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Hervorragende
Vorderwälderschau
auf dem Klosterplatz in Haslach i.K. am 14.08.2011
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Zuchtverein Kinzigtal e.V. hoch zufrieden mit dem Schaukonzept
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Am Sonntag, den 14. August 2011
präsentierten sich 43 Vorderwälderkühe, drei Zuchtbullen und elf Kälber
einem zahlreichen Publikum. Sicherlich war das städtische Beiprogramm
wie verkaufsoffener Sonntag, Naturparkmarkt und Bauernmarkt mit ein
Grund, dass die Organisatoren kräftig ins Schwitzen kamen, um dem
Andrang gerecht zu werden. Genauso passte das Wetter, freundlich und
nicht zu heiß. Noch nie hat es so viele Zuschauer auf einer Bezirksschau
gegeben.
Die Tierqualität war sehr gut. Es ist
daran zu erkennen, dass alle einen ersten Staatspreis erhalten haben.
Schön war, dass drei Zuchtbullen, zwei „Tester“ und ein Natursprungbulle
prämiert werden konnten. Der Zuchtverein organisierte ein Schätzrätsel:
Was wiegt der schwerste Bulle von diesen dreien? Man höre und staune,
vier Personen schätzten auf das Kilogramm richtig: Genau 1100 kg wog
Pirocko, ein Pirassohn mit seinen 3 ¼ Jahren. Er wurde mit Note 8 am
besten in der Bemuskelung bewertet und wurde Reservesiegerbulle. Klaus
Duffner aus Haslach ist Züchter und Besitzer und er lief mit Pirocko von
seinem Hof zum Schauort.

Reservesiegerbulle Pirocko hatte mit der
Note 8 die beste Bemuskelung. Es freut sich
Klaus Duffner aus Haslach. Er war zu Fuß mit Pirocko unterwegs zur Schau
Nur 17 kg weniger wog der Siegerbulle
Papil, ein Racksohn aus der bekannten Pilautochter Cora von Karl Fix aus
Mühlenbach. Er durchlief den Testeinsatz und ist im Besitz des
Bullenhaltungsringes Mühlenbach.

Das ist der Siegerbulle, Rapil, ein
Racksohn, den Markus Müller aus Mühlenbach vorstellt
Präsentiert wurde Rapil von Markus
Müller, auf dessen Hof der Bulle steht. Der Radisohn Ragero
vervollständigte das gute Bild der Bullen. Er ist erst 2 ¼ jährig und
durchlief ebenfalls den Testeinsatz. Gezüchtet hat Ragero Franz Hansmann
aus Mühlenbach, er ist im Besitz der Stadt Haslach und steht bei Klaus
Duffner in Haslach.

Pokale, Siegertiere, Züchter und
Zuschauer vor der Siegerehrung. Im Vordergrund „die Celin“.
Sieht sie für ihre elf Abkalbungen nicht noch super aus?
Die Entscheidung der besten
Züchtersammlung – acht Betriebe machten mit – entschied Karl Fix aus
Mühlenbach für sich. Er hatte drei sehr starke Kühe ausgewählt, „die
Celin“ mit einer Tochter und einer Enkelin. Sie waren einfach nicht zu
schlagen. Auf dem zweiten Platz landete Augustin Neumaier auch aus
Mühlenbach mit seinen schweren Doppelnutzungskühen, einer Piras-, einer
Pirgard- und einer Opnaztochter.
Der erste Ring mit sechs Jungkühen
hatte es mächtig in sich. Die Gipadatochter Wilma von Klaus Duffner
wurde Ringsiegerin und später auch Jungkuhsiegerin.

Sie wurde Jungkuhsiegerin, die
Gipadatochter Wilma mit Gesamtzuchtwert 116 und
2,89 kg pro Minute Melkbarkeit von Klaus Duffner aus Haslach
Die nachfolgenden vier hätte man
nebeneinander laufen lassen können, so gering waren die Unterschiede.
Darunter waren zwei Olefelktöchter von Klaus Duffner und Franz Hansmann,
die hoffen lassen auf den Zweiteinsatz von Olefelk. Im Ring der
Zweitkalbskühe war wiederum eine Gipadatochter vorne, die Hala von Franz
Buchholz aus Mühlenbach. Ein Gesamtzuchtwert von 126 und die Euternote
8 sprachen für sie. In Kürze wird entschieden, ob Gipada in die
Besamungsempfehlung genommen wird. Auf dem zweiten Platz landete Klaus
Duffner mit seiner Racktochter Wilke. Spannend war der Ring der sechs
Kühe mit fünf Abkalbungen: 132 Gesamtzuchtwert ließen Carmen, eine
Geroldtochter aus der Celin von Karl Fix als Spitze herausmarschieren.
Es folgten Franz Hansmann mit seiner
Giovannitochter Fara und Augustin Neumaier mit seiner Opnaztochter Fara.
Von den fünf Kühen mit vier Abkalbungen hatte die Igeltochter Gunda von
Hermann Schmider die Nase vorn, gefolgt von der Pirastochter Hermine von
Franz Buchholz und der Marbractochter Babsi von Bernd Blum aus
Elzach-Oberprechtal. Hochkarätig war der Ring der sieben Drittkalbskühe:
Die beiden Vorderen stellten deswegen auch die Mittelaltersieger- und
-reservesiegerkuh. Wegen besserem Fundament und Eiweißgehalt gewann die
Pirastochter Fabienne von Augustin Neumaier vor der Gebractochter Carina
von Karl Fix.

Fabienne, eine Pirastochter mit Augustin
Neumaier aus Mühlenbach,
wurde Siegerin im Mittelalter und im Fleisch

Carina, eine Gebractochter mit Karl Fix
aus Mühlenbach, hatte 127 Gesamtzuchtwert
und wurde Vize in Mittelalter und Fleisch und war auch in der
Euterauswahl
Es folgten Grazia, eine
Mackdiantochter von Karl Fix und Friese, eine Ignaztochter von Augustin
Neumaier. Fünf Kühe mit sieben bis elf Abkalbungen waren in der
Königsklasse vertreten. Hier siegte die spätere Altkuhsiegerin Celin,
eine Gardiantochter von Karl Fix eindeutig von der Bianca, einer
Geroldtochter von Franz Hansmann, die achtmal abgekalbt und den
Testbullen Pigero geboren hat.
Wolga, die Tochter des aktuellen
Besamungsbullen Igdian, machte ein sehr
gutes Bild, sie war in der Fundament- und Euterauswahl
Die Qualität der Tiere erkennt man
auch daran, dass elf Kühe um den Fundamentsieg, zehn um den Eutersieg
und acht um den Fleischsieg rangen. Fleischsiegerin wurde die
Mittelaltersiegerin Fabienne von Augustin Neumaier, den Vizetitel bekam
die zweite im Mittelalter, die Gebractochter Carina von Karl Fix.
Fundamentsiegerin wurde die älteste Kuh Celin von Karl Fix.

Sie machte den zweiten Platz von elf
Kühen im Fundament, die Pirmartochter Farina
von Franz Hansmann aus Mühlenbach
Auf dem zweiten Platz stand eine
Jungkuh, die Pirmartochter Farina von Franz Hansmann. Am knappsten war
die Entscheidung um das beste Euter: Hier siegte die Pirastochter Erika
von Hermann Schmider vor der Gissytochter Hela von Franz Buchholz.

Der Eutersieg konnte ebenfalls einer
Pirastochter, der Erika von Hermann Schmider
aus Mühlenbach zuerkannt werden
„Der Celin“ wurde auch der Titel „Miss
Kinzigtal“ zugesprochen und sie führte auch eindeutig in der
Lebensleistung mit über 75.000 kg Milchmenge. Die beste Kuh im Eiweiß
war die Igkeentochter Wilde von Klaus Duffner mit 3,90 %.
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Beste im Eiweiß
mit 3,90 % und in der Euterauswahl
war diese Igkeentochter von Klaus Duffner aus Haslach |
Petra von Franz
Hansmann aus Mühlenbach, eine der
beiden Olefelktöchter, machte einen guten Eindruck.
Vielleicht schafft Olefelk in naher Zukunft den Sprung
in die Besamungsempfehlung |
Leitungsinspektorin Michaela Reinhart
übernahm die Befragung der elf Züchterkinder mit ihren Kälbern. Es war
schön zu sehen, dass die Kinder hervorragend mit den Kälbern umgehen
konnten. Auch wussten sie gut Bescheid, was Abstammung und Fütterung der
Kälber betrifft. Der rauschende Applaus der Zuschauer wird für diese
Kinder sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Die Züchterkinder vor der Befragung durch
Leistungsinspektorin Michaela Reinhart

Das einzige Duo und zugleich die
jüngsten, Mirco und Marcel Müller aus Mühlenbach nach getaner Arbeit

Christina Hansmann aus Mühlenbach
schreitet voller Freude über den Laufsteg
Zusammenfassend kann gesagt werden,
dass diese Schau im Klostergarten von Haslach in Kombination mit den
anderen Veranstaltungen eine rundherum gelungene Sache war. Züchterisch
kann konstatiert werden, dass die Rasse Vorderwälder immer mehr ihrem
Zuchtziel nahe kommt.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

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Vorderwälderschau
des Bezirksvereins Hochschwarzwald
beim Sommerfest in Raitenbuch
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Kleine, qualitativ gute Schau vor zahlreichem Publikum
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33 Kühe und ein Bulle aus acht
Betrieben wurden präsentiert, 30 erste und nur vier zweite Preise
belegen die gute Qualität der ausgestellten Tiere.
Sechs Betriebe stellten sich dem
Einzelzüchterwettbewerb. Die Jehle und Hermann GbR aus Lenzkirch- Saig
siegte knapp vor der Sammlung von Johannes Sigwarth aus dergleichen
Ortschaft. Das Zünglein an der Waage spielten die etwas besseren
Fundament und die deutlicheren Doppelnutzungstypen. Die weiteren
Sammlungen gehörten Eugen Tritschler, Wolfgang Ketterer und der
Willmann- Knöpfle GbR aus T.-N.- Spriegelsbach, - Oberaltenweg und -
Schwärzenbach, sowie der Brugger- Schäfer Käskessele GbR in Lenzkirch-
Saig.
Schön war, dass Eugen Tritschler
seinen Testbullen Ottrad zeigen konnte. Er wurde mit 8 in Bemuskelung
und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert. Er maß 147 cm im Widerrist
und wog 920 kg; dieses Gewicht durfte geschätzt werden, sage und
schreibe vier Personen lagen richtig und erhielten ein Präsent. Man darf
gespannt sein, wie die Töchter „geraten“, der zweieinhalbjährige
jedenfalls machte einen guten Eindruck.

Er vertrat die männliche Fraktion, der
Wartebulle Ottrad aus der Zucht von
Reinhold Deiss aus Schopfheim-Gersbach. Er wurde vorgestellt vom
Besitzer
Eugen Tritschler aus Titisee-Neustadt-Spriegelsbach. Mit zweieinhalb
Jahren
wog er 920 kg, was vier Schätzer richtig tippten, und wurde mit 8 in
Bemuskelung
und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert
Sechs Jungkühe stellten sich den
Bewertern, drei davon hatten Karrad zum Vater: Deren Leistung wusste zu
gefallen, Euter und die Melkbarkeit waren unterschiedlich. Eine davon,
Sonja von der Willmann- Knöpfle GbR wurde Reservejungkuhsiegerin mit
fast 3.100 kg Milchmenge und 2,81 kg pro Minute Melkbarkeit. Die nächste
Zuchtwertschätzung im August sollte Aufschluss für die weitere
Zuchtverwendung von Karrad bringen.

Sonja, eine Karradtochter gibt Milch:
3.080 kg in 100 Tagen und lässt diese rasch ermelken:
2,81 kg pro Minute. Sie war in der Fleisch- und Fundamentauswahl und
wurde Reservejungkuhsiegerin.
Klemens Knöpfle von der Willmann-Knöpfle GbR aus T.-N.-Schwärzenbach
kann auf diese Kuh stolz sein
Sieben Kühe hatten zweimal abgekalbt.
Hier schälte sich die kompletteste Kuh der Schau heraus, die
Giodiantochter Dorle ebenfalls aus dem Betrieb Willmann- Knöpfle GbR.
Viermal Note 8 ließen aufhorchen.

Dorle war die kompletteste Schaukuh und
wurde Jungkuh-, Euter-, und Fundament-
siegerin, war in der Fleischauswahl und erhielt den Titel „Miss
Hochschwarzwald“.
Es freut sich Siegbert Willmann von der Willmann- Knöpfle GbR aus
T.-N.-Schwärzenbach
Die zweitplatzierte Zelli von Wolfgang
Ketterer hat Oleander zum Vater, die Euternote 8 war ihr Glanzpunkt bei
sonst guten Leistungszahlen.
In der Mittelalterabteilung war die
Raditochter Wirbi von der Jehle und Hermann GbR mit 126 GZW nicht zu
schlagen, sie kam zudem in die Fleisch- und Fundamentauswahl.

Sie siegte in der Mittelaltergruppe, die
Raditochter Wirbi mit 126 GZW.
Sie stammt aus der Zucht der Jehle und Hermann GbR aus Lenzkirch-Saig
Die Markgardtochter Rosi von
Schauneuling Franz-Xaver Eisele aus Lenzkirch-Saig erzielte den zweiten
Platz mit GZW 113. Mit ihrem tollen Euter fand sie sich auch in der
Euterauswahl wieder.

Diese Markgardtochter Rosi von
Franz-Xaver Eisele aus Lenzkirch-Saig
erzielte den Reservesieg in der Mittelalterabteilung
Eine tolle Truppe waren die neun Kühe,
die fünf bis zehnmal abgekalbt hatten. Über ein Viertel der Schaukühe
gehörten damit zu diesen langlebigen und damit wirtschaftlichen Kühen.
Der Sieg war Limba von Johannes Sigwarth in keinem Moment streitig zu
machen.

Die Gardiantochter und Testbullenmutter
von Piggar, Limba aus der Zucht
von Johannes Sigwarth, wurde Altkuh- und Reservefleischsiegerin.
Sie war auch in der Fundamentauswahl
Sie ist Mutter des Wartebullen Piggar,
der Siegerbulle der Schau in der Weißtannenhalle anno 2009 war sie und
kombiniert Leistung und Exterieur nahezu perfekt. Sie war auch in der
Euter- und Fleischauswahl zu sehen. Zweite wurde die Espadatochter
Wolga. Sie war die älteste Schaukuh mit zehn Kalbungen und zeigte sich
in bester Kondition. Züchter Albert Ketterer aus T.-N.- Oberaltenweg
zeigt sich stolz mit dieser coolen Dame.

71.080 kg Milch hat sie in ihrem Leben
gegeben, die Espadatochter Wolga.
Sie wirkt noch richtig frisch, war in der Fleischauswahl und wurde
Reservealtkuhsiegerin.
Züchter Albert Ketterer freut sich riesig darüber
Erwähnt werden muss die dritte in
dieser Runde, die Igeltochter Floki von Johannes Sigwarth. Der Milchwert
von 127 spricht für sich, ihr Euter ist sehr gut, was ihr fehlt ist
etwas Fleischfülle. Vor drei Jahren war sie Mittelaltersiegerin.
Wenn man auf einer Schau mit 33 Kühen
zehn in der Euter-, neun in der Fleisch- und sieben in der
Fundamentauswahl zeigen kann, dann sieht die Situation wirklich gut aus.
Euter- und Fundamentsieg ging an die Jungkuhsiegerin Dorle, einer
Klassekuh mit dem momentanen Spitzenvererber Giodian als Vater. Den
Euterreservesieg erzielte die Lesimtochter Lilli, die bereits siebenmal
abgekalbt hat. Sie gehört der Brugger- Schäfer Käskessele GbR in
Lenzkirch-Saig.

Sie holte sich den zweiten Platz von den
zehn besten Schaueutern, Lilli, eine Lesimtochter,
die bereits siebenmal abgekalbt hat. Sie gehört der Brugger-Schäfer
Käskessele GbR in Lenzkirch-Saig
Den zweiten Platz im Fundament machte
die Raditochter Wirbi von der Jehle und Hermann GbR.
Den Fleischsieg erzielte Lorle, eine
Giovannitochter von der Brugger- Schäfer Käskessele GbR. Sie hat einen
Milchwert von 116, das heißt Milch und Fleisch sind gut vereint.

Hier die Fleischsiegerin, die
Giovannitochter Lorle mit Milchwert 116 ist sie eine gute
Doppelnutzungskuh. Sie stammt vom Betrieb Brugger-Schäfer Käskessele GbR
in Lenzkirch-Saig
Noch mehr trifft das für Limba zu,
diese Gardiantochter von Johannes Sigwarth wurde Reservesiegerin mit
Milchwert 137.
Mit 71.080 kg Lebensleistung führte
die Espadatochter Wolga von Wolfgang Ketterer deutlich den Reigen der
Lebensleistungskühe an. Der Titel „Miss Hochschwarzwald“ wurde der
komplettesten Schaukuh, der Giodiantochter Dorle von der Willmann-
Knöpfle GbR zugesprochen.
Erfreulicherweise konnte auch ein
Jungzüchterwettbewerb stattfinden. Sechs Kinder präsentierten sich mit
vier Kälbern im Ring. Sie bewiesen Ihre Kenntnis in Abstammung und
Fütterung der Kälber und führten sie geschickt vor dem applaudierenden
Publikum.

Die Kinder der Familien Willmann aus
T.-N.-Schwärzenbach und Brugger
aus Lenzkirch-Saig präsentierten sich mit ihren Kälbern
Zusammenfassend kann gesagt werden,
dass die Schautiere eine gute bis sehr gute Qualität hatten und dass
gegenüber früher Fortschritte zu sehen waren. Mit der Anbindung an das
Sommerfest in Raitenbuch konnte die Vorderwälderrasse einem breiten
Publikum präsentiert werden.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

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Hinterwälderverbandsschau am 7. und 8. Mai 2011 in Utzenfeld
-
Herrliches Wetter, spannende Wettbewerbe, sehr gute
Besucherresonanz -
Am Samstag, den 7. Mai präsentierten
sich sieben Zuchtbullen und 81 Milchkühe aus 16 Betrieben bei herrlichem
Wetter den Preisrichtern und dem Publikum. Am Sonntag waren die Sieger
und Reservesieger vom Vortag, 20 Mutterkühe mit ihren Absetzern und 23
Jungzüchter mit ihrem Kälbern zu sehen. Die Zuchtbullen erhielten alle
einen 1. Staatspreis, bei den Milchkühen konnten 72 1. und nur neun 2.
Staatspreise vergeben werden und bei den Mutterkühen war das Verhältnis
14 1. und 6 2. Staatspreise.
Zu Beginn der Schau wurden 12
Einzelzüchtersammlungen bewertet und gereiht. Bei den kleinen Betrieben
siegte Manfred Schelshorn vor Siegfried Wasmer beide aus Bernau, bei den
großen Arnold Schelb aus dem Münstertal vor Hubert Schätzle aus Todtnau-
Präg. Den Gesamtsieg erreichte eindeutig Manfred Schelshorn mit seinen
beiden leistungsstarken Hamappatöchtern und der langlebigen
Napfabtochter vor der Betriebssammlung Siegfried Wasmer. Dritter wurde
Arnold Schelb aus dem Münstertal.

Die Betriebssammlung Manfred Schelshorn
war mit 23 Abkalbungen von keinem anderen der zwölf
im Wettbewerb stehenden Betriebe zu schlagen. Der Wanderpokal als Preis
steht zumindest für
die drei nächsten Jahre in Bernau
Erfreulicher Weise konnten sieben
Zuchtbullen ausgestellt werden. Vier Bullen konkurrierten in der Klasse
bis drei Jahre, drei in der älteren, zwischen drei und vier Jahren. Der
Agaburgsohn Agala aus der Zucht von Hubert Schätzle siegte mit seinem
Besitzer Klaus Kiefer aus Aitern in der ersten Gruppe vor Labefit I,
einem Labhanssohn aus der Zucht von Klaus Kiefer aus Aitern mit seinem
Halter Helmut Dietsche aus dem Münstertal.

Agala war von den sieben guten Bullen der
Beste. Er konnte die Bestnote 9
in der Bemuskelung erzielen, seine Mutter war auch auf der Schau und
verließ
das Feld als Reservemittelaltersiegerin. Klaus Kiefer aus Aitern stellte
den
Siegerbullen vor, gezüchtet wurde er von Hubert Schätzle aus
Todtnau-Präg
Auf dem dritten Platz rangierte Humfab
aus dem Betrieb von Hubert Schätzle, vor Silnap, den Benedikt Schmidt
aus Raich- Oberhäusern präsentierte. Bei den älteren siegte Silnaps, ein
Siltbensohn aus der Zucht von Richard Schneider aus dem Münstertal. Er
wurde stolz vorgestellt von Manfred Kuttler aus Raich- Hohenegg. In der
Größe lag er mit 145 cm im Widerrist als 3 1/3 jähriger Bursche über dem
Zuchtziel, 908 kg stellte er auf die Waage. 8 in Bemuskelung und 7 in
der Äußeren Erscheinung ließen ihn vor Labben gehen, der mit je 7
bewertet wurde. Klaus Kiefer aus Aitern heißt der Züchter des
Münstertäler Gemeindebullen, den Halter Emil Pfefferle vorführte. Der
dritte im Bunde war Agmel, ein Agahumsohn aus der Zucht von Fridolin
Wiesler aus Münstertal und vorgestellt von Manfred Schelshorn aus
Bernau. Er zeigte auch die Bemuskelungsnote 8. Den besten Fleischansatz
zeigte der Schausiegerbulle Agala, die Note 9 war eindeutig,
Reservesieger wurde Silnaps. Sechs Bullen erhielten die Bemuskelungsnote
7 und besser und belegen den rassetypisch guten Fleischansatz
Die Kühe wurden in 13 Ringen bewertet
und gereiht. Aus den 13 Ringsiegerinnen standen vier Kühe mit 6 und mehr
Kälbern in der Altkuhsiegerauswahl, vier Kühe mit drei und vier
Kalbungen in der Siegerauswahl mittel und 5 Kühe in der Auswahl zur
Jungkuhsiegerin. Insgesamt ist es sehr beachtlich, dass 26 Kühe mit 6
und mehr Abkalbungen auf der Schau waren, ein deutlicher Beweis für die
Langlebigkeit der Rasse. Altkuhsiegerin wurde die Napbentochter Gemsi
aus der Zucht von Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Mit 6 Kalbungen
präsentierte sie sich putzmunter und konnte Leistung, gutes Exterieur
und eine top Fruchtbarkeit mit 351 Tagen Zwischenkalbezeit sehr gut
miteinander verbinden.

Als Altkuhsiegerin nicht zu schlagen war
die Naxbentochter Gemsi mit Veronika Dietsche aus
Münstertal als Vorführerin. Ein Milchwert von 110 und eine sehr kurze
Zwischenkalbezeit
von 357 Tagen bei sechs Abkalbungen zeichnen sie aus
Den Reservesieg errang die
Benastochter Gusti von Siegfried Wasmer aus Bernau. Milchwert 110, gute
Inhaltsstoffe, 10 Abkalbungen mit 361 Tage Zwischenkalbezeit sprachen
für sie.

So können Kühe nach dem 10. Kalb aussehen
und den Reservesieg im Altkuhwettbewerb davon tragen:
Die bekannte Benastochter Gusti, voller Freude vorgeführt von Regina
Wasmer aus Bernau
Aus dem gleichen Betrieb stammt die
Siegerkuh mittel, die Fockartochter Gerda. Ihr Milchleistungspotential
ist mit Milchwert 120 hoch geschätzt, sie war auch in der Fleischauswahl
und wurde Reservesiegerin im Fundament. Den Jungkuhsieg trug die
Labfocktochter Gretli ebenfalls aus der Zucht von Siegfried Wasmer
davon.

Diese Labfocktochter Gretli aus dem
Betrieb Siegfried Wasmer aus Bernau
wurde mit zwei Abkalbungen, 329 Tage Zwischenkalbezeit und Milchwert 112
Jungkuhsiegerin
Reservesiegerin I wurde die
Stallkollegin Fichtel, eine Humflotochter mit Milchwert 111 und 2,21 kg
pro Minute Melkbarkeit. Der Reservesieg II wurde der Friedberttochter
Gemsi von Rudolf Matt zugesprochen. Zwei Reservesiegerinnen gab es, da
sie sich kaum unterschieden.

Aus der gezielten Anpaarung stammt diese
Friedberttochter Gemsi von Rudolf Matt
aus Aitern. Sie war im Misswettbewerb nicht zu schlagen und wurde
Reservesiegerin II bei den Jungkühen
Um den Eutersieg konkurrierten 15
Kühe, um Fundamentsieg 8 und um den Fleischsieg 10 Kühe. Beim besten
Euter war die Hansbobtochter Gigi von Züchter Hubert Schätzle, Todtnau
Präg mit ihren sieben Abkalbungen nicht zu schlagen. Sie tritt damit in
die Fußstapfen Ihrer Mutter Goldi, die bei der letzten Schau Siegerin
wurde.

Ohne lange Diskussionen wurde der
Hansbobtochter Gisi von Hubert Schätzle
aus Todtnau-Präg der Eutersieg zugesprochen. Ist das nicht schön
nachzuvollziehen, wenn man weiß, dass diese Kuh bereits siebenmal
abgekalbt hat
Reservesiegerin wurde die
Laustertochter Gitte vom Betrieb Arnold Schelb Münstertal. Gittes
Fundament war so klar und gut, dass sie diesen starken Wettbewerb auch
gewann. Den Reservesieg landete wie vor drei Jahren die Siegerkuh
mittel, die Fockartochter Gerda von Siegfried Wasmer aus Bernau.

An der Laustertochter Gitte aus dem
Betrieb Arnold Schelb kam keine
vorbei im Fundament, und im Euter erzielte sie den zweiten Platz
Den Fleischsieg errang eindeutig deren
Halbschwester Flörli vor zwei Kühen aus dem Betrieb Manfred Schelshorn
aus Bernau: Die Hamappatochter Sabine mit Milchwert 122 und die Jungkuh
Sarotti, eine Napfocktochter mit Milchwert 109.

Auch die Fleischsiegerauswahl war
eindeutig: Die Fockartochter Flörli vom
Betrieb Siegfried Wasmer aus Bernau gewann diesen Titel. Dass sie diese
Leistung auch mit einer guten Milchleistung zu kombinieren weiß, belegt
der Milchwert von 101 und der Eiweißgehalt von 3,77 %
Siegerin in der Kategorie beste
Fruchtbarkeit wurde die Florttochter Gerda von Hubert Schätzle aus
Todtnau- Präg. Auch sie ist eine Golditochter mit 15 Kalbungen. Mit 367
Zwischenkalbezeit und 29 Monate Erstkalbealter war sie die beste.
In der höchsten Lebensleistung war der
Benbärtochter Wera von Klaus Kiefer aus Aitern mit 58.398 kg Milchmenge
der Sieg nicht streitig zu machen.
Den höchsten Eiweißgehalt mit 3,99 %
hatte die Humälptochter Gruni von Rudolf Matt aus Aitern.
Zur Miss Hinterwälder wurde die
Friedberttochter Gemsi, ebenfalls aus der Zucht von Rudolf Matt gekürt.
Die Mehrzahl der befragten Zuschauer sah das übrigens auch so.
Abgerundet wurde der Wettkampf durch die Präsentation der fünf
vorgestellten Töchter und zwei Enkelinnen der Ausnahmekuh Goldi von
Hubert Schätzle Die Tiere zeigten deutlich den guten Trend in der
Euterform. Ihre sieben Bullenkälber fanden alle als Zuchtbullen ihren
Einsatz, der letzte wird auf dem Herbstmarkt erscheinen.

Fünf Töchter und zwei Enkelinnen der
bekannten Bentochter Goldi konnten am Ende der Schau
am Samstag als schöne Nachzucht gezeigt werden. Besonders die gute
Eutervererbung zog sich
wie ein roter Faden durch die Gruppe. Die Eutersiegerin gehört auch dazu
Am Sonntag, den 8. Mai 2011 war Tag
der Mütterkühe mit ihren Absetzern beziehungsweise der Jungzüchter mit
ihren Kälbern. 7 Mutterkühe mit weiblichen Absetzern und 13 Mutterkühe
mit männlichen Absetzern nahmen am Wettbewerb teil. 14 I. und 6 II.
Preise konnten vergeben werden. Die Tiere wurden in jeweils einem Ring
für männliche und weibliche Absetzer gerichtet. Bei den weiblichen
Tieren siegte Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschand. Hummel ist der Vater
der Mutterkuh Lona, die mit Ausnahme der Euterform sehr hoch bewertet
werden konnte. Das Kuhkalb mit Vater Labeno war 83 Tage alt und stellte
96 kg Gewicht auf die Waage, was sehr gute 1.189 g tägliche Zunahmen
bedeutet. Sein Fleischansatz konnte mit der zweitbesten Note 8
eintaxiert werden.

Die Hummeltochter Lona mit Ihrem
Agalikuhkalb war der erste Platz bei den Mutterkühen
mit weiblichen Kälbern nicht zu nehmen. Die Milchleistung der Mutter
kann gut am Kalb
abgelesen werden: 96 kg im Alter von 83 Tagen, das sind Zunahmen von
1.189 und die
Bemuskelung war sehr gut, nämlich Note 8. Ewald Kiefer aus Fröhnd-
Ittenschwand heißt der stolze Züchter
Zweiter wurde Andreas Preiser aus
Lenzkirch mit der Agafocktochter Agathe. Sie war im Exterieur nicht ganz
so gut wie die erste. Das 149 Tage alte Bennaschkuhkalb wog 163 kg. Dies
entspricht guten Zunahmen von 926 g pro Tag. Die Bemuskelung konnte mit
7 bewertet werden.
Bei den Mutterkühen mit Bullenkälbern
war die Spitze schnell gefunden: Die Mutterkuh Goldi, eine
Siltbentochter aus dem Betrieb Sieglinde Kunz- Gramespacher aus Tunau
mit ihrem Fockfosikalb. In Rahmen, Bemuskelung und Form erhielt Goldi
die Note 8, im Typ die 9 und im Skelett die Note 7. Lediglich im Euter
waren Wünsche offen, dies wird mit der Note 6 deutlich. Ihr Kalb wog 124
kg mit 64 Tagen, was hervorragenden Zunahmen von 1.546 g je Tag
entspricht. Die Note 8 beweist seinen sehr guten Fleischansatz.

Die Siltbentochter Goldi mit ihrem Kalb,
einem Fockfosisohn, gewann den
Mutterkuhwettbewerb der Abteilung Kühe mit Bullenkälbern. Goldi erhielt
als
eine der wenigen die Typnote 9 und je 8 in Rahmen, Bemuskelung und Form.
Toll entwickelt war ihr Kalb bei Fuß, es wog mit 64 Tagen 124 kg
Gewicht,
was täglichen Zunahmen von 1.546 g pro Tag entspricht. Die
Bemuskelungsnote
sehr gut, 8, zeigen an, was Hinterwälder in der Jugendentwicklung
leisten können.
Züchterin ist Sieglinde Kunz- Gramespacher aus Tunau
Auf dem zweiten Platz landete die
mittelrahmige Aridatochter Bellinda mit Ihrem Labefitkalb, das mit 52
Tagen 89 kg wog und auf 1.230 g tägliche Zunahmen kam. Viermal 7
lauteten die Noten für Rahmen, Bemuskelung, Form und Euter, je 8 in Typ
und Skelett zeichnen sie besonders aus. Alle Mutterkühe zeigten eine
deutlich bessere Bemuskelung als in der Vergangenheit, in der
Euterqualität zeigten sich hin und wieder Eutersitzschwächen.
Die vielen Tiere der Schau waren der
Anlass, den Röhrbeinumfang zu messen und dabei eine Note für das
Verhalten der Tiere beim Messen zu vergeben. Hintergrund ist der Begriff
„Feingliedrigkeit“ im Zuchtziel und Rückschlüsse auf einen höheren
Fleischanteil am Schlachtkörper. Erste Hinweise zeigen eine sehr geringe
Streuung um den Wert 17/18 cm. Positiv formuliert hat die Rasse einen
sehr guten Standard. Auch beim Verhalten ist ein deutlicher Trend in
Richtung „problemlos zu messen“ festzustellen.
Vor dem Mittagessen - natürlich mit
Fleisch vom Hinterwälderrind - zeigten 23 Jungzüchterkinder ihr Können
im Umgang mit einem von ihnen vorgestellten Kalb. Der Applaus der
zahlreichen Zuschauer war ihnen sicher.


Sehr gut wiederum war die Beteiligung der
Züchterkinder am Sonntag: 23 Kinder haben mit
Begeisterung mitgemacht, Fragen beantwortet und gezeigt, dass sie
intensiv das Vorführen geübt haben

Ramona Kuttler aus Raich hat sich etwas
Besonderes für ihr Kalb und sich einfallen lassen…..
Den Abschluss der Schau bildete die
Aufstellung der Siegertiere vom Vortag mit der Übergabe der
Hauptehrenpreise. Der Vorsitzende Hubert Schätzle konnte in seinem
Schlusswort auf eine erfolgreiche Schau zurückblicken und seinen
Kollegen und allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für ihren
Einsatz aussprechen.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

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Vorderwälderzuchtverein Brigach- Bregtal
präsentiert 50 Spitzentiere in Furtwangen-Schönenbach
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Vorderwälder zeigen sehr gute Qualitäten -
Am Sonntag, den 17. Oktober 2010 fand
einer der Höhepunkte im Vereinsleben statt, die staatlich geförderte
Schau von 47 Spitzenkühen und drei Zuchtbullen aus dreizehn Betrieben in
der Reithalle des Gfelldeibishofes in Furtwangen- Schönenbach. Beim
Auftrieb wurden die Tiere gewogen und die Widerristhöhe gemessen. Im
Schnitt über alle Alterklassen ereichten die Kühe 137,9 cm Widerrist und
633 kg Gewicht, damit lagen sie im gewünschten Zuchtziel. Vor drei
Jahren bei der letzten Schau waren die Kühe einen knappen Zentimeter
größer. Die Streuung lag zwischen 131 und 147 cm im Widerrist und
zwischen 494 und 837 kg im Gewicht.
Schauauftakt waren die
Einzelzüchtersammlungen mit drei Kühen pro Betrieb; neben den
Leistungsdaten sind die rassetypischen Exterieureigenschaften und die
Einheitlichkeit der Sammlungen Kriterien der Bewertung. Hier zeichnete
sich bereits ab, dass die Tierqualität ein bisher nie gekanntes Ausmaß
erreichen würde.
Acht Betriebe wetteiferten um den
Sieg. Eindeutiger Sieger wurde Stefan Weiss aus Schönwald, seine drei
Kühe, eine Gardian-, eine Ignaz- und eine Igkeentochter waren die
Einheitlichkeit in Perfektion. Den zweiten Platz erzielte Konrad Hermann
aus Gütenbach knapp vor Roland Fichter und vor Otmar Klausmann beide aus
St. Georgen- Oberkirnach und vor Klaus Riesle aus Gütenbach.
Anschließend kam der erste Höhepunkt
der Schau, die drei Bullen Piraldo, Girom und Rapamar. Zwischen Mai und
Dezember 2007 geboren, mit Gewichten von 930 bis 1084 kg und der
durchgängigen Bemuskelungsnote 8 wussten sie zu imponieren.
Charakterlich zeigten sie sich einwandfrei.

Eindeutiger Siegerbulle, Wartebulle
Piraldo im Besitz von Klaus Riesle, Gütenbach
gezüchtet von Hans- Georg Eble aus Glottertal- Föhrental. Mit je der
Note 8
für Bemuskelung und Äußerer Erscheinung ist er momentan einer der besten
Vorderwälderbullen
Die Entscheidung fiel recht schnell
zugunsten des jüngsten Piraldo, einem Pirassohn, der den
Besamungseinsatz durchlaufen hat und bei einem Teil der Kühe von Klaus
Riesle im Einsatz ist. Hans- Georg Eble aus dem Glottertal hat Piraldo
gezüchtet. Er wies ein nahezu perfektes Äußeres auf, so dass die
zweitbeste Note von 8 gerechtfertigt war. Platz zwei ging an Girom, den
ältesten und schwersten Bullen der Konkurrenz, den Gerhard Klausmann aus
St. Georgen- Stockburg vorstellte und der von Georg Wentz, St. Georgen-
Brigach gezüchtet wurde.

1084 kg Gewicht und die Bemuskelungsnote
8 bescherten dem Giodiansohn Girom
aus der Zucht von Georg Wentz aus St. Georgen- Brigach und dem Besitzer
Gerhard
Klausmann den Reservesieg bei den Bullen
Der zweite Testbulle Rapamar wies in
der Fesselung eine Schwäche auf, so dass er dritter wurde. Züchter und
Besitzer ist Wilhelm Müller aus St. Georgen- Langenschiltach. Alle drei
Bullen erzielten einen ersten Staatspreis, bei den 47 Kühen wurde nur in
drei Fällen ein II. Preis zuerkannt.
|
Siegertiere |
Name |
Gesamt-
zuchtwert |
Vater |
Besitzer |
|
Altkuhsiegerin |
Neandra |
129 |
Gustav |
Otmar Klausmann, Oberkirnach |
|
Reservealtkuhsiegerin
|
Gabriele |
115 |
Robert |
Konrad Hermann, Gütenbach |
|
Mittelaltsiegerin |
Barbara |
122 |
Ignaz |
Roland Fichter, Oberkirnach |
|
Mittelaltereservesiegerin |
Uli |
123 |
Raul |
Klaus Riesle, Gütenbach |
|
Jungkuhsiegerin |
Fredricke |
125 |
Igrob |
Konrad Hermann, Gütenbach |
|
Jungkuhreservesiegerin |
Bertel |
137 |
Gardian |
Stefan Weiss, Schönwald |
|
Eutersiegerin
|
Uli |
123 |
Raul |
Klaus Riesle, Gütenbach |
|
Euterreservesiegerin |
Fredricke |
125 |
Igrob |
Konrad Hermann, Gütenbach |
|
Fleischsiegerin |
Briska |
108 |
Igrosch |
Roland Fichter, Oberkirnach |
|
Fleisch Reserve |
Waldfee |
100 |
Marktor |
Manfred Nopper, Gütenbach |
|
Höchste Lebensleistung |
Nency |
97 |
Ignaz |
Hubert Thoma, Vöhrenbach |
|
Fundamentsiegerin |
Nency |
97 |
Ignaz |
Hubert Thoma, Vöhrenbach |
|
Fundamentreservesiegerin |
Neandra |
129 |
Gustav |
Otmar Klausmann, Oberkirnach |
|
Miss Bregtal |
Neandra |
129 |
Gustav |
Otmar Klausmann, Oberkirnach |
Der Jungkuhsieg war eindeutig: Die
Igrobtochter Fredricke von Konrad Hermann gab in den ersten 100 Tagen
über 3.100 kg Milch bei einen einwandfreien Exterieur, die Katalognummer
eins bestätigte sich voll.

Die Katalognummer 1, Fredrike, eine
Igrobtochter hatte es in sich: Mit einwandfreiem
Exterieur und eine gewaltigen 100- Tageleistung von 3.142 wurde sie
Jungkuhsiegerin
und Reservesiegerin in der Euterkonkurrenz. Konrad Hermann freut sich
darüber

Das ist die Jungkuhreservesiegerin und
Gadiantochter Bertel mit Stefan Weiss
aus Schönwald, sie war die dritte in der Siegersammlung
Auch beim Mittelaltersieg war der Fall
relativ schnell gelöst, an der Ignaztochter Barbara von Roland Fichter
aus Oberkirnach konnte keine vorbei marschieren.

Sie war die kompletteste Kuh, die
Ignaztochter Barbara aus der Zucht von
Roland Fichter aus Oberkirnach, deswegen wurde Sie Mittelaltersiegerin
und Miss Bregtal
Sie ist übrigens das erste Kalb der
Babett, die in der Altsiegerauswahl stand. Hier war höchste
Konzentration von Nöten. Denn, wenn man bedenkt, dass sich die
Testbullenmutter und Bad Cannstatt- Teilnehmerin Babett letztlich mit
dem undankbaren dritten Platz begnügen musste, so kann man sehen, was
los war. Die Neandra, eine Gustavtochter von Otmar Klausmann aus
Oberkirnach, die wegen Ihren Fundamentverletzungen nicht nach Bad
Cannstatt kommen konnte, überzeugte mit Ihrer Leistung von über 9.716 kg
und einwandfreiem Exterieur am meisten vor der Roberttochter Gabriele
von Konrad Hermann aus Gütenbach.

Sie ist die neue Stalltafelkuh, Neandra
von Otmar Klausmann aus Oberkirnach.
Mit Ihrer Leistung und ihrem Exterieur wurde sie Reservesiegerin im
Fundament,
Altkuhsiegerin und Miss Bregtal

Wenn alle Kuh nach sieben Abkalbungen so
aussehen wie die Reservealtkuhsiegerin
und Roberttochter Gabriele von Konrad Hermann aus Gütenbach, dann sind
wir zufrieden
Die Raultochter Uli von Klaus Riesle
aus Gütenbach hatte mit ihrem drei Abkalbungen das beste Euter, das
zweitbeste zeigte die Jungkuhsiegerin. Einsame Spitze im Fleisch war die
Igroschtochter Briska von Roland Fichter aus Oberkirnach vor der
Marktortochter Waldfee von Manfred Nopper aus Gütenbach. Der
Fundamentsieg war der schwersten und mit über 63.000 kg Lebensleistung
besten Kuh, der Ignaztochter Nency von Hubert Thoma aus Vöhrenbach nicht
zu nehmen.

Die Raultochter Uli von Klaus Riesle aus
Gütenbach wurde Eutersiegerin,
sie hatte dreimal abgekalbt

Sie wurde eindeutige Fleischsiegerin, die
Igroschtochter Briska von Roland Fichter aus Oberkirnach

10-mal gekalbt, schwerste Schaukuh,
höchste Lebensleistung und Fundamentsiegerin,
Nency, die Ignaztochter, die Hubert Thoma aus Vöhrenbach vorstellte

Auf dem zweiten Platz in der
Fleischsiegerauswahl landete die Marktortochter
Waldfee mit Madeleine Nopper aus Gütenbach
Auf dem zweiten Platz landete die
Neandra, die außerdem als Miss Bregtal in die Schaugeschichte des
Vereins eingehen wird. Sie ist im übrigens die Kuh, die die neue
Stalltafel ziert. Vor der Siegerehrung wurden die vier Giodiantöchter
und Girom aus dem Betrieb Gerhard Klausmann gezeigt und vom jungen
Betriebsleiter besprochen. Er hob unter anderem die gewaltige Persistenz
der Tochter hervor, sein Persistenzuchtwert liegt bei 117. Er wurde
aktuell in die Besamungsempfehlung genommen. Giodian war vor drei Jahren
Siegerbulle an gleicher Stelle.

Sarotti, eine Ignaztochter
mit 122 Gesamtzuchtwert von
Stefan Weiss aus Schönwald war in der Jungkuh- und
Euterauswahl sowie eine der drei Kühe der Siegersammlung
|

Auch die Igkeentochter Brezel
von Stefan Weiss aus
Schönwald kämpfte um den Jungkuhsieg und war auch bei
der Siegersammlung dabei |
Betrachtet man die Abstammungen der
Siegertiere, so fällt auf, dass mehr Variation als vor drei Jahren
vorhanden ist, damals waren Gardiantiere führend. Ignaz, der erste Bulle
der Blutauffrischung, bringt nach wie vor prächtige Tiere. Die Qualität
der Tiere kommt auch gut zum Ausdruck, wenn man die Anzahl Tiere in der
Auswahl zum Euter-, Fleisch- und Fundamentsieg anschaut: Acht Kühe
standen in der Euterauswahl, sechs in der Fleisch- und sage und schreibe
dreizehn in der Fundamentauswahl. Das war vor drei Jahren anders,
sicherlich haben der lange Weidegang – vor drei Jahren wurde die Schau
vor Weidebeginn Ende April durchgeführt- , aber auch die
Selektionsmaßnahmen ihre Früchte gezeigt.
Die Teilnehmer der Schau waren sich
einig, dass man eine beeindruckende Schau hatte erleben dürfen.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

Vorderwälderschau am 26. September
2010 in Schopfheim-Gersbach
anlässlich des traditionellen Weideabtriebsfestes
- Wanni wird
zum zweiten Mal Miss Gersbach -
Am Sonntag, den 26. September 2010
präsentierten sich im Rahmen des traditionellen Schopfheim-
Gersbacher Weideabtriebsfestes fünf Zuchtbullen und 41 Milchkühe aus
acht Zuchtbetrieben des Vorderwälderzuchtvereins Südlicher
Schwarzwald e.V. den zahlreichen Zuschauern. Alle acht Betriebe
nahmen auch am Züchtersammlungswettbewerb teil. Der Sieg ging wie
vor drei Jahren an den Betrieb Dreher Schlageter GbR aus Sallneck
mit seinen drei Oleandertöchtern vor den drei besten Kühen von
Reinhold Deiss aus Schopfheim-Gersbach.
Erfreulicherweise konnten fünf
Bullen gezeigt werden. Dies ist gut so, denn etwa 50 % der
Vorderwälderkälber stammen bei den Vorderwäldern aus dem
Natursprung. Mit Ausnahme der Hinterwälder sieht man bei den anderen
Milchrassen kaum männliche Tiere mehr.
Siegerbulle wurde der Gipadasohn
Gigar, ein kalibriger Bursche, der mit je 6 in Bemuskelung und
Äußerer Erscheinung eintaxiert wurde. Mit 2 Jahren und 5 Monaten maß
er 155 cm im Widerrist und wog 722 kg. Gezüchtet wurde er von
Manfred Nopper aus Gütenbach, Besitzer ist Bernd Marterer aus
Fröhnd.

Sehr frohwüchsig zeigte sich der
Siegerbulle Gigar, ein Gipadasohn aus einer Gardiantochter
von Manfred Nopper gezüchtet und vom Besitzer Bernd Marterer aus
Fröhnd vorgestellt
Den Reservesieg erzielte Pirpir,
der auch mit je 6 bewertet wurde aus der Zucht von Konrad Hermann
aus Gütenbach. Thomas Huber aus Görwihl stellte diesen harmonischen
Burschen vor.
Die drei älteren Bullen zeigten
Schwächen im Fundament und konnten deswegen nur einen zweiten Preis
erringen.
Die Siegerkühe verteilen sich auf
sechs Betriebe. Sechsmal waren die Kühe der Dreher Schageter GbR aus
Sallneck siegreich und fünfmal standen Kühe aus dem Betrieb Reinhold
Deiss aus Gersbach auf dem Treppchen.
Beachtenswert ist die Jungkuh- und
Eutersiegerin Larissa, eine Ignaztochter, die mit 25,1 kg Milch
eingesetzt hat. Der Euterreservesieg ging an Lana von Heinrich
Brunner aus Wies, eine gute Leistung für fünf Abkalbungen.

Larissa, eine Ignaztochter, war weder
im Euter, noch als Jungkuhsiegerin zu schlagen.
Züchter Reinhold Deiss freut sich sichtlich darüber
Züchterisch interessant war die
Giodiantochter Anke von Reingold Deiss aus Gersbach, denn Giodian
ist als neuer Bulle in die Besamung gekommen. Sie wurde
Reservesiegerin sowohl in der Kategorie Jungkuh als auch Fleisch.
Als weitere Jungkuhreservesiegerin wurde die Oleandertochter Sarina
von Lothar Ebner herausgestellt, der man ansieht wie leistungsbereit
sie ist.
Den Fleischsieg landete Sofie aus
dem Betrieb Thomas Huber. Der Fundamtsieg wurde der Kabinettochter
Gerdi von Rolf Eichin, Zell- Gresgen zugesprochen. Reservesiegerin
wurde die mittelrahmige Raditochter Randi aus der Zucht der Dreher-
Schlageter GbR, Sallneck. Aus dem gleichen Betrieb stammt die
Mittelaltersiegerin Zara, eine Ottgartochter aus dem Testeinsatz mit
Milchwert 127 vor der Igortochter Schnepfe von Lothar Ebner aus
Höchenschwand- Unterweschnegg. Aus dem gleichen Betrieb kommt die
Kuh mit der höchsten Lebensleistung, die Feldtosttochter Monika.
Über 82.000 kg Milch ist keine Alltäglichkeit.
Last not least ging der Titel Miss
Gersbach an die Oleandertochter Wanni aus dem Betrieb Dreher
Schlageter GbR aus Sallneck. Damit konnte sie Ihren Sieg von vor
drei Jahren wiederholen.

Sie war die perfekteste Kuh mit ihren
fünf Abkalbungen, die Oleandertochter Wanni,
deswegen wurde Sie zur Miss Gersbach gekürt
Immerhin sieben der 41
ausgestellten Kühe hatten 5 und mehr Kalbungen aufzuweisen, ein
Beleg des überdurchschnittlichen Alters der Vorderwälderrasse. Die
Kühe maßen im Schnitt 136 cm Widerristhöhe (von 128 bis 141 cm) und
wogen 601 kg Gewicht (von 447 bis 746 kg). Damit stimmen die Zahlen
recht gut mit dem Zuchtziel überein.
29 erste und 17 zweite Staatspreise
sind Ausdruck einer guten Tierqualität. Das Verhältnis ist gegenüber
1997 besser geworden. Spannend war wiederum die Auswahl der Euter-,
Fundament-, und Fleischsiegerin: Jeweils vier Kühe standen fürs beste
Fundament und den Fleischsieg und sieben fürs beste Euter in der
Endrunde.
Schopfheim-Gersbach war eine Reise
wert, besonders hervorzuheben ist die Anbindung der Schau an das
Weideabtriebsfest, so dass die Zuchtergebnisse einem breiten Publikum
präsentiert werden konnten.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

|
Grünes Klassenzimmer
„Schwarzwälder Füchse und Vorderwälderrinder“
auf der Landesgartenschau 2010
Auf die Frage an Grundschüler, was denn
das Grüne Klassenzimmer sei, kommt überraschend oft die Aussage: „Ein
Klassenzimmer, das grün angemalt ist“. Nun, das regelt sich schnell wie
von selbst, nachdem die Schüler bepackt mit Rucksäcken am Treffpunkt
abgeholt werden und nach etwa zwölf Minuten am Ziel angekommen sind. Das
Ziel ist die Weidefläche Richtung Neckarquelle, auf denen die
gefährdeten Rassen Schwarzwälder Fuchs und Vorderwälderrind live zu
sehen sind.Zunächst wird
vermittelt, wieso beide Rassen gefährdet sind. Auch hier kommen
überraschende Antworten, die Auswirkung sind, aber nicht der Grund:
„Weil sie keine Kinder mehr bekamen“. Wenn dann aber bei den Pferden der
Lehrer versucht, Traktorengeräusche von sich zu geben, dann fällt dem
einen oder anderen ein, dass der Bauer die Arbeit auf den Höfen mit dem
Traktor schneller und besser erledigen konnte.
Der zweite Schritt ist die
Vermittlung, dass Grünlandstandorte und deren Aufwuchs nur über
Wiederkäuer und Pferde genutzt werden kann, wohingegen Schweine und
Hühner in der Nahrungsaufnahme mit dem Menschen konkurrieren. Dadurch
halten Rinder und Pferde die Landschaft offen. Dann wird erklärt, dass
Vorderwälderrind wie Schwarzwälder Fuchs nicht zu groß und zu schwer
gezüchtet werden dürfen, weil sie sonst nicht die steilen Weideflächen
beweiden könnten, ohne Erosionen hervorzurufen. Hochinteressante
Aussagen gibt es auf die Frage, warum die Pferde in Kalt-, Warm und
Vollblüter eingeteilt werden…
Dann werden die Nutzungsrichtungen der
Schwarzwälder Fuchses erläutert, vor allen Dingen das Kutschenfahren,
das Voltigieren und in kleinem Umfang die Arbeit im Wald. Die Schüler
lernen auch, dass der Schwarzwälder stark nachgefragt ist in ganz
Deutschland und dass Pferde mich schwarzem Fell und weißem Behang am
begehrtesten sind. Dann geht es zu den Rindviechern. Als Übergang wird
ein Wettmelken am Gummieuter durchgeführt, in Zweiergruppen eine Minute
lang. Es ist sehr schwer für die Kinder, vor allem für die
Drittklässler: Zwischen 20 und 105 ml schafften sie, die Viertklässler
zwischen 75 und 220 ml, die Lehrerinnen so um die 300 ml und zum Schluss
muss auch der Unterrichtende ran, der einhalb Liter Becher überläuft
beim Messen jedes Mal sehr deutlich.
Dass Kühe mindestens mit 2 Liter in
der Minute ihre Milch hergeben müssen, kann so eindrücklich erspürt
werden. Interessant war, dass eine Klasse eine Wiederholung wollte und
eine andere einen Einzelwettbewerb machen wollte. Nach dieser
körperlichen Betätigung dürfen die Kinder, die das möchten auf die
Weide. Dabei kommt es zu Kontakten mit den Tieren und die Kinder
erleben, dass gerade die beiden Jungtiere neugierig sind und gerne ihnen
zugereichtes Futter aufnehmen.
„Wer melkt denn hier die Kühe“ wird
gefragt und kaum jemand kommt darauf, dass das die beiden Jungtiere
übernehmen. Hier ist die Nutzungsrichtung Mutterkuhhaltung ausgestellt.
Er wird erläutert, dass das wesentlich weniger Arbeit macht als
Milchkühe. Außerdem ist die Mutterkuhhaltung in Deutschland eine junge
Haltungsform, mit ihr kann der Bauer seine Landwirtschaft im Nebenerwerb
führen und seine Grünlandflächen trotzdem nebenher bewirtschaften.
Nachdem kurz die wichtigen Merkmale
beim Rind und bei den Vorderwäldern erläutert wurden, wird zum Abschluss
noch mal etwas Praktisches angeboten und die Kinder in Staunen versetzt.
In Gläser kommt etwas frische Schlagsahne, bei verschlossenem Deckel
schütteln die Kinder und sie schütteln bis aus der Schlagsahne Butter
und Buttermilch geworden ist.

Zum Schluss der Stunde war
Sahneschütteln in Gläsern an der Reihe, eine tolles Erlebnis,
als daraus endlich Butter wurde, die aufs Brot gestrichen verzehrt
werden durfte
Anschließend kann der so hergestellte
Butter aufs Brot gestrichen und genüsslich verkostet werden. So haben
die Schüler etwas erfahren dürfen mit mehreren Sinnen, was sich ja
bekanntlich am meisten einprägt. Nach ca. 90 Minuten ziehen die Klassen
weiter, meistens zum weiteren Verweilen auf der Gartenschau.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

|
Vorderwälderschau
des Bezirksvereins Dreisam-Elztal
ein Publikumsmagnet (11.10.2009)
38 Tiere stellen
sich spannenden Wettbewerben -
Jungzüchter reihen gekonnt mit
Vor einer großen Zuschauerkulisse
gaben sich 35 Kühe und 3 Zuchtbullen aus 12 Betrieben ein Stelldichein
in der Weißtannenhalle St. Märgen zur Bezirksschau am 11. Oktober 2009.
In einem Ring wurden die Tiere bewertet und gereiht und die Siegertiere
ermittelt. Wie traditionell üblich, wurden zu Beginn die drei besten
Kühe je Betrieb als Züchtersammlung durchgemustert. Fünf Betriebe
beteiligten sich an diesem interessanten Wettbewerb. Es siegte eindeutig
der Betrieb Hans- Georg Eble aus dem Glottertal mit seinen einheitlichen
mittelrahmigen und langlebigen Kühen (19 Abkalbungen) aus seiner
bekannten D- Linie. Auf dem zweiten Platz landete die Sammlung von
Konrad Schwär aus St. Peter mit einer Markgard, Ignaz und Raditochter.
Als weitere Betriebe beteiligten sich Bernd Hertenstein aus Gutach-
Siegelau, Josef Nopper aus Gutach- Oberspitzenbach und Markus Scherer
aus St. Peter.
Bei den drei Bullen hatte eindeutig
der Pigas-Sohn Pigar die Nase vorne. Neben seinem leistungsstarken
Pedigree überzeugte er im Exterieur mit der Bestnote 9 in der
Bemuskelung und 7 in der Äußeren Erscheinung.

Eindeutiger Siegerbulle wurde der
Wartebulle Pigar aus dem Betrieb Konrad
Schwär aus St. Peter. Bei ihm ist neben einen Spitzenpedigree die Doppel-
nutzung sehr gut verankert. Willi Schär führte Pigar vor
Er steht als Wartebulle bei Konrad
Schwär in St. Peter, gezüchtet hat ihn Walter Sigwarth aus Lenzkirch-
Saig. Den Reservesieg landete ein weiterer Wartebulle, der Gissy- Sohn
Gisgardian. Er wurde mit 7 in der Bemuskelung und mit 5 in der Äußeren
Erscheinung eintaxiert. Seine Mutter Debora stammt aus der Zucht von
Hans- Georg Eble und war auch auf der Schau ausgestellt. Besitzer von
Gisgardian ist Wendelin Schwär aus St. Märgen. Matin Hummel
komplettierte das Trio mit dem Maresp- Sohn Maregar aus der Zucht von
Reinhold Deiss aus Schopfheim Gersbach.
Anschließend wurden aus den 8 Kuhklassen
nachfolgende Siegerkühe ausgewählt.
|
Siegerkühe |
Name |
Milchwert |
Vater |
Besitzer |
|
Altkuhsiegerin |
Desiree |
139 |
Gardian |
Hans- Georg Eble, Glottertal-
Föhrental |
|
Reserve alt |
Lotte |
119 |
Piras |
Markus Scherer, St. Peter |
|
Jungkuhsiegerin |
Elke |
1 PM 25,8 |
Maresp |
Josef Nopper,
Gutach-Oberspitzenbach |
|
Jungkuhs.-Reserve |
Edwina |
124 |
Pigas |
Markus Scherer, St. Peter |
|
Eutersiegerin
|
Elke |
1. PM 25,8 |
Maresp |
Josef Nopper,
Gutach-Oberspitzenbach |
|
Eutersieg- Reserve |
Sabine |
113 |
Ignaz |
Konrad Schwär, St. Peter |
|
Fleischsiegerin |
Lisa |
2 PM 17,2 |
Mackdian |
Bernd Hertenstein, Gutach-
Siegelau |
|
Fleischsiegerin- Res. |
Agenda |
117 |
Markgard |
Konrad Schwär, St. Peter |
|
Fundamentsiegerin |
Garant |
112 |
Radi |
Konrad Schwär, St. Peter |
|
Fundamentreserve |
Gerda |
111 |
Ignaz |
Bernd Hertenstein, Gutach-
Siegelau |
|
Höchster Eiweißgehalt |
Fiona |
115 |
Marsett |
Andreas Steiert, Freiburg-
Kappel |
|
Höchste Lebensl. |
Eva |
105 |
Topler |
Andreas Steiert, Freiburg-
Kappel |
|
Junior
Miss |
Elke |
1 PM 25,8 |
Maresp |
Josef Nopper,
Gutach-Oberspitzenbach |
|
Miss St.
Märgen |
Gerda |
111 |
Ignaz |
Bernd Hertenstein, Gutach-
Siegelau |
Es wurden 34 I. und nur 4 II.
Staatspreise vergeben, ein Zeichen, dass die Qualität der Tiere und ihre
Leistungen zu gefallen wussten. In den Maßen und Gewichten zeigten die
meisten Tiere die vom Zuchtziel gewünschten Werte. Bei der Kategorie
bestes Euter standen sieben Kühe, bestes Fundament zehn und bester
Fleischansatz sieben Kühe zur Auswahl. Dies zeigt, dass die Qualität der
Tiere breit verankert war. Acht ausgestellte Kühe hatten fünf und mehr
Kalbungen, damit ist dieser Anteil gegenüber der letzten Schau
erfreulicher Weise größer geworden.
|

Züchter Josef Nopper glänzte mit
der Euter- und
Jungkuhsiegerin Elke, einer Maresp-Tochter
mit 25,8 kg Einsatzleistung |

Sie wusste zu gefallen, Desiree,
mit acht Abkalbungen
und guter Fruchtbarkeit mit 356 Tagen
Zwischen-
kalbezeit. Junior Tobias Eble
vom Glottertal ist stolz auf
sie. Der Testbulle Gerian stammt
von Desiree ab |
|

Die Ignaztochter Gerda von Bernd
Hertenstein aus Gutach-
Siegelau wurde „Miss St. Märgen“. Neben dem Reservesieg
im Fundament war sie auch in der Auswahl bestes
Euter und bester Fleischansatz |

Die Pigastochter Edwina aus der
Zucht von Markus
Scherer aus St. Peter wurde Reservejungkuhsiegerin.
Sie ist eine typische Tochter des aktuellen Besamungs-
bullen Pigas: Milchbetont, tiefrippig, gutes Fundament
und gute Euter |

Auch eine fast perfekte Kuh, die
Pirastochter Lotte von Markus Scherer
aus St. Peter. Piras ist nach wie vor der Eiweißvererber der
Vorderwälderzucht |

Meisterten ihre Aufgabe,
unabhängig von der Jury die beste Kuh auszuwählen, mit Bravour,
die neun
JungzüchterInnen unter der Leitung von
Leistungsinspektorin Michaela Reinhart |
Die Jungzüchter suchten sich in jedem
Ring vor der offiziellen Reihung ihre beste Kuh aus. Interessant war,
dass sie sich am Schluß für die Jungkuh- und Eutersiegerin Elke als ihre
Junior Miss entschieden.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

|
Vorderwälderbezirksschau des Vereins Kinzigtal e.V.
in Gutach im Kinzigtal
Tolle Tiere, viel
Prominenz, sehr guter Zuschauerzuspruch
31 Zuchtkühe und drei Zuchtbullen
konnten anlässlich der Land- und Forstwirtschaftsausstellung in Gutach
in Kinzigtal präsentiert werden. Die Anbindung der Schau an diese
Ausstellung war eine Bombensache, weil sich dadurch sehr viele Zuschauer
ein Bild vom Rassestandard im Zuchtverein Kinzigtal machen konnten.
Es war ein herrlicher Anblick, wie die
Tiere in einer Reihe am Seilwindendrahtseil angebunden waren. Nach der
Tiersegnung und der kurzen Besprechung der Rasse durch den Zuchtleiter
vor dem Publikum, worunter unter anderen auch der Regierungspräsident
Julian Würtenberger, der Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder, der
BLHV- Präsident Werner Räpple und die Bürgermeister der Region weilten,
begann die Schau traditionell mit der Auswahl der besten
Einzelzüchtersammlung. Sechs Betriebe machten mit Ihren jeweils drei
Kühen mit.
Als eindeutiger Sieger verließ der
Betrieb Karl Fix aus Mühlenbach den Platz, weil neben der Leistung auch
das Exterieur seiner Kühe hervorragend war. Der zweite Platz war heiß
umkämpft, letztlich siegte Augustin Neumaier vor Franz Buchholz und
Hermann Schmider, alle drei stammen ebenfalls aus Mühlenbach.
Erfreulicher Weise konnten drei
Zuchtbullen präsentiert werden, die beiden Wartebullen Giogel und
Olefelk und der Natursprungbulle Giofeld. Hervorragend zeigten sich die
beiden Giovannisöhne, der Oleandersohn war 2 ½ jährig in einem
Lebensabschnitt, in dem Bullen durch schnelles Wachstum nicht ganz so
schön aussehen.

Michael Müller aus Mühlenbach mit dem
Siegerbullen Giogel, einem herrlichen 2 ¾ jährigen
Wartebullen mit Giovanni zum Vater. Giogelzüchter ist Andreas Steiert
ais Freiburg-Kappel,
Besitzer der BHR Mühlenbach
Dadurch fiel die Entscheidung für
Giogel als Sieger- und Giofeld als Reservesiegerbulle aufgrund der
besseren Abstammung eindeutig aus. Giogel erhielt die Bewertung 8 in
Bemuskelung und 7 in der Äußeren Escheinung, wurde von Andreas Steiert
gezüchtet, gehört dem Bullenhaltungsring Mühlenbach und ist bei Michael
Müller aufgestellt. Giofeld, mit 6 in Bemuskelung und 8 in der Äußeren
Erscheinung eintaxiert, stammt aus der Zucht von Bernd Blum aus Elzach-
Oberprechtal, gehört der Stadt Haslach und wurde von Hermann Breig
vorgeführt.

In der Äußeren Erscheinung der beste,
Giovannisohn Giofeld mit Bullenhalter Hermann Braig aus
Haslach-Bollenbach. Besitzerin ist die Stadt Haslach, Züchter Bernd Blum
aus Elzach-Oberprechtal
Danach wurden die Kühe - in sieben
Klassen unterteilt nach Kälberzahl und laktierend oder tragend -
bewertet und gereiht. Erfreulicher Weise übernahm der Züchtervertreter
im Ring, Klaus Riesle abwechselnd mit dem Zuchtleiter die Kommentierung.
Die Qualität der Kühe war hervorragend, bis auf einen II. Staatspreis
wurden nur I. Preise vergeben.
Die Siegerkühe sind in der Tabelle
dargestellt:
|
Siegertiere |
Name |
Milch-wert |
Vater |
Besitzer |
|
Altkuhsiegerin |
Celin |
140 |
Gardian |
Karl Fix, Mühlenbach |
|
Reserve alt |
Cora |
136 |
Pilau |
Karl Fix, Mühlenbach |
|
Jungkuhsiegerin |
Frieda |
120 |
Marksee |
Franz Hansmann, Mühlenbach |
|
Jungkuhreserve |
Sonja |
121 |
Ignaz |
Franz Buchholz, Mühlenbach |
|
Eutersiegerin
|
Sonja |
121 |
Ignaz |
Franz Buchholz, Mühlenbach |
|
Eutersieg- Reserve |
Gunda |
115 |
Igel |
Hermann Schmider, Mühlenbach |
|
Fleischsiegerin |
Flora |
107 |
Rikaru |
Augustin Neumaier, Mühlenbach |
|
Fleischreserve |
Waldfee |
107 |
Rackpa |
Klaus Duffner, Haslach |
|
Fundamentsiegerin |
Nicki |
111 |
Räuber |
Rudolf Griessbaum, Mühlenbach |
|
Fundamentreserve |
Jasmin |
118 |
Ricky |
Markus Müller, Mühlenbach |
|
Höchster
Eiweißgehalt |
Walburga |
117 |
Piras |
Klaus Duffner, Haslach |
|
Höchste Lebensleistung |
Geraldine |
114 |
Brac |
Karl Fix, Mühlenbach |
|
Miss Kinzigtal |
Cora |
136 |
Pilau |
Karl Fix, Mühlenbach |
Jeweils 5 Kühe kämpften um den Jung-
und Altkuhsieg, wobei die Gruppen sehr einheitlich waren. Die
Gardiantochter Celin von Karl Fix mit ihren 8 Abkalbungen schälte sich
als würdige Altkuhsiegerin vor ihrer Tochter Cora heraus, die von Pilau
abstammt, dessen Sohn Pigas demnächst in den Zweiteinsatz gelangt.
Bei den Jungkühen stand neben
Töchtern, deren Väter im Zweiteinsatz waren, die Ignachytochter Sonja
von Hermann Schmider aus Mühlenbach.

Ignachytochter Sonja von Hermann
Schmider, Mühlenbach wusste mit 4.563 kg Milch
in 200 Tagen zu überzeugen, Ignachy steht in der Diskussion um den
Wiedereinsatz
Sie hat mit 28
Monaten erstmals abgekalbt und in 200 Tagen stolze 4.563 kg Mich bei
3,20 kg pro Minute Melkbarkeit erreicht. Eine leichte Fesselschwäche
hinderte sie am Jungkuhsieg. Ihr Vater steht in der Diskussion um seinen
baldigen Zweiteinsatz.

Franz Hansmann freut sich über den
Jungkuhsieg seiner Marksee-Tochter Frieda.
Sie war auch in der Euter- und Fundamentauswahl
Bei der Fleischsiegerauswahl standen
nur zwei Kühe in Konkurrenz, die Rikarutochter Flora von Augustin
Neumaier bestach mit der Bestnote 9 und 800 kg Gewicht im hochtragenden
Zustand. Dass Milch und Fleisch kombinierbar sind, beweist sie, denn sie
erreichte im 3,8 jährigen Schnitt exakt 7.300 kg Milch und Milchwert 107
mit 5 Abkalbungen. Ein, aber nur scheinbarer Nachteil der Herbstschauen
ist, dass durch den Weidegang die Kühe eher unterkonditioniert sind und
deswegen die Auswahl der besten Fleischkühe so mager ist.

Eindeutige Fleischsiegerin wurde mit der
Bestnote 9 die Rikaru Tochter Flora von Augustin
Neumaier aus Mühlenbach. Mit 7.300 kg Milch im 3,8 jährigen Schnitt
beweist sie die
Kombinierbarkeit von Milch mit Fleisch

Fleischreservesiegerin Waldfee mit Klaus
Duffner aus Haslach war ebenfalls sowohl
und der Euter- als auch in der Fundamentauswahl
Ganz anders sah es bei der Fundament-
und Euterauswahl aus: Neun Kühe in der Euter- und sage und schreibe 11
in der Fundamentkonkurrenz waren beeindruckend. Das Preisgericht musste
sich gewaltig anstrengen, um schließlich zu dem oben genannten Ergebnis
zu kommen.

Die Ignaztochter Sonja von Franz Buchholz
aus Mühlenbach zeigte das ausgewogenste Euter
und wurde Eutersiegerin. Sie wurde auch Reservejungkuhsiegerin
Die Zuschauer wurden per Interview mit
einbezogen und um Ihre Meinung gebeten, dies machte die Siegerauswahl
zusätzlich spannend. Ein zufällig anwesender Schweizer Landsmann erwies
sich dabei als profunder Rinderexperte, aber auch die einheimischen
Züchter gaben fundierte Aussagen ab. Schön, und nicht zufällig war, dass
eine Pirastochter den Sieg im höchsten Eiweißgehalt davon trug, 3,96 %
erreichte die von Klaus Duffner, Haslach gezüchtete Walburga.

Zuchtleiter Dr. Franz Maus ließ es sich
nicht nehmen, bei der Siegertierauswahl die
Experten am Ring um ihre Meinung zu befragen. Manche, wie hier die
Senioren Buchholz
und Hansmann, erklärten sich als befangen, weil Ihre Söhne mit
Spitzenkühen im Ring
waren, ansonsten gab es gut fundierte Aussagen
Nicht unerwähnt bleiben darf die Kuh
mit der höchsten Lebensleistung, die Bractochter Geraldine, die neun Mal
abgekalbt noch ein sehr gutes Euter hat, aus dem bis dato über 60.000 kg
Milch geflossen sind. Überhaupt erfreulich ist die Tatsache, dass sieben
Kühe fünf bis neun Abkalbungen aufwiesen, ein Hinweis auf die bessere
Langlebigkeit der Rasse gegenüber den Hauptrassen.

Durch dieses gute Euter der Brac- Tochter
Geraldine sind bereits über 60.000 kg Milch geflossen

Gardian- Tochter Celin, Milchwert 140,
achtmal abgekalbt, in Euter- und Fundamentauswahl,
wurde eindeutige Altkuhsiegerin.
Geführt wird Sie von der Tochter des Betriebes Karl Fix aus Mühlenbach
Ein schöner Schlussring mit Kränzen
geschmückten Siegertieren und der Übergabe der Hauptpreise beendete
diese Klasseschau mit enormer Publikumswirksamkeit.

Pilautochter Cora mit Züchter Karl Fix
aus Mühlenbach wurde zur Miss Kinzigtal gekürt.
Sie ist eine Celin-Tochter. Pigas, ein väterlicher Halbbruder, kommt
demnächst in den Zweiteinsatz
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

|
Vorderwälderschau
des Bezirksvereins Hochschwarzwald
beim 4. Hochschwarzwälder Milchfest
in Grafenhausen- Dürrenbühl
-
Kleine, feine Schau vor zahlreichem Publikum -
Bei der Bezirksschau anlässlich des 4.
Hochschwarzwälder Milchfestes wurden 24 Kühe aus 9 Betrieben
präsentiert, 17 erste und 7 zweite Preise und für die älteste Kuh einen
I. Verbandspreis belegen die gute Qualität der ausgestellten Tiere.
Drei Betriebe stellten sich dem
Einzelzüchterwettbewerb. Lothar Ebner aus Unterweschnegg siegte aufgrund
der guten Euterqualitäten und der hohen Leistungsfähigkeit seiner
Sammlung, auf dem zweiten Platz landeten die Kühe von der Willmann-
Knöpfle GbR in T.-N.- Schwärzenbach und der dritte Platz ging an die
Brugger- Schäfer Käskessele GbR aus Lenzkirch- Saig.
Es wurden nur vier Jungkühe gezeigt,
es siegte im „Milchduo“ die Giovannitochter Sofia von Lothar Ebner aus
Unterweschnegg und im „Tragendduo“ die Igeltochter Vroni von Manfred
Feser aus Lenzkirch- Raitenbuch. Ein Spitzenring waren die fünf Kühe mit
2 Abkalbungen in Milch. Hier siegte die Ottgartochter Sabine aus der
Zucht von Stefan Weiss aus Schönwald und vorgestellt vom Besitzer
Hermann Löffler aus T.-N.- Jostal. Mit sehr guter Melkbarkeit und einem
Spitzeneuter bei ähnlichen Milchwerten der Konkurrentinnen führte an ihr
kein Weg vorbei.
Zweitplatziert wurde die Germantochter
Martina von Lothar Ebner aus Unterweschnegg, auch sei hatte ein
Spitzeneuter, war im Gewicht an der Zuchtzielobergrenze und im
Fesselbereich nicht ganz so gut wie die Siegerin. Bei den mit 2
Abkalbungen tragenden Kühen siegte mit Dani wiederum eine Igeltochter
aus dem Betrieb Jehle- Hermann GbR aus Lenzkirch- Saig, wie die
zweitplatzierte Geroldltochter Karla von der Willmann- Knöpfle GbR wurde
sie in die Fundament- und Fleischauswahl ausgewählt.

Sehr leistungsbereit zeigte sich die
Jungkuhreservesiegerin, die Igeltochter
Flocki von Walter Sigwarth aus Lenzkirch-Saig
In der Gruppe mit drei und vier
Abkalbungen gab es ein Kopf- an Kopfrennen zwischen der Floki, einer
weiteren Igeltochter von Walter Sigwarth aus Lenzkirch- Saig und der
Kabinatochter Zitta von Karl Wursthorn aus T.-N.- Langenordnach. Beide
hatten mit 123 den gleichen hohen Milchwert, aufgrund des besseren
Fundamentes und Euters wurde Floki vorgezogen. Die Lesimtochter Luna von
Brugger- Schäfer Käskessele GbR in Lenzkirch- Saig siegte in der
tragenden Abteilung, neben der sehr guten Fruchtbarkeit sieht man ihre
Klasse daran, dass Sie in die Fleisch- und Euterauswahl genommen werden
konnte.
Sechs Kühe belegten die Langlebigkeit
der Rasse in der Schauklasse 7, mit 6 bis 10 Abkalbungen. Hier siegte
die Isidortochter Helena der Willmann-Knöpfle GbR aus Schwärzenbach mit
einem 5,1 jährigen Schnitt von 7.153 kg Milch bei 3,76 % Eiweiß vor der
Markeentochter Lotta der Brugger- Schäfer Käskessele GbR, die ebenfalls
im Eiweißgehalt mit 3,70 zu beeindrucken wusste.

Clemens Knöpfle von der Willmann-Knöpfle
GbR aus Schwärzenbach freut sich über den
Altkuh- und Fundamentreservesieg der Isidortochter Helena mit ihre 6
Abkalbungen.
Sie siegte auch im höchsten Eiweißgehalt und wurde „Miss
Hochschwarzwald“.
Auf dem dritten und vierten Platz
rangierte eine Gardian- und Espadatochter mit 7 Abkalbungen aus dem
gleichen Betrieb. Nicht unerwähnt bleiben soll die Toplertochter Perle
aus der Brugger- Schäfer Käskessele GbR; sie präsentierte sich recht
munter mit Ihren 10 Abkalbungen und der Zwischenkalbezeit von 357 Tagen
und konnte sich für die Fundamentauswahl platzieren.
Bei der Siegerauswahl wurde die
Isidortochter Helena vor der Markeentochter Lotta Altkuhsiegerin, den
Jungkuhsieg landete die Ottgartochter Sabine vor der Igeltochter Flocki.
Mit acht Kühen in der Euter-, fünf in der Fleisch- und sechs Kühen in
der Fundamentauswahl konnte die Klasse der Schaukühe gut unter Beweis
gestellt werden. Den Eutersieg landete wiederum die Ottgartochter Sabine
vor der Lesimtochter Lilli, die mit 4 Abkalbungen ein hoch angesetztes
Euter mit langem Baucheuter aufwies.

Mit diesem Euter nach zwei Abkalbungen
wurde die Ottgartochter
Sabine von Hermann Löffler aus T.-N.- Jostal Eutersiegerin
Den Fleischsieg erzielte mit der Kuh
Luna eine weitere Lesimtochter, der Reservesieg konnte der Geroldtocher
Karla von der Willmann- Knöpfle GbR aus T.-N.- Schwärzenbach zugeteilt
werden.

Der Lesimtochter Luna der Brugger-Schäfer
Käskessele GbR aus Lenzkirch-Saig
wurde der Fleischsieg zugesprochen

Geroldtochter Karla mit Siegbert Willmann
von der Willmann- Knöpfle GbR aus
T.-N.- Schwärzenbach gewann den Fundamentsieg und wurde Reservesiegerin
im Fleisch
Diese Kuh hatte auch eindeutig das
beste Fundament aller Schaukühe, auf den zweiten Platz kam die
Altkuhsiegerin Helena aus dem gleichen Betrieb. Diese Kuh siegte auch in
der Kategorie „Höchster Eiweißgehalt“ und wurde als „Beste Weidekuh“ zur
„Miss Hochschwarzwald“ gekürt. Die höchste Lebensleistung hatte die
Perle mit knapp 48.000 kg Milch.

Toplertochter Perle der Brugger- Schäfer
Käskessele GbR zeigte
sich gut in Schuss mit ihren 10 Abkalbungen
Erfreulicherweise konnte auch ein
Jungzüchterwettbewerb stattfinden. Acht Kinder hatten sich große Mühe
gemacht mit Stalltafeln zu den Kälbern und bewiesen Ihre Kenntnises in
Abstammung, Fütterung und im Führen der Kälber im Ring.

Acht Kinder nahmen am
Jungzüchterwettbewerb teil, hier LI Frau Michaela Reinhart
bei der Befragung von Eva- Maria Faller vom Grundhof in T.-N.-
Langenordnach,
im Hintergrund wartet Luzian Willmann vom Lohrenhof, T.-N.-
Schwärzenbach
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass
die kleine Schau eine gute Qualität der Schautiere bewies und dass die
Anbindung an das Milchfest eine hervorragende Sache war, um die Rasse
einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Bericht und Fotos: Dr.
Maus |

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Hinterwälderverbandsschau am 26. und 27. April 2008 in Utzenfeld
Herrliches Wetter,
spannende Wettbewerbe, sehr guter Zuschauerzuspruch
Am Samstag, den 26. April
präsentierten sich 8 Zuchtbullen und 88 Milchkühe aus 21 Betrieben bei
herrlichem Wetter den Preisrichtern und dem Publikum. Am Sonntag waren
20 Mutterkühe mit ihren Absetzern zu sehen. Die Zuchtbullen erhielten
alle einen 1. Staatspreis, bei den Milchkühen konnten 72 1. und 16 2.
Staatspreise vergeben werden.
Zu Beginn der Schau wurden 13
Einzelzüchtersammlungen bewertet und gereiht. Bei den kleinen Betrieben
siegte Kiefer Klaus vor Rudolf Matt aus Aitern, bei den großen Friedolin
Wiesler vor Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Den Gesamtsieg erreichte
eindeutig Fridolin Wiesler mit seinen langlebigen beiden
Napsburgtöchtern und einer Hummeltochter vor der Betriebsammlung Helmut
Dietsche, dritter wurde Klaus Kiefer aus Aitern.
Erfreulicher Weise konnten 8
Zuchtbullen ausgestellt werden. Fünf Bullen konkurrierten in der Klasse
1, der jüngeren Gruppe, drei in der älteren. Der Humälpsohn Hubb aus der
Zucht von Johann Kiefer aus Aitern siegte mit seinem Besitzer Thomas
Kiefer aus Zell- Helblingsmatt in der ersten Gruppe vor Labhans, einem
Labbärsohn aus der Zucht von Manfred Kuttler aus Raich mit seinem Halter
Klaus Kiefer aus Aitern. Der Bulle ist in Gemeindebesitz.

Er war der zweitbeste Schaubulle,
Hummelenkel Hubb mit Besitzer Thomas Kiefer aus Zell-Helblingsmatt
Auf dem 3. Platz rangierte Humflo, ein
weiterer Humälpsohn von Kiefer Klaus gezüchtet, im Besitz der Gemeinde
Bernau und vorgestellt von Bullenhalter Siegfried Wasmer aus Bernau. Bei
den älteren siegte eindeutig Napfocki, ein Napbensohn aus der Zucht von
Helmut Dietsche aus dem Münstertal, im Besitz der Gemeinde Todtnau und
vorgestellt von Hubert Schätzle aus Präg.

Siegerbulle mit 9 in der Bemuskelung der
Napbensohn Napfocki mit Felix Schätzle aus Todtnau- Präg
Mit 137 cm Widerristhöhe und 818 kg
Gewicht erzielte er die Bestnote 9 in der Bemuskelung und 7 = gut in der
Äußeren Erscheinung. Mit zweimal 7 in der Bemuskelung und Äußeren
Erscheinung machte auch der zweitplatzierte Bennasch aus der Zucht von
Arnold Schelb aus dem Münstertal im Besitz von Manfred Kuttler aus
Raich- Hohenegg einen guten Eindruck. Schausieger wurde Napfocki vor
Hubb.
Die Kühe wurden in 13 Ringen bewertet
und gereiht. Aus den 13 Ringsiegerinnen standen 4 Kühe mit 6 und mehr
Kälbern in der Altkuhsiegerauswahl, 4 Kühe mit 3 bis 5 Kalbungen in der
Siegerauswahl mittel und 5 Kühe in der Auswahl zur Jungkuhsiegerin.
Insgesamt ist es sehr beachtlich, dass 34 Kühe mit 6 und mehr Kälbern
auf der Schau waren, ein deutlicher Beweis für die Langlebigkeit der
Rasse. Altkuhsiegerin wurde die Napsburgtochter Heidi aus der Zucht von
Fridolin Wiesler aus dem Münstertal.

Landete einen Doppelsieg als Altkuh- und
Fundamentsiegerin, die achtmal abgekalbte
Napsburgtochter Heidi mit Fridolin Wiesler aus Münstertal
Mit 8 Kalbungen präsentierte Sie sich
putzmunter und konnte Leistung und Exterieur sehr gut miteinander
verbinden. Den Reservesieg errang die Bentochter Goldi, die mit 14
Kalbungen älteste Milchkuh aus der Zucht von Hubert Schätzle aus
Todtnau- Präg. Siegerkuh mittel wurde die Hummeltochter Gritle aus der
Zucht von Helmut Dietsche aus dem Münstertal, sie wurde vor drei Jahren
Jungkuhsiegerin.

Die Hummeltochter Gritle mit Helmut
Dietsche aus dem Münstertal wurde mit fünf Abkalbungen
Mittelaltersiegerin, vor drei Jahren war sie Jungkuhsiegerin
Den Reservesieg errang die
Napbentochter Gemsi aus dem gleichen Zuchtbetrieb. Sie gab in 2 Jahren
über 5.000 kg Milch bei guten Inhaltsstoffen und guter Melkbarkeit und
Euterform. Den Jungkuhsieg trug die Humälptochter Walli von Klaus Kiefer
aus Aitern davon, auch bei ihr steht eine Erstlaktationsleistung von
über 5.000 kg zu Buche. Reservesiegerin wurde mit Gerda eine weitere
Naxbentochter aus dem Betrieb Helmut Dietsche aus dem Münstertal.
Um den Eutersieg konkurrierten 14
Kühe, um Fundametsieg 7 und um den Fleischsieg 6 Kühe. Beim besten Euter
war die Altkuhreservesiegerin Goldi nicht zu schlagen, dass sie ihr
gutes Euter weitergibt, sieht man daran, dass sie als Mutter des Bullen
Naxben 2 Enkelinnen in der Euterauswahl hatte.

Der bekannten Bentochter Goldi von Hubert
Schätzle war der Eutersieg mit 14 Abkalbungen
nicht zu nehmen, sie wurde zudem Reservealtkuhsiegerin
Der einen davon, der
Reservejungkuhsiegerin Gerda, wurde für ihr bestens aufgehängtes Euter
der Reservesieg zugesprochen.

Napbentochter Gerda von Helmut Dietsche
aus dem Münstertal kann ihre Großmutter
väterlicherseits, die Eutersiegerin Goldi nicht verleugnen
Fundamentsiegerin wurde die
Altkuhsiegerin Heidi von Fridolin Wiesler aus dem Münstertal. Den
Reservesieg trug die Fockartochter Gerda von Siegfried Wasmer aus Bernau
davon. Den Fleischsieg errang die Focknappatochter Fortuna aus der Zucht
von Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Sie beweist auch die
Kombinierbarkeit von Milch- und Fleischleistung, denn im 5,3 jährigen
Schnitt erreicht sie über 5.500 kg Milch bei 3,67 % Eiweiß. Den
Reservesieg landete die Benfoldtochter Finni aus der Zucht von Richard
Schneider aus dem Münstertal. Siegerin in der Kategorie beste
Fruchtbarkeit wurde die Flirtertochter Sahra von Manfred Schelshorn aus
Bernau. Mit 10 Kalbungen kommt sie auf die sehr kurze Zwischenkalbezeit
von 356 Tagen. In der höchsten Lebensleistung war der Kuh Goldi von
Hubert Schätzle, Präg mit 54.188 kg Milchmenge der Sieg nicht streitig
zu machen. Zur Miss Hinterwälder wurde die Labflorttochter Bianca,
ebenfalls aus der Zucht von Hubert Schätzle gekürt. Sie war in der
Jungkuh- und in der Fundamentsiegerauswahl und verkörperte den
„quirligen“ Hinterwäldertyp am komplettesten.

Labflorttochter Bianca von Hubert
Schätzle aus Todtnau- Präg wurde Miss Hinterwälder, sie war
in der Fundament- und Jungkuhsiegerauswahl und vertritt den
Hinterwäldertyp am komplettesten.
Labflort ist im Besamungseinsatz
Am Sonntag, den 27. April 2008 war Tag
der Mütterkühe mit ihren Absetzern und der Tag der Jungzüchter mit ihren
Kälbern. 9 Mutterkühe mit weiblichen Absetzern und 11 Mutterkühe mit
männlichen Absetzern nahmen am Wettbewerb teil. 17 I. und 3 II. Preise
konnten vergeben werden. Die im Schnitt 104 Tage alten Bullenkälber
erreichten die sehr guten Zunahmen von 1238 g und die Bemuskelungsnote
7,3, die weiblichen Kälber erreichten mit im Schnitt 117 Tagen gute 967
g Zunahmen und die Bemuskelungsnote 6,9. Die bekannt gute
Jugendentwicklung durch den Milchreichtum der Mütter konnte
eindrucksvoll bestätigt werden. Die Tiere wurden in jeweils 2 Ringen für
männliche und weibliche Absetzer gerichtet. Ringsieger wurde bei den
weiblichen Tieren im jüngeren Absetzeralter Helmut Senn aus Neuenweg mit
seiner Simsalabimtochter Strubi und ihrem Fliegerkuhkalb mit 1140 g
täglichen Zunahmen. Strubi führte das 10. Kalb, zeigte eine sehr gute
Bemuskelung und den hinterwäldertypischen feinen Knochenbau. Ihm folgte
Hilda Riesterer- Talens mit der ältesten Schaukuh Waldfee. Ihr
Benschikalb entstammt der 15. Abkalbung und kam auf 1.000 g tägliche
Zunahmen. Bei den älteren weiblichen Absetzern ging der Sieg an Jürgen
Lacher aus Raich für seine Hansfocktochter Gerda und ihr 4. Kalb, das
von Bennasch, dem älteren Reservesiegerbullen der Schau abstammt.

Bei den weiblichen Absetzern siegte
Jürgen Lacher aus Raich mit der Hansfocktochter Gerda und
dem herrlichen Bennaschrind mit 997 g täglichen Zunahmen. Rechts im Bild
Seniorchef Ernst Osswald
Es stellte 320 kg auf die Waage, was
997 g täglichen Zunahmen entspricht und in der Bemuskelung erzielte es
die Note sehr gut = 8. Zweit platziert war Rudolf Matt aus Aitern mit
seiner Napstertochter Gondel und ihrem Benfitkalb, das 978 g Zunahmen
erreichte und ebenfalls die 8 in der Bemuskelung erhielt. Im direkten
Vergleich siegte das Mutterkuhgespann von Jürgen Lacher vor dem Gespann
von Helmut Senn.
Bei den Mutterkühen mit männlichen
Absetzern erzielte im ersten Ring Ewald Kiefer aus Fröhnd den ersten
Platz. Er stellte die Naxasatochter Blanka und ihr Beniekalb vor, das
1383 g Zunahmen erreichte und die Bemuskelungsnote 7 erhielt. Ihm folgte
wiederum Helmut Senn aus Neuenweg mit seiner Hanfocktochter Stolzi und
ihrem Fliegerkalb, das 1509 g tägliche Zunahme aufwies und die
Bemuskelungsnote 8 erhielt. Im 2. Ring siegte Joachim Wasmer aus Bernau
mit der Naxlertochter Bella und ihrem Siltbenkalb mit 1388 g täglichen
Zunahmen und der Bemuskelungsnote 7.

Naxlertochter Betty mit ihrem eigenen
Kalb (links) und einem Waisenkalb wurde Siegergespann
bei den Mutterkühen mit männlichen Absetzern. Joachim Wasmer aus Bernau
freut sich mit Sohn und Patenkind darüber
Ihr wurde ein 2. Kalb zugeteilt, das
ebenfalls gut entwickelt war und 1113 g Zunahmen aufwies und ebenfalls
die Note 7 in der Bemuskelung erhielt. Auf dem 2. Platz landete Ulrich
Schmidt mit seiner Benastochter Bella, deren Hummelkalb auf 1158 g
tägliche Zunahmen kam und die Bemuskelungsnote 8 erhielt. Den dritten
Platz erzielte Rainer Kiefer aus Zell- Pfaffenberg für die Naxlertochter
Betty und ihren Labflortbullen mit 1029 g täglichen Zunahmen im Alter
von 311 Tagen. Beide vertraten die Hinderwälderrasse auf der
diesjährigen Grünen Woche in Berlin. Zum Siegergespann der männlichen
Absetzer wurde das von Joachim Wasmer gezeigte erklärt, unter anderem
weil die Mutterkuh ausreichend Milch für 2 Kälber gibt. Ewald Kiefer aus
Fröhnd erreichte den 2. Platz.
Zur Ergänzung waren aus dem
Zuchtversuch 4 hornlose Naxtus P Kalbinnen und eine abgekalbte Mutterkuh
mit ihrem Focktus P Kalb von der Köpfer- Spiegelhalter GbR ausgestellt.
Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen hatte sein Hinterwälderkuhgespann
eingeschirrt und fuhr beladen mit Schaubesuchern etliche Runden im
Schaugelände.
Nach dem Mittagessen - natürlich mit
Fleisch vom Hinterwälderrind - zeigten 24 Jungzüchterkinder ihr Können
im Umgang mit einem von ihnen vorgestellten Kalb.

Gruppenbild der Jungzüchterkinder mit den
vom Zuchtverein gestifteten Glocken um den Hals
nach dem erfolgreichen Wettbewerb
Der Applaus der zahlreichen Zuschauer
war ihnen sicher. Den Abschluss der Schau bildete die Aufstellung der
Siegertiere vom Vortag mit der Übergabe der Hauptehrenpreise. Der
Vorsitzende Hubert Schätzle konnte in seinem Schlusswort auf eine
erfolgreiche Schau zurückblicken und seinen Kollegen und allen
Beteiligten ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz aussprechen.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

| Prächtige
Zuschauerkulisse
Vorderwälderschau am 30. September
2007
in Schopfheim- Gersbach anlässlich
des traditionellen Weideabtriebsfestes
Am Sonntag, den 30. September 2007 präsentierten sich im
Rahmen des traditionellen Schopfheim- Gersbacher Weideabtriebsfestes fünf Zuchtbullen und
31 Milchkühe aus acht Zuchtbetrieben des Vorderwälderzuchtvereins Südlicher Schwarzwald
e.V. den zahlreichen Zuschauern. Sechs Betriebe nahmen am Züchtersammlungswettbewerb
teil, der Sieg ging an den Betrieb Dreher Schlageter GbR aus Sallneck mit seinen drei
Oleandertöchtern vor den drei besten Kühen von Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach.
Erfreulicherweise konnten fünf Bullen gezeigt werden,
denn die männlichen Tiere kann man bei anderen Rassen gar nicht sehen und im Vergleich zu
den anderen Vorderwälderzuchtvereinen ist der Südliche Schwarzwald am aktivsten.
Siegerbulle wurde der Igelsohn Igrick, ein Prachtbursche mit je 7 in Bemuskelung und
Äußerer Erscheinung eintaxiert.

War nicht zuschlagen, der Igelsohn Igrick aus einer
Rickytochter aus der Zucht
von Hans-Georg Eble aus dem Glottertal mit seinem Halter Thomas Huber aus Görwihl
Mit knapp drei Jahren maß er 150 cm im Widerrist und wog
über 19 Zentner, für eine knapp dreijährigen eine stattliche Entwicklung. Gezüchtet
wurde Igrick von Hans- Georg Eble aus dem Glottertal, Besitzer ist die Gemeinde Görwihl
und vorgestellt wurde er vom Bullenhalter Thomas Huber. Er bestätigte seine guten
Fleischwerte, die er von der Bullenprüfstation in Göschweiler mitbrachte. Den
Reservesieg erlangte der Oleandersohn Oskar mit je 6 bewertet aus der Zucht von Christoph
Fehrenbach aus Gütenbach, im Besitz der Stadt Schopfheim Gersbach und vorgestellt von
Reinhold Deiss. Ein sehr gutes Bild machte auch der mit 6 Jahren älteste Schaubulle,
Radler, mit 155 cm und 1079 kg Gewicht und der Bewertung 8 in Bemuskelung und 7 in der
Äußeren Erscheinung. Reinhold Deiss hat ihn gezüchtet und er gehört dem
Bullenhaltungsverein Gersbach. Enttäuscht hat der Wartebulle Maresp, weil er in der
Fesselung zu stark nachgab. Einen ersten Preis erzielte der 5. Bulle, der frohwüchsige
Pirassohn Pirnach, den Neuzüchter Bernd Matterer aus Fröhnd- Quellenhof vorstellte und
den Eberhard Beha aus Unterkirnach gezüchtet hat.
Sieben Betriebe stellten die Sieger und
Reservesiegerinnen. Fünfmal waren die Kühe aus dem Betrieb Rolf Eichin aus Zell-
Gresgen. Am interessantesten ist sicherlich der Jungkuhsieg für die spritzige
Giovannitochter Gita mit ihrem Eiweißgehalt von 3,95 %.

Mit 135 cm Widerrist und 534 kg Gewicht als Jungkuh passt sie
voll in den
Rassetypus Vorderwälder und dann noch 3,95 % Eiweiß,
die Jungkuhsiegerin und Giovannitochter Gita mit Rolf Eichin aus Zell-Gresgen
Je dreimal kamen sie aus den Betrieben Reinhold Deiss aus
Schopfheim- Gersbach und Thomas Huber aus Görwihl. Den besten Eindruck bei den Reinhold
Deiss- Tieren hinterließ die Radlertochter Blanca, die mit 5 Kalbungen
Mittelaltersiegerin und Reservesiegerin im Euterwettbewerb wurde. Von den Thomas Huber-
Kühen gefiel am besten die Gushalltochter Königin mit Milchwert 129. Heinrich Brunner
aus Wies tauchte zweimal in den Siegerlisten auf, einmal mit dem Eutersieg für die Kuh
Lana und mit der Reservealtkuhsiegerin, der Idefixtochter Wonne. Last not least ging Titel
Miss Südlicher Schwarzwald an die Oleandertochter Wanni aus dem Betrieb Dreher Schlageter
GbR aus Sallneck.
Immerhin acht der 31 ausgestellten Kühe hatten 5 und mehr
Kalbungen aufzuweisen, ein Beleg des überdurchschnittlichen Alters der
Vorderwälderrasse. Die älteste Kuh, die Feldseetochter Rita zeigte sich topfit mit 10
Abkalbungen. Sie war mit 776 kg zugleich die schwerste Schaukuh. Die Kühe maßen im
Schnitt 137 cm Widerristhöhe (von 130 bis 143 cm) und wogen 601 kg Gewicht (von 470 bis
776 kg). Damit stimmen die Zahlen recht gut mit dem Zuchtziel überein.
| Siegertiere |
Name |
Milchwert |
Vater |
Besitzer |
| Siegerbulle |
Igrick |
108 |
Igel |
Gemeinde Görwihl, Thomas Huber |
| Reservesieger |
Oskar |
114 |
Oleander |
Stadt Schopfheim- Gersbach, Reinhold
Deiss |
| Altkuhsiegerin |
Sina |
115 |
Gardian |
Reinhold Deiss, Gersbach |
| Reserve alt |
Wonne |
103 |
Idefix |
Heinrich Brunner, Wies |
| Siegerkuh
mittel |
Blanca |
108 |
Ralos |
Reinhold Deiss, Gersbach |
| Reserve
mittel |
Gerdi |
98 |
Kabinet |
Rolf Eichin, Zell- Gresgen |
| Jungkuhsiegerin |
Gita |
1. PM 20,2 kg |
Giovanni |
Rolf Eichin, Zell- Gresgen |
| Jungkuhs.-Reserve |
Königin |
129 |
Gushall |
Thomas Huber, Görwihl |
| Eutersiegerin
|
Lana |
96 |
Odiski |
Heinrich Brunner, Wies |
| Eutersieg-
Reserve |
Blanca |
108 |
Ralos |
Reinhold Deiss, Gersbach |
| Fleischsiegerin |
Gerdi |
98 |
Kabinet |
Rolf Eichin, Zell- Gresgen |
| Fleischsiegerin-
Res. |
Krezenz |
109 |
Gushall |
Thomas Huber, Görwihl |
| Fundamentsiegerin |
Krezenz |
109 |
Gushall |
Thomas Huber, Görwihl |
| Fundamentreserve |
Mella |
107 |
Rob |
Rolf Eichin, Zell- Gresgen |
| Höchste
Lebensleistung |
Rita |
97 |
Feldsee |
Rolf Eichin, Zell- Gresgen |
| Miss
Südschwarzwald |
Wanni |
120 |
Oleander |
Dreher Schlageter GbR, Sallneck |
21 erste und 15
zweite Staatspreise sind Ausdruck einer ordentlichen Tierqualität. Spannend war wiederum
die Auswahl der Euter-, Fundament-, und Fleischsiegerin: Jeweils vier Kühe standen fürs
beste Fundament und fürs beste Euter und 7 für den Fleischsieg in der Endrunde.
Schopfheim- Gersbach war eine Reise wert, besonders
hervorzuheben ist die Anbindung der Schau an das Weideabtriebsfest, so dass die
Zuchtergebnisse einem breiten Publikum präsentiert werden konnten.
Bericht und Fotos: Dr. Maus |

Vorderwälderzuchtverein
Brigach-Bregtal
präsentiert 50 Spitzentiere
in Furtwangen Schönenbach
Am Samstag, den 28. April 2007 fand einer der Höhepunkte
im Vereinsleben statt, die staatlich geförderte Schau von 48 Spitzenkühen und 2
Zuchtbullen aus 13 Betrieben in der Reithalle des Gfelldeibishofes. Dazu wurden die Tiere
beim Auftrieb gewogen und die Widerristhöhe gemessen, um zu sehen, ob die im Zuchtziel
beschriebenen Werte unter- oder überschritten werden oder erreicht werden. Im Schnitt
über alle Alterklassen ereichten die Kühe 138,8 cm Widerrist und 655 kg Gewicht, damit
lagen sie an der Oberkante des Zuchtziels. Die Streuung lag zwischen 132 und 144 cm und
zwischen 530 und 852 kg im Gewicht. Interessant war, dass die kleinste Kuh als
hochschwangere die schwerste war und folgerichtig im Wettbewerb um die beste Fleischkuh
den Reservesieg landete.
Schauauftakt waren die Einzelzüchtersammlungen mit drei
Kühen pro Betrieb; 11 Betriebe wetteiferten um den Sieg, den der Betrieb Otmar Klausmann
aus Oberkirnach knapp vor Klaus Riesle aus Gütenbach davontrug, die weiteren Plätze drei
und vier erreichten Konrad Hermann aus Gütenbach und Roland Fichter aus Oberkirnach.
Neben den Leistungsdaten sind die rassetypischen Exterieureigenschaften und die
Einheitlichkeit der Sammlungen Kriterien der Bewertung.
Anschließend kam der erste Höhepunkt der Schau, die
beiden Bullen von Georg Wentz aus St. Georgen- Brigach. Zum einen Giodian, Testbulle aus
Giovanni und der letztjährigen Gesamtsiegerin der Verbandsschau, der Gardiantochter
Fabienne gezüchtet von Konrad Hermann aus Gütenbach, zum anderen Impuls, Reservesieger
der Verbandsschau mit Ignaz als Vater und der Espadatochter Susanne als Mutter aus der
Zucht von Stefan Weiss aus Schönwald.

Eindeutiger Siegerbulle, Wartebulle Giodian im Besitz von
Georg Wentz
aus St. Georgen- Brigach
Giodian konnte mit je 8 = sehr gut in Bemuskelung und
Äußerer Erscheinung eintaxiert werden, Impuls mit jeweils 7 = gut. Da auch die
Zuchtwerte bei Giodian besser waren, wurde er eindeutiger Siegerbulle und man darf
gespannt sein, ob er in drei Jahren den Sprung in den Zweiteinsatz schafft.
Die Kühe wurden in neun Ringen gerichtet. 38 erhielten
einen I., 10 einen II. Staatspreis, meistens weil die Euter- oder Fundamentqualität nicht
ganz befriedigten.
| Siegertiere |
Name |
Milchwert |
Vater |
Besitzer |
| Altkuhsiegerin |
Bianka |
130 |
Gardian |
Stefan Weiss, Schönwald |
| Reservealtkuh-siegerin
|
Zolly |
133 |
Gardian |
Manfred Knörle,
Unterkirnach |
| Mittelaltsiegerin |
Zucka |
126 |
Gustav |
Otmar Klausmann,
Oberkirnach |
| Mittelaltreserve-siegerin |
Gabriele |
128 |
Robert |
Konrad Hermann,
Gütenbach |
| Jungkuhsiegerin |
Fabien |
148 |
Gardian |
Konrad Hermann,
Gütenbach |
| Jungkuhreserve-siegerin |
Neandra |
135 |
Gustav |
Otmar Klausmann,
Oberkirnach |
| Eutersiegerin |
Fabien |
148 |
Gardian |
Konrad Hermann,
Gütenbach |
| Euterreservesiegerin |
Rita |
117 |
Ragela |
Wilhelm Müller,
Langenschiltach |
| Fleischsiegerin |
Beauty |
114 |
Paladin |
Klaus Riesle, Gütenbach |
| Fleisch Reserve |
Stella |
99 |
Paladin |
Klaus Riesle, Gütenbach |
| Höchste
Lebensleistung |
Evi |
105 |
Wal-schall |
Eberhard Beha,
Unterkirnach |
| Fundamentsiegerin |
Nency |
100 |
Ignaz |
Hubert Thoma,
Vöhrenbach |
| Fundamentreserve-siegerin |
Emma |
126 |
Rack |
Klaus Riesle, Gütenbach |
| Beste Weidekuh |
Tamara |
103 |
Fertissy |
Gerhard Klausmann,
Stockburg |
Jungzüchtersieger-
kuh und Miss Bregtal |
Babett |
120 |
Rack |
Roland Fichter,
Oberkirnach |
Betrachtet man die Abstammungen der
Siegertiere, so fällt die Dominanz der Gardian-R-Linie auf. Gustav, ein Deckbulle von
Brachy abstammend, stellte zwei Siegertiere und erfreulich gut war auch das Abschneiden
des aktuellen Besamungsbullen Rack mit der Miss Bregtal und der Fundamentreservesiegerin.

Racktochter Babett hier mit Seniorchef
Fichter
aus Oberkirnach
wurde Jungzüchtersiegerkuh und "Miss Bregtal". Sie hat drei Kälber
und für Rack typische 3,70 % Eiweiß
Die Qualität der Tiere kam gut zum Ausdruck, wenn man die
Anzahl Tiere in der Auswahl zum Euter-, Fleisch- und Fundamentsieg anschaut: 16 Kühe
standen in der Euterauswahl, 12 in der Fleisch- und 8 in der Fundamentauswahl. Man
erkennt, dass die bekannt gute Euterqualität der Rasse konstant bleibt, der Doppelnutzen
der Rasse sich verbessert hat und dass im Fundament noch am meisten Selektionsbedarf
besteht.

Gustavtochter Zucka mit Milchwert 126 von Otmar Klausmann aus
Oberkirnach war nicht zu schlagen mit ihrem tollen Exterieur

Unter acht Kühen errang mit Emma eine weitere Racktochter
den Reserveesieg
im Fundament. Auf dem Bild Züchter und Vereinsvorsitzender Klaus Riesle

Siegerpreisübergabe durch Lucia Eble und Margarete Schwär,
Roland Fichter freut sich über den Pokal Miss Bregtal
26 Jungzüchter maßen ihr Können in der Tierbeurteilung,
sie hatten die Aufgabe, in fünf Ringen unabhängig von den Preisrichtern ihre Favoriten
auszusuchen und aus diesen fünf zum Schluß eine Reihung herzustellen. Dabei fiel auf,
dass die Übereinstimmung erfreulich hoch war und die Kinder in den Schulungen durch LI
Michaela Reinhart viel gelernt hatten. Sie stellten die Racktochter Babett von Roland
Fichter aus Oberkirnach vorne hin, und dass diese Kuh dann "Miss Bregtal" wurde,
spricht für das gute Auge der zwischen 8 und 16 Jahre alten Jugendlichen.

Sie leisteten gute Arbeit, die 26 Jungzüchter/innen hier bei
Abschlussbild mit Ihren
Siegerkühen Babett von Roland Fichter (rechts) und Ulla von Klaus Riesle
Mit der Siegerehrung wurde eine schöne Schau beendet,
erfreulich viele Ehrenpreise konnten durch das Überreichungskomitee, die Züchterfrauen
Lucia Eble und Margarete Schwär wie bei den Siegerehrungen für Radfahrer übereicht
werden, je älter die Vorführer waren, umso intensiver waren die Umarmungen.
Dr. Maus |
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