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Präsentation von Nachzuchten
der ersten genomisch selektierten Bullen
BURLENT-Red besticht
auf den
37. Internationalen Schwarzbunttagen
in Osnabrück (25./26.01.2013)
Nach der Schau und einer gut einstündigen
Mittagspause, in der sich die Besucher nicht nur stärken, sondern vor
allem auch weiter informieren konnten, schloss sich dann die
Nachzuchtpräsentation des Red Holstein-Bullen Burlent sowie des
schwarzbunten Vererbers Pagini an.
Beide Bullen gehörten in den
Zuchtprogrammen der RBW bzw. OHG jeweils zu den ersten auf Basis
genomischer Untersuchung angekauften Jungbullen. Insofern war man
natürlich gespannt, ob diese Bullen ihre bislang rein genomischen
Zuchtwerte wohl werden bestätigen können. Im Ring wurden 5
Burlent-Töchter präsentiert.
Beim Einsatz von Red Holstein-Bullen
dauert erfahrungsgemäß der Testeinsatz im OHG-Gebiet erheblich länger
und somit ist dann das Zusammenstellen einer Töchtergruppe im etwa
vergleichbaren Laktationsstadium ungleich schwieriger als bei
Schwarzbuntbullen, die erfahrungsgemäß immer innerhalb von 1 bis maximal
2 Monaten komplett eingesetzt sind.
Bei Burlent handelt es sich um einen
Mr. Burns-Sohn aus der Talent Exe-Familie von
Waßmuth in Hertingshausen, die letztlich auf einen Zukauf einer
Milestone-Tochter aus der Evchen-Familie von Leyschulte bei einer
Osnabrücker Auktion zurückgeht.

Die präsentierten Burlent-Töchter zeigten
genügend Stärke und Kapazität, ausreichend breite Becken mit zudem
tadellosen Eutern und vor allem fest ansitzende, besonders lange
Voreuter. Als Klassenbeste wählte Preisrichter Bruno Deutinger die aus
Ramos stammende Andre von Witte vor der rotbunten auf die
Blackrose-Familie zurückgehende Cor Rosel von Dr. Fritzemeier.


Zur Einordnung der Schwierigkeiten bei
der Präsentation eines Red Holstein-Vererbers sei angemerkt, dass dies
(nach Top-Red) überhaupt erst das 2. Mal in der Geschichte der
Schwarzbunt-Tage war, dass ein Red Holstein-Vererber mit Töchtern
präsentiert wurde. |

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3. Mox Type and Utility Sale
Mit gewohnt schlechtem
Wetter lud am 22.9.2012 der Betrieb Mock, Stüblehof zu seiner nun
bereits traditionellen Hofversteigerung nach Markdorf an den Bodensee
ein. Viele Besucher aus ganz Deutschland und Europa folgten der
Einladung und sorgten für eine übervolle Halle; besonders stark war
traditioneller Weise der Besucherandrang aus der Schweiz und Österreich,
da der Verkauf im Ruf steht, eine sichere Anlaufstelle für
exterieurorientierte Züchter zu sein. So war es nicht verwunderlich,
dass allein 28 der insgesamt 55 angebotenen Katalognummern in diese
beiden Länder verkauft wurden. Zudem gingen Tiere nach Holland, Belgien,
Spanien, Irland, Großbritannien, Italien und in nahezu alle deutschen
Zuchtgebiete.
Züchterisches
Highlight war in diesem Jahr ein genetisch hornloses rotbuntes Rind aus
dem Betrieb von Uwe Riebensahm, Reichelsheim, das mit einem genomischen
Zuchtwert von RZG 140 angeboten wurde und als Laron P aus Destry auf die
Familie von Rainyridge Tony Beauty zurückgeht. Das züchterisch
interessante Tier wurde an eine Züchtergemeinschaft aus Großbritannien
zum Tageshöchstpreis von 21.500 € verkauft. Ebenfalls sehr begehrt war
ein Destry-Rind aus der bekannten Bundessiegerkuh Maxima aus dem
Zuchtbetrieb von Henrik Wille, Herbergen, dass für 12.200 € den Weg in
die Schweiz fand. Weiterer Top-Seller war zudem ein Goldwin-Kalb aus
Hellender Juror Jurgolin, das für 10.100 € nach Südtirol ging. Ein
rotbuntes Starfire-Rind aus der Familie von Stookey Elm Park Blackrose
wurde für 10.500 € nach Baden-Württemberg verkauft. In der Summe lief
die Auktion bestens, so dass nahezu alle Tiere den Besitzer wechselten.
Es wurde ein Durchschnittspreis von 5715 € erreicht und damit das sehr
gute Ergebnis von 2010 noch einmal deutlich übertroffen.

Top-Sellerin der Auktion Rainyridge UR
W Ella P-Red,
die für 21.500 € nach Großbritannien wechselte
Dr.
A. Weidele |

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DHV-Schau 2011 in Oldenburg
Baden-Württemberg
erfolgreich auf der DHV-Schau 2011 in Oldenburg
Online RBW-Fotoalbum

Mit einem sensationellen Auftritt
vertraten die Betriebe Mock GbR, Markdorf, J. Gloning, Buchhausen, U.
Maier, Schwäbisch Gmünd, M. Kreuzer, Berg und G. Fasnacht, Altheim die
Fahnen der RBW in Oldenburg.
Neben Österreich wurde die RBW zum
erfolgreichsten Aussteller der Veranstaltung und konnte bei 10
ausgestellten Tieren sechs 2. Plätze und zwei 3. Plätze erringen. Damit
stellten Österreich und die RBW einige sehr große und renommierte
Holsteinzuchtgebiete in den Schatten und erregten sehr viel
internationale Aufmerksamkeit. Leider reichte es den hochgehandelten
Kühen Ranya und Hazia nicht, ganz auf das oberste Treppchen, auch wenn
viele Kuhkenner diesen Tieren im Vorfeld Titel zugedacht hatten.
Bereits bei den rotbunten Kuhklassen
fielen die drei Vertreterinnen der RBW auch dem Preisrichter Markus
Gerber ins Auge. Die Erstkalbskuh Mox Joyboy Mayacca konnte als jüngste
rotbunte Färse einen 1c Platz erreichen. Die überzeugende
Rustler-Tochter Hazia aus dem Bestand von Gerhard Fassnacht musste sich
in ihrer Klasse mit einem 2. Platz begnügen, obwohl sie sicher in Körper
und Euter der Erstplatzierten überlegen war.

Rustler Hazia, von Gerhard Faßnacht,
Altheim
Überzeugend war auch die
Talent-Tochter California von M.Kreuzer Berg, die sich bei den alten
rotbunten Kühen aufgrund ihrer unglaublichen Rippe auf dem 2. Platz
bestätigen konnte. Siegerkuh jung wurde bei Rotbunt die unschlagbare
Advent-Tochter Red Rose aus dem Bestand der Familie Uhrig, die bereits
in Lausanne sehr erfolgreich gewesen war, gleichzeitig wurde sie mit dem
Titel der besten Färse über beide Rassen hinweg ausgezeichnet. Siegerin
alt wurde die Europasiegerkuh Mylene, aus Luxemburg.
Ähnlich erfolgreich verlief der
Wettbewerb der schwarzbunten Holsteins. Die Talent-Tochter Malou, aus
der bekannten Maryrose konnte überraschender Weise ihre Klasse nicht
gewinnen obwohl sie das beste Euter in dieser Klasse zeigte. Sie wurde
schließlich 2. und war bei der Siegerauswahl unter den letzten 4.

Mox Talent Malou, 1b platziert
Die Ross-Tochter Eileen von Josef
Gloning wurde in ihrer Klasse 1c. Bei den Zweitkalbskühen war es vor
allem die amtierende Grand Champion Kuh der RBW-Schau 2011, Ranya, die
für Aufsehen sorgte und in einer extrem harten Klasse erstaunlicher
Weise nur 1b wurde obwohl sie das höchste und breiteste Hintereuter
zeigte.

Mittlere Kuh: Goldwin Ranya von der Mock
GbR

Goldwin Ranya von der Mock GbR
Bei den Drittkalbskühen war die RBW
mit Lottery aus dem Bestand der Familie Mock ebenfalls aufgrund ihres
überzeugenden Euters zweitplatziert. Die Boss Iron Tochter Ronya von
Markus Kreuzer konnte mit 6 Kälbern in ihrer Klasse überzeugende 2.
werden.
Siegerfärse wurde Starfire Odessa von
Wilhelm Hormann, Warmsen, Sieger jung Goldwin-Imke von Thomas Rhodemann,
Großheide, Sieger mittel Starleader Krista, von Cording/Seeger und
Windlopper Holsteins, die später auch Grand Champion werden konnte und
Sieger alt wurde Eke Lesta von Hein Ekenhorst, Laar.
Sehr erfolgreich waren zudem auch die
österreichischen Teilnehmer, die mit nur 4 Kühen gestartet waren und mit
zwei Reservesiegerinnen und zwei 2. Plätzen die Heimreise antreten
konnten.
Dies ist umso erfreulicher, da die
RBW-Tiere und die österreichischen Tiere gemeinsam versorgt und
vorbereitet worden waren und damit die DHV-.Schau auch zur
Intensivierung der Beziehungen zur österreichischen Rinderzucht
beigetragen hat.
Ein besonderer Dank geht deshalb an
das sehr gute Vorbereitungs- und Betreuungsteam.
Am Vortag startete die Veranstaltung
mit dem Vorführwettbewerb des Verbandes Deutscher Jungzüchter. Für
Baden-Württemberg gingen Barbara und Sebastian Gräul aus Ottobeuren an
den Start. Preisrichterin Juliane Hassbargen hatte kein leichtes Spiel,
die besten Vorführer herauszufinden.

Barbara und Sebastian Gräul
Barbara Gräul erreichte einen
hervorragenden 1b Platz in Ihrer Gruppe. Auch Sebastian Gräul war mit
einer 1c Platzierung in einer großen Gruppe sehr gut platziert.

Mit sehr viel Souveränität, top
Vorführleistung, absoluter Aufmerksamkeit und bestem Teamwork stellten
Beide die schon mehrmals beim RBW-Jungzüchtertag in Bad Waldsee gezeigte
Leistung wieder unter Beweis.
Im Anschluss fand wieder einmal die
DHV-Genetik-Auktion statt. Von den 25 aufgetriebenen Auktionstieren
konnten 24 einen neuen Besitzer finden. Auktionator Michael Hellwinkel
aus Verden erzielte den sensationellen Durchschnittspreis von 6.379
Euro, der den vorherigen um 1.841 Euro übertraf. Gleich vier Topseller
knackten die 10.000 Euro-Grenze.
Die Preisspitze erreichte mit CCC
Niagara Kora, eine Enkelin der legendären Europasiegerin Outside Kora
aus dem Stall vom Canadian Cattle Club aus Stoltebüll. Für 12.000 Euro
konnte sie schließlich nach einem heißen Bieterduell einem
niederländischen Züchter zugeschlagen werden. Zur Untermauerung der
hervorragenden Qualität dieser Kuhfamilie stand Outside Kora neben dem
Auktionsring, sollte sie doch am nächsten Tag im Schaukontingent
vorgestellt werden
Deutsche Genetik ist im Ausland
gefragt. Gleich vier Zuchttiere wechselten nach Dänemark, jeweils zwei
gingen nach Frankreich und Italien, Slowenien sicherte sich ein
deutsches Zuchtprodukt.
Monika Nörr |

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DHV-Schau 2009 in Oldenburg
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Rotbunte aus Baden-Württemberg waren sehr erfolgreich -
Am 18. Juni
fand in Oldenburg die Deutsche Holsteinschau mit ca. 230 Kühen statt.
Die beiden Preisrichter Markus Mock (Markdorf) bei Schwarzbunt und
Martin Biederbick (Hessen) bei Rotbunt lobten die sehr ausgeglichene
Qualität der Tiere auf hohem Niveau. Oft gaben Kleinigkeiten den
Ausschlag um Sieg oder Platz. Die RBW trat mit einem kleinen Kontingent
von 8 Kühen die weite Reise nach Oldenburg an. Trotz der angespannten
Lage bei den Milchviehbetrieben war die DHV-Schau sehr gut besucht.
Schwarzbunt
Traditionell waren
die 4 Färsenklassen mit insgesamt 50 Kühen stark besetzt und die Tiere
zeigten sich sehr unterschiedlich in der Entwicklung und im
Laktationsstadium. Markus Mock setzte dabei auf die edlen und jungen
Erstkalbskühe mit besten Eutern, die noch viel Entwicklungspotential
zeigen. Es siegte hier eine Ticket Tochter aus dem RUW-Gebiet. Hier
konnte die bereits bei der RBW-Schau 2009 erfolgreiche, sehr
harmonische, körperstarke Dundee-Tochter Sunshine aus dem Betrieb Josef
Gloning, Ellwangen-Buchhausen einen 1b Platz erzielen. Die sehr
ausgeglichene, bereits am Ende ihrer Laktation stehende Derek II Tochter
Primadonna von Dieter Schänzel, Essingen war weiter hinten in ihrer
Klasse platziert.
Bei den
Zweitkalbskühen trat die Goldwin-Tochter Evita von Uwe Maier, Schwäbisch
Gmünd Reitprechts an. Sie verfügte über sehr viel Milchtyp und über ein
extrem drüsiges, fest ansitzendes Euter. Allerdings fehlte es ihr etwas
an Stärke um vorne mitmischen zu können. Ebenfalls aus dem Betrieb Josef
Gloning trat in dieser Kategorie die Intergrity-Tochter Illinois an. Sie
konnte aufgrund ihres natürlichen Milchtyps und ihrer Stärke sowie den
harmonischen Übergängen ihre Klasse für sich entscheiden und stand bei
der Entscheidung in den jungen Klassen im Line-Up unter den letzten
Vier. Bei den „Alten Damen“, der Kühe mit 4 und mehr Kälbern trat Heidi
von Holger Bertsch, Jagsthausen an. Sie hatte von allen Kühen in ihrer
Klasse mit Abstand die besten Fundamente, allerdings fehlte es ihr etwas
an Größe und Hintereuterbreite um ganz vorne mit dabei sein zu können.
Rotbunt
Aus
baden-württembergischer Sicht sehr erfolgreich verlief die
Rotbuntkonkurrenz. Gleich in der 1. Klasse siegte die jugendliche
Joyboy-Tochter Tiana, die Gerhard Fassnacht aus Horb-Altheim am Vorabend
bei der DHV-Genetik Auktion erworben hatte. Glanzstücke dieser
mittelrahmigen Tochter aus der DHV-Siegerkuh Tyra sind ihr Euter und die
guten Fundamente. In der gleichen Klasse konnte sich die sehr
ausgeglichene Lichtblick-Tochter Agascha von Thomas Bentele,
Ravensburg-Adelsreute den 1b Platz sichern. Siegerfärse wurde
letztendlich die Talent-Tochter Clara, die von Wolfgang Fritz,
Achern-Gamshurst aus einer Fascot-Mutter gezogen wurde und als Jungrind
in das OHG-Gebiet verkauft wurde. Sie bestach durch ihren korrekten
Knochenbau, viel Stärke und ihr tadelloses Euter.

Joyboy-Tochter Tiana von
Gerhard Fassnacht

Rustler-Tochter Hazia von
Gerhard Fassnacht
Bei den
Zweitkalbskühen hatte Gerhard Fassnacht mit der Rustler-Tochter Hazia
ein weiteres heißes Eisen im Feuer. In ihrer Klasse musste sie gegen die
bekannte Talent-Tochter Maxima konkurrieren, die erst frisch gekalbt
hatte. Die Entscheidung war hier sehr eng, da sich Maxima noch nicht in
optimaler Schaukondition befand. Hazia glänzte durch ihren Milchtyp,
ihre schräge offene Rippe und durch ihr nahezu perfektes Euter. Diese
beiden machten später dann auch das Rennen bei den mittleren Kuhklassen
unter sich aus. Es siegte Maxima vor Hazia, der Preisrichter begründete
es mit der besseren Bewegung und dem breiten Becken von Maxima. Bei den
rotbunten Drittkalbskühen konnte die Goldstar-Tochter Fanny von Albert
Waldvogel, Titisee-Neustadt, Jostal aufgrund ihres extrem drüsigen
Euters und ihrer Ausgeglichenheit ebenfalls einen 1b Platz erzielen.

Die Kuhklasse der
Zweitkalbskühe; 2. Kuh von rechts ist die Rustler-Tochter Hazia
von Gerhard Fassnacht (Foto: Frau Dr. Topf, DLV)
Höhepunkte des
Schauwettbewerbes waren sicherlich die Klassen der Dritt- und
Viertkalbskühe in einer unglaublichen Qualitätsdichte. Hier stachen
insbesondere die Champion-Tochter Bessy, Siegerin des WEU-Konventes und
die Stormatic-Tochter Krista heraus. Bessy beeindruckte durch ihren
gewaltigen Körper. Krista bestach durch ihr Euter, das keine Wünsche
offen lies und durch ihren extrem ausbalancierten Körper. Markus Mock
entschied sich mit seinem Richterkollegen letztendlich für Krista als
Grand Champion der DHV-Schau 2009. Das Line-Up der Siegertiere bot ein
beeindruckendes Bild der deutschen Holsteinzucht.

Alle Siegerkühe (Foto:
Frau Dr. Topf, DLV)
Am Vorabend der
Schau fand die Sonderauktion DHV-Genetik statt. Von den aufgetriebenen
26 Tieren wurden 21 zum Durchschnittspreis von 4.538 € verkauft.
Teuerstes Tier mit einem Preis von 10.200 € war eine Talent-Tochter aus
dem Hessen-Champion Paola EX 93.
Die
Mitgliedsorganisationen des DHV präsentierten nach den jungen Kuhklassen
in einem neuen Konzept 15 Nachzuchtgruppen vor vollen Rängen. Mit dabei
waren die Zukunftsbullen Aspen, Elite, Mirror, Radon, Rainman,
Tilo und Vincente die Anlaufzuchtwerte hatten oder von denen in der
nächsten Zuchtwertschätzung die ersten offiziellen Werte erwartet
werden. Von den neuen Vererbern wurden Cassano, Ruacana, Sallas
und Zabing RF gezeigt. Bei den Wiedereinsatzbullen waren es die
Nachzuchten von Emil II, Janos, Jetlag und Ludox. Vom Publikum zur
besten Nachzucht gewählt wurde die Gruppe des Bullen Cassano. Dessen
Töchter mit dem 2. Kalb zeigten sich großrahmig und mit viel Breite und
Tiefe. Auch die Töchter von Ruacana wussten insbesondere durch ihre sehr
gut in die Bauchdecke übergehenden Euter und trockenen Fundamente zu
gefallen.
Mit zwei
Reservesiegen, zwei 1a und drei 1b Platzierungen waren die Züchter der
RBW 2009 sehr erfolgreich. Die RBW bedankt sich bei allen Beschickern
und insbesondere beim gemeinsamen Betreuungsteam für die gute
Vorbereitung und Präsentation der Tiere.
Informationen zum 12.
Bundesvorführwettbewerb auf der Deutschen Holsteinschau 2009:
hier anklicken
Monika Nörr |

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Großartiger Erfolg
für die Mock GbR
bei der Swiss Expo in Lausanne
Vom 17. bis 20. Januar fand in
Lausanne die Swiss Expo 2008 statt. Sie ist mit 1000 Rindern eine der
größten Schauen in Europa. Gezeigt wurden Rinder und Kühe aus der
Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland der Rassen
Holsteins Red Holsteins, Swiss Fleckvieh, Simmental, Braunvieh,
Montbeliarde und Jersey. Über alle Rassen hinweg fungierten in diesem
Jahr Frauen als Preisrichterinnen – darunter auch Christine Kuppler,
Schrozberg für Fleckvieh und Simmental. Die Aufstallung und Einrichtung
im Palais de Beaulieu ist weltweit einmalig.
Ihren größten internationalen
Erfolg bisher konnte Familie Mock, Markdorf mit ihrer Mox Kite Maryrose
verbuchen. Diese sehr großrahmige Färse bestach durch ihre Harmonie,
ihren Milchcharakter ihr breites optimal geneigtes Becken, die sehr
guten Übergänge, ihre glasklaren Fundamente und ihr breites, sehr gut
aufgehängtes Hintereuter. Die kanadische Preisrichterin Melanie Boulet,
die sehr souverän und entschlossen richtete, stellte sie auf den 1.
Platz in ihrer Klasse. Bei der Champion-Auswahl wurde sie anschließend
dritte und erhielt somit eine ehrenvolle Erwähnung hinter den beiden
Mehrkalbskühen Morandale Swatch Britney, einer Tochter der
Europasiegerkuh Chicutumi und der Eutersiegerin Defago Magali.

Bei den schwarzbunten Färsen hatte
Markus Mock eine weitere Färse am Start. Die Rudolph-Tochter trat
bereits 5 Wochen nach ihrer 1. Kalbung in die Fußstapfen ihrer Mutter
Dreamgirl, die 2005 Siegerfärse auf der DHV-Schau war. In einer Klasse
mit 23 Färsen erreichte sie einen sehr guten 5. Platz.
Das Lineup zur Championauswahl mit
den jeweils 1a und 1b Platzierten in den Klassen war ein Erlebnis der
Extraklasse. Die US-amerikanische Preisrichterin Cathy Yeoman aus
Oklahoma war sehr angetan von der Top-Qualität der Tiere.
Grand Champion bei den
schwarzbunten Holsteins wurde die Cousteau-Tochter Mandarine,
Reservesiegerin C D P Bourdeaux Palm Beach die sich auch den
„Schöneutertitel“ holte. Die ehrenvolle Erwähnung ging an die Boss
Iron-Tochter Petit Coeur Iron Dirona.
Monika Nörr |

Siegerfärse der
Deutschen Holstein Schau 2005
kommt aus Baden-Württemberg |

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Mit einem
Durchschnittspreis von 5.950 zählte die DHV- Genetik Auktion am Vorabend der DHV-
Schau 2005 zu den teuersten Sonderauktionen im Rinderbereich in Deutschland. Die
Kaufinteressenten aus vielen Nationen konnten aus Spitzengenetik von international
bekannten Zuchtstätten und Kuhfamilien auswählen. Das Exterieur der Verkaufstiere ließ
keine Wünsche offen.
Die einzige melkende Färse, die Gibson Tochter
Dreamgirl der Mock GbR aus Markdorf wechselte für 10.000 nach Ostfriesland. Zum
Höchstpreis von 14.500 wurde eine Derry- Tochter aus einer Enkelin der bekannten
Europasiegerkuh Wiesenfeld Maryam nach Großbritannien verkauft. Insgesamt erzielten 5
Tiere Preise von 10.000 und mehr. |

Dreamgirl
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Die Stimmung auf der
DHV-Schau wurde anfänglich etwas durch den Auftrieb eines BHV1-positiven Vorführrindes
aus Bayern getrübt. Alle aufgetriebenen Tiere wurden deshalb nach Schauende vorsorglich
30 Tage in Quarantäne gestellt. Gleich nach Beginn der Veranstaltung geriet dieser
Vorfall schnell in Vergessenheit und die hervorragenden Kühe bestimmten das Geschehen.
Die beiden Preisrichter Maik Volber (RSA)
und Georg Geuecke (RUW) waren um ihre schwere Aufgabe nicht zu beneiden. Alle Klassen
waren hochkarätig besetzt. Die Zuchtbetriebe Rudi Bauer, Buggensegel (1), Bentele GbR,
Adelsreute (1), Josef Gloning, Buchhausen (1) und die Mock GbR, Markdorf (6) vertraten mit
ihren Spitzenkühen die RBW.
Auktionstier wird Siegerfärse
Gleich die erste schwarzbunte
Färsenklasse demonstrierte die hervorragende Qualität der diesjährigen Nachwuchskühe.
Der 1a-Preis ging an die sehr typstarke Gibson-Tochter Dreamgirl der Mock GbR, Markdorf.
Mit viel Ausstrahlung, einem sehr breiten gut gelagerten Becken, tiefer Rippe und einem
sehr lebhaften, bestens aufgehängten Euter ausgestattet, war sie nicht zu schlagen.
Dreamgirl ist eine Tochter von Rubens Dream, die 2002 Siegerfärse in Oldenburg war. Auf
1b wurde die extrem milchtypische Derry-Tochter DT Spottie von der Hahn GbR aus Sachsen
platziert, sie stammt aus der gleichen Kuhfamilie wie der deutsche Spitzenvererber
Manager. Am Ende dominierten diese beiden Spitzentiere auch die Siegerauswahl dieser
Kategorie und sicherten sich den Sieger- und Reservesiegertitel bei den Färsen.
Die Leduc-Tochter Indiana von Josef Gloning, Buchhausen
konnte in ihrer Klasse einen 1b Preis mit nach Hause nehmen. |

Dolly
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Sieg für
Manat-Tochter
In den jungen Kuhklassen (2 Kälber) konnte sich die
Manat-Tochter Raja von der Agrargenossenschaft Hainichen aus Sachsen an die Spitze setzen.
Sie war dieses Jahr bereits erfolgreich auf den Verbandsschauen in Karow und Leipzig.
Ausgestattet mit viel Stil und Harmonie im Körperbau und einem überzeugenden Euter war
sie auch in Oldenburg nicht zu schlagen. Der Reservesieg ging an die aus Maryam gezogene
Index-Tochter Mary die für Ostfriesland an den Start ging. Die sehr milchtypische,
großrahmige Leduc-Tochter Anastasia von der Mock GbR erzielte in dieser Kategorie einen
1a Preis. Marshal-Dolly von der Bentele GbR, Adelsreute mit ihrem perfekten Euter wurde in
einer starken Klasse 1i. |

Anastasia
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Stark besetzte Klassen
mit 3 und 4 Abkalbungen
Bei diesen 5 Klassen war die
Qualitätsdichte besonders hoch. Hier traten die Stars unter den deutschen Schaukühen
gegeneinander an. Siegerkuh wurde die bekannte Storm-Tochter Lady, der Friederichs GbR
(WEU), die letztes Jahr bereits erfolgreich in Brüssel war. Sie war in einer extrem guten
Schaukondition, zeigte sehr viel Harmonie und Ausstrahlung und wusste durch ihr hoch
aufgehängtes Hintereuter zu gefallen. Ihr musste sich die Skychief-Tochter Rosalyn von
Dieter Küster (ZBH) trotz ihrer besseren Fundamente an diesem Tag geschlagen geben, die
bereits ein Jahr in Milch war und nicht mehr die Frische hatte. In dieser Kategorie
starteten auch die beiden bekannten Kühe Wade-Olivia und Nicki Storm der Mock GbR, die
dann 1b und 1 e platziert waren.
100.000 kg -Kuh gewinnt die alten
Klassen
Unumstrittene Siegerin in dieser
Königsklasse wurde die bekannte Ugela Bell-Tochter Fiere, vom Zuchtbetrieb Bielefeld,
Dalvers (OHG). Obwohl schon über 100.000 kg Milch durch ihr Euter geflossen sind,
besticht sie durch ihre überragende Euterqualität. Auch die Fundamente dieser
15-jährigen Ausnahmekuh ließen keine Wünsche offen. Reservesiegerin bei den alten
Kühen wurde die bekannte Rudolph-Tochter Odyssee aus Sachsen.
Faber dominiert die jungen
Rotbuntklassen
Bei den Färsenklassen stellte er 12 von
17 angetretenen Färsen. Siegerin wurde die mit dem besten Euter ausgestattete Icebaby von
Henrik Wille, Herbergen (WEU). Reservesiegerin wurde Eddi, von der Wiethege GbR, Halver
(RUW), die aus der gleichen Kuhfamilie wie Bilanz kommt.
Die mittleren Klassen wurden von Töchtern des
Exterieurvererbers Cadon gewonnen. Siegreich war hier Tyra von der Köster KG (RUW) vor
Waikiki von der Wiethege GbR. |

Melena
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Bei den alten Klassen sicherte sich die
Factor-Tochter Dorothee ihren dritten Siegertitel auf einer DHV-Schau. Hier erzielten die
bekannten Rotbuntkühe aus Baden-Württemberg Lentini RF-Melena von Rudi Bauer,
Buggensegel und der Suez-Tochter Bunte von der Mock GbR, die mit 7 Abkalbungen die
älteste Rotbuntkuh in Oldenburg war, sehr gute 1b Platzierungen. |

Bunte
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Spannung bei der Grand
Champion-Auswahl
Ein überzeugendes Bild boten die Siegertiere im Ring bei
der Wahl zum Grand Champion. Die beiden Preisrichter ließen sich sehr viel Zeit dafür,
ehe sie ihre Entscheidung bekannt gaben. In der engeren Auswahl waren dann Lady und Fiere.
Letztlich entschieden sich die beiden für die jüngere, modernere Kuh, die an diesem Tag
eine enorme Ausstrahlung hatte. Auch bei den Zuschauern hatten diese beiden Kühe wohl
gleich viele Anhänger. |

Lady Grand Champion 2005
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Fiere
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Nachzuchtpräsentation
Mit 19 Gruppen deutscher Vererber brach
die Nachzuchtschau alle bisherigen Rekorde. Die Zuchtorganisationen scheuten keine Mühe
und Kosten und stellten von den Wiedereinsatzbullen (Dolch, Dorado, Faber, Finn, Juote,
Manat, Pedant und Ticket) jeweils 8 Töchter und von den Bullen aus dem Testeinsatz
(Aliza, Douglas, Jefferson, Jodhpur, Stormy, Tivoli, Argument, Mascol, Ottokar ALL, Jetlag
und Delight) jeweils 6 Töchter vor.
Die entwicklungsfähigen Argument-Töchter
(Aaron x Integrity aus der Roxy-Familie) wussten besonders zu gefallen. Sie waren gut
mittelrahmig, milchtypisch und bestachen durch ihre lebhaften, sehr gut aufgehängten
Euter.
Die Töchter der aktuellen Nr. 1 Mascol
(Mtoto x Rudolph x Mascot) RZG 151 zeigten viel Leistungsbereitschaft. Sie waren
mittelrahmig bei durchschnittlichem Milchcharakter. In Fundament und Euter entstand kein
ganz einheitliches Bild.
Die Dorado Nachzucht konnte voll
überzeugen und rechtfertigt seinen auch weiterhin starken Einsatz. |

Dorado-Töchtergruppe
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| Durch Publikumsentscheid wurden die
Faber-Töchter zur Siegernachzuchtgruppe gewählt. |
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Weitere Fotos zur Schau im RBW-Online-Fotoalbum |
| M. Nörr |

RBW holt den Grand
Champion
Rotbunte Holsteins
Selten war ein Zuchtverband
auf einer Bundesschau so erfolgreich wie die Mitglieder der Rinderunion Baden-Württemberg
mit ihren Holstein-Tieren auf der German Open 2004. Gekrönt wurde der überragend Erfolg
durch den Titel des Grand Champion der Rotbunten Holsteins sowie den Titel der
Reservesiegerfärse Schwarzbunte Holsteins.
Mit über 350 Tieren darunter auch eine
kleine aber feine Kollektion von Fleckvieh- und Braunviehtieren brach die German Open alle
Rekorde. Nach der Prämierung der Jungrinder am Freitag kam die German Open mit der
Eliteauktion der Osnabrücker Herdbuchgesellschaft am Freitagabend bereits zum ersten
Höhepunkt. Durch das geringe Angebot an abgekalbten Tieren war das Angebot sehr stark auf
Jungrinder und Kälber konzentriert, die aus den besten Kuhfamilien der Holsteinwelt
rekrutiert werden konnten. Allerdings zeichnete sich bereits auf der Auktion eine gewisse
Zurückhaltung bei den Käufern ab, die sicherlich mit der schwierigen agrarpolitischen
Lage und den unbefriedigenden Milchpreisen in Verbindung zu bringen ist. Dennoch konnten
einige Tiere einen recht hohen Preis erzielen. Teuerstes Rind wurde ein Champion-Rind aus
einer Ford-Mutter die über Manfred auf New Way Patron Allie zurückgeht. Ebenfalls
begehrt war ein Morty-Kalb (aus Lee*Encore) das auf die Dellia-Familie zurückgeht.
Eröffnet wurde der Schau-Samstag mit dem
sogenannten Showmanship-Wettbewerb (=Jungzüchterwettbewerb), bei dem Sabine Bauer sehr
erfolgreich die RBW-Farben vertrat. Die kleine Kollektion von Fleckviehtieren wurde von
Josef Schleicher, gerichtet, der sich letztendlich als Champion der Rasse Fleckvieh für
eine sehr stilvolle Samut-Tochter aus dem Testeinsatz entschied. Bei den Braunviehtieren
setzte sich unbestritten eine Jetvin-Tochter aus der Zucht von Herbert Babel, Wald durch.
Auf einem sehr guten dritten Platz fand sich die Posifax-Tochter Mariella von Karl-Josef
Müller, Altbierlingen wieder, der den weiten Weg nach Osnabrück nicht gescheut hat, im
Norden Deutschlands Werbung für die Rasse Braunvieh zu machen.

Höhepunkt des Richtens war sicherlich das
Richten der Schwarzbunten und Rotbunten Holsteins durch den italienischen Preisrichter
Guiseppe Quanini, der Schwerstarbeit zu leisten hatte.
Bei den rotbunten Holsteins waren sehr
viele Töchter der Bullen Rubens RF, Lentini RF, Cadon und die ersten Faber-Töchter am
Start. Dabei waren die wichtigsten rotbunten Schaukuhfamilien vertreten unter anderem
Kühe aus der Adria-Familie, aber auch bereits erfolgreiche Kühe wie Anett (von Breeze)
und Morelle (von Koerier 104). Die jungen Kühe wurden dominiert von der Relex-Tochter WH
Sunstar (Wing Holsteins). Die mittleren Kühe waren stark besetzt. Hier traten Melena (von
Lentini RF aus dem Betrieb Rudi Bauer Buggensegel, RBW) und Janett (von Rubens RF aus dem
Betrieb Karl Maucher, Oberessendorf, RBW) gegeneinander an. Melena setzte sich mit einem
excellenten Euter und viel Milchausdruck durch und wurde Sieger, Janett konnte sich auf
dem dritten Rang platzieren. In den alten Klassen waren sogar Bundessiegerkühe vertreten,
die sich jedoch an diesem Tag nicht gegen die beste Zweitkalbskuh - Melena durchsetzen
konnten, weshalb der Senior Titel und folgerichtig auch der Titel des Grand Champion
Rotbunte Holsteins German Open 2004 in den Betrieb Rudi Bauer, Buggensegel ins RBW-Gebiet
geholt werden konnte.
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Grand Champion Rotbunt, Lentini-Tochter Melena
von Rudi
Bauer, Buggensegel |
Die schwarzbunten Holsteins waren zum Teil
durch extrem große Klassen gekennzeichnet. Obwohl recht viele alte Kühe aufgetrieben
waren wurden nach amerikanischen Vorbild nur Sieger der Färsenklasse (Intermediate
Champion) und der Kühe mit 2 und mehr Kälber ermittelt (Senior Champion), weshalb der
Kampf in den Klassen und um die Siegertitel besonders hart war.
Aus dem Zuchtgebiet der RBW starteten
Kühe aus den Betrieben Karl Maucher Oberessendorf, Josef Gloning, Buchhausen und Franz
und Markus Mock, Markdorf. In den mit bis zu 12 Tieren besetzten Klassen der Färsen
konnten sich die Tiere aus Baden-Württemberg bestens schlagen. Die Leduc-Tochter Viacenca
aus dem Betrieb Gloning erreichte einen herausragenden dritten Platz, Inschalla (von
Raider K. Maucher) einen guten 4. Platz und Bassy (von Rubens, F.u.M. Mock) eine 5.
Platzierung. Star der Färsen war ohne Zweifel die Drummond-Tochter Alessia (F.u.M. Mock),
die bereits auf der RBW-Schau Reservesiegerfärse wurde und diesen Titel auf nationaler
Ebene auf höchstem Niveau bestätigen konnte.
Auch bei den mittleren und älteren Kühen
spielten die heimischen Zuchtbetriebe mit. Sutane ( Bes.: F. u. M. Mock und Holstein
Austria Power Team), die im letzten Jahr Siegerfärse auf der RBW-Schau war, konnte,
konnte sich in ihrer Klasse auf den zweiten Platz (hinter der späteren Grand
Champion-Kuh) platzieren.
Atemberaubend war die Auswahl der Senior
Champion Kuh. 16 Kühe, Sieger und Reservesieger aus den starken einzelnen Klassen rangen
im großen Ring um diese Auszeichnung. Unter den Kandidatinnen alle bekannten Schau-Kühe
der vergangenen Jahre, wie Storm Lady (Friedrichs GbR), Myrte (RZB Derboven), Paola, AG
Hainichen), Dolly Downson (Holstein Austria Power Team), Odysee (AG Hainichen), Larette
(RZB Uhrig) und Ilette (G. Schönherr), nachdem sich zuvor Kühe wie Flamme (D. Küster),
Nation (A. Lohmöller), Wanka und Winzerin (Ch. Fischer) und Heimtke (Bielefeld GbR) in
den Einzelklassen mit den Plätzen begnügen mussten. Schlußendlich konnte sich keine
unbekannte, die Europasiegerkuh Storm Lady von Friedrichs GbR unter frenetischem Beifall
die Titel Senior Champion, Grand Champion und Supreme Champion sichern.
Selten ist eine Schau in Deutschland auf
so hohem Niveau unter so erfolgreicher Beteiligung der RBW-Züchter durchgeführt worden.
Man hätte dem großem Engagement der Aussteller noch etwas mehr Besucher gewünscht, um
die Mühen der Vorbereitung angemessen zu würdigen. An dieser Stelle Dank und
Glückwunsch an alle Aussteller der RBW.
Monika Nörr
Deutsche Holsteinschau
in Oldenburg am 15.06.2003
- Die Sensation von Oldenburg -
Mit einem kleinen
aber feinen Kontingent beschickte die RBW die Deutsche Holstein Schau in Oldenburg sowie
den Jungzüchterwettbewerb und konnte mit allen Tieren hervorragende Plätze belegen.
Gekrönt wurde der Auftritt der heimischen Holsteinszüchter mit mehreren Siegertiteln der
Schaukühe und ersten Plätzen beim Jungzüchterwettbewerb.
Zur diesjährigen
Holsteinschau fanden sich neben zahlreichen Züchtern aus Deutschland auch Vertreter aus
allen wichtigen Holsteinländern der Welt ein. Diese nutzten die DHV-Schau als Einstimmung
für die im Anschluß an die Schau in Bad Zwischenahn statt findende Europäische Holstein
Konferenz.
Eröffnet wurde die DHV-Schau
2003 mit dem regelmäßig stattfindenden Vorführwettbewerb der Jungzüchter. Mit den
Jungzüchtern Sabine Bauer und Alexander Gstöll trat die RBW in zwei Klassen an, die die
zwei durch ihre hervorragende Vorbereitung und Präsentation der Tiere für sich
entscheiden konnten. Den Gesamtsieg der Jungzüchter konnten sich im Finale dann Carstens
Martens (VOSt) und Henrik Wille (WEU) sichern.
20.000 für Spitzentier
Im Mittelpunkt des
Züchterabends stand die bereits traditionelle Eliteauktion, auf der 23 Spitzentiere zu
einem Durchschnittspreis von 5.655 vermarktet werden konnten. Zwei Tiere der
besonderen Art eröffneten und beschlossen die Auktion. Für 13.000 wechselte eine
äußerst korrekte Emerson-Tochter aus der Ricarda-Familie des Zuchtbetriebes Reinermann
(OHG) nach Holland. Nahezu am Ende der Auktion wechselte zudem eine 10 Wochen alte
Storm-Tochter aus der Madison-Siegerin Tri-Day Ashleyn für 20.000 in einen sehr
bekannten hessischen Züchterstall und war somit das teuerste Tier der Auktion.
Siegerkuh jung in
Baden-Württemberg gezüchtet
Der Schautag, der
konferenzbedingt auf den Sonntag fiel, wurde mit den jungen Kuhklassen begonnen. Insgesamt
stellten sich 226 Schaukühe und 95 Nachtzuchttiere dem Wettbewerb der im Bereich Rotbunt
von Günther Friedrich (ZBH) und im Bereich Schwarzbunt von Jürgen Ballmann (OHG) und
Georg Geuecke (RUW) gerichtet wurde. Aus dem Zuchtgebiet der RBW stellten die Betriebe R.
Bauer Buggensegel, Th. und F. Bentele Adelsreute, K. Maucher, Oberessendorf, A. und R.
Raff, Möhringen sowie F. und M. Mock Markdorf Tiere aus. Alle Tiere konnten sich dank der
perfekten Vorbereitung und Präsentation auf außerordentlichen Platzierungen wieder
finden. In den Färsenklassen Schwarzbunt trat die RBW mit der Leduc-Tochter Anastasia (F.
und M. Mock, Markdorf) sowie der Aaron-Tochter Liv (A. und R. Raff, Möhringen) an, die
sich in ihren Klassen durch ihre Feinzelligkeit und den Ausdruck auf einem zweiten und
vierten Platz sehr gut behaupten. Liv war bereits auf der RBW-Schau sehr erfolgreich
gewesen. Siegerfärse wurde schließlich die Lee-Tochter Blixa aus dem Betrieb Schuchmann
GBR (RSA), vor einer Starbuck-Tochter von Jannes Vienna (VOSt). Die jungen Kuhklassen
waren spannend von der ersten Klasse bis zur Siegerauswahl. In der Siegerauswahl musste
sich dann die hoch gehandelte Wade-Tochter Kim (Bes.: Ayelt Kruse, Großefehn) der von
Karl Maucher, Oberessendorf gezüchteten und für Österreich startenden Storm Tochter
Jacky geschlagen geben. Jacky war bereits auf der RBW-Schau Siegerkuh der Zweitkalbskühe
gewesen und konnte ihre besondere Qualität und die züchterische Leistung des Betriebes
Maucher mit diesem einzigartigen Erfolg unterstreichen.
Pansy wird Reservesiegerin
Ähnlich hochkarätig waren
die mittleren (3 Kälber) und alten Kuhklassen besetzt. Erfreulich hierbei nicht nur die
Qualität sondern auch die große Anzahl an alten Kühen. In diesen Klassen startete auch
die Grand Champion-Kuh von Bad Waldsee Nicki Storm von F. und M. Mock, die hinter einer
überwältigenden Rudolph-Tochter aus Sachsen zweite in ihrer Klasse wurde. Diese in
Frankreich geborene Kuh wurde schließlich auch Reservesiegerin der mittleren Kühe hinter
der nahezu unschlagbaren Skychief-Tochter Rosalyn von Dieter Küster, Ehringshausen, die
durch Größe, Harmonie und Hintereuter an diesem Tag unschlagbar schien. Bei den alten
Kühe fanden sich Berühmtheiten wie Odessa von Alex Dittmer (ZEH), Fiere von Ch. und G.
Bielefeld (OHG) oder Gabriela von C. Derboven (ZEH). Diese Kühe mussten sich an diesem
Tag mit zwei Kühen messen lassen, über deren korrekte Reihung am Rande der Schau viel
diskutiert wurde. Denn die Siegerkuh von Leer Tarona von Johann Tammen, Wittmund konnte
sich nur durch Feinheiten von der Siegerkuh alt aus Bad Waldsee 2003 absetzen, weshalb
Tarona schließlich Sieger alt und Pansy von F. und M. Mock, Markdorf Reservesiegerin alt
wurde. Aufgrund der höheren Kälberzahl wurde Tarona schließlich auch Grand Champion der
Deutschen Holstein Schau 2003 auch wenn sicherlich Rosalyn den internationalen Besuchern
deutlicher im Gedächtnis bleiben wird.
Hohes Niveau auch bei Rotbunt
Überzeugend waren auch die
Spitzentiere der Farbe Rotbunt. Mit vielen Töchtern von Rubens aber auch schon recht
ansprechenden Töchtern von Cadon konnte das hohe Niveau der Deutschen Rotbunten Holsteins
demonstriert werden. Siegerfärse wurde die Cadon-Tochter Alster von Bernhard de Baey
(RUW) gefolgt von der Rubens-Tochter Belladonna, aus dem Betrieb Lattwesen (ZEH), die auf
die berühmte Belinda zurückgeht. In diesen Klassen starteten auch die Lentini-Töchter
Melana (von R. Bauer Buggensegel) und Lady von F. und Th. Bentele Adelsreute sowie die
bereit auf der RBW-Schau und den Osnabrücker Schwarzbunttagen hochplatzierte
Rubens-Tochter Janett von K. Maucher, Oberessendorf erfolgreich.
Siegerkuh jung wurde die
Flano-Tochter Aphrodite von Heiko Magens (RSH) vor der Boliant Tochter Emilia von Wilken
Schwarze (ZEH). Sicherlich ein Höhepunkt war die Siegerauswahl der alten Kühe Rotbunt,
die Bunte (von Suez) aus dem Betrieb F. und M. Mock, Markdorf vor der feinzelligen und
korrekten Tulip-Tochter Doreen von Thomas Hedfeld Kierspe für sich entscheiden konnte.
Damit gingen zum ersten mal in der Geschichte der deutschen Holsteinzucht zwei Siegertitel
und ein Reservesieg auf baden-württembergische Tiere zurück.
13 Nachzuchten können begeistern
Mit Insgesamt 95 Tieren
präsentierten sich die Bullen Avanti, Bentley, Blauer, Cadon, Falan, Gibor, Ladin
Lancelot, Laudan, Lentini, Manat, Pedant, und Toscano und gaben damit einen guten Eindruck
von der Vererbungskraft intensiv genutzter Bullen. Sicherlich zu recht wurde schließlich
die Nachzucht des Bullen Cadon mit insgesamt 10 Töchtern aus dem Wiedereinsatz zur besten
Nachzucht der Schau gewählt, da seine modernen Töchter viel Stil und Ausstrahlung
zeigten. Auch die Töchter des Bullen Blauer überzeugten im Schauring. Die überraschend
feinzelligen Töchter des Bullen Avanti konnten sowohl im Euter als auch im Bein gefallen.
Ein besonderer Höhepunkt war jedoch die Präsentation von 8 Töchtern des Bullen Lancelot
aus dem Testeinsatz. Die gezeigten Lancelot-Töchter war hoch genug in der
Euteraufhängung, zeigten gute Vordereuter und Tiere mit viel Länge, Größe sowie
Kapazität bei funktionalen Fundamenten. Somit konnte Lancelot sich in Oldenburg als
internationaler Bullenvater bestätigen.
In der Summe war die
DHV-Schau 2003 eine runde Sache und brachte den Holstein-Züchtern aus Baden-Württemberg
nicht nur für ihre Tiere sondern auch für deren Vorbereitung und die gute Arbeit im
Betreuungsteam viel Anerkennung.
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Anastasia,
Vater Leduc von Franz und Markus Mock, Markdorf
errang
eine 1b-Platzierung in
ihrer Klasse |

Jacky,
Vater Storm, gezüchtet von Karl Maucher
Oberessendorf
im Besitz
von Schäffer, Holsteins Austria Power Team
wurde Siegerkuh jung
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Bunte,
Vater Suez, von Franz und Markus Mock, Markdorf hier bei der
Preisverleihung durch Dr. Schulte-Coerne, BMVEL, wurde Siegerkuh
alt der rotbunten Holsteins.
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Pansy, Vater Faystar, von
Franz und Markus Mock wurde
Reservesiegerin der alten Kuhklassen Schwarzbunte Holsteins. |
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Sabine Bauer und Alexander Gstöhl beim
Bundesvorführwettbewerb 2003
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Weitere Spitzentiere aus dem
Schaukontingent der RBW: |
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Aaron - Tochter Liv vom Zuchtbetrieb R.
& A. Raff,
Stuttgart Möhringen |

Lentini
RF - Tochter Lady vom Zuchtbetrieb Bentele,
RV-Adelsreute |
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Lentini RF - Tochter
Melana vom Zuchtbetrieb Bauer,
Salem-Buggensegel |
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