Ihr Partner rund ums Rind – fair und kompetent

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Home|Vermarktung|Auktion|Auktionsberichte

RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 14. Februar 2018 in Bad Waldsee

Gut besuchte Auktion am Aschermittwoch in Waldsee

Braunvieh:

 

Gefragt waren die Braunvieh Zuchtbullen. Körsieger wurde ein von Jürgen Held, Donaustetten gezogener Ifeeling-Sohn aus einer leistungsstarken Himalaya-Tochter. Mit 128 GZW war er hoch typisiert und hatte beste Werte für Exterieur. Der Reservesieger kam aus dem Betrieb von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Der sehr gut entwickelte Figo- Sohn stammte aus einer fruchtbaren Vjpol-Mutter mit über 12.000 kg Milch und einer kurzen Zwischenkalbezeit.

 

Bei den Spitzentieren der Braunvieh-Jungkühe stammten gleich zwei Tiere von Karl Neidlinger, Ammerstetten. Die Himalaya- und Prohuvo-Töchter präsentierten sich sehr korrekt und leistungsstark. Aus dem Betrieb der DornBohner GbR kam eine euterstarke Himalaya-Tochter mit 31 kg Marktgemelk. Ebenfalls bei den vorgezogenen Jungkühen zu finden war eine Hupays-Tochter aus der Zucht von Georg Heine, Dietmanns und eine frisch gekalbte Durham-Tochter von Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Die Braunviehkuhkälber konnten gut verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

In der Spitze sehr gut besetzt zeigte sich die Fleckvieh-Kollektion. Eine Iba-Tochter mit sehr viel Kaliber und bestem Euter von der Winterhalter GbR, Tannheim erlöste 1950,-€. Den gleichen Preis erreichte eine typstarke Resolut-Tochter von Hansjörg Schilling, Blaubeuren. Sie leistete kurz nach der Kalbung bereits 30 kg Milch. Sehr gut entwickelt präsentierte sich eine Manton-Tochter aus der Zucht von Alfred Berger, Mieterkingen. Ebenfalls sehr gefragt waren eine Waldbrand-Tochter von Josef Geisinger , eine Varm-Tochter von Margit Maier, Ravensburg sowie eine Hutera-Tochter von Siegbert Blum, Walbertsweiler.

 

Holsteins:

 

Körsieger bei den Holstein-Bullen wurde ein Milford P-Sohn aus der Zucht der Familie Straub, Bonndorf. Sehr gut entwickelt und eine exterieurstarke Zenith-Tochter als Mutter mit enormen Inhaltstoffen machten ihn sehr interessant. Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand ein genomisch typisierter Chavalier-Sohn gezüchtet von der Erthle GbR, Eggingen aus der bekannten Kuhfamilie von Bookem-Elise.

 

Gefragteste Jungkuh bei den Holsteins war eine Beaco-Tochter von Armin Arnegger, Markdorf. Mit 37 kg sehr leistungsstark und bestem Exterieur war sie einem Käufer 2250,-€ wert. Aus der Zucht von Egon Braun, Bad Wurzach kam eine sehr komplette Fever-Tochter mit 40,2 kg Milch und erlöste 2200,-€. Markus Kreuzer aus Berg präsentierte eine hervorragende Monreal-Tochter mit 39,6 kg Milch und verkaufte sie für 2100,-€. Ebenfalls hoch in der Käufergunst standen eine Fanta-Tochter von Peter Schädler, Uttenhofen sowie eine Rocco P-Tochter von Elmar Kuon, Warthausen. Die Holstein Zuchtkälber konnten ordentlich verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

5

1300

1650

1410

Jungkühe

18

1150

1700

1439

Kühe

2

1250

1400

1325

Kuhkälber

16

160

400

244

Fleckvieh:

Jungkühe

31

1300

2150

1555

Kühe

1

-

-

1300

Holsteins:

Bullen

8

1300

2150

1525

Jungkühe

51

800

2250

1555

Kühe

1

1650

1650

1650

Kuhkälber

18

100

210

170


Auktion am 01. Februar 2018 in Donaueschingen

Guter Start ins neue Marktjahr

Michael Müller aus Mühlenbach bot den Spitzenbullen Iggio III an. Er konnte als erste Iggardiansohn für den Testeinsatz ausgewählt werden. Gezüchtet wurde Iggio III von Roland Fichter aus St. GeorgenStockburg und Käufer ist die RBW- Besamungszentrale Herbertingen

Fünf Bullen konnten beim ersten Vorderwäldermarkt 2018 zum sehr guten Durchschnittspreis von 1.990 € verkauft werden. Zwei Bullen blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage der RBW www.rind-bw.de eingestellt. Die Qualität der vier Klasse II Bullen war gut, drei wurden in die Klasse III gereiht.

 

Der Spitzenbulle Iggio III konnte als erste Iggardiansohn für den Testeinsatz ausgewählt werden. Mit 124 Punkten erzielte er den höchsten Körindex und kam mit 1.253 g auf die höchsten Tageszunahmen. Mit 129 cm im Widerrist im Alter von 14 Monaten war er ein mittelrahmiger Rassevertreter. Er konnte mit 8 in der Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung bewertet werden. Die Mutter ist eine leistungsstarke Giodiantochter. Michael Müller aus Mühlenbach bot ihn an, gezüchtet wurde Iggio III von Roland Fichter aus St. Georgen- Oberkirnach und Käufer ist die RBW- Besamungszentrale Herbertingen.

 

Zweitplatziert war der mit 7 in der Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung bewertete Olefazsohn Olepiraldo von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Per Kaufauftrag wechselte er zu Karl Böhringer nach Titisee-Neustadt Jostal für 1.750 €. Dann kam der einheitlichste Bulle Olepir II an die Reihe, ein Olefeldksohn aus einer Pirgardmutter. Er war mit je 7 in der Bemuskelung und in der Äußeren Erscheinung bewertet worden. Für 1.850 € wechselte er zu Thomas Huber nach Görwihl. Markus Flach aus Oberkirch-Ödsbach war der Anbieter dieses schönen Bullen.

 

Ramack I von Klaus Duffner aus Haslach erhielt neben dem Testbullen auch die Note 8 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung. Über Ragpiras geht er väterlicherseits auf Ragos zurück, Mutter ist eine Ragero- Raditochter mit Milchert 113. Er wurde mit 1.950 € der teuerste Natursprungbulle. Neuer Besitzer ist Manfrd Henninger aus St. Georgen- Brigach. Ein Klasse III Bulle wechselte für 1.400 € seinen Besitzer, es ist der mit 6 in der Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertete Igachysohn Igarick. Karl Fix aus Mühlenbach bot ihn an, Walter Fichter aus St. Georgen- Peterzell ist neuer Besitzer.   

Vier der sieben Bullen haben die Bullenprüfstation Löffingen-Göschweiler erfolgreich abgeschlossen.

 

Der nächste VW-Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 5. April ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen II

4

2.138

1.750 – 3.000

Bullen III

1

1.400

-

Alle Bullen

5

1.990

1.400 – 3.000

 


 

Am 1. Februar 2018 konnte die RBW in Donaueschingen mit 346 Kälber anbieten. Bei weiterhin guter Nachfrage hielten sich die Preise auf dem Niveau des Vormonats.

 

Die 8 Vorderwälder-Kuhkälber hatten ein niedriges Durchschnittsgewicht von 64 kg und gaben folglich im Durchschnittspreis auf 120 Euro je Kalb nach. Die 41 Fleckvieh-Kuhkälber trafen wieder auf eine starke Nachfrage. Der sehr gute Durchschnittspreis lag bei 3,52 Euro pro kg und 277 Euro je Kalb.

 

Die 67 Vorderwälder-Bullenkälber wechselten flott ihre Besitzer. Je Kalb mit 78 kg wurde netto 284 Euro angelegt. Der kg-Preis steigerte sich somit auf 3,66 Euro.

 

Die 227 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 422 Euro je Kalb bei 81 kg Gewicht. Dies ergibt 5,19 Euro pro kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 1. März 2018 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

41

41

79

2,28

4,39

Bullenkälber

227

227

81

2,15

5,88

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

8

8

64

0,95

2,49

Bullenkälber

69

67

78

1,67

4,49

Michael Müller aus Mühlenbach bot den Spitzenbullen Iggio III an. Er konnte als erste Iggardiansohn für den Testeinsatz ausgewählt werden. Gezüchtet wurde Iggio III von Roland Fichter aus St. GeorgenStockburg und Käufer ist die RBW- Besamungszentrale Herbertingen Ramack I von Klaus Duffner aus Haslach (rechts)  erhielt neben dem Testbullen auch die Note 8 in Bemuskelung. Er wurde mit 1.950 der teuerste Natursprungbulle. Neuer Besitzer ist Manfrd Henninger aus St. Georgen-Brigach Einheitlichster Bulle war Olepir II, ein Olefeldksohn aus einer Pirgardmutter. Für 1.850 € wechselt er zu Thomas Huber nach Görwihl. Markus Flach aus Oberkirch-Ödsbach war der Anbieter dieses schönen Bullen Mit 7 in der Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung war der Olefazsohn Olepiraldo von der Breiteckhof GbR in Gütenbach bewertet. Vorführer ist Pirmin Riesle. Per Kaufauftrag wechselte er zu Karl Böhringer nach Titisee-Neustadt Jostal für 1.750 €Für 1.400 € wechselte der Igachysohn Igarick seinen Besitzer. Karl Fix aus Mühlenbach (rechts)  bot ihn an, Walter Fichter aus St. Georgen-Peterzell ist neuer Besitzer

Kälberauktion in Herrenberg am 01. Februar 2018

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Zur Auktion in Herrenberg am 1. Februar konnten insgesamt 135 Tiere aufgetrieben werden und sämtlich den Besitzer wechseln.

 

Angeboten wurden 20 Kuhkälber, die sich einer neuerlich sehr freundlichen Nachfrage gegenüber sahen. Bei durchschnittlich gut 73 Kilo ergaben sich hervorragende 3,58 €/kg. Auch wurden Kälber mit zuchttauglichen Papieren preislich honoriert.

 

Die 112 angebotenen männlichen Nutzkälber konnten durch ihre Qualität und Einheitlichkeit überzeugen und brachten im Mittel 80,6 Kilo auf die Waage. Leider war das Kaufinteresse jahreszeitlich bedingt etwas verhaltener, als zuletzt. Dennoch konnte unter dem Strich ein sehr zufriedenstellender Durchschnittspreis von 5,03 €/kg realisiert werden. Lediglich zu leichte Kälber waren mit Preiszugeständnissen am Markt zu platzieren. Die angebotenen Fresser wurden zum passenden Preis verkauft.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 01. März statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

Von

bis

Kuhkälber

20

20

73,2

1,89

4,36

Bullenkälber

112

112

80,6

2,17

5,54


11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018 Arena Hohenlohe in Ilshofen

Der Süden geht gemeinsam voran

arena_siegertiere_07256

Beim gemeinsamen Markt des Fleischrinderverband Bayern e.V und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. am 19. und 20. Januar 2018 konnten Bullen und Jungrinder von sechs verschiedenen Rassen versteigert werden.

 

Die schon seit mehreren Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) und des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt, so dass ein sehr interessantes Angebot an Zuchttieren geboten wurde.

 

Insgesamt wurden 98 Tiere aufgetrieben, 94 Jungbullen und vier Elite Jungrinder.

Der Marktverlauf war sehr erfreulich. Besonders rege war die Nachfrage nach Angus und Limousin.

Das gesamte Auktionsbild war dadurch geprägt, dass mittlerweile fast ausschließlich genetisch hornlose Bullen angeboten waren.

Besonders belebend wirkte die gezielte Nachfrage durch Kunden aus der Schweiz. Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin werden für Nachkommen in unserem Nachbarland sorgen.

 

In der imposanten Arena Hohenlohe wurden die Besucher mit der Vorstellung der Siegerbullen (Sieger, Reservesieger, Bemuskelungssieger) der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Hereford, Limousin, und Pinzgauer auf die Auktion eingestimmt. Dabei entstand ein sehr eindrucksvolles Bild der züchterischen Leistungen.

In der gut besuchten Auktionshalle übernahm Auktionator Markus Werner die Regie. Erstmals im Einsatz für die Fleischrinder, trug er auch hier durch seine professionelle Arbeit zu einer lebendigen und erfolgreichen Auktion bei.

 

Die Extensivrassen Galloway und Zwergzebu wurden auch dieses Jahr wieder in der sogenannten „Stillen Auktion“ angeboten.

 

Jungzüchter

Fester Bestandteil der Fleischrindertage ist seit vielen Jahren der Jungzüchterwettbewerb. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW). Die JungzüchterInnen zeigten ihr Geschick, wie ihre Zuchttiere optimal präsentiert werden. Dabei legten die Richter Wert auf Blickkontakt zu den JungzüchterInnen und bewerteten deren Reaktionen auf das geführte Tier.

Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 JungzüchterInnen in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

 

Angus

Insgesamt wurden 38 Angusbullen, davon 9 Aberdeen Angus für die Auktion aufgetrieben. Dieses breite Angebot stammte von insgesamt 15 Zuchtbetrieben, davon 5 aus Baden-Württemberg.

Körsieger wurde bemerkenswerterweise der mit 8/8/8 gekörte Prinz Sohn Paolo, aus dem Zuchtbetrieb von Manfred u. Christine Winhart, Herrieden. An zweiter Stelle und damit Reservesieger wurde der kompakte und typvolle Fritz Sohn Fredi aus dem Zuchtbetrieb Klaus Raps, Bindlach. Den Bemuskelungssieger, der Lancester Sohn Lord und das angebotene AA-Elite Jungrind stellte der Zuchtbetrieb Bauereiß, Colmberg.

10 Angus Bullen aus Baden-Württemberg haben ebenfalls einen neuen Besitzer gefunden. Alleine 6 dieser Bullen stammen aus der Zucht von Peter Schumacher, Heidelberg. Drei davon Aberdeen Angus, darunter auch der mit 3.500 € begehrteste, Turn On Sohn aus einer Killin Tochter, Tobi. Ebenfalls beeindruckend der von Hertfelders, Kreßberg, angebotene Bulle Coldplay. Dieser mit 8/8/7 gekörte Bulle wies zur Körung starke 1.334 g tägliche Zunahmen bei BIO-Fütterung auf und deckt zukünftig in der Schweiz. Der vom Betrieb Kosma, Benningen, angebotene AA Bulle mit einem UK-D Pedigree bleibt der Landeszucht erhalten und wechselte für 2.700 € den Besitzer. Vom Betrieb Lindner, Vellberg, wechselten zwei Bullen den Besitzer wobei einer im Land bleibt und einer zukünftig in Bayern decken wird.

 

Charolais

Im Angebot standen acht hornlose Vererber. Den hornlosen Körsieger Carlo, aus einer Tillstar Mutter, stellte mit einer Bewertung von 7/8/7 Thomas Rott, Aidlingen. Zum Reservesieger gekört wurde der Heynckes-Sohn Hugo des Züchters Christian Spona, Markt Bibart. Über den Bemuskelungssieger und damit über einen Doppelerfolg freute sich ebenfalls Thomas Rott. Dieser mit 7/8/6 gekörte FHZ Janosch Sohn aus einer Arif Mutter, wies ordentliche 1.400 g tägliche Zunahmen zur Körung auf und bleibt in Baden-Württemberg. Der jüngste seiner 4 Bullen, ein reinerbig hornloser Hestor Sohn aus einer Virgil Mutter ging für 2.600 € in die Schweiz.

Zu einem Durchschnittspreis von 2.540 € haben alle Charolais Bullen einen Käufer gefunden.

 

Fleckvieh-Simmental

Sehr erfreulich ist die stabile Angebotsentwicklung der Rasse Fleckvieh-Simmental am Markt. Von den zwölf Bullen aus fünf bayerischen Betrieben waren zehn reinerbig hornlos.

Sieger und Bemuskelungssieger mit den Körnoten 8/9/7 wurde der typ- und bemuskelungsstarke reinerbig hornlose Elf-Sohn Erlkönig aus der Zuchtstätte Fech GbR, Buttenwiesen. Dieselbe Zuchtstätte stellte mit einem Stratego-Sohn den Reservesieger und konnte somit einen Dreifacherfolg erlangen.

Der Durchschnittspreis von 2.430 € spiegelte allerdings leider nicht die angebotene Qualität wieder und es konnte somit nicht an den Vorjahreserfolg angeknüpft werden. Bei der gebotenen Qualität sollte es sich allerdings auch im Laufe der Zeit im restlichen Bundesgebiet herumsprechen, dass die Süddeutschen Fleischrindertage auch bei dieser Rasse eine TOP Adresse sind.

 

Limousin

Die Limousinkollektion präsentierte sich auch dieses Jahr wieder auf sehr hohem Qualitätsniveau, was sich in den Körergebnissen verdient widerspiegelte.

Der Zuchtbetrieb Andreas Lamparth, Altensteig, stellte dabei den Körsieger. Der behornte Casimir-Sohn „Cesar“ überzeugte die Körkommission in allen Bewertungskriterien, 9/8/8 war sein verdientes Körergebnis. Mit dem gleichen Ergebnis stand der Lewin-Sohn „Landor“ vom Zuchtbetrieb Gerhard u. Johannes Büttner, Krombach, an zweiter Stelle. Der schwerste Bulle dieser Kollektion, ein TST Tarzan-Sohn, präsentierte eindrucksvoll das Fleischleistungspotential der Rasse und wurde Bemuskelungssieger. Johannes Fehn, Steinbach, stellte diesen mit 8/9/7 bewerteten Bullen vor.

Von den 27 aufgetriebenen Bullen stammten leider nur 7 aus Baden-Württemberg. Drei der Bullen vom Betrieb Spieler, Ampfelbronn. Am stärksten hierbei der mit 8/8/8 bewertete und starken 1.323 g täglichen Zunahme aufgetriebene hornlose Uranos Sohn aus einer Calvi Mutter. Dieser Bulle deckt zukünftig im Odenwald. Neben dem Körsieger Cesar bot der Betrieb Lamparth noch einen weiteren behornten Bullen an. Ein imposanter mit 8/8/8 bewerteter Sohn des Interbreed Champions und Landessiegers Boy Scout, der glücklicherweise der Landeszucht erhalten bleibt. Der reinerbig hornlose Bulle Indor, ein Index Sohn aus einer Barman Tochter vom Betrieb Böttinger, Gechingen, wurde mit 8/7/8 bewertet und bleibt ebenfalls im Land. Der dritte aufgetriebene behornte Bulle stammte vom Betrieb Lutz, Seewald. Dieser Erode Sohn aus einer Urville Tochter brachte stramme 1.461 g tägliche Zunahmen zur Körung auf die Waage und wurde ebenfalls mit 8/8/8 bewertet. Er deckt zukünftig in Bayern.

Insgesamt konnte bei den Limousin Bullen immerhin noch ein Durchschnittspreis von 2.810 € erzielt werden.

 

Hereford

Erstmals auf der Auktion wurden Tiere der Rasse Hereford angeboten. Zwei Bullen und zwei Jungrinder, alle Tiere reinerbig hornlos, konnten verkauft werden. Der sehr typvolle und sehr gut bemuskelte Bulle „Sir“ aus der Zuchtstätte Rösch GbR, Wangen, stand an der Spitze, gefolgt von UE Fritz, der von Norbert Uebler, Hirschbach, vorgestellt wurde.

Die beiden sehr typvollen Hereford Rinder der Rösch GbR brachten am Auktionstag jeweils 600 kg auf die Waage und fanden beide Ihre Liebhaber. Eines bleibt im Schwarzwald, das andere geht nach Bayern.

 

Pinzgauer

Die Rasse Pinzgauer ist wegen ihrer begehrten Fleischqualität längst aus dem Alpenraum herausgewandert und findet begeisterte Züchter in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Vier Zuchtbetriebe stellten mit sieben Bullen und einem Jungrind ein interessantes genetisch hornloses Angebot.

An der Spitze der Pinzgauer Bullen stand mit einem UE Windstone-Sohn aus dem Zuchtbetrieb von Norbert Uebler, Hirschbach, ein 8/7/8 gekörter mischerbig hornloser Bulle. Den Reservesieger, einen Bastian-Sohn, mit gleichem Körergebnis stellte ebenfalls Norbert Uebler.

Das Jungrind aus dem Betrieb Wolfgang Wild, Monheim, wurde nach Sachsen verkauft.

 

Das breite Angebot und die hervorragende Qualität aller Zuchttiere aus einer Vielzahl von bayerischen und baden-württembergischen Zuchtbetrieben bestätigte die Attraktivität der Süddeutschen Fleischrindertage erneut. Auf ein Wiedersehen 2019 in Ansbach!

 

 

Marktspiegel - 11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

35 2.990 3.900

 Charolais

8 2.540 4.000

 Fleckvieh Fleisch

9 2.430 3.600

 Limousin

26 2.810 3.300

 Pinzgauer

2 2.100 2.200

 Hereford

1 2.000 2.000

 Rind Angus

1 2.100 2.100

 Rind Hereford

2 1.850 1.900

 Rind Pinzgauer

1 1.600 1.600

 

Astrid Roswag, Dr. T. Sommer


Auktion am 18. Januar 2018 in Ilshofen

Hervorragende Jungkuhqualität

Den Tageshöchstpreis der Fleckviehkühe erzielte die drittplatzierte Jungkuh. Die Manuap – Tochter vom Betrieb Hemberger aus Limbach – Heidersbach überzeugte in allen Exterieurmerkmalen und hat alle Voraussetzungen, um in sechs Wochen für ihren neuen Besitzer an der RBW – Schau in Ilshofen an den Start zu gehen

Am 18. Januar fand in Ilshofen die mit ingesamt 554 Tieren sehr gut beschickte Zuchtvieh- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Die melkenden Tiere zogen aufgrund der guten Nachfrage und der hervorragenden Qualität gegenüber dem Vormarkt im Preis an, während die Kälber aufgrund etwas schwächerer Nachfrage leicht im Preis nachgaben.

 

Holsteins:

 

Die sechs angebotenen Jungkühe wechselten zügig für durchschnittlich 1477.- Euro den Besitzer. Jeweils 1660.- Euro erlösten eine sehr korrekte Cassano – Tochter vom Betrieb Stahl aus Zweiflingen - Westernbach sowie eine enorm lange und fundamentstarke Ewel – Tochter von Familie Weidner aus Künzelsau – Steinbach.

 

Fleckvieh:

 

Die sechsköpfige Bullenkollektion wurde von einem mit der Kombination Herzschlag x Rave sehr interessant gezogenen Bullen angeführt. Er stammte aus der Zucht von Stefan Göggerle aus Rainau – Dalkingen und erlöste mit 2200.- Euro den Tageshöchstpreis. Die fünf verkauften Bullen erreichten einen Durchschnittspreis von 1830.- Euro.

 

Einen sehr starken Eindruck hinterließen die 46 angebotenen Jungkühe. Neben dem hohen Durchschnittsgemelk von 29,6 kg Milch überzeugten sie bis auf ganz wenige Ausnahmen durch ihr sehr gutes Exterieur. Dies und die gute Nachfrage waren für den flotten Marktverlauf und dem guten Durchschnittspreis von 1669.- Euro ausschlaggebend.

 

An der Spitze rangierte eine euter- und fundamentstarke Orich – Tochter mit 30,8 kg Milch aus der Zucht von Otto Hennegriff aus Limbach – Balsbach, die 2000.- Euro erlöste. Der gleiche Käufer sicherte sich auch die zweitplatzierte Jungkuh für 2080.- Euro. Hierbei handelte es sich um eine enorm entwickelte Vanel – Tochter von Familie Funk aus Bühlerzell – Gantenwald mit 32 kg Milch. Den Tageshöchstpreis von 2100.- Euro erzielte die drittplatzierte Jungkuh. Die Manuap – Tochter vom Betrieb Hemberger aus Limbach – Heidersbach überzeugte in allen Exterieurmerkmalen und hat alle Voraussetzungen, um in sechs Wochen für ihren neuen Besitzer an der RBW – Schau in Ilshofen an den Start zu gehen. Eine weitere Manuap – Tochter vom Betrieb Golther aus Jagsthausen – Pfitzhof sowie eine Vanagi – Tochter vom Betrieb Klenk aus Kirchberg – Dörrmenz erlösten ebenfalls noch 2000.- Euro.

Mit 115 Kuhkälbern war hier das Angebot sehr hoch. Die im Mittel 77 kg schweren Tiere wechselten für durchschnittlich 3,03 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 233.- Euro den Besitzer.

 

Die 380 Bullenkälber brachten durchschnittlich 82 kg auf die Waage und erlösten einen Durchschnittspreis von 5,02 Euro netto je kg bzw. 413.- Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 7. Februar (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 22. Februar (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

6

1200.- - 1660.-

1477.-

Bullen Fleckvieh

5

1600.- - 2200.-

1830.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1820.-

Jungkühe Fleckvieh

46

1300.- - 2100.-

1669.-


Hinterwälder-Auktion am 13. Oktober 2017 in Schönau

Nur zwei Zuchtbullen verkauft

Der erstgereihte Humlabnax II war in der Bemuskelung mit 6 und in der Äußeren Erscheinung mit 7 bewertet und maß 116 cm im Widerrist. Seine  Mutter ist die langlebige Labflorttocher Bianca, die bei der Schau vor 9 Jahren als Jungkuh Miss Hinterwälder wurde. Für 1.650 € wechselte er ins Kleine Wiesental zu Benedikt Schmidt in Raich-Oberhäuser. Gezüchtet wurden Humlabnax II von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg, vorgeführt von Diana Heteny aus dem Münstertal Der zweitgereihte Humlabnax I wechselte für den Anschlagspreis von 1.500 € für Klasse II Bullen zu Sieglinde Kunz-Gramespacher nach Tunau. Er war der Zwillingsbruder des erstgereihten Humlabnax II

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. Oktober 2017 wurden sieben Bullen gekört. Leider konnten nur zwei verkauft werden. Die fünf nicht Verkauften sind eingestellt als Hinterwälderangebote auf der RBW-Homepage.

 

Wiederum wurden zunächst die zwei Bullen aus der Mutterkuh- vor den fünf aus der Milchviehhaltung angeboten. Die Bullenqualität war mit fünf Klasse II und nur 2 Klasse III recht gut.

 

Für die beiden Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage. Die erstgereihten Zwillingsbullen fanden dagegen neue Käufer. Die Bullen waren einander - bis auf die Farbe - sehr ähnlich, der erstgereihte Humlabnax II war in der Äußeren Erscheinung mit 7 einen Punkt besser als Humlabnax I und zwei Zentimeter größer. Der erste war ledergelb, und der zweite rot gedeckt. Ihre Mutter ist die langlebige Labflorttocher Bianca, die bei der Schau vor 9 Jahren als Jungkuh Miss Hinterwälder wurde.

 

Um den ersten wurde gesteigert, für 1.650 € wechselte er ins Kleine Wiesental zu Benedikt Schmidt in Raich-Oberhäuser. Gezüchtet wurden die Zwillinge von Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg.

 

Der zweitgereihte wechselte für den Anschlagspreis von 1.500 € für Klasse II Bullen zu Sieglinde Kunz-Gramespacher nach Tunau. Damit war die Versteigerung leider am Ende.

 

Die Anderen, drei Klasse II und zwei Klasse III können mit Bild und Abstammung auf der RBW-Homepage begutachtet werden. Zwei sind Halbbrüder der Spitzenbullen, einer gehört zur A-Linie und die zwei Mutterkuhbullen zur S-Linie.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 13. April 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis, netto €

Preis von - bis €

Bullen   Milchkuh

2

1.575

1.500 – 1.650