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Jungzüchter - Informationen

Bericht zur Jahreshauptversammlung
des Jungzüchterclubs Gaildorf
am 05.03.2010 in Mittelrot 

Vorstand Marcus Nübel konnte bei seinem Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.

Einer der vielen Höhepunkte war die Ausrichtung eines Vorführwettbewerbs und die Bewirtung des Weinstandes anlässlich des Floßfestes in Gaildorf ,der Wettbewerb war eine gelungene Sache für Teilnehmer und Zuschauer, Siegerin wurde Lea Nübel aus Engelhofen. Weitere Vorführwettbewerbe waren in Geifertshofen,  Wackershofen und in Bad Waldsee. Besonders in Wackershofen waren die Jungzüchter sehr erfolgreich so führten Laura Kühnle und Larissa Kübler die Siegerrinder der jeweiligen Altersklasse vor, Katharina Plapp siegte im Jungzüchterwettbewerb.

Höhepunkt war das 25 Jährige Vereinsjubiläum in Engelhofen mit dem damaligen Vereinsgründer Heinz Boßler. Bei schönstem Wetter war es für alle ein unvergessliches Jubiläum.

Besonders viele interessante Milchviehbetriebe konnten die Teilnehmer beim Vereinausflug in die Niederlande bestaunen aber auch das Nachtleben in Amsterdam kam nicht zu kurz,

Schriftführer Uwe Beißwenger stellte das Programm im Jahre 2010 vor.

Gleich am 31.03.2010 hat der Club einen hochkarätigen Fachmann eingeladen, Dr. Durst von der FH Weihenstephan wird in der Krone Fichtenberg einen Vortrag zum Thema Sonderfuttermittel in der Milchviehfütterung und deren Einsatzbereich bei Stoffwechselproblemen, halten.

Weiter Aktivitäten für 2010 sind der Barbetrieb bei der RBW Schau am 13. März, das Floßfest und der Familienausflug in einen Freizeitpark.

Vorführwettbewerbe werden bei der Staatprämierung in Ilshofen am 05. Juni, am 18 Juli beim Floßfest, beim Vieh- und Krämermarkt im September in Geifertshofen, beim Salzkuchenfest in Wackershofen und beim Jungzüchtertag 2011 in Bad Waldsee ausgetragen.

Kassierer Tobias Sauter konnte bei seinem Kassenbericht über ein Plus von ca. 600 € in der Kasse berichten. Kassierer und die Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet.

Bei den Wahlen zur Vorstandschaft wurde Stefanie Nübel aus Oberrot- Wiesenbach als neue erste Vorsitzende gewählt, der seitherige Vorsitzende Marcus Nübel aus Obersontheim - Engelhofen kandidierte nicht mehr, Sebastian Hofmann aus Gaildorf- Hägenau und Tobias Sauter aus Untergröningen - Rötenberg wurden in ihren Ämtern als Beisitzer und Kassierer für weitere 2 Jahre bestätigt. Daniel Schneider aus Bühlerzell- Gantenwald wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt und Patrick Waldenmaier aus Oberrot - Neuhausen zum neuen Beisitzer.


Von links nach rechts
Alter Vorstand Marcus Nübel, Beisitzer Sebastian Hofmann, 2. Vorsitzender Daniel Schneider,
1. Vorsitzende Stefanie Nübel, Schriftführer Uwe Beißwenger, Beisitzer Patrick Waldenmaier,
Kassierer Tobias Sauter

Schriftführer Uwe Beißwenger bedankte sich bei Marcus Nübel ganz Herzlich für acht Jahre als Jungzüchtervorstand und zuvor 4 Jahre als Beisitzer.

Er übernahm den Verein 2002 als er kurz vor der Auflösung stand, durch das Anbieten interessanter Programmpunke und das einbeziehen auch der Jugend konnte die Mitgliederzahl am Ende seiner Amtsjahre auf 95 gesteigert werden.

Als Anerkennung für seine Leistung für die Jungzüchter erhielt er einen Gutschein für ein unvergessliches Erlebnis seiner Wahl bei mydays.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Nadia Grau aus Gschwend - Wimberg einen sehr interessanten Vortrag über ihr viermonatiges  Praktikum in einem Kinderheim in Südafrika.

Erstaunt mussten die Jungzüchter feststellen,  das in dem relativ weitentwickelten Land Afrikas der Strom im Kinderheim nur stundenweise zur Verfügung steht und auch kein warmes Wasser vorhanden ist. Auch die Gebäude sind bzw. waren in einem schlechten Zustand.

Nadja konnte aber in den 4 Monaten viel Bewegen und hat auch ein Spendenkonto eingerichtet um Vorort zu helfen, aktuell wurden  Kollektoren zur Warmwasserherstellung installiert.

Die Jungzüchter spendeten aus der Vereinskasse 200 Euro und nochmals 150 Euro von den Mitgliedern für dieses angaschierte Projekt.


Von links nach rechts
Kassierer Tobias Sauter Marcus Nübel, Nadja Grau

Uwe Beißwenger

Die Lehrfahrt des Jungzüchterclubs und des
Rinderzuchtvereins Gaildorf führte
dieses Jahr Züchter und Jungzüchter
in die Niederlande

An ersten Tag ihrer Lehrfahrt nach Holland besichtigten die Gaildorfer Züchter und Jungzüchter unter fachkundiger Führung die Region um das grenznahe Venlo besichtigt. Der Milchviehbetrieb Seegers ist zur Zeit dabei seine Herde auf 240 Kühe aufzustocken, derzeit werden neue Melkroboter installiert. Interessant war die Ausrichtung auf einfache Arbeitswirtschaft: so werden die Tiere an einem flexiblen Futtertisch auf Vorrat gefüttert. Im Anschluss wurde ein Championbetrieb besichtigt auf dem 25 Millionen Kilogramm produziert werden und 800 Mitarbeiter beschäftigt sind. Zum Abschluss besuchten die Züchter und Jungzüchter noch einen Tomatenbetrieb mit zwei Hektar Hochglas Tomatenbau.

Tags darauf ging die Fahrt weiter in Richtung Rotterdam wo die Firma Lely besichtigt werden konnte. Lely produziert Maschinen für das Grünland und die Milchviehhaltung, Hauptstandbein ist die Fertigung von Melkrobotern.

Von der Produktion konnten sich die Teilnehmer bei einem Betriebsrundgang einen Überblick verschaffen. Alle Einzelteile werden fertig von Zulieferern bezogen werden, und dass der Melkroboter "nur noch" zusammen gebaut wird.

Die Technik konnte im Anschluss nochmals auf dem Betrieb Ostdam bewundert werden. Besonderheit dieses Betriebes ist auch der Verzicht auf eine konventionelle Bauweise. Stattdessen wurde eine Art Gewächshaus mit Foliendach errichtet. Dort wird ein Spaltenschieberroboters von Lely eingesetzt, von dessen sauberer Arbeitsweise sich die Teilnehmer des Jahresausflugs überzeugen konnten.

Besonders angetan waren die Reisenden von der engagierten Betriebsleiterin, die ihre Herde mit 120 Kühen fast alleine betreut, währen ihr Mann noch drei Tage in der Woche zur Arbeit geht. Auf dem Betrieb lebt eine Kuh, die schon weit über 100 000 Kilogramm Milch produziert hat.

Zur Entspannung gönnten sich die Ausflügler abschließend eine Grachtenfahrt in Amsterdam - und auch ein Zug durch das Nachtleben der niederländischen Hauptstadt durfte nicht fehlen.

Auf der Rückfahrt rastete die Gruppe auf dem Erlebnisbauernhof Krewelshof in Lohmar. Als letzter Programmpunkt stand die Besichtigung des Milchviehbetriebes Muldagro in Ailertchen an. Dessen Betriebsleiter Diane und Harry Mulder stammen aus Holland und haben die damals heruntergekommene Hofstelle im Westerwald gekauft und ein Jahr später einen Neubau für 240 Kühe realisiert. Eine Besonderheit dieses Betriebes ist die komplette Fütterung der Herde mit einem Fütterungsroboter.

Uwe Beißwenger

25 Jahre Jungzüchterclub Gaildorf

Am  Sonntag, den 23.08.2009 feierte der Jungzüchterclub Gaildorf, mit einem Familientag in Engelhofen bei seinem Vorsitzende Marcus Nübel, das 25 jährige bestehen.

Die Jungzüchter hatten schon am Vormittag zum Weißwurstfrühstück eingeladen, danach gab es ein warmes Mittags Büffet, im Anschluss Bauernhofeis und zum Schluss noch Kaffee und Kuchen.

Bei schönstem Wetter konnten die Jungzüchter Kutschenfahren, Baden oder den weitläufigen ,wunderschön gelegenen Talhof der Familie Horch - Nübel besichtigen, für die jüngsten waren genügend Spielgeräte vorhanden.

Aber es gab auch einen Rückblick auf 25 Jahre Jungzüchter, so hatten Joachim Schneider und Uwe Beißwenger einen bildlichen Rückblick auf das Vereingeschehen des letzten viertel Jahrhunderts zusammengestellt.

Zu Gast war auch der Initiator bei der Gründung des Jungzüchterclubs Gaildorf Heinz Boßler, der frühere Verbandsmitarbeiter des Haller Fleckviehzuchtverbandes, blickte in heiteren Worten auf die Gründung der Jungzüchterclubs im Haller Zuchtgebiet Anfang der 80iger Jahre zurück. Anlass war für den Zuchtleiter, dass der Altersdurchschnitt damals in den ehrenamtlichen Gremien bei 71 Jahre lag. Deshalb wollte man die Jüngeren Züchter von Anfang an besser in die Zuchtarbeit integrieren, was dann im laufe der Jahre auch gelang.

Der Gaildorfer Verein hatte im Gründungsjahr 26 Mitglieder, mittlerweile liegt der Verein bei über 80 „ Jungzüchtern“. Das Vereinsleben ist gespickt mit fachlichen und kulturellen Veranstaltungen, und wie schon des öfteren berichtet mit Vorführwettbewerben für Kinder und Jugendlichen. Aktuell findet wieder ein Wettbewerb unter der Federführung des Gaildorfer Jungzüchterclubs am Donnerstag, den 3. September auf dem Vieh und Krämermarkt in Geifertshofen statt.

Der Vorsitzende Marcus Nübel konnte am Sonntag noch sechs anwesende Gründungsmitglieder ehren. Des weiteren blickten die vier Vorsitzenden Wilfried Horlacher 1984-1991, Helmut Grau 1991-1998, Wolfgang Fahr 1998-2002 und Marcus Nübel seit 2002 auf ihre Epochen zurück, der überwiegende Tenor war dass der Verein auch zukünftig viele kulturelle Programmpunkte bieten soll, um auch einen Ausgleich zum harten Arbeitstag zu schaffen. Aber es wurde auch nicht verschwiegen dass in den 90iger Jahren die Veranstaltungen teilweise sehr schlecht besucht waren und der Verein Ende 2000 kurz vor seiner Auflösung stand. Von alle dem war aber am Sonntag bei der Vielzahl von fröhlichen Festbesucher nichts zu spüren, denn derzeit sind die Veranstaltungen seht gut besucht.

Schriftführer Uwe Beißwenger bedankte sich am Schluss ganz herzlich bei der Gastfreundschaft der Familie Horch – Nübel.

Uwe Beißwenger

Kälber – Vorführwettbewerb
beim Floßfest
am Sonntag, dem 19. Juli 2009

- Lea Nübel wird Grand Champion -

- Gelungener Vorführwettbewerb des Jungzüchterclubs auf dem Gaildorfer Floßfest -

22 Kinder und Jugendliche des Jungzüchterclubs Gaildorf nahmen an dem Vorführwettbewerb auf der Kocherwiese teil.

In einem gelungenen Vorführwettbewerb präsentierten die Kinder und Jugendlichen des Jungzüchterclubs Gaildorf im Rahmen des Gaildorfer Floßfestes ihre Tiere sowie ihr Wissen und Können.

Gaildorf Bei einem Vorführwettbewerb steht nicht wie bei den Schauen das Tier im Mittelpunkt, sondern die Harmonie zwischen Vorführer und Tier - so beim "Auftritt" des Jungzüchterclubs auch beim Gaildorfer Floßfest. Die Teilnehmer mussten ihre Tiere in der Gruppe und einzeln im Ring im Kreis führen und vor den Preisrichtern Fragen zur Abstammung, Haltung und Fütterung beantworten.
 
Die 22 Kinder und Jugendliche wurden in vier verschiedene Altersklassen eingeteilt. Bei den Bambinis traten die Vier bis Sechsjährigen an. Dabei ging es recht locker zu und manchmal führte auch das Kalb den Vorführer oder die Eltern mussten etwas helfen. Doch zeigten sich auch hier, wer zuhause fleißig mit seinem Kalb geübt hatte. Am Ende siegte Luisa Kühnle aus Mittelrot.
 
In der nächsten Klasse hatten einige Kinder zusammen mit ihren Eltern schon Rinder mit etwa sechs Monaten angewöhnt. Es gewann Lea Nübel aus Engelhofen mit "Wanda" vor Tim Beißwenger aus Ebersberg mit "Bessi."
 
Bei den Zehnjährigen konnte Lena Fuchs, die erstmals an einem Wettbewerb teilnahm mit Eifer dabei war, mit ihrem Rind "Biene" einen Überraschungserfolg verbuchen. Reservesiegerin wurde Sophie Stier aus Schönbronn mit ihrem Limpurger Rind "Nanni".
 
In der stark besetzten Junior-Klasse waren viele neue Gesichter unter den Teilnehmern. Am Ende gewannen aber die Erfahrenen Katharina Plapp und Maike Hagel. Bei der Auswahl des Grandchampion konnte Lea Nübel aus Engelhofen aufgrund ihres harmonischen Vorführens den Sieg verbuchen.

Uwe Beißwenger

Tagesausflug zum Europapark in Rust

Am Pfingstmontag früh morgens startete der Jungzüchterclub Gaildorf mit 46 Telnehmern zum Familienausflug in den Europapark nach Rust.

Pünktlich zur Parköffnung angekommen starteten die Achterbahn begeisterten ihre Tour durch den Park, trotz manchmal etwas längerer Wartezeit, die aber in der Gruppe schnell verging, wurden alle Hauptattraktionen "bezwungen".

Bei schönstem Sommerwetter gelang zwei Teilnehmern sogar die größte Achterbahn Europas" Silver Star" sechsmal zu fahren.

Auch vor der neuen Hochgeschwindigkeitsachterbahn Blue Fire hatten die Jungzüchter kein Bammel.

Nach einem ereignisreichen Tag kam man Abends wieder sicher mit dem Hofmann Bus in Gaildorf an, vielen Dank bei allen Teilnehmern für den gelungenen Ausflug.

Uwe Beißwenger

Bei der kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung des Jungzüchterclubs Gaildorf im Hirsch in Mittelrot, konnte der Verein auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen Höhepunkten zurückblicken.

Vorstand Marcus Nübel konnte bei seinem Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Es wurden Seminare über Grünlandbewirtschaftung und Silagebereitung angeboten, diese waren zur Freude der Vorstandschaft sehr gut besucht.

Einer der vielen Höhepunkte war die Ausrichtung eines Vorführwettbewerbs anlässlich des Floßfestes in Gaildorf der Wettbewerb war eine gelungene Premiere für Teilnehmer und Zuschauer.

Auch das kulturelle kam nicht zu kurz, so fand im Sommer ein Grillfest bei Familie Schneider im Gantenwald und im Januar wurde in der Krone in Fichtenberg in die vollen gekegelt. Der diesjährige Vereinausflug führte die Züchter in die Bodenseeregion und die angrenzende Schweiz, hierbei waren die Besichtigung des Tränkeautomatenherstellers Förster, die Bodenseewasserversorgung, der Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Käppeler und ein Kuhrennen die Highlights.

Aber auch Erfolge konnten die Jungzüchter aufweisen, beim Vorführwettbewerb in Wackershofen wurde Laura Kühnle Siegerin in der Altersklasse bis zehn Jahre. Katharina Plapp belegte siegte bei den Jugendlichen. Im Januar nahmen sechs Jungzüchter am Jungzüchtertag in Bad Waldsee teil (Max Beißwenger, Laura Kühnle, Diana Schramm, Katharina Plapp, Maike Hagel und Stefanie Nübel). Der unerwartet Sieg von Laura Kühnle war die Überraschung dieses Tages.

Schriftführer Uwe Beißwenger ging bei seinem Bericht auf die Schwerpunkte im Jahr 2009 ein, hierbei soll vor allem der bereits eingeschlagene Weg des Vorführens von Kälbern und Jungrinder für Kinder und Jugendliche fortgeführt werden. So. werden die Jungzüchter wieder das Floßfest bereichern. Zudem hat der Verein die Bewirtung des Weinstandes übernommen und hofft auf Tatkräftige Mithilfe der Mitglieder auf dem Floßfest.

Um die jungen Jungzüchter weiterhin zu motivieren plant man einen Besuch des Europaparks in Rust mit dem Bus zu dem auch die Eltern eingeladen sind. Los geht’s voraussichtlich am Pfingstmontag. Ein weiteres Highlight ist die Bundesfleckviehschau in Ilshofen bei dem die geübten Jungzüchter des Clubs ihr Können am 14. November unter Beweis stellen werden. Bein Jahresausflug hat sich eine kleine Mehrheit für Holland entschieden aber es kann auch sein dass die Jungzüchter Dresden und das Erzgebirge unsicher machen

Kassierer Tobias Sauter konnte bei seinem Kassenbericht über ein kleines Minus in der Kasse berichten was vor allem auf das Floßfest zurückzuführen ist, doch war dieses Geld für die Motivation der Jungzüchter sehr gut angelegt. Ein Hauptpunkt der diesjährigen Versammlung war der Beschluss einer Satzung des Vereins der nun nicht mehr im Rinderzuchtverein integriert ist sonder selbständig aktiv ist. Nach dem Vortrag der neuen Satzung durch Schriftführer Uwe Beißwenger wurde diese nach einer kleinen Änderung einstimmig verabschiedet.

Bei den Wahlen zur Vorstandschaft wurde Stefanie Nübel als zweite Vorsitzende, Uwe Beißwenger als Schriftführer und Daniel Schneider als Beisitzer wiedergewählt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Hermann Boos, Fachberater bei Schaumann einen Vortrag über die Optimierung der Fütterung auch in Krisenzeiten. Nach einer langen lebhaften Diskussion zum aktuell schlechten Lage am Milchmarkt, endete die gut gelaunte Versammlung erst nach Mitternacht.

Uwe Beißwenger

Lehrfahrt Fleckviehzuchtverein
und Jungzüchterclub Gaildorf

Die Lehrfahrt des Fleckviehjungzüchterclubs und des Zuchtvereines Gaildorf führte dieses Jahr  Züchter und Jungzüchter vom 17 bis 19 Oktober in die Bodenseeregion und die angrenzende Schweiz. Nach dem schon zur Tradition gewordenen Frühstück am Bus besichtigte man die Firma Förster-Tränkeautomaten in Engen.

Bei einem informativen Betriebsrundgang erfuhren die Teilnehmer dass Förster rund 3000 Tränkeautomaten ausschließlich am Standort Engen produziert. Neu im Programm ist ein Progesteron - Analysegerät zur Trächtigkeitsbestimmung und ein Pasteurisiergerät.

Am Nachmittag wurde die Bodenseewasserversorgung in auf dem Sipplinger Berg besichtigt. Bei einem interessanten Rundgang erfuhren die Züchter informative Details über die Wasseraufbereitung des Bodenseewassers. So wird das Wasser in einer Tiefe von 60 Metern entnommen das Wasser hat dabei eine Temperatur von 5 Grad Celsius. Durch Mikrosiebe und der Zugabe von hochaktivem Sauerstoff  und Eisensalz wird das Wasser dann aufbereitet, bevor es in Leitungen mit bis zu 2,25m Durchmesser in einem 1700 km lange Leitungsnetz bis in den Odewald per natürlichen Gefälle fließt.

Danach fuhr man auf den Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Käppeler in Stockach- Seelfingen. Die Reisenden wurden herzlich mit Nusszopf Kaffee uns Schnaps begrüßt. Bei der interessanten Betriebsführung nahmen die Züchter Eindrücke von einer kostengünstigen Stallbaulösung und technischen Details mit nach Hause, die die Routinearbeiten erleichtern.

Zusätzlich zu den ca. 80 Milchkühen betreibt der Betrieb noch eine intensive Deckbullenvermarktung über die Auktionen in Donaueschingen und ab Hof, hierzu werden noch Bullenkälber mit interessanter Abstammung zugekauft.

Am Abend mussten die Mitglieder beim Wettmelken, Jagdparcoursschießen und Bullenreiten ihr Geschick unter Beweis stellen. Nach zögerlichem Beginn des Bullenreiten konnten dann am Ende doch fast alle ihr können auf dem Bullen unter Beweis stellen.

Am nächsten Tag wurde die angrenzende Schweiz besucht. Zuerst wurde die Schokoladenfabrik Schoggiland in Flawill mit einer sehr netten Führerin besichtigt, im Anschluss wurde natürlich eifrig Schweizer Schokolade eingekauft.

Nach der Besichtigung der Appenzeller Schaukäserei ging es weiter auf die OLMA nach St. Gallen. Auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung war das absolute Highlight ein Kuhrennen.

Bei dem Zwölf Reiter auf ihren Kühen gegeneinender antraten und mit den unterschiedlichsten Reitstillen den Sieger ausmachten. Dieses Rennen war noch lange Gesprächsthema bei den Gaildorfer Züchtern.

Am Abend gab es ein zünftigen Scheunen fest im Hotel Lochmühle, bei der im Anschluss bis tief in die Nacht getanzt wurde.

Am nächsten morgen zeigte sich wie flexibel die Jungzüchter sein können. Auf der Fahrt zur Insel Reichenau wurde kurzerhand der Mooshof bei Bodman besichtigt. Auf dem  300 ha großen Ackerbaubetrieb der Gräflichen Bodmanschen Gutsverwaltung  wird auf über der Hälfte der Fläche Körnermais angebaut, dessen Ernte und Trocknung in vollem Gange war.

Nach diesem sehr interessanten Zwischenstopp stand die Besichtigung der Insel Reichenau unter dem Motto von der Kloster- zur Gemüseinsel an. Auf der 400 ha großen Insel wird auf 150 ha Gemüse angebaut davon sind wiederum 50 ha unter Glas.

Bei herrlichen Sonnenschein bildete eine Schifffahrt nach Stein am Rhein den krönenden Abschluss. Am frühen Abend lies man den schönen Ausflug im Bräuhaus in Sulzbach/Murr ausklingen.

Uwe Beißwenger

Kälber – Vorführwettbewerb
beim Floßfest
am Sonntag, dem 20. Juli 2008

- Premiere der Jungzüchter mit ihren Kälbern auf dem Floßfest -

Bei bestem „Rinderwetter“ präsentierten 21 Jungzüchter ihre Kälber und Rinder auf der Kocherwiese einem gespannten Publikum.

Viele Besucher konnten sich im Vorfeld des Floßfestes nicht so recht vorstellen wie wohl ein Vorführwettbewerb der Jungzüchter ablaufen wird. Dies war aber überhaupt nicht tragisch, da auch so manch eingefleischter Fleckviehzüchter des Limpurger Landes mit dem Ablauf des Wettbewerbes nicht bis ins Detail vertraut war.

Bei einem Vorführwettbewerb steht nicht wie bei den Schauen das Tier im Mittelpunkt, sondern die Harmonie zwischen Vorführer und Tier. Die Teilnehmer mussten ihre Tiere  in der Gruppe und einzeln im Ring im Kreis führen und dann vor den Preisrichtern aufstellen zusätzlich mussten sie Fragen zur Abstammung, Haltung und Fütterung beantworten, hier hatten natürlich die Quasselstrippen Vorteile.

Die Kinder und Jugendliche wurden in drei verschiedene Altersklassen eingeteilt. In der Bambini- Klasse traten die drei bis siebenjährigen gegeneinender an, hier ging es noch recht locker zu und manchmal führte auch das Kalb den Vorführer oder das Kalb lies sich nur mit vereiden Kräften durch den Ring schieben. Doch zeigten sich auch hier schon wer zuhause fleißig mit seinem Kalb geübt hatte, am Ende siegte Luisa Kühnle mit Bambi aus  Mittelrot vor Tim Beißwenger mit Fridolin aus Ebersberg.

Die Mini Klasse im Alter 8 bis 11 Jahren war mit 11 Kinder am Stärksten vertreten,. hier hatten  es die Preisrichter Christine Kuppler und Dieter Kraft  sehr schwer einen Sieger zu ermitteln. Da mindestens 6 Kinder auf dem gleichen Niveau waren und ihre Kälber und Fresser im Alter zwischen 1 und 7 Monate gekonnt präsentierten. Nach einer spannenden Siegerauswahl konnte Lea Nübel vor Laura Kühnle gewinnen.

Bei den Jugendlichen in der Junior-Klasse war dann die Entscheidung nicht ganz so schwierig da die Vorführerinnen Katharina Plapp und Maike Hagel schon mit einem beachtlichen Können ihre Jungrinder präsentierten. Preisrichterin Christine Kuppler bescheinigt den beiden ein beachtliches Niveau, mit dem sie auch auf Landes und Bundesebene ein Wörtchen mitreden könnten. Beide präsentierten, wie es in diesem Alter üblich ist ihre Rinder im Rückwärtslaufen und achteten auf Gleichschritt und gleichmäßiges Auftreten. Am Ende wurde Katharina Plapp aus Wiesenbach Siegerin vor Maike Hagel, Eisenschmiede  Katharina  sicherte sich auch den Grand-Champion –Titel bei dem der Sieger aller Klassen ermittelt wurde.

Ein besonderes Highlight war dass der Fernsehsender VOX eine Reportage für die Serie „Wildes Kinderzimmer“ drehte.  Laura Kühnle aus Mittelrot wurde hiefür den ganzen Tag über begleitet. Dies begann schon morgens auf dem Hof in Mittelrot beim waschen, scheren und laufen mit  ihrer Monja. Die Dreharbeiten setzten sich beim Transport auf die Kocherwiese über den ganzen Wettbewerb bis zu Siegerehrung fort. Die Folge wird in ca. 4 Wochen ausgestrahlt die Jungzüchter werden dies aber rechtzeitig bekannt geben.

Es wäre schon wenn dieser Wettbewerb der Startschuss für den ein oder anderen Jungzüchter gewesen ist um sich weiterhin für die Zucht zu begeistern.

Die vielen Zuschauer waren für den Organisator eine Bestätigung mit einem Kälbervorführwettbewerb, nach dem es kein Markt und Schaugeschehen mehr in Gaildorf gibt, an ein breiteres Publikum heranzutreten.

Die beteiligten Vereine auf der Kocherwiese waren ebenfalls von der Idee der Jungzüchter angetan und hoffen dass die Jungzüchter mit ihren Kälbern ein fester Bestandteil des Floßfestes werden.

Uwe Beißwenger

Jungzüchter und Fleckviehzuchtverein Gaildorf Lehrfahrt 2007

Die Lehrfahrt des Fleckviehjungzüchterclubs und des Zuchtvereines Gaildorf führte dieses Jahr 42 Züchter und Jungzüchter vom 8.-10. November 2007 nach Berlin.

Nach einem reichhaltigen Frühstück bei dem keine Wünsche offen blieben erreichten die Ausflügler gegen Mittag den Stadtrand von Berlin.

Hier wurde ein ehemaliger Milchviehbetrieb der Stadt Berlin besichtigt der jetzt einem holländischen Investor gehört.

Auf dem Betrieb werden 2800 Milch Kühe gehalten, die Aufzucht der Kälber ab einer Woche bis zum 4 Trächtigkeitsmonat erfolgt in einem separaten Betrieb.

Die 22 Mio. Liter Milchquote werden in einem 60iger Melkkarussell im Zweischichtbetrieb mit 5 Mitarbeitern je Schicht ermolken, insgesamt hat der Betrieb mit Außenwirtschaft ca. 70 Beschäftigte.

Die Fütterung erfolgt komplett mit Futterbändern und einer zentraler Futterstation.

Nach einer kurzen Fahrt ins 4 Sterne Hotel am Kurfürstendamm stürzte man sich ins Stadt und Nachtleben, man besichtigte an diesem Abend noch auf eigene Regie das Kaufhaus des Westens (KadeWe), den neuen Hauptbahnhof, und fuhr auf die Aussichtplattform des "Alex" am Alexanderplatzes. Danach beendete man die Nacht im urigem Lokal "Klo".

Am nächsten Tag stand der kulturelle Höhepunkt auf dem Programm, eine Stadtrundfahrt in Berlin, die Rundfahrt wurde aufgelockert durch Ausstiege am Stelenfeld, Brandenburger Tor, Hotel Adlon wo gerade der Scheich von Saudi-Arabien zu Gast war und der Museumsinsel.

Der Letzte Halt der Rundfahrt war am Potsdamer Platz wo die Teilnehmer beeindruckt von dem für ca. 4 Milliarden neugestalteten Stadtviertel waren.

Am Nachmittag stand der Besuch des Reichstages auf dem Programm, die Züchter konnten eine Tagung des Bundestages live miterleben im Anschluss stieg man auf de Kuppel des Reichstages.

Am Abend und in der Nacht wurde nochmals ausgiebig das Nachtleben von Berlin genossen wobei die Nachtruhe für manchen sehr kurz ausfiel.

Am letzen Tag stand die Besichtigung der Pahren Agrar Kooperation an, hier wurde zuerst eine Raps-Kaltpresse besichtigt mit 2500 Tonnen Jahresmenge, für die Milchviehhalter war besonders der Anfall des Restproduktes Rapskuchen mit 10% Fettanteil interresant, ein hochwertiges Milchviehfutter.

Danach besichtigte die Gruppe den Milchviehbetrieb der Kooperation, die Besonderheit des Betriebes ist dass die 600 Kühe in 8 Melkrobotern gemolken werden. Eine weitere Besonderheit des Betriebes stellt sich darin dar, das fast die gesamte Herde mit Weißblauen-Belgiern einer Fleischrasse besamt werden, und die anfallenden Kälbern in die Mast gehen. Die zur Bestandsergänzung notwendigen ca. 200 Jungkühe jährlich, kauft der Betrieb auf der Auktion ins Alsfeld oder von Händlern der Umgebung.

Bei diesem Betrieb wurde, im Gegensatz zum Betrieb am ersten Tag, auch mit fast 10.000 kg Herdenleistung je Kuh und Jahr eine mehr als respektable Milchleistung erzielt.

Nach dem Abschluss beim Bergwirt in Herrieden und einer lustigen Heimfahrt erreichte man spätabends wieder sicher Gaildorf alle Teilnehmer waren begeistert von den erlebnisreichen Tage. Aber vor allem von der guten Harmonie zwischen Alt und Jung ,denn das Alterspektrum reichte von 14 bis 77 Jahre.

Uwe Beißwenger

Kälber- und Rindervorführen des Jungzüchterclubs Gaildorf

Am Dienstagnachmittag den 04.09.2007 trafen sich 17 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren des Jungzüchterclubs Gaildorf zum vereinsinternen Ferienprogramms auf dem Zuchtbetrieb der Familie Nübel in Oberrot – Wiesenbach.

Nach dem einteilen der Kinder in zwei Altersgruppen durften die begeisterten Kinder die von Stefanie Nübel vorbereiteten Tiere striegeln, scheren und vorführen.

Star des nachmittags war das auf den Namen VFB getaufte Kalb das am Tag des errungenen Meistertitels geboren wurde.

Danach wurde eine Schnitzeljagd unternommen dabei durften natürlich die zuvor gepflegten Rinder und Kälber nicht fehlen im Anschluss wurde der schöne Nachmittag bei roten Würsten und Süßigkeiten ausklingen gelassen.

Uwe Beißwenger

Jungzüchter / Fleckviehzuchtverein Gaildorf
Lehrfahrt 2006

Die Lehrfahrt des Fleckviehjungzüchterclubs und des Zuchtvereines Gaildorf führte dieses Jahr 40 Züchter und Jungzüchter ins Salzburger Land, nach dem einem ausgiebigen Frühstück und Mittagessen stand ein Stadtrundgang in der Mozart-Geburtsstatt auf dem Programm. Hierbei wurden die Jungzüchter von einem gutgelaunten Stadtführer durch die sehenswerte Stadt mit ihrer langen Tradition geführt, diesen unterhaltsamen Rundgang ließen die Züchter in einem der Cafehäuser ausklingen.


Nach diesem gemütlichen ersten Tag, folgte ein dichtgepacktes Fachprogramm am zweiten Tag. Denn Anfang wurde bei der Firma Mayer in Tittmonig gemacht, die Firma, Hersteller von Silo Misch- und Verteilwägen besser bekannt auch unter dem Namen Siloking, steckt zur Zeit in einer gewaltigen Expansion so wird die Produktion durch den Neubau einer Produktionshalle um 100 % ausgeweitet.

Dies war auch der Grund dass zur Zeit die Produktionsstätte nicht besichtigt werden konnte, dies war aber kein Problem denn die Züchter wurden dafür bei einer praktischen Vorführung des Siloking Selbstfahrers auf einem Fleckviehzuchtbetrieb mit 80 Kühen mehr als entschädigt.

Die Züchter staunten nicht schlecht als der Landwirt seine 80 Kühe in ca. 15 Minuten mit dem Selbstfahrer gefüttert hatte.

Anschließend folgte noch eine Präsentation der Firma bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück.

Im Anschluss ging es dann zu Kraiburg, einem Hersteller von Gummibelägen für die Milchviehhaltung, die in unmittelbarer Nähe zu Mayer angesiedelt ist.

Bei einem Werksführung aufgeteilt in vier Gruppen sahen die Jungzüchter die Produktion von Gummibelägen für Liege- und Laufflächen, hierbei wurde den Teilnehmern bewusst warum diese Beläge nicht ganz billig sind, so dauert ein Pressvorgang für sieben Matten 3m x 2m ca. 12 Minuten, des weiteren muss jede Matte einzeln mit einem Wasserstrahl mit 3000 bar ausgeschnitten werden.

Nach einem typisch bayrischen Mittagessen lud Sano - Moderne Tierernährung zu einer Besichtigung ihres modernen Mischwerkes in Grafenwald ein.

Hierbei war für die Teilnehmer interessant dass der ganze Misch- und Absackprozess der Mineralfutter und Milchaustauscher für Rinder und Schweine, mehr oder weniger vollautomatisch abläuft, und dadurch in der Produktion nur elf Mitarbeiter beschäftigt werden.

Inzwischen hatte es teilweise heftig zu schneien begonnen, und der Bus erreichte nur mühsam den letzten Programmpunkt des Tages, dieser war die Besichtigung des Fleckviehzuchtbetriebes der Brüder Hegl in Parsberg zwischen Regensburg und Nürnberg.

Der 2000 für ca. 120 Kühe gebaute Stall ist zur zeit nur mit 80 Kühen belegt, da der Betrieb nur eine Quotenausstattung von 430. 000 Kg hat. In der Oberpfalz wird für 1 kg Milchquote 70 Cent bezahlt, dies ist der höchste Börsenwert in Deutschland.

Aus diesem Grund ist es für die Brüder aus finanzieller Sicht unmöglich Quote zuzukaufen, so warten Sie den Verfall der Quotenpreise bzw. den Quotenausstieg ab.

Beeindruckt waren die Züchter von den fleischigen Fleckviehkühen mit sicherlich mehr als 800 kg Lebendgewicht im Durchschnitt.

Am späten Abend erreicht man dann sicher wieder Gaildorf und alle waren begeistert von diesem einmaligen und vielfältigen Ausflug.

Uwe Beißwenger

Jungzüchter / Fleckviehzuchtverein Gaildorf
Lehrfahrt 2005

Die Lehrfahrt des Fleckviehjungzüchterclubs und des Zuchtvereines Gaildorf führte dieses Jahr nach Nordrhein-Westfalen, 41 gut gelaunte Teilnehmer besichtigten am ersten Tag die Firma Claas in Harsewinkel, nach einer ausgiebigen Testfahrt aller Schlepper Mähdrescher und Häcksler wurde die Produktion von selbstfahrenden Erntemaschinen besichtigt.

3000 Mitarbeiter bauen im Jahr 1000 Mähdrescher und 500 selbstfahrende Häcksler.

Danach ging es weiter zum Landgestüt Warendorf dort erfuhr man alles über die Warmblüter des weiteren erfuhr man dass in einem Landgestüt nur Hengste gehalten werden, interessant war auch dass die Samenportion eines Paradepferdes ca. 1200 € kostet.

Übernachtet wurde in Kleve von dort ging es am nächsten Tag zur Besichtigung von drei Milchviehbetrieben am Niederrhein, der Betrieb Vedder hatte erst 2004 einen neuen Boxenlaufstall für 400 Holsteinkühe gebaut, das melken erfolgt in einem Melkkarussell für 40 Kühe, erstaunt waren die Jungzüchter dass der Betrieb vom Betriebsleiterehepaar , vier Auszubildenden und freiwilligen Helfern bewirtschaftet wird.Fasziniert waren alle Teilnehmer von einer optimalen Jungviehaufzucht.

Die beiden nächsten Betriebe praktizieren schon seit längerem das einkreuzen von Fleckviehbullen auf Ihre Holsteinkühe, mit dieser Verdrängungskreuzung wollen die Betriebsleiter die Fitness und Langlebigkeit Ihrer Herde verbessern.

Mit Freude nahmen die Fleckviehzüchter zur Kenntnisse, das die Milchleistung der Kühe durch das Einkreuzen gehalten oder sogar verbessert wurde.

Nach einer langen Nacht in der Hotel eigenen Disco ging es am dritten Tag zur Besichtigung der Arena auf Schalke, hier konnten die Züchter bei einer Führung einiges über eines der modernsten Fußballstadion der Welt erfahren, so kann der komplette Rasen auf Gleitkufen ins freie geschoben werden und somit können im Stadion auch andere Veranstaltungen stattfinden bei schlechtem Wetter kann das Dach komplett verschlossen werden.

Zum Abschluss erfuhr man bei einer Stadtführung durch Köln interessantes über die 1248 gegründete Stadt.

Am Abend erreicht man dann sicher wieder Gaildorf und alle waren begeistert von diesem einmaligen und vielfältigen Ausflug.

Uwe Beißwenger

Am Dienstag, den 17. September fuhren 50 Mitglieder und Freunde des Jungzüchterclubs Gaildorf bei herrlichem Wetter zu ihrer diesjährigen Lehrfahrt zu den John- Deere Werken nach Mannheim. Dort wurde die Traktorenfertigung der 6000 Serie besichtigt, die dort in verschiedenen Ausführungen für den weltweiten Markt gebaut wird. In den Bereichen Rahmenfertigung, Zahnradfertigung, Getriebemontage und Endmontage erfuhren die Jungzüchter wissenswertes über die Herstellung der John-Deere Traktoren. Anschließend wurde noch die Geschichte des Werkes Mannheim vom Lanz Bulldog bis zu den heutigen Modellen in einem Rundgang durch das Museum besichtigt. Nach einem reichhaltigen Mittagessen in der Kantine des Werkes, fuhren wir ausgestattet mit John-Deere Mützen zu der Besichtigung des Milchhofes Weinheim.

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Dort konnte ein Milchviehstall für 300 Milchkühe der Rasse Holstein ein Melkkarussell für 24 Kühe und eine Biogasanlage besichtigt werden.Der Milchhof besteht aus drei gleichberechtigten Teilhabern die ihre Betriebe 1998 zusammenlegten und 2000 dann einen Boxenlaufstall gebaut haben. Jeder der Betriebsleiter hat seinen eigenen Aufgabenbereich die in die drei Bereiche Melken/Kälberhaltung, Fütterung/Besamung/Zucht und Ackerbau eingeteilt sind, natürlich wird in Spitzenzeiten wie zum Beispiel bei der Maisernte (82 ha), die an diesem Tag eingefahren wurde, zusammengearbeitet. Der große Vorteil einer Kooperation ist, dass nur jede 3. Woche Wochenenddienst gemacht werden muss und jeder Teilhaber mind. 2 Wochen Urlaub im Jahr hat, dies war vorher für keine der drei Familien möglich.
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Nach diesem Interessanten Einblick wurde die Heimreise angetreten, natürlich nicht ohne den Tag mit einem Abschluss im Gasthof Löwen im Stock zu beenden. Auf der Heimfahrt wurden dann wieder neue Pläne zur Wiederholung dieses tollen Tages geschmiedet".





Unser Jüngster
Uwe Beißwenger

 

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