|
Marktverlaufsberichte Zugriff auf die Marktanmeldeformulare: bitte hier anklicken !
Auktion am 11. Januar
2012 in Bad Waldsee
-
Vielversprechender Jahresauftakt -
Auch im neuen Jahr boomt die Nachfrage
nach Milchvieh. Trotz schwacher italienischer Präsens wurde der Markt
leergefegt. Viele einheimische Kunden stockten ihre Bestände auf.
Braunvieh: Der einzige
angebotene Bulle wurde verkauft.
Die 32 aufgetriebenen Jungkühe waren
von guter Qualität. An höchsten in der Käufergunst standen eine
Jupaz-Tochter aus der Zucht von Martin Hänsler, Wangen die von der
Beigger GbR, Bodnegg-Felben aufgezogen wurde und eine formschöne
Prossli-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Werner Frey, Rot a. d. Rot, beide
kosteten jeweils 1950.-€. Nur 17 Kuhkälber waren im Angebot und wurden
flott verkauft.
Fleckvieh: Ein Bulle wurde
aufgetrieben, er deckt künftig in Italien. Überzeugend waren diesmal die
Jungkühe. Leistungsstarke Tiere waren besonders gefragt. Für eine
Tochter des Testbullen Wio aus der Zucht von Sabine u. Norbert Bertel
aus Horgenzell-Hasenweiler wurden 2000.-€ angelegt. Zum selben Preis
wurde auch eine Faran-Tochter mit 30,2 kg Milch verkauft. Sie wurde von
Klaus Blaser, Bad Saulgau gezüchtet und vom Aufzuchtbetrieb Siegbert
Blum aus Wald-Wabertsweiler angeboten. Auch alle 79 Nutzkälber wurden
verkauft.
Holsteins: Alle 10 Bullen
fanden einen neuen Besitzer. Der Siegerbulle der Körung, ein
Shottle-Sohn wurde von Fritz u. Alexander Straub gezüchtet und für
1900.-€ verkauft. Sehr ansehnlich waren die 67 aufgetrieben Jungkühe.
Gleich zu Beginn wurde für eine H-Tom Tochter mit 44 kg Milch aus der
Zucht von Egon Braun, Bad Wurzach-Dietmanns der Tageshöchstpreis von
2400.-€ bezahlt. Nach stürmischen Geboten übersprangen 10 Tiere die
2000er Marke. Der Bedarf konnte nicht gedeckt werden. 7 Kuhkälber waren
im Angebot.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bulle |
1 |
- |
- |
1200 |
|
Jungkühe |
32 |
1000 |
1950 |
1495 |
|
Kuhkälber |
17 |
200 |
520 |
- |
|
Fleckvieh: |
|
Bulle |
1 |
- |
- |
1550 |
|
Jungkühe |
29 |
1200 |
2000 |
1642 |
|
Nutzkälber |
Anzahl |
Kg/Preis |
Kg/Preis |
Gewicht |
|
Kuhkälber |
11 |
2,71 |
3,46 |
70 |
|
Bullenkälber |
66 |
4,35 |
5,19 |
83 |
|
Fresser |
2 |
2,56 |
2,75 |
167 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
10 |
1100 |
1900 |
1440 |
|
Kühe |
5 |
1050 |
1500 |
1290 |
|
Jungkühe |
67 |
950 |
2400 |
1640 |
|
Kuhkälber |
7 |
180 |
340 |
- |
Karl Ederle

Auktion am 05. Januar
2012 in Donaueschingen
Am 5. Januar 2012 wurden bei der Großvieh-Versteigerung der RBW in
Donaueschingen 9 Bullen und 9 Jungkühe angeboten. Bei sehr guter
Nachfrage wurden alle Tiere flott verkauft. Sowohl bei den Bullen als
auch bei den Jungkühen war ein Preisanstieg zu verzeichnen.
Die 9 Bullen kamen auf den bisher höchsten Durchschnittspreis von 1950
Euro. Es zeigt sich, dass die Käufer bei Bullen die schon gute
genomische Zuchtwerte aufweisen, bereit sind etwas mehr Geld auszugeben.
So wurde der Höchstpreis mit 2450 Euro von einem Ruakana-Sohn aus dem
Betrieb Berger aus Herbertingen-Mieterkingen erzielt der einen
Gesamtzuchtwert von 128 hatte. Er ging in einen Zuchtbetrieb bei
Meßkirch. An zweiter Stelle in der Käufergunst landete ein Rawalf-Sohn
von Edwin Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen. Er wurde auf 2150 Euro
gesteigert. Der dritte Bulle, der die 2000 Euro-Marke überschritt, war
ein Manstrom-Sohn, vorgestellt von Christian Hug, gezüchtet von Berhard
Oberle in Waldshut-Krenkingen. Er kam auf 2050 Euro.

Teuerster Bulle:
V.: Ruakana, Preis: 2450 Euro,
Züchter: Berger, Herbertingen-Mieterkingen
Bei den Jungkühen war das Angebot mit 9 Tieren viel zu klein für die
starke Nachfrage. Die besten Jungkühe kamen wie beim Novembermarkt aus
dem Schwarzwald vom Betrieb Thomas Burger in Biederbach. Er stellte die
leistungsstärkste Jungkuh, eine Mamel-Tochter mit 30,8 kg Tagesgemelk.
Sie wurde für 1800 Euro verkauft. Auch die teuerste Jungkuh, eine
Renwart-Tochter für 1850 Euro kam aus Biederbach. Die dritte Jungkuh der
Spitzengruppe eine formschöne Romfix-Tochter für 1700 Euro kam aus dem
Betrieb Schupp, Waldshut-Eschbach.

Teuerste Jungkuh: V.: Renwart, Preis: 1850
Euro, Züchter: Thomas Burger, Biederbach
Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 2.Februar
2012 für die Rasse Vorderwälder statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
8 |
1750 – 2450 |
1963 |
|
Bullen III |
1 |
1850 |
1850 |
|
Bullen gesamt |
9 |
1750 – 2450 |
1950 |
|
Jungkühe |
9 |
1200 - 1850 |
1533 |
Bericht: Robert Hepp, Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am 05. Januar 2012 in
Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 05. Januar 2012 in Donaueschingen wurden
bei gutem Auftrieb alle 299 Kälber verkauft. Die Preise konnten sich
insgesamt gut behaupten. Lediglich bei den Vorderwälder-Kuhkälbern war
die Nachfrage schwach.
8
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 2,99 Euro. Die
21 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 3,00 und 5,49 Euro. Die 37
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,50 Euro bis 5,49 Euro pro kg.
Die 231 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,49
Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 2. Februar 2012 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne Euro pro kg ,
netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
21 |
21 |
64 |
3,00 |
5,49 |
|
Bullenkälber |
231 |
231 |
77 |
2,00 |
6,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne Euro pro kg ,
netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
82 |
8 |
75 |
1,50 |
2,99 |
|
Bullenkälber |
37 |
37 |
72 |
2,50 |
5,49 |
Robert Hepp

Auktion am 15.
Dezember 2011 in Ilshofen
-
Furioser Jahresabschlussmarkt -
Mit 502 Tieren war
die Dezemberauktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen sehr
gut beschickt. Vor allem bei den melkenden Tieren überstieg die
Nachfrage das Angebot. Bei den Kuhkälbern stiegen die Preise trotz eines
sehr umfangreichen Angebotes deutlich an, auch die Bullenkälber wurden
trotz der bevorstehenden Feiertage zu gleichbleibenden Kursen verkauft.
Holsteins:
Hier waren vier sehr
leistungsstarke Tiere im Angebot, die flott für durchschnittlich 1550.-
Euro den Besitzer wechselten. Den Spitzenpreis von 1700.- Euro erlöste
die Familie Weidner aus Künzelsau – Steinbach für ihre angebotene
Lancelot – Tochter, die 35,3 kg Milch leistete und sehr gut
herausgebracht war.
Fleckvieh:
Die vier angebotenen
Zuchtbullen wurden für durchschnittlich 1625.- Euro verkauft. An der
Spitze ging ein enorm quelliger Renwart – Sohn aus der Zucht von Familie
Mayer aus Ellwangen – Lindenhof, der zum Tageshöchstpreis von 1800.-
Euro verkauft wurde.
Die 39 angebotenen
Fleckviehjungkühe leisteten im Mittel 26,8 kg Milch und wurden von einer
mit tollen Tieren bestickten zehnköpfigen Spitzengruppe angeführt.
Gleich mit einem echten Knaller begann die Versteigerung: Sage und
schreibe 42,3 kg Milch leistete die erstgereihte Ratgeber – Tochter, die
von der Sperr GbR aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf angeboten wurde
und aus der Zucht von Heinz Kupfer aus Ilshofen – Leofels stammte. Wer
nun ob der hohen Milchmenge eine brettscharfe Jungkuh erwartete sah sich
getäuscht, denn sie zeigte neben hervorragendem Fundament und einem sehr
lebhaften Euter immer noch genügend Substanz und Muskelmasse um diese
hohe Leistung auch locker zu melken. Bei 2380.- Euro erhielt der neue
Besitzer den Zuschlag.

Sage und schreibe 42,3 kg Milch leistete
die erstgereihte Ratgeber – Tochter, die
von der Sperr GbR aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf angeboten wurde
und
aus der Zucht von Heinz Kupfer aus Ilshofen – Leofels stammte. Sie
zeigte
neben hervorragendem Fundament und einem sehr lebhaften Euter immer noch
genügend Substanz und Muskelmasse um diese hohe Leistung auch locker zu
melken
An zweiter Stelle ging
eine der ersten Homorry–Töchter aus dem Wiedereinsatz, die von Familie
Nagel aus Leingarten vorgestellt wurde. Bei sehr viel Harmonie und voll
im Doppelnutzungstyp stehend leistete sie 15 Tage nach der Kalbung
bereits 27,8 kg Milch und erlöste 2320.- Euro.

Eine der ersten Homorry – Töchter aus dem
Wiedereinsatz, wurde von Familie
Nagel aus Leingarten vorgestellt. Bei sehr viel Harmonie und voll im
Doppelnutzungstyp
stehend leistete sie 15 Tage nach der Kalbung bereits 27,8 kg Milch
Den Spitzenpreis von
2500.- Euro erlöste aber die fünftplatzierte Jungkuh aus der Zucht von
Familie Hennegriff aus Limbach – Balsbach. Diese Hupsol – Tochter
brachte es ebenfalls kurz nach der Kalbung auf bereits 29,8 kg Milch und
überzeugte durch ihre enorme Länge, ihre Ausstrahlung und einem
hervorragendem Hinterbein. Insgesamt erlösten die zehn vorgezogenen
Jungkühe einen durchschnittlichen Versteigerungspreis von 1970.- Euro.
Über die gesamte Kollektion von 39 Tieren ergab sich ein mittlerer Preis
von 1608.- Euro.
Komplettiert wurde
hier das Angebot durch zwei hochtragende Kalbinnen, die jeweils 1250.-
Euro kosteten.
Die 79 angbebotenen
Kuhkäber brachten im Mittel 74 kg auf die Waage und wurden flott zu
leicht anziehenden Preisen verkauft. Die Preisspanne lag hier zwischen
2,50 und 5,70 Euro netto je kg Lebendgewicht.
Auch die 372
Bullenkälber wurden schnell zu stabilen Preisen an ihre neuen Besitzer
verkauft. Hier lag die Spanne der durchschnittlich 78 kg schweren Tiere
zwischen 3,00 und 6,50 Euro netto je kg Lebendgewicht, wobei gut
entwickelte Kälber durchweg deutlich über 5,20 Euro netto je kg
Lebendgewicht erlösten.

Eine Berufsschulklasse der Justus von
Liebig Schule Aalen kam zum Fachpraktischen Tag
zur
Zuchtviehauktion nach Ilshofen. Ein Teil der Gruppe hatte im Rahmen der
Ausbildung bei Klaus Mayer,
Ellwangen-Lindenhof zuvor diese Kuh und einen Bullen bestens zur Auktion
vorbereitet
Die nächsten Auktionen
in Ilshofen finden am Mittwoch, den 11. Januar 2012 (Kälber Fleckvieh)
sowie am Donnerstag, den 26. Januar 2012 (Grossvieh u. Kälber Holsteins
u. Fleckvieh) statt.
Das Marktteam von
Ilshofen möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Käufern
und Verkäufern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2011
bedanken.
Wir möchten Ihnen
ein Frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2012 Alles Gute, vor allem
Gesundheit wünschen.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
4 |
1420.- - 1700.- |
1550.- |
|
Bullen Fleckvieh |
4 |
1500.- - 1800.- |
1625.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
39 |
1100.- - 2500.- |
1608.- |
|
Kalbinnen Fleckvieh |
2 |
- |
1250.- |
Thomas Schmidt,
Fotos: Kraft

Auktion am 14.
Dezember 2011 in Bad Waldsee
-
Krönender Jahresabschluss -
Ein vollbesetztes Haus
mit potenten Käufern und ein großes qualitätsvolles Angebot sorgten für
einen restlos geräumten Markt und beste Preise bei der Dezemberauktion
der Rinderunion.
Braunvieh: Ein
Easton-Sohn von der Bullenprüfstation aus der Zucht von Daniel Weber,
Goerisried war mit 1500,-€ der gefragteste Bulle. Auch die 27
aufgetriebenen Jungkühe wurden bestens vom Markt aufgenommen. Eine noble
Ellection-Tochter mit 32,1 kg Milch aus der Zucht von Erwin Heine,
Bodnegg und von Alois Renz aus Hauerz vorgestellt, erzielte mit 2300.-€
den höchsten Preis. Auch die 27 Kuhkälber wurden flott verkauft.
Fleckvieh:
Ditarry war der Vater des einzigen verkauften Bullen. Er stammte aus dem
Zuchtbetrieb Andrea u. Dietmar Hoch, Oberessendorf und wurde von Josef
Brauchle aufgezogen und für 1350.-€ verkauft. Auch die Versteigerung der
27 Jungkühe nahm bei gestiegen Preisen einen flotten Verlauf. Für eine
Vomel-Tochter mit bestem Euter aus der Zucht von Hubert Suhm, Überlingen
und vom Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum sehr gut vorbereitet, gab es
2200.-€. Ebenso problemlos wurden die 98 Nutzkälber verkauft.
Holsteins: Mit
einer Ausnahme fanden alle Bullen einen Käufer. Besondere Freude kam bei
Fritz u. Alexander Straub, Überlingen-Bonndorf auf, ihr Siegerbulle,
eine Shottle-Sohn kostete 2100.-€. 109 Jungkühe waren im Angebot und
wurden den Beschickern fast aus den Händen gerissen. Das war die höchste
Auftriebszahl seit Bestehen der RBW. Allein 26 Tiere überstiegen die
2000€-Marke. Den Tageshöchstpreis mit 2400.-€ erzielte eine
Toyford-Tochter mit allerbestem Euter und 34,7 kg Milch aus der Zucht
von Otto u. Herbert Bär aus Rot a.d.Rot.
Die 11 Kuhkälber
rundeten das Angebot ab.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
3 |
1100 |
1500 |
1283 |
|
Kühe |
1 |
- |
- |
1200 |
|
Jungkühe |
27 |
1100 |
2300 |
1633 |
|
Kuhkälber |
27 |
150 |
380 |
227 |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1350 |
|
Jungkühe |
27 |
1000 |
2200 |
1685 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
|
Gewicht/kg |
Preis/kg |
|
Kuhkälber |
6 |
- |
66 |
3,53 – 4,44 |
|
Bullenkälber |
92 |
- |
81 |
2,78 – 5,70 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
7 |
1250 |
2100 |
1557 |
|
Kühe |
8 |
1450 |
2200 |
1813 |
|
Jungkühe |
109 |
950 |
2400 |
1781 |
|
Kuhkälber |
11 |
180 |
440 |
284 |
Karl Ederle

Auktion am 01.
Dezember 2011 in Donaueschingen
-
Ordentlicher Großviehmarkt in der Donauhalle
-
Fünf Bullen und zwei
Jungkühe wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren
Besitzer. Damit wurden zwei Bulle mehr verkauft wie auf dem
letztjährigen Dezembermarkt und vier Bullen blieben im Überstand. Sie
sind in der RBW-Homepage eingestellt. Das Kuhangebot war zu knapp.
Am begehrtesten war
der jüngste und zweitplatzierte Bulle Ratop I. von Manfred Nopper aus
Gütenbach. Er kommt in Gemeindebesitz von Steinach in die Pflegehaltung
von Josef Schwendenmann im Ortsteil Welschensteinach für 1.700 € netto.

Ratop I, ein 13 Monate alter Rapamarsohn
von Manfred Nopper aus
Gütenbach war am begehrtesten. Für 1.700 € kommt er in Besitz von der
Gemeinde Steinach. Auf dem Bild Martha Haas, die stellvertretende
Ortsvorsteherin von Welschensteinach, Madelaine Nopper, die Tochter
von Züchter Manfred Nopper und der Bullenhalter Josef Schwendenmann
Als Vater bürgt der
Testbulle Rapamar für eine gute Fleischleistung mit Fleischwert 110 und
seine Mutter, eine Tochter von Topgard besticht mit Milchwert 122 und
der Bestnote 9 im Euter. Mit 400 Tagen wog er bereits knappe elf Zentner
und war mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung bewertet.
Leider wurde auf den erstplatzierten väterlichen Halbbruder von Augustin
Neumaier aus Mühlenbach nicht gesteigert.
Die Gemeinde Schonach
erhielt den Zuschlag für einen mittelrahmigen harmonischen Piggarsohn
bei 1.500 €. Züchter des Burschen war Konrad Schwär aus St. Peter. Die
Mutter ist die langlebige Radimutter Sale. Gerhard Klausmann aus St.
Georgen Stockburg hat das Bullenkalb gekauft und auf die BPS Göschweiler
gestellt. Pirad kommt in die Bullenhaltung Rombach GbR. Der vierte
Klasse II Bulle, ein ebenfalls prüfstationsgeprüfter Pigassohn von
Johannes Sigwarth aus Lenzkirch- Saig, wurde nach der Versteigerung von
der Viehhandlung Uli Günzburger aus Gundelfingen- Wildtal angekauft.
Von den fünf Klasse
III Bullen konnten zwei an den Mann gebracht werden. Einmal Kargard, ein
Karradenkel von Konrad Hermann aus Gütenbach, der für 1.400 € netto zu
Otmar Huber aus Rickenbach kommt. Zum anderen für Olera, einen
mittelrahmigen Oleandersohn aus einer Rackmutter von Klaus Duffner aus
Haslach. Im Kaufauftrag kommt der Bursche zu Markus Kaiser nach Bernau
in seine Mutterkuhherde.
Vier Bullen fanden
leider keine Käufer, sie stehen aber zur Ab Stall Vermarktung zur
Verfügung und sind bildlich mit Pedigree und Kördaten unter Angebote
Vorderwälder in
http://www.rind-bw.de/angebote_vw.htm eingestellt.
Die beiden Kühe hat
Karl Fix aus Mühlenbach angeboten. Beide wussten in Leistung und
Exterieur zu gefallen. Vorne lief eine nahezu perfekte Giogeltochter aus
der bekannten Bractochter Geraldine. 22,8 kg Milch gab sie und die
Melkbarkeit lag bei guten 2,00 kg pro Minute.

Sie „spart“ Licht im Stall, die nahezu
perfekte Jungkuh von Karl Fix aus
Mühlenbach. 22,8 kg Milch gab sie bei guten 2,00 kg pro Minute
Melkbarkeit.
Käufer Manfred Henninger und Fuhrmann Georg Wentz beide aus St. Georgen-
Brigach freuen sich über den guten Einkauf
Manfred Henninger aus
St. Georgen-Brigach hielt die Hand am längsten oben, für 1.250 € kann er
sie sein eigen nennen. Die zweite Jungkuh war leichter und hatte einen
Oleandersohn zum Vater. Sie gab 21,2 kg Milch und erzielte die sehr hohe
Melkbarkeit von 3,10 kg pro Minute. Für 1.100 € netto kommt sie zu Fritz
Müller nach St. Georgen.
 
Ohne Sie liefe gar nichts, die
Marktteams, hier Frau Härtel und Frau Lacher in Donaueschingen
Der nächste
Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 3. Februar
2011 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin
Vorderwäldertiere anbieten möchte oder benötigt, wende sich an Herrn
Preiser, Handy: 0172/9645246.
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen Klasse II |
3 |
1.500 |
1.300 – 1.700 |
|
Bullen Klasse III |
2 |
1.400 |
--- |
|
alle Bullen |
5 |
1.460 |
1.300 – 1.700 |
|
Jungkühe |
2 |
1.175 |
1.100 – 1.250 |
Bericht und Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am 01.
Dezember 2011 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 01. Dezember 2011 in Donaueschingen
wurden bei gutem Auftrieb 293 Kälber verkauft. Die Preise konnten sich
bei den Bullenkälbern gut behaupten, bei den Kuhkälbern gaben sie etwas
nach. Damit konnte die Rinderunion ein sehr erfolgreiches
Versteigerungsjahr in Donaueschingen abschließen.
12
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 3,49 Euro. Die
28 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,00 und 4,49 Euro.
Die 49
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 1,50 Euro bis 4,99 Euro pro kg.
Die 204 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,49
Euro.
 |
 |
Gute Kälber
wurden bestens bezahlt,
dieses erst 23 Tage alte Fleckviehbullen-
kalb mit Vater Murai erzielte als jüngstes
Kalb 500 € mit 82 kg Gewicht. Es stammte
von Karlheinz Gut aus Mundelfingen
(Fotos: Dr. Maus) |
Diese beiden
Vorderwälderbullenkälber belegen
die überwiegend guten Qualitäten. Das linke
Pirgardkalb von Helmut Ruf aus Vöhrenbach-
Langenbach kam mit 87 kg auf 340 € und das
Giodiankalb von Franz Schleker aus St. Georgen
Stockburg mit 90 kg auf den zweithöchsten
Preis bei Vorderwälder, 390 € |
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 5. Januar 2012 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne
€/kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
28 |
28 |
72 |
2,00 |
4,49 |
|
Bullenkälber |
204 |
204 |
79 |
2,00 |
6,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne
€/kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
12 |
12 |
65 |
2,00 |
3,49 |
|
Bullenkälber |
50 |
49 |
68 |
1,50 |
4,99 |
Robert Hepp

Auktion am 24.
November 2011 in Ilshofen
- Preise für
Bullenkälber schnellen in die Höhe -
Am 24. November
fand in Ilshofen die turnusgemäße Zuchtviehversteigerung der Rinderunion
Baden Württemberg statt. Im Angebot waren 373 Tiere die restlos und
flott verkauft werden konnten. Die melkenden Tiere gaben überraschend im
Vergleich zum Vormonat um fast 100 Euro je Tier im Preis nach,
wohingegen die Bullenkälber sehr deutlich im Preis zulegten.
Holsteins:
Familie Krämer aus
Bienau bot hier zwei mit 32 bzw. 38 kg Milch enorm leistungsstarke
Toybest – Töchter an die für 1600.- bzw. 1680.- Euro flott verkauft
wurden.
Fleckvieh:
Von den fünf
angebotenen Zuchtbullen wurden vier für durchschnittlich 1700.- Euro
verkauft. An der Spitze rangierte ein Malhaxl – Sohn vom Betrieb Wirth
aus Hermaringen, der neben guten genomischen Werten vor allem durch die
enorme Mutterleistung von 11778 kg Milch bei 5,22 % Fett in der
Höchstleistung zu überzeugen wusste und per Kaufauftrag an einen
norddeutschen Milchviehhalter zum Spitzenpreis von 1900.- Euro
vermittelt wurde.
Die 38 angebotenen
Jungkühe leisteten im Mittel 27,2 kg Milch, waren aber in der Qualität
doch recht breit gestreut, was sich auch in der weiten Preisspanne von
1080.- Euro bis 2060.- Euro widerspiegelte. Zwei hervorragende
Vertreterinnen ihrer Rasse führten die achtköpfige Spitzengruppe an. Zum
einen die sehr feinzellige mit bestem Fundament und Euter ausgestattete
Hedy - Tochter aus einer Roman – Mutter mit über 10500 kg Milch aus der
Zucht von Josef Göggerle aus Rainau-Dalkingen, die absolut verdient den
Spitzenpreis von 2060.- Euro erlöste.

Die achtköpfige Spitzengruppe wurde
angeführt von einer sehr feinzelligen, mit bestem
Fundament und Euter ausgestattete Hedy - Tochter aus einer Roman –
Mutter mit
über 10500 kg Milch aus der Zucht von Josef Göggerle aus
Rainau-Dalkingen,
die absolut verdient den Spitzenpreis erlöste
Zum anderen eine
sehr harmonische und ausgeglichene Rurex – Tochter aus der Zucht von
Familie Wirth aus Hermaringen die für 1800.- Euro verkauft wurde. Bei
geräumtem Markt ergab sich ein Durchschnittspreis von 1424.- Euro.

Eine sehr harmonische und ausgeglichene
Rurex – Tochter aus der Zucht von
Familie Wirth aus Hermaringen wurde für 1800.- Euro verkauft
Mit 37 Kuhkälbern
war hier das Angebot kleiner als üblich. Die 79 kg schweren Tiere
konnten aber im Preis gegenüber den vorangegangen Auktionen deutlich
zulegen. Die Preisspanne bewegte sich zwichen 2,50 und 5,49 Euro netto
je kg Lebendgewicht.
Ebenfalls einen
deutlichen Preisspprung nach oben machten die 288 angebotenen, im Mittel
80 kg schweren Bullenkälber. Hier reichte die Preisspanne von 3,50 Euro
netto bis 6,80 Euro netto je kg Lebendgewicht, wobei in dieser Kategorie
die Nachfrage in den nächsten Monaten zumindest stabile Preise erwarten
lässt.
Wegen der Feiertage
findet im Dezember in Ilshofen lediglich eine Auktion am Donnerstag, 15.
Dezember mit Grossvieh und Kälbern aller Rassen statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
2 |
1600.- - 1680.- |
1640.- |
|
Bullen Fleckvieh |
4 |
1500.- - 1900.- |
1700.- |
|
Ältere Kühe Fleckvieh |
3 |
1200.- - 1380.- |
1307.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
38 |
1080.- - 2060.- |
1424.- |
Thomas Schmidt, Fotos: Kraft

Auktion am 09.
November 2011 in Bad Waldsee
- Markt geräumt -
Ein relativ großes Angebot an
Jungkühen beim Novembermarkt wurde gemeistert.
Braunvieh: Der Testbulle
Agipold war der Vater des einzigen Bullen im Angebot. Er wurde bei
Konrad Gaum Schwendi gezüchtet und kostete 1400,-€. Das Angebot der
Jungkühe war mit 18 Tieren knapp, entsprechend flott war der
Marktverlauf. Mit enormer Größe herausragend, bei gefälligem Typ war
eine Huray-Tochter von Gerhard Loritz, Argenbühl gezüchtet und von
Arthur Ulrich aus Essingen vorgestellt, mit 1850,-€ am besten bezahlt.
Die 28 Kuhkälber wurden bei nachgebenden Preisen verkauft.
Fleckvieh: Der einzige Bulle,
ein Dextro-Sohn aus der Zucht von Josef Brauchle, Eberhardszell wurde
von Andrea u. Dietmar Hoch Eberhardzell vorgestellt und für 1750.-€
verkauft. Die Jungkühe konnten gegenüber dem Vormonat mit gestiegener
Qualität aufwarten, das sich positiv bei den Preisen bemerkbar machte.
Tagessiegerin war eine besonders typvolle Renwart-Tochter die von Hubert
Suhm, Überlingen gezüchtet und von Siegbert Blum aus Wald-Walbertsweiler
mit 29,5 kg Milch bestens herausgebracht und für 2100.-€ verkauft wurde.
Die Preise der Nutzkälber waren etwas rückläufig.
Holsteins: Die rotbunten Bullen
erfreuten sich diesmal der größten Nachfrage. Ein Rulead Sohn, welcher
von Karl Sauter, Buggensegel gezüchtet und von Rudi u. Uwe Bauer,
Buggensegel vorgestellt wurde kostete 1700.-€. Die Jungkühe waren mit
fast 90Tieren stark vertreten und testeten die Aufnahmefähigkeit des
Marktes, der diese Prüfung bestand. Allerdings müssten bei noch größeren
Auftriebszahlen auch neue Käuferschichten erschlossen werden. 6 Mal
wurde 2000-er Marke geknackt. Den Tageshöchstpreis mit 2400.-€ erzielte
der Betrieb, Wilhelm Stahl, Westernbach Kr. KÜN mit einer
Foletto-Tochter die 35,8 kg Milch gab. Die 18 aufgetrieben Kuhkälber
wurden verkauft.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1400 |
|
Jungkühe |
18 |
1100 |
1850 |
1567 |
|
Kuhkälber |
28 |
120 |
270 |
|
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
1 |
|
|
1750 |
|
Jungkühe |
24 |
1000 |
2100 |
1513 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
10 |
1100 |
1700 |
1455 |
|
Kühe |
4 |
1450 |
1850 |
1625 |
|
Jungkühe |
88 |
850 |
2400 |
1614 |
|
Kuhkälber |
18 |
150 |
360 |
|
|
Fleckvieh Nutzkälber
|
Anzahl |
Kg/Preis |
Kg/Preis |
Gewicht kg |
|
Kuhkälber |
13 |
3,43 |
4,19 |
75 |
|
Bullenkälber |
61 |
3,79 |
5,32 |
82 |
Karl Ederle

Auktion am 03.
November 2011 in Donaueschingen
Am 3. November 2011
wurden bei der Großvieh-Versteigerung der RBW in Donaueschingen 7 Bullen
und 11 Jungkühe angeboten. Bei guter Nachfrage wurden bis auf einen
Bullen alle Tiere flott verkauft.
Sowohl bei den Bullen
als auch bei den Jungkühen war ein Preisanstieg zu verzeichnen.
Die 6 verkauften
Bullen kamen auf einen Durchschnittspreis von 1650 Euro. Die Reihenfolge
führte ein hervorragend entwickelter Manitoba-Sohn, gezüchtet von Hubert
Ewald in Bräunlingen an. Er brachte seinem Besitzer Franz Käppeler aus
Stockach-Seelfingen 1.800 Euro. Den
Tageshöchstpreis von 1.900 Euro erzielte ein
Malhaxl-Sohn, vorgestellt von Edwin Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen.
Er stammte von der bekannten Schaukuh Lulu und konnte einen guten
genomischen Zuchtwert aufweisen.

V.: Malhaxl, Preis: 1.900 Euro, Züchter:
Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen
Die elf Jungkühe
wurden alle verkauft und kamen auf den guten Durchschnittspreis von 1486
Euro. Die Jungkuh-Versteigerung wurde klar dominiert vom Betrieb Thomas
Burger aus Biederbach. Er stellte alle drei Tiere der Spitzengruppe. Die
Väter dieser sehr gut gebauten Jungkühe waren Inder, Vanstein und Worb.
Den Höchstpreis erreichte eine formschöne Vanstein-Tochter mit 1800
Euro.

V.: Vanstein, Preis: 1.800 Euro, Züchter:
Thomas Burger,
Biederbach
Die höchste
Tagesleistung erbrachte eine späte Roboi-Tochter mit 30,9 kg Gemelk. Sie
wurde vom Aufzuchtbetrieb Heinemann, Hüfingen-Mundelfingen angeboten und
kam auf 1600 Euro.
Die nächste
Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 1. Dezember 2011 für
die Rasse Vorderwälder statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen II |
6 |
1500 – 1900 |
1560 |
|
Jungkühe |
11 |
1200 - 1800 |
1486 |
Erstmals seit November
2006 wurden wieder Fleischrinderbullen in Donaueschingen
versteigert. Es bestand der Wunsch, mit der Vermarktung wieder näher an
die Kunden - den Mutterkuhhaltern des Südschwarzwalds - zu rücken.
Aufgetrieben waren ein
Angusbulle, sowie je drei Charolais- und Limousinbullen. Leider fanden
alle Bullen außer dem ältesten Charolaisbullen keinen Absatz. Der von
Gerhard Grether gezogene, sehr korrekte (gekört 7/7/8), genetisch
hornlose Seppi-Sohn, welcher mit 755kg auch der schwerste Bulle auf dem
Markt war, ging für 2.150€ an einen Zuchtbetrieb
in Uhldingen-Mühlhofen.

Der 755kg schwere und mit
7/7/8 gekörte Charolaisbulle, gezüchtet von Gerhard Grether
aus Badenweiler (geführt v. Ralf Grether), wurde vom Zuchtbetrieb Baur
in
Uhldingen-Mühlenhofen ersteigert

Dieser zweitplatzierte,
mit 8/8/7 gekörte Limousinbulle vom Betrieb Gebhard Spieler
in Eberhardzell-Ampfelbronn ging für 2.150 Euro an Harald Vogelbacher
aus Lenzkirch
Robert Hepp, Martin
Piecha (Fotos: Dr. Maus)
Kälberauktion am 03.
November 2011 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 03. November 2011 in Donaueschingen
wurden bei sehr gutem Auftrieb 306 Kälber
verkauft. Die Preise konnten sich in allen Gattungen steigern. Die
Preise orientieren sich immer stärker an der Qualität der einzelnen
Kälber.
4
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 4,99 Euro. Die
23 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,50 und 4,49 Euro.
Die 53
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,00 Euro bis 4,49 Euro pro kg.
Die 225 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 6,49
Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 1. Dezember 2011 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne Euro pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
23 |
23 |
70 |
2,50 |
4,49 |
|
Bullenkälber |
226 |
225 |
78 |
2,50 |
6,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg
Durchschnitt |
Preisspanne Euro pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
4 |
4 |
61 |
2,50 |
4,99 |
|
Bullenkälber |
53 |
53 |
72 |
2,00 |
4,99 |
Robert Hepp

Auktion am 27. Oktober
2011 in Ilshofen
- Super
Fleckviehjungkühe -
Am 27. Oktober
fand die mit insgesamt 406 Tieren gut beschickte Auktion der Rinderunion
Baden Württemberg in Ilshofen statt. Die Preise bei den Kuhkälbern gaben
jahreszeitlich bedingt deutlich nach, die Preise beim Grossvieh und bei
den Bullenkälbern blieben nahezu konstant gegenüber den vorangegangen
Auktionen.
Holsteins:
Die beiden angebotenen Kuhkälber
fanden für jeweils 200.- Euro einen neuen Besitzer.
Fleckvieh:
Die drei angebotenen
Zuchtbullen wurden für durchschnittlich 1700.- Euro verkauft. Der mit
1850.- Euro teuerste Bulle stammte einmal mehr aus dem Zuchtbetrieb
Göggerle aus Rainau – Dalkingen. Hier handelte es sich um einen enorm
quelligen Malhaxl – Sohn mit sehr guter Mutterleistung.
Die 38 angebotenen
Jungkühe leisteten im Mittel 26,2 kg Milch und wurden von einer wirklich
herausragenden Spitzengruppe von 6 Tieren angeführt. An der Spitze ging
eine schaufertige Hades – Tochter von Familie Haug aus Weil der Stadt –
Schafhausen, die neben ihrem Tagesgemelk von 31,4 kg Milch durch ein
absolut fehlerfreies Exterieur glänzte. Verdient erzielte diese tolle
Kuh den Tageshöchstpreis von 2120.- Euro. An zweiter Stelle rangierte
eine sehr tiefe, mit bestem Fundament ausgestattete Jungkuh von Familie
Weidner aus Vellberg – Talheim, die bestens herausgebracht war, 28,5 kg
Milch leistete und 2000.- Euro erlöste. Für die Famile Weidner
anlässlich ihrer zweiten Marktbeschickung ein tolles Ergebnis. Zwei
hervorragende Typkühe stellte Familie Wirth aus Hermaringen zum Verkauf.
So erlösten die Ilion und Winnox – Töchter 1980.- bzw. 1900.- Euro, ein
Zeichen, dass neben Leistung auch Typ und Kaliber gefragt ist.
Letztendlich erbrachten die 37 verkauften Jungkühe bei sehr flottem
Marktverlauf ihren Verkäufern durchschnittlich 1517.- Euro.
Sehr zäh verlief die
Versteigerung der 54, im Mittel nur 71 kg schweren Kuhkälber. Hier lag
der Nettopreis je Kilogramm Lebendgewicht zwischen 2.- und 4,55 Euro.
Allerdings sollten gerade im Herbst die Kälber mindestens 60 kg auf die
Waage bringen, ansonsten müssen sie wie dieses mal geschehen, doch mit
deutlichen Preisabschlägen rechnen.
Dagegen recht flott
fanden die 308 im Mittel 78 kg schweren Bullenkälber ihren neuen
Besitzer. Hier lag die Preisspannen zwischen 2.- und 5,87 Euro netto je
kg LG. Allerdings war es auch hier so, dass die Kälber unter 60 kg im
Preis sehr deutlich abfielen.
Die nächsten
Versteigerungen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 09. November (Kälber
Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 24. November (Großvieh und Kälber
Holsteins und Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Bullen Fleckvieh |
3 |
1600.- - 1850.- |
1700.- |
|
Zweitkalbskuh Fleckvieh |
1 |
- |
1840.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
37 |
1100.- - 2120.- |
1517.- |
Thomas Schmidt

Auktion am 12. Oktober
2011 in Bad Waldsee
-
Milchvieh boomt -
Wohl dem, der
Zuchtvieh zu verkaufen hat. Die Nachfrage nach Exporttieren ist riesig,
auf den Auktionen überschlagen sich die Gebote.
Braunvieh: Der
einzige angebotene Bulle, eine Joel-Sohn aus einer Husvin-Mutter mit
über 12000 Kg Leistung aus der Zucht der Heckenberger GbR, Hochdorf
kostete 1450.-€. Leistungsstarke Kühe waren sehr gefragt. Den
Tageshöchstpreis von 1950.-€ erzielte eine Pronto II-Enkelin mit 38,8 kg
Milch aus der Zucht von Franz u. Gabriele Kramer aus Edelbeuren. Auch
die stattliche Zahl von 36 Kuhkälbern wurden flott verkauft.
Fleckvieh:
Bullen waren nicht im Angebot. Auch bei den 27 aufgetriebenen Jungkühen
war vor allem Leistung Trumpf. Tiere mit niedrigen Milchmengen mussten
Einbußen hinnehmen. Eine typvolle Imo-Tochter aus dem Betrieb Jochen u.
Georg Häckel, Osterstetten mit 28 kg Milch kostete 1750.-€. Für eine
besonderes elegante Winny-Tochter mit bestem Euter und 30,5 kg Milch aus
dem Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum aus Wald-Walbertsweiler gab es
1600,-€.
Die knapp 100
Qualtätskälber erzielten ebenfalls gute Preise.
Holsteins: Alle
6 Bullen wurden verkauft. Für einen Man-O-Man-Sohn aus der Zucht von
Fritz und Alexander Straub aus Bonndorf wurden 1800.-€ angelegt. Das
relativ große Angebot von 72 Kühen lockte viele Interessenten. Je länger
die Auktion lief, umso höher stiegen die Preise. So gab es für eine
Buckeye-Tochter mit 35,4 kg Milch aus dem Betrieb Straub 2600.-€. Zum
selben Preis wurde eine Staredo-Tochter mit 40 kg Milch als 3.letztes
Tier der Auktion aus der Zucht von Armin Arnegger verkauft.
Leider waren nur 5
Kuhkälber im Angebot.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1450 |
|
Jungkühe |
26 |
1000 |
1950 |
1525 |
|
Kuhkälber |
36 |
150 |
430 |
|
|
Fleckvieh: |
|
Kühe |
1 |
- |
- |
1200 |
|
Jungkühe |
27 |
1100 |
1750 |
1407 |
|
Nutzkälber |
Anzahl |
- |
Gewicht |
Preisspanne kg |
|
Kuhkälber |
20 |
- |
73 |
2,22-3,86 |
|
Bullenkälber |
79 |
- |
82 |
3,39-5,80 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
6 |
1100 |
1800 |
1307 |
|
Kühe |
3 |
1650 |
1800 |
1733 |
|
Jungkühe |
72 |
1200 |
2600 |
1781 |
Karl Ederle

Auktion am 07. Oktober
2011 in Schönau
Auf dem Herbstmarkt
für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 7. Oktober 2011 wurden
sieben Bullen aus der Milchvieh- und einer aus der Mutterkuhhaltung
angeboten. Fünf Bullen wechselten Ihren Besitzer. Das ist ein Bulle
mehr als im Vorjahr und sogar vier mehr als im Herbst 2009. Die drei
nicht verkauften Bullen sind im Internet unter „http://www.rind-bw.de/angebote_hw.htm“
zu begutachten.
Die Bullenqualität war
mit nur einem Klasse II Bullen nicht sehr berauschend. Manch einem sah
man den knappen Weideaufwuchs in diesem Jahr an.
An die Spitze gestellt
wurde „Agnapf“, ein Agaburgsohn aus einer Napfockitochter von Hubert
Schätzle aus Todtnau-Präg. Er konnte mit jeweils der Note 6 in
Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet werden.

„Agnapf“, der Spitzenbulle, kommt
nach Schönenberg zu Andreas Steinebrunner.
Bürgermeister Michael Quast zeigt einen sicheren Umgang mit dem Tier,
Hubert
Schätzle aus Todtnau Präg freut sich
„Agnapf“ war sehr
begehrt, erst bei 1.700 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten der
Gemeinde Schönenberg. Die nächsten zwei verließen zum Anschlagspreis von
1.300 € den Ring. Zum einen der mit Note 8 am besten bemuskelte
"Naxnafo" aus der Altkuhsiegerin der diesjährigen Schau Gemsi von Helmut
Dietsche aus dem Münstertal.

Er hatte die beste Bemuskelung und die
besten Zunahmen, der lange „Naxnafo“
vom Betrieb Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Er kommt in
Gemeindebesitz Münstertal
zu Emil Pfefferle Neuhof. Mit auf dem Bild Veronika Dietsche und Klaus
Pfefferle von der
Gemeinde Münstertal
Er ging in
Gemeindebesitz von Münstertal in die Haltung Emil Pfefferle. Zum anderen
der älteste Marktbulle "Labnap", der mit 7/6 bewertet war.

Ging per Kaufauftrag zu Egbert Franke
nach Bad Balingen Hertingen, „Labnab“ aus
der Zucht von Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg-Helblingsmatt.
Vorgeführt wurde er von Jungzüchter Stephan
Kiefer
Thomas Kiefer aus
Zell- Pfaffenberg-Helblingsmatt bot ihn an, per Kaufauftrag kam er zu
Egbert Franke nach Bad Bellingen Hertingen. Dann wurde es nochmals
spannend. Es kam der 16. und damit letzte Nachkomme der legendären
Bentochter Goldi von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg in den Ring.

Er war der indexstärkste Bulle der
Versteigerung - „Agben“. Er ist der letzte
Nachkomme der legendären Bentochter Goldi. Helmut Dietsche ließ sich den
züchterischen Leckerbissen nicht entgehen, Lukas Schätzle lächelt
zufrieden
Er verließ als
teuerster Bulle das Feld, 1.800 € lautete der Versteigerungsergebnis
zugunsten von Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Der fünfte Bulle wurde
an der Stange gekauft. Es war der Agmelsohn "Agham", dessen Mutter
Milchwert 128 aufweist und sowohl schon auf der Badenmesse als auch in
Stuttgart- Bad Cannstatt bei Hauptfest ausgestellt war. Manfred
Schelshorn aus Bernau hieß der Anbieter, Harald Riesterer der Käufer.
Weibliche Tiere waren
keine auf dem Markt, aber wir haben eine stattliche Anzahl von ihnen
unter „http://www.rind-bw.de/angebote_hw.htm“
eingestellt. Wer Interesse an diesen Tieren hat, melde sich unter
07721/9135352 oder 0172/9645246.
Der Frühjahrsmarkt für
Hinterwälder findet am Freitag, den 13. April 2012 in Schönau statt, wer
zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an
Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.
Bericht und Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 06.
Oktober 2011 in Herrenberg
|
Preisspiegel |
|
|
aufgetrieben |
verkauft |
Ø-Gewicht |
Preisspanne (netto) |
|
Kuhkälber |
16 |
16 |
80 |
2,70 - 4,34 |
|
Bullenkälber |
137 |
137 |
79 |
2,98 - 6,17 |
|
wbl. Fresser |
2 |
2 |
171 |
1,89 - 2,75 |
|
ml. Fresser |
4 |
4 |
213 |
2,20 - 3,27 |

Auktion am 06. Oktober
2011 in Donaueschingen
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen II |
3 |
2.515 |
1.550 – 3.000 |
|
Bullen III |
3 |
1.350 |
1.250 – 1.400 |
|
Alle Bullen |
6 |
1.933 |
1.250 – 3.000 |
|
Jungkühe |
3 |
967 |
950 – 1.000 |
Kälberauktion am 06.
Oktober 2011 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 06. Oktober 2011 in Donaueschingen
wurden bei sehr gutem Auftrieb 346 Kälber
verkauft. Kuhkälber waren diesmal günstig zu bekommen. Die Bullenkälber
konnten das gute Preisniveau des Vormonats halten.
17
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,99 Euro. Die
31 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,00 und 3,99 Euro.
Die 47
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,00 Euro bis 4,49 Euro pro kg.
Die 251 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 5,99
Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 3. November 2011 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg |
Preisspanne Euro pro kg ,
netto |
|
Durchschnitt |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
31 |
31 |
74 |
2,00 |
3,99 |
|
Bullenkälber |
252 |
251 |
79 |
2,50 |
5,99 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
Gewicht kg |
Preisspanne Euro pro kg ,
netto |
|
Durchschnitt |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
17 |
17 |
64 |
1,50 |
3,99 |
|
Bullenkälber |
47 |
47 |
72 |
2,00 |
4,49 |
Robert Hepp

<
nach oben >
|