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Weitere Informationen zu Bezirksrindviehschauen
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Neue Messe
Stuttgart:
Slow Food 2008 übertraf alle Erwartungen
Ausstellung
gefährdeter Rinderrassen erhält regen Zuspruch
Auf der Slow Food 2008 wurden Anfang
April vier Tage lang drei vom Aussterben bedrohte Rinderrassen vor dem
Haupteingang Ost präsentiert: Hinterwälder- Mutterkuh Gerti mit Kalb
Gabi von Klaus Nittel, Keltern, Murnau Werdenfelser Mutterkuh Liesel mit
Kalb Lotte von Johann Angermeier, Karlshuld Kreis Neuburg/Donau, sowie
die Limpurger Mutterkuh Rigola mit den Zwillingskälbern Rubina und Heiko
von Werner Ehmann, Wüstenrot-Walklensweiler. Vor allem die jüngeren
Besucher ließen den Kälbern viele Streicheleinheiten angedeihen – die
Messeleitung war mit der Darstellung der Ausstellungskollektion sehr
zufrieden. Die Betreuer konnten wiederum sehr viele Fragen zur
Landwirtschaft und zur Rinderhaltung beantworten. Daneben ergaben sich
gute Kontakte zu Fachbesuchern.

Der Vorsitzende von Slow Food
Deutschland, Otto Geisel
unterstützt die Aktivitäten der Limpurger Züchter zum Erhalt
des in der Region um Schwäbisch Gmünd, Welzheim, Gaildorf
und Schwäbisch Hall beheimateten Limpurger Rindes
Foto: Stefan Abtmeyer, Slow Food |

Das Murnau-Werdenfelser Rind
ist eine robuste,
alte Landrasse des Alpenvorlandes, die südwestlich von
München beheimatet ist
Foto: Kraft |

Die Hinterwälder Mutterkuh
mit ihrem Kuhkalb erhält viel
Beachtungvon der Messebesuchern
Foto: Kraft |

Gut platziert waren die
Rinder am Haupteingang Ost
auf der Plaza der Neuen Messe Stuttgart
Foto: Kraft |
Näheres siehe unter:
http://www.slowfood.de/intro_08/bilanz_slow_food_messe/
Dieter Kraft |
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Rasseschau Limpurger
Rind in Schechingen / Ostalbkreis
Limpurger zeigen
tolle Klasse
Besonderes Flair auf
dem Schechinger Marktplatz
Mehr Klasse als Masse – dies schien
das Motiv für die Züchter zu sein, die ihre besten Limpurger Milchkühe
und Mutterkühe bei der Rasseschau am Samstag, 21. Juni 2008
präsentierten. Das passte genau zu dem Ort des Geschehens, dem
historischen Marktplatz in Schechingen – eine wahre Perle im
Ostalbkreis. 40 Tiere, darunter 23 Milchkühe, 7 Mutterkühe mit Nachzucht
sowie mehrere Jungtiere im Vorführwettbewerb stellten sich den
Preisrichtern.
Die Qualität der vorgestellten Tiere
habe sich gegenüber den vorangegangenen Schauen stetig und deutlich
verbessert, die Tiere zeigten sich einheitlicher, konstatierte Karl
Gebhardt, erfahrener Rinderzüchter aus Heubach. Gerne kommen die
Limpurger Züchter zu ihrer alle drei Jahre stattfindenden Rasseschau in
das Kerngebiet der Limpurger Zucht nach Schechingen / Ostalbkreis auf
den Marktplatz.
Die Limpurger sind die älteste
Rinderrasse aus dem Gebiet des ehemaligen Königreichs Württemberg. Ihr
Emblem, die Geweihstange – einst als Brand und Zeichen der königlichen
Zentralstelle für Landwirtschaft – erinnert noch daran. Und so geht es
bei der Schau nicht nur um den Wettbewerb, hier soll ein Ausrufezeichen
gesetzt werden hinter das besondere, lebende Kulturgut der Region, dem
Limpurger Rind, auch „Leintäler“ genannt.
In verschiedenen Altersklassen wurden
die Kühe bewertet und die Ergebnisse in einer auch für den Nichtfachmann
anschaulichen Weise erläutert. Alle Schautiere wurden am Schautag
gewogen und vermessen, um die Entwicklung der Rasse gegenüber früheren
Schauen zu vergleichen. Preisrichter waren der Landwirt Karl Gebhardt
aus Heubach, der die Limpurger Zucht seit ihrer Wiederbegründung vor
über 20 Jahren sehr aufmerksam verfolgt, sowie Zuchtleiter Dieter Kraft.

Limpurger Kühe stellen sich im Ring den
Preisrichtern. Eine ausgeglichene, ausgezeichnete Qualität
bescheinigte Preisrichter Karl Gebhardt aus Heubach der vorgestellten
Kollektion. Insbesondere in
den Eutermerkmalen seien deutliche Verbesserungen erzielt worden
Bei den Jungkühen in Milch stellte der
Zuchtbetrieb Holl, Heuchlingen - Riedhof mit der mit bestem Euter
ausgestatteten zweieinhalbjährigen Halflor - Tochter Liane den
Klassensieger. Auch bei der Klasse der tragenden Jungkühe wusste die
tiefrippige Herzram - Tochter Linde vom selben Betrieb zu überzeugen.
Keine Überraschung, holte sich doch ihre Mutter Linda vor drei Jahren
den Sieg in den älteren Klassen.

Der Marktplatz von Schechingen bietet ein
einmaliges Ambiente für die Schau der ältesten
württembergischen Rinderrasse, dem Limpurger Rind
Mit der Hersfeld-Tochter Ella sicherte
sich Wolfgang Rinn aus Ragenreute bei Altshausen den Siegerpreis der
Kühe mit zwei Kalbungen. Den Siegerpreis in der stark besetzten Klasse
der Kühe mit 3 bis 5 Kalbungen holte sich ebenfalls Wolfgang Rinn. Hier
gewann Eva, eine mit drüsigem Euter und bestem Fundament ausgestattete
Heinrat-Tochter.

Herzass-Tochter Loly (Kat 20) von
Familie Holl und Heinrat-Tochter Eva (Kat 16)
von Familie Rinn, Altshausen-Ragenreute
Vom Schaubauernhof der Stuttgarter
Wilhelma, die sich sehr engagiert am Erhalt des Limpurger Rindes
beteiligt, stammt die Siegerin der Klasse der Kühe mit 6 und mehr
Kalbungen. Diese Halunke - Tochter war an selber Stelle bereits vor drei
Jahren erfolgreich.

Vom Schaubauernhof der Wilhelma Stuttgart
wurde die Halunke-Tochter Sarah vorgestellt
In der Vereinsklasse gewann bei den
älteren Kühen Familie Holl aus Heuchlingen – Riedhof mit Erna 3, einer
typstarken Halrost-Tochter. Bei den jüngeren Kühen siegte Gottfried
Winter mit der Halwin – Tochter Kessi.
Der Gesamtsieg der jüngeren Klassen
ging an Gottfried Winter mit der vierjährigen Kessi, Reservesiegerin
wurde die feingliedrige, elegante Liane von Familie Holl. Der
Siegerpreis der älteren Klassen ging an die laufstallbewährte Eva von
Wolfgang Rinn, Altshausen – Ragenreute. Reservesiegerin wurde die
achtjährige Sarah von der Wilhelma Stuttgart.
Bei der Klasse der Mutterkühe gewann
Trusi vom Zuchtbetrieb Gerhard Rieger aus Heuchlingen – Holzleuten. Sie
hatte ein gut entwickeltes, fünf Wochen altes Bullenkalb bei Fuß, das
bereits 117 kg auf die Waage brachte. Den Reservesieg holte sich die
Herzram-Tochter Ronja mit einem prächtigen Bullenkalb aus der Zucht von
Familie Martin Munz, Untermünkheim – Haagen.

Martin Munz aus Untermünkheim – Haagen
mit Limpurger Mutterkuh Laura
im Prämierungsring – Tochter Julia ist aktiv dabei
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Prämierungsergebnisse -
Rasseschau Limpurger Rind am 21.06.2008 |
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Klasse |
Besitzer |
Name Kuh |
Vater |
Ergebnis |
|
1 |
Jürgen Holl, Heuchlingen -
Riedhof |
Liane |
Halflor |
RS jung |
|
2 |
Jürgen Holl, Heuchlingen -
Riedhof |
Linde |
Herzram |
I a |
|
3 |
Wolfgang Rinn, Eichstegen -
Ragenreute |
Ella |
Hersfeld |
I a |
|
5 |
Wolfgang Rinn, Eichstegen -
Ragenreute |
Eva |
Heinrat |
Siegerin alt |
|
7 |
Wilhelma Stuttgart,
Schaubauernhof |
Sarah |
Halunke |
RS alt |
|
Vereinsklasse |
Jürgen Holl, Heuchlingen -
Riedhof |
Erna 3 |
Halrost |
I a |
|
Vereinsklasse |
Gottfried Winter, Abtsgmünd -
Laubach |
Kessi |
Halwin |
Sieger jung |
|
Mutterkühe |
Gerhard Rieger, Heuchlingen -
Holzleuten |
Trusi |
Herzmal |
Siegerin MK |
|
Mutterkühe |
Martin Munz, Untermünkheim
Haagen |
Ronja |
Herzram |
I a |
Zum Vorführwettbewerb der
Züchterjugend traten fünf begeisterte Jugendliche im Alter von knapp 6
bis 12 Jahren an. Bei dem Wettbewerb soll frühzeitig die Freude am
richtigen Umgang mit den jungen Tieren geweckt werden. Nach einer
Aufwärmrunde im Ring, bei der sich das Lampenfieber schnell legte,
durften sie Fragen des Preisrichters über das Mikrofon beantworten. Alle
hatten sich super vorbereitet und zeigten einen sicheren Umgang mit
ihren teilweise recht lebhaften Kälbern bzw. Jungrindern. Stolzer Sieger
wurde Mark Winter mit dem 10 Monate alten Jungrind „Kim“. Am Schluss
durften sich alle Teilnehmer als Gewinner fühlen – sie bekamen einen
glänzenden Pokal und einen „Fuchs“ aus Schwäbisch Hall.

Viel Spaß aber auch eine Portion
Lampenfieber hatten die Jugendlichen und Kinder beim
Vorführwettbewerb. Sie führten ihr Kalb oder Jungrind gekonnt durch den
Ring und beantworteten
Fragen des Preisrichters zum Tier und seiner Haltung und Fütterung - wie
hier Julia Schleussner
aus Langenburg - Ludwigsruhe. Alle Teilnehmer meisterten die Prüfung mit
Begeisterung und Bravour

Teilnehmer des Vorführwettbewerbs nach
der Siegerehrung von links: Mark Winter aus
Abtsgmünd-Laubach, Max Beißwenger aus Oberrot-Ebersberg, Julia Munz aus
Untermünkheim-Haagen
sowie Hannah und Julia Schleussner aus Langenburg-Ludwigsruhe
Mit seinem tollen Ambiente ist der
Marktplatz von Schechingen wie geschaffen für die Limpurger-Schau. Ein
besonderer Dank geht an die Gemeinde Schechingen mit dem Hausherrn
Bürgermeister Werner Jekel für die Bereitstellung des Platzes. Das
Limpurger Rind ist im Aufwind, gilt aber nach der „Roten Liste“ der
bedrohten Haustierrassen weiterhin als stark gefährdet. Angesichts des
lebhaften Engagements der Züchterfamilien, ihren Freunden und Helfern
sowie den Verantwortlichen in den Gemeinden der Region sehen die
Limpurger optimistisch in die Zukunft.
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Vorführwettbewerb der
Züchterjugend
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Name Teilnehmer |
Alter |
Wohnort |
Name / Alter des Tieres |
Ergebnis |
|
Mark Winter |
12,2 Jahre |
Abtsgmünd - Laubach |
Kim / 10 Monate |
Sieger |
Dieter Kraft,
Ilshofen - Zuchtleiter; Fotos:
Arnold

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Slow Food Messe 2007
Limpurger auf dem
erstem "Markt des Geschmacks" in Stuttgart
Bei der ersten deutschen Slow Food Messe
auf dem Killesberg in Stuttgart vom 15. bis 17. Juni 2007 präsentierte
die Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. im Außenbereich eine
Mutterkuh mit Kalb sowie einen prächtigen 28 Monate alten Limpurger
Weideochsen. Die Tiere stammen aus dem Betrieb der Familie Rainer
Hofmann, Blaufelden – Wittenweiler. Vorsitzender Werner Ehmann,
Zuchtleiter Dieter Kraft sowie im Wechsel Rainer Hofmann und Josef Holl
beantworteten geduldig die zahlreichen Fragen der Besucher. Daneben
nutzten sie die Gelegenheit zu interessanten Kontakten mit
Fachbesuchern.

Von links im Vordergrund: Vorsitzender
Werner Ehmann, Dr. Eisenmann,
Vorsitzender der Tierärztekammer Baden-Württemberg, Minister
Peter Hauk
und Otto Geisel aus Bad Mergentheim, Vorsitzender von Slow Food
Deutschland
Reges Interesse bei den Besuchern fand
der Messestand im Außenbereich vor dem Haupteingang. Die
Landestierärztekammern von Baden-Württemberg und Bayern stellten die
Bestandsbetreuung als aktiven Tierschutz vor unter dem Motto: "Tierärzte
– mit weniger Arzneimittel mehr Tiergesundheit". Der Zweckverband
Donaumoos aus Neuburg / Donau präsentierte sein Entwicklungskonzept.
Dazu gehört die Pflege eines Teils der Fläche mit Tieren der gefährdeten
Rasse Murnau-Werdenfelser Rind. Leckere Kostproben von Produkten aus dem
Murnau-Werdenfelser Rind, wie sie sonst nur im Pschorr in München zu
bekommen sind, gab es aus der Hand von Jürgen Lochbihler. Familie
Angermeier aus Karlshult im Donaumoos stellten zwei Murnau-Werdenfelser
Mutterkühe mit ihren Kälbern aus.

Murnau Werdenfelser Mutterkühe mit Kalb vom
Betrieb Angermeier aus Karlshult im Donaumoos
Prominente Besucher: Carlo Petrini aus
Italien, der Gründer und Vorsitzende der weltweiten Slow Food Bewegung
informierte sich eingehend über die Aktivitäten der Limpurger Züchter.
Sternekoch Eckart Witzigmann hatte schon einiges von den Limpurger
Weideochsen gehört, begutachtete die ausgestellten Tiere und war von dem
Zielprodukt sehr angetan. Landwirtschaftsminister Peter Hauk würdigte
die Arbeit der Züchtervereinigung Limpurger Rind zum Erhalt der Rasse.
|

Carlo Petrini, Vorsitzender und
Gründer der Slow Food
Bewegung hat keinerlei Berührungsängste und geht auf
Tuchfühlung mit dem Ochsen Max. Gesucht sind
reinrassige Limpurger Weideochsen mit
einem Schlachtalter
von etwa 28 Monaten |

Ausgiebing ließ sich Sternekoch
Eckardt Witzigmann über die
Besonderheiten und Vorzüge
der Limpurger berichten |
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Mutterkuh Pauliene mit
Bullenkalb Pius und dem prächtigen Limpurger Weideochsen
"Max".
Im letzten Jahr hatte Slow Food die Weideochsen vom
Limpurger Rind in
die "Arche des Geschmacks" aufgenommen |
Als sehr erfolgreich bewerteten die
Veranstalter die Messe und die Aussteller zeigten sich mehr als
zufrieden, zumal viele Fachbesucher Kontakt mit ihnen herstellten. Alle,
die mit Regionalität, mit Qualität und Besonderheit arbeiten, haben hier
ein echtes Pfund zum wuchern. Die nächste Slow Food Messe findet von 03.
bis 06. April 2008 in der neuen Messe in Stuttgart statt.
Slow Food -
www.slowfood.de
Essen mit Genuss – eine Gegenbewegung
gegen "Fast Food" und eine Antwort auf internationale
Schnellimbiss-Ketten mit einheitlichem Essen. Slow Food entstand 1986 in
Italien und entwickelte sich zu einer weltweiten Bewegung. Die Idee ist
recht einfach – in erster Linie sollen regionale und vom Aussterben
bedrohte Produkte sowie traditionelle Herstellungsverfahren bevorzugt
werden. Dabei wird auf gute Qualität geachtet – Motto: Gut – Sauber –
Fair. Slow Food ist kein elitärer Zirkel für Feinschmecker mit dickem
Geldbeutel. Es setzte der Dominanz der global agierenden
Lebensmittelindustrie die Qualität regionaler, frischer und saisonaler
Produkte entgegen.
Dieter Kraft

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Rasseschau Limpurger Rind
in Schechingen / Ostalbkreis mit Rekordbesuch
Gelungene
Präsentation bei Kaiserwetter
auf historischem Marktplatz
Starker Beifall
für Züchterjugend beim Vorführwettbewerb
Aktuelle Fotos zur
Schau im
RBW-Online-Fotoalbum

Eine Rekordbeteiligung konnte die
Züchtervereinigung Limpurger Rind bei ihrer Rasseschau am Samstag, 18.
Juni 2005 auf dem Schechinger Marktplatz verzeichnen. 38 Milchkühe, 7
Mutterkühe mit Nachzucht und ein Bulle traten zum züchterischen
Wettstreit an. Dazu kamen 10 Teilnehmer am Vorführwettbewerb der
Züchterjugend mit ihren Kälbern und Jungrindern. Ideale
Witterungsbedingungen herrschten auf dem historischen Marktplatz – bis
Mittag war der Himmel bewölkt, dies hielt die Temperaturen in einem
angenehmen Bereich. Die zahlreichen Besuchern genossen das
unvergleichliche Ambiente und nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit
den Züchtern.

Ein lebhaftes Treiben herrschte auf dem
historischen Marktplatz von Schechingen, der ein
einmaliges Ambiente für die Schau der ältesten württembergischen
Rinderrasse bot
Bereits zum dritten mal findet diese
Rasseschau auf dem herrlichen Marktplatz im Herzen des Limpurger
Zuchtgebietes statt. Im dreijährigen Turnus wird hier der Stand und die
Entwicklung des vor knapp 20 Jahren beinahe ausgestorbenen Limpurger
Rindes der Öffentlichkeit präsentiert. Deutlich wird hier, dass es um
mehr geht, als um den Rasseerhalt – die "Leintäler", wie sie auch
genannt werden, sind ein Kulturgut der Region. Sie spielen eine
zunehmende Rolle in der Pflege und dem Erhalt der Kulturlandschaft –
gerade an den schwer zu bewirtschaftenden Hängen der Flusstäler von
Lein, Kocher und Jagst. Eine Bedeutung, die auch in den Gemeinden der
Region und beim Landkreis erkannt wurde – nicht zuletzt deshalb konnten
mehrere Bürgermeister der Region sowie der Landtagsabgeordnete Mario
Capezuto begrüßt werden.
Den Reigen bei der Prämierung eröffnete
der 18 Monate alte Bulle Herkules, der seinem Namen alle Ehre macht.
"Ein typischer Limpurger Bulle, wie er im Buche steht..." meinte
Tierarzt Dr. Nowottny aus Eschach, ein profunder Kenner der Limpurger.
Herkules, ein Hersfeld – Sohn wurde gezüchtet und vorgestellt von der
Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall – Kleincomburg. Er beeindruckte mit
absolut fehlerfreier Form und bester Entwicklung, die er mit seinem
Gewicht von 750 kg am Schautag bewies.

Limpurger Bulle "Herkules", ein Hersfeld –
Sohn wurde gezüchtet und vorgestellt
von der Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall – Kleincomburg. Er
beeindruckte mit
absolut fehlerfreier Form und bester Entwicklung, die er mit
seinem Gewicht von
750 kg am Schautag bewies. "Ein typischer Limpurger Bulle, wie er
im Buche steht..."
Die Kühe wurden in verschiedenen
Altersklassen bewertet und die Ergebnisse erläutert. Zwischen den
Wertungen erklärte Zuchtleiter Dieter Kraft manch Wissenswertes und
Besonderheiten der Limpurger Rasse in einer auch für den Nichtfachmann
verständlichen Form. Das Preisgericht bildete der Landwirt Karl Gebhardt
aus Heubach, Zuchtleiter Dieter Kraft aus Schwäbisch Hall sowie der
Rinderzuchtberater Rainer Föll aus Schwäbisch Hall. In den Klassen der
jüngeren Kühe errang die feingliedrige Lara (Vater: Halber) gezüchtet
von Anton Stegmaier aus Neuler – Ramsenstrut den Sieg. Reservesiegerin
wurde die laufstallerprobte Intern-Tochter Elfe von Wolfgang Rinn aus
Ragenreute bei Altshausen.

Siegerkuh bei den jüngeren Kühen wurde Lara
(V: Halber) von Anton Stegmaier,
Neuler – Ramsenstrut. Bürgermeister Fischer aus Neuler freut
sich,
dass er seinem Gemeindebewohner den Siegerteller überreichen darf

Die Intern-Tochter Elfe, vorgestellt von
Familie Rinn aus Ragenreute bei
Altshausen wurde Reservesiegerin bei den jüngeren Kuhklassen. Sie
beeindruckte mit ihrem für die Limpurger so typischen feinen
Knochenbau,
sehr korrektem Beinwerk und bester Euterqualität. Die bereits
sieben Monate
tragende Elfe stammt aus der Zucht von Familie Kaiser, Kirchdorf
– Unteropfingen
und kam als Jungtier zum Betrieb Rinn
Bei den älteren Kühen holte sich die
schaubewährte, elegante Heinrich-Tochter Linda den Sieg. Die mit feinem
Fundament und gutem Euter ausgestattete Halunke-Tochter Sarah vom
Schaubauernhof der Wilhelma Stuttgart wurde zur Reservesiegerin gekürt.

Spitzenkühe mit 3 – 5 Kalbungen:
Heinrich-Tochter Linda von Jürgen Holl,
die später den Siegerpreis errang, dahinter die beiden Heinzel –
Töchter Evita
und Ella von Wolfgang Rinn, Ragenreute bei Altshausen

Mit Linda, die bereits als Jungkuh auf der
RBW-Schau in Bad Waldsee die Limpurger
vertrat, holte Jürgen Holl, Heuchlingen – Riedhof den Siegerpreis
bei den älteren Kühen

Auch die Stuttgarter Wilhelma beteiligt
sich aktiv am Zuchtgeschehen der
Limpurger. Korrektes, feines Beinwerk und ein sehr gut
angesetztes Euter
zeichnen die Halunke-Tochter Sarah aus, die damit den Reservesieg
bei
den älteren Kühen einfuhr

Die älteste Kuh der Schau – noch frisch und
vital nach 11 Kalbungen ist die
14-jährige Agnes (V: Hallig) gezüchtet und vorgestellt von
Gerhard Vogel,
Welzheim – Eberhardsweiler. Von ihrem Sohn Hersfeld ist Sperma
zur Besamung verfügbar
In der Vereinsklasse wurde die
Halim-Tochter Wurzel von Friedrich Hess aus Gaildorf – Eutendorf
Siegerin. Mit der sehr vitalen elfjährigen Stammkuh "Darling" und ihren
drei Töchter, jeweils mit Nachkommen hatte Familie Gottfried Winter aus
Abtsgmünd erfolgreiche Zuchtarbeit betrieben. Aus dieser Kuhfamilie
stammt die Siegerin bei den Mutterkühen, die sechsjährige Herbi-Tochter
Dixie mit ihrem 7 Monate altem Jungrind.

Fruchtbarkeit und Langlebigkeit
demonstrierte Familie Gottfried Winter aus
Abtsgmünd – Laubach mit einer großen Kuhfamilie: Die Mutterkuh
Darling und
drei Töchter – jeweils mit Nachkommen. Aus dieser Kuhfamilie
stammt die Siegerin
bei den Mutterkühen, die Herbi-Tochter Dixie
In den beiden Altersklassen 6 bis 10
Jahre sowie 11 bis 13 Jahre startete die Züchterjugend zum
Vorführwettbewerb von Kälbern bzw. Jungrindern. Nach einer gemeinsamen
Aufwärmrunde im Ring galt es, die Aufregung abzulegen und Fragen des
Preisrichters zum Kalb, seiner Abstammung und der richtigen Haltung und
Fütterung am Mikrophon zu beantworten. Die Jugend hatte sich auf den
Wettbewerb super vorbereitet. Mit dem Wettbewerb soll die Freude am
Umgang mit den jungen Tieren geweckt werden. Dies stellten sie bei den
teilweise recht lebhaften Jungtieren eindrücklich unter Beweis.

Gespannt warten die Teilnehmer am
Vorführwettbewerb
auf die Bekanntgabe der beiden Sieger
Bei den jüngeren Teilnehmern gewann Vera
Waidmann aus Abtsgmünd – Laubach den Wettbewerb. Sie hatte das 3 Monate
alte Bullenkalb "Hansi", das sie beim benachbarten Zuchtbetrieb
Gottfried Winter entliehen hatte, ganz gut im Griff. In der zweiten
Gruppe sicherte sich die 13-jährige Sophia Vogel aus Welzheim –
Eberhardsweiler den Sieg mit dem 14 Monate alten Jungrind Andorra. Der
Sieg kam nicht von ungefähr, beim letzten Wettbewerb vor drei Jahren
holte sie sich ebenfalls den ersten Platz.

Die Ehrengäste wirkten mit bei der
Siegerehrung. Hier gratulieren sie der Siegerin der
älteren Gruppe im Vorführwettbewerb, Sophia Vogel aus Welzheim –
Eberhardsweiler
mit ihrem 14 Monate alten Jungrind Andora. Von links: Der
"Hausherr" Bürgermeister
Werner Jekel, MdL Mario Capezuto, Sophia Vogel und
Bürgermeister Manfred Fischer aus Neuler
Die Rasseschau auf dem Marktplatz mit
seinem einzigartigen Ambiente ist ein Gewinn für Schechingen und für die
Limpurger. Ein besonderer Dank geht an die Gemeinde Schechingen und den
Hausherrn Bürgermeister Werner Jekel für die Bereitstellung ihres
Marktplatzes. Trotz des starken Auftriebes, an dem sich 14 Zuchtbetriebe
beteiligten, wurde durchwegs sehr gute Qualität gezeigt. Bei so viel
Engagement seitens der Züchterfamilien, aber auch den Verantwortlichen
in den umliegenden Gemeinden können die Limpurger auch die Zukunft
optimistisch angehen.

Die ältesten Limpurger-Züchter, das Ehepaar
Kaiser aus
Kirchdorf-Unteropfingen – zahlreiche Kühe gehen auf ihren
Zuchtbestand
zurück. Sie nehmen sehr aktiven Anteil am Zuchtgeschehen

Erfahrene Kenner der Limpurger Zucht: Hans
Winter, Alois Raab, Franz Kuhn.
Sie sind begeistert von der Qualität der vorgestellten Limpurger
Kühe
Prämierungsergebnisse – Rasseschau Limpurger Rind am 18.06.2005
|
Klasse |
Besitzer |
Name
Kuh |
Vater |
Ergebnis |
|
Bullen |
Vollzugsanstalt Kleincomburg, Schwäbisch Hall |
Herkules |
Hersfeld |
I a |
|
1 |
Gerhard
Vogel, Welzheim- Eberhardsweiler |
Agate |
Halber |
I a |
|
1 |
Wilhelma Stuttgart, Schaubauernhof |
Paula |
Halwin |
I a |
|
2 |
Wolfgang Rinn, Eichstegen - Ragenreute |
Elfe |
Intern |
RS jung |
|
3 |
Anton
Stegmaier, Neuler - Ramsenstrut |
Lara |
Halber |
Sieger jung |
|
4 |
Anton
Stegmaier, Neuler - Ramsenstrut |
Wulfi |
Immens |
I a |
|
5 |
Jürgen
Holl, Heuchlingen - Riedhof |
Linda |
Heinrich |
Sieger alt |
|
5 |
Wilhelma Stuttgart, Schaubauernhof |
Sarah |
Halunke |
RS alt |
|
6 + 7 |
Anton
Stegmaier, Neuler - Ramsenstrut |
Wilma |
Heinrich |
I a |
|
Vereinsklasse |
Friedrich Hess, Gaildorf - Eutendorf |
Wurzel |
Halim |
I a |
|
Mutterkühe |
Gottfried Winter, Abtsgmünd - Laubach |
Dixie |
Herbi |
Siegerin MK |

Vera Waidmann aus Abtsgmünd - Laubach hatte
das 3 Monate
alte Bullenkalb "Hansi", das sie beim benachbarten Zuchtbetrieb
Gottfried Winter entliehen hatte, ganz gut im Griff. Sie freut
sich
über ihren Siegerpokal und einen bekannten "Fuchs" als Stofftier
Vorführwettbewerb
der Züchterjugend
| Name
Teilnehmer |
Alter |
Wohnort |
Name
/ Alter des Tieres |
Ergebnis |
| Vera
Waidmann |
9,6 Jahre |
Abtsgmünd - Laubach |
Hansi /
3 Monate |
Sieger jung |
| Sophia
Vogel |
13,0 Jahre |
Welzheim - Eberhardsweiler |
Andorra
/ 14 Mon. |
Sieger ältere |

Dieter Kraft, Ilshofen
/ Zuchtleiter; Fotos: Arnold |

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|
Viehprämierung am Samstag, 24. Juli 2004 in Mögglingen
Auf dem
"Historischen Markt" werden 20 Limpurger Rinder erwartet
Am Samstag, 24. Juli 2004
veranstaltet die Gemeinde Mögglingen / Ostalbkreis zusammen mit der
Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. in der Schulstraße eine
Viehprämierung mit Limpurger Rindern. Von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr werden
die Tiere aufgetrieben und von den Züchtern auf den Wettbewerb
vorbereitet. Die Prämierung beginnt um 13:30 Uhr. Erwartet werden etwa
20 Rinder sowie eine Mutterkuh mit ihrem 8 Wochen alten Kuhkalb.
Die Geschichte der Viehprämierungen in
Württemberg reicht weit ins 19. Jahrhundert zurück. Eine historische
Bedeutung kommt dabei der Gemeinde Mögglingen zu. Hier fand im Jahre
1835 die erste "Viehpreisverteilung" für Tiere der Limpurger Rasse
statt. In der Zeit wurden die landwirtschaftlichen Bezirksvereine
gegründet. Sie hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Zucht reiner,
also nicht durch Kreuzungen mit anderen Rassen, entstandener Tiere zu
fördern. Rassereine und damit preiswürdige Tiere zu haben wurde für die
Landwirte erstrebenswert und legte den Grundstein für den Aufschwung der
Limpurger Rasse in den nächsten Jahrzehnten.

In der Folgezeit wurden von der
"Königlichen Centralstelle für Landwirtschaft" in Württemberg
Viehprämierungen als staatlich geförderte Bezirksrindviehschauen und
Jungviehprämierungen regelmäßig durchgeführt. Sie ermöglichen bis heute
eine vergleichende Beurteilung und dienen dazu, züchterisch wertvolle
Tiere beispielhaft herauszustellen.
Damals galt das Hauptaugenmerk der
Verbesserung der Rinderzucht zur Sicherstellung der Ernährung der
Bevölkerung - erinnert sei an die Hungersnot um 1817 im Königreich
Württemberg und das erste landwirtschaftliche Hauptfest im Herbst 1818
in Bad Cannstatt. Heute gilt es, neben dem züchterischen Wettbewerb die
älteste württembergisch Rinderrasse in der Öffentlichkeit zu
präsentieren.
Das Limpurger Rind, auch "Leintäler"
genannt, war fast schon ausgestorben, seit 1987 wird es von der neu
gegründeten Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. betreut. Einigen
Züchtern in der Umgebung von Mögglingen und dem benachbarten Leintal,
die beharrlich und mit Engagement an ihrer Rasse festhielten, ist es zu
verdanken, dass dieses bemerkenswerte Kulturgut unserer Heimat
überlebte. So können am Samstag, fast 170 Jahre nach der ersten
"Viehpreisverteilung" in Mögglingen wieder Limpurger prämiert werden.
Dieter
Kraft |
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| . |
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Züchtertreffen auf
dem Riedhof mit Rekordbesuch
Über 130 Züchter und
Freunde des Limpurger Rindes trafen sich am Sonntag, 14. Juli zu ihrem
schon zur Tradition gewordenen Züchtertreffen mit ihren Familien auf dem
Riedhof bei Heuchlingen / Ostalbkreis. Familie Holl hatte den
Maschinenschuppen, genannt "Limpurger Halle" rechtzeitig ausgeräumt und
so konnte die feuchte Witterung der Besucherschar nichts anhaben.
Begeistert waren Alle vom fantastischen
Limpurger Rinderbraten: Gottfried Winter, Abtsgmünd - Laubach hatte
kürzlich hierfür ein Limpurger Rind aus eigener Zucht geschlachtet und
die Bratenstücke excellent vorbereitet und gebraten. Die spezielle
Fleischqualität der Limpurger ist im Leintal von Alters her bekannt und
konnte so wieder einmal eindrucksvoll gezeigt werden.
Gerne nutzen die Züchter und ihre
Familien dieses Treffen zum besseren gegenseitigen kennenlernen und
natürlich auch zum Erfahrungsaustausch - ein wichtiger Grund für den
guten Zusammenhalt der Züchter untereinander. Nicht zuletzt die erst
kürzlich in Schechingen durchgeführte Limpurger Rasseschau bot guten
Gesprächststoff. |

Zarter Braten vom Limpurger Rind stand beim
Züchtertreffen auf dem Riedhof auf der
Speisekarte. Die besondere Fleischqualität der Limpurger ist im
Leintal und im Limpurger
Land von Alters her bekannt |
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Dieter Kraft |

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Gefährdete Rinderrasse im
Blickpunkt
Rasseschau Limpurger Rind lockte
zahlreiche Besucher nach Schechingen
50
Tiere im Wettbewerb: Eindruckvolles Ambiente auf dem Marktplatz
Bei ihrer Rasseschau
auf dem Marktplatz in Schechingen/Ostalbkreis boten die Züchter 50
Limpurger Tiere auf. Dem züchterischen Wettstreit stellten sich 3
prächtige Bullen, 35 Milchkühe, 3 Mutterkühe mit Kalb, sowie 6 Kälber im
Vorführwettbewerb der Züchterjugend.
Die im dreijährigen Turnus
stattfindende Rasseschau lockte viele Besucher, auch von auswärts, nach
Schechingen. Züchter und Freunde der ältesten württembergischen
Rinderrasse gaben sich hier ein Stelldichein und begutachteten die
züchterische Entwicklung der Schaukollektion. Sie konstatierten einen
weiteren Zuchterfolg gegenüber den letzten Schauen. |
| Drei prächtige Bullen bildeten den
glanzvollen Auftakt zur Prämierung. Den Siegerpreis trug "Halwin" davon,
der mit guter Flankentiefe und bestem Beinwerk überzeugte. Im Alter von
30 Monaten brachte er stolze 980 kg auf die Waage. Gezüchtet von der
Wilhelma in Stuttgart steht er nun bei seinem Besitzer Gottfried Winter
in Abtsgmünd - Laubach im Deckeinsatz.
Stark vertreten waren die Milchkühe mit 35
Tieren. Sie veranschaulichten eindrucksvoll den Typ der Limpurger Kuh:
Mittelrahmig, feiner Knochenbau und korrektes, straffes Fundament. Aus
den Klassen der jüngeren Kühe bis 2 Kalbungen wurde die "Wilma", eine
elegante Heinrich - Tochter des Zuchtbetriebes Anton Stegmaier, Neuler -
Ramsenstrut, zur Siegerin gekürt. Unter den älteren Kühen mit 3 und mehr
Kalbungen hatte die Halim - Tochter "Silke" von Josef Holl, Heuchlingen
- Riedhof die Nase vorne. Die feingliedrige "Silke" verkörperte in
idealer Weise den gewünschten Typ des Limpurger Rindes. |
| Die Züchter hatten ihre Tiere
sorgfältig ausgewählt und stellten sie frisch gewaschen, geputzt und in
bestem Pflegezustand vor. So konnten die Preisrichter, Vorsitzender
Werner Ehmann, Zuchtleiter Dieter Kraft und Rinderzuchtberater Rainer
Föll insgesamt 38 erste und nur drei zweite Preise vergeben.
Klein aber fein war die Klasse der
Mutterkühe, von denen zwei Kühe mit Kalb und eine Kuh mit einem 9 Monate
alten Absetzer vorgestellt wurden. Hier gewann die Henrik - Tochter
"Wora" mit ihrem 7 Wochen alten Kuhkalb "Wira". Mit 111 kg Gewicht, und
1449 kg täglichen Zunahmen seit Geburt konnte dieses elegante Herzram -
Kuhkalb beeindrucken. |
| Die Züchter - Jugend startete zum
Kälbervorführwettbewerb in zwei Altersklassen. Sie nahmen den Wettbewerb
sehr ernst und hatten sich darauf super vorbereitet. Nach einer
gemeinsamen Runde im Vorführring galt es für jeden einzeln, Fragen des
Preisrichters zu beantworten. Im Vordergrund stand die Freude am
richtigen Umgang mit den zuweilen recht lebhaften Kälbern, die sie aber
stets gut im Griff hatten. Keine einfache Aufgabe für die Preisrichter -
in der jüngeren Altersklasse errang Sophia Vogel aus Welzheim -
Eberhardsweiler mit ihrem kleinen Bullenkalb "Ali" den ersten Platz.
Monika Schmid aus Hüttlingen - Mittellengenfeld machte mit dem
Bullenkalb "Hermes" das Rennen bei der älteren Klasse.
Abgeschlossen wurde die Schau mit dem
Schlussbild, bei dem die Siegertiere vor dem schönen Rathaus Aufstellung
nahmen. Der Landtagsabgeordnete Mario Capezzuto und der Hausherr,
Bürgermeister Werner Jekel überreichten die Siegerpreise. Besonderer
Dank gebührt an der Stelle Bürgermeister Jekel und der Gemeinde
Schechingen für die Bereitstellung des historischen Marktplatzes,
welcher der Rasseschau ein einzigartiges Ambiete verlieh. |

Die Siegertiere stellen sich auf dem
Marktplatz auf zum Schlussbild |

Strahlend präsentieren sich Sophia Vogel,
Welzheim - Eberhardsweiler und
Monika Schmid, Hüttlingen - Mittellengenfeld mit ihren Kälbern und dem
Siegerpokal |

Magdalena Gruber, Alfdorf - Rienharz
beantwortet beim
Kälbervorführwettbewerb die Fragen des Preisrichters
Dieter Kraft |
| Dieter Kraft (Fotos:
Arnold) |
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