Ihr Partner rund ums Rind – fair und kompetent

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Home|Vermarktung|Auktion|Auktionsberichte

RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Bullenauktion bei Familie Burkhardt in Würzbach am 14. April 2018

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche Entwicklung

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte Familie Burkhardt am Samstagabend zahlreiche Gäste und Kaufinteressenten aus nah und fern auf ihrem Betrieb in Würzbach willkommen heißen. Vor Beginn der Auktion stellte Hans-Jochen Burkhardt live aktuelle Vererber vor, die er in seiner Herde momentan einsetzt, darunter auch der Altbulle BW Ingo, von welchem im späteren Verlauf des Abends bereits Söhne angeboten werden konnten. Dieser Bulle überzeugt insbesondere durch seine hervorragenden Kalbeeigenschaften.

 

Die Versteigerung unter der Leitung von Auktionator Markus Werner begann mit dem Körsieger, dem Bullen BW Horko PP*, welcher mit 9-8-8 gekört worden war und mit astreinen Zuchtwerten zu überzeugen wusste. Der Bulle aus dem langlebigen R-Stamm der Familie Burkhardt war dem Käufer 2900 Euro wert und er darf künftig auf der Ostalb seinen Dienst tun.

 

Linienalternativ zeigt sich die Abstammung des Bullen BW Varo Pp, der mit alternativem Vater, hoch bewerteter Mutterlinie, enormem Seitenbild sowie hervorragenden Körnoten von 8-8-8 aufwarten konnte. Er konnte um 2800 Euro in den Kreis Rottweil zugeschlagen werden. In der Versteigerungsreihenfolge folgte der Bulle BW Digma Pp*, ein Sohn des auch in der künstlichen Besamung eingesetzten Bullen BW Diamant, welcher mit den höchsten Zuchtwerten aller angebotenen Bullen zu überzeugen wusste und in einem spannenden Bieterduell letztendlich um 3100 Euro in die Ortenau zugeschlagen werden konnte.

 

Preislich folgte ihm der Bulle mit den höchsten täglichen Zunahmen von annähernd 1800g, der Bulle BW Dieter PP*, welcher 3000 Euro erlöste. Der BW Diamant-Sohn BW Dante PP*, ebenfalls mit besten Zuchtwerten ausgestattet, verbleibt um 2600 Euro im Nordschwarzwald. Neben weiteren Söhnen der Bullen BW Diamant, BW Hordy und BW Ingo konnte mit dem Bullen BW Hermes PP* eine weitere Linienalternative angeboten werden. Dieser CSW Hans-Sohn wird künftig im Kreis Karlsruhe im Einsatz sein und war seinem Käufer 2500 Euro wert.

 

Im Anschluss an die erfolgreiche Versteigerung hatten die Besucher wiederum die Möglichkeit, sich bei Speis und Trank auszutauschen. Auch der neu angebaute Stall stand den Gästen offen und konnte besichtigt werden.

BW Varo Pp überzeugt durch enorme körperliche EntwicklungBW Dieter PP*, der Bulle mit den höchsten täglichen ZunahmenBW Hermes PP* ist linienalternativ gezogen

Hofauktion Züchtergemeinschaft Felix - Heinzmann - Spieler am 14. April 2018

Bei strahlendem Frühjahrswetter fand zum ersten Mal die Hofauktion der Züchtergemeinschaft Felix- Heinzmann -Spieler statt. Zum Verkauf standen 14 Jungbullen, zwei Altbullen und neun Rinder der Rasse Limousin, gezüchtet von den Betrieben Markus Felix, Waldhüterhof - Deggenhausertal, Bernd Heinzmann, Engstingen und der Spieler GbR Ampfelbronn - Eberhardzell. Es waren Züchter aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Slowenien da, die sich zum Frühschoppen auf dem Waldhüterhof trafen.

 

Auktionator war Matthias Schupp von der Rinderunion Baden-Württemberg. Die Auktion startete mit dem Körsieger, einem CN-Rex-Sohn, der mit 8/8/8 gekört worden war und einen RZF von 105 aufweist. Gezüchtet wurde der Bulle von Markus Felix. Der Bulle leitete als erster die durchweg flotte Versteigerung ein und konnte schließlich für 3.600 Euro nach Slowenien verkauft werden.

 

Spitzenpreise erzielten auch der CN-Mateo Sohn vom Betrieb Markus Felix und der CN-Ultra Sohn vom Betrieb Bernd Heinzmann. Beide Bullen waren ebenfalls mit 8/8/8 gekört worden und konnten innerhalb des RBW-Zuchtgebiets verkauft werden.

 

Aus dem Züchterstall von der Spieler GbR wurde ein heterozygot hornloser Taifun-Sohn, nach Frankreich ins Limousin-Hauptzuchtgebiet verkauft. Insgesamt konnten alle Jungbullen für durchschnittlich 2.600 Euro verkauft werden. Die meisten Tiere blieben in Südbaden,

 

Die acht Rinder, die zum Verkauf standen, präsentierten sich sehr gut und überzeugten vor allem durch ihre Bemuskelung und ihr gutes Fundament. Die Auktion startete mit drei tragenden Rindern, die alle mit einem hohen RZF aufwarten konnten. Hier waren auch mehrere Interessenten vor Ort, die kräftig mit boten und somit für ein starkes Bieterduell sorgten. So konnte ein behörntes Rind vom Betrieb Markus Felix, eine Polar-Tochter, für 3.000 € in die Ortenau verkauft werden.

 

Weiter ging es mit den gedeckten Rindern. Auch diese fanden reißenden Absatz. Eine Kanos-Tochter, gezüchtet von Bernd Heinzmann stach besonders hervor. Ein Landwirt aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald konnte sie nach einer spannenden Auktion schließlich zu sich nach Hause nehmen. Die Rinder erzielten somit bei einer regen Auktion im Durchschnitt 2.250 €.

 

Insgesamt war es ein erfolgreicher Auftakt, eine Hofauktion für Limousin im Süden von Baden-Württemberg zu etablieren. Wir dürfen schon gespannt sein, welche Tiere bei der Auktion im nächsten Jahr auf dem Waldhüterhof verkauft werden.


Hinterwälder-Auktion am 13. April 2018 in Schönau

Vier Bullen, zwei männliche Fresser und fünf weibliche Tiere verkauft

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den Einkauf

Auf dem Frühjahrsmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 13. April 2018 wurden vier Zuchtbullen zu im Schnitt 1.488 € versteigert. Damit wurden nur die Hälfte Bullen wie auf dem Vorjahresmarkt abgesetzt. Fünf Bullen blieben im Überstand, sie sind auf der Homepage als Angebote eingestellt. Gut verlief dagegen der Markt für die beiden Fresser und die fünf weiblichen Tiere, hier fanden alle Tiere neue Besitzer. Ein Bulle ging in Gemeindebesitz, die anderen drei wechselten in Zuchtbetriebe des Zuchtgebietes.

 

An der Spitze der Mutterkuhbullen lief Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er hatte gute 1.031 g tägliche Zunahmen und die Note 7 in der Bemuskelung. Auf der Schau im letzten Jahr war er mit seiner Mutter Reservesieger. Zum Anschlagspreis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag für die Haltung Matthias Schneider. Für zwei weitere Mutterkuhbullen war leider keine Nachfrage vorhanden. Zum einen für einen Ronlabsohn mit zweimal Note 6 und für einen Silhaxensohn mit zweimal Note 5. Dass auch die beiden Spitzenbullen für die Milchviehhaltung ohne Gebot blieben, überraschte von der Klasse der Bullen etwas. Beide hatten über 1.050 g tägliche Zunahmen und waren mit 7 und einmal 8 hoch bewertet. Auch die Mütterleistungen waren gut. Ein Grund könnte die R- Abstammung sein, weil die Käufer andere bevorzugten.

 

Es fand dann der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, seinen Käufer für 1.400 € in Manfred Schelshorn aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus Münstertal. Dann erlebte man ein Bieterduell bis auf 1.650 € für den ersten Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller. Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer des mit 5 in B und 6 in AE bewerteten Walsilnap. Zum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter der letzten beiden Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg. Ein weiterer Waltersohn von ihm blieb auch im Überstand.

 

Die Kalbin war begehrt, für 1.200 € wechselte sie von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Auch die vier Rinder waren gesucht: Eine sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Die beiden Rinder von Pascal Serr aus Sasbachwalden kommen für 600 beziehungsweise 650 € über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel im Nordrhein-Westfalen. Im Zuchtgebiet bleibt eine weiteres schönes Rind, eine Konap-Tochter, Konrad Klingele aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angeboten.

 

Zwei Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg hat sie angeboten. Beide wogen mit 352 kg gleichviel und waren sich im Exterieur auch sehr ähnlich. Der eine wechselte zum Anschlagspreis von 1.300 € an Norbert Säger aus Buggingen und der andere zum gleichen Preis zu Wolfgang Allgaier nach Blaubeuren.

 

Der Herbstmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 12. Oktober 2018 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon: 0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Klasse II

1

1.500

-

Bullen Klasse III

4

1.483

1.400 – 1.650

Bullenfresser

2

1.300

-

Kalbin

1

1.200

-

Rinder

4

750

600 – 1.100

Das ist Silems, ein Silharnisohn aus der Zucht von Anton Kalt aus Albbruck-Kuchelbach. Er war der Spitzenbulle für die Mutterkuhhaltung. Zum Anschlags-preis von 1.500 € erhielt die Gemeinde Münstertal den Zuschlag. Sebastian Kalt führt den Bullen, Axel Gutmann von der Gemeinde freut sich über den EinkaufWalsilnap, der erste Sohn des Linienbegründers Walter aus Fäller, war mit 1.650 € am begehrtesten. Manfred Kuttler (rechts) aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg heißt der neue Besitzer, Felix Schätzle aus Todtnau-Präg präsentiert ihnDas ist der erstgereihte Klasse III Bulle Ronlau, der mit 5 in B und 6 in AE bewertet war, mit seinen Käufer Manfred Schelshorn (rechts) aus Bernau. Anbieter war Hubert Schätzle aus Todtnau Präg und Züchter Arnold Schelb aus MünstertalDiese Kalbin war begehrt, sie wechselte von Hubert Schätzle zu Simon Hilder nach Amerang nördlich vom Chiemsee. Vorführer ist Felix SchätzleDiese sehr schöne Ronlabtochter von Armin Roser aus Müllheim Muggardt erzielte 1.100 € durch Züchterkollege Anton Kalt (rechts) aus Albbruck-KuchelbachEs hat sich gelohnt, dass Pascal Serr aus Sasbachwalden seine beiden Rinder nach Schönau brachte. Sie kommen über Kaufauftrag zu Bruno Schnier nach Olsberg-Brunskappel in Nordrhein-WestfalenIm Zuchtgebiet bleibt dieses schöne Rind, eine Konap-Tochter. Konrad Klingele (rechts) aus Tunau ersteigerte es für 650 €. Manfred Schelshorn aus Bernau hat es angebotenZwei schöne Fresser von Anfang Mai 2017 geboren bildeten den Abschluss der Versteigerung. Beide hatten Humsil zum Vater und wurden von Fridolin Wiesler aus Münstertal gezüchtet. Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg  hat sie angeboten. Zum Anschlagspreis von 1.300 € wechselte dieser zu Wolfgang Allgaier (rechts) nach BlaubeurenZum Anschlagspreis wechselte Humbag zu Ulrich Schmidt nach Bernau. Anbieter dieses Bullen war Hubert Schätzle aus Todtnau-Präg. Vorgeführt wird der Bulle von Diana Heteny aus Münstertal

Auktion am 11. April 2018 in Bad Waldsee

April Auktion mit Sonderkollektion Weiderinder

Braunvieh:

 

Flott war die Nachfrage nach Braunvieh-Zuchtbullen. Der Körsieger, ein Fireplay- Sohn aus der Zucht der Familie Kling, Murrwangen war im Exterieur sehr hoch typisiert, sehr korrekt und wurde für 1700,-€ verkauft. Auch der Reservesieger konnte mit guten genomischen Zuchtwerten überzeugen. Gezüchtet wurde der Puck-Sohn von Jürgen Held, Donaustetten. Teuerster Bulle der Auktion war ein etwas älterer Honorius-Sohn, ebenfalls genomisch typisiert, von Ernst Rau, Ebersbach. Er wurde für 1950,-€ verkauft.

 

Sehr hochwertig, aber zahlenmäßig dünn besetzt, war das Angebot der Braunvieh- Jungkühe. Gleich 4 Jungkühe knackten die 2000,-€ Marke. Eine sehr feine, harmonische Himalaya-Tochter aus dem Betrieb Dieter Zollikofer, Bad Wurzach, sowie eine exterieurstarke Prejula-Tochter der Familie Kraft aus Sulz-Renfrizhausen. Gleich zwei Spitzentiere stellte der Betrieb Marc Gührer aus Kressbronn. Die beiden Roboter gewohnten Harrison Töchter-erlösten jeweils 2000,-€.

 

Auf großes Interesse stießen die im Anschluss versteigerten Braunvieh- und Fleckviehrinder. Die Braunviehkuhkälber konnten gut verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Aus dem Zuchtbetrieb Christian Hug aus Waldshut-Krenkingen wurde zwei bestens entwickelte und bereits weidegewohnte Fleckvieh-Zuchtbullen zum Verkauf angeboten. Beide erlösten 1800,-€.

 

Mit viel Format und einem hohen durchschnittlichen Marktgemelk präsentierten sich die Fleckvieh-Jungkühe. Gefragteste Jungkuh war eine typstarke Vlinno-Tochter von Hermann Lutz, Lengenweiler. Kurz gekalbt leistete sie schon 33 kg Milch und war einem Käufer 2150,-€ wert. Ebenfalls frisch in Milch und bestens entwickelt war eine Manti-Tochter von Georg Henner, Ballendorf, sie erlöste 2000,-€. Enorme Euterqualitäten zeigten eine elegante Siwil-Tochter von der Häcker GbR Gerstetten sowie eine Waldbrand Tochter der Familie Rinn aus Ragenreute. Auch eine Voltaire- Tochter vom Zuchtbetrieb Winterhalder GbR VS-Tannheim überzeugte mit viel Kaliber und bestem Euter.

 

Holsteins:

 

Sehr unterschiedlich zeigten sich die Holstein-Zuchtbullen. Der Körsieger der Auktion stammte aus der Zucht der Erthle GbR aus Ulm-Eggingen. Der sehr korrekte Kerrigan-Sohn war mit 141 RZG typisiert und erlöste 2050,-€. Ein etwas älterer Dixon-Sohn von Familie Epting, Erdmannsweiler mit zwei 100.000 kg-Kühen im Pedigree konnte ebenfalls gut verkauft werden.

 

Sehr gefragt bei den Holstein-Jungkühen war eine sehr gut entwickelte Mateo-Tochter, gezüchtet von Holger Bertsch Jagsthausen. Sie fand für 1850,- einen neuen Besitzer. Den gleichen Preis erlöste die Epting GbR für eine kapitale Jungkuh mit 38,5 kg Marktgemelk. Mit viel Typ und einem bestens aufgehängtem Euter präsentierte Gerhard Fassnacht eine Goldday-Tochter mit 40,4 kg Marktgemelk.

 

Teuerste Jungkuh der Auktion war eine sehr junge, bereits enorm entwickelte und sehr euterstarke Formation-Tochter von der Mock GbR Markdorf. Roboter gewohnt und mit 41,2 kg Marktgemelk ausgestattet, war sie einem Käufer 2300,-€ wert. Aus dem gleichen Bestand konnte auch noch eine sehr leistungsstarke, mit einem Top-Euter ausgestattete Jungkuh für 2.100 € nach Bayern verkauft werden. Die Holstein Zuchtkälber konnten ordentlich verkauft werden.

 

Preisspiegel

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

5

1300

1950

1660

Jungkühe

8

1300

2050

1731

Jungrinder

17

400

1350

887

Kuhkälber

19

140

370

242

Fleckvieh:

Bullen

2

1800

1800

1800

Jungkühe

30

1250

2150

1615

Jungrinder

26

460

850

669

Holsteins:

Bullen

7

1300

2050

1493

Jungkühe

57

1000

2300

1511

Kühe

1

1750

1750

1750

Kuhkälber

17

50

280

119


Auktion am 05. April 2018 in Donaueschingen

Vorderwälderfrühjahrsmarkt läuft gut

Der je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxierte Spitzenbulle Iggpir konnte für den Testeinsatz ausgewählt werden. Vater ist der Top-Doppelnutzungsbulle Ig-gardian und die Mutter Damaris, eine Piraldotochter wurde Fleischsiegerin der Verbands-schau 2017 in St. Märgen. Gezüchtet wurde der stationsgeprüfte Bulle von der Breiteckhof GbR in Gütenbach, präsentiert von Klaus Riesle

Zehn Bullen wechselten auf der guten Frühjahrsversteigerung ihre Besitzer. Damit konnte das gesamte Angebot vermarktet werden. Das sind zwar drei weniger als auf dem Vorjahresmarkt aber gleich viel wie 2016. Über alle Bullen errechnete sich der gute Schnittpreis von 1.650 €, die fünf in Klasse II erzielten 1.820 € und die fünf Klasse III Bullen 1.480 €.

 

Der je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxierte Spitzenbulle Iggpir konnte für den Testeinsatz ausgewählt werden. Vater ist der Top-Doppelnutzungsbulle Iggardian und die Mutter Damaris, eine Piraldotochter wurde Fleischsiegerin der Verbandsschau 2017 in St. Märgen. Der Körindex betrug 126 Punkte, einen Wert, der sehr selten erreicht wird. Gezüchtet wurde der stationsgeprüfte Bulle von der Breiteckhof GbR in Gütenbach. Er wechselte zur RBW-Besamungszentrale Herbertingen.

 

An zweiter Stelle lief der mit 7/6 bewertete Igdiansohn Igpiga, den Stefan Weiss aus Schönwald anbot. Die Mutter Salome geht auf Piras zurück und erzielt 121 Milchwertpunkte. Gerhard Klausmann aus St. Georgen-Stockburg ersteigerte ihn für 1.600 €. Der weitere Igdiansohn Igpigard mit gleicher Genetik folgte aus dem gleichen Züchterstall. Anbieter war Hermann Schmider aus Mühlenbach, der ihn als Kalb erworben hatte. Die Bewertung betrug zweimal 7. Käufer ist Frank Kleiser aus Titisee-Neustadt-Schwärzenbach für 1.600 €. Der Igfex P Sohn Igfexpir erzielte ebenfalls zweimal 7 in der Bewertung. Oskar Schuler aus St. Märgen bot diesen schönen Bullen an, Johann Georg Tritschler aus Glottertal erhielt den Zuschlag bei 1.400 €. Marpiracke, ein Markpirsohn von Klaus Duffner aus Haslach wechselte für 1.500 € im Kaufauftrag zu Josef Willmann nach Zell-Unterentersbach.

 

Zwei Klasse III Bullen kamen auf 1.600 €: Zum einen der jüngste Bulle Igole, ein weiterer Iggardiansohn aus einer Olemarkmutter, den Alexandre Schwär aus St. Peter anbot. Bernd Blum aus Elzach-Oberprechtal ersteigerte ihn. Zum anderen ein weiterer Markpirsohn von Klaus Duffner aus Haslach, der zu Klaus Schuler nach Eisenbach-Schollach kommt. Die drei weiteren wechselten zum Anschlagpreis von 1.400 €. Darunter war der mit Note 8 am besten bemuskelte mischerbig hornlose Urorag P von Michael Müller aus Mühlenbach, der zu Rudolf Kaltenbach nach Schönwald wechselt.

 

Der nächste Vorderwäldermarkt findet statt am Donnerstag, den 7. Juni 2018 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, schaue ins Internet der RBW unter Verkaufsangebote Vorderwälder und wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246. 

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

D-Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen   Klasse II

5

1.820

1.400 – 3.000

Bullen   Klasse III

5

1.480

1.400 – 1.600

alle Bullen

10

1.650

1.400 – 3.000

 


 

Am 5. April 2018 wechselten auf der Kälberauktion der RBW in Donaueschingen 380 Kälber den Besitzer. Bei bester Nachfrage stiegen die Preise in allen Gattungen an.

 

Die 15 Vorderwälder-Kuhkälber waren wieder von sehr guter Qualität und erzielten einen Durchschnittspreis von 157 Euro je Kalb. Unter den 58 Fleckvieh-Kuhkälbern waren wieder beste Abstammungen zur Aufzucht aber auch solche für Mastzwecke. Am gefragtesten waren eine Reumut-Tochter und eine Gucci-Tochter mit hervorragenden Mutterleistungen aus dem Betrieb Andreas Mink in Seitingen-Oberflacht.. Der Durchschnittspreis steigerte sich auf 3,42 Euro pro kg und 272 Euro je Kalb.

 

Die 82 Vorderwälder-Bullenkälber wechselten flott ihre Besitzer. Je Kalb mit 81 kg wurde netto 296 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,66 Euro.

 

Die 224 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 472 Euro je Kalb bei 83 kg Gewicht. Dies ergibt 5,67 Euro pro kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 3. Mai 2018 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

58

58

80

1,75

5,29

Bullenkälber

225

224

83

1,25

6,57

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

17

15

83

1,33

3,09

Bullenkälber

82

82

81

1,67

4,88

Das ist der mit Note 8 am besten bemuskelte mischerbig hornlose Urorag P von Michael Müller aus Mühlenbach, der zu Ehepaar Kaltenbach nach Schönwald wechseltDer je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung eintaxierte Spitzenbulle Iggpir konnte für den Testeinsatz ausgewählt werden. Vater ist der Top-Doppelnutzungsbulle Ig-gardian und die Mutter Damaris, eine Piraldotochter wurde Fleischsiegerin der Verbands-schau 2017 in St. Märgen. Gezüchtet wurde der stationsgeprüfte Bulle von der Breiteckhof GbR in Gütenbach, präsentiert von Klaus RiesleAn zweiter Stelle lief dieser mit 7/6 bewertete Igdiansohn Igpiga, den Stefan Weiss aus Schönwald anbot. Die Mutter Salome geht auf Piras zurück und erzielt 121 Milchwert-punkte. Ersteigert wurde er von Gerhard Klausmann aus St. Georgen-StockburgMarpiracke, ein Markpirsohn von Klaus Duffner aus Haslach wechselte im Kaufauftrag zu Josef Willmann nach Zell-Unterentersbach

Kälberauktion in Herrenberg am 05. April 2018

Lebhafter Frühjahrsmarkt

Kälber in Topqualität in Herrenberg Kälber in Topqualität in Herrenberg

Beflügelt durch die steigenden, frühlingshaften Temperaturen konnten die Preise auf der Auktion im April in Herrenberg deutlich zulegen und folgten so dem momentanen Trend auf den Kälbermärkten.

 

Einen extrem flotten Auftakt legten die Kuhkälber hin, die sich in zum Teil längeren Bieterwettstreiten einer sehr belebten Nachfrage erfreuten. Bei 4,09 Euro je Kilo pendelte sich schließlich der Durchschnittspreis ein. Dies entspricht einem Kopfpreis von 313 Euro. Besonders gefragt war eine Viesta-Tochter mit bestem Papier, die in einen Aufzuchtbetrieb verkauft werden konnte.

 

Die 119 angebotenen männlichen Nutzkälber erfuhren vom Fleck weg eine sehr deutliche Nachfrage, so dass schlussendlich nicht jeder Kaufwunsch erfüllt werden konnte.

 

Besonders Kälber im optimalen Gewichtsbereich um 80kg konnten Preise deutlich jenseits der 6-Euro-Marke realisieren und zeigten deutlich, dass das Qualitätskalb auf der Auktion den besten Preis erzielt. Unter dem Strich ergeben sich somit 5,87 Euro Schnittpreis bei knapp 87kg Marktgewicht. Dies ergibt einen Preis pro Kopf von 497 Euro. Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 03. Mai statt.

 

Preisspiegel

 

Aufge-
trieben

verkauft

Ø-Gewicht

Preisspanne/kg, netto

Von

Bis

Kuhkälber

22

22

75,0

3,04

5,14

Bullenkälber

119

119

84,7

3,82

6,84


Auktion am 22. März 2018 in Ilshofen

Hohe Nachfrage in allen Kategorien

Diese herausragenden Fleckviehjungkuh, eine sehr Typ- und euterstarke Manuap–Tochter mit 29,2 kg Milch, stammt aus dem Zuchtbetrieb Göggerle aus Rainau–Dalkingen

Am 22. März fand in Ilshofen die mit 42 Großtieren und 365 Kälbern beschickte Auktion der Rinderunion Baden Württemberg statt. Die melkenden Tiere zogen nach dem etwas schwächeren Vormarkt preislich wieder deutlich an und auch die Kälber legten im Preis jahreszeitlich bedingt deutlich zu.

 

Holsteins:

 

Hier stand leider nur eine Jungkuh zum Verkauf. Die von Familie Weidner aus Steinbach angebotene Fergus – Tochter aus einer enorm leistungsstarken Kuhlinie überzeugte mit einem Marktgemelk von 33 kg Milch bei bester Melkbarkeit und erlöste 1500.- Euro-

 

Fleckvieh:

 

Die beiden angebotenen Jungbullen überzeugten neben sehr guten Mutterleistungen vor allem durch ihre hohen Zunahmen von 1530 g / Tag und besten Exterieurdaten. Im Mittel erlösten sie 1750.- Euro.

 

Von überwiegend hervorragender Qualität zeigten sich die 39 angebotenen Jungkühe. Ein sehr hohes Euterniveau und ein Durchschnittsgemelk von 29,2 kg Milch stand den Käufern gegenüber. Diese honorierten dies auch mit einem gegenüber der Vorauktion deutlich angestiegenen Durchschnittspreis von 1558.- Euro. Herausragende Kühe waren eine sehr Typ- und euterstarke Manuap – Tochter mit 29,2 kg Milch vom Betrieb Göggerle aus Dalkingen, die 1820.- Euro erlöste. Eine Bilderbuchkuh von Familie Pröger aus Dörrmenz, die für ihre kapitale Manor – Tochter 1720.- Euro erzielte sowie eine Manton – Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen die 35,1 kg Milch leistete und 1820.- Euro kostete. Der Betrieb Gommel stellte eine überragende vierköpfige Jungkuhgruppe mit durchschnittlich 32 kg Milch zum Verkauf. Den Tageshöchstpreis von 2420.- Euro erzielte die mit 36,9 kg Milch leistungsstärkste Jungkuh. Hierbei handelte es sich um eine Manor – Tochter von Familie Haag aus Berwinkel.

 

Sehr flott wechselten die 65 angebotenen und mit durchschnittlich 87 kg recht schweren Kuhkälber für im Mittel 3,71.- Euro netto je kg Lebendgewicht oder 322.- Euro je Tier den Besitzer. Einige züchterisch interessante Kuhkälber erlösten 500.- Euro.

 

Sehr flott zeigte sich auch die Versteigerung der 299 Bullenkälber. Für die Tiere mit einem Durchschnittsgewicht von 84 kg wurden im Mittel 485.- Euro je Tier ausgegeben, woraus sich ein Kilopreis von 5,79.- Euro errechnet. Spitzenkälber erlösten bis 7.- Euro je kg Lebendgewicht.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 13. April (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 26.April (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh mit Sondergruppe Weiderinder und Jungbullen Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkuh Holsteins

1

-

1500.-

Bullen Fleckvieh

2

1600.- - 1900.-

1750.-

Jungkühe Fleckvieh

39

1300.- - 2420.-

1558.-

Familie Pröger aus Kirchberg–Dörrmenz bot eine Bilderbuchkuh, diese kapitale Manor–Tochter mit einem Tagesgemelk von 28,3 kg zum Verkauf anDiese herausragenden Fleckviehjungkuh, eine sehr Typ- und euterstarke Manuap–Tochter mit 29,2 kg Milch, stammt aus dem Zuchtbetrieb Göggerle aus Rainau–Dalkingen

11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018 Arena Hohenlohe in Ilshofen

Der Süden geht gemeinsam voran

arena_siegertiere_07256

Beim gemeinsamen Markt des Fleischrinderverband Bayern e.V und der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. am 19. und 20. Januar 2018 konnten Bullen und Jungrinder von sechs verschiedenen Rassen versteigert werden.

 

Die schon seit mehreren Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW) und des Fleischrinderverband Bayern e.V. (FVB) hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt, so dass ein sehr interessantes Angebot an Zuchttieren geboten wurde.

 

Insgesamt wurden 98 Tiere aufgetrieben, 94 Jungbullen und vier Elite Jungrinder.

Der Marktverlauf war sehr erfreulich. Besonders rege war die Nachfrage nach Angus und Limousin.

Das gesamte Auktionsbild war dadurch geprägt, dass mittlerweile fast ausschließlich genetisch hornlose Bullen angeboten waren.

Besonders belebend wirkte die gezielte Nachfrage durch Kunden aus der Schweiz. Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin werden für Nachkommen in unserem Nachbarland sorgen.

 

In der imposanten Arena Hohenlohe wurden die Besucher mit der Vorstellung der Siegerbullen (Sieger, Reservesieger, Bemuskelungssieger) der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Hereford, Limousin, und Pinzgauer auf die Auktion eingestimmt. Dabei entstand ein sehr eindrucksvolles Bild der züchterischen Leistungen.

In der gut besuchten Auktionshalle übernahm Auktionator Markus Werner die Regie. Erstmals im Einsatz für die Fleischrinder, trug er auch hier durch seine professionelle Arbeit zu einer lebendigen und erfolgreichen Auktion bei.

 

Die Extensivrassen Galloway und Zwergzebu wurden auch dieses Jahr wieder in der sogenannten „Stillen Auktion“ angeboten.

 

Jungzüchter

Fester Bestandteil der Fleischrindertage ist seit vielen Jahren der Jungzüchterwettbewerb. Preisrichter waren Mathias Gerber (Präsident Mutterkuh Schweiz) und Franz Büchelmaier (RBW). Die JungzüchterInnen zeigten ihr Geschick, wie ihre Zuchttiere optimal präsentiert werden. Dabei legten die Richter Wert auf Blickkontakt zu den JungzüchterInnen und bewerteten deren Reaktionen auf das geführte Tier.

Im Alter von 11 bis 25 Jahren haben 23 JungzüchterInnen in zwei Altersklassen ihr Können beim Vorführen im Ring unter Beweis gestellt. In der Junior-Gruppe sahen die Preisrichter Annika Böttinger (15 Jahre) an der Spitze, gefolgt von Ruben Fellmann (16 Jahre). Der Sieger unter den älteren Teilnehmern war aus vier Gruppen zu ermitteln. Carolin Sackenreuther (22 Jahre) wurde mit einer sehr souveränen Vorführleistung Senior-Champion, Matthias Schneider (17 Jahre) errang den Reservesieg. Alle Teilnehmer konnten sich über Sachpreise und Stallplaketten freuen.

 

Angus

Insgesamt wurden 38 Angusbullen, davon 9 Aberdeen Angus für die Auktion aufgetrieben. Dieses breite Angebot stammte von insgesamt 15 Zuchtbetrieben, davon 5 aus Baden-Württemberg.

Körsieger wurde bemerkenswerterweise der mit 8/8/8 gekörte Prinz Sohn Paolo, aus dem Zuchtbetrieb von Manfred u. Christine Winhart, Herrieden. An zweiter Stelle und damit Reservesieger wurde der kompakte und typvolle Fritz Sohn Fredi aus dem Zuchtbetrieb Klaus Raps, Bindlach. Den Bemuskelungssieger, der Lancester Sohn Lord und das angebotene AA-Elite Jungrind stellte der Zuchtbetrieb Bauereiß, Colmberg.

10 Angus Bullen aus Baden-Württemberg haben ebenfalls einen neuen Besitzer gefunden. Alleine 6 dieser Bullen stammen aus der Zucht von Peter Schumacher, Heidelberg. Drei davon Aberdeen Angus, darunter auch der mit 3.500 € begehrteste, Turn On Sohn aus einer Killin Tochter, Tobi. Ebenfalls beeindruckend der von Hertfelders, Kreßberg, angebotene Bulle Coldplay. Dieser mit 8/8/7 gekörte Bulle wies zur Körung starke 1.334 g tägliche Zunahmen bei BIO-Fütterung auf und deckt zukünftig in der Schweiz. Der vom Betrieb Kosma, Benningen, angebotene AA Bulle mit einem UK-D Pedigree bleibt der Landeszucht erhalten und wechselte für 2.700 € den Besitzer. Vom Betrieb Lindner, Vellberg, wechselten zwei Bullen den Besitzer wobei einer im Land bleibt und einer zukünftig in Bayern decken wird.

 

Charolais

Im Angebot standen acht hornlose Vererber. Den hornlosen Körsieger Carlo, aus einer Tillstar Mutter, stellte mit einer Bewertung von 7/8/7 Thomas Rott, Aidlingen. Zum Reservesieger gekört wurde der Heynckes-Sohn Hugo des Züchters Christian Spona, Markt Bibart. Über den Bemuskelungssieger und damit über einen Doppelerfolg freute sich ebenfalls Thomas Rott. Dieser mit 7/8/6 gekörte FHZ Janosch Sohn aus einer Arif Mutter, wies ordentliche 1.400 g tägliche Zunahmen zur Körung auf und bleibt in Baden-Württemberg. Der jüngste seiner 4 Bullen, ein reinerbig hornloser Hestor Sohn aus einer Virgil Mutter ging für 2.600 € in die Schweiz.

Zu einem Durchschnittspreis von 2.540 € haben alle Charolais Bullen einen Käufer gefunden.

 

Fleckvieh-Simmental

Sehr erfreulich ist die stabile Angebotsentwicklung der Rasse Fleckvieh-Simmental am Markt. Von den zwölf Bullen aus fünf bayerischen Betrieben waren zehn reinerbig hornlos.

Sieger und Bemuskelungssieger mit den Körnoten 8/9/7 wurde der typ- und bemuskelungsstarke reinerbig hornlose Elf-Sohn Erlkönig aus der Zuchtstätte Fech GbR, Buttenwiesen. Dieselbe Zuchtstätte stellte mit einem Stratego-Sohn den Reservesieger und konnte somit einen Dreifacherfolg erlangen.

Der Durchschnittspreis von 2.430 € spiegelte allerdings leider nicht die angebotene Qualität wieder und es konnte somit nicht an den Vorjahreserfolg angeknüpft werden. Bei der gebotenen Qualität sollte es sich allerdings auch im Laufe der Zeit im restlichen Bundesgebiet herumsprechen, dass die Süddeutschen Fleischrindertage auch bei dieser Rasse eine TOP Adresse sind.

 

Limousin

Die Limousinkollektion präsentierte sich auch dieses Jahr wieder auf sehr hohem Qualitätsniveau, was sich in den Körergebnissen verdient widerspiegelte.

Der Zuchtbetrieb Andreas Lamparth, Altensteig, stellte dabei den Körsieger. Der behornte Casimir-Sohn „Cesar“ überzeugte die Körkommission in allen Bewertungskriterien, 9/8/8 war sein verdientes Körergebnis. Mit dem gleichen Ergebnis stand der Lewin-Sohn „Landor“ vom Zuchtbetrieb Gerhard u. Johannes Büttner, Krombach, an zweiter Stelle. Der schwerste Bulle dieser Kollektion, ein TST Tarzan-Sohn, präsentierte eindrucksvoll das Fleischleistungspotential der Rasse und wurde Bemuskelungssieger. Johannes Fehn, Steinbach, stellte diesen mit 8/9/7 bewerteten Bullen vor.

Von den 27 aufgetriebenen Bullen stammten leider nur 7 aus Baden-Württemberg. Drei der Bullen vom Betrieb Spieler, Ampfelbronn. Am stärksten hierbei der mit 8/8/8 bewertete und starken 1.323 g täglichen Zunahme aufgetriebene hornlose Uranos Sohn aus einer Calvi Mutter. Dieser Bulle deckt zukünftig im Odenwald. Neben dem Körsieger Cesar bot der Betrieb Lamparth noch einen weiteren behornten Bullen an. Ein imposanter mit 8/8/8 bewerteter Sohn des Interbreed Champions und Landessiegers Boy Scout, der glücklicherweise der Landeszucht erhalten bleibt. Der reinerbig hornlose Bulle Indor, ein Index Sohn aus einer Barman Tochter vom Betrieb Böttinger, Gechingen, wurde mit 8/7/8 bewertet und bleibt ebenfalls im Land. Der dritte aufgetriebene behornte Bulle stammte vom Betrieb Lutz, Seewald. Dieser Erode Sohn aus einer Urville Tochter brachte stramme 1.461 g tägliche Zunahmen zur Körung auf die Waage und wurde ebenfalls mit 8/8/8 bewertet. Er deckt zukünftig in Bayern.

Insgesamt konnte bei den Limousin Bullen immerhin noch ein Durchschnittspreis von 2.810 € erzielt werden.

 

Hereford

Erstmals auf der Auktion wurden Tiere der Rasse Hereford angeboten. Zwei Bullen und zwei Jungrinder, alle Tiere reinerbig hornlos, konnten verkauft werden. Der sehr typvolle und sehr gut bemuskelte Bulle „Sir“ aus der Zuchtstätte Rösch GbR, Wangen, stand an der Spitze, gefolgt von UE Fritz, der von Norbert Uebler, Hirschbach, vorgestellt wurde.

Die beiden sehr typvollen Hereford Rinder der Rösch GbR brachten am Auktionstag jeweils 600 kg auf die Waage und fanden beide Ihre Liebhaber. Eines bleibt im Schwarzwald, das andere geht nach Bayern.

 

Pinzgauer

Die Rasse Pinzgauer ist wegen ihrer begehrten Fleischqualität längst aus dem Alpenraum herausgewandert und findet begeisterte Züchter in ganz Bayern und Baden-Württemberg. Vier Zuchtbetriebe stellten mit sieben Bullen und einem Jungrind ein interessantes genetisch hornloses Angebot.

An der Spitze der Pinzgauer Bullen stand mit einem UE Windstone-Sohn aus dem Zuchtbetrieb von Norbert Uebler, Hirschbach, ein 8/7/8 gekörter mischerbig hornloser Bulle. Den Reservesieger, einen Bastian-Sohn, mit gleichem Körergebnis stellte ebenfalls Norbert Uebler.

Das Jungrind aus dem Betrieb Wolfgang Wild, Monheim, wurde nach Sachsen verkauft.

 

Das breite Angebot und die hervorragende Qualität aller Zuchttiere aus einer Vielzahl von bayerischen und baden-württembergischen Zuchtbetrieben bestätigte die Attraktivität der Süddeutschen Fleischrindertage erneut. Auf ein Wiedersehen 2019 in Ansbach!

 

 

Marktspiegel - 11. Süddeutsche Fleischrindertage 2018

Rasse

Anzahl

ø Preis €

max.Preis €

 Angus

35 2.990 3.900

 Charolais

8 2.540 4.000

 Fleckvieh Fleisch

9 2.430 3.600

 Limousin

26 2.810 3.300

 Pinzgauer

2 2.100 2.200

 Hereford

1 2.000 2.000

 Rind Angus

1 2.100 2.100

 Rind Hereford

2 1.850 1.900

 Rind Pinzgauer

1 1.600 1.600

 

Astrid Roswag, Dr. T. Sommer