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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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Allgemeine und überregionale Jungzüchter-Informationen (vor 2004):

 

Scheren- aber richtig!!

Am 29.08.2003 trafen sich interessierte Jungzüchter aus dem Bereich Schwarzwald- Baar/ Hochschwarzwald auf dem Holsteinzuchtbetrieb der Familie Bernhard Ketterer in St. Peter. Auf dem Hinterwillmenhof zeigten Mathias Poferl und Martin Ganter von der RBW wie man ein Rind auktions- bzw. schaufertig macht. Nachdem der Theorieteil mit Erläuterungen zu den Hilfsmitteln und Schermaschinen abgeschlossen war, wurden verschiedene Schertechniken und Scherbilder am Tier demonstriert. Die Teilnehmer an diesem Intensivkurs arbeiteten dann selbstständig an weiteren Rindern, die Ergebnisse wurden dann besprochen.

Auch das Vorführen muß gelernt werden. Haltung, Tempo und das richtige Aufstellen waren nur einige Schwerpunkte in diesem Teil des Kurses.

Übung macht den Meister- bis zum Jungzüchterwettbewerb bei der Baden Messe BALA am 20.09.2003 ist ja noch etwas Zeit !



M. Poferl - RBW

 

Bericht
zum
Bundesjungzüchtertreffen
in Alsfeld
(22. bis 24. November 2002)
bitte hier anklicken !
Informationen zum Thema:
Fitting & Showing -
erfolgreiche Zuchtviehvermarktung:
bitte hier anklicken !

Oldenburg 2002 juzü.jpg (107144 Byte)




 

Von Klein an den Umgang mit Tieren lernen

Jungzüchtertag der Rinderunion am 17. November 2001 in Bad Waldsee

Über fünfzig Jungzüchter der Rassen Braunvieh, Fleckvieh, Holsteins und Limpurger nahmen am Jungzüchtertag der Rinderunion Baden-Württemberg in Bad Waldsee teil. Ob Stalltafelwettbewerb, Vorführwettbewerb oder Nachzuchtrichten für alle Altersklassen war etwas dabei.

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"Freitag Abend haben wir unsere Stalltafeln gebastelt, ganz alleine haben wir sie gemacht, nur die Idee hatte die Mama", erklärte Axel Weigele,13 Jahre aus Markdorf. Er und seine zwei Schwestern Linda, fünf und Heide, elf nahmen am Stalltafelwettbewerb beim Jungzüchtertag in Bad Waldsee teil. Stolze 27 Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren hatten die Abstammung ihrer Kälber auf bunten Tafeln, zum Teil mit Stroh oder "Kuhfell" verziert, aufgemalt.

Aber nicht nur die Stalltafeln, sondern auch das Wissen der Kinder über ihre Kälber wurde bewertet. "Was bekommt denn Dein Kälbchen zu fressen und wie hast Du es denn auf diesen Tag vorbereitet", das waren nur einige Fragen der Preisrichter an die jüngsten Jungzüchter. Siegerin in diesem Wettbewerb wurde schließlich die achtjährige Karin Stitzenberger aus Kisslegg.

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Harmonie von Mensch und Tier war gefragt

Als weiterer Programmpunkt des Jungzüchtertages folgte der Vorführwettbewerb. In zwei Altersgruppen von vier bis 15 Jahren und 16 bis 25 Jahren traten jeweils die Jungzüchter der Rassen Braunvieh, Fleckvieh und Holsteins gegeneinander an. Dabei wurde die Harmonie zwischen Vorführer und Rind, das Geschick des Vorführers bei der Präsentation des Rindes, das Herausbringen des Tieres und der Gesamteindruck der Präsentation bewertet.

Mit Andrea Schmid nahm auch eine Vertreterin der Rasse Limpurger an diesem Wettbewerb teil. " Der Kontakt zu anderen Jungzüchtern und die Bekanntmachung des Limpurger Rindes ist mir dabei das Wichtigste", erklärte sie.

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Die Nachzuchten überzeugten

Zwischen den verschiedenen Jungzüchtergruppen des Vorführwettbewerbs konnten sich die Besucher des Jungzüchtertages von der Qualität der Nachzuchten der Braunviehbullen "Pronto II" und "Petition", der schwarzbunten Bullen "Eswind", und "Jurwind All" und des Fleckviehbullens "Repeus" überzeugen. Mit insgesamt sieben Töchtern war der Bulle "Pronto II"bei der Nachzuchtschau vertreten. Seine Töchter überzeugen überwiegend durch ihre Uniformität. "Pronto II" Töchter sind mittelrahmige, spätreife Produktionstypen mit viel Milchausdruck und korrektem Fundament. Glanzpunkt sind bei "Pronto II" durchweg die Euter. Fünf Töchter des Bullen "Petition" waren vertreten, "Petition" zeichnet sich vor allem durch sehr große Nachkommen mit überdurchschnittlicher Beckenbreite und guter straffer Fessel aus, er vererbt gute Strichstellungen. Bei den vier anwesenden "Eswind" Töchtern zeigte sich, dass er vor allem mittelrahmige Kühe mit sehr schöner Mittelhand und langem Becken hervorbringt. Die Fundamente der Tiere sind gut gestellt. Fest aufgehängte, lange Vordereuter und gute Strichplatzierung vorne sind die besondere Stärke von "Eswind". Gut vertreten war mit vier Tieren auch die Nachzucht von "Jurwind", der seine Stärke im Körper und der Milchmenge hat. Bei den sieben vorgestellten"Repeus" Töchtern zeigte sich, dass "Repeus" vor allem sehr leistungsbereite Tiere mit korrekter Strichstellung hervor bringt, die meist überdurchschnittlich groß und sehr milchtypisch sind.

Gerichtet wurden die Töchter dieser vielversprechenden Bullen von den Siegern des Tierbeurteilungs- und Kommentierwettbewerbs auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Bad Cannstatt.

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Sehr gute Tiere zu richten ist schwer

"Die Gesamtharmonie des Tieres und natürlich Euter und Fundament sind das Wichtigste beim Richten" erklärte Alexander Straub aus Überlingen Bonndorf. "Hier auf der Schau sind durchweg sehr gute, einheitliche Tiere, aber irgend ein Merkmal ist meistens nicht ganz optimal. Bei der einen war das Vordereuter nicht ganz hundertprozentig, bei der anderen die Substanz nicht einwandfrei, da muss man einfach abwägen." Er war neben Sonja-Maria Käppeler, Manfred Stolz und Martin Riss einer der Sieger aus Bad Cannstatt.

"Das Schwierigste am Richten ist das man bei einer Schaukuh nie sagen sollte was negativ ist, sondern immer versucht zu erklären was einem am anderen Tier besser gefällt. Da immer die richtigen Worte zu finden ist gar nicht so einfach", erklärte Sonja Käppeler, die die "Repeus" Nachzucht richtete.

Als Züchter dieser vielversprechenden Bullen wurden Klaus Brack aus Leutkirch-Rotis für den Bullen Jurwind ALL, Dieter Schänzel aus Essingen für den Bullen Eswind und M. Kirchmann aus Siefenhofen für die Züchtung des Bullen Petition vom Geschäftsführer der Besamung Herrn Heinz Nüssle geehrt.

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Im k.o. System zum Sieg

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war der Mannschaftswettbewerb im Vorführen. Acht Mannschaften aller Rassen, mit jeweils drei Jungzüchtern traten im K.o. System gegeneinander an. Es galt die jeweils andere Mannschaft aus dem Ring zu "werfen" und bis zum Schluß im Ring zu bleiben. Die einzelnen Mannschaften machten den Preisrichtern Martin Mosandl, Ulrich Kopf und Hermann Forderer die Entscheidung nicht leicht und oft fiel das Urteil knapp aus. Als Sieger aus diesem Wettbewerb ging schließlich die Gruppe fünf mit Martin Riss, Andreas Merk und Manuel Utz und ihrer Braunviehkollektion hervor.

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Die Besten des Jungzüchtertages
Siegerin des Stalltafelwettbewerbs:
Karin Stitzenberger
Die Sieger des Vorführwettbewerbs:
Altersgruppe vier bis 15 Jahre: Braunvieh: Andrea Albrecht, Fleckvieh: Simon Käppeler, Holsteins: Heide Weigele.
Altersgruppe 16 bis 25 Jahre: Braunvieh: Manuel Utz, Fleckvieh: Stefanie Nübel; Holsteins: Frank Hörmann.
Sieger des Mannschaftswettbewerbs: Martin Riss, Andreas Merk, Manuel Utz
Silke Brändle

Damit die Kälte keine Chance hat sind Jungzüchterin Linda Weigele und Kalb
vor dem Wettbewerb gut eingepackt.

Andrea Schmid vertrat mit ihrem Rind "Ria" die bedrohte Rasse Limpurger aus Hohenlohe.

Die jüngsten Teilnehmer der Rasse Holsteins beim Vorführwettbewerb.

Stolz nahmen auch die kleinsten Jungzüchter ihre Pokale
und Urkunden entgegen.

Ein echter Blickfang, die festlich geschmückte Braunviehkuh
wurde von Martin Prinz geführt.

Die Teilnehmer des Vorführwettbewerbs aus allen Altersklassen freuen sich über ihre
Urkunden und Preise.

Die größeren Jungzüchter der Altersgruppe vier bis 15 Jahre der Rasse Fleckvieh mit
dem Gesamtsieger Simon Käppeler (zweiter von rechts).

Mit ihrer Stalltafel für das Kalb Laila gewann Karin Stitzenberger den Stalltafelwettbewerb.

Glücklich präsentierte sich die Siegerauswahl der Rasse Fleckvieh in der
Altersklasse vier bis 15 Jahre.

Fest im Griff hatte Carolin Bischoff ihr Kalb Dana als es an das
Aufstellen der Tiere ging.

Die Braunviehjungzüchter Martin Riss, Manuel Utz und Andreas Merk gingen als
Sieger aus dem Mannschaftswettbewerb hervor.

Fotos: Silke Brändle


Glücklich präsentierte sich die Siegerauswahl der Rasse Fleckvieh
in der Altersklasse vier bis 15 Jahre

Bei starker Konkurrenz konnte Heide Weigele den Sieg in der Altersgruppe 4-15 Jahre
der Rasse Holsteins erringen.

Spannend bis zum Schluss blieb es bei der Siegerauswahl der vier bis 15-jährigen
Braunviehjungzüchter.

Beim Mannschaftswettbewerb knisterte es vor Spannung bis die Braunviehjungzüchter
Martin Riss, Manuel Utz und Andreas Merk als Sieger feststanden.

Fotos: Franz Kurray

 

- Jungzüchterarbeit bei der RBW -

Bei allen Zuchtorganisationen in Baden- Württemberg hatte die Jungzüchterarbeit in den vergangenen Jahre immer einen sehr großen Stellenwert. Diese Arbeit soll jetzt natürlich unter dem Dach der RBW weitergeführt und intensiviert werden. Dazu bieten sich viele "Tätigkeitsfelder" für die Verantwortlichen bei der RBW und natürlich bei den bestehenden Clubs in nahezu allen Regionen von Baden- Württemberg.

Ein kleiner Abriß soll allen interessierten jungen Leuten zeigen, was die Clubs zu bieten haben.

Die Tierbeurteilung auf Zuchtbetrieben ist ein Grundstein der Jugendarbeit. Die Züchter von morgen benötigen mehr denn je ein geschultes Auge für die sich ständig ändernden Produktionsbedingungen, bei welchen die Kuh, egal welcher Farbe und Rasse, natürlich im Mittelpunkt steht.

Scher- und Vorführkurse (Fitting & Showing) bilden die Grundlagen zu erfolgreichem Vermarkten von Zuchtvieh über Auktionen. Die Perfektion des Scherens und Vorführens wird bei Jungzüchtertagen, Messen, regionalen und überregionalen Schauen in Wettbewerben demonstriert. Es winken immer interessante Preise.

Jungzüchterseminare mit Schwerpunkten wie z.B. BCS oder Preisrichten, stehen ebenfalls auf dem Programm.

Auf Fahrten in andere Zuchtgebiete wird etwas über den eigenen Betrieb hinausgeschaut. Kontakte zu anderen Clubs in anderen Regionen und Ländern erweitern den "Horizont". Besamungsstationen, Melkroboterbetriebe und natürlich Zuchtbetriebe waren öfters die Anlaufpunkte in Deutschland und im europäischen Ausland.

Für die jüngsten Mitglieder waren Grillausflüge , Besuche von Freizeitparks und anderen Attraktivitäten immer ein Highlight.
Das kürzlich veranstaltete Treffen aller Clubvorsitzenden war ein voller Erfolg, und gab neue Impulse für die gemeinsame Jugendarbeit bei der RBW.

Wenn auch Ihr Interesse habt, informiert Euch einfach bei den Clubvorsitzenden.
M. Poferl (Tel. 0172-7671948), M. Hagen (Tel. 0172-8477092) oder A. Kewitz (Tel. 0172-7471932) von der RBW geben ebenfalls gerne Auskunft.

So können wir gemeinsam aktiv unsere Zukunft im Rinderbereich gestalten!!

M. Poferl

jungzüchterstand - daniela henkel.jpg (40102 Byte)

Vorsitzende der Jungzüchterclubs
treffen sich in Stuttgart

Am Samstag den 9. März haben sich die Vorsitzenden der Jungzüchterclubs Fleckvieh und Holsteins aus ganz Baden-Württemberg an der Geschäftsstelle der RBW in Stuttgart-Birkach getroffen. Dort sollten die künftige Handhabung einiger organisatorischer Dinge und die weitere Planung für das laufende Jahr besprochen werden. Von den Eingeladenen war ungefähr die Hälfte dann auch gekommen und es gab eine konstruktive Diskussion in allen Punkten.

Nach der Vorstellung und einem Rundgang durch die Geschäftsstelle hat jeder Vorsitzende seinen Club kurz mit Größe, Aktivitäten und künftigen Vorhaben vorgestellt.

Angestrebt wird ein gemeinsamer Jungzüchtertag mit Richtwettbewerb im November an dem auch Nachzuchten gezeigt werden könnten. Für das davor stattfindende landwirtschaftliche Hauptfest (22.09.-30.09.) laufen die Vorplanungen.

Um ein einheitliches Outfit zu erreichen, haben sich die Anwesenden auf eine Jungzüchterjacke mit einheitlichem Logo und Schriftzug und einer rassespezifischen Kuh geeinigt. Diese soll spätestens bis zu den obigen Terminen zur Verfügung stehen.

Im Herrenberger Gebiet soll ein rasseübergreifender Jungzüchterclub gegründet werden. Dazu ist eine erste Veranstaltung im April geplant (siehe Termine).

In der Ortenau, Offenburg und Karlsruhe gibt es schon einen Jungzüchterclub, der noch dringend Verstärkung von einigen Interessierten brauchen könnte. Als Ansprechpartner steht hier Agnes Hoff zur Verfügung.

Mit diesem konstruktiven Samstag ist der Grundstein zur Koordination von landesweiten Aktivitäten gelegt. Ein nächstes Treffen wurde für den Sommer vereinbart.


Fleckviehteam 2000
Christiane Scherer, Inzigkofen; Michael Längle, Überlingen;

Markus Traber, Mühlingen-Hecheln; Christian Hug, Krenkingen;
Michael Schmid, Emmingen und Karin Käppeler, Stockach-Seelfingen.
(fehlend: Michael Aulich, Rottweil-Zimmern)

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