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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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Marktverlaufsberichte

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Auktion am 11. Januar 2012 in Bad Waldsee

- Vielversprechender Jahresauftakt -

Auch im neuen Jahr boomt die Nachfrage nach Milchvieh. Trotz schwacher italienischer Präsens wurde der Markt leergefegt. Viele einheimische Kunden stockten ihre Bestände auf.

Braunvieh: Der einzige angebotene Bulle wurde verkauft.

Die 32 aufgetriebenen Jungkühe waren von guter Qualität. An höchsten in der Käufergunst standen eine Jupaz-Tochter aus der Zucht von Martin Hänsler, Wangen die von der Beigger GbR, Bodnegg-Felben aufgezogen wurde und eine formschöne Prossli-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Werner Frey, Rot a. d. Rot, beide kosteten jeweils 1950.-€. Nur 17 Kuhkälber waren im Angebot und wurden flott verkauft.

Fleckvieh: Ein Bulle wurde aufgetrieben, er deckt künftig in Italien. Überzeugend waren diesmal die Jungkühe. Leistungsstarke Tiere waren besonders gefragt. Für eine Tochter des Testbullen Wio aus der Zucht von Sabine u. Norbert Bertel aus Horgenzell-Hasenweiler wurden 2000.-€ angelegt. Zum selben Preis wurde auch eine Faran-Tochter mit 30,2 kg Milch verkauft. Sie wurde von Klaus Blaser, Bad Saulgau gezüchtet und vom Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum aus Wald-Wabertsweiler  angeboten. Auch alle 79 Nutzkälber wurden verkauft.

Holsteins: Alle 10 Bullen fanden einen neuen Besitzer. Der Siegerbulle der Körung, ein Shottle-Sohn wurde von Fritz u. Alexander Straub gezüchtet und für 1900.-€ verkauft. Sehr ansehnlich waren die 67 aufgetrieben Jungkühe. Gleich zu Beginn wurde für eine H-Tom Tochter mit 44 kg Milch aus der Zucht von Egon Braun, Bad Wurzach-Dietmanns der Tageshöchstpreis von 2400.-€ bezahlt. Nach stürmischen Geboten übersprangen 10 Tiere die 2000er Marke. Der Bedarf konnte nicht gedeckt werden. 7 Kuhkälber waren im Angebot.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:
Bulle

1

-

 -

1200

Jungkühe

32

1000

1950

1495

Kuhkälber

17

200

520

-

Fleckvieh:
Bulle

1

-

-

1550

Jungkühe

29

1200

2000

1642

Nutzkälber

Anzahl

Kg/Preis

Kg/Preis

Gewicht

Kuhkälber

11

2,71

3,46

70

Bullenkälber

66

4,35

5,19

83

Fresser

2

2,56

2,75

167

Holsteins:
Bullen

10

1100

1900

1440

Kühe

5

1050

1500

1290

Jungkühe

67

950

2400

1640

Kuhkälber

7

180

340

-

Karl Ederle

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Auktion am 05. Januar 2012 in Donaueschingen

Am 5. Januar 2012 wurden bei der Großvieh-Versteigerung der RBW in Donaueschingen 9 Bullen und 9 Jungkühe angeboten. Bei sehr guter Nachfrage wurden alle Tiere flott verkauft. Sowohl bei den Bullen als auch bei den Jungkühen war ein Preisanstieg zu verzeichnen.

Die 9 Bullen kamen auf den bisher höchsten Durchschnittspreis von 1950 Euro. Es zeigt sich, dass die Käufer bei Bullen die schon gute genomische Zuchtwerte aufweisen, bereit sind etwas mehr Geld auszugeben. So wurde der Höchstpreis mit 2450 Euro von einem Ruakana-Sohn aus dem Betrieb Berger aus Herbertingen-Mieterkingen erzielt der einen Gesamtzuchtwert von 128 hatte. Er ging in einen Zuchtbetrieb bei Meßkirch. An zweiter Stelle in der Käufergunst landete ein Rawalf-Sohn von Edwin Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen. Er wurde auf 2150 Euro gesteigert. Der dritte Bulle, der die 2000 Euro-Marke überschritt, war ein Manstrom-Sohn, vorgestellt von Christian Hug, gezüchtet von Berhard Oberle in Waldshut-Krenkingen. Er kam auf 2050 Euro.


Teuerster Bulle: V.: Ruakana, Preis: 2450 Euro, Züchter: Berger, Herbertingen-Mieterkingen

Bei den Jungkühen war das Angebot mit 9 Tieren viel zu klein für die starke Nachfrage. Die besten Jungkühe kamen wie beim Novembermarkt aus dem Schwarzwald vom Betrieb Thomas Burger in Biederbach. Er stellte die leistungsstärkste Jungkuh, eine Mamel-Tochter mit 30,8 kg Tagesgemelk. Sie wurde für 1800 Euro verkauft. Auch die teuerste Jungkuh, eine Renwart-Tochter für 1850 Euro kam aus Biederbach. Die dritte Jungkuh der Spitzengruppe eine formschöne Romfix-Tochter für 1700 Euro kam aus dem Betrieb Schupp, Waldshut-Eschbach.


Teuerste Jungkuh: V.: Renwart, Preis: 1850 Euro, Züchter: Thomas Burger, Biederbach

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 2.Februar 2012 für die Rasse Vorderwälder statt.

Preisspiegel
Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

8

1750 – 2450

1963

Bullen III

1

1850

1850

Bullen gesamt

9

1750 – 2450

1950

Jungkühe

9

1200 - 1850

1533

Bericht: Robert Hepp, Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 05. Januar 2012 in Donaueschingen

Auf der Kälberversteigerung der RBW am 05. Januar 2012 in Donaueschingen  wurden bei gutem Auftrieb alle 299 Kälber verkauft. Die Preise konnten sich insgesamt gut behaupten. Lediglich bei den Vorderwälder-Kuhkälbern war die Nachfrage schwach.

8 Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 2,99 Euro. Die 21 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 3,00 und 5,49 Euro. Die 37 Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,50 Euro bis 5,49 Euro pro kg. Die 231 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,49 Euro.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 2. Februar 2012 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
Fleckvieh Aufgetrieben verkauft

Gewicht kg
Durchschnitt

Preisspanne Euro pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

21

21

64

3,00

5,49

Bullenkälber

231

231

77

2,00

6,49

Vorderwälder Aufgetrieben verkauft

Gewicht kg
D
urchschnitt

Preisspanne Euro pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

82

8

75

1,50

2,99

Bullenkälber

37

37

72

2,50

5,49

Robert Hepp

horizontal rule

Auktion am 15. Dezember 2011 in Ilshofen

- Furioser Jahresabschlussmarkt -

Mit 502 Tieren war die Dezemberauktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen sehr gut beschickt. Vor allem bei den melkenden Tieren überstieg die Nachfrage das Angebot. Bei den Kuhkälbern stiegen die Preise trotz eines sehr umfangreichen Angebotes deutlich an, auch die Bullenkälber wurden trotz der bevorstehenden Feiertage zu gleichbleibenden Kursen verkauft.

Holsteins:

Hier waren vier sehr leistungsstarke Tiere im Angebot, die flott für durchschnittlich 1550.- Euro den Besitzer wechselten. Den Spitzenpreis von 1700.- Euro erlöste die Familie Weidner aus Künzelsau – Steinbach für ihre angebotene Lancelot – Tochter, die 35,3 kg Milch leistete und sehr gut herausgebracht war.

Fleckvieh:

Die vier angebotenen Zuchtbullen wurden für durchschnittlich 1625.- Euro verkauft. An der Spitze ging ein enorm quelliger Renwart – Sohn aus der Zucht von Familie Mayer aus Ellwangen – Lindenhof, der zum Tageshöchstpreis von 1800.- Euro verkauft wurde.

Die 39 angebotenen Fleckviehjungkühe leisteten im Mittel 26,8 kg Milch und wurden von einer mit tollen Tieren bestickten zehnköpfigen Spitzengruppe angeführt. Gleich mit einem echten Knaller begann die Versteigerung: Sage und schreibe 42,3 kg Milch leistete die erstgereihte Ratgeber – Tochter, die von der Sperr GbR aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf angeboten wurde und aus der Zucht von Heinz Kupfer aus Ilshofen – Leofels stammte. Wer nun ob der hohen Milchmenge eine brettscharfe Jungkuh erwartete sah sich getäuscht, denn sie zeigte neben hervorragendem Fundament und einem sehr lebhaften Euter immer noch genügend Substanz und Muskelmasse um diese hohe Leistung auch locker zu melken. Bei 2380.- Euro erhielt der neue Besitzer den Zuschlag.


Sage und schreibe 42,3 kg Milch leistete die erstgereihte Ratgeber – Tochter, die
von der Sperr GbR aus Satteldorf – Bölgental zum Verkauf angeboten wurde und
aus der Zucht von Heinz Kupfer aus Ilshofen – Leofels stammte. Sie zeigte
neben hervorragendem Fundament und einem sehr lebhaften Euter immer noch
genügend Substanz und Muskelmasse um diese hohe Leistung auch locker zu melken

An zweiter Stelle ging eine der ersten Homorry–Töchter aus dem Wiedereinsatz, die von Familie Nagel aus Leingarten vorgestellt wurde. Bei sehr viel Harmonie und voll im Doppelnutzungstyp stehend leistete sie 15 Tage nach der Kalbung bereits 27,8 kg Milch und erlöste 2320.- Euro.


Eine der ersten Homorry – Töchter aus dem Wiedereinsatz, wurde von Familie
Nagel aus Leingarten vorgestellt. Bei sehr viel Harmonie und voll im Doppelnutzungstyp
stehend leistete sie 15 Tage nach der Kalbung bereits 27,8 kg Milch

Den Spitzenpreis von 2500.- Euro erlöste aber die fünftplatzierte Jungkuh aus der Zucht von Familie Hennegriff aus Limbach – Balsbach. Diese Hupsol – Tochter brachte es ebenfalls kurz nach der Kalbung auf bereits 29,8 kg Milch und überzeugte durch ihre enorme Länge, ihre Ausstrahlung und einem hervorragendem Hinterbein. Insgesamt erlösten die zehn vorgezogenen Jungkühe einen durchschnittlichen Versteigerungspreis von 1970.- Euro. Über die gesamte Kollektion von 39 Tieren ergab sich ein mittlerer Preis von 1608.- Euro.

Komplettiert wurde hier das Angebot durch zwei hochtragende Kalbinnen, die jeweils 1250.- Euro kosteten.

Die 79 angbebotenen Kuhkäber brachten im Mittel 74 kg auf die Waage und wurden flott zu leicht anziehenden Preisen verkauft. Die Preisspanne lag hier zwischen 2,50 und 5,70 Euro netto je kg Lebendgewicht.

Auch die 372 Bullenkälber wurden schnell zu stabilen Preisen an ihre neuen Besitzer verkauft. Hier lag die Spanne der durchschnittlich 78 kg schweren Tiere zwischen 3,00 und 6,50 Euro netto je kg Lebendgewicht, wobei gut entwickelte Kälber durchweg deutlich über 5,20 Euro netto je kg Lebendgewicht erlösten.


Eine Berufsschulklasse der Justus von Liebig Schule Aalen kam zum  Fachpraktischen Tag zur
Zuchtviehauktion nach Ilshofen. Ein Teil der Gruppe hatte im Rahmen der Ausbildung bei Klaus Mayer,
Ellwangen-Lindenhof zuvor diese Kuh und einen Bullen bestens zur Auktion vorbereitet

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 11. Januar 2012 (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 26. Januar 2012 (Grossvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

Das Marktteam von Ilshofen möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Käufern und Verkäufern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2011 bedanken.

Wir möchten Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2012 Alles Gute, vor allem Gesundheit wünschen.

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

4

1420.- - 1700.-

1550.-

Bullen Fleckvieh

4

1500.- - 1800.-

1625.-

Jungkühe Fleckvieh

39

1100.- - 2500.-

1608.-

Kalbinnen Fleckvieh

2

-

1250.-

Thomas Schmidt, Fotos: Kraft

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Auktion am 14. Dezember 2011 in Bad Waldsee

- Krönender Jahresabschluss -

Ein vollbesetztes Haus mit potenten Käufern und ein großes qualitätsvolles Angebot  sorgten für einen restlos geräumten Markt und beste Preise bei der Dezemberauktion der Rinderunion.

Braunvieh: Ein Easton-Sohn von der Bullenprüfstation aus der Zucht von Daniel Weber, Goerisried war mit 1500,-€ der gefragteste Bulle. Auch die 27 aufgetriebenen Jungkühe wurden bestens vom Markt aufgenommen. Eine noble Ellection-Tochter mit 32,1 kg Milch aus der Zucht von Erwin Heine, Bodnegg und von Alois Renz aus  Hauerz vorgestellt, erzielte mit 2300.-€ den höchsten Preis. Auch die 27 Kuhkälber wurden flott verkauft.

Fleckvieh: Ditarry war der Vater des einzigen verkauften Bullen. Er stammte aus dem Zuchtbetrieb Andrea u. Dietmar Hoch, Oberessendorf und wurde von Josef Brauchle aufgezogen und für 1350.-€ verkauft. Auch die Versteigerung der 27 Jungkühe nahm bei gestiegen Preisen einen flotten Verlauf. Für eine Vomel-Tochter mit bestem Euter aus der Zucht von Hubert Suhm, Überlingen und vom Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum sehr gut vorbereitet, gab es 2200.-€. Ebenso problemlos wurden die 98 Nutzkälber verkauft.

Holsteins: Mit einer Ausnahme fanden alle Bullen einen Käufer. Besondere Freude kam bei Fritz u. Alexander Straub, Überlingen-Bonndorf auf, ihr Siegerbulle, eine Shottle-Sohn kostete 2100.-€. 109 Jungkühe waren im Angebot und wurden den Beschickern fast aus den Händen gerissen. Das war die höchste Auftriebszahl seit Bestehen der RBW. Allein 26 Tiere überstiegen die 2000€-Marke. Den Tageshöchstpreis mit 2400.-€ erzielte eine Toyford-Tochter mit allerbestem Euter und 34,7 kg Milch aus der Zucht von Otto u. Herbert Bär aus Rot a.d.Rot.

Die 11 Kuhkälber rundeten das Angebot ab.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:
Bullen

3

1100

1500

1283

Kühe

1

-

-

1200

Jungkühe

27

1100

2300

1633

Kuhkälber

27

150

380

227

Fleckvieh:
Bullen

1

-

-

1350

Jungkühe

27

1000

2200

1685

Nutzkälber:

Anzahl

 

Gewicht/kg

Preis/kg

Kuhkälber

6

-

66

3,53 – 4,44

Bullenkälber

92

-

81

2,78 – 5,70

Holsteins:
Bullen

7

1250

2100

1557

Kühe

8

1450

2200

1813

Jungkühe

109

950

2400

1781

Kuhkälber

11

180

440

284

Karl Ederle

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Auktion am 01. Dezember 2011 in Donaueschingen

- Ordentlicher Großviehmarkt in der Donauhalle -

Fünf Bullen und zwei Jungkühe  wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren Besitzer. Damit wurden zwei Bulle mehr verkauft wie auf dem letztjährigen Dezembermarkt und vier Bullen blieben im Überstand. Sie sind in der RBW-Homepage eingestellt. Das Kuhangebot war zu knapp.

Am begehrtesten war der jüngste und zweitplatzierte Bulle Ratop I. von Manfred Nopper aus Gütenbach. Er kommt in Gemeindebesitz von Steinach in die Pflegehaltung von Josef Schwendenmann im Ortsteil Welschensteinach für 1.700 € netto.


Ratop I, ein 13 Monate alter Rapamarsohn von Manfred Nopper aus
Gütenbach war am begehrtesten. Für 1.700 € kommt er in Besitz von der
Gemeinde Steinach. Auf dem Bild Martha Haas, die stellvertretende
Ortsvorsteherin von Welschensteinach, Madelaine Nopper, die Tochter
von Züchter Manfred Nopper und der Bullenhalter Josef Schwendenmann

Als Vater bürgt der Testbulle Rapamar für eine gute Fleischleistung mit Fleischwert 110 und seine Mutter, eine Tochter von Topgard besticht mit Milchwert 122 und der Bestnote 9 im Euter. Mit 400 Tagen wog er bereits knappe elf Zentner und war mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung bewertet. Leider wurde auf den erstplatzierten väterlichen Halbbruder von Augustin Neumaier aus Mühlenbach nicht gesteigert.

Die Gemeinde Schonach erhielt den Zuschlag für einen mittelrahmigen harmonischen Piggarsohn bei 1.500 €. Züchter des Burschen war Konrad Schwär aus St. Peter. Die Mutter ist die langlebige Radimutter Sale. Gerhard Klausmann aus St. Georgen Stockburg hat das Bullenkalb gekauft und auf die BPS Göschweiler gestellt. Pirad kommt in die Bullenhaltung Rombach GbR. Der vierte Klasse II Bulle, ein ebenfalls prüfstationsgeprüfter Pigassohn von Johannes Sigwarth aus Lenzkirch- Saig, wurde nach der Versteigerung von der Viehhandlung Uli Günzburger aus Gundelfingen- Wildtal angekauft.

Von den fünf Klasse III Bullen konnten zwei an den Mann gebracht werden. Einmal Kargard, ein Karradenkel von Konrad Hermann aus Gütenbach, der für 1.400 € netto zu Otmar Huber aus Rickenbach kommt. Zum anderen für Olera, einen mittelrahmigen Oleandersohn aus einer Rackmutter von Klaus Duffner aus Haslach. Im Kaufauftrag kommt der Bursche zu Markus Kaiser nach Bernau in seine Mutterkuhherde.

Vier Bullen fanden leider keine Käufer, sie stehen aber zur Ab Stall Vermarktung zur Verfügung und sind bildlich mit Pedigree und Kördaten unter Angebote Vorderwälder in http://www.rind-bw.de/angebote_vw.htm eingestellt.

Die beiden Kühe hat Karl Fix aus Mühlenbach angeboten. Beide wussten in Leistung und Exterieur zu gefallen. Vorne lief eine nahezu perfekte Giogeltochter aus der bekannten Bractochter Geraldine. 22,8 kg Milch gab sie und die Melkbarkeit lag bei guten 2,00 kg pro Minute.


Sie „spart“ Licht im Stall, die nahezu perfekte Jungkuh von Karl Fix aus
Mühlenbach. 22,8 kg Milch gab sie bei guten 2,00 kg pro Minute Melkbarkeit.
Käufer Manfred Henninger und Fuhrmann Georg Wentz beide aus St. Georgen-
Brigach freuen sich über den guten Einkauf

Manfred Henninger aus St. Georgen-Brigach hielt die Hand am längsten oben, für 1.250 € kann er sie sein eigen nennen. Die zweite Jungkuh war leichter und hatte einen Oleandersohn zum Vater. Sie gab 21,2 kg Milch und erzielte die sehr hohe Melkbarkeit von 3,10 kg pro Minute. Für 1.100 € netto kommt sie zu Fritz Müller nach St. Georgen.


Ohne Sie liefe gar nichts, die Marktteams, hier Frau Härtel und Frau Lacher in Donaueschingen

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 3. Februar 2011 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbieten möchte oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

Preisspiegel
Verkaufsklasse

verkauft

Preis  netto €

Preis von - bis €

Bullen  Klasse II

3

1.500

1.300 – 1.700

Bullen  Klasse III

2

1.400

---

alle Bullen

5

1.460

1.300 – 1.700

Jungkühe

2

1.175

1.100 – 1.250

Bericht und Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 01. Dezember 2011 in Donaueschingen

Auf der Kälberversteigerung der RBW am 01. Dezember 2011 in Donaueschingen  wurden bei gutem Auftrieb 293 Kälber verkauft. Die Preise konnten sich bei den Bullenkälbern gut behaupten, bei den Kuhkälbern gaben sie etwas nach. Damit konnte die Rinderunion ein sehr erfolgreiches Versteigerungsjahr in Donaueschingen abschließen.

12 Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 3,49 Euro. Die 28 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,00 und 4,49 Euro.

Die 49 Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 1,50 Euro bis 4,99 Euro pro kg. Die 204 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,00 bis 6,49 Euro.

Gute Kälber wurden bestens bezahlt,
dieses erst 23 Tage alte Fleckviehbullen-
kalb mit Vater Murai erzielte als jüngstes
Kalb 500 € mit 82 kg Gewicht. Es stammte
von Karlheinz Gut aus Mundelfingen
(Fotos: Dr. Maus)
Diese beiden Vorderwälderbullenkälber belegen
die überwiegend guten Qualitäten. Das linke
Pirgardkalb von Helmut Ruf aus Vöhrenbach-
Langenbach kam mit 87 kg auf 340 € und das
Giodiankalb von Franz Schleker aus St. Georgen
Stockburg mit 90 kg auf den zweithöchsten
Preis bei Vorderwälder, 390 €

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 5. Januar 2012 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
Fleckvieh Aufgetrieben verkauft Gewicht kg
Durchschnitt

Preisspanne €/kg , netto

von

bis

Kuhkälber

28

28

72

2,00

4,49

Bullenkälber

204

204

79

2,00

6,49

Vorderwälder Aufgetrieben verkauft Gewicht kg
Durchschnitt

Preisspanne €/kg , netto

von

bis

Kuhkälber

12

12

65

2,00

3,49

Bullenkälber

50

49

68

1,50

4,99

Robert Hepp

horizontal rule

Auktion am 24. November 2011 in Ilshofen

- Preise für Bullenkälber schnellen in die Höhe -

Am 24. November fand in Ilshofen die turnusgemäße Zuchtviehversteigerung der Rinderunion Baden Württemberg statt. Im Angebot waren 373 Tiere die restlos und flott verkauft werden konnten. Die melkenden Tiere gaben überraschend im Vergleich zum Vormonat um fast 100 Euro je Tier im Preis nach, wohingegen die Bullenkälber sehr deutlich im Preis zulegten.

Holsteins:

Familie Krämer aus Bienau bot hier zwei mit 32 bzw. 38 kg Milch enorm leistungsstarke Toybest – Töchter an die für 1600.- bzw. 1680.- Euro flott verkauft wurden.

Fleckvieh:

Von den fünf angebotenen Zuchtbullen wurden vier für durchschnittlich 1700.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein Malhaxl – Sohn vom Betrieb Wirth aus Hermaringen, der neben guten genomischen Werten vor allem durch die enorme Mutterleistung von 11778 kg Milch bei 5,22 % Fett in der Höchstleistung zu überzeugen wusste und per Kaufauftrag an einen norddeutschen Milchviehhalter zum Spitzenpreis von 1900.- Euro vermittelt wurde.

Die 38 angebotenen Jungkühe leisteten im Mittel 27,2 kg Milch, waren aber in der Qualität doch recht breit gestreut, was sich auch in der weiten Preisspanne von 1080.- Euro bis 2060.- Euro widerspiegelte. Zwei hervorragende Vertreterinnen ihrer Rasse führten die achtköpfige Spitzengruppe an. Zum einen die sehr feinzellige mit bestem Fundament und Euter ausgestattete Hedy -  Tochter aus einer Roman – Mutter mit über 10500 kg Milch aus der Zucht von Josef Göggerle aus Rainau-Dalkingen, die absolut verdient den Spitzenpreis von 2060.- Euro erlöste.


Die achtköpfige Spitzengruppe wurde angeführt von einer sehr feinzelligen, mit bestem
Fundament und Euter ausgestattete Hedy -  Tochter aus einer Roman – Mutter mit
über 10500 kg Milch aus der Zucht von Josef Göggerle aus Rainau-Dalkingen,
die absolut verdient den Spitzenpreis erlöste

Zum anderen eine sehr harmonische und ausgeglichene Rurex – Tochter aus der Zucht von Familie Wirth aus Hermaringen die für 1800.- Euro verkauft wurde. Bei geräumtem Markt ergab sich ein Durchschnittspreis von 1424.- Euro.


Eine sehr harmonische und ausgeglichene Rurex – Tochter aus der Zucht von
Familie Wirth aus Hermaringen wurde für 1800.- Euro verkauft

Mit 37 Kuhkälbern war hier das Angebot kleiner als üblich. Die 79 kg schweren Tiere konnten aber im Preis gegenüber den vorangegangen Auktionen deutlich zulegen. Die Preisspanne bewegte sich zwichen 2,50 und 5,49 Euro netto je kg Lebendgewicht.

Ebenfalls einen deutlichen Preisspprung nach oben machten die 288 angebotenen, im Mittel 80 kg schweren Bullenkälber. Hier reichte die Preisspanne von 3,50 Euro netto bis 6,80 Euro netto je kg Lebendgewicht, wobei in dieser Kategorie die Nachfrage in den nächsten Monaten zumindest stabile Preise erwarten lässt.

Wegen der Feiertage findet im Dezember in Ilshofen lediglich eine Auktion am Donnerstag, 15. Dezember mit Grossvieh und Kälbern aller Rassen statt.

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

2

1600.- - 1680.-

1640.-

Bullen Fleckvieh

4

1500.- - 1900.-

1700.-

Ältere Kühe Fleckvieh

3

1200.- - 1380.-

1307.-

Jungkühe Fleckvieh

38

1080.- - 2060.-

1424.-

Thomas Schmidt, Fotos: Kraft

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Auktion am 09. November 2011 in Bad Waldsee

- Markt geräumt -

Ein relativ großes Angebot an Jungkühen beim Novembermarkt wurde gemeistert.

Braunvieh: Der Testbulle Agipold war der Vater des einzigen Bullen im Angebot. Er wurde bei Konrad Gaum Schwendi gezüchtet und kostete 1400,-€. Das Angebot der Jungkühe war mit 18 Tieren knapp, entsprechend flott war der Marktverlauf. Mit enormer Größe herausragend, bei gefälligem Typ war eine Huray-Tochter von Gerhard Loritz, Argenbühl gezüchtet und von Arthur Ulrich aus Essingen vorgestellt,  mit 1850,-€ am besten bezahlt. Die 28 Kuhkälber wurden bei nachgebenden Preisen verkauft.

Fleckvieh: Der einzige Bulle, ein Dextro-Sohn aus der Zucht von Josef Brauchle, Eberhardszell wurde von Andrea u. Dietmar Hoch Eberhardzell vorgestellt und für 1750.-€ verkauft. Die Jungkühe konnten gegenüber dem Vormonat mit gestiegener Qualität aufwarten, das sich positiv bei den Preisen bemerkbar machte. Tagessiegerin war eine besonders typvolle Renwart-Tochter die von Hubert Suhm, Überlingen gezüchtet und von Siegbert Blum aus Wald-Walbertsweiler mit 29,5 kg Milch bestens herausgebracht und für 2100.-€ verkauft wurde. Die Preise der Nutzkälber waren etwas rückläufig.

Holsteins: Die rotbunten Bullen erfreuten sich diesmal der größten Nachfrage. Ein Rulead Sohn, welcher von Karl Sauter, Buggensegel gezüchtet und von Rudi u. Uwe Bauer, Buggensegel vorgestellt wurde kostete 1700.-€. Die Jungkühe waren mit fast 90Tieren stark vertreten und testeten die Aufnahmefähigkeit des Marktes, der diese Prüfung bestand. Allerdings müssten bei noch größeren Auftriebszahlen auch neue Käuferschichten erschlossen werden. 6 Mal wurde 2000-er Marke geknackt. Den Tageshöchstpreis  mit 2400.-€ erzielte der Betrieb, Wilhelm Stahl, Westernbach Kr. KÜN mit einer Foletto-Tochter die 35,8 kg Milch gab. Die 18 aufgetrieben Kuhkälber wurden verkauft.

Preisspiegel
Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:
Bullen

1

-

-

1400

Jungkühe

18

1100

1850

1567

Kuhkälber

28

120

270

 

Fleckvieh:
Bullen

1

 

 

1750

Jungkühe

24

1000

2100

1513

Holsteins:
Bullen

10

1100

1700

1455

Kühe

4

1450

1850

1625

Jungkühe

88

850

2400

1614

Kuhkälber

18

150

360

 

Fleckvieh Nutzkälber

Anzahl

Kg/Preis

Kg/Preis

Gewicht kg

Kuhkälber

13

3,43

4,19

75

Bullenkälber

61

3,79

5,32

82

Karl Ederle

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Auktion am 03. November 2011 in Donaueschingen

Am 3. November 2011 wurden bei der Großvieh-Versteigerung der RBW in Donaueschingen 7 Bullen und 11 Jungkühe angeboten. Bei guter Nachfrage wurden bis auf einen Bullen alle Tiere flott verkauft.

Sowohl bei den Bullen als auch bei den Jungkühen war ein Preisanstieg zu verzeichnen.

Die 6 verkauften Bullen kamen auf einen Durchschnittspreis von 1650 Euro. Die Reihenfolge führte ein hervorragend entwickelter Manitoba-Sohn, gezüchtet von Hubert Ewald in Bräunlingen an. Er brachte seinem Besitzer Franz Käppeler aus Stockach-Seelfingen 1.800 Euro. Den Tageshöchstpreis von 1.900 Euro erzielte ein Malhaxl-Sohn, vorgestellt von Edwin Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen. Er stammte von der bekannten Schaukuh Lulu und konnte einen guten genomischen Zuchtwert aufweisen.


V.: Malhaxl, Preis: 1.900 Euro, Züchter: Schelkle, Herbertingen-Mieterkingen

Die elf Jungkühe wurden alle verkauft und kamen auf den guten Durchschnittspreis von 1486 Euro. Die Jungkuh-Versteigerung wurde klar dominiert vom Betrieb Thomas Burger aus Biederbach. Er stellte alle drei Tiere der Spitzengruppe. Die Väter dieser sehr gut gebauten Jungkühe waren Inder, Vanstein und Worb. Den Höchstpreis erreichte eine formschöne Vanstein-Tochter mit 1800 Euro.


V.: Vanstein, Preis: 1.800 Euro, Züchter: Thomas Burger, Biederbach

Die höchste Tagesleistung erbrachte eine späte Roboi-Tochter mit 30,9 kg Gemelk. Sie wurde vom Aufzuchtbetrieb Heinemann, Hüfingen-Mundelfingen angeboten und kam auf 1600 Euro.

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 1. Dezember 2011 für die Rasse Vorderwälder statt.

Preisspiegel
Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne 

Ø-Preis

Bullen II

6

1500 – 1900

1560

Jungkühe

11

1200 - 1800

1486

Erstmals seit November 2006 wurden wieder Fleischrinderbullen in Donaueschingen versteigert. Es bestand der Wunsch, mit der Vermarktung wieder näher an die Kunden - den Mutterkuhhaltern des Südschwarzwalds - zu rücken.

Aufgetrieben waren ein Angusbulle, sowie je drei Charolais- und Limousinbullen. Leider fanden alle Bullen außer dem ältesten Charolaisbullen keinen Absatz. Der von Gerhard Grether gezogene, sehr korrekte (gekört 7/7/8), genetisch hornlose Seppi-Sohn, welcher mit 755kg auch der schwerste Bulle auf dem Markt war, ging für 2.150€ an einen Zuchtbetrieb in Uhldingen-Mühlhofen.


Der 755kg schwere und mit 7/7/8 gekörte Charolaisbulle, gezüchtet von Gerhard Grether
aus Badenweiler (geführt v. Ralf Grether), wurde vom Zuchtbetrieb Baur in
Uhldingen-Mühlenhofen ersteigert


Dieser zweitplatzierte, mit 8/8/7 gekörte Limousinbulle vom Betrieb Gebhard Spieler
in Eberhardzell-Ampfelbronn ging für 2.150 Euro an Harald Vogelbacher aus Lenzkirch

Robert Hepp, Martin Piecha (Fotos: Dr. Maus)

Kälberauktion am 03. November 2011 in Donaueschingen

Auf der Kälberversteigerung der RBW am 03. November 2011 in Donaueschingen  wurden bei sehr gutem Auftrieb 306 Kälber verkauft. Die Preise konnten sich in allen Gattungen steigern. Die Preise orientieren sich immer stärker an der Qualität der einzelnen Kälber.

4 Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 4,99 Euro. Die 23 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,50 und 4,49 Euro.

Die 53 Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,00 Euro bis 4,49 Euro pro kg. Die 225 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 6,49 Euro.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 1. Dezember 2011 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
Fleckvieh 

Aufgetrieben 

verkauft 

Gewicht kg
Durchschnitt

Preisspanne Euro pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

23

23

70

2,50

4,49

Bullenkälber

226

225

78

2,50

6,49

Vorderwälder 

Aufgetrieben 

verkauft 

Gewicht kg
Durchschnitt

Preisspanne Euro pro kg , netto

von

bis

Kuhkälber

4

4

61

2,50

4,99

Bullenkälber

53

53

72

2,00

4,99

Robert Hepp

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Auktion am 27. Oktober 2011 in Ilshofen

- Super Fleckviehjungkühe -

Am 27. Oktober fand die mit insgesamt 406 Tieren gut beschickte Auktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen statt. Die Preise bei den Kuhkälbern gaben jahreszeitlich bedingt deutlich nach, die Preise beim Grossvieh und bei den Bullenkälbern blieben nahezu konstant gegenüber den vorangegangen Auktionen.

Holsteins:

Die beiden angebotenen Kuhkälber fanden für jeweils 200.- Euro einen neuen Besitzer.

Fleckvieh:

Die drei angebotenen Zuchtbullen wurden für durchschnittlich 1700.- Euro verkauft. Der mit 1850.- Euro teuerste Bulle stammte einmal mehr aus dem Zuchtbetrieb Göggerle aus Rainau – Dalkingen. Hier handelte es sich um einen enorm quelligen Malhaxl – Sohn mit sehr guter Mutterleistung.

Die 38 angebotenen Jungkühe leisteten im Mittel 26,2 kg Milch und wurden von einer wirklich herausragenden Spitzengruppe von 6 Tieren angeführt. An der Spitze ging eine schaufertige Hades – Tochter von Familie Haug aus Weil der Stadt – Schafhausen, die neben ihrem Tagesgemelk von 31,4 kg Milch durch ein absolut fehlerfreies Exterieur glänzte. Verdient erzielte diese tolle Kuh den Tageshöchstpreis von 2120.- Euro. An zweiter Stelle rangierte eine sehr tiefe, mit bestem Fundament ausgestattete Jungkuh von Familie Weidner aus Vellberg – Talheim, die bestens herausgebracht war, 28,5 kg Milch leistete und 2000.- Euro erlöste. Für die Famile Weidner anlässlich ihrer zweiten Marktbeschickung ein tolles Ergebnis. Zwei hervorragende Typkühe stellte Familie Wirth aus Hermaringen zum Verkauf. So erlösten die Ilion  und Winnox – Töchter 1980.- bzw. 1900.- Euro, ein Zeichen, dass neben Leistung auch Typ und Kaliber gefragt ist. Letztendlich erbrachten die 37 verkauften Jungkühe bei sehr flottem Marktverlauf ihren Verkäufern durchschnittlich 1517.- Euro.

Sehr zäh verlief die Versteigerung der 54, im Mittel nur 71 kg schweren Kuhkälber. Hier lag der Nettopreis je Kilogramm Lebendgewicht zwischen 2.- und 4,55 Euro. Allerdings sollten gerade im Herbst die Kälber mindestens 60 kg auf die Waage bringen, ansonsten müssen sie wie dieses mal geschehen, doch mit deutlichen Preisabschlägen rechnen.

Dagegen recht flott fanden die 308 im Mittel 78 kg schweren Bullenkälber ihren neuen Besitzer. Hier lag die Preisspannen zwischen 2.- und 5,87 Euro netto je kg LG. Allerdings war es auch hier so, dass die Kälber unter 60 kg im Preis sehr deutlich abfielen.

Die nächsten Versteigerungen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 09. November (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 24. November (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Bullen Fleckvieh

3

1600.- - 1850.-

1700.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1840.-

Jungkühe Fleckvieh

37

1100.- - 2120.-

1517.-

Thomas Schmidt

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Auktion am 12. Oktober 2011 in Bad Waldsee

- Milchvieh boomt -

Wohl dem, der Zuchtvieh zu verkaufen hat. Die Nachfrage nach Exporttieren ist riesig, auf den Auktionen überschlagen sich die Gebote.

Braunvieh: Der einzige angebotene Bulle, eine Joel-Sohn aus einer Husvin-Mutter mit über 12000 Kg Leistung aus der Zucht der Heckenberger GbR, Hochdorf kostete 1450.-€. Leistungsstarke Kühe waren sehr gefragt. Den Tageshöchstpreis von 1950.-€ erzielte eine Pronto II-Enkelin mit 38,8 kg Milch aus der Zucht von Franz u. Gabriele Kramer aus Edelbeuren. Auch die stattliche Zahl von 36 Kuhkälbern wurden flott verkauft.

Fleckvieh: Bullen waren nicht im Angebot. Auch bei den 27 aufgetriebenen Jungkühen war vor allem Leistung Trumpf. Tiere mit niedrigen Milchmengen mussten Einbußen hinnehmen. Eine typvolle Imo-Tochter aus dem Betrieb Jochen u. Georg Häckel, Osterstetten mit 28 kg Milch kostete 1750.-€. Für eine besonderes elegante Winny-Tochter mit bestem Euter und 30,5 kg Milch aus dem Aufzuchtbetrieb Siegbert Blum aus Wald-Walbertsweiler gab es 1600,-€.

Die knapp 100 Qualtätskälber erzielten ebenfalls gute Preise.

Holsteins: Alle 6 Bullen wurden verkauft. Für einen Man-O-Man-Sohn aus der Zucht von Fritz und Alexander Straub aus Bonndorf  wurden 1800.-€ angelegt. Das relativ große Angebot von 72 Kühen lockte viele Interessenten. Je länger die Auktion lief, umso höher stiegen die Preise. So gab es für eine Buckeye-Tochter mit 35,4 kg Milch aus dem Betrieb Straub 2600.-€. Zum selben Preis wurde eine Staredo-Tochter mit 40 kg Milch als 3.letztes Tier der Auktion aus der Zucht von Armin Arnegger verkauft.

Leider waren nur 5 Kuhkälber im Angebot.

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl Minimum Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

1

-

-

1450

Jungkühe

26

1000

1950

1525

Kuhkälber

36

150

430

 

Fleckvieh:

Kühe

1

-

-

1200

Jungkühe

27

1100

1750

1407

Nutzkälber

Anzahl

-

Gewicht Preisspanne kg

Kuhkälber

20

-

73

2,22-3,86

Bullenkälber

79

-

82

3,39-5,80

Holsteins:

Bullen

6

1100

1800

1307

Kühe

3

1650

1800

1733

Jungkühe

72

1200

2600

1781

Karl Ederle

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Auktion am 07. Oktober 2011 in Schönau

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 7. Oktober 2011 wurden sieben Bullen aus der Milchvieh-  und einer aus der Mutterkuhhaltung angeboten. Fünf Bullen wechselten Ihren Besitzer.  Das ist ein Bulle mehr als im Vorjahr und sogar vier mehr als im Herbst 2009. Die drei nicht verkauften Bullen sind im Internet  unter „http://www.rind-bw.de/angebote_hw.htm“ zu begutachten.

Die Bullenqualität war mit nur einem Klasse II Bullen nicht sehr berauschend. Manch einem sah man den knappen Weideaufwuchs in diesem Jahr an.

An die Spitze gestellt wurde „Agnapf“, ein Agaburgsohn aus einer Napfockitochter von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg. Er konnte mit jeweils der Note 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet werden.


„Agnapf“, der Spitzenbulle, kommt nach Schönenberg zu Andreas Steinebrunner.
Bürgermeister Michael Quast zeigt einen sicheren Umgang mit dem Tier, Hubert
Schätzle aus Todtnau Präg freut sich

„Agnapf“ war sehr begehrt, erst bei 1.700 € endete die Versteigerungsfahrt zugunsten der Gemeinde Schönenberg. Die nächsten zwei verließen zum Anschlagspreis von 1.300 € den Ring. Zum einen der mit Note 8 am besten bemuskelte "Naxnafo" aus der Altkuhsiegerin der diesjährigen Schau Gemsi von Helmut Dietsche aus dem Münstertal.


Er hatte die beste Bemuskelung und die besten Zunahmen, der lange „Naxnafo“
vom Betrieb Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Er kommt in Gemeindebesitz Münstertal
zu Emil Pfefferle Neuhof. Mit auf dem Bild Veronika Dietsche und Klaus Pfefferle von der
Gemeinde Münstertal

Er ging in Gemeindebesitz von Münstertal in die Haltung Emil Pfefferle. Zum anderen der älteste Marktbulle "Labnap", der mit 7/6 bewertet war.


Ging per Kaufauftrag zu Egbert Franke nach Bad Balingen Hertingen, „Labnab“ aus
der Zucht von Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg-Helblingsmatt.
Vorgeführt wurde er von Jungzüchter Stephan Kiefer

Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg-Helblingsmatt bot ihn an, per Kaufauftrag kam er zu Egbert Franke nach Bad Bellingen Hertingen. Dann wurde es nochmals spannend. Es kam der 16. und damit letzte Nachkomme der legendären Bentochter Goldi von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg in den Ring.


Er war der indexstärkste Bulle der Versteigerung - „Agben“. Er ist der letzte
Nachkomme der legendären Bentochter Goldi. Helmut Dietsche ließ sich den
züchterischen Leckerbissen nicht entgehen, Lukas Schätzle lächelt zufrieden

Er verließ als teuerster Bulle das Feld, 1.800 € lautete der Versteigerungsergebnis zugunsten von Helmut Dietsche aus dem Münstertal. Der fünfte Bulle wurde an der Stange gekauft. Es war der Agmelsohn "Agham", dessen Mutter Milchwert 128 aufweist und sowohl schon auf der Badenmesse als auch in Stuttgart- Bad Cannstatt bei Hauptfest ausgestellt war. Manfred Schelshorn aus Bernau hieß der Anbieter, Harald Riesterer der Käufer.

Weibliche Tiere waren keine auf dem Markt, aber wir haben eine stattliche Anzahl von ihnen unter „http://www.rind-bw.de/angebote_hw.htm“ eingestellt. Wer Interesse an diesen Tieren hat, melde sich unter 07721/9135352 oder 0172/9645246.

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 13. April 2012 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

Bericht und Fotos: Dr. Maus

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Kälberauktion am 06. Oktober 2011 in Herrenberg

Preisspiegel
  aufgetrieben verkauft Ø-Gewicht Preisspanne (netto)
Kuhkälber

16

16

80

2,70 - 4,34

Bullenkälber

137

137

79

2,98 - 6,17

wbl. Fresser

2

2

171

1,89 - 2,75

ml. Fresser

4

4

213

2,20 - 3,27

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Auktion am 06. Oktober 2011 in Donaueschingen

Sechs Bullen und drei Jungkühe  wechselten beim Vorderwäldermarkt in Donaueschingen ihren Besitzer. Damit wurden drei Bullen mehr und drei Kühe weniger verkauft als auf dem Vorjahresmarkt.

Vier Bullen und eine Kuh blieben im Überstand, sie sind unter www.rind-bw.de zu begutachten und steht zur ab Stall Vermarktung bereit.

Zwei Pigassöhne wurden für den Testeinsatz ausgewählt. Beide hatten die Bullenprüfstation Göschweiler mit guten Zunahmen und frohwüchsig abgeschlossen. Beide wurden mit jeweils der Note 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Beide Mütter haben elfmal abgekalbt und belegen Langlebigkeit und mit 368 beziehungsweise 373 Tagen Zwischenkalbezeit auch Fruchtbarkeit. Der harmonischere Pigrachy aus der Zucht von Christoph Fehrenbach aus Gütenbach im Besitz von Markus Flach aus Oberkirch- Ödsbach kam auf den ersten Platz, Piggardian von Karl Fix aus Mühlenbach auf den zweiten. Seine Mutter Celin hat bei der diesjährigen Schau unter anderem den Titel Miss Haslach geholt und trägt zum 12. Mal. Beide Testbullen gingen in den Besitz der Besamungszentrale der RBW nach Herbertingen.


Dieser harmonische Pigassohn Pigrachy aus der Zucht von Christoph Fehrenbach aus
Gütenbach wird in den Testeinsatz geschickt. Es freuen sich darüber die Anbieter
Markus Flach und sein Vater Wilhelm aus Oberkirch-Ödsbach


Auch er kommt in den Testeinsatz, der frohwüchsige weitere Pigassohn Piggardian
von Karl Fix aus Mühlenbach. Seine Mutter Celin trägt das 12. Kalb und wurde bei der
diesjährigen Schau in Haslach unter anderem Miss Haslach

Verhalten wurden die weiteren Bullen gesteigert. Am begehrtesten war ein Pirasenkel aus einer Oleandermutter von Hermann Schmider aus Mühlenbach. Er zeigt sich gut bemuskelt und frohwüchsig. Heinrich Wehle aus T.-N.- Waldau kann Pirander für 1.550 € netto sein eigen nennen. Züchterkollege Franz Hansmann aus Mühlenbach hatte einen ebenfalls gut bemuskelten mittelrahmigen Ottgarsohn anzubieten. Ottgero wechselte für 1.400 € zu Wolfgang Ketterer nach T.-N.-Oberaltenweg. Den gleichen Preis erzielte Franz Buchholz aus Mühlenbach für einen späten Pirassohn aus einer Rickymutter. Piriba kommt nach außerhalb des Zuchtgebietes zu Rolf Braun nach Tuttlingen- Nendingen. Außerhalb des Ringes konnte noch ein weiterer vermarktet werden.

Die vier Jungkühe gaben zwischen 20,1 und 24,0 kg Milch und ihre Melkbarkeiten streuten von 1,51 bis 3,20 kg pro Minute. 1.000 € erzielte eine Oleandertochter, die die Bestwerte in Milchmenge und Melkbarkeit hatte und knapp 10 Zentner auf die Waage stellte.


Diese Oleandertochter mit 24,0 kg Milch und 3,20 kg pro Minute Melkbarkeit
erzielte mit 1.000 € den Tageshöchstpreis. Auf dem Bild ist Anbieter
Augustin Neumaier aus Mühlenbach zu sehen, Käufer ist Klaus Duffner aus Haslach

Klaus Duffner aus Haslach kaufte sie von seinem Züchterkollegen Augustin Neumaier aus Mühlenbach. Eberhard Beha aus Unterkirnach erzielte jeweils 950 € für seine gefällige Marksee -und Igeltochter.


Diese sehr gut beeuterte Igeltochter aus der Zucht von Eberhard Beha
aus Unterkirnach wechselte zu Rolf Braun nach Tuttlingen-Nendingen

Beide gehen nach außerhalb des Zuchtgebietes zu Adelbert Jegler ins Deggenhausertal und zu Rolf Braun nach Tuttlingen- Nendingen. Eine schwere Abteilung D- Herdbuchkuh von Gerhard Klausmann steht im Internet bei den Verkaufskühen. Sie gab 23,4 kg Milch, hatte 1,51 kg pro Minute als Melkbarkeit und ist behornt.

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 2. Dezember 2010 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

Preisspiegel
Verkaufsklasse

verkauft

Preis  netto €

Preis von - bis €

Bullen  II

3

2.515

1.550 – 3.000

Bullen III

3

1.350

1.250 – 1.400

Alle Bullen

6

1.933

1.250 – 3.000

Jungkühe

3

967

950 – 1.000

Bericht und Fotos: Dr. Maus

Kälberauktion am 06. Oktober 2011 in Donaueschingen

Auf der Kälberversteigerung der RBW am 06. Oktober 2011 in Donaueschingen  wurden bei sehr gutem Auftrieb 346 Kälber verkauft. Kuhkälber waren diesmal günstig zu bekommen. Die Bullenkälber konnten das gute Preisniveau des Vormonats halten.

17 Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf kg-Preise von 1,50 bis 3,99 Euro. Die 31 Fleckvieh-Kuhkälber lagen je kg zwischen 2,00 und 3,99 Euro.

Die 47 Vorderwälder-Bullenkälber erlösten von 2,00 Euro bis 4,49 Euro pro kg. Die 251 Fleckvieh-Bullenkälber kamen auf kg-Preise von 2,50 bis 5,99 Euro.

Die nächste Kälberversteigerung findet am 3. November 2011 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

Preisspiegel
Fleckvieh Aufgetrieben verkauft Gewicht kg Preisspanne Euro pro kg , netto
Durchschnitt

von

bis

Kuhkälber

31

31

74

2,00

3,99

Bullenkälber

252

251

79

2,50

5,99

Vorderwälder Aufgetrieben verkauft Gewicht kg Preisspanne Euro pro kg , netto
Durchschnitt

von

bis

Kuhkälber

17

17

64

1,50

3,99

Bullenkälber

47

47

72

2,00

4,49

Robert Hepp

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