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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 08. November 2017 in Bad Waldsee

Ideales Marktwetter in Bad Waldsee

Braunvieh:

 

Eine große Auswahl stand den Kaufinteressenten bei den Braunviehbullen zur Verfügung. Den Körsieger stellte die Heckenberger GbR, Hochdorf. Der genomisch untersuchte Voicemail-Sohn war bestens entwickelt und sehr korrekt im Fundament und konnte bei der Mutter über 4% im Eiweiß vorweisen. Der Reservesieger kam aus dem Betrieb Jürgen Held, Donaustetten. Der Violo-Sohn hat einen GZW von 121 und stammte aus einer Payssli-Mutter. Sehr gefragt war ein Auranto-Sohn, vorgestellt von Peter Rohmer, Kirchdorf. Gezüchtet wurde dieser, mit 125 GZW sehr hoch typisierte Bulle von Dieter Zollikofer, Bad Wurzach.

 

Bei den Braunvieh-Jungkühen konnten zwei Feuerstein-Töchter überzeugen. Eine erst kurz abgekalbte und mit bestem Euter ausgestattet, wurde von Hubert Detzel, Leutkirch zum Verkauf angeboten. Von der Bentele GbR, Grünkraut stammte die zweite Feuerstein-Tochter mit 33,4 kg und bestem Exterieur. Sie erlöste 1850 €.

 

Mit 34 kg ebenfalls sehr leistungsstark präsentierte Friedrich Kunz, Murrwangen eine Huvi-Tochter, die erst knapp 4 Wochen gekalbt hatte und einem Käufer 1850 € wert war.

 

Die Braunviehkuhkälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Sehr gefragt war der aufgetriebene Fleckviehbulle. Der Mahango- Sohn stammte aus der langlebigen G-Linie von Joachim Keller, Allmendingen. Der Bulle war sehr korrekt und erlöste nach einem flotten Bieterduell 2450 €.

 

Sehr ausgeglichen, mit sehr guten Eutern und einigen Roboter gewohnten Jungkühen präsentierte sich das Angebot bei Fleckvieh. Eine sehr typstarke Waban- Tochter mit einem fest ansitzenden Euter und einem fehlerfreien Fundament stellte der Betrieb Deigendesch, Rosenfeld zum Verkauf und erlöste den Tageshöchstpreis. Von Edwin Schelkle, Mieterkingen kam eine leistungsstarke Villeroy-Tochter zum Verkauf. Auch sie hatte eine sehr gutes Euter und konnte für 1800 € verkauft werden. Von der LZBW Aulendorf wusste eine Manton-Tochter zu überzeugen. Eines der besten Euter zeigte eine Zaradin-Tochter von Jan Mayer, Engen.

 

Holsteins:

 

Als Körsieger ging ein Balic-Sohn aus der Zucht der Erthle GbR, Eggingen hervor. Er stammte aus einer Mango-Tochter die mit 85 Punkten eingestuft ist. Er wurde für 1750 € verkauft. Als Reservesieger wusste ein mit 143 GZW hoch typisierter Balic- Sohn von der Bauer GbR, Buggensegel zu überzeugen. Teuerster Bulle war ein County- Sohn, ebenfalls von der Erthle GbR. Seine Mutter war EX 91 Punkte eingestuft und konnte eine Höchstleistung von 16.530 kg vorweisen. Dieser Bulle war einem Käufer 2000 € wert und wechselte in das nördliche Zuchtgebiet.

 

Ein gutes Angebot stand den Kaufinteressenten bei den Holstein-Jungkühen zur Verfügung. Die Gebote kamen flott, jedoch konnten die hohen Spitzenpreise der vergangenen Auktionen nicht ganz erreicht werden. Ausstellungsformat hatte eine Migend-Tochter von Josef Wägele, Aitrach. Mit viel Stärke ausgestattet und mit einem sehr gut platziertem Euter leistete sie kurz nach der Kalbung bereits 36,4 kg Milch. Sie war einem Käufer 1950 € wert. Ebenfalls mit viel Milch stellte Holger Bertsch, Jagsthausen eine großrahmige Super-Tochter mit 36,4 kg Milch zum Verkauf und erlöste 1750 €. Eine kapitale Bano-Tochter mit bestem Euter kam aus dem Betrieb Willi Weigele, Markdorf. Eine sehr elegante Settle-Tochter wurde von Herbert Bär aus Rot a. d. Rot zum Verkauf angeboten.

 

Das Angebot an Holstein- Zuchtkälbern konnte gut verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

4

1300

1500

1350

Jungkühe

20

1100

1850

1560

Kuhkälber

18

200

370

246

Fleckvieh:

Bulle

1

2450

2450

2450

Jungkühe

28

1350

2000

1651

Holsteins:

Bullen

6

1300

2000

1566

Jungkühe

56

1000

1950

1513

Kühe

5

1200

1450

1330

Kuhkälber

15

120

340

201


Auktion am 02. November 2017 in Donaueschingen

Am 2. November 2017 konnte die RBW in Donaueschingen 349 Kälber anbieten und komplett verkaufen. Bei weiterhin guter Nachfrage und insgesamt guter Kälberqualität kamen die Gebote flott.

 

Die 17 Vorderwälder-Kuhkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 74 kg . Sie erzielten einen Durchschnittspreis von 149 Euro. Die 67 Fleckvieh-Kuhkälber boten eine breite Auswahl für Mäster und Züchter und wechselten sehr flott ihre Besitzer. Der Durchschnittspreis lag bei 3,45 Euro pro kg und 261 Euro je Kalb.

 

Die 63 Vorderwälder-Bullenkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 76 kg . Je Kalb wurde netto 251 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,29 Euro. Preisabschläge gab es für leichte Kälber unter 65 kg.

 

Die 202 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 432 Euro je Kalb bei 80 kg Gewicht. Dies ergibt 5,40 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise bis 6,00 Euro je kg aber auch die schwereren Kälber waren sehr gefragt.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 7. Dezember 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

67

67

76

2,00

4,61

Bullenkälber

202

202

80

1,85

6,13

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

17

17

74

1,60

2,68

Bullenkälber

63

63

76

1,89

4,29


Kälberauktion in Herrenberg am 02. November 2017

Stabile Preise

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Bei schönstem Herbstwetter konnten auf der Auktion am 2. November in Herrenberg 133 Stück Vieh zugeschlagen werden.

 

Die 13 angebotenen Kuhkälber konnten sich mit einem Durchschnittspreis von 3,05 Euro/Kilo das Vormonatsniveau exakt halten, das Durchschnittsgewicht betrug 78,5 Kilo. Vier weibliche Absetzer konnten ebenfalls vermarktet werden.

 

117 Bullenkälber konnten angeboten werden, sie zeigten sich etwas unterschiedlich in der Qualität. Genau diese wurde dann aber auch honoriert, so dass hochwertige Kälber im idealen Gewichtsbereich auch gute Preise erzielten. Das gemittelte Gewicht war mit 77,4 Kilo recht leicht.

 

Unter dem Strich ergibt sich so ein Durchschnittspreis von 5,29 Euro, wobei Topkälber weiterhin über 5,50 Euro erzielen konnten.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 07.Dezember statt.

 

Preisspiegel

 

Aufge-
trieben

verkauft

Ø-Gew.

Preisspanne/kg,
(netto)

Von

bis

Kuhkälber

13

13

78,5

2,00

3,61

Bullenkälber

117

115

77,4

2,78

6,15

 


Auktion am 26. Oktober 2017 in Ilshofen

Rasanter Marktverlauf bei den melkenden Tieren

Anlässlich der Zuchtvieh- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg kamen am 26. Oktober insgesamt 464 Tiere zum Verkauf.

 

Vor allem bei den melkenden Tieren entwickelte sich eine überaus flotte Versteigerung, so dass hier die Preise deutlich anstiegen.

 

Die Bullenkälber erzielten angesichts der Jahreszeit aufgrund der guten Bullenpreise ordentliche Verkaufserlöse.

 

Holsteins:

 

Die beiden Jungkühe wechselten für durchschnittlich 1670.- Euro den Besitzer.

Den Höchstpreis von 1720.- Euro erzielte eine makellose Boss – Tochter, die von Familie Weidner aus Künzelsau – Steinbach angeboten wurde.

 

Fleckvieh:

 

Von den sieben angebotenen Bullen konnten vier für durchschnittlich 1900.- Euro verkauft werden. Den Tageshöchstpreis von 2500.- Euro erlöste der Betrieb Balmberger aus Schrozberg - Krailshausen für seinen hoch typisierten Herzschlag – Sohn. Mit ausschlaggebend für diesen Preis war sicherlich die starke , tiefe und durchgezüchtete Kuhlinie mit enormer Langlebigkeit und hervorragenden Eutern die hinter diesen Bullen steht.

 

Bereits vor Auktionsbeginn war die Stallgasse hinter den 24 angebotenen Jungkühen mit vielen Kaufinteressenten gefüllt. So entwickelte sich auch eine bis zum Schluss anhaltende flotte – fast rasante – Auktion.

 

An der Spitze ging eine enorm euterstarke Wio – Tochter von Familie Schneider aus Oberrot - Ebersberg mit 30,4 kg Milch, die 2000.- Euro erlöste. Den gleichen Preis erzielten auch die beiden folgenden Tiere, zum einen eine sehr langgestreckte und tiefrippige Vanagi – Tochter mit 31,5 kg Milch vom Betrieb Haag aus Sulzbach/Murr - Berwinkel und zum anderen eine kapital entwickelte Manuap – Tochter vom Betrieb Rechner aus Mudau - Reisenbach. Im Mittel erzielten die Jungkühe 1748.- Euro.

 

Ebenfalls sehr begehrt waren die drei angebotenen Mehrkalbskühe, die durchschnittlich sogar 1833.- Euro erlösten. Hier war das mit 2080.- Euro teuerste Tier ein klasse Scott – Tochter mit 37 kg Milch von Familie Schmid aus Hüttlingen - Mittellengenfeld.

 

Gut vom Markt aufgenommen wurden die 85, im Durchschnitt 81 kg schweren Kuhkälber. Hier pendelte sich der Preis bei 3,47 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 282.- Euro je Tier ein.

 

Für durchschnittlich 5,10 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 420.- Euro je Tier wechselten die 343 Bullenkälber mit durchschnittlich 82 kg Gewicht die Besitzer. Junge, gut entwickelte Kälber kosteten bis 6,50 Euro wohingegen schwach entwickelte oder zu leichte Kälber nur mit deutlichen Preiszugeständnissen verkauft werden konnten.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 08. November (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 23. November (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

2

1620.- - 1720.-

1670.-

Bullen Fleckvieh

4

1600.- - 2500.-

1900.-

Jungkühe Fleckvieh

24

1500.- - 2000.-

1748.-

Mehrkalbskühe Fleckvieh

3

1700.- - 2080.-

1833.-


Hinterwälder-Auktion am 13. Oktober 2017 in Schönau

Nur zwei Zuchtbullen verkauft

Der erstgereihte Humlabnax II war in der Bemuskelung mit 6 und in der Äußeren Erscheinung mit 7 bewertet und maß 116 cm im Widerrist. Seine  Mutter ist die langlebige Labflorttocher Bianca, die bei der Schau vor 9 Jahren als Jungkuh Miss Hinterwälder wurde. Für 1.650 € wechselte er ins Kleine Wiesental zu Benedikt Schmidt in Raich-Oberhäuser. Gezüchtet wurden Humlabnax II von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg, vorgeführt von Diana Heteny aus dem Münstertal Der zweitgereihte Humlabnax I wechselte für den Anschlagspreis von 1.500 € für Klasse II Bullen zu Sieglinde Kunz-Gramespacher nach Tunau. Er war der Zwillingsbruder des erstgereihten Humlabnax II

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. Oktober 2017 wurden sieben Bullen gekört. Leider konnten nur zwei verkauft werden. Die fünf nicht Verkauften sind eingestellt als Hinterwälderangebote auf der RBW-Homepage.

 

Wiederum wurden zunächst die zwei Bullen aus der Mutterkuh- vor den fünf aus der Milchviehhaltung angeboten. Die Bullenqualität war mit fünf Klasse II und nur 2 Klasse III recht gut.

 

Für die beiden Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage. Die erstgereihten Zwillingsbullen fanden dagegen neue Käufer. Die Bullen waren einander - bis auf die Farbe - sehr ähnlich, der erstgereihte Humlabnax II war in der Äußeren Erscheinung mit 7 einen Punkt besser als Humlabnax I und zwei Zentimeter größer. Der erste war ledergelb, und der zweite rot gedeckt. Ihre Mutter ist die langlebige Labflorttocher Bianca, die bei der Schau vor 9 Jahren als Jungkuh Miss Hinterwälder wurde.

 

Um den ersten wurde gesteigert, für 1.650 € wechselte er ins Kleine Wiesental zu Benedikt Schmidt in Raich-Oberhäuser. Gezüchtet wurden die Zwillinge von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg.

 

Der zweitgereihte wechselte für den Anschlagspreis von 1.500 € für Klasse II Bullen zu Sieglinde Kunz-Gramespacher nach Tunau. Damit war die Versteigerung leider am Ende.

 

Die Anderen, drei Klasse II und zwei Klasse III können mit Bild und Abstammung auf der RBW-Homepage begutachtet werden. Zwei sind Halbbrüder der Spitzenbullen, einer gehört zur A-Linie und die zwei Mutterkuhbullen zur S-Linie.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 13. April 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis, netto €

Preis von - bis €

Bullen   Milchkuh

2

1.575

1.500 – 1.650


Erfolgreiche Süddeutsche Fleischrindertage 2017

Unsere 10. Süddeutschen Fleischrindertage sind vorbei, und es waren gute Tage! Erstmals seit Jahren gibt es in 2017 für Baden-Württemberg und Bayern nur einen Marktstandort für Fleischrinder, diesmal war es am 20. und 21. Januar die Rezathalle im bayerischen Ansbach. Im kommenden Jahr wird es dann unsere Arena Hohenlohe in Ilshofen sein. Die aktuellen Fleischrindertage des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) waren geprägt durch gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer optimalen Präsentation und Vermarktung unserer süddeutschen Genetik in gemeinsamer Auktion. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Insgesamt wurden 95 Zuchttiere angeboten, von Angus bis Pinzgauer, darunter 81 Bullen. 83 Tiere (76 Bullen) wurden zu einem Durchschnittspreis über alle Rassen von 3089 € verkauft. Qualität vor Menge, das stand über allem! Jeder Bulle war vorselektiert, alle auf väterliche und mütterliche Abstammung geprüft, alle genetisch hornlosen Bullen gehörnter Rassen auf ihren Hornstatus laborgeprüft. So viel Sicherheit für den Käufer wird selten auf Zuchtviehauktionen geboten. Die Verkaufspreise dieser Spitzenqualität bewegten sich auf kontinuierlich gutem Niveau, 11 Bullen konnten für 4000 € und mehr verkauft werden.

 

Den Höchstpreis des Tages erzielte der typstarke, reinerbig hornlose (PP) Charolais-Kör- und Bemuskelungssieger der Familie Grauf, Feuchtwangen, mit 5800 €. Er wurde in die Besamung nach Greifenberg in Bayern verkauft. Für 5000 € sicherte sich diese Station auch den Körsieger Fleckvieh Fleisch (Simmental), ebenfalls 8-8-8 gekört, auch PP, mit fast 1500 g Tageszunahme und einem Zuchtwert Fleisch (RZF) von 114. Sogar 3 der insgesamt 33 aufgetriebenen Angus-Bullen dürfen nun über die Besamung viele Züchterherzen erfreuen. Den schwarzen Reservesieger, einen Gameboy-Sohn aus einer Taifun-Tochter, ersteigerte die RBW für 3800 €, ein korrekter, 8-8-8 gekörter und gut entwickelter BIO-Bulle mit fast 700 kg Lebendgewicht. Die Rinderallianz nahm zwei weitere Angus nach Mecklenburg-Vorpommern mit: den an Nr. 4 rangierten roten BIO-Bullen mit 1455 g Tageszunahme und RZF 113 zum Höchstpreis dieser Rasse von 4800 €, dazu einen schwarzen Aberdeen. Der Körsieger Angus, ein roter, absolut harmonischer Pako-Sohn von Markus Ott (Unterleinleiter), darf nun für 3400 € in Waldenburg (Hohenlohe) decken. Erwähnenswert noch, dass mit fünf verkauften Aberdeen der Zuchtbetrieb von Dr. Junck, Vornagelhof in Jungingen, die meisten Bullen am Markt verkaufen konnte, drei nach Baden sowie je einen nach Württemberg und Bayern.

 

Bei Limousin standen zwei absolute Kracher vorne! Der genetisch hornlose Körsieger mit 8-9-9 von Josef Lang in Eglsee blieb für 4400 € in Bayern, ebenso wie der 9-9-8 gekörte Reservesieger „Udo“ von Harald Lutz aus Seewald (Schwarzwald). Mit 857 kg war Udo der schwerste aller 29 Limousin auf dem Markt und einer von nur vier nicht genetisch hornlosen. Unsere Zuchtbetriebe Lamparth (Altensteig), Felix (Deggenhausertal) und Spieler (Eberhardzell) konnten je einen Limousin in die Schweiz verkaufen, wovon der reinerbig hornlose, 8-8-7 gekörte mit RZF 110 von Andreas Lamparth mit 4200 € der teuerste war.

 

Auch die drei Pinzgauer Bullen fanden ihre Käufer, wobei sich Familie Leibold aus Meßstetten besonders freuen konnte, ihr Körsieger „Narro“ wurde ebenso wie „Naldo“ nach Bayern zugeschlagen, beide mischerbig hornlos (Pp.) Ebenso erfreut war Martin Rösch aus Wangen (Göppingen) über seinen mit 8-8-9 gekörten Hereford-Bullen “Thor“ (Pp) aus der deutschlandweit Top 3 gelisteten Mutter „Struta“. Thor darf jetzt in einer großen Herde in Tschechien decken. Auch zwei Galloways aus Württemberg wurden gekört, der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke mit 8-8-7, gezogen von Horst Kraft aus original schottischem Vater und Großvater, und der rote „Carlos“ aus dem bekannten Zuchtbetrieb von Karl Ederle, Bissingen/Teck mit 7-7-8. Carlos weist ein sehr illustres Pedigree auf: Vater Campari war roter Bundessieger 2014 in Berlin, mit 9-9-8 bewertet, Mutter Cordula mit 8-8-8 und Muttersvater Wolf ebenfalls mit 9-9-8. Carlos selbst bestach durch bestes Fundament; noch in der Entwicklung wird auch er sicherlich seinen Weg in die Zucht finden, zum Marktabtrieb war er noch zu haben. Carlos war, wie auch Hereford und Highland, in „Stiller Auktion“ angeboten worden. Im Anschluss an die Versteigerung der Bullen konnten noch sieben prächtige Jungrinder der Rassen Angus, Limousin und Pinzgauer für sehr gute 2021 € im Mittel zugeschlagen werden.

 

Bei Betrachtung der Vermarktungswege fällt auf, dass insgesamt 14 Bullen in die Schweiz verkauft wurden, sowie 4 Bullen nach Tschechien, darunter ein bayerischer Highland auf eine Besamungsstation nahe Prag. Mit 30 nach Baden-Württemberg verkauften Tieren waren unsere Betriebe am Markt sehr präsent, 10 davon gingen ins Badische. Von Wiesloch im Norden über Bonndorf bis Rickenbach im Süden deckten sich auch die Badenser in Ansbach mit besten Tieren ein. Den Bemuskelungssieger Limousin, 8-9-7 gekört, sicherte sich mit 5000 € zum Tageshöchstpreis dieser Rasse ein Betrieb auf der Ostalb in Abtsgmünd. Unser einziger Charolais auf dem Markt, ein sehr typvoller, gut bemuskelter mischerbig hornloser Bulle von Thomas Rott in Aidlingen, ging für 3400 € nach Sulzbach-Laufen, Hohenlohe.

 

Der Jungzüchterwettbewerb war mit 25 Teilnehmern sehr gut besetzt und ein voller Erfolg. Am Ende der engagierten Präsentation am Samstagmorgen standen zwei junge Damen ganz vorne: Annika Böttinger (14) aus Gechingen (BW) als „Juniorchampion“ sowie Elke Güllich (29) aus Neukirchen (Bayern) als „Seniorchampion“. Abschließend kann zu unseren 10. Süddeutschen Fleischrindertagen 2017 festgehalten werden: Rahmenprogramm, Stimmung und Verkauf, alles war bestens! 2018 in Ilshofen werden wir das noch zu toppen versuchen! 

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Veranstaltung)

 

Marktspiegel - 10. Süddeutsche Fleischrindertage2017

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

 30  3027  4800

 Charolais

 6  3800  5800

 Fleckvieh Fleisch

 7  3293  5000

 Limousin

 28  3279  5000

 Pinzgauer

3 2533 2700

 Hereford

1 2500 2500

 Highland

1 3000 3000

 Rind Angus

2 2025 2200

 Rind Limousin

2 2600 2600

 Rind Pinzgauer

3 1867 2200

 

Dr. Thomas A. Schmidt

25 Jungzüchter aus Baden-Württemberg und Bayern zeigten einen tollen Auftritt! Annika Böttinger und Elke Güllich  (Mitte li. und Mitte, mit Pokalen) wurden Junior- und SeniorchampionEin super Anblick! Die Siegerbullen vor der Auktion. Auf den können wir uns freuen: der Reservesieger Angus, 8-8-8 gekört und RZF 111, steht jetzt auf der Besamungsstation in HerbertingenDer sehr harmonische Körsieger Angus von Markus Ott, für 3400 € deckt er jetzt in Hohenlohe.Silvia Grauf erzielte mit ihrem tollen Körsieger Charolais 5800 € und damit Tageshöchstpreis, verkauft an die Besamungsstation GreifenbergBester einer außergewöhnlichen Limousin-Kollektion! Der Körsieger mit traumhaften 8-9-9 bleibt für 4400 € in BayernReservesieger mit 9-9-8, der perfekte Limousin von Harald Lutz aus Seewald, mit 1½  Jahren bereits 857 kg, präsentiert von Sebastian Lutz (16) Als Rarität wurden drei schöne Pinzgauer-Bullen angeboten. Hier der Körsieger von Fam. Leibold, Meßstetten, (li.) sowie der Reservesieger von Martin Güllich, Burk Der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke und der rote „Carlos“ von Karl Ederle, zwei tolle Galloway-Jungbullen, in Ansbach 8-8-7 und 7-7-8 gekörtZwei Bullen der Stillen Auktion wurden verkauft, ein herausragender Highland sowie dieser extrem korrekte, sehr gut bemuskelte Hereford (8-8-9) von Martin Rösch, Wangen