Die Geselligkeit kam ebenfalls nicht zu kurz, wie Grillfest, Kegelabende, Backofenfest und ein Hochzeitsspalier bezeugten. Ein Höhepunkt war der von Uwe Beißwenger organisierte Ausflug nach Berlin, der mit fachlichen und touristischen Erlebnissen gespickt war.

Die Leistungszahlen präsentierte Leistungsinspektor Wilfried Arnold: Die 2206 Kühe der noch 58 Betriebe des Vereins hatten die Milchleistung um 324 Kilo auf 7359 Kilo gesteigert. Die besten Einzeltierleistungen leistungen gab es in den Ställen von Lang GbR in Gschwend mit 12 144 Kilo, Joerg Unfried in Sulzbach-Laufen mit 13 374 Kilo, Matthias Rost in Gschwend mit 10 669 und 11 777 sowie Dieter Baumann in Oberrot mit 11 603 Kilo.

Die besten Herdendurchschnitte schafften die Betriebe Rost, Kunz (Ruppertshofen), Kurt Schneider, Thomas und Bärbel Schneider in Ebersberg und Fahr in Rübgarten.

Stalltafeln gab es für mehr als 9000 Kilo Milch in Gold für Kurt Schneider, Matthias Rost und Rainer Kunz, für über 8500 Kilo in Silber für Schneider (Ebersberg) und Fahr (Rübgarten). Für über 8000 Kilo konnten Stalltafeln entgegennehmen Jörg Unfried (Wengen), Ewald Kübler (Glashofen), Harald Sanwald (Kemnaten), Uwe Österle (Unterrot),  Rainer Stadelmaier (Kohlwald), Dieter Baumann (Glashofen), Ernst Häcker (Waldmannshofen) und Heinz Hagel (Eisenschmiede).

Uwe Beißwenger

 

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein
Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.
am 18.01.08 in Oberbaldingen

Der Vorsitzende, Robert Schwörer eröffnet die gut besuchte Jahresversammlung und begrüßt Mitglieder und Gäste.

In seinem Geschäftsbericht stellt der Vorsitzende dann die Höhepunkte des Vereinsjahres heraus. Zwei Workshops in Engen und Aulendorf sorgten für die notwendige Fortbildung der Mitglieder, außerdem standen ein Züchtertreffen, ein Züchterstammtisch und der Besuch der RBW – Schau in Ilshofen auf dem Programm. Nach dem Vortrag des Kassenberichtes durch Geschäftsführer Karl Gebert, wurde die gesamte Vorstandschaft durch die Versammlung entlastet.

Unter Grußworte der Gäste informierte OLR Bücheler vom LWA Donaueschingen über den Umzug des Amtes in das neue Amtsgebäude und die Ausbildung von Junglandwirten. OLR Schwarz vom LWA Tuttlingen appelliert, die Produktion in den Betrieben nicht aus den Augen zu verlieren da ein Betriebserfolg nur über Produktion zu erreichen sei. Kreisobmann Bäurer kritisiert die Forderung nach einem Befähigungsnachweis für Tiertransporte von den Tierhaltern.

Veterinärdirektor Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen informiert über die Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen. Die Krankheit sei nicht auf Menschen übertragbar, der Virus wird von kleinen Stechmücken übertragen und kommt aus Afrika. Die Krankheit hat sich weiter ausgebreitet und führt zu wirtschaftlichen Schäden für die betroffenen Landwirte. Ein Impfstoff werde derzeit entwickelt, an eine Massenimpfung glaubt Dr. Schwab jedoch nicht.

Omira – Mitarbeiter, Haberkorn berichtete von Steigerungen beim Milchpreis auf 40 Cent je Liter. Nach Meinung von Haberkorn wird die Milch in den nächsten Jahren ein begehrtes Produkt sein, weil die Erzeugung hinter der Nachfrage bleiben wird.
Leistungsinspektor Franz Josef Sulzmann vom LWA Donaueschingen berichtet über die Milchleistungen in den Zuchtbetrieben.

Im Vergleich der Zuchtvereine rangiert der Zuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg mit 6537 kg Milch und 496 kg Fett/Eiweiß kg leider nur an siebter Stelle in der Region und liegt um 385 kg Milch hinter der Rinderunion Baden-Württemberg.
Trotzdem können einige Mitglieder mit herausragenden Herdenleistungen glänzen.

Josef Mink aus Oberflacht hat mit 8879 kg Milch und 685 kg Fett/Eiweiß die beste Herdenleistung im Verein gemolken. Für diese herausragende Leistung ihrer Fleckviehherde durfte Angelika Mink die silberne Medaille der Rinderunion BW in Empfang nehmen.

Die weiteren Plätze belegen:

bulletSiegfried Sauter, Behla mit 8308 kg Milch und 636 kg Fett/Eiweiß
bulletWeisshaar GbR Klengen mit 8209 kg Milch und 628 kg Fett/Eiweiß
bulletGlatz Karl, VS-Rietheim mit 8194 kg Milch und 617 kg Fett/Eiweiß
bulletHubert Ewald, Bräunlingen mit 8022 kg Milch und 615 kg Fett/Eiweiß
bulletMaier Ernst-Friedrich, Trossingen mit 7667 kg Milch und 610 kg Fett/Eiweiß
bulletHofer Frank GbR, Tuttlingen mit 8241 kg Milch und 607 kg Fett/Eiweiß


Plakette für Herdenleistungen über 8000 kg Milch
von links: Frank Hofer; Hubert Ewald; Angelika Mink; Siegfried Sauter;
Helmar Weisshaar; Robert Schwörer

Bei den Einzelleistungen im Jahr 2007 kann der Verein 9 Kühe mit mehr als 10000 kg Milch und 850 kg Fett/Eiweiß vorweisen. Die Kuh „Zebra“ hat 14952 kg Milch und 1225 kg Fett/Eiweiß gemolken und steht im Stall von Weisshaar Helmar GbR in Klengen. Es folgt die Kuh „Regina“ von Helmar Weisshaar, Klengen mit 12295 kg Milch und 1016 kg Fett/Eiweiß.

Fünf Kühe im Verein haben in ihrem Leben mehr als 80000 kg Milch gemolken.

91256 kg Milch gab die Kuh „Ramona“ von Weisshaar Helmar in Klengen; 89167 kg Milch gab die Kuh „Emma“ von Ernst-Friedrich Maier in Trossingen und 86537 kg Milch gab die Kuh „Geni“ von Eugen Hess in Balgheim.

Ein Referat zur aktuellen Situation in der Fleckviehzucht hielt Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele von der Rinderunion Baden-Württemberg.
Dr. Weidele berichtet von einer Leistungssteigerung beim Fleckvieh um 200 kg Milch bei etwas schwächeren Inhaltstoffen.
12 Kühe haben im Jahr 2007 die Grenze von 100000 kg Milch Lebensleistung erreicht oder überschritten.

Die Vermarktung konnte laut Dr. Weidele weiter ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr wurden mehr Jungkühe und Kalbinnen zu guten Preisen verkauft. Erstmals wurde über den Ab-Stallverkauf mehr Umsatz erzielt wie über die Auktionen. Nach Meinung von Dr. Weidele werden Jungkühe noch knapper werden und deshalb auf den Auktionen einen gerechten Preis erzielen.

Dr. Weidele geht auf den Stand der künstlichen Besamung, das Zuchtprogramm beim Fleckvieh und die Vererber in der Bullenempfehlungen ein.

Werbung macht der Redner für das Anpaarungsprogramm „Alta-Mate“ mit dem zur Zeit 600 Fleckviehbetriebe betreut und 43800 Kühe angepaart werden. Für das Management in größeren Betrieben sei  das Programm sehr gut geeignet und ist für RBW – Mitglieder in Zucht und Besamung, kostenlos.

Auf den Marktort Donaueschingen speziell geht RBW- Mitarbeiter, Martin Ganter ein. Der Marktort in der heimischen Region vermarktet die meisten Zuchtbullen (46) und verfügt über einen sehr guten Jungkuh- u. Kälbermarkt. Die Bullenkälber erzielten im vergangenen Jahr Preise von 4,58 Euro je kg Lebendgewicht und waren zum Jahresende wegen der Blauzungenkrankheit und der schlechten Schlachtbullenpreise etwas rückläufig. Aufgrund dieser Tatsache fordert Martin Ganter die Züchter auf, den Markt noch stärker zu beschicken um den Kaufinteressenten ein gutes Angebot bieten zu können.

Anschließend zeigt Dr. Maus vom LWA Donaueschingen in einer gelungenen Präsentation, Bilder aus dem Zuchtgeschehen von Auktionen und Schauen und Naturereignissen aus der Region.

Karl Gebert

Fleckviehzuchtverein Schwarzwald –Baar Heuberg e.V.

"Großfeuer vernichtet neuen Stall und kostet 45 Fleckviehkühen das Leben"

In den Morgenstunden des 20. September 2007 wurde die Züchterfamilie Armin Winterhalder in Villingen – Tannheim von einem Großfeuer heimgesucht.

Der neue, vor 2 Jahren bezogene Boxenlaufstall wurde innerhalb kurzer Zeit vom Feuer vollständig vernichtet und 45 von 60 Milchkühen konnte nicht mehr geholfen werden. Die Brandursache ist noch völlig ungeklärt, nach den Ermittlungen soll das Feuer aber nicht vom Heu ausgegangen sein.

Die Familie Winterhalder ist total geschockt von dem Schicksalsschlag, haben sie doch die Fleckviehherde systematisch aufgebaut und eine Herdenleistung von 8000 kg Milch wäre demnächst erreicht worden.

Erst im Frühjahr noch haben die Züchterkollegen seines Zuchtvereins bei einem Züchtertreff den neuen Stall und die Fleckviehherde bestaunt (Foto im Bericht)

Jetzt wird unsere Mitgliedsfamilie über Monate ohne Einkommen sein und eine neue Fleckviehherde zukaufen müssen was sehr viel Geld kostet.

Der Vereinsvorstand hat deshalb die Vereinsmitglieder zur Solidarität und Unterstützung für die schwer getroffene Familie aufgefordert und um Geldspenden gebeten. Die Spenden der Mitglieder sollen Armin Winterhalder den Kauf einer Fleckviehherde erleichtern.

Der Vorstand hofft auf große Spendenbereitschaft nach dem Motto "Alle für Einen"

Wer kann oder will, darf die Geldspende überweisen auf das Konto:
Fleckviehzuchtverein SBH ; KSK Tuttlingen ; KtoNr. 44561 ; BLZ: 643 500 70
Zweck: Brandspende Winterhalder

Der Spender erhält eine Spendenbescheinigung.

Die Vereinsmitglieder wünschen ihrer Mitgliedsfamilie, Mut und Kraft beim Aufbau der neuen Hofstelle und Glück mit einer neuen Milchviehherde.

Karl Gebert

Züchtertreffen bei Mitgliedsfamilie Armin Winterhalter
in Villingen-Tannheim
vom Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.

40 Vereinsmitglieder mit ihren Familien folgten der Einladung zum Züchtertreffen bei Vorstandsmitglied, Armin Winterhalter in VS-Tannheim.

Nach einem zünftigen Mittagessen vom Grill mit frischen Salaten von den Züchterfrauen gestiftet, stand eine Hofbesichtigung auf dem Programm.

Von der alten Hofstelle im Ort wanderte die Gruppe zum 300 m entfernten Stall-Neubau außerhalb der Gemeinde.

Dort erstellte die Familie Winterhalter einen Boxenlaufstall mit Laufhof für 60 Milchkühe mit Nachzucht und den notwendigen Fahrsiloanlagen.

Der Stall in Holzbauweise wurde in diesem Frühjahr bezogen, im Außenbereich ist die Anlage noch nicht komplett fertig gestellt.

Armin Winterhalter erläuterte seinen Kollegen die einzelnen Bauabschnitte des Stalles eines regionalen Architekturbüros.

Die untergebrachte Herde bestehend aus 50 Fleckviehkühen machte einen optimalen Eindruck und fühlte sich scheinbar richtig wohl im neuen Stall. Mit Boxenverweigerungen hat Winterhalter keine Probleme, die Hochboxen mit Stroh und Kalk eingestreut, wurden gut angenommen. Erklärtes Ziel des Betriebsleiters ist es jetzt, die Herde auf 60 Kühe aufzustocken und den Jungviehbereich fertig zu stellen.

Nach einer lebhaften Diskussion unter Fachleuten gönnten sich die Besucher, Kaffee und Kuchen.

Dabei wurde ausgiebig diskutiert über züchterische Fragen, den unbefriedigenden Milchpreis, den fehlenden Regen und Alltagsprobleme im eigenen Betrieb.

Mit von der Partie war auch Martin Ganter der zuständige Außendienstmitarbeiter der RBW. Er war umringter Ansprechpartner für Fragen aus dem Bereich Zucht und Absatz.

Aktuell berichteten Frank Hofer und Karl Gebert von der Hochzeit des Jahres in Immendingen-Zimmern. Vorstandsmitglied, Lothar Baumann heiratete am 28.04.07 in der übervollen Dorfkirche seine Braut Nadine. Die Vertreter des Vereins waren überwältigt vom modern gestalteten Gottesdienst und gratulierten dem Brautpaar.

Pünktlich zum Melkzeit verabschiedeten sich die Kollegen und Vorsitzender, Robert Schwörer dankte Familie Winterhalter für die Gastfreundschaft.

Das Treffen und unbeschwerter Runde und freundschaftlichen Gesprächen erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit, die Teilnehmerzahlen sind steigend.

Karl Gebert

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein Hegau-Bodensee e.V.
am 26.02.07 in Orsingen

Der Vorsitzende, Hubert Schönenberger eröffnet die gut besuchte Jahresversammlung und begrüßt Mitglieder und Gäste.

In seinem Geschäftsbericht stellte der Vorsitzende dann die Höhepunkte des Vereinsjahres heraus. Höhepunkte war der Besuch der RBW – Schau in Ilshofen, ein gut besuchter Züchterstammtisch und der Familientag mit Betriebsbesichtigung bei der Züchterfamilie Klaus Nägele in Öhningen, Schrotzburg. In der Öffentlichkeit präsentierte sich der Verein mit Fleckviehtieren bei der Bad. Landw. Woche in Freiburg. Das Tierzelt in dem sich auch die Jungzüchter mit einem Infostand präsentierten, war auf der Baden-Messe ein Besuchermagnet.

Unter Punkt Ehrungen kann Zuchtwartin, Sonja Ehleben die langjährige Probenehmerin, Annemarie Scheizer aus Lellwangen für ihre 20 jährige Tätigkeit im Dienste der Leistungsprüfungen ehren und der Jubilarin ein Geschenk des Landesverbandes für Leistungsprüfungen, Stuttgart überreichen. Der Vorsitzende, Hubert Schönenberger dankt Frau Schweizer im Auftrag der Züchter für Ihre Arbeit.


Probenehmerehrung;
Von links: Hubert Schönenberger, Annemarie Schweizer, Sonja Ehleben

Außerdem dankt Hubert Schönenberger den scheidenden Ausschussmitgliedern, Kurt Schmid und Walter Feiler für ihre langjährige Mitarbeit in der Vorstandschaft mit einem Geschenk.


Scheidende Ausschussmitglieder:
Von links: Hubert Schönenberger, Kurt Schmid, Franz Käppeler, Walter Feiler

Unter Grußworte der Gäste informiert Veterinärdirektor Dr. Gretsch vom Veterinäramt Radolfzell über die seit kurzem auftretende Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen. Die Krankheit sei nicht auf Menschen übertragbar, der Virus wird von kleinen Stechmücken übertragen und kommt aus Afrika. Die Krankheit führt zu Handelsbeschränkungen und wirtschaftlichen Schäden für die betroffenen Landwirte.

Außerdem informiert Dr. Gretsch über die EU-Zulassung für Tiertransportunternehmen. Wer künftig Tiere transportieren möchte, muss dafür eine Fahrzeugzulassung und eine Befähigung nachweisen. Für Tiertransporte von mehr als 65 km müssen die Transporteure an einer Deula Schulung teilnehmen.

RBW Vorstandsmitglied, Franz Käppeler berichtet vom Umzug der RBW -Dienststelle von Birkach nach Herbertingen wo nun seit einigen Wochen Zucht und Besamung vereint sind.

Ablehnend äußert sich Franz Käppeler zur Tiertransportverordnung in Bezug auf die Landwirte. Franz Käppeler findet es unsinnig, wenn Landwirte zum Transport ihrer eigenen Tiere eine Deula -Schulung absolvieren müssten. Die Schutzgebiete wegen der Blauzungenkrankheit findet Käppeler überzogen, der wirtschaftliche Schaden für die Landewirte sei unverhältnismäßig hoch.

Der Vorsitzende der Fleckvieh – Jungzüchter, Markus Traber bedankt sich für die Unterstützung und stellt ein interessantes Jahresprogramm vor.

Anschließend waren Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft angesagt. Dabei wurde der seitherige Vorstand wiedergewählt mit Hubert Schönenberger als erster Vorsitzender, Franz Mayer, Engen als zweiter Vorsitzender und Bernhard Digel, Wald als Geschäftsführer. Der Ausschuss wurde ergänzt durch die Wahl von Klaus Nägele, Öhningen, Michael Schmid Emmingen-Liptingen und Thomas Hahn aus Überlingen.


Wiedergewählter Vereinsvorstand;
Von links: Bernhard Digel, Hubert Schönenberger, Franz Mayer

Unter Punkt Referate informieren Zuchtwartin Sonja Ehleben und Oberzuchtwart Helmut Wesle über das neu eingerichtete RDV-Online. Mit diesem Internetzugriff können die MLP Betriebe künftig ihre gesamten Leistungsergebnisse per Internet abrufen und ihre Besamungen melden.

Leistungsinspektor Franz Josef Sulzmann vom LWA Donaueschingen berichtet über die Milchleistungen in den Zuchtbetrieben.

Im Verein Hegau -Bodensee halten 84 Herdbuchbetriebe, 3062 Kühe. Im Vergleich der Zuchtvereine rangiert der Zuchtverein Hegau -Bodensee mit 6798 kg Milch und 518 kg Fett+Eiweiß kg an zweiter Stelle in der Region und um 44 kg Milch vor der Rinderunion BW.

Einige der Mitglieder können mit herausragenden Herdenleistungen glänzen.

Martin Längle und Sohn, Überlingen kann mit 9031 kg Milch und 713 kg Fett/Eiweiß die beste Herdenleistung im Verein vorweisen. Für diese herausragende Leistung ihrer Fleckviehherde durfte Längle GbR die goldene Medaille der Rinderunion BW in Empfang nehmen.

Die weiteren Plätze belegen, Thomas Hahn, Überlingen mit 8522 kg Milch; Klaus Nägele, Öhningen mit 8431 kg Milch, silberne Plakette und Wiest Harald, Mahlspüren mit 8198kg Milch, bronzene Plakette. Insgesamt erreichten 15 Betriebe eine Herdenleistung von mehr als 7100 kg Milch und 571 kg Fett/Eiweiß.

Bei den Einzelleistungen im Jahr 2006 kann der Verein 7 Kühe mit mehr als 10000 kg Milch vorweisen von denen 3 Kühe im Betrieb Längle GbR, 2 Kühe im Betrieb Klaus Nägele und eine Kuh im Betrieb Mayer GbR stehen.. Die Kuh "Gerdi" hat 12692 kg Milch und 941 kg Fett/Eiweiß gemolken und steht im Stall von Längle GbR in Überlingen.


Plakettenempfänger für höchste Herdenleistungen;
Von links: Klaus Nägele, Thomas Hahn, Harald Wiest, Martin Längle jg.

Zwei Kühe im Verein haben in ihrem Leben mehr als 80000 kg Milch gemolken.

98290 kg Milch gab die Kuh "Sascha" von Markus Sailer, Hilzingen und 81035 kg Milch die Kuh "Askada" von Franz Käppeler aus Seelfingen.

Franz Josef Sulzmann berichtet außerdem über die modernisierte Aufbereitung der Ergebnisse aus der Milchleistungsprüfung und die Möglichkeit für die Züchter, ihre Ergebnisse über das Internet abzurufen. Zusätzliche Beratungsangebote des Landesverbandes für Leistungsprüfungen können nach Meinung von LI Sulzmann das Management im Kuhstall effektiv unterstützen.

Ein Referat zur aktuellen Situation in der Fleckviehzucht hielt Thomas Bidlingmaier von der Rinderunion Baden-Württemberg.

Bidlingmaier berichtet von einer Leistungssteigerung beim Fleckvieh um 66 kg Milch und 15 Kühen die im Jahr 2006 die Grenze von 100000 kg Milch Lebensleistung erreicht haben.

Thomas Bidlingmaier berichtet von Änderungen beim Gesamtzuchtwert und er erläutert das Zuchtprogramm beim Fleckvieh.

Die Vermarktungssituation sei zufrieden stellend, die Verkaufszahlen und die Umsätze konnten im Jahr 2006 gesteigert werden. Die RBW sei Marktführer im Jungkuh – und Kälberbereich und die Preisbildung auf den Auktionen sei wichtig für die Preisfindung beim Ab -Stallverkauf und für den gesamten Viehhandel.

Der Umsatz der RBW konnte im vergangenen Jahr um 18,4 % gesteigert werden wobei die Vermarktung der Bullenkälber (3000 Kälber mehr) und dem Schlachtkuhbereich mit 83 % Steigerung ein hoher Anteil zukommt.

Werbung macht der Redner für das Anpaarungsprogramm "Alta-Mate" mit dem zur Zeit 478 Fleckviehbetriebe betreut und 33000 Kühe angepaart werden. Für das Management in größeren Betrieben ist das Programm sehr gut geeignet zur Entlastung und Unterstützung des Betriebsleiters.

Auf den Marktort Donaueschingen speziell geht RBW -Mitarbeiter Matthias Schupp ein. Der Marktort in der heimischen Region vermarktet die meisten Zuchtbullen und verfügt über einen sehr guten Jungkuh- u. Kälbermarkt. Die Bullenkälber erzielten im vergangenen Jahr Preise von 5,32 Euro je kg, die Kuhkälber 3,82 Euro je kg Lebendgewicht. Aufgrund dieser Tatsache fordert Matthias Schupp die Züchter auf den Markt stärker zu beschicken um den Kaufinteressenten ein gutes Angebot bieten zu können. Außerdem gelte es durch ein hohes Angebot den Marktort Donaueschingen langfristig für die Region zu erhalten.

Zum Abschluss der Versammlung zeigt Matthias Schupp noch Bilder aus dem Zuchtgeschehen, Auktionen und Tierschauen im Jahr 2006.

Der Vorsitzende, Hubert Schönenberger beendet die harmonisch verlaufene Versammlung mit dem Hinweis auf die Busfahrt der Vereine zur RBW- Schau am 11.03.07 in Ilshofen.

Karl Gebert

Fleckviehzuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.
Interessanter Workshop über

"Management im Kälberstall" absolviert

In der letzten Woche absolvierten 28 Mitglieder des Fleckviehzuchtvereins Schwarzwald-Baar-Heuberg einen Workshop der sich mit Management, Haltung und Fütterung im Kälberstall befasste.

Der Einstieg in das Thema bildete eine Betriebsbesichtigung mit Referat bei der Firma "Förster Technik" in Engen.

Betriebsleiter Markus Keck stellte mittels einer Präsentation die Firma Förster vor und erläuterte die einzelnen Stationen vom Einstieg des Pioniers Martin Förster vor mehr als 35 Jahren bis zum Weltmarktführer in Sachen Tränkeautomaten unter Leitung der Söhne Thomas und Markus Förster.

Der Hightech Betrieb mit knapp 100 Beschäftigten fertigt computergesteuerte Tränkeautomaten für Kälber, Ferkel und Schafe. Außerdem fertigt der Betrieb, Pasteure für Milch und Saft. Eine Weltneuheit ist das Progesteron-Analysegerät zur schnellen Brunst – und Trächtigkeitserkennung. Die Firma Förster exportiert ihre Produkte in 45 Länder und ist Weltmarktführer bei Tränkeautomaten.

Beim anschließenden Rundgang durch den Forschungsbereich und die Produktion gaben Markus Keck und Martin Hildebrand umfassend Auskunft über die einzelnen Schritte von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Im Kälberdorf konnten die Fleckviehzüchter -innen die Tränkeautomaten im praktischen Einsatz besichtigen.

Zum Abschluss gab Martin Hildebrand Ratschläge zur Kälberfütterung am Automaten und für eine optimale Kälberhaltung.

Mit dem Satz "Erfolgreiche Kälberaufzucht ist kein Zufall" verabschiedete Martin Hildebrand die Besucher zum Mittagessen.

Im Restaurant Hagaustern referierte Dr. Jilg vom Bildungszentrum LVVG Aulendorf über "Aktuelles zur Kälberfütterung".

In seinem Referat erläuterte Dr. Jilg die Bedeutung der Biestmilch für die ersten Lebenstage eines Kalbes. Dabei ging er detailliert auf die Zusammensetzung der Muttermilch und die Wirkung auf das Neugeborene ein.

Im weiteren Verlauf gab Dr. Jilg Fütterungsempfehlungen für die Praxis von Versuchen an der LVVG Aulendorf.

Neben der Biestmilch als beste Impfung und einer ausgewogenen Tränkeperiode, nannte Dr. Jilg das frühe Anbieten von festem Futter bester Qualität als unabdingbar für die Pansenentwicklung.

Nach diesem interessanten Vortrag trafen sich die Teilnehmer beim Züchterkollegen, Lucas Moriz in Kirchen-Hausen zur Besichtigung einer gelungenen Kälberhaltung und Fütterung.

Lucas Moriz füttert seine Aufzuchtkälber in zwei Altersgruppen jeweils an einer Station des Tränkeautomaten "Vario" der Firma Förster. Die Kälber kommen nach 10 Tagen im Iglu, in den Kälberstall mit einem Tiefstreu – Liegebereich und einem planbefestigten Fressbereich mit Tränkeautomat.

Der Kälberstall ist nach Süden ausgerichtet und mit Windnetz versehen. Er wurde an den vorhandenen Jungviehstall angebaut.

Von Anfang an wird den Kälbern frisches Wasser, Salzleckstein, Heu und eine Kraftfuttermischung zur Verfügung gestellt.

Wenn die Kälber nach 8 Wochen in die zweite Gruppe kommen erhalten sie neben der Tränke aus dem Automaten, Heu und eine Mischration aus Grassilage, Maissilage und Getreideschrot. Diese Mischration erhalten die Kälber auch wenn sie entwöhnt und nach 3 Monaten in die dritte Gruppe verbracht werden wo sie bis zum Alter von 9 Monaten bleiben.

Das Tränken am Automat erfolgt nach einem genauen Tränkeplan. Als ganz wichtig bezeichnete Lucas Moriz das Angewöhnen der Kälber an die Automatenfütterung. Dafür müssen die Kälber am Anfang mit dem Nuckeleimer getränkt werden.

Die Bullenkälber verbleiben bis zum Verkauf mit ca. 75 kg über die Auktion im Iglu und werden per Hand mit Vollmilch getränkt.

Die Besucher waren begeistert von der vorzüglichen Kälberhaltung und des kostengünstigen Stallanbaus ihres Kollegen Moriz. Nach intensiven Gesprächen und Diskussionen bei denen Dr. Jilg und Martin Hildebrand ihre Erfahrungen einbrachten, konnte die Fortbildungsveranstaltung als gelungen bezeichnet werden.

Der Vorsitzende, Robert Schwörer bedankte sich beim Kollegen Moriz und den Referenten für ihr Engagement.

Karl Gebert

Fleckviehzuchtverein Gaildorf
Mitgliederversammlung am 10.2.07

Entsprechend der langjährigen Tradition hielt der Fleckviehzuchtverein Gaildorf seine Mitgliederversammlung am Samstag vor dem Pferdemarkt in der Limpurghalle ab. Der Verein hat seine Selbständigkeit erhalten, während die anderen Zuchtvereine des Kreises Schwäbisch Hall jüngst fusioniert haben. Etliche Spitzenzüchter kommen nämlich aus dem Obstalbkreis.

Kurt Leibbrand - Gaildorf: Im Verein hat sich allerdings ein Generationswechsel vollzogen. Nachdem Karl Lang als Vorsitzender bereits durch Helmut Grau abgelöst war, heißt nun der Geschäftsführer nicht mehr Heinrich Krockenberger, sondern Uwe Beisswenger. Der damals junge Bürgermeister Krockenberger hatte 1983 die Nachfolge von Hans König als Geschäftsführer angetreten. Mit einer gewissen Wehmut erinnerte er sich nun an die damalige Blütezeit. Gaildorf war eine Zentrale der Fleckviehzucht, bedeutender Marktort, Bezirksschauen wurden abgehalten. Das gehört der Vergangenheit an. Unverändert geblieben sind die Beiträge, die Sitzungsgelder, die Entschädigungen. Gestiegen sind aber die Kosten, weshalb das Vermögen von damals stolzen 24 000 Mark auf nur noch 8864 Euro geschmolzen ist. Karl Lang, auch 1983 als Vorsitzender für Ulrich Wagner gewählt, rühmte, Krockenbergers Leistungen. Er habe sich "reingehängt", mit viel Energie und Sachverstand gehandelt. Dazu kam seine menschlich angenehme Art. "Als Vorsitzender habe ich es dank einem solchen Geschäftsführer leicht gehabt". Vorsitzender Helmut Grau überreichte dem scheidenden Geschäftsführer unter starkem Beifall Präsente und die Ehrenmitgliedswürde. Als Nachfolger stellte sich Zuchtwart Uwe Beisswenger aus Ebersberg vor.

Auch wenn Gaildorf nicht mehr Marktort ist, werden die Fleckviehzüchter sehr geschätzt. Das versicherte Bürgermeister Ralf Eggert in seinem Grußwort. Man brauche sie, um die Kulturlandschaft zu erhalten. Ihre Produkte würden zunehmend gefragt. Viele Verbraucher seien nach diversen Skandalen bereit, für einwandfreie Ware angemessenen Preise zu bezahlen. "Ich freue mich über Ihre Geschlossenheit", rief Eggert den Züchtern zu.

Wie erfolgreich gezüchtet wurde, zeigten die von Leistungsinspektor Wilfried Arnold vorgelegten Zahlen. Die 2121 Kühe in den 61 Betrieben des Vereins brachten durchschnittlich 7035 Kilo Milch, 104 Kilo mehr als im Vorjahr. Damit steht Gaildorf auf Platz 8 der 28 Zuchtvereine. Der beste Verein zählt 7086 Kilo. Diese Durchschnittswerte werden von besonders gut gemanagten Betrieben beachtlich übertroffen. Die Spitzenkuh des Vereins im Stall Lang in Gschwend brachte 13 284 Kilo Milch mit mehr als einer Tonne Fett und Eiweiß (1099 Kilo). Und die beste Herde des Vereins, vom Betrieb Rost in Gschwend, lieferte einen Durchschnitt von 8788 Kilo Milch.

Der Milchpreis erscheint allen Erzeugern als zu gering. Der neue Chef des Landwirtschaftsamts, Direktor Helmut Hessenauer, nannte bei seiner Vorstellung das Einkommensniveau der Milchbauern unbefriedigend. Auch Friedhelm Hahn, Vorsitzender der Rinderunion, beklagte den zu niedrigen Preis. "Wenn die Ware knapper wird steigt der Preis", zeigte er die Lösung und erinnerte an das Getreide. Die Wetterkapriolen des letzten Jahre hatten die Ernte geschmälert und den Preis um 50 Prozent nach oben getrieben.

Allerdings leben die Züchter nicht nur vom Milchgeld. Die Vermarktung von 47 000 Tieren hatte letztes Jahr einen Erlös von 21,8 Mllionen Euro erbracht, 18,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei Schlachtkühen war der Erlös sogar um 84 Prozent geklettert. Diese Zahlen waren von Thomas Bidlingsmaier zu erfahren. dem Assistenten des Zuchtleiters der Rinderunion. Der Löwenanteil, 42 Prozent, wurde auf Auktionen umgesetzt, 16 Prozent ab Stall und 7 Prozent gingen in den Export. Für eine Fleckviehkuh erlösten die Züchter im Schnitt 37 Euro mehr als im Vorjahr. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Züchter Bidlingsmaiers Ausführungen aus Sicht der Käufer. Auf was achten sie bei einer Auktion? Vorbildliche Tiere präsentierte Leitungsinspektor Arnold in vielen Fotos, die er bei der Bezirksrindviehschau gemacht hatte.


Vorsitzender Helmut Grau mit dem alten
Geschäftsführer Krockenberger (rechts) und dem neuen Uwe Beisswenger

Stolze Leistungen: Stalltafeln gab es für Matthias Rost (Gschwend) in Silber, in Bronze für Rainer Kunz (Ruppertshofen), Kurt Schneider (Schloßschmiedelfeld), Helmut und Wolfgang Fahr (Rübgarten) und Häcker (Waldmannshofen).

Die besten Herdendurchschnitte erzielten mit 8788 bis 8245 Kilo Milch die Betriebe Rost (Gschwend), Kunz (Ruppertshofen), Schneider (Schloßschmiedelfeld), Fahr (Rübgarten) Schneider (Ebersberg). Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Christoph Stier (Schönbronn). Sie lieferte 88 825 Kilo Milch mit 6 900 Kilo Fett und Eiweiß.


Die mit neuen Stalltafeln ausgezeichneten Züchter mit dem Vorsitzenden
Grau (rechts) und Leistungsinspektor Arnold (links)

Die Regularien: Vorsitzender Helmut Grau konnte fast alle Bürgermeister des Bezirks begrüßen, nämlich Miola (Fichtenberg), Strack (Oberrot) Daiß (Eschach), Bock (Sulzbach-Laufen) Eggert (Gaildorf).. Auch die Tierärzte waren gekommen. Er konnte von einem lebhaften Vereinsjahr berichten. Als Höhepunkte nannte er die Staatsprämiierung, Fachvorträge und Besichtigungen. Sehr aktiv waren die Jungzüchter, wie deren Vorsitzender Markus Nübel vortrug. Sie hatten Interessantes aus dem kanadischen Praktikumsbetrieb eines Mitglieds erfahren, sie hatten einen Fachkurs mit Tipps und Tricks zur Klauenpflege, Grillfest und Kegelabend standen auf dem Programm, und bei der Lehrfahrt nach Salzburg konnten sie Fachliches und Touristisches verbinden. Prüfer Rainer Stadelmaier bescheinigte dem scheidenden Geschäftsführer Bürgermeister Krockenberger eine "Super-Kassenführung", worauf die Entlastung einstimmig erfolgte.

Uwe Beißwenger

Jahresversammlung des Fleckviehzuchtverein
Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V.
am 18.01.07 in Oberbaldingen

"Fleckviehschau im Freilichtmuseum Neuhausen o.E. Höhepunkt im Jahr 2006"

Der Vorsitzende, Robert Schwörer eröffnet die gut besuchte Jahresversammlung und begrüßt Mitglieder und Gäste.

In seinem Geschäftsbericht stellt der Vorsitzende dann die Höhepunkte des Vereinsjahres heraus. Absoluter Höhepunkt war die Fleckviehschau im Freilichtmuseum Neuhausen wo 14 Mitglieder 45 Kühe dem Preisgericht vorstellten und zahlreiche Jungzüchter mit ihren Kälbern ihr Können im Umgang mit Tieren zeigten. Eine Lehrfahrt mit Betriebs-Besichtigungen auf der Ostalb und ein Workshop in Aulendorf sorgten für die notwendige Fortbildung der Mitglieder. Nach dem Vortrag des Kassenberichtes durch Geschäftsführer Karl Gebert, wurde die gesamte Vorstandschaft durch die Versammlung entlastet.

Unter Grußworte der Gäste informierten die Landwirtschaftsämter Tuttlingen und Donaueschingen über Viehverkehrskontrollen, über die Kälberhaltungsverordnung und die Ausbildung von Junglandwirten.

Veterinärdirektor Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen informiert über die seit kurzem auftretende Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen. Die Krankheit sei nicht auf Menschen übertragbar, der Virus wird von kleinen Stechmücken übertragen und kommt aus Afrika. Die Krankheit führt zu Handelsbeschränkungen und wirtschaftliche Schäden für die betroffenen Landwirte.

Veterinärdirektor Dr. Langer vom Veterinäramt Donaueschingen informiert über die EU-Zulassung für Tiertransportunternehmen. Wer künftig Tiere transportieren möchte, muss dafür eine Fahrzeugzulassung und eine Befähigung nachweisen.

Kreisobmann Karl-Heinz Bäurer aus Aasen kritisiert die überzogenen Schikanen in Verbindung mit den Tierkennzeichnungen.

Leistungsinspektor Franz Josef Sulzmann vom LWA Donaueschingen berichtet über die Milchleistungen in den Zuchtbetrieben.

Im Vergleich der Zuchtvereine rangiert der Zuchtverein Schwarzwald-Baar-Heuberg mit 6403 kg Milch und 489 kg Fett/Eiweiß kg leider nur an siebter Stelle in der Region und liegt um 350 kg Milch hinter der Rinderunion Baden-Württemberg.

Trotzdem können einige Mitglieder mit herausragenden Herdenleistungen glänzen.

Josef Mink aus Oberflacht hat mit 8022 kg Milch und 630 kg Fett/Eiweiß die beste Herdenleistung im Verein gemolken. Für diese herausragende Leistung ihrer Fleckviehherde durfte Angelika Mink die bronzene Medaille der Rinderunion BW in Empfang nehmen.

Die weiteren Plätze belegen:

Hubert Ewald, Bräunlingen mit 7900 kg Milch und 617 kg Fett/Eiweiß
Ferdinand Bäurer, Mundelfingen mit 7914 kg Milch und 606 kg Fett/Eiweiß
Moriz Lucas, Kirchen-Hausen mit 7608 kg Milch und 601 kg Fett/Eiweiß
Maier Ernst-Friedrich, Trossingen mit 7515 kg Milch und 592 kg Fett/Eiweiß
Weisshaar GbR Klengen mit 7640 kg Milch und 591 kg Fett/Eiweiß
Siegfried Sauter, Behla mit 7912 kg Milch und 589 kg Fett/Eiweiß
Hofer Frank GbR, Tuttlingen mit 7994 kg Milch und 587 kg Fett/Eiweiß
Robert Schwörer, VS-Tannheim mit 7502 kg Milch und 580 kg Fett/Eiweiß

Bei den Einzelleistungen im Jahr 2006 kann der Verein 9 Kühe mit mehr als 10000 kg Milch und 860 kg Fett/Eiweiß vorweisen. Die Kuh "Rocher" hat 10880 kg Milch und 879 kg Fett/Eiweiß gemolken und steht im Stall von Josef Mink in Oberflacht. Es folgt die Kuh "Tatjana" von Helmar Weisshaar, Klengen mit 10523 kg Milch und 875 kg Fett/Eiweiß und die Kuh "Kamilla" von Martin Messner, Trossingen mit 9648 kg Milch und 863 kg Fett/Eiweiß.

Drei Kühe im Verein haben in ihrem Leben mehr als 80000 kg Milch gemolken.

87097 kg Milch gab die Kuh "Ramona" von Weisshaar Helmar in Klengen; 85149 kg Milch gab die Kuh "Geni" von Eugen Hess in Balgheim und 83555 kg Milch gab die Kuh "Emma" von Ernst-Friedrich Maier in Trossingen.

Eine Plakette für langlebige Kühe mit mindestens 60000 kg Lebensleistung durften 14 Züchter des Vereins von der Rinderunion in Empfang nehmen.


Züchter die von der Rinderunion eine Plakette für Kühe erhalten haben,
die 60000 kg Milch im Leben erreicht haben.
Von links: Messner Martin, Baumann Clemens, Gleichauf Arnold, Moriz Lucas,
Mink Angelika, Hofer Frank, Hess Eugen, Weißhaar Helmar, Sauter Siegfried

Franz Josef Sulzmann berichtet außerdem über die modernisierte Aufbereitung der Ergebnisse aus der Milchleistungsprüfung und die Möglichkeit für die Züchter, ihre Ergebnisse über das Internet abzurufen. Zusätzliche Beratungsangebote des Landesverbandes für Leistungsprüfungen können nach Meinung von LI Sulzmann das Management im Kuhstall effektiv unterstützen und sollten von den Betrieben genutzt werden.

Ein Referat zur aktuellen Situation in der Fleckviehzucht hielt Thomas Bidlingmaier von der Zuchtleitung der Rinderunion Baden-Württemberg.

Thomas Bidlingmaier berichtet von einer Leistungssteigerung beim Fleckvieh um 66 kg Milch bei schwächeren Inhaltstoffen.

15 Kühe haben im Jahr 2006 die Grenze von 100000 kg Milch Lebensleistung erreicht oder überschritten.

Thomas Bidlingmaier berichtet von Änderungen beim Gesamtzuchtwert mit stärkerer Gewichtung des Faktors Eiweiß, der Ausschlachtung im Fleischbereich und der Totgeburtenrate im Bereich Fittness. Er erläutert das Zuchtprogramm beim Fleckvieh und geht auf die neuen Zuchtwerte und die Bullenempfehlungen ein.

Die Vermarktungssituation sei zufrieden stellend, die Verkaufszahlen und die Umsätze konnten im Jahr 2006 gesteigert werden. Die RBW sei Marktführer im Jungkuh – und Kälberbereich und die Preisbildung auf den Auktionen sei wichtig für die Preisfindung im gesamten Viehhandel.

Der Umsatz der RBW habe im vergangenen Jahr um 18,4 % gesteigert werden können, wobei die Vermarktung der Bullenkälber (3000 Kälber mehr) und dem Schlachtkuhbereich mit 83 % Steigerung ein hoher Anteil zukomme.

Werbung macht der Redner für das Anpaarungsprogramm "Alta-Mate" mit dem zur Zeit 478 Fleckviehbetriebe betreut und 33000 Kühe angepaart werden. Für das Management in größeren Betrieben sei das Programm sehr gut geeignet zur Entlastung und Unterstützung des Betriebsleiters bei der Auswahl des besten Bullenvaters für seine Kühe.

Auf den Marktort Donaueschingen speziell geht RBW- Mitarbeiter, Martin Ganter ein. Der Marktort in der heimischen Region vermarktet die meisten Zuchtbullen und verfügt über einen sehr guten Jungkuh- u. Kälbermarkt. Die Bullenkälber erzielten im vergangenen Jahr Preise von 5,32 Euro je kg, die Kuhkälber 3,82 Euro je kg Lebendgewicht. Aufgrund dieser Tatsache fordert Martin Ganter die Züchter auf den Markt noch stärker zu beschicken um den Kaufinteressenten ein gutes Angebot bieten zu können.

Anschließend zeigt Dr. Maus vom LWA Donaueschingen, Bilder aus dem Zuchtgeschehen mit Bildern von den Auktionen und von Schauen. Bilder von der vereinseigenen Fleckviehschau in Neuhausen zeigt Martin Ganter.

Am Schluss der Versammlung verabschiedet der zweite Vorsitzende, Frank Hofer seinen Kollegen Bernhard Grimm, Durchhausen aus dem Vorstand des Vereins.

Bernhard Grimm war von 1979 bis 1993 im Ausschuss und von 1993 bis zur Fusion im Jahr 2002 erster Vorsitzender des Fleckviehzuchtvereins Tuttlingen. Von 2002 bis 2006 war er zweiter Vorsitzender des Fleckviehzuchtvereins Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. und ist jetzt wieder im Ausschuss des Vereins.

In seiner Laudatio würdigte Frank Hofer die Tätigkeit und die Verdienste von Bernhard Grimm in den 13 Vorstandsjahren und bedankt sich mit einem Präsent. Die Fusion der Vereine Tuttlingen und Donaueschingen zum derzeitigen sehr aktiven Verein sind mit ein Verdienst von Bernhard Grimm.


Verabschiedung von Bernhard Grimm
v. links: Bernhard Grimm, Frank Hofer

Karl Gebert

Zuchtverein Freudenstadt unterwegs in Südbaden

Der traditionelle Vereinsausflug des Zuchtvereins Freudenstadt führte dieses Jahr nach Südbaden. Dort wurden der Fleckviehzuchtbetrieb Helmar und Thomas Weisshaar GbR in Klengen und der Vorderwälderzuchtbetrieb Konrad Hermann in Gütenbach besichtigt. Die Weisshaar GbR hat den Laufstall für das Milch- und Jungvieh im Aussenbereich ausgesiedelt und man hörte heraus, dass man froh ist, wenn man in absehbarer Zeit auch dort seine "Wohnzelte" aufschlagen kann. Man diskutierte über die Vor- und Nachteile von Aufstallung, die Fütterungsration und die Fütterungstechnik.


Bei Weisshaars gab es auch ein frischgeborenes Kalb zu bewundern

Nicht ganz zufrieden sind Weisshaars mit den installierten Mouflex- Matratzen, weil Sie nicht richtig in den Boxen halten und schlecht vom Kot zu reinigen sind. Gefüttert wird eine auf 23 kg Milch eingestellte Teil- TMR, der darüber liegende Bedarf wird über 2 Transponder gedeckt, die Höchstmenge liegt bei 4 kg pro Tag. Zu Beginn der Laktation wird gegen die Ketosegefahr Propylenglykol verabreicht.

In züchterischer Hinsicht wurden ein paar Kühe genauer unter die Lupe genommen, so unter anderem die Siegerin der Schau im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, die Morrortochter Regina, zwei hoffnungsvolle Jungkühe mit Romel und Humlang als Vater sowie die älteste Kuh im Bestand, eine Moortochter, die mit 12 Kalbungen 14 Kälber zur Welt gebracht hat. Interessant war die gemeinsame Feststellung, dass Jungkühe mit zu hohen Einsatzleistungen gerne Probleme bereiten und nicht die wirtschaftlichsten Kühe sind.

Nach einem Vesper mit Butterbrezeln ging es in den Schwarzwald nach Gütenbach. Dort wurde der Vorderwälderzuchtbetrieb Konrad Hermann besucht. Die Teilnehmer waren beeindruckt von der Einheitlichkeit der Herde, den mittleren Maßen und Gewichten der Rasse als wichtiges Merkmal für die Weidefähigkeit und der hervorragenden Euterqualität.


Die Besuchergruppe aus Freudenstadt bei der Erläuterung der Vorderwälderrasse
durch Konrad Hermann (mit weißem T-Shirt in der Mitte).
Auf dem Bild halbrechts mit Vollbart der Vorsitzende, Hansjörg Keck aus Schopfloch-Oberiflingen

Auch Konrad Hermann betonte, dass ihm eine langlebige unkomplizierte Kuh sehr wichtig ist und dass er momentan sehr zufrieden ist mit seiner Milchviehherde. Neben den sehr gefälligen Töchtern des aktuellen Besamungsbullen Rack, dessen Züchter Konrad Hermann ist, konnte auch die Miss St. Märgen der Verbandsschau 2006 präsentiert werden, die Gardiantochter Fariane. Als Besonderheiten in der Aufstallung sah man die seit einem Jahr gummierten Spalten im Milchviehbereich, was laut Konrad Hermann zu 500 kg Milch Mehrleistung pro Kuh und Jahr geführt hat. Desweiteren führte Konrad Hermann seine Absicherung des Transponders nach hinten vor, denn wenn eine Kuh in die Vorrichtung hineingeht, senkt sich von oben ein "Tor", das die Kuh schützt. Dieses "Tor" bleibt zu bis eine Minute nach Ende der Kraftfutterzuteilung. Zum Schluß gab es bei Hermanns zur Verdauung einen Klosterlikör. Nach dem Besuch des Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen fuhren die "Nordschwarzwälder" über das Kinzig- und Wolfachtal nach Hause, wo jeder noch rechtzeitig das Spiel der Deutschen um den 3. Platz anschauen konnte.

Dr. Maus

Jahreshauptversammlung des Fleckviehzuchtverein
Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. - 2006

Die Jahreshauptversammlung des Fleckviehzuchtvereins Schwarzwald-Baar-Heuberg fand letzte Woche im Gashaus "Hirschen" in Oberbaldingen statt.

Der Vorsitzende, Robert Schwörer eröffnete die Jahresversammlung und begrüßt die Mitglieder und Gäste. In seinem Geschäftsbericht geht der Vorsitzende auf die verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten im Jahr 2005 ein und gibt die Planungen für das Jahr 2006 bekannt. Geplant ist ein Workshop über Eutergesundheit und Melktechnik in Aulendorf, eine Lehrfahrt mit Besichtigung von Fleckviehbetrieben, Teilnahme an der RBW – Schau am 12.03.06, eine Fleckviehschau am 30.04.06 im Freilichtmuseum in Neuhausen o.E. , ein Züchtertreffen und ein Züchterstammtisch.

Im Anschluss an den Geschäftsbericht trägt Geschäftsführer, Karl Gebert den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2005 vor. Dem Kassenbericht kann entnommen werden, dass die finanziellen Verhältnisse des Vereins in Ordnung sind und der Verein seine Aktivitäten in gewohnter Weise fortführen kann. Angelika Mink beantragt bei der Versammlung die Entlastung von Vorstand und Ausschuss, die Entlastung wird einstimmig erteilt.

Als nächster Punkt standen Wahlen auf dem Programm. Für die Wahl des ersten Vorsitzenden wurde OLR Bücheler vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen zum Wahlleiter bestellt. Geheime Wahlen wurden nicht verlangt. Vorgeschlagen zur Wiederwahl wurde Robert Schwörer. der "einstimmig" wiedergewählt wurde. Für die Wahl des zweiten Vorsitzenden schlägt Robert Schwörer das bisherige Ausschussmitglied, Frank Hofer vor, nachdem Bernhard Grimm für diesen Posten nicht mehr zur Verfügung stehen wollte.


Neu gewählter Vorstand; von links: Karl Gebert, Geschäftsführer;
Frank Hofer, 2. Vorsitzender; Robert Schwörer, 1. Vorsitzender

Frank Hofer aus Tuttlingen wird einstimmig zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Der Geschäftsführer Karl Gebert wird ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Aus dem Ausschuss ausgeschieden sind, Moriz Siegbert, Walker Josef und wegen Wechsel in den Vorstand, Frank Hofer. Als neue Kandidaten, Moriz Lucas aus Kirchen-Hausen, Baumann Lothar aus Immendingen-Zimmern und Bernhard Grimm aus Durchhausen vorgeschlagen. Die verbliebenen Mitglieder– und die neuen Kandidaten wurden einstimmig in den Ausschuss gewählt. Als Kassenprüfer werden Armin Springindschmitten, Mundelfingen und Bernhard Baumann, Mundelfingen einstimmig gewählt.

Unter Grußworte der Gäste berichtet Veterinärdirektor Dr. Schwab vom Veterinäramt Tuttlingen von den neuen BHV1 Bestimmungen und über den Stand der BHV1 im Kreis Tuttlingen. Dort sind 134 Betriebe frei von IBR und 24 Betriebe befinden sich in Sanierung. Eine ähnlich gute Situation gibt es auch im Schwarzwald-Baar-Kreis. Auf der BSE – Ebene gibt es Diskussionen über das Testalter bei den Tieren. Es gäbe Forderungen, das Testalter auf 36 Monate anzuheben. Da die Politik der Forderung nicht folgen will, wird das Testalter für BSE – Untersuchungen bei 24 Monaten bleiben.

LD Schwarz, Leiter des Landwirtschaftsamtes Tuttlingen spricht die Zuschüsse für die Landwirtschaft an. Er zeigt sich zufrieden darüber, dass die Landwirte noch im Dezember 2005 ihr Geld erhalten haben und dadurch ihren Verpflichtungen nachkommen konnten. Im Bereich der Förderungen wird es künftig etwas geben für die Betriebsentwicklung.

OLR Bücheler vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen spricht die Milchpachtverträge an die nach Ablauf umgehend verlängert werden müssen. Wird die Verlängerung vergessen, gehört die Milch nicht mehr dem Pächter sondern dem Verpächter. Sehr zuversichtlich ist Bücheler was den Nachwuchs in der Landwirtschaft betrifft. In der Berufsschule in Villingen befinden sich zur Zeit 16 AZUBIS im ersten Lehrjahr wovon ca. 12 Azubis in der Landwirtschaft bleiben werden. Im zweiten Lehrjahr befinden sich 23 Azubis und im dritten Lehrjahr sind es 6 Azubis. Auch die Fachschule ist gut belegt mit 18 Schüler im ersten Jahr und 14 Schüler im zweiten Jahr.

Herr Haberkorn von der Omira berichtet vom Milchmarkt und der Situation im Quoten-bereich. Während der Milchabsatz stagniere, sei der Käse und die Molke gut zu verkaufen. Für die Zukunft hat Herr Haberkorn den Wunsch, dass die Asiaten und vor allem die Chinesen ihre Essgewohnheiten ändern und Milchprodukte verzehren würden.

Kreisobmann Karl Heinz Bäurer sieht den Milchmarkt nicht sehr positiv wenn er hört, dass der Milchpreis bei 24 Cent liegen soll, wo die Produktionskosten bereits bei 20 Cent je Liter liegen. Nichts getan habe sich beim BSE-Testerweiterung auf ein Alter von 36 Monaten und der Umfang der staatlichen Kontrollen sei allmählich unerträglich.

In einem Kurzbericht informiert OAR Karl Gebert vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen über die Ergebnisse der Leistungsprüfungen im Verein und den einzelnen Betrieben. In der Rangfolge der einzelnen Viehzuchtvereine nimmt der Verein SBH eher eine hintere Position ein und kann mit den Leistungssteigerungen der anderen Vereine nur schwer mithalten. Von den 8 Vereinen in der Auswertung liegt unser Verein an 6. Stelle mit 74 Betrieben, 2540 Kühen, einer Bestandsgröße von 40.7 Kühe, 6397 kg Milch bei 4,23 % Fett, 3,47 % Eiweiß und 493 kg Fett/Eiweiß. Gegenüber dem Jahr 2004 konnte die Leistung um 21 kg Fett/Eiweiß gesteigert werden.

Die Kuh mit der höchsten Milchleistung nach Fett und Eiweiß kg im Jahr 2005 steht im Stall von Martin Messner, Trossingen. Die Kuh "Rebe" hat 11007 kg Milch bei 4,52 % Fett und 3,86 % Eiweiß gemolken. Die Kuh mit der höchsten Milchmenge heißt " Gabi" hat 11575 kg Milch gemolken und steht im Stall von Siegfried Sauter in Behla. Die höchste Herdenleistung erreichte Siegfried Sauter, Hüfingen-Behla mit 8314 kg Milch und 620 kg Fett/Eiweiß. Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Ernst-Friedrich Maier in Trossingen. Die Kuh "Emma" ist 11 Jahre alt und hat in ihrem bisherigen Leben 75423 Kg Milch mit 6020 kg Fett/Eiweiß gemolken.

Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele referierte über "Aktuelles aus der Fleckviehzucht". Dr. Weidele erläutert die Situation der Fleckviehzucht in Baden-Württemberg und stellt erneut das Zuchtprogramm beim Fleckvieh vor. Einleitend meint Dr. Weidele dass Baden-Württemberg bisher von dem explosionsartigen Strukturwandel verschont wurde, den Betriebe im Osten und teilweise in Niedersachsen mitmachen. Gerade im Osten machen Betriebe die Geld verdienen, gewaltige Aufstockungsphasen mit. Dr. Weidele informiert über die Leistungen im Land und stellt fest, dass die etwas schwache Region Herrenberg aufgeholt hat und die Region Donaueschingen um rund 150 kg Milch hinter dem RBW Schnitt herhinkt. Im Viehzuchtverein gibt es Betriebe mit 3000 kg Milch und 9000 kg Milch und diese Spreizung mache es schwierig, die einzelnen Bedürfnisse seitens des Verbandes zu befriedigen.

Bei der Vorstellung der besten Einzelleistungen innerhalb der RBW macht Dr. Weidele klar, dass hohe Leistungen zu erreichen sind und Kühe mit reinen Fleckviehvätern nicht schlechter sind als Einkreuzungen. Bei den Herdenleistungen des Jahres 2005 liegen die Betriebe dicht beieinander auch wenn nur ein Betrieb die 10000 kg Milch Grenze überschreiten konnte so können doch einige Betriebe mit Leistungen von über 9000 kg Milch aufwarten.  Der Zuchtleiter kann erfreut feststellen, dass 12 Kühe die Lebensleistung von 100000 kg Milch erbracht haben. Die Milchleistung aller Kühe der Rasse Fleckvieh im Verband liegt im Schnitt bei 6688 kg Milch und 415 kg Fett / Eiweiß.

Dr. Weidele geht auf das Zuchtprogramm beim Fleckvieh ein und stellt die Leistungen der Bullenmütter heraus. Die Bullenmütter, zuständig für die kommende Bullengeneration geben 9925 kg Milch bei 4,29 % Fett u. 3,58 % Eiweiß, haben einen Milchwert von 128 Punkten und eine Melkbarkeit von 2,80 kg pro Minute bei sehr guten Exterieurnoten. Der Zuchtleiter berichtet von 16 Bullenvätern die hinter den Testbullen des Jahres 2004/2005 stehen und deren Mütter bekannte Bullen wie Romen, Romel, Randy und Lottary zum Vater haben.

Im Bereich der Besamung ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen, teilweise durch den Rückgang an Betrieben und Einsatz von Bullen im Natursprung in größeren Betrieben. Die meisten Erstbesamung konnten die Bullen Romsel, Ochus, Nohorr und Roboi zu verzeichnen. Die Zucht auf Nutzungsdauer war ein besonderes Anliegen des Redners. Positiv auf Nutzungsdauer geprüfte Bullen mit + 12 Punkten vererben an die Töchter eine längere Nutzungsdauer gegenüber der Mutter von einem Vierteljahr. Deshalb sei die Nutzungsdauer entsprechend zu gewichten und bei der Selektion zu beachten. Da Nutzungsdauer eine geringe Erblichkeit hat spielen die Umweltfaktoren immer noch eine große Rolle. An Beispielen demonstriert der Zuchtleiter, wie hohe Leistungen mit langem Kuhleben dem Züchter die Kosten drückt und Geld auf den Hof bringt.

Hohe Lebensleistungen benötigen neben der Genetik guten Kuhkomfort, gute Fütterung und Pflege, meint der Redner. Anschließend geht Dr. Weidele auf das Anpaarungsprogramm "Altamate" ein das die RBW über Außendienstmitarbeiter Martin Ganter den Betrieben der Region zur Verfügung stellt. Dr. Weidele betont, dass die RBW sich im Service auf die wichtigsten Bereiche beschränken müsse und dazu gehöre die Besamung, Anpaarung und Vermarktung. Die Tiervermarktung konnte im Jahr 2005 weiter ausgebaut werden. Während der Bullenverkauf noch stabil bleibt, konnte der Absatz von Jungkühen, Kalbinnen für den Export und der Verkauf von Bullenkälbern sehr stark gesteigert werden.

In diesem Zusammenhang will Dr. Weidele nicht einsehen, dass Betriebe selbst aufgezogene Bullen minderer Qualität zur Stallkörung vorgestellt werden. Der gewaltige Zuchtfortschritt über die Bullen auf den Märkten müsse den Betrieben doch bis 1400 Euro wert sein meint der Zuchtleiter. Jeder Züchter müsse bedenken, dass Zuchtfortschritt über die männliche Seite in die Herden kommt. Die Zuchttiere werden verkauft mit 46 % über Auktionen, 18 % direkt ab Stall, 9 % Export und 20 % als Nutzkälber in Bad Waldsee. Als neue Verkaufsschiene konnte der Verkauf von Schlachtvieh auf 9 % ausgebaut werden. Als erfreulich bezeichnete der Zuchtleiter die Verkaufspreise von plus 58 Euro bei Jungkühen und einem Kilopreis von 4,73 Euro bei den Bullenkälbern.

In einem Rückblick streifte der Redner die RBW – Schau in Ilshofen mit Einweihung des Vermarktungszentrums. Im Jahr 2006 findet die RBW - Schau am 11.u. 12.03.06 in Ilshofen, eine Beteiligung beim Landw. Hauptfest in Bad Cannstatt, eine Tierschau bei der BALAWO in Freiburg statt und die RBW beteiligt sich bei der Euro Tier in Hannover. Außerdem soll in diesem Jahr noch die Verwaltung der Rinderunion von Stuttgart-Birkach nach Herbertingen verlegt werden. Zum Abschluss seines Referates stellte Dr. Alfred Weidele die Besamungsbullen vor die mit den neuen Zuchtwerten auch im Internet zu finden sind.

Für besondere Leistungen erhielten verschiedene Züchter die begehrte RBW –Plakette. Eine bronzene Plakette erhielt der Züchter Siegfried Sauter aus Hüfingen - Behla für eine Herdenleistung von mehr als 8000 kg Milch im Jahr 2005. Für Kühe mit einer Lebensleistung von 60000 kg Milch erhielten die Züchter, Josef Walker, Hüfingen; Lucas Moriz, Kirchen-Hausen; Hofer Frank GbR, Tuttlingen und Berchtold Thomas GbR aus Mühleim a.D. eine Plakette der Rinderunion Baden-Württemberg.


Geehrte mit RBW-Plakette; von links: Frank Hofer, Thomas Berchtold,
Moriz Lucas, Sauter Siegfried, Walker Josef

RBW – Mitarbeiter, Martin Ganter beleuchtet den Marktort Donaueschingen. Er berichtet von einer Umsatzsteigerung von 12 % im Jahr 2005. Es konnten 66 Bullen und 142 Jungkühe zu sehr guten Preisen abgesetzt werden. Der Marktort Donaueschingen zeichnet sich aus durch Beständigkeit beim Bullenverkauf, steigender Absatz von Jungkühen und guten Preisen bei den Bullenkälbern.

RBW - Vorstandsmitglied Franz Käppeler geht auf die Kälber Direktvermarktung in Bad Waldsee ein. Er zeigt sich erfreut über den ständig höheren Auftrieb und Absatz von Zuchttieren am Marktort Donaueschingen und appelliert an die Züchter, den Marktort für die Region erhalten zu helfen.

Karl Gebert

Jahresversammlung der Viehzuchtvereine
Zollern - Alb und Rottweil e.V. - 2006

Die Jahreshauptversammlung der Viehzuchtvereine Zollern Alb und Rottweil fand im Gasthaus "Rössle" in Dietingen - Irslingen statt.

Paul Maier, Vorsitzender des Viehzuchtvereins Rottweil begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste. Bei dieser Gelegenheit kritisierte Paul Maier die übertriebenen staatlichen Kontrollen in der Landwirtschaft die von den Landwirten auch noch zu bezahlen seien.

In einem Grußwort heißt Bürgermeister Frank Scholz die Viehzüchter willkommen und stellt seine Gemeinde Dietingen vor. Bürgermeister Scholz brachte zum Ausdruck, dass die Landwirte für seine Gemeinde sehr wichtig sind und er bedauert, dass die Dietinger Landwirte unter der schlechten Situation in der Landwirtschaft zu leiden haben.

In einem Kurzbericht stellt Leistungsinspektor Karl Gebert vom Landwirtschaftsamt Donaueschingen die Situation der Fleckviehzüchter in der Region heraus.

Die Milchleistungen in den Betrieben konnten im Jahr 2005 erneut verbessert werden. Im Verein Zollern - Alb gaben die Kühe 6538 kg Milch bei 4,26 % Fett und 3,52 % Eiweiß, im Verein Rottweil gaben die Kühe 6355 kg Milch bei 4,24 % Fett und 3,49 % Eiweiß. Die höchste Jahresleistung hat die Kuh "Sini" des Züchters Siegfried Maag aus Winterlingen gemolken mit 12715 kg Milch und 891 kg Fett / Eiweiß.

Die besten Herdenleistungen können Kurt Blickle, Winterlingen mit 9099 kg Milch und 674 kg Fett / Eiweiß und die Züchterin Marianne Keller aus Bösingen mit 8612 kg Milch und 661 kg Fett / Eiweiß für sich verbuchen. Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung steht im Stall von Siegfried Otterbach in Hechingen. Die Kuh "Nordsonne" ist 14 Jahre alt und hat in ihrem bisherigen Leben 95534 kg Milch gemolken.

Die Situation der Fleckviehzucht in Baden – Württemberg erläuterte Thomas Bidlingmaier von der Rinderunion Baden – Württemberg. Thomas Bidlingmaier informiert über die Leistungen im Land und kann dabei erfreulich feststellen, dass 12 Kühe die Lebensleistung von 100000 kg Milch erbracht haben. Die Milchleistung aller Kühe im Verband liegt im Schnitt bei 6688 kg Milch und 415 kg Fett / Eiweiß. Bidlingmaier geht auf das Zuchtprogramm beim Fleckvieh ein und stellt die Leistungen der Bullenmütter heraus. Die Bullenmütter, zuständig für die kommende Bullengeneration geben 9925 kg Milch bei 4,29 % Fett u. 3,58 % Eiweiß, haben einen Milchwert von 128 Punkten und eine Melkbarkeit von 2,80 kg pro Minute bei sehr guten Exterieurnoten.

Thomas Bidlingmaier berichtet von 16 Bullenvätern die hinter den Testbullen des Jahres 2004/2005 stehen und deren Mütter bekannte Bullen wie Romen, Romel und Randy zum Vater haben.

Die Zucht auf Lebensleistung war ein besonderes Anliegen des Redners. An Beispielen demonstriert der Zuchtleiter – Assistent Bidlingmaier, wie hohe Leistungen mit langem Kuhleben dem Züchter die Kosten drückt und Geld auf den Hof bringt. Hohe Lebensleistungen benötigen neben der Genetik guten Kuhkomfort, gute Fütterung und Pflege, meint der Redner.

Im Bereich der Besamung ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die meisten Erstbesamung konnten die Bullen Romsel, Ochus, Nohorr und Roboi zu verzeichnen.

Die Tiervermarktung konnte im Jahr 2005 weiter ausgebaut werden. Während der Bullenverkauf noch stabil bleibt, konnte der Absatz von Jungkühen, Kalbinnen für den Export und der Verkauf von Bullenkälbern sehr stark gesteigert werden. Die Zuchttiere werden verkauft mit 46 % über Auktionen, 18 % direkt ab Stall, 9 % Export und 20 % als Nutzkälber in Bad Waldsee. Als neue Verkaufsschiene konnte der Verkauf von Schlachtvieh auf 9 % ausgebaut werden.

Als erfreulich bezeichnete Bidlingmaier die Verkaufspreise von plus 58 Euro bei Jungkühen und einem Kilopreis von 4,73 Euro bei den Bullenkälbern.

In einem Rückblick streifte der Redner die RBW – Schau in Ilshofen mit Einweihung des Vermarktungszentrums. Im Jahr 2006 findet die RBW - Schau am 11.u. 12.03.06 in Ilshofen, eine Beteiligung beim Landw. Hauptfest in Bad Cannstatt, eine Tierschau bei der BALAWO in Freiburg statt und dieRBW beteiligt sich bei der Euro Tier in Hannover.

Außerdem soll in diesem Jahr noch die Verwaltung der Rinderunion von Stuttgart-Birkach nach Herbertingen verlegt werden.

Zum Abschluss seines Referates stellte Thomas Bidlingmaier die Besamungsbullen vor die mit den neuen Zuchtwerten auch im Internet zu finden sind.

Für besondere Leistungen erhielten verschiedene Züchter die begehrte RBW –Plakette. Die goldene Plakette für mehr als 9000 kg Herdenleistung erhielt Kurt Blickle, Winterlingen. Eine bronzene Plakette erhielten Richard Haberer, Wittershausen; Marianne Keller, Bösingen und die Fuoß GbR in Isingen.


Ehrung mit der RBW-Plakette für Herdenleistungen über 8.000 kg Milch,
von links: Blickle Kurt, Gebert Karl, Banholzer Hermann, Maier Paul,
Haberer Richard, Volker Lang

Für Kühe mit einer Lebensleistung von 60000 kg Milch erhielten die Züchter, Gerhard Schneider, Dietingen; Martin Weiler, Kirchberg; Michael Ehrmann, Dunningen; Martin Dölker, Sulz; Michael Aulich, Zimmern und die Kewitz GbR, Renfrizhausen eine Plakette der Rinderunion Baden-Württemberg.


Ehrung mit der RBW-Plakette für Kühe mit 60.000 kg Lebensleistung,
von links: Schneider Gerhard, Weiler Martin, Ehrmann Michael,
Dölker Martin, Aulich Michael, Gaiser Tina (Kewitz GbR)

Anschließend beleuchtet RBW – Mitarbeiter, Martin Ganter den Marktort Donaueschingen. Er berichtet von einer Umsatzsteigerung von 12 % im Jahr 2005. Es konnten 66 Bullen und 142 Jungkühe zu sehr guten Preisen abgesetzt werden.

Der Marktort Donaueschingen zeichnet sich aus durch Beständigkeit beim Bullenverkauf, steigender Absatz von Jungkühen und guten Preisen bei den Bullenkälbern.

Nach den Fachreferaten brachten die Vorsitzenden Volker Lang und Paul Maier der Versammlung die Geschäftsberichte zu Gehör. Die Vereinskassierer Hermann Mauch und Georg Söllner trugen die Kassenberichte vor. Mit geordneten Finanzen können die Vereine Zollern - Alb und Rottweil im neuen Geschäftsjahr aktiv werden.

Zum Abschluss der harmonisch verlaufenen Versammlung spricht Kreisobmann, Gerold Teufel den schlechten Milchpreis und die Milchquoten an. Und macht den Viehzüchtern Mut mit Blick in die Zukunft.

Karl Gebert

< Zuchtvereinsberichte vor 2006 >

 

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