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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
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Fleischrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg
am 20. Januar 2007 in der Arena Hohenlohe in Ilshofen

- Neues Vermarktungskonzept ein voller Erfolg -

Analog zu den meisten Fleischrinder-Landesverbänden in Deutschland gibt es auch in Baden-Württemberg nur noch eine große Fleischrinderversteigerung im Jahr. Die Premiere fand im Rahmen der 1. RBW- Fleischrindertage am Samstag, den 20.Januar 2007 in dem neuen Vermarktungszentrum der Rinderunion Baden-Württemberg statt.

Bis zum Frühjahr 2006 wurde von Verbandsseite versucht, das Angebot an Zuchtbullen der Marktrassen Angus, Charolais und Limousin zu splitten, um die regionalen und saisonalen Ansprüche der Kaufinteressenten besser berücksichtigen zu können. Deshalb wurden seither in der Regel jährlich drei Auktionen durchgeführt, im November in Donaueschingen sowie jeweils im Januar und März in Herrenberg. Leider wurde dieses Angebot, insbesondere in Donaueschingen und im März in Herrenberg, immer weniger genutzt und die Deckbullen vermehrt ab Hof erworben.

46 Jungbullen, 18 Angus, 3 Charolais, 3 Galloway und 22 Limousin, sowie 6 Angus- und 17 Limousin- Rinder standen zum Verkauf, als Beiratsmitglied Benjamin Junck in Nachfolge für den langjährigen Vorsitzenden Friedrich Schumacher die Versteigerung eröffnete. Über 700 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland waren in die Arena Hohenlohe gekommen.

Konnten auf den drei im letzten Jahr durchgeführten Auktionen insgesamt 34 Bullen für einen Durchschnittspreis von € 1750.- verkauft werden, wechselten in Ilshofen 40 Bullen zu einem Durchschnittspreis von € 2010.- den Besitzer. In Anbetracht der Einsparung von zwei kompletten Auktionen ein riesiger Erfolg. Positiv auf die Nachfrage wirkte sich sicherlich auch das zahlenmäßig starke Angebot an Angus- und Limousinbullen aus, wodurch die Auswahlmöglichkeit bezüglich Farbe, Typ, Alter und sonstiger Kriterien wie "genetisch hornlos" bei den Limousin gegeben war. Neu auch bei dieser Premiere in Ilshofen war, dass die Bullen in verschiedenen Altersklassen gekört und gereiht wurden.

Von 22 Limousinbullen, die sich auf fünf Altersgruppen verteilten, erhielten zwei kein Gebot, einer wurde nicht abgegeben. Jeweils an erster Stelle in ihrer Altersgruppe und ausgezeichnet mit dem Prädikat Wertklasse Ia waren folgende Bullen:

ein genetisch hornloser Sohn des Landessiegers "Libero" aus einer extrem langlebigen und fruchtbaren Kuhfamilie, Züchter Andreas Lamparth, Altensteig, der mit € 2400.- den dritthöchsten Preis erzielte; ein Sohn des Landesreservesiegers "Stari" aus der Zucht von Helmut und Martin Weber aus Adelmannsfelden; ein ebenfalls genetisch hornloser "Cub PP"-Sohn aus einer "Canada PP"-Mutter aus der Zucht von Gebhard Spieler, Eberhardzell.


"Stari" (VV Pompier FR) von Helmut und Martin Weber aus Adelmannsfelden-Bühler
war der Schausieg bei der Rasse Limousin nicht zu nehmen

Dieser Bulle mit fast 1300 Gramm Tageszunahmen bestach durch viel Typ und eine hervorragende Bemuskelung und ging zum Auktions- Höchstpreis von € 3100.- nach Bayern; ein "Phoenix "-Sohn aus der überragenden Siegerin der letztjährigen Landesschau, der "Libero"-Tochter" "Erlis" aus der Zuchtstätte Lamparth und in der jüngsten Altersgruppe ein Sohn des letztjährigen Landessiegers "Sam " aus einer der besten Limousin- Kuhfamilien Deutschlands, wiederum aus der Zucht von Helmut und Martin Weber, Adelmannsfelden.

Leider waren nur drei Charolaisbullen aufgeboten. Ia platziert wurde ein "Elitair" (VV Epsom KB F)-Sohn aus einer "Blason"-Tochter, gezüchtet von Dietmar Moser aus Westerheim. Dieser sehr typvolle Bulle brachte mit 14 Monaten bereits 651 kg auf die Waage, was über 1400 Gramm Tageszunahmen entspricht.

Die in vier Altersgruppen rangierten 18 Angusbullen, darunter ein Bulle der Sektion Aberdeen Angus, wurden bis auf den jüngsten gerade erst 11 Monate alten Bullen sämtlich zügig versteigert und erzielten einen bisher unerreichten Durchschnittspreis von € 2103.-. Vier Bullen waren in der roten Farbrichtung gezogen, bis auf einen stammten alle aus Bio-Betrieben.

Jeweils an erster Stelle in ihrer Altersgruppe und ausgezeichnet mit dem Prädikat Wertklasse Ia waren folgende Bullen:ein sehr gut bemuskelter "Doblin"-Sohn aus einer sehr fruchtbaren Kuhfamilie der Zucht Markus Lindner, Vellberg; ein typvoller und äußerst korrekter "Mooslander"- Sohn der Mariaberger Heime, Gammertingen, der für € 2400.- in einen Mitgliedsbetrieb mit Direktvermarktung ging; ein roter "Rommel"-Sohn aus der Zucht von Thomas Klenk, Untergröningen, den ein Zuchtbetrieb im Kreis Tuttlingen ersteigerte und der Körsieger der Rasse Angus, ein "Valentin"-Sohn aus der Zuchtstätte Christine Kircher, Beltersrot. In Typ, Bemuskelung und Skelett jeweils mit Note 8 bewertet wog dieser Bulle mit 13 Monaten bereits knapp 12 Zentner und wies am Tag der Körung überragende 1359 Gramm Tageszunahmen auf. Drei der vier Großeltern waren auf Bundesschauen siegreich oder vorn platziert, die Fruchtbarkeitsdaten der Mutter und der beiden Großmütter rekordverdächtig: alle drei Kühe im Durchschnitt 11 Kalbungen mit je zwölf Kälbern, einem Erstkalbealter von 24,7 Monaten und einer Zwischenkalbezeit von 357 Tagen! Für den Obmann der Fleischrinderzüchter Vorarlbergs, einen erfolgreichen Anguszüchter, Gründe genug, den Bullen nach Österreich zu holen.

Den in der schwarzen Farbrichtung gezogenen Körsieger der drei Gallowaybullen, einen Sohn des Europasiegers "Neandertal Chikago Red", gezüchtet von Karl Ederle aus Bissingen/Teck, ersteigerte für € 1700.- Gallowayzüchter Rudi Heinzmann aus Östringen, der mit einem Jungbullen an der Schau teilgenommen hatte. Zwei weitere "Neandertal Chikago Red"-Söhne, rot und weiß gezogen, fanden keinen Käufer.

Besonders gespannt waren die Auktionsbesucher auf die Versteigerung von 17 Limousin- Rindern, die aufgrund der seit längerem starken Nachfrage nach Limousin- Zuchtrindern eigens für diese Auktion im Auftrag der RBW in Frankreich gekauft worden waren. Die 11 bis 15 Monate alten Rinder, die zwischen 300 und knapp 500 kg auf die Waage brachten, wurden freilaufend versteigert. Die überwiegend sehr typvollen und formal äußerst korrekten Tiere repräsentierten Topgenetik des Ursprungslandes. 14 der 17 Rinder wechselten für durchschnittlich € 1968.- ihren Besitzer: sechs davon gingen in baden-württembergische Spitzenzuchtbetriebe, drei nach Hessen und zwei nach Bayern. Den Höchstpreis erzielte eine hervorragend bemuskelte "Ulis"-Tochter, die in einen Zuchtbetrieb in den Kreis Calw wechselte.

Vier der sechs zum Verkauf stehenden Angusrinder wurden für im Durchschnitt € 1288.- verkauft. Den Höchstpreis mit € 17oo.- erzielte eine "Mooslander"-Tochter von den Mariaberger Heimen.

Umrahmt war die Auktion von einem Züchterabend in der Kantine der Arena Hohenlohe mit einem Kurzreferat von Gregory Peniere von der RBW und einer kleinen Schau mit 68 Bullen, Kühen und Rindern aus fünf Rassen am Samstagmorgen vor der Versteigerung.

Preisrichter Karl Scholler aus Regensburg, welcher aufgrund der oft gravierenden Altersunterschiede in den einzelnen Richtklassen kein leichtes Amt hatte, richtete zügig und gekonnt mit trefflichen Kommentaren. Mit 23 bzw. 26 Tieren waren die Rassen Limousin und Angus auf der Schau am stärksten vertreten. Schausieger der Rasse Limousin wurde Altbulle "Stari" von Helmut und Martin Weber aus Adelmannsfelden-Bühler. Beste Limousinkuh wurde die "Marechal"-Tochter "Gamella" von Gebhard Spieler, bestes Limousinrind eine "Thevenet"-Tochter aus der Zucht von Gerd Böttinger aus Calw-Gechingen.

Bei den Angus wurde ebenfalls ein Altbulle Schausieger. Hier war es "Mooslander" von den Mariaberger Heimen, Vater von vier Auktionstieren, die allesamt ganz vorne liefen. Die höchsten Weihen erhielt "Mooslander" mit der Wahl zum Champion der Wiegerassen. Zur besten Anguskuh wurde die schaubewährte "Blume" von Thomas Klenk gekürt. Die beiden Angusrinder, welche die zwei Richtklassen gewannen, waren zum eine Tochter wiederum von "Mooslander" von den Mariaberger Heimen, zum andern eine aus Großbritannien importierte "Majestic" –Tochter aus dem Betrieb Benjamin Junck in Jungingen.

Je drei Bullen, Kühe und Rinder der Rasse Zwergzebu konkurrierten um den Titel eines Schausiegers. Hier stellte Herr Roller schließlich die Euro Beef-Siegerin von Schönbronn, die Kuh "Carolin" von Franz Unseld aus Donaurieden nach vorn. Geschlagen geben mussten sich der ebenfalls im Besitz von Unseld befindliche vormalige Bundessieger "Ilja" und das Rind "Irmgard" von Reiner Lämmle aus Berglen.

Den Ia-Preis bei den mit vier bzw. 5 Tieren im Wettbewerb stehenden Charolais und Galloway errangen bei Charolais der Jungbulle "Filius", ein "Findus"-Sohn aus der Zucht von Thomas Rott aus Aidlingen und der Körsieger der Rasse Galloway, der Jungbulle "Charles" von Karl Ederle aus Bissingen/Teck, welcher sich später noch bei der Wahl zum Champion der Nicht-Wiegerassen gegen die Zwergzebu-Kuh "Carolin" durchsetzen konnte.

Preisspiegel:

Rasse Kategorie

Anzahl

Durchschnitts-

Preisspanne (€)
von bis

gekört

verkauft

Alter
(Mon.)

Gewicht
(kg)

TZ
(g)

Preis
(€)

Limousin Bullen

22

19

15,2

589

1.213

1.958 1.650 2.600
Rinder

17

14

14,3

408

-

1.968 1.800 2.300
Angus Bullen

18

17

13,9

521

1.149

2.103 1.650 2.500
Rinder

06

04

16,5

449

0.914

1.288 0.900 1.700
Charolais Bullen

03

03

16,5

717

1.333

1.917 1.650 2.200
Galloway Bullen

03

01

22,0

-

-

1.700 - -

Schau- und Auktionskatalog (PDF-Format)

Dr. Ostendorff

III. Baden-Württembergische Fleischrinderlandesschau
in Ilshofen am 24./25. September 2005

 Online RBW-Fotoalbum

Etwa 800 Zuschauer, darunter Gäste aus Frankreich, Schottland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz sowie aus dem gesamten Bundesgebiet, verfolgten in der Arena Hohenlohe, der neuen Vermarktungshalle der Rinderunion Baden-Württemberg, das Richtgeschehen.

Der erste Vorsitzende der RBW, Friedhelm Hahn, konnte etliche Ehrengäste begrüßen, darunter Ministerialdirigent Joachim Hauck vom MLR sowie den Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter, Johannes Frizen aus Bonn und dessen langjährigen Vorgänger im Ehrenamt, Friedo Peper aus Niedersachsen.

In der Rinderunion werden von knapp 600 Mitgliedern 18 verschiedene Fleischrinderrassen gezüchtet bzw. gehalten. Die Hauptrassen, bezogen auf die Zahl der Mitglieder, die eine Rasse halten oder züchten, sind folgende: Angus (27%), Limousin (22%), Galloway (11%), Charolais (11%), Highland (10%) und Zwergzebu (5%). Darüber hinaus stehen in den Mitgliedsbetrieben der Rinderunion noch einige wenige Herden der Rassen Aubrac, Blonde d’Aquitaine, Dexter, Fleckvieh, Hereford, Hinterwälder, Luing, Pinzgauer, Salers, Shorthorn, Vorderwälder und Welsh Black.

49 Mitglieder aus 23 Landkreisen stellten 36 Bullen, 81 Kühe sowie 71 Kalbinnen und Rinder elf verschiedener Rassen aus, die das breite Spektrum, welches die baden-württembergische Fleischrinderzucht zu bieten hat, eindrucksvoll repräsentierten. Die 81 Kühe führten sämtlich ihr letztgeborenes Kalb bei Fuß. Mit fast 200 Wettbewerbstieren zählt Ilshofen mit zu den größten jemals in Deutschland durchgeführten Fleischrinderschauen.

In seinem Grußwort ging Ministerialdirigent Joachim Hauck auf die Entwicklung und Bedeutung der Mutterkuhhaltung in Baden-Württemberg ein. Insbesondere würdigte er den allgemein hohen Stand der Fleischrinderzucht im Land und die überregionale Bedeutung der Rassen Angus, Limousin, Fleckvieh, Highland und Zwergzebu. Bei seinem halbstündigen Rundgang durch die Hallen mit dem höchsten Vertreter der Fleischrinder, Friedrich Schumacher aus Heidelberg, und Zuchtleiter Dr. Eberhard Ostendorff vom LRA Ludwigsburg, zeigte sich Ministerialdirigent Joachim Hauck sehr beeindruckt von der Zahl und der überragenden Qualität der ausgestellten Tiere.

Gerichtet wurden die Tiere von dem international bekannten Preisrichter Gerry Ernst vom luxemburgischen Fleischrinder-Herdbuch (Limousin, Charolais, Blonde d’Aquitaine und Salers), vom Vorsitzenden des Fleischrinderverbandes Bayern, Manfred Winhart (Angus, Fleckvieh und Welsh Black) sowie von dem bekannten Highland- und Zwergzebuzüchter Jürgen Fuchs aus Hessen.

Jede Rasse wurde getrennt nach Bullen, Kühen und Rindern in einer oder mehreren Klassen gerichtet und aus den Klassenersten die Sieger- und Reservesieger unter den Bullen, Kühen und Rindern gekürt. Aus diesen Tieren wurde schließlich ein Rassesieger und ein Rassereservesieger bestimmt.

Mit insgesamt 7 Bullen, 29 Kühen und 16 Rindern waren die Angus in Ilshofen entsprechend ihrer Bedeutung im Verband am stärksten vertreten. Baden-Württemberg ist eine der beiden Angushochburgen in Deutschland. Siegerbulle wurde unangefochten der knapp 1200 kg schwere, 4jährige Bulle "Prinzip" von Peter Schumacher aus Heidelberg. Reservesieger der Angusbullen wurde "Greenlander" von Manfred Bregenzer aus Gammertingen-Pistre, ein Sohn des Herbertinger Besamungsbullen Gustl. In der mit 29 Anguskühen stärksten Schaukonkurrenz setzte sich schließlich die 7 ½ jährige "Blume" von Thomas Klenk aus Untergröningen durch, vor "Mirage", einer "Patchwork"-Tochter aus der Zucht von Familie Junck aus Jungingen. Sieger bei den Angusrindern wurde die knapp zweijährige "Dora" aus der Zucht von Karl und Markus Lindner aus Vellberg-Eschenau vor "Doro", wiederum aus dem Betrieb Manfred Bregenzer. Bis auf die rotfarbene "Doro" waren die anderen Sieger- und Reservesieger schwarz.

"Prinzip" errang im Anschluss den begehrten Titel Sieger, "Blume" den Titel Reservesieger der Rasse Angus.

Mit 9 Bullen, 13 Kühen und 25 Rindern stellten die Limousinzüchter das zweitgrößte Kontingent auf der Schau. Vor 10 Jahren noch an fünfter Stelle, hat diese mittelintensive Rasse inzwischen den zweiten Platz unter den baden-württembergischen Fleischrinderrassen erobert.

Gerry Ernst, Kenner insbesondere auch der französischen Limousin-Herdbuchzucht, war beeindruckt von der Qualität der in Ilshofen vorgestellten Tiere, von denen er etliche in die europäische Spitzenriege einordnete. Besonders angetan war er von der in Baden-Württemberg gezogenen 2 ½ -jährigen

"Erlis", einer Tochter des früheren Landessiegers "Libero" von Gerhard Lamparth aus Altensteig-Überberg im Kreis Calw. Diese 816 kg schwere Kalbin verkörpert bezüglich Rahmen, Bemuskelung, Fundament und weiteren wirtschaftlich wichtigen Merkmalen in idealer Weise das Zuchtziel der Rasse Limousin. So war für die Zuschauer am Ring sehr gut nachvollziehbar, dass "Erlis" Klassenprimus unter den Limousin-Rindern wurde und später auch noch bei der Vergabe des Titels Rassesieger Limousin die schwergewichtigen Bullen und die 13 Kühe hinter sich ließ.

Reservesiegerrind wurde die 1 ½ jährige "Nero"-Tochter "Hygra"aus der Zucht von Gerd Böttinger aus Gechingen-Waldhöfe, Kreis Calw. Ebenfalls aus der Zuchtstätte Böttinger stammt die Reservesiegerkuh "Ghenia", eine "Ilex"-Tochter mit ihrem 5. Kalb bei Fuß. Siegerkuh wurde "Goldie" aus der Zucht von Helmut und Martin Weber aus Adelmannsfelden-Bühler. Vater "Lagon" war 2000 Landessieger. Siegerbulle "Sam" und Reservesiegerbulle "Stari" kommen ebenfalls aus dem Betrieb Weber, ein wohl einmaliger Erfolg. Gezüchtet sind diese beiden 4 ½ - bzw. 4jährigen Bullen in Frankreich. Hinter "Erlis" errang die Zuchtstätte Weber schließlich mit "Goldie" auch noch den Titel Reservesieger Rasse Limousin.

Als einer der Pioniere der Hornloszucht beim Fleckvieh Fleisch in Deutschland gilt Hans-Jochen Burkhardt aus Oberreichenbach-Würzbach, Kreis Calw. Durch die Zucht des genetisch hornlosen Bullen "Poker PP" wurde Burkhardt überregional bekannt.

Mit dem 1272 kg schweren, überragend bemuskelten, hornlosen 4jährigen "Poker PP"-Sohn "Pokus" errang Burkhardt den Titel Siegerbulle Fleckvieh vor dem ein halbes Jahr älteren aber zwei Zentner leichteren "Eiser"-Sohn "Einar", gezüchtet von Viktor Engel aus Bühlerzell-Schönbronn im Kreis Schwäbisch Hall. "Pokus" wurde letztendlich auch Rassesieger vor der hornlosen "Eisenbart PP"-Tochter "Selmie", die Klassenerste bei den Kühen wurde und ebenfalls aus der Zucht von Hans-Jochen Burkhardt stammt. Klassenbeste bei den Fleckviehrindern wurde die ebenfalls hornlose "Euro"-Tochter "Ronja", gezüchtet von Simon Essig aus Weissach-Flacht im Kreis Böblingen.

Da bei Charolais neben den 12 Kühen nur zwei Altbullen und ein Rind an der Konkurrenz teilnahmen, gab es nur bei den Kühen einen Sieger und einen Reservesieger. Siegerkuh wurde "Jenni" von Dietmar Moser aus Westerheim, Alb-Donau-Kreis. Reservesiegerin wurde "Uschi" aus der Zucht von Thomas Rott aus Aidlingen im Kreis Böblingen. Bester Charolaisbulle wurde der 6 ½ jährige "Soltan" von Alfred Brodmann in Herdwangen, Kreis Sigmaringen. Dieser mit 1292 kg zweitschwerste Bulle der Schau zeigte viel Typ und Rahmen, bestach durch ein hervorragendes Fundament und einen sehr guten Charakter. Diese Prädikate gaben schließlich den Ausschlag für den Rassesieg bei den Charolais vor der Siegerkuh "Jenni".

Zu den Rassen, bei denen auf möglichst hohe Gewichte, tägliche Zunahme und hohen Fleischansatz gezüchtet wird, und die aus diesem Grunde auch "Wiegerassen" genannt werden, gehören neben den bereits erwähnten die Blonde d’Aquitaine und Salers, beide ursprünglich aus Frankreich stammend.

Da diese nur mit vier bzw. drei weiblichen Tieren vertreten waren, wurde jeweils nur ein Rassesieger gekürt. Rassesieger bei den Blonde d’Aquitaine wurde die 8jährige "Jeanne" von Dr. Siegfried Grieshaber aus Bodnegg, Kreis Ravensburg, die mit 981 kg schwerste Kuh der Schau; Rassesieger bei den Salers die 4 ½ jährige "Suse" vom Versuchsgut Unterer Lindenhof der Universität Hohenheim.

Aus den sogenannten Nicht-Wiegerassen, bei denen die Fleischleistung nicht an erster Stelle des Zuchtziels steht, hatten die Züchter 17 Galloways, 13 Highlands, 18 Zwergzebus und 3 Welsh Black zur Schau aufgetrieben.

Siegerkuh bei den Galloways wurde die in der schwarzen Farbrichtung gezogene "Mira" von Erbgraf Maximilian zu Königsegg aus Königseggwald im Kreis Ravensburg, Reservesiegerin die blondfarbene "Alpenrose" aus der Zucht von Konrad und Martin Gann aus Oberlenningen, Kreis Esslingen. Bei den Rindern gewannen Rolf und Anne Jamrog aus Mindersdorf, Kreis Konstanz, mit ihrer "Princess", einer Tochter des späteren Rassesiegers "Sam". Reservesiegerrind wurde "Konstanze" aus der Zucht von Hubert Mielke aus Scharenstetten, Alb-Donau-Kreis.

"Sam", gezogen von Familie Jamrog, wurde vor Jahresfrist als neuer Herdenbulle nach Königseggwald verkauft, ein Kauf, der dem Betrieb nun den Rassesieg brachte. Den Titel Reservesieger der Rasse Galloway errang eben die "Sam"-Tochter "Princess" von Rolf und Anne Jamrog, womit Vater und Tochter die Konkurrenz dominierten.

Unverwechselbares Kennzeichen der Highlands sind die mächtigen, weit ausladenden Hörner und der die Augen oftmals überdeckende Haarschopf. Der 5 ½ jährige kohlrabenschwarze "Dustin" von Manfred Kümmerer aus Jungholzhausen im Kreis Schwäbisch Hall behauptete sich gegen den ebenfalls schwarzen, zwei Jahre jüngeren Rob Roy von Klaus und Karin Schütz aus Gschwend-Brandhof. Bei den Kühen kam "Biggi" aus der Zucht von Hubert Langenwalder aus Ritzenweiler, Kreis Biberach auf den ersten Platz, bei den Rindern war "Black Mogli" von Klaus und Karin Schütz, ebenfalls schwarz gezogen, nicht zu schlagen. "Black Mogli" errang schließlich vor "Dustin" den Titel Rassesieger Highland.

Vor 15 Jahren begann die Herdbuchzucht der Robustrinderrasse Zwergzebu in Baden-Württemberg. Inzwischen stehen diese Buckelrinder durch Exporte aus Baden-Württemberg in fast allen Bundesländern und im benachbarten europäischen Ausland.

Bester Bulle und später auch noch Rassesieger bei den Zwergzebus wurde der von dem 7jährigen Lukas Lämmle im Ring souverän vorgeführte schwarzgefleckte "Siegfried" aus der Zucht von Reiner Lämmle aus Berglen-Spechtshof. Nicht zu schlagen bei den Kühen war die blonde "Ronja" aus der Zuchtstätte Heinrich Wolfgang, Leutkirch. Diese hatte schon im August im bayerischen Schönbronn das Interbreed-Championat gewonnen. Ebenfalls aus dem Zuchtbetrieb Wolfgang kommen Siegerrind "Lotte" und Reservesiegerrind "Rosina", eine Tochter der Ia-Kuh "Ronja". Rassesieger Zwergzebu wurde schließlich "Siegfried" von Lämmle vor "Ronja" von Wolfgang.

Gerd Künstle aus Mössingen-Talheim hatte drei Rinder zur Schau aufgetrieben, wobei das älteste, die sehr harmonische, gut entwickelte und hornlose "Lincolm"-Tochter "Bernadett" den Ia-Preis und somit den Rassesieg erhielt.

Zu Demonstrationszwecken war Sabine Reiter aus Stockach-Hoppetenzell mit einer Aubrac-Kuh und einem Aubrac-Rind nach Ilshofen gekommen. Deren Aussehen erinnerte stark daran, dass diese Robustrasse einst aus der Kreuzung mit Braunvieh entstanden ist.

Höhepunkt des Richtens war die Kür je eines Champions unter den Wiegerassen und den Nicht-Wiegerassen durch das Gremium der drei Preisrichter. Außergewöhnlich, aber für alle Zuschauer nachvollziehbar, dass sich auf dieser Schau beide Champions aus der Rinderklasse rekrutierten:

Bei den Wiegerassen gewann Limousin-Rind "Erlis" von Gerhard Lamparth aus Altensteig-Überberg, bei den Nicht-Wiegerassen Highland-Rind "Black Mogli" von Klaus und Karin Schütz aus Gschwend-Brandhof.

Im Rahmenprogramm der Schau wurden am Samstag zwei Bullennachzuchten gezeigt und von RBW-Geschäftsführer Dr. Alfred Weidele besprochen: zum einen Nachkommen des bekannten Fleckviehbullen "Poker PP" von Hans-Jochen Burkhardt aus Würzbach, zum andern des Limousinbullen "Roitelet" von Wendelin Schlewek aus Deggenhausertal-Sennhof.

Beide Bullen waren im KB-Einsatz und stehen in der Topliste "Zuchtwertschätzung Fleischrinder Deutschland" mit ganz vorne.

Für ihr Engagement hinsichtlich der Beschickung der Schau konnten die Betriebe, die mehr als sechs Tiere aufgetrieben hatten, mit einer Auswahl ihrer Tiere an einer Konkurrenz "beste Betriebssammlung" teilnehmen. Dies waren die Anguszüchter Junck aus Jungingen (12), Schumacher aus Heidelberg, Mariaberger Heime aus Gammertingen und Lindner aus Eschenau (je 7), die beiden Limousinzüchter Schlewek aus Deggenhausertal (10) und Spieler aus Ampfelbronn (8) sowie der Charolaiszüchter Rott aus Aidlingen (7). Zur besten Betriebssammlung wurden die Tiere der Mariaberger Heime vom Preisgericht ausgewählt.

Im Anschluss daran überreichte erster Vorsitzender Friedhelm Hahn den vier in den letzten fünf Jahren beim Zuchtviehverkauf erfolgreichsten Betrieben eine RBW-Medaille: dies waren entsprechend der Zahl über den Verband verkaufter Tiere Anguszüchter Familie Junck, Charolaiszüchter Cornelia und Wolfgang Sauer, Anguszüchter Friedrich und Peter Schumacher sowie Zwergzebuzüchter Friedrich und Martin Wunderlich aus Dörzbach.

Am Sonntag fand dann noch ein Jungzüchter-Vorführwettbewerb statt, an dem 13 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren teilnahmen. Uwe Bauer aus Salem-Buggensegel, der selbst aus einem renommierten Zuchtbetrieb stammt, bewertete den Umgang der Jungzüchter mit den Tieren und rangierte sie in vier Altersgruppen. Erste in ihrer Gruppe wurden jeweils Florian Lindner aus

Eschenau, Lena-Marie Lämmle aus Berglen, Arno Spieler aus Ampfelbronn und Jennifer Pfister aus Jungingen.

Dass diese dritte Landesschau mit insgesamt 278 Tieren ein so großer Erfolg wurde, verdanken die Fleischrinderzüchter auch der hervorragenden Vorbereitung und Organisation der Schau insbesondere durch Geschäftsführer Dr. Weidele und Matthias Poferl und dem gesamten Team.

Ergebisse der Fleischrinderschau in der
Arena Hohenlohe am 25. September 2005

  Ring 

Klasse

Kat-Nr 

Rang

Tiername

Gewicht

Besitzer

Limousin

I-1

Limousin Bulle

144

1 a

Sam

1202

Weber GbR Helmut & Martin

I-1

Limousin Bulle

142

1 b

Phoenix

1340

Lamparth Gerhard

I-2

Limousin Bulle

145

1 a

Stari

1080

Weber GbR Helmut & Martin

I-2

Limousin Bulle

148

1 b

Thibaut

952

Boettinger Gerd

 

Sieger Limousin Bullen

144

 

Sam

1202

Weber GbR Helmut & Martin

RS Limousin Bullen

145

 

Stari

1080

Weber GbR Helmut & Martin

I-3

Limousin Kühe

154

1 a

Ghenia

789

Boettinger Gerd

I-3

Limousin Kühe

153

1 b

Gina

765

Spieler Gebhard

I-4

Limousin Kühe

158

1 a

Goldi 914

890

Weber GbR Helmut & Martin

I-4

Limousin Kühe

161

1 b

Hylalla

750

Boettinger Gerd

I-5

Limousin Kühe

170

1 a

Goldstern

678

Weber GbR Helmut & Martin

I-5

Limousin Kühe

164

1 b

Flut

878

Lamparth Gerhard

 

Sieger Limousin Kühe

158

 

Goldi 914

890

Weber GbR Helmut & Martin

RS Limousin Kühe

154

 

Ghenia

789

Boettinger Gerd

I-6

Limousin Rinder

173

1 a

Erlis

816

Lamparth Gerhard

I-6

Limousin Rinder

171

1 b

Gandra

767

Lamparth Gerhard

I-7

Limousin Rinder

181

1 a

Henrike

600

Boettinger Gerd

I-7

Limousin Rinder

183

1 b

Gartel

562

Schlewek Wendelin

I-8

Limousin Rinder

187

1 a

Falballa

575

Boettinger Gerd

I-8

Limousin Rinder

188

1 b

Elli

511

Barth Anselm

I-9

Limousin Rinder

190

1 a

Hygra

505

Boettinger Gerd

I-9

Limousin Rinder

191

1 b

Porza

494

Spieler Gebhard

 

Sieger Limousin Rinder

173

 

Erlis

816

Lamparth Gerhard

RS Limousin Rinder

190

 

Hygra

505

Boettinger Gerd

Rassesieger Limousin

173

 

Erlis

816

Lamparth Gerhard

RS Limousin

158

 

Goldi 914

890

Weber GbR Helmut & Martin

Charolais

I-10

Charolais Bullen

62

1 a

Soltan

1292

Brodmann Alfred

I-10

Charolais Bullen

64

1 b

Sir Toby

1095

Sauer Wolfgang u. Cornelia

I-11

Charolais Kühe

75

1 a

Jenni

885

Moser Dietmar

I-11

Charolais Kühe

76

1 b

Uschi

825

Rott Thomas

I-12

Charolais Kühe

80

1 a

Lore

796

Brodmann Alfred

I-12

Charolais Kühe

82

1 b

Oleander

773

Rott Thomas

 

Sieger Charolais Kühe

75

 

Jenni

885

Moser Dietmar

RS Charolais Kühe

76

 

Uschi

825

Rott Thomas

Rassesieger Charolais

62

 

Soltan

1292

Brodmann Alfred

RS Charolais

75

 

Jenni

885

Moser Dietmar

Blonde d'Aquitaine

I-13

Rassesieger Blonde d'Aquitaine

58

1 a

Jeanne

981

Grieshaber Siegfried Dr.

I-13

Blonde d'Aquitaine

60

1 b

Galine

897

Grieshaber Siegfried Dr.

Salers

I-14

Rassesieger Salers

203

1 a

Suse

638

Uni-Hohenheim Versuchsstation

I-14

Salers

202

1 b

Perine

726

Uni-Hohenheim Versuchsstation

Welsh Black

I-15

Rassesieger Welsh Black

205

1 a

Bernadett

 

Kuenstle Gerd

I-15

Welsh Black

207

1 b

Benita

 

Kuenstle Gerd

Angus

II-1

Angus Bullen

3

1 a

Prinzip

1188

Schumacher Peter

II-1

Angus Bullen

4

1 b

Greenlande

1054

Bregenzer Manfred

II-2

Angus Bullen

6

1 a

Freddy

998

Mariaberger Heime

II-2

Angus Bullen

7

1 b

Kennedy

780

Familie Junck

 

Sieger Angus Bullen

3

 

Prinzip

1188

Schumacher Peter

RS Angus Bullen

4

 

Greenlande

1054

Bregenzer Manfred

II-3

Angus Kühe

10

1 a

Bianka

753

Familie Junck

II-3

Angus Kühe

9

1 b

Ruthild

697

Fellmann Hannes

II-4

Angus Kühe

17

1 a

Blume

728

Klenk Thomas

II-4

Angus Kühe

20

1 b

Daisy

686

Lindner Karl u. Markus

II-5

Angus Kühe

23

1 a

Mirage

731

Familie Junck

II-5

Angus Kühe

21

1 b

Amara

708

Mariaberger Heime

II-6

Angus Kühe

30

1 a

Elexier

754

Familie Junck

II-6

Angus Kühe

28

1 b

Ingrid

650

Bregenzer Manfred

II-7

Angus Kühe

38

1 a

Desiree

652

Bregenzer Manfred

II-7

Angus Kühe

34

1 b

Allis

662

Mariaberger Heime

 

Sieger Angus Kühe

17

 

Blume

728

Klenk Thomas

RS Angus Kühe

23

 

Mirage

731

Familie Junck

II-8

Angus Rinder

43

1 a

Dora

546

Lindner Karl u. Markus

II-8

Angus Rinder

46

1 b

Doro

522

Bregenzer Manfred

II-9

Angus Rinder

49

1 a

Pia

514

Gaugel Manfred

II-9

Angus Rinder

50

1 b

Pearl

509

Familie Junck

 

Sieger Angus Rinder

43

 

Dora

546

Lindner Karl u. Markus

RS Angus Rinder

46

 

Doro

522

Bregenzer Manfred

Rassesieger Angus

3

 

Prinzip

1188

Schumacher Peter

RS Angus

17

 

Blume

728

Klenk Thomas

Fleckvieh

II-10

Fleckvieh Bullen

86

1 a

Pokus

1272

Burkhardt Hans-Jochen

II-10

Fleckvieh Bullen

85

1 b

Einar

1185

Engel Viktor

II-11

Fleckvieh Bullen

89

1 a

Europoker

1033

Burkhardt Hans-Jochen

II-11

Fleckvieh Bullen

90

1 b

Komo

922

Burkhardt Hans-Jochen

 

Sieger Bullen Fleckvieh

86

 

Pokus

1272

Burkhardt Hans-Jochen

RS Bullen Fleckvieh

85

 

Einar

1185

Engel Viktor

II-12

Fleckvieh Kühe

93

1 a

Selmie

835

Burkhardt Hans-Jochen

II-12

Fleckvieh Kühe

91

1 b

Maja

816

Essig Simon

II-13

Fleckvieh Rinder

101

1 a

Ronja

622

Essig Simon

II-13

Fleckvieh Rinder

100

1 b

Kira

625

Engel Viktor

 

Rassesieger Fleckvieh

86

 

Pokus

1272

Burkhardt Hans-Jochen

RS Fleckvieh

93

 

Selmie

835

Burkhardt Hans-Jochen

Galloway

III-1

Galloway Bullen

106

1 a

Sam

 

Koenigsegg Maximilian Erbgraf zu

III-1

Galloway Bullen

105

1 b

Billi

 

Gann Konrad u. Martin

III-2

Galloway Kühe

110

1 a

Mira

 

Koenigsegg Maximilian Erbgraf zu

III-2

Galloway Kühe

112

1 b

Florence

 

Ederle Karl

III-3

Galloway Kühe

115

1 a

Alpenrose

 

Gann Konrad u. Martin

III-3

Galloway Kühe

113

1 b

Karla

 

Mielke Hubert

 

Sieger Galloway Kühe

110

 

Mira

 

Koenigsegg Maximilian Erbgraf zu

RS Galloway Kühe

115

 

Alpenrose

 

Gann Konrad u. Martin

III-4

Galloway Rinder

117

1 a

Konstanze

 

Mielke Hubert

III-4

Galloway Rinder

118

1 b

Primele

 

Jamrog Rolf & Anne

III-5

Galloway Rinder

124

1 a

Princess

 

Jamrog Rolf & Anne

III-5

Galloway Rinder

125

1 b

Pam

 

Koenigsegg Maximilian Erbgraf zu

 

Sieger Galloway Rinder

124

 

Princess

 

Jamrog Rolf & Anne

RS Galloway Rinder

117

 

Konstanze

 

Mielke Hubert

Rassesieger Galloway

106

 

Sam

 

Koenigsegg Maximilian Erbgraf zu

RS Galloway

124

 

Princess

 

Jamrog Rolf & Anne

Highland

III-6

Highland Bullen

127

1 a

Dustin

 

Kuemmerer Manfred

III-6

Highland Bullen

128

1 b

Rob Roy

 

Schuetz Klaus u. Karin

III-7

Highland Kühe

135

1 a

Biggi

 

Langenwalder Huber

III-7

Highland Kühe

134

1 b

Flori

 

Schuetz Klaus u. Karin

III-8

Highland Rinder

138

1 a

BlackMogli

 

Schuetz Klaus u. Karin

III-8

Highland Rinder

137

1 b

Betty

 

Langenwalder Huber

 

Rassesieger Highland

138

 

BlackMogli

 

Schuetz Klaus u. Karin

RS Highland

127

 

Dustin

 

Kuemmerer Manfred

Zwergzebu

III-9

Zwergzebu Bullen

211

1 a

Siegfried

 

Laemmle Reiner

III-9

Zwergzebu Bullen

209

1 b

Benedikt

 

Kubisek Michael

III-10

Zwergzebu Kühe

213

1 a

Ronja

 

Wolfgang Heinrich

III-10

Zwergzebu Kühe

214

1 b

Vera

 

Wunderlich GbR Friedrich & Martin

III-11

Zwergzebu Rinder

221

1 a

Lotte

 

Wolfgang Heinrich

III-11

Zwergzebu Rinder

222

1 b

Silke

 

Laemmle Reiner

III-12

Zwergzebu Rinder

226

1 a

Rosina

 

Wolfgang Heinrich

III-12

Zwergzebu Rinder

224

1 b

Ilona

 

Laemmle Reiner

 

Sieger Zwergzebu Rinder

221

 

Lotte

 

Wolfgang Heinrich

RS Zwergzebu Rinder

226

 

Rosina

 

Wolfgang Heinrich

Rassesieger Zwergzebu

211

 

Siegfried

 

Laemmle Reiner

RS Zwergzebu

213

 

Ronja

 

Wolfgang Heinrich

 

Champion Wiegerasse

173

 

Erlis

816

Lamparth Gerhard

Champion Nichtwiegerasse

138

 

BlackMogli

 

Schuetz Klaus u. Karin

 
 

Platzierungsliste über alle Schautiere (PDF-Datei)

 

 

Schaufotos:


"Poker"-Nachzucht (von links): Sohn "Pokus" (am Sonntag Rassesieger), Sohn
"Poldart" (nach der Schau verkauft an den Besamungsverein Neustadt an der
Aisch/Bayern) und Tochter Andrea, 5 ½ jährig


Im Ring die Betriebssammlungen. Vorn von rechts: Junck (Angus), Schumacher
(Angus), Spieler (Limousin). Hinten von rechts: Rott (Charolais), die Sieger-
sammlung Mariaberger Heime (Angus) und Lindner (Angus). Ganz rechts vorn
ein Tier der Sammlung Schlewek (Limousin)


Frau Lämmle aus Berglen-Spechtshof mit ihrem lammfrommen Bullen "Siegried",
der Rassesieger bei den Zwergzebus wurde


Die beiden perfektesten Angus auf der Schau. Rechts der noch nicht 4jährige,
knapp 1200 kg schwere Rassesieger "Prinzip", gezüchtet von Peter Schumacher
aus Heidelberg, links Rassereservesieger, die 728 kg schwere "Blume" mit ihrem
10 Monate alten Kuhkalb bei Fuß, gezüchtet von Thomas Klenk aus Untergröningen


Klaus und Karin Schütz mit ihrem Rind "Black Mogli", dem Sieger der Rasse
Highland. "Black Mogli" errang später noch den begehrten Titel Champion
der Nicht-Wiegerassen


Gerhard Lamparth aus Altensteig-Überberg mit dem Champion sämtlicher
Wiegerassen, der 2 ½ jährigen, 816 kg schweren Limousinkalbin "Erlis".
Die Tochter des früheren Landessiegers "Libero" war zuvor zum Rassesieger
Limousin gekürt worden

IMG_5953.JPG (630591 Byte)
Die Sieger und Reservesieger der Rasse Limousin. Von links die Bullen "Sam"
und "Stari" sowie die Kuh "Goldi", all drei aus dem Betrieb Martin und Helmut
Weber, die Kuh Ghenia von Gerd Böttinger und die beiden Rinder "Erlis" von
Gerhard Lamparth und "Hygra" von Gerd Böttinger


Hervorragend präsentiert wurden die jährigen bis 1 ½ jährigen Limousinrinder,
links das spätere Reservesiegerrind von Gerd Böttinger


Perfekt im Typ und überragend bemuskelt, der knapp 5 jährige Gallowaybulle
"Sam" von Erbgraf Maximilian zu Königsegg. Gezüchtet wurde der Rassesieger
von Rolf und Anne Jamrog aus Mindersdorf


Reservesiegerrind "Doro", rotfarben, vorgestellt von
Familie Manfred Bregenzer aus Pistre


Um den Rassesieg bei den Charolais konkurrierten die beiden Kühe "Uschi" und "Jenni"
von Thomas Rott und Dietmar Moser mit dem Bullen "Soltan" von Alfred Brodmann, der
schließlich den Sieg davon trug. "Jenni" von Dietmar Moser (Mitte) wurde Reservesiegerin

Dr. Ostendorff

Zweite Angus-Bundesschau am
25. Juni 2005 in Verden
anlässlich des Jubiläums

"50 Jahre Anguszucht in Deutschland"

Dazu passender Fachbericht "50 Jahre Angus"

Der Bundesverband Deutscher Angushalter (BDAH) veranstaltete nach einer ersten Schau im Jahr 1995 Ende Juni nun seine zweite Bundesschau im Rahmen seines Gründungsjubiläums.

27 Bullen, 30 Kühe mit Kalb bei Fuß sowie 32 Rinder aus dem gesamten Bundesgebiet stellten sich der Konkurrenz. Vor einem internationalen Publikum, u.a. waren Gäste aus Kanada, den USA, Schottland, Schweden, Dänemark, Tschechien, der Schweiz und den Niederlanden nach Verden gekommen, wurden die Tiere in der Niedersachsenhalle von zwei Kommissionen gerichtet und aus den verschiedenen Klassensiegern schließlich die Bundessieger und Bundesreservesieger gekürt. Im Anschluss wurden noch die besten Kuh- bzw. Bullen-Nachzuchten prämiiert.

Die Statistik des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter und –halter weist zum 30.09.2004 aus, dass 688 Betriebe in den insgesamt 12 Landesverbänden als Mitglieder die Rasse Angus züchten oder halten. Mit 163 Betrieben, was einem Anteil von knapp 23,7 % entspricht, gilt Baden-Württemberg neben Bayern mit 169 Betrieben als eine der beiden Angus-Hochburgen in Deutschland.

Aus der Erhebung zum 30.09.2004 (Tabelle) geht hervor, dass unter den 18 derzeit in Baden-Württemberg betreuten Fleischrinderrassen Angus unumstritten die Nummer eins sind, vor Limousin, Galloway, Charolais und Highland.

Rasse

Anzahl Betriebe

insgesamt

in %

+ / -
(zum 30.09.2003)

HB-Kühe

Herdbuch

Haltung

Angus

26

142

168

28,2

-1,6

991

Limousin

41

86

127

22,0

+0,6

661

Galloway

50

16

66

11,4

-1,4

539

Charolais

15

48

63

10,9

-1,0

598

Highland

46

10

56

9,7

-0,2

248

Zebu

19

5

24

4,2

-0,2

194

Fleckvieh

8

10

18

3,1

-0,2

176

Fast 30 % der Mitgliedsbetriebe halten oder züchten Angus, wobei in den 26 Zuchtbetrieben rund 1000 Herdbuchkühe stehen, was einer durchschnittlichen Herdengröße mit knapp 40 Kühen entspricht.

Im Jahre 2001 erfolgte die Vereinigung der beiden Rassen Deutsche Angus und Aberdeen Angus, die bis dahin in zwei verschiedenen Zuchtbüchern geführt wurden, in einer Rasse unter dem Namen Angus. Dabei wurden die Tiere der ursprünglichen Rasse Aberdeen Angus einer sogenannten Sektion Aberdeen Angus zugeordnet und mit dem Kürzel AA besonders gekennzeichnet. Dies gilt seither auch für Neueintragungen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass knapp die Hälfte der insgesamt 628 deutschlandweit in der Sektion Aberdeen Angus eingetragenen aktiven Kühe in Baden-Württemberg stehen.

Angus sind genetisch hornlos und werden in den Farben schwarz und rot gezüchtet.

Auffallend, dass in Verden zwei Drittel der aufgetriebenen Bullen der roten Farbrichtung angehörten. Bundessieger wurde schließlich der 4 ½ jährige schwarze "Cord"-Sohn "Compass" der ZG Krausmüller/Krach/Schröder in Neustadt, Hessen, Bundesreservesieger der gut 1 Jahr ältere in der roten Farbrichtung gezogene "Glacier "-Sohn "Glen" mit amerikanischer Blutführung väterlicherseits, gezüchtet und vorgestellt von Uwe Heinz in Zwickau, Sachsen.

Der größte baden-württembergische Erfolg war der Klassensieg des gut 3 ½ jährigen "Prinzip" aus der Zucht von Friedrich und Peter Schumacher aus Heidelberg. Dieser "Summitcrest Prime Cut" (KB USA)-Sohn aus einer Tochter des berühmten AA-Bullen "Pirol" begeisterte durch Rahmen, Länge und eine hervorragende Bemuskelung und unterlag bei der Endauswahl dem späteren Bundesreservesieger nur ganz knapp. Für diesen Zuchterfolg erhielt Friedrich Schumacher aus der Hand von Zuchtleiter Dr. Ostendorff einen Ehrenpreis des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart überreicht.


Nur ganz knapp den Bundesreservesieg verfehlt, der 3 1/2 jährige Klassen-
sieger "Prinzip" aus der Zucht von Friedrich und Peter Schumacher aus
Heidelberg, vorgeführt von Manfred Flaig

Einen großen Erfolg feierte auch Benjamin Junck aus Jungingen im Zollernalbkreis, belegten doch seine beiden aus dem Embryo-Transfer stammenden Rinder in der jüngsten Rinderklasse die Plätze eins und drei. Den Klassensieg holte "Stina ET", den dritten Platz "Stella ET".


Großer Erfolg für die Anguszuchtstätte Benjamin Junck aus Jungingen.
Links Klassensiegerin "Stina ET", vorgeführt von Ehefrau Tina, rechts die
drittplatzierte "Stella ET", vorgeführt von Mutter Edeltraud


Stolz und glücklich präsentierte Tina Hrastnik-Junck ihre
Klassensiegerin "Stina ET" zur Endauswahl um die Titel
Bundessiegerin bzw. Bundesreservesiegerin

Beide Rinder führen Blut aus den Spitzenzuchten Neuseelands. Züchter jedoch ist Benjamin Junck, welcher bei seinem Besuch in Neuseeland die Anpaarung der Eltern der Embryonen veranlasst hatte.

Der dritte Aussteller aus Baden-Württemberg war Thomas Klenk aus Abtsgmünd-Untergröningen, welcher mit seinem Bullen "Humbold", drei Kühen und einem Rind gleich fünf Eisen im Feuer hatte. "Humbold", ein in Hessen gezogener "Hubertus"-Sohn, war mit 7 ½ Jahren zweitältester Bulle der Schau und errang einen Id-Preis. Jeweils auf den zweiten bzw. dritten Platz in ihrer Klasse kamen die Kühe "Bella", eine "Felix"-Tochter, und Blume, eine "General"-Tochter.

Das vergleichsweise spärliche Aufkommen an Schautieren aus dem Land lag zum einen wohl daran, dass Hin- und Rückweg für die Züchter im Durchschnitt etwa 1.500 km betragen, zum anderen, dass nur drei Monate später, am 24. und 25. September, in Ilshofen die Dritte Baden-Württembergische Fleischrinderschau stattfindet, wo wesentlich mehr Angustiere erwartet werden.

Seit über 40 Jahren ist der Betrieb Schumacher aus Heidelberg-Bierhelderhof Mitglied im Verband und hat insbesondere unter Friedrich Schumacher, Vorsitzender der Abteilung Fleischrinder in der RBW, Vorstandsmitglied im BDF und lange Jahre im BDAH, Angusgeschichte geschrieben. In diesem Zusammenhang ist natürlich Hans Wälde vom Peterhof in Gutach zu nennen, der vor 45 Jahren als einer der ersten mit der Haltung von Angusrindern begann und sich in besonderem Maße um die Verbreitung der Rasse Angus im Südschwarzwald und weit darüber hinaus verdient gemacht hat. Beide wurden beim Züchterabend durch den Vorsitzenden des BDAH entsprechend geehrt.

Unter Bewahrung der rassetypischen Merkmale Leichtkalbigkeit, Frühreife, Fruchtbarkeit, Feingliedrigkeit und Bemuskelung werden in Baden-Württemberg über den Einsatz von Samen und mittels Embryo-Transfer aus den Hochzuchtgebieten der ganzen Welt, u.a. aus den USA, Kanada, Neuseeland oder Dänemark, ständig neue Blutlinien in die heimische Anguszucht eingeführt. Jüngstes Beispiel ist der von Schumacher aus der Besamung

(KB USA) gezogene "Summitcrest Prime Cut"-Sohn " Prinzip", welcher beste Bemuskelung, viel Typ und ein korrektes Fundament vererbt.

Dr. Ostendorff

Dritte Zwergzebu-Bundesschau
am 4./5. Juni 2005 in Dörzbach, Hohenlohekreis

Zebus bzw. Buckelrinder sind außerhalb ihrer ursprünglichen asiatischen Heimat vor allem in Amerika, Afrika und Australien stark, in Europa weniger oder kaum verbreitet. Eine kleinwüchsigere Variante, die Zwergzebus, wurden in Sri Lanka, dem früheren Ceylon, und im südlichen Kaukasus domestiziert. Diese fanden dann auch in den 70er Jahre über Zoos und Tiergärten den Weg von Asien nach Deutschland und dort vornehmlich nach Baden-Württemberg. Das erste Zuchtbuch für Zwergzebu wurde europaweit 1990 hier in Baden-Württemberg eingerichtet. Mittlerweile nehmen die Zwergzebus nach der Zahl eingetragener Herdbuchtiere bereits die 18. Stelle unter den 30 Fleischrinderrassen, die bundesweit herdbuchmäßig betreut werden, ein. In Baden-Württemberg, wo derzeit 18 verschiedene Fleischrinderrassen von der Stuttgarter Geschäftsstelle der Rinderunion Baden-Württemberg betreut werden, steht das Zwergzebu nach der Zahl der Züchter und Herdbuchtiere gerechnet gar an sechster Stelle hinter Angus, Limousin, Galloway, Charolais und Highland.

Am 20. Februar 1999 gründeten 21 Zwergzebuzüchter aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einen Bundesrasseverband, den Verband Deutscher Zwergzebu Züchter und Halter e.V., kurz VDZ genannt, und beschlossen, möglichst bald mit einer Bundesschau auf das Zebu, "das kleine Rind mit der großen Zukunft", aufmerksam zu machen.

Am vergangenen Wochenende fand nun nach 2000 in Dörzbach und 2003 in Thüringen bereits die dritte Zwergzebu-Bundesschau dieses jungen Verbandes statt. Veranstaltungsort war wie 2000 der Zebuhof des ersten Vorsitzenden des VDZ, Friedrich Wunderlich, in Dörzbach-Birkenhöfe. Den würdigen Rahmen verlieh das große Hoffest der Familie Wunderlich, das bei herrlichem Wetter Tausende von Besuchern anlockte.

Züchter aus Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen stellten sich dem Wettbewerb mit 12 Bullen, 6 Kühen und 16 Rindern. Die Tiere waren sämtlich freilaufend in Kralen in einer Halle untergebracht. Darüber hinaus wurden weitere Tiere zu Demonstrationszwecken ausgestellt. Tiere verschiedener Farben und Farbkombinationen gaben ein buntes Gesamtbild ab: von schneeweiß über unseren Dalmatinern ähnlich schwarzweiß gefleckt, gestromt, einfarbig rot, braun bis zu kohlrabenschwarz, zum Teil mit markantem Aalstrich. Imponierend vor allem der auffallend große Buckel bei den ausgewachsenen Bullen, dem die Zeburassen ihren Namen verdanken, wird das Wort Zebu doch vom tibetanischen Wort "zeba" oder "zeu", was Buckel des Rindes oder des Kamels bedeutet, hergeleitet. Rein äußerlich unterscheiden sich unsere bodenständigen Hausrinder von den Zeburassen nicht nur durch den Buckel, der aus sechs stark vergrößerten Muskeln gebildet wird und in den bis zu 20 kg fettdurchzogenes Bindegewebe eingelagert werden können, sondern auch durch die in der Regel kurzen, senkrecht nach oben führenden Hörner, die stark ausgebildete Hautfalte an der Kehle, die Wamme, und die extrem feinen Glieder.

Dass Zwergzebus trotz ihres z.T. auf der Weide zur Schau gestellten Wildverhaltens ausgesprochen ruhig und brav, ja anhänglich sein können, bewiesen nahezu alle aufgetriebenen Tiere, vom vier Wochen alten Kalb bis zum ausgewachsenen Bullen.

Am Samstag fanden Prämiierung, ein Jungzüchter-Vorführwettbewerb und am Abend die Generalversammlung des VDZ statt. Zebuhalter und -züchter aus fast allen Bundesländern und dem benachbarten Ausland verfolgten das Preisrichten.

Diese Aufgabe übernahmen in diesem Jahr Zuchtleiter Ronald Bialek aus Thüringen und das Ehrenmitglied des VDZ, Herr Friedrich Gramling aus Hergenstadt, einer der Pioniere der Zebuzucht.

Jeweils Klassensieger bei den Altbullen wurden der 6 ½ jährige "Ilja" von Jürgen Fuchs aus Kloppenheim-Karben in Hessen und der 5 ½ jährige schwarze "Benedikt" von Michael Kubisek aus Untermünkheim, Kreis Schwäbisch Hall. "Ilja", ein Sohn des früheren Bundessiegers "Ignaz" , beeindruckte mit seinem gewaltigen Buckel und bestach durch seine hervorragende Bemuskelung, seine Länge, sein korrektes Fundament und vor allem durch seinen ruhigen Charakter. Er wurde Sieger bei den Altbullen und erhiet hierfür den Ehrenteller des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart. Reservesieger wurde "Benedikt", der väterlicherseits dasselbe Blut ("Benn") führt wie der Siegerbulle mütterlicherseits.

Bei den Jungbullen stellten Reiner Lämmle aus Berglen-Spechtshof im Rems-Murr-Kreis mit "Siegfried" und Günter Frank aus Beilstein-Gagernberg, Kreis Heilbronn, mit "Aaron" jeweils die Klassensieger. Den Siegertitel trug schließlich der ebenfalls schwarzweiß gefleckte zweijährige "Ignaz"-Enkel "Siegfried" davon.

Leider waren nur sechs Kühe, davon vier mit Kalb bei Fuß, zur Schau aufgetrieben. Herausragend die 4 ½ jährige braunweiß gefleckte "Sabrina", die im Gespann mit ihrem gerade vier Wochen alten Kuhkalb zum Liebling der Besucher avancierte. Überlegen holte sich die "Ignaz"-Tochter den Titel einer Bundessiegerin, welchen sie bereits zwei Jahre zuvor auf der Bundesschau in Thüringen in der Kategorie Rinder errungen hatte. Sie bestach insbesondere durch ihren harmonischen Körperbau, ihre Bemuskelung und ihr feines korrektes Fundament. Reservesiegerin wurde die rotfarbene "Benn"-Tochter "Schneeweißchen" von der Reinwald GmbH in Schwaigern, Kreis Heilbronn.

Die Rinder wurden in vier verschiedenen Altersklassen gerichtet. Bei den älteren Rindern setzen sich Michael Kubisek mit "Sternchen" und Jürgen Fuchs mit "Aga", bei den jüngeren Rindern Friedrich und Martin Wunderlich mit "Verena" und wiederum Jürgen Fuchs mit "Anastasia" durch. Den Siegertitel errang schließlich "Aga", eine kohlrabenschwarze Tochter des Bundessiegers "Ilja", der Titel Reservesieger ging an die typvolle "Benedikt"-Tochter "Sternchen", ebenfalls in der schwarzen Farbrichtung gezogen.

Viel Freude bereitete den Zuschauern der Jungzüchter-Vorführwettbewerb, an welchem neun Jungen und Mädchen im Alter von vier bis 15 Jahren teilnahmen. Punkte gab es von der Jury für das Wissen über das vorgeführte Tier, dessen Pflegezustand und natürlich den Umgang und die Führigkeit des Tieres. Den Wettbewerb gewann die neunjährige Lena-Marie Lämmle mit ihrem "lammfrommen" 18 Monate alten Rind "Ilona", knapp gefolgt von der zehnjährigen Tina Kubisek und dem zwölfjährigen Tizian Reinwald.

Etwa 400 Zuschauer säumten am Sonntagnachmittag den Richtring, als der bekannte Tierverhaltensforscher Professor Dr. Dr. Sambraus aus München sein Grußwort hielt. Während der Preisübergabe kommentierte Zuchtleiter Dr. Ostendorff die verschiedenen Schaubilder und erläuterte dem interessierten Fach- und Hoffest-Publikum die Geschichte der Zwergzebus und deren besondere Merkmale.

Das schmackhafte Fleisch der Zeburinder konnte an diesem Wochenende in verschiedenen Zubereitungen verkostet werden: neben den 400 Portionen Braten waren Gulasch, Leberkäse und Landjäger vom Zeburind bald ausverkauft. Wer hier nicht zum Zug kam, musste sich auf dem angegliederten Bauernmarkt oder im Hofladen versorgen.

Prämierungsliste:

Altbullen
Klasse I Ia Ilja Jürgen Fuchs, Kloppenheim-Karben Hessen Sieger
Ib Bernd Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ic Modest Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Klasse II Ia Benedikt Michael Kubisek, Untermünkheim Ba-Wü Res.-Sieger
Ib Friebo Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ic Vicco Bio-Hof Siloah, Neufrankenroda Thüringen  
Jungbullen
Klasse III Ia Siegfried Reiner Lämmle, Berglen-Spechtshof Ba-Wü Sieger
Ib Blacky Uwe Roll, Rosenfeld-Leidringen Ba-Wü  
Ic Ben Reinwald GmbH, Schwaigern Ba-Wü  
Klasse IV Ia Aaron Günter Frank, Beilstein-Gagernberg Ba-Wü Res.-Sieger
Ib Mäxle Uwe Roll, Rosenfeld-Leidringen Ba-Wü  
Ic Hansi Reinwald GmbH, Schwaigern Ba-Wü  
Kühe
Klasse V Ia Sabrina Jürgen Fuchs, Kloppenheim-Karben Hessen Sieger
Ib Vera Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ic Eva Michael Kubisek, Untermünkheim Ba-Wü  
Klasse VI Ia Schneeweißchen Reinwald GmbH, Schwaigern Ba-Wü Res.-Sieger
Ib Gluna Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ic Paula Michael Kubisek, Untermünkheim Ba-Wü  
Rinder
Klasse VII Ia Sternchen Michael Kubisek, Untermünkheim Ba-Wü Res.-Sieger
Ib Salome Günter Frank, Beilstein-Gagernberg Ba-Wü  
Ic Nina Michael Kubisek, Untermünkheim Ba-Wü  
Id Reena Reinwald GmbH, Schwaigern Ba-Wü  
Klasse VIII Ia Aga Jürgen Fuchs, Kloppenheim-Karben Hessen Sieger
Ib Samira Reiner Lämmle, Berglen-Spechtshof Ba-Wü  
Ic Carmen Reinwald GmbH, Schwaigern Ba-Wü  
Id Manitu-Tochter Bio-Hof Siloah, Neufrankenroda Thüringen  
Klasse IX Ia Verena Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ib Silke Reiner Lämmle, Berglen-Spechtshof Ba-Wü  
Ic Ilona Reiner Lämmle, Berglen-Spechtshof Ba-Wü  
Id Arwen Günter Frank, Beilstein-Gagernberg Ba-Wü  
Ie Paula Franz Unseld, Erbach-Donaurieden Ba-Wü  
Klasse X Ia Anastasia Jürgen Fuchs, Kloppenheim-Karben Hessen  
Ib Gerdi Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  
Ic Helena Wunderlich GbR, Dörzbach Ba-Wü  

Einige Fotos zur Schau (auch im RBW-Online-Fotoalbum):


Der 6 ½ jährige Siegerbulle "Ilja" aus der Zucht
von Jürgen Fuchs aus Kloppenheim-Karben

Tierverhaltensforscher Prof. Sambraus bittet Jürgen Fuchs aus Kloppenheim-
Karben mit seinem Siegerbullen "Ilja" zum Fototermin

In Richtklasse I konkurrierten zwei hervorragend bemuskelte typvolle Altbullen
um den Klassensieg, den schließlich der spätere Schausieger "Ilja" von
Jürgen Fuchs (im Vordergrund) davontrug

Preisrichter Ronald Bialek aus Thüringen bespricht die Jungbullenklasse III.
Links Reiner Lämmle mit dem späteren Sieger "Siegfried", rechts Uwe Roll mit "Blacky"

Die 4 ½ jährige Siegerkuh "Sabrina" mit ihrem 4 Wochen alten Kuhkalb "Soraya"
waren die absoluten Publikumslieblinge. Gezüchtet und vorgestellt
von Jürgen Fuchs aus Karben

Professor Sambraus bei seinem Grußwort am Tag der Prämiierung. Im Vordergrund
Siegerkuh "Sabrina" von Jürgen Fuchs, vorgestellt von Tierbetreuer Manfred Flaig

Michael Kubisek aus Untermünkheim mit seiner 7 ½ jährigen "Eva". Tochter
Conny führt deren gerade 3 Monate altes Bullenkalb "Felix"

In Klasse IX hatte Reiner Lämmle aus Berglen gleich zwei Rinder
im Wettbewerb. Links Vater Reiner mit Rind "Silke", rechts
Sohn Lukas mit Rind "Ilona"

"Früh übt sich, wer ein Meister werden will": souverän stellt
der siebenjährige Lukas Lämmle das 18 Monate alte
Rind "Ilona" den Preisrichtern zur Prämiierung vor.

In der Jungrinder-Klasse VIII setzte sich schließlich die links stehende schwarze
"Aga" aus der Zucht von Jürgen Fuchs durch, welche später auch den Gesamtsieg
bei den Rindern errang

Siegerauswahl bei den Jungrindern. In der Mitte (hinten) Jürgen Fuchs aus Karben
mit dem späteren Siegerrind "Aga", einer Tochter des Schausiegers "Ilja"

Mit Feuereifer demonstrierten 9 Mädchen und Jungen ihr Können beim Jungzüchter-
Vorführwettbewerb. Die Jury mit Zuchtleiter Dr. Ostendorff und Zwergzebuzüchterin
Frau Bräuchle vergaben die Punkte

Die Sieger im stark besetzten Jungzüchter-Vorführwettbewerb: von links: die
neunjährige Lena Marie Lämmle auf dem1.Platz, die zehnjährige Tina Kubisek auf
dem 2. Platz und der zwölfjährige Tizian Reinwald auf dem 3. Platz

Tierverhaltensforscher Professor Sambraus bei seinem Grußwort.
Im Hintergrund der gesamte Vorstand des Bundesverbandes.
Von links: Kassier Günter Frank, der 2. Vorsitzende Jürgen Fuchs
und Vorsitzender Friedrich Wunderlich

Im Anschluss an die Prämiierung fand noch die Jahresversammlung des Verbandes
Deutscher Zwergzebuzüchter und Halter statt. Zum Abschluss formierten sich die
über 40 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einem Erinnerungsfoto

Dr. Ostendorff

Sechste baden-württembergische Highland-Jungtierschau
am 24. April 2005 in Biederbach (Kreis Emmendingen)
im Rahmen eines Bauernmarktes

Seit 1999 wird im Rahmen der jährlich für die Highland- Mitglieder der Rinderunion Baden-Württemberg stattfindenden Rasseversammlung auch eine Jungtierschau abgehalten.

Waren 1999 auf der ersten HL-Jungtierschau gerade mal 16 Highlands aufgetrieben worden, konkurrierten heuer trotz einiger unerwarteter Ausfälle immerhin noch 31 Jungbullen und Jungrinder um die Klassensiege und die Titel der Schausieger bzw. Schaureservesieger. Die Tiere kamen aus dem ganzen Land, aus 12 verschiedenen Landkreisen, u.a. vom Hochrhein, aus

Oberschwaben, von der Ostalb und aus dem Rhein-Neckargebiet. Dazu wurden auf der deutschlandweit offenen Schau zwei Rinder aus Boppard in Rheinland-Pfalz aufgetrieben.

Weit über 1000 Besucher schauten im Laufe dieses Sonntags bei der Schwarzwaldhalle in Biederbach vorbei, in der verschiedene Gerichte vom Highlandrind angeboten wurden, und um die sich die Stände des Bauernmarktes gruppierten und ab 13.00 Uhr umrahmt von mehreren Dudelsackpfeifern die Prämiierung der Tiere stattfand.

Trotz des wenig frühlingshaften Wetters mit z.T. heftigen Regenschauern säumten ständig bis zu zweihundert Mitglieder und Besucher, u.a. Züchter aus Österreich, Frankreich, Bayern und Nordrhein-Westfalen, den Richtring. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von den "Prinzbach Highlanders", die bei diesem regnerischen Wetter mit ihren Dudelsäcken einen Hauch des schottischen Hochlands, der ursprünglichen Heimat der Highlands, vermitteln konnten. Nach Grußworten von Highland-Züchter und Mitorganisator Paul Meier und Bürgermeister Josef Ruf wurden zunächst der Bewertungskommission mit dem bekannten und erfolgreichen Züchter Horst Wichelhaus aus Heiningen und Zuchtleiter Dr. Eberhard Ostendorff aus Stuttgart 13 Jungbullen in drei Altersklassen vorgestellt.

In der Klasse 17 bis 36 Monate errang der in der schwarzen Farbrichtung gezogene "Rob Roy vom Brandhof" (V Rocky, VV Piter), gezüchtet und vorgestellt von Klaus und Karin Schütz aus Gschwend-Brandhof im Ostalbkreis, den Ia-Preis und später noch den Titel Reservesieger. Knapp dahinter "Viktory von der Lindenalpe" von Heinz Schurr aus Heiningen und "Mark I aus dem Kalltal" (Züchter Karl-Heinz Jansen aus Simmerath) von Klaus und Karin Schütz. Schon bei seiner ersten Runde im Richtring war klar: der Sieg am heutigen Tag unter den 13 männlichen Konkurrenten führt nur über die Katalog-Nummer 5. Und so gewann in der Klasse 12 bis 16 Monate der sehr typvolle, bestens bemuskelte und ausgesprochen harmonische "Lynford Geal vom Augustenhof" von Ralf Grau aus Gschwend-Roßsumpf im Ostalbkreis den Ia-Preis" und später unangefochten noch den Titel Schausieger. Züchter dieses in der seltenen weißen Farbrichtung gezogenen Bullen ist Dr. Dietrich Klosner aus dem nordrhein-westfälischen Bad Laasphe. Auf den beiden nächsten Plätzen "Wodka" von Heinz Schurr (Züchter Ralf Grau) und "Rambo" (VV Rocky) gezüchtet und vorgestellt von Albert Bonath aus Oberwolfach.


Ralf Grau mit seinem Schausieger "Lynford Geal von Augustenhof",
der durch Typ und Harmonie nicht nur die Preisrichter begeisterte

In der jüngsten Bullenklasse, 8 bis 12 Monate, dominierte "Alastair of Greenfield" (V Arthus of Greenfield) von aus Mannheim-Seckenheim. Züchter dieses Bullen : Gerold Lintelmann aus Delmenhorst). Den Ib-Preis errang hier Manfred Kümmerer aus Jungholzhausen im Kreis Schwäbisch Hall mit seinem "Dill von der Hirschel" (V Dustin vom Hartelstein) vor "Stallone" (V Staron) aus der Zucht von Gabi und Hans-Ulrich Benz aus Trailfingen, Kreis Reutlingen.

Im Anschluss wurden die 18 Jungrinder in fünf Altersklassen gerichtet. Analog zum Richten der Bullen gab es bei den 25 bis 28 Monate alten Rindern mit "Steffi vom Trailfinger Berg" aus der Zuchtstätte von Gabi und Hans-Ulrich Benz aus Trailfingen eine souveräne Klassensiegerin, welche am Ende auch noch den Titel Reserve-Schausiegerin erringen konnte. Diese gut zweijährige in der braunen Farbrichtung gezogene "Staron"-Tochter stellte ihr äußerst attraktives Outfit würdevoll zur Schau. Dazu war sie nahezu vollkommen in Rücken, Schulter und Becken und zeigte viel Adel.


Hans-Ulrich Benz mit seiner Reservesiegerin "Steffi vom Trailfinger Berg"

Den Ib- bzw. Ic-Preis errangen Nikolaos Xanthopoulos mit ""Meggy" und Manfred Wehr aus Boppard mit seiner "Hannabla". In der nächsten Klasse gewannen Klaus und Karin Schütz mit ihrer pechschwarzen "Black Mogli" (V Dustin vom Hartelstein), welche mit ihren langen Zottelhaaren, dem breiten Haarschopf und den ausladenden Hörnern in idealer Weise den Rassetyp der Highlands verkörpert und die sich später auch noch mit dem Titel Schausiegerin bei den Rindern durchsetzen konnte. An zweiter Stelle folgte die rotfarbene "Lisa" aus der Zucht von Josef Stützle aus Bad Schussenried-Roppertsweiler. Wiederum den ersten Platz belegten Klaus und Karin Schütz in der Klasse 13 bis 19 Monate mit der ebenfalls schwarzen "Blue vom Brandhof", welche wie "Black Mogli" den Ausstellungsbullen Dustin vom Hartelstein zum Vater hat. Den Ib-Preis errang hier "Bernadette von Geroldsau" von Dieter Baumann aus Geroldsau bei Baden-Baden.


Aufstellung der Klassenbesten zur Auswahl der Schausiegerin

In der Klasse 12 bis 13 Monate nutzte aus Biederbach-Burgersberg den Heimvorteil und gewann mit "Romy vom Burgersberg", die väterlicherseits auf den Bundessieger "Whisky" zurückgeht. Dahinter konnten sich Gabi und Hans-Ulrich Benz mit "Sellina vom Trailfinger Berg" und Dieter Pfeiffer aus Neuweiler mit "Rosali vom Hinteren Wald" platzierten. In der jüngsten Rinderklasse, 10 bis 11 Monate, siegte Hubert Langenwalder aus Ritzenweiler mit seiner "Brenda of Longwood" vor Silvia Meier mit "Tina vom Burgersberg".


Trotz des strömenden Regens umlagerten die Besucher den Ring, um die
Entscheidung bei den Betriebsammlungen mitzuerleben. Links die Sammlung
von Nikolaos Xanthopoulos, rechts die Sammlung von Gabi und Hans-Ulrich Benz

Zum Abschluss des Preisrichtens traten fünf der insgesamt 15 Betriebe mit jeweils drei Tieren zur Konkurrenz der besten Betriebssammlung an. Den dafür von der Gemeinde Biederbach gestifteten Pokal überreicht Bürgermeister Ruf der überregional bekannten Zuchtstätte Klaus und Karin Schütz vom Brandhof für ihre drei schwarzen Schautiere, die allesamt Klassensieger geworden waren. Fast gleichwertig belegten Platz zwei und drei die Sammlungen von Nikolaos Xanthopoulos und Gabi und Hans-Ulrich Benz.


Aufstellung der Klassenbesten zur Auswahl der Schausiegerin

Darüber hinaus erhielten die Sieger- und Reservesiegertiere je einen Pokal, gestiftet von den Züchtern Langenwalder, Schurr und Schütz.


Den ersten Platz bei den Betriebssammlungen holten sich unangefochten Klaus
und Karin Schütz mit (von links) Reservesieger "Rob Roy vom Brandhof",
Klassensiegerin "Blue" und Schausiegerin "Black Mogli"

Im Vorfeld der Jungtierschau fand die Körung von vier der 13 Jungbullen statt. Körsieger mit der höchsten Benotung und dem höchsten Körindex wurde der spätere Schausieger "Lynford Geal vom Augustenhof" von Ralf Grau aus Gschwend-Roßsumpf.

Neben der insgesamt überdurchschnittlichen Qualität der ausgestellten Tiere war besonders erfreulich, dass fünf Betriebe, die z.T. erst seit kurzem Mitglied im Verband sind, an dieser sechsten Jungtierschau teilgenommen haben.

Die Highlands sind die fünftstärkste Rasse unter den 18 Fleischrinderrassen Baden-Württembergs. 10 % der rund 550 Fleischrinder-Mitgliedsbetriebe halten oder züchten Highlands.

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Ergebnisliste:
Bullen
Klasse I Rob Roy Zü. & Bes. Klaus & Karin Schütz Gschwend Ia LRS
Viktory Bes Heinz Schurr Heiningen Ib  
Horst Wichelhaus Heiningen  
Mark I Bes Klaus & Karin Schütz Gschwend Ic  
Karl-Heinz Jansen Simmerath  
Klasse II Lynford Bes Ralf Grau Gschwend Ia LS
Dietrich Klosner Bad Laasphe
Wodka Bes Heinz Schurr Heiningen Ib  
Ralf Grau Gschwend  
Rambo Zü. & Bes. Albert Bonath Oberwolfach Ic  
Toni Zü. & Bes. Silvia Meier Biederbach Id  
Smartie Zü. & Bes. Angela Paulsen Stühlingen Ie  
Klasse III Alastair Bes Nikolaos Xanthopoulos Mannheim Ia  
Gerold Lintelmann, Delmenhorst  
Dill Zü. & Bes. Manfred Kümmerer Jungholzhausen Ib  
Stallone Zü. & Bes. Gabi & Hans-Ulrich Benz         Trailfingen Ic  
Simba Zü. & Bes. Dieter Pfeiffer Neuweiler Id  
Urs Bes Heinz Schurr Heiningen Ie  
Horst Wichelhaus Heiningen  
Rinder
Klasse IV Steffi Zü. & Bes. Gabi & Hans-Ulrich Benz Trailfingen Ia LRS
Meggy Bes Nikolaos Xanthopoulos Mannheim Ib  
Marion & Beat Nägeli Langwedel  
Hannabla Zü. & Bes. Manfred Wehr Boppard Ic  
Klasse V Black Mogli Zü. & Bes. Klaus & Karin Schütz Gschwend Ia LS
Lisa Zü. & Bes. Josef Stützle Roppertsweiler Ib  
Naomi Bes Nikolaos Xanthopoulos Mannheim Ic  
Heinz Schurr Heiningen  
May Zü. & Bes. Dieter Baumann Geroldsau Id  
Klasse VI Blue Zü. & Bes. Klaus & Karin Schütz Gschwend Ia  
Bernadette Zü. & Bes. Dieter Baumann Geroldsau Ib  
Christina Zü. & Bes. Wilhelm Graf jun. Weingarten Ic  
Klasse VII Romy Zü. & Bes. Silvia Meier Biederbach Ia  
Sellina Zü. & Bes. Gabi & Hans-Ulrich Benz  Trailfingen Ib  
Rosali Zü. & Bes. Dieter Pfeiffer Neuweiler Ic  
Dorothe VI Zü. & Bes. Manfred Wehr Boppard Id  
Klasse VIII Brenda Zü. & Bes. Hubert Langenwalder Ritzenweiler Ia  
Tina Zü. & Bes. Silvia Meier Biederbach Ib  
Nelly Zü. & Bes. Manfred Kümmerer Jungholzhausen Ic  
Paula Zü. & Bes. Albert Bonath Oberwolfach Id  
Dr. Ostendorff

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