FleckviehHolsteinsBraunvieh Rinderunion Baden-Württemberg AngusLimousinHinterwälder

 
 

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
       Home  Kontakt  Impressum  Suche  News  
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Web-Navigation
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. News
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Bulleninfos
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fleckvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Holsteins
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Braunvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Wäldervieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Vermarktung
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Termine
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Veranstaltungen
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Berichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fachberichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Jungzüchter
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Serviceangebote
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Kontakte
.

RBW-Schau 2008

  Online RBW-Fotoalbum 

Zuschauerrekord und Spitzenkühe

Mit einem unerwartet großen Zuschauerzuspruch wurden die Mühen der heimischen Züchter honoriert. Fast 230 Kühe konnten sich so im würdigen Rahmen der vollen Ränge der Arena Hohenlohe präsentieren. Positiv war bei allen Rassen aufgenommen worden, dass eine recht große Zahl von älteren Kühen an der Schau teil nahmen und damit die Ausrichtung der RBW auf eine leistungsstarke Dauerleistungskuh unterstrichen.

Besonders viel Aufmerksamkeit erlangten die Nachzuchten, die am Vorabend anlässlich des Züchterabends und erneut während der Schau präsentiert werden konnten. Neben jungen Vererbern wurden auch aus dem Schaukontingent heraus Nachzuchten von geprüften Vererbern aus dem Wiedereinsatz auf dem Stand gezeigt. Mit den Bullen Rentar und Proliner konnte eindrucksvoll dokumentiert werden, dass Zuchtwertinformationen aus dem Prüfeinsatz bei der RBW sehr leicht wieder aus dem Wiedereinsatz zu erwarten sind und die RBW damit verlässliche Genetik für die Besamung bietet. Beide Bullen - Rentar (Fleckvieh) und Proliner (Braunvieh) sollten dann mit ihren Nachzuchten im Schauwettbewerb noch eine große Rolle spielen. Neben Rentar und Proliner bestätigten diese Aussage auch Bullen wie Pronto (Braunvieh)  sowie Regens, Nohorr, Lotarry oder Hostress mit ihren Platzierungen im Wettbewerb.

Von den jungen Vererbern, die gerade mit Zuchtwertinformationen  starten, wurden Töchter der Fleckviehbullen Huro und Itarry sowie des Holstein-Newcomers BossRaider gezeigt.


BossRaider-Nachzucht im Ring

Huro ist ein sehr ausbalancierter Humlang-Sohn, der auf eine sehr euterstarke Kuhfamilie zurückgeht und bereits in der ersten Schätzung einen Gesamtzuchtwert von GZW 134 zeigt. Seine ausgeglichenen Töchter zeigen sich im mittleren Rahmen, mit guten Übergängen und sehr kompakten Eutern. Glanzstück ist seine Fundamentvererbung, wo er zu den besten Bullen der Rasse gehört. Bei der Anpaarung sind Geburtsverlauf und Melkbarkeit zu beachten. Da der Bulle eine sehr einheitliche Nachzucht präsentieren konnte ist er sehr zielsicher einzusetzen.

Ebenfalls neu ist der Bulle Itarry, der auf die bekannte Leonie-Familie des Betriebes Simpert Dangelmaier, Simmisweiler zurückgeht. Als Regio-Sohn aus einer Lotarry-Mutter bietet er eine gewisse Blutalternative, in seiner Vererbung eine gewaltige Typalternative. Die Töchter sind groß und kraftvoll. Sie zeigen viel Kaliber, bewegen sich auf korrekten Fundamenten und zeigen einen schönen Euterkörper bei guter Strichplatzierung und durchschnittlicher Vordereuterlänge. Bei der Paarung ist auf das Zentralband zu achten. Da Itarry einen Gesamtzuchtwert von GZW 133  und sehr typstarke Töchter hinterlässt, wird er aktuell bereits als Bullenvater diskutiert. Trotz seiner Größenvererbung ist Itarry zur Besamung von Rindern geeignet.

Als Holstein-Nachzucht wurde der Bulle BossRaider vorgestellt. Obwohl erst 35 Töchter gekalbt hatten, konnten bereits 8 präsentiert werden, was für die Exterieurvererbung des Bullen spricht. BossRaider geht auf die bekannte Raider Rosi zurück, die eine Lebensleisutng von mehr als 112.000 kg Milch erbracht hat und als alte Kuh mehrfach auf Schauen erfolgreich war. BossRaider Töchter sind feinzellige, mittelgroße bis große Kühe, die sich auf korrekten Fundamenten bewegen. Glanzpunkt seiner Vererbung sind die nahezu perfekten Euter. Diese sind sehr kompakt und zeigen ein deutliches Zentralband mit bester Strichplatzierung. BossRaider hat noch keinen offiziellen Zuchtwert, die ersten Zahlen werden in der Aprilzuchtwertschätzung erwartet. Allerdings ist er mit sehr hohen Einsatzleistungen ausgestattet (fast 4 kg Milch über dem Durchschnitt) und zeigt mit den ersten bewerteten und vorgestellten Töchtern ein so überzeugendes Exterieur, dass davon ausgegangen werden kann, dass der Bulle ab April in die Ausgabe kommen wird.

Anläßlich des Züchterabends konnten auch verdiente Züchter geehrt werden. Mit der Auszeichnung Züchter des Jahres werden Verdienste im Bereich des Zuchtprogrammes (Bullenmütter, Testbullen), Schaubeteiligungen, geprüfte Vererber im Wiedereinsatz und Dauerleistungskühe mittels eines Punktesystem gewichtet. Die Auszeichnung wird für die Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh jeweils einmal im Jahr vergeben und ist die höchste Auszeichnung, die von Seiten der RBW vergeben wird.

Als Züchter des Jahres 2007 der Rasse Fleckvieh konnte der Betrieb Simpert Dangelmaier, Simmisweiler geehrt werden, der neben einer Reihe von Bullenmüttern im Bestand allein mit 3 Bullen im Wiedereinsatz, den Bullen Aleon, Leon und Romsel punkten konnte. Züchter des Jahres Holsteins wurde mit deutlichem Abstand der Betrieb Franz und Markus Mock GbR, Markdorf, der neben vielen Anpaarungsverträgen, sehr erfolgreichen Schaubeteiligungen und allein im Gebiet der RBW 3 Bullen im Wiedereinsatz hatte. Hinzu kommen noch weitere Bullen in anderen Zuchtgebieten. Als bester Züchter der Rasse Braunvieh konnte wiederholt der Betrieb Friedrich Sauter,  Krattenweiler ausgezeichnet werden. Er konnte durch Siegerkühe auf der RBW-Schau 2007  sowie den Spitzenexterieurbullen Achet im vergangenen Jahr punkten. Hinzu kamen eine Reihe von überregional gefragten Bullenmüttern.

Die Schau startete am Sonntag in gewohnter Weise mit den jungen Kühen. Erfreulicher Weise füllte sich die Halle sehr früh und sehr viel Fachpublikum auch aus dem näheren und weiteren Umland sowie den benachbarten europäischen Zuchtgebieten gaben sich die Ehre.

Für die Rasse Fleckvieh konnte Gunter Boss aus Hessen als Preisrichter gewonnen werden, der sich von der herausragenden Euterqualität der Schaukühe beeindruckt zeigte. Die stark besetzten und zum Teil recht großen Kuhklassen machten ihm nicht jede Entscheidung einfach. Nicht in jedem Fall setzte er auf die euterstärkste Kuh sondern bevorzugte ein ausbalanciertes Tier.

In den ersten Klassen stachen die guten Töchter der Bullen Webal, Renitent und Dionis ins Auge. So wurde die erste Klasse auch von einer Webal-Tochter des Betriebes A.und L. Schneider, Gantenwald gewonnen, die später Reservesiegerin der 1.Kalbskühe werden sollte. Ebenfalls jeweils ihre Klasse für sich entscheiden konnten die Renitent-Tochter Monopoly von Hans Dieter Hermann, Blaubach sowie die Romel-Tochter Aida von Hansjörg Keck, Oberiflingen. Als Siegerjungkuh konnte sich allerdings eine schon weiter in der Laktation stehende und sehr ausgeglichene Safir-Tochter des Betriebes Reinhold Haag, Berwinkel durchsetzen.


Sieger Jungkuh Fleckvieh, Senta von Reinhold Haag, Berwinkel

Bei den Kühen mit 2 Kälbern liefen eine Reihe von sehr guten Hostress- und Rentar-Töchtern im Wettbewerb, die viele Zuschauer weiter vorne platziert sehen wollten. Die sehr großen Klassen für sich entscheiden konnten schließlich die spätere Siegerkuh jung die Dionis-Tochter Lioni von Edwin Schelke, Mieterkingen sowie die Reservesiegerkuh jung die Nohorr-Tochter Filomena von Werner Nüber, Wiesenbach.

Entgegen der bis dahin gewählten Richtung setzte Gunter Boss bei den Drittkalbskühen stärker auf rahmige Kühe, die sich zum Teil gegen noch euterstärkere Kühe durchsetzen konnten. Speziell in der 2. und 3. Kuhklasse mussten sich überzeugende Euterkühe mit den Plätzen begnügen. Eindeutig war dagegen die Entscheidung in der ersten Klasse, diese wurde gewonnen von der späteren Siegerkuh mittel, von der Regens Tochter Regenis von Thomas Zimmerer Eselsmühle.  Die weiteren Klassen wurden gewonnen von der Randy-Tochter Donila von Hansjörg Schilling, Blaubeuren und der bekannten Gebax-Tochter Hexe aus dem Betrieb Thomas und Susanne Klenk, Dörrmenz.

Sehr stark besetzt waren die Kuhklassen der alten Fleckviehkühe weshalb von den 89 Kühen im Wettbewerb allein 24 auf die alten Kuhklassen entfielen. Die Klassen für sich entscheiden konnten schließlich die Stromor-Tochter Lula, des Betriebes Edwin Schelke, Mieterkingen, eine der interessantesten Zuchtkühe unseres Zuchtgebietes und gleichzeitig die Mutter des Prüfbullen Astrom. Zudem setzen sich durch die Lotarry-Tochter Bianca, die bereits letztes Jahr Grand Champion der Schau gewesen war, sowie die Horwart-Tochter Roxi des Betriebes Hubert Schönenberger, Windegg, die später Reservesiegerin alt werden sollte. Aus dem Betrieb Thomas Zimmerer, Eselsmühle stammte mit Liesora (von Replstar) und Roesromen (von Romen) die Klassensieger der Klassen mit mehr als 6 Kälbern.


Fleckvieh: in ihrer Klasse Siegerkuh mittel Regenis von Thomas Zimmerer, Eselsmühle

Auf viel Applaus stieß die Entscheidung des Preisrichters die alt verdiente Roesromen zur Siegerkuh alt sowie Eutersiegerin und dann konsequenter Weise auch zur Grand Champion der RBW-Schau 2008 zu benennen.


Auswahl der Eutersiegerin Fleckvieh, ganz rechts, Roesromen, Eutersieger,
Siegerkuh alt und Grand Champion

Nachdem die Kuh bereits 4 mal Eutersiegerin gewesen war, zeigte sie sich an diesem Tag mit dem 11. Kalb und nahezu 100.000 kg Milch Lebensleistung frischer denn je und löste Begeisterung bei den Zuschauern aus. Zur Fleischsiegerin der Schau wurde Liesora benannt, die diesen Titel damit zum drittenmal erringen konnte.


Fleckvieh: Fleischsiegerin Liesora, von Thomas Zimmerer, Eselsmühle

Auffallend bei den gezeigten Schaukühen der Rasse Fleckvieh war die überragende Euterqualität, die besonders bei der Auswahl der Euterkühe zum Ausdruck kam. Das moderne Euter als Grundlage für Dauerleistungskühe wurde beispielhaft von der Grand Championkuh Roesromen dokumentiert.


Fleckvieh: Grand Champion Roesromen von Thonmas Zimmerer, Eselsmühle

Die Holsteinkühe wurden von Georg Geuecke aus dem RUW-Zuchtgebiet gerichtet. Mit sicherer Hand fällte er die Entscheidungen, die er in gewohnt gekonnter Weise sehr präzise zu kommentieren verstand. Nicht ohne Grund gilt Georg Geuecke als einer der besten Preisrichter in Deutschland. Nicht verschweigen konnte er seine Vorliebe für rotbunte Holsteins, die in den Klassen mit den schwarzbunten Holsteins konkurrierten und sich oft sehr gut platzieren konnten. Beeindruckend für alle Besucher war ungeachtet der Farbe jedoch die breite Spitze aller Holsteinklassen.

Sehr stark und auch sehr hochwertig waren die Färsenklassen besetzt, die in vielen Bereichen internationales Niveau zeigten. Einige dieser Kühe werden sicherlich in Osnabrück wieder zu sehen sein. Dass BossRaider mit seinen Töchtern in diesen starken Klassen zweimal 1a und einmal 1b erreichen konnte unterstreicht die Ausnahmevererbung dieses Bullen. Die im Wettbewerb gezeigten Töchter stammten aus den Betrieben Ingrid und Willi Epting, Erdmannsweiler und Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen. Bereits die erste Färsenklasse zeigte das hohe Niveau der Schau. Hier musste sich die BossRaider-Tochter Sally der Familie Epting, Erdmannsweiler nur der späteren Siegerkuh jung/Siegerfärse aus dem Betrieb von Alexander und Fritz Straub Bonndorf geschlagen geben. Eine der wenigen diskussionswürdigen Entscheidungen von Georg Geuecke fiel in der 2. Färsenklasse, wo er die bereits international erfolgreiche Rudolph-Tochter Dreamlady, der Familie Mock, Markdorf hinter die September-Tochter Dreamstar aus der selben Kuhfamilie und die Fabulous-Tochter Hedwig von Josef Gloning, Buchhausen stellte. Die weiteren Klassen wurden gewonnen von der rotbunten Rustler-Tochter Hazia von Gerhard Faßnacht, Altheim, der Integrity-Tochter Illinois von Josef Gloning, Buchhausen und der BossRaider Tochter Lausan von Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen. Als Siegerfärse konnte sich schließlich in einem beeindruckenden Schaubild der Jungkühe die Talent-Tochter Sally des Betriebes Straub, Bonndorf vor der Integrity-Tochter Illinois von Josef Gloning, Buchhausen durchsetzen.


Siegerfärse Holsteins, Luncrest von F.und A. Straub, Bonndorf

Die Klassen der Zweitkalbskühe wurden gewonnen von der Storm-Tochter Francisca von Franz und Markus Mock, Markdorf, der Titanic-Tochter Folina von Fritz und Alexander Straub, Bonndorf sowie der Astronomic-Tochter Polly von Dieter Schänzel, Essingen.


Holsteins Sieger jung Francisca von Franz und Markus, Mock, Markdorf

Den Siegertitel konnte sich die Storm-Tochter Francisca sichern durch ihre Vorzüge in Ausstrahlung und Feinheit, Reservesiegerin wurde die in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Titanic-Tochter Folina von Fritz und Alexander Straub, die sich später auch durch ihre Überlegenheit im Euter den Titel der Eutersiegerin sichern konnte.


Holsteins: Eutersiegerin und Reservesieger jung Folina von F. und A. Straub, Bonndorf

Als Siegerin der mittleren Kuhklasse konnte sich die Stormatic-Tochter Mary von Uwe Maier, Reitprechts vor der bereits auf nationalem Parkett erfolgreichen rotbunten Konvoy-Tochter Monica von Georg-Walter Langkammerer, Fichtenau bewähren.

Spannend wurde es noch einmal bei den alten Kuhklassen, da diese mit bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreichen Kühen wie Bunte, Alessia, Avanti, Goldmagd, Mary Sue und Jocko Lenn besetzt war. Als Siegerin konnte sich schließlich die bekannte Leduc-Tochter Indiana von Josef Gloning, Buchhausen vor der breit ausgelegten kompletten Drummond-Tochter Alessia durchsetzen. Indiana war an diesem Tag mit so viel Ausstrahlung und Harmonie in der Bewegung ausgestattet und zeigte zudem ein seh gutes Hintereuter, dass der Preisrichter sich schließlich auch für diese Kuh als Grand Champion der Rasse Holstein entscheiden musste.


Grand Champion Holsteins, Indiana von Josef Gloning, Buchhausen

Als Preisrichter der Rasse Braunvieh gab Martin Kriesmaier, Wessobrunn aus dem Zuchtgebiet Weilheim seinen Einstand auf einer großen überregionalen Schau. Mit 57 erstklassigen Braunviehkühen konnte diese handverlesene Auswahl an Spitzentieren bestens überzeugen und unterstrich die Begeisterung der Braunviehzüchter für diesen Probelauf der die Bundesschau der Rasse in Buchloe im April.

Bereits bei den ersten Klassen im Ring konnte sich der Preisrichter eine Vorstellung davon machen, was die Kollegen auf der Bundesschau erwartet. Moderne Jungkühe mit trockenen korrekt gestellten Fundamenten und bestens platzierten Eutern dominierten die Klassen. Gleich in der ersten Klasse konnte sich die sehr feinzellige mittelrahmige Hustar-Tochter aus dem Prüfeinsatz  Aline von Albert Traut, Untermooweiler für sich entscheiden. Hinter ihr konnten sich an der Spitze der Klasse zudem eine Vipiter-Tochter von Anton Bader Schweinebach und eine Prossli-Tochter von Franz Popp, Iggenau. So dokumentierte dies Klasse sehr eindrucksvoll das hohe Niveau der RBW-Prüfprogramme. Die weiteren Klassen wurden von zwei Pronto-Töchtern gewonnen, der Kuh Beate von Mathias Härle, Dellmensingen und von Annalena von Anton Bader Schweinebach. Pronto gehört seit Jahren zu den meist eingesetzten Bullen des Zuchtgebietes und zeigte auch auf der Schau mittelrahmig fundamentstarke Kühe. Als Siegerin der Jungkühe konnte sich schließlich die sehr schicke Hustar-Tochter Aline vor der Pronto-Tochter Annalena durchsetzen.


Braunvieh Jungkuhklasse, ganz rechts Siegerjungkuh, Hustar-Aline von Albert Traut, Untermooweiler

Die Zweitkalbskühe wurden zum Schaulaufen der Töchter des Bullen Proliner, der mit seiner handschrift Teile der Schau prägte. Dominiert wurden diese Klasse jedoch von einem unschlagbaren Gespann, den Cojak-Töchtern Karmen und Lio des Betriebes Edwin Kling, Murrwangen, die nicht nur ihre Klasse gewannen sondern sich auch den Sieger- und Reservesiegertitel holten, vor der weiteren Klassensiegerin der Kuh Anette, einer Vinozak-Tochter von Albert Traut Untermooweiler. Die beiden Cojak-Töchter zeigten so viel Frische, Rahmen in Kombination mit Feinheit und perfekt vorbereitete Euter, dass um dieses Duo kein weg führte. Karmen wurde zudem Eutersiegerkuh.


Braunvieh: in ihrer Klasse: Sieger jung Cojak-Karmen, von Edwin Kling, Murrwangen (rechts)

Mit den zwei Klassensiegerinnen der 3.Kalbskühe zeigten diese Klassen ebenfalls eine klare Spitze. Die Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler und die Jasper-Tochter Japsi von Anton Köberle, Ummendorf  konnte sich durchsetzen. Beide waren bereits in der Vergangenheit schon erfolgreich gewesen.

Spektakulär besetzt waren die drei Klassen der alten Kühe. Mit Kühen wie Elke, Beste, Evita und Inge konkurrierten Kühe um die drei Klassen, die in der Vergangenheit schon von jeder dieser Kühe gewonnen worden war. Schließlich setzen sich in den drei Klassen die Kühe Baroness (von Vinozak) aus dem Betrieb Karl Rehm, Ochsenhausen, die Prelude-Tochter Elke von Edwin Kling, Murrwangen und die Videv-Tochter Evita ebenfalls von Edwin Kling durch. Elke und Evita gingen schließlich auch als Sieger und Reservesieger der alten Kuhklassen hervor.

Ein besonderes Bild erbrachte die Championauswahl, die die Handschrift des Preisrichters ganz deutlich zeigte. Vier sehr korrekte, vor allem im Euter überzeugende Kühe, die leicht auf nationalem Niveau mitkämpfen können zeigten sich der gut gefüllten Halle. Als verdienter Grand Champion konnte sich schließlich die an diesem Tag nicht zu schlagende Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler durchsetzen. Damit ist Finesse nicht nur einer der interessantesten Bullenmütter unseres Zuchtgebietes (GZW 141) sondern gleichzeitig für das Jahr 2008 die schönste Braunviehkuh des Landes Baden-Württemberg.


Grand Champion Braunvieh, Finesse von Friedrich Sauter Krattenweiler

Mit 2500 Besuchern und viel Zuspruch an den Messeständen sowie Dauerbetrieb bei der Kinderbetreuung war es wieder gelungen, aus der RBW-Schau ein Rundumprogramm zu gestalten, dass Dank der guten Vorbereitung trotz der großen Tierzahl exakt im Zeitplan blieb und somit die Tiere pünktlich ihre Heimreise in alle Teile Baden-Württembergs antreten konnten.


Aufstellung der Sieger zur Grand Championauswahl


Alle Grand Champion

Platzierungsliste
(Jungkuh= 1 Kalb, Sieger jung = 2 Kälber, Sieger mittel = 3 Kälber, Sieger alt 4 und mehr Kälber)

Rasse / Sieger Nr. Name Vater Besitzer
Fleckvieh 
Siegerjungkuh 24 Senta Safir Reinhold Haag, Beerwinkel
Reservesiegerjungkuh 7 Silvia Webal A. und L. Schneider GbR, Gantenwald
Sieger jung 35 Lioni Dionis Edwin Schelke, Mieterkingen
Reservesieger jung 41 Filomena Nohorr Werner Nübel, Oberrot
Sieger mittel 49 Regenis Regens Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Reservesieger mittel 58 Donila Randy Hansjörg Schilling, Blaubeuren
Sieger alt 93 Roesromen Romen Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Reservesieger alt 84 Roxi Horwart Hubert Schönenberger, Windegg
Fleischsieger 86 Liesora Relpstar Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Eutersieger 93 Roesromen Romen Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Grand Champion 93 Roesromen Romen Thomas Zimmerer, Eselsmühle
Holsteins
Siegerjungkuh 100 Luncrest Talent Fritz und Alexander Straub, Bonndorf
Reservesiegerjungkuh 123 Illinois Integrity Josef Gloning, Buchhausen
Sieger jung 134 Francisca Storm Franz und Markus Mock, Markdorf
Reservesieger jung 138 Folina Titanic Fritz und Alexander Straub, Bonndorf
Sieger mittel 156 Mary Stormatic Uwe Maier, Reitprechts
Reservesieger mittel 157 Monica Konvoy G.-W. Langkammerer, Fichtenau
Sieger alt 167 Indiana Leduc Josef Gloning, Buchhausen
Reservesieger alt 163 Alessia Drummond Franz und Markus Mock, Markdorf
Eutersieger 138 Folina Titanic Fritz und Alexander Straub, Bonndorf
Grand Champion 167 Indiana Leduc Josef Gloning, Buchhausen
Braunvieh
Siegerjungkuh 179 Aline Hustar Albert Traut, Untermooweiler
Reservesiegerjungkuh 197 Annalena Pronto Anton Bader, Schweinebach
Sieger jung 211 Karmen Cojak Edwin Kling, Murrwangen
Reservesieger jung 207 Lio Cojak Edwin Kling Murrwangen
Sieger mittel 219 Finesse Ace Friedrich Sauter, Krattenweiler
Reservesieger mittel 229 Jaspi Jasper Anton Köberle, Ummendorf
Sieger alt 243 Elke Prelude Edwin Kling Murrwangen
Reservesieger alt 247 Evita Videv Edwin Kling Murrwangen
Eutersieger 211 Karmen Cojak Edwin Kling Murrwangen
Grand Champion 219 Finesse Ace Friedrich Sauter, Krattenweiler

Platzierungsliste (Sieger + 1a/1b-Tiere) als PDF-Datei
Platzierungsliste (alle Schautiere) als PDF-Datei

  Online RBW-Fotoalbum 

Dr. Alfred Weidele

.
  Schaukatalog im Entwurfsformat - PDF-Dateien (Ansicht)
.
Download kostenloser Adobe - Acrobat-Reader-Software: 
.

bulletWeitere RBW-Schauen:
bullet RBW-Schau 2007
bullet RBW-Schau 2006
bullet RBW-Schau 2005
bullet RBW-Schau 2004
bullet RBW-Schau 2003
bullet RBW-Schau 2002

 

  Copyright © 1998-2009 RBW
Ölkofer Strasse 41 · 88518 Herbertingen
  Tel. 07586 / 9206-0, Fax: 5304
E-Mail:
Info@Rind-BW.de
 
  Hit Counter   Website-Entwicklung:
M. Proissl (RBW) -
Proissl@rind-bw.de