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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 08. Juni 2016 in Bad Waldsee

Braunvieh:

 

Einige interessante genomische Bullen standen den Kaufinteressenten im Braunviehangebot zur Verfügung. Körsieger wurde ein hervorragend entwickelter Hebron-Sohn mit 121 GZW. Gezüchtet wurde er vonJürgen Held aus Donaustetten. Er stammt aus einer Vigor-Tochter mit bestem Exterieur. Der Reservesieger kam aus demselben Betrieb. Dieser Purpro-Sohn, aus einer leistungsstarken Vasir-Bullenmutter mit 10.798 kg Milch und sehr hohen Inhaltsstoffen, zeigte zudem ein hervorragendes Fundament.

 

Bei den Jungkühen gab es eine klare Spitze. Der Betrieb Hans-Peter Beck aus Argenbühl stellte eine robotergewohnte Vassli-Tochter vor. Diese Jungkuh zeigte enormes Format bei 32,5 kg Marktgemelk. Auch züchterisch ist diese Jungkuh sehr interessant - sie wurde mit einem RBW-Anpaarungsvertrag für das nächste Bullenkalb verkauft. Die Braunviehkuhkälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Ein richtiges Highlight war im Angebot der Fleckvieh-Zuchtbullen zu finden. Der Zuchtbetrieb Joachim Keller aus Allmendingen stellte einen genomisch untersuchten Mint-Sohn zum Verkauf. Aus der Mutter des Bullen, einer exterieurstarken Hades-Tochter, sind mit Odes und Pinades bereits zwei Bullen in der Besamung. Er konnte für 2.150,-€ verkauft werden.

 

Die Kollektion der Fleckvieh-Jungkühe war von sehr guter Qualität und mit sehr viel Milch ausgestattet. Teuerste und leistungsstärkste Jungkuh war eine Manuap- Tochter aus dem Betrieb Wilfried Spiess, Otterswang. Sie zeigte enorm viel Körper und hatte 3 Wochen nach der Kalbung eine Tagesleistung von 37,0 kg Milch.

 

Holsteins:

 

Ein flottes Bieterduell entwickelte sich um den Körsieger der Holstein-Bullen.

Der Joyride-Sohn aus der Zucht von Familie Straub, Überlingen-Bonndorf ließ in Exterieur und Pedigree keine Wünsche offen und erlöste 1.900,-€. Als Reservesieger präsentierte sich ein sehr korrekter Lobach-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Bauer, Buggensegel. Seine Mutter ist mit 90 Punkten exzellent eingestuft.

 

Erstaunlich flott lief die Versteigerung bei den Holstein-Jungkühen durch die Käufer aus Italien und Vorarlberg. Die sehr gute Qualität der Tiere, die mit wenigen Ausnahmen erst frisch in Milch waren, wurde von den Kaufinteressenten honoriert. Hervorragende Tiere bot der Betrieb Josef Mack, Ellwangen an. Bei einer sehr eleganten und erst kurz gekalbten Lawnclass-Tochter sowie einer fehlerfreien Matron-Tochter, ebenfalls ganz kurz in Milch, gab es flotte Bieterduelle. Manfred Erthle, Eggingen stellte eine absolut euterstarke Majo-Tochter mit 33,0 kg Milch vor. Aus dem Zuchtbetrieb Herbert Frick, Enzisreute kam eine harmonische und erst 3 Wochen abgekalbte hornlose Foy P-Tochter mit 33,5 kg Leistung, die den Tageshöchstpreis erzielten konnte. Die Holstein-Zuchtkälber konnten alle verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

3

1300

1300

1300

Jungkühe

6

1100

1800

1308

Kuhkälber

7

120

370

220

Fleckvieh:

Bulle

2

1600

2150

1845

Jungkühe

14

1100

1750

1404

Holsteins:

Bullen

3

1300

1900

1583

Jungkühe

33

1000

1700

1414

Kühe

1

1250

1250

1250

Kuhkälber

10

70

160

110


Auktion am 02. Juni 2016 in Donaueschingen

Schwacher Vorderwälderbullenmarkt

Der Spitzenbulle Radras überzeugte am meisten. Vater ist Radraul, Mutter die Pirastochter Ina mit 120 GZW und guten Inhaltsstoffen. Zweimal 7 war die Bewertung in B und AE, mit Körindex 117 hatte er den Tageshöchstwert. Hans Georg Eble aus Glot-tertal-Föhrental bot Radras an

Vier Zuchtbullen weniger verkauft als auf dem Vorjahresmarkt

 

Nicht gut verlief der Junimarkt für Vorderwälderbullen. Von den zehn im Angebot stehenden Bullen fanden nur fünf einen Käufer für im Schnitt 1.500 € Nettopreis. Einer wurde für den eigenen Betrieb gekört. Die Qualität der Bullen war unterschiedlich, vier Bullen schafften die Klasse II, sechs rangierten in der Klasse III. Die vier nicht verkauften Bullen sind mit Katalog- und Leistungsdaten unter www.rind-bw.de, Verkaufsangebote Vorderwälder eingestellt.

 

Der Spitzenbulle Radras überzeugte am meisten, für 1.700 € wurde er im Kaufauftrag ersteigert. Vater ist Radraul, dessen Töchter so allmählich in Milch kommen. Mutter die Pirastochter Ina mit 120 GZW und guten Inhaltsstoffen. Zweimal 7 war die Bewertung in B und AE , mit Körindex 117 hatte er den Tageshöchstwert. Hans Georg Eble aus Glottertal- Föhrental bot Radras an. Wie sechs weitere Bullen durchlief er erfolgreich die Bullenprüfstation Löffingen- Göschweiler. An Platz zwei rangierte Pirolef, ein Piraldosohn aus einer Olefelkmutter mit 105 Milchwert. Zweimal 6 war seine Bewertung, die Mutter besticht auch durch gute Inhaltsstoffe. Franz Buchholz aus Mühlenbach züchtete diesen harmonischen Bullen und für 1.500 € wurde er im Kaufauftrag ersteigert.

 

Zum gleichen Preis verließ ebenfalls für einen Kaufauftrag Igapig den Ring. Er war wie der Spitzenbulle mit je 7 in B und AE eintaxiert worden und hatte mit 1.167 g die höchsten Tageszunahmen. Alexander Schwär aus St. Peter bot diesen Igachysohn aus einer Pigarmutter mit GZW 111 an. Der vierte Klasse II Bulle, Gipdian, ein später Gipadasohn aus der Igdiantochter Luise von Markus Scherer aus St. Peter gezüchtet und von Markus Flach aus Oberkirch- Ödsbach vorgestellt, wechselte für 1.400 € zu Wilfrid Rissler nach Biederbach. Als einziger Klasse III Bulle fand Igaraldo, ein Igachysohn aus einer Piraldotochter mit 7 in B und 4 in AE bewertet in Jürgen Vogelbacher in Lenzkirch- Raitenbuch seinen Käufer. Anbieter war die Willmann- Knöpfle GbR aus Titisee- Neustadt- Schwärzenbach.

 

Die Zuschauerkulisse wurde bereichert durch Studenten der Universität Bernburg in Sachsen- Anhalt, die sich freuten, eine Kör- und Absatzveranstaltung erleben zu dürfen.

 

Der nächste Vorderwäldergroßviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 4. August 2016 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

D-Preis   netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

 4

1.525

1.400 – 1.700

Bullen Klasse III

 1

1.400

-

alle Bullen

5

1.500

1.400 – 1.700

 


 

Am 2. Juni 2016 wechselten bei der Kälberversteigerung der RBW in Donaueschingen 325 Kälber den Besitzer. Bei guter Nachfrage befestigten sich die Preise der Bullenkälber nochmals während die Kuhkälber im Preis leicht nachgaben.

 

Die 8 Vorderwälder-Kuhkälber erzielten einen Durchschnittspreis von 134 Euro bei 78 kg Gewicht. Die 57 Fleckvieh-Kuhkälber kamen im Durchschnitt bei 82 kg auf einen Preis von 295 Euro je Kalb und 3,59 Euro pro kg. Am gefragtesten waren zwei Töchter der Hornlos-Vererber Mahango und Vollgas aus dem Betrieb Ewald in Bräunlingen. Sie erzielten 490 Euro und 450 Euro.

 

Das knappe Angebot von 55 Vorderwälder-Bullenkälbern war schnell verkauft . Je Kalb mit durchschnittlich 80 kg Gewicht wurde netto 296 Euro angelegt. Der kg-Preis stieg somit auf 3,72 Euro.

 

Auch bei den 221 Fleckvieh-Bullenkälbern lief die Versteigerung sehr flott. Im Schnitt wurde je Kalb mit 82 kg 449 Euro bezahlt. Dies ergibt 5,47 Euro pro kg. Beste Qualität erzielte Preise um 6 Euro.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 7. Juli 2016 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

41

41

82

1,00

4,89

Bullenkälber

222

221

82

1,53

6,41

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

8

8

78

1,35

1,97

Bullenkälber

55

55

80

1,00

4,44

Der Spitzenbulle Radras überzeugte am meisten. Vater ist Radraul, Mutter die Pirastochter Ina mit 120 GZW und guten Inhaltsstoffen. Zweimal 7 war die Bewertung in B und AE, mit Körindex 117 hatte er den Tageshöchstwert. Hans Georg Eble aus Glot-tertal-Föhrental bot Radras anAn Platz zwei rangierte Pirolef, ein Piraldosohn aus einer Olefelkmutter mit 105 Milchwert. Zweimal 6 war seine Bewertung, die Mutter besticht auch durch gute Inhalts-stoffe. Franz Buchholz aus Mühlenbach züchtete diesen harmonischen BullenIgapig war wie der Spitzenbulle mit je 7 in B und AE eintaxiert worden und hatte mit 1.167 g die höchsten Tageszunahmen. Alexander Schwär aus St. Peter bot diesen Igachysohn aus einer Pigarmutter mit GZW 111 anDer vierte Klasse II Bulle, Gipdian, ein später Gipadasohn aus der Igdiantochter Luise von Markus Scherer aus St. Peter gezüchtet und von Markus Flach aus Oberkirch- Ödsbach vorgestellt, wechselte zu Wilfrid Rissler nach Biederbach

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 02. Juni 2016

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Am 2. Juni fand in Herrenberg die Kälber- und Fresserauktion statt.

 

Aufgrund der am Kälbermarkt fehlenden Stückzahlen, konnten sich die Kälberpreise erneut nach oben schrauben.

 

Die Kuhkälber erzielten im Durchschnitt 274€ bei 73,5 kg. Die 97 aufgetriebenen Bullenkälber erfreuten sich einer sehr starken Nachfrage, sodass sie im Mittel bei 80,5kg einen Preis von 5,68€/kg erzielen konnten und nicht jede Nachfrage gedeckt werden konnte.

 

Besonders gesucht waren mittelschwere bis leichte Kälber, die in der Spitze bis zu 6,50€/kg erzielen konnten.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 7. Juli 2016 statt.


Auktion am 25. Mai 2016 in Ilshofen

Knappes Kälberangebot

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe rangierte eine körperstarke Wallenstein – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen die 31,6 kg Milch leistete und den Spitzenpreis erzielte

Am 25.Mai fand die gut besuchte Zuchtvieh- und Kälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen statt. Neben 29 Stück Großvieh kamen 301 Kälber und Fresser zum Verkauf. Bis auf eine Jungkuh fanden alle Tiere einen neuen Besitzer.

 

Holsteins:

 

„Klein aber fein“ - nichts trifft besser auf das Holsteinjungkuhangebot in Ilshofen zu als diese Redewendung. Drei hervorragende Jungkühe wurden angeboten und wechselten für durchschnittlich 1420.- Euro geschlossen ins benachbarte mittelfränkische Gebiet. Den Spitzenpreis von 1480.- Euro erlösten eine kapitale, hervorragend präsentierte Select – Tochter mit 32,6 kg Milch vom Betrieb Eugen Geiss aus Unterschneidheim - Zipplingen sowie eine rotbunte Burlent – Tochter, deren Mutter eine Höchstleistung von über 10.000 kg bei 5 % Fett und 3,95 % Eiweiß vorweisen konnte. Dieses züchterisch sehr interessante Tier wurde von Familie Bullinger aus Rot am See - Werdeck zum Verkauf angeboten.

 

Fleckvieh:

 

Die beiden Jungbullen wurden zügig für durchschnittlich 1775.- Euro verkauft.

Von den 23 Jungkühen konnten 22 für durchschnittlich 1341.- Euro verkauft werden. Gemessen an den äußeren Umständen ein für Käufer und Verkäufer akzeptables und angemessenes Ergebnis.

 

An der Spitze rangierte eine körperstarke Wallenstein – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen die 31,6 kg Milch leistete und mit 1600.- Euro den Tageshöchstpreis erlöste. 1540.- Euro erzielte Familie Haag aus Sulzbach/Murr – Berwinkel für ihre schicke und euterstarke Vanonis – Tochter die stolze 34 kg Milch vorweisen konnte und 1540.- Euro kostete.

 

Eine sehr lebhafte Nachfrage bestand nach den 51 angebotenen Kuhkälbern. So ergab sich hier ein Durchschnittspreis von 3,53 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 272.- Euro je Tier bei einem Durchschnittsgewicht von 77 kg.

 

Mit 244 Tieren war das Bullenkälberangebot wie um diese Jahreszeit üblich nicht groß. Mit durchschnittlich 5,48 Euro netto je kg Lebendgewicht oder 445.- Euro je Tier bei einem Durchschnittsgewicht von 81 kg wurde auch hier der Markt flott geräumt. Fünf männliche Fresser mit 178 kg Durchschnittsgewicht wurden im Mittel für 590.- Euro verkauft.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 08. Juni (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 23. Juni (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

3

1300.- - -1480.-

1420.-

Bullen Fleckvieh

2

1700.- - -1850.-

1775.-

Jungkühe Fleckvieh

22

1100.- - -1600.-

1341.-


Hofauktion Fleckvieh-Fleisch am 09. April 2016

Hohe Erwartungen voll erfüllt !

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vor

Samstagabend am 9. April war es wieder Zeit für den schon traditionellen „Nightsale“ bei Hans-Jochen Burkhardt in Oberreichenbach-Würzbach, Nordschwarzwald. Wieder mal allerbeste Genetik aus verschiedenen Linien war im Angebot, darunter acht reinerbig hornlose Jungbullen aus drei verschiedenen Vätern. Und die hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt, insgesamt 10 Bullen sowie 3 Rinder fanden ihre neuen Besitzer. Gewohnt viel Publikum war gekommen, neben den heimischen Züchtern konnten Besucher aus Bayern, den nördlichen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz begrüßt werden.

 

Heiß umworben war der gewaltige Körsieger, ein heller, reinerbig hornloser Lincoln-Sohn aus einer Zarius-Tochter: RZF 113 sein Zuchtwert Fleisch bei enormen 721 kg mit knapp 12 Monaten, 8/9/8 sein Körurteil. Für 4000,- € wird er nun in Mecklenburg-Vorpommern den guten Ruf unserer Genetik verbreiten dürfen. Die weiteren, vom Auktionator Markus Werner bestens angebotenen und zugeschlagenen neun Bullen gingen nach Bayern, Baden-Württemberg und Österreich. Auch das LAZBW in Aulendorf sicherte sich einen Top-Bullen für deren Mütterkühe, einen Lincoln aus der berühmten 9/9/9 bewerteten Landessiegerkuh Anneliese, ebenfalls PP und 8/8/8 gekört.

 

Mit einem mittleren Verkaufspreis von knapp 2800 € war auch Familie Burkhardt sehr zufrieden, dazu konnten ja noch die drei weiblichen Absetzer für jeweils 1200 € nach Thüringen verkauft werden. Jeder, der diesmal dabei war, kommt sicher am 8. April 2017 wieder. Schöne Tiere sehen, die Atmosphäre genießen und sich mit anderen Züchtern bei Kaffee, Bier und guter Wurst austauschen, das wird sich auch 2017 keiner entgehen lassen. Und wer neue Genetik braucht, Burkhardt hat immer interessante Jungbullen für fast jeden Geschmack! 

Dr. Schmidt

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vorRZF 113, reinerbig hornlos, dazu 8/9/8 gekört, ihn wollten viele, für 4000 € nach Vorpommern verkauftDieser Proger-Sohn, aus einer Tochter des Bundessiegers Komo, dazu PP und 8/8/8 gekört, ging für 2700 € nach St. Blasien

Auktion am 08. April 2016 in Schönau

Acht Bullen, zwei Rinder und eine Mutterkuh mit Kalb verkauft

Das ist der schöne Spitzenbulle Singnap mit Züchter Armin Roser aus Müllheim- Muggardt (rechts).  Der mit Bestnote 9 in der Bemuskelung eintaxierte Bulle wechselt zum Tageshöchstpreis zur  GbR Wagner in Abtsgmünd-Wilflingen

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 8. April 2016 wurden acht Zuchtbullen zu im Schnitt guten 1.669 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, der Preis allerdings lag 161 € höher.

 

Zehn Bullen wurden für die Milchvieh- und zwei für die Mutterkuhhaltung angeboten. Die Qualität der Milchviehbullen war ordentlich bis gut, der Mutterkuhbullen waren eine Klasse für sich. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen sieben wechselten in Zuchtbetriebe. Ein Bulle kommt nach außerhalb des Zuchtgebietes.

 

Wiederum wurden innerhalb der Klassen die Mutterkuhbullen zuerst angeboten. Da kamen zwei aus der Zucht von Armin Roser aus Müllheim- Muggardt, die uns schon auf der Badenmesse begeistert hatten. Zum einen Singnap, ein Singlersohn aus einer Napbärmutter. Mit 516 kg Gewicht kam er auf sehr hohe Zunahmen von 1.147 g pro Tag im Alter von 14 Monaten. Eine bessere Bemuskelung gibt es nicht, deswegen erhielt er die Note 9 = hervorragend. Singnap erzielte mit 1.950 € den Tageshöchstpreis zugunsten der GbR Wagner in Abtsgmünd- Wilflingen. Dann kam Walter, ein genetischer Leckerbissen, ist er doch einer der wenigen Fällersöhne aus der gezielten Anpaarung. Er wog mit 14,5 Monaten 458 kg, was guten Zunahmen von 969 g pro Tag entspricht. In der Bemuskelung passte die Note 8 = sehr gut. Interessanter Weise wechselte dieser Bulle für 1.800 € in einen Milchviehbetrieb, Hubert Schätzle aus Todnau- Präg hatte die Tafel am längsten oben. Der erste Bulle für die Milchviehhaltung war der sehr gut entwickelte Silnaburgsohn Silnahu, den Klaus Kiefer aus Aitern anbot. Er kommt für 1.400 € zunächst zu Meinrad Kopp nach Schramberg- Sulgen und dann in den Nordschwarzwald zu Bernhard Raible aus Nagold- Vollmaringen.

 

Der jüngste Bulle kam auch auf über 1.000 g tägliche Zunahmen und die Bewertung 7/6. Hubenfo hat eine langlebige Benforalmutter und wurde von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg vorgestellt. Für 1.650 € wechselte er zu Hans Frick nach Alpirsbach. Der Halbbruder Humforal vom gleichen Besitzer trat die weiteste Reise an: Auch für 1.650 €  kommt er zu Xaver Schauer nach Bad Kohlgrub im Landkreis Garmisch Partenkirchen in Bayern. Der älteste mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertete Labflortsohn Lahunap wurde von Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg zum Anschlagspreis erworben. Gezüchtet hat ihn Martin Pfefferle aus Aitern- Rollsbach, angeboten Hubert Schätzle aus Todtau- Präg. Bei den folgenden Ronlabsöhnen von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg ging es nochmals richtig zur Sache. Ronhum, mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert, konnte im Kaufauftrag für 1.850 € für Angelika und Jochen Leins in Waldstellen gesteigert werden. Der mit 6 in Bemuskelung und 7 in der Äußeren Erscheinung bewertete Halbbruder Ronbena wechselte zur Gemeinde Münstertal für 1.750 €.

 

Eine Mutterkuh mit Kalb und zwei Rinder vervollständigten das Sortiment. Clemens Speicher aus Ibach ist neuer Besitzer des schönen Mutterkuhgespannes für 1.200 €. Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg hieß der Anbieter. Die beiden 12 und 13 Monate alten Rinder wurden von Anton Kalt aus Albruck- Kuchelbach angeboten. Das etwas ältere war ein wunderschönes Exemplar. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen ließ sich diesen Leckerbissen nicht entgehen, für 650 € ist es nun sein eigen. Das zweite wechselt für 600 € zu Hansjörg Trautwein nach Schopfheim- Gersbach.

 

Leider war keine Nachfrage nach drei Bullenkälbern, die Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg angeboten hat. Sie sind auf der Homepage der RBW unter Verkaufsangebote eingestellt genauso wie die nicht verkauften Bullen.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 14. Oktober 2016 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

4

1.700

1.400 – 1.950

Bullen Klasse III

4

1.638

1.300 – 1.850

alle Bullen

8

1.669

1.300 – 1.950

Das ist der schöne Spitzenbulle Singnap mit Züchter Armin Roser aus Müllheim- Muggardt (rechts).  Der mit Bestnote 9 in der Bemuskelung eintaxierte Bulle wechselt zum Tageshöchstpreis zur  GbR Wagner in Abtsgmünd-WilflingenWalter von Fäller war mit 8 in der Bemuskelung eintaxiert und wurde wegen der guten Milchgenetik auch auf der Mutterseite von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg ersteigert. Vorführer ist der Züchtersohn Adrian Roser  Der sehr frohwüchsige Silnahu von Klaus Kiefer aus Aitern findet seinen Käufer in Bernhard Raible aus Nagold- Vollmaringen. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen (rechts)  übernahm den Kaufauftrag Hubenfo, mit 7/6 bewertet, wechselt von Hubert Schätzle in Todtnau- Präg in den Nordschwarzwald zu Hans Frick (rechts) nach Alpirsbach. Vorführer ist Züchter-sohn Lukas Schätzle  Dieser Humbenfosohn Humforal von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg wechselt nach Bayern zu Xaver Schauer (rechts) nach Bad Kohlberg Mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung gefiel der Labflortsohn Lahunap Thomas Kiefer am besten. Geführt wird er vom Züchter Martin Pfefferle (links) aus Aitern- Rollsbach, angeboten wurde er von Hubert Schätzle aus Todtnau- PrägDen zweithöchsten Preis erzielte dieser Ronlabsohn Ronhum von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental- Raich- Hohenegg. Mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung wechselt er im Kaufauftrag zu Angelika und Jochen Leins in Waldstetten. Vorführer ist der Neffe Benjamin Kuttler  Ronbena, Halbbruder von Ronhum, mit 6 in Bemuskelung und 7 in Äußerer Erscheinung eintaxiert, war auch recht begehrt und wechselt  in die Gemeinde Münstertal Clemens Speicher aus Ibach ist neuer Besitzer dieses schönen Mutterkuh-gespannes. Thomas Kiefer aus Zell- Pfaffenberg hieß der Anbieter und die Kinder Valentin und Manuela heißen die stolzen Vorführer Dieses wunderschöne Exemplar eines 13 Monate alten Hinterwälderrindes bot Anton Kalt aus Albruck- Kuchelbach an. Meinrad Kopp aus Schramberg- Sulgen (rechts) ließ sich diesen Leckerbissen nicht entgehen

Ein Fest in der Arena – Fleischrindertage 2016

Sebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauft

Nach Ansbach im Januar waren unsere 9. Fleischrindertage am 5. und 6. Februar der zweite gemeinsame Markt mit den bayerischen Züchterkollegen in 2016. Schon Ansbach war ein Erfolg für alle und Ilshofen stand dem nichts nach. Fleischrindertage Ilshofen 2016 waren ein denkwürdiger Markt bezüglich Qualität und Nachfrage! Insgesamt wurden 48 Bullen zugeschlagen, zu einem mittleren Preis von 2970 €, 16 Mal fiel der Hammer erst bei 3000 € und mehr, damit wurde die hohe Qualität der vorselektierten Bullen auch in der Breite belohnt. Den Spitzenpreis des Tages und auch aller bisherigen Süddeutschen Fleischrindertage erzielte dabei ein reinerbig hornloser Limousin mit 6200 €, nach packendem Bieterduell. Brach noch 2015 der Verkauf nach auswärts komplett ein, so konnten jetzt wieder 38 % der Bullen nach außerhalb von Baden-Württemberg verkauft werden, fünf davon gingen ins Ausland, die endlich errungene offizielle Freiheit von BHV1 zeigt sofort positive Wirkung!

 

Züchterabend und Jungzüchter

 

Auch das Wetter meinte es gut, weder Schnee, noch Eis oder Nebel hielten die Besucher vom Besuch der Arena Hohenlohe ab. Bereits zur Körung am Freitag und beim geselligen Züchterabend herrschten reger Andrang und gute Stimmung. Man kennt und schätzt sich, die bayerische und unsere Züchterschaft, und erste Kaufinteressenten - auch von weiter her- waren bereits zur Körung dabei. Alle Angus-Bullen waren Doppellender frei getestet, alle hornlosen Charolais- und Limousin-Bullen mit Labortest zum Horn-Status. Das Top-Angebot zog viele an, die Erwartungen für die Auktion stiegen permanent, selbst nachts wurden noch Bullen im Stall vorgeführt, rege diskutiert und Fotos im Netz verbreitet.

 

Der Samstagmorgen gehört traditionell den Jungzüchtern, die erneut ihr Können in zwei Altersklassen unter Beweis stellten. Und sie brauchen sich in keiner Weise hinter gestandenen Züchtern zu verstecken. Ganz im Gegenteil! Dem einen oder anderen der älteren Vorführer der Bullen in der anschließenden Auktion wäre so viel Geschick zu wünschen, wie unsere Jüngsten wieder mal bewiesen. Am besten schickt man zur Auktion gleich die Jungzüchter mit den Bullen in den Ring. Tatsächlich sahen wir einige zur Versteigerung wieder, einen besseren Beweis, was unsere Jungzüchter leisten, kann es kaum geben! Siegerinnen wurden Carolin Streng (21) aus Schillingsfürst und Ann-Kathrin Linder (14) aus Vellberg, vor Simon Mielke und Ruben Fellmann. Franz Büchlmaier und Johannes Vogel ließen als gutes Preisrichter-Team dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen, so machen sicher auch nächstes Jahr gerne wieder viele mit.

 

Extensivrassen

 

Einen guten Eindruck hinterließ die sehr harmonische Kollektion der vier Galloway-Jungbullen aus den bekannten Zuchtstätten Ederle, Bissingen/Teck, und Mielke, Dornstadt. Bei der Sammelkörung stand diesmal Hubert Mielke mit seinem schwarzen „Percy“ mit 8/8/8 ganz vorn, knapp vor dem roten „Chello“ mit 8/7/8 von Karl Ederle, der in Stiller Auktion für 2700 € verkauft wurde. Unsere Zwergzebus repräsentierte ein sehr typvoller schwarzer Jungbulle aus der Traditionszuchtstätte Michael Kubisek, Untermünkheim. Er wurde 8/7/7 gekört und war bereits vorab verkauft.

 

Körung und Auktion

 

Die 17 Angusbullen im Ring konnten wahrlich jeden Wunsch erfüllen, acht Aberdeen, vier rote, fünf BIO, sehr viel Fleisch mit Bemuskelungsnoten bis 9, RZF bis 118, Zuchtwert Zuchtleistung (RZL) der Mütter bis 111, für jeden war was dabei. Alle 17 wurden zugeschlagen, zu Preisen von 2100 bis zu 3500 € für den beeindruckenden schwarzen Körsieger von Alois Schaub, Hammelburg (Bayern), ein Aberdeen und dazu noch BIO, gut 15 Monate mit bereits knapp 700 kg, im Pedigree viel US-Genetik. Er ging ins württembergische Abtsgmünd. Der korrekte, mit 1330 g TZ sehr wüchsige, gerade 11 Monate alte Reservesieger von Hannes Fellmann, Löwenstein, wurde ins badische Neckargerach verkauft. Ein typvoller Aberdeen mit fast 1300 g TZ und RZF 105, von Dr. Junck in Jungingen, ging für 2900 € nach Österreich, vier weitere Bullen, davon drei aus der Zuchtstätte Schumacher in Heidelberg,  nach Rumänien.

 

Nach dem Erfolg in 2015 war auch dieses Mal ein exzellenter Blonde d’Aquitaine dabei, mit gut 11 Monaten bereits 552 kg und 8/8/8 gekört. Im Pedigree französische Top-Genetik, Mutter Berte mit RZF 118, RZL 110 und Bewertung 8/8/8 die vielleicht beste Kuh dieser Rasse in Deutschland. Mehrere wollten ihn, erst bei 3500 € fiel der Hammer für einen Haltungsbetrieb in Ravenstein.

 

Durch die Konzentration der Charolais-Bullen gemeinsam mit Bayern auf den Marktort Ilshofen konnten 12 sehr gute Bullen aus fünf Zuchtstätten aufgetrieben werden, von gehörnten Spitzentieren, vor allem von Robert Allmannsberger, Fürstenzell, über mischerbig hornlose bis hin zu reinerbigen PP-Bullen. Körsieger und Reserve, beide mit 8/8/8, stellte letztlich Robert Allmannsberger. Der junge, aber makellose und sehr rassetypische Siegerbulle, ein Ananas-Enkel mit gerade 11 Monaten und bereits 537 kg, ging für satte 5000 € nach Tittling, nahe Passau. Den Reservesieger sicherte sich für 3000 € ein Betrieb in Obersulm, nahe Heilbronn. Gutes Geld brachten noch die beiden PP-Bullen von Silvia Grauf, Feuchtwangen, mit 3600 und 3400 €. Zwei mischerbig hornlose von Thomas Rott, Aidlingen, gingen nach Oberschwaben und Südbaden. Nur ein gehörnter fand kein Gebot.

 

Schon zur Körung fiel auf, was auch auswärtige Besucher bestätigten, welch überragende Kollektion an Limousin-Bullen präsentiert werden konnte: kein Bulle schlechter als 7/8/7 gekört, sechsmal 8/8/8 und besser, RZF von 99 bis 122, 14 genetisch hornlos, davon drei PP. Überzeugend insbesondere der enorme Fleischansatz nahezu aller Kandidaten. Zur Versteigerung ging es gleich zügig los, der enthornte Körsieger mit 8/9/8, ein gewaltig entwickelter, vollfleischiger Jungbulle mit fast 1400 g TZ, gezüchtet aus einer Vetiver-Tochter von Harald Lutz, Seewald, ging für 4000 € auf einen Haltungsbetrieb in die Ortenau. Derselbe Betrieb in Hofstetten sicherte sich auch den Reservesieger von Markus Felix, Deggenhausertal, die zweite Fleischkanone, ein PS-Bulle mit ebenfalls 8/9/8. Extrem spannende Bieterduelle boten die beiden top-PP-Bullen. Den Klassensieger von Gebhard Spieler, Eberhardzell, ein unglaublich eleganter Bulle, 8/8/8 gekört mit 849 kg, sicherte sich letztlich eine Züchtergruppe aus Ost-Hessen für den absoluten Spitzenpreis aller Süddeutschen Fleischrindertage von 6200 €. Bei diesem Ausnahmebullen ist dänisch-kanadische Hornlosgenetik perfekt mit französischen Topbullen verknüpft. Wer hier unterlegen war, der bot beim zweiten top-PP-Bullen, den 7/8/7-gekörten BIO-Bullen der Sehner Peniere GbR aus Kirchenthumbach, ein Mateo aus einer Idole-Tochter. Für 4600 € ging dieser nach Gifhorn in Niedersachsen. Die bekannte Zuchtstätte Lamparth, Altensteig, konnte vier Bullen vermarkten, darunter einen 8/8/8-Klassensieger nach Ostrach mit dem Top-Pedigree „Boyscout“ aus der bekannten Libero-Tochter „Erlis“, beides Landessieger, sowie zwei weitere Bullen nach Bayern.

 

Fazit

 

Der Trend bei Angus geht Richtung AA und BIO, aber jeder gute Bulle findet weiterhin seinen Käufer. Bei Charolais und Limousin sind besonders die guten, reinerbig hornlosen nachgefragt, mischerbig hornlose müssen auch in den übrigen Kriterien überzeugen. Exzellente gehörnte können noch immer Spitzenpreise erzielen, gehörnte Durchschnittsbullen sind kaum noch verkäuflich. BIO wird auch bei Limousin mehr und mehr ein Thema. Nach der letztjährig guten Nachfrage aus Baden gingen auch diesmal 13 der 30 innerhalb des Ländle verkauften Bullen dorthin. Bedarf an guten Jungrindern scheint es weiterhin zumindest bei Angus und wohl auch bei Limousin zu geben, Nachfragen lagen vor, aber kein Angebot. Kaufaufträge konnten bestens bedient werden, die Nachfrage nach dem Rundum-Service inklusive Transport wird eher weiter steigen.

 

2016 hatten wir tolle Märkte mit dem Fleischrinder Verband Bayern, sowohl in Ansbach als auch jetzt in Ilshofen. Ab 2017 werden wir in Süddeutschland alljährlich um den 20. Januar an einem Markttag gemeinsam unsere Tiere anbieten. Am 20. und 21. Januar 2017 starten wir in Ansbach, 2018 wird es die Arena Hohenlohe sein. Und welch ein beeindruckendes Angebot wird Sie erwarten! Heuer hatten wir insgesamt an beiden Standorten im Ring: 39 Angus, 12 Charolais, 38 Limousin sowie Blonde d’Aquitaine, Fleckvieh-Fleisch, Galloway, Pinzgauer und Zwergzebu. Eine solch breite Top-Kollektion vorselektierter Tiere erwartet Sie künftig alljährlich bei unseren gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertagen. Wer noch nie bei unseren Fleischrindertagen dabei war, ab 2017 muss man hin. Herzlich willkommen!

 

Verkaufte Bullen Ilshofen 2016

Rasse

angeboten

verkauft

Mittlerer Preis (€)

von – bis (€)

Angus Bullen

17

17

2718

2100 - 3500

Blonde d’Aquit

1

1

3500

3500

Charolais

12

11

2973

2100 - 5000

Limousin

19

18

3189

2200 - 6200

Galloway

4

1

2700

2700

 

Dr. Thomas A. Schmidt

Der rahmige Angus-Körsieger von Alois Schaub, ein BIO-Aberdeen mit 691 kg und fast 1400 g TZ, darf jetzt für 3500 € auf der schwäbischen Ostalb deckenMit exakt 11 Monaten und 478 kg schon Reservesieger, der superentwickelte Angus von Hannes Fellmann, er deckt jetzt im badischen NeckargerachZuchtleiter Dr. Schmidt gratuliert Robert Allmannsberger zu dessen Körsieger, mit 11 Monaten bereits 537 kg und 8/8/8, für 5000 € zugeschlagenSebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauftAuch Galloway hatte vier gute im Angebot, Körsieger mit 8/8/8 und 597 kg wurde der schwarze, knapp zweijährige von Hubert MielkeDas heißeste Bieterduell des Tages bot der elegante Klassensieger Limousin mit 8/8/8 und PP* von Gebhard Spieler, am Ende für 6200 € nach Hessen zugeschlagenSuper Truppe, unsere Jungzüchter mit den Preisrichtern (von re.) Franz Büchlmaier u. Johannes Vogel, den Siegerinnen Carolin Streng (21) u. Ann-Kathrin Linder (14)

Fleischrinder aus Baden-Württemberg erfolgreich in Ansbach

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauft

Am 22. und 23. Januar fand die 52. Zuchtviehauktion für Fleischrinder in Ansbach statt, mit Beteiligung der Rinderunion Baden-Württemberg. Trotzt vereister Straßen kamen sehr viele Besucher, sogar aus der Schweiz, Luxemburg und Niedersachsen, und nicht wenige davon wollten auch kaufen.

 

Das Angebot bester Bullen war groß: 22 Angus standen zum Verkauf, 19 Limousin, dazu 4 Fleckvieh sowie 2 Pinzgauer Rinder. Baden-Württemberg hatte eine kleine, aber sehr feine Kollektion zu bieten, die letztlich hervorragend komplett vermarktet wurde: der Körsieger Angus mit 8/8/8, ein extrem harmonischer roter Bulle aus der Zucht von Peter Schumacher in Heidelberg, ging für 3800 € in die Grenzregion zu Luxemburg, sein zweiter Bulle, ein schwarzer Aberdeen Angus für 3400 € an den Starnberger See.

 

Der Vornagelhof von Dr. Junck, Jungingen, konnte ebenfalls seine beiden schwarzen Aberdeen verkaufen, den stattlichen Bemuskelungssieger mit 884 kg in einen Hochzuchtbetrieb nach Niedersachsen, den jüngeren für 2300 € nach Unterfranken. Der gleichmäßig entwickelte BIO-Fleckviehbulle vom Hofgut Uhenfels, Bad Urach, ging in einen württembergischen Zuchtbetrieb. Damit waren unsere fünf gut verkauft!

 

Familie Junck konnte doppelt zufrieden sein, denn Tochter Hanna führte den jungen Angus-Bullen so gekonnt vor, dass sie die jüngste Klasse der Jungzüchter klar gewinnen konnte! Bereits ihr zweiter Erfolg nach Ilshofen 2015, herzlichen Glückwunsch für so viel Jungzüchterblut!

 

Jetzt in Ilshofen 2016 hat Hanna Ihre nächste Chance zu siegen, denn am 5. und 6. Februar sind die 9. Süddeutschen Fleischrindertage in der Arena Hohenlohe, mit einem Riesenangebot allerbester Bullen der Rassen Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Galloway und Limousin. Infomieren Sie sich unter www.rind-bw.de und schauen Sie vorbei, dabei sein ist alles!

 

(Fotos: D. Kraft)

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauftHanna Junck hatte die 520 kg des Bullen im Griff, tolle Leistung der Jungzüchterin!Siegerbulle LimousinBemuskelungssieger Angus von Dr. Junck