RBW-Schau 2008
Online RBW-Fotoalbum

Zuschauerrekord und Spitzenkühe
Mit einem
unerwartet großen Zuschauerzuspruch wurden die Mühen der heimischen
Züchter honoriert. Fast 230 Kühe konnten sich so im würdigen Rahmen der
vollen Ränge der Arena Hohenlohe präsentieren. Positiv war bei allen
Rassen aufgenommen worden, dass eine recht große Zahl von älteren Kühen
an der Schau teil nahmen und damit die Ausrichtung der RBW auf eine
leistungsstarke Dauerleistungskuh unterstrichen.
Besonders viel
Aufmerksamkeit erlangten die Nachzuchten, die am Vorabend anlässlich des
Züchterabends und erneut während der Schau präsentiert werden konnten.
Neben jungen Vererbern wurden auch aus dem Schaukontingent heraus
Nachzuchten von geprüften Vererbern aus dem Wiedereinsatz auf dem Stand
gezeigt. Mit den Bullen Rentar und Proliner konnte eindrucksvoll
dokumentiert werden, dass Zuchtwertinformationen aus dem Prüfeinsatz bei
der RBW sehr leicht wieder aus dem Wiedereinsatz zu erwarten sind und
die RBW damit verlässliche Genetik für die Besamung bietet. Beide Bullen
- Rentar (Fleckvieh) und Proliner (Braunvieh) sollten dann mit ihren
Nachzuchten im Schauwettbewerb noch eine große Rolle spielen. Neben
Rentar und Proliner bestätigten diese Aussage auch Bullen wie Pronto
(Braunvieh) sowie Regens, Nohorr, Lotarry oder Hostress mit ihren
Platzierungen im Wettbewerb.
Von den jungen
Vererbern, die gerade mit Zuchtwertinformationen starten, wurden
Töchter der Fleckviehbullen Huro und Itarry sowie des Holstein-Newcomers
BossRaider gezeigt.

BossRaider-Nachzucht im Ring
Huro ist ein sehr
ausbalancierter Humlang-Sohn, der auf eine sehr euterstarke Kuhfamilie
zurückgeht und bereits in der ersten Schätzung einen Gesamtzuchtwert von
GZW 134 zeigt. Seine ausgeglichenen Töchter zeigen sich im mittleren
Rahmen, mit guten Übergängen und sehr kompakten Eutern. Glanzstück ist
seine Fundamentvererbung, wo er zu den besten Bullen der Rasse gehört.
Bei der Anpaarung sind Geburtsverlauf und Melkbarkeit zu beachten. Da
der Bulle eine sehr einheitliche Nachzucht präsentieren konnte ist er
sehr zielsicher einzusetzen.
Ebenfalls neu ist
der Bulle Itarry, der auf die bekannte Leonie-Familie des Betriebes
Simpert Dangelmaier, Simmisweiler zurückgeht. Als Regio-Sohn aus einer
Lotarry-Mutter bietet er eine gewisse Blutalternative, in seiner
Vererbung eine gewaltige Typalternative. Die Töchter sind groß und
kraftvoll. Sie zeigen viel Kaliber, bewegen sich auf korrekten
Fundamenten und zeigen einen schönen Euterkörper bei guter
Strichplatzierung und durchschnittlicher Vordereuterlänge. Bei der
Paarung ist auf das Zentralband zu achten. Da Itarry einen
Gesamtzuchtwert von GZW 133 und sehr typstarke Töchter hinterlässt,
wird er aktuell bereits als Bullenvater diskutiert. Trotz seiner
Größenvererbung ist Itarry zur Besamung von Rindern geeignet.
Als
Holstein-Nachzucht wurde der Bulle BossRaider vorgestellt. Obwohl erst
35 Töchter gekalbt hatten, konnten bereits 8 präsentiert werden, was für
die Exterieurvererbung des Bullen spricht. BossRaider geht auf die
bekannte Raider Rosi zurück, die eine Lebensleisutng von mehr als
112.000 kg Milch erbracht hat und als alte Kuh mehrfach auf Schauen
erfolgreich war. BossRaider Töchter sind feinzellige, mittelgroße bis
große Kühe, die sich auf korrekten Fundamenten bewegen. Glanzpunkt
seiner Vererbung sind die nahezu perfekten Euter. Diese sind sehr
kompakt und zeigen ein deutliches Zentralband mit bester
Strichplatzierung. BossRaider hat noch keinen offiziellen Zuchtwert, die
ersten Zahlen werden in der Aprilzuchtwertschätzung erwartet. Allerdings
ist er mit sehr hohen Einsatzleistungen ausgestattet (fast 4 kg Milch
über dem Durchschnitt) und zeigt mit den ersten bewerteten und
vorgestellten Töchtern ein so überzeugendes Exterieur, dass davon
ausgegangen werden kann, dass der Bulle ab April in die Ausgabe kommen
wird.
Anläßlich des
Züchterabends konnten auch verdiente Züchter geehrt werden. Mit der
Auszeichnung Züchter des Jahres werden Verdienste im Bereich des
Zuchtprogrammes (Bullenmütter, Testbullen), Schaubeteiligungen, geprüfte
Vererber im Wiedereinsatz und Dauerleistungskühe mittels eines
Punktesystem gewichtet. Die Auszeichnung wird für die Rassen Fleckvieh,
Holsteins und Braunvieh jeweils einmal im Jahr vergeben und ist die
höchste Auszeichnung, die von Seiten der RBW vergeben wird.
Als Züchter des
Jahres 2007 der Rasse Fleckvieh konnte der Betrieb Simpert Dangelmaier,
Simmisweiler geehrt werden, der neben einer Reihe von Bullenmüttern im
Bestand allein mit 3 Bullen im Wiedereinsatz, den Bullen Aleon, Leon und
Romsel punkten konnte. Züchter des Jahres Holsteins wurde mit deutlichem
Abstand der Betrieb Franz und Markus Mock GbR, Markdorf, der neben
vielen Anpaarungsverträgen, sehr erfolgreichen Schaubeteiligungen und
allein im Gebiet der RBW 3 Bullen im Wiedereinsatz hatte. Hinzu kommen
noch weitere Bullen in anderen Zuchtgebieten. Als bester Züchter der
Rasse Braunvieh konnte wiederholt der Betrieb Friedrich Sauter,
Krattenweiler ausgezeichnet werden. Er konnte durch Siegerkühe auf der
RBW-Schau 2007 sowie den Spitzenexterieurbullen Achet im vergangenen
Jahr punkten. Hinzu kamen eine Reihe von überregional gefragten
Bullenmüttern.
Die Schau startete
am Sonntag in gewohnter Weise mit den jungen Kühen. Erfreulicher Weise
füllte sich die Halle sehr früh und sehr viel Fachpublikum auch aus dem
näheren und weiteren Umland sowie den benachbarten europäischen
Zuchtgebieten gaben sich die Ehre.
Für die Rasse
Fleckvieh konnte Gunter Boss aus Hessen als Preisrichter gewonnen
werden, der sich von der herausragenden Euterqualität der Schaukühe
beeindruckt zeigte. Die stark besetzten und zum Teil recht großen
Kuhklassen machten ihm nicht jede Entscheidung einfach. Nicht in jedem
Fall setzte er auf die euterstärkste Kuh sondern bevorzugte ein
ausbalanciertes Tier.
In den ersten
Klassen stachen die guten Töchter der Bullen Webal, Renitent und Dionis
ins Auge. So wurde die erste Klasse auch von einer Webal-Tochter des
Betriebes A.und L. Schneider, Gantenwald gewonnen, die später
Reservesiegerin der 1.Kalbskühe werden sollte. Ebenfalls jeweils ihre
Klasse für sich entscheiden konnten die Renitent-Tochter Monopoly von
Hans Dieter Hermann, Blaubach sowie die Romel-Tochter Aida von Hansjörg
Keck, Oberiflingen. Als Siegerjungkuh konnte sich allerdings eine schon
weiter in der Laktation stehende und sehr ausgeglichene
Safir-Tochter
des Betriebes Reinhold Haag, Berwinkel durchsetzen.

Sieger Jungkuh Fleckvieh, Senta von
Reinhold Haag, Berwinkel
Bei den Kühen mit 2
Kälbern liefen eine Reihe von sehr guten Hostress- und Rentar-Töchtern
im Wettbewerb, die viele Zuschauer weiter vorne platziert sehen wollten.
Die sehr großen Klassen für sich entscheiden konnten schließlich die
spätere Siegerkuh jung die Dionis-Tochter Lioni von Edwin Schelke,
Mieterkingen sowie die Reservesiegerkuh jung die Nohorr-Tochter Filomena
von Werner Nüber, Wiesenbach.
Entgegen der bis
dahin gewählten Richtung setzte Gunter Boss bei den Drittkalbskühen
stärker auf rahmige Kühe, die sich zum Teil gegen noch euterstärkere
Kühe durchsetzen konnten. Speziell in der 2. und 3. Kuhklasse mussten
sich überzeugende Euterkühe mit den Plätzen begnügen. Eindeutig war
dagegen die Entscheidung in der ersten Klasse, diese wurde gewonnen von
der späteren Siegerkuh mittel, von der Regens Tochter Regenis von Thomas
Zimmerer Eselsmühle. Die weiteren Klassen wurden gewonnen von der
Randy-Tochter Donila von Hansjörg Schilling, Blaubeuren und der
bekannten Gebax-Tochter Hexe aus dem Betrieb Thomas und Susanne Klenk,
Dörrmenz.
Sehr stark besetzt
waren die Kuhklassen der alten Fleckviehkühe weshalb von den 89 Kühen im
Wettbewerb allein 24 auf die alten Kuhklassen entfielen. Die Klassen für
sich entscheiden konnten schließlich die Stromor-Tochter Lula, des
Betriebes Edwin Schelke, Mieterkingen, eine der interessantesten
Zuchtkühe unseres Zuchtgebietes und gleichzeitig die Mutter des
Prüfbullen Astrom. Zudem setzen sich durch die Lotarry-Tochter Bianca,
die bereits letztes Jahr Grand Champion der Schau gewesen war, sowie die
Horwart-Tochter Roxi des Betriebes Hubert Schönenberger, Windegg, die
später Reservesiegerin alt werden sollte. Aus dem Betrieb Thomas
Zimmerer, Eselsmühle stammte mit Liesora (von Replstar) und Roesromen
(von Romen) die Klassensieger der Klassen mit mehr als 6 Kälbern.

Fleckvieh: in ihrer Klasse Siegerkuh
mittel Regenis von Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Auf viel Applaus
stieß die Entscheidung des Preisrichters die alt verdiente Roesromen zur
Siegerkuh alt sowie Eutersiegerin und dann konsequenter Weise auch zur
Grand Champion der RBW-Schau 2008 zu benennen.

Auswahl der Eutersiegerin Fleckvieh,
ganz rechts, Roesromen, Eutersieger,
Siegerkuh alt und Grand Champion
Nachdem die Kuh
bereits 4 mal Eutersiegerin gewesen war, zeigte sie sich an diesem Tag
mit dem 11. Kalb und nahezu 100.000 kg Milch Lebensleistung frischer
denn je und löste Begeisterung bei den Zuschauern aus. Zur
Fleischsiegerin der Schau wurde Liesora benannt, die diesen Titel damit
zum drittenmal erringen konnte.

Fleckvieh: Fleischsiegerin Liesora,
von Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Auffallend bei den
gezeigten Schaukühen der Rasse Fleckvieh war die überragende
Euterqualität, die besonders bei der Auswahl der Euterkühe zum Ausdruck
kam. Das moderne Euter als Grundlage für Dauerleistungskühe wurde
beispielhaft von der Grand Championkuh Roesromen dokumentiert.

Fleckvieh: Grand Champion Roesromen
von Thonmas Zimmerer, Eselsmühle
Die Holsteinkühe
wurden von Georg Geuecke aus dem RUW-Zuchtgebiet gerichtet. Mit sicherer
Hand fällte er die Entscheidungen, die er in gewohnt gekonnter Weise
sehr präzise zu kommentieren verstand. Nicht ohne Grund gilt Georg
Geuecke als einer der besten Preisrichter in Deutschland. Nicht
verschweigen konnte er seine Vorliebe für rotbunte Holsteins, die in den
Klassen mit den schwarzbunten Holsteins konkurrierten und sich oft sehr
gut platzieren konnten. Beeindruckend für alle Besucher war ungeachtet
der Farbe jedoch die breite Spitze aller Holsteinklassen.
Sehr stark und auch
sehr hochwertig waren die Färsenklassen besetzt, die in vielen Bereichen
internationales Niveau zeigten. Einige dieser Kühe werden sicherlich in
Osnabrück wieder zu sehen sein. Dass BossRaider mit seinen Töchtern in
diesen starken Klassen zweimal 1a und einmal 1b erreichen konnte
unterstreicht die Ausnahmevererbung dieses Bullen. Die im Wettbewerb
gezeigten Töchter stammten aus den Betrieben Ingrid und Willi Epting,
Erdmannsweiler und Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen. Bereits die erste
Färsenklasse zeigte das hohe Niveau der Schau. Hier musste sich die
BossRaider-Tochter Sally der Familie Epting, Erdmannsweiler nur der
späteren Siegerkuh jung/Siegerfärse aus dem Betrieb von Alexander und
Fritz Straub Bonndorf geschlagen geben. Eine der wenigen
diskussionswürdigen Entscheidungen von Georg Geuecke fiel in der 2.
Färsenklasse, wo er die bereits international erfolgreiche
Rudolph-Tochter Dreamlady, der Familie Mock, Markdorf hinter die
September-Tochter Dreamstar aus der selben Kuhfamilie und die
Fabulous-Tochter Hedwig von Josef Gloning, Buchhausen stellte. Die
weiteren Klassen wurden gewonnen von der rotbunten Rustler-Tochter Hazia
von Gerhard Faßnacht, Altheim, der Integrity-Tochter Illinois von Josef
Gloning, Buchhausen und der BossRaider Tochter Lausan von Markus
Kreuzer, Oberbelzenhofen. Als Siegerfärse konnte sich schließlich in
einem beeindruckenden Schaubild der Jungkühe die Talent-Tochter Sally
des Betriebes Straub, Bonndorf vor der Integrity-Tochter Illinois von
Josef Gloning, Buchhausen durchsetzen.

Siegerfärse Holsteins, Luncrest von
F.und A. Straub, Bonndorf
Die Klassen der
Zweitkalbskühe wurden gewonnen von der Storm-Tochter Francisca von Franz
und Markus Mock, Markdorf, der Titanic-Tochter Folina von Fritz und
Alexander Straub, Bonndorf sowie der Astronomic-Tochter Polly von Dieter
Schänzel, Essingen.

Holsteins Sieger jung Francisca von
Franz und Markus, Mock, Markdorf
Den Siegertitel
konnte sich die Storm-Tochter Francisca sichern durch ihre Vorzüge in
Ausstrahlung und Feinheit, Reservesiegerin wurde die in der
Vergangenheit bereits erfolgreiche Titanic-Tochter Folina von Fritz und
Alexander Straub, die sich später auch durch ihre Überlegenheit im Euter
den Titel der Eutersiegerin sichern konnte.

Holsteins: Eutersiegerin und
Reservesieger jung Folina von F. und A. Straub, Bonndorf
Als Siegerin der
mittleren Kuhklasse konnte sich die Stormatic-Tochter Mary von Uwe
Maier, Reitprechts vor der bereits auf nationalem Parkett erfolgreichen
rotbunten Konvoy-Tochter Monica von Georg-Walter Langkammerer, Fichtenau
bewähren.
Spannend wurde es
noch einmal bei den alten Kuhklassen, da diese mit bereits in der
Vergangenheit sehr erfolgreichen Kühen wie Bunte, Alessia, Avanti,
Goldmagd, Mary Sue und Jocko Lenn besetzt war. Als Siegerin konnte sich
schließlich die bekannte Leduc-Tochter Indiana von Josef Gloning,
Buchhausen vor der breit ausgelegten kompletten Drummond-Tochter Alessia
durchsetzen. Indiana war an diesem Tag mit so viel Ausstrahlung und
Harmonie in der Bewegung ausgestattet und zeigte zudem ein seh gutes
Hintereuter, dass der Preisrichter sich schließlich auch für diese Kuh
als Grand Champion der Rasse Holstein entscheiden musste.

Grand Champion
Holsteins, Indiana von Josef Gloning, Buchhausen
Als Preisrichter der
Rasse Braunvieh gab Martin Kriesmaier, Wessobrunn aus dem Zuchtgebiet
Weilheim seinen Einstand auf einer großen überregionalen Schau. Mit 57
erstklassigen Braunviehkühen konnte diese handverlesene Auswahl an
Spitzentieren bestens überzeugen und unterstrich die Begeisterung der
Braunviehzüchter für diesen Probelauf der die Bundesschau der Rasse in
Buchloe im April.
Bereits bei den
ersten Klassen im Ring konnte sich der Preisrichter eine Vorstellung
davon machen, was die Kollegen auf der Bundesschau erwartet. Moderne
Jungkühe mit trockenen korrekt gestellten Fundamenten und bestens
platzierten Eutern dominierten die Klassen. Gleich in der ersten Klasse
konnte sich die sehr feinzellige mittelrahmige Hustar-Tochter aus dem
Prüfeinsatz Aline von Albert Traut, Untermooweiler für sich
entscheiden. Hinter ihr konnten sich an der Spitze der Klasse zudem eine
Vipiter-Tochter von Anton Bader Schweinebach und eine Prossli-Tochter
von Franz Popp, Iggenau. So dokumentierte dies Klasse sehr eindrucksvoll
das hohe Niveau der RBW-Prüfprogramme. Die weiteren Klassen wurden von
zwei Pronto-Töchtern gewonnen, der Kuh Beate von Mathias Härle,
Dellmensingen und von Annalena von Anton Bader Schweinebach. Pronto
gehört seit Jahren zu den meist eingesetzten Bullen des Zuchtgebietes
und zeigte auch auf der Schau mittelrahmig fundamentstarke Kühe. Als
Siegerin der Jungkühe konnte sich schließlich die sehr schicke
Hustar-Tochter Aline vor der Pronto-Tochter Annalena durchsetzen.

Braunvieh Jungkuhklasse, ganz rechts
Siegerjungkuh, Hustar-Aline von Albert Traut, Untermooweiler
Die Zweitkalbskühe
wurden zum Schaulaufen der Töchter des Bullen Proliner, der mit seiner
handschrift Teile der Schau prägte. Dominiert wurden diese Klasse jedoch
von einem unschlagbaren Gespann, den Cojak-Töchtern Karmen und Lio des
Betriebes Edwin Kling, Murrwangen, die nicht nur ihre Klasse gewannen
sondern sich auch den Sieger- und Reservesiegertitel holten, vor der
weiteren Klassensiegerin der Kuh Anette, einer Vinozak-Tochter von
Albert Traut Untermooweiler. Die beiden Cojak-Töchter zeigten so viel
Frische, Rahmen in Kombination mit Feinheit und perfekt vorbereitete
Euter, dass um dieses Duo kein weg führte. Karmen wurde zudem
Eutersiegerkuh.

Braunvieh: in ihrer Klasse: Sieger
jung Cojak-Karmen, von Edwin Kling, Murrwangen (rechts)
Mit den zwei
Klassensiegerinnen der 3.Kalbskühe zeigten diese Klassen ebenfalls eine
klare Spitze. Die Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter,
Krattenweiler und die Jasper-Tochter Japsi von Anton Köberle, Ummendorf
konnte sich durchsetzen. Beide waren bereits in der Vergangenheit schon
erfolgreich gewesen.
Spektakulär besetzt
waren die drei Klassen der alten Kühe. Mit Kühen wie Elke, Beste, Evita
und Inge konkurrierten Kühe um die drei Klassen, die in der
Vergangenheit schon von jeder dieser Kühe gewonnen worden war.
Schließlich setzen sich in den drei Klassen die Kühe Baroness (von
Vinozak) aus dem Betrieb Karl Rehm, Ochsenhausen, die Prelude-Tochter
Elke von Edwin Kling, Murrwangen und die Videv-Tochter Evita ebenfalls
von Edwin Kling durch. Elke und Evita gingen schließlich auch als Sieger
und Reservesieger der alten Kuhklassen hervor.
Ein besonderes Bild
erbrachte die Championauswahl, die die Handschrift des Preisrichters
ganz deutlich zeigte. Vier sehr korrekte, vor allem im Euter
überzeugende Kühe, die leicht auf nationalem Niveau mitkämpfen können
zeigten sich der gut gefüllten Halle. Als verdienter Grand Champion
konnte sich schließlich die an diesem Tag nicht zu schlagende
Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler durchsetzen.
Damit ist Finesse nicht nur einer der interessantesten Bullenmütter
unseres Zuchtgebietes (GZW 141) sondern gleichzeitig für das Jahr 2008
die schönste Braunviehkuh des Landes Baden-Württemberg.

Grand Champion Braunvieh, Finesse von
Friedrich Sauter Krattenweiler
Mit 2500 Besuchern
und viel Zuspruch an den Messeständen sowie Dauerbetrieb bei der
Kinderbetreuung war es wieder gelungen, aus der RBW-Schau ein
Rundumprogramm zu gestalten, dass Dank der guten Vorbereitung trotz der
großen Tierzahl exakt im Zeitplan blieb und somit die Tiere pünktlich
ihre Heimreise in alle Teile Baden-Württembergs antreten konnten.

Aufstellung der Sieger zur Grand
Championauswahl

Alle Grand Champion
Platzierungsliste
(Jungkuh= 1 Kalb, Sieger jung = 2 Kälber, Sieger
mittel = 3 Kälber, Sieger alt 4 und mehr Kälber)
|
Rasse /
Sieger |
Nr. |
Name |
Vater |
Besitzer |
|
Fleckvieh |
|
Siegerjungkuh |
24 |
Senta |
Safir |
Reinhold Haag, Beerwinkel |
|
Reservesiegerjungkuh |
7 |
Silvia |
Webal |
A. und L. Schneider GbR,
Gantenwald |
|
Sieger jung |
35 |
Lioni |
Dionis |
Edwin Schelke, Mieterkingen |
|
Reservesieger jung |
41 |
Filomena |
Nohorr |
Werner Nübel, Oberrot |
|
Sieger mittel |
49 |
Regenis |
Regens |
Thomas Zimmerer, Eselsmühle |
|
Reservesieger mittel |
58 |
Donila |
Randy |
Hansjörg Schilling,
Blaubeuren |
|
Sieger alt |
93 |
Roesromen |
Romen |
Thomas Zimmerer, Eselsmühle |
|
Reservesieger alt |
84 |
Roxi |
Horwart |
Hubert Schönenberger, Windegg |
|
Fleischsieger |
86 |
Liesora |
Relpstar |
Thomas Zimmerer, Eselsmühle |
|
Eutersieger |
93 |
Roesromen |
Romen |
Thomas Zimmerer, Eselsmühle |
|
Grand Champion |
93 |
Roesromen |
Romen |
Thomas Zimmerer, Eselsmühle |
|
Holsteins |
|
Siegerjungkuh |
100 |
Luncrest |
Talent |
Fritz und Alexander Straub,
Bonndorf |
|
Reservesiegerjungkuh |
123 |
Illinois |
Integrity |
Josef Gloning, Buchhausen |
|
Sieger jung |
134 |
Francisca |
Storm |
Franz und Markus Mock,
Markdorf |
|
Reservesieger jung |
138 |
Folina |
Titanic |
Fritz und Alexander Straub,
Bonndorf |
|
Sieger mittel |
156 |
Mary |
Stormatic |
Uwe Maier, Reitprechts |
|
Reservesieger mittel |
157 |
Monica |
Konvoy |
G.-W. Langkammerer, Fichtenau |
|
Sieger alt |
167 |
Indiana |
Leduc |
Josef Gloning, Buchhausen |
|
Reservesieger alt |
163 |
Alessia |
Drummond |
Franz und Markus Mock,
Markdorf |
|
Eutersieger |
138 |
Folina |
Titanic |
Fritz und Alexander Straub,
Bonndorf |
|
Grand Champion |
167 |
Indiana |
Leduc |
Josef Gloning, Buchhausen |
|
Braunvieh |
|
Siegerjungkuh |
179 |
Aline |
Hustar |
Albert Traut, Untermooweiler |
|
Reservesiegerjungkuh |
197 |
Annalena |
Pronto |
Anton Bader, Schweinebach |
|
Sieger jung |
211 |
Karmen |
Cojak |
Edwin Kling, Murrwangen |
|
Reservesieger jung |
207 |
Lio |
Cojak |
Edwin Kling Murrwangen |
|
Sieger mittel |
219 |
Finesse |
Ace |
Friedrich Sauter,
Krattenweiler |
|
Reservesieger mittel |
229 |
Jaspi |
Jasper |
Anton Köberle, Ummendorf |
|
Sieger alt |
243 |
Elke |
Prelude |
Edwin Kling Murrwangen |
|
Reservesieger alt |
247 |
Evita |
Videv |
Edwin Kling Murrwangen |
|
Eutersieger |
211 |
Karmen |
Cojak |
Edwin Kling Murrwangen |
|
Grand Champion |
219 |
Finesse |
Ace |
Friedrich Sauter,
Krattenweiler |
Platzierungsliste (Sieger + 1a/1b-Tiere) als PDF-Datei
Platzierungsliste (alle Schautiere) als PDF-Datei
Online RBW-Fotoalbum

Dr.
Alfred Weidele

