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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 08. März 2017 in Bad Waldsee

Ein sehr großes und interessantes Zuchtviehangebot lockte am 8. März viele Kaufinteressenten nach Bad Waldsee.

 

Braunvieh:

 

Gleich richtig flott ging es bei den Braunviehbullen los. Als Körsieger ging der jüngste Bulle der Kollektion hervor. Ein genomisch untersuchter Huvi-Sohn aus einer sehr hoch eingestuften Huray-Bullenmutter aus der Zucht von Familie Heckenberger, Hochdorf sorgte für den Rekordpreis von 2250,-€. Aus der genau gleichen Kombination stammte der Reservesieger. Dieser wurde gezüchtet und vorgestellt von  Matthias Schupp, Waldshut-Eschbach. Mit 125 GZW  typisierte er sehr gut und erlöste 1600,-€.

 

Aus dem umfangreichen Jungkuhangebot konnten wieder einige Spitzentiere ausgewählt werden. Der Betrieb Edwin Kling, Murrwangen stellte eine Humax- Tochter mit einem hervorragendem Euter zum Verkauf und erlöste 1850,-€. Den gleichen Preis erzielte der Betrieb Martin Riß, Bad Wurzach für eine Roboter gewohnte Hobbit-Tochter mit bestem Exterieur. Zum wiederholten Mal zählte eine typstarke Vassli-Tochter zu den Spitzentieren. Die von Dietmar Reisch, Arlach gezüchtete Jungkuh wurde für 1700,-€ verkauft. Von Hubert Schupp, Bodnegg stammte eine fehlerfreie Vintage-Tochter die kurz nach der Kalbung bereits 29,1 kg Milch leistete und einem Käufer 1750,-€ wert war. Auch eine Roboter gewohnte Eastrog-Tochter von Hans-Peter Beck, Ratzenried war sehr gefragt und konnte für 1700,-€ verkauft werden.

 

Flott konnten die angebotenen Braunvieh-Zuchtkälber verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Ein Polarlicht-Sohn aus einer Vanstein-Bullenmutter gezogen von Joachim Keller, Allmendingen wurde Körsieger bei den Fleckviehbullen. Die Mutter konnte bei über 10.000 kg im siebenjährigen Durchschnitt sehr hohe Inhaltstoffe vorweisen. Er wurde für 1800,-€ verkauft.

 

Eine Reumut-Tochter mit 30 kg Milch und sehr viel Typ stand an der Spitze bei den Fleckvieh-Jungkühen. Sie wurde gezüchtet und vorgestellt von Alfred Berger, Mieterkingen und erlöste 2000,-€.

 

Eine fehlerfreie Waban-Tochter stellte Bernd Steiner, Äpfingen zum Verkauf. Sie zeigte sehr viel Typ und ein hervorragendes Euter und erlöste 1950,-€. Aus der Zucht der Familie Braun, Stetten stammte eine enorm entwickelte Otoba-Tochter mit 32,9 kg Milch die für 1800,-€ einen neuen Besitzer fand.

Eine der leistungsstärksten Jungkühe bei Fleckvieh stellte Günther Stehle, Lenatweiler mit einer Saman-Tochter, die 4 Wochen nach der Kalbung bereits 35,0 kg Milch bei bester Melkbarkeit leistete.

 

Holsteins:

 

Bis auf einen Bullen konnte das Bullenangebot geräumt werden. An der Spitze stand ein enorm entwickelter roter Attico-Red Sohn von Martin und Steffen Lederer, Kirchberg. Er stammte aus einer sehr langlebigen und leistungsstarken Kuhfamilie und erlöste 1850,-€. 2000,-€ erbrachte der Reservesieger, ein genomisch typisierter Commander-Sohn aus einer Stylist-Mutter mit 3,73 % Eiweiß, gezüchtet von Konrad Knupfer, Wettenberg. Ebenfalls 2000,-€ erlöste ein Golden Dreams-Sohn aus einer mit 90 Punkten eingestuften Bolton Mutter, aus der Zucht von Manfred Erthle, Eggingen.

 

Die meisten Holstein-Jungkühe zeigten sich sehr leistungsstark. Holger Bertsch, Jagsthausen stellte eine hervorragende Lonar-Tochter zum Verkauf. Mit 39 kg Milch und fehlerfreiem Exterieur ließ sie keine Wünsche offen und erreichte 1800,-€. Eine enorm entwickelte Booman-Tocher mit 38,5 kg Milch kam aus dem Betrieb Konrad Knupfer, Wettenberg. Sie war die gefragteste Holstein-Jungkuh und erlöste 1850,-€.

 

Eine weitere exterieur- und leistungsstarke Booman-Tochter wurde von der Familie Vollmer, Aichstetten verkauft. Mit einem hervorragenden Euter ausgestattet, zeigte sich eine Lex Lux-Tochter von Günther Zimmermann, Friedenweiler. Diese elegante Jungkuh war einem Käufer 1750,-€ wert. Für den gleichen Betrag wechselte eine Mahuva-Tochter mit einem Spitzeneuter und 38,6 kg. von Willi Weigele, Markdorf den Besitzer. Ebenfalls hervorragende Jungkühe stellten Egon Braun, Dietmanns mit einer Krusader-Tochter und der Betrieb Norbert Messner, Achberg mit einer Tochter des Bullen Boom. Das Angebot an Holstein Kuhkälbern konnte verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

3

1300

2250

1717

Jungkühe

37

1100

1850

1427

Kuhkälber

10

120

510

222

Fleckvieh:

Bullen

2

1600

1800

1700

Jungkühe

27

1000

2000

1489

Holsteins:

Bullen

10

1300

2000

1550

Jungkühe

75

1000

1850

1492

Kühe

4

1200

1600

1375

Kuhkälber

14

70

220

128


Auktion am 02. März 2017 in Donaueschingen

Teuerster Bulle, Vater: Hubraum, Preis: 2400 Euro, Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-Mieterkingen

Bei der Großvieh-Versteigerung der RBW am 2. März 2017 in Donaueschingen wurden 9 Bullen und 12  Jungkühe angeboten und bis auf  3 Bullen  und 2 Jungkühe verkauft.

 

Die Bullen  waren wieder von sehr  guter Qualität und erzielten einen guten Durchschnittspreis von 1958 Euro. Den Spitzenpreis brachte ein junger gut entwickelter Hubraum-Sohn aus dem Betrieb Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Er hatte als Mutter eine Hupsol-Tochter mit besten Leistungsdaten und wurde auf 2400 Euro gesteigert. Ihm folgte ein schöner Siwil-Sohn von Edwin Schelkle ebenfalls aus  Herbertingen-Mieterkingen. Hier wurde bei 2200 Euro der Zuschlag erteilt.

 

Die zehn verkauften Jungkühe kamen auf einen Durchschnittspreis von1422 Euro. Am höchsten in der Käufergunst stand eine formschöne Malhaxl-Tochter von der Winterhalder GbR aus VS-Tannheim.

 

Mit 28 kg Tagesleistung kam sie auf 1700 Euro. Der gleiche Käufer sicherte sich auch eine gut entwickelte Manton-Tochter mit 30,4 kg Tagesgemelk. Thomas Burger aus Biederbach bekam für diese leistungsstarke Jungkuh 1600 Euro.

 

Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 6.April 2017 für die Rasse Vorderwälder statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Anzahl

Preisspanne

D-Preis

Bullen

6

2400 – 1750

1958

Jungkühe

10

1700 - 1020

1422

 


 

Am 2. März 2017 konnte die RBW in Donaueschingen 360 Kälber anbieten und bis auf eines alle verkaufen. Die Preise der Bullenkälber hielten sich auf dem guten Niveau des Vormonats. Die Kuhkälberpreise gaben etwas nach.

 

Die 15 Vorderwälder-Kuhkälber waren diesmal günstig zu bekommen und kamen auf einen Durchschnittspreis von 94 Euro bei 73 kg Gewicht. Das gute Angebot von 47 Fleckvieh-Kuhkälbern wechselte flott ihre Besitzer. Mit 81 kg Durchschnittsgewicht erzielten sie einen Preis von 274 Euro. Dies ergibt im Schnitt 3,39 Euro je kg. Am gefragtesten waren ein Salwilmo- und ein Humpert-Kuhkalb aus hervorragenden Müttern von Hubert Ewald aus Bräunlingen.Sie erzielten Preise von 450 und 540 Euro.

 

Die 83 Vorderwälder-Bullenkälbern hatten ein Durchschnittsgewicht von78 kg . Je Kalb wurde netto 263 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,39 Euro.

 

Die 214 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 425 Euro je Kalb bei 79 kg Gewicht. Dies ergibt 5,39 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise um 6,00 Euro je kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 6. April 2017 im Anschluß an die Vorderwälder-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

47

47

81

1,21

4,70

Bullenkälber

215

214

79

1,25

6,25

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

15

15

73

1,04

1,47

Bullenkälber

83

83

78

1,40

4,22

Teuerster Bulle, Vater: Hubraum, Preis: 2400 Euro, Züchter: Alfred Berger, Herbertingen-MieterkingenTeuerste Jungkuh, Vater: Malhaxl, Preis: 1700 Euro, Züchter: Winterhalder GbR, VS-TannheimFür 1.400 € wechselte diese junge,  610 kg schwere Osiristochter mit 30,2 kg Milchmenge den Besitz von Clemens Baumann, Hausen vor Wald (Foto) zu Jürgen Schirmeier nach MüllheimMit 2.200 € der zweitteuerste Bulle, Vater Siwil, Züchter Edwin Schelkle aus Herbertingen- MieterkingenDonaueschinger Qualitäts-Bullenkalb

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 02. März 2017

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Auf der Auktion in Herrenberg Anfang März konnten insgesamt 141 Tiere den Besitzer wechseln. Von Beginn an entwickelte sich ein flotter Markt und die Gebote kamen sehr zügig.

 

Unter den angebotenen 16 weiblichen Kälbern befanden sich dieses Mal einige Tiere mit sehr guten Abstammungen, die dann auch zur Aufzucht verkauft werden konnten. Auch bei den mastfähigen Kuhkälbern kamen die Gebote flott, so dass sich der Preis bei 3,13 €/kg einpendelte. Hochwertige Kälber erlösten Preise über 3,50 €/kg.

 

Die 122 Bullenkälber zeigten sich in der Breite und Spitze von hervorragender Qualität und es zeigte sich schnell, dass eine rege Nachfrage bestand. Mit einem Durchschnittsgewicht von über 82 Kilo war die Kollektion relativ schwer. Im Mittel ergab sich ein Preis von 5,42 €/kg oder 445 Euro pro Kopf. Besonders gefragt und auch knapp waren Kälber im mittleren Gewichtsbereich. Es zeigte sich deutlich, dass diese Kälber auf der Auktion den besten Preis erzielen und eine Auktionsbeschickung sich hier in jedem Fall auszahlt. Die Preisspitze lag teils deutlich über 6 Euro.

 

Die angebotenen männlichen Fresser wurden zügig verkauft. Zum bevorstehenden Weideaustrieb bestehende Nachfrage nach weiblichen Fressern konnte leider nicht bedient werden.

 

Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 6. April 2017 statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

von

bis

Kuhkälber

16

16

79

2,04

3,97

Bullenkälber

122

122

82

2,08

6,52


Auktion am 23. Februar 2017 in Ilshofen

Umfangreiches Angebot

An der Spitze der Fleckviehjungkühe ging eine ganz hervorragende Iwinn – Tochter, die vom Aufzuchtbetrieb Fuchs aus Ellwangen -  Eigenzell hervorragend zum Verkauf vorgestellt wurde. Fast 35 kg Milch und körperlich enorm entwickelt mit glasklarem Fundament waren die ausschlagenden Kriterien für die Bewertungskommission, diese Jungkuh an die Spitze zu stellen

Am 23. Februar fand in Ilshofen die mit 58 Stück Großvieh sowie 389 Kälbern und Fressern gut beschickte Auktion der Rinderunion Baden Württemberg statt.

 

Bei den melkenden Tieren zog der Preis gegenüber der vorangegangen Auktion qualitäts – und auch nachfragebedingt um rund 100.- Euro je Tier an, die Kälber konnten ihr Preisniveau gut halten.

 

Holsteins:

 

Hier standen 17 Jungkühe mit einem guten Durchschnittsgemelk von über 33 kg Milch zum Verkauf. Bei insgesamt zügigem Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1347.- Euro. Am begehrtesten war eine sehr komolette Macdur – Tochter vom Betrieb Dietrich aus Hohenegarten, die knapp 35 kg Milch leistete und für 1640.- Euro zum Tageshöchstpreis den Besitzer wechselte. Ihr folgte preislich mit 1580.- Euro eine für ihr Alter enorm entwickelte Migend – Tochter von Familie Weidner aus Steinbach. Dass eine gut beschickte Auktion auch Kundschaft zieht, zeigte die große Anzahl an Kaufinteressenten, es wurden sogar Tiere bis in die Oberpfalz vermittelt.

 

Fleckvieh:

 

Von den 4 angebotenen Jungbullen wurden drei für durchschnittlich 2167.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte ein gut typisierte und sehr korrekter Vlinno – Sohn aus einer bewährten tiefen Kuhlinie von Familie Wieland aus Otterbach, der auch mit 2250.- Euro den Tageshöchstpreis erlöste.

 

Von überwiegend sehr guter Qualiät waren auch die 37 angebotenen Jungkühe. Bei sehr flottem Marktverlauf wechselten alle bis auf ein Tier mit Euteransage zum Durchschnittspreis von 1565.- Euro den Besitzer. Wie auch bei den Holsteinjungkühen waren hier über 90 % der Tiere GVO – frei gefüttert.

 

An der Spitze ging eine ganz hervorragende Iwinn – Tochter, die vom Betrieb Pflanz aus Walxheim als Kuhkalb verkauft wurde und jetzt vom Aufzuchtbetrieb Fuchs aus Eigenzell hervorragend zum Verkauf vorgestellt wurde. Fast 35 kg Milch und körperlich enorm entwickelt mit glasklarem Fundament waren die ausschlagenden Kriterien für die Bewertungskommission, diese Jungkuh an die Spitze zu stellen. Für 1800.- Euro ging sie per Kaufauftrag in den Zollernalbkreis. Ebenso wie ein Tier vom Betrieb Hackspacher aus Unterschneidheim - Harthausen, das ebenfalls als Kuhkalb verkauft wurde und vom Aufzuchtbetrieb Funk aus Gantenwald nun ebenfalls bestens zum Verkauf vorgestellt wurde. Diese Manilot – Tochter leistete exakt 34 kg Milch und erlöste 2000.- Euro. Preislich getoppt wurde sie von einer von Familie Haag aus Berwinkel vorgestellten, enorm rumpfigen Waban – Tochter mit 34,7 kg Milch, die den Spitzenpreis von 2120.- Euro erzielte.

 

Mit einer herausragenden fünfköpfigen Jungkuhgruppe war der Betrieb Stier aus Schöneberg in Ilshofen vertreten. Fleckviehkühe wie aus dem Bilderbuch, überragenden im Typ und aus einem Guss. Die Väter waren zweimal Royal, zweimal Wille sowie einmal Manton. Durchschnittspreis 1840.- Euro.

 

Flott wechselten auch die 60 angebotenen, im Mittel 79 kg schweren Kuhkälber für 3,58.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 283.- Euro je Tier den Besitzer.

 

Die 321 Bullenkälber brachten im Durchschnitt 84 kg auf die Waage und wurden für durchschnittlich 5,25.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 443.- Euro je Tier verkauft. Hier bremsten den Durchschnittspreis die zu leichten Kälber mit unter 63 kg sowie die Kälber mit deutlich über 100 kg den Preis. Kälber zwischen 70 und 85 kg waren deutlich teurer und reichten nicht aus, um hier die hohe Nachfrage vollständig bedienen zu können.

 

8 angebotene weibliche Fresser vervollständigten das Angebot und wurden flott für durchschnittlich 529.- Euro netto bei einem mittlerem Gewicht von 184 kg verkauft.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 08. März (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 30. März (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

17

1100.- - 1640.-

1347.-

Bullen Fleckvieh

3

2050.- - 2250.-

2167.-

Zweitkalbskuh Fleckvieh

1

-

1300.-

Jungkühe Fleckvieh

36

1150.- - 2120.-

1565.-

An der Spitze der Fleckviehjungkühe ging eine ganz hervorragende Iwinn – Tochter, die vom Aufzuchtbetrieb Fuchs aus Ellwangen -  Eigenzell hervorragend zum Verkauf vorgestellt wurde. Fast 35 kg Milch und körperlich enorm entwickelt mit glasklarem Fundament waren die ausschlagenden Kriterien für die Bewertungskommission, diese Jungkuh an die Spitze zu stellenEine von Familie Haag aus Sulzbach/Murr – Berwinkel vorgestellten, enorm rumpfigen  Waban – Tochter mit 34,7 kg Milch erzielte den Spitzenpreis

Erfolgreiche Süddeutsche Fleischrindertage 2017

Unsere 10. Süddeutschen Fleischrindertage sind vorbei, und es waren gute Tage! Erstmals seit Jahren gibt es in 2017 für Baden-Württemberg und Bayern nur einen Marktstandort für Fleischrinder, diesmal war es am 20. und 21. Januar die Rezathalle im bayerischen Ansbach. Im kommenden Jahr wird es dann unsere Arena Hohenlohe in Ilshofen sein. Die aktuellen Fleischrindertage des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) waren geprägt durch gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer optimalen Präsentation und Vermarktung unserer süddeutschen Genetik in gemeinsamer Auktion. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Insgesamt wurden 95 Zuchttiere angeboten, von Angus bis Pinzgauer, darunter 81 Bullen. 83 Tiere (76 Bullen) wurden zu einem Durchschnittspreis über alle Rassen von 3089 € verkauft. Qualität vor Menge, das stand über allem! Jeder Bulle war vorselektiert, alle auf väterliche und mütterliche Abstammung geprüft, alle genetisch hornlosen Bullen gehörnter Rassen auf ihren Hornstatus laborgeprüft. So viel Sicherheit für den Käufer wird selten auf Zuchtviehauktionen geboten. Die Verkaufspreise dieser Spitzenqualität bewegten sich auf kontinuierlich gutem Niveau, 11 Bullen konnten für 4000 € und mehr verkauft werden.

 

Den Höchstpreis des Tages erzielte der typstarke, reinerbig hornlose (PP) Charolais-Kör- und Bemuskelungssieger der Familie Grauf, Feuchtwangen, mit 5800 €. Er wurde in die Besamung nach Greifenberg in Bayern verkauft. Für 5000 € sicherte sich diese Station auch den Körsieger Fleckvieh Fleisch (Simmental), ebenfalls 8-8-8 gekört, auch PP, mit fast 1500 g Tageszunahme und einem Zuchtwert Fleisch (RZF) von 114. Sogar 3 der insgesamt 33 aufgetriebenen Angus-Bullen dürfen nun über die Besamung viele Züchterherzen erfreuen. Den schwarzen Reservesieger, einen Gameboy-Sohn aus einer Taifun-Tochter, ersteigerte die RBW für 3800 €, ein korrekter, 8-8-8 gekörter und gut entwickelter BIO-Bulle mit fast 700 kg Lebendgewicht. Die Rinderallianz nahm zwei weitere Angus nach Mecklenburg-Vorpommern mit: den an Nr. 4 rangierten roten BIO-Bullen mit 1455 g Tageszunahme und RZF 113 zum Höchstpreis dieser Rasse von 4800 €, dazu einen schwarzen Aberdeen. Der Körsieger Angus, ein roter, absolut harmonischer Pako-Sohn von Markus Ott (Unterleinleiter), darf nun für 3400 € in Waldenburg (Hohenlohe) decken. Erwähnenswert noch, dass mit fünf verkauften Aberdeen der Zuchtbetrieb von Dr. Junck, Vornagelhof in Jungingen, die meisten Bullen am Markt verkaufen konnte, drei nach Baden sowie je einen nach Württemberg und Bayern.

 

Bei Limousin standen zwei absolute Kracher vorne! Der genetisch hornlose Körsieger mit 8-9-9 von Josef Lang in Eglsee blieb für 4400 € in Bayern, ebenso wie der 9-9-8 gekörte Reservesieger „Udo“ von Harald Lutz aus Seewald (Schwarzwald). Mit 857 kg war Udo der schwerste aller 29 Limousin auf dem Markt und einer von nur vier nicht genetisch hornlosen. Unsere Zuchtbetriebe Lamparth (Altensteig), Felix (Deggenhausertal) und Spieler (Eberhardzell) konnten je einen Limousin in die Schweiz verkaufen, wovon der reinerbig hornlose, 8-8-7 gekörte mit RZF 110 von Andreas Lamparth mit 4200 € der teuerste war.

 

Auch die drei Pinzgauer Bullen fanden ihre Käufer, wobei sich Familie Leibold aus Meßstetten besonders freuen konnte, ihr Körsieger „Narro“ wurde ebenso wie „Naldo“ nach Bayern zugeschlagen, beide mischerbig hornlos (Pp.) Ebenso erfreut war Martin Rösch aus Wangen (Göppingen) über seinen mit 8-8-9 gekörten Hereford-Bullen “Thor“ (Pp) aus der deutschlandweit Top 3 gelisteten Mutter „Struta“. Thor darf jetzt in einer großen Herde in Tschechien decken. Auch zwei Galloways aus Württemberg wurden gekört, der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke mit 8-8-7, gezogen von Horst Kraft aus original schottischem Vater und Großvater, und der rote „Carlos“ aus dem bekannten Zuchtbetrieb von Karl Ederle, Bissingen/Teck mit 7-7-8. Carlos weist ein sehr illustres Pedigree auf: Vater Campari war roter Bundessieger 2014 in Berlin, mit 9-9-8 bewertet, Mutter Cordula mit 8-8-8 und Muttersvater Wolf ebenfalls mit 9-9-8. Carlos selbst bestach durch bestes Fundament; noch in der Entwicklung wird auch er sicherlich seinen Weg in die Zucht finden, zum Marktabtrieb war er noch zu haben. Carlos war, wie auch Hereford und Highland, in „Stiller Auktion“ angeboten worden. Im Anschluss an die Versteigerung der Bullen konnten noch sieben prächtige Jungrinder der Rassen Angus, Limousin und Pinzgauer für sehr gute 2021 € im Mittel zugeschlagen werden.

 

Bei Betrachtung der Vermarktungswege fällt auf, dass insgesamt 14 Bullen in die Schweiz verkauft wurden, sowie 4 Bullen nach Tschechien, darunter ein bayerischer Highland auf eine Besamungsstation nahe Prag. Mit 30 nach Baden-Württemberg verkauften Tieren waren unsere Betriebe am Markt sehr präsent, 10 davon gingen ins Badische. Von Wiesloch im Norden über Bonndorf bis Rickenbach im Süden deckten sich auch die Badenser in Ansbach mit besten Tieren ein. Den Bemuskelungssieger Limousin, 8-9-7 gekört, sicherte sich mit 5000 € zum Tageshöchstpreis dieser Rasse ein Betrieb auf der Ostalb in Abtsgmünd. Unser einziger Charolais auf dem Markt, ein sehr typvoller, gut bemuskelter mischerbig hornloser Bulle von Thomas Rott in Aidlingen, ging für 3400 € nach Sulzbach-Laufen, Hohenlohe.

 

Der Jungzüchterwettbewerb war mit 25 Teilnehmern sehr gut besetzt und ein voller Erfolg. Am Ende der engagierten Präsentation am Samstagmorgen standen zwei junge Damen ganz vorne: Annika Böttinger (14) aus Gechingen (BW) als „Juniorchampion“ sowie Elke Güllich (29) aus Neukirchen (Bayern) als „Seniorchampion“. Abschließend kann zu unseren 10. Süddeutschen Fleischrindertagen 2017 festgehalten werden: Rahmenprogramm, Stimmung und Verkauf, alles war bestens! 2018 in Ilshofen werden wir das noch zu toppen versuchen! 

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Veranstaltung)

 

Marktspiegel - 10. Süddeutsche Fleischrindertage2017

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

 30  3027  4800

 Charolais

 6  3800  5800

 Fleckvieh Fleisch

 7  3293  5000

 Limousin

 28  3279  5000

 Pinzgauer

3 2533 2700

 Hereford

1 2500 2500

 Highland

1 3000 3000

 Rind Angus

2 2025 2200

 Rind Limousin

2 2600 2600

 Rind Pinzgauer

3 1867 2200

 

Dr. Thomas A. Schmidt

25 Jungzüchter aus Baden-Württemberg und Bayern zeigten einen tollen Auftritt! Annika Böttinger und Elke Güllich  (Mitte li. und Mitte, mit Pokalen) wurden Junior- und SeniorchampionEin super Anblick! Die Siegerbullen vor der Auktion. Auf den können wir uns freuen: der Reservesieger Angus, 8-8-8 gekört und RZF 111, steht jetzt auf der Besamungsstation in HerbertingenDer sehr harmonische Körsieger Angus von Markus Ott, für 3400 € deckt er jetzt in Hohenlohe.Silvia Grauf erzielte mit ihrem tollen Körsieger Charolais 5800 € und damit Tageshöchstpreis, verkauft an die Besamungsstation GreifenbergBester einer außergewöhnlichen Limousin-Kollektion! Der Körsieger mit traumhaften 8-9-9 bleibt für 4400 € in BayernReservesieger mit 9-9-8, der perfekte Limousin von Harald Lutz aus Seewald, mit 1½  Jahren bereits 857 kg, präsentiert von Sebastian Lutz (16) Als Rarität wurden drei schöne Pinzgauer-Bullen angeboten. Hier der Körsieger von Fam. Leibold, Meßstetten, (li.) sowie der Reservesieger von Martin Güllich, Burk Der schwarze „Hatschi“ von Hubert Mielke und der rote „Carlos“ von Karl Ederle, zwei tolle Galloway-Jungbullen, in Ansbach 8-8-7 und 7-7-8 gekörtZwei Bullen der Stillen Auktion wurden verkauft, ein herausragender Highland sowie dieser extrem korrekte, sehr gut bemuskelte Hereford (8-8-9) von Martin Rösch, Wangen

Auktion am 14. Oktober 2016 in Schönau

Alle angebotenen Zuchtbullen verkauft

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt Donaueschingen

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 14. Oktober 2016 wurden sechs Bullen und ein wunderschönes Kuhkalb verkauft. Zwei männliche Fresser und eine Kalbin fanden leider keine Käufer. Sie sind eingestellt als Hinterwälderangebote unter www.rind-bw.de.

 

Wiederum wurden zunächst die zwei Bullen aus der Mutterkuh- vor den vier aus der Milchviehhaltung angeboten. Die Bullenqualität war einheitlich gut.

An die Spitze gestellt wurde „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und brachte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €. Der zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“, nur wenig älter als der erstgereihte, stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, in der zweiten Runde verließ er den Ring mit der Gemeinde Wieden als Käufer für 1.100 €.

 

Mit 7/7 hatte „Ronflab“ die höchste Punktzahl, er führte das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Auf ihn wurde ordentlich gesteigert, bis die Gemeinde Münstertal bei 1.600 € den Zuschlag erhielt. Dies war der Tageshöchstpreis für Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg. Nächster in der Reihe war „Humlab“, ein frohwüchsiger rumpfiger Bulle mit 122 cm Widerrist und der Bewertung 5/6. Seine Mutter erzielt 107 Milchwertpunkte. Im Kaufauftrag wurde er für Gerold Wein aus Alpisbach- Reinerzau für 1.300 € gesteigert. Auf 1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennen. Den Schluss bildete ein weiterer Fixerenkel namens „Konax“ von Manfred Schelshorn aus Bernau. Er war mit 5/6 bewertet und gefiel Benedikt Schmidt aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Oberhäusern. Zum Anschlagspreis 1.300 € erfolgte der Wechsel.

 

Das drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 7. April 2017 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Mutterkuh

2

1.075

1.050 – 1.100

Bullen Milchkuh

4

1.438

1.300 – 1.600

Kuhkalb

1

300

-

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt DonaueschingenDie Spitze der Mutterkuhbullen stellte der jüngste Bulle „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und erzielte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €Auf  1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennenDer zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“ war 9 1/2 Monate alt und stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, die Gemeinde Wieden war Käufer für 1.100 € für die Bul-lenhaltung Florian Gutmann. Die neue Bürgermeisterin Annette Franz steigerte persönlich den schönen Bullen Dieses drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg  war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau

5. Mox Type & Utility Sale 2016 am 03. September 2016

Kuhbegeisterung pur - Großartiger Erfolg

Zweithöchster Preis für die Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat. Sales Team

Bei schönem Herbstwetter fand am Samstag, den 3. September auf dem Stüblehof der Familie Mock der 5. Mox Sale statt.

 

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die angespannte Lage auf dem Milchmarkt auf die Auktion auswirkt. Wie gewohnt kamen viele Holsteinenthusiasten aus ganz Europa, aber auch Schaulustige aus der näheren und weiteren Umgebung nach Markdorf, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Schon am Nachmittag konnten sich die Interessenten ein Bild von den bestens präsentierten Kälbern, Jungrindern und Jungkühen machen. Neben den Tieren des Zuchtbetriebes Mock wurden Tiere aus Irland, Frankreich, Österreich, Südtirol und aus anderen Zuchtgebieten Deutschlands zum Verkauf angeboten.

 

Wie in den Vorjahren waren insbesondere die stark exterieurorientierten Schweizer und Österreicher bereits am Nachmittag schon sehr zahlreich vertreten. Auch Jungzüchter aus dem hohen Norden nahmen mit dem Bus den weiten Weg nach Markdorf in Kauf um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Gegen 18.30 Uhr stieg dann nach dem musikalischen Auftakt und der Begrüßung mit Andreas Aebi einer der besten Auktionatoren Europas in den Ring um die 68 angebotenen Tiere und weitere zusätzliche Embryonenpakete zu versteigern. Über 1500 Interessenten und Schaulustige verfolgten auf voll besetzten Rängen und am Tresen die Auktion. In bewährter Weise präsentierte Cord Hormann die Abstammungen, Kuhfamilien und die Tiere.

 

 

Gleich Kat.-Nr.1, eine sehr schicke, mit allerbestem Euter ausgestattete Armani-Tochter aus dem Betrieb Egon Strudthoff, Dötlingen war der Top-Seller der Auktion mit 12.500 € und findet eine neue Heimat in die Schweiz. Sie war auch im deutschen Kontingent bei der Europäischen Holstein-Schau in Colmar. Der gleiche Käufer sicherte sich auch das zweitteuerste Tier. Dieses extrem beeindruckende, sehr feinzellige, milchtypische Kingpin-Jungrind von der Mock GbR stammt aus der Gold Chip-Tochter Neymar, die 1a auf der RBW-Schau platziert war und geht auf die gleiche Kuhfamilie zurück wie die Reservesiegerin der Europäischen Holstein-Schau in Colmar, Ashlyn Vray EX-96.

Die legendäre Mox Kite Maryrose EX 90, die beim 1. Mox Sale verkauft wurde, stellte allein 6 Töchter und Enkeltöchter in der Auktion. Sie selbst war das „Empfangskomitee“ auf der Weide vor dem Stüblehof in Markdorf und ist mit ihren mittlerweile 59 Nachkommen immer noch eine sehr imposante Erscheinung. Von diesen stand ihre hornlose Ladd P-Tochter am höchsten in der Käufergunst und wechselte ebenfalls zu einem renommierten Zuchtbetrieb in die Schweiz.

Eine auffällige Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat, erlöste 9.000 €. Ebenfalls sehr begehrt war ein Doorman-Kalb aus der äußerst erfolgreichen französischen Schaukuh Delicia EX-93, einer Baxter-Tochter. Auch sie findet eine neue Heimat in der Schweiz.

Auch die Nachkommen der Familien von Goldwin-Rocket und Goldwin-Ranya standen hoch in der Käufergunst.

 

Die Verkaufsquote betrug 97 Prozent. Über 2/3 aller Tiere wurden ins Ausland verkauft. Wie immer kamen die meisten Käufer aus den beiden Alpenländern. Hauptabnehmerland war erneut die Schweiz mit 18 Tieren gefolgt von Österreich mit 15, Italien mit 10, wovon die meisten die Reise nach Südtirol antreten. Jeweils 1 Tier ging nach Polen, Slowenien und in die Niederlande. 19 Tiere bleiben in Deutschland. Erfreulicherweise beteiligten sich diesmal die heimischen Züchter stärker und es bleiben 10 Tiere in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis betrug 4.081 €. Weiterhin konnten noch 9 Embryonenpakete zu sehr guten Preisen verkauft werden. Zu diesem Erfolg beigetragen hat sicherlich die sehr gut durchdachte Vorauswahl, das ausgezeichnete Züchterauge, die excellente Vorbereitung durch hochmotivierte Jungzüchter aus verschiedenen europäischen Ländern und die professionelle Präsentation der Verkaufskollektion.

 

Markus Mock bedankte sich nach der Auktion bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Anschließend stieg dann die berühmte Mox Big Cow-Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Traditionellerweise war am Sonntag auf dem Stüblehof Tag des offenen Hofes, bei der sich die Rinderzüchter und die Verbraucher an verschiedenen Infoständen informieren und sich in den Stallungen ein Bild von den Tieren und dem Kuhkomfort machten und die neuen Roboter in Augenschein nehmen konnten.