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Auktion am 02. Mai
2013 in Donaueschingen
Bei der
Großvieh-Versteigerung der RBW am 2. Mai 2013 in Donaueschingen wurden
11 Bullen und 6 Jungkühe angeboten. Bis auf drei Bullen wurde der Markt
zu sehr guten Preisen geräumt.
Die 8 verkauften
Bullen waren insgesamt von guter Qualität und erzielten den guten
Durchschnittspreis von 1875 Euro. An erster Stelle lief ein bestens
entwickelter Rauwat-Sohn aus dem Betrieb Berger,
Herbertingen-Mieterkingen. Er wechselte für 2000 Euro den Besitzer. Es
folgte ein sehr ausgeglichener Vanel-Nachkomme, vorgestellt von Franz
Käppeler aus Stockach-Seelfingen, gezüchtet von der Längle GbR,
Überlingen-Hinyhof zum selben Preis. Den Tageshöchstpreis von 2200 Euro
erzielte ein formschöner Vaudela-Sohn, gezüchtet von der Weißhaar GbR in
Brigachtal-Klengen und aufgezogen von Christian Hug ,
Waldshut-Krenkingen.

V.: Vaudela, Preis: 2200 Euro, Züchter:
Wisshaar GbR, Brigachtal-Klengen,
Aufzüchter: Hug Christian, Waldshut-Krenkingen
Die 6 Jungkühe waren
von bester Qualität und kamen auf den sehr guten Durchschnittspreis von
1767 Euro. Der Aufzuchtbetrieb Blum aus Wald-Walbertsweiler stellte eine
überragende 3er-Kollektion mit über 30 kg Tagesgemelk und 3 kg
Minutengemelk zum Verkauf. Die höchsten Preise erzielten eine
Manigens-Tochter mit 2100 Euro, gefolgt von einer Weimo-Tochter für 2000
Euro aus dieser Gruppe.

V.: Manigens, Preis: 2100 Euro, Züchter:
Siegbert Blum, Wald-Walbertsweiler
Die nächste
Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 6. Juni 2013 für die
Rasse Vorderwälder und statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen |
8 |
1600 – 2200 |
1875 |
|
Jungkühe |
6 |
1200 - 2100 |
1767 |
Bericht: Robert Hepp, Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am
02. Mai 2013 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 2. Mai 2013 in Donaueschingen wurden 282
Kälber verkauft. Entsprechend der Marktlage gaben die Preise der
Bullenkälber etwas nach.
9
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 4,49 Euro. Die
20 Fleckvieh-Kuhkälber wechselten flott ihre Besitzer zu kg-Preisen von
2,50 Euro bis 7,49 Euro. Den höchsten kg-Preis erzielte ein
Everest-Kuhkalb mit hervorragender Mutterleistung von Hubert Ewald aus
Bräunlingen. Es wurde mit 73 kg auf 520 Euro gesteigert.
Die 57
Vorderwälder-Bullenkälber erzielten Preise von 3,50 Euro bis 5,49 Euro
pro kg.. Die 182 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis
6,99 Euro.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 6. Juni 2013 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
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Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
20 |
20 |
72 |
2,50 |
7,49 |
|
Bullenkälber |
189 |
188 |
78 |
2,00 |
6,99 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
9 |
9 |
61 |
1,50 |
4,49 |
|
Bullenkälber |
57 |
57 |
73 |
3,50 |
5,49 |
Robert Hepp 
Auktion am 25.
April 2013 in Ilshofen
-
Wille – Söhne eine Augenweide -
Am
25. April fand die im Jahresverlauf grösste Auktion der
Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen statt. Es kamen insgesamt 554
Tiere zum Verkauf. Über Alle Kategorien verlief die Versteigerung sehr
zügig, allerdings gaben die Jungkuhpreise nachfragebedingt um etwa 100.-
Euro nach.
Holsteins:
Hier standen 8
Jungkühe zum Verkauf, die Tagesleistungen von bis zu 38 kg Milch
aufweisen konnten. Den Tageshöchstpreis von 1840.- Euro verbuchte der
Betrieb Weidner aus Künzelsau – Steinbach für seine angebotene Lonar –
Tochter, die wieder bestens herausgebracht war. Insgesamt ergab sich ein
Durchschnittspreis von 1585.- Euro.
Fleckvieh:
Wie jedes Jahr im
April wurden auf Befruchtungsfähigkeit geprüfte Jungbullen angeboten. In
diesem Jahr kamen 20 Bullen zum Verkauf, von denen 19 zum
Durchschnittspreis von 1913.- Euro verkauft wurden. Vor allem die vier
angebotenen Wille – Söhne bestachen durch ihre enorme Entwicklung und
erlösten allesamt Preise von 2000.- Euro und mehr. So ist es auch nicht
verwunderlich, dass ein Wille – Sohn mit 2950.- Euro den
Tageshöchstpreis erzielte. Dieser sehr formstarke Jungbulle wurde von
Karl Straub aus Bopfingen – Hohenlohe angeboten und konnte sehr hohe
Leistungen auf der Mutterseite aufweisen. Preislich folgte mit 2300.-
Euro ein harmonischer Ofir – Sohn, der vom Betrieb Haag aus
Sulzbach/Murr – Berwinkel gezüchtet und von Josef Göggerle aus Rainau –
Dalkingen zum Verkauf angeboten wurde.

Von den 20 angebotenen Jungbullen
bestachen die vier Wille – Söhne durch ihre enorme
Entwicklung So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Wille – Sohn
den
Tageshöchstpreis erzielte. Dieser sehr formstarke Jungbulle wurde von
Karl Straub aus
Bopfingen – Hohenlohe angeboten und konnte sehr hohe Leistungen auf der
Mutterseite aufweisen
Die 41 Jungkühe
leisteten im Durchschnitt über 29 kg Milch, allerdings gab hier der
Preis nachfrage- und auch qualitätsbedingt etwas nach. Vor allem Tiere
mit Mängeln im Euter oder Fundament konnten nur mit Preisabschlägen
verkauft werden. Allerdings wurden vor allem typ- und euterstarke Kühe
preislich honoriert. An der Spitze ging eine typische Humid – Tochter,
die vom Betrieb Sperr aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf vorgestellt
wurde und den Tageshöchstpreis von 2080.- Euro erlöste. Dieses Tier
wurde exakt vor einem Jahr über die Jungrinderauktion vom Betrieb Nübel
aus Oberrot – Wiesenbach zugekauft. Preislich folgte die drittplatzierte
Ditarry – Tochter vom Betrieb Pfleiderer aus Leutenbach. Mit 24 Monaten
Erstkalbealter zeigte sie bereits enorme Entwicklung und wies das stolze
Tagesgemelk von 35,4 kg Milch auf. Bis auf ein Tier wechselte die
gesamte Kollektion für durchschnittlich 1635.- Euro den Besitzer.

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging
eine typische Humid – Tochter, die vom
Betrieb Sperr aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf vorgestellt wurde
und den
Tageshöchstpreis erlöste. Dieses Tier wurde exakt vor einem Jahr über
die Jungrinderauktion
vom Betrieb Nübel aus Oberrot – Wiesenbach zugekauft
96 Jungrinder mit
durchschnittlich 353 kg stiessen auf eine überraschend grosse Nachfrage,
so dass sich hier der Durchschnittspreis gegenüber dem Vorjahr um 70.-
Euro auf 766.- Euro steigerte. Auch hier waren Wille – Töchter bei den
Zuchtbetrieben sehr begehrt, so erlösten zwei gerade halbjährige Tiere
820.- Euro.
Die 48 Kuhkälber
brachten im Mittel 77 kg auf die Waage und erzielten einen Kilopreis von
3,65 Euro netto, woraus ein Kopfpreis von 282.- Euro resultiert.
337 Bullenkälber wogen
im Schnitt 79 kg und erlösten 488.- Euro netto je Tier oder 6,16 Euro je
Kilogramm. Hier schlagen sich die fallenden Schlachtbullenpreise negativ
auf die Nachfrage nieder.
Die nächsten Auktionen
in Ilshofen finden jeweils am Mittwoch, den 15. Mai (Kälber Fleckvieh)
und einen Tag vor Fronleichnam am 29. Mai (Grossvieh u. Kälber Holsteins
und Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
8 |
1300.- - 1840.- |
1585,- |
|
Bullen Fleckvieh |
19 |
1600.- - 2950.- |
1913,- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
40 |
1250.- - 2080.- |
1635,- |
Bericht: Thomas Schmidt, Fotos: Kraft

Hinterwälder-Auktion
am 12. April 2013 in Schönau
-
Fünf Bullen verkauft, gutes weibliches Angebot präsentiert
-
Auf dem Frühjahrsmarkt
für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 12. April 2013 wurden fünf
Zuchtbullen zu im Schnitt 1.440 € versteigert. Damit wurde ein Bulle
weniger abgesetzt als auf dem Vorjahresmarkt, der Preis allerdings lag
im Schnitt 32 € höher. Zwei Bullen blieben im Überstand. Zwei der vier
angebotenen weiblichen Tiere fanden zu angemessenen Preisen neuen
Besitzer.
Die vier nicht verkauften Tiere sind unter
www.rind-bw.de bei den Hinterwälder-Verkaufstieren eingestellt.
Sechs Bullen wurden für die Milchvieh- und nur einer für die
Mutterkuhhaltung angeboten. Die Qualität der Milchviehbullen entsprach
nicht allen Käuferwünschen. Der Mutterkuhbulle allerdings war eine
Klasse für sich. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen vier
wechselten in Zuchtbetriebe.
Die beiden erstgereihten in Klasse II eintaxierten Bullen bot Manfred
Schelshorn aus Bernau an. Beide wurden je mit Note 6 in Bemuskelung und
Äußerer Erscheinung bewertet und wiesen ähnliche Zunahmen auf. Beide
Bullen wurden für 1.400 € ersteigert, Agnaxi von Karlheinz Zimmermann
aus Todtnau-Gschwend und Naxham von der Gemeinde Münstertal für die
Haltung Fridolin Wiesler.

Agnaxi war der Spitzenbulle für
die Milchviehhaltung. Er wurde mit zweimal 6 bewertet
und wechselte von Manfred Schelshorn aus Bernau zum Karlheinz Zimmermann
(links)
nach Todtnau- Gschwend. Präsentiert wurde der Bursche von Klaus-Peter
Schelshorn
Ronlab von Hubert Schätzle, Todtnau-Präg, ein Ronfocksohn aus der
Labflorttochter Franzi mit 6/5 bewertet, wechselte für 1.450 € zu
Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Ortsteil Raich.

Ronlab war mit 6/5 bewertet, Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-
Ortsteil Raich
ist der neue Besitzer. Gezüchtet wurde er von Hubert Schätzle aus
Todtnau-Präg,
dessen Sohn Felix stellte ihn vor
Agfock, der zweite Bulle
aus dem Zuchtbetrieb Hubert Schätzle, zeichnet sich mit Langlebigkeit
pur aus: Die Mutter und die beiden Großmütter haben 37 Kalbungen
aufzuweisen, und die Großmutter mütterlicherseits ist die bekannte
Bentochter Goldi. Adolf Rombach aus Wieden sicherte sich den
züchterischen Leckerbissen.
Dann kam Labehum, eine Labenosohn aus der Hummeltochter Alma, von
Mutterkuhzüchter Ewald Kiefer aus Fröhnd-Ittenschwand in den Ring. Alle
erkannten die Ausnahmeerscheinung des mit 9 in Bemuskelung und 7 in der
Äußeren Erscheinung eintaxierten Burschen. Mit 14 Monaten wog er 503 kg,
was Spitzenzunahmen von 1.130 g pro Tag bedeuteten. Für 1.650 € verließ
er als begehrtester Bulle den Ring, neuer Besitzer ist Herbert Ott aus
T.-N.-Schwärzenbach.

Labehum war der Kracher der Versteigerung
9/7 bewertet, 1.130 g tägliche Zunahmen und 503 kg Gewichtzeichneten
ihn aus.
Ewald Kiefer aus Fröhnd-Ittenschwand bot ihn an,
Herbert Ott aus T.-N.-Schwärzenbach ersteigerte ihn für 1.650 €.
Zwei Silnapssöhne von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-
Ortsteil Raich wurden als Klasse III Bullen gekört und stehen für
Ab-Stall-Vermarktung zur Verfügung.
Bei den weiblichen Tieren wusste eine Kalbin, eine Halbschwester zu den
Silnapssöhnen gut zu gefallen und wurde von Josef Bendel aus Bergatreute
für 1.000 € ersteigert.

Diese schöne Kalbin, eine
Silnapstochter aus der Zucht von Manfred Kuttler
aus dem Kleinen Wiesental- Ortsteil Raich fand in Josef Bendel aus
Bergatreute ihren neuen Besitzer.
Geschickt wird sie von Benjamin Kuttler vorgestellt.
Ein Rind, die eine
Halbschwester zum Spitzenbullen Labehum war, wechselte für 800 € zu
Andreas Preiser nach Lenzkirch. Eine Kuh mit zwei Abkalbungen und ein
sehr schö-nes Fockeralrind fanden leider keinen Käufer.
Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 11. Oktober 2013
in Schönau statt. Wer
zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an
Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.
|
Hinterwälder-Preisspiegel
12.4.2013 Schönau |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto
€ |
Preis von -
bis € |
|
Bullen Milch |
4 |
1.388 |
1.300 – 1.450 |
|
Bullen Mutterkuh |
1 |
1.650 |
- |
|
alle Bullen |
5 |
1.440 |
1.300 – 1.650 |
Bericht und
Fotos: Dr. Maus

Auktion am 10.
April 2013 in Bad Waldsee
-
Kleines Angebot trifft große Nachfrage -
Die
April-Versteigerung der RBW zeichnete sich durch ein kleines Angebot und
eine stabile bis große Nachfrage aus, so dass sich deutlich gestiegene
Durchschnittspreise abzeichneten.
Braunvieh: Der
Körungssieger, ein Saturn-Sohn, vom Betrieb Konrad Gaum, Schwendi wurde
mit einem GZW von 114 für 1.600 € verkauft. Der teuerste Bulle war ein
Payssli Sohn vom Betrieb Heckenberger GbR, Hochdorf der für 1.750 €
einen neuen Besitzer fand.
Bei den Jungkühen
konnte Alois Renz, Bad Wurzach mit einer Juleng-Tochter begeistern.
Diese ausgeglichene Jungkuh, die in allen Bereichen überzeugte, erzielt
mit 29,0 kg Marktgemelk 1.800 €. Eine Prostar-Tochter vom
Aufzuchtsbetrieb Arthur Ulrich aus Essingen konnte ebenfalls durch ihr
gutes Euter wie Exterieur und einem Marktgemelk von 32,5 kg die Käufer
überzeugen und erzielte 1.950 €.
Passend zum
bevorstehenden Frühjahr wurden tragende bis jährige Rinder angeboten.
Die tragenden Rinder erzielten zwischen 1.100 und 1.300 € und die
jungeren zwischen 700 und 1.000 €.
18 Zuchtkuhkälber
wurden verkauft.
Fleckvieh: Ein
gut entwickelter Rewart aus Hostress Sohn vom Betrieb Alois Müller von
Bad Waldsee mit einem GZW von 122 erzielte 2.100 €.
Die Jungkühe
präsentierten sich wie im Vormonat mit einer hervorragenden Spitze. Vom
Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum aus Wald präsentierte sich eine Homorry-
Tochter in Euterqualität und Körper von ihrer besten Seite und erzielte
mit einem Marktgemelk von 31,8 kg einen Preis von 2.300 €.
Die 72 aufgetriebenen
Nutzkälber konnten den Bedarf nicht decken. Im Vergleich zum Vormonat
konnte der Spitzenpreis um 30 Cent gesteigert werden.
Holsteins: Wie
sich schon bei den anderen Rassen abzeichnete, war die aktuelle Auktion
ein guter Bullenmarkt. Im oberen Drittel war die Luft zwischen den
Bullen eng. Der Siegerbulle, ein Windbrook-Sohn aus September, vom
Betrieb Uwe Maier, Schwäbisch Gmünd-Reitprechts wechselte für 1.550 €
den Besitzer. Ein genomisch untersuchte Beacon-Sohn von dem Betrieb
Manfred Erthle, Eggingen stach den Kaufinteressenten besonders ins Auge.
Durch sein gutes Erscheinungsbild und seine ausgeglichenen Werte
erzielte der Bulle 2.100 €. Ein knapperer Auftrieb zeigte sich bei den
Jungkühen, welche aber trotzdem durch ihre Qualitäten überzeugten. Hier
sind unter anderem die Mergim-Tochter vom Betrieb Manfred Weiland,
Boxberg mit einem 38,5 kg Marktgemelk und einem Top-Euter mit einem
Zuschlagspreis von 2.300 € und die Knowledge-Tochter vom Markus Kreuzer,
Oberbelzenhofen mit einem Marktgemelk vom 37 kg, die für 2.100€ verkauft
wurde, zu nennen. Das höchste Gebot erzielte mit 2.600 € die rotbunte
Jerudo-Tochter vom Betrieb Peter Schädler, Uttenhofen
Die 16 Kuhkälber
wurden gut vom Markt aufgenommen.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
5 |
1200 |
1750 |
1510 |
|
Jungkühe |
23 |
900 |
2000 |
1674 |
|
Rinder |
6 |
700 |
1300 |
1058 |
|
Kuhkälber |
18 |
180 |
400 |
277 |
|
Fleckvieh: |
|
Bulle |
1 |
- |
- |
2100 |
|
Jungkühe |
20 |
1400 |
2300 |
1763 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Gewicht kg |
|
Preisspanne |
|
Kuhkälber |
10 |
78 |
- |
3,19 – 5,50 |
|
Bullenkälber |
62 |
81 |
- |
4,58 – 6,75 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
9 |
1250 |
2100 |
1528 |
|
Jungkühe |
39 |
1350 |
2600 |
1735 |
|
Kuhkälber |
16 |
200 |
440 |
320 |
Christine Sanker

Auktion am 04.
April 2013 in Donaueschingen
-
Vorderwäldermarkt läuft hervorragend -
Zehn Klasse II- und
fünf Klasse III- Bullen sowie eine Jungkuh wechselten in einer
grandiosen Versteigerung ihre Besitzer. Dementsprechend bildete sich ein
hervorragender noch nie da gewesener Preis für alle Bullen von 1.910 €.
Einzig ein Klasse III Bulle blieb im Überstand, er ist auf der RBW-
Homepage eingestellt.
Aus dem guten
Bullensortiment konnten zwei Bullen für den Testeinsatz ausgewählt
werden. Zum einen Pirgger, der erste Pirgardsohn von der
Willmann-Knöpfle GbR aus T.-N.- Schwärzenbach und zum anderen Gibragel,
der zweite Giodiansohn von Karl Fix aus Mühlenbach. Beide maßen 132 cm
im Widerrist im fast gleichen Alter von knapp 15 Monaten. Pirgger hat
eine Geroldtochter zur Mutter, die mit Milchwert 130 und sehr guten
Inhaltsstoffen glänzt. Er ist der erste Testbulle, der die Bestnote 9 in
der Bemuskelung erhielt, in der Äußeren Erscheinung war mit der Note 7
gut bewertet.

Siegbert Willmann von der Willmann-
Knöpfle GbR aus Titisee-Neustadt-Schwärzenbach
stellte den ersten Pirgardsohn für den Testeinsatz vor. Eine klasse
Geroldtochter als
Mutter sowie eine noch bei keinem Testbullen vergebene Note 9 in der
Bemuskelung
waren Glanzpunkte des Burschen
Gibragel stammt ab von
der bekannten Bractochter Geraldine. Er ist ihr dreizehntes und letztes
Kalb. Ihre Lebensleistung liegt bei über 81.500 kg Milchmenge und sie
zeigte bis zum Ende ein hoch sitzendes exzellentes Euter.

Der Testbulle Nummer zwei ist der zweite
Sohn des bekannten Vererbers Giodian.
Hier findet sich mit der Bractochter Geraldine eine Vorderwälderkuh, die
Langlebigkeit
mit einem hervorragenden Euter kombiniert hat. 13 Kälber hat sie zur
Welt gebracht
und ihr anderer Sohn Ibrac wurde Reservesieger bei der Verbandsschau
2012
Gibragel wurde jeweils
mit Note 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Beide
Bullen waren auf der Bullenprüfstation Löffingen- Göschweiler und
wechselten zum Garantiepreis von 3.000 € an die Besamungszentrale nach
Herbertingen.
Nach diesen Testbullen
kam der mit 8/7 bewertete hervorragend entwickelte jüngste Marktbulle
Origel von Hermann Schmider aus Mühlenbach in den Ring. Für 2.000 € ging
er hinaus und wurde von der Gemeinde Mühlenbach für die Haltung Hubert
Neumaier ersteigert.

2.000 € erzielte der jüngste Bulle der
Versteigerung, ein Oracksohn aus einer Igeltochter.
Er zeigte eine tolle Entwicklung. Warum denn in die Ferne schweifen,
wenn das Gute liegt
sah, sagten sich Chefeinkäufer der Gemeinde Mühlenbach August Matt und
Bullenhalter
Hubert Neumaier (links) und hatten die Tafel am längsten oben.
Hermann Schmider (rechts) aus Mühlenbach freut sich darüber
Es kam aber noch
besser, der nächstgereihte Giodiansohn Giogero vom gleichen Besitzer und
mit 9/7 bewertet wechselte den Besitz für 2.150 € netto zur Stadt
Triberg für den Ortsteil Nussbach.

Nach den Testbullen war dieser weitere
Giodiansohn mit 2.150 € am begehrtesten.
Er war der zweite Bulle mit der Bemuskelungsnote 9. Die Stadt Triberg
für ihren Ortsteil
Nussbach ist der neue Besitzer, die Ehefrau von Hermann Schmider aus
Mühlenbach,
Frau Martina Schmider, stellt den Bullen geschickt vor
Sicherlich war auch
die tolle langlebige Mutter, die Geroldtochter Ella, die auch auf der
Verbandsschau ein gutes Bild abgab, ausschlaggebend. Markus Flach aus
Oberkirch- Ödsbach bot den Ottdiansohn Ottob an, das erste Kalb einer
Obgardiantochter mit 123 Milchwert und Euternote 8. Mit 134 cm Widerrist
mit knapp 15 Monaten war er gut entwickelt, jeweils 7 lautete die
Bewertung. Auch er wurde für 1.950 € von der Stadt Triberg für den
Ortsteil Nussbach ersteigert.

Markus Flach aus Oberkirch- Ödsbach hatte
diesen herrlichen Ottdiansohn im Angebot.
Die Gemeinde Triberg ersteigerte diesen zweiten Bullen für Ihre Haltung
in Nussbach für 1.950 € netto
Den höchsten
Gesamtzuchtwert wies der Giodiansohn Gioger von Reinhold Deiss aus
Schopfheim- Gersbach auf. Eine sehr leistungs-und exterieurstarke
Geriantochter mit Milchwert 126 und Euternote 8 steckt dahinter, so
erzielte der mit zweimal 6 bewertete Bursche 2.050 € durch einen
Züchterkollegen. Die Gemeinde Münstertal blieb am längsten dran an
einem Igraulsohn, der aus der Zucht von Markus Scherer aus St. Peter
stammt und von Markus Flach angeboten wurde. 1.800 € lautete das
Ergebnis. Je 1.700 € erzielten die beiden toll entwickelten
Markab-Marksee-Söhne, die Karl Wursthorn aus T.-N.-Langenordnach anbot.
Sie kommen zu Reinhard Grether nach Steinen Schlächtenhaus und zu
Wilhelm Müller nach St. Georgen- Langenschiltach.

Karl Wursthorn aus T.-N.-Langenordnach
bot diesen schönen Markab-Markseesohn an.
Er ist der erste Bulle, der auf der Station in Löffingen-Göschweiler an
den Weidezaun
gewöhnt wurde. Reinhard Grether aus Steinen Schlächtenhaus steigerte ihn
für 1.700 €
Neun der 15 Bullen
waren auf der Bullenprüfstation Löffingen-Göschweiler. Mit dabei waren
die ersten, die mit „weidezaungewohnt“ angeboten werden konnten, weil
zukünftig alle BPS-Bullen in der letzten Laufbox vier Wochen lang
draußen an den Weidezaun gewöhnt werden.
Eine ansprechende
Jungkuh mit 555 kg Gewicht, 20,8 kg Milchmenge und 2,40 kg pro Minute
Melkbarkeit vervollständigte das Marktangebot. Christoph Kaiser aus
Görwihl bot sie an, sie kam für 1.200 € nach St. Georgen-Langenschiltach
zu Bernd Stockburger.

Diese ansprechende Jungkuh mit 555 kg
Gewicht, 20,8 kg Milchmenge und 2,40 kg pro Minute
Melkbarkeit war die einzige auf dem Markt. Christoph Kaiser aus Görwihl
bot sie an, sie kam
für 1.200 € nach St. Georgen-Langenschiltach zu Bernd Stockburger
Der nächste
Vorderwäldermarkt findet statt am Donnerstag, den 6. Juni 2013 ab
11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin
Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, schaue ins Internet der RBW
unter Verkaufsangebote Vorderwälder und wende sich an Herrn Preiser,
Handy: 0172/9645246.
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Ø-Preis
netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen Klasse II |
10 |
2.085 |
1.650 – 3.000 |
|
Bullen Klasse III |
5 |
1.560 |
1.400 – 1.800 |
|
alle Bullen |
15 |
1.910 |
1.400 – 3.000 |
|
Jungkühe |
1 |
1.200 |
- |
Bericht und Fotos: Dr. Franz Maus
Wieder Fleischrinderbullen am 4. April
in Donaueschingen
Seit Herbst 2011 gibt es wieder Bullen
der Fleischrinderrassen in Donaueschingen: jeweils zum Markt im Frühjahr
und Herbst. Am 4. April waren diesmal sieben Bullen aufgetrieben, drei
interessante Angus vom Bierhelderhof in Heidelberg, zwei genetisch
hornlose Charolais von Gerhard Grether in Badenweiler sowie zwei
Top-Limousin vom Hof Allmend in Steinenbronn, alles beste Genetik aus
Spitzenzuchtbetrieben.
Der schwarze, mittelrahmige Aberdeen
Angus, ein Jude Eric aus Prime Time, 7/8/7 gekört, ging für 2100 € auf
den Hanselehof nach Oberwolfach. Die zwei weiteren Angus, darunter ein
typstarker roter mit RZF 104 und 8/7/8 gekört, fanden leider keine
Käufer. Die zwei Charolais, 7/7/8 und 6/6/8 gekört, wurden für ebenfalls
je 2100 € nach Konstanz und Schopfheim verkauft. Die zwei schon etwa 17
Monate alten Limousin, gut entwickelt und 8/7/7 bzw. 7/8/8 gekört,
gingen letztlich für je 2200 € nach Seitingen und Zimmern. Nachdem im
Ring zunächst kein ausreichendes Gebot vorlag, einigte man sich
letztlich noch kurz nach der Auktion.

Siegbert Scheible aus Zimmern unter der
Burg freut sich über seinen super Tistou-Sohn,
660 kg und mit 7/8/8 gekört, Züchter ist Otto Elsäßer aus Steinenbronn
Insgesamt zeigte sich in Donaueschingen
erneut, dass beste Bullen hier zu eher knappen Preisen verkauft werden,
überzeugen sie sich am 7. November 2013 selbst davon, hier gibt es
hervorragende Bullen zu akzeptablen Preisen!
Bericht: Dr. Thomas A. Schmidt, Foto: Dr. Maus
Kälberauktion am
04. April 2013 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 4. April 2013 in Donaueschingen wurden
290 Kälber verkauft. Durch die sehr starke Nachfrage kam es zu einem
Preisanstieg in allen Kategorien.
8
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,99 Euro. Die
24 Fleckvieh-Kuhkälber wechselten flott ihre Besitzer zu kg-Preisen von
2,50 Euro bis 7 Euro. Die höchsten kg-Preise erzielten ein Rave-Kuhkalb
und ein Humpert-Kuhkalb mit hervorragender Mutterleistung von der Rogg
GbR in Stühlingen-Bettmaringen.
Die 58
Vorderwälder-Bullenkälber erzielten Preise von 3,50 Euro bis 5,99 Euro
pro kg. Der durchnittliche kg-Preis lag nur wenig unter 5 Euro bei 75 kg
Durchschnittsgewicht. Die 199 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise
von 3,00 bis 7,49 Euro. Mit 6,30 Euro pro kg im Schnitt wurde hier eine
neue Rekordmarke erzielt.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 2. Mai 2013 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
24 |
24 |
73 |
2,50 |
6,99 |
|
Bullenkälber |
199 |
199 |
79 |
3,00 |
7,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
8 |
8 |
69 |
1,50 |
3,99 |
|
Bullenkälber |
58 |
58 |
75 |
3,50 |
5,99 |
Robert Hepp 
Auktion am 27. März
2013 in Ilshofen
-
Starke Nachfrage in allen Kategorien -
Am 27. März fand in
Ilshofen die Zuchtviehauktion der Rinderunion Baden Württemberg statt.
Insgesamt wurden 355 Tiere verkauft, vor allem die Fleckviehkälber
konnten die grosse Nachfrage nicht voll bedienen.
Holsteins:
Hier standen neben
einer Zweitkalbskuh vier Jungkühe zum Verkauf. Der Betrieb Trittner aus
Obersontheim – Rappoltshofen stellte eine excellente Toystorie – Tochter
mit dem zweiten Kalb zum Verkauf. Fast 41 kg Milch und ein fehlerfreies
Exterieur waren aussschlaggebend für den Preis von 1920.- Euro. Die vier
Jungkühe wechselten zügig für durchschnittlich 1690.- Euro den Besitzer.
Hier ragte eine Roumare – Enkelin vom Betrieb Weidner aus Künzelsau –
Steinbach heraus und erlöste verdient den Tageshöchstpreis von 2140.-
Euro.

Bei den Holsteins-Jungkühen ragte eine
Roumare – Enkelin vom Betrieb Weidner
aus Künzelsau – Steinbach heraus und erlöste verdient den
Tageshöchstpreis
Fleckvieh:
Von den zwei
angebotenen Zuchtbullen wechselte einer für 1500.- Euro den Besitzer.
Neben zwei hervorragenden Zweitkalbskühen standen hier 41 Jungkühe mit
einem Durchschnittsgemelk von über 28 kg Milch zum Verkauf. An der
Spitze stand eine typische Iner – Tochter aus der Zucht von Familie
Nübel aus Oberrot – Wiesenbach: Sehr hoch sitzendes Euter, allerbestes
Fundament und sehr charakterstark. Die Jungkuh ging für 2100.- Euro per
Kaufauftrag in denSchwarzwald.

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe
stand eine typische Iner – Tochter aus der
Zucht von Familie Nübel aus Oberrot – Wiesenbach: Sehr hoch sitzendes
Euter,
allerbestes Fundament und sehr charakterstark
An zweiter Stelle ging
eine Jungkuh aus der Passerkombination Homorry x Vaustria vom Betrieb
Sperr aus Satteldorf – Bölgental. Mit bestem Exterieur und über 31 kg
Milch wusste sie die Käufer zu überzeugen und erlöste 2200.- Euro.So
richtig die Post ging bei der drittplatzierten Jungkuh aus der Zucht von
Gerhard Hägele aus Sulzbach-Laufen – Schönbronn ab.

So richtig die Post ging bei der
drittplatzierten Fleckvieh-Jungkuh aus der Zucht von
Gerhard Hägele aus Sulzbach-Laufen – Schönbronn ab. Die Horo – Tochter
wies
enormes Kaliber auf und leistete 34 kg Milch, so dass gleich mehrere
Interessenten
sich auf die Kuh versteift hatten
Die Horo – Tochter
wies enormes Kaliber auf und leistete 34 kg Milch, so dass gleich
mehrere Interessenten sich auf die Kuh versteift hatten. Letztlich
erhielt der neue Besitzer bei 2580.- Euro den Zuschlag. Der gleiche
Kunde sicherte sich auch für 2380.- Euro eine kalibrige Maress – Tochter
vom Betrieb Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler sowie für 2500.- Euro
eine elegante Kreuzungskuh (V. Top Red) mit 37 kg Milch aus der Zucht
von Familie Grieser aus Niederstetten – Pfitzingen. Bis auf drei Tiere
mit Fundamentmängeln bzw. schwacher Melkbarkeit wechselte die gesamte
Kollektion für durchschnittlich 1695.- Euro den Besitzer.
Mit 37 Kuhkälbern war
diese Sparte relatiev schwach beschickt. Aufgrund der grossen Nachfrage
kletterte hier der Durchschnittspreis auf 4,20 Euro netto je kg
Lebendgewicht oder 315.- Euro je Tier bei einem Durchschnittsgewicht von
75 kg. Auch die 268 angebotenen Bullenkälber reichten nicht aus um die
grosse Nachfrage zu bedienen. So stieg hier der Durchschnittspreis für
die im Mittel 82 kg schweren Tiere auf 523.- Euro netto je Tier oder
6,41 Euro je kg Lebendgewicht.
Die nächsten Auktionen
finden am Mittwoch, den 11. April (Kälber Fleckvieh) sowie am
Donnerstag, den 25. April statt. An diesem Termin werden wie jedes Jahr
im April neben Jungkühen und Kälbern auf Deckverhalten geprüfte
Jungbullen sowie Jungrinder aller Altersklassen angeboten.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Zweitkalbskuh Holstein |
1 |
- |
1920.- |
|
Jungkühe Holstein |
4 |
1300.- - 2140.- |
1690.- |
|
Jungbulle Fleckvieh |
1 |
- |
1500,- |
|
Zweitkalbskühe Fleckvieh |
2 |
- |
1800.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
38 |
1300.- - 2580.- |
1695.- |
Bericht: Thomas Schmidt, Fotos: Kraft

Fleckvieh- Marktstandort
Donaueschingen
-
Große Zuwächse bei Bullenkälbern, Zuchtbullen begehrt,
Kuhangebote steigern -
Bekanntermaßen werden
in der Donauhalle Donaueschingen einmal, normaler Weise am ersten
Donnerstag im Monat, Großviehmärkte – an den ungeraden Monaten für
Fleckvieh und an den geraden Monaten für Vorderwälder - und anschließend
Kälbermärkte für beide Rassen durchgeführt. Was kann man zur Entwicklung
bei der Hauptrasse Fleckvieh über die Jahre sagen? Seit Bestehen der
Rinderunion im Jahre 2000 wurde im abgelaufene Kalenderjahr mit
1.460.130 € der bisher höchste Umsatz erzielt. Tiefpunkt war das Jahr
2001, die BSE-Krise und die Maul-und Klauenseuche Gefahr ließen Märkte
ausfallen und sorgten für niedrige Preise, es konnten nur 571.536 €
umgesetzt werden. Seit 2009 ist ein stetiger Anstieg zu verzeichnen. Was
steckt dahinter?
Donaueschingen ist
bekannt für seine gute Fleckviehzuchtbullenvermarktung. Höhepunkt war
das Jahr 2005 mit 66 verkauften Bullen, seither liegen die Zahlen bei
etwa 40 Bullen, im letzten Jahr bei 38. Die Käufer haben in der Regel
genügend Auswahl und besuchen deshalb gerne den Markt. Lag der
durchschnittliche Preis von 2001 bis 2011 bei 1.552 € mit steigender
Tendenz in den letzten Jahren, so erklomm er im Jahr 2012 die Höhe von
1.899 € netto.

Dieser Manipeg Sohn war mit 2.500 € der
begehrteste Zuchtbulle 2012 in Donaueschingen.
Neben guter Milchabstammung zeigte er gut die Fleischnutzung beim
Fleckvieh,
1.654 g tägliche Zunahmen und Note 8 in der Bemuskelung sprechen für
sich.
Alfred Berger aus Herbertingen-Mieterkingen bot ihn an, die Hess GbR aus
Balgheim ist der neue Besitzer
Bis 2011 verliefen die
Verkaufszahlen für Kühe im Trend ähnlich den Bullen, Höchststand war
auch 2005 mit 142 Kühen, anschließend pendelte die Zahl auf knapp 70
Kühe pro Jahr ein. Im letzten Jahr war es nur gut die Hälfte, 37 Kühe
verließen den Ring mit neuem Besitzer. Allerdings auch mit einem
historischen Preishoch von 1.582 €, was 328 € netto über dem Schnitt der
letzten elf Jahre lag.

Der Kuhmarkt muss wieder mit mehr Kühen
beschickt werden. Wenn sie dann noch
so sind wie diese Rautochter von Thomas Burger aus Biederbach (rechts),
dann
gibt es in der Preisbildung kein Halten mehr: 2.750 € netto legte Klaus
Schlachter
aus Albbruck- Birndorf (links) für sie an. Mit 34,8 kg Milchmenge, 2,72
kg pro Minute
Melkbarkeit, sehr gutem Exterieur, EKA 28 Monate und 785 kg Gewicht ließ
sie keine Wünsche offen
Ein Rekordjahr
bedeuteten 2012 die verkauften 342 Kuhkälber zu 3,71 € pro kg
Lebendgewicht. Prozentual betrachtet sind das 52 % mehr Kälber als im
Schnitt der vorherigen acht Jahre.
 |
Eine
Erfolgsgeschichte ist die Bullenkälbervermarktung. Nachdem man
2004 mit 1.959 Kälbern schon einmal nahe an der 2.000 dran war,
ist der Trend seit 2009 deutlich aufwärts: Waren es damals 1.995
Kälber, so wurden 2010 mit 2.110 erstmals die 2.000 Grenze
geknackt, 2011 waren es 2.437 Kälber und im letzten Jahr konnte
der Höchststand von 2.690 Kälbern erreicht werden. Im Schnitt
erzielten diese Kälber 5,84 € pro kg Lebendgewicht, was ein
historisches Hoch bedeuten. An sechs Monaten lag der Preis sogar
über 6 € pro kg Lebendgewicht. Nur dreimal, 2006, 2010 und 2011
wurde die 5 € Grenze überschritten, aber bei weitem nicht so
stark. |
Sie sind der Verkaufsschlager des Donaueschinger Marktes,
die Fleckviehbullenkälber.
2.690 Kälber konnten 2012 zu
5,84 € pro kg Lebendgewicht vermarktet werden.
Diese drei Qualitätskälber auf
dem Bild erzielten sogar 6,85 € pro kg Lebendgewicht
|
Für die Zukunft
betrachtet gilt es sicher die beiden Großviehkategorien Zuchtbullen und
Jungkühe zahlenmäßig nicht weiter zurückgehen zu lassen. Denn die Käufer
wollen eine Auswahl haben, sonst ziehen sie anderswohin. Schön wäre es,
wenn die Kälberzahlen noch ausgedehnt werden könnten. Dass bei der
Preisbildung die Rindfleischpreise ausschlaggebend sind, braucht nicht
extra betont zu werden.
Bericht und Fotos: Dr.
Maus 
Auktion am 13. März
2013 in Bad Waldsee
-
Markt geräumt, Preise stabil -
Die Besucherränge
waren bei der März-Versteigerung der RBW nicht so dicht besetzt, wie im
Vormonat. Trotzdem haben sich die Preise annähernd behauptet.
Braunvieh: Der
Körungssieger, ein Dally-Sohn, aus der Zucht von Josef u. Markus Heine
GbR, Oberessendorf kostete 1600.-€.
Bei den Jungkühen
konnte Arthur Ulrich aus Essingen mit einer Juhus-Tochter begeistern,
sie stammt ursprünglich aus dem Zuchtbetrieb Josef Laubheimer,
Reinstetten. Mit allerbestem Euter ausgestattet und 33,2 kg Marktgemelk
erreichte sie 2200.-€. Eine euter-und typstarke Emerup-Tochter aus der
Zucht von Hubert Schupp aus Bodnegg kostete 2000.-€.
22 Zuchtkuhkälber
wurden verkauft.
Fleckvieh:
Klein aber fein war die Kollektion der Jungkühe. Besondere
Aufmerksamkeit zog eine bildschöne Rawalf-Tochter aus der Zuchtstätte
Joachim Keller aus Allmendingen auf sich, sie kostete mit 25,8 kg Milch
2100.-€. Übertroffen wurde sie von einer Homorry-Tochter, welche für
2300.-€ von Norbert Munding, Obermarchtal verkauft wurde. Mit in dieser
Spitzengruppe, war eine Ifrat-Tochter von dem Zuchtbetrieb Alfred
Berger aus Mieterkingen, sie erzielte 2200,-€.
Die 67 aufgetriebenen
Nutzkälber konnten den Bedarf nicht decken.
Holsteins: Mit
über 60 Jungkühen im Angebot war die Auswahl groß und führte anfangs zu
einer leichten Zurückhaltung bei den Bietern.
Bei den Bullen hatte
diesmal Karl Huchler aus Schweinhausen mit einem gut entwickelten
Gormio-Sohn den Reservesieger der Körung und konnte dafür 1850.-€
verbuchen.
Vor allem wurden
diesmal hohe Milchmengen honoriert. So gab es für eine Jockorm-Tochter
mit 38,1 kg Milch aus dem Betrieb Franz u. Markus Mock,
Markdorf-Stüblehof 2000.-€. Zum selben Preis wurde eine Komtul-Tochter
mit 45,8 kg Milch aus der Zucht Josef Anton Wägele aus Aitrach
ersteigert.
Die 14 Kuhkälber
wurden gut vom Markt aufgenommen.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
3 |
1150 |
1600 |
1383 |
|
Kuh |
1 |
- |
- |
1350 |
|
Jungkühe |
17 |
1100 |
2200 |
1576 |
|
Kuhkälber |
22 |
160 |
440 |
262 |
|
Fleckvieh: |
|
Jungkühe |
11 |
1100 |
2300 |
1759 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Preis/kg |
Preis/kg |
Gewicht/kg |
|
Kuhkälber |
11 |
2,43 |
6,23 |
73 |
|
Bullenkälber |
54 |
4,00 |
6,45 |
85 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
7 |
1200 |
1850 |
1414 |
|
Kuh |
1 |
- |
- |
1750 |
|
Jungkühe |
60 |
1050 |
2000 |
1614 |
|
Kuhkälber |
14 |
180 |
420 |
284 |
Karl Ederle

Auktion am 07. März
2013 in Donaueschingen
Bei der
Großvieh-Versteigerung der RBW am 7. März 2013 in Donaueschingen wurden
8 Bullen und 7 Jungkühe angeboten. Bis auf einen Bullen wurde der Markt
zu guten Preisen geräumt.
Die 7 verkauften
Bullen waren insgesamt von guter Qualität und erzielten den guten
Durchschnittspreis von 1836 Euro. Körsieger war ein formschöner
Manstress-Sohn, vorgestellt von Franz Käppeler, Stockach-Seelfingen. Er
wurde auf 2000 Euro gesteigert. Den Tageshöchstpreis von 2100 Euro
erzielte ein Vanel-Nachkomme von Edwin Schelkle
Herbertingen-Mieterkingen.

Den Tageshöchstpreis von
2.100 Euro erzielte neben einem zweiten dieser Vanel-Nachkkommen
von Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Martin Rued aus
Dachsberg-Hierbach (rechts)
ist neuer Besitzer.
Er stammte aus der bekannten Lulu-Kuhfamilie
und konnte gute genomische Zuchtwerte aufweisen. Auf den gleichen Preis
kam ein Romario-Sohn mit überragender Mutterleistung, angeboten vom
Betrieb Berger aus Herbertingen-Mieterkingen.
Die 7 Jungkühe
wechselten flott ihre Besitzer zum Durchschnittspreis von 1786 Euro.
Hier hatte der Zuchtbetrieb Thomas Burger aus Biederbach einen ganz
starken Auftritt. Er stellte die beiden mit Abstand teuersten Jungkühe
der Versteigerung. Nach einem ausdauernden Bieterduell erhielt Claus
Schlachter aus Albbruck-Birndorf zum Rekordpreis von 2750 Euro den
Zuschlag für eine Traum-Jungkuh.

Traum-Jungkuh: V.:
Rau, Preis: 2750 Euro, Züchter: Thomas Burger, Biederbach
Diese Rau-Tochter
konnte neben 780 kg Gewicht und 34,8 kg Tagesgemelk ein hervorragendes
Exterieur aufweisen. Nicht minder begehrt mit 2400 Euro war die erste
Ermut-Tochter in Donaueschingen. Mit 33 kg Tagesleistung und 3,10 kg
Minutengemelk ging sie an den Betrieb Schirmeier in Müllheim.
Die nächste
Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 4. April 2013 für die
Rasse Vorderwälder und statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen |
7 |
1500 – 2100 |
1836 |
|
Jungkühe |
7 |
1250 - 2750 |
1786 |
Bericht: Robert Hepp,
Foto: Dr. Maus
Kälberauktion am 07.
März 2013 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 7. März 2013 in Donaueschingen wurden
333 Kälber verkauft. Bei sehr guter Nachfrage kam es wieder zu einem
flotten Marktverlauf.
12
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 2,99 Euro. Die
35 Fleckvieh-Kuhkälber steigerten sich auf einen durchschnittlichen
kg-Preis von 4,06 Euro dank überwiegend sehr interessanten Abstamungen.
Die 61
Vorderwälder-Bullenkälber erzielten Preise von 2,50 Euro bis 4,99 Euro
pro kg.
Die 225
Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 3,00 bis 6,49 Euro. Für
beste Qualität wurden kg-Preise um 6 Euro bezahlt. Die Kälberqualität
war abgesehen von einigen Nabel-Ansagen insgesamt sehr ansprechend.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 4. April 2013 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
35 |
35 |
83 |
2,50 |
5,99 |
|
Bullenkälber |
225 |
225 |
80 |
3,00 |
6,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
13 |
12 |
75 |
1,50 |
2,99 |
|
Bullenkälber |
61 |
61 |
75 |
2,50 |
4,99 |
Robert Hepp

Auktion am 28. Februar
2013 in Ilshofen
-
Anhaltend grosse Nachfrage nach Zuchtvieh -
Am 28. Februar fand
die mit 408 Tieren gut beschickte Zuchtviehauktion der Rinderunion Baden
Württemberg in Ilshofen statt. Vor allem das umfangreiche Angebot an
melkenden Tieren zog viele Käufer nach Ilshofen, so dass sich hier ein
sehr flotter Markt entwickelte. Auch die Fleckviehkälber wurden zu
steigenden Preisen flott verkauft.
Holsteins:
Hier standen drei
Tiere zum Verkauf, die im Mittel 1833.- Euro erlösten. Die überragende
Jungkuh kam von Familie Weidner aus Künzelsau-Steinbach, es handelte
sich um eine wunderschöne Baxter – Enkelin, die 42,5 kg Milch leistete
und verdient 2080.- Euro erlöste.
Fleckvieh:
Die sieben angebotenen
Zuchtbullen erlösten einen Durchschnittspreis von 1771.- Euro. Angeführt
wurde die Kollektion von einem sehr gut entwickelten Ofir – Sohn aus der
Zucht von Josef Göggerle aus Rainau-Dalkingen, der drei Generationen
10000 kg – Kühe im Pedigree hatte und 1900.- erlöste. Den
Tageshöchstpreis verbuchte Familie Kuppler aus Schrozberg-Reupoldsrot
für ihren gerade jährigen Wille – Sohn, der 2050.- Euro kostete.
Mit 55 Tieren war das
Jungkuhangebot sehr umfangreich und mit über 28 kg Durchschnittsgemelk
sehr leistungsstark. Vor allem Tiere mit viel Typ und hohen Leistungen
standen in der Käufergunst ganz oben und erzielten meist Preise um die
2000.- Euro und mehr. An der Spitze rangierte eine kapitale, mit enorm
viel Harmonie ausgestattete Homorry – Tochter vom Betrieb Bögelein in
Crailsheim-Lohr. Sie konnte ein Tagesgemelk von 30,7 kg vorweisen und
kostete 2320.- Euro. Gefolgt wurde sie von einer eleganten Manstrom –
Tochter von Familie Haag aus Sulzbach/Murr-Berwinkel. Mutter wie auch
Grossmutter konnten Durchschnittsleistungen von über 10000 kg Milch
vorweisen, sie selber zeigte sich mit 30,2 kg Milch sehr leistungsstark
und erlöste 2300.- Euro. An dritter Stelle ging die teuerste Jungkuh des
Tages. Die noch sehr junge Manitoba – Tochter vom Betrieb Rechner aus
Mudau-Reisenbach zeigte enorme Entwicklung und war mit 32,7 kg ebenfalls
sehr leistungsstark und erlöste den Tageshöchstpreis von 2520.- Euro.
Matthias Rechner war mit einer hervorragenden Jungkuhkollektion in
Ilshofen vertreten, so konnten alle vier vom ihm vorgestellten Tiere
Preise von 2000.- Euro und mehr erlösen, ein Lohn für jahrelange
züchterische Arbeit. Bei sehr zügigem Marktverlauf pendelte sich der
Durchschnittspreis bei 1722.- Euro ein.
Die 38 Kuhkälber zogen
im Preis deutlich an, so dass die im Mittel 72 kg schweren Tiere einen
Stückpreis von 297.- Euro netto oder 4,11 Euro netto je kg Lebendgewicht
erlösten.
Die 303 angebotenen
Bullenkälber konnten die Nachfrage nich voll bedienen, so dass auch hier
der Preis noch einmal leicht anzog. Bei einem Durchschnittsgewicht von
81 kg mussten die Käufer durchschnittlich 476.- Euro netto je Tier oder
5,89 Euro je kg Lebendgewicht anlegen.
Die nächsten Auktionen
finden aufgrund der Osterfeiertage jeweils am Mittwoch den 13. März
(Kälber Fleckvieh) sowie am 27. März (Grossvieh und Kälber Holsteins u.
Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
3 |
1520.- - 2080.- |
1833.- |
|
Bullen Fleckvieh |
7 |
1500.- - 2050.- |
1771.- |
|
Zweitkalbskühe FV |
2 |
1680.- - 2000.- |
1840.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
55 |
1300.- - 2520.- |
1722.- |
Thomas Schmidt

Auktion am 13. Februar
2013 in Bad Waldsee
-
Großer Inlandsbedarf -
Ein relativ großer
Auftrieb wurde bei der Februar Versteigerung der RBW problemlos vom
Markt aufgenommen.
Braunvieh: Alle
3 angebotenen Bullen wurden verkauft. Bei den Jungkühen wurden besonders
die leistungsstarken Tiere honoriert. So gab es für eine Huray-Tochter
mit 34 kg Milch aus dem Betrieb von Helmut Kohn, Schnürpflingen 1950.-€.
Denselben Preis erzielte eine typvolle Ellection-Tochter mit 31,8 kg
Milch aus der Zucht von Robert Wespel aus Kisslegg-Haslach. Auch die 26
Zuchtkuhkälber wurden zügig verkauft.
Fleckvieh: Der
einzige angebotene Bulle fand diesmal keinen Käufer. Dagegen waren die
25 Jungkühe sehr gegehrt. Den Tageshöchstpreis von 2100.-€ erzielte eine
besonders formschöne Roboi-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Joachim Keller
aus Allmendingen, die auch noch mit 34,2 kg Tagesgemelk beeindruckte.
Für eine Dextro-Tochter mit derselben Milchmenge aus dem Betrieb Thomas
Gassner, Münsingen-Hundersingen wurden 2000.-€ bezahlt. Die 74
angebotenen Nutzkälber konnten den Bedarf nicht decken, so stieg der
kg/Preis für gute Bullenkälber auf annähernd 6.-€.
Holsteins: Etwa
2/3 der 17 aufgetriebenen Bullen fanden einen Käufer. Der Betrieb Konrad
Knupfer aus Hochdorf konnte für einen gut entwickelten Goldday-Sohn
2000.-€ verbuchen.
Die 75 aufgetriebenen
Jungkühe wurden flott verkauft. Allein 13 Tiere knackten die 2000er
Marke. Je 2300,-€ erzielte Holger Bertsch, Jagsthausen für eine
Eleve-Tochter mit 40,8 kg Milch; Manfred Erthle, Eggingen für eine
Zeriv-Tochter mit 37 kg Milch und Egon Braun, Dietmanns für eine
Epic-Tochter mit 35 kg Milch.
12 Zuchtkuhkälber
rundeten das Angebot ab.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
3 |
1250 |
1450 |
1350 |
|
Jungkühe |
25 |
1000 |
1950 |
1563 |
|
Kühe |
3 |
1600 |
1750 |
1700 |
|
Kuhkälber |
26 |
180 |
460 |
253 |
|
Fleckvieh: |
|
Jungkühe |
25 |
1250 |
2100 |
1686 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Kg/Preis |
Kg/Preis |
Gewicht/kg |
|
Kuhkälber |
16 |
2,34 |
4,39 |
85 |
|
Bullenkälber |
58 |
3,51 |
5,97 |
84 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
11 |
1200 |
2000 |
1445 |
|
Jungkühe |
75 |
1000 |
2300 |
1683 |
|
Kühe |
2 |
1300 |
1650 |
1475 |
|
Kuhkälber |
12 |
150 |
420 |
265 |
Karl Ederle

Auktion am 31. Januar
2013 in Ilshofen
-
Rekordverdächtiger Auftrieb -
Am 31. Januar
fand bei idealen äusseren Bedingungen die Zuchtviehauktion der
Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen statt. Insgesamt kamen 566
Tiere zum Verkauf, die auch alle restlos den Besitzer wechselten.
Bei den melkenden
Tieren zogen die Preise merklich aufgrund der extremen Nachfrage an. Die
Bullenkälber mussten im Durchschnitt leichte Preiseinbußen hinnehmen,
wobei hier vor allem zum Teil schwächer entwickelte Tiere den
Durchschnittspreis drücken.
Holsteins:
Ein erfreulicher
Auftrieb von einer Zweitkalbskuh und neun Jungkühen sowie zwei
Kreuzungstieren lockte auch wieder mehr Holsteinkunden nach Ilshofen.
Hohe Tagesgemelke und exterieurstarke Jungkühe wurden von den Kunden
honoriert, so dass die neun Holsteintiere einen mittleren Preis von
1793.- Euro erlösten. Den Spitzenpreis von 2000.- Euro erlöste Familie
Bögelein aus Crailsheim – Lohr für eine mit Trächtigkeitsgarantie
angebotene Jockorm – Tochter die 33,8 kg Milch leistete und sich mit
makellosem Exterieur präsentierte. Preislich folgte ihr die mit 40 kg
Milch leistungsstärkste Jungkuh. Sie wurde vom Betrieb Horn in
Vorbachzimmern angeboten und erlöste 1920.- Euro. Die beiden
Kreuzungsjungkühe wurden für durchschnittlich 1690.- Euro verkauft.
Fleckvieh:
Die sechs
angebotenen Zuchtbullen wechselten für durchschnittlich 1783.- Euro ihre
Besitzer. Ein rahmiger und eleganter Ofir – Sohn aus der Zucht der Wirth
GbR aus Hermaringen erlösten mit 2050.- Euro den Tageshöchstpreis.
Die 49 Jungkühe
waren von hervorragender Qualität. Neben hohen Tagesgemelken von bis zu
über 35 kg Milch waren etliche herausragende Typtiere vertreten. Eine
solche führte die Kollektion auch an. An der Malhaxl–Tochter von der
Wirth GbR aus Hermaringen war absolut kein Fehler zu finden – eine
Fleckviehkuh wie aus dem Lehrbuch, dazu 28 kg Milch bei hervorragender
Melkbarkeit rechtfertigten den Preis von 2280.- Euro.

Die 49 Fleckvieh - Jungkühe waren von
hervorragender Qualität. Neben hohen Tagesgemelken
von bis zu über 35 kg Milch waren etliche herausragende Typtiere
vertreten, wie die
Malhaxl–Tochter von der Wirth GbR aus Hermaringen. An ihr war absolut
kein Fehler
zu finden – eine Fleckviehkuh wie aus dem Lehrbuch, dazu 28 kg Milch bei
hervor-
ragender Melkbarkeit (Foto: Kraft)
Weitere
herausragende Spitzentiere waren eine Renwart – Tochter von Familie Früh
aus Sulzbach-Laufen – Kohlwald (30,4 kg Milch / 2100.- Euro), eine
Homorry – Tochter von Familie Dangelmeier aus Aalen – Simmisweiler (30,0
kg Milch / 2140.- Euro),eine Malint – Enkelin vom Betrieb Wirth aus
Hermaringen (30,0 kg Milch / 2140.- Euro), eine Mythos – Tochter vom
Betrieb Sperr aus Satteldorf - Bölgental (34,1 kg Milch / 2040.- Euro),
eine Homorry – Tochter von Familie Fuchs aus Ellwangen - Eigenzell (32,7
kg Milch / 2120.- Euro) sowie eine Maig – Tochter vom Betrieb Schmohl
aus Ostfildern - Kemnat (31,6 kg Milch / 2220.- Euro). Die
Tageshöchstpreise von 2340.- bzw. 2300.- Euro erlösten zwei der
leistungsstärksten Jungkühe. Zum einen eine enorm rahmige Ratgeber –
Tochter mit 34,1 kg Milch von Familie Straub aus Bopfingen - Hohenlohe
sowie eine Weinold – Tochter mit 35,6 kg Milch von Familie Haag aus
Sulzbach/Murr - Berwinkel.
Sehr zügig
wechselten die 57 Kuhkälber den Besitzer. Bei einem Druchschnittsgewicht
von 80 kg wurde ein Nettopreis je Tier von 282.- Euro oder 3,57 Euro je
kg Lebendgewicht erlöst.
Etwas zäher und vor
allem qualitätsbewusster verlief der Verkauf der 434 Bullenkälber. Bei
einem mittleren Gewicht von 81 kg wurde ein Stückpreis von 421.- Euro
erzielt, woraus ein Kilopreis von 5,18 Euro netto resultiert. Allerdings
erzielten Kälber bester Qualitäten deutlich über 5,80 Euro netto je kg
Lebengewicht.
Die nächsten
Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 13. Februar (Kälber
Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 28. Februar (Grossvieh u. Kälber
Fleckvieh und Holsteins) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Zweitkalbskuh Holstein |
1 |
- |
1700.- |
|
Jungkühe Holstein |
9 |
1560.- - 2000.- |
1793.- |
|
Jungkuh Angler |
1 |
- |
1300.- |
|
Jungkühe Kreuzung |
2 |
1520.- 1860.- |
1690.- |
|
Kuhkälber Holstein |
2 |
- |
300.- |
|
Bullen Fleckvieh |
6 |
1550.- - 2050.- |
1783.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
49 |
1480.- - 2340.- |
1785.- |
Thomas Schmidt

Auktion am 31. Januar
2013 in Donaueschingen
- Vorderwäldermarkt
läuft gut -
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Ø-Preis
netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen Klasse II |
4 |
2.400 |
1.850 – 3.000 |
|
Bullen Klasse III |
2 |
1.400 |
-- |
|
alle Bullen |
6 |
2.100 |
1.400 – 3.000 |
|
Jungkühe |
3 |
1.100 |
1.000 – 1.200 |
Kälberauktion am 31.
Januar 2013 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 31. Januar 2013 in Donaueschingen wurden
322 Kälber angeboten und verkauft. Bei sehr guter Nachfrage kam es zu
einem flotten Marktverlauf.
12
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,49 Euro. Die
26 Fleckvieh-Kuhkälber waren bei einem durchschnittlichen kg-Preis von
3,57 Euro deutlich günstiger als auf dem Vormarkt.
Die 71
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten Preise von 3,00 Euro bis 4,99 Euro
pro kg.

Frau Reifenrath vom
Veterinäramt Donaueschingen inmitten der schönen Vorderwälder-
bullenkälber. Sie überprüft die Kälber auf ihre Gesundheit und im
speziellen auf Nabel-
entzündungen und -brüche (Foto: Dr. Maus)
Die 211
Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,99 Euro. Für
beste Qualität wurden kg-Preise um 6 Euro bezahlt. Eine Reihe Kälber mit
sehr schwacher Entwicklung bremsten die Versteigerung immer wieder.
Die nächste
Kälberversteigerung findet am 7. März 2013 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
26 |
26 |
76 |
2,50 |
4,99 |
|
Bullenkälber |
211 |
211 |
77 |
2,00 |
6,99 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
12 |
12 |
69 |
1,50 |
3,49 |
|
Bullenkälber |
71 |
71 |
73 |
3,00 |
4,99 |
Robert Hepp

Auktion am 09. Januar
2013 in Bad Waldsee
- Starker Inlandsbedarf -
Die
Januar Versteigerungen RBW war gut besucht. Das knappe Angebot bei den
Jungkühen war sehr begehrt und verblieb fast vollständig bei Käufern aus
dem Ländle, nur wenige Tiere gingen nach Italien. Bei den Bullen
verblieb ein Überstand.
Braunvieh: Nur 2 der 7
aufgetriebenen Bullen konnten verkauft werden. Dagegen entwickelte sich
bei den Milchkühen ein flotter Markt. Absolutes Spitzentier war eine
Husir-Tochter mit 35,2 kg Milch aus der Zucht von Alois Renz aus Hauerz,
welche für 2300.-€ den Besitzer wechselte. Für eine Prostar-Tochter aus
der Zucht von Norbert King, aus Isny mit 30 kg Milch und für eine
Payoff-Tochter mit 32 kg Milch aus dem Zuchtbetrieb Jürgen Held,
Ulm-Donaustetten gab es jeweils 2000.-€. Auch für das Angebot bei den
Kälbern von nur 13 Stück bestand eine gute Nachfrage.
Fleckvieh: Bullen waren nicht
aufgetrieben, dafür 17 zum Teil hochkarätige Jungkühe. Der
Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum, Wald-Walbertsweiler konnte mit einer
hochmodernen Ettal-Tochter aufwarten, sie gab 31,7 Kg Milch aus einem
allerbesten Euter. Nach spannendem Bieterduell wurde sie für 2500.-€
zugeschlagen. Der Betrieb Georg und Jochen Häckel aus Osterstetten
erhielt für eine sehr gut herausgebrachte Renwart-Tochter mit 31 kg
Milch 2400.-€. Auch die 59 angebotenen Nutzkälber konnten zu gestiegenen
Preisen vermarktet werden.
Holsteins: Der Körungssieger,
ein Mammoth-Sohn der die Siegerkuh „alt“ der RBW-Schau 2011 zur Mutter
hatte und aus dem Zuchtbetrieb Uwe Maier, Schwäb. Gmünd-Reitprechts
stammte, kostete 1450.-€. Der Reserve-Sieger, ein typvoller
Sterngold-Sohn, brachte dem Zuchtbetrieb Rudi u. Uwe Bauer aus Salem
Buggensegel 1750.-€ ein.
Überzeugend war die Qualität der 51 angebotenen Jungkühe, entsprechend
flott war der Marktverlauf. Tobias Kreidler aus Markdorf-Leimbach konnte
mit einer formschönen Risther-Tochter, mit 37,3 kg Marktgemelk, 2400.-€
verbuchen. Für eine Baxle-Tochter mit 33 kg Milch gab es für den
weitangereisten Zuchtbetrieb Wilhelm Stahl, Zweiflingen-Westernbach Kr.
Kün 2300.-€.
Die
9 Kuhkälber wurden gut vom Markt aufgenommen und teilweise bis nach
Italien verkauft.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
2 |
1200 |
1200 |
1200 |
|
Jungkühe |
19 |
1200 |
2300 |
1676 |
|
Kuhkälber |
13 |
210 |
400 |
- |
|
Fleckvieh: |
|
Jungkühe |
17 |
1400 |
2500 |
1800 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Gewicht kg |
- |
Preisspanne |
|
Kuhkälber |
3 |
73 |
- |
3,45-3,89 |
|
Bullenkälber |
56 |
85 |
- |
4,64-6,30 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
10 |
1200 |
1750 |
1310 |
|
Jungkühe |
51 |
1400 |
2400 |
1800 |
|
Kuh |
1 |
- |
- |
1650 |
|
Kuhkälber |
9 |
220 |
360 |
- |
Karl Ederle

Auktion am 03. Januar
2013 in Donaueschingen
Bei der
Großvieh-Versteigerung der RBW am 3. Januar 2013 in Donaueschingen
wurden 9 Bullen und 10 Jungkühe angeboten. Vor allem bei den insgesamt
sehr guten Jungkühen kam es zu einer sehr flotten Versteigerung.
Die 6 verkauften
Bullen erzielten einen guten Durchschnittspreis von 1800 Euro. An erster
Stelle lief ein sehr ausgeglichener Ofir-Sohn aus dem Betrieb Schelkle
in Herbertingen-Mieterkingen. Er konnte einen genomischen GZW von 123
aufweisen und wurde auf 1800 Euro gesteigert. Den Tageshöchstpreis von
1950 Euro erzielte ein Sohn des Leichgeburtenmachers Romario, ebenfalls
mit guten genomischen Zuchtwerten aus dem Betrieb Schupp in
Waldshut-Eschbach.
Die 10 Jungkühe
zeigten eine sehr ausgeglichene gute Qualität und reichten für die
starke Nachfrage nicht aus. Im Schnitt kamen sie auf 1775 Euro. Eine
Inlaus-Tochter mit einem Top-Euter und 29,6 kg Tagesgemelk, vorgestellt
von Marianne Keller, Bösingen kam auf 1850 Euro. Eine großrahmige,
schwere Hupsol-Tochter aus dem Aufzuchtbetrieb Mutschler in Sexau
erreichte den Tageshöchstpreis mit 1950 Euro.

Jungkuh mit bestem Euter: V.: Inlaus
(Regio), Preis: 1850 Euro,
Züchter: Marianne Keller, Bösingen
Die nächste
Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 31. Januar 2013 für
die Rasse Vorderwälder und statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Anzahl |
Preisspanne |
Ø-Preis |
|
Bullen |
6 |
1600 – 1950 |
1800 |
|
Jungkühe |
10 |
1400 - 1950 |
1775 |
Bericht: Robert Hepp,
Fotos: Dr. Maus
Kälberauktion am 03.
Januar 2013 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 3. Januar 2013 in Donaueschingen wurden
200 Kälber angeboten und verkauft. Das durch den kurzen Marktabstand
bedingte kleinere Angebot reichte für die sehr gute Nachfrage nicht aus.
Die Preise zogen in allen Gattungen deutlich an.
3
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,49 Euro. Die
24 Fleckvieh-Kuhkälber mit häufig sehr guten Abstammungen erzielten im
Schnitt den hervorragenden kg-von 4,75 Euro.
Die 22
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten Preise von 3,00 Euro bis 6,49 Euro
pro kg. Der durchschnittliche kg-Preis kam auf über 5 Euro.
Die 151
Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 4,00 bis 6,99 Euro. Im
Schnitt wurde je kg gut 6 Euro angelegt bei einem Durchschnittsgewicht
von 75 kg.
Die nächste
Kälberversteigerung findet schon am 31. Januar 2013 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
24 |
24 |
69 |
2,50 |
6,49 |
|
Bullenkälber |
151 |
151 |
75 |
4,00 |
6,99 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
3 |
3 |
56 |
1,50 |
3,49 |
|
Bullenkälber |
22 |
22 |
66 |
3,00 |
6,49 |
Robert Hepp

Auktion am 13.
Dezember 2012 in Donaueschingen
- Geräumter Markt -
Fünf Bullen und drei
Jungkühe wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren
Besitzer. Damit passten Angebot und Nachfrage gut zusammen, der Markt
war geräumt. Vielleicht hätte noch die eine oder andere Kuh verkauft
werden können.

Markttage erfordern eine hohe
Konzentration. Versteigerer Robert Hepp,
Monika Härtel (links) und Susanne Lacher machen ihre Arbeit sehr gut
Es gab keinen
Testbullen. Vorne weg lief ein Giodiansohn aus einer langlebigen
Geroldtochter mit gutem Wuchs von Hubert Thoma aus Vöhrenbach-
Langenbach. Zum Anschlagspreis von 1.500 € wechselte er zu Fritz Müller
nach St. Georgen.

Das war der Spitzenbulle, ein Giodiansohn
von Hubert Thoma aus Vöhrenbach-
Langenbach. Käufer ist Fritz Müller aus St. Georgen
Zum gleichen Preis
verließ ein prüfstationsgeprüfter Ragoldsohn aus einer Pirastochter von
Josef Nopper aus Gutenbach- Oberspitzenbach den Ring. Die Gemeinde
Steinach ist neuer Besitzer.

Die Gemeinde Steinach vertreten
durch Josef Stulz (Mitte) ersteigerte den
stationsgeprüften Ragoldsohn von Josef Nopper (rechts) aus Gutach-
Oberspitzenbach für die Haltung von Josef Schwendemann, Welschensteinach
(links)
Nur um den jüngsten
Bullen, den ersten Pirgardsohn aus einer langlebigen Kadetttochter von
Reinhold Deiss aus Schopfheim- Gersbach ergab sich ein Steigern auf
1.650 €.

Der erste stationsgeprüfte Pirgardsohn
war am begehrtesten: 1.650 € legte
Gerhard Klausmann aus St. Geogen-Stockburg (links) für ihn an, der
Bursche
stammt aus der Zucht von Reinhold Deiss aus Schopfheim-Gersbach
Der frohwüchsige
Bursche war stationsgeprüft und gehört nun Gerhard Klausmann, St.
Georgen- Stockburg. Den höchsten Index erzielte der erste Klasse III
Bulle, ein weiterer stationsgeprüfter Giodiansohn aus einer sehr
leistungsstarken Markgardtochter von Konrad Schwär aus St. Peter. Er
wechselt in die Nachbarschaft zu Martin Hummel aus St. Peter. Auch der
älteste Marktbulle, ein Piraldosohn aus einer leistungsstarken
Markeentochter gezüchtet von Markus Scherer, St. Peter, angeboten von
Markus Flach aus Oberkirch- Ödsbach fand in Klaus Schuler aus Eisenbach-
Schollach seinen Käufer.
Die drei Jungkühe
waren gefragt. Sie waren mit 20,0, 21,0 und 21,7 kg ähnlich in der
Michmenge und hatten mit 2,5, 2,6 und 3,1 kg pro Minute hervorragende
Melkbarkeiten. Die beste Kuh, eine Giricktochter mit 580 kg Gewicht von
Christoph Kaiser aus Görwihl erzielte mit 1.300 € den Höchstpreis durch
Armin Braun aus Tuttlingen-Nendingen. Er steigerte auch die
Iggardianttochter für 1.200 €, die Reinhold Deiss aus
Schopfheim.-Gersbach anbot.

Diese gute Jungkuh mit 20,0 kg Milchmenge
und 2,6 kg pro Minute Melkbarkeit
wechselt von Christoph Kaiser, Görwihl (rechts) zu Armin Braun nach
Tuttlingen-Nendingen
Die jüngste Kuh, eine
Olevannitochter von Karl Fix aus Mühlenbach kommt zu Rainer Stoll aus
Görwihl-Engelschwand ebenfalls für 1.200 €.
Der nächste
Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 31. Januar
2013 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin
Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser,
Handy: 0172/9645246.
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen II |
3 |
1.550 |
1.500 – 1.650 |
|
Bullen III |
2 |
1.500 |
- |
|
Alle Bullen |
5 |
1.530 |
1.500 – 1.650 |
|
Jungkühe |
3 |
1.233 |
1.200 – 1.300 |
Bericht und Fotos: Dr.
Maus
Kälberauktion am 13.
Dezember 2012 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 13. Dezember 2012 in Donaueschingen
wurden 371 Kälber angeboten und 369 verkauft. Die Preise gaben über alle
Gattungen nach. Kälber mit Mängeln bremsten den Versteigerungsverlauf
immer wieder.
12
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,49 Euro. Die
35 Fleckvieh-Kuhkälber mit teilweise sehr guten Abstammungen waren
günstiger zu bekommen als im Vormonat. Die Preise lagen je kg zwischen
2,00 und 4,99 Euro. Die 67 Vorderwälder-Bullenkälber erlösten Preise von
2,00 Euro bis 4,99 Euro pro kg. Der durchschnittliche kg-Preis lag nur
knapp unter 4 Euro.
Die 269
Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,49 Euro. Im
Schnitt wurde je kg 5,20 Euro angelegt bei einem relativ hohen
Durchschnitsgewicht von 82 kg.
Die nächste
Kälberversteigerung findet schon am 3. Januar 2013 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
36 |
35 |
82 |
2,00 |
4,99 |
|
Bullenkälber |
256 |
255 |
82 |
2,00 |
6,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht
kg |
Preisspanne pro kg , netto |
|
von |
bis |
|
Kuhkälber |
12 |
12 |
73 |
1,50 |
3,49 |
|
Bullenkälber |
67 |
67 |
78 |
2,00 |
4,99 |
Robert Hepp

Auktion am 12. Dezember 2012 in Bad Waldsee
Auch
die bittere Kälte von – 12 Grad bei der Dezemberversteigerung der RBW
tat der Nachfrage nach Jungkühen keinen Abbruch. Nur bei den
Fleckvieh-Nutzkälbern gab es witterungsbedingt eine Kaufzurückhaltung.
Braunvieh: Den Siegerbullen der
Körung, einen Easton-Sohn aus einer Arizona-Mutter, stellte diesmal der
Zuchtbetrieb Konrad Gaum aus Schwendi-Schönebürg und erhielt dafür
1400.-€.
Herausragend mit beeindruckender Euterqualität war eine Vasir-Tochter
aus der Zucht der Karl u. Martin Rehm GbR, Ochsenhausen. Mit 32,2 kg
Marktgemelk erreichte sie die Tageshöchstpreis von 2300.-€. Die
angebotenen 19 Jungkühe konnten den Bedarf nicht decken. Auch die 21
aufgetriebenen Kuhkälber konnten am Markt untergebracht werden.
Fleckvieh: Die Nachfrage nach
Bullen war spärlich, ein Tier konnte schließlich verkauft werden.
Bei
den 22 Jungkühen fehlte in der Typausprägung die klare Spitze. Der
Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum aus Wald-Wabertsweiler konnte ein weiteres
Mal auftrumpfen und präsentierte eine Imo-Tochter mit 34,2 kg Milch aus
der Zucht von Hubert Suhm, Überlingen-Hödingen und erzielte dafür
1950.-€.
Die
57 Nutzkälber stießen diesmal nur auf eine verhaltene Nachfrage und
mussten Preisabschläge hinnehmen.
Holsteins: 11 der 16
angebotenen Bullen wurde verkauft. Der Zuchtbetrieb Manfred Erthle,
Egggingen konnte für einen Atwood-Sohn aus einer Bolton-Mutter 1800.-€
verbuchen.
Viele der 59 angebotenen Kühe machten mit besten Eutern und hohen
Einsatzleistungen auf sich aufmerksam. Entsprechend flott kamen die
Gebote, 11 Mal wurde die 2000-er Marke geknackt. Darunter war eine
Bodan-Tochter mit 41,2 kg Milch aus der Zucht von Egon Braun aus Bad
Wurzach-Dietmanns.
Alle
8 aufgetriebenen Kuhkälber wurden verkauft.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
4 |
1200 |
1400 |
1275 |
|
Jungkühe |
19 |
1100 |
2300 |
1605 |
|
Kuhkälber |
21 |
200 |
360 |
- |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1580 |
|
Jungkühe |
22 |
1100 |
1950 |
1486 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Min.
Kg/Preis |
Max.
Kg/Preis |
- |
|
Kuhkälber |
16 |
2,30 |
4,35 |
- |
|
Bullenkälber |
58 |
3,91 |
5,52 |
- |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
11 |
1200 |
1800 |
1350 |
|
Kühe |
1 |
- |
- |
2200 |
|
Jungkühe |
57 |
920 |
2200 |
1679 |
|
Kuhkälber |
8 |
180 |
400 |
- |
Karl Ederle

Auktion am
12.
Dezember 2012 in Ilshofen
-
Leichte Preiskorrektur -
Am 12. Dezember
fand in Ilshofen die abschliessende Auktion des Jahres 2012 statt. Trotz
des sehr kurzen Marktintervalles von nur 13 Tagen war die Auktion gut
beschickt.
Holsteins:
Der Betrieb Gahm aus
Wolpertshausen – Unterscheffach bot eine hervorragende Risther – Tochter
zum Verkauf an. Über 37 kg Milch und ein tadelloses Exterieur waren
ausschlaggebend für den Preis von 2000.- Euro. Die fünf angebotenen
Kuhkälber konnten im Mittel für 224.- Euro verkauft werden.
Fleckvieh:
Von den beiden
angebotenen Bullen wechselte einer für 1600.- Euro den Besitzer.
Bei den Jungkühen
standen 40 Tiere zum Verkauf. Nach sehr furiosem Beginn stockte die
Versteigerung im vorderen Drittel etwas, zog dann aber wieder deutlich
an. Allerdings wurden zwei Tiere zum gebotenen Preis nicht abgegeben und
zwei Tiere mit Mängelansagen fanden keinen Käufer. Der
Durchschnittspreis der 36 verkauften Tiere pendelte sich bei exakt
1600.- Euro ein. Angeführt wurde die Kollektion von einer herausragenden
Rau – Tochter von Familie Wirth aus Hermaringen. Neben dem hohen Gemelk
von 36,2 kg Milch wusste sie die Käufer vor allem durch ihr bestechendes
Fundament und ihr hervorragendes Hintereuter zu überzeugen.

Angeführt wurde die Fleckvieh-Kollektion
von einer herausragenden Rau–Tochter
von Familie Wirth aus Hermaringen. Neben dem hohen Gemelk von 36,2 kg
Milch
wusste sie die Käufer vor allem durch ihr bestechendes Fundament und ihr
hervorragendes Hintereuter zu überzeugen
Nach einem harten
Bieterduell erhielt der neue Besitzer den Zuschlag bei 2560.- Euro. An
zweiter Stelle ging eine sehr kalibrige Homorry – Tochter vom Betrieb
Fuchs aus Ellwangen – Eigenzell. Sie konnte das stolze Tagesgemelk von
38,3 kg Milch vorweisen und erlöste 2220.- Euro. An dritter Stelle ging
eine sehr grosse Hades – Tochter, die vom Betrieb Schmidt aus Oberrot
gezüchtet- und vom Betrieb Sperr aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf
vorgestellt wurde. Auch sie leistete über 33 kg Milch und wurde für
2320.- Euro verkauft.
Die 36 Kuhkälber wogen
im Mittel 78 Kilogramm und erlösten einen Nettopreis von 261.- Euro je
Tier oder 3,37 Euro je kg Lebendgewicht.
272 Bullenkälber mit
einem Durchschnittsgewicht von 75 kg standen zum Verkauf. Hier
errechnete sich ein Durchschnittspreis von 396.- Euro netto je Tier oder
5,29 Euro je kg Lebendgewicht. Vor allem die Kälber mit Mängelansagen
und Kälber unter 60 kg mussten deutliche Preisabschläge hinnehmen.
Allerdings erlösten bestens entwickelte Kälber bis 6,30 Euro je
Kilogramm.
Das Marktteam aus
Ilshofen bedankt sich ganz herzlich bei allen Marktbeschickern und den
Kunden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2012.
Wir wünschen Ihnen
ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Alles Gute, vor
allem Gesundheit.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkuh Holstein |
1 |
- |
2000.- |
|
Kuhkälber Holsteins |
5 |
200.- - 300.- |
224.- |
|
Bulle Fleckvieh |
1 |
- |
1600.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
36 |
1300.- -2560.- |
1600.- |
Thomas Schmidt

Auktion am 29.
November 2012 in Ilshofen
-
Flotter Marktverlauf -
Am 29. November
fand in Ilshofen die Zuchtviehauktion der Rinderunion Baden-Württemberg
statt. Neben 50 Großtieren kamen 351 Kälber zum Verkauf. Über alle
Gattungen entwickelte sich eine zügige Auktion, vor allem bei den
melkenden Tieren konnte die grosse Nachfrage nicht vollständig bedient
werden.
Holsteins:
Der Betrieb Bögelein
aus Crailsheim – Lohr stellte eine Jung- sowie eine Zweitkalbskuh zum
Verkauf und erlöste 1940.- bzw. 1700.- Euro.
Vom Betrieb Hofmann
aus Langenbrettach kam eine bei uns sehr seltene Angler – Jungkuh zum
Verkauf, die per Kaufauftrag in den Schwarzwald wechselte.
Fleckvieh:
Von den acht
angebotenen Jungbullen konnten sieben für durchschnittlich 1850.- Euro
verkauft werden. Am gefragtesten war ein sehr harmonischer Samba-Sohn
vom Betrieb Balmberger aus Schrozberg – Krailshausen. Er stammt von der
bekannten Zuchtkuh Lisette und wird nun als ihr zehnter und letzter Sohn
in die Zucht gehen und dort ihre hervorragenden Gene weitergeben.
Auf sehr starke
Nachfrage trafen die 39 angebotenen Jungkühe. So stieg hier der
Durchschnittspreis auf 1712.- Euro, die sechs an der Spitze gehenden
Jungkühe erlösten sogar durchschnittlich 2187.- Euro. Angeführt wurde
die Kollektion von einer herausragenden Vanstein – Tochter von Familie
Schneider aus Oberrot – Ebersberg. Trotz ihres enormen Kalibers zeigte
sie sich überaus harmonisch und verfügte über ein bestechendes Euter.
Kurzum eine schaufertige Jungkuh, die ihrem Käufer 2300.- Euro wert war.
An zweiter Stelle ging eine Homorry – Tochter vom Betrieb Maass in
Vellberg – Talheim, die 31,7 kg Milch leistete und 2220.- Euro erlöste.
An dritter Stelle rangiert eine von Familie Haag aus Sulzbach/Murr –
Berwinkel vorgestellte Renwart – Tochter mit über 29 kg Milch, die zum
Preis von 2120.- Euro den Besitzer wechselte. Absoluter Topseller war
allerdings eine Homorry – Tochter vom Betrieb Fuchs aus Ellwangen –
Eigenzell, die mit dem stolzen Tagesgemelk von 37,9 kg Milch aufwarten
konnte und zum Tageshöchstpreis von 2520.- Euro den Besitzer wechselte.
Die 48 Kuhkälber
brachten im Mittel 81 kg auf die Waage und erlösten durchschnittlich
245.- Euro netto je Tier oder 3,03 Euro je kg.
Auch die 303
Bullenkälber konnten restlos zu konstanten Preisen verkauft werden. So
erlösten die durchschnittlich 79 kg schweren Tiere einen Nettopreis von
5,56 Euro je kg Lebendgewicht oder 441.-Euro je Tier.
Aufgrund der
Weihnachtsfeiertage findet in Ilshofen im Dezember nur eine Auktion
statt. So werden am Mittwoch den 12. Dezember neben Kälbern auch
Großvieh der Rassen Holsteins u. Fleckvieh verkauft.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Zweitkalbskuh Holstein |
1 |
- |
1700.- |
|
Jungkuh Holstein |
1 |
- |
1940.- |
|
Jungkuh Angler |
1 |
- |
1400.- |
|
Bullen Fleckvieh |
7 |
1650.- -2300.- |
1850.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
39 |
1150.- - 2520.- |
1712.- |
Thomas
Schmidt

Auktion am 14.
November 2012 in Bad Waldsee
-
Milchvieh gefragt, Überangebot bei Bullen -
Bedingt durch den
letzten Tag zum Gülle ausbringen, war der Besucherandrang bei der
Novemberversteigerung der RBW nur spärlich. Trotzdem erfreuten sich die
angebotenen Jungkühe einer guten Nachfrage.
Braunvieh: Nur
zwei von 6 aufgetriebenen Bullen fanden einen Käufer. Dagegen waren
typvolle Jungkühe mit hohen Leistungen gefragt. Die Tagessiegerin, eine
Vasir-Tochter mit 32 kg Milch, kam aus dem Zuchtbetrieb Alois Renz aus
Hauerz und kostete 2200.-€. Für eine kalibrige Eguss-Tochter aus dem
Betrieb Karl Reisch aus Tannheim-Arlach mit 32.6 kg Milch gab es
1900.-€. Die 25 Zuchtkuhkälber konnten mit Preisabschlägen am Markt
untergebracht werden.
Fleckvieh: Der
einzige Bulle, ein Hupsol-Sohn mit über 10000 kg Milch bei der Mutter,
aus dem Betrieb Alois Müller aus Atzenreute wurde für 1650.-€ verkauft.
Auch bei den 25
angebotenen Jungkühen entlockten elegante milchtypische Tiere den
Bietern hohe Gebote. Eine Hoesromen-Tochter aus der Zuchtstätte Bernd
Maurer, Bad Ditzenbach-Auendorf wurde für 2200.-€ verkauft. 2000.-€
erzielte ein formschöne Imo-Tochter aus der Zucht von Hubert Butscher
aus Erlenmoos-Eichbühl. Nur 80 Nutzkälber waren im Angebot, hier waren
vor allem die Bullenkälber gefragt.
Holsteins: Bei
20 Bullen im Angebot, verblieben 7 Stück im Überstand. Der Siegerbulle
der Körung, ein Beacon-Sohn aus der hoch bewerteten Goldwin-Tochter
Helmi wechselte für 1650.-€ den Besitzer. Von ausgewogener Qualität
präsentierten sich die 62 angebotenen Jungkühe, entsprechend flott war
der Marktverlauf. 11mal wurde die 2000er Marke geknackt. Den
Tageshöchstpreis mit 2200.-€ erbrachte eine Labes-Tochter mit 33,9 kg
Milch aus dem Zuchtbetrieb von Tobias Kreidler aus Markdorf-Leimbach.
Von den 26 angebotenen Zuchtkuhkälbern wurden nur 19 Stück verkauft,7
Kälber verblieben im Überstand.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
2 |
1200 |
1300 |
1250 |
|
Jungkühe |
26 |
1100 |
2200 |
1535 |
|
Kuhkälber |
32 |
120 |
320 |
229 |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
1 |
- |
- |
1650 |
|
Jungkühe |
26 |
1400 |
2200 |
1632 |
|
Nutzkälber |
Anzahl |
Preis kg |
Preis kg |
Gewicht kg |
|
Kuhkälber |
14 |
2,17 |
4,15 |
94 |
|
Bullenkälber |
67 |
3,21 |
6,25 |
79 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
13 |
1050 |
1650 |
1269 |
|
Jungkühe |
62 |
950 |
2200 |
1648 |
|
Kühe |
3 |
1200 |
2000 |
1683 |
|
Kuhkälber |
19 |
180 |
340 |
224 |
Karl Ederle

Auktion am 08. November
2012 in Donaueschingen
- Fleckvieh in Donaueschingen
-
Bei der Großvieh-Versteigerung
der RBW am 8. November 2012 in Donaueschingen wechselten 5 Bullen und 5
Jungkühe den Besitzer.
Die 5 Bullen erzielten einen
guten Durchschnittspreis von 1760 Euro. Drei Bullen blieben im
Überstand. Teuerster Bulle war ein sehr gut gebauter Vanstein-Sohn aus
dem Betrieb Schupp, Waldshut-Eschbach. Er wurde auf 2000 Euro
gesteigert. An zweiter Stelle in der Käufergunst lag ein Imposium-Sohn,
vorgestellt von Christian Hug aus Waldshut-Krenkingen. Er kam auf einen
Preis von 1800 Euro.
Die 5 Jungkühe kamen im
Durchschnitt auf einen Preis von 1640 Euro. Der Aufzuchtbetrieb Blum aus
Wald-Walbertsweiler konnte 4 leistungsstarke Tiere mit besten Eutern
ausgestattet anbieten. Aus dieser Gruppe erzielte eine Winny–Tochter
den Tageshöchstpreis von 1950 Euro.

Teuerste Jungkuh: V.: Winny
(Webal) Preis: 1950 Euro Züchter: Siegbert Blum,
Wald-Walbertsweiler
Die nächste
Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 13.Dezember 2012 für
die Rasse Vorderwälder und statt.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Fleckvieh: |
|
Bullen |
5 |
1600 |
2000 |
1760 |
|
Jungkühe |
5 |
1450 |
1950 |
1640 |
Foto: Dr. Maus
Kälberauktion am 08. November
2012 in Donaueschingen
Auf der Kälberversteigerung der RBW
am 8. November 2012 in Donaueschingen wurden 374 Kälber angeboten und
373 verkauft. Dies bedeutet einen Rekord, sowohl in der Auftriebszahl,
als auch im Umsatz beim Donaueschinger Kälbermarkt. Bei starker
Nachfrage gaben die Preise der Bullenkälber entsprechend der allgemeinen
Marktlage geringfügig nach.
6 Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf
kg-Preise von 3,00 bis 3,99 Euro. Die 30 Fleckvieh-Kuhkälber
verzeichneten einen Preisanstieg gegenüber dem Vormonat. Die Preise
lagen je kg zwischen 3,00 und 6,49 Euro. Die 62
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten Preise von 2,00 Euro bis 5,49 Euro
pro kg.
Die 273 Fleckvieh-Bullenkälber kamen
auf kg-Preise von 2,00 bis 6,99 Euro. Im Schnitt wurde die 6-Euro-Marke
nur knapp unterschritten.
Die nächste Kälberversteigerung
findet am 13. Dezember 2012 im Anschluß an die
Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht |
Preisspanne pro kg , netto |
|
kg |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
30 |
30 |
71 |
3,00 |
6,99 |
|
Bullenkälber |
274 |
273 |
78 |
2,00 |
6,99 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D-Gewicht |
Preisspanne pro kg , netto |
|
kg |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
6 |
6 |
61 |
3,00 |
3,99 |
|
Bullenkälber |
62 |
62 |
73 |
2,00 |
5,49 |

Auktion am 25. Oktober
2012 in Ilshofen
-
Umfangreiches Angebot -
Anlässlich der
Zuchtviehauktion der Rinderunion Baden Württemberg am 25. Oktober kamen
in Ilshofen 416 Tiere zum Verkauf. Die melkenden Tiere zogen im
Vergleich zum Vormonat leicht an, die Bullenkälber gaben jahreszeitlich
bedingt im Preis etwas nach.
Holsteins:
Die drei angebotenen
Jungkühe wurden für durchschnittlich 1507.- Euro verkauft. Jeweils
1660.- Euro erlösten eine Tuco – Tochter vom Betrieb Bullinger in
Werdeck sowie eine vom Betrieb Bögelein in Lohr angebotene Rivord –
Tochter.
Fleckvieh:
Die vier angebotenen
Zuchtbullen konnten enorme Leistungszahlen auf der mütterlichen Seite
vorweisen. So stand im Durchschnitt ein Höchstleistung von 11402 kg bei
den Müttern zu buche, auf der Vaterseite standen mit zweimal Hupsol
sowie Wagut und Safari bewährte Vererber. An der Spitze rangierte ein
hervorragend entwickelter Wagut – Sohn aus einer tiefen Kuhlinie vom
Betrieb Göggerle aus Dalkingen, der für 2700.- Euro per Kaufauftrag in
einen Zuchtbetrieb im Main – Tauber – Kreis ging. Den gleichen Preis
erlöste der Safari – Sohn von Familie Mayer aus Lauchheim – Hülen. Im
Mittel wurde ein Durchschnittspreis von 2475.- Euro erreicht.
Die 34 angebotenen
Jungkühe zeigten sich von guter Qualität. Vor allem in der Spitze waren
sehr komplette Kühe vertreten, die auch sehr gute Preise erzielten. An
der Spitze rangierte eine sehr feine, mit einem beeindruckenden Euter
ausgestattete Malhaxl – Tochter von Familie Haag aus Berwinkel. Ihr
Tagesgemelk betrug 31,4 kg Milch, Preis 2080.- Euro. An zweiter Stelle
rangierte eine von der BG Markert / Schmidt angebotene Manhippo –
Tochter. Die Jungkuh zeigte enorme Rippentiefe, ein sehr hoch
angesetztes Euter und leistet bereits 14 Tage nach der Kalbung 29,3 kg
Milch und erlöste 2100.- Euro. Die teuerste Jungkuh des Tages lief an
dritter Stelle. Eine sehr jugendliche Romsel – Tochter von Familie Fuchs
aus Eigenzell erbrachte kurz nach der Kalbung bereits das stolze
Tagesgemelk von 34,8 kg Milch und war ihren Käufer 2320.- Euro wert. Der
gleiche Kunde sicherte sich auch das viertplatzierte Tier, eine sehr
grosse und elegante Postress – Tochter von Heinrich Stier aus
Stachenhausen für 2120.- Euro, die 31,2 kg Milch vorweisen konnte. Bis
auf zwei Tiere mit stark erhöhtem Zellgehalt wechselte die gesamte
Kollektion für durchschnittlich 1609.- Euro den Besitzer.
Die 47 angebotenen
Kuhkälber erbrachten einen mittleren Steigpreis von 258.- Euro netto,
woraus beim Durchschnittsgewicht von 76 kg ein Kilopreis von 3,37.- Euro
resultiert. Die 328 Bullenkälber erlösten bei einem Durchschnittsgewicht
von 78 kg 452.- Euro je Tier oder 5,77.- Euro je Kilogramm
Lebendgewicht.
Die nächsten Auktionen
in Ilshofen finden am Mittwoch, den 14. November (Kälber Fleckvieh)
sowie am Donnerstag, den 29. November (Grossvieh u. Kälber Holsteins u.
Fleckvieh) statt.
|
Preisspiegel |
|
Gattung |
Anzahl |
Preisspanne |
Durchschnittspreis |
|
Jungkühe Holstein |
3 |
1200.- - 1660.- |
1507.- |
|
Bullen Fleckvieh |
4 |
2000.- - 2700.- |
2475.- |
|
Jungkühe Fleckvieh |
32 |
1200.- - 2320.- |
1609.- |
Thomas Schmidt

Auktion am 10. Oktober
2012 in Bad Waldsee
- Starker Preisanstieg
-
Gegenüber dem Vormonat
mussten die Käufer bei der Oktoberversteigerung der RBW erheblich tiefer
in die Tasche greifen.
Braunvieh: Vier
der fünf aufgetriebenen Bullen wurden verkauft.
Bei den Jungkühen
wurden besonders hohe Einsatzleistungen honoriert. Herausragend war eine
Aytra-Tochter mit 31,5 kg Milch aus der Zucht von Christa Kling,
Kisslegg-Rempertshofen. Für 2200.-€ wurde sie von den Jungzüchtern beim
Braunvieh ersteigert, um dieses Spitzentier am 28. Oktober, dem
Braunviehtag, als Hauptpreis bei der Tombola zu verlosen. Zusätzlich
kommt ein Kuhkalb mit der Abstammung Payssli x Pronto das ebenfalls den
Höchstpreis bei den Kälbern erzielte, zur Verlosung.
Fleckvieh: Der
einzige angebotene Bulle, ein Wagut-Sohn, wurde für 1900.-€ verkauft.
Die Jungkühe
beeindruckten mit guter Euterqualität. Allerdings konnten die
angebotenen 16 Tiere den Bedarf nicht decken. Am höchsten in der
Käufergunst stand eine Robi-Tochter aus der Zucht von Norbert Munding
aus Obermarchtal, mit 30,5 kg Marktgemelk legte ein italienischer Käufer
dafür 2200.-€ an. Auch der Betrieb Georg u. Jochen Häckel, Osterstetten
konnte wieder mit einer sehr gut herausgebrachten Diport-Tochter aus der
Zucht von Paul Götz jun. aus Bopfingen aufwarten. Sie erbrachte mit 33
kg Milch 2100-€.
Bei den Nutzkälbern
konnten die 57 aufgetriebenen Kälber den Bedarf nicht annähernd decken.
Holsteins:
Gut die Hälfte der 14
angebotenen Bullen wurde verkauft. Für den Siegerbullen, einen
Macdur-Sohn aus der Zucht von Manfred Erthle aus Eggingen, gab es
2000.-€
Die 50 Milchkühe
wurden den Züchtern fast aus den Händen gerissen. Gegen Ende der
Versteigerung kletterten die Preise immer höher. 18 Mal wurde die 2000er
Marke geknackt. Den Tageshöchstpreis mit 2400.-€ erzielte eine
Zenith-Tochter von Franz Egle aus Dürmentingen-Hailtingen, die 36,1 kg
Milch gab.
Die 8 Zuchtkuhkälber
erlebten dagegen keinen Preisaufschwung.
|
Preisspiegel |
|
Kategorie |
Anzahl |
Minimum |
Maximum |
Durchschnitt |
|
Braunvieh: |
|
Bullen |
4 |
1200 |
1300 |
1250 |
|
Jungkühe |
31 |
1050 |
2200 |
1587 |
|
Kühe |
6 |
1000 |
1700 |
1292 |
|
Kuhkälber |
23 |
170 |
443 |
- |
|
Fleckvieh: |
|
Bulle |
1 |
- |
- |
1900 |
|
Jungkühe |
16 |
1400 |
2200 |
1697 |
|
Nutzkälber: |
Anzahl |
Kg/Preis |
Kg/Preis |
Gewicht |
|
Kuhkälber |
11 |
3,33 |
5,36 |
82 |
|
Bullenkälber |
46 |
4,73 |
7,13 |
77 |
|
Holsteins: |
|
Bullen |
8 |
1200 |
2000 |
1500 |
|
Jungkühe |
48 |
1150 |
2400 |
1829 |
|
Kühe |
2 |
1400 |
1500 |
1450 |
Karl Ederle

Hinterwälderauktion am
05. Oktober 2012 in Schönau
- Sechs
Bullen und zwei Rinder verkauft -
Auf dem Herbstmarkt
für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 5. Oktober 2012 wurden vier
Bullen aus der Milchvieh-, drei aus der Mutterkuhhaltung und eine
Jungkuh sowie zwei jährige Rinder angeboten. Sechs Bullen und die zwei
Rinder wechselten Ihren Besitzer. Das ist wiederum ein Bulle mehr als
im Vorjahr und weibliche Tiere waren im letzten Jahr nicht im Sortiment.
Die beiden nicht verkauften Tiere sind im Internet unter
"Angebote
Hinterwälder" zu begutachten.
Die Bullenqualität war
mit nur einem Klasse II Bullen nicht sehr berauschend. Die Ursachen
lagen überraschender Weise in den Fundamenten und in der
Größenentwicklung.
An die Spitze gestellt
wurde „Aglaha“, ein Agalasohn aus einer Labhanstochter mit Milchwert 105
von Klaus Kiefer aus Aitern.

Er war der Spitzenbulle mit der besten
Bemuskelung und mit 1.700 € auch am
begehrtesten. Er kommt nach Wieden zu Florian Gutmann. Züchter Klaus
Kiefer
aus Aitern, Bürgermeister Berthold Klingele und Halter Florian Gutmann
aus Wieden
sind erfreut über das Spitzentier
Er war sehr gut
bemuskelt und erhielt als einziger Bulle die Note 8. Auch Gewicht (467
kg) und Zunahmen von 1119 g waren mit seinen 13 Monaten beachtlich.
„Aglaha“ war sehr begehrt, erst bei 1.700 € endete die
Versteigerungsfahrt zugunsten der Gemeinde Wieden in die Haltung Florian
Gutmann. Der zweitplatzierte Zwilling „Sillab II“ kam auf 1.550 €, mit
einem Jahr war er mit 114 cm im Widerrist, 364 kg Gewicht und 931 g
tägliche Zunahmen gut entwickelt und erhielt zweimal die Note 6 für
Bemuskelung und Äußere Erscheinung.

In der Käufergunst auf dem zweiten Platz
lag „Sillab II“, der mit je 6 in Bemuskelung
und Äußerer Erscheinung bewertet war. Käufer Benedikt Schmidt freut
sich, Benjamin
Kuttler, der Neffe von Züchter Manfred Kuttler, meisterte seine
Vorführarbeit mit Bravour
Manfred Kutter aus
Kleines Wiesental-Raich bot ihn an, Benedikt Schmidt aus der Kleines
Wiesental-Oberhäusern ersteigerte ihn. Der zweite Zwilling „Sillab I“
war im Fundament nicht ganz so gut, weswegen er mit 5 bewertet wurde.
Der Käufer kommt aus dem Nordschwarzwald zum anschlagspreis von 1.300 €.
Der vierte Milchviehbulle, „Napfried“ von Hubert Schätzle aus
Todtnau-Präg stammt aus einer Golditochter mit Melkbarkeit von 1,90 kg
pro Minute.

Felix Schätzle von Todtnau-Präg führt den
Napforalsohn „Napfried“. Manfred
Schelshorn aus Bernau-Hof hat ihn für 1.300 € gesteigert
Er kommt auch zum
Anschlagspreis zu Manfred Schelshorn nach Bernau. Der Klasse II
Mutterkuhbulle „Aglis“ zeigte jährig ebenfalls gute Zahlen: 114 cm im
Widerrist, 385 kg Gewicht, was 973 g täglichen Zunahmen entspricht.

Die Gemeinde Münstertal ersteigerte den
Agmelsohn „Aglis“ für die Haltung von Ludwig
Schneider im Ortsteil Stohren. Armin Roser aus
Müllheim-Britzingen-Muggardt ist der
Anbieter dieses Klasse II Bullen
Er wurde mit 7 in
Bemuskelung und 6 in Äußerer Erscheinung eintaxiert. Armin Roser aus
Müllheim-Muggardt hieß der Züchter, Käufer ist die Gemeinde Münstertal
für 1.250 € für die Haltung von Ludwig Schneider, Stohren. Zum gleichen
Preis darf „Labhub“ von Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg nach
Südfrankreich auf die Farm von Martin Behringer in Cubieres. Er war mit
6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertet.

Martin Behringer (links) kaufte diesen
schönen Burschen für seine Herde in Südfrankreich.
Mit auf dem Bild die Züchterfamilie Rainer Kiefer aus Zell-Pfaffenberg
Die beiden
jährigen Rinder, die Josef Göppel aus Hochdorf anbot, wurden für je 600
€ für Egbert Franke aus Bad Bellingen-Hertingen angekauft. Die
hochtragende Jungkuh fand leider keinen Käufer, sie ist
unter
"Angebote
Hinterwälder" eingestellt. Wer Interesse an
diesen Tieren hat, melde sich unter 07721/9135352 oder 0172/9645246.
Der Frühjahrsmarkt für
Hinterwälder findet am Freitag, den 12. April 2013 in Schönau statt, wer
zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an
Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.
Bericht und Fotos: Dr. Maus

Auktion 04. Oktober
2012 in Donaueschingen
- Guter Marktverlauf -
Sechs Bullen und zwei
Jungkühe wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren
Besitzer. Damit wurden gleichviel Bullen und eine Kühe weniger verkauft
als auf dem Vorjahresmarkt. Der Markt war damit geräumt, vielleicht
hätten noch mehr Tiere verkauft werden können.
Es konnte der erste
Giodiansohn für den Testeinsatz ausgewählt werden. Giorob durchlief
erfolgreich die Bullenprüfstation Göschweiler, maß mit 13 Monaten 129 cm
im Widerrist, wog exakt 500 kg und erzielte damit 1.137 g tägliche
Zunahmen.

Der erste Giodiansohn konnte für den
Testeinsatz ausgewählt werden,
Giorob von Konrad Hermann aus Gütenbach. Die exterieurstarke Mutter
Gabriele kommt auf 120 GZW, ist langlebig und hat gute Inhaltsstoffe
Mit Note 8 erzielte er
von allen Bullen die Bestnote in der Bemuskelung, die Note 6 gab es in
der Äußeren Erscheinung. Seine Mutter ist die exterieurstarke
Roberttochter Gabriele, die kurz vor der neunten Abkalbung steht. Ein
GZW von 120 steht zu Buche und ihre Inhaltsstoffe sind vor allem im
Eiweißgehalt mit 3,64 % gut. Giorob wurde von Konrad Hermann aus
Gütenbach angeboten, er hatte auch den Vater Giodian gezüchtet. Zum
Garantiepreis für BPS- Bullen wechselte er zur Besamungszentrale
Herbertingen.
Munter wurden vor
allem die Klasse II Bullen gesteigert. Bei 2.050 € die endete die
Versteigerungsfahrt für einen späten Pigassohn, den Klaus Riesle aus
Gütenbach anbot. Mit 7 in Bemuskelung und 6 in Äußerer Erscheinung wurde
sein Exterieur bewertet. Klasse Zahlen weist die Mutter und Raultochter
Kerstin aus, 133 GZW stehen bei ihr in den Papieren.

Klaus Riesle bot diesen späten Pigassohn
an der eine sehr leistungsstarke Mutter hat,
einen GZW von 133 gibt es nicht jeden Tag. Martin Hummel (links) aus St.
Peter
wusste das am meisten zu schätzen
Martin Hummel aus St.
Peter hatte die Tafel am längsten oben, der Bulle war auch auf der BPS
in Göschweiler. Gleich bewertet war Giogas, ein weiterer Giodiansohn,
den Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg anbot und der auch von
Konrad Hermann aus Gütenbach gezüchtet war.

Gerhard Klausmann (links) aus St.
Georgen-Stockburg verkaufte diesen von Konrad
Hermann aus Gütenbach gezüchteten Giodiansohn an Christian Schmidt aus
Schopfheim-Gersbach
Er gehört jetzt
Christian Schmidt aus Schopfheim- Gersbach. Ein Piraldosohn von Klaus
Duffner aus Haslach führte die Klasse III Bullen an, für 1.600 € kommt
er zu Ewald Bähr aus Unterkirnach. Der Vater war Siegerbulle in St.
Märgen und die Mutter und Racktochter Wilke mit GZW 125
Fleischreservesiegerin. Auch die zwei weiteren Bullen von der Käskessele
Brugger-Schäfer GbR aus Lenzkirch-Saig und Schwendehof und von Otmar
Klausmann aus St. Georgen-Oberkirnach fanden in Markus Buttenmüller aus
Horben und Armin Braun in Tuttlingen-Nendingen für 1.450 €
beziehungsweise 1.400 € Ihre Käufer. Rackisi und Igdian waren die
Bullenväter.
Die beiden Jungkühe
gaben fast gleich viel Milch, 21,4 und 21,0 kg, sind mit 2,34 und 2,32
kg pro Minute leicht melkbar und beide wogen exakt 530 kg. Sie erzielten
auch den gleichen Steigerungspreis von 1.250 €. Christoph Kaiser aus
Görwihl hatte eine Raulesptochter, die zur Viehhandlung Robert Hirt aus
Lackendorf wechselte.

Diese Raulesptochter mit 21,4 kg Milch
wechselte von Christoph Kaiser zur
Viehhandlung Robert Hirt aus Lackendorf
Karl Fix aus
Mühlenbach bot die Piragustochter an, die er als Kalb auf dem Markt von
Otmar Klausmann aus St. Georgen-Oberkirnach gekauft hatte. Eugen
Ketterer aus Titisee-Neustadt Spriegelsbach heißt der neue Besitzer.

Eugen Ketterer (rechts) aus
Titisee-Neustadt Spriegelsbach ersteigerte diese
Piragustochter mit 21,0 kg pro Minute. Karl Fix
aus Mühlenbach bot sie an,
er selbst hatte sie auf dem Markt als Kalb ersteigert
Der nächste
Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 6. Dezember
2012 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin
Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser,
Handy: 0172/9645246.
|
Preisspiegel |
|
Verkaufsklasse |
verkauft |
Preis netto € |
Preis von - bis € |
|
Bullen II |
3 |
2.350 |
2.000 – 3.000 |
|
Bullen III |
3 |
1.483 |
1.250 – 1.400 |
|
Alle Bullen |
6 |
1.917 |
1.400 – 3.000 |
|
Jungkühe |
2 |
1.250 |
--- |
Bericht und Fotos: Dr. Maus
An diesem Donnerstag wurden in
Donaueschingen auch wieder Fleischrinderbullen angeboten. Ein 490 kg
schwerer Angusbulle (AA, V. Jeremy) vom Betrieb Straub aus Wald,
welcher in Typ/Bemuskelung/Skelett mit 7/7/7 gekört wurde und für 1700€
an einen neuen Besitzer im Kreis Rastatt wechselte, sowie ein Charolais-
und zwei Limousin-Bullen. Der knapp jährige, 545kg schwere, genetisch
hornlose Charolaisbulle (7/7/7, V. Seppi) von Gerhard Grether in
Badenweiler ging für 2000€ an einen Haltungsbetrieb im Kreis Ravensburg.

Der erst ein Jahr alte, hornlose
Charolaisbulle (7/7/7, 1354g TZ) von Gerhard
Grether (vorgeführt von Ralf Grether) mit dem Käufer Josef Mattes aus
Unterwaldhausen
Ein mit dreimal „sehr gut“ gekörter
(8/8/8, RZF 109), 635 kg schwerer Limousinbulle (V. Boy Scout) von
Andreas Lamparth aus Altensteig-Überberg wurde für 2.100 € an einen
Haltungsbetrieb im Zollernalbkreis verkauft. Der zweite Limousinbulle,
ein sehr quelliger, frühreifer Karlson-Sohn (gekört 7/9/6) von Gerd
Böttinger aus Gechingen fand an diesem Tag leider keinen Käufer.

Limousinzüchter Andreas Lamparth mit dem
8/8/8 gekörten Boy Scout-Sohn
Bruno und dem Käufer Siegbert Scheible aus Zimmern u. d. Burg
Bericht und Fotos:
Piecha
Kälberauktion am 04.
Oktober 2012 in Donaueschingen
Auf der
Kälberversteigerung der RBW am 4. Oktober 2012 in Donaueschingen wurden
344 Kälber angeboten und auch verkauft. Bei insgesamt guter
Kälberqualität wurde das gute Preisniveau des Vormonats bestätigt.
9
Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,00 bis 3,49 Euro. Die
29 Fleckvieh-Kuhkälber gaben abstammungsbedingt im Preis etwas nach. Die
Preise lagen je kg zwischen 2,00 und 4,99 Euro. Die 60
Vorderwälder-Bullenkälber erlösten Preise von 3,00 Euro bis 5,49 Euro
pro kg. Für beste Qualität wurden Preise um 5 Euro pro kg erzielt. Die
239 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 7,49 Euro.
Im Schnitt wurde die 6-Euro-Marke wieder überschritten.

Die nächste
Kälberversteigerung findet am 8. November 2012 im Anschluß an die
Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.
|
Preisspiegel |
|
Fleckvieh |
Aufgetrieben |
verkauft |
D - Gewicht |
Preisspanne pro kg , netto |
|
kg |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
29 |
29 |
69 |
2,00 |
4,99 |
|
Bullenkälber |
239 |
239 |
78 |
2,50 |
7,49 |
|
Vorderwälder |
Aufgetrieben |
verkauft |
D - Gewicht |
Preisspanne pro kg , netto |
|
kg |
von |
bis |
|
Kuhkälber |
9 |
9 |
75 |
1,00 |
3,49 |
|
Bullenkälber |
60 |
60 |
70 |
3,00 |
5,49 |
Robert Hepp

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