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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Rinderauktion am 12. Juli 2017 in Bad Waldsee

Anziehende Preise beim Zuchtvieh in Waldsee

Braunvieh:

 

Körsieger wurde ein sehr korrekter Huvi- Sohn aus einer exterieurstarken Payssli Tochter mit 3,74 % Eiweiß. Er war bestens entwickelt und überzeugte durch ein fehlerfreies Fundament. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von der Familie Heckenberger aus Hochdorf.

 

Sehr ausgeglichen und hochwertig war das Angebot bei den Braunvieh Jungkühen. So konnten aus der Verkaufskollektion gleich 6 Spitzentiere mit bestem Exterieur vorgestellt werden. Gleich zwei Tiere kamen aus dem Betrieb Martin Hänsler aus Wangen-Deuchelried. Zum einen eine sehr korrekte Valdez-Tochter mit bestem Fundament und Euter und eine züchterische interessante Anibal-Tochter die mit einem Anpaarungsvertrag für 1900,-€ verkauft wurde. Gephard Heim aus Tettnang stellte eine sehr harmonische Paykal-Tochter und erlöste für sie 1800,-€. Für den gleichen Preis wechselte eine sehr gute Vastin-Tochter aus dem Betrieb Reinhard Schuler aus Ellwangen den Besitzer. Gut verkauft waren die angebotenen Braunviehzuchtkälber.

 

Fleckvieh:

 

Ausgezeichet war die Qualität bei den Fleckvieh Jungkühen. Ein Highlight stellte die LAZBW Aulendorf zum Verkauf. Eine fehlerfreie Manton-Tochter mit einem überragendem Euter wechselte für 2700,-€ in einen Zuchtbetrieb nach Bayern.

 

Vom Betrieb Alfred Berger aus Mieterkingen kam eine leistungsstarke Hutera-Tochter mit bester Abstammung und sehr gutem Euter und erlöste 1950,-€. Eine sehr korrekte Windstone-Tochter stellte der Betrieb Edwin Schelkle aus Mieterkingen zum Verkauf. Zwei sehr harmonische Ermut-Töchter kamen aus dem Betrieb Josef Geisinger aus Volkersheim. Sie präsentierten sich sehr leistungsstark und mit sehr guter Abstammung. Aus dem gleichen Betrieb kam eine erst frisch gekalbte Manor-Tochter mit 31,5 kg Milch und bestem Fundament und Euter.

 

Holstein:

 

Wieder geräumt wurde der Markt bei den Holstein Bullen. Ein bestens entwickelter und sehr korrekter Frost-Sohn aus der Zucht der Familie Straub aus Bonndorf ging als Körsieger hervor. Aus dem gleichen Betrieb kam der Reservesieger, ein Commander-Sohn aus einer Lawn Boy-Mutter die beim 3. Kalb mit 85 Punkté eingestuft wurde. Sehr gefragt war auch ein genomisch untersuchter Flattop-Sohn aus einer sehr leistungsbereiten Gouda Tochter mit 144 RZG der in einen Zuchtbetrieb in den Schwarzwald wechselte.

 

In der Spítze sehr gut besetzt war das Angebot bei den Holstein Jungkühen. Diese Qualität wurde von den Käufern honoriert. Für eine Boss-Tochter mit 35 kg und bestem Exterieur erlöste Claudius Schele aus Argenbühl 2000,-€. Für den gleichen Preis verkaufte der Betrieb Ingrid und Willi Epting aus Königsfeld eine sehr schicke Skoda-Tochter mit 33,4 kg Milch und bestem Fundament und Euter. Für eine typstarke Genial-Tochter mit einer hervorragenden Abstammung bekam Manfred Erthle aus Eggingen 2350,-€. Den Tageshöchstpreis bei Holsteins erzielte mit 2450,-€ eine Roboter gewohnte Jungkuh aus dem Betrieb Markus und Kerstin Mock aus Markdorf. Sie war frisch in Milch, bereits enorm entwickelt und zeigte ein fehlerfreies Exterieur.

Das größere Angebot an Holstein Zuchtkälber konnten gut verkauft werden. 

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

1

1350

1350

1350

Jungkühe

16

1050

1900

1521

Kuhkälber

15

180

300

251

Fleckvieh:

Jungkühe

27

1300

2700

1683

Holsteins:

Bullen

6

1400

1800

1533

Jungkühe

37

1200

2450

1554

Kühe

3

1100

1500

1350

Kuhkälber

23

150

330

225


Auktion am 06. Juli 2017 in Donaueschingen

Fleckvieh in Donaueschingen

Teuerster Bulle V:Humpert Preis: 2350 Euro Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen
Jungkuh mit dem höchsten Tagesgemelk V: Polarstern Preis: 1800 Euro Züchter: Winterhalder GbR,    VS-Tannheim

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 6. Juli 2017 in Donaueschingen wurden 5 Bullen und 4 Jungkühe angeboten und zu guten Preisen verkauft.

 

Entsprechen der insgesamt guten Qualität kamen die 5 Jungbullen auf einen sehr guten Durchschnittspreis von 2050 Euro. Den Spitzenpreis von 2350 Euro erzielte der Körsieger, ein formschöner Hutera-Sohn von Tobias Lehmann aus Waldshut-Krenkingen.

 

Ihm folgte ein gut entwickelter Humpert-Sohn aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen ebenfalls für 2350 Euro.

 

Die 4 Jungkühe waren ebenfalls sehr gefragt, was am Durchschnittspreis von1700 Euro ersichtlich ist.

 

Den Höchstpreis erzielte eine elegante Von Welt-Tochter von Thomas Burger, Biederbach mit 1850 Euro, gefolgt von einer Polarstern-Tochter mit 32 kg Tagesgemelk, vorgestellt von der Winterhalder GbR aus VS-Tannheim. Sie wurde auf 1800 Euro gesteigert.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 3. August 2017 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

D-Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen

5

2.050

1.600 - 2.350

Jungkühe

4

1.700

1.550 - 1.850

 


 

Am 6. Juli 2017 konnte die RBW in Donaueschingen 278 Kälber anbieten und verkaufen. Bei weiterhin starker Nachfrage hielten sich die Preise auf dem guten Niveau des Vormonats.

 

Die 14 Vorderwälder-Kuhkälber waren durchweg von guter Qualität. Sie kamen auf einen Durchschnittspreis von 174 Euro bei 70 kg Gewicht. Mit 45 Fleckvieh-Kuhkälbern stand ein starkes Angebot für Mäster und Züchter zum Verkauf. Hier gab der Preis witterungsbedingt etwas nach auf 3,65 Euro pro kg. Dies ergab im Schnitt einen immer noch guten Erlös von 305 Euro je Kalb.

Die Vorderwälder-Bullenkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 75 kg. Je Kalb wurde netto 269 Euro angelegt. Der kg-Preis belief sich somit auf 3,60 Euro.

 

Die 168 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 480 Euro je Kalb bei 81 kg Gewicht. Dies ergibt 5,92 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise bis über 7,00 Euro je kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 3. August 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

45 45 84 1,89 4,58

Bullenkälber

168 168 81 1,43 8,87

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

14 14 70 1,36 4,12

Bullenkälber

51 51 81 1,88 4,29

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 06. Juli 2017

Erneut starke Nachfrage nach Kälbern

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Auch an der Herrenberger Auktion machte sich das immer noch anhaltend knappe Kälberangebot bemerkbar, welches zurzeit der Kälberbranche eine erhöhte Nachfrage verleiht.

 

Sehr knapp war das Angebot an weiblichen Tieren mit 10 Kälbern, welche flott den Besitzer wechselten. Das im Mittel 72kg schwere Kuhkalb wurde zu einem Preis von 3,98€/kg verkauft.

 

Hochwertige Kälber erzielten einen Spitzenpreis von bis zu 4,66€/kg. Die 105 Bullenkälber brachten im Durchschnitt gute 81kg bei guter Qualität auf die Waage.

 

Die männlichen Tiere konnten sich preislich auf dem sehr hohen Niveau des Vormonates behaupten. Im Mittel ergab sich ein Preis von 6,05€/kg oder 489€ pro Kopf. Besonders gefragt waren leichtere Bullenkälber. Hier zeigte sich wieder mal deutlich, dass das hochwertige Fleckviehbullenkalb auf der Auktion die deutlich besten Preise erzielt. Die Angebotenen männlichen Fresser wurden zu einem durchschnittlichen pro Kopf Preis von 707€ verkauft. Zwei weibliche Fresser wurden ebenfalls flott verkauft.

 

Die nächste Auktion findet am 3. August 2017 in Herrenberg statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

von

bis

Kuhkälber

10

10

72,9

3,39

4,66

Bullenkälber

105

105

80,9

1,76

7,87


Auktion am 29. Juni 2017 in Ilshofen

Nach wie vor sehr hohe Kälbernachfrage

Am 29. Juni fand in Ilshofen die Zuchtrinder und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg statt. Es standen neben 44 Stück Großvieh 375 Kälber zum Verkauf. Aufgrund des lang ersehnten Regens in der Nacht fanden sich viele kaufwillige Kunden ein, so dass sich über alle Gattungen eine sehr flotte und lebhafte Versteigerung entwickelte. Vor allem bei den Kälbern ist nach wie vor die Nachfrage größer als das momentane Angebot.

 

Holsteins:

 

Die fünf angebotenen Jungkühe mit sehr hohen Leistungen wechselten zügig für durchschnittlich 1424.- Euro den Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 1560.- Euro erlöste Familie Weidner aus Steinbach für ihre mit hervorragenden Fundament und Euter ausgestattete Million – Enkelin aus einer höchstleistenden Kuhfamilie. Ebenfalls sehr begehrt war eine Rotbunte, mit enorm viel Körper ausgestattet Fageno – Tochter von Familie Bullinger aus Werdeck, die 1540.- Euro kostete.

 

Fleckvieh:

 

Die beiden angebotenen Bullen waren hervorragend entwickelt und zeigten neben sehr guten Papieren sehr gutes Exterieur. Noch dazu hatten beide schon Deckerfahrung, was zunehmend von den Käufern honoriert wird. Für 1950.- bzw. 1850.- Euro traten sie den Weg zu ihren neuen Wirkungsstätten an. Züchter waren die Betrieb Klenk aus Dörrmenz sowie Mayer, aus Ellwangen – Lindenhof.

 

36 der 37 angebotenen Jungkühe wurden flott für durchschnittlich 1584.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte eine sehr komplette und euterstarke Eversest – Tochter von Familie Golther vom Pfitzhof mit 30 kg Milch, die 1800.- Euro erlöste. Am gefragtesten war eine Polled – Tochter mit stolzen 40,1 kg Milch vom Betrieb Haag aus Berwinkel, die 2220.- Euro erlöste. Preislich folgten mit 2000.- Euro eine Manor – Tochter von Familie Stier aus Schönenberg, eine mit Bilderbucheuter ausgestattete Manton – Tochter von Familie Weber aus Boxberg, die 1960.- Euro erlöste sowie eine Rau – Tochter vom Betrieb Pflanz aus Großaltdorf, die 1940.- Euro erlöste.

 

Sehr gefragt waren die 64 angebotenen Kuhkälber. So erlösten die im Mittel 78 kg schweren Tiere einen Nettopreis je kg Lebendgewicht von 4,63.- Euro bzw. 361.- Euro je Tier.

 

Auch bei den Bullenkälbern hält der Nachfrageboom an. 6,39.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 520.- Euro je Tier bei einem mittleren Gewicht von 82 kg war das Resümee am Ende der Versteigerung von 318 Tieren.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 9. Juli (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 31. Juli (Großvieh u. Kälber Holsteins und Fleckvieh) statt. 

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne €

Durchschnittspreis €

Jungkühe Holsteins

5

1250 - 1560

1424

Bullen Fleckvieh

2

1850 - 1950

1900

Jungkühe Fleckvieh

34

1250 - 2250

1584


Auktion am 14. Juni 2017 in Bad Waldsee

Guter Auftrieb bei sommerlichen Temperaturen in Waldsee

Braunvieh:

 

Gewohnt hochwertig zeigten sich die Braunvieh-Zuchtbullen, die fast alle über genomische Zuchtwerte verfügten. Körsieger wurde ein sehr korrekter Huvi-Sohn aus einer enorm exterieurstarken Huray-Bullenmutter mit 3,74 % Eiweiß. Er hat einen GZW von 123 bei guten Zuchtwerten für Fundament und Euter. Gezüchtet und vorgestellt wurde er von der Familie Heckenberger, Hochdorf. Aus dem gleichen Betrieb kam ein sehr gut entwickelter Hupays-Sohn aus einer Etvei-Mutter mit bestem Fundament und Euter.

 

Sehr viel Milch und gutes Exterieur zeichnete das Angebot bei den Braunvieh- Jungkühen aus. Eine überragende Jungkuh stellte der Betrieb Georg Heine, Bad Wurzach zum Verkauf. Die fehlerfreie Vassli-Tochter leistete 31,5 kg Milch bei bester Melkbarkeit und erzielte den Tageshöchstpreis von 2000,-€. Ebenfalls sehr begehrt war eine sehr harmonische und mit bestem Euter ausgestattete Huxfull-Tochter aus dem Betrieb Gebhard Heim, Tettnang. Sie wurde für 1850,-€ verkauft. Sehr gefragt waren die angebotenen Braunviehzuchtkälber.

 

Fleckvieh:

 

Kein Interessent fand sich für den angebotenen Fleckvieh-Zuchtbullen. Sehr unterschiedlich war die Qualität bei den Fleckvieh-Jungkühen. Aus dem Zuchtbetrieb der Familie Berger, Mieterkingen kam die gefragteste Fleckvieh-Jungkuh. Die Manton-Tochter zeigte enorm viel Typ und ein hervorragendes Euter und wurde für 2200,-€ in den Schwarzwald verkauft.

 

Gleich zwei hervorragende Jungkühe stellte der Betrieb Joachim Keller, Allmendingen zum Verkauf. Zum einen eine sehr harmonische Wettendass-Tochter mit einem sehr gut ansitzendem Euter und fast 30 kg Milch sowie eine bestens entwickelte Heiduck-Tochter. Beide Tiere sicherte sich ein Käufer vom Hochrhein. Ein weitere Spitzenjungkuh stellte der Betrieb Markus Hagen, Schelklingen. Die sehr ausgeglichene Williams-Tochter überzeugte mit bestem Fundament und Euter.

 

Holstein:

 

Weiterhin große ist die Nachfrage nach Holstein-Zuchtbullen. Körsieger wurde ein enorm entwickelter Justice-Sohn aus der Zucht von Elmar Kuon, Warthausen. Er verfügte zudem über beste genomische Zahlen und kostete 1600,-€. Sehr gefragt waren zwei County-Söhne von Manfred Erthle, Eggingen. Einer war genomisch typisiert und hatte eine excellent eingestufte Lauthority-Mutter, er erzielte mit 2050,-€ den Tageshöchstpreis. Der andere stammte aus einer leistungsstarken Select- Tochter und war einem Käufer 1950,-€ wert. Beide hatten die exterieur- und leistungsstarke Shottle-Tochter Island zur Großmutter.

 

Flott kamen die Gebote bei den Holstein-Jungkühen. Eine tolle Macdur- Tochter stellte der Betrieb Bernd Schwarz, Rheinau vor. Sie leistete 35 kg Milch bei bester Melkbarkeit und erlöste 1750,-€. Eine schicke Dental-Tochter mit bestem Exterieur verkaufte der Betrieb Herbert Frick, Enzisreute. Gleich zwei sehr gute und Roboter gewohnte Jungkühe stellte der Betrieb Thomas Bentele aus Ravensburg zum Verkauf. Diese mit 36,5 kg und 38,5 kg Milch sehr leistungsstarken Dental-und Select-Töchter erzielten 1700,-€. Ebenfalls Roboter gewohnt war eine sehr gut entwickelte Booman-Tochter mit bestem Euter aus dem Betrieb Marc Gührer, Kressbronn. Die teuerste Jungkuh stellte Armin Arnegger, Markdorf. Die typstarke Barnesto-Tochter leistete 40,6 kg Milch und war einem Käufer 1950,-€ wert. Das größere Angebot an Holstein-Zuchtkälbern konnten verkauft werden.

 

Preisspiegel:

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

3

1450

1600

1533

Jungkühe

17

1050

2000

1397

Kühe

1

1550

1550

1550

Kuhkälber

20

150

380

260

Fleckvieh:

Jungkühe

24

1000

2200

1469

Holsteins:

Bullen

6

1300

2050

1641

Jungkühe

57

1100

1950

1437

Kühe

4

1200

1400

1312

Kuhkälber

17

110

350

172


Erfolgreiche Süddeutsche Fleischrindertage 2017

Unsere 10. Süddeutschen Fleischrindertage sind vorbei, und es waren gute Tage! Erstmals seit Jahren gibt es in 2017 für Baden-Württemberg und Bayern nur einen Marktstandort für Fleischrinder, diesmal war es am 20. und 21. Januar die Rezathalle im bayerischen Ansbach. Im kommenden Jahr wird es dann unsere Arena Hohenlohe in Ilshofen sein. Die aktuellen Fleischrindertage des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) waren geprägt durch gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer optimalen Präsentation und Vermarktung unserer süddeutschen Genetik in gemeinsamer Auktion. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Insgesamt wurden 95 Zuchttiere angeboten, von Angus bis Pinzgauer, darunter 81 Bullen. 83 Tiere (76 Bullen) wurden zu einem Durchschnittspreis über alle Rassen von 3089 € verkauft. Qualität vor Menge, das stand über allem! Jeder Bulle war vorselektiert, alle auf väterliche und mütterliche Abstammung geprüft, alle genetisch hornlosen Bullen gehörnter Rassen auf ihren Hornstatus laborgeprüft. So viel Sicherheit für den Käufer wird selten auf Zuchtviehauktionen geboten. Die Verkaufspreise dieser Spitzenqualität bewegten sich auf kontinuierlich gutem Niveau, 11 Bullen konnten für 4000 € und mehr verkauft werden.

 

Den Höchstpreis des Tages erzielte der typstarke, reinerbig hornlose (PP) Charolais-Kör- und Bemuskelungssieger der Familie Grauf, Feuchtwangen, mit 5800 €. Er wurde in die Besamung nach Greifenberg in Bayern verkauft. Für 5000 € sicherte sich diese Station auch den Körsieger Fleckvieh Fleisch (Simmental), ebenfalls 8-8-8 gekört, auch PP, mit fast 1500 g Tageszunahme und einem Zuchtwert Fleisch (RZF) von 114. Sogar 3 der insgesamt 33 aufgetriebenen Angus-Bullen dürfen nun über die Besamung viele Züchterherzen erfreuen. Den schwarzen Reservesieger, einen Gameboy-Sohn aus einer Taifun-Tochter, ersteigerte die RBW für 3800 €, ein korrekter, 8-8-8 gekörter und gut entwickelter BIO-Bulle mit fast 700 kg Lebendgewicht. Die Rinderallianz nahm zwei weitere Angus nach Mecklenburg-Vorpommern mit: den an Nr. 4 rangierten roten BIO-Bullen mit 1455 g Tageszunahme und RZF 113 zum Höchstpreis dieser Rasse von 4800 €, dazu einen schwarzen Aberdeen. Der Körsieger Angus, ein roter, absolut harmonischer Pako-Sohn von Markus Ott (Unterleinleiter), darf nun für 3400 € in Waldenburg (Hohenlohe) decken. Erwähnenswert noch, dass mit fünf verkauften Aberdeen der Zuchtbetrieb von Dr. Junck, Vornagelhof in Jungingen, die meisten Bullen am Markt verkaufen konnte, drei nach Baden sowie je einen nach Württemberg und Bayern.

 

Bei Limousin standen zwei absolute Kracher vorne! Der genetisch hornlose Körsieger mit 8-9-9 von Josef Lang in Eglsee blieb für 4400 € in Bayern, ebenso wie der 9-9-8 gekörte Reservesieger „Udo“ von Harald Lutz aus Seewald (Schwarzwald). Mit 857 kg war Udo der schwerste aller 29 Limousin auf dem Markt und einer von nur vier nicht genetisch hornlosen. Unsere Zuchtbetriebe Lamparth (Altensteig), Felix (Deggenhausertal) und Spieler (Eberhardzell) konnten je einen Limousin in die Schweiz verkaufen, wovon der reinerbig hornlose, 8-8-7 gekörte mit RZF 110 von Andreas Lamparth mit 4200 € der teuerste war.

 

Auch die drei Pinzgauer Bullen fanden ihre Käufer, wobei sich Familie Leibold aus Meßstetten besonders freuen konnte, ihr Körsieger „Narro“ wurde ebenso wie „Naldo“ nach Bayern zugeschlagen, beide mischerbig hornlos (Pp.) Ebenso erfreut war Martin Rösch aus Wangen (Göppingen) über seinen mit 8-8-9 gekörten Hereford-Bullen “Thor“ (Pp) aus der deutschlandweit Top 3 gelisteten Mutter „Struta“. Thor darf jetzt in einer großen Herde in Tschechien decken. Auch zwei Galloways aus Württemberg wurden gekört, der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke mit 8-8-7, gezogen von Horst Kraft aus original schottischem Vater und Großvater, und der rote „Carlos“ aus dem bekannten Zuchtbetrieb von Karl Ederle, Bissingen/Teck mit 7-7-8. Carlos weist ein sehr illustres Pedigree auf: Vater Campari war roter Bundessieger 2014 in Berlin, mit 9-9-8 bewertet, Mutter Cordula mit 8-8-8 und Muttersvater Wolf ebenfalls mit 9-9-8. Carlos selbst bestach durch bestes Fundament; noch in der Entwicklung wird auch er sicherlich seinen Weg in die Zucht finden, zum Marktabtrieb war er noch zu haben. Carlos war, wie auch Hereford und Highland, in „Stiller Auktion“ angeboten worden. Im Anschluss an die Versteigerung der Bullen konnten noch sieben prächtige Jungrinder der Rassen Angus, Limousin und Pinzgauer für sehr gute 2021 € im Mittel zugeschlagen werden.

 

Bei Betrachtung der Vermarktungswege fällt auf, dass insgesamt 14 Bullen in die Schweiz verkauft wurden, sowie 4 Bullen nach Tschechien, darunter ein bayerischer Highland auf eine Besamungsstation nahe Prag. Mit 30 nach Baden-Württemberg verkauften Tieren waren unsere Betriebe am Markt sehr präsent, 10 davon gingen ins Badische. Von Wiesloch im Norden über Bonndorf bis Rickenbach im Süden deckten sich auch die Badenser in Ansbach mit besten Tieren ein. Den Bemuskelungssieger Limousin, 8-9-7 gekört, sicherte sich mit 5000 € zum Tageshöchstpreis dieser Rasse ein Betrieb auf der Ostalb in Abtsgmünd. Unser einziger Charolais auf dem Markt, ein sehr typvoller, gut bemuskelter mischerbig hornloser Bulle von Thomas Rott in Aidlingen, ging für 3400 € nach Sulzbach-Laufen, Hohenlohe.

 

Der Jungzüchterwettbewerb war mit 25 Teilnehmern sehr gut besetzt und ein voller Erfolg. Am Ende der engagierten Präsentation am Samstagmorgen standen zwei junge Damen ganz vorne: Annika Böttinger (14) aus Gechingen (BW) als „Juniorchampion“ sowie Elke Güllich (29) aus Neukirchen (Bayern) als „Seniorchampion“. Abschließend kann zu unseren 10. Süddeutschen Fleischrindertagen 2017 festgehalten werden: Rahmenprogramm, Stimmung und Verkauf, alles war bestens! 2018 in Ilshofen werden wir das noch zu toppen versuchen! 

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Veranstaltung)

 

Marktspiegel - 10. Süddeutsche Fleischrindertage2017

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

 30  3027  4800

 Charolais

 6  3800  5800

 Fleckvieh Fleisch

 7  3293  5000

 Limousin

 28  3279  5000

 Pinzgauer

3 2533 2700

 Hereford

1 2500 2500

 Highland

1 3000 3000

 Rind Angus

2 2025 2200

 Rind Limousin

2 2600 2600

 Rind Pinzgauer

3 1867 2200

 

Dr. Thomas A. Schmidt

25 Jungzüchter aus Baden-Württemberg und Bayern zeigten einen tollen Auftritt! Annika Böttinger und Elke Güllich  (Mitte li. und Mitte, mit Pokalen) wurden Junior- und SeniorchampionEin super Anblick! Die Siegerbullen vor der Auktion. Auf den können wir uns freuen: der Reservesieger Angus, 8-8-8 gekört und RZF 111, steht jetzt auf der Besamungsstation in HerbertingenDer sehr harmonische Körsieger Angus von Markus Ott, für 3400 € deckt er jetzt in Hohenlohe.Silvia Grauf erzielte mit ihrem tollen Körsieger Charolais 5800 € und damit Tageshöchstpreis, verkauft an die Besamungsstation GreifenbergBester einer außergewöhnlichen Limousin-Kollektion! Der Körsieger mit traumhaften 8-9-9 bleibt für 4400 € in BayernReservesieger mit 9-9-8, der perfekte Limousin von Harald Lutz aus Seewald, mit 1½  Jahren bereits 857 kg, präsentiert von Sebastian Lutz (16) Als Rarität wurden drei schöne Pinzgauer-Bullen angeboten. Hier der Körsieger von Fam. Leibold, Meßstetten, (li.) sowie der Reservesieger von Martin Güllich, Burk Der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke und der rote „Carlos“ von Karl Ederle, zwei tolle Galloway-Jungbullen, in Ansbach 8-8-7 und 7-7-8 gekörtZwei Bullen der Stillen Auktion wurden verkauft, ein herausragender Highland sowie dieser extrem korrekte, sehr gut bemuskelte Hereford (8-8-9) von Martin Rösch, Wangen