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Landwirtschaftliches Hauptfest 2006

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  Fotos vom Landwirtschaftlichen Hauptfest 

  Fotos-Teil-2  |   Fotos-Teil-3 

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Die Nachzuchten 2006

Fleckvieh

Erfreulich zeigt sich die Entwicklung der Randy-Söhne. Mit Vodach und Vaustria konnten neben dem bereits bekannten Vandol zwei neue Söhne dieses Bullenvaters aufsteigen. Vodach geht über Hodach auf Report zurück. Er zeigt mit +1.296 kg Milch viel Leistungsbereitschaft (MW 134) und eine solide Gesamtbewertung (GZW 129). Seine Töchter sind groß und lang und bewegen sich auf erstaunlich korrekten Beinen, die optimal gewinkelt und gestellt sind. Die Euter sind gut platziert bei durchschnittlicher Aufhängung. Der Bulle wurde in Deutschland und Österreich geprüft und zeigt nun mit 69 Töchtern schon eine sehr hohe Sicherheit von 85 % im Leistungszuchtwert. Der Bulle vererbt sehr leichte Geburten.

Ebenfalls mit den Partnern in Tirol wurde der Bulle Vaustria getestet. Vaustria geht auf die Horb-Tochter Lilo des hessischen Zuchtbetriebes Boss zurück. Aus dieser Kuh wurden 8 Söhne getestet, die alle positiv in der Milch waren. Drei erreichten zudem einen Gesamtzuchtwert von über 124. Der kompletteste ihrer Söhne ist Vaustria, der mit einer Euterbewertung von 128 Spitzeneuter erwarten lässt und bereits eine überzeugende Nachzucht in Tirol zeigen konnte. Nutzungsdauer Zellzahl und Geburtsverlauf liegen im deutlich positiven Bereich. Bei der Paarung ist auf die Trachtenhöhe zu achten.

Neu in die Zuchtwertschätzung einsteigen konnte mit Hurom ein neuer Humlang-Sohn. Hurom geht der auf die Romen- Tochter Edelweiß der Hoffmann GbR in Mudau zurück.

Aus dieser Kuh wurden mehrere Söhne getestet, die zum Teil schon mit Leistungen angelaufen sind und mit Ramen und Ralbomen (von Ralbit) ebenfalls über sehr positive Zahlen verfügen. Hurom vererbt etwas feinere Tiere im mittleren Rahmen, die sich auf fehlerfreien Fundamenten bewegen, die ausreichend Winkel zeigen bei sehr guter Fesselung und überdurchschnittlicher Trachtenhöhe. Die Euter sind lang in Vordereuter und Schenkeleuter, bei knapp durchschnittlicher Eutertiefe. Bei der Paarung ist auf die Melkbarkeit zu achten.

Einer der interessantesten Romen-Söhne aus dem heimischen Programm ist Robi, der aus einer Horb-Tochter des Betriebes Josef Österle, Bissingen stammt. Diese Kuh hat bereits 8 Kalbungen und mehr als 65.000 kg Milch erbracht. Mit Robi präsentiert sie nun einen überragenden Eutervererber mit guten Fundamenten. Sein Leistungszuchtwert startet im mittleren Bereich bei 761 kg Milch, lässt jedoch anhand der vorliegenden Einsatzleistungen eine Steigerung erwarten. Robi-Töchter erinnern sehr an die jugendlichen Töchter von Romel (A). Der Bulle sollte zur Verbesserung der Nutzungsdauer, der Euter und der Melkbarkeit eingesetzt werden, zudem ist er überdurchschnittlich im Fleischwert.


Hurom-Tochter

Deutsche Holsteins

Jockorm liegt aktuell bei RZG 132. Er konnte sich im Exterieur um 3 Punkte und bei der Melkbarkeit sogar um 6 Punkte verbessern. Auch bei allen Sekundärmerkmalen liegt er im positiven Bereich und ist für Rinderbesamungen geeignet. Seine langlebige Kuhfamilie aus dem L-Stamm der Familie Mock, Markdorf macht ihn noch interessanter. Seine Mutter hat jetzt zum 5. mal gekalbt und bereits über 60.000 kg Lebensleistung, die Großmutter nähert sich jetzt der 100 000 kg Grenze, beide Kühe sind excellent bewertet.

Bresso wurde von Manfred Erthle, Ulm-Eggingen gezüchtet und stellen eine Blutalternative dar. Bresso hat zwar im RZG und RZM 2 Punkte verloren und liegt bei RZG 121, seine Töchter haben aber im Durchschnitt eine Einsatzleistung die um 3,6 kg über dem der anderen Testbullentöchter liegt. Interessant ist er auch wegen seiner positiven Eiweißvererbung (+0,11).

Ramos hat jetzt 8.163 Töchter in der Zuchtwertschätzung und konnte sich im Gesamtzuchtwert nochmals um 4 Punkte auf jetzt 143 steigern und liegt damit auf Rang 10 der Top-Liste. Damit ist er einer der erfolgreichsten Bullen der letzten Jahre. Auch international ist er sehr gefragt und nimmt in den Zuchtwertlisten vieler Länder vordere Plätze ein. In Schweden ist er die Nr. 1, aber auch bei der Leistung konnte er nochmals leicht punkten. Er ist nach wie vor für Rinderbesamungen geeignet. Bei der Anpaarung sollte die Melkbarkeit beachtet werden.


Bresso-Tochter

Braunvieh

Aus der bekannten Priscilla-Familie stammt der interessanteste Hussli-Sohn der Liste, der Bulle Hupoly ET, der auf eine Monopoly-Schwester von Pronto II zurückgeht. Hupoly ET fiel schon früh durch gute Leistungen und sehr korrekte Töchter auf. Im Vergleich zur ersten Schätzung im Mai musste er nun leider ca. 100 kg Milch abgeben, konnte aber mit nun 59 bewerteten Töchtern deutlich im Fundament und im Euter zulegen und belegt mit 121 in der Form und 116 im Euter einen absoluten Spitzenplatz. Vor allem die Komplettheit seiner Kühe und die sehr gute Trachtenhöhe sprechen für diesen Ausnahmebullen. Hussli der selbst noch auf dem 5. Platz der Top-Liste steht kann somit den ersten wirklich international interessanten Sohn bieten.

Zu den interessanten Neueinsteigern der Zuchtwertschätzung gehört auch der Bulle Achet. Achet geht als Ace-Sohn auf die bekannte I-Familie von Friedrich Sauter, Krattenweiler zurück, die nicht nur durch gute Zuchtkühe sondern auch durch überzeugende Schaukühe auf sich aufmerksam machen konnte. Dies zeigt auch die Mutter von Achet, die Kuh Inn (Prophet*Husum), die mit Achet (GZW 123) und Evpro (GZW 122) gleich zwei positive Söhne herausbringen konnte. Achet ist einer der besten Ace-Söhne weltweit, der nicht nur sehr gute Fundamente vererbt, sondern mit einem sehr gut aufgehängten kompakten Euter aufwarten kann. Inzwischen hat er 63 Töchter in der Zuchtwertschätzung von denen 51 bewertet wurden, was ihm eine Sicherheit von 83 % im Leistungszuchtwert gibt. Dieser zeigt ihn mit +890 kg Milch als Milchmengenvererber mit verträglichen Inhaltsstoffen. Achet-Töchter zeigen eine sehr gute Melkbarkeit bei sehr guter Persistenz.


Hupoly-Tochter

bullet Hauptfest 2003
bullet Hauptfest 2001

 

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