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Auktion am 04. März 2010 in Donaueschingen
Die Großvieh-Versteigerung der RBW am
4. März 2010 in Donaueschingen umfasste 12 Bullen und 16 Jungkühe. Beim
Verkauf der Bullen waren diesmal die Käufer im Vorteil. Es blieben
einige Tiere im Überstand. Bei den Jungkühen lief die Auktion besser,
aber auch hier waren die Preise moderat.
Die 6 verkauften Bullen erreichten
einen Durchschnittspreis von 1525 Euro. Der erstplazierte Bulle, ein
formschöner Ratgeber-Sohn, vorgestellt von Franz Käppeler aus
Stockach-Seelfingen ging für 1600 Euro an die Stadt Schopfheim.
Gezüchtet wurde er im Betrieb Längle GbR in Überlingen. Ebenfalls auf
1600 Euro gesteigert wurde ein gut entwickelter Rurex-Sohn aus einer
Vanstein-Mutter von Alfred Berger in Herbertingen-Mieterkingen.

Rurex-Sohn, Preis:
1.600 Euro;
Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen
Die 16 angebotenen Jungkühe zeigten
insgesamt eine ansprechende Qualität. Die 14 verkauften Tiere kamen im
Schnitt auf 1268 Euro. Mit dem höchsten Tagesgemelk von 31,1 kg konnte
eine Vanstein-Tochter aus dem Betrieb Keller in Bösingen aufwarten. Sie
war für 1300 Euro recht günstig zu bekommen. Es folgten 3 Jungkühe für
jeweils 1350 Euro. Eine elegante Roboi-Tochter von Johannes Isele,
Waldshut-Aichen, eine rahmige Wagut-Tochter aus dem Betrieb Keck,
Schopfloch-Oberiflingen und eine Romsek-Jungkuh von Hubert Schönenberger
in Stockach-Windegg. Den Tageshöchstpreis von 1400 Euro erzielte eine
Robi-Jungkuh mit gutem Fundament und Euter, verkauft von Dagmar
Thieringer , Rosenfeld-Leidringen.

Robi-Tochter,
Preis: 1.400 Euro;
Züchter: Dagmar Thieringer, Rosenfeld-Leidringen
Die nächste Großvieh-Versteigerung in
Donaueschingen findet am 8. April 2010 für die Rasse Vorderwälder statt.
|
Preisspiegel |
| |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
4 |
1500 – 1600 |
1562 |
|
Bullen III |
2 |
1400 - 1500 |
1450 |
|
Alle Bullen |
6 |
1400– 1600 |
1525 |
|
Jungkühe |
14 |
1050 - 1400 |
1268 |
Robert Hepp, Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am 04. März 2010 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 4. März 2010 in Donaueschungen wechselten
240 Kälber den Besitzer. Während Kuhkälber sehr günstig zu bekommen
waren, hielten die Bullenkälber das hohe Preisniveau des Vormonats.
Die 10
Vorderwälder-Kuhkälber kamen im Schnitt bei 70 kg Gewicht auf 119 Euro
pro Kalb. Die 22 Fleckvieh-Kuhkälber erzielten pro Kopf 224 Euro bei 82
kg Gewicht.
Das deutlich zu
kleine Angebot von 26 Vorderwälder-Bullenkälber war schnell verkauft.
Der Durchschnittspreis je Kalb mit 75 kg lag bei 277 Euro und 3,71 Euro
je kg. Auch die 182 Fleckvieh-Bullenkälber erfreuten sich einer starken
Nachfrage. Sie wurden im Schnitt mit 79 kg Gewicht auf 408 Euro
gesteigert. Das ergibt einen kg-Preis von 5,15 Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 8. April 2010 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
|
Anzahl |
Ø-Gewicht
Kg |
Ø-Preis
Euro / St. |
Ø-Preis
Euro / kg |
|
Preise ohne MwSt. |
|
Fleckvieh |
|
Kuhkälber |
22 |
82 |
224 |
2,72 |
|
Bullenkälber |
182 |
79 |
408 |
5,15 |
|
Vorderwälder |
|
Kuhkälber |
10 |
70 |
119 |
1,71 |
|
Bullenkälber |
26 |
75 |
277 |
3,71 |
|
Preisklassen Bullenkälber: |
|
Euro/kg |
Fleckvieh |
% |
Vorderwälder |
% |
|
2,50 – 2,99 |
2 |
1,1 |
3 |
11,5 |
|
3,00 – 3,49 |
1 |
0,5 |
5 |
19,2 |
|
3,50 – 3,99 |
3 |
1,6 |
9 |
34,6 |
|
4,00 – 4,49 |
10 |
5,5 |
8 |
30,8 |
|
4,50 – 4,99 |
54 |
29,7 |
1 |
3,8 |
|
5,00 – 5,49 |
73 |
40 |
- |
- |
|
5,50 – 5,99 |
39 |
21,4 |
- |
- |
Robert Hepp 
Auktion am 18. Februar 2010 in Ilshofen
-
Geräumter Markt -
Am 18. Februar
fand in Ilshofen die mit 346 Tieren beschickte Auktion der Rinderunion
Baden-Württemberg e.V. statt. Trotz des kurzen Abstandes von nur drei
Wochen war der Markt ordentlich beschickt und wurde zu konstanten
Preisen geräumt.
Holsteins:
Leider waren nur
zwei abgekalbte Tiere vom Betrieb Bullinger in Rot am See - Werdeck
aufgetrieben worden. Allerdings konnten die rotbunte Elayo – Tochter
sowie die Okendo – Tochter flott für jeweils 1540.- Euro verkauft
werden. Ihre Tagesgemelke betrugen 27,8 bzw. 33,8 kg Milch.
Fleckvieh:
Von den beiden
angebotenen Zuchtbullen fand der Spitzenbulle für 1700.- Euro einen
neuen Besitzer. Der Ilion – Sohn wurde von Familie Wirth aus
Hermaringen zum Verkauf angeboten und beeindruckte neben hervorragender
äusserer Erscheinung durch eine sehr tiefe Kuhlinie auf der Mutterseite.
Bei den Jungkühen
standen 39 Tiere mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 27,5 kg Milch zum
Verkauf, die bis auf zwei zum gebotenen Preis nicht abgegebenen Tieren
für durchschnittlich 1267.- Euro verkauft wurden. An der Spitze
rangierte eine enorm typstarke Vandol – Tochter mit hervorragend
aufgehängtem Euter und 27,6 kg Tagesgemelk. Das Tier wurde von Heinrich
Stier aus Ingelfingen - Stachenhausen zum Verkauf angeboten und erlöste
1420.- Euro.

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe
rangierte eine enorm typstarke
Vandol–Tochter mit hervorragend aufgehängtem Euter und 27,6 kg
Tages-
gemelk. Das Tier wurde von Heinrich Stier aus
Ingelfingen-Stachenhausen
zum Verkauf angeboten
Zweimal wurde der
Zuschlag beim Tageshöchstpreis von 1520.- Euro erteilt. Zum einen bei
einer schicken, mit perfektem Euter ausgestatteten Morror – Enkelin vom
Betrieb Maas in Vellberg - Talheim und zum anderen für eine großrahmige
und fundamtenstarke Watmorr – Tochter von Familie Haag in Sulzbach/Murr
- Berwinkel.
Die vier
Mehrkalbskühe wurden für durchschnittlich 1245.- Euro verkauft.
Sehr zäh
verlief der Verkauf der 51 Kuhkälber, die durchschnittlich 78 kg auf die
Waage brachten. So erlösten diese im Mittel einen Nettopreis von 227.-
Euro je Tier, was einen Kilopreis von 2,92 Euro entspricht. Die 249
verkauften Bullenkälber brachten im Mittel 77 kg auf die Waage und
kosteten 4,80 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 372.-
Euro je Tier.
Die nächsten
Auktionen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. finden in Ilshofen am
Mittwoch, den 10. März (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den
25.März 2010 (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Stückzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holsteins |
2 |
- |
1540.- |
|
Bulle Fleckvieh |
1 |
- |
1700.- |
|
Mehrkalbskühe FV |
4 |
1000.- -1380.- |
1245.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
35 |
950.- - 1520.- |
1267.- |
|
Kategorie |
Stückzahl |
Gewicht |
Preis je kg |
|
Kuhkälber FV |
51 |
78 |
2,92 |
|
Bullenkälber FV |
249 |
77 |
4,80 |
Thomas Schmidt / Foto: Kraft 
Auktion am 10. Februar 2010 in Bad Waldsee
-
Nachfrage nach Milchvieh ungebrochen -
Trotz anhaltendem Schneetreiben waren
die Zuschauerränge dichtbesetzt. Die Käufer verhielten sich sehr
qualitätsorientiert, auf Spitzentiere wurden die Gebote sehr flott
abgegeben, während Durchschnittstiere nur auf verhaltenes Interesse
stießen.
Braunvieh: Drei Bullen wurden
verkauft. Der Körungssieger, ein Agio-Sohn aus einer excellent
eingestuften Nofak-Mutter aus der Zucht der Heckenberger GbR, Hochdorf
kostete 1450.-€. Bei den Jungkühen waren leistungsstarke moderne Typen
besonders gefragt, gleich mehrere Tiere erreichten den Tageshöchstpreis
von 1600.-€. Darunter war eine geälpte Etpet-Tochter mit 33.7 kg Milch,
aus der Zucht von Hans-Peter Beck, Ratzenried und eine Prossli-Tochter
mit 34.6 kg Milch vom Zuchtbetrieb Helmut Kohn, Schnürpflingen.
Die 46 aufgetriebenen Zuchtkuhkälber
waren nur mäßig gefragt und konnten nicht alle verkauft werden.
Fleckvieh: Der einzige
aufgetriebene Bulle fand einen Käufer. Bei den Jungkühen beeindruckte
vor allem der Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum. Wald-Walpertsweiler mit
einigen gut herausgebrachten Tieren. Darunter war eine harmonische
Vodach-Tochter mit 27.5 kg und eine typstarke Vandol-Tochter mit 30.5 kg
Milch, beide Tiere wurden für je 1550.-€ verkauft. Den Tageshöchstpreis
von 1650.-€ erzielte der Betrieb Georg u. Jochen Häckel, Osterstetten
für eine Vodach-Tochter mit 32.0 kg Milch.
Die 100 aufgetriebenen Nutzkälber
wurden zu durchschnittlichen Preisen verkauft.
Holsteins: Die Nachfrage nach
Bullen war diesmal erfreulich, fast alle Bullen fanden einen Käufer. Auf
großes Interesse stieß der Körungssieger, ein Joyboy-Sohn aus einer
Mutter mit 13769 kg Milch-4.83%Fett-3.63.% Eiweiß aus der Zucht von
Fritz u. Alexander Straub, Bonndorf , welcher dafür 1650.€ erzielten.
Die über 70 aufgetriebenen Jungkühe,
beeindruckten wieder mit sehr guten Eutern und hohen Milchmengen. Am
höchsten in der Gunst der Käufer stand eine Formation-Tochter mit 40.2
kg Milch, aus der Zucht von Rudi u. Uwe Bauer, Salem Buggensegel. Ein
italienischer Käufer legte dafür 1900.-€ an. Aber auch potente
inländische Käufer mischten kräftig mit. An einen solchen ging eine
Laudan-Tochter mit 34.5 kg Milch zum Preis von 1850.-€, Sie stammte aus
der Zucht von Albert Waldvogel, Titisee-Neustadt und wurde von Franz u.
Markus Mock, Markdorf aufgezogen. Die 9 Kuhkälber konnten am Markt
untergebracht werden.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
3 |
1100 |
1450 |
1250 |
|
Kühe |
6 |
1150 |
1400 |
1242 |
|
Jungkühe |
31 |
850 |
1600 |
1310 |
|
Kuhkälber |
38 |
- |
- |
220 |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1300 |
|
Jungkühe |
25 |
1000 |
1650 |
1256 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
|
Gewicht |
Kg/Preis |
|
Kuhkälber |
9 |
- |
81 |
3.15 |
|
Bullenkälber |
91 |
- |
81 |
4.85 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
6 |
1100 |
1650 |
1458 |
|
Kühe |
1 |
- |
- |
1150 |
|
Jungkühe |
69 |
1000 |
1900 |
1501 |
Karl Ederle

Kälberauktion am 04. Februar 2010 in Herrenberg
|
Preisspiegel |
|
|
aufgetrieben |
verkauft |
Ø-Gewicht |
Ø-Preis
(netto) |
|
Kuhkälber |
30 |
30 |
74 |
2,91 |
|
Bullenkälber |
173 |
172 |
74 |
5,15 |
|
wbl. Fresser |
1 |
1 |
176 |
1,82 |
|
ml. Fresser |
4 |
4 |
237 |
2,12 |

Vorderwälderauktion am 04. Februar 2009 in Donaueschingen
-
Gute
Bullennachfrage, Kühe verhalten nachgefragt -
|
Preisspiegel |
|
Vorderwälder |
Verkauft |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
4 |
1.400 –
3.000 |
2-250 |
|
Bullen III |
3 |
1.300 - 1.400 |
1.367 |
|
Alle Bullen |
7 |
1.300–
3.000 |
1.871 |
|
Jungkühe |
2 |
950 - 1.200 |
1.075 |
|
 |
|
Katalognummer 9 Ottrad:
Sehr harmonisch
präsentierte sich Ottrad, der erste Ottgar- Sohn im Testeinsatz.
Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach freut sich darüber
|
 |
|
Katalognummer 16:
Georg Moser
(rechts) aus Elzach- Oberprechtag freut sich über den Kauf der
jungen Oleandertochter, die Hubert Thoma aus Vöhrenbach-
Langenbach anbot. 23,4 kg Milch mit 24,7 Monaten Erstkalbealter
und 510 kg Lebendgewicht, ist das nicht wirtschaftlich? |
 |
|
Katalognummer 15:
Klaus Duffner (links) aus Haslach ist für 950 € neuer Besitzer
der von Züchterkollege Franz Buchholz aus Mühlenbach angebotenen
herrlichen Gissytochter |

Kälberauktion am 04. Februar 2009 in Donaueschingen
Bei der
Kälberversteigerung der RBW am 4. Februar 2010 in Donaueschungen standen
226 Kälber zum Verkauf. Aufgrund der sehr starken Nachfrage zogen die
Preise in allen Gattungen an.
Die 12
Vorderwälder-Kuhkälber brachten im Schnitt 161 Euro je Kalb bei einem
Durchschnittsgewicht von 76 kg. Die 21 Fleckvieh-Kuhkälber kamen mit 72
kg Durchschnittsgewicht auf 243 Euro pro Kalb.
Die Nachfrage nach
Bullenkälbern überstieg deutlich das Angebot. Die 34 Vorderwälder mit 75
kg Durchschnittsgewicht erreichten einen kg-Preis von 3,58 Euro. Somit
kostete das Kalb im Schnitt
268 Euro. Die 158
Fleckvieh-Bullenkälber wurden bei 79 kg Gewicht im Schnitt auf 411 Euro
gesteigert. Dies ergibt einen kg-Preis von 5,20 Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 4. März 2010 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
|
Anzahl |
Ø-Gewicht
Kg |
Ø-Preis
Euro / St. |
Ø-Preis
Euro / kg |
|
Preise ohne MwSt. |
|
Fleckvieh |
|
Kuhkälber |
21 |
72 |
243 |
3,38 |
|
Bullenkälber |
158 |
79 |
411 |
5,20 |
|
Vorderwälder |
|
Kuhkälber |
12 |
76 |
161 |
2,11 |
|
Bullenkälber |
34 |
75 |
268 |
3,59 |
|
Preisklassen - Bullenkälber: |
|
Euro/kg |
Fleckvieh |
% |
Vorderwälder |
% |
|
1,50 – 1,99 |
- |
- |
1 |
2,9 |
|
2,00 – 2,49 |
1 |
0,6 |
7 |
20,6 |
|
2,50 – 2,99 |
- |
- |
9 |
26,5 |
|
3,00 – 3,49 |
5 |
3,1 |
4 |
11,8 |
|
3,50 – 3,99 |
5 |
3,1 |
11 |
32,4 |
|
4,00 – 4,49 |
6 |
3,7 |
1 |
2,9 |
|
4,50 – 4,99 |
18 |
11,4 |
1 |
2,9 |
|
5,00 – 5,49 |
96 |
60,8 |
- |
- |
|
5,50 – 5,99 |
27 |
17,1 |
- |
- |
Robert Hepp

Auktion am 27. Januar 2010 in Ilshofen
- Trotz
klirrender Kälte zügiger Verlauf -
Am 27. Januar
2010 fand die Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg
e.V. in Ilshofen statt. Zum Verkauf wurden 370 Kälber sowie 81 Stück
Grossvieh angeboten und zügig verkauft. Vor allem die Nachfrage nach
Fleckviehkuhkälbern war wesentlich besser als bei den vorangegangenen
Auktionen, so dass sich hier der Preis deutlich erholen konnte.
Holsteins:
Die 10 angebotenen
Jungkühe präsentierten sich mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 32,8
kg Milch sehr leistungsstark. Mit 1400.- Euro erlöste der Betrieb
Bertsch aus Jagsthausen – Pfitzhof für seine angebotene Olympic –
Tochter mit dem höchsten Gemelk von 37,8 kg Milch den Tageshöchstpreis.
Im Schnitt erbrachten die 9 verkauften Tiere 1200.- Euro.
Fleckvieh:
Die fünf Jungbullen
wurden flott für durchschnittlich 1600.- Euro verkauft. Der an der
Spitze gehende Ilion – Sohn von Familie Mayer aus Ellwangen – Lindenhof
erzielte den Tageshöchstpreis von 1800.- Euro.
Die 59 Jungkühe
zeigten sich von sehr guter Qualität und erbrachten das stolze
Durchschnittsgemelk von 27,2 kg Milch. Die neunköpfige Spitzengruppe
wurde von einer beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb Haussler in
Pfedelbach – Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen
Entwicklung glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter
und einem Tagesgemelk von 32,1 kg Milch, was sich im Verkaufspreis von
1540.- Euro niederschlug.
Preislich wurde sie mit 1580.- Euro von einer
körperhaften Vodach – Tochter vom Betrieb Pfitzer aus Bühlertann –
Fronrot mit 30 kg Tagesgemelk und einer mit Trächtigkeitsgarantie
angebotenen Webal – Tochter mit 30,2 kg Tagesgemelk von Familie Layher
aus Kirchberg – Eichenau, die bei ihrer ersten Marktbeschickung gleich
den Tageshöchstpreis von 1620.- Euro erzielte, übertroffen. Viel
Aufmerksamkeit zogen auch zwei Töchter des Prüfbullen Watmorr auf sich,
die neben hohen Gemelken vor allem durch hervorragende Euter u.
Fundamente zu überzeugen wussten und 1500.- bzw. 1540.- Euro erlösten.
Im Mittel erbrachten
die 58 verkauften Jungkühe einen für Käufer und Verkäufer
zufriedenstellenden Preis von 1274.- Euro.
Von den sechs
angebotenen Mehrkalbskühen konnten vier für durchschnittlich 1310.- Euro
verkauft werden.
Die 51 angebotenen
Kuhkälber brachten im Mittel 81 kg auf die Waage und erfreuten sich
einer wesentlich besseren Nachfrage als noch vor einigen Wochen. So
kletterte der Durchschnittspreis je kg Lebendgewicht auf 3,40 Euro
netto, was einen Nettopreis von 276.- Euro je Tier entspricht.
Auch die 316
verkauften Bullenkälber wurden zügig versteigert, so dass die
durchschnittlich 79 kg schweren Tiere auf 371.- Euro je Kopf oder 4,70
Euro netto je kg Lebendgewicht kamen.
Die nächsten
Auktionen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. in Ilshofen finden am
Mittwoch, den 10. Februar (Kälber Fleckvieh) sowie bereits eine Woche
später, am Donnerstag, den 18. Februar (Grossvieh u. Kälber Holsteins u.
Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Tierzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
9 |
1100.- - 1400.- |
1200.- |
|
Bullen Fleckvieh |
5 |
1450.- - 1800.- |
1600.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
58 |
750.- - 1620.- |
1274.- |
|
Zweitkalbskühe FV |
4 |
1200.- - 1460.- |
1310.- |
|
Kalbin
Fleckvieh |
58 |
750.- - 1620.- |
1274.- |
|
Gattung |
Tierzahl |
Durchschnittsgewicht |
Durchschnittspreis |
|
Kuhkälber Holstein |
1 |
- |
200.- |
|
Kuhkälber Fleckvieh |
51 |
81 |
3,40 |
|
Bullenkälber Fleckvieh |
316 |
79 |
4,70 |
Thomas
Schmidt
|
 |
| Die neunköpfige Spitzengruppe
wurde von einer beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb
Haussler in Pfedelbach – Mittelsteinbach angeführt. Neben
enormer körperlichen Entwicklung glänzte sie mit einem sehr
langen und fest ansitzenden Euter. |
Foto: Kraft

Auktion am 13. Januar 2010 in Bad Waldsee
-
113 Jungkühe flott verkauft -
Die gut besuchte Januar-Versteigerung
der Rinderunion bescherte den Züchtern zufriedenstellende Preise, nur
bei den Zuchtbullen gab es Überstände.
Braunvieh: Im Angebot waren nur
zwei Bullen, die dadurch entsprechend stark nachgefragt waren. Am
höchsten in der Käufergunst stand ein Emerog-Sohn aus der Zucht von
Friedrich Sauter, Bad Wurzach, welcher für 1500.-€ verkauft wurde.
Eine Pronto II Enkelin in sehr guter
Typausprägung aus dem Betrieb Albert Traut, Neuravensburg erzielte bei
den Jungkühen mit 1600.-€ den Tageshöchstpreis. Sie wurde aber noch von
einer sehr leistungsstarken Zweitkalbskuh mit 35.4 kg Milch, einer
Vital-Tochter aus dem Betrieb Hubert Lorinser, Dinnenried übertroffen,
die für 1800.-€ verkauft wurde. Die Nachfrage nach Zuchtkuhkälbern hielt
sich in Grenzen, die Preise waren nachgebend.
Fleckvieh: Die 3 aufgetrieben
Bullen stießen auf verhaltenes Interesse 2 davon wurden erst nach der
Auktion verkauft. Dagegen überzeugten einige Jungkühe mit starken
Leistungen, die auch preislich honoriert wurde. So wurde eine
Waboss-Tochter aus der Zucht von Reimund Walter, Merklingen, die im
Betrieb Georg u. Jochen Häckel aufgezogen wurde und 34 kg Milch gab, für
1800.-€ ersteigert. Der Betrieb Thomas Gassner, Hundersingen konnte für
2 Jungkühe mit jeweils über 31 kg Milch 1600.-€ im Schnitt erlösen. Die
Preise für die weiblichen Nutzkälber waren nicht zufriedenstellend,
während sich die Preise für die 132 Bullenkälber auf erträgliche 4,36 €/
kg einpendelten.
Holsteins: Der Bullenmarkt war
von einem totalen Überangebot geprägt. Nur knapp die Hälfte der 16
Bullen konnte verkauft werden. Trotzdem war der Körungssieger sehr
begehrt und kostete 1900.-€. Dabei handelte es sich um einen als Embryo
aus den USA importierten Pronto-Sohn, der von Manfred Erthle, Eggingen
aufgezogen wurde.
Der Marktverlauf bei den Jungkühen war
auch dank italienischer Kunden von Beginn an sehr flott. Den
Tageshöchstpreis mit 1700.-€ erzielte diesmal eine rotbunte Tochter des
Testbullen Colber mit 33.4 kg Milch aus dem Betrieb der Bentele GbR,
RV-Adelsreute. Der Betrieb Egon Braun, Dietmanns konnte mit einer
Laudan-Tochter überzeugen, welche 36. kg Milch gab und 1650.-€ kostete.
Die Nachfrage nach Kuhkälbern war unbefriedigend.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
2 |
1350 |
1500 |
1425 |
|
Jungkühe |
28 |
980 |
1600 |
1291 |
|
Kühe |
4 |
1200 |
1800 |
1475 |
|
Kuhkälber |
42 |
- |
- |
216 |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
2 |
1300 |
1350 |
1325 |
|
Jungkühe |
28 |
1000 |
1800 |
1305 |
|
Nutzkälber |
Anzahl |
|
Gewicht |
Preis/kg |
|
Bullenkälber |
132 |
- |
84 |
4,36 |
|
Kuhkälber |
14 |
- |
76 |
2,95 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
7 |
1050 |
1900 |
1307 |
|
Jungkühe |
58 |
1100 |
1700 |
1362 |
|
Kühe |
2 |
1200 |
1250 |
1225 |
|
Kuhkälber |
13 |
- |
- |
189 |
Karl Ederle

Auktion am 07. Januar 2010 in Donaueschingen
Die Großvieh-Versteigerung der RBW am
7.Januar 2010 in Donaueschingen war ein guter Start ins
Versteigerungsjahr. Das Angebot von 14 Bullen und 14 Kühen wurde bis auf
einen Bullen zu guten Preisen verkauft.
Die 13 Bullen zeigten fast durchweg
eine gute Qualität und erzielten einen Durchschnittspreis von 1658 Euro.
Vorne lief ein bestens entwickelter Vaustria-Sohn, vorgestellt vom
Betrieb Käppeler, Seelfingen, gezüchtet von Böttle in Unlingen. Er
wechselte für 1750 Euro den Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 1900 Euro
erzielte ebenfalls ein Bulle aus dem Betrieb Käppeler, ein sehr schöner
Weinold-Sohn, gezüchtet von Mink in Seitingen-Oberflacht. Auf den
zweithöchsten Preis mit 1850 Euro kam ein Robi-Nachkomme aus dem Betrieb
Lehmann, Waldshut-Krenkingen.
Die 14 Kühe wechselten flott ihre
Besitzer. Mit 26,4 kg Tagesgemelk und 2,60 kg Minutengemelk kamen sie
auf einen Durchschnittspreis von 1396 Euro. Am gefragtesten waren 2
Jungkühe aus dem Aufzuchtbetrieb Blum, Wald-Walbertsweiler, die jeweils
auf 1450 Euro gesteigert wurden. Die erste war eine Walbo-Tochter mit
einem Spitzeneuter, gezüchtet von Blaser in Moosheim, die zweite war
eine Vanstein-Jungkuh, gezüchtet von Suhm in Überlingen-Hödingen. Den
Tageshöchstpreis erzielte eine formschöne rahmige Vodach-Tochter von
Thomas Burger aus Biederbach mit 1500 Euro.
Die nächste Großvieh-Versteigerung in
Donaueschingen findet am 4. Februar 2010 für die Rasse Vorderwälder
statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
9 |
1550 – 1900 |
1706 |
|
Bullen III |
4 |
1400 - 1750 |
1550 |
|
Alle Bullen |
13 |
1550– 1900 |
1658 |
|
Kühe |
2 |
1300 - 1350 |
1325 |
|
Jungkühe |
12 |
1300 - 1500 |
1396 |
Robert Hepp
Kälberauktion am 07. Januar 2009 in Donaueschingen
Am 7. Januar 2010 konnte die RBW in
Donaueschingen 273 Kälber anbieten und bis auf eines alle verkaufen. Die
Preise der Fleckviehkälber zogen nochmals leicht an, während die
Vorderwälderkälber im Preis nachgaben.
Die 8 Vorderwälder-Kuhkälber hatten
ein Durchschnittsgewicht von 73 kg und kosteten 135 Euro pro Kalb. Die
35 Fleckvieh-Kuhkälber brachten bei 80 kg im Schnitt 259 Euro. Dies
ergibt einen kg-Preis von 3,22 Euro.
Die 52 Vorderwälder waren recht
unterschiedlich in der Qualität. Mit 69 kg Durchschnittsgewicht erzielte
das Kalb 195 Euro und einen kg-Preis von 2,85 Euro. Flotter lief die
Versteigerung bei den 175 Fleckvieh-Bullenkälbern. Mit 80 kg Gewicht
wurde je Kalb im Schnitt 399 Euro angelegt. Somit wurde ein kg-Preis von
genau 5 Euro erreicht.
Die nächste Kälberversteigerung findet
am 4. Februar 2010 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung
statt.
|
Preisspiegel |
|
|
Anzahl |
Ø-Gewicht
Kg |
Ø-Preis
Euro / St. |
Ø-Preis
Euro / kg |
|
Preise ohne MwSt. |
|
Fleckvieh |
|
Kuhkälber |
35 |
80 |
259 |
3,22 |
|
Bullenkälber |
175 |
80 |
399 |
5,00 |
|
Vorderwälder |
|
Kuhkälber |
8 |
73 |
135 |
1,86 |
|
Bullenkälber |
52 |
69 |
195 |
2,85 |
|
Preisklassen - Bullenkälber: |
|
Euro/kg |
Fleckvieh |
% |
Vorderwälder |
% |
|
1,50 – 1,99 |
- |
- |
7 |
13,5 |
|
2,00 – 2,49 |
- |
- |
15 |
29 |
|
2,50 – 2,99 |
1 |
- |
9 |
17,3 |
|
3,00 – 3,49 |
- |
- |
15 |
28,8 |
|
3,50 – 3,99 |
5 |
2,9 |
4 |
7,7 |
|
4,00 – 4,49 |
15 |
8,7 |
2 |
3,8 |
|
4,50 – 4,99 |
51 |
29,1 |
- |
- |
|
5,00 – 5,49 |
97 |
55 |
- |
- |
|
5,50 – 5,99 |
6 |
3,4 |
- |
- |
Robert Hepp 
Kälberauktion am 07. Januar 2010 in Herrenberg
|
Preisspiegel |
|
|
aufgetrieben |
verkauft |
Ø-Gewicht |
Ø-Preis
(netto) |
|
Kuhkälber |
12 |
12 |
69 |
3,66 |
|
Bullenkälber |
77 |
77 |
74 |
5,19 |
|
wbl. Fresser |
- |
- |
- |
- |
|
ml. Fresser |
2 |
2 |
196 |
2,60 |

Auktion am 17. Dezember 2009 in Ilshofen
- Zügiger Marktverlauf
-
Zur letzten Auktion der Rinderunion
Baden-Württemberg im Jahr 2009 am 17. Dezember wurden in Ilshofen 476
Tiere aufgetrieben. Der Markt wurde bis auf ein Tier zu konstanten
Preisen geräumt.
Holsteins:
Von den 8 melkenden Tieren wurden
sieben zu durchschnittlich 1256.- Euro verkauft.
Den Tageshöchstpreis von 1480.- Euro
konnte einmal mehr die Familie Bullinger aus Rot am See – Werdeck
verbuchen. Ihre mit 31,5 kg Tagesgemelk sehr leistunsstarke Tochter des
Prüfbullen Martini glänzte neben einer Mutterleistung von über 10000 kg
bei 3,53 % Eiweiß vor allem durch ihr fehlerfreies Exterieur.
Die neunköpfige Spitzengruppe wurde von einer
beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb Haussler in Pfedelbach –
Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen Entwicklung
glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter.
Foto: Kraft
Diese sehr leistungsstarke Tochter des
Prüfbullen Martini aus dem
Betrieb der Familie Bullinger, Rot am See – Werdeck glänzte neben
einer Mutterleistung von über 10000 kg bei 3,53 % Eiweiß vor allem
durch ihr fehlerfreies Exterieur
Fleckvieh:
Alle 5 angebotenen Zuchtbullen konnten
für genau 1500.- Euro im Mittel verkauft werden. An der Spitze rangierte
ein mit Bilderbuchfundament ausgestatteter Womor – Sohn aus der Zucht
von Familie Weber in Adelmannsfelden - Bühler, dessen Mutter im
Durchschnitt bisher über 12000 kg Milch erbrachte. Diese Kuh kam
übrigens vor zwei Jahren per Kaufauftrag von der Auktion in Ishofen in
den Bestand Weber.
Die 36 angebotenen Jungkühe leisteten
im Durchschnitt 26,7 kg Milch und wurden zügig für durchschnittlich
1315.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte eine sehr ausgeglichene
Vanstein – Tochter mit einem Tagesgemelk von 30,1 kg Milch, die von
Familie Schneider aus Bühlerzell – Gantenwald angeboten wurde und 1500.-
Euro erlöste.

An der Spitze der Fleckviehkollektion
rangierte eine sehr ausgeglichene
Vanstein – Tochter mit einem Tagesgemelk von 30,1 kg Milch, die von
Familie Schneider aus Bühlerzell – Gantenwald angeboten wurde
Sehr gefragt war auch eine harmonische
Roboi – Tochter vom Betrieb Stier in Ingelfingen – Stachenhausen, die
kurz nach der Kalbung bereits 27,2 kg Milch erbrachte und 1560.- Euro
erlöste. Den Tageshöchstpreis von 1580.- Euro konnte der Betrieb Friess
aus Forchtenberg – Metzdorf für seine mit 32,4 kg Milch sehr
leistungsstrarken Sorror – Tochter für sich verbuchen.Mit einer
hervorragenden Kollektion war die Familie Hagel aus Sulzbach Laufen –
Eisenschmiede vertreten, die für ihre vier angebotenen Laufstallkühe im
Mittel 1455.- Euro erlöste.
Mit 77 angebotenen Kuhkälbern war
diese Sparte sehr stark beschickt. Die im Mittel 74 kg schweren Tiere
wurden für durchschnittlich 212.- Euro netto je Tier verkauft, was einen
Kilogrammpreis von 2,86 Euro entspricht.
Die 348 Bullenkälber brachten
durchschnittlich 75 kg auf die Waage und erlösten einen Nettopreis je kg
Lebendgewicht von 4,92 Euro oder 371.- Euro je Tier, was fast exakt dem
Preis der vorangegangenen Auktion entspricht.
Die beiden nächsten Auktionen der
Rinderunion in Baden Württemberg in Ilshofen finden jeweils am
Mittwoch, den 13. Januar (Kälber Fleckvieh) sowie am 27. Januar
(Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.
Das Marktteam aus Ilshofen bedankt
sich bei allen Beschickern u. Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen
im Jahr 2009 und wünscht besinnliche Weihnachtstage sowie für das Jahr
2010 Alles Gute, vor allem aber Gesundheit.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Tierzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
7 |
1100.- - 1480.- |
1255.- |
|
Kuhkälber Holstein |
2 |
200.- - 250.- |
225.- |
|
Bullen Fleckvieh |
5 |
1350.- - 1650.- |
1500.- |
|
Jungkühe Fleickvieh |
36 |
900.- - 1580.- |
1315.- |
|
Gattung |
Tierzahl |
Durchschnittsgewicht |
Durchschnittspreis |
|
Kuhkälber Fleckvieh |
77 |
74 |
2,89 |
|
Bullenkälber Fleckvieh |
348 |
75 |
4,92 |
Thomas Schmidt,
Fotos: Arnold

Kälberauktion am 17. Dezember 2009 in Herrenberg
|
Preisspiegel |
|
|
aufgetrieben |
verkauft |
Ø-Gewicht |
Ø-Preis
(netto) |
|
Kuhkälber |
8 |
8 |
73 |
3,39 |
|
Bullenkälber |
106 |
106 |
71 |
5,02 |
|
wbl. Fresser |
3 |
3 |
269 |
1,78 |
|
ml. Fresser |
3 |
3 |
188 |
2,20 |

Auktion am 09. Dezember 2009 in Bad Waldsee
-
205 Zuchttiere flott verkauft -
Ein volles Haus, darunter auch wieder
Kunden aus Italien, sorgten für einen komplett geräumten Dezembermarkt.
Braunvieh: Alle drei
aufgetriebenen Bullen konnten verkauft werden. Den Tageshöchstpreis mit
1450.-€ erzielte der Reservesieger der Körung, ein formschöner
Ellection-Sohn aus der Zucht der Kohn & Stähle GbR, Schnürpflingen,
welcher vom Aufzuchtbetrieb Franz Gaissmayer, Illerrieden vorgestellt
wurde.
Die Qualität der Jungkühe war sehr
ansprechend mit einigen herausragenden Tieren. Am besten bezahlt wurde
eine Egiz-Tochter mit einem allerbesten Euter von Hubert Lorinser,
Dinnenried gezüchtet mit 1750.-€. Überragend im Typ und in der Größe war
eine Payoff-Tochter mit 30.3 kg Milch aus der Zucht von Artur Ulrich,
Essingen welche für 1700.-€ den Besitzer wechselte.
Auch die 23 Kuhkälber trafen wieder
auf ein gesteigertes Interesse.
Fleckvieh: Nur zwei Bullen
konnten verkauft werden. Darunter ein sehr gut bemuskelter Rel-Sohn für
1350.- aus der Zucht von Josef Brauchle, Oberessendorf. Die Kollektion
der Jungkühe war diesmal etwa uneinheitlich. Am höchsten in der
Käufergunst stand eine Vanstein-Zochter aus der Zucht von Jens Mayer,
Wildberg-Effringen mit dem Zuschlagspreis von 1650.-€. Eine deutliche
Preissteigerung auf 4.93 €/kg durften die Beschicker der Bullenkälber
erleben.
Holsteins: Knapp 2/3 der
aufgetriebenen 17 Bullen konnten verkauft werden. Wobei die 3
Spitzenbullen ein starkes Interesse auf sich zogen. Den Tageshöchstpreis
mit 1950.-€ erzielte der Körungssieger, ein Baxter-Sohn aus dem
Zuchtbetrieb Josef Gloning Ellwangen- Buchhausen. Die große Stückzahl
der Jungkühe beeindruckte wieder mit einer sehr guten Euter- und
Typqualität. Uwe Maier, Schw. Gmünd-Reitprechts stellte mit einer
kompletten und stilvollen Stormatic-Tochter das Spitzentier und
kassierte dafür 2000.-€. Aber auch die anderen 91 Kühe zogen lebhaftes
Interesse auf sich. Selbst die 8 Kuhkälber stießen auf eine verstärkte
Nachfrage.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
3 |
1000 |
1450 |
1217 |
|
Kühe |
2 |
1200 |
1250 |
1225 |
|
Jungkühe |
42 |
1050 |
1750 |
1342 |
|
Kuhkälber |
23 |
160 |
450 |
305 |
|
Fleckvieh |
|
Bullen |
2 |
1200 |
1350 |
1275 |
|
Jungkühe |
28 |
1100 |
1650 |
- |
|
Nutzkälber |
|
|
Gewicht |
Kg/Preis |
|
Kuhkälber |
18 |
- |
82 |
3,68 |
|
Bullenkälber |
72 |
- |
80 |
4,93 |
|
Holsteins |
|
Bullen |
10 |
1100 |
1950 |
1320 |
|
Kühe |
4 |
1250 |
1350 |
1288 |
|
Jungkühe |
83 |
1000 |
2000 |
1470 |
|
Kuhkälber |
8 |
200 |
320 |
250 |
Karl Ederle

Auktion am 03. Dezember 2009 in Donaueschingen
-
Geräumter Markt -
Vier Bullen und drei Jungkühe
wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren Besitzer.
Damit wurden gleichviel Tiere verkauft wie auf dem letzten Markt im
Oktober und der Markt war damit geräumt.
Drei der vier verkauften Bullen
wechselten zum Anschlagspreis den Besitzer. So kaufte die Viehhandlung
Hirt aus Dunningen- Lackendorf den Spitzenbullen Gigard, einen
Gipadasohn aus einer leistungsstarken Gardiantochter aus dem Betrieb
Klaus Riesle aus Gütenbach. Mit 630 kg war der älteste Bulle auch der
schwerste. Er kam auf 1.108 g tägliche Zunahmen. Bemerkenswerter Weise
hatten alle vier Bullen mit 135 cm die gleiche Widerristhöhe, obwohl der
Altersunterschied fast 100 Tage betrug.
Am begehrtesten war der rot gedeckte
zweit platzierte Gardiansohn Respada, der ebenfalls von Klaus Riesle
angeboten wurde. Er erzielte mit seinen 625 kg Gewicht die
Tageshöchstzunahmen von 1.164 g und erhielt in der Bemuskelung die Note
7 = gut. Alexander Heizmann aus Eisenbach- Schollach hatte die Scheibe
am längsten oben.

Respada erzielte den Tageshöchstpreis,
links Anbieter Klaus Riesle aus
Gütenbach, Käufer ist Alexander Heizmann aus Schwärzenbach-Schollach
Beim drittplatzierten Pifert von
Augustin Neumaier sorgte ein Sponsor der Gemeinde Malsburg- Marzell für
einen (vielleicht) letzten Bullenankauf. Als Wahl-Malsburger aus Berlin
stammend hörte er von der geplanten Abschaffung der Bullenhaltung und
erklärte sich bereit, finanziell in den Bullenkauf einzusteigen. So
kommt der Pirmarsohn für 1.300 € in die schöne Schwarzwaldgemeinde. Der
vierte Bulle, ein Igmarenkel aus einer Rarmartochter aus dem Betrieb
Augustin Haas in Schonach kommt zu Otmar Huber nach Rickenbach.

Dank eines Sponsors erhält Malsburg-
Marzell diesen schönen Pirmarsohn
von Augustin Neumaier. Mit auf dem Bild Bürgermeister Dieter Schwald,
Bullenhalter Fritz Weltin und der Sponsor
Otmar Huber kaufte auch noch eine
Jungkuh mit 18,0 kg Milch und der tollen Melkbarkeit von 2,80 kg pro
Minute, die von Christoph Kaiser aus Görwihl angeboten wurde. Sie war
mit 470 kg eine relativ leichte Tochter des Deckbullen Igrick, der anno
2007 Schausieger in Gersbach war. Eine schöne und leistungsstarke
Raditochter mit 23,2 kg Milch mit ebenfalls sehr guter Melkbarkeit
erzielte den höchsten Marktpreis von 1.050 €.

Frank Aberle (links) aus St. Georgen-
Sommerau freut sich über den Kauf
der sehr gut beeuterten Raditochter, die Karl Fix aus Mühlenbach anbot.
23,2 kg Milch mit 27 Monaten Erstkalbealter und 485 kg Gewicht;
ist das nicht wirtschaftlich?
Frank Aberle heißt der neue Besitzer,
Karl Fix aus Mühlenbach der Anbieter. Diese mittelrahmige Kuh mit 485 kg
Gewicht hat mit 27 Monaten das erste Mal abgekalbt. Karl Fix´s zweite
Kuh wog 570 kg, gab 20,5 kg Milch und wechselte für 1.000 € zu Jörg
Glünkin nach Schopfheim- Kürnberg.
Der nächste Vorderwälder-
Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 4. Februar 2010 ab 11.00
Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere
anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Händy:
0172/9645246.
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen Klasse II |
2 |
1.450 |
1.400 – 1.600 |
|
Bullen Klasse III |
2 |
1.300 |
--- |
|
alle Bullen |
4 |
1.375 |
1.300 - 1600 |
|
Jungkühe |
3 |
950 |
800 – 1.500 |
Bericht und Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am 03. Dezember 2009 in Donaueschingen
| Die
Kälberversteigerung der RBW am 3. Dezember 2009 bildete einen
guten Abschluß für ein erfolgreiches Jahr am Kälbermarkt in
Donaueschingen. Es wechselten 263 Tiere den Besitzer. Bis auf
die Fleckvieh-Kuhkälber konnten alle Gattungen im Preis deutlich
zulegen. Die 9
Vorderwälder-Kuhkälber waren schnell verkauft für
durchschnittlich 184 Euro pro Kalb mit 70 kg Gewicht. Auch das
etwas größere Angebot von 35 Fleckvieh-Kuhkälbern wechselte
komplett den Besitzer für 243 Euro pro Kalb bei 80 kg Gewicht.
Sehr gefragt waren wieder die
Bullenkälber beider Rassen. Die 37 Vorderwälder erzielten einen
sehr guten kg-Preis von 3,62 Euro bei 71 kg Gewicht. Somit kam
das Kalb auf 260 Euro. Die 182 Fleckvieh-Bullenkälber konnten
sich auf 4,90 Euro pro kg steigern und kosteten bei 76 kg
Gewicht 375 Euro je Kalb.
Die nächste Kälberversteigerung
findet am 7. Januar 2010 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
|
Anzahl |
Ø-Gewicht
Kg |
Ø-Preis
Euro / St. |
Ø-Preis
Euro / kg |
|
Preise ohne MwSt. |
|
Fleckvieh |
|
Kuhkälber |
35 |
80 |
243 |
3,06 |
|
Bullenkälber |
182 |
76 |
375 |
4,90 |
|
Vorderwälder |
|
Kuhkälber |
9 |
70 |
184 |
2,62 |
|
Bullenkälber |
37 |
71 |
260 |
3,65 |
|
Preisklassen -
Bullenkälber |
|
Euro/kg |
Fleckvieh |
% |
Vorderwälder |
% |
|
2,00 – 2,49 |
1 |
0,5 |
1 |
2,7 |
|
2,50 – 2,99 |
- |
- |
5 |
13,5 |
|
3,00 – 3,49 |
- |
- |
7 |
18,9 |
|
3,50 – 3,99 |
8 |
4,4 |
12 |
32,4 |
|
4,00 – 4,49 |
26 |
14,3 |
11 |
30 |
|
4,50 – 4,99 |
56 |
30 |
1 |
2,7 |
|
5,00 – 5,49 |
85 |
46,7 |
- |
- |
|
5,50 – 5,99 |
6 |
3,3 |
- |
- |
|

Die Qualität der
Vorderwälderbullenkälber
war gut, hier das beste, das mit
34 Tagen 94 kg auf die Waage
stellte
und den Höchstpreis für Vorderwälder
von 370 € erzielte. |
Robert Hepp 
Auktion am 29. November 2009 in Ilshofen
-
Komplettes Angebot abgesetzt -
Anlässlich der
Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden Württemberg wurden in
Ilshofen 425 Tiere aufgetrieben und komplett verkauft.
Die Preise bei
den melkenden Tieren zogen aufgrund der momentan grösseren Nachfrage
nochmals leicht an.
Bei den Kälbern
mussten die Kuhkälber wie auf allen Auktionsstandorten leichte
Preiseinbußen hinnehmen, die Preise bei den Bullenkälbern zogen
gegenüber den vorangegangenen Auktionen leicht an.
Holsteins:
Insgesamt wurden
hier 10 Tiere in Milch angeboten und für durchschnittlich 1264.- Euro
verkauft. Die Höchstpreise erzielte hier der Betrieb Bullinger aus Rot
am See – Werdeck für zwei Ramos – Töchter. Zum einen für eine sehr
jugendliche Zweitkalbskuh mit 45,5 kg Milch bei 3,7 kg Minutengemelk,
die 1480.- Euro erlöste, sowie einer sehr euterstarken Jungkuh, die dem
neuen Besitzter 1460.- Euro wert war.
Fleckvieh:
Der vom Zuchtbetrieb
Göggerle in Rainau – Dalkingen angebotene Illion – Sohn konnte auf der
Mutterseite überragende Leistungszahlen vorweisen. So erbrachte die
Vaustria – Tochter in der Höchstleistung über 10000 kg Milch bei 5,28 %
Fett und 3,98 % Eiweiß. 1800.- Euro war schließlich der Lohn für die
gute züchterische Leistung.
Die 52 angebotenen
Jungkühe erbrachten das mittlere Gemelk von 26,6 kg Milch. Zügig
wechselten sie den Besitzer für durchschnitllich 1292.- Euro. An der
Spitze rangierte eine milchbetonte, mit überragendem Fundament
ausgestattete Roboi – Tochter von Familie Stier in Untermünkheim –
Schöneberg, die 28 kg Milch vorweisen konnte und 1540.- Euro erlöste.

An der Spitze der Fleckviehjungkühe
rangierte eine milchbetonte, mit über-
ragendem Fundament ausgestattete Roboi – Tochter von Familie
Stier in
Untermünkheim – Schöneberg, die 28 kg Milch vorweisen konnte
Sie wurde von einer
wuchtigen Zasromen – Tochter aus der Zucht von Familie Haag in Berwinkel
gefolgt, die 32,6 kg Milch leistete und per Kaufauftrag für 1580.- Euro
vermittelt wurde. Der gleiche Betrieb konnte noch für eine ebenfalls in
der Spitzengruppe gehende Vanstein – Tochter mit besten
Vorfahrenleistungen 1600.- Euro erlösen. Den Tageshöchstpreis mit 1620.-
Euro erzielte der Betrieb Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler für seine
mit 33 kg Milch sehr leistungsstarken Aleon – Tochter, die trotz der
hohen Leistung enormen Kaliber zeigte und deren Mutter über 9300 kg
Durchschnittsleistung vorweisen konnte.

Den Tageshöchstpreis erzielte der Betrieb
Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler
für seine mit 33 kg Milch sehr leistungsstarken Aleon – Tochter, die
trotz der
hohen Leistung enormen Kaliber zeigte und deren Mutter über 9300 kg
Durchschnittsleistung vorweisen konnte
Mit 63 Tieren war
das Angebot bei den Kuhkälbern sehr umfangreich. Trotzdem konnten die im
Mittel 82 kg schweren Tiere zügig für durchschnittlich 2,85 Euro netto
je kg Lebendgewicht oder 235.- Euro je Tier verkauft werden.
295 angebotene
Bullenkälber brachten im Schnitt 79 kg auf die Waage und erlösten einen
Nettopreis von 4,49 Euro je kg Lebendgewicht oder 354.-
Euro je Tier.
Die nächsten
Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Donnerstag, den 03. Dezember
(Kälber Fleckvieh) bzw. den 17. Dezember (Grossvieh und Kälber Holsteins
und Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Melkende Holstein |
10 |
1000.- - 1480.- |
1264.- |
|
Bulle Fleckvieh |
1 |
- |
1800.- |
|
Zweitkalbskuh FV |
1 |
- |
1140.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
52 |
900.- - 1620.- |
1292.- |
|
Kategorie |
Anzahl |
Durchschnittsgewicht |
Durschnittspreis |
|
Kuhkälber |
63 |
82 |
2,85 |
|
Bullenkälber |
295 |
79 |
4,49 |
Thomas Schmidt, Fotos: Arnold

Kälberauktion am 26. November 2009 in Herrenberg
|
Preisspiegel |
|
|
aufgetrieben |
verkauft |
Ø-Gewicht |
Ø-Preis
(netto) |
|
Kuhkälber |
21 |
21 |
70 |
2,70 |
|
Bullenkälber |
119 |
119 |
71 |
5,06 |
|
ml. Fresser |
6 |
6 |
165 |
3,15 |

Auktion am 11. November 2009 in Bad Waldsee
-
Starke Exportnachfrage -
Wieder waren die Jungkühe dank der
italienischen Interessenten sehr gefragt. Die herbstlichen höheren
Stückzahlen wurden problemlos vom Markt aufgenommen. Lediglich
Zuchtbullen und Kuhkälber konnten davon nicht profitieren.
Braunvieh: Der Siegerbulle der
Körung kam aus dem Betrieb Franz Gaissmayer, Illerrieden, dabei handelte
es sich um einen Emerog-Sohn aus einer Chime-Tochter mit über 12800 kg
Milch bei sehr guten Inhaltsstoffen aus der Zucht von Markus Gerle,
Untrasried, er kostete 1350.-€,
Die Qualität der Jungkühe war sehr
ausgeglichen mit einigen Höhepunkten, darunter eine formschöne
Spetrol-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Artur Ulrich, Essingen, die mit 30
kg Milch zum Tageshöchstpreis von 1900,-€ verkauft wurde. 37 Tiere
wurden flott verkauft.
Dagegen verlief die Versteigerung der
Zuchtkuhkälber zäh.
Fleckvieh: Der Reservesieger
der Körung ein Mandela-Sohn mit 1383 gr tägl. Zunahme
und einer Muterleistung von über 10500 kg Milch aus der Zucht von
Klaus Nägele, Öhningen und aus dem Besitz Hubert Schönenberger,
Stockach-Windegg erzielte mit 1700.-€ den Tageshöchstpreis. Bei den
Jungkühen konnten einige Tier mit hohen Leistungen gut gefallen, einige
Tiere gingen auch in den Export.
Der Betrieb Thomas Gassner,
Hundersingen stellte mit einer leistungsstarken Repling -Tochter das
Spitzentier und bekam dafür 1850.-€.
Die Preise für die 70 Bullenkälber
waren zufriedenstellend, während die 20 Kuhkälber auf wenig Interesse
stießen.
Holsteins: Der Bullenmarkt war
wieder von einem großen Überangebot geprägt. Trotzdem erbrachte der
Siegerbulle, ein Pronto-Sohn aus einer Shottle-Mutter welche die 1.
Laktation mit 13000 kg Milch abschließen wird und als Embryo aus den USA
eingeführt wurdes, seinem Aufzüchter Hugo Kloke, Wilhelmsdorf, 1700.-€.
Die Kollektion der 70 Jungkühe
beeindruckte mit hohen Leistung und sehr guten Eutern und wurde flott
versteigert, eine große Zahl ging über den Brenner. Besonders hoch in
der Käufergunst lag eine elegante rotbunte Jorber-Tochter von Rudi u.
Uwe Bauer, Buggensegel, welche für 2150.-€ den Besitzer wechselte. Sehr
erfolgreich war auch Dieter Schänzel Essingen, der für eine sehr
typvolle Radison-Tochter mit 34.7 kg Milch 1950.-€ erzielte.
Die Versteigerung der 18 Kuhkälber
verlief ebenso zäh wie bei den anderen Rassen.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Duchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
4 |
1000 |
1350 |
1238 |
|
Kühe |
3 |
1350 |
1700 |
1500 |
|
Jungkühe |
37 |
1100 |
1900 |
1488 |
|
Kuhkälber |
21 |
- |
- |
202 |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
4 |
1300 |
1700 |
1450 |
|
Jungkühe |
28 |
1000 |
1850 |
1289 |
|
Nutzkälber |
Anzahl |
|
Gewicht |
Kg/Preis |
|
Kuhkälber |
20 |
- |
74 |
2.36 |
|
Bullenkälber |
70 |
- |
85 |
4.56 |
|
Fresser männl. |
1 |
- |
133 |
3.68 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
9 |
1000 |
1700 |
1294 |
|
Kühe |
3 |
1000 |
1650 |
1316 |
|
Jungkühe |
70 |
1000 |
2150 |
1529 |
|
Kuhkälber |
17 |
- |
- |
190 |
Karl Ederle

Auktion am 05. November 2009 in Donaueschingen
Die Großvieh-Versteigerung der RBW am
5. November 2009 in Donaueschingen war geprägt durch ein zu kleines
Angebot und eine gute Nachfrage nach Zuchtbullen und Jungkühen. Somit
haben einige Zuchtbetriebe einen guten Markt verpasst.
Die 5 Bullen kamen auf einen sehr
guten Durchschnittspreis von 1810 Euro. Am gefragtesten war ein an
erster Stelle gereihter Ilion-Sohn aus dem Betrieb Berger in
Herbertingen-Mieterkingen. Er ging für 2500 Euro an einen Zuchtbetrieb
in Meßkirch. Den zweithöchsten Preis mit 1700 Euro erzielte ein
Inder-Nachkomme gezüchtet und vorgestellt von Thomas Burger aus
Biederbach.
Die 6 angebotenen und verkauften
Jungkühe kosteten im Schnitt 1300 Euro. Auch hier erreichte der Betrieb
Berger mit 1650 Euro den Höchstpreis für eine gewichtige Tochter des
Testbullens Samen.

Die teuerste Jungkuh; Vater: Samen,
Züchter: Alfred Berger, Mieterkingen,
Preis: 1650 Euro
Eine elegante Roboi-Tochter aus dem
Betrieb Kuner in Schramberg-Sulgen wurde auf 1400 Euro gesteigert. Beide
Tieren gingen an einen Zuchtbetrieb in der Ortenau.
Die nächste Großvieh-Versteigerung in
Donaueschingen findet am 3. Dezember 2009 für die Rasse Vorderwälder
statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
4 |
1600 – 2500 |
1850 |
|
Bullen III |
1 |
1650 |
1650 |
|
Alle Bullen |
5 |
1600– 2500 |
1810 |
|
Jungkühe |
6 |
1150- 1650 |
1300 |
Robert Hepp
Kälberauktion am 05. November 2009 in Donaueschingen
Den höchsten Kälberauftrieb seit
Jahren mit 327 Tieren konnte die RBW am 5. November 2009 in
Donaueschingen verzeichnen. Trotz Großbaustelle wurde auch diese Menge
vom Marktteam Donaueschingen bestens bewältigt. Bis auf 2 Kälber mit
Mängeln wurde der Markt vollständig geräumt.
Die 17 Vorderwälder-Kuhkälber kosteten
im Schnitt mit 72 kg Gewicht 133 Euro je Kalb. Die 23
Fleckvieh-Kuhkälber verbesserten sich im Preis und kamen auf 249 Euro
pro Kopf bei 77 kg Gewicht.
Die 53 Vorderwälder-Bullenkälber gaben
qualitätsbedingt im Preis etwas nach auf 3,12 Euro pro kg.
Sie erzielten bei 74 kg im
Durchschnitt 230 Euro je Kalb. Die 233 Fleckvieh-Bullenkälber konnten
das gute Preisniveau der Vormärkte halten und erreichten einen kg-Preis
von 4,52 Euro. Somit kam das 80-kg-Kalb auf 362 Euro netto.
Die nächste Kälberversteigerung findet am
3. Dezember 2009 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung
statt.
|
Preisspiegel |
|
|
Anzahl |
Ø-Gewicht
Kg |
Ø-Preis
Euro / St. |
Ø-Preis
Euro / kg |
|
Preise ohne MwSt. |
|
Fleckvieh |
|
Kuhkälber |
23 |
77 |
249 |
3,24 |
|
Bullenkälber |
232 |
80 |
362 |
4,52 |
|
Vorderwälder |
|
Kuhkälber |
17 |
72 |
133 |
1,86 |
|
Bullenkälber |
53 |
74 |
230 |
3,12 |
|
Preisklassen - Bullenkälber |
|
Euro/kg |
Fleckvieh |
% |
Vorderwälder |
% |
|
2,00 – 2,49 |
3 |
1,3 |
16 |
30 |
|
2,50 – 2,99 |
2 |
0,9 |
7 |
13,2 |
|
3,00 – 3,49 |
13 |
5,6 |
13 |
25,5 |
|
3,50 – 3,99 |
19 |
8,2 |
15 |
28,3 |
|
4,00 – 4,49 |
72 |
31 |
2 |
3,8 |
|
4,50 – 4,99 |
107 |
46 |
- |
- |
|
5,00 – 5,49 |
16 |
6,9 |
- |
- |
Robert Hepp 
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