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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 11. Januar 2017 in Bad Waldsee

Erste Großviehauktion im neuen Jahr

Braunvieh:

 

In der Spitze fast schon Besamungsniveau konnten die Zuchtbullen beim Braunvieh vorweisen. Ein Anibay-Sohn aus einer Huray-Bullenmutter von Jürgen Held, Donaustetten wurde Körsieger. Er konnte einen genomischen GZW von 126 bei einem hervorragendem Exterieur vorweisen und erlöste 1750,-€. Auch der Reservesieger von Helmut Schöllhorn, Ummendorf, ein Jeroen-Sohn aus einer Ellection-Mutter mit 10855 kg Milch konnte mit sehr guten genomischen Zuchtwerten glänzen und war einem Käufer 1600,-€ wert.

 

Eindrucksvoll konnte der Spitzenbulle Vassli seine Vererbungsqualität unter Beweis stellen. Aus dem Betrieb Norbert Kling, Isny kam eine schaufähige Vassli-Tochter mit beeindruckendem Exterieur und 32 kg Marktgemelk. Sie erreichte beim Braunvieh den Tageshöchstpreis von 1950,-€. Sehr jugendlich und mit einem hervorragenden Euter ausgestattet, präsentierte der Betrieb Josef Bentele, Grünkraut eine Anibal- Tochter mit 30,4 kg Milch. Aus dem Betrieb der Beigger GbR, Bodnegg stammte eine Roboter gewohnte, erst kurz gekalbte Feuerstein-Tochter mit 28 kg Milch und optimaler Melkbarkeit. Die Braunvieh Zuchtkälber konnten verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Sehr umfangreich zeigte sich das Angebot bei den Fleckvieh-Jungkühen. Aus einer Bullenmutter stellte der Betrieb Hansjörg Schilling, Blaubeuren eine Romantik- Tochter zum Verkauf. Die Mutter, eine Weinold-Tochter wurde bereits im Zuchtprogramm der RBW genutzt und konnte im sechsjährigen Durchschnitt über 11417 kg Milch vorweisen. Diese Jungkuh leistete bereits 2 Wochen nach dem kalben 32,8 kg Milch mit sehr guter Melkbarkeit und erlöste 1800,- €.

 

Gleich zwei Spitzentiere kamen aus dem Betrieb von Sabine und Norbert Bertel, Horgenzell. Zum einen eine frisch gekalbte Royal-Tochter mit bestem Euter und 32 kg Tagesgemelk, und eine Jungkuh mit 29 kg Milch aus einer langlebigen Samut-Tochter mit 8 Kalbungen. Die gefragteste Fleckvieh-Jungkuh stellte der Betrieb Alfred Berger, Mieterkingen. Ein enorme entwickelte Royal-Tochter mit einem herausragenden Euter konnte für 1900,-€ verkauft werden.

 

Holstein:

 

Sehr qualitätsorientiert verhielten sich die Käufer bei den Holstein-Zuchtbullen. Aus dem Betrieb Manfred Erthle stammte der Körsieger, ein bestens entwickelter Defender-Sohn mit interessanter Abstammung bei der Mutter. Diese konnte eine Lebensleistung von 94.039 kg aufweisen. Er erlöste 1900,-€. Den Reservesieger stellte Marianne Häussler, Horgenzell mit einem sehr korrekten Fever- Sohn. Er stammte aus einer sehr langlebigen Kuhfamilie mit hervorragendem Exterieur.

 

Mit 2150,-€ teuerster Bulle wurde ein genomisch untersuchter Silver- Sohn mit 137 RZG. Er stammte aus einer Shaw-Mutter mit einer Erstlaktation von 11566 kg Milch. Gezüchtet und vorgestellt wurde der Bulle von Manfred Erthle, Eggingen.

 

Die teuerste Holstein-Jungkuh kam von der Kuttler, GbR aus Tegernau. Die milchtypische rote Ladd P-Tochter zeigte ein überragendes Euter und erlöste 1950,-€. Eine enorm entwickelte Bruce-Tochter stellte der Betrieb Fritz und Alexander Straub, Überlingen zum Verkauf. Sie leistete 36,9 Milch. Eine Epic- Tochter mit viel Stärke und Breite präsentierte der Betrieb Armin Arnegger, Markdorf. Mit 34,7 kg Milch war sie einem Käufer 1800,-€ wert. Eine interessante Super-Tochter kam aus dem Betrieb Thomas Bentele, Ravensburg. Die Roboter gewohnte Jungkuh zeigte ein fehlerfreies Exterieur und war mit einem sehr guten Euter ausgestattet. Eine rahmige Goldday-Tochter mit einem drüsigen Euter, vom Betrieb Josef Wägele, Aitrach war einem Vorarlberger Käufer 1850,- € wert. Das Angebot an Holstein-Kuhkälbern konnte verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

5

1300

1750

1500

Jungkühe

17

1000

1950

1388

Kühe

2

1000

1550

1275

Kuhkälber

14

120

380

200

Fleckvieh:

Jungkühe

28

1000

1900

1491

Kühe

1

1050

1050

1050

Holsteins:

Bullen

5

1300

2150

1610

Jungkühe

59

900

1950

1370

Kuhkälber

20

100

180

144


Auktion am 05. Januar 2017 in Donaueschingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 5. Januar 2017 in Donaueschingen wurden 7 Bullen und 13 Jungkühe angeboten und bis auf  2 Bullen flott verkauft.

 

Die Bullen  waren wieder von sehr  guter Qualität und erzielten einen guten Durchschnittspreis von 2000 Euro. Den Spitzenpreis brachte ein junger gut entwickelter Hubraum-Sohn aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen.

 

Die Jungkuhkäufer liessen sich von der winterlichen Witterung nicht vom Marktbesuch abhalten und so entwickelte sich beim Verkauf der 13 Jungkühe eine recht flotte Versteigerung. Der Durchschnittspreis stieg gegenüber dem Novembermarkt um 100 Euro auf 1530 Euro. Mit 1850 Euro kam eine Heiduck-Tochter von Clemens Baumann aus Hausen vor Wald auf den Höchstpreis. Insgesamt kamen 6 solide Jungkühe, alle an den Melkroboter gewöhnt aus dem Betrieb Baumann. Armin und Andreas Winterhalder aus VS-Tannheim konnten 4 gute Jungkühe anbieten und verkaufen.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 2.Februar 2017 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

5

2200 - 1800

2000

Jungkühe

13

1850 - 1350

1530

 


 

Mit einem Angebot von 353 Kälbern konnte die RBW am 5. Januar 2017 das Versteigerungsjahr in Donaueschingen erfolgreich beginnen. Bei guter Nachfrage wurde der Markt geräumt. Die Fleckviehkälber legten im Preis zu, die Vorderwälder hielten das gute Niveau des Vormonats.

 

Die 12 Vorderwälder-Kuhkälber zeigten eine gute Qualität und kamen auf einen Durchschnittspreis von 117 Euro bei 76 kg Gewicht. Die 35 Fleckvieh-Kuhkälber trafen auf eine starke Nachfrage. Mit 77 kg Durchschnittsgewicht erzielten sie einen Preis von 278 Euro. Dies ergibt im Schnitt 3,62 Euro je kg. Sowohl Mäster als auch Aufzüchter fanden die passende Qualität.

 

Das große Angebot von 100 Vorderwälder-Bullenkälbern wechselte zügig den Besitzer. Je Kalb mit durchschnittlich 77 kg Gewicht wurde netto 261 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,38 Euro.

 

Die 205 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 433 Euro je Kalb bei 82 kg Gewicht. Dies ergibt 5,31 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise von 6,00 Euro je kg und darüber.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 2. Februar 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

35

35

77

1,80

4,38

Bullenkälber

205

205

82

1,43

6,94

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

12

12

76

1,00

2,17

Bullenkälber

100

100

77

1,00

4,32


Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 05. Januar 2017

Großer Auftrieb zu Jahresbeginn

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Am 5. Januar waren in Herrenberg insgesamt 192 Nutzkälber und Fresser im Angebot. Erfreulich freundlich gestaltete sich der Preis für Qualitätskälber.

 

Die 24 angebotenen weiblichen Kälber pendelten sich bei 2,75 Euro/kg ein und brachten durchschnittlich 75kg auf die Waage. Hier erfreuten sich die zuchttauglichen Kälber mit 3,10/kg einer deutlich besseren Nachfrage, als die Zwillingskälber.

 

Erfreulich entwickelte sich der Preis bei den männlichen Nutzkälbern. 164 Tiere konnten angeboten und abgesetzt werden. Sehr gefragt waren insbesondere Kälber zwischen 65 und 85 Kilogramm. Hier wurden mehrfach Preise um und über 6,00 Euro/kg realisiert. Leichtere Kälber sind in dieser Jahreszeit quasi nicht am Markt zu platzieren. Kälber über 95 Kilogramm waren käuferfreundlich zu haben. Vier männliche Fresser wurden flott verkauft.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 2. Februar 2017 statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

von

bis

Kuhkälber

24

24

75

1,45

3,50

Bullenkälber

164

164

82

0,94

6,43


Auktion am 15. Dezember 2016 in Ilshofen

Hervorragende Jungkuhqualität

An der Spitze der Fleckvieh-Kollektion rangierte eine absolut komplette Wille – Tochter vom Betrieb Dürr aus Bad Mergentheim-Edelfingen, die über 31 kg Milch leistete

Am 15. Dezember fand in Ilshofen die letzte Auktion des für die rinderhaltenden Betriebe sehr turbulenten Jahres 2016 der Rinderunion in Baden Württemberg statt. Zum Verkauf kamen 44 melkende Tiere, 5 Zuchtbullen sowie 389 Kuh- und Bullenkälber und 3 Fresser.

 

Die hohe Qualität der Jungkühe bei gleichzeitig guter Nachfrage ließen hier die Preise deutlich steigen. Auch die Preise der Bullenkälber zogen vor allem bei den Premiumkälbern deutlich an.

 

Holsteins:

 

Die drei angebotenen Jungkühe wurden für durchschnittlich 1367.- Euro verkauft. Den Tageshöchstpreis von 1580.- Euro erlöste der Betrieb Weidner aus Künzelsau – Steinbach für eine hervorragende Boss–Tochter.

 

Fleckvieh:

 

Für im Mittel 1730.- Euro wurden die 5 Zuchtbullen verkauft. Am begehrtesten war ein korrekter Evra–Sohn aus einer euterstarken Rave – Tochter aus der Zucht von Stefan Göggerle aus Rainau-Dalkingen, der mit 2050.- Euro den Tageshöchstpreis erzielte.

 

Die 41 Jungkühe waren von ganz hervorragender Qualität – vor allem in Hinsicht von Fundament und Euter. Hier entwickelte sich eine überaus flotte Versteigerung, so dass sich der Durchschnittspreis bei 1629.- Euro einpendelte.

 

An der Spitze rangierte eine absolut komplette Wille–Tochter vom Betrieb Dürr aus Bad Mergentheim-Edelfingen, die über 31 kg Milch leistete und mit 2300.- Euro auch verdient den Tageshöchstpreis erlöste.

 

Der gleiche Betrieb stellte auch die zweitplatzierte Jungkuh. Hier handelte es sich um eine elegante und sehr korrekte Vogt–Tochter, die bereits sicher tragend war und noch über 30 kg Milch vorweisen konnte und 2020.- Euro kostete.

 

Preislich mit 1900.- Euro folgte die drittplatzierte Jungkuh aus dem Betrieb Haag in Sulzbach/Murr-Berwinkel. Die sehr fundament- und euterstarke Waldol–Tochter zeigte sich mit 29,5 kg Milch ebenfalls sehr leistungsbereit.

 

47 zum Verkauf angebotene Kuhkälber brachten im Mittel 73 kg auf die Waage. Hier pendelte sich der Durchschnittspreis bei 3,08 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 225.- Euro je Tier ein.

 

Die 342 Bullenkälber wogen im Durchschnitt 79 kg und erlösten 5,34 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 423.- Euro je Tier. Allerdings geht hier die Preisschere je nach Qualität sehr weit auseinander, Spitzenqualitäten erlösen momentan leicht 6.- Euro und mehr je kg Lebendgewicht.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 04. Januar 2017 (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 19. Januar 2017 (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

 

Das Marktteam aus Ilshofen bedankt sich bei allen Beschickern, Helfern und Kunden des zurückliegenden Jahres ganz herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Alles Gute, vor allem Gesundheit.

 

Preisspiegel:

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

3

1220.- - 1580.-

1367.-

Bullen Fleckvieh

5

1600.- - 2050.-

1730.-

Jungkühe Fleckvieh

41

1300.- - 2300.-

1629.-


Auktion am 14. Oktober 2016 in Schönau

Alle angebotenen Zuchtbullen verkauft

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt Donaueschingen

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 14. Oktober 2016 wurden sechs Bullen und ein wunderschönes Kuhkalb verkauft. Zwei männliche Fresser und eine Kalbin fanden leider keine Käufer. Sie sind eingestellt als Hinterwälderangebote unter www.rind-bw.de.

 

Wiederum wurden zunächst die zwei Bullen aus der Mutterkuh- vor den vier aus der Milchviehhaltung angeboten. Die Bullenqualität war einheitlich gut.

An die Spitze gestellt wurde „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und brachte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €. Der zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“, nur wenig älter als der erstgereihte, stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, in der zweiten Runde verließ er den Ring mit der Gemeinde Wieden als Käufer für 1.100 €.

 

Mit 7/7 hatte „Ronflab“ die höchste Punktzahl, er führte das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Auf ihn wurde ordentlich gesteigert, bis die Gemeinde Münstertal bei 1.600 € den Zuschlag erhielt. Dies war der Tageshöchstpreis für Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg. Nächster in der Reihe war „Humlab“, ein frohwüchsiger rumpfiger Bulle mit 122 cm Widerrist und der Bewertung 5/6. Seine Mutter erzielt 107 Milchwertpunkte. Im Kaufauftrag wurde er für Gerold Wein aus Alpisbach- Reinerzau für 1.300 € gesteigert. Auf 1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennen. Den Schluss bildete ein weiterer Fixerenkel namens „Konax“ von Manfred Schelshorn aus Bernau. Er war mit 5/6 bewertet und gefiel Benedikt Schmidt aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Oberhäusern. Zum Anschlagspreis 1.300 € erfolgte der Wechsel.

 

Das drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 7. April 2017 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Mutterkuh

2

1.075

1.050 – 1.100

Bullen Milchkuh

4

1.438

1.300 – 1.600

Kuhkalb

1

300

-

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt DonaueschingenDie Spitze der Mutterkuhbullen stellte der jüngste Bulle „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und erzielte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €Auf  1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennenDer zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“ war 9 1/2 Monate alt und stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, die Gemeinde Wieden war Käufer für 1.100 € für die Bul-lenhaltung Florian Gutmann. Die neue Bürgermeisterin Annette Franz steigerte persönlich den schönen Bullen Dieses drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg  war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau

5. Mox Type & Utility Sale 2016 am 03. September 2016

Kuhbegeisterung pur - Großartiger Erfolg

Zweithöchster Preis für die Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat. Sales Team

Bei schönem Herbstwetter fand am Samstag, den 3. September auf dem Stüblehof der Familie Mock der 5. Mox Sale statt.

 

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die angespannte Lage auf dem Milchmarkt auf die Auktion auswirkt. Wie gewohnt kamen viele Holsteinenthusiasten aus ganz Europa, aber auch Schaulustige aus der näheren und weiteren Umgebung nach Markdorf, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Schon am Nachmittag konnten sich die Interessenten ein Bild von den bestens präsentierten Kälbern, Jungrindern und Jungkühen machen. Neben den Tieren des Zuchtbetriebes Mock wurden Tiere aus Irland, Frankreich, Österreich, Südtirol und aus anderen Zuchtgebieten Deutschlands zum Verkauf angeboten.

 

Wie in den Vorjahren waren insbesondere die stark exterieurorientierten Schweizer und Österreicher bereits am Nachmittag schon sehr zahlreich vertreten. Auch Jungzüchter aus dem hohen Norden nahmen mit dem Bus den weiten Weg nach Markdorf in Kauf um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Gegen 18.30 Uhr stieg dann nach dem musikalischen Auftakt und der Begrüßung mit Andreas Aebi einer der besten Auktionatoren Europas in den Ring um die 68 angebotenen Tiere und weitere zusätzliche Embryonenpakete zu versteigern. Über 1500 Interessenten und Schaulustige verfolgten auf voll besetzten Rängen und am Tresen die Auktion. In bewährter Weise präsentierte Cord Hormann die Abstammungen, Kuhfamilien und die Tiere.

 

 

Gleich Kat.-Nr.1, eine sehr schicke, mit allerbestem Euter ausgestattete Armani-Tochter aus dem Betrieb Egon Strudthoff, Dötlingen war der Top-Seller der Auktion mit 12.500 € und findet eine neue Heimat in die Schweiz. Sie war auch im deutschen Kontingent bei der Europäischen Holstein-Schau in Colmar. Der gleiche Käufer sicherte sich auch das zweitteuerste Tier. Dieses extrem beeindruckende, sehr feinzellige, milchtypische Kingpin-Jungrind von der Mock GbR stammt aus der Gold Chip-Tochter Neymar, die 1a auf der RBW-Schau platziert war und geht auf die gleiche Kuhfamilie zurück wie die Reservesiegerin der Europäischen Holstein-Schau in Colmar, Ashlyn Vray EX-96.

Die legendäre Mox Kite Maryrose EX 90, die beim 1. Mox Sale verkauft wurde, stellte allein 6 Töchter und Enkeltöchter in der Auktion. Sie selbst war das „Empfangskomitee“ auf der Weide vor dem Stüblehof in Markdorf und ist mit ihren mittlerweile 59 Nachkommen immer noch eine sehr imposante Erscheinung. Von diesen stand ihre hornlose Ladd P-Tochter am höchsten in der Käufergunst und wechselte ebenfalls zu einem renommierten Zuchtbetrieb in die Schweiz.

Eine auffällige Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat, erlöste 9.000 €. Ebenfalls sehr begehrt war ein Doorman-Kalb aus der äußerst erfolgreichen französischen Schaukuh Delicia EX-93, einer Baxter-Tochter. Auch sie findet eine neue Heimat in der Schweiz.

Auch die Nachkommen der Familien von Goldwin-Rocket und Goldwin-Ranya standen hoch in der Käufergunst.

 

Die Verkaufsquote betrug 97 Prozent. Über 2/3 aller Tiere wurden ins Ausland verkauft. Wie immer kamen die meisten Käufer aus den beiden Alpenländern. Hauptabnehmerland war erneut die Schweiz mit 18 Tieren gefolgt von Österreich mit 15, Italien mit 10, wovon die meisten die Reise nach Südtirol antreten. Jeweils 1 Tier ging nach Polen, Slowenien und in die Niederlande. 19 Tiere bleiben in Deutschland. Erfreulicherweise beteiligten sich diesmal die heimischen Züchter stärker und es bleiben 10 Tiere in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis betrug 4.081 €. Weiterhin konnten noch 9 Embryonenpakete zu sehr guten Preisen verkauft werden. Zu diesem Erfolg beigetragen hat sicherlich die sehr gut durchdachte Vorauswahl, das ausgezeichnete Züchterauge, die excellente Vorbereitung durch hochmotivierte Jungzüchter aus verschiedenen europäischen Ländern und die professionelle Präsentation der Verkaufskollektion.

 

Markus Mock bedankte sich nach der Auktion bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Anschließend stieg dann die berühmte Mox Big Cow-Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Traditionellerweise war am Sonntag auf dem Stüblehof Tag des offenen Hofes, bei der sich die Rinderzüchter und die Verbraucher an verschiedenen Infoständen informieren und sich in den Stallungen ein Bild von den Tieren und dem Kuhkomfort machten und die neuen Roboter in Augenschein nehmen konnten.


Hofauktion Fleckvieh-Fleisch am 09. April 2016

Hohe Erwartungen voll erfüllt !

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vor

Samstagabend am 9. April war es wieder Zeit für den schon traditionellen „Nightsale“ bei Hans-Jochen Burkhardt in Oberreichenbach-Würzbach, Nordschwarzwald. Wieder mal allerbeste Genetik aus verschiedenen Linien war im Angebot, darunter acht reinerbig hornlose Jungbullen aus drei verschiedenen Vätern. Und die hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt, insgesamt 10 Bullen sowie 3 Rinder fanden ihre neuen Besitzer. Gewohnt viel Publikum war gekommen, neben den heimischen Züchtern konnten Besucher aus Bayern, den nördlichen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz begrüßt werden.

 

Heiß umworben war der gewaltige Körsieger, ein heller, reinerbig hornloser Lincoln-Sohn aus einer Zarius-Tochter: RZF 113 sein Zuchtwert Fleisch bei enormen 721 kg mit knapp 12 Monaten, 8/9/8 sein Körurteil. Für 4000,- € wird er nun in Mecklenburg-Vorpommern den guten Ruf unserer Genetik verbreiten dürfen. Die weiteren, vom Auktionator Markus Werner bestens angebotenen und zugeschlagenen neun Bullen gingen nach Bayern, Baden-Württemberg und Österreich. Auch das LAZBW in Aulendorf sicherte sich einen Top-Bullen für deren Mütterkühe, einen Lincoln aus der berühmten 9/9/9 bewerteten Landessiegerkuh Anneliese, ebenfalls PP und 8/8/8 gekört.

 

Mit einem mittleren Verkaufspreis von knapp 2800 € war auch Familie Burkhardt sehr zufrieden, dazu konnten ja noch die drei weiblichen Absetzer für jeweils 1200 € nach Thüringen verkauft werden. Jeder, der diesmal dabei war, kommt sicher am 8. April 2017 wieder. Schöne Tiere sehen, die Atmosphäre genießen und sich mit anderen Züchtern bei Kaffee, Bier und guter Wurst austauschen, das wird sich auch 2017 keiner entgehen lassen. Und wer neue Genetik braucht, Burkhardt hat immer interessante Jungbullen für fast jeden Geschmack! 

Dr. Schmidt

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vorRZF 113, reinerbig hornlos, dazu 8/9/8 gekört, ihn wollten viele, für 4000 € nach Vorpommern verkauftDieser Proger-Sohn, aus einer Tochter des Bundessiegers Komo, dazu PP und 8/8/8 gekört, ging für 2700 € nach St. Blasien

Ein Fest in der Arena – Fleischrindertage 2016

Sebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauft

Nach Ansbach im Januar waren unsere 9. Fleischrindertage am 5. und 6. Februar der zweite gemeinsame Markt mit den bayerischen Züchterkollegen in 2016. Schon Ansbach war ein Erfolg für alle und Ilshofen stand dem nichts nach. Fleischrindertage Ilshofen 2016 waren ein denkwürdiger Markt bezüglich Qualität und Nachfrage! Insgesamt wurden 48 Bullen zugeschlagen, zu einem mittleren Preis von 2970 €, 16 Mal fiel der Hammer erst bei 3000 € und mehr, damit wurde die hohe Qualität der vorselektierten Bullen auch in der Breite belohnt. Den Spitzenpreis des Tages und auch aller bisherigen Süddeutschen Fleischrindertage erzielte dabei ein reinerbig hornloser Limousin mit 6200 €, nach packendem Bieterduell. Brach noch 2015 der Verkauf nach auswärts komplett ein, so konnten jetzt wieder 38 % der Bullen nach außerhalb von Baden-Württemberg verkauft werden, fünf davon gingen ins Ausland, die endlich errungene offizielle Freiheit von BHV1 zeigt sofort positive Wirkung!

 

Züchterabend und Jungzüchter

 

Auch das Wetter meinte es gut, weder Schnee, noch Eis oder Nebel hielten die Besucher vom Besuch der Arena Hohenlohe ab. Bereits zur Körung am Freitag und beim geselligen Züchterabend herrschten reger Andrang und gute Stimmung. Man kennt und schätzt sich, die bayerische und unsere Züchterschaft, und erste Kaufinteressenten - auch von weiter her- waren bereits zur Körung dabei. Alle Angus-Bullen waren Doppellender frei getestet, alle hornlosen Charolais- und Limousin-Bullen mit Labortest zum Horn-Status. Das Top-Angebot zog viele an, die Erwartungen für die Auktion stiegen permanent, selbst nachts wurden noch Bullen im Stall vorgeführt, rege diskutiert und Fotos im Netz verbreitet.

 

Der Samstagmorgen gehört traditionell den Jungzüchtern, die erneut ihr Können in zwei Altersklassen unter Beweis stellten. Und sie brauchen sich in keiner Weise hinter gestandenen Züchtern zu verstecken. Ganz im Gegenteil! Dem einen oder anderen der älteren Vorführer der Bullen in der anschließenden Auktion wäre so viel Geschick zu wünschen, wie unsere Jüngsten wieder mal bewiesen. Am besten schickt man zur Auktion gleich die Jungzüchter mit den Bullen in den Ring. Tatsächlich sahen wir einige zur Versteigerung wieder, einen besseren Beweis, was unsere Jungzüchter leisten, kann es kaum geben! Siegerinnen wurden Carolin Streng (21) aus Schillingsfürst und Ann-Kathrin Linder (14) aus Vellberg, vor Simon Mielke und Ruben Fellmann. Franz Büchlmaier und Johannes Vogel ließen als gutes Preisrichter-Team dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen, so machen sicher auch nächstes Jahr gerne wieder viele mit.

 

Extensivrassen

 

Einen guten Eindruck hinterließ die sehr harmonische Kollektion der vier Galloway-Jungbullen aus den bekannten Zuchtstätten Ederle, Bissingen/Teck, und Mielke, Dornstadt. Bei der Sammelkörung stand diesmal Hubert Mielke mit seinem schwarzen „Percy“ mit 8/8/8 ganz vorn, knapp vor dem roten „Chello“ mit 8/7/8 von Karl Ederle, der in Stiller Auktion für 2700 € verkauft wurde. Unsere Zwergzebus repräsentierte ein sehr typvoller schwarzer Jungbulle aus der Traditionszuchtstätte Michael Kubisek, Untermünkheim. Er wurde 8/7/7 gekört und war bereits vorab verkauft.

 

Körung und Auktion

 

Die 17 Angusbullen im Ring konnten wahrlich jeden Wunsch erfüllen, acht Aberdeen, vier rote, fünf BIO, sehr viel Fleisch mit Bemuskelungsnoten bis 9, RZF bis 118, Zuchtwert Zuchtleistung (RZL) der Mütter bis 111, für jeden war was dabei. Alle 17 wurden zugeschlagen, zu Preisen von 2100 bis zu 3500 € für den beeindruckenden schwarzen Körsieger von Alois Schaub, Hammelburg (Bayern), ein Aberdeen und dazu noch BIO, gut 15 Monate mit bereits knapp 700 kg, im Pedigree viel US-Genetik. Er ging ins württembergische Abtsgmünd. Der korrekte, mit 1330 g TZ sehr wüchsige, gerade 11 Monate alte Reservesieger von Hannes Fellmann, Löwenstein, wurde ins badische Neckargerach verkauft. Ein typvoller Aberdeen mit fast 1300 g TZ und RZF 105, von Dr. Junck in Jungingen, ging für 2900 € nach Österreich, vier weitere Bullen, davon drei aus der Zuchtstätte Schumacher in Heidelberg,  nach Rumänien.

 

Nach dem Erfolg in 2015 war auch dieses Mal ein exzellenter Blonde d’Aquitaine dabei, mit gut 11 Monaten bereits 552 kg und 8/8/8 gekört. Im Pedigree französische Top-Genetik, Mutter Berte mit RZF 118, RZL 110 und Bewertung 8/8/8 die vielleicht beste Kuh dieser Rasse in Deutschland. Mehrere wollten ihn, erst bei 3500 € fiel der Hammer für einen Haltungsbetrieb in Ravenstein.

 

Durch die Konzentration der Charolais-Bullen gemeinsam mit Bayern auf den Marktort Ilshofen konnten 12 sehr gute Bullen aus fünf Zuchtstätten aufgetrieben werden, von gehörnten Spitzentieren, vor allem von Robert Allmannsberger, Fürstenzell, über mischerbig hornlose bis hin zu reinerbigen PP-Bullen. Körsieger und Reserve, beide mit 8/8/8, stellte letztlich Robert Allmannsberger. Der junge, aber makellose und sehr rassetypische Siegerbulle, ein Ananas-Enkel mit gerade 11 Monaten und bereits 537 kg, ging für satte 5000 € nach Tittling, nahe Passau. Den Reservesieger sicherte sich für 3000 € ein Betrieb in Obersulm, nahe Heilbronn. Gutes Geld brachten noch die beiden PP-Bullen von Silvia Grauf, Feuchtwangen, mit 3600 und 3400 €. Zwei mischerbig hornlose von Thomas Rott, Aidlingen, gingen nach Oberschwaben und Südbaden. Nur ein gehörnter fand kein Gebot.

 

Schon zur Körung fiel auf, was auch auswärtige Besucher bestätigten, welch überragende Kollektion an Limousin-Bullen präsentiert werden konnte: kein Bulle schlechter als 7/8/7 gekört, sechsmal 8/8/8 und besser, RZF von 99 bis 122, 14 genetisch hornlos, davon drei PP. Überzeugend insbesondere der enorme Fleischansatz nahezu aller Kandidaten. Zur Versteigerung ging es gleich zügig los, der enthornte Körsieger mit 8/9/8, ein gewaltig entwickelter, vollfleischiger Jungbulle mit fast 1400 g TZ, gezüchtet aus einer Vetiver-Tochter von Harald Lutz, Seewald, ging für 4000 € auf einen Haltungsbetrieb in die Ortenau. Derselbe Betrieb in Hofstetten sicherte sich auch den Reservesieger von Markus Felix, Deggenhausertal, die zweite Fleischkanone, ein PS-Bulle mit ebenfalls 8/9/8. Extrem spannende Bieterduelle boten die beiden top-PP-Bullen. Den Klassensieger von Gebhard Spieler, Eberhardzell, ein unglaublich eleganter Bulle, 8/8/8 gekört mit 849 kg, sicherte sich letztlich eine Züchtergruppe aus Ost-Hessen für den absoluten Spitzenpreis aller Süddeutschen Fleischrindertage von 6200 €. Bei diesem Ausnahmebullen ist dänisch-kanadische Hornlosgenetik perfekt mit französischen Topbullen verknüpft. Wer hier unterlegen war, der bot beim zweiten top-PP-Bullen, den 7/8/7-gekörten BIO-Bullen der Sehner Peniere GbR aus Kirchenthumbach, ein Mateo aus einer Idole-Tochter. Für 4600 € ging dieser nach Gifhorn in Niedersachsen. Die bekannte Zuchtstätte Lamparth, Altensteig, konnte vier Bullen vermarkten, darunter einen 8/8/8-Klassensieger nach Ostrach mit dem Top-Pedigree „Boyscout“ aus der bekannten Libero-Tochter „Erlis“, beides Landessieger, sowie zwei weitere Bullen nach Bayern.

 

Fazit

 

Der Trend bei Angus geht Richtung AA und BIO, aber jeder gute Bulle findet weiterhin seinen Käufer. Bei Charolais und Limousin sind besonders die guten, reinerbig hornlosen nachgefragt, mischerbig hornlose müssen auch in den übrigen Kriterien überzeugen. Exzellente gehörnte können noch immer Spitzenpreise erzielen, gehörnte Durchschnittsbullen sind kaum noch verkäuflich. BIO wird auch bei Limousin mehr und mehr ein Thema. Nach der letztjährig guten Nachfrage aus Baden gingen auch diesmal 13 der 30 innerhalb des Ländle verkauften Bullen dorthin. Bedarf an guten Jungrindern scheint es weiterhin zumindest bei Angus und wohl auch bei Limousin zu geben, Nachfragen lagen vor, aber kein Angebot. Kaufaufträge konnten bestens bedient werden, die Nachfrage nach dem Rundum-Service inklusive Transport wird eher weiter steigen.

 

2016 hatten wir tolle Märkte mit dem Fleischrinder Verband Bayern, sowohl in Ansbach als auch jetzt in Ilshofen. Ab 2017 werden wir in Süddeutschland alljährlich um den 20. Januar an einem Markttag gemeinsam unsere Tiere anbieten. Am 20. und 21. Januar 2017 starten wir in Ansbach, 2018 wird es die Arena Hohenlohe sein. Und welch ein beeindruckendes Angebot wird Sie erwarten! Heuer hatten wir insgesamt an beiden Standorten im Ring: 39 Angus, 12 Charolais, 38 Limousin sowie Blonde d’Aquitaine, Fleckvieh-Fleisch, Galloway, Pinzgauer und Zwergzebu. Eine solch breite Top-Kollektion vorselektierter Tiere erwartet Sie künftig alljährlich bei unseren gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertagen. Wer noch nie bei unseren Fleischrindertagen dabei war, ab 2017 muss man hin. Herzlich willkommen!

 

Verkaufte Bullen Ilshofen 2016

Rasse

angeboten

verkauft

Mittlerer Preis (€)

von – bis (€)

Angus Bullen

17

17

2718

2100 - 3500

Blonde d’Aquit

1

1

3500

3500

Charolais

12

11

2973

2100 - 5000

Limousin

19

18

3189

2200 - 6200

Galloway

4

1

2700

2700

 

Dr. Thomas A. Schmidt

Der rahmige Angus-Körsieger von Alois Schaub, ein BIO-Aberdeen mit 691 kg und fast 1400 g TZ, darf jetzt für 3500 € auf der schwäbischen Ostalb deckenMit exakt 11 Monaten und 478 kg schon Reservesieger, der superentwickelte Angus von Hannes Fellmann, er deckt jetzt im badischen NeckargerachZuchtleiter Dr. Schmidt gratuliert Robert Allmannsberger zu dessen Körsieger, mit 11 Monaten bereits 537 kg und 8/8/8, für 5000 € zugeschlagenSebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauftAuch Galloway hatte vier gute im Angebot, Körsieger mit 8/8/8 und 597 kg wurde der schwarze, knapp zweijährige von Hubert MielkeDas heißeste Bieterduell des Tages bot der elegante Klassensieger Limousin mit 8/8/8 und PP* von Gebhard Spieler, am Ende für 6200 € nach Hessen zugeschlagenSuper Truppe, unsere Jungzüchter mit den Preisrichtern (von re.) Franz Büchlmaier u. Johannes Vogel, den Siegerinnen Carolin Streng (21) u. Ann-Kathrin Linder (14)

Fleischrinder aus Baden-Württemberg erfolgreich in Ansbach

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauft

Am 22. und 23. Januar fand die 52. Zuchtviehauktion für Fleischrinder in Ansbach statt, mit Beteiligung der Rinderunion Baden-Württemberg. Trotzt vereister Straßen kamen sehr viele Besucher, sogar aus der Schweiz, Luxemburg und Niedersachsen, und nicht wenige davon wollten auch kaufen.

 

Das Angebot bester Bullen war groß: 22 Angus standen zum Verkauf, 19 Limousin, dazu 4 Fleckvieh sowie 2 Pinzgauer Rinder. Baden-Württemberg hatte eine kleine, aber sehr feine Kollektion zu bieten, die letztlich hervorragend komplett vermarktet wurde: der Körsieger Angus mit 8/8/8, ein extrem harmonischer roter Bulle aus der Zucht von Peter Schumacher in Heidelberg, ging für 3800 € in die Grenzregion zu Luxemburg, sein zweiter Bulle, ein schwarzer Aberdeen Angus für 3400 € an den Starnberger See.

 

Der Vornagelhof von Dr. Junck, Jungingen, konnte ebenfalls seine beiden schwarzen Aberdeen verkaufen, den stattlichen Bemuskelungssieger mit 884 kg in einen Hochzuchtbetrieb nach Niedersachsen, den jüngeren für 2300 € nach Unterfranken. Der gleichmäßig entwickelte BIO-Fleckviehbulle vom Hofgut Uhenfels, Bad Urach, ging in einen württembergischen Zuchtbetrieb. Damit waren unsere fünf gut verkauft!

 

Familie Junck konnte doppelt zufrieden sein, denn Tochter Hanna führte den jungen Angus-Bullen so gekonnt vor, dass sie die jüngste Klasse der Jungzüchter klar gewinnen konnte! Bereits ihr zweiter Erfolg nach Ilshofen 2015, herzlichen Glückwunsch für so viel Jungzüchterblut!

 

Jetzt in Ilshofen 2016 hat Hanna Ihre nächste Chance zu siegen, denn am 5. und 6. Februar sind die 9. Süddeutschen Fleischrindertage in der Arena Hohenlohe, mit einem Riesenangebot allerbester Bullen der Rassen Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Galloway und Limousin. Infomieren Sie sich unter www.rind-bw.de und schauen Sie vorbei, dabei sein ist alles!

 

(Fotos: D. Kraft)

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauftHanna Junck hatte die 520 kg des Bullen im Griff, tolle Leistung der Jungzüchterin!Siegerbulle LimousinBemuskelungssieger Angus von Dr. Junck