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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 13. Juni 2018 in Bad Waldsee

Sehr große Nachfrage nach Jungkühen aller Rassen

Braunvieh:

 

Das Angebot an Braunvieh-Zuchtbullen wurde sehr gut vom Markt aufgenommen. Ein Fireplay-Sohn von Jürgen Held, Donaustetten war im Exterieur sehr hoch vorgeschätzt und tadellos im Erscheinungsbild und wurde somit Körsieger. Er konnte für 1.600,- € verkauft werden. Für das gleiche Geld fand der Reservesieger, ein Vakir- Sohn gezüchtet und vorgestellt von Helmut Schöllhorn, Ummendorf einen neuen Besitzer.

 

Bei den Braunvieh-Jungkühen ragten zwei Kühe besonders heraus. Gleich zu Beginn stellte Michael Zimmermann, Reute eine frisch abgekalbte Payssli-Enkelin zum Verkauf. Mit 31 kg Marktgemelk und bester Melkbarkeit erlöste sie 2.100,- €.

 

Ebenfalls 2 100,- € erzielte Dieter Zollikofer, Seibranz für eine exterieurstarke Payssli-Tochter mit 32,1 kg Milch und einem sehr gutem Euter. Die Braunviehkuhkälber konnten sehr flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Ein Wikonos-Sohn aus einer Ofir-Mutter wurde Körsieger bei den Fleckviehbullen. Sehr korrekt im Erscheinungsbild konnte er für 1.600,- € verkauft werden. Für den zweiten Bullen bestand keine Nachfrage.

 

Sehr zügig kamen die Gebote bei den Fleckvieh-Jungkühen. Das Angebot überzeugte mit viel Milch und typstarken Kühen. An der Spitze lief eine sehr harmonische Vlaro-Tochter mit 34,6 kg Milch und einem hervorragendem Euter. Sie wurde gezüchtet von Longinus Lang, Berg und ging für 2.300,- € ins Allgäu. Eine sehr korrekte Evergreen-Tochter von Edwin Schelkle, Mieterkingen konnte für 2.000,-€ verkauft werden. Ebenfalls die 2.000,- € Marke knackte eine sehr gut entwickelte Vaudela-Enkelin von Hermann Lutz, Wilhlemsdorf und eine Vollwert-Tochter von Alfred Berger, Mieterkingen.

 

Holsteins:

 

Geräumt wurde der Markt bei den Holstein-Bullen. Als Körsieger ging ein Milton-Sohn von Manfred Erthle aus Eggingen aus der Körung hervor. Ein genomischer RZG von 146, ein fehlerfreies Exterieur und hohe Inhaltsstoffe bei der Mutter machten ihn sehr interessant. Er erlöste 1.800,- €. Aufgezogen von Günther Stehle, Lenatweiler und gezüchtet von der Vollmer GbR, Aichstetten wurde ein hornloser Ems Red PP-Sohn Reservesieger. Er konnte für 1.700,- € verkauft werden.

 

Deutlich im Preis anziehen konnten die Holstein-Jungkühe. Gleich zwei Spitzentiere stellte der Betrieb Thomas Bentele, Ravensburg. Zum einen eine enorm entwickelte Braxtron-Tochter mit 38 kg Milch die für 2.000,-€ verkauft wurde, sowie eine hornlose Rebar P-Tochter mit bestem Euter, die 1.900,-€ erlöste. Den gleichen Preis erzielte eine rahmige, leistungstarke Bookem-Enkelin von Ingrid und Willi Epting, Königsfeld. Jeweils 2.000,-€ erreichten eine euterstarke Natural-Tochter von Willi Weigele, Markdorf und eine Symion-Tochter von Armin Arnegger, Stadel. Die Holstein Zuchtkälber konnten gut verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

6

1350

1600

1458

Jungkühe

7

1350

2100

1736

Kuhkälber

7

160

360

326

Fleckvieh:

Bulle

1

1600

1600

1600

Jungkühe

29

1400

2300

1693

Holsteins:

Bullen

5

1300

1800

1610

Jungkühe

35

1350

2000

1744

Kühe

2

1450

1700

1575

Kuhkälber

4

160

260

210


Auktion am 07. Juni 2018 in Donaueschingen

Angeführt wurde das Angebot von Pigrig, einem frohwüchsigen P-Linienbullen aus der Zucht von Gerhard Klausmann (links) aus St. Georgen-Stockburg. Er wurde mit 7/6 be-wertet und hatte gute 1.250 g tägliche Zunahmen

Alle sechs angebotenen Bullen fanden zu im Schnitt 1.517 € einen neuen Besitzer. Gegenüber dem Vorjahresmarkt war es ein Bulle weniger. Die Qualität der Bullen war unterschiedlich, zwei Bullen schafften die Klasse II und vier rangierten in der Klasse III.

 

Zum Testeinsatz reichte es für keinen der Bullen. Angeführt wurde das Angebot von Pigrig, einem frohwüchsigen P-Linienbullen aus der Zucht von Gerhard Klausmann aus St. Georgen-Stockburg. Er wurde mit 7/6 bewertet, hatte 1.250 g tägliche Zunahmen und eine Mutter mit Milchwert 111. Der zweitplatzierte Iggardiansohn Iggargi war begehrt, bei 1.950 € endete das Ergebnis zugunsten eines Betriebes in Berghaupten im Kaufauftrag. Die Bewertung war gleich, 7/6, Zunahmen und Wuchs waren etwas kleiner als beim Spitzenbullen. Michael Müller aus Mühlenbach bot den tiefrippigen Burschen an.

 

Die nach Index gereihte Klasse III wurde angeführt von Markpiro, einem Markpirsohn aus einer Pirockotochter mit Milchwert 123. Auch Ragri, ein Ragpirassohn aus einer Rickymutter stammt von ihm. Für 1.400 € wurde er über Kaufauftrag ersteigert. Mit Olikar, einem Olignazsohn aus einer Karradmutter kam eine weniger verbreitete Abstammung in den Ring. Hans-Georg Eble aus Glottertal-Föhrental hat den Bullen angeboten. Zum Schluss kam ein Irola PS Enkel in den Ring, der mit 7/6 wie die beiden erstgereihten Bullen gut bewertet war. Bernhard Rombach aus Stegen-Eschbach bot ihn an, über Kaufauftrag wurde er erworben. Drei Bullen haben die Prüfstation Löffingen-Göschweiler mit sehr guten Prüfzunahmen von im Schnitt 1.423 g abgeschlossen.

 

Der nächste Vorderwäldergroßviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 2. August 2018 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

D-Preis netto €

Preis von / bis €

Bullen Klasse II

2

1.725

1.500 – 1.950

Bullen Klasse III

4

1.413

1.400 – 1.450

alle Bullen

6

1.517

1.400 – 1.950

 


 

Am 7. Juni 2018 stand auf der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen ein starkes Angebot von 364 Kälbern einer ausgesprochen guten Nachfrage gegenüber. Sämtliche Kälber konnten zu guten Preisen verkauft werden.

 

Die 12 relativ leichten Vorderwälder-Kuhkälber kamen auf einen Durchschnittspreis von 157 Euro je Kalb. Die 62 Fleckvieh-Kuhkälbern boten eine gute Auswahl für Aufzüchter und Mäster. Der Durchschnittspreis lag bei 3,99 Euro pro kg und 329 Euro je Kalb. Am höchsten gesteigert wurde ein Husam-Kuhkalb aus dem Betrieb von Lothar Baumann in Immendingen–Zimmern. Es folgten zwei Waban-Töchter von der Rogg GbR aus Stühlingen-Bettmaringen. Sie erzielten Preise bis 500 Euro.

 

Auch das große Angebot von 91 Vorderwälder-Bullenkälbern wurde flott versteigert. Je Kalb mit 81 kg wurde netto 313 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,86 Euro.

 

Die 197 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 507 Euro je Kalb bei 84 kg Gewicht. Dies ergibt 6,04 Euro pro kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 5. Juli 2018 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

63

63

82

2,14

6,46

Bullenkälber

197

197

84

2,65

7,12

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

12

12

66

1,60

2,78

Bullenkälber

91

91

81

2,40

5,31

Angeführt wurde das Angebot von Pigrig, einem frohwüchsigen P-Linienbullen aus der Zucht von Gerhard Klausmann (links) aus St. Georgen-Stockburg. Er wurde mit 7/6 be-wertet und hatte gute 1.250 g tägliche ZunahmenDieser zweitplatzierte Iggardiansohn Iggargi war am begehrtesten, bei 1.950 € endete das Ergebnis im Kaufauftrag. Die Bewertung war auch wie beim ersten 7/6. Michael Müller aus Mühlenbach bot den tiefrippigen Burschen an„Ein Beispiel für die überwiegend gute Vorderwälderbullenkälberqualität ist dieses Igfex P-Kalb. Mit 27 Tagen wog es bereits 99 kg und brachte 400 € Steigerungserlös“

Kälberauktion in Herrenberg am 07. Juni 2018

Nachfrage weiterhin ungebrochen

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Auch im Juni bleibt die Nachfrage nach den nach wie vor nur in knapperem Umfang am Markt befindlichen Kälbern hoch. Insbesondere qualitativ hochwertige Kälber erzielen absolute Spitzenpreise.

 

Die weiblichen Kälber zur Weitermast oder Aufzucht befinden sich weiterhin im preislichen Höhenflug und rechtfertigen somit unbedingt eine scharfe Selektion im Verkäuferbetrieb. Das geringe Angebot von nur 11 aufgetriebenen Tieren in diesem Segment konnte die Nachfrage nicht decken, so dass sich ein Schnittpreis von 4,38 Euro/kg ergab, welcher bei 82,3 kg mittlerem Marktgewicht 360 Euro pro Kopf entspricht.

 

Ungebrochen ist auch die Nachfrage nach Bullenkälbern. Bei etwas umfangreicherem Angebot von 128 aufgetriebenen Kälbern konnten hier alle Tiere zu sehr erfreulichen Preisen aus Verkäufersicht flott abgesetzt werden. Mit 6,02 Euro/kg konnte das Niveau des Vormonats bestätigt und mit dem überregionalen Trend Schritt gehalten werden. Sehr gesucht waren junge, top entwickelte Kälber und Kälber mit vorzüglichen Masteigenschaften im mittleren Gewichtsbereich um die 80kg.

 

Die sieben angebotenen männlichen Fresser fanden bei einem Durchschnittsgewicht von 200kg um 768 Euro Schnitt ebenfalls flott einen neuen Besitzer.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 05. Juli statt.

 

Preisspiegel

 

 

Aufge-
trieben

verkauft

Ø-
Gewicht

Preisspanne
je kg, netto

Durch-

schnitt

Von

Bis

Kuhkälber

11

11

82,3

3,50

5,47

4,38

Bullenkälber

128

128

81,6

2,84

7,54

6,02


Auktion am 30. Mai 2018 in Ilshofen

Hohe Nachfrage über alle Gattungen

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine korrekte und mit 34,7 kg Milch sehr leistungsstarke Waldbrand – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen

Am 30. Mai fand die Zuchtrinder – und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg in Ilshofen statt. Es wurden insgesamt 34 melkende Tiere sowie 347 Kälber und 4 weibliche Fresser zum Verkauf angeboten und allesamt flott zu stabilen Preisen verkauft.

 

Holsteins:

 

Die beiden vom Betrieb Weidner aus Künzelsau – Steinbach angebotenen Jungkühe präsentierten sich mit jeweils über 36 kg Milch leistungsstark und wie auch von diesem Betrieb üblich sehr korrekt im Exterieur. Leider waren nur wenige Holsteinkunden anwesend, so dass sie für durchschnittlich 1390.- Euro günstig erworben werden konnten.

 

Fleckvieh:

 

Neben einer Zweitkalbskuh standen hier 31 Jungkühe mit einem hohen Durchschnittsgemelk von 30 kg Milch zum Verkauf. An der Spitze ging eine korrekte und mit 34,7 kg Milch sehr leistungsstarke Waldbrand – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen, die 1800.- Euro kostete. Ihr folgte eine mit hervorragendem Seitenbild und sehr hoch sitzendem Euter ausgestattete Manuap – Tochter vom Betrieb Schmidt aus Creglingen – Schön. Sie leistete über 31 kg Milch und erlöste mit 2000.- Euro auch den Tageshöchstpreis.

 

Bei sehr zügigem Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1597.- Euro. Die 66 angebotenen Kuhkälber brachten im Mittel 75 kg auf die Waage und wurden für durchschnittlich 4,19.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 314.- Euro je Tier gut nachgefragt.

 

Auch die Bullenkälber waren sehr begehrt. Die durchschnittlich 83 kg schweren Tiere erlösten 6,01.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 499.- Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 13. Juni (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 28. Juni (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

1

1380.- - 1400.-

1390.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

 -

1380.-

Jungkühe Fleckvieh

31

1300.- - 2000.-

1597.-

An der Spitze der Fleckvieh-Jungkühe ging eine korrekte und mit 34,7 kg Milch sehr leistungsstarke Waldbrand – Tochter von Familie Gommel aus DitzingenEine mit hervorragendem Seitenbild und sehr hoch sitzendem Euter ausgestattete Manuap – Tochter vom Betrieb Schmidt aus Creglingen – Schön kam als Zweite in den Ring. Die Fleckviehjungkuh leistete über 31 kg Milch und erzielte den Tageshöchstpreis

Bullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 14. April 2018

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche Entwicklung

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte Familie Burkhardt am Samstagabend zahlreiche Gäste und Kaufinteressenten aus nah und fern auf ihrem Betrieb in Würzbach willkommen heißen. Vor Beginn der Auktion stellte Hans-Jochen Burkhardt live aktuelle Vererber vor, die er in seiner Herde momentan einsetzt, darunter auch der Altbulle BW Ingo, von welchem im späteren Verlauf des Abends bereits Söhne angeboten werden konnten. Dieser Bulle überzeugt insbesondere durch seine hervorragenden Kalbeeigenschaften.

 

Die Versteigerung unter der Leitung von Auktionator Markus Werner begann mit dem Körsieger, dem Bullen BW Horko PP*, welcher mit 9-8-8 gekört worden war und mit astreinen Zuchtwerten zu überzeugen wusste. Der Bulle aus dem langlebigen R-Stamm der Familie Burkhardt war dem Käufer 2900 Euro wert und er darf künftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Linienalternativ zeigt sich die Abstammung des Bullen BW Varo Pp, der mit alternativem Vater, hoch bewerteter Mutterlinie, enormem Seitenbild sowie hervorragenden Körnoten von 8-8-8 aufwarten konnte. Er konnte um 2800 Euro in den Kreis Rottweil zugeschlagen werden. In der Versteigerungsreihenfolge folgte der Bulle BW Digma Pp*, ein Sohn des auch in der künstlichen Besamung eingesetzten Bullen BW Diamant, welcher mit den höchsten Zuchtwerten aller angebotenen Bullen zu überzeugen wusste und in einem spannenden Bieterduell letztendlich um 3100 Euro in die Ortenau zugeschlagen werden konnte.

 

Preislich folgte ihm der Bulle mit den höchsten täglichen Zunahmen von annähernd 1800g, der Bulle BW Dieter PP*, welcher 3000 Euro erlöste. Der BW Diamant-Sohn BW Dante PP*, ebenfalls mit besten Zuchtwerten ausgestattet, verbleibt um 2600 Euro im Nordschwarzwald. Neben weiteren Söhnen der Bullen BW Diamant, BW Hordy und BW Ingo konnte mit dem Bullen BW Hermes PP* eine weitere Linienalternative angeboten werden. Dieser CSW Hans-Sohn wird künftig im Kreis Karlsruhe im Einsatz sein und war seinem Käufer 2500 Euro wert.

 

Im Anschluss an die erfolgreiche Versteigerung hatten die Besucher wiederum die Möglichkeit, sich bei Speis und Trank auszutauschen. Auch der neu angebaute Stall stand den Gästen offen und konnte besichtigt werden.

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche EntwicklungBW Dieter PP*, der Bulle mit den höchsten täglichen ZunahmenBW Hermes PP* ist linienalternativ gezogen

Hofauktion Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler am 14. April 2018

Bei strahlendem Frühjahrswetter fand zum ersten Mal die Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 14 Jungbullen, zwei Altbullen und neun Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof - Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell. Es waren Züchter aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem CN-Rex-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 105 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von Markus Felix. Der Bulle leitete als erster die durchweg flotte Versteigerung ein und konnte schließlich für 3.600 Euro nach Slowenien verkauft werden.

 

Spitzenpreise erzielten auch der CN-Mateo Sohn vom Betrieb Markus Felix und der CN-Ultra Sohn vom Betrieb Bernd Heinzmann. Beide Bullen waren ebenfalls mit 8/8/8 gekört worden und konnten innerhalb des RBW-Zuchtgebiets verkauft werden.

 

Aus dem Züchterstall von der Spieler GbR wurde ein heterozygot hornloser Taifun-Sohn, nach Frankreich ins Limousin-Hauptzuchtgebiet verkauft. Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.600 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden,

 

Die acht Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit drei tragenden Rindern, die alle mit einem hohen RZF aufwarten konnten. Hier waren auch mehrere Interessenten vor Ort, die kräftig mit boten und somit für ein starkes Bieterduell sorgten. So konnte ein behörntes Rind vom Betrieb Markus Felix, eine Polar-Tochter, für 3.000 € in die Ortenau verkauft werden.

 

Weiter ging es mit den gedeckten Rindern. Auch diese fanden reißenden Absatz. Eine Kanos-Tochter, gezüchtet von Bernd Heinzmann stach besonders hervor. Ein Landwirt aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald konnte sie nach einer spannenden Auktion schließlich zu sich nach Hause nehmen. Die Rinder erzielten somit bei einer regen Auktion im Durchschnitt 2.250 €.

 

Insgesamt war es ein erfolgreicher Auftakt, eine Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg zu etablieren. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof verkauft werden.


Hinterwälder-Auktion am 13. April 2018 in Schönau

Vier Bullen, zwei männliche Fresser und fünf weibliche Tiere verkauft

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den Einkauf

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. April 2018 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.488 € versteigert. Damit wurden nur die Hälfte Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt. Fünf Bullen blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage als Angebote eingestellt. Gut verlief dagegen der Markt für die beiden Fresser und die fünf weiblichen Tiere, hier fanden alle Tiere neue Besitzer. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen drei wechselten in Zuchtbetriebe des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er hatte gute 1.031 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung. Auf der Schau im letzten Jahr war er mit seiner Mutter Reservesieger. Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag für die Haltung Matthias Schneider. Für zwei weitere Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage vorhanden. Zum einen für einen Ronlabsohn mit zweimal Note 6 und für einen Silhaxensohn mit zweimal Note 5. Dass auch die beiden Spitzenbullen für die Milchviehhaltung ohne Gebot blieben, überraschte von der Klasse der Bullen etwas. Beide hatten über 1.050 g tägliche Zunahmen und waren mit 7 und einmal 8 hoch bewertet. Auch die Mütterleistungen waren gut. Ein Grund könnte die R- Abstammung sein, weil die Käufer andere bevorzugten.

 

Es fand dann der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, seinen Käufer für 1.400 € in Manfred Schelshorn aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus Münstertal. Dann erlebte man ein Bieterduell bis auf 1.650 € für den ersten Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller. Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer des mit 5 in B und 6 in AE bewerteten Walsilnap. Zum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter der letzten beiden Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg. Ein weiterer Waltersohn von ihm blieb auch im Überstand.

 

Die Kalbin war begehrt, für 1.200 € wechselte sie von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Auch die vier Rinder waren gesucht: Eine sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Die beiden Rinder von Pascal Serr aus Sasbachwalden kommen für 600 beziehungsweise 650 € über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel im Nordrhein-Westfalen. Im Zuchtgebiet bleibt eine weiteres schönes Rind, eine Konap-Tochter, Konrad Klingele aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angeboten.

 

Zwei Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg hat sie angeboten. Beide wogen mit 352 kg gleichviel und waren sich im Exterieur auch sehr ähnlich. Der eine wechselte zum Anschlagspreis von 1.300 € an Norbert Säger aus Buggingen und der andere zum gleichen Preis zu Wolfgang Allgaier nach Blaubeuren.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

1

1.500

-

Bullen Klasse III

4

1.483

1.400 – 1.650

Bullenfresser

2

1.300

-

Kalbin

1

1.200

-

Rinder

4

750

600 – 1.100

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den EinkaufWalsilnap, der erste Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller, war mit 1.650 € am begehrtesten. Manfred Kuttler (rechts) aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer, Felix Schätzle aus Todtnau-Präg präsentiert ihnDas ist der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, mit seinen Käufer Manfred Schelshorn (rechts) aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus MünstertalDiese Kalbin war begehrt, sie wechselte von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Vorführer ist Felix SchätzleDiese sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt (rechts) aus Albbruck-KuchelbachEs hat sich gelohnt, dass Pascal Serr aus Sasbachwalden seine beiden Rinder nach Schönau brachte. Sie kommen über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel in Nordrhein-WestfalenIm Zuchtgebiet bleibt dieses schöne Rind, eine Konap-Tochter. Konrad Klingele (rechts) aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angebotenZwei schöne Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg  hat sie angeboten. Zum Anschlagspreis von 1.300 € wechselte dieser zu Wolfgang Allgaier (rechts) nach BlaubeurenZum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter dieses Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg. Vorgeführt wird der Bulle von Diana Heteny aus Münstertal

11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018 Arena Hohenlohe in Ilshofen

Der Süden geht gemeinsam voran

arena_siegertiere_07256

Beim gemeinsamen Markt des Fleischrinderverband Bayern e.V und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. am 19. und 20. Januar 2018 konnten Bullen und Jungrinder von sechs verschiedenen Rassen versteigert werden.

 

Die schon seit mehreren Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) und des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt, so dass ein sehr interessantes Angebot an Zuchttieren geboten wurde.

 

Insgesamt wurden 98 Tiere aufgetrieben, 94 Jungbullen und vier Elite Jungrinder.

Der Marktverlauf war sehr erfreulich. Besonders rege war die Nachfrage nach Angus und Limousin.

Das gesamte Auktionsbild war dadurch geprägt, dass mittlerweile fast ausschließlich genetisch hornlose Bullen angeboten waren.

Besonders belebend wirkte die gezielte Nachfrage durch Kunden aus der Schweiz. Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin werden für Nachkommen in unserem Nachbarland sorgen.

 

In der imposanten Arena Hohenlohe wurden die Besucher mit der Vorstellung der Siegerbullen (Sieger, Reservesieger, Bemuskelungssieger) der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Hereford, Limousin, und Pinzgauer auf die Auktion eingestimmt. Dabei entstand ein sehr eindrucksvolles Bild der züchterischen Leistungen.

In der gut besuchten Auktionshalle übernahm Auktionator Markus Werner die Regie. Erstmals im Einsatz für die Fleischrinder, trug er auch hier durch seine professionelle Arbeit zu einer lebendigen und erfolgreichen Auktion bei.

 

Die Extensivrassen Galloway und Zwergzebu wurden auch dieses Jahr wieder in der sogenannten „Stillen Auktion“ angeboten.

 

Jungzüchter

Fester Bestandteil der Fleischrindertage ist seit vielen Jahren der Jungzüchterwettbewerb. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW). Die JungzüchterInnen zeigten ihr Geschick, wie ihre Zuchttiere optimal präsentiert werden. Dabei legten die Richter Wert auf Blickkontakt zu den JungzüchterInnen und bewerteten deren Reaktionen auf das geführte Tier.

Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 JungzüchterInnen in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

 

Angus

Insgesamt wurden 38 Angusbullen, davon 9 Aberdeen Angus für die Auktion aufgetrieben. Dieses breite Angebot stammte von insgesamt 15 Zuchtbetrieben, davon 5 aus Baden-Württemberg.

Körsieger wurde bemerkenswerterweise der mit 8/8/8 gekörte Prinz Sohn Paolo, aus dem Zuchtbetrieb von Manfred u. Christine Winhart, Herrieden. An zweiter Stelle und damit Reservesieger wurde der kompakte und typvolle Fritz Sohn Fredi aus dem Zuchtbetrieb Klaus Raps, Bindlach. Den Bemuskelungssieger, der Lancester Sohn Lord und das angebotene AA-Elite Jungrind stellte der Zuchtbetrieb Bauereiß, Colmberg.

10 Angus Bullen aus Baden-Württemberg haben ebenfalls einen neuen Besitzer gefunden. Alleine 6 dieser Bullen stammen aus der Zucht von Peter Schumacher, Heidelberg. Drei davon Aberdeen Angus, darunter auch der mit 3.500 € begehrteste, Turn On Sohn aus einer Killin Tochter, Tobi. Ebenfalls beeindruckend der von Hertfelders, Kreßberg, angebotene Bulle Coldplay. Dieser mit 8/8/7 gekörte Bulle wies zur Körung starke 1.334 g tägliche Zunahmen bei BIO-Fütterung auf und deckt zukünftig in der Schweiz. Der vom Betrieb Kosma, Benningen, angebotene AA Bulle mit einem UK-D Pedigree bleibt der Landeszucht erhalten und wechselte für 2.700 € den Besitzer. Vom Betrieb Lindner, Vellberg, wechselten zwei Bullen den Besitzer wobei einer im Land bleibt und einer zukünftig in Bayern decken wird.

 

Charolais

Im Angebot standen acht hornlose Vererber. Den hornlosen Körsieger Carlo, aus einer Tillstar Mutter, stellte mit einer Bewertung von 7/8/7 Thomas Rott, Aidlingen. Zum Reservesieger gekört wurde der Heynckes-Sohn Hugo des Züchters Christian Spona, Markt Bibart. Über den Bemuskelungssieger und damit über einen Doppelerfolg freute sich ebenfalls Thomas Rott. Dieser mit 7/8/6 gekörte FHZ Janosch Sohn aus einer Arif Mutter, wies ordentliche 1.400 g tägliche Zunahmen zur Körung auf und bleibt in Baden-Württemberg. Der jüngste seiner 4 Bullen, ein reinerbig hornloser Hestor Sohn aus einer Virgil Mutter ging für 2.600 € in die Schweiz.

Zu einem Durchschnittspreis von 2.540 € haben alle Charolais Bullen einen Käufer gefunden.

 

Fleckvieh-Simmental

Sehr erfreulich ist die stabile Angebotsentwicklung der Rasse Fleckvieh-Simmental am Markt. Von den zwölf Bullen aus fünf bayerischen Betrieben waren zehn reinerbig hornlos.

Sieger und Bemuskelungssieger mit den Körnoten 8/9/7 wurde der typ- und bemuskelungsstarke reinerbig hornlose Elf-Sohn Erlkönig aus der Zuchtstätte Fech GbR, Buttenwiesen. Dieselbe Zuchtstätte stellte mit einem Stratego-Sohn den Reservesieger und konnte somit einen Dreifacherfolg erlangen.

Der Durchschnittspreis von 2.430 € spiegelte allerdings leider nicht die angebotene Qualität wieder und es konnte somit nicht an den Vorjahreserfolg angeknüpft werden. Bei der gebotenen Qualität sollte es sich allerdings auch im Laufe der Zeit im restlichen Bundesgebiet herumsprechen, dass die Süddeutschen Fleischrindertage auch bei dieser Rasse eine TOP Adresse sind.

 

Limousin

Die Limousinkollektion präsentierte sich auch dieses Jahr wieder auf sehr hohem Qualitätsniveau, was sich in den Körergebnissen verdient widerspiegelte.

Der Zuchtbetrieb Andreas Lamparth, Altensteig, stellte dabei den Körsieger. Der behornte Casimir-Sohn „Cesar“ überzeugte die Körkommission in allen Bewertungskriterien, 9/8/8 war sein verdientes Körergebnis. Mit dem gleichen Ergebnis stand der Lewin-Sohn „Landor“ vom Zuchtbetrieb Gerhard u. Johannes Büttner, Krombach, an zweiter Stelle. Der schwerste Bulle dieser Kollektion, ein TST Tarzan-Sohn, präsentierte eindrucksvoll das Fleischleistungspotential der Rasse und wurde Bemuskelungssieger. Johannes Fehn, Steinbach, stellte diesen mit 8/9/7 bewerteten Bullen vor.

Von den 27 aufgetriebenen Bullen stammten leider nur 7 aus Baden-Württemberg. Drei der Bullen vom Betrieb Spieler, Ampfelbronn. Am stärksten hierbei der mit 8/8/8 bewertete und starken 1.323 g täglichen Zunahme aufgetriebene hornlose Uranos Sohn aus einer Calvi Mutter. Dieser Bulle deckt zukünftig im Odenwald. Neben dem Körsieger Cesar bot der Betrieb Lamparth noch einen weiteren behornten Bullen an. Ein imposanter mit 8/8/8 bewerteter Sohn des Interbreed Champions und Landessiegers Boy Scout, der glücklicherweise der Landeszucht erhalten bleibt. Der reinerbig hornlose Bulle Indor, ein Index Sohn aus einer Barman Tochter vom Betrieb Böttinger, Gechingen, wurde mit 8/7/8 bewertet und bleibt ebenfalls im Land. Der dritte aufgetriebene behornte Bulle stammte vom Betrieb Lutz, Seewald. Dieser Erode Sohn aus einer Urville Tochter brachte stramme 1.461 g tägliche Zunahmen zur Körung auf die Waage und wurde ebenfalls mit 8/8/8 bewertet. Er deckt zukünftig in Bayern.

Insgesamt konnte bei den Limousin Bullen immerhin noch ein Durchschnittspreis von 2.810 € erzielt werden.

 

Hereford

Erstmals auf der Auktion wurden Tiere der Rasse Hereford angeboten. Zwei Bullen und zwei Jungrinder, alle Tiere reinerbig hornlos, konnten verkauft werden. Der sehr typvolle und sehr gut bemuskelte Bulle „Sir“ aus der Zuchtstätte Rösch GbR, Wangen, stand an der Spitze, gefolgt von UE Fritz, der von Norbert Uebler, Hirschbach, vorgestellt wurde.

Die beiden sehr typvollen Hereford Rinder der Rösch GbR brachten am Auktionstag jeweils 600 kg auf die Waage und fanden beide Ihre Liebhaber. Eines bleibt im Schwarzwald, das andere geht nach Bayern.

 

Pinzgauer

Die Rasse Pinzgauer ist wegen ihrer begehrten Fleischqualität längst aus dem Alpenraum herausgewandert und findet begeisterte Züchter in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Vier Zuchtbetriebe stellten mit sieben Bullen und einem Jungrind ein interessantes genetisch hornloses Angebot.

An der Spitze der Pinzgauer Bullen stand mit einem UE Windstone-Sohn aus dem Zuchtbetrieb von Norbert Uebler, Hirschbach, ein 8/7/8 gekörter mischerbig hornloser Bulle. Den Reservesieger, einen Bastian-Sohn, mit gleichem Körergebnis stellte ebenfalls Norbert Uebler.

Das Jungrind aus dem Betrieb Wolfgang Wild, Monheim, wurde nach Sachsen verkauft.

 

Das breite Angebot und die hervorragende Qualität aller Zuchttiere aus einer Vielzahl von bayerischen und baden-württembergischen Zuchtbetrieben bestätigte die Attraktivität der Süddeutschen Fleischrindertage erneut. Auf ein Wiedersehen 2019 in Ansbach!

 

 

Marktspiegel - 11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

35 2.990 3.900

 Charolais

8 2.540 4.000

 Fleckvieh Fleisch

9 2.430 3.600

 Limousin

26 2.810 3.300

 Pinzgauer

2 2.100 2.200

 Hereford

1 2.000 2.000

 Rind Angus

1 2.100 2.100

 Rind Hereford

2 1.850 1.900

 Rind Pinzgauer

1 1.600 1.600

 

Astrid Roswag, Dr. T. Sommer