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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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Kuhfeuerwerk 2011

3 Mal Sieg

Zum zweiten Mal nach 2009 konnten am 22. und 23. Oktober eine Reihe von Jungzüchtern erneut zum Kuhfeuerwerk in die Allkart Halle nach Kaufbeuren einladen. Wie zu erwarten war, wurde die großartige Schau ein Fest der schönen Kuh, umrahmt von Nachzuchtpräsentationen und natürlich Jungzüchterparty. Gekrönt wurde die Veranstaltung durch 3 Champions aus Baden-Württemberg.

Die Schau wurde am Samstagabend mit der Nachzuchtpräsentation von drei Nachzuchten eröffnet. Dabei gaben sich die Veranstalter viel Mühe, mit Schaueinlagen, Musik und Lichteffekten eine attraktive Präsentation der Tiere zu ermöglichen. Die Besamungsstation Greifenberg und die Rinderunion Baden-Württemberg hatten sich die Mühe gemacht, Nachzuchten für das interessierte Fachpublikum vorzubereiten. Gezeigt wurden mit Dynace, Ettal und Achet drei Braunviehnachzuchten. Dynace konnte nach der Zuchtwertschätzung im August in den breiten Besamungseinsatz genommen werden. Seine im Produktionstyp stehenden Töchter konnten sich sehr gut entwickelt in der Mittelhand präsentieren. Auch die Beckenlage und -breite passte sehr gut zu den Tieren. Auf die Position des Umdrehers ist zu achten. Wie Dr. Weidele in seiner Besprechung herausstellte, kann der Bulle als Korrekturbulle für zu steile Hinterbeine verwendet werden und verbessert bei sehr hoher Milchmengenvererbung nahezu alle Eutermerkmale.

Die Besamungsstation Greifenberg präsentierte mit Ettal die aktuelle Nr. 1 der Top-Liste, weshalb die Erwartungen sehr hoch waren. Die mittelrahmigen Kühe waren sehr ausgeglichen und korrekt im Euter. Diese zeigten ein sehr gutes Zentralband und einen guten Bodenabstand. Die Becken der Tiere waren sehr lang, bei durchschnittlicher Breite. Bei der Paarung ist auf Fessel und Tracht zu achten. Mit Achet stellte die RBW zudem eine Nachzucht eines Wiedereinsatzbullen vor. Achet ist bekannt für Tiere mit viel Stil guter Mittelhand und korrektem Seitenbild, bei mittlerer Milchmenge und positiven Inhaltsstoffen. Am nächsten Tag sollten auch einige Achet-Töchter im Schauwettbewerb antreten.

Der Schautag wurde eröffnet mit 9 Einzelklassen der Rasse Braunvieh. Leider gab es bei allen Rassen wegen der kurzfristig in Kraft getretenen BHV1-Freiheit des Landes Bayerneinige Ausfälle, weshalb nicht-bayrische Beschicker ein erhebliches Maß an Aufwendungen hatten, an der Schau Teil zu nehmen. Dennoch ließen es sich einige Baden-Württemberger, Hessen und Niedersachsen nicht nehmen, an der Schau teil zu nehmen.

Die erste Klasse der alten Kühe konnte von der bekannten Ace-Tochter Bärchen von Josef Berchthold, Peiting gewonnen werden. Erstaunlicher Weise ging dann die zweite Klasse der Kühe mit 3 bis 5 Kälbern an die Etpat-Töchter Ute von Josef Hindelang, Schöffau, vor den sehr korrekten und extrem körperstarken Kühen Presold Zirbel von Winfried Jocham, Wangen und JublendWitti von Alois Müller, Witschwende. Spätestens bei dieser Klasse wurde klar, dass der Preisrichter Erhard Juncker aus der Schweiz auf sehr scharfe, hintereuterbetonte Kühe mit guter Oberlinie setzte. Diese Linie hielt er in allen Klassen  bis zu den Siegerentscheidungen.

Die Klasse der Kühe mit 3 und 4 Kälbern wurde gewonnen von der Reggiano-Tochter Riva aus dem Bestand von Hubert Denz, Oberstaufen. In der Klasse der 3.Kalbskühe konnte sich die amtierende RBW-Grand Champion Kuh Madonna von Alois Renz, Bad Wurzach durchsetzen, die vor allem durch den gewaltigen Körper und ihr hohes Hintereuter beeindrucken konnte.


Champion Braunvieh Madonna von Alois Renz, Bad Wurzach sowie die Reservechampionkuh
Toronto von Ferdinand Bruckmaier, Münsing. Die ehrenvolle Erwähnung und den Eutersieg errang
Fantasie von Hans Grath, Heimenkirch

Die Klassen der Zweitkalbskühe wurden gewonnen von der Denver-Tochter Brownrose von Josef Berchthold, Peiting und der Stuward-Tochter Fantasie von Hans Grath, Heimenkirch. Besonders Fantasie konnte mit einem nahezu perfekten Euter glänzen, das sich durch Sitz, Textur und Vordereuteranbindung auszeichnete, was ihr schließlich später den Eutersieg einbrachte.

Die Jungkühe wurden in drei Klassen gerichtet, die von Ferdinand Bruckmeier,Münsing mit Toronto, Hans Grath, Heimenkirch mit Vero und Herbert Babel, Wald mit Diana gewonnen werden konnten. Mit Emerup Samba von Josef Hecht, Mittelbuch und Etvei Elisa von Gabriele und Franz Kramer, Edelbeuren gelang es zweimal heimischen Züchtern den Reservesieg zu erzielen. Bei einem spannenden Finale verbleiben fünf Kühe im Ring und bestätigten noch einmal eindrucksvoll das hohe Niveau der Veranstaltung.Schlußendlichkonnte sich nicht ganz überraschend die TD-Tochter Madonna von Alois Renz als Champion aller Braunviehkühe durchsetzen und somit nach ihrem Sieg in Ilshofen nun auch beste Braunviehkuh Deutschlands werden.

Neben der umfangreichen und hochwertigen Konkurrenz Braunvieh gab es auch einen durch die BHV1-Bestimmungen erheblich verkleinerten Wettbewerb bei Holsteins und Jersey. Dennoch zeigte der Holsteinwettbewerb nationales Niveau nicht zuletzt durch die Beschickung aus Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg. Die Klasse der alten Holsteinkühe wurde gewonnen von einer der besten rotbunten Holsteinkühe der Welt, Talent Maxima von Hendrik Wille, Oldenburg, die in idealer Kondition ihre Stärken in Körper und Euter ausspielen konnte und somit Hillary von Franz und Markus Mock, Markdorf auf den zweiten Platz verweisen konnte.

Die zweite Klasse wurde gewonnen von der stilvollen, feinzelligen Goldwin-Tochter Ranya von Franz und Markus Mock, Markdorf die sich mit idealem Euterkörper und Textur zeigte und die bekannte Roy-Tochter Lilly von Brühlhof Holsteins Uhrig, Sulzbach auf die Plätze verweisen konnte.


Die Championauswahl Holsteins unterstrich das hohe Niveau der Schau, rechts Champion Ranya
von Franz und Markus Mock Markdorf, daneben, Talent Maxima von Henrik Wille, Oldenburg

Mit Cleo (V.Dundee) ging auch die dritte Klasse an den Betrieb Mock, Markdorf. Zweitplatzierte wurde die Lightning-Tochter Ella von Uwe Maier,Reitprechts. Besonders spannend war die Championwahl,da mit Ranya und Maxima zwei international bekannte und erfolgreiche Kühe in Kaufbeuren gegen einander antraten. Erhard Juncker entschied sich schlußendlich für die feinere ausbalanciertere frische Kuh und damit für Ranya die nicht nur den Eutersieg sondern auch den Titel der Championkuh Holstein erringen konnte.

Die kleine Konkurrenz der Jerseykühe erregte sehr viel Aufmerksamkeit, da diese ein sehr gutes Niveau an exterieurstarken aber auch leistungsbereiten Kühen zeigte. Die erste Klasse wurde von Happy von Tobias Guggemos, Rückholz gewonnen vor Anita der Klöck und Hartmann GbR aus Bidingen, die allein mit 6 Jersey-Tieren angetreten war. Happy zeigte trotz der 4 Kälber und des fortgeschrittenen Laktationsstadiums noch sehr viel Leben im Euter und war mit einem sehr straffen Zentralband ausgestattet.

Die zweite Klasse konnte die sehr feinzellige und euterstarke Iatola-Tochter Starlight von Markus Mock, Markdorf und Thomas Bentele, Adelsreute für sich entscheiden. Aufgrund ihres herausragenden Körpers und der sehr korrekten Bewegung und Ringpräsenz konnte diese junge Kuh sogar die Eutersiegerin schlagen und wurde später Championkuh der Rasse Jersey. Damit gingen alle drei Champion Titel nach Baden-Württemberg.


Champion der Jersey Kühe wurde Starlight von Markus Mock, Markdorf
und Thomas Bentele, Adelsreute

Neben den guten Kühen gebührt vor allem den Machern des Kuhfeuerwerks Anerkennung, da die Organisation, der Ablauf und das Rahmenprogramm optimal abgestimmt waren und das Kuhfeuerwerk 2011 zu einem großen Erlebnis der Rinderzucht gemacht hat, was von den vielen, vor allem jungen Zuschauern gewürdigt wurde.

Dr. Weidele

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Kuhfeuerwerk 2009

RBW stellt Champion Braunvieh und Holsteins

Trotz widriger Wetterverhältnisse konnte die erste privat organisierte Schau in Süddeutschland, das „Kuhfeuerwerk“ in der Allkart-Halle in Kaufbeuren an beiden Tagen der Veranstaltung (17./18.10.2009) eine Vielzahl von Besuchern begrüssen. Erfreulich war vor allem die große internationale Resonanz. Der Besuch vieler interessierte Züchter und Aussteller brachte auch zum Ausdruck, dass das große Engagement der Jungzüchter aus Bayern und Baden-Württemberg honoriert wurde.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand natürlich die Kuh und so wurde der Abend mit der Präsentation von Nachzuchten begonnen. Mit den Nachzuchten von Wurl (Semex/SwissGenetics), Payoff (WWS) sowie Prostar und Easton (beide RBW) wurden aktuell diskutierte international angebotene Bullen in Form von Töchtergruppen präsentiert. Payoff war bereits breiter im Einsatz und zeigte eine Töchtergruppe aus dem Wiedereinsatz. Er bestätigte sich als Vererber, der genug Rahmen und Milchcharakter bringt und gleichzeitig gezielt als Hintereuterverbesserer eingesetzt werden kann.

Mit sehr viel Interesse wurden die beiden Nachzuchten aus dem Testeinsatz, Prostar und Easton verfolgt. Prostar ist ein Pronto-Sohn aus einer Emstar Mutter von Gerhard Herz, Rettenberg gezogen. Seine Töchter stehen im knapp mittelrahmigen Typ und sind mit besten Fundamenten und Eutern ausgestattet. Bei der Paarung ist auf genug Format zu achten, er ist für Rinderbesamungen geeignet und verspricht eine hohe Milchmengenvererbung.

Die interessanteste Nachzucht stellte wohl der Bulle Easton. Er ist als Eagle-Sohn aus Preston-Daisy außergewöhnlich gezogen und zeigte typvolle Kühe mit bester Mittelhand, gut abfallenden breiten Becken und überzeugte auch mit solide aufgehängten Eutern. Er kann, obwohl er auch für Rinderbesamungen geeignet ist, als Typverstärker eingesetzt werden.


Easton-Nachzuchtgruppe im Ring

Am Schausonntag stellten sich etwa 100 Schaukühe der Rassen Braunvieh, Holsteins und Jersey vor allem aus Bayern und Baden-Württemberg dem amerikanischen Preisrichter Kevin Eggink, allerdings war auch hochkarätiger Besuch aus einigen anderen Bundesländern da. So kam es in einigen Klassen zu Wiederholungsduellen von nationalen Entscheidungen des abgelaufenen Jahres.

Eröffnet wurde die Schau mit dem Richten der Holsteintiere. Gerichtet wurde in 4 Altersklassen. Die erste Klasse konnte der Betrieb Franz und Markus Mock, aus Markdorf für sich entscheiden mit der bekannten Fascot-Tochter Mallen, die nun mit dem 5.Kalb im Wettbewerb antrat. Mit dem 3. Platz wurde die 100.000 kg Kuh Angelika der Familie Rothermel, Leutkirch belohnt.

In der zweiten Klasse traten die unter anderem Kühe wie Maxima, MOH Luna und Rustler Nikita an und bestätigten das hohe nationale Niveau der Schau. Diese Klasse konnte die DHV-Siegerkuh Maxima von Hendrik Wille, Essen klar für sich entscheiden vor der späteren Eutersiegerkuh der Boss-Tochter MOH Luna von Volker Mohrahrend, Veffeln.

Champion-Auswahl Holsteins

von links:

bullet Eutersiegerin MOH Luna
bullet Reservechampion Talent-Maxima
bulletGrand Champion Mox September Bouquet

Die dritte Klasse konnte die September-Tochter MOX Bouquet für sich entscheiden, eine sehr großrahmige extrem stilvolle September-Tochter aus dem Bestand der Familie Mock, Markdorf. Beachtenswert war auch die drittplatzierte Duplex-Tochter Loni von Bernhard und Elisabeth Maurus, die durch ein sehr lebhaftes und bestens platziertes Euter überzeugen konnte.


Mox September Bouquet, Vater September von Franz und Markus Mock,
Grand Champion Holsteins Kuhfeuerwerk 2009

Die Färsenklasse konnte schließlich mittels eines Doppelsieges durch die Goldwin-Töchter Ranya sowie Mox Arve der Betrieb Franz und Markus Mock für sich entscheiden, allerdings gingen auch Platz 3 und 4 nach Baden-Württemberg. Drittplatzierte wurde eine jugendliche Faber-Tochter aus dem Bestand der Familie Maurus vor einer extrem typstarken Talent-Tochter aus dem Betrieb von Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen. Besonders die erstplatzierte Ranya stellt eine Ausnahmefärse dar und wird dem Holstein-Schaugeschehen noch einige Male begegnen.

Bei der Championauswahl machte Kevin Eggink die Holstein-Sensation perfekt. Denn noch nie zuvor wurde Talent Maxima bisher auf einer regionalen oder nationalen Schau geschlagen. Allerdings musste sie sich in Kaufbeuren der besser im Euter und Zentralband ausbalancierten September-Tochter Mox Bouquet geschlagen geben, so das der Titel Grand Champion Holsteins an den Betrieb Franz und Markus Mock, Markdorf ging.

Mit viel Diskussion im Vorfeld war der Wettbewerb der Braunviehkühe begleitet worden. Dass sich am Schautag 63 Tiere dem Wettbewerb stellten zeigte, dass sehr viele Braunviehzüchter als Beschicker diese Veranstaltung unterstützten wollten. In 9 Klassen traten die Tiere an und zeigten vor allem bei den alten Kühen sehr viel Kaliber in Kombination mit stabilen Fundamenten sowie leistungsbereiten Eutern. Wie Kevin Eggink mehrfach betonte, sei vor allem beim Euter eine enorme Entwicklung in den letzten Jahren zu erkennen.

Die beiden Klassen der alten Kühe wurden von der Gordon-Tochter Oprah von Franz Fischer, Ingenried und von der Starbuck-Tochter Tessina von Ferdinand Bruckmeier, Münsing gewonnen. Beide Kühe gehen auf Jetway zurück. Die dritte Braunviehklasse ging an Martin Kriesmair, mit einer sehr typstarken Collection-Tochter. In dieser Klasse musste sich die bekannte Cojak-Tochter Carmen von Edwin Kling Murrwangen mit dem zweiten Platz genügen, da sie bereits sehr lange in Milch ist und nun nicht mehr ganz die Frische zeigte.

Spannend war die nächste Klasse in der die bekannte Vinbrei-Tochter Glory von Michael Bilgeri, Balderschwang gegen die Jordan Tochter Dorothe von Herbert Babel, Wald antrat. Kevin Eggink entschied sich schließlich für die noch feinere und milchtypischere Jordan-Tochter und unterstrich damit seine deutliche Linie im Preisrichten. Eine der hochwertigsten Klassen war die Klasse der Zweitkalbskühe mit Witti (v. Jublend) von Alois Müller Witschwende, Finale (v. Hussli) von Friedrich Sauter, Krattenweiler, und Ulena (v. Prossli) von Franz Popp, Iggenau traten drei sehr unterschiedliche aber dennoch jede für sich überzeugende Kühe im Wettbewerb an. Kevin Eggink entschied sich für die sehr rahmige, extrem milchtypische Jublend-Tochter Witti vor Finale und Ulena, die beide sehr ausbalanciert waren, jedoch im Milchcharakter nicht an Witti heranreichen konnten.


Witti (v. Jublend) ganz rechts, gewinnt ihre Klasse vor Hussli Finale und Prossli Ulena

Die zweite Klasse der Zweitkalbskühe konnte die spätere Eutersiegerin die Etpat-Tochter Vera von Josef Müller, Oberostendorf vor der sehr kompletten Jemy-Tochter Franzi von Karl Rehm, Ochsenhausen für sich entscheiden. Gleich zwei Klassen konnten Payoff Töchter für sich entscheiden, so gewann die Payoff Tochter Qwin von Josef Blenk, Stötten die Klasse 11 und die Payoff-Tochter Angelina von Michael Bilgeri, Balderschwang die Klasse 12.  Gut platzieren konnten sich in diesen Klassen auch die Easton-Tochter Simi des Betriebes Kohler, Tannheim und die Jackpot-Tochter Herta der Familie Kramer, Erolzheim. Die Klasse der jüngsten Braunvieh-Tiere konnte die feine, aber sehr komplette Denver-Tochter Blumi von Josef Berchthold, Birkland für sich entscheiden, die ein sehr kompaktes kleines Euter zeigte.

Ein beeindruckendes Bild boten bei der Championauswahl die 18 im Ring stehenden Klassensieger und Reservesiegertiere, die vom Preisrichter Kevin Eggink noch einmal entsprechend gewürdigt wurden. Abschließend verblieben 4 Tiere im Ring als beste Braunviehtiere der Veranstaltung. Drittplatziert wurde die Eutersiegerin, die Etpat-Tochter Vera von Josef Müller, Oberostendorf. Den Reservechampiontitel holte sich die Klassensiegerin der älteren Kuhklassen, die Starbuck-Tochter Tessina von Ferdinand Bruckmeier, Münsing. Und als Sensation, wenn auch nicht ganz unerwartet ging der Grand Championtitel dieser Veranstaltung an die baden-württembergische Kuh Witti, die Jublend-Tochter aus dem Bestand von Alois Müller, Witschwende. Damit konnte diese Ausnahmekuh nach ihrem Sieg auf der RBW-Schau nun auch auf bayrischem Boden ihre überragenden Schauqualitäten bestätigen.


Witti, Vater Jublend von Alois Müller Witschwende - Grand Champion Braunvieh Kuhfeuerwerk 2009

Mit viel Aufmerksamkeit wurde auch die Klasse der Jersey-Kühe verfolgt. Die sehr einheitliche Klasse konnte von der euterstärksten Jersey-Kuh, der Kuh Happy von Christian und Tobias Guggenmos für sich entschieden werden.


Witti wird Grand Champion (rechts), daneben der Starbuck Tessina als Reserve-Champion,
links Eutersiegerin Etpat Vera

In der Summe war das Kuhfeuerwerk in Kaufbeuren eine bestens organisierte Schau mit spritzigen organisatorischen Ideen. Das Engagement der Jungzüchter kann nicht genug gewürdigt werden und zeigt, das die Rinderzucht auch in Zukunft auf eine aufgeweckte Generation von Züchtern aufbauen kann.

Bericht: Dr. A. Weidele, Fotos: Franz Kurray, RBW

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Einige Schauimpressionen:

Mox September Bouquet Witti, Vater Jublend
Easton-Nachzuchtgruppe

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