FleckviehHolsteinsBraunvieh Rinderunion Baden-Württemberg AngusLimousinHinterwälder

 
 

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
       Home  Kontakt  Impressum  Suche  News  
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Web-Navigation
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. News
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Bulleninfos
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fleckvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Holsteins
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Braunvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Wäldervieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Vermarktung
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Termine
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Veranstaltungen
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Berichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fachberichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Jungzüchter
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Serviceangebote
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Kontakte
.

RBW-Schau 2010

Rekordauftrieb zur Jubiläumsschau

  Schau-Impressionen | Online RBW-Fotoalbum 

Mit 235 Tieren auf dem Gelände der Arena Hohenlohe von denen 218 am Schauwettbewerb teilnahmen, erreichte die Jubiläumsschau einen neuen Beschickerrekord. 130 Beschickerbetriebe stellten die schönsten Kühe des Landes aus und wurden mit einem guten Publikumsbesuch belohnt.

Am Vorabend der Schau wurde anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. RBW in einer Festveranstaltung an die Ereignisse der letzten 10 erfolgreichen Jahre der Rinderzucht des Landes erinnert. Der Vorsitzende Georg Häckel und der Geschäftsführer Heinz Nüssle berichteten über die intensive Aufbauarbeit und stellten die RBW als eine der größten Züchtervereinigungen und Besamungsstationen Deutschlands heraus. Gleichzeitig konnten auch in diesem Jahr verdiente Züchter geehrt werden.

Züchter geehrt

Mit der Auszeichnung Züchter des Jahres der Rasse Fleckvieh wurde der Betrieb Rainer und Walter Kubach aus Langenbeutingen geehrt, der mit den Bullen Sawart und Samen sowie überragenden Schauerfolgen wie dem Bundessieg mit der Kuh Flowi punkten konnte. Für die Rasse Holsteins wurde der Betrieb von Manfred Erthle, Eggingen geehrt, der sich vor allem mit Erfolgen im Zuchtprogramm und einer Vielzahl von Bullenmüttern sowie verkauften Prüfbullen durchsetzen konnte. Züchter des Jahres der Rasse Braunvieh wurden punktgleich zwei Betriebe aus dem Landkreis Biberach. Der Betrieb Josef Lang, Ringschnait sowie die Robert und Martina Heckenberger GbR, Hochdorf konnten sich mit einer Vielzahl von Dauerleistungskühen aber auch Kühen im Zuchtprogramm und verkauften  Bullen an die Besamung vom Feld absetzen und damit die höchste züchterische Auszeichnung der RBW erreichen. Als beste Vermarkter der RBW wurden aus dem Bereich Fleckvieh zum vierten Mal die Georg und Jochen Häckel GbR, Osterstetten ausgezeichnet. Der Betrieb Markus und Franz Mock GbR, Markdorf erreichte diese Auszeichnung in diesem Jahr zum 7. Mal. Für die Rasse Braunvieh konnte Albert Traut aus Untermooweiler ausgezeichnet werden.

RBW-Vererber bestimmen die jungen Klassen

Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen begann die Schau in der Arena Hohenlohe in zwei Ringen mit den Rassen Fleckvieh und Braunvieh. Selten konnten auf einer Schau so gute Preisrichter für alle drei Rassen gewonnen werden, die kurz und schlüssig kommentierten und jeder für sich eine deutliche Linie zeigte, so dass das Richtgeschehen gut nachvollziehbar war und zu einem grandiosen Schlußbild führte.  Für die Rasse Fleckvieh nahm Christian Straif aus Tirol die Aufgabe als Preisrichter wahr. Von Anfang an setzte er auf die komplette sehr euterbetonte Kuh, weshalb alle 6 Jungkuhklassen von RBW-eigenen Bullen gewonnen werden konnten.

Besonders positiv fielen die guten Töchter von Vandol und Vodach auf. Gleich die erste Klasse konnte von einer sehr ausbalancierten und im Euter extrem kompakten Vandol-Tochter aus dem Betrieb von Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler gewonnen werden, sie wurde später Reservesiegerkuh der Jungkuhklassen.  Die zweite Klasse ging an eine Vodach-Tochter des Betriebes von Franz Käppeler, Seelfingen, die sich durch ein sehr straff ansitzendes Euter mit bester Strichplatzierung auszeichnete. Allerdings waren beide Klassensiegerinnen chancenlos gegen die Ratgeber-Tochter Luzifer aus dem Betrieb von Andrea und Rudolf Raff GbR, Möhringen. Diese Kuh überzeugte von Anfang an durch ihre Größe, den Stil und die tiefe offene Rippe in Kombination mit einem straffen drüsigen Euter trotz der sehr hohen Einsatzleistung.  So war sie klar die Gewinnerin des Siegertitels der Jungkühe.


Siegerauswahl Jungkuh Fleckvieh 2.v.r. Ratgeber Tochter Luzifer
von Rudolf und Andrea Raff, Möhringen

Watmorr- Tochter erringt Siegertitel

In den Klassen der jungen Kühe mit Zuchtwert gelang mit dem Sieg der ersten Klasse durch die Watmorr-Tochter Herta aus dem Betrieb von Robert Böttle, Göffingen gleich eine große Überraschung. Diese kompakte sehr geschlossene Jungkuh mit einem extrem hoch angesetzten Euter und sehr deutlichem Zentralband konnte sich schließlich auch gegen die beiden anderen Klassensiegerinnen die Vandol-Tochter Bacardi aus dem Betrieb von Georg und Ulrich Ilg, Hattenhofen und die Vandol-Tochter Vroni von Kurt Schneider Schlossschmiedelfeld als Siegerin jung durchsetzen.

Hofherr Edelrose wird Sieger mittel

Die drei Klassen der 2 und 3.Kalbskühe konnten von der Hofherr-Tochter Edelrose aus dem Betrieb von Jürgen Weber Boxberg, der Martl-Tochter Luzi von Andrea und Rudolf Raff GbR, Möhringen und der Romel-Tochter Evi von Werner Nübel, Oberrot gewonnen werden. Bei der Siegerauswahl konnte sich die Hofherr Tochter von Jürgen Weber, Boxberg gegen die Romel-Tochter aus dem Betrieb Nübel durchsetzen, weil sie mehr Feinheit im Bein zeigte und die korrektere Strichplatzierung aufweisen konnte.

Regens und Rentar bei den alten Kühen

Wieder einmal konnte die Bullen Rentar und Regens wesentlich das Geschehen der alten Kuhklassen mitbestimmen. Gleich die erste Klasse wurde von der Rentar-Tochter Verena von Kurt Schneider, Schlossschmiedelfeld gewonnen. Die zweite Klasse konnte die Regens Tochter Ariane von Rainer und Walter Kubach GbR, Langenbeutingen für sich entscheiden, die dritte Klasse ging an die Romen Tochter Ulli aus dem Betrieb Heinz Hagel, Eisenschmiede, die die bekannte Schaukuh Bianca (von Lotarry) auf den zweiten Platz verweisen konnte. Bei der Siegerauswahl der alten Kühe wiederholte sich das Duell aus dem Vorjahr wo bereits Verena und Ariane aufeinander getroffen waren. Wie im letzten Jahr konnte sich die feinere und im Euter etwas komplettere Regens-Tochter Ariane durchsetzen und wurde nach dem Sieg mittel nun in diesem Jahr Siegerin der alten Kuhklassen.

Spezielle Euterauswahl

Eine Augenweide für alle Besucher war mit Sicherheit die Auswahl der Euterkühe. Noch nie konnte auf einer RBW-Schau eine so hohe Euterqualität in der Breite gezeigt werden. Die deutliche Handschrift des Preisrichters Christian Straif war vor allem bei dieser wichtigen Entscheidung zu sehen. In fasst allen Klassen wurde die Klassensiegerin auch beste Euterkuh und so war das Schaubild der Euterauswahl zugleich ein Wettbewerb aller Klassensiegerinnen. Überzeugende Eutersiegerin wurde schließlich die Ratgeber–Tochter Luzi von Andrea und Rudolf Raff, Möhringen, die sich aufgrund ihrer Kompaktheit klar durchsetzen konnte.


Euterauswahl Fleckvieh Preisrichter Christian Straif


alle Sieger Fleckvieh: von rechts: Sieger alt Regens Ariane von Walter und Rainer
Kubach, Langenbeutingen, Sieger mittel und spätere Grand Champion: Hofherr Edelrose
von Jürgen Weber, Boxberg, sieger jung Watmorr Herta von Robert Böttle, Göffingen,
Sieger Jungkuh Ratgeber Luzifer von Andrea und Rudolf Raff, Möhringen, Fleischsiegerkuh
Safir, Gafira Joachim Keller, Allmendingen

Grand Champion Fleckvieh

Die Auswahl des Gesamtchampions war jedoch noch spannender, da die vier Siegerkühe sich doch im Stil sehr ähnelten und noch einmal die Qualitäten des Preisrichters deutlich unterstrichen. Sehr komplette stilvolle Doppelnutzungstiere mit feinem Knochenbau und besten Eutern konnten sich an der RBW-Schau 2010 durchsetzen. Deshalb setzen viele der Besucher auch auf die Siegerjungkuh, die die anderen drei deutlich im Format überbieten konnte. Christian Straif setzte jedoch auf die Siegerin der mittleren Klassen, die Hofherr-Tochter Edelrose von Jürgen Weber, Boxberg, da sie in der Breite und Kapazität deutliche Vorzüge hatte. Der Titel der Fleischsiegerin ging an die Safir-Tochter Gafira von Joachim Keller, Allmendingen.


Grand Champion: Hofherr Edelrose von Jürgen Weber

Gewaltige Typtiere

Als Preisrichter für die Rasse Holsteins konnte Matthias Zens aus Musweiler gewonnen werden. Er war von Anfang an mit großen und sehr hochwertigen Klassen von jungen Kühen konfrontiert.  Gleich die erste Klasse konnte von einem Goldwin-Duo aus den Betrieben Franz und Markus Mock, Markdorf und Josef Gloning, Buchhausen bestimmt werden. Dabei setzte sich jedoch die Kuh Rocket aus dem Betrieb Mock deutlich durch.


Siegerauswahl Jungkuh Holsteins

Mit der Bolton Tochter Libelle ging auch die zweite Klasse der Holsteinfärsen an den Betrieb Mock, der vor allem in den jüngeren Kuhklassen sehr hochwertig besetzt zur Schau angetreten war. Die dritte Färsenklasse konnte die großrahmige Goldwin-Tochter Heide Cat für sich entscheiden, eine der höchsten Zuchtwertkühe des Zuchtgebietes, die mit einem gewaltigen Rahmen und dennoch sehr korrektem Euter überzeugen konnte. Siegerfärse wurde jedoch die Bolton-Tochter Libelle von Franz und Markus Mock, Markdorf die noch etwas mehr Geschlossenheit und Breite, sowie das bessere Hintereuter zeigen konnte.


Holstein Färsenklasse 2, von rechts Bolton Libelle, von Franz und
Markus Mock, Markdorf, daneben, Jose Fahra von Gerhard Fassnacht, Horb

Komplette Kühe waren gefragt

Traditionell sehr stark besetzt sind die Klassen der Zweitkalbskühe, die in diesem Jahr Bundesniveau hatten. Besonders die Hintereuterqualität in Kombination mit ausreichend viel Milchcharakter und guten Fundamenten waren für den Preisrichter Matthias Zens ausschlaggebend in seinen Entscheidungen. So setzten sich in diesen drei Klassen mit der BG Dante-Tochter Lottery aus dem Betrieb von Franz und Markus Mock, Markdorf, vor der Ramos-Tochter Hillary aus dem gleichen Bestand und der Laudan-Tochter Fina von Martin Lederer Kirchberg nicht die größten aber die korrektesten Tiere jeweils in ihren Klassen durch. Siegerin wurde schließlich die BG Dante-Tochter Lottery.

Doppelsieg bei älteren Kühen

Die erste Klasse der mittleren Kühe konnte Uwe Maier, Reitprechts mit der September Tochter Jessica vor der Lancelot-Tochter Elisa von Eugen Neher Bopfingen für sich entscheiden. Die zweite Klasse ging an die Rudolph-Tochter Kussi von Wilhelm Stahl, Westernbach. Hier konnte sich Jessica als Siegerin der mittleren Klassen durchsetzen. Bei den alten Kuhklassen konnte ebenfalls Uwe Maier, Reitprechts den ersten Klassensieg mit der Encore-Tochter Esprit verbuchen, die trotz ihrer Reife noch sehr viel Stil und ein gutes Euter zeigte. Der zweite Klassensieg ging an die älteste Holsteinkuh der Schau, die Bodo Tochter Heidi, die zudem ausgezeichnet wurde für die höchste Lebensleistung der ausgestellten Holsteinkühe.  Mit 7 Kälbern konnte sie vor allem durch ihre Mobilität und Frische überzeugen. Der Siegertitel alt ging jedoch an die Encore-Tochter Esprit und komplettierte die Erfolgsserie des Betriebes Uwe Maier, Reitprechts.


Siegerkuh alt Holsteins von Uwe Maier, Reitprechts


alle Sieger Holsteins: von links (Sieger Jungkuh) Bolton Libelle, DG Dante Lottery (Sieger jung)
beide Betrieb M. und F. Mock, Markdorf; September Jessica (Sieger mittel) und Encore Esprit
(Sieger alt) beide Uwe Maier Reitprechts

Grand Champion Holsteins

Mit der Wahl der Eutersiegerin wurde schon ein wenig die Spannung zur Wahl des Grand Champion vorweg genommen. Denn nachdem Matthias Zens die kompakte BG Dante Tochter mit ihrem extrem drüsigen und festen Euter als beste Euterkuh herausgestellt hatte, gab es nur noch wenige Zweifel, dass diese Kuh auch Grand Champion werden kann, was dann auch erfolgte, weshalb der Titel des Grand Champions Holsteins mit der Kuh Lottery in diesem Jahr an den Betrieb Franz und Markus Mock, Markdorf ging.


Grand Champion Holsteins: BG Dante-Tochter Lottery
von Franz und Markus Mock, Markdorf


Grand Champion Holsteins: BG Dante-Tochter Lottery
von Franz und Markus Mock, Markdorf

Hochwertige Testbullentöchter

Mit Daniel Gasser konnte ein Preisrichter aus Südtirol gewonnen werden, der neben der Euterqualität auch auf genug Kapazität in der Vorhand achtete. So war es nicht verwunderlich, dass die erste Jungkuhklasse von der Dalmer-Tochter Bianka von Peter Rohmer Oberopfingen gewonnen werden konnte. Überzeugend auch in dieser Klasse die Zweitplatzierte, die Achet-Tochter Cilly von Josef Hecht, Mittelbuch, die viel Feinheit und ein sehr straffes Euter zeigen konnte. Die zweite Jungkuhklasse wurde mit der Pussli-Tochter Gabi von Mathias Härle, Dellmensingen ebenfalls von einer Testbullen-Tochter aus dem RBW-Programm gewonnen. Die Eagle-Tochter Kalkutta von Gerhard Albinger setzte sich als Klassensiegerin in der dritten Jungkuhklasse vor die Jackpot-Tochter Hella von Franz und Gabriele Kramer Edelbeuren. Der Siegertitel der Jungkühe ging jedoch an die Dalmer- Tochter Bianka vor der Pussli -Tochter Gabi und damit an den Betrieb Peter Rohmer, Oberopfingen.

Starke Mehrkalbskühe

Die Zweitkalbskühe traten in einer Klasse gegeneinander an. So war die Klassensiegerin gleichzeitig auch Siegerkuh. Aufgrund ihres besseren Euters konnte sich die Pronto-Tochter Zitta der Keller GbR, Hürbel vor der Spetion-Tochter Heidelbeere von Klaus Hänsler durchsetzen. Besonders hochwertig waren die Klassen der Mehrkalbskühe besetzt. Gleich die erste Klasse konnte mit einem überzeugenden Trio starten. Mit der bekannten Cojak-Tochter Karmen, von Edwin Kling, der Pronto-Tochter Berta von Mathias Härle, Dellmensingen und der General-Tochter Larry, die sich schließlich durch ihre Vorzüge im Vordereuter und der Länge in der Mittelhand vor die anderen beiden setzen konnte. Sehr typstark fielen auch einige Hucos-Töchter in dieser Klasse auf. Sehr komplett zeigte sich auch die Pronto-Tochter Fabiola nun mit vier Kälbern aus dem Betrieb von Gerhard Heim, Tettnang. Eie sehr gute Mittelhand und eine offene Rippe in Kombination mit einem fest aufgehängten Euter sicherten ihr den Klassensieg. Allerdings unterlag sie schließlich in der Wahl um den Siegertitel der mittleren Kuhklassen der überragenden General-Tochter Larry von Friedrich Sauter, Krattenweiler, die sich noch im Vorjahr mit dem Reservesiegertitel begnügen musste.


Siegerauswahl mittlere Kühe Braunvieh

Duell der alten Damen

Ein spannendes Finale boten die Klassen der alten Braunviehkühe. Mit Finesse, Fröschle, Alica, Evita und Ines traten viele bekannte Schau und Dauerleistungskühe in diesem Wettbewerb an. Die Klasse der 5.-Kalbskühe konnte die in der Vergangenheit bereits hoch dekorierte Ace-Tochter Finesse, von Friedrich Sauter Krattenweiler für sich entscheiden vor der Mascot-Tochter Nesti von Josef  Kienle Erolzheim. Die zweite Klasse wurde gewonnen von der Videv-Tochter Evita vor der Ace-Tochter Ines, beide aus dem Betrieb von Edwin Kling, Murrwangen. Evita hat bereits 11 Kälber und eine Lebensleistung von weit mehr als 100.000 kg Milch. Dennoch konnte sie sich noch jugendlich und frisch mit bestem Bein und fester Euteranbindung präsentieren. So war es nicht verwunderlich, dass sie sich schließlich auch als Siegerkuh der alten Kuhklassen vor Finesse durchsetzen konnte.


Siegerkuh der alten Klassen Braunvieh Evita mit 108.000 kg Lebensleistung


alle Sieger Braunvieh von links: sieger Jungkuh Dalmer Bianka, Peter Rohmer;
Sieger jung: Pronto Zitta, Keller GbR, Hürbel; Siegermittel und Grand Champion,
General Larry, Friedrich Sauter, Krattenweiler, Sieger alt Videv Evita, Edwin Kling, Murrwangen

Grand Champion Braunvieh

Auch bei der Wahl zur besten Euterkuh der Schau waren nahezu alle Klassensieger der Einzelklassen im Ring und boten ein überzeugendes Bild der Richtleistung von Daniel Gasser. Deutlich zeigten die ausgestellten Tiere die Bedeutung der Eutervererbung in der Endauswahl. Der Siegertitel für die Kuh mit dem besten Euter ging schließlich an die Zweitkalbkuh Zitta, eine Pronto-Tochter aus dem Betrieb Keller GbR, Zillishausen, die sich aufgrund ihrer Festigkeit und ihrem deutlichen Zentralband in Kombination mit bester Beaderung gegen die Mitbewerberinnen durchsetzen konnte. Der Champion Titel ging jedoch an eine Kuh mit überzeugendem Bundesformat. Aufgrund ihrer Länge, ihres soliden Fundamentes und vor allem wegen des langen und festen Vordereuters konnte sich schließlich die Siegerin der mittleren Kuhklassen, die General Tochter Larry von Friedrich Sauter, Krattenweiler als Champion durchsetzen.


Grand Champion Braunvieh:GeneralTochter Larry von Friedrich Sauter Krattenweiler


Grand Champion Braunvieh:GeneralTochter Larry von Friedrich Sauter Krattenweiler

Über alle Rassen hinweg war die RBW-Schau ein überzeugender Einblick in die Zuchtarbeit des Landes Baden-Württemberg. Eine große Tierzahl von hervorragender Euterqualität konnte dem interessierten Fachpublikum präsentiert werden. Allerdings war das Gelingen der Schau  vor allem durch die herausragende Preisrichterleistung aller drei Preisrichter geprägt, die brilliant kommentierten, zügig ihre Entscheidungen fällten und großen Zuspruch durch die Beschicker und Besucher erfuhren.


Alle 3 Grand Champions der RBW-Schau 2010

Nachzuchten auf der RBW-Schau

Watmorr

Mit Watmorr konnte ein früher Waterberg-Sohn aus einer Morror-Mutter gezeigt werden. Watmorr geht auf die Humberg-Familie zurück und hat damit ein solides Bullenmutterpapier im Hintergrund. Mit 11.000 kg Durchschnittsleistung und 13.600 kg Milch ist eine gute Milchvererbung veranlagt, die seine ersten Töchter mit Einsatzleistungen ebenfalls erwarten lassen. Watmorr liegt etwa 2,5 kg über dem Durchschnitt mit seinen Einsatzleistungen und zeigt dabei eine sehr gute Melkbarkeit.

Die gezeigten Watmorr-Tochter präsentierten sich sehr einheitlich. Sie waren mittelrahmig, sehr kompakt und gut in den Körperübergängen. Sie zeigten einen feinen Knochenbau mit genug Kapazität und Kaliber, worauf auch sein positiver Fleischwert hinweist. Die Euter sind sehr kompakt und hoch aufgehängt, zeigen eine gute Beaderung mit guter Vordereuterausprägung. Die Striche sind ausreichend lang und gut geformt. Watmorr erwartet im April seinen ersten Zuchtwert.

Tisar

Tisar ist der höchste Neueinsteiger der RBW der Rasse Holsteins aus der Januar-Zuchtwertschätzung 2010. Mit einem RZG von 128 konnte er sich durch seine Milchmenge von +1892 kg und einer Exterieurvererbung von RZE von 117 sofort für den Besamungseinsatz qualifizieren. Tisar geht auf die O-Familie des Betriebes Erthle, Eggingen zurück, der ursprünglich aus der O-Familie des Betriebes Bielefeld stammt.

Wie der Bulle dies auch bestätigt steht diese Familie für eine solide Leistungsvererbung in Kombination mit enstprechender Typvererbung. Die gezeigten Tisar- Töchter zeigten sich schon sehr reif, mit guter Mittelhand und ausreichendem Milchcharakter. Ihr Wille zur Produktion ist den Tieren anzusehen. Dies kombinieren sie mit einer guten Rumpftiefe und ansprechender Kapazität. Tisar-Töchter bewegen sich auf einem guten, sehr feinknochigen Fundament mit überdurchschnittlicher Tracht. Die Euter sind überdurchschnittlich in Hintereuterhöhe und Zentralband. Tisar kann zudem die Melkbarkeit deutlich verbessern.

Jockorm

Mit Jockorm wurde ein Bulle mit ersten Töchtern aus dem Wiedereinsatz gezeigt. Dieser Jocko Besne Sohn bestimmte in den letzten Jahren deutlich den Besamungseinsatz der RBW. Er geht über Storm auf die bekannte 100.000 kg Kuh Starleader Lulu des Betriebes Mock, Markdorf zurück. Inzwischen hat Jockorm einen RZG von 117 und einem Exterieur von 117 bei +825 kg Milch. Seine Herausragende Vererbung spiegelt sich in seinem sehr hohen zuchtwert für Nutzungsdauer wieder.

Die Jockorm-Töchter stehen im mittleren Rahmen, sind mit guter Rumpftiefe ausgestattet und zeigen sich durchschnittlich im Milchcharakter. Jockorm vererbt sich überdurchschnittlich im Fundament. Diese sind etwas steiler gestellt bei knapp durchschnittlicher Knochenqualität und sehr straffer Fessel und hoher Tracht. Die gezeigte Gruppe konnte vor allem im Vordereuter sowie der Strichform und Länge überzeugen. Jockorm ist weiterhin verfügbar und wird auch gesext angeboten, er ist ein sehr guter Befruchter.

Dr.A.Weidele

horizontal rule

.
  Schaukatalog im Entwurfsformat - PDF-Dateien
.
Download kostenloser Adobe - Acrobat-Reader-Software: 
.

horizontal rule

bulletWeitere RBW-Schauen:
bullet RBW-Schau 2009
bullet RBW-Schau 2008
bullet RBW-Schau 2007
bullet RBW-Schau 2006
bullet RBW-Schau 2005
bullet RBW-Schau 2004
bullet RBW-Schau 2003
bullet RBW-Schau 2002

 

  Copyright © 1998-2010 RBW
Ölkofer Strasse 41 · 88518 Herbertingen
  Tel. 07586 / 9206-0, Fax: 5304
E-Mail:
Info@Rind-BW.de
 
      Website-Entwicklung:
M. Proissl (RBW) -
Proissl@rind-bw.de