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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 10. Mai 2017 in Bad Waldsee

Flotte Mai-Auktion in Waldsee

Aufgrund der ersten Silier-Arbeiten fiel das Mai-Angebot in Bad Waldsee etwas knapper aus als gewohnt. Die angebotenen Tiere waren von guter Qualität und konnten zügig abgesetzt werden.

 

Braunvieh:

 

Gewohnt hochwertig zeigten sich die Braunvieh-Zuchtbullen, die allesamt mit genomischen Zuchtwerten aufwarten konnten. Den Körsieger stellte Helmut Schöllhorn, Ummendorf. Der sehr korrekte Dane-Sohn hatte einen GZW von 124 und eine hoch eingestufte Huray-Mutter im Pedigree. Er erlöste 1900,-€.

 

Aus dem Betrieb Heckenberger GbR, Hochdorf stammte ein Himalaya-Sohn aus einer Etli-Mutter mit über 10.000 kg Durchschnittsleistung. Er war einem Käufer 1500,-€ wert.

 

Von sehr guter Qualität war das kleine Angebot an Braunvieh-Jungkühen. Eine enorm entwickelte Vassli-Tochter von Dietmar Reisch, Arlach leistete drei Wochen nach der Kalbung bereits 32,8 kg Milch. Hervorragende Euter zeigten eine Himalaya-Tochter von Jürgen Greiner, Unterurbach und eine ganz frische Payssli-Tochter aus dem Betrieb Daniel Schmid, Schönenberg. Ebenfalls sehr gefragt waren eine Eastrog-Tochter von Arthur Ulrich aus Essingen mit dem höchsten Tagesgemelk von 39,5 kg Milch sowie eine typstarke Bosephus-Tochter von Edwin Kling, Murrwangen. Die Braunviehzuchtkälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Eine interessante Abstammung konnte der angebotene Fleckviehbulle von Alois Müller, Atzenreute vorweisen. Der Vlaro-Sohn stammte aus einer sehr fruchtbaren Rentar-Mutter mit über 90.000 kg Lebensleistung und einer Zwischenkalbezeit von 379 Tagen.

 

Sehr gefragt waren wieder die Fleckvieh-Jungkühe. Hier konnten zwei Jungkühe die Marke von 2000,-€ knacken, zum einen eine sehr harmonische, mit einem Spitzeneuter ausgestatteten Vulcano-Tochter von Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler die in einen Betrieb ins Markgräflerland wechselte, und eine typstarke Hutera-Tochter mit bestem Fundament und 34 kg Marktgemelk gezüchtet und vorgestellt vom LAZBW, Aulendorf. Weitere Spitzenjungkühe stellte Helmut Schöllhorn, Ummendorf mit einer frühen Villeroy-Tochter, die 30,6 kg Milch bei optimaler Melkbarkeit vorweisen konnte. Eine euterstarke Vasaster-Tochter präsentierte Hubert Haidorfer, Herbertingen. Aus dem Verkaufsangebot von Siegbert Blum, Walbertsweiler stach eine frisch abgekalbte Ippo-Tochter und eine sehr kalibrige Washingten-Tochter mit 31,5 kg Milch heraus.

 

Holstein:

 

Schnell vergriffen waren die Holstein Zuchtbullen. Körsieger wurde ein sehr milchtypischer, fundamentstarker Frost-Sohn von Willi Weigele aus Markdorf. Begehrt waren auch zwei G-Force-Söhne von Hubert Widmann, Nonnenweiler. Das knappere Angebot an Holstein Jungkühen konnte rasch abgesetzt werden.

 

Zum Start stellte Franz Winter eine rote Lawnclass Tochter mit 35,2 kg Tagesgemelk und tollem Exterieur zum Verkauf und erlöste 1800,-€. Den gleichen Preis erhielt die Vollmer GbR, Aichstetten für eine sehr rahmige, leistungsstarke Majorca-Tochter mit 39,4 kg Milch und bester Melkbarkeit sowie die Benne Agrar KG, Frittlingen für eine frisch abgekalbte Exol-Tochter mit 38,4 kg Milch. 1850,-€ war einem Käufer eine Roboter gewohnte, mit einem hoch aufgehängten Euter ausgestattete Bano-Tochter von Konrad Knupfer, Wettenberg wert. Mit jeweils 1900,-€ waren eine euterstarke Beart-Tochter von der Vollmer GbR und die erste, auf einer Auktion angebotene Eprysha-Tochter, von der Epting GbR, Erdmannsweiler die begehrtesten Holstein-Jungkühe der Auktion. Diese gingen im Kaufauftrag an einen Betrieb in der Rheinebene. Die Holstein Zuchtkälber konnten verkauft werden.

 

Preisspiegel:

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

4

1300

1900

1500

Jungkühe

14

1400

1800

1589

Kühe

1

1200

1200

1200

Kuhkälber

14

200

320

248

Fleckvieh:

Bulle

1

1600

1600

1600

Jungkühe

32

900

2100

1467

Kühe

2

1300

1500

1400

Holsteins:

Bullen

3

1400

1700

1583

Jungkühe

31

1000

1900

1529

Kühe

2

1200

1350

1275

Kuhkälber

5

100

150

130


Auktion am 04. Mai 2017 in Donaueschingen

Teuerster Bulle, Vater: Hubraum, Preis: 2700 Euro, Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 4. Mai 2017 in Donaueschingen wurden 8 Bullen und 3 Jungkühe angeboten.

 

Die Bullen  waren wieder von guter Qualität und erzielten einen guten Durchschnittspreis von 1963 Euro. Den Spitzenpreis brachte ein junger gut entwickelter Hubraum-Sohn aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Er hatte als Mutter eine Rawalf-Tochter mit besten Leistungsdaten und wurde auf 2700 Euro gesteigert. Ihm folgte preislich ein harmonischer Valeur-Sohn von Edwin Schelkle ebenfalls aus  Herbertingen-Mieterkingen. Hier wurde bei 2300 Euro der Zuschlag erteilt.

 

Die zwei verkauften Jungkühe kamen auf einen Durchschnittspreis von1575 Euro. Den Höchstpreis erzielte eine formschöne Hall-Tochter von der Winterhalder GbR aus VS-Tannheim.

 

Mit 27 kg Tagesleistung kam sie auf 1700 Euro. Eine Manton-Tochter mit 29 kg Tagesleistung, vorgestellt von Werner Vetter aus Hüfingen-Behla wechselte für 1450 Euro den Besitzer.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 6.April 2017 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

8

1600 - 2700

1963

Jungkühe

2

1450 - 1700

1575

 


 

Am 4. Mai 2017 konnte die RBW in Donaueschingen 356 Kälber anbieten und komplett verkaufen. Die Preise der Bullenkälber gaben leicht nach, während die Kuhkälber sich im Preis nochmals verbessern konnten.

 

Die 13 Vorderwälder-Kuhkälber fanden sehr flott neue Besitzer. Sie kamen auf einen Durchschnittspreis von 159 Euro bei 73 kg Gewicht. Die 53 Fleckvieh-Kuhkälber trafen auf eine gute Nachfrage. Mit 78 kg Durchschnittsgewicht erzielten sie einen Preis von 313 Euro. Dies ergibt im Schnitt 3,97 Euro je kg. Der Betrieb Ewald in Bräunlingen konnte wieder eine Reihe hervorragender Tiere anbieten. Am gefragtesten waren Eine Everlast- und eine Salwilmo-Tochter aus Müttern mit über 10 000 kg Leistung. Sie wurden auf Preise von 820 Euro und 720 Euro gesteigert.

 

Die 94 Vorderwälder-Bullenkälber hatten ein Durchschnittsgewicht von 77 kg . Je Kalb wurde netto 266 Euro angelegt. Der kg-Preis belief sich somit auf 3,45 Euro.

 

Die 196 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 426 Euro je Kalb bei 81 kg Gewicht. Dies ergibt 5,27 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten häufig Preise bis 6,00 Euro je kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 8. Juni 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

53

53

79

1,78

7,32

Bullenkälber

196

196

81

1,00

6,03

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

13

13

73

1,64

2,86

Bullenkälber

94

94

77

1,97

5,44

Teuerster Bulle, Vater: Hubraum, Preis: 2700 Euro, Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-MieterkingenTeuerste Jungkuh, Vater: Hall, Preis: 1700 Euro, Züchter: Winterhalder GbR, VS-TannheimTop-Vorderwälder-Bullenkalb, Züchter: Roland Storz, St. Georgen-PeterzellZweitteuerstes FL-Kuhkalb, V.: Salwilmo, Preis: 720 EuroTeuerstes Fleckvieh-Kuhkalb, V.: Everlast, Preis: 820 Euro

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 04. Mai 2017

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Das Angebot war auf der Mai-Auktion in Herrenberg mit 121 angebotenen Tieren relativ überschaubar. Reißenden Absatz fanden die angebotenen Kuhkälber. So erzielten die durchschnittlich knapp 73kg schweren Kälber einen Kopfpreis von über 300 Euro, was einem Kilopreis von rekordverdächtigen 4,14 €/kg entspricht. Nicht jeder Kaufwunsch konnte erfüllt werden.

 

Von etwas unterschiedlicher Qualität waren dieses Mal die männlichen Kälber. Unter dem Strich mit 79,5kg Durchschnitt relativ leicht, zeichnete sich schnell ein qualitätsorientierter Markt ab. Gefragt war das gut entwickelte, mastfähige Kalb. Schwache Kälber und solche mit Ansagen gerieten deutlich unter Preisdruck, was den Durchschnittspreis im Vergleich zu den Vorwochen und –monaten leicht auf immer noch zufrieden stellende 5,38 €/kg fallen ließ. Absolute Spitzenkälber erzielen weiterhin über 6 Euro pro Kilo. Fresser wurden nicht angeboten.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 8. Juni 2017 statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

von

bis

Kuhkälber

19

19

72,8

3,29

5,42

Bullenkälber

102

101

79,5

2,00

6,27


Auktion am 27. April 2017 in Ilshofen

Großauftrieb zieht Käuferschaft

Echte Wertarbeit aus Kochendorf: Mit 2500.- Euro war dieser harmonische Wertarbeit – Sohn aus der Zucht von Familie Schmidt aus Kochendorf der gefragteste Bulle

Anlässlich der Zuchtrinder- und Kälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg am 27. April kamen 238 Stück Großvieh sowie 376 Kälber zum Verkauf. Das ideale Marktwetter nutzten viele Landwirte um sich aus dem breiten Angebot mit Tieren für die Bestandsergänzung einzudecken.

 

Holsteins:

 

Mit nur drei aufgetriebenen Jungkühen war hier das Angebot sehr knapp. Die Gemelke lagen zwischen 31,4 und 35 kg Milch, bei guter Tierqualität. Den Spitzenpreis von 1420.- verbuchte Familie Krämer aus Binau für ihre Booman – Tochter mit 33,6 kg Milch. Im Mittel ergab sich ein Durchschnittspreis von 1373.- Euro.

 

Fleckvieh:

 

Genau passend zum Weideaustrieb kamen 26, am Vortag auf Sprungverhalten und Spermaqualität untersuchte Jungbullen zum Verkauf. 19 davon konnten für durchschnittlich 1895.- Euro verkauft werden.

 

An der Spitze rangierte ein Manuap – Sohn aus einer sehr fruchtbaren und leistungsstarken Ermut – Tochter gezogen, der von Stefan Göggerle zum Verkauf vorgestellt wurde und 2000.- Euro erlöste. Sehr begehrt waren auch ein Evra – Sohn aus einer euterstarken Kuhlinie vom Betrieb Kuppler, Reupoldsrot ( 2050.- Euro), ein gut typisierter Polarlicht – Sohn von Familie Hagel aus Eisenschmiede (2050.- Euro), ein Hubraum – Sohn mit über 11300 kg Mutterleistung vom Betrieb Mayer aus Ellwangen – Lindenhof (2150.- Euro) sowie der Topseller des Tages, ein ganz harmonischer Wertarbeit – Sohn von Familie Schmidt aus Kochendorf, der den Tageshöchstpreis von 2500.- Euro erlöste.

 

Sehr leistungsstark präsentierten sich die 45 angebotenen Jungkühe. Vor allem in der Spitze standen noch dazu ganz hervorragende Typkühe und es entwickelte sich von Beginn an eine flotte Auktion. Lediglich einige leichtere oder leistungsschwächere Tiere wurden für unter 1300.- Euro verkauft. Im Mittel ergab sich ein Durchschnittspreis von 1484.- Euro.

 

Unangefochtene Spitzenkuh war eine Indess – Tochter aus einer tiefen Kuhlinie von Stefan Göggerle aus Dalkingen. Neben ihrem Gemelk von 33,4 kg Milch überzeugte sie durch enorme Körpertiefe und einem makellosem Euter. Bei 2300.- Euro erhielt ein Züchter aus der Ulmer Region den Zuschlag. Preislich folgte mit 1820.- Euro eine kapitale Polled – Tochter mit 32,2 kg Milch und Trächtigkeitsgarantie vom Betrieb Hermann aus Blaubach. Jeweils 1800.- Euro erlösten eine mit bestem Euter und 30,7 kg Milch ausgestattete Windstone – Tochter vom Betrieb Kuppler aus Reupoldsrot, eine Zaradin – Tochter mit 33 kg Milch vom Betrieb Mayer aus Ellwangen – Lindenhof sowie eine Heiduck – Tochter mit 31,3 kg Milch vom Betrieb Schmidt aus Creglingen – Schön.

 

Ein Rekordangebot von 163 Jungrindern stand im Anschluß daran zum Verkauf. Dieser gestaltete sich sehr zügig und im Mittel ergab sich ein Durchschnittspreis von 724.- Euro bei einem mittlerem Gewicht von 324 kg. Hier konnte der hohe Bedarf nicht vollständig gedeckt werden.

 

Bei durchschnittlich 75 kg ergab sich bei den 48 Kuhkälbern ein Durchschnittspreis von 4,05.- Euro netto je kg Lebendgewicht oder 304.- Euro je Tier.

 

Die 329 Bullenkälber brachten durchschnittlich 84 kg auf die Waage und erlösten 5,46.- Euro netto je kg Lebendgewicht oder 459.- Euro je Tier. Einige überschwere Tiere mit über 120 kg drückten den Kilopreis doch deutlich nach unten.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden wegen dem Himmelfahrtsfeiertag jeweils am Mittwoch, den 10. Mai (Kälber Fleckvieh) sowie am 24. Mai (Großvieh und Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

3

1300.- - 1420.-

1373.-

Jungbullen Fleckvieh

19

1600.- - 2500.-

1895.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1460.-

Jungkühe Fleckvieh

45

1160.- - 2300.-

1484.-

Jungrinder Fleckvieh

163

280.- - -1100.-

724.-

Indess – Tochter mit über 33 kg Milch von Stefan Göggerle aus DalkingenEchte Wertarbeit aus Kochendorf: Mit 2500.- Euro war dieser harmonische Wertarbeit – Sohn aus der Zucht von Familie Schmidt aus Kochendorf der gefragteste Bulle

Auktion am 07. April 2017 in Schönau

Acht Bullen und zwei Kalbinnen verkauft

Das ist der schöne Spitzenbulle Ronsil I mit Rudi Kuttler  aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg (links).  Er und sein Zwillingsbruder erzielten die Ta-gesbestnote 8 in der Bemuskelung. Mit auf dem Bild Käufer Henner Böhm mit seiner Frau aus Ehringshausen in Hessen

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 7. April 2017 wurden acht Zuchtbullen zu im Schnitt 1.520 € versteigert. Damit wurden gleich viel Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt, der Preis allerdings lag 149 € niedriger.

 

Der Spitzenbulle, ein Flimmersohn aus einer Naxsiltmutter mit Milchwert 114 wurde für den Eigenbedarf gekört und ging zurück in den Züchterstall. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen sieben wechselten in Zuchtbetriebe. Zwei Bullen kommen nach außerhalb des Zuchtgebietes nach Hessen.

 

Vorne weg liefen zwei Zwillingsbrüder, die sich kaum voneinander unterschieden. Der eine war etwas größer und schwerer, in der Bemuskelung erhielten beide die Note 8, in der Äußeren Erscheinung der Erstgereihte 7 der andere 6. Vater ist der Besamungsbulle Ronlab, die Mutter eine Silnapstochter mit bester Melkbarkeit und Euternote 8. Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg bot sie an, Ronsil I kommt zu Henner Böhm nach Ehringshausen in Hessen, Ronsil II überzeugte Neuzüchter Jens Oßwald aus Ludwigsburg am meisten. Beide wurden zum Anschlagspreis von 1.500 € gehandelt. Als nächster kam Rohuhum an die Reihe aus dem Betrieb Klaus Kiefer aus Aitern. Je 7 waren seine Noten für Bemuskelung und Äußere Erscheinung. Die Haltergemeinschaft Hinterwälderrind GbR in Frankenau ersteigerte ihn für ihre Mutterkuhherde zu 1.500 €. Beim zweitjüngsten Humlaflor kam es zum intensivsten Bieterduell, das Siegfried Wasmer aus Bernau für 1.800 € für sich entschied. Der Bulle war je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Mit Melina hatte er eine langlebige Labflorttochter zur Mutter. Hubert Schätzle aus Todnau-Präg bot diesen begehrten Bullen an.

 

Die Klasse III wurde angeführt von Humlanax ebenfalls von Hubert Schätzle aus Totdnau- Präg. Als jüngster Bulle hatte er mit 943 g die höchsten Tageszunahmen und war mit 121 cm im Widerrist recht frohwüchsig. Note 5 gab es für die Bemuskelung, in der Äußeren Erscheinung 7. Zum Anschlagspreis der Klasse III Bullen wechselte er zu Adeline Stadtmüller nach Kraichtal-Neuenbürg. Dann kam Naxlahan, ein Napfockisohn aus einer Labbentochter mit dem höchsten Milchwert von 121. Er war gezüchtet von Arnold Schelb aus dem Münstertal, Hubert Schätzle hat ihn aufgezogen und die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für die Haltung Fridolin Wiesler. 1.500 € lautete das Ergebnis. Kockmel aus der Fixerlinie von Manfred Schelshorn aus Bernau stieg als nächster in den Ring. Mit 6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertet kommt er für 1.500 € zu Bernhard Raible nach Nagold-Vollmaringen. Ein Bulle für die Mutterkuhhaltung vollendete das Bullenangebot. Ronbenfit mit je 7 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert wurde wiederum von Klaus Kiefer aus Aitern angeboten für 1.400 € kommt er nach Wieden- Laitenbach zu Gisela Gutmann.

 

Erfreulicher Weise hatte Heinrich Till aus Schluchsee-Äule zwei typische niedertragende Kalbinnen angeboten, die beide für je 1.000 € veräußert werden konnten. Eine kommt zu Clemens Speicher nach Ibach und die andere zu Werner Seemann nach Badenweiler.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 13. Oktober 2017 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

4

1.575

1.500 – 1.800

Bullen Klasse III

4

1.450

1.400 – 1.500

alle Bullen

8

1.520

1.400 – 1.800

Die Klasse III wurde angeführt von Humlanax ebenfalls von Hubert Schätzle aus Totdnau- Präg. Als jüngster Bulle hatte er mit 943 g die höchsten Tageszunahmen und war mit 121 cm im Widerrist recht frohwüchsig. Zum Anschlagspreis für  Klasse III Bullen wechselte er zu Adeline Stadtmüller nach Kraichtal-Neuenbürg. Auf dem Bild Felix Schätzle (links) und Seniorchef Paul Frank Beim zweitjüngsten Marktbullen Humlaflor kam es zum intensivsten Bieterduell, das Siegfried Wasmer aus Bernau für 1.800 € für sich entschied (rechts). Der Bulle war je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert. Hubert Schätzle aus Todnau- Präg bot diesen begehrten Bullen anAls nächster kam Rohuhum an die Reihe aus dem Betrieb Klaus Kiefer aus Aitern. Je 7 waren seine Noten für Bemuskelung und Äußere Erscheinung. Die Haltergemeinschaft Hinterwälderrind GbR in Frankenau ersteigerte ihn für ihre  MutterkuhherdeKockmel aus der Fixerlinie von Manfred Schelshorn aus Bernau folgte in den Ring. Mit 6 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung bewertet kommt er zu Bernhard Raible nach Nagold-Vollmaringen. Meinrad kopp aus Schramberg-Sulgen übernahm den Kaufauftrag, Züchtersohn Klaus-Peter Schelshorn präsentierte ihnDieser Bulle für die Mutterkuhhaltung vollendete das Bullenangebot. Ronbenfit mit je 7 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxiert wurde wiederum von Klaus Kiefer aus Aitern (links) angeboten für 1.400 € kommt er nach Weiden- Laitenbach zu Ulrich GutmannAls nächster kam Naxlahan, ein Napfockisohn aus einer Labbentochter mit dem höchsten Milchwert von 121. Er ist gezüchtet von Arnold Schelb aus dem Münstertal, Hubert Schätzle (links) hat ihn aufgezogen und die Gemeinde Münstertal ersteigerte ihn für die Haltung Fridolin Wiesler Das ist der schöne Spitzenbulle Ronsil I mit Rudi Kuttler  aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg (links).  Er und sein Zwillingsbruder erzielten die Ta-gesbestnote 8 in der Bemuskelung. Mit auf dem Bild Käufer Henner Böhm mit seiner Frau aus Ehringshausen in Hessen Ronsil II, der Zwillingsbruder von Ronsil I gefiel Jens Oßwald (rechts) aus Ludwigsburg am besten. Züchter Manfred Kuttler  aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg stellte ihn in PositionErfreulicher Weise hatte Heinrich Till aus Schluchsee- Äule diese zwei typischen niedertragende Kalbinnen angeboten, die beide für je 1.000 € veräußert werden konnten. Eine kommt zu Clemens Speicher nach Ibach und die andere zu Werner Seemann nach BadenweilerErfreulicher Weise hatte Heinrich Till aus Schluchsee- Äule diese zwei typischen niedertragende Kalbinnen angeboten, die beide für je 1.000 € veräußert werden konnten. Eine kommt zu Clemens Speicher nach Ibach und die andere zu Werner Seemann nach Badenweiler

Erfolgreiche Süddeutsche Fleischrindertage 2017

Unsere 10. Süddeutschen Fleischrindertage sind vorbei, und es waren gute Tage! Erstmals seit Jahren gibt es in 2017 für Baden-Württemberg und Bayern nur einen Marktstandort für Fleischrinder, diesmal war es am 20. und 21. Januar die Rezathalle im bayerischen Ansbach. Im kommenden Jahr wird es dann unsere Arena Hohenlohe in Ilshofen sein. Die aktuellen Fleischrindertage des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) waren geprägt durch gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer optimalen Präsentation und Vermarktung unserer süddeutschen Genetik in gemeinsamer Auktion. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Insgesamt wurden 95 Zuchttiere angeboten, von Angus bis Pinzgauer, darunter 81 Bullen. 83 Tiere (76 Bullen) wurden zu einem Durchschnittspreis über alle Rassen von 3089 € verkauft. Qualität vor Menge, das stand über allem! Jeder Bulle war vorselektiert, alle auf väterliche und mütterliche Abstammung geprüft, alle genetisch hornlosen Bullen gehörnter Rassen auf ihren Hornstatus laborgeprüft. So viel Sicherheit für den Käufer wird selten auf Zuchtviehauktionen geboten. Die Verkaufspreise dieser Spitzenqualität bewegten sich auf kontinuierlich gutem Niveau, 11 Bullen konnten für 4000 € und mehr verkauft werden.

 

Den Höchstpreis des Tages erzielte der typstarke, reinerbig hornlose (PP) Charolais-Kör- und Bemuskelungssieger der Familie Grauf, Feuchtwangen, mit 5800 €. Er wurde in die Besamung nach Greifenberg in Bayern verkauft. Für 5000 € sicherte sich diese Station auch den Körsieger Fleckvieh Fleisch (Simmental), ebenfalls 8-8-8 gekört, auch PP, mit fast 1500 g Tageszunahme und einem Zuchtwert Fleisch (RZF) von 114. Sogar 3 der insgesamt 33 aufgetriebenen Angus-Bullen dürfen nun über die Besamung viele Züchterherzen erfreuen. Den schwarzen Reservesieger, einen Gameboy-Sohn aus einer Taifun-Tochter, ersteigerte die RBW für 3800 €, ein korrekter, 8-8-8 gekörter und gut entwickelter BIO-Bulle mit fast 700 kg Lebendgewicht. Die Rinderallianz nahm zwei weitere Angus nach Mecklenburg-Vorpommern mit: den an Nr. 4 rangierten roten BIO-Bullen mit 1455 g Tageszunahme und RZF 113 zum Höchstpreis dieser Rasse von 4800 €, dazu einen schwarzen Aberdeen. Der Körsieger Angus, ein roter, absolut harmonischer Pako-Sohn von Markus Ott (Unterleinleiter), darf nun für 3400 € in Waldenburg (Hohenlohe) decken. Erwähnenswert noch, dass mit fünf verkauften Aberdeen der Zuchtbetrieb von Dr. Junck, Vornagelhof in Jungingen, die meisten Bullen am Markt verkaufen konnte, drei nach Baden sowie je einen nach Württemberg und Bayern.

 

Bei Limousin standen zwei absolute Kracher vorne! Der genetisch hornlose Körsieger mit 8-9-9 von Josef Lang in Eglsee blieb für 4400 € in Bayern, ebenso wie der 9-9-8 gekörte Reservesieger „Udo“ von Harald Lutz aus Seewald (Schwarzwald). Mit 857 kg war Udo der schwerste aller 29 Limousin auf dem Markt und einer von nur vier nicht genetisch hornlosen. Unsere Zuchtbetriebe Lamparth (Altensteig), Felix (Deggenhausertal) und Spieler (Eberhardzell) konnten je einen Limousin in die Schweiz verkaufen, wovon der reinerbig hornlose, 8-8-7 gekörte mit RZF 110 von Andreas Lamparth mit 4200 € der teuerste war.

 

Auch die drei Pinzgauer Bullen fanden ihre Käufer, wobei sich Familie Leibold aus Meßstetten besonders freuen konnte, ihr Körsieger „Narro“ wurde ebenso wie „Naldo“ nach Bayern zugeschlagen, beide mischerbig hornlos (Pp.) Ebenso erfreut war Martin Rösch aus Wangen (Göppingen) über seinen mit 8-8-9 gekörten Hereford-Bullen “Thor“ (Pp) aus der deutschlandweit Top 3 gelisteten Mutter „Struta“. Thor darf jetzt in einer großen Herde in Tschechien decken. Auch zwei Galloways aus Württemberg wurden gekört, der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke mit 8-8-7, gezogen von Horst Kraft aus original schottischem Vater und Großvater, und der rote „Carlos“ aus dem bekannten Zuchtbetrieb von Karl Ederle, Bissingen/Teck mit 7-7-8. Carlos weist ein sehr illustres Pedigree auf: Vater Campari war roter Bundessieger 2014 in Berlin, mit 9-9-8 bewertet, Mutter Cordula mit 8-8-8 und Muttersvater Wolf ebenfalls mit 9-9-8. Carlos selbst bestach durch bestes Fundament; noch in der Entwicklung wird auch er sicherlich seinen Weg in die Zucht finden, zum Marktabtrieb war er noch zu haben. Carlos war, wie auch Hereford und Highland, in „Stiller Auktion“ angeboten worden. Im Anschluss an die Versteigerung der Bullen konnten noch sieben prächtige Jungrinder der Rassen Angus, Limousin und Pinzgauer für sehr gute 2021 € im Mittel zugeschlagen werden.

 

Bei Betrachtung der Vermarktungswege fällt auf, dass insgesamt 14 Bullen in die Schweiz verkauft wurden, sowie 4 Bullen nach Tschechien, darunter ein bayerischer Highland auf eine Besamungsstation nahe Prag. Mit 30 nach Baden-Württemberg verkauften Tieren waren unsere Betriebe am Markt sehr präsent, 10 davon gingen ins Badische. Von Wiesloch im Norden über Bonndorf bis Rickenbach im Süden deckten sich auch die Badenser in Ansbach mit besten Tieren ein. Den Bemuskelungssieger Limousin, 8-9-7 gekört, sicherte sich mit 5000 € zum Tageshöchstpreis dieser Rasse ein Betrieb auf der Ostalb in Abtsgmünd. Unser einziger Charolais auf dem Markt, ein sehr typvoller, gut bemuskelter mischerbig hornloser Bulle von Thomas Rott in Aidlingen, ging für 3400 € nach Sulzbach-Laufen, Hohenlohe.

 

Der Jungzüchterwettbewerb war mit 25 Teilnehmern sehr gut besetzt und ein voller Erfolg. Am Ende der engagierten Präsentation am Samstagmorgen standen zwei junge Damen ganz vorne: Annika Böttinger (14) aus Gechingen (BW) als „Juniorchampion“ sowie Elke Güllich (29) aus Neukirchen (Bayern) als „Seniorchampion“. Abschließend kann zu unseren 10. Süddeutschen Fleischrindertagen 2017 festgehalten werden: Rahmenprogramm, Stimmung und Verkauf, alles war bestens! 2018 in Ilshofen werden wir das noch zu toppen versuchen! 

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Veranstaltung)

 

Marktspiegel - 10. Süddeutsche Fleischrindertage2017

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

 30  3027  4800

 Charolais

 6  3800  5800

 Fleckvieh Fleisch

 7  3293  5000

 Limousin

 28  3279  5000

 Pinzgauer

3 2533 2700

 Hereford

1 2500 2500

 Highland

1 3000 3000

 Rind Angus

2 2025 2200

 Rind Limousin

2 2600 2600

 Rind Pinzgauer

3 1867 2200

 

Dr. Thomas A. Schmidt

25 Jungzüchter aus Baden-Württemberg und Bayern zeigten einen tollen Auftritt! Annika Böttinger und Elke Güllich  (Mitte li. und Mitte, mit Pokalen) wurden Junior- und SeniorchampionEin super Anblick! Die Siegerbullen vor der Auktion. Auf den können wir uns freuen: der Reservesieger Angus, 8-8-8 gekört und RZF 111, steht jetzt auf der Besamungsstation in HerbertingenDer sehr harmonische Körsieger Angus von Markus Ott, für 3400 € deckt er jetzt in Hohenlohe.Silvia Grauf erzielte mit ihrem tollen Körsieger Charolais 5800 € und damit Tageshöchstpreis, verkauft an die Besamungsstation GreifenbergBester einer außergewöhnlichen Limousin-Kollektion! Der Körsieger mit traumhaften 8-9-9 bleibt für 4400 € in BayernReservesieger mit 9-9-8, der perfekte Limousin von Harald Lutz aus Seewald, mit 1½  Jahren bereits 857 kg, präsentiert von Sebastian Lutz (16) Als Rarität wurden drei schöne Pinzgauer-Bullen angeboten. Hier der Körsieger von Fam. Leibold, Meßstetten, (li.) sowie der Reservesieger von Martin Güllich, Burk Der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke und der rote „Carlos“ von Karl Ederle, zwei tolle Galloway-Jungbullen, in Ansbach 8-8-7 und 7-7-8 gekörtZwei Bullen der Stillen Auktion wurden verkauft, ein herausragender Highland sowie dieser extrem korrekte, sehr gut bemuskelte Hereford (8-8-9) von Martin Rösch, Wangen

5. Mox Type & Utility Sale 2016 am 03. September 2016

Kuhbegeisterung pur - Großartiger Erfolg

Zweithöchster Preis für die Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat. Sales Team

Bei schönem Herbstwetter fand am Samstag, den 3. September auf dem Stüblehof der Familie Mock der 5. Mox Sale statt.

 

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die angespannte Lage auf dem Milchmarkt auf die Auktion auswirkt. Wie gewohnt kamen viele Holsteinenthusiasten aus ganz Europa, aber auch Schaulustige aus der näheren und weiteren Umgebung nach Markdorf, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Schon am Nachmittag konnten sich die Interessenten ein Bild von den bestens präsentierten Kälbern, Jungrindern und Jungkühen machen. Neben den Tieren des Zuchtbetriebes Mock wurden Tiere aus Irland, Frankreich, Österreich, Südtirol und aus anderen Zuchtgebieten Deutschlands zum Verkauf angeboten.

 

Wie in den Vorjahren waren insbesondere die stark exterieurorientierten Schweizer und Österreicher bereits am Nachmittag schon sehr zahlreich vertreten. Auch Jungzüchter aus dem hohen Norden nahmen mit dem Bus den weiten Weg nach Markdorf in Kauf um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Gegen 18.30 Uhr stieg dann nach dem musikalischen Auftakt und der Begrüßung mit Andreas Aebi einer der besten Auktionatoren Europas in den Ring um die 68 angebotenen Tiere und weitere zusätzliche Embryonenpakete zu versteigern. Über 1500 Interessenten und Schaulustige verfolgten auf voll besetzten Rängen und am Tresen die Auktion. In bewährter Weise präsentierte Cord Hormann die Abstammungen, Kuhfamilien und die Tiere.

 

 

Gleich Kat.-Nr.1, eine sehr schicke, mit allerbestem Euter ausgestattete Armani-Tochter aus dem Betrieb Egon Strudthoff, Dötlingen war der Top-Seller der Auktion mit 12.500 € und findet eine neue Heimat in die Schweiz. Sie war auch im deutschen Kontingent bei der Europäischen Holstein-Schau in Colmar. Der gleiche Käufer sicherte sich auch das zweitteuerste Tier. Dieses extrem beeindruckende, sehr feinzellige, milchtypische Kingpin-Jungrind von der Mock GbR stammt aus der Gold Chip-Tochter Neymar, die 1a auf der RBW-Schau platziert war und geht auf die gleiche Kuhfamilie zurück wie die Reservesiegerin der Europäischen Holstein-Schau in Colmar, Ashlyn Vray EX-96.

Die legendäre Mox Kite Maryrose EX 90, die beim 1. Mox Sale verkauft wurde, stellte allein 6 Töchter und Enkeltöchter in der Auktion. Sie selbst war das „Empfangskomitee“ auf der Weide vor dem Stüblehof in Markdorf und ist mit ihren mittlerweile 59 Nachkommen immer noch eine sehr imposante Erscheinung. Von diesen stand ihre hornlose Ladd P-Tochter am höchsten in der Käufergunst und wechselte ebenfalls zu einem renommierten Zuchtbetrieb in die Schweiz.

Eine auffällige Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat, erlöste 9.000 €. Ebenfalls sehr begehrt war ein Doorman-Kalb aus der äußerst erfolgreichen französischen Schaukuh Delicia EX-93, einer Baxter-Tochter. Auch sie findet eine neue Heimat in der Schweiz.

Auch die Nachkommen der Familien von Goldwin-Rocket und Goldwin-Ranya standen hoch in der Käufergunst.

 

Die Verkaufsquote betrug 97 Prozent. Über 2/3 aller Tiere wurden ins Ausland verkauft. Wie immer kamen die meisten Käufer aus den beiden Alpenländern. Hauptabnehmerland war erneut die Schweiz mit 18 Tieren gefolgt von Österreich mit 15, Italien mit 10, wovon die meisten die Reise nach Südtirol antreten. Jeweils 1 Tier ging nach Polen, Slowenien und in die Niederlande. 19 Tiere bleiben in Deutschland. Erfreulicherweise beteiligten sich diesmal die heimischen Züchter stärker und es bleiben 10 Tiere in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis betrug 4.081 €. Weiterhin konnten noch 9 Embryonenpakete zu sehr guten Preisen verkauft werden. Zu diesem Erfolg beigetragen hat sicherlich die sehr gut durchdachte Vorauswahl, das ausgezeichnete Züchterauge, die excellente Vorbereitung durch hochmotivierte Jungzüchter aus verschiedenen europäischen Ländern und die professionelle Präsentation der Verkaufskollektion.

 

Markus Mock bedankte sich nach der Auktion bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Anschließend stieg dann die berühmte Mox Big Cow-Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Traditionellerweise war am Sonntag auf dem Stüblehof Tag des offenen Hofes, bei der sich die Rinderzüchter und die Verbraucher an verschiedenen Infoständen informieren und sich in den Stallungen ein Bild von den Tieren und dem Kuhkomfort machten und die neuen Roboter in Augenschein nehmen konnten.