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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Rinderauktion am 13. September 2017 in Bad Waldsee

Große Nachfrage nach Zuchtvieh

Braunvieh:

 

Ein von Jürgen Held, Donaustetten gezüchteter Anibay-Sohn wurde Körsieger bei den Braunvieh-Bullen. Er konnte einen genomischen GZW von 120 vorweisen, war bestens entwickelt, zeigte sehr gute Fundamente und erlöste 1700,-€. Auch der Reservesieger war sehr gefragt. Ein typstarker Auranto-Sohn von Helmut Schöllhorn, Ummendorf hatte 124 GZW mit besten genomischen Werten für Exterieur.

 

Sehr gut war die Qualität bei den Braunvieh-Jungkühen. Gleich drei vorgezogene Spitzentiere stellte Edwin Kling, Murrwangen. Gefragteste Jungkuh war eine fehlerfreie Himalaya-Tochter mit knapp 30 kg Milch. Sie war einem Käufer 1950,-€ wert. Ebenfalls sehr exterieurstark zeigten sich eine Eastrog-Tochter, sowie eine sehr harmonische Zaristo-Tochter mit einem hervorragenden Euter. Die angebotenen Braunviehzuchtkälber wurden gut verkauft.

 

Fleckvieh:

 

Bei den Fleckviehbullen stellte Alois Müller, Atzenreute zwei Bullen zum Verkauf. Ein kompletter Manton-Sohn aus einer Safhon-Mutter mit 8357 kg im mehrjährigen Schnitt und sehr hohen Inhaltsstoffen wurde Körsieger. Ebenfalls eine sehr interessante Abstammung konnte der zweite Bulle, ein Othello-Sohn aus einer Safdy-Mutter vorweisen.

 

Sehr ausgeglichen im Exterieur zeigten sich die Fleckvieh-Jungkühe. Sehr zügig kamen hier die Gebote. Eine frisch gekalbte Manor-Tochter mit hervorragender Abstammung von Alfred Berger, Mieterkingen erlöste den Spitzenpreis von 2400,-€. Ebenfalls hoch in der Käufergunst stand eine sehr harmonische Martin-Tochter, gezüchtet und vorgestellt von Sabin und Norbert Bertel, Horgenzell. Sie war einem Käufer 2250,-€ wert. Enorm im Typ zeigte sich eine großrahmige Winnor-Enkelin aus demselben Betrieb. Bei 29,6 kg Milch knackte auch sie Marke von 2000,-€. Sehr gut entwickelt zeigte sich auch eine erst 4 Wochen gekalbte Jungkuh von Norbert Munding, Obermarchtal die schon 29,5 kg Milch leistete. Eines der besten Euter der Fleckvieh-Kollektion konnte eine Indol-Tochter von der Mayer GbR, Nattheim vorweisen. Ebenfalls sehr gefragt war zudem eine Indess-Tochter von der Halder GbR, Schwarzenbach.

 

Holsteins:

 

Etwas ruhiger ging es bei den Holstein-Bullen zu. Körsieger wurde ein Aick-Sohn von der Erthle GbR, Eggingen. Dieser sehr junge, gut entwickelte Bulle stammte aus einer sehr hoch eingestuften Boford- Mutter. Reservesieger der Körung wurde ein sehr korrekter Matisse Red-Sohn aus der Zucht von Rudi und Uwe Bauer, Buggensegel.

 

Von guter Qualität zeigte sie die Kollektion der Holstein-Jungkühe. So konnten einige Spitzentiere vorgestellt werden. Gleich zu Beginn präsentierte die Epting GbR, Erdmannsweiler eine enorm entwickelte Macdur-Tochter mit 35,6 kg Milch. Sie war einem Käufer 2150,-€ wert. Gleich danach stellte Markus Kreuzer eine typstarke Jordan-Tochter mit 37,2 kg Milch zum Verkauf. Sie erzielte 2000,-€.

 

Aus dem Betrieb der Mock GbR, Markdorf kam eine Roboter gewohnte Dorcy- Tochter mit 38,6 kg Milch und einem sehr guten Euter. Auch sie erlöste 2000,-€. Ebenfalls sehr leistungsstark stellte Holger Bertsch aus Jagsthausen eine Worldwide- Tochter ebenfalls mit einem Spitzeneuter und 39 kg Milch bei bester Melkbarkeit vor. Eine enorm entwickelte Short Cut mit bestem Euter aus der Zucht von Josef Anton Wägele, Aitrach wurde ebenfalls mit 2000,-€ honoriert. Aus dem Betrieb der Paulus GbR, Freistett kam eine sehr komplette Migend-Tochter. Eine sehr harmonische mit bestem Euter ausgestattete rote Archive Red- Tochter stellte Josef Mack aus Ellwangen zum Verkauf. Das Angebot an Holstein Zuchtkälbern konnte nur sehr günstig verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

5

1300

1700

1420

Jungkühe

18

1450

1950

1636

Kuhkälber

22

180

310

240

Fleckvieh:

Bullen

2

1600

1600

1600

Jungkühe

27

1300

2400

1761

Holsteins:

Bullen

4

1300

1600

1425

Jungkühe

61

1150

2150

1632

Kühe

5

1100

1600

1430

Kuhkälber

16

75

200

130


Auktion am 07. September 2017 in Donaueschingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 7. September 2017 in Donaueschingen wurden nur 3 Bullen und 2 Jungkühe angeboten und verkauft.

 

Die 3 Jungbullen kamen auf einen Durchschnittspreis von 1917 Euro. Den Spitzenpreis erzielte ein schöner Mint-Sohn, gezüchtet und angeboten von Edwin Schelkle aus Herbertingen-Mieterkingen. Er ging für 2100 Euro an einen Betrieb in St. Märgen.

 

Die zwei angebotenen Jungkühe fanden ebenfalls neue Besitzer. Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 5. Oktober  2017 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

3

1700 – 2100

1917

Jungkühe

2

1100 - 1200

1150

 


 

Am 7. September 2017 konnte die RBW in Donaueschingen 391 Kälber anbieten . Bei guter Nachfrage wechselten alle Kälber den Besitzer. Die Preise hielten sich auf dem guten Niveau des Vormonats.

 

Die 19 Vorderwälder-Kuhkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 78 kg. Sie erzielten einen Durchschnittspreis von 165 Euro. Mit 71 Fleckvieh-Kuhkälbern stand ein besonders starkes Angebot für Mäster und Züchter zum Verkauf. Am gefragtesten war eine schöne Versmold-Tochter mit besten Mutterdaten vom Betrieb Ewald in Bräunlingen. Sie erzielte den Tageshöchstpreis von 480 Euro. Der Durchschnittspreis lag bei 3,67 Euro pro kg und 298 Euro je Kalb.

 

Die 78 Vorderwälder-Bullenkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 78 kg . Je Kalb wurde netto 291 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,75 Euro.

Die 223 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 450 Euro je Kalb bei 80 kg Gewicht. Dies ergibt 5,65 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise um 6,00 Euro je kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 5. Oktober 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt. 

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

71

71

81

1,50

4,94

Bullenkälber

223

223

80

1,79

6,46

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

19

19

78

1,00

3,49

Bullenkälber

78

78

78

2,00

4,57

 


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 07. September 2017

Über 200 Tiere verkauft

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Die Septemberauktion in Herrenberg wartete mit einem sehr umfangreichen Angebot auf. Waren in den vergangenen Wochen und Monaten Kälber knapp und gesucht, scheint sich das Blatt mittlerweile zu wenden.

 

Ging der Preis an anderen Marktorten bereits leicht zurück, blieb auch der Herrenberger Markt von diesem Trend nicht verschont, so dass sich dem Mäster wieder etwas günstigere Einkaufsmöglichkeiten bieten.

 

Aufgetrieben waren insgesamt 36 Kuhkälber, die im Mittel gut 75 Kilogramm auf die Waage brachten. Pro Kopf mussten im Schnitt 238 Euro oder 3,18 Euro je Kilo angelegt werden.

 

Erfreulich umfangreich war mit 164 Tieren auch der Auftrieb bei den Bullenkälbern. Mit 77 Kilo Durchschnittsgewicht war die Kollektion relativ leicht. Die angebotenen Kälber konnten um 5,68 Euro je Kilogramm zugeschlagen werden, was einem gemittelten Kopfpreis von 438 Euro entspricht. Drei gute männliche Fresser konnten ebenso verkauft werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 05. Oktober statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

von

bis

Kuhkälber

36

36

75,1

2,46

4,23

Bullenkälber

164

164

77,1

1,69

6,43


Auktion am 31. August 2017 in Ilshofen

Überragende Spitzenjungkuh beim Fleckvieh

Aus der starken Spitze der Fleckviehjungkühe ragte deutlich eine annähernd perfekte Evergreen – Tochter (Muttersvater Wille) von Familie Schmid aus Hüttlingen - Mittellengenfeld heraus. Diese noch sehr junge Kuh  beeindruckte durch ihr sehr starkes Exterieur und 31,1 kg Milch und zog vor allem das Interesse der Zuchtbetriebe auf sich Der Betrieb Rechner aus Mudau - Reisenbach stellte 7  sehr starke und mit enorm hoher Euterqualität ausgestattete Jungkühe zum Verkauf (Väter:  Rottmoos, Vlaro, Ulemo, 2 x Siwil, Vanagi, Waliser),  die alle ganz frisch in Milch waren und im Mittel 29,4 kg Milch leisteten

Die Zuchtrinder- und Kälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg am 31. August in Ilshofen war mit 515 Tieren gut beschickt.

 

Zwar gab bei den Fleckviehjungkühen der Durchschnittspreis leicht nach, dies lag aber daran, dass einige leistungsschwächeren Tiere deutlich zögerlicher als am Vormarkt nachgefragt waren und somit den Durchschnittspreis deutlich nach unten drückten.

 

Die Bullenkälber konnten ihren Preis trotz höherem Angebot annähernd halten.

 

Holstein:

 

Vom Betrieb Weidner aus Steinbach kam eine sehr starke Millenium – Enkelin mit 32, 5 kg Milch zum Verkauf und ging per Kaufauftrag für 1800.- Euro in die Ostalb.

 

Fleckvieh:

 

Von den drei angebotenen Bullen wurden zwei für durchschnittlich 2050.- Euro verkauft. An der Spitze ging ein hoch typisierter Herz – Sohn aus einer enorm euterstarken Rau – Tochter von der Hof Aischland Milch GbR aus Weikersheim, der 2500.- Euro erlöste.

 

Mit einer breiten und enorm starken Spitze war die 34 köpfige Jungkuhgruppe ausgestattet. Aus dieser starken Spitze ragte allerdings nochmals deutlich eine annähernd perfekte Evergreen – Tochter (Muttersvater Wille) von Familie Schmid aus Mittellengenfeld heraus. Diese noch sehr junge Kuh beeindruckte durch ihr sehr starkes Exterieur und 31,1 kg Milch und zog vor allem das Interesse der Zuchtbetriebe auf sich. Letztendlich bekam ein bekannter Züchter aus dem Schwarzwald den Zuschlag bei 2420.- Euro.

 

An zweiter Stelle rangierte eine sehr körperhafte Voltaire – Tochter von Familie Stier aus Schönenberg, die 28,5 kg Milch leistete und 2000.- Euro erlöste. Ebenfalls 2000.- Euro erzielte die drittplatzierte Jungkuh, eine Rottmoos – Tochter mit überragendem Euter von Familie Rechner aus Reisenbach, die 30,4 kg Milch leistete. Der Betrieb Rechner stellte 7 sehr starke und mit enorm hoher Euterqualtiät ausgestattete Jungkühe zum Verkauf (Väter:  Rottmoos, Vlaro, Ulemo, 2 x Siwil, Vanagi, Waliser),  die alle ganz frisch in Milch waren und im Mittel 29,4 kg Milch leisteten. Lohn für die züchterische Arbeit war ein Durchschnittspreis von 1744.- Euro.

 

Bei insgesamt zügigem Marktverlauf konnte die gesamte Jungkuhkollektion für durchschnittlich 1539.- Euro verkauft werden.

 

82 angebotene Kuhkälber brachten im Mittel 78 kg auf die Waage und erlösten einen mittleren Kilopreis von 3,57.- Euro netto oder 280.- Euro je Tier.

 

Die 402 Bullenkälber brachten durchschnittlich 82 kg auf die Waage. Hier pendelte sich der Kilopreis bei 6,14 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 505.- Euro je Tier ein.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 13. September (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 28. September (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel:

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkuh Holstein

1

-

1800.-

Bullen Fleckvieh

2

1600.- - 2500.-

2050.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1300.-

Jungkühe Fleckvieh

34

1050.- - 2420.-

1539.-


Auktion am 14. Juni 2017 in Bad Waldsee

Guter Auftrieb bei sommerlichen Temperaturen in Waldsee

Braunvieh:

 

Gewohnt hochwertig zeigten sich die Braunvieh-Zuchtbullen, die fast alle über genomische Zuchtwerte verfügten. Körsieger wurde ein sehr korrekter Huvi-Sohn aus einer enorm exterieurstarken Huray-Bullenmutter mit 3,74 % Eiweiß. Er hat einen GZW von 123 bei guten Zuchtwerten für Fundament und Euter. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von der Familie Heckenberger, Hochdorf. Aus dem gleichen Betrieb kam ein sehr gut entwickelter Hupays-Sohn aus einer Etvei-Mutter mit bestem Fundament und Euter.

 

Sehr viel Milch und gutes Exterieur zeichnete das Angebot bei den Braunvieh- Jungkühen aus. Eine überragende Jungkuh stellte der Betrieb Georg Heine, Bad Wurzach zum Verkauf. Die fehlerfreie Vassli-Tochter leistete 31,5 kg Milch bei bester Melkbarkeit und erzielte den Tageshöchstpreis von 2000,-€. Ebenfalls sehr begehrt war eine sehr harmonische und mit bestem Euter ausgestattete Huxfull-Tochter aus dem Betrieb Gebhard Heim, Tettnang. Sie wurde für 1850,-€ verkauft. Sehr gefragt waren die angebotenen Braunviehzuchtkälber.

 

Fleckvieh:

 

Kein Interessent fand sich für den angebotenen Fleckvieh-Zuchtbullen. Sehr unterschiedlich war die Qualität bei den Fleckvieh-Jungkühen. Aus dem Zuchtbetrieb der Familie Berger, Mieterkingen kam die gefragteste Fleckvieh-Jungkuh. Die Manton-Tochter zeigte enorm viel Typ und ein hervorragendes Euter und wurde für 2200,-€ in den Schwarzwald verkauft.

 

Gleich zwei hervorragende Jungkühe stellte der Betrieb Joachim Keller, Allmendingen zum Verkauf. Zum einen eine sehr harmonische Wettendass-Tochter mit einem sehr gut ansitzendem Euter und fast 30 kg Milch sowie eine bestens entwickelte Heiduck-Tochter. Beide Tiere sicherte sich ein Käufer vom Hochrhein. Ein weitere Spitzenjungkuh stellte der Betrieb Markus Hagen, Schelklingen. Die sehr ausgeglichene Williams-Tochter überzeugte mit bestem Fundament und Euter.

 

Holstein:

 

Weiterhin große ist die Nachfrage nach Holstein-Zuchtbullen. Körsieger wurde ein enorm entwickelter Justice-Sohn aus der Zucht von Elmar Kuon, Warthausen. Er verfügte zudem über beste genomische Zahlen und kostete 1600,-€. Sehr gefragt waren zwei County-Söhne von Manfred Erthle, Eggingen. Einer war genomisch typisiert und hatte eine excellent eingestufte Lauthority-Mutter, er erzielte mit 2050,-€ den Tageshöchstpreis. Der andere stammte aus einer leistungsstarken Select- Tochter und war einem Käufer 1950,-€ wert. Beide hatten die exterieur- und leistungsstarke Shottle-Tochter Island zur Großmutter.

 

Flott kamen die Gebote bei den Holstein-Jungkühen. Eine tolle Macdur- Tochter stellte der Betrieb Bernd Schwarz, Rheinau vor. Sie leistete 35 kg Milch bei bester Melkbarkeit und erlöste 1750,-€. Eine schicke Dental-Tochter mit bestem Exterieur verkaufte der Betrieb Herbert Frick, Enzisreute. Gleich zwei sehr gute und Roboter gewohnte Jungkühe stellte der Betrieb Thomas Bentele aus Ravensburg zum Verkauf. Diese mit 36,5 kg und 38,5 kg Milch sehr leistungsstarken Dental-und Select-Töchter erzielten 1700,-€. Ebenfalls Roboter gewohnt war eine sehr gut entwickelte Booman-Tochter mit bestem Euter aus dem Betrieb Marc Gührer, Kressbronn. Die teuerste Jungkuh stellte Armin Arnegger, Markdorf. Die typstarke Barnesto-Tochter leistete 40,6 kg Milch und war einem Käufer 1950,-€ wert. Das größere Angebot an Holstein-Zuchtkälbern konnten verkauft werden.

 

Preisspiegel:

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

3

1450

1600

1533

Jungkühe

17

1050

2000

1397

Kühe

1

1550

1550

1550

Kuhkälber

20

150

380

260

Fleckvieh:

Jungkühe

24

1000

2200

1469

Holsteins:

Bullen

6

1300

2050

1641

Jungkühe

57

1100

1950

1437

Kühe

4

1200

1400

1312

Kuhkälber

17

110

350

172


Erfolgreiche Süddeutsche Fleischrindertage 2017

Unsere 10. Süddeutschen Fleischrindertage sind vorbei, und es waren gute Tage! Erstmals seit Jahren gibt es in 2017 für Baden-Württemberg und Bayern nur einen Marktstandort für Fleischrinder, diesmal war es am 20. und 21. Januar die Rezathalle im bayerischen Ansbach. Im kommenden Jahr wird es dann unsere Arena Hohenlohe in Ilshofen sein. Die aktuellen Fleischrindertage des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) waren geprägt durch gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer optimalen Präsentation und Vermarktung unserer süddeutschen Genetik in gemeinsamer Auktion. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Insgesamt wurden 95 Zuchttiere angeboten, von Angus bis Pinzgauer, darunter 81 Bullen. 83 Tiere (76 Bullen) wurden zu einem Durchschnittspreis über alle Rassen von 3089 € verkauft. Qualität vor Menge, das stand über allem! Jeder Bulle war vorselektiert, alle auf väterliche und mütterliche Abstammung geprüft, alle genetisch hornlosen Bullen gehörnter Rassen auf ihren Hornstatus laborgeprüft. So viel Sicherheit für den Käufer wird selten auf Zuchtviehauktionen geboten. Die Verkaufspreise dieser Spitzenqualität bewegten sich auf kontinuierlich gutem Niveau, 11 Bullen konnten für 4000 € und mehr verkauft werden.

 

Den Höchstpreis des Tages erzielte der typstarke, reinerbig hornlose (PP) Charolais-Kör- und Bemuskelungssieger der Familie Grauf, Feuchtwangen, mit 5800 €. Er wurde in die Besamung nach Greifenberg in Bayern verkauft. Für 5000 € sicherte sich diese Station auch den Körsieger Fleckvieh Fleisch (Simmental), ebenfalls 8-8-8 gekört, auch PP, mit fast 1500 g Tageszunahme und einem Zuchtwert Fleisch (RZF) von 114. Sogar 3 der insgesamt 33 aufgetriebenen Angus-Bullen dürfen nun über die Besamung viele Züchterherzen erfreuen. Den schwarzen Reservesieger, einen Gameboy-Sohn aus einer Taifun-Tochter, ersteigerte die RBW für 3800 €, ein korrekter, 8-8-8 gekörter und gut entwickelter BIO-Bulle mit fast 700 kg Lebendgewicht. Die Rinderallianz nahm zwei weitere Angus nach Mecklenburg-Vorpommern mit: den an Nr. 4 rangierten roten BIO-Bullen mit 1455 g Tageszunahme und RZF 113 zum Höchstpreis dieser Rasse von 4800 €, dazu einen schwarzen Aberdeen. Der Körsieger Angus, ein roter, absolut harmonischer Pako-Sohn von Markus Ott (Unterleinleiter), darf nun für 3400 € in Waldenburg (Hohenlohe) decken. Erwähnenswert noch, dass mit fünf verkauften Aberdeen der Zuchtbetrieb von Dr. Junck, Vornagelhof in Jungingen, die meisten Bullen am Markt verkaufen konnte, drei nach Baden sowie je einen nach Württemberg und Bayern.

 

Bei Limousin standen zwei absolute Kracher vorne! Der genetisch hornlose Körsieger mit 8-9-9 von Josef Lang in Eglsee blieb für 4400 € in Bayern, ebenso wie der 9-9-8 gekörte Reservesieger „Udo“ von Harald Lutz aus Seewald (Schwarzwald). Mit 857 kg war Udo der schwerste aller 29 Limousin auf dem Markt und einer von nur vier nicht genetisch hornlosen. Unsere Zuchtbetriebe Lamparth (Altensteig), Felix (Deggenhausertal) und Spieler (Eberhardzell) konnten je einen Limousin in die Schweiz verkaufen, wovon der reinerbig hornlose, 8-8-7 gekörte mit RZF 110 von Andreas Lamparth mit 4200 € der teuerste war.

 

Auch die drei Pinzgauer Bullen fanden ihre Käufer, wobei sich Familie Leibold aus Meßstetten besonders freuen konnte, ihr Körsieger „Narro“ wurde ebenso wie „Naldo“ nach Bayern zugeschlagen, beide mischerbig hornlos (Pp.) Ebenso erfreut war Martin Rösch aus Wangen (Göppingen) über seinen mit 8-8-9 gekörten Hereford-Bullen “Thor“ (Pp) aus der deutschlandweit Top 3 gelisteten Mutter „Struta“. Thor darf jetzt in einer großen Herde in Tschechien decken. Auch zwei Galloways aus Württemberg wurden gekört, der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke mit 8-8-7, gezogen von Horst Kraft aus original schottischem Vater und Großvater, und der rote „Carlos“ aus dem bekannten Zuchtbetrieb von Karl Ederle, Bissingen/Teck mit 7-7-8. Carlos weist ein sehr illustres Pedigree auf: Vater Campari war roter Bundessieger 2014 in Berlin, mit 9-9-8 bewertet, Mutter Cordula mit 8-8-8 und Muttersvater Wolf ebenfalls mit 9-9-8. Carlos selbst bestach durch bestes Fundament; noch in der Entwicklung wird auch er sicherlich seinen Weg in die Zucht finden, zum Marktabtrieb war er noch zu haben. Carlos war, wie auch Hereford und Highland, in „Stiller Auktion“ angeboten worden. Im Anschluss an die Versteigerung der Bullen konnten noch sieben prächtige Jungrinder der Rassen Angus, Limousin und Pinzgauer für sehr gute 2021 € im Mittel zugeschlagen werden.

 

Bei Betrachtung der Vermarktungswege fällt auf, dass insgesamt 14 Bullen in die Schweiz verkauft wurden, sowie 4 Bullen nach Tschechien, darunter ein bayerischer Highland auf eine Besamungsstation nahe Prag. Mit 30 nach Baden-Württemberg verkauften Tieren waren unsere Betriebe am Markt sehr präsent, 10 davon gingen ins Badische. Von Wiesloch im Norden über Bonndorf bis Rickenbach im Süden deckten sich auch die Badenser in Ansbach mit besten Tieren ein. Den Bemuskelungssieger Limousin, 8-9-7 gekört, sicherte sich mit 5000 € zum Tageshöchstpreis dieser Rasse ein Betrieb auf der Ostalb in Abtsgmünd. Unser einziger Charolais auf dem Markt, ein sehr typvoller, gut bemuskelter mischerbig hornloser Bulle von Thomas Rott in Aidlingen, ging für 3400 € nach Sulzbach-Laufen, Hohenlohe.

 

Der Jungzüchterwettbewerb war mit 25 Teilnehmern sehr gut besetzt und ein voller Erfolg. Am Ende der engagierten Präsentation am Samstagmorgen standen zwei junge Damen ganz vorne: Annika Böttinger (14) aus Gechingen (BW) als „Juniorchampion“ sowie Elke Güllich (29) aus Neukirchen (Bayern) als „Seniorchampion“. Abschließend kann zu unseren 10. Süddeutschen Fleischrindertagen 2017 festgehalten werden: Rahmenprogramm, Stimmung und Verkauf, alles war bestens! 2018 in Ilshofen werden wir das noch zu toppen versuchen! 

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Veranstaltung)

 

Marktspiegel - 10. Süddeutsche Fleischrindertage2017

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

 30  3027  4800

 Charolais

 6  3800  5800

 Fleckvieh Fleisch

 7  3293  5000

 Limousin

 28  3279  5000

 Pinzgauer

3 2533 2700

 Hereford

1 2500 2500

 Highland

1 3000 3000

 Rind Angus

2 2025 2200

 Rind Limousin

2 2600 2600

 Rind Pinzgauer

3 1867 2200

 

Dr. Thomas A. Schmidt

25 Jungzüchter aus Baden-Württemberg und Bayern zeigten einen tollen Auftritt! Annika Böttinger und Elke Güllich  (Mitte li. und Mitte, mit Pokalen) wurden Junior- und SeniorchampionEin super Anblick! Die Siegerbullen vor der Auktion. Auf den können wir uns freuen: der Reservesieger Angus, 8-8-8 gekört und RZF 111, steht jetzt auf der Besamungsstation in HerbertingenDer sehr harmonische Körsieger Angus von Markus Ott, für 3400 € deckt er jetzt in Hohenlohe.Silvia Grauf erzielte mit ihrem tollen Körsieger Charolais 5800 € und damit Tageshöchstpreis, verkauft an die Besamungsstation GreifenbergBester einer außergewöhnlichen Limousin-Kollektion! Der Körsieger mit traumhaften 8-9-9 bleibt für 4400 € in BayernReservesieger mit 9-9-8, der perfekte Limousin von Harald Lutz aus Seewald, mit 1½  Jahren bereits 857 kg, präsentiert von Sebastian Lutz (16) Als Rarität wurden drei schöne Pinzgauer-Bullen angeboten. Hier der Körsieger von Fam. Leibold, Meßstetten, (li.) sowie der Reservesieger von Martin Güllich, Burk Der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke und der rote „Carlos“ von Karl Ederle, zwei tolle Galloway-Jungbullen, in Ansbach 8-8-7 und 7-7-8 gekörtZwei Bullen der Stillen Auktion wurden verkauft, ein herausragender Highland sowie dieser extrem korrekte, sehr gut bemuskelte Hereford (8-8-9) von Martin Rösch, Wangen