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RBW-Auktionsberichte


 

Anzeige in Kürze stattfindenden Auktionen mit Veröffentlichung von Auktionsinformationen (Auftriebszahlen, Uhrzeiten) und Ansicht von Auktionskatalogen und Gemelkslisten: siehe hier


Auktion am 7. Dezember 2016 in Bad Waldsee

Gelungener Jahresabschluss in Waldsee

Braunvieh:

 

Geräumt wurde der Markt bei den Braunvieh-Bullen. Als Körsieger zeigte sich ein genomisch typisierter, hervorragend entwickelter Hupays-Sohn von Jürgen Held aus Donaustetten. Die Mutter, eine Highway-Tochter, konnte eine erste Laktation von 9200 kg Milch vorweisen. Den Reservesieger stellte der Betrieb Heckenberger GbR aus Hochdorf. Dieser Bulle, ebenfalls ein Hupays-Sohn, stammte aus einer Etvei- Bullenmutter.

 

Sehr flott kamen die Gebote bei den Braunvieh-Jungkühen. Eine klasse Hulk-Tochter stellte der Betrieb Edwin Kling, Murrwangen zum Verkauf. Sie leistete 30,5 kg aus einem beeindruckenden Euter. Eine weitere Spitzenjungkuh präsentierte Erwin Bühler, Hittisweiler mit einer enorm entwickelten Vivid-Tochter. Weitere Spitzentiere kamen von Gebhard Heim mit einer Payssli-Tochter sowie Hermann Miller mit einer frisch abgekalbten Juleng-Tochter.

Die Braunvieh Zuchtkälber konnten flott verkauft werden.

 

Fleckvieh:

 

Nicht ganz das Niveau der letzten Auktion erreichten die Fleckvieh-Jungkühe. Mit 2050,-€ teuerste Jungkuh war eine Odes-Tochter aus dem Betrieb Alfred Berger, Mieterkingen. Sie zeigte bei über 30 kg Marktgemelk enorm viel Typ. Sie ging in einen Zuchtbetrieb nach Südbaden. Eine klasse Wio-Tochter stellte Günther Stehle aus Lenatweiler zum Verkauf. Auch sie war enorm entwickelt und gab bereits kurz nach der Kalbung schon 32 kg Milch. Mit einem Top-Euter präsentierte Siegbert Blum, Walbertsweiler eine Vanonis-Tochter mit 29,5 kg Einsatzleistung. Eine tolle Royal-Tochter zeigte Anton Braun, Achstetten mit knapp 30 kg Milch und einem sehr guten Euter.

 

Holstein:

 

Nach etwas zögerlichem Beginn konnte der Markt bei den Holstein-Bullen fast

geräumt werden. Ein sehr korrekter Defiant-Sohn mit sehr gutem Fundament sowie ein bestens entwickelter Godewind-Sohn aus einer exterieurstarken Stabilo-Tochter waren die Körsieger und stammten beide aus dem Betrieb Thomas Bentele, Adelsreute. Gefragt war ein Mardi Gras-Sohn aus einer mit 88 Punkten eingestuften Perry-Tochter von Elmar Kuon, Warthausen.

 

Das größere Angebot an Holstein-Jungkühen lockte einige Käufer nach Waldsee, so dass viele Tiere in der Region blieben. Eine absolute Spitzenjungkuh präsentierte Norbert Braith, Birkenhard mit einer Manttle-Tochter mit 36 kg Milch und sehr gutem Exterieur. Sie ging für 2300,-€ an einen Zuchtbetrieb nach Vorarlberg. Der gleiche Käufer sicherte sich eine hervorragende Maxim-Tochter, vorgestellt von Josef Mack, Ellwangen. Sie leistete 36,7 kg Milch einem perfekt aufgehängtem Euter und erlöste 2200,-€. Ein Käufer aus der Region sicherte sich eine Roboter gewohnte Settle-Tochter von Marc Gührer aus Kressbronn. Auch sie ließ beim Exterieur keine Wünsche offen und konnte für 2000,-€ verkauft werden. Weitere Spitzentiere stellten der Betrieb Paulus GbR, Freistett mit einer schicken Ole Tochter, die Kuttler GbR, Tegernau mit einer sehr eleganten euterstarken Jungkuh sowie Armin Arnegger, Markdorf, der dafür mit jeweils 1800,- € belohnt wurde. Das Angebot an Holstein Kuhkälber konnte verkauft werden.

 

Preisspiegel:

Kategorie

Anzahl

Minimum

Maximum

Durchschnitt

Braunvieh:

Bullen

2

1300

1400

1350

Jungkühe

14

1250

1800

1514

Kühe

1

1750

1750

1750

Kuhkälber

15

100

260

199

Fleckvieh:

Jungkühe

22

1150

2050

1473

Holsteins:

Bullen

12

1100

1600

1371

Jungkühe

65

950

2300

1419

Kuhkälber

16

80

200

151


Auktion am 01. Dezember 2016 in Donaueschingen

Erstaunlich guter Dezembermarkt

Igpira war Testbulle Nr. 1, ein Nachzügler des sehr stabilen Bullenvaters Igdian. Mittel-rahmig, mit Note 8 muskelbepackt und mit 6 in der Äußeren Erscheinung führte er mit 600 kg das Feld an. Züchter Klaus Riesle aus Gütenbach freut sich darüber

Alle sechs Bullen angebotenen Bullen wechselten beim Vorderwäldermarkt in der Donauhalle Donaueschingen ihren Besitzer, das ist die gleiche Anzahl wie im vorigen Jahr. Die zwei Klasse II Testbullen erzielten je 3.000 €, die vier Klasse III- Bullen kamen auf respektable 1.850 €. Leider konnte die Nachfrage nicht befriedigt werden.

 

Testbulle Nr. 1, Igpira, war ein Nachzügler des sehr stabilen Bullenvaters Igdian. Mittelrahmig, mit Note 8 muskelbepackt und mit 6 in der Äußeren Erscheinung führte er mit 600 kg das Feld an. Die Mutter ist eine sehr leistungsstarke Zweitkalbskuh und Piraldotochter hohe Leistung trotz kurzer Zwischenkalbezeit beste Melkbarkeit und Euternote 8 sprechen für sie. Gezüchtet wurde Igpira von Klaus Riesle aus Gütenbach. Testbulle Nr. 2 war Magnus, ein Markgus- Markgard Abkömmling. Er durchlief konstant gut die Prüfstation mit 1.332 g tägliche Zunahmen. Magnus konnte bei der Körung mit je 7 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet werden. Mutter und Großmutter haben beide gute Milchwerte. Die M-Linie ist die einzige aus der Rotbunt- Linienerweiterung, die sich noch im aktuellen Besamungsbestand befindet. Anbieter war die Wendelin und Andreas Schwär GbR aus St. Märgen.

 

Das Feld der Klasse III führte Igras an, ein Igpirassohn aus einer Pirasmutter mit Milchwert 120 und mit 5,47 % Fett und 3,95 % Eiweiß war sie eine Klasse für sich. Roland Fichter bot Igras an, für 2.000 € können ihn die Jehle und Hermann GbR in Lenzkirch- Saig ihr eigen nennen. Der Nächste in der Reihe war ein gefälliger Gipadasohn mit Bemuskelung 7 aus einer eiweißstarken Markeentochter. Alexander Schwär aus St. Peter bot ihn an, Jens Ketterer aus Titisee- Neustadt- Spriegelsbach steigerte am längsten, auf 1.900 €. Zwei Irola PS- Söhne aus Radmark P Mütter rundeten das Angebot ab. Der erste war mischerbig hornlos und je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet. Die Gemeinde Münstertal erhielt den Zuschlag bei 1.750 €. Der zweite war der erste reinerbig hornlose Vorderwälderbulle, das bedeutet sämtliche Nachkommen werden genetisch hornlos los. Ulricko PP war mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert und kam zum gleichen Preis wie sein Halbbruder zu Manfred Knörle nach Unterkirnach.

 

Der nächste Vorderwälder- Großviehmarkt findet statt am Donnerstag, den 2. Februar 2017 ab 11.00 Uhr in der Donauhalle Donaueschingen. Wer bis dorthin Vorderwäldertiere anbietet oder benötigt, wende sich an Herrn Preiser, Handy: 0172/9645246.

 

Preisspiegel:

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen II

2

3.000

-

Bullen III

4

1.850

1.750 – 2.000

Alle Bullen

6

1.742

1.750 – 3.000

 


 

Die RBW konnte am 1. Dezember 2016 bei der Kälberversteigerung in Donaueschingen 406 Kälber anbieten und komplett verkaufen. Die Kuhkälber konnten sich im Preis gegenüber dem Vormonat verbessern, ebenso die Vorderwälder-Bullenkälber. Die Fleckvieh-Bullenkälber gaben entsprechend der Marktlage im  Preis etwas nach.

 

Die 12 Vorderwälder-Kuhkälber zeigten eine gute Qualität und kamen auf einen Durchschnittspreis von 108 Euro bei 73 kg Gewicht. Die 59 Fleckvieh-Kuhkälber trafen auf eine gute Nachfrage. Mit 81 kg Durchschnittsgewicht erzielten sie einen Preis von 251 Euro. Dies ergibt im Schnitt 3,09 Euro je kg.

Am gefragtesten war ein schönes Wille-Kuhkalb mit einer sehr hohen Mutterleistung von der Rogg GbR aus Stühlingen-Bettmaringen.

 

Die 73 Vorderwälder-Bullenkälbern wurden flott verkauft. Je Kalb mit durchschnittlich 83 kg Gewicht wurde netto 289 Euro angelegt. Der kg-Preis lag somit bei 3,50 Euro.

 

Die 262 Fleckvieh-Bullenkälber kamen im Schnitt auf 399 Euro je Kalb bei 81 kg Gewicht. Dies ergibt 4,91 Euro pro kg. Junge gut entwickelte Kälber erzielten Preise um 5,50 Euro je kg.

 

Die nächste Kälberversteigerung findet am 5. Januar 2017 im Anschluß an die Fleckvieh-Großviehversteigerung statt.

 

Preisspiegel:

Fleckvieh

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

59

59

81

1,00

4,11

Bullenkälber

262

262

81

1,00

5,74

Vorderwälder

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

kg

Preisspanne pro kg, netto

von

bis

Kuhkälber

12

12

73

1,00

2,16

Bullenkälber

73

73

83

1,16

4,12

Testbulle Nr. 2 war Magnus, ein Markgus- Markgard Abkömmling. Er konnte bei der Körung mit je 7 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet werden. Mutter und Großmutter haben beide gute Milchwerte. Anbieter ist die Wendelin und Andreas Schwär GbR aus St. MärgenIgpira war Testbulle Nr. 1, ein Nachzügler des sehr stabilen Bullenvaters Igdian. Mittel-rahmig, mit Note 8 muskelbepackt und mit 6 in der Äußeren Erscheinung führte er mit 600 kg das Feld an. Züchter Klaus Riesle aus Gütenbach freut sich darüberDas Feld der Klasse III Bullen führte Igras an, ein Igpirassohn aus einer Pirasmutter mit Milchwert 120 und mit 5,47  % Fett und 3,95 % Eiweiß war sie eine Klasse für sich. Roland Fichter bot Igras an, für 2.000 € kann ihn die Jehle und Hermann GbR in Lenzkirch-Saig ihr eigen nennenZwei Irola PS- Söhne aus Radmark P Mütter rundeten das Angebot ab. Der erste war mischerbig hornlos und je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet. Die Gemeinde Münstertal erhielt den Zuschlag bei 1.750 €. Der zweite war reinerbig hornlos, das bedeutet sämtliche Nachkommen werden genetisch hornlos sein. Er war mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert und kam zum gleichen Preis wie der Halbbruder zu Manfred Knörle nach Unterkirnach. Anbieter war jeweils Konrad Hermann aus GütenbachDer nächste in der Reihe war Gipmar, ein gefälliger Gipadasohn mit Bemuskelungsnote 7 aus einer eiweißstarken Markeentochter. Alexander Schwär aus St. Peter bot ihn an, Jens Ketterer aus Titisee- Neustadt- Spriegelsbach steigerte am längsten auf ihn Zwei Irola PS- Söhne aus Radmark P Mütter rundeten das Angebot ab. Der erste war mischerbig hornlos und je mit 6 in Bemuskelung und Äußerer Erscheinung bewertet. Die Gemeinde Münstertal erhielt den Zuschlag bei 1.750 €. Der zweite war reinerbig hornlos, das bedeutet sämtliche Nachkommen werden genetisch hornlos sein. Er war mit 7 in Bemuskelung und 5 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert und kam zum gleichen Preis wie der Halbbruder zu Manfred Knörle nach Unterkirnach. Anbieter war jeweils Konrad Hermann aus GütenbachVier Wochen alt war dieser Igachysohn und wog bereits 88 Kilogramm. Dafür wurden 340 € geboten, 
was einer Kilogrammverwertung von 3,86 € entspricht. Anbieter war die Knöpfle-Willmann GbR in Titisee-Neustadt-SchwärzenbachViereinhalb Wochen alt und ebenfalls 88 Kilogramm schwer. Wartebulle Giras ist sein Vater, 
bei 350 € endete die Versteigerung. Pro Kilogramm Lebendgewicht kam das gute Kalb auf 3,97 € pro Kilogramm Lebendgewicht. Es wurde von Tobias Winterhalter aus Oberried angebotenMit dreieinhalb Wochen wog dieser Umberto P Sohn von der Brugger-Schäfer GbR in Lenzkirch-Saig 78 Kilogramm und 
erzielte 290 €, was 3,71 € pro Kilogramm Lebendgewicht entspricht

Kälber- und Fresserauktion in Herrenberg am 01. Dezember 2016

Kälber in Topqualität in Herrenberg

Am 1. Dezember kamen in Herrenberg insgesamt 150 Nutzkälber und –fresser unter den Hammer. Die Kälber gaben jahreszeitlich bedingt im Preis über alle Kategorien nach, konnten in der Breite jedoch noch ordentliche Erlöse erzielen.

 

Die 14 angebotenen weiblichen Kälber pendelten sich bei 2,65 Euro/kg ein und waren im Mittel mit 66 Kilogramm relativ leicht.

 

Die 133 aufgetriebenen Bullenkälber brachten durchschnittlich 79 Kilo auf die Waage und erbrachten pro Kilo 4,82 Euro und bewegten sich damit quasi auf Vorjahresniveau. Pro Kopf wurden somit 383 Euro angelegt. Während Kälber mit Mängeln mehr und mehr unter Preisdruck geraten, konnten in der Spitze durchaus Preise um 5,50 Euro/kg erreicht werden. Drei männliche Fresser wurden gut verkauft.

 

Das Herrenberger Marktteam bedankt sich bei allen Helfern, Käufern und Beschickern ganz herzlich für das erfolgreiche gemeinsame Jahr 2016, in dem der Standort Herrenberg weiter gestärkt werden konnte. Wir freuen uns auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im kommenden Jahr 2017. Die nächste Auktion in Herrenberg findet am 5. Januar 2017 statt.

 

Preisspiegel

 

Aufgetrieben

verkauft

D-Gewicht

Preisspanne / kg, netto

von

bis

Kuhkälber

14

14

66

2,03

3,12

Bullenkälber

133

133

79

1,13

5,57


Auktion am 27. Oktober 2016 in Ilshofen

Nachfrage nach Jungkühen zieht an

Am 27. Oktober fand in Ilshofen die Zuchtvieh- und Kälberauktion der Rinderunion Baden Württemberg statt. Die durchaus positiven Signale vom Milchmarkt machen sich jetzt auch zunehmend beim Verkauf der Jungkühe bemerkbar, so zog vor allem die Nachfrage nach Spitzentieren deutlich an.

 

Der Kälbermarkt war zweigeteilt, gut entwickelte Kälber im passenden Gewichtsbereich zogen deutlich an, während zu leichte Kälber deutliche Preiseinbusen hinnehmen mussten.

 

Holsteins:

 

Die fünf angebotenen Jungkühe mittlerer Qualität wurden für durchschnittlich 1318.- Euro verkauft. An der Spitze rangierte eine sehr euter- und fundamentstarke Boss – Tochter vom Betrieb Weidner aus Steinbach, die mit 1440.- Euro den Tageshöchstpreis erzielte.

 

Fleckvieh:

 

Der angebotene Jungbulle fand zum Anschlagspreis von 1600.- Euro einen neuen Besitzer.

 

Rege Nachfrage bestand nach den 25 angebotenen Fleckviehjungkühen. Vor allem die 5 Spitzenjungkühe waren sehr begehrt – diese erlösten einen Durchschnittspreis von stolzen 1900.- Euro. Unangefochtene Spitzenjungkuh war eine sehr komplette Valot – Tochter vom Betrieb Dürr aus Edelfingen mit 30,9 kg Milch, die per Kaufauftrag zum Tageshöchstpreis von 2100.- Euro in den Schwarzwald verkauft wurde. Auch die zweitplatzierte Jungkuh vom Betrieb Hennegriff aus Balsbach war hart umkämpft. Hier wurde der Zuschlag für die sehr schicke Hupsol – Enkelin mit glasklarem Fundament bei 2080.- Euro erteilt. Preislich folgte eine fehlerfreie Wellington – Tochter vom Betrieb Kuppler aus Reupoldsrot, die 1960.- Euro erzielte.

 

Bei zügigem Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1493.- Euro.

 

Sowohl bei den Kuh- als auch bei den Bullenkälbern war der Markt zweigeteilt. Während im Gewichtsbereich von über 70 kg hohe Nachfrage bestand und auch die Preise gegenüber den vorangegangenen Auktionen hier leicht anstiegen bestand nach zu leichten Kälbern fast keine Nachfrage. Hier brach der Preis völlig ein. Deshalb der Apell an die Kälbermarktbeschicker, vor allem in der kälteren Jahreszeit möglichst keine Kälber unter 70 kg aufzutreiben, da hier bares Geld verschenkt wird. Eine zwei Wochen längere Tränkezeit ist in diesem Fall sehr gut entohnt.

 

Die 87 Kuhkälber erlösten bei einem Durchschnittsgewicht von 82 kg 2,97.- Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 243.- Euro je Tier.

 

299 Bullenkälber brachten im Mittel ebenfalls 82 kg auf die Waage. Hier ergab sich ein Durchschnittspreis von 5,26.- Euro netto je kg LG bzw. 433.- Euro je Tier.

 

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, den 09. November (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, den 24. November (Großvieh u. Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt.

 

Preisspiegel

Gattung

Anzahl

Preisspanne

Durchschnittspreis

Jungkühe Holsteins

5

1200.- - 1440.-

1318.-

Bulle Fleckvieh

1

-

1600.-

Jungkühe Fleckvieh

25

1200.- - 2100.-

1493.-


Auktion am 14. Oktober 2016 in Schönau

Alle angebotenen Zuchtbullen verkauft

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt Donaueschingen

Auf dem Herbstmarkt für Hinterwälder in Schönau am Freitag, den 14. Oktober 2016 wurden sechs Bullen und ein wunderschönes Kuhkalb verkauft. Zwei männliche Fresser und eine Kalbin fanden leider keine Käufer. Sie sind eingestellt als Hinterwälderangebote unter www.rind-bw.de.

 

Wiederum wurden zunächst die zwei Bullen aus der Mutterkuh- vor den vier aus der Milchviehhaltung angeboten. Die Bullenqualität war einheitlich gut.

An die Spitze gestellt wurde „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und brachte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €. Der zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“, nur wenig älter als der erstgereihte, stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, in der zweiten Runde verließ er den Ring mit der Gemeinde Wieden als Käufer für 1.100 €.

 

Mit 7/7 hatte „Ronflab“ die höchste Punktzahl, er führte das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Auf ihn wurde ordentlich gesteigert, bis die Gemeinde Münstertal bei 1.600 € den Zuschlag erhielt. Dies war der Tageshöchstpreis für Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg. Nächster in der Reihe war „Humlab“, ein frohwüchsiger rumpfiger Bulle mit 122 cm Widerrist und der Bewertung 5/6. Seine Mutter erzielt 107 Milchwertpunkte. Im Kaufauftrag wurde er für Gerold Wein aus Alpisbach- Reinerzau für 1.300 € gesteigert. Auf 1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennen. Den Schluss bildete ein weiterer Fixerenkel namens „Konax“ von Manfred Schelshorn aus Bernau. Er war mit 5/6 bewertet und gefiel Benedikt Schmidt aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Oberhäusern. Zum Anschlagspreis 1.300 € erfolgte der Wechsel.

 

Das drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau.

 

Der Frühjahrsmarkt für Hinterwälder findet am Freitag, den 7. April 2017 in Schönau statt, wer zwischenzeitlich Hinterwäldertiere benötigt, wende sich wie üblich an Herrn Preiser, Telefon:  0172/9645246.

 

Preisspiegel

Verkaufsklasse

verkauft

Preis netto €

Preis von - bis €

Bullen Mutterkuh

2

1.075

1.050 – 1.100

Bullen Milchkuh

4

1.438

1.300 – 1.600

Kuhkalb

1

300

-

Mit 7/7 führte „Ronflab“ das Milchsortiment an. Er war auch der älteste Bulle, aber mit 119 cm Widerrist hatte er eine passende Größe. Die Gemeinde Münstertal erhielt zum Tageshöchstpreis von 1.600 € den Zuschlag. Er stammt von Hubert Schätzle aus Todtnau- Präg, auf dem Foto von links sind zu sehen Felix Schätzle Bullenhalter Emil Pfefferle und Janis Bloh, Praktikant beim Landwirtschaftsamt DonaueschingenDie Spitze der Mutterkuhbullen stellte der jüngste Bulle „Silbuax“ von Ewald Kiefer aus Fröhnd- Ittenschwand. Mit 115 cm Widerrist im Alter von knapp 9 Monaten war er gut entwickelt und erzielte mit 1.179 g pro Tag die höchsten Zunahmen. 7/6 war die Bewertung, Käufer ist Christoph Böhler aus Bernau für 1.050 €Auf  1.550 € kam der Fixerenkel, „Konap“, der mit 6/5 bewertet war und 116 cm im Widerrist erreichte. Er hat eine Mutter, die mit einem Milchwert von 115 Punkten aufwarten kann. Manfred Schelshorn aus Bernau bot den Burschen an, Klaus Kiefer aus Aitern kann ihn nun sein eigen nennenDer zweite Mutterkuhbulle „Silhum I“ war 9 1/2 Monate alt und stammte von Klaus Kiefer aus Aitern. Auch er zeigte, dass seine Mutter milchergibig ist, 1.157 g pro Tag waren seine Zunahmen. 6/6 war er bewertete, die Gemeinde Wieden war Käufer für 1.100 € für die Bul-lenhaltung Florian Gutmann. Die neue Bürgermeisterin Annette Franz steigerte persönlich den schönen Bullen Dieses drei Monate alte Kuhkalb von Manfred Kuttler aus dem Kleinen Wiesental-Raich-Hohenegg  war ein Leckerbissen, Vater ist Silfälb und Muttersvater Humhuma. Für 300 € wechselte es zu Florian Hamma nach Fridingen an der Donau

5. Mox Type & Utility Sale 2016 am 03. September 2016

Kuhbegeisterung pur - Großartiger Erfolg

Zweithöchster Preis für die Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat. Sales Team

Bei schönem Herbstwetter fand am Samstag, den 3. September auf dem Stüblehof der Familie Mock der 5. Mox Sale statt.

 

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die angespannte Lage auf dem Milchmarkt auf die Auktion auswirkt. Wie gewohnt kamen viele Holsteinenthusiasten aus ganz Europa, aber auch Schaulustige aus der näheren und weiteren Umgebung nach Markdorf, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Schon am Nachmittag konnten sich die Interessenten ein Bild von den bestens präsentierten Kälbern, Jungrindern und Jungkühen machen. Neben den Tieren des Zuchtbetriebes Mock wurden Tiere aus Irland, Frankreich, Österreich, Südtirol und aus anderen Zuchtgebieten Deutschlands zum Verkauf angeboten.

 

Wie in den Vorjahren waren insbesondere die stark exterieurorientierten Schweizer und Österreicher bereits am Nachmittag schon sehr zahlreich vertreten. Auch Jungzüchter aus dem hohen Norden nahmen mit dem Bus den weiten Weg nach Markdorf in Kauf um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Gegen 18.30 Uhr stieg dann nach dem musikalischen Auftakt und der Begrüßung mit Andreas Aebi einer der besten Auktionatoren Europas in den Ring um die 68 angebotenen Tiere und weitere zusätzliche Embryonenpakete zu versteigern. Über 1500 Interessenten und Schaulustige verfolgten auf voll besetzten Rängen und am Tresen die Auktion. In bewährter Weise präsentierte Cord Hormann die Abstammungen, Kuhfamilien und die Tiere.

 

 

Gleich Kat.-Nr.1, eine sehr schicke, mit allerbestem Euter ausgestattete Armani-Tochter aus dem Betrieb Egon Strudthoff, Dötlingen war der Top-Seller der Auktion mit 12.500 € und findet eine neue Heimat in die Schweiz. Sie war auch im deutschen Kontingent bei der Europäischen Holstein-Schau in Colmar. Der gleiche Käufer sicherte sich auch das zweitteuerste Tier. Dieses extrem beeindruckende, sehr feinzellige, milchtypische Kingpin-Jungrind von der Mock GbR stammt aus der Gold Chip-Tochter Neymar, die 1a auf der RBW-Schau platziert war und geht auf die gleiche Kuhfamilie zurück wie die Reservesiegerin der Europäischen Holstein-Schau in Colmar, Ashlyn Vray EX-96.

Die legendäre Mox Kite Maryrose EX 90, die beim 1. Mox Sale verkauft wurde, stellte allein 6 Töchter und Enkeltöchter in der Auktion. Sie selbst war das „Empfangskomitee“ auf der Weide vor dem Stüblehof in Markdorf und ist mit ihren mittlerweile 59 Nachkommen immer noch eine sehr imposante Erscheinung. Von diesen stand ihre hornlose Ladd P-Tochter am höchsten in der Käufergunst und wechselte ebenfalls zu einem renommierten Zuchtbetrieb in die Schweiz.

Eine auffällige Doorman-Tochter mit großer Zukunft, die ihre Wurzeln in der Kuhfamilie von Tri-Day Ashlyn EX-96 hat, erlöste 9.000 €. Ebenfalls sehr begehrt war ein Doorman-Kalb aus der äußerst erfolgreichen französischen Schaukuh Delicia EX-93, einer Baxter-Tochter. Auch sie findet eine neue Heimat in der Schweiz.

Auch die Nachkommen der Familien von Goldwin-Rocket und Goldwin-Ranya standen hoch in der Käufergunst.

 

Die Verkaufsquote betrug 97 Prozent. Über 2/3 aller Tiere wurden ins Ausland verkauft. Wie immer kamen die meisten Käufer aus den beiden Alpenländern. Hauptabnehmerland war erneut die Schweiz mit 18 Tieren gefolgt von Österreich mit 15, Italien mit 10, wovon die meisten die Reise nach Südtirol antreten. Jeweils 1 Tier ging nach Polen, Slowenien und in die Niederlande. 19 Tiere bleiben in Deutschland. Erfreulicherweise beteiligten sich diesmal die heimischen Züchter stärker und es bleiben 10 Tiere in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis betrug 4.081 €. Weiterhin konnten noch 9 Embryonenpakete zu sehr guten Preisen verkauft werden. Zu diesem Erfolg beigetragen hat sicherlich die sehr gut durchdachte Vorauswahl, das ausgezeichnete Züchterauge, die excellente Vorbereitung durch hochmotivierte Jungzüchter aus verschiedenen europäischen Ländern und die professionelle Präsentation der Verkaufskollektion.

 

Markus Mock bedankte sich nach der Auktion bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Anschließend stieg dann die berühmte Mox Big Cow-Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Traditionellerweise war am Sonntag auf dem Stüblehof Tag des offenen Hofes, bei der sich die Rinderzüchter und die Verbraucher an verschiedenen Infoständen informieren und sich in den Stallungen ein Bild von den Tieren und dem Kuhkomfort machten und die neuen Roboter in Augenschein nehmen konnten.


Hofauktion Fleckvieh-Fleisch am 09. April 2016

Hohe Erwartungen voll erfüllt !

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vor

Samstagabend am 9. April war es wieder Zeit für den schon traditionellen „Nightsale“ bei Hans-Jochen Burkhardt in Oberreichenbach-Würzbach, Nordschwarzwald. Wieder mal allerbeste Genetik aus verschiedenen Linien war im Angebot, darunter acht reinerbig hornlose Jungbullen aus drei verschiedenen Vätern. Und die hohen Erwartungen wurden in jeder Hinsicht erfüllt, insgesamt 10 Bullen sowie 3 Rinder fanden ihre neuen Besitzer. Gewohnt viel Publikum war gekommen, neben den heimischen Züchtern konnten Besucher aus Bayern, den nördlichen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz begrüßt werden.

 

Heiß umworben war der gewaltige Körsieger, ein heller, reinerbig hornloser Lincoln-Sohn aus einer Zarius-Tochter: RZF 113 sein Zuchtwert Fleisch bei enormen 721 kg mit knapp 12 Monaten, 8/9/8 sein Körurteil. Für 4000,- € wird er nun in Mecklenburg-Vorpommern den guten Ruf unserer Genetik verbreiten dürfen. Die weiteren, vom Auktionator Markus Werner bestens angebotenen und zugeschlagenen neun Bullen gingen nach Bayern, Baden-Württemberg und Österreich. Auch das LAZBW in Aulendorf sicherte sich einen Top-Bullen für deren Mütterkühe, einen Lincoln aus der berühmten 9/9/9 bewerteten Landessiegerkuh Anneliese, ebenfalls PP und 8/8/8 gekört.

 

Mit einem mittleren Verkaufspreis von knapp 2800 € war auch Familie Burkhardt sehr zufrieden, dazu konnten ja noch die drei weiblichen Absetzer für jeweils 1200 € nach Thüringen verkauft werden. Jeder, der diesmal dabei war, kommt sicher am 8. April 2017 wieder. Schöne Tiere sehen, die Atmosphäre genießen und sich mit anderen Züchtern bei Kaffee, Bier und guter Wurst austauschen, das wird sich auch 2017 keiner entgehen lassen. Und wer neue Genetik braucht, Burkhardt hat immer interessante Jungbullen für fast jeden Geschmack! 

Dr. Schmidt

Hordy PP,  mit knapp 2 Jahren schon ein beeindruckender Deckbulle,  stellte H.-J. Burkhardt  als Beispiel seiner Zuchtpolitik vorRZF 113, reinerbig hornlos, dazu 8/9/8 gekört, ihn wollten viele, für 4000 € nach Vorpommern verkauftDieser Proger-Sohn, aus einer Tochter des Bundessiegers Komo, dazu PP und 8/8/8 gekört, ging für 2700 € nach St. Blasien

Ein Fest in der Arena – Fleischrindertage 2016

Sebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauft

Nach Ansbach im Januar waren unsere 9. Fleischrindertage am 5. und 6. Februar der zweite gemeinsame Markt mit den bayerischen Züchterkollegen in 2016. Schon Ansbach war ein Erfolg für alle und Ilshofen stand dem nichts nach. Fleischrindertage Ilshofen 2016 waren ein denkwürdiger Markt bezüglich Qualität und Nachfrage! Insgesamt wurden 48 Bullen zugeschlagen, zu einem mittleren Preis von 2970 €, 16 Mal fiel der Hammer erst bei 3000 € und mehr, damit wurde die hohe Qualität der vorselektierten Bullen auch in der Breite belohnt. Den Spitzenpreis des Tages und auch aller bisherigen Süddeutschen Fleischrindertage erzielte dabei ein reinerbig hornloser Limousin mit 6200 €, nach packendem Bieterduell. Brach noch 2015 der Verkauf nach auswärts komplett ein, so konnten jetzt wieder 38 % der Bullen nach außerhalb von Baden-Württemberg verkauft werden, fünf davon gingen ins Ausland, die endlich errungene offizielle Freiheit von BHV1 zeigt sofort positive Wirkung!

 

Züchterabend und Jungzüchter

 

Auch das Wetter meinte es gut, weder Schnee, noch Eis oder Nebel hielten die Besucher vom Besuch der Arena Hohenlohe ab. Bereits zur Körung am Freitag und beim geselligen Züchterabend herrschten reger Andrang und gute Stimmung. Man kennt und schätzt sich, die bayerische und unsere Züchterschaft, und erste Kaufinteressenten - auch von weiter her- waren bereits zur Körung dabei. Alle Angus-Bullen waren Doppellender frei getestet, alle hornlosen Charolais- und Limousin-Bullen mit Labortest zum Horn-Status. Das Top-Angebot zog viele an, die Erwartungen für die Auktion stiegen permanent, selbst nachts wurden noch Bullen im Stall vorgeführt, rege diskutiert und Fotos im Netz verbreitet.

 

Der Samstagmorgen gehört traditionell den Jungzüchtern, die erneut ihr Können in zwei Altersklassen unter Beweis stellten. Und sie brauchen sich in keiner Weise hinter gestandenen Züchtern zu verstecken. Ganz im Gegenteil! Dem einen oder anderen der älteren Vorführer der Bullen in der anschließenden Auktion wäre so viel Geschick zu wünschen, wie unsere Jüngsten wieder mal bewiesen. Am besten schickt man zur Auktion gleich die Jungzüchter mit den Bullen in den Ring. Tatsächlich sahen wir einige zur Versteigerung wieder, einen besseren Beweis, was unsere Jungzüchter leisten, kann es kaum geben! Siegerinnen wurden Carolin Streng (21) aus Schillingsfürst und Ann-Kathrin Linder (14) aus Vellberg, vor Simon Mielke und Ruben Fellmann. Franz Büchlmaier und Johannes Vogel ließen als gutes Preisrichter-Team dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen, so machen sicher auch nächstes Jahr gerne wieder viele mit.

 

Extensivrassen

 

Einen guten Eindruck hinterließ die sehr harmonische Kollektion der vier Galloway-Jungbullen aus den bekannten Zuchtstätten Ederle, Bissingen/Teck, und Mielke, Dornstadt. Bei der Sammelkörung stand diesmal Hubert Mielke mit seinem schwarzen „Percy“ mit 8/8/8 ganz vorn, knapp vor dem roten „Chello“ mit 8/7/8 von Karl Ederle, der in Stiller Auktion für 2700 € verkauft wurde. Unsere Zwergzebus repräsentierte ein sehr typvoller schwarzer Jungbulle aus der Traditionszuchtstätte Michael Kubisek, Untermünkheim. Er wurde 8/7/7 gekört und war bereits vorab verkauft.

 

Körung und Auktion

 

Die 17 Angusbullen im Ring konnten wahrlich jeden Wunsch erfüllen, acht Aberdeen, vier rote, fünf BIO, sehr viel Fleisch mit Bemuskelungsnoten bis 9, RZF bis 118, Zuchtwert Zuchtleistung (RZL) der Mütter bis 111, für jeden war was dabei. Alle 17 wurden zugeschlagen, zu Preisen von 2100 bis zu 3500 € für den beeindruckenden schwarzen Körsieger von Alois Schaub, Hammelburg (Bayern), ein Aberdeen und dazu noch BIO, gut 15 Monate mit bereits knapp 700 kg, im Pedigree viel US-Genetik. Er ging ins württembergische Abtsgmünd. Der korrekte, mit 1330 g TZ sehr wüchsige, gerade 11 Monate alte Reservesieger von Hannes Fellmann, Löwenstein, wurde ins badische Neckargerach verkauft. Ein typvoller Aberdeen mit fast 1300 g TZ und RZF 105, von Dr. Junck in Jungingen, ging für 2900 € nach Österreich, vier weitere Bullen, davon drei aus der Zuchtstätte Schumacher in Heidelberg,  nach Rumänien.

 

Nach dem Erfolg in 2015 war auch dieses Mal ein exzellenter Blonde d’Aquitaine dabei, mit gut 11 Monaten bereits 552 kg und 8/8/8 gekört. Im Pedigree französische Top-Genetik, Mutter Berte mit RZF 118, RZL 110 und Bewertung 8/8/8 die vielleicht beste Kuh dieser Rasse in Deutschland. Mehrere wollten ihn, erst bei 3500 € fiel der Hammer für einen Haltungsbetrieb in Ravenstein.

 

Durch die Konzentration der Charolais-Bullen gemeinsam mit Bayern auf den Marktort Ilshofen konnten 12 sehr gute Bullen aus fünf Zuchtstätten aufgetrieben werden, von gehörnten Spitzentieren, vor allem von Robert Allmannsberger, Fürstenzell, über mischerbig hornlose bis hin zu reinerbigen PP-Bullen. Körsieger und Reserve, beide mit 8/8/8, stellte letztlich Robert Allmannsberger. Der junge, aber makellose und sehr rassetypische Siegerbulle, ein Ananas-Enkel mit gerade 11 Monaten und bereits 537 kg, ging für satte 5000 € nach Tittling, nahe Passau. Den Reservesieger sicherte sich für 3000 € ein Betrieb in Obersulm, nahe Heilbronn. Gutes Geld brachten noch die beiden PP-Bullen von Silvia Grauf, Feuchtwangen, mit 3600 und 3400 €. Zwei mischerbig hornlose von Thomas Rott, Aidlingen, gingen nach Oberschwaben und Südbaden. Nur ein gehörnter fand kein Gebot.

 

Schon zur Körung fiel auf, was auch auswärtige Besucher bestätigten, welch überragende Kollektion an Limousin-Bullen präsentiert werden konnte: kein Bulle schlechter als 7/8/7 gekört, sechsmal 8/8/8 und besser, RZF von 99 bis 122, 14 genetisch hornlos, davon drei PP. Überzeugend insbesondere der enorme Fleischansatz nahezu aller Kandidaten. Zur Versteigerung ging es gleich zügig los, der enthornte Körsieger mit 8/9/8, ein gewaltig entwickelter, vollfleischiger Jungbulle mit fast 1400 g TZ, gezüchtet aus einer Vetiver-Tochter von Harald Lutz, Seewald, ging für 4000 € auf einen Haltungsbetrieb in die Ortenau. Derselbe Betrieb in Hofstetten sicherte sich auch den Reservesieger von Markus Felix, Deggenhausertal, die zweite Fleischkanone, ein PS-Bulle mit ebenfalls 8/9/8. Extrem spannende Bieterduelle boten die beiden top-PP-Bullen. Den Klassensieger von Gebhard Spieler, Eberhardzell, ein unglaublich eleganter Bulle, 8/8/8 gekört mit 849 kg, sicherte sich letztlich eine Züchtergruppe aus Ost-Hessen für den absoluten Spitzenpreis aller Süddeutschen Fleischrindertage von 6200 €. Bei diesem Ausnahmebullen ist dänisch-kanadische Hornlosgenetik perfekt mit französischen Topbullen verknüpft. Wer hier unterlegen war, der bot beim zweiten top-PP-Bullen, den 7/8/7-gekörten BIO-Bullen der Sehner Peniere GbR aus Kirchenthumbach, ein Mateo aus einer Idole-Tochter. Für 4600 € ging dieser nach Gifhorn in Niedersachsen. Die bekannte Zuchtstätte Lamparth, Altensteig, konnte vier Bullen vermarkten, darunter einen 8/8/8-Klassensieger nach Ostrach mit dem Top-Pedigree „Boyscout“ aus der bekannten Libero-Tochter „Erlis“, beides Landessieger, sowie zwei weitere Bullen nach Bayern.

 

Fazit

 

Der Trend bei Angus geht Richtung AA und BIO, aber jeder gute Bulle findet weiterhin seinen Käufer. Bei Charolais und Limousin sind besonders die guten, reinerbig hornlosen nachgefragt, mischerbig hornlose müssen auch in den übrigen Kriterien überzeugen. Exzellente gehörnte können noch immer Spitzenpreise erzielen, gehörnte Durchschnittsbullen sind kaum noch verkäuflich. BIO wird auch bei Limousin mehr und mehr ein Thema. Nach der letztjährig guten Nachfrage aus Baden gingen auch diesmal 13 der 30 innerhalb des Ländle verkauften Bullen dorthin. Bedarf an guten Jungrindern scheint es weiterhin zumindest bei Angus und wohl auch bei Limousin zu geben, Nachfragen lagen vor, aber kein Angebot. Kaufaufträge konnten bestens bedient werden, die Nachfrage nach dem Rundum-Service inklusive Transport wird eher weiter steigen.

 

2016 hatten wir tolle Märkte mit dem Fleischrinder Verband Bayern, sowohl in Ansbach als auch jetzt in Ilshofen. Ab 2017 werden wir in Süddeutschland alljährlich um den 20. Januar an einem Markttag gemeinsam unsere Tiere anbieten. Am 20. und 21. Januar 2017 starten wir in Ansbach, 2018 wird es die Arena Hohenlohe sein. Und welch ein beeindruckendes Angebot wird Sie erwarten! Heuer hatten wir insgesamt an beiden Standorten im Ring: 39 Angus, 12 Charolais, 38 Limousin sowie Blonde d’Aquitaine, Fleckvieh-Fleisch, Galloway, Pinzgauer und Zwergzebu. Eine solch breite Top-Kollektion vorselektierter Tiere erwartet Sie künftig alljährlich bei unseren gemeinsamen Süddeutschen Fleischrindertagen. Wer noch nie bei unseren Fleischrindertagen dabei war, ab 2017 muss man hin. Herzlich willkommen!

 

Verkaufte Bullen Ilshofen 2016

Rasse

angeboten

verkauft

Mittlerer Preis (€)

von – bis (€)

Angus Bullen

17

17

2718

2100 - 3500

Blonde d’Aquit

1

1

3500

3500

Charolais

12

11

2973

2100 - 5000

Limousin

19

18

3189

2200 - 6200

Galloway

4

1

2700

2700

 

Dr. Thomas A. Schmidt

Der rahmige Angus-Körsieger von Alois Schaub, ein BIO-Aberdeen mit 691 kg und fast 1400 g TZ, darf jetzt für 3500 € auf der schwäbischen Ostalb deckenMit exakt 11 Monaten und 478 kg schon Reservesieger, der superentwickelte Angus von Hannes Fellmann, er deckt jetzt im badischen NeckargerachZuchtleiter Dr. Schmidt gratuliert Robert Allmannsberger zu dessen Körsieger, mit 11 Monaten bereits 537 kg und 8/8/8, für 5000 € zugeschlagenSebastian Lutz, selbst erfolgreicher Jungzüchter,  präsentiert den Siegerbullen Limousin von Harald Lutz, 8/9/8 gekört und für 4000 € verkauftAuch Galloway hatte vier gute im Angebot, Körsieger mit 8/8/8 und 597 kg wurde der schwarze, knapp zweijährige von Hubert MielkeDas heißeste Bieterduell des Tages bot der elegante Klassensieger Limousin mit 8/8/8 und PP* von Gebhard Spieler, am Ende für 6200 € nach Hessen zugeschlagenSuper Truppe, unsere Jungzüchter mit den Preisrichtern (von re.) Franz Büchlmaier u. Johannes Vogel, den Siegerinnen Carolin Streng (21) u. Ann-Kathrin Linder (14)

Fleischrinder aus Baden-Württemberg erfolgreich in Ansbach

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauft

Am 22. und 23. Januar fand die 52. Zuchtviehauktion für Fleischrinder in Ansbach statt, mit Beteiligung der Rinderunion Baden-Württemberg. Trotzt vereister Straßen kamen sehr viele Besucher, sogar aus der Schweiz, Luxemburg und Niedersachsen, und nicht wenige davon wollten auch kaufen.

 

Das Angebot bester Bullen war groß: 22 Angus standen zum Verkauf, 19 Limousin, dazu 4 Fleckvieh sowie 2 Pinzgauer Rinder. Baden-Württemberg hatte eine kleine, aber sehr feine Kollektion zu bieten, die letztlich hervorragend komplett vermarktet wurde: der Körsieger Angus mit 8/8/8, ein extrem harmonischer roter Bulle aus der Zucht von Peter Schumacher in Heidelberg, ging für 3800 € in die Grenzregion zu Luxemburg, sein zweiter Bulle, ein schwarzer Aberdeen Angus für 3400 € an den Starnberger See.

 

Der Vornagelhof von Dr. Junck, Jungingen, konnte ebenfalls seine beiden schwarzen Aberdeen verkaufen, den stattlichen Bemuskelungssieger mit 884 kg in einen Hochzuchtbetrieb nach Niedersachsen, den jüngeren für 2300 € nach Unterfranken. Der gleichmäßig entwickelte BIO-Fleckviehbulle vom Hofgut Uhenfels, Bad Urach, ging in einen württembergischen Zuchtbetrieb. Damit waren unsere fünf gut verkauft!

 

Familie Junck konnte doppelt zufrieden sein, denn Tochter Hanna führte den jungen Angus-Bullen so gekonnt vor, dass sie die jüngste Klasse der Jungzüchter klar gewinnen konnte! Bereits ihr zweiter Erfolg nach Ilshofen 2015, herzlichen Glückwunsch für so viel Jungzüchterblut!

 

Jetzt in Ilshofen 2016 hat Hanna Ihre nächste Chance zu siegen, denn am 5. und 6. Februar sind die 9. Süddeutschen Fleischrindertage in der Arena Hohenlohe, mit einem Riesenangebot allerbester Bullen der Rassen Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Galloway und Limousin. Infomieren Sie sich unter www.rind-bw.de und schauen Sie vorbei, dabei sein ist alles!

 

(Fotos: D. Kraft)

Der elegante Körsieger Angus, für 3800 € verkauftHanna Junck hatte die 520 kg des Bullen im Griff, tolle Leistung der Jungzüchterin!Siegerbulle LimousinBemuskelungssieger Angus von Dr. Junck