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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 11. Mai 2016 in Bad Waldsee

Braunvieh:

 

Ein interessantes Angebot stand den Kaufinteressenten bei den Braunvieh Bullen zur Verfügung. Körsieger wurde ein genomisch untersuchter Verdi-Sohn mit 128 RZG. Gezüchtet wurde er vom Betrieb Werner Frey aus Rot a.d. Rot und stammte aus einer Payssli Bullenmutter.

 

Ebenfalls sehr gefragt war der Reservesieger, ein sehr korrekter Purpro-Sohn mit sehr guten genomischen Zuchtwerten. Gezüchtet von Hermann Miller aus Gutenzell und vorgestellt von Peter Rohmer aus Kirchdorf. An dritter Stelle ging ein typvoller, sehr gut entwickelter Paray-Sohn. Er glänzte bei der Mutter mit 13356 kg Milch bei 3,92% Eiweiß,er wurde gezüchtet und vorgestellt von der Familie Heckenberger aus Hochdorf.

 

Mit gleich zwei Spitzenkühen konnte der Betrieb Martin Hänsler aus Wangen aufwarten. Zum einen eine sehr harmonische Vanpari-Tochter mit 31,4 kg Milch bei sehr guter Melkbarkeit. Zum anderen eine erst kurz gekalbte Volvo-Tochter mit schon 31kg Milch und einem hervorragendem Euter ausgestattet. Beide Jungkühe sind auch züchterisch interessant und stammen aus Bullenmütter im Zuchtprogramm der RBW. Die Braunviehkuhkälber gaben im Preis nach.

 

Fleckvieh:

 

Zwei Bullen wurden aus dem Betrieb Alois Müller aus Atzenreute angeboten. Zum eine ein hornloser Polled-Sohne aus Renwart Mutter mit über 10000 kg Höchstleistung, sowie ein Manor-Sohn aus einer Ofir Mutter.

 

Bei den Jungkühen zeigte sich an der Spitze eine sehr harmonische Iwinn-Tochter aus dem Betrieb der Familie Bertel aus Horgenzell. Sie präsentierte sich mit einem hervorragendem Fundament und sehr gutem Euter. Der Betrieb Daniel Meister aus Bettmaringen präsentierte eine sehr ausgeglichene Vorum-Tochter mit über 30kg Milch und bestem Euter. Wieder in der Spitzengruppe zu finden war der Betrieb Norbert Munding aus Obermarchtal mit einer leistungsstarken Vanel-Tochter die kurz nach der Kalbung bereits 30,5kg Milch bei optimaler Melkbarkeit leistete.

 

Holsteins:

 

Körsieger bei den Holsteins wurde der rotbunte Lamy-Red P-Sohn aus einer Turier Mutter die nach dem dritten Kalb mit 87 Punkte eingestuft wurde. Gezüchtet wurde dieser sehr korrekte Spitzenbulle vom Betrieb Rudi und Uwe Bauer aus Buggensegel. Er trat seine Reise nach Südbaden an. Reservesieger wurde vom Betrieb Straub GBR eine genomisch untersuchter Tribune-Sohn mit 129 RZG. Er stammte aus einer Man-O-Man-Mutter mit sehr hohen Inhaltsstoffen.

 

Deutlich ruhiger ging es bei den Holstein Jungkühen zu. Hier gaben die Preise deutlich nach. Spitzentiere stellten hier der Betrieb Ingrid und Willi Epting mit einer hervorragenden Lonar-Tochter mit 35,4 kg Milch und bestem Exterieur. Ebenfalls fehlerfrei zeigte der Betrieb Manuel Fischbach aus Schemmerhofen eine Bradnick-Tochter mit 41 kg Milch. Sie war bereits enorm entwickelt und zeigte ein hervorragendes Euter. Sehr flott wurden die Holstein Kuhkälber verkauft.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

4

1200

1350

1288

Jungkühe

13

950

1600

1246

Kühe

 

 

 

 

Kuhkälber

11

150

180

154

Fleckvieh:

Bulle

1

1500

1500

1500

Jungkühe

17

1100

1750

1312

Holsteins:

Bullen

5

1300

1700

1400

Jungkühe

30

900

1550

1132

Kühe

6

1000

1250

1125

Kuhkälber

8

190

300

240


Auktion am 04. Mai 2016 in Donaueschingen

Teuerster Bulle: Vater: Windstone, Preis: 2150 Euro, Züchter: Alfred Berger,  Herbertingen-Mieterkingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 4. Mai 2016 in Donaueschingen wurden 8 Bullen und 10 Jungkühe verkauft und der Markt somit geräumt.

 

Die 8 Bullen waren insgesamt von hervorragender Qualität und kamen so auf einen sehr guten Durchschnittspreis von 1950 Euro. Die Kollektion wurde angeführt von drei besten entwickelten Bullen aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Den Tageshöchstpreis von 2150 Euro  erzielte ein rahmiger Windstone-Sohn aus einer Ermut-Tochter mit 11500 kg Leistung. Die beiden anderen, ein Hutera-Sohn und ein Voltaire-Sohn wechselten für 2000 Euro den Besitzer.

 

Die 10 angebotene und verkauften Jungkühe kamen auf einen Durchschnittspreis von 1370 Euro. Am höchsten gesteigert auf 1650 Euro wurde eine genetisch hornlose Grimm-Tochter, vorgestellt von Thomas Burger aus Biederbach.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 2. Juni 2016 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

8

1800 – 2150

1950

Jungkühe

10

1200 - 1650

1370

 


 

Am 4. Mai 2016 wechselten bei der Kälberversteigerung der RBW in Donaueschingen 392 Kälber den Besitzer. Die Preise der Kuhkälber zogen an, während sich die die Bullenkälber etwas verbilligten.

 

Die 8 Vorderwälder-Kuhkälber erzielten einen Durchschnittspreis von 151 Euro bei 74 kg Gewicht. Die 57 Fleckvieh-Kuhkälber trafen auf eine sehr gute Nachfrage und erzielten durchschnittlich bei 75 kg einen Preis von 284 Euro je Kalb und 3,79 Euro pro kg.

 

Die 93 Vorderwälder-Bullenkälber gaben beim kg-Preis um 36 Cent nach auf 3,32 Euro . Je Kalb mit durchschnittlich 77 kg Gewicht wurde netto 255 Euro angelegt. Kälber unter 60 kg Gewicht sind nach wie vor wenig gefragt.

 

Auch bei den 233 Fleckvieh-Bullenkälbern startete die Versteigerung sehr flott. Erst bei den älteren Kälbern wurde der Verlauf zäh. Insgesamt wurde aber mit 420 Euro je Kalb bei 79 kg Gewicht ein guter Durchschnittspreis erreicht. Der kg-Preis gab um 32 Cent nach auf 5,30 Euro.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 2. Juni 2016 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

57

57

75

1,79

5,07

Bullenkälber

233

233

79

1,31

6,43

Vorderwälder

aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

8

8

74

1,29

2,63

Bullenkälber

94

93

77

1,35

4,30

Teuerster Bulle: Vater: Windstone, Preis: 2150 Euro, Züchter: Alfred Berger,  Herbertingen-MieterkingenTeuerste Jungkuh: Vater: Grimm PS, Preis: 1650 Euro, Züchter: Thomas Burger,  BiederbachSchönes Vorderwälder-Bullenkalb, Gewicht: 79 kg, Preis: 340 Euro, Züchter: Wolfgang Ketterer, Titisee-Neustadt

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 04. Mai 2016

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Mit 145 aufgetriebenen Tieren konnte die monatliche Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg mit einem breiten Angebot über alle Gattungen aufwarten.

 

Die 18 aufgetriebenen Kuhkälber konnten sämtlich an neue Besitzer zugeschlagen werden und zeigten sich bei leichten 68kg mittlerem Marktgewicht gegenüber den Vormonaten etwas freundlicherer Nachfrage gegenüber. Dies resultierte in einem gewogenen Marktpreis von 3,09 €/kg oder 210 Euro pro Kopf.

 

Mit 5,41€/kg konnten die männlichen Kälber das Vormonatsniveau quasi exakt bestätigen. Besonders gefragt waren leichtere Qualiätskälber im Bereich bis 85kg. Günstigere Einkaufsmöglichkeiten boten sich bei den schwereren Kälbern über 95kg. Bei einem Durchschnittsgewicht von 81kg ergab sich somit ein Kopfpreis von 437 Euro, wobei Spitzenkälber teils deutlich über 6 Euro im Ring erlösen konnten.

 

Das erfreulich umfangreiche Angebot von drei weiblichen und 4 männlichen Fressern wurde gut und qualitätsorientiert vom Markt aufgenommen.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 2. Juni statt.


Auktion am 28. April 2016 in Ilshofen

Große Frühjahrsauktion mit umfangreichem Angebot

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine vom Betrieb Rechner aus Mudau – Reisenbach angebotene prächtige Don Juan – Enkelin aus einer sehr leistungsstarken Renwart – Tochter die 32,9 kg Milch leistete

Am 28. April 2016 fand in Ilshofen die traditionelle Frühjahrsauktion der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Neben dem üblichem Angebot an melkenden Tieren und Kälbern wurden 15 auf Befruchtungsfähigkeit geprüfte Fleckviehbullen und 101 Fleckviehjungrinder angeboten. Über alle Gattungen entwickelte sich eine zügige Auktion.

 

Holsteins:

 

Von den sieben angebotenen Jungkühen mit durchschnittlich 32,5 kg Tagesgemelk wechselten letztendlich sechs zu einem Durchschnittspreis von 1.307.- Euro den Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 1.460.- verbuchte die Hofwiesen-Milch GbR aus Ilshofen – Niedersteinach für eine Truman – Tochter mit 36 kg Milch aus einer langlebigen Bams-Mutter mit über 13.600 kg Milch in der Höchstleistung.

 

Fleckvieh:

 

Sehr gefragt waren die 15 Jungbullen, die am Vortag das Prädikat „Deckt und befruchtet“ erhielten. Am gefragtesten waren mit jeweils 2.300.- Euro ein wunderschöner Waldbrand – Sohn von der Wieland GbR aus Schwäbisch Hall – Otterbach sowie ein Vanagi – Nachkommen vom Betrieb Mayer aus Ellwangen – Lindenhof. Im Mittel erlösten die Jungbullen 1.960.- Euro.

 

Von den 39 zum Verkauf angebotenen Jungkühen mit einem mittleren Gemelk von 28,7 kg Milch wechselten 37 Stück für durchschnittlich 1.411.- Euro den Besitzer. An der Spitze ging eine vom Betrieb Rechner aus Mudau – Reisenbach angebotene Don Juan – Enkelin aus einer sehr leistungsstarken Renwart – Tochter die 32,9 kg Milch leistete und 1.760.- Euro erlöste.

 

Sehr guter Nachfrage erfreuten sich die 101 Jungrinder. So wurden hier im Mittel 667.- Euro je Tier bei einem Durchschnittsgewicht von 323 kg erlöst.

 

Die 59 Kuhkälber brachten im Durchschnitt 79 kg auf die Waage und erzielten einen Nettopreis von 3,47 Euro je kg Lebendgewicht bzw. 274.- Euro je Tier. Die 337 Bullenkälber mit einem mittleren Gewicht von 82 kg wurden sehr flott gesteigert, so dass sich hier ein durchschnittlicher Nettopreis von 5,98 Euro je kg Lebendgewicht bzw. 487.- Euro je Tier ergab.

 

Die nächste Versteigerung in Ilshofen findet am Mittwoch, den 25. Mai (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holstein

6

1100.- - -1460.-

1307.-

Bullen Fleckvieh

15

1600.- - -2300.-

1960.-

Jungkühe Fleckvieh

37

1100.- - 1800.-

1411.-

Jungrinder Fleckvieh

101

320.- - 1000.-

667.-

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine vom Betrieb Rechner aus Mudau – Reisenbach angebotene prächtige Don Juan – Enkelin aus einer sehr leistungsstarken Renwart – Tochter die 32,9 kg Milch leistete

Hofauktion Fleckvieh-Fleisch am 09. April 2016

Hohe Erwartungen voll erfüllt !

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vor

Samstagabend am 9. April war es wieder Zeit für den schon traditionellen „Nightsale“ bei Hans-Jochen Burkhardt in Oberreichenbach-Würzbach, Nordschwarzwald. Wieder mal allerbeste Genetik aus verschiedenen Linien war im Angebot, darunter acht reinerbig hornlose Jungbullen aus drei verschiedenen Vätern. Und die hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt, insgesamt 10 Bullen sowie 3 Rinder fanden ihre neuen Besitzer. Gewohnt viel Publikum war gekommen, neben den heimischen Züchtern konnten Besucher aus Bayern, den nördlichen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz begrüßt werden.

 

Heiß umworben war der gewaltige Körsieger, ein heller, reinerbig hornloser Lincoln-Sohn aus einer Zarius-Tochter: RZF 113 sein Zuchtwert Fleisch bei enormen 721 kg mit knapp 12 Monaten, 8/9/8 sein Körurteil. Für 4000,- € wird er nun in Mecklenburg-Vorpommern den guten Ruf unserer Genetik verbreiten dürfen. Die weiteren, vom Auktionator Markus Werner bestens angebotenen und zugeschlagenen neun Bullen gingen nach Bayern, Baden-Württemberg und Österreich. Auch das LAZBW in Aulendorf sicherte sich einen Top-Bullen für deren Mütterkühe, einen Lincoln aus der berühmten 9/9/9 bewerteten Landessiegerkuh Anneliese, ebenfalls PP und 8/8/8 gekört.

 

Mit einem mittleren Verkaufspreis von knapp 2800 € war auch Familie Burkhardt sehr zufrieden, dazu konnten ja noch die drei weiblichen Absetzer für jeweils 1200 € nach Thüringen verkauft werden. Jeder, der diesmal dabei war, kommt sicher am 8. April 2017 wieder. Schöne Tiere sehen, die Atmosphäre genießen und sich mit anderen Züchtern bei Kaffee, Bier und guter Wurst austauschen, das wird sich auch 2017 keiner entgehen lassen. Und wer neue Genetik braucht, Burkhardt hat immer interessante Jungbullen für fast jeden Geschmack! 

Dr. Schmidt

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vorRZF 113, reinerbig hornlos, dazu 8/9/8 gekört, ihn wollten viele, für 4000 € nach Vorpommern verkauftDieser Proger-Sohn, aus einer Tochter des Bundessiegers Komo, dazu PP und 8/8/8 gekört, ging für 2700 € nach St. Blasien

Auktion am 08. April 2016 in Schönau

Acht Bullen, zwei Rinder und eine Mutterkuh mit Kalb verkauft

Das ist der schöne Spitzenbulle Singnap mit Züchter Armin Roser aus Müllheim- Muggardt (rechts).  Der mit Bestnote 9 in der Bemuskelung eintaxierte Bulle wechselt zum Tageshöchstpreis zur  GbR Wagner in Abtsgmünd-Wilflingen

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 8. April 2016 wurden acht Zuchtbullen zu im Schnitt guten 1.669 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, der Preis allerdings lag 161 € höher.

 

Zehn Bullen wurden für die Milchvieh- und zwei für die Mutterkuhhaltung angeboten. Die Qualität der Milchviehbullen war ordentlich bis gut, der Mutterkuhbullen waren eine Klasse für sich. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen sieben wechselten in Zuchtbetriebe. Ein Bulle kommt nach außerhalb des Zuchtgebietes.

 

Wiederum wurden innerhalb der Klassen die Mutterkuhbullen zuerst angeboten. Da kamen zwei aus der Zucht von Armin Roser aus Müllheim- Muggardt, die uns schon auf der Badenmesse begeistert hatten. Zum einen Singnap, ein Singlersohn aus einer Napbärmutter. Mit 516 kg Gewicht kam er auf sehr hohe Zunahmen von 1.147 g pro Tag im Alter von 14 Monaten. Eine bessere Bemuskelung gibt es nicht, deswegen erhielt er die Note 9 = hervorragend. Singnap erzielte mit 1.950 € den Tageshöchstpreis zugunsten der GbR Wagner in Abtsgmünd- Wilflingen. Dann kam Walter, ein genetischer Leckerbissen, ist er doch einer der wenigen Fällersöhne aus der gezielten Anpaarung. Er wog mit 14,5 Monaten 458 kg, was guten Zunahmen von 969 g pro Tag entspricht. In der Bemuskelung passte die Note 8 = sehr gut. Interessanter Weise wechselte dieser Bulle für 1.800 € in einen Milchviehbetrieb, Hubert Schätzle aus Todnau- Präg hatte die Tafel am längsten oben. Der erste Bulle für die Milchviehhaltung war der sehr gut entwickelte Silnaburgsohn Silnahu, den Klaus Kiefer aus Aitern anbot. Er kommt für 1.400 € zunächst zu Meinrad Kopp nach Schramberg- Sulgen und dann in den Nordschwarzwald zu Bernhard Raible aus Nagold- Vollmaringen.

 

Der jüngste Bulle kam auch auf über 1.000 g tägliche Zunahmen und die Bewertung 7/6. Hubenfo hat eine langlebige Benforalmutter und wurde von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg vorgestellt. Für 1.650 € wechselte er zu Hans Frick nach Alpirsbach. Der Halbbruder Humforal vom gleichen Besitzer trat die weiteste Reise an: Auch für 1.650 €  kommt er zu Xaver Schauer nach Bad Kohlgrub im Landkreis Garmisch Partenkirchen in Bayern. Der älteste mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertete Labflortsohn Lahunap wurde von Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg zum Anschlagspreis erworben. Gezüchtet hat ihn Martin Pfefferle aus Aitern- Rollsbach, angeboten Hubert Schätzle aus Todtau- Präg. Bei den folgenden Ronlabsöhnen von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg ging es nochmals richtig zur Sache. Ronhum, mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert, konnte im Kaufauftrag für 1.850 € für Angelika und Jochen Leins in Waldstellen gesteigert werden. Der mit 6 in Bemuskelung und 7 in der Äußeren Erscheinung bewertete Halbbruder Ronbena wechselte zur Gemeinde Münstertal für 1.750 €.

 

Eine Mutterkuh mit Kalb und zwei Rinder vervollständigten das Sortiment. Clemens Speicher aus Ibach ist neuer Besitzer des schönen Mutterkuhgespannes für 1.200 €. Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg hieß der Anbieter. Die beiden 12 und 13 Monate alten Rinder wurden von Anton Kalt aus Albruck- Kuchelbach angeboten. Das etwas ältere war ein wunderschönes Exemplar. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen ließ sich diesen Leckerbissen nicht entgehen, für 650 € ist es nun sein eigen. Das zweite wechselt für 600 € zu Hansjörg Trautwein nach Schopfheim- Gersbach.

 

Leider war keine Nachfrage nach drei Bullenkälbern, die Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg angeboten hat. Sie sind auf der Homepage der RBW unter Verkaufsangebote eingestellt genauso wie die nicht verkauften Bullen.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 14. Oktober 2016 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

4

1.700

1.400 – 1.950

Bullen Klasse III

4

1.638

1.300 – 1.850

alle Bullen

8

1.669

1.300 – 1.950

Das ist der schöne Spitzenbulle Singnap mit Züchter Armin Roser aus Müllheim- Muggardt (rechts).  Der mit Bestnote 9 in der Bemuskelung eintaxierte Bulle wechselt zum Tageshöchstpreis zur  GbR Wagner in Abtsgmünd-WilflingenWalter von Fäller war mit 8 in der Bemuskelung eintaxiert und wurde wegen der guten Milchgenetik auch auf der Mutterseite von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg ersteigert. Vorführer ist der Züchtersohn Adrian Roser  Der sehr frohwüchsige Silnahu von Klaus Kiefer aus Aitern findet seinen Käufer in Bernhard Raible aus Nagold- Vollmaringen. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen (rechts)  übernahm den Kaufauftrag Hubenfo, mit 7/6 bewertet, wechselt von Hubert Schätzle in Todtnau- Präg in den Nordschwarzwald zu Hans Frick (rechts) nach Alpirsbach. Vorführer ist Züchter-sohn Lukas Schätzle  Dieser Humbenfosohn Humforal von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg wechselt nach Bayern zu Xaver Schauer (rechts) nach Bad Kohlberg Mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung gefiel der Labflortsohn Lahunap Thomas Kiefer am besten. Geführt wird er vom Züchter Martin Pfefferle (links) aus Aitern- Rollsbach, angeboten wurde er von Hubert Schätzle aus Todtnau- PrägDen zweithöchsten Preis erzielte dieser Ronlabsohn Ronhum von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg. Mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung wechselt er im Kaufauftrag zu Angelika und Jochen Leins in Waldstetten. Vorführer ist der Neffe Benjamin Kuttler  Ronbena, Halbbruder von Ronhum, mit 6 in Bemuskelung und 7 in Äußerer Erscheinung eintaxiert, war auch recht begehrt und wechselt  in die Gemeinde Münstertal Clemens Speicher aus Ibach ist neuer Besitzer dieses schönen Mutterkuh-gespannes. Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg hieß der Anbieter und die Kinder Valentin und Manuela heißen die stolzen Vorführer Dieses wunderschöne Exemplar eines 13 Monate alten Hinterwälderrindes bot Anton Kalt aus Albruck- Kuchelbach an. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen (rechts) ließ sich diesen Leckerbissen nicht entgehen

Ein Fest in der Arena – Fleischrindertage 2016

Sebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauft

Nach Ansbach im Januar waren unsere 9. Fleischrindertage am 5. und 6. Februar der zweite gemeinsame Markt mit den bayerischen Züchterkollegen in 2016. Schon Ansbach war ein Erfolg für alle und Ilshofen stand dem nichts nach. Fleischrindertage Ilshofen 2016 waren ein denkwürdiger Markt bezüglich Qualität und Nachfrage! Insgesamt wurden 48 Bullen zugeschlagen, zu einem mittleren Preis von 2970 €, 16 Mal fiel der Hammer erst bei 3000 € und mehr, damit wurde die hohe Qualität der vorselektierten Bullen auch in der Breite belohnt. Den Spitzenpreis des Tages und auch aller bisherigen Süddeutschen Fleischrindertage erzielte dabei ein reinerbig hornloser Limousin mit 6200 €, nach packendem Bieterduell. Brach noch 2015 der Verkauf nach auswärts komplett ein, so konnten jetzt wieder 38 % der Bullen nach außerhalb von Baden-Württemberg verkauft werden, fünf davon gingen ins Ausland, die endlich errungene offizielle Freiheit von BHV1 zeigt sofort positive Wirkung!

 

Züchterabend und Jungzüchter

 

Auch das Wetter meinte es gut, weder Schnee, noch Eis oder Nebel hielten die Besucher vom Besuch der Arena Hohenlohe ab. Bereits zur Körung am Freitag und beim geselligen Züchterabend herrschten reger Andrang und gute Stimmung. Man kennt und schätzt sich, die bayerische und unsere Züchterschaft, und erste Kaufinteressenten - auch von weiter her- waren bereits zur Körung dabei. Alle Angus-Bullen waren Doppellender frei getestet, alle hornlosen Charolais- und Limousin-Bullen mit Labortest zum Horn-Status. Das Top-Angebot zog viele an, die Erwartungen für die Auktion stiegen permanent, selbst nachts wurden noch Bullen im Stall vorgeführt, rege diskutiert und Fotos im Netz verbreitet.

 

Der Samstagmorgen gehört traditionell den Jungzüchtern, die erneut ihr Können in zwei Altersklassen unter Beweis stellten. Und sie brauchen sich in keiner Weise hinter gestandenen Züchtern zu verstecken. Ganz im Gegenteil! Dem einen oder anderen der älteren Vorführer der Bullen in der anschließenden Auktion wäre so viel Geschick zu wünschen, wie unsere Jüngsten wieder mal bewiesen. Am besten schickt man zur Auktion gleich die Jungzüchter mit den Bullen in den Ring. Tatsächlich sahen wir einige zur Versteigerung wieder, einen besseren Beweis, was unsere Jungzüchter leisten, kann es kaum geben! Siegerinnen wurden Carolin Streng (21) aus Schillingsfürst und Ann-Kathrin Linder (14) aus Vellberg, vor Simon Mielke und Ruben Fellmann. Franz Büchlmaier und Johannes Vogel ließen als gutes Preisrichter-Team dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen, so machen sicher auch nächstes Jahr gerne wieder viele mit.

 

Extensivrassen

 

Einen guten Eindruck hinterließ die sehr harmonische Kollektion der vier Galloway-Jungbullen aus den bekannten Zuchtstätten Ederle, Bissingen/Teck, und Mielke, Dornstadt. Bei der Sammelkörung stand diesmal Hubert Mielke mit seinem schwarzen „Percy“ mit 8/8/8 ganz vorn, knapp vor dem roten „Chello“ mit 8/7/8 von Karl Ederle, der in Stiller Auktion für 2700 € verkauft wurde. Unsere Zwergzebus repräsentierte ein sehr typvoller schwarzer Jungbulle aus der Traditionszuchtstätte Michael Kubisek, Untermünkheim. Er wurde 8/7/7 gekört und war bereits vorab verkauft.

 

Körung und Auktion

 

Die 17 Angusbullen im Ring konnten wahrlich jeden Wunsch erfüllen, acht Aberdeen, vier rote, fünf BIO, sehr viel Fleisch mit Bemuskelungsnoten bis 9, RZF bis 118, Zuchtwert Zuchtleistung (RZL) der Mütter bis 111, für jeden war was dabei. Alle 17 wurden zugeschlagen, zu Preisen von 2100 bis zu 3500 € für den beeindruckenden schwarzen Körsieger von Alois Schaub, Hammelburg (Bayern), ein Aberdeen und dazu noch BIO, gut 15 Monate mit bereits knapp 700 kg, im Pedigree viel US-Genetik. Er ging ins württembergische Abtsgmünd. Der korrekte, mit 1330 g TZ sehr wüchsige, gerade 11 Monate alte Reservesieger von Hannes Fellmann, Löwenstein, wurde ins badische Neckargerach verkauft. Ein typvoller Aberdeen mit fast 1300 g TZ und RZF 105, von Dr. Junck in Jungingen, ging für 2900 € nach Österreich, vier weitere Bullen, davon drei aus der Zuchtstätte Schumacher in Heidelberg,  nach Rumänien.

 

Nach dem Erfolg in 2015 war auch dieses Mal ein exzellenter Blonde d’Aquitaine dabei, mit gut 11 Monaten bereits 552 kg und 8/8/8 gekört. Im Pedigree französische Top-Genetik, Mutter Berte mit RZF 118, RZL 110 und Bewertung 8/8/8 die vielleicht beste Kuh dieser Rasse in Deutschland. Mehrere wollten ihn, erst bei 3500 € fiel der Hammer für einen Haltungsbetrieb in Ravenstein.

 

Durch die Konzentration der Charolais-Bullen gemeinsam mit Bayern auf den Marktort Ilshofen konnten 12 sehr gute Bullen aus fünf Zuchtstätten aufgetrieben werden, von gehörnten Spitzentieren, vor allem von Robert Allmannsberger, Fürstenzell, über mischerbig hornlose bis hin zu reinerbigen PP-Bullen. Körsieger und Reserve, beide mit 8/8/8, stellte letztlich Robert Allmannsberger. Der junge, aber makellose und sehr rassetypische Siegerbulle, ein Ananas-Enkel mit gerade 11 Monaten und bereits 537 kg, ging für satte 5000 € nach Tittling, nahe Passau. Den Reservesieger sicherte sich für 3000 € ein Betrieb in Obersulm, nahe Heilbronn. Gutes Geld brachten noch die beiden PP-Bullen von Silvia Grauf, Feuchtwangen, mit 3600 und 3400 €. Zwei mischerbig hornlose von Thomas Rott, Aidlingen, gingen nach Oberschwaben und Südbaden. Nur ein gehörnter fand kein Gebot.

 

Schon zur Körung fiel auf, was auch auswärtige Besucher bestätigten, welch überragende Kollektion an Limousin-Bullen präsentiert werden konnte: kein Bulle schlechter als 7/8/7 gekört, sechsmal 8/8/8 und besser, RZF von 99 bis 122, 14 genetisch hornlos, davon drei PP. Überzeugend insbesondere der enorme Fleischansatz nahezu aller Kandidaten. Zur Versteigerung ging es gleich zügig los, der enthornte Körsieger mit 8/9/8, ein gewaltig entwickelter, vollfleischiger Jungbulle mit fast 1400 g TZ, gezüchtet aus einer Vetiver-Tochter von Harald Lutz, Seewald, ging für 4000 € auf einen Haltungsbetrieb in die Ortenau. Derselbe Betrieb in Hofstetten sicherte sich auch den Reservesieger von Markus Felix, Deggenhausertal, die zweite Fleischkanone, ein PS-Bulle mit ebenfalls 8/9/8. Extrem spannende Bieterduelle boten die beiden top-PP-Bullen. Den Klassensieger von Gebhard Spieler, Eberhardzell, ein unglaublich eleganter Bulle, 8/8/8 gekört mit 849 kg, sicherte sich letztlich eine Züchtergruppe aus Ost-Hessen für den absoluten Spitzenpreis aller Süddeutschen Fleischrindertage von 6200 €. Bei diesem Ausnahmebullen ist dänisch-kanadische Hornlosgenetik perfekt mit französischen Topbullen verknüpft. Wer hier unterlegen war, der bot beim zweiten top-PP-Bullen, den 7/8/7-gekörten BIO-Bullen der Sehner Peniere GbR aus Kirchenthumbach, ein Mateo aus einer Idole-Tochter. Für 4600 € ging dieser nach Gifhorn in Niedersachsen. Die bekannte Zuchtstätte Lamparth, Altensteig, konnte vier Bullen vermarkten, darunter einen 8/8/8-Klassensieger nach Ostrach mit dem Top-Pedigree „Boyscout“ aus der bekannten Libero-Tochter „Erlis“, beides Landessieger, sowie zwei weitere Bullen nach Bayern.

 

Fazit

 

Der Trend bei Angus geht Richtung AA und BIO, aber jeder gute Bulle findet weiterhin seinen Käufer. Bei Charolais und Limousin sind besonders die guten, reinerbig hornlosen nachgefragt, mischerbig hornlose müssen auch in den übrigen Kriterien überzeugen. Exzellente gehörnte können noch immer Spitzenpreise erzielen, gehörnte Durchschnittsbullen sind kaum noch verkäuflich. BIO wird auch bei Limousin mehr und mehr ein Thema. Nach der letztjährig guten Nachfrage aus Baden gingen auch diesmal 13 der 30 innerhalb des Ländle verkauften Bullen dorthin. Bedarf an guten Jungrindern scheint es weiterhin zumindest bei Angus und wohl auch bei Limousin zu geben, Nachfragen lagen vor, aber kein Angebot. Kaufaufträge konnten bestens bedient werden, die Nachfrage nach dem Rundum-Service inklusive Transport wird eher weiter steigen.

 

2016 hatten wir tolle Märkte mit dem Fleischrinder Verband Bayern, sowohl in Ansbach als auch jetzt in Ilshofen. Ab 2017 werden wir in Süddeutschland alljährlich um den 20. Januar an einem Markttag gemeinsam unsere Tiere anbieten. Am 20. und 21. Januar 2017 starten wir in Ansbach, 2018 wird es die Arena Hohenlohe sein. Und welch ein beeindruckendes Angebot wird Sie erwarten! Heuer hatten wir insgesamt an beiden Standorten im Ring: 39 Angus, 12 Charolais, 38 Limousin sowie Blonde d’Aquitaine, Fleckvieh-Fleisch, Galloway, Pinzgauer und Zwergzebu. Eine solch breite Top-Kollektion vorselektierter Tiere erwartet Sie künftig alljährlich bei unseren gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertagen. Wer noch nie bei unseren Fleischrindertagen dabei war, ab 2017 muss man hin. Herzlich willkommen!

 

Verkaufte Bullen Ilshofen 2016

Rasse

angeboten

verkauft

Mittlerer Preis (€)

von – bis (€)

Angus Bullen

17

17

2718

2100 - 3500

Blonde d’Aquit

1

1

3500

3500

Charolais

12

11

2973

2100 - 5000

Limousin

19

18

3189

2200 - 6200

Galloway

4

1

2700

2700

 

Dr. Thomas A. Schmidt

Der rahmige Angus-Körsieger von Alois Schaub, ein BIO-Aberdeen mit 691 kg und fast 1400 g TZ, darf jetzt für 3500 € auf der schwäbischen Ostalb deckenMit exakt 11 Monaten und 478 kg schon Reservesieger, der superentwickelte Angus von Hannes Fellmann, er deckt jetzt im badischen NeckargerachZuchtleiter Dr. Schmidt gratuliert Robert Allmannsberger zu dessen Körsieger, mit 11 Monaten bereits 537 kg und 8/8/8, für 5000 € zugeschlagenSebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauftAuch Galloway hatte vier gute im Angebot, Körsieger mit 8/8/8 und 597 kg wurde der schwarze, knapp zweijährige von Hubert MielkeDas heißeste Bieterduell des Tages bot der elegante Klassensieger Limousin mit 8/8/8 und PP* von Gebhard Spieler, am Ende für 6200 € nach Hessen zugeschlagenSuper Truppe, unsere Jungzüchter mit den Preisrichtern (von re.) Franz Büchlmaier u. Johannes Vogel, den Siegerinnen Carolin Streng (21) u. Ann-Kathrin Linder (14)

Fleischrinder aus Baden-Württemberg erfolgreich in Ansbach

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauft

Am 22. und 23. Januar fand die 52. Zuchtviehauktion für Fleischrinder in Ansbach statt, mit Beteiligung der Rinderunion Baden-Württemberg. Trotzt vereister Straßen kamen sehr viele Besucher, sogar aus der Schweiz, Luxemburg und Niedersachsen, und nicht wenige davon wollten auch kaufen.

 

Das Angebot bester Bullen war groß: 22 Angus standen zum Verkauf, 19 Limousin, dazu 4 Fleckvieh sowie 2 Pinzgauer Rinder. Baden-Württemberg hatte eine kleine, aber sehr feine Kollektion zu bieten, die letztlich hervorragend komplett vermarktet wurde: der Körsieger Angus mit 8/8/8, ein extrem harmonischer roter Bulle aus der Zucht von Peter Schumacher in Heidelberg, ging für 3800 € in die Grenzregion zu Luxemburg, sein zweiter Bulle, ein schwarzer Aberdeen Angus für 3400 € an den Starnberger See.

 

Der Vornagelhof von Dr. Junck, Jungingen, konnte ebenfalls seine beiden schwarzen Aberdeen verkaufen, den stattlichen Bemuskelungssieger mit 884 kg in einen Hochzuchtbetrieb nach Niedersachsen, den jüngeren für 2300 € nach Unterfranken. Der gleichmäßig entwickelte BIO-Fleckviehbulle vom Hofgut Uhenfels, Bad Urach, ging in einen württembergischen Zuchtbetrieb. Damit waren unsere fünf gut verkauft!

 

Familie Junck konnte doppelt zufrieden sein, denn Tochter Hanna führte den jungen Angus-Bullen so gekonnt vor, dass sie die jüngste Klasse der Jungzüchter klar gewinnen konnte! Bereits ihr zweiter Erfolg nach Ilshofen 2015, herzlichen Glückwunsch für so viel Jungzüchterblut!

 

Jetzt in Ilshofen 2016 hat Hanna Ihre nächste Chance zu siegen, denn am 5. und 6. Februar sind die 9. Süddeutschen Fleischrindertage in der Arena Hohenlohe, mit einem Riesenangebot allerbester Bullen der Rassen Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Galloway und Limousin. Infomieren Sie sich unter www.rind-bw.de und schauen Sie vorbei, dabei sein ist alles!

 

(Fotos: D. Kraft)

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauftHanna Junck hatte die 520 kg des Bullen im Griff, tolle Leistung der Jungzüchterin!Siegerbulle LimousinBemuskelungssieger Angus von Dr. Junck