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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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Marktverlaufsberichte

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Auktion am 04. März 2010 in Donaueschingen

Die Großvieh-Versteigerung der RBW am 4. März 2010 in Donaueschingen umfasste 12 Bullen und 16 Jungkühe. Beim Verkauf der Bullen waren diesmal die Käufer im Vorteil. Es blieben einige Tiere im Überstand. Bei den Jungkühen lief die Auktion besser, aber auch hier waren die Preise moderat.

Die 6 verkauften Bullen erreichten einen Durchschnittspreis von 1525 Euro. Der erstplazierte Bulle, ein formschöner Ratgeber-Sohn, vorgestellt von Franz Käppeler aus Stockach-Seelfingen ging für 1600 Euro an die Stadt Schopfheim. Gezüchtet wurde er im Betrieb Längle GbR in Überlingen. Ebenfalls auf 1600 Euro gesteigert wurde ein gut entwickelter Rurex-Sohn aus einer Vanstein-Mutter von Alfred Berger in Herbertingen-Mieterkingen.


Rurex-Sohn, Preis: 1.600 Euro; Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen

Die 16 angebotenen Jungkühe zeigten insgesamt eine ansprechende Qualität. Die 14 verkauften Tiere kamen im Schnitt auf 1268 Euro. Mit dem höchsten Tagesgemelk von 31,1 kg konnte eine Vanstein-Tochter aus dem Betrieb Keller in Bösingen aufwarten. Sie war für 1300 Euro recht günstig zu bekommen. Es folgten 3 Jungkühe für jeweils 1350 Euro. Eine elegante Roboi-Tochter von Johannes Isele, Waldshut-Aichen, eine rahmige Wagut-Tochter aus dem Betrieb Keck, Schopfloch-Oberiflingen und eine Romsek-Jungkuh von Hubert Schönenberger in Stockach-Windegg. Den Tageshöchstpreis von 1400 Euro erzielte eine Robi-Jungkuh mit gutem Fundament und Euter, verkauft von Dagmar Thieringer , Rosenfeld-Leidringen.


Robi-Tochter, Preis: 1.400 Euro; Züchter: Dagmar Thieringer, Rosenfeld-Leidringen

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 8. April 2010 für die Rasse Vorderwälder statt.

Preisspiegel
 

Anzahl

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

4

1500 – 1600

1562

Bullen III

2

1400 - 1500

1450

Alle Bullen

6

1400– 1600

1525

Jungkühe

14

1050 - 1400

1268

Robert Hepp, Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 04. März 2010 in Donaueschingen

Auf der Kälberversteigerung der RBW am 4. März 2010 in Donaueschungen wechselten 240 Kälber den Besitzer. Während Kuhkälber sehr günstig zu bekommen waren, hielten die Bullenkälber das hohe Preisniveau des Vormonats.

Die 10 Vorderwälder-Kuhkälber kamen im Schnitt bei 70 kg Gewicht auf 119 Euro pro Kalb. Die 22 Fleckvieh-Kuhkälber erzielten pro Kopf 224 Euro bei 82 kg Gewicht.

Das deutlich zu kleine Angebot von 26 Vorderwälder-Bullenkälber war schnell verkauft. Der Durchschnittspreis je Kalb mit 75 kg lag bei 277 Euro und 3,71 Euro je kg. Auch die 182 Fleckvieh-Bullenkälber erfreuten sich einer starken Nachfrage. Sie wurden im Schnitt mit 79 kg Gewicht auf 408 Euro gesteigert. Das ergibt einen kg-Preis von 5,15 Euro.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 8. April 2010 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
  Anzahl Ø-Gewicht
Kg
Ø-Preis
Euro / St.
Ø-Preis
Euro / kg

Preise ohne MwSt.

Fleckvieh

Kuhkälber

 22

82

224

2,72

Bullenkälber

182

79

408

5,15

Vorderwälder

Kuhkälber

10

70

119

1,71

Bullenkälber

26

75

277

3,71

 

Preisklassen Bullenkälber:
Euro/kg Fleckvieh % Vorderwälder %
2,50 – 2,99

2

1,1

3

11,5

3,00 – 3,49

1

0,5

5

19,2

3,50 – 3,99

3

1,6

9

34,6

4,00 – 4,49

10

5,5

8

30,8

4,50 – 4,99

54

29,7

1

3,8

5,00 – 5,49

73

40

-

-

5,50 – 5,99

39

21,4

-

-

Robert Hepp

Auktion am 18. Februar 2010 in Ilshofen

- Geräumter Markt -

Am 18. Februar fand in Ilshofen die mit 346 Tieren beschickte Auktion der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. statt. Trotz des kurzen Abstandes von nur drei Wochen war der Markt ordentlich beschickt und wurde zu konstanten Preisen geräumt.

Holsteins:

Leider waren nur zwei abgekalbte Tiere vom Betrieb Bullinger in Rot am See - Werdeck aufgetrieben worden. Allerdings konnten die rotbunte Elayo – Tochter sowie die Okendo – Tochter flott für jeweils 1540.- Euro verkauft werden. Ihre Tagesgemelke betrugen 27,8 bzw. 33,8 kg Milch.

Fleckvieh:

Von den beiden angebotenen Zuchtbullen fand der Spitzenbulle für 1700.- Euro einen neuen Besitzer. Der Ilion – Sohn  wurde von Familie Wirth aus Hermaringen zum Verkauf angeboten und beeindruckte neben hervorragender äusserer Erscheinung durch eine sehr tiefe Kuhlinie auf der Mutterseite.

Bei den Jungkühen standen 39 Tiere mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 27,5 kg Milch zum Verkauf, die bis auf zwei zum gebotenen Preis nicht abgegebenen Tieren für durchschnittlich 1267.- Euro verkauft wurden. An der Spitze rangierte eine enorm typstarke Vandol – Tochter mit hervorragend aufgehängtem Euter und 27,6 kg Tagesgemelk. Das Tier wurde von Heinrich Stier aus Ingelfingen - Stachenhausen zum Verkauf angeboten und erlöste 1420.- Euro.


An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe rangierte eine enorm typstarke
Vandol–Tochter mit hervorragend aufgehängtem Euter und 27,6 kg Tages-
gemelk. Das Tier wurde von Heinrich Stier aus Ingelfingen-Stachenhausen
zum Verkauf angeboten

Zweimal wurde der Zuschlag beim Tageshöchstpreis von 1520.- Euro erteilt. Zum einen bei einer schicken, mit perfektem Euter ausgestatteten Morror – Enkelin vom Betrieb Maas in Vellberg - Talheim und zum anderen für eine großrahmige und fundamtenstarke Watmorr – Tochter von Familie Haag in Sulzbach/Murr - Berwinkel.

Die vier Mehrkalbskühe wurden für durchschnittlich 1245.- Euro verkauft.

Sehr zäh verlief der Verkauf der 51 Kuhkälber, die durchschnittlich 78 kg auf die Waage brachten. So erlösten diese im Mittel einen Nettopreis von 227.- Euro je Tier, was einen Kilopreis von 2,92 Euro entspricht. Die 249 verkauften Bullenkälber brachten im Mittel 77 kg auf die Waage und kosteten 4,80 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 372.- Euro je Tier.

Die nächsten Auktionen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. finden in Ilshofen am Mittwoch, den 10. März (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 25.März 2010 (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

Preisspiegel

Kategorie

Stückzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

2

-

1540.-

Bulle Fleckvieh

1

-

1700.-

Mehrkalbskühe FV

4

1000.- -1380.-

1245.-

Jungkühe Fleckvieh

35

950.- - 1520.-

1267.-

Kategorie

Stückzahl

Gewicht

Preis je kg

Kuhkälber FV

51

78

2,92

Bullenkälber FV

249

77

4,80

Thomas Schmidt / Foto: Kraft

Auktion am 10. Februar 2010 in Bad Waldsee

- Nachfrage nach Milchvieh ungebrochen -

Trotz anhaltendem Schneetreiben waren die Zuschauerränge dichtbesetzt. Die Käufer verhielten sich sehr qualitätsorientiert, auf Spitzentiere wurden die Gebote sehr flott abgegeben, während Durchschnittstiere nur auf verhaltenes Interesse stießen.

Braunvieh: Drei Bullen wurden verkauft. Der Körungssieger, ein Agio-Sohn aus einer excellent eingestuften Nofak-Mutter aus der Zucht der Heckenberger GbR, Hochdorf kostete 1450.-€. Bei den Jungkühen waren leistungsstarke moderne Typen  besonders gefragt, gleich mehrere Tiere erreichten den Tageshöchstpreis von 1600.-€. Darunter war eine geälpte Etpet-Tochter mit 33.7 kg Milch, aus der Zucht von Hans-Peter Beck, Ratzenried und eine Prossli-Tochter mit 34.6 kg Milch vom Zuchtbetrieb Helmut Kohn, Schnürpflingen.

Die 46 aufgetriebenen Zuchtkuhkälber waren nur mäßig gefragt und konnten nicht alle verkauft werden.

Fleckvieh: Der einzige aufgetriebene Bulle fand einen Käufer. Bei den Jungkühen beeindruckte vor allem der Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum. Wald-Walpertsweiler mit einigen gut herausgebrachten Tieren. Darunter war eine harmonische Vodach-Tochter mit 27.5 kg und eine typstarke Vandol-Tochter mit 30.5 kg Milch, beide Tiere wurden für je 1550.-€ verkauft. Den Tageshöchstpreis von 1650.-€ erzielte der Betrieb Georg u. Jochen Häckel, Osterstetten für eine Vodach-Tochter mit 32.0 kg Milch.

Die 100 aufgetriebenen Nutzkälber wurden zu durchschnittlichen Preisen verkauft.

Holsteins: Die Nachfrage nach Bullen war diesmal erfreulich, fast alle Bullen fanden einen Käufer. Auf großes Interesse stieß der Körungssieger, ein Joyboy-Sohn aus einer Mutter mit 13769 kg Milch-4.83%Fett-3.63.% Eiweiß aus der Zucht von Fritz u. Alexander Straub, Bonndorf , welcher dafür 1650.€ erzielten.

Die über 70 aufgetriebenen Jungkühe, beeindruckten wieder mit sehr guten Eutern und hohen Milchmengen. Am höchsten in der Gunst der Käufer stand eine Formation-Tochter mit 40.2 kg Milch, aus der Zucht von Rudi u. Uwe Bauer, Salem Buggensegel. Ein italienischer Käufer legte dafür 1900.-€ an. Aber auch potente inländische Käufer mischten kräftig mit. An einen solchen ging eine Laudan-Tochter mit 34.5 kg Milch zum Preis von 1850.-€, Sie stammte aus der Zucht von Albert Waldvogel, Titisee-Neustadt und wurde von Franz u. Markus Mock, Markdorf aufgezogen. Die 9 Kuhkälber konnten am Markt untergebracht werden.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh: 
Bullen

3

1100

1450

1250

Kühe

6

1150

1400

1242

Jungkühe

31

850

1600

1310

Kuhkälber

38

-

-

220

Fleckvieh: 
Bullen

1

-

-

1300

Jungkühe

25

1000

1650

1256

Nutzkälber: 

Anzahl

 

Gewicht

Kg/Preis

Kuhkälber

9

-

81

3.15

Bullenkälber

91

-

81

4.85

Holsteins: 
Bullen

6

1100

1650

1458

Kühe

1

-

-

1150

Jungkühe

69

1000

1900

1501

Karl Ederle

Kälberauktion am 04. Februar 2010 in Herrenberg

Preisspiegel
  aufgetrieben verkauft Ø-Gewicht Ø-Preis (netto)
Kuhkälber

30

30

74

2,91

Bullenkälber

173

172

74

5,15

wbl. Fresser

1

1

176

1,82

ml. Fresser

4

4

237

2,12

Vorderwälderauktion am 04. Februar 2009 in Donaueschingen 

- Gute Bullennachfrage, Kühe verhalten nachgefragt -

Sieben Bullen und zwei Jungkühe  wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren Besitzer. Damit wurden fünf Bullen weniger und eine Kuh mehr verkauft als auf dem Vorjahresmarkt.  Der Bullenbedarf konnte nicht ganz befriedigt werden.

Zwei Testbullen wurden ausgewählt ein erster Sohn von Ottgar und ein Ginaz- Sohn. Beide durchliefen erfolgreich die Bullenprüfstation, beide waren mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung gleich eintaxiert und beide wechselten zum Garantiepreis für enthornte BPS- Bullen zur Rinderunion Abteilung Besamung nach Herbertingen. Ottrad´s Mutter besticht in der Fruchtbarkeit, 345 Tage Zwischenkalbezeit muss ihr erst mal eine Kuh nachmachen. Bei stabilen Inhaltsstoffen kommt sie auf fast 8.400 kg Milch in 2,6 Jahren.

„Ottrad“ kommt aus Schopfheim- Gersbach vom Zuchtbetrieb Reinhold Deiss. „Gipir“, der andere Tester, hat die Piras- Tochter Belinda zur Mutter, sie macht Ihrem Vater alle Ehre, 3,84 % Eiweißgehalt bei knapp 8.000 kg Milch in 2,1 Jahren. Damit kommt sie auf Milchwert 122, die Euternote besticht mit der Note 8. Roland Fichter aus St. Georgen- Oberkirnach ist der Züchter dieses Giovanni- Enkels. Die nachfolgenden Klasse II Bullen wechselten in Gemeindebesitz: Die Gemeinde Seebach konnte einen weiteren harmonischen Ottgar- Sohn von Hermann Schmider aus Mühlenbach zum Anschlagspreis von 1.400 € netto erwerben.

Klaus Riesle aus Gütenbach hatte einen rahmigen Gipada- Sohn aus einer langlebigen Espada- Tochter mit fast 640 kg Gewicht und guter Bemuskelung aufgetrieben, hier hatte die Gemeinde Mühlenbach den stärksten Arm, für 1.600 € konnte sie den Burschen ihr Eigen nennen. Die drei weiteren Bullen wechselten zum Anschlagspreis ihre Besitzer. Am weitesten kam der jüngste Marktbulle, ein Pirkar- Sohn, den Konrad Hermann aus Gütenbach angeboten hatte, er kommt in  Rastatt- Ottersdorf bei Erich Schade in den Deckeinsatz.

Die schönste und die milchergibigste Marktkuh konnten verkauft werden. 23,4 kg Milchmenge, 2,24 kg pro Minute Melkbarkeit und gute 10 Zentner waren die Zahlen der mittelrahmigen Oleandertochter, die im Exterieur kaum Wünsche offenließ. Ihr erstes Kalb brachte sie im jungen Alter von 24,7 Monaten auf die Welt. Nach einem kurzen Bieterduell hieß ihr neuer Besitzer Georg Moser aus Elzach- Oberprechtal. Anbieter Hubert Thoma aus Vöhrenbach- Langenbach war zufrieden.

Ein Traum von einer Kuh war eine vor kurzem abgekalbte Gissy- Tochter, die sechs Tage nach der Kalbung bereits 20,1 kg Milchmenge und 2,10 kg pro Minute Melkbarkeit aufwies. Sie hatte auch ein junges Erstkalbealter von 26 Monaten und stellte 595 kg auf die Waage. Franz Buchholz wird sie mit einem weinenden Auge dem Züchterkollegen Klaus Duffner für 950 € netto überlassen. Drei Kühe, die zwischen 19,5 und 22,2 kg Milchmenge gaben, fanden leider keinen Käufer. Sie sind im Internet www.rind-bw.de eingestellt.

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 8. April 2010 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

Preisspiegel
Vorderwälder

Verkauft

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

4

1.400 3.000

2-250

Bullen III

3

1.300 - 1.400

1.367

Alle Bullen

7

1.300– 3.000

1.871

Jungkühe

2

950 - 1.200

1.075

 Alle Fotos Dr. Maus

Katalognummer 9 Ottrad: Sehr harmonisch präsentierte sich Ottrad, der erste Ottgar- Sohn im Testeinsatz. Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach freut sich darüber

Katalognummer 16:  Georg Moser (rechts) aus Elzach- Oberprechtag freut sich über den Kauf der jungen Oleandertochter, die Hubert Thoma aus Vöhrenbach- Langenbach anbot. 23,4 kg Milch mit 24,7 Monaten Erstkalbealter und 510 kg Lebendgewicht, ist das nicht wirtschaftlich?
Katalognummer 15: Klaus Duffner (links) aus Haslach ist für 950 € neuer Besitzer der von Züchterkollege Franz Buchholz aus Mühlenbach angebotenen herrlichen Gissytochter

Dr. Maus

Kälberauktion am 04. Februar 2009 in Donaueschingen 

Bei der Kälberversteigerung der RBW am 4. Februar 2010 in Donaueschungen standen 226 Kälber zum Verkauf. Aufgrund der sehr starken Nachfrage zogen die Preise in allen Gattungen an.

Die 12 Vorderwälder-Kuhkälber brachten im Schnitt 161 Euro je Kalb bei einem Durchschnittsgewicht von 76 kg. Die 21 Fleckvieh-Kuhkälber kamen mit 72 kg Durchschnittsgewicht auf 243 Euro pro Kalb.

Die Nachfrage nach Bullenkälbern überstieg deutlich das Angebot. Die 34 Vorderwälder mit 75 kg Durchschnittsgewicht erreichten einen kg-Preis von 3,58 Euro. Somit kostete das Kalb im Schnitt

268 Euro. Die 158 Fleckvieh-Bullenkälber wurden bei 79 kg Gewicht im Schnitt auf 411 Euro gesteigert. Dies ergibt einen kg-Preis von 5,20 Euro.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 4. März 2010 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
  Anzahl Ø-Gewicht
Kg
Ø-Preis
Euro / St.
Ø-Preis
Euro / kg

Preise ohne MwSt.

Fleckvieh

Kuhkälber

 21

72

243

3,38

Bullenkälber

158

79

411

5,20

Vorderwälder

Kuhkälber

12

76

161

2,11

Bullenkälber

34

75

268

3,59

 

Preisklassen - Bullenkälber:
Euro/kg Fleckvieh % Vorderwälder %
1,50 – 1,99 - - 1 2,9
2,00 – 2,49

1

0,6

7

20,6

2,50 – 2,99

-

-

9

26,5

3,00 – 3,49

5

3,1

4

11,8

3,50 – 3,99

5

3,1

11

32,4

4,00 – 4,49

6

3,7

1

2,9

4,50 – 4,99

18

11,4

1

2,9

5,00 – 5,49

96

60,8

-

-

5,50 – 5,99

27

17,1

-

-

Robert Hepp

Auktion am 27. Januar 2010 in Ilshofen

- Trotz klirrender Kälte zügiger Verlauf -

Am 27. Januar 2010 fand die Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. in Ilshofen statt. Zum Verkauf wurden 370 Kälber sowie 81 Stück Grossvieh angeboten und zügig verkauft. Vor allem die Nachfrage nach Fleckviehkuhkälbern war wesentlich besser als bei den vorangegangenen Auktionen, so dass sich hier der Preis deutlich erholen konnte. 

Holsteins:

Die 10 angebotenen Jungkühe präsentierten sich mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 32,8 kg Milch sehr leistungsstark. Mit 1400.- Euro erlöste der Betrieb Bertsch aus Jagsthausen – Pfitzhof für seine angebotene Olympic – Tochter mit dem höchsten Gemelk von 37,8 kg Milch den Tageshöchstpreis. Im Schnitt erbrachten die 9 verkauften Tiere 1200.- Euro. 

Fleckvieh:

Die fünf Jungbullen wurden flott für durchschnittlich 1600.- Euro verkauft. Der an der Spitze gehende Ilion – Sohn von Familie Mayer aus Ellwangen – Lindenhof erzielte den Tageshöchstpreis von 1800.- Euro.

Die 59 Jungkühe zeigten sich von sehr guter Qualität und erbrachten das stolze Durchschnittsgemelk von 27,2 kg Milch. Die neunköpfige Spitzengruppe wurde von einer beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb Haussler in Pfedelbach – Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen Entwicklung glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter und einem Tagesgemelk von 32,1 kg Milch, was sich im Verkaufspreis von 1540.- Euro niederschlug.

Preislich wurde sie mit 1580.- Euro von einer körperhaften Vodach – Tochter vom Betrieb Pfitzer aus Bühlertann – Fronrot mit 30 kg Tagesgemelk und einer mit Trächtigkeitsgarantie angebotenen Webal – Tochter mit 30,2 kg Tagesgemelk von Familie Layher aus Kirchberg – Eichenau, die bei ihrer ersten Marktbeschickung gleich den Tageshöchstpreis von 1620.- Euro erzielte, übertroffen. Viel Aufmerksamkeit zogen auch zwei Töchter des Prüfbullen Watmorr auf sich, die neben hohen Gemelken vor allem durch hervorragende Euter u. Fundamente zu überzeugen wussten und 1500.- bzw. 1540.- Euro erlösten.

Im Mittel erbrachten die 58 verkauften Jungkühe einen für Käufer und Verkäufer zufriedenstellenden Preis von 1274.- Euro.

Von den sechs angebotenen Mehrkalbskühen konnten vier für durchschnittlich 1310.- Euro verkauft werden.

Die 51 angebotenen Kuhkälber brachten im Mittel 81 kg auf die Waage und erfreuten sich einer wesentlich besseren Nachfrage als noch vor einigen Wochen. So kletterte der Durchschnittspreis je kg Lebendgewicht auf 3,40 Euro netto, was einen Nettopreis von 276.- Euro je Tier entspricht.

Auch die 316 verkauften Bullenkälber wurden zügig versteigert, so dass die durchschnittlich 79 kg schweren Tiere auf 371.- Euro je Kopf oder 4,70 Euro netto je kg Lebendgewicht kamen.

Die nächsten Auktionen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. in Ilshofen finden am Mittwoch, den 10. Februar (Kälber Fleckvieh) sowie bereits eine Woche später, am Donnerstag, den 18. Februar (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

Preisspiegel

Gattung

Tierzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

9

1100.- - 1400.-

1200.-

Bullen Fleckvieh

5

1450.- - 1800.-

1600.-

Jungkühe Fleckvieh

58

750.- - 1620.-

1274.-

Zweitkalbskühe FV

4 1200.- - 1460.- 1310.-
Kalbin Fleckvieh

58

750.- - 1620.-

1274.-

Gattung

Tierzahl

Durchschnittsgewicht

Durchschnittspreis

Kuhkälber Holstein

1

-

200.-

Kuhkälber Fleckvieh

51

81

3,40

Bullenkälber Fleckvieh

316

79

4,70

 Thomas Schmidt

Die neunköpfige Spitzengruppe wurde von einer beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb Haussler in Pfedelbach – Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen Entwicklung glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter.

Foto: Kraft

Auktion am 13. Januar 2010 in Bad Waldsee

- 113 Jungkühe flott verkauft -

Die gut besuchte Januar-Versteigerung der Rinderunion bescherte den Züchtern zufriedenstellende Preise, nur bei den Zuchtbullen gab es Überstände.

Braunvieh: Im Angebot waren nur zwei Bullen, die dadurch entsprechend stark nachgefragt waren. Am höchsten in der Käufergunst stand ein Emerog-Sohn aus der Zucht von Friedrich Sauter, Bad Wurzach, welcher für 1500.-€ verkauft wurde.

Eine Pronto II Enkelin in sehr guter Typausprägung aus dem Betrieb Albert Traut, Neuravensburg erzielte bei den Jungkühen mit 1600.-€ den Tageshöchstpreis. Sie wurde aber noch von einer sehr leistungsstarken Zweitkalbskuh mit 35.4 kg Milch, einer Vital-Tochter aus dem Betrieb Hubert Lorinser, Dinnenried übertroffen, die für 1800.-€ verkauft wurde. Die Nachfrage nach Zuchtkuhkälbern hielt sich in Grenzen, die Preise waren nachgebend.

Fleckvieh: Die 3 aufgetrieben Bullen stießen auf verhaltenes Interesse 2 davon wurden erst nach der Auktion verkauft. Dagegen überzeugten einige Jungkühe mit starken Leistungen, die auch preislich honoriert wurde. So wurde eine Waboss-Tochter aus der Zucht von Reimund Walter, Merklingen, die im Betrieb Georg u. Jochen Häckel aufgezogen wurde und 34 kg Milch gab, für 1800.-€ ersteigert. Der Betrieb Thomas Gassner, Hundersingen konnte für 2 Jungkühe mit jeweils über 31 kg Milch 1600.-€ im Schnitt erlösen. Die Preise für die weiblichen Nutzkälber waren nicht zufriedenstellend, während sich die Preise für die 132 Bullenkälber auf erträgliche 4,36 €/ kg einpendelten.

Holsteins: Der Bullenmarkt war von einem totalen Überangebot geprägt. Nur knapp die Hälfte der 16 Bullen konnte verkauft werden. Trotzdem war der Körungssieger sehr begehrt und kostete 1900.-€. Dabei handelte es sich um einen als Embryo aus den USA importierten Pronto-Sohn, der von Manfred Erthle, Eggingen aufgezogen wurde.

Der Marktverlauf bei den Jungkühen war auch dank italienischer Kunden von Beginn an sehr flott. Den Tageshöchstpreis mit 1700.-€ erzielte diesmal eine rotbunte Tochter des Testbullen Colber mit 33.4 kg Milch aus dem Betrieb der Bentele GbR, RV-Adelsreute. Der Betrieb Egon Braun, Dietmanns konnte mit einer Laudan-Tochter überzeugen, welche 36. kg Milch gab und 1650.-€ kostete. Die Nachfrage nach Kuhkälbern war unbefriedigend.

Preisspiegel
Kategorie Anzahl Minimum Maximum Durchschnitt
Braunvieh: 
Bullen 2 1350 1500 1425
Jungkühe 28 980 1600 1291
Kühe 4 1200 1800 1475
Kuhkälber 42 - - 216
Fleckvieh:
Bullen 2 1300 1350 1325
Jungkühe 28 1000 1800 1305
Nutzkälber  Anzahl   Gewicht Preis/kg
Bullenkälber 132 - 84 4,36
Kuhkälber 14 - 76 2,95
Holsteins:
Bullen 7 1050 1900 1307
Jungkühe 58 1100 1700 1362
Kühe 2 1200 1250 1225
Kuhkälber 13 - - 189

Karl Ederle

Auktion am 07. Januar 2010 in Donaueschingen

Die Großvieh-Versteigerung der RBW am 7.Januar 2010 in Donaueschingen war ein guter Start ins Versteigerungsjahr. Das Angebot von 14 Bullen und 14 Kühen wurde bis auf einen Bullen zu guten Preisen verkauft.

Die 13 Bullen zeigten fast durchweg eine gute Qualität und erzielten einen Durchschnittspreis von 1658 Euro. Vorne lief ein bestens entwickelter Vaustria-Sohn, vorgestellt vom Betrieb Käppeler, Seelfingen, gezüchtet von Böttle in Unlingen. Er wechselte für 1750 Euro den Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 1900 Euro erzielte ebenfalls ein Bulle aus dem Betrieb Käppeler, ein sehr schöner Weinold-Sohn, gezüchtet von Mink in Seitingen-Oberflacht. Auf den zweithöchsten Preis mit 1850 Euro kam ein Robi-Nachkomme aus dem Betrieb Lehmann, Waldshut-Krenkingen.

Die 14 Kühe wechselten flott ihre Besitzer. Mit 26,4 kg Tagesgemelk und 2,60 kg Minutengemelk kamen sie auf einen Durchschnittspreis von 1396 Euro. Am gefragtesten waren 2 Jungkühe aus dem Aufzuchtbetrieb Blum, Wald-Walbertsweiler, die jeweils auf 1450 Euro gesteigert wurden. Die erste war eine Walbo-Tochter mit einem Spitzeneuter, gezüchtet von Blaser in Moosheim, die zweite war eine Vanstein-Jungkuh, gezüchtet von Suhm in Überlingen-Hödingen. Den Tageshöchstpreis erzielte eine formschöne rahmige Vodach-Tochter von Thomas Burger aus Biederbach mit 1500 Euro.

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 4. Februar 2010 für die Rasse Vorderwälder statt.

Preisspiegel
Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

9

1550 – 1900

1706

Bullen III

4

1400 - 1750

1550

Alle Bullen

13

1550– 1900

1658

Kühe

2

1300 - 1350

1325

Jungkühe

12

1300 - 1500

1396

Robert Hepp

Kälberauktion am 07. Januar 2009 in Donaueschingen

Am 7. Januar 2010 konnte die RBW in Donaueschingen 273 Kälber anbieten und bis auf eines alle verkaufen. Die Preise der Fleckviehkälber zogen nochmals leicht an, während die Vorderwälderkälber im Preis nachgaben.

Die 8 Vorderwälder-Kuhkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 73 kg und kosteten 135 Euro pro Kalb. Die 35 Fleckvieh-Kuhkälber brachten bei 80 kg im Schnitt 259 Euro. Dies ergibt einen kg-Preis von 3,22 Euro.

Die 52 Vorderwälder waren recht unterschiedlich in der Qualität. Mit 69 kg Durchschnittsgewicht erzielte das Kalb 195 Euro und einen kg-Preis von 2,85 Euro. Flotter lief die Versteigerung bei den 175 Fleckvieh-Bullenkälbern. Mit 80 kg Gewicht wurde je Kalb im Schnitt 399 Euro angelegt. Somit wurde ein kg-Preis von genau 5 Euro erreicht.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 4. Februar 2010 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
  Anzahl Ø-Gewicht
Kg
Ø-Preis
Euro / St.
Ø-Preis
Euro / kg

Preise ohne MwSt.

Fleckvieh

Kuhkälber

 35

80

259

3,22

Bullenkälber

175

80

399

5,00

Vorderwälder

Kuhkälber

8

73

135

1,86

Bullenkälber

52

69

195

2,85

 

Preisklassen - Bullenkälber:
Euro/kg Fleckvieh % Vorderwälder %
1,50 – 1,99 - - 7 13,5
2,00 – 2,49

-

-

15

29

2,50 – 2,99

1

-

9

17,3

3,00 – 3,49

-

-

15

28,8

3,50 – 3,99

5

2,9

4

7,7

4,00 – 4,49

15

8,7

2

3,8

4,50 – 4,99

51

29,1

-

-

5,00 – 5,49

97

55

-

-

5,50 – 5,99

6

3,4

-

-

Robert Hepp

Kälberauktion am 07. Januar 2010 in Herrenberg

Preisspiegel
  aufgetrieben verkauft Ø-Gewicht Ø-Preis (netto)
Kuhkälber

12

12

69

3,66

Bullenkälber

77

77

74

5,19

wbl. Fresser

-

-

-

-

ml. Fresser

2

2

196

2,60

Auktion am 17. Dezember 2009 in Ilshofen

- Zügiger Marktverlauf -

Zur letzten Auktion der Rinderunion Baden-Württemberg im Jahr 2009 am 17. Dezember wurden in Ilshofen 476 Tiere aufgetrieben. Der Markt wurde bis auf ein Tier zu konstanten Preisen geräumt.

Holsteins:

Von den 8 melkenden Tieren wurden sieben zu durchschnittlich 1256.- Euro verkauft.

Den Tageshöchstpreis von 1480.- Euro konnte einmal mehr die Familie Bullinger aus Rot am See – Werdeck verbuchen. Ihre mit 31,5 kg Tagesgemelk sehr leistunsstarke Tochter des Prüfbullen Martini glänzte neben einer Mutterleistung von über 10000 kg bei 3,53 % Eiweiß vor allem durch ihr fehlerfreies Exterieur.

Die neunköpfige Spitzengruppe wurde von einer beeindruckenden Vandol – Tochter vom Betrieb Haussler in Pfedelbach – Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen Entwicklung glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter.

Foto: Kraft


Diese sehr leistungsstarke Tochter des Prüfbullen Martini aus dem
Betrieb der Familie Bullinger, Rot am See – Werdeck glänzte neben
einer Mutterleistung von über 10000 kg bei 3,53 % Eiweiß vor allem
durch ihr fehlerfreies Exterieur

Fleckvieh:

Alle 5 angebotenen Zuchtbullen konnten für genau 1500.- Euro im Mittel verkauft werden. An der Spitze rangierte ein mit Bilderbuchfundament ausgestatteter Womor – Sohn aus der Zucht von Familie Weber in Adelmannsfelden - Bühler, dessen Mutter im Durchschnitt bisher über 12000 kg Milch erbrachte. Diese Kuh kam übrigens vor zwei Jahren per Kaufauftrag von der Auktion in Ishofen in den Bestand Weber.

Die 36 angebotenen Jungkühe leisteten im Durchschnitt 26,7 kg Milch und wurden zügig für durchschnittlich 1315.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte eine sehr ausgeglichene Vanstein – Tochter mit einem Tagesgemelk von 30,1 kg Milch, die von Familie Schneider aus Bühlerzell – Gantenwald angeboten wurde und 1500.- Euro erlöste.


An der Spitze der Fleckviehkollektion rangierte eine sehr ausgeglichene
Vanstein – Tochter mit einem Tagesgemelk von 30,1 kg Milch, die von
Familie Schneider aus Bühlerzell – Gantenwald angeboten wurde

Sehr gefragt war auch eine harmonische Roboi – Tochter vom Betrieb Stier in Ingelfingen – Stachenhausen, die kurz nach der Kalbung bereits 27,2 kg Milch erbrachte und 1560.- Euro erlöste. Den Tageshöchstpreis von 1580.- Euro konnte der Betrieb Friess aus Forchtenberg – Metzdorf für seine mit 32,4 kg Milch sehr leistungsstrarken Sorror – Tochter für sich verbuchen.Mit einer hervorragenden Kollektion war die Familie Hagel aus Sulzbach Laufen – Eisenschmiede vertreten, die für ihre vier angebotenen Laufstallkühe im Mittel 1455.- Euro erlöste.

Mit 77 angebotenen Kuhkälbern war diese Sparte sehr stark beschickt. Die im Mittel 74 kg schweren Tiere wurden für durchschnittlich 212.- Euro netto je Tier verkauft, was einen Kilogrammpreis von 2,86 Euro entspricht.

Die 348 Bullenkälber brachten durchschnittlich 75 kg auf die Waage und erlösten einen Nettopreis je kg Lebendgewicht von 4,92 Euro oder 371.- Euro je Tier, was fast exakt dem Preis der vorangegangenen Auktion entspricht.

Die beiden nächsten Auktionen der Rinderunion in Baden Württemberg in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 13. Januar (Kälber Fleckvieh) sowie am 27. Januar (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

Das Marktteam aus Ilshofen bedankt sich bei allen Beschickern u. Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen im Jahr 2009 und wünscht besinnliche Weihnachtstage sowie für das Jahr 2010 Alles Gute, vor allem aber Gesundheit.

Preisspiegel

Gattung

Tierzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

7

1100.- - 1480.-

1255.-

Kuhkälber Holstein

2

200.- - 250.-

225.-

Bullen Fleckvieh

5

1350.- - 1650.-

1500.-

Jungkühe Fleickvieh

36

900.- - 1580.-

1315.-

Gattung

Tierzahl

Durchschnittsgewicht

Durchschnittspreis

Kuhkälber Fleckvieh

77

74

2,89

Bullenkälber Fleckvieh

348

75

4,92

Thomas Schmidt, Fotos: Arnold

Kälberauktion am 17. Dezember 2009 in Herrenberg

Preisspiegel
  aufgetrieben verkauft Ø-Gewicht Ø-Preis (netto)
Kuhkälber

8

8

73

3,39

Bullenkälber

106

106

71

5,02

wbl. Fresser

3

3

269

1,78

ml. Fresser

3

3

188

2,20

Auktion am 09. Dezember 2009 in Bad Waldsee

- 205 Zuchttiere flott verkauft -

Ein volles Haus, darunter auch wieder Kunden aus Italien, sorgten für einen komplett geräumten Dezembermarkt.

Braunvieh: Alle drei aufgetriebenen Bullen konnten verkauft werden. Den Tageshöchstpreis mit 1450.-€ erzielte der Reservesieger der Körung, ein formschöner Ellection-Sohn aus der Zucht der Kohn & Stähle GbR, Schnürpflingen, welcher vom Aufzuchtbetrieb Franz Gaissmayer, Illerrieden vorgestellt wurde.

Die Qualität der  Jungkühe war sehr ansprechend mit einigen herausragenden Tieren. Am besten bezahlt wurde eine Egiz-Tochter mit einem allerbesten Euter von Hubert Lorinser, Dinnenried gezüchtet mit 1750.-€. Überragend im Typ und in der Größe war eine Payoff-Tochter mit 30.3 kg Milch aus der Zucht von Artur Ulrich, Essingen welche für 1700.-€ den Besitzer wechselte.

Auch die 23 Kuhkälber trafen wieder auf ein gesteigertes Interesse.

Fleckvieh: Nur zwei Bullen konnten verkauft werden. Darunter ein sehr gut bemuskelter Rel-Sohn für 1350.- aus der Zucht von Josef Brauchle, Oberessendorf. Die Kollektion der Jungkühe war diesmal etwa uneinheitlich. Am höchsten in der Käufergunst stand eine Vanstein-Zochter aus der Zucht von Jens Mayer, Wildberg-Effringen mit dem Zuschlagspreis von 1650.-€. Eine deutliche Preissteigerung auf 4.93 €/kg durften die Beschicker der Bullenkälber erleben.

Holsteins: Knapp 2/3 der aufgetriebenen 17 Bullen konnten verkauft werden. Wobei die 3 Spitzenbullen ein starkes Interesse auf sich zogen. Den Tageshöchstpreis mit 1950.-€  erzielte der Körungssieger, ein Baxter-Sohn aus  dem Zuchtbetrieb Josef Gloning Ellwangen- Buchhausen. Die große Stückzahl der Jungkühe beeindruckte wieder mit einer sehr guten Euter- und Typqualität. Uwe Maier, Schw. Gmünd-Reitprechts stellte mit einer kompletten und stilvollen Stormatic-Tochter das Spitzentier und kassierte dafür 2000.-€. Aber auch die anderen 91 Kühe zogen lebhaftes Interesse auf sich. Selbst die 8 Kuhkälber stießen auf eine verstärkte Nachfrage.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:
Bullen

3

1000

1450

1217

Kühe

2

1200

1250

       1225

Jungkühe

42

1050

1750

1342

Kuhkälber

23

160

450

305

Fleckvieh
Bullen

2

1200

1350

1275

Jungkühe

28

1100

1650

-

Nutzkälber

 

 

Gewicht

Kg/Preis

Kuhkälber

18

-

82

3,68

Bullenkälber

72

-

80

4,93

Holsteins
Bullen

10

1100

1950

1320

Kühe

4

1250

1350

1288

Jungkühe

83

1000

2000

1470

Kuhkälber

8

200

320

250

Karl Ederle

Auktion am 03. Dezember 2009 in Donaueschingen

- Geräumter Markt -

Vier Bullen und drei Jungkühe  wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren Besitzer. Damit wurden gleichviel Tiere verkauft wie auf dem letzten Markt im Oktober und der Markt war damit geräumt.

Drei der vier verkauften Bullen wechselten zum Anschlagspreis den Besitzer. So kaufte die Viehhandlung Hirt aus Dunningen- Lackendorf den Spitzenbullen Gigard, einen Gipadasohn aus einer leistungsstarken Gardiantochter aus dem Betrieb Klaus Riesle aus Gütenbach. Mit 630 kg war der älteste Bulle auch der schwerste. Er kam auf 1.108 g tägliche Zunahmen. Bemerkenswerter Weise hatten alle vier Bullen mit 135 cm die gleiche Widerristhöhe, obwohl der Altersunterschied fast 100 Tage betrug.

Am begehrtesten war der rot gedeckte zweit platzierte Gardiansohn Respada, der ebenfalls von Klaus Riesle angeboten wurde. Er erzielte mit seinen 625 kg Gewicht die Tageshöchstzunahmen von 1.164 g und erhielt in der Bemuskelung die Note 7 = gut. Alexander Heizmann aus Eisenbach- Schollach hatte die Scheibe am längsten oben.


Respada erzielte den Tageshöchstpreis, links Anbieter Klaus Riesle aus
Gütenbach, Käufer ist Alexander Heizmann aus Schwärzenbach-Schollach

Beim drittplatzierten Pifert von Augustin Neumaier sorgte ein Sponsor der Gemeinde Malsburg- Marzell für einen (vielleicht) letzten Bullenankauf. Als Wahl-Malsburger aus Berlin stammend hörte er von der geplanten Abschaffung der Bullenhaltung und erklärte sich bereit, finanziell in den Bullenkauf einzusteigen. So kommt der Pirmarsohn für 1.300 € in die schöne Schwarzwaldgemeinde. Der vierte Bulle, ein Igmarenkel aus einer Rarmartochter aus dem Betrieb Augustin Haas in Schonach kommt zu Otmar Huber nach Rickenbach.


Dank eines Sponsors erhält Malsburg- Marzell diesen schönen Pirmarsohn
von Augustin Neumaier. Mit auf dem Bild Bürgermeister Dieter Schwald,
Bullenhalter Fritz Weltin und der Sponsor

Otmar Huber kaufte auch noch eine Jungkuh mit 18,0 kg Milch und der tollen Melkbarkeit von 2,80 kg pro Minute, die von Christoph Kaiser aus Görwihl angeboten wurde. Sie war mit 470 kg eine relativ leichte Tochter des Deckbullen Igrick, der anno 2007 Schausieger in Gersbach war. Eine schöne und leistungsstarke Raditochter mit 23,2 kg Milch mit ebenfalls sehr guter Melkbarkeit erzielte den höchsten Marktpreis von 1.050 €.


Frank Aberle (links) aus St. Georgen- Sommerau freut sich über den Kauf
der sehr gut beeuterten Raditochter, die Karl Fix aus Mühlenbach anbot.
23,2 kg Milch mit 27 Monaten Erstkalbealter und 485 kg Gewicht; ist das nicht wirtschaftlich?

Frank Aberle heißt der neue Besitzer, Karl Fix aus Mühlenbach der Anbieter. Diese mittelrahmige Kuh mit 485 kg Gewicht hat mit 27 Monaten das erste Mal abgekalbt. Karl Fix´s zweite Kuh wog 570 kg, gab 20,5 kg Milch und wechselte für 1.000 € zu Jörg Glünkin nach Schopfheim- Kürnberg.

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 4. Februar 2010 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Händy: 0172/9645246.

Preisspiegel
Verkaufsklasse

verkauft

Preis  netto €

Preis von - bis €

Bullen  Klasse II

2

1.450

1.400 – 1.600

Bullen  Klasse III

2

1.300

---

alle Bullen

4

1.375

1.300 - 1600

Jungkühe

3

950

800 – 1.500

Bericht und Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 03. Dezember 2009 in Donaueschingen

Die Kälberversteigerung der RBW am 3. Dezember 2009 bildete einen guten Abschluß für ein erfolgreiches Jahr am Kälbermarkt in Donaueschingen. Es wechselten 263 Tiere den Besitzer. Bis auf die Fleckvieh-Kuhkälber konnten alle Gattungen im Preis deutlich zulegen.

Die 9 Vorderwälder-Kuhkälber waren schnell verkauft für durchschnittlich 184 Euro pro Kalb mit 70 kg Gewicht. Auch das etwas größere Angebot von 35 Fleckvieh-Kuhkälbern wechselte komplett den Besitzer für 243 Euro pro Kalb bei 80 kg Gewicht.

Sehr gefragt waren wieder die Bullenkälber beider Rassen. Die 37 Vorderwälder erzielten einen sehr guten kg-Preis von 3,62 Euro bei 71 kg Gewicht. Somit kam das Kalb auf 260 Euro. Die 182 Fleckvieh-Bullenkälber konnten sich auf 4,90 Euro pro kg steigern und kosteten bei 76 kg Gewicht 375 Euro je Kalb.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 7. Januar 2010 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
 
Preisspiegel
  Anzahl Ø-Gewicht
Kg
Ø-Preis
Euro / St.
Ø-Preis
Euro / kg

Preise ohne MwSt.

Fleckvieh

Kuhkälber

 35

80

243

3,06

Bullenkälber

182

76

375

4,90

Vorderwälder

Kuhkälber

9

70

184

2,62

Bullenkälber

37

71

260

3,65

 

Preisklassen - Bullenkälber

Euro/kg Fleckvieh % Vorderwälder %
2,00 – 2,49

1

0,5

1

2,7

2,50 – 2,99

-

-

5

13,5

3,00 – 3,49

-

-

7

18,9

3,50 – 3,99

8

4,4

12

32,4

4,00 – 4,49

26

14,3

11

30

4,50 – 4,99

56

30

1

2,7

5,00 – 5,49

85

46,7

-

-

5,50 – 5,99

6

3,3

-

-


Die Qualität der Vorderwälderbullenkälber
war gut, hier das beste, das mit
34 Tagen 94 kg auf die Waage stellte
und den Höchstpreis für Vorderwälder
von 370 € erzielte.

Robert Hepp

Auktion am 29. November 2009 in Ilshofen

- Komplettes Angebot abgesetzt -

Anlässlich der Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden Württemberg wurden in Ilshofen 425 Tiere aufgetrieben und komplett verkauft.

Die Preise bei den melkenden Tieren zogen aufgrund der momentan grösseren Nachfrage nochmals leicht an.

Bei den Kälbern mussten die Kuhkälber wie auf allen Auktionsstandorten leichte Preiseinbußen hinnehmen, die Preise bei den Bullenkälbern zogen gegenüber den vorangegangenen Auktionen leicht an.

Holsteins:

Insgesamt wurden hier 10 Tiere in Milch angeboten und für durchschnittlich 1264.- Euro verkauft. Die Höchstpreise erzielte hier der Betrieb Bullinger aus Rot am See – Werdeck für zwei Ramos – Töchter. Zum einen für eine sehr jugendliche Zweitkalbskuh mit 45,5 kg Milch bei 3,7 kg Minutengemelk, die 1480.- Euro erlöste, sowie einer sehr euterstarken Jungkuh, die dem neuen Besitzter 1460.- Euro wert war.

Fleckvieh:

Der vom Zuchtbetrieb Göggerle in Rainau – Dalkingen angebotene Illion – Sohn konnte auf der Mutterseite überragende Leistungszahlen vorweisen. So erbrachte die Vaustria – Tochter in der Höchstleistung über 10000 kg Milch bei 5,28 % Fett und 3,98 % Eiweiß. 1800.- Euro war schließlich der Lohn für die gute züchterische Leistung.

Die 52 angebotenen Jungkühe erbrachten das mittlere Gemelk von 26,6 kg Milch. Zügig wechselten sie den Besitzer für durchschnitllich 1292.- Euro. An der Spitze rangierte eine milchbetonte, mit überragendem Fundament ausgestattete Roboi – Tochter von Familie Stier in Untermünkheim – Schöneberg, die 28 kg Milch vorweisen konnte und 1540.- Euro erlöste.


An der Spitze der Fleckviehjungkühe rangierte eine milchbetonte, mit über-
ragendem Fundament ausgestattete Roboi – Tochter von Familie Stier in
Untermünkheim – Schöneberg, die 28 kg Milch vorweisen konnte

Sie wurde von einer wuchtigen Zasromen – Tochter aus der Zucht von Familie Haag in Berwinkel gefolgt, die 32,6 kg Milch leistete und per Kaufauftrag für 1580.- Euro vermittelt wurde. Der gleiche Betrieb konnte noch für eine ebenfalls in der Spitzengruppe gehende Vanstein – Tochter mit besten Vorfahrenleistungen 1600.- Euro erlösen. Den Tageshöchstpreis mit 1620.- Euro erzielte der Betrieb Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler für seine mit 33 kg Milch sehr leistungsstarken Aleon – Tochter, die trotz der hohen Leistung enormen Kaliber zeigte und deren Mutter über 9300 kg Durchschnittsleistung vorweisen konnte.


Den Tageshöchstpreis erzielte der Betrieb Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler
für seine mit 33 kg Milch sehr leistungsstarken Aleon – Tochter, die trotz der
hohen Leistung enormen Kaliber zeigte und deren Mutter über 9300 kg
Durchschnittsleistung vorweisen konnte

Mit 63 Tieren war das Angebot bei den Kuhkälbern sehr umfangreich. Trotzdem konnten die im Mittel 82 kg schweren Tiere zügig für durchschnittlich 2,85 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 235.- Euro je Tier verkauft werden.

295 angebotene Bullenkälber brachten im Schnitt 79 kg auf die Waage und erlösten einen Nettopreis von 4,49 Euro je kg Lebendgewicht oder 354.- Euro je Tier.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden jeweils am Donnerstag, den 03. Dezember (Kälber Fleckvieh) bzw. den 17. Dezember (Grossvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Melkende Holstein

10

1000.- - 1480.-

1264.-

Bulle Fleckvieh

1

-

1800.-

Zweitkalbskuh FV

1

-

1140.-

Jungkühe Fleckvieh

52

900.- - 1620.-

1292.-

Kategorie

Anzahl

Durchschnittsgewicht

Durschnittspreis

Kuhkälber

63

82

2,85

Bullenkälber

295

79

4,49

Thomas Schmidt, Fotos: Arnold

Kälberauktion am 26. November 2009 in Herrenberg

Preisspiegel
  aufgetrieben verkauft Ø-Gewicht Ø-Preis (netto)
Kuhkälber

21

21

70

2,70

Bullenkälber

119

119

71

5,06

ml. Fresser

6

6

165

3,15

Auktion am 11. November 2009 in Bad Waldsee

- Starke Exportnachfrage -

Wieder waren die Jungkühe dank der italienischen Interessenten sehr gefragt. Die herbstlichen höheren Stückzahlen wurden problemlos vom Markt aufgenommen. Lediglich Zuchtbullen und Kuhkälber konnten davon nicht profitieren.

Braunvieh: Der Siegerbulle der Körung kam aus dem Betrieb Franz Gaissmayer, Illerrieden, dabei handelte es sich um einen Emerog-Sohn aus einer Chime-Tochter mit über 12800 kg Milch bei sehr guten Inhaltsstoffen aus der Zucht von Markus Gerle, Untrasried, er kostete 1350.-€,

Die Qualität der Jungkühe war sehr ausgeglichen mit einigen Höhepunkten, darunter eine formschöne Spetrol-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Artur Ulrich, Essingen, die mit 30 kg Milch zum Tageshöchstpreis von 1900,-€ verkauft wurde. 37 Tiere wurden flott verkauft.

Dagegen verlief die Versteigerung der Zuchtkuhkälber zäh.

Fleckvieh: Der Reservesieger der Körung ein Mandela-Sohn mit 1383 gr tägl. Zunahme und einer Muterleistung von über 10500 kg Milch aus der Zucht von Klaus Nägele, Öhningen und aus dem Besitz Hubert Schönenberger, Stockach-Windegg erzielte mit 1700.-€ den Tageshöchstpreis. Bei den Jungkühen konnten einige Tier mit hohen Leistungen gut gefallen, einige Tiere gingen auch in den Export.

Der Betrieb Thomas Gassner, Hundersingen stellte mit einer leistungsstarken Repling -Tochter das Spitzentier und bekam dafür 1850.-€.

Die Preise für die 70 Bullenkälber waren zufriedenstellend, während die 20 Kuhkälber auf wenig Interesse stießen.

Holsteins: Der Bullenmarkt war wieder von einem großen Überangebot geprägt. Trotzdem erbrachte der Siegerbulle, ein Pronto-Sohn aus einer Shottle-Mutter welche die 1. Laktation mit 13000 kg Milch abschließen wird und als Embryo aus den USA eingeführt wurdes, seinem Aufzüchter Hugo Kloke, Wilhelmsdorf, 1700.-€.

Die Kollektion der 70 Jungkühe beeindruckte mit hohen Leistung und sehr guten Eutern und wurde flott versteigert, eine große Zahl ging über den Brenner. Besonders hoch in der Käufergunst lag eine elegante rotbunte Jorber-Tochter von Rudi u. Uwe Bauer, Buggensegel, welche für 2150.-€ den Besitzer wechselte. Sehr erfolgreich war auch Dieter Schänzel Essingen, der für eine sehr typvolle Radison-Tochter mit 34.7 kg Milch 1950.-€ erzielte.

Die Versteigerung der 18 Kuhkälber verlief ebenso zäh wie bei den anderen Rassen.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Duchschnitt

Braunvieh: 
Bullen

4

1000

1350

1238

Kühe

3

1350

1700

1500

Jungkühe

37

1100

1900

1488

Kuhkälber

21

-

-

202

Fleckvieh: 
Bullen

4

1300

1700

1450

Jungkühe

28

1000

1850

1289

Nutzkälber

 Anzahl

 

Gewicht

Kg/Preis

Kuhkälber

20

-

74

2.36

Bullenkälber

70

-

85

4.56

Fresser männl.

1

-

133

3.68

Holsteins: 
Bullen

9

1000

1700

1294

Kühe

3

1000

1650

1316

Jungkühe

70

1000

2150

1529

Kuhkälber

17

-

-

190

Karl Ederle

Auktion am 05. November 2009 in Donaueschingen

Die Großvieh-Versteigerung der RBW am 5. November 2009 in Donaueschingen war geprägt durch ein zu kleines Angebot und eine gute Nachfrage nach Zuchtbullen und Jungkühen. Somit haben einige Zuchtbetriebe einen guten Markt verpasst.

Die 5 Bullen kamen auf einen sehr guten Durchschnittspreis von 1810 Euro. Am gefragtesten war ein an erster Stelle gereihter Ilion-Sohn aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Er ging für 2500 Euro an einen Zuchtbetrieb in Meßkirch. Den zweithöchsten Preis mit 1700 Euro erzielte ein Inder-Nachkomme gezüchtet und vorgestellt von Thomas Burger aus Biederbach.

Die 6 angebotenen und verkauften Jungkühe kosteten im Schnitt 1300 Euro. Auch hier erreichte der Betrieb Berger mit 1650 Euro den Höchstpreis für eine gewichtige Tochter des Testbullens Samen.


Die teuerste Jungkuh; Vater: Samen,
Züchter: Alfred Berger, Mieterkingen, Preis: 1650 Euro

Eine elegante Roboi-Tochter aus dem Betrieb Kuner in Schramberg-Sulgen wurde auf 1400 Euro gesteigert. Beide Tieren gingen an einen Zuchtbetrieb in der Ortenau.

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 3. Dezember 2009 für die Rasse Vorderwälder statt.

Preisspiegel
Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

4

1600 – 2500

1850

Bullen III

1

1650

1650

Alle Bullen

5

1600– 2500

1810

Jungkühe

6

1150- 1650

1300

Robert Hepp

Kälberauktion am 05. November 2009 in Donaueschingen

Den höchsten Kälberauftrieb seit Jahren mit 327 Tieren konnte die RBW am 5. November 2009 in Donaueschingen verzeichnen. Trotz Großbaustelle wurde auch diese Menge vom Marktteam Donaueschingen bestens bewältigt. Bis auf 2 Kälber mit Mängeln wurde der Markt vollständig geräumt.

Die 17 Vorderwälder-Kuhkälber kosteten im Schnitt mit 72 kg Gewicht 133 Euro je Kalb. Die 23 Fleckvieh-Kuhkälber verbesserten sich im Preis  und kamen auf 249 Euro pro Kopf bei 77 kg Gewicht.

Die 53 Vorderwälder-Bullenkälber gaben qualitätsbedingt im Preis etwas nach auf 3,12 Euro pro kg.

Sie erzielten bei 74 kg im Durchschnitt 230 Euro je Kalb. Die 233 Fleckvieh-Bullenkälber konnten das gute Preisniveau der Vormärkte halten und erreichten einen kg-Preis von 4,52 Euro. Somit kam das 80-kg-Kalb auf 362 Euro netto.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 3. Dezember 2009 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
 
Preisspiegel
  Anzahl Ø-Gewicht
Kg
Ø-Preis
Euro / St.
Ø-Preis
Euro / kg

Preise ohne MwSt.

Fleckvieh

Kuhkälber

 23

77

249

3,24

Bullenkälber

232

80

362

4,52

Vorderwälder

Kuhkälber

17

72

133

1,86

Bullenkälber

53

74

230

3,12

 

Preisklassen - Bullenkälber
Euro/kg Fleckvieh % Vorderwälder %
2,00 – 2,49

3

1,3

16

30

2,50 – 2,99

2

0,9

7

13,2

3,00 – 3,49

13

5,6

13

25,5

3,50 – 3,99

19

8,2

15

28,3

4,00 – 4,49

72

31

2

3,8

4,50 – 4,99

107

46

-

-

5,00 – 5,49

16

6,9

-

-

Robert Hepp

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