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Perfektes Brown Swiss-Bundesjungzüchtertreffen mit besonderem Flair

Braunvieh Bundesjungzüchterschau mit 151 Tieren Auftriebsrekord

v.l.n.r.  Preisrichterin Beate Bühler, Franziska Schmaus, Janik Utz, Anika Brauchle, Michael Detzel,  Anika Brauchle,  schönste Stalltafel Maxime Rembsberger,  Diana Wild

Der Braunviehjungzüchterverband Baden-Württemberg und die Allgäuer Jungzüchtergemeinschaft veranstalteten am 18. November 2017 in Bad Waldsee die 9. Bundesjungzüchterschau mit einem Rekordauftrieb von 151 Tieren. Teilnehmer aus ganz Deutschland, eine gewaltige Resonanz bei den Zuschauern und viele Sponsoren sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der Bambini- und Rindervorführwettbewerb, der Jungzüchtercup, die Nachzuchten und der Schauwettbewerb der Kühe boten ein abwechslungsreiches und hochklassiges Programm.

 

Leonard Denzel, Eberhardzell war derjenige, der als erster und jüngster Teilnehmer mit 3 Jahren den Ring betrat und die Schau eröffnete. Beim Bambini-Wettbewerb bis zum Alter von 13 Jahren nahmen 30 Jungzüchter teil. Bei der Preisrichterentscheidung von der Braunviehkönigin Beate Bühler floss das Vorführen des Tieres und das Wissen über die Abstammung und der Milchleistung der Mutter in die Richtentscheidung mit ein. Im ersten Ring bei den Jüngsten gewann Franziska Schmaus, Haslach vor Raphael Kanz, Altenstadt. In der zweiten Gruppe konnte man schon Fortschritte in der Vorführhaltung und beim Preisrichterkontakt erkennen. Jannik Utz, Rot a.d. Rot wurde vor Johannes Brauchle, Leutkirch platziert. Annika Brauchle, Leutkirch nahm an den meisten Jungzüchterschauen der letzten Jahre teil. Dies zahlte sich aus und sie gewann den 4. Ring. Zweitplatziert wurde Sofia Härle, Dellmensingen. Viele Profis waren beim letzten Ring des Bambini-Wettbewerbes am Werk. Hier wurde schon nach den Regeln des „Cattle Showmanship“ vorgeführt. Hier entschieden Nu­an­cen. Michael Detzel, Leutkirch platzierte sich vor Micha Albinger, Biberach und Christine Wolf, Isny. Ein Sonderpreis für die weiteste Anreise erhielt hier Niklas Falke, der extra aus Cuxhaven zur Bundesjungzüchterschau angereist war.

 

Weiter ging es mit dem Typtierwettbewerb der Rinder, bei dem auch die Vorführerleistung beurteilt wurde. Bei den jungen Rindern stachen die sehr guten Rinder von genomischen Jungvererbern heraus - die älteren Rinder stammten häufig von internationalen Typ- und Exterieurvererbern ab. Preisrichter Daniel Gasser, Feldthurns (Südtirol) vergab gleich in den ersten beiden Ringen die Siege nach Baden-Württemberg. Hobava Brüni vorgeführt von Frederik Weidele, Wolfegg und Anibay Jenny vorgeführt von Stefan Fuchs erreichten einen 1a-Platz. Den dritten Ring gewann Lena Guggemos, Rückholz mit Jenor Synfoni. Die weiteren Sieger der nachfolgenden Ringe waren Anibay Emani, Veronika Hecht, Ochsenhausen-Mittelbuch; Blooming Face, Michael Denz, Oberstaufen; Genox Verona und Tobias Guggemos, Rückholz. Beim ersten spannenden Finale des Tages, die Wahl des Jungrinderchampions, stellte Daniel Gasser die edle und mit bestem Becken ausgestattete Anibay Jenny vor die tiefrippige Hobava Brüni an die erste Stelle. Die Entscheidung der älteren Typtiere gewann Genox Boy Verona vor Blooming Face aufgrund ihrer Größe und ihres sehr feingliedrigen Fundaments.

 

Der Jungzüchterobmann Hannes Hopfgarnter, Pfalzen (Südtirol) wählte aus den sechs Ringen die besten Vorführer aus. Eine starke Vorführleistung in ihren Ringen zeigten die Geschwister Lena, Sandra und Tobias Guggemoos aus Rückholz, die sich jeweils ihren Platz für das Finale sicherten. Rene Nussbaumer, Balderschwang; Veronika Hecht, Ochsenhausen und Michael Denz, Oberstaufen setzen sich ebenfalls in ihrer Klasse durch. Die Spannung stieg und unter dem Beifall der Zuschauer mit anschließender Sektdusche kürte Hannes Hopfgarnter Veronika Hecht zum Bundesvorführchampion 2017.

 

Die 38 aufgetriebenen Jungkühe stammten von 28 verschiedenen Vätern ab. Die Bullen Feuerstein und Gerry waren mit je 3 Töchtern vertreten. Einen Klassensieg in ihrem Ring erzielten: Gerry Saskia und Dally Jana von der Herz GbR, Wagneritz; Gerry Bella von Xaver Hierl, Rettenberg; Glenn Ilena von Friedrich Sauter, Bad Wurzach, Purpro Gigante von der Bentele GbR, Grünkraut und Anibal Paris von Hubert Denz, Oberstaufen. Das fantastische Bild bei der Euterchampionwahl der Jungkühe beeindruckte die Zuschauer sowie den Preisrichter Daniel Gasser und unter großem Beifall wählte er die Kuh mit dem höchsten Euterboden, Gerry Saskia von der Herz GbR aus Wagneritz, zum Euterchampion Jungkuh 2017 vor der hintereuterstarken Glenn Ilena von Friedrich Sauter. Das nächste Highlight folgte als die Ringsieger zur Bundeschampionwahl der Jungkühe den Schauring betraten. Hier ließ Gerry Saskia nichts anbrennen und sicherte sich auch diesen Titel sou­ve­rän. Reserve-Champion wurde Glenn Ilena von Friedrich Sauter und Honorable Mention ging an Gerry Bella von Moritz Hierl.

 

18 Zweitkalbs- und 16 Drittkalbskühe traten danach in der Schaukonkurrenz an. Auch hier war die Palette der Väter sehr breit gestreut und in der Spitze zeigte sich internationales Niveau. Payssli war mit 5 Kühen und einem Gruppensieg vertreten. Die vier Blooming-Töchter sicherten sich zwei Gruppensiege. Bei den Zweitkalbskühen wurden die Ringe 7 bis 9 von Percy Baronin, Hubert Denz, Oberstaufen; Hidalgo Feuer, Stockingen Dairy, Halblech und Einstein Lolitta, Herz GbR, Wagneritz gewonnen. Besonders zu erwähnen ist Huxoy Finni aus dem Betrieb Kuppel/Thönnes, die Mutter der Bullen Vax und Hebroy, welche die weiteste Anreise aus Kalkar (Nordrhein-Westfalen) zu Schau auf sich genommen hatte. Hochkarätig besetzt war der Wettbewerb der Drittkalbskühe, denn mit Julau Alpengirl, Mock GbR, Markdorf; Blooming Etiopia, Hubert Denz, Oberstaufen; Blooming Dairy, Michael Eberle, Ruderatshofen und Fernando Dinaro, Berghof Babel, Wald traten die amtierenden Bundeschampions gegeneinander an. Blooming konnte hier mit Dairy und Etiopia zwei Klassensiege verbuchen und ein weiterer Ring wurde von Payssli Ines, Richard Graf, Altusried gewonnen. Bei der Euterchampionauswahl der Mehrkalbskühe zeigte die Rasse Braunvieh ihr ganzes Potential. Souverän, aufgrund ihres extrem breiten Hintereuters, siegte Fernando Dinaro vom Berghof Babel, Wald vor Hidalgo Feuer von Stockingen Dairy. Zum Bundeschampion der Mehrkalbskühe 2017 wurde Hidalgo Feuer gewählt, da sie mit mehr Körper und Breite gegenüber der Reserve-Siegerin Einstein Lolitta von der Herz GbR, Rettenbergpunktete. Den Titel Honorable Mention sicherte sich Blooming Dairy von Michael Eberle, Ruderatshofen.

 

Die fünf Töchter des RBW-Bullen Purpro eröffneten die Präsentation der Nachzuchten. Mit der Kombination Payboy x Huray x Pronto II x Ace stammt er aus dem Zuchtbetrieb der Familie Sauter, Bad Wurzach. Purpro wird im Dezember seinen ersten töchterbasierten Zuchtwert erhalten. Er vererbt sehr leistungsbereite Tiere, die eine guten Melkbarkeit aufweisen und kombiniert dies mit guter Körper- und Größenvererbung. Die Nr. 1 der töchtergeprüften Bullen in D/AUT ist Verdi von der Alpengenetik. Er punktet vor allem in seinen funktionalen Merkmalen wie der Persistenz und dem Eutergesundheitswert. Die sehr einheitliche Gruppe mit fünf Töchtern präsentierte sich im mittleren Rahmen mit guten Fundamenten. Die Besamungsstation Greifenberg stellte die Nachzucht des Bullen Hidalgo vor. Seine Mutter Emerog Ulla zeigte sich nach 7 Abkalbungen frisch und jugendlich im Ring. Die sechs Hidalgo-Töchter präsentierten sich sehr typbetont bei knapperen Inhaltsstoffen. Hidalgo stellte mit der Zweitkalbskuh Feuer den Bundeschampion der Mehrkalbskühe.

 

Erfolgreichster Betrieb der Schau war der Betrieb von Matthias und Gerhard Herz aus Wagneritz, der mit dem Jungkuhchampion-, dem Euterchampion-Jungkuhtitel und dem Reserve-Championtitel der Mehrkalbskühe punktete. Der Jungzüchterclub Oberallgäu West gewann den Jungzüchterclub-Cup bei dem 8 Jungzüchterclub-Teams mit je einem Rind, einer Jungkuh und einer Mehrkalbskuh gegeneinander antraten. Der Jungzüchterclub OA-Nord erhielt einen Sonderpreis für den schönsten und saubersten Stand im Stall. Die Verlosungsjungkuh, gesponsert von der Firma DeLaval, gewann Alois Renz, Hauerz. Das Kalb, gesponsert von der EZG Kaufbeuren, gewann Florian Waibel, Oberessendorf und die Original Fellholzschuhe der Lederei Bad Waldsee gingen an Thomas Bentele, Ravensburg zusammen mit einem Verzehrgutschein der Gaststätte zur Versteigerungshalle.

 

Über 90 Helfer unterstützten das Organisationsteam rund um Veronika Hecht, Beate Bühler, Christoph Bentele, Nikolas Sauter, Raphael Fink und Michael Denz bei der Schau. Diese perfekt organisierte Schau setzte neue Maßstäbe und zeigt, dass die Zusammenarbeit der Jungzüchter bundeslandübergreifend funktioniert. In der Versteigerungshalle Bad Waldsee herrschte in den Stallungen und im Schauring ein besonderes Flair und bei der Young Breeder Party wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (mit vielen Fotos zur Schau)

Vorfuehrchamppion Veronika HechtChampion JK 80 Gerry Saskia Herz, 104 Glenn Ilena Sauter 100 Bella Gerry HierlMehrkalbschampion 134 Hidalgo Feuer 146 Einstein Lolita 150 Blooming DairyChampionauswahl JungküheChampionsauswahl MehrkalbskueheGewinnerverlosungChampions Rind jung 44 Anibay Jenny 39 Hobava BrüniPurpro Nachzuchtv.l.n.r.  Preisrichterin Beate Bühler, Franziska Schmaus, Janik Utz, Anika Brauchle, Michael Detzel,  Anika Brauchle,  schönste Stalltafel Maxime Rembsberger,  Diana Wild

Young Breeder Academy auf Lehrfahrt nach Rheinland-Pfalz

Young Breeder Academy

Richtung Rheinland-Pfalz reisten 40 Jungzüchter aus Baden-Württemberg um sich von der Rinderzucht und dem Bundesland einen Eindruck zu verschaffen. Mit einer Auktion, Betriebsbesichtigungen und Kultur war für jeden Reiseteilnehmer was geboten.

 

Der „German Master Sale“ in Bitburg war das erste Ziel. Diese privat organisierte Auktion ist Verkaufsveranstaltung und Show zugleich. Über 170 Verkaufsnummern von der Kuh, Jungkuh, Rind, Kalb, Embryonen bis hin zur Auswahl von einer ersten Wahl an einem ungeborenen Kalb war für jeden Geschmack etwas dabei. Schwarzbunte Holstein und Red Holstein waren die Hauptanzahl der Verkaufstiere, aber auch Jersey, Wagyu und Braunvieh wurden versteigert. Kerstin und Markus Mock, Markdorf verkauften Ihre 6 angebotenen Rinder zu guten Preisen nach Deutschland und in die Schweiz. Die Top Qualität der Auktion spiegelt sich im Durchschnittspreis von 4.728 € wieder. Topseller war eine Rotbunte, hornlose Misson P Tochter COL NH Indy Red mit RZG 166 die für 38.000 € an ein deutsch-Schweizer Züchtersyndikat ging. Bei so hitzigen Bieterduellen war es sehr hilfreich sich bei der ausgezeichneten kostenfreien Bewirtung abzukühlen.

 

Bei einem Abstecher nach Luxemburg wurde der Zuchtbetrieb von Pit Zeimes, Schüttringen besichtigt. Dieser milkt 70 Holsteins und hält noch 80 Limousine Mutterkühe. Der Landwirt ist sehr aktiv in der Rinderzucht und ist Züchter des Braunviehvererbers Antonow GZW 131 (Anibay x Vanprai x Payssli x Vigor) der aktuell in der gezielten Paarung in Deutschland ist. Weiter ging es zu Nosbisch Holsteins nach Niederwies. Der Betrieb bewirtschaftet 180 ha und milkt 130 Kühe mit 2 Robotern. Hier stehen zahlreiche Schaukühe wie Destry Zarina, die Rotbunte Siegerkuh RUW Schau 2017. Nosbisch ist ein sehr Vermarktungsstarker Betrieb der im Jahr rund 50 Bullen und 100 Rinder bzw. Kühe. Der Mitarbeiter Alexander Kuppel führte die Jungzüchter durch den Betrieb der Familie Lüpschen, Lohmar. 150 – 200 Embryotransferspülungen pro Jahr werden auf dem Betrieb gemacht. Ebenso wird durch EWF weitere Embryonen gewonnen. Die produzierten Embryonen werden in Vertragsherden eingepflanzt. Jedes geborene Kalb wird sofort auf Deutscher und amerikanischer Basis genomisch typisiert. Ziel ist es mit diesem Programm aus den höchsten genomischen Rindern Bullen, für die Besamungsstationen Europaweit zu produzieren.

 

Eine Führung auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz beeindruckte durch ihre massive und durchdachte Bauweise alle Beteiligten. Bei dem Besuch eines Weinkellers erfuhr man viel Wissenswertes über die Winzerei. Das erlernte Wissen konnte man bei der anschließenden Weinprobe gleich ins praktische umsetzen. Sowohl Fachlich und Geselliges bot diese Lehrfahrt der „Young Breeder Academy“ der Rinderunion Baden-Württemberg, das die Teilnehmer überzeugt waren das gelernte an der Bundesjungzüchterschau am 18. November in Bad Waldsee umzusetzen.

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REKORDPREIS für die Verlosungsjungkuh der Bundesjungzüchterschau auf RBW Auktion!!

Himalaya Zauberin , Nikolas Sauter,   Tobias Buchetmann   Firma De Laval, Veronika Hecht

Auf der Oktoberauktion in Bad Waldsee konnten der Jungzüchterverband zusammen mit der Firma De Laval die Verlosungsjungkuh  für die Bundesbraunviehschau 2017 am 18. November ersteigern. Zum Rekordpreis von 2450€ viel der Zuschlag für die Himalay Tochter Zoey . Sie stammt aus einer leistungsstarken und langlebigen Kuhfamilie aus dem Zuchtbetrieb Daniel und Edwin Kling. Ihre  Mutter Ace Zelita erreichte die 100.000 kg Lebensleistung in 11 Laktationen bei  9.141 kg bei 4,17% F und 3,65% Eiweiß im Durchschnitt. Mit einem Marktgemelk von 31,0 kg bei 2,20 kg/min Melkbarkeit unterstreicht Zoey die  Leistungsbereitschaft dieser Kuhfamilie.

 

Ebenso erzielte das Kalb Vavio Violine  aus Paypoly Vanessa  1/305  8.935 4,27%F 3,58%E den Höchstpreis bei den Kälbern. Ersteigert wurde es von der EZG Schlachtvieh Allgäu, Kaufbeuren. Dieses genomisch getestete Kalb wird als weiterer Hauptpreis bei der Tombola der Bundesjungzüchterschau verlost.


Jungviehprämierung und Vorführwettbewerb – Rinder, Kälber, Züchterjugend und Goislschnalzer in Wackershofen

Sonniges Herbstwetter – und die Besucher strömten beim Backofenfest am Samstag, 23.09.2017 durch das Hohenloher Freiladmuseum in Schwäbisch Hall – Wackershofen. Lebhaftes Interesse bei den Besuchern genossen die Fleckvieh- und Limpurger Rinder und mehr noch die Züchterjugend mit ihren Kälbern beim Vorführwettbewerb. Rekordbeteiligung gab es beim Vorführwettbewerb mit 29 Teilnehmern. Zur Prämierung traten 21 Fleckvieh- und 19 Limpurger Rinder an. 

 

Mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber starteten die Jugendlichen im Alter von 6 bis 14 Jahren in den Vorführwettbewerb. Recht munter waren auch die Jungtiere zu Beginn in der für sie noch ungewohnten Umgebung und Geräuschkulisse. Die Aufregung legte sich rasch, als die Teilnehmer im Vorführring den gekonnten Umgang mit ihren Kälbern und Jungrindern zeigen mussten. Fragen zum Tier, zur Haltung und Fütterung und Erlebnisse mit dem Tier beantworteten sie ganz munter am Mikrophon.

 

Den vollständigen Schaubericht können Sie hier lesen.


Lehrfahrt German Master Sale

Sehr geehrter Jungzüchter und Züchter,

                                                   

Im Rahmen der Young BREEDERS Academy veranstaltet die RBW in Zusammenarbeit mit den Jungzüchterclubs eine Weiterbildungsfahrt vom Freitag 20. bis Sonntag 22. Oktober 2017. Ziel ist Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Nordrhein-Westfalen. Höhepunkte dieser Fahrt ist der Besuch des German Master Sale in Bitburg sowie die Besichtigung zahlreicher RUW Spitzenbetriebe. Ebenso erleben wir eine Schiffsfahrt und eine Weinprobe in Koblenz. Folgendes Programm ist geplant:

  • Freitag 20. Oktober 2017
    •   6:00 Uhr Abfahrt Versteigerungshalle Bad Waldsee
    •   7:00 Uhr Zustieg Ulm
    •   9:00 Uhr Zustieg  Karlsruhe   > Frühstück
    • 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung Nosbisch Holsteins Bitburg
    • 17:00 Uhr Hotelbezug Bitburg
    • 18:00 Uhr German Master Sale in Bitburg mit Party

  • Samstag 21. Oktober 2017
    •   8:30 Uhr Abfahrt 
    •   9:00 Uhr Betriebsbesichtigung Pit Zeimes Luxemburg
    • 12:00 Uhr Betriebsbesichtigung RUW Holsteinbetrieb
    • 15:00 Uhr Hotelbezug
    • 16:00 Uhr Schifffahrt, Abendessen, Weinprobe auf der Mosel/Rhein

  • Sonntag 22. Oktober 2017
    •   8:00 Uhr Abfahrt
    •   9:00 Uhr Betrieb Holstein Betrieb Lüpschen Lohmar
    • 11:00 Uhr Rückfahrt

Im Fahrpreis von 150 € sind enthalten: Busfahrt, Frühstück am Anreisetag,   Übernachtungen mit Frühstück, Schifffahrt, Weinprobe. 

 

Anmeldeschluß 25. September 2017  bitte an  Fax: 07586/9206-35. Weitere Infos und Anmeldeformular siehe PDF-Datei.


Jugendliche machen sich Fit im „Cattle Showmanship“

Lehrgangsteilnehmer RBW Cattle Showmanship

Die Rinderunion Baden-Württemberg veranstaltete in den Sommerferien einen Vorbereitungslehrgang zum RBW Jungzüchtertag. Über zwanzig Kinder und Jugendliche nahmen in der Versteigerungshalle Bad Waldsee daran teil. Besonders das ideale Vorführen der Rinder war Schwerpunkt dieses Kurses. Bei einer richtigen Mischung zwischen Theorie und Praxis wurden wichtige Grundlagen des Cattle Showmanship gezeigt.

 

Im theoretischen Teil wurde auf die Auswahl, Haltung und der detaillierte Ablauf einer Schau besprochen. Ebenso bekamen die Teilnehmer wichtige Informationen über den Stand des RBW-Jungzüchtertages am 10. September 2017. Mit 120 gemeldeten Teilnehmer im Vorführwettbewerb und 30 Tiere im Typtierwettbewerb verzeichnet diese Veranstaltung erneut einen Ausstellerrekord!


Der Vorarlberger Thomas Kopf nahm selbst bei der Holstein-Europaschau in Colmar teil und gewann den Vize-Europameister bei den Jungkühen. Er zeigte den Jugendlichen das perfekte Anbringen des Halfters, die richtige Vorführhaltung beim Einzug in den Ring und wie die Teilnehmer auf die Befehle des Preisrichters reagieren müssen. Danach konnte jeder mit einem Rind das Vorführen üben und bekam Hinweise welche Punkte noch optimiert werden sollten. Anschließend wurde ein Rind professionell geschoren und gestylt.


Alle Jungzüchter freuen sich schon darauf, das Gelernte am RBW-Jungzüchtertag am 10. September bestmöglich umzusetzen.

Lehrgangsteilnehmer RBW Cattle Showmanship

Nacht der Jungzüchter – ein Erlebnis !

Nachts am Lagerfeuer

Mitte August fand in der Versteigerungshalle Bad Waldsee, die fünfte Erlebnisnacht des Braunviehjungzüchterverbandes Baden- Württemberg statt. Über 50 Kinder erlebten zwei abwechslungsreiche und spannende Tage, bei denen die Geselligkeit und Spaß an erster Stelle stand.

 

Gleich nach der Ankunft machten die Teilnehmer eine Weltreise im Wohnwagen. Das nahegelegene Hymer Museum bot bei regnerischen Wetter den idealen Platz sich auf eine Reise nach Italien, Frankreich oder dem Orient zu begeben. Doch zum Verschnaufen blieb keine Zeit. Beim BUBBLE Soccer Fußball Turnier war das Ergebnis zweitrangig. Geschützt durch einen Aufblasbaren Luftballon um den ganzen Körper standen Bodychecks und Zusammenstöße ganz oben auf der Spaß Faktor Skala.

 

Sieger dieses Turniers waren alle die sich mit Ihrem BUBBLE mehrmals wie ein Fußball gedreht haben. Demjenigen der nach so viel Action eine Verschnaufpause benötigte tat dies beim Gestalten seiner eigenen Specksteinkette. Hier wurde gefeilt, gebohrt und geschliffen bis tief in die Nacht. Das Mitternachtskino im Versteigerungsring war für jeden ein besonderes Ereignis. Die die noch nicht genug hatten chillten bis früh in die Morgenstunden am Lagerfeuer.

 

Nach einer viel zu kurzen Nacht im Zelt- oder Strohlager, sorgte das Frühstücksbuffet für neue Kraft. Veronika Hecht und alle Vorstände des Braunviehjungzüchterverbandes waren stolz die Kinder wieder gesund und ein bisschen müde wieder an Ihre Eltern übergeben zu können. Alle Kinder waren sich einig, sich bei den verschiedenen Angebote der Jungzüchter wie Tierschauen, Lehrfahrten und Ausflügen wiederzutreffen.

Im Hymer MuseumNachts am LagerfeuerBUBBLE SoccerVorführwiese wird zum Campingplatz

Neue Richtlinie für Fleischrinder-Vorführwettbewerbe

Jungzüchter Ansbach 2017

Hier die aktualisierten Richtlinien für einen Jungzüchter-Wettbewerb im Fleischrinderbereich. Viel Spaß beim Schmökern!


Rege Teilnahme am RBW-Jungzüchter Fitting Kurs des Zuchtvereines Main-Tauber

Die Teilnehmer.

Bei strahlendem Sonnenschein lud die RBW die Jungzüchter zum Fitting- und Showing Kurs auf den Betrieb Kappes in Boxberg ein. Ziel war es, die Grundlagen für das Vorführen und Fitten der eigenen Rinder zu vermitteln. Die 21 motivierten Teilnehmer von 3 bis 20 Jahren lernten an den vorgestellten Rindern alles Wichtige, was zu einer erfolgreichen Schauteilnahme gehört.

 

Anita Mühleis informierte über die Grundvoraussetzung bei der Auswahl des Tieres. Schwierigste Hürde sei es zum Teil, die Eltern davon zu überzeugen, dass Ihre kuhbegeisterten Kinder an einer Schau teilnehmen dürfen. Ist dieses gelungen, kann man das Rind entsprechend dem Alter und der Größe des Kindes auswählen. Anmeldetermin und Veterinärvorgaben müssen beachtet werden, ebenso die richtige Vorführkleidung.

 

Dank guter Vorarbeit von Julia Nagel, konnten die Jungzüchter nach dem theoretischen Teil, direkt mit dem Scheren der frisch gewaschenen Rinder beginnen.

 

„Gut gewaschen ist halb geschoren“ so Roman Waibel zu den Vorbereitungen. Der ehemalige Jungzüchter aus Oberessendorf erklärte den Jungzüchtern die Bedeutung und Verwendungszweck verschiedener Schermesser. Körper, Brust und Hals werden mit der großen Schermaschine geschoren. An den sensiblen Körperteilen wie Kopf, Ohren und Beine kommen kleinere akkubetriebene Schermaschinen zum Einsatz, mit diesen ist man zum einen flexibler und zum anderen sind die Tiere ruhiger. Auch Ansprache und Kontaktaufnahme zu dem Tier, sei ein wichtiger Bestandteil des Scherens, betonte Waibel.

 

Nach einer ausgedehnten Mittagspause, bei bester Verpflegung von Familie Kappes, ging es im Programm weiter.  

 

Nachdem man am Vormittag den Schwerpunkt auf das Fitten der Rinder gelegt hatte, drehte sich am Nachmittag alles um das richtige Vorführen eines Rindes. Neben dem korrekten Anlegen des Strickes bzw. des Halfters, zeigte Roman Waibel den immer noch hoch motivierten Jungzüchtern, auch das Aufstellen des Tieres, welcher Abstand eingehalten werden muss und die richtige Vorführgeschwindigkeit.

 

Tief beindruckt waren die Teilnehmer, als Roman Waibel sein ganzes Können zur Schau stellte. Rückwärts laufend, die linke Hand am Halfter, eine Einheit bildend mit dem Tier. Zum Abschluss hatten alle Teilnehmer die Chance das neu Erlernte umzusetzen. Konzentriert, aber mit einem Lächeln auf den Lippen übte jeder Jungzüchter das passende Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Am Ende waren sich alle einig – Übung macht den Meister. Je besser das Rind läuft, umso leichter hat es der Vorführer.

 

Alle Teilnehmer erhielten am Ende der Veranstaltung noch eine Urkunde und eine RBW Cap.

 

Ein besonderer Dank gilt Familie Kappes, die einen Tag lang vielen motivierten Jungzüchtern ihre Tiere und Hofstelle zur Verfügung gestellt haben.


Jungzüchter Schwäbisch Hall - Programm 2017

  • 1. Juli - Welcher Bulle passt zu welcher Kuh?
    • 10 - 16 Uhr Zusammen mit Michael Schmidt werden wir es auf dem Kühhof in Gröningen herausfinden.

  • 9. Juli - Grillen mit dem Zuchtverein SHA
    • ab 11.30 Uhr bei Familie Schneider, Gantenwald

  • 15. Juli - ab 20 Uhr Jungzüchtergrillen bei Clarissa in Sailach

  • Termin folgt - Klettern in Langenburg, mit Unterstützung der RBW

  • 20. August - Kanufahrt von Braunsbach bis Kocherstetten
    • ab 10.30 Uhr Treffpunkt in Braunsbach
    • Anmeldung bei Daniel Stier bis 05. August

  • 10. September - RBW Jungzüchtertag in Bad Waldsee

  • 20. - 22. Oktober - Ausflug zum German Master Sale und vieles mehr

  • 2. Dezember - Weihnachtsfeier in Eichenau

Erfolgreiche Jungzüchter in Oldenburg!

Sara Raff, Stuttgart siegt im Vorführwettbewerb

Sara Raff

 

Die im zweijährigen Turnus stattfindende Deutsche Holstein-Schau am 14. und 15. Juni 2017 begann am Mittwoch mit dem Vorführwettbewerb der Jungzüchter, der in den Alterskategorien 16-20 Jahre und 21-25 Jahre in jeweils 4 Klassen ausgetragen wurde. Insgesamt stellten sich 58 Teilnehmer dem Wettbewerb „Wer ist der beste Vorführer Deutschlands?“. Für Baden-Württemberg starteten bei den jüngeren Teilnehmern Andreas Maier, Schwäbisch Gmünd-Reitprechts und Jana Schramm, Fichtenberg. Bei den älteren Teilnehmern war Sara Raff aus Stuttgart-Möhringen am Start. Gleich in der ersten Klasse bewies Andreas Maier sein Können mit einem 3. Rang. Er bot eine sehr konzentrierte Leistung und hatte sein Rind bestens im Griff. Jana Schramm startete in der Klasse der späteren Siegerin und belegte ebenfalls einen sehr guten 5. Platz. Eine Klasse für sich war Sara Raff, Stuttgart-Möhringen gleich in der ersten Klasse der älteren Teilnehmer. Sie bot eine souveräne Vorführleistung und präsentierte ihr Rind bestens. Auch beim Durchwechseln hatte sie keinerlei Probleme und führte ein ihr fremdes Rind ebenfalls sehr gekonnt vor, so dass die niederländische Richterin Erika Reijneveld sie zur Gesamtsiegerin in kürte. Damit konnten die baden-württembergischen Teilnehmer/innen das beste Ergebnis bisher beim Vorführwettbewerb in Oldenburg einfahren.

Gemeinsam mit den Züchtern aus dem benachbarten Österreich wurden unsere Tiere optimal vorbereitet durch ein hochmotiviertes Team um den Teamchef Thomas Kopf. Dieses sehr junge Team, bestehend aus Sebastian Bentele, Alicia Groß, Carmen Kreuzer, Andreas Maier, Katharina Mock und Jana Schramm war sehr zuverlässig und leistete hervorragende Arbeit. Dafür bedankt sich die RBW beim ganzen Jungzüchterteam recht herzlich.

Andreas MaierAndreas MaierJana SchrammSarah RaffCarmen KreuzerCarmen KreuzerKatharina MockSebastian Bentele

Sommerlicher Praxistag

Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der Braunvieh-Jungzüchterverband Baden-Württemberg am letzten Maiwochenende seinen informativen Praxistag im Raum Ulm. Über 20 Jungzüchter aus Oberschwaben und dem Allgäu nahmen daran teil.

 

Als erstes Ziel stand der Betrieb der Familie Held in Donaustetten auf dem Programm. Jürgen Held bewirtschaftet mit seiner Familie und einem Angestellten einen  Braunviehbetrieb mit 150 Kühen und weiblicher Nachzucht.  Im Jahre 2002 siedelte er seinen Betrieb aus.  Im Jahr 2016 erfolgte der Bau einer neuen Liegehalle für Kühe und Kalbinnen. Um die Betriebsabläufe weiter zu optimieren,  installierte er vor kurzem einen  automatisch gesteuerten Futterzuschieber mit Lockfutter. Aktuell milkt der Betrieb 10.232 kg bei 3,68 % Eiweiß.

 

Die Jungzüchter überzeugten sich von den leistungsbereiten Kuhfamilien, aus denen die Spitzenvererber Paypoly, Erafax und Fireplay abstammen. Beeindruckt waren die Lehrfahrteilnehmer über die erfolgreiche Jungviehaufzucht.  Ziel sei es ein Abkalbealter von 26 -28  Monaten und eine gute Einsatzleistung der Tiere zu erreichen. Die auf  dem Betrieb stehenden Kühe erreichen im Schnitt 4,6 Laktationen. Der Langlebigkeit seiner Braunviehkühe verdankt er,  dass  er jährlich 20 Tiere auf der Auktion in Bad  Waldsee verkaufen kann.

 

Gestärkt durch ein gemeinsames Grillen bei Familie Held ging es  weiter auf den Betrieb von Katrin und Mathias Härle nach Dellmensingen. Der in der Ortsmitte angesiedelte Betrieb milkt seine 75 Kühe mit einem Melkroboter. Ziel sei es bei den über 9.000 kg Herdenleistung bei 3,65 % Eiweiß möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu erzeugen. Mathias Härle beteiligt sich aktiv im Zuchtprogramm der RBW. Aktuell steht eines der höchsten  Huvi-Rinder  in D/AUT im Stall, von dem  die RBW mehrere ET Kälber auf der Aufzuchtstation aufgestallt hat.

Im Jahr 2016 entschlossen er und seine Frau Katrin, begünstigt durch ihre zentrale Lage einer gut befahrenen Ortsstraße, in einen Milchautomaten zu investieren. Bei der Planung seien besonders der richtige Standort und das Beachten der rechtlichen Vorschriften das Wichtigste,  erläuterte Mathias Härle. Für die Milchtankstelle  wurde  ein eigenes Milchhäusle aufgestellt,  in dem auchFlaschen zum Verkauf angeboten werden. Für die täglichen Routinearbeiten wie Befüllen und Reinigen des Milchautomat veranschlagen  Härles  eine halbe Stunde. Das ansprechende Äußere und Sauberkeit fördern die Akzeptanz beim Verbraucher. Durch das Programm „Lernort Bauernhof“  werden Schulen, Kindergärten, Vereinen und sonstigen Gruppen Einblick in den Betrieb gegeben. Katrin und Mathias  Härles Ziel ist neben der Direktvermarktung der Milch,  auch dem Verbraucher zu zeigen, wie man Milch erzeugt.

 

Beim abschließenden Kaffee und Kuchen in geselliger Runde, wurde dann mit der Familie Härle über Fachliches diskutiert. Alle Beteiligten waren sich einig, im nächsten Jahr wieder einen so informativen Praxistag zu gestalten.


Young BREEDER Academy erfolgreich gestartet!

Teilnehmer der young BREEDER academy April 2017

In den Osterferien veranstaltete die Rinderunion Baden-Württemberg das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ im Auktionszentrum Süd, Bad Waldsee.

20 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg machten sich zwei Tagen lang fit für das perfekte Stylen und Vorführen von Rindern auf Auktionen und Tierschauen.

Im theoretischen Teil ging Alfred Heinzler auf die Auswahl und Fütterung des Tieres ein. Anmeldezeitpunkte und Veterinärbedingungen der Veranstalter sind strikt einzuhalten. Jeder Teilnehmer erhielt eine Checkliste über die wichtigsten Abläufe und benötigten Schauutensilien zur Beschickung einer Tierschau oder Auktion.

Nach Einteilung der Teams wurde den Teilnehmern ein Rind zugelost. Die erste Aufgabe bestand darin, das Rind sauber zu waschen und den Standplatz richtig mit einer perfekten Strohmatratze vorzubereiten. Bereits hier gab es die ersten Bewertungspunkte.
Profifitter Uwe Bauer, Buggenseggel stellte zuerst die verschiedenen Schermessertypen vor, bevor er diese in der Praxis bei der Schur eines Rindes zeigte. Ebenso gab er Tipps für das Föhnen und die Schur einer perfekten Topline.

Danach wurde es ernst für die hochmotivierten Jungzüchter. Es galt das Rind selbständig zu scheren und die Topline zu stylen. Auffallend war, dass die Teams untereinander super zusammenarbeiteten. Dabei wurden die Sauberkeit der Schur, das Gestalten der Topline und das saubere Verlassen des Arbeitsplatzes bewertet. Bei Fragen standen die RBW-Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite.

Am Samstag stand nach einer viel zu kurzen Nacht das profimäßige Vorführen auf dem Programm. Thomas Kopf aus Vorarlberg wies bei seiner Schulung auf die wichtigsten Kriterien beim Rindervorführen hin. Richtiges Anbringen des Halfters, Vorführhaltung sowie Blickkontakt mit dem Preisrichter sind  wesentliche Punkte bei der Beurteilung. In einer Schaukonkurrenz liefen die Teams mit ihren top gestylten Rindern um den Titel „Bester Vorführer der Young BREEDER Academy“. Hier gewannen Jana Schram, Fichtenberg und  Andreas Maier, Reitprechts.

In der Kategorie Schauvorbereitung, Waschen, Scheren und Topline wurden Andreas Maier, Carmen Kreuzer aus Berg und Simon Zimmermann aus Reute ausgezeichnet.

Das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ war ein voller Erfolg. Die gezeigten Leistungen aller Teilnehmer war auf einem sehr hohen Niveau. Wichtig war hierbei nicht nur das Fachliche,  sondern auch das gesellige Miteinander und der Erfahrungsaustauch unter Gleichgesinnten.

Die Förderung der nächsten Betriebsleitergeneration ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Verbandsarbeit.

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Jungviehprämierung mit Kindervorführwettbewerb am 08.04.2017 in Ilshofen

Zum 22. Mal fand am Samstag, den 8.04.2017 anlässlich des Ostermarktes eine Jungviehprämierung mit Kälbervorführwettbewerb statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen die gepflegten Rinder und Kälber auf dem Grauwespele Platz bestens zur Geltung. Ein großes Lob an alle Züchterfamilien, welche keine Arbeit scheuen um ihre Tiere bestens zu präsentieren.

 

Zur Prämierung hatten Rinderzüchter von Schrozberg bis Bölgental Rinder im Alter von 11 bis 27 Monaten aufgetrieben. Die Zuschauer verfolgten gespannt die Entscheidungen des Preisgerichtes. Als Preisrichter waren Andrea Haag (Berwinkel), Roman Beck (Fichtenhof) und Thomas Hofmann (Sanzenbach) eingeladen. Es wurden Ihnen sehr elegante und gut entwickelte Rinder vorgestellt. Was die Entscheidungen für das Siegertier nicht immer einfach machte. Insgesamt wurden 29 Rinder aufgetrieben. Das Preisgericht vergab nur 1. Preise.

 

Folgende Fleckviehzüchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben:

Thomas Heilmann Schrozberg (10), Bernd Hofmann Billingsbach (3), Klenk Fleckvieh GbR Dörrmenz (4), Walter Lober Sigisweiler (3), ALMA Meinikheim GbR (2), Eckhard Sperr Bölgental (7).

 

Zum Siegerrind der jungen Rinder wurde die Katalognummer 1, eine schicke „Polarsee“ Tochter der Familie Meinikheim aus Oberwinden auserwählt. Den Reservesieg konnte sich die Katalognummer 13, eine enorm entwickelte „Siwil“ Tochter der Familie Sperr aus Bölgental. sichern.

 

Das Siegerrind bei den Älteren Rindern war Katalognummer 26, eine feingliedrige „Windstone“ Tochter ebenfalls von Eckhard Sperr aus Bölgental. Katalognummer 32 errang den Reservesieg bei den Älteren Rindern. Diese „Romantik“ Tochter der Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz zeichnete durch ihre Eleganz aus.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung in der Stadthalle Ilshofen überreichte Otto Messerschmidt den Besitzern der Sieger- und Reservesiegern einen Ehrenpreis. Alle Züchter erhielten zusätzlich einen Sachpreis. Diese Preise wurden von der Stadt Ilshofen bereit gestellt.

 

Die Kleinsten mal wieder ganz groß

 

Das Highlight war wie jedes Jahr der Kälbervorführwettbewerb. Dies zieht jedes Jahr aufs Neue viele Besucher an. 10 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 13 Jahren nahmen teil.

 

Andre, Marco und Jonas Ludwig aus Hörlebach, Greta Sperr aus Bölgental, Jan Hofmann aus Billingsbach, Ekatarina Heinold aus Hörlebach, Julia Heilmann aus Schrozberg, ‚Robin und Leonie Neber aus Hörlebach und Walter Lober aus Sigisweiler.

 

Es wurde darauf geachtet welcher Teilnehmer die Fragen des Preisgerichtes und den Umgang mit dem Kalb am besten meistert. Mit den Eltern des Vorführtieres, der Einsatzleistung der Mutter und sogar mit dem Speiseplan des Kalbes konnten die jungen Profis beim Preisgericht punkten. Das Preisgericht, Andrea Haag und Thomas Hofmann, entschieden sich bei den jüngeren Teilnehmern für Jan Hofmann als Sieger. Er konnte die Jury durch seinen guten Umgang mit dem Kalb und seinem enormen Fachwissen überzeugen. Bei der Gruppe 8 bis 13 Jahre errang Julia Heilmann den Sieg. Sie konnte sich durch ihre sehr gute Vorführleistung den Sieg sichern.

 

Natürlich erhielten alle Kinder einen Siegerpokal, dieser war selbstverständlich mit Süßigkeiten gefüllt. Dieser wurde von jedem Teilnehmer mit berechtigtem Stolz in der Stadthalle entgegen genommen.

 

An dieser Stelle ein Dank an den Oberzuchtwart Michael Schmidt und Günter Hörcher, sie verstehen es hervorragend die Kinder für den Kälbervorführwettbewerb zu begeistern. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Stadt Ilshofen.

Julia Nagel

Jonas LudwigTeilnehmer Kinder

Jungzüchterclub Gaildorf - Jahresprogramm 2017

Hallo Jungzüchter,

 

in den nächsten Wochen bzw. Monaten steht beim Jungzüchterclub wieder einiges an. Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen! 

  • 21./22.April 2017- Young Breeder Academy- Bad Waldsee 
    Der Kurs ist leider ausgebucht.

  • Samstag 29. April 2017 – Tierbeurteilungswettbewerb in Mannheim
    • Gemeinsam werden wir wieder mit Autos nach Mannheim auf den Mannheimer Maimarkt fahren, um am Tierbeurteilungswettbewerb teilzunehmen. Davor werden wir, wie jedes Jahr, mit Steffi Nübel nochmals üben (Termin wird noch bekannt gegeben). Auch Neulinge sind herzlich willkommen.
    • Achtung: Anmeldeschluss ist schon der 20. April 2017 deshalb schnell bei uns melden und einen Platz sichern.

  • Samstag 27. Mai.2017 – Lehrgang Bullenanpaarung mit Michael Schmidt
    • Am Samstag den 27.Mai 2017 werden wir uns um 10:00Uhr bei Kurt Schneider in Sulzbach-Laufen treffen und gemeinsam mit Michael Schmidt (RBW) einen Lehrgang über die Bullenanpaarung veranstalten. Dabei wird es darum gehen die Kuh zu bewerten und den dazu passenden Bullen zu finden, der mit seinen Merkmalen die Schwächen der Kuh ausgleichen kann. Nach dem theoretischen Teil am Morgen werden wir nach dem Mittagessen in den praktischen Teil übergehen.
      • Mindestalter: 13 Jahren
      • Uhrzeit: 10:00 – ca.16:00Uhr
      • Wo: Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen
      • Anmeldeschluss: 23.Mai 2017
         
  • Sonntag 16.Juli.2017 - Spiel ohne Grenzen des JZC Leutkirch in Urlau 
    • Verschiedene Jungzüchterclubs werden in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten. Wenn wir mitmachen wollen, müssen mindestens 5 Teilnehmer zusammenkommen. Wenn Interesse besteht einfach kurz bei Jana melden.

Ausblick: 

  • 14/15. Juni 2017:DHV-Deutsche Holsteinschau in Oldenburg
  • 28. Juli 2017: Grillfest
  • 03. September 2017: Tagesausfahrt in den Europapark Rust
  • 10. September 2017 RBW-Jungzüchtertag

Anmeldungen bei Jana Schramm: 0170-6617694 oder Laura Kühnle: 0172-4974583.

 

NEWS: Wir haben eine WhatsApp Jungzüchterclub-Gruppe – seid ihr schon dabei? Wenn nicht einfach Handy Nummer an uns weitergeben und hinzugefügt werden!


Erfolgreiche Jungzüchter aus Baden-Württemberg

Bundesbraunviehschau am 25.03.2017 in Buchloe

Alle Teilnehmer des Bambini-Wettbewerbes

Am 25.03.2017 fand die Bundesbraunviehschau in Buchloe statt. Knapp 60 Kinder und Jungzüchter sowie 100 Schaukühe stellten sich dem Wettbewerb der Besten. Am Samstagnachmittag traten ab 13 Uhr die kleinsten Jungzüchter im Vorführwettbewerb an. Schon 5 jährige stellten sich der Konkurrenz. Mit sehr viel Geschick und Sachkenntnis verstand es die Preisrichterin Gerlinde Halbartschlager aus Österreich die Kinder und das Publikum in das Schaugeschehen einzubinden.

 

Die besten Vorführer der Klassen mit den jüngsten Teilnehmern waren Florian Lang aus Betzigau, Laura Capar, Seeg, Veronika Stückl, Uffing und Lucia Diebolder, Lachen. In sechs Klassen traten die älteren Jungzüchter zum Schauwettbewerb an. Die Auszeichnungen der besten Typrinder der Einzelklassen gingen an die Albinger GbR, Winterreute, an Michael Zimmermann, Bad Waldsee, Familie Gugenmoos, Rückholz, Hubert Denz, Oberstaufen, Robert Geiger, Füssen und Hubert Schupp, Bodnegg.

 

Der Sieg des besten jüngeren Typrindes ging an den Betrieb Michael Zimmermann, Bad Waldsee. Sein Sohn Simon konnte sich zudem souverän den Sieg als bester Vorführer sichern und den Titel nach Baden-Württemberg holen.

Bestes älteres Typrind wurde ein Durham-Rind aus der Zucht der Familie Denz, Oberstaufen, das sich vor eine Hupays-Tochter aus dem Betrieb Hubert Schupp, Bodnegg setzen konnte.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Bundesbraunviehschau finden Sie hier.

Alle Teilnehmer des Bambini-WettbewerbesDer Betrieb Zimmermann, Bad Waldsee stellte die Siegerin des Typwettbewerbes (links) vor dem Betrieb Guggemos, Rückholz (rechts), Simon Zimmermann (l)  wurde zudem Bundessieger im Vorführwettbewerb, als Ehrendame fungierte die baden-württembergische Braunviehkönigin Beate BühlerDie heimischen Jungzüchter freuen sich zusammen mit Bundessieger Simon Zimmermann (Mitte) aus Bad Waldsee über den Sieg

2. rbw sale night in Bad Waldsee

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Sieger Typtier Fleckvieh Kat.10 Bertel

Nach dem erfolgreichen Debüt der rbw sale night im Jahr 2015 waren die Erwartungen an die Neuauflage dieser Veranstaltung am 11. März 2017 hoch. Am Konzept hatten die Veranstalter, bestehend aus den Jungzüchtern des Ländles und der Rinderunion Baden-Württemberg, im Vergleich zur ersten Veranstaltung von vor zwei Jahren, nichts geändert. Eine spannende Jungzüchterschau inklusive Typtierwettbewerb, eine flotte Auktion und eine rauschende Party bis in den frühen Morgen hinein, waren auch in diesem Jahr das Erfolgsrezept. Schon sehr früh – die Veranstaltung startete dieses Mal bereits um 18.00 Uhr - füllten sich die Ränge, um die Jungzüchter bei ihrem Kampf um den besten Vorführer und das jeweils beste Typtier der Rasse zu beobachten. Als Richter konnte Lukas Gartner aus Südtirol gewonnen werden. Zügig richtete und kommentierte Gartner die Tiere.

 

Richtig spannend wurde es, als drei beeindruckende Fleckviehjungkühe zum Entscheid um das beste Typtier in den Ring einzogen. Angeführt wurde der Reigen von einer sehr körperhaften Reumut-Tochter aus dem Betrieb Alfred Berger aus Mieterkingen. Ihr folgten eine überaus korrekte und typvolle Hurrican-Tochter von Sabine und Norbert Bertel aus Hasenweiler und aus dem gleichen Betrieb stammend, eine Zaspin-Tochter aus der bekannten Kuhfamilie von Winnor Limette, der Grand Champion Kuh der RBW Schau 2016. In seiner Kommentierung hob Lukas Garnter hervor, dass es sich bei allen drei Jungkühen, um Fleckviehkühe in Perfektion handelte, deutlich im Zweinutzungtstyp stehend und mit traumhaften Eutern ausgestattet, kam der Richter ins Schwärmen. Letztendlich hatte die Hurrican-Tochter vom Betrieb Bertel die Nase vorne und wurde aufgrund ihres hervorragenden Euters mit idealer Strichplatzierung und ihrem starken Fundament zum besten Typtier der Rasse Fleckvieh ernannt.

 

Bei den Holsteins entschied eine extrem große und lange und mit bestem Euter ausgestatte Fever–Tochter aus dem Zuchtbetrieb Markus und Kerstin Mock, Markdorf den Typtierwettbewerb für sich. Reservesiegerin wurde eine sehr feinzellige, milchtypische Bano-Tochter mit einem sehr gut aufgehängten Euter aus dem Betrieb Manfred Erthle, Eggingen. Zweitplatzierte in ihren Klassen wurden eine mit einem sehr korrektem und hoch aufgehängtem Euter ausgestattete Sid-Tochter von Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen und die ebenfalls mit einem beeindruckenden Euter und schönen Übergängen versehene Atwood-Tochter Mox Nayla vom Betrieb Mock. Alles Kühe, so Lukas Gartner, die man gerne im eigenen Stall stehen hätte.

 

In der Endauswahl um das beste Typtier der Rasse Braunvieh traten drei etwas unterschiedliche Jungkühe an. Souverän siegte die aus dem Betrieb von Arthur Ulrich, Essingen stammende, sehr milchtypische, mit viel Stil, Adel und hochaufgehängtem Euter ausgestatte Paypoly-Tochter Peasi. Sie wurde bei der späteren Eliteversteigerung an einen Zuchtbetrieb nach Bayern verkauft. Mit in der Konkurrenz befanden sich eine sehr harmonische Salomon-Tochter aus dem bekannten F-Stamm der Familie Albinger, Winterreute und die sehr lange und korrekte Volvo-Tochter Eldorado von Josef Hecht aus Mittelbuch.

 

Spannend ging es auch in den Endausscheidungen um den besten Vorführer je Rasse zu. Es siegte Vanessa Baier aus Ehingen bei der Rasse Fleckvieh, die den Preisrichter durch ihre tadellose Bewegung im Ring voll und ganz überzeugen konnte. Bester Vorführer bei den Holsteins wurde der bereits sehr erfahrene Stefan Ücker aus Markdorf, der eine extrem starke Leistung zeigte und stets sehr ruhig und kontrolliert mit seinem Tier arbeitete. Beim Braunvieh siegte der erst 14-jährige Simon Zimmermann. „Solche jungen Leute brauchen wir. Genauso, wie er es gemacht hat, muss es sein“ kommentierte Lukas Gartner seine Richtentscheidung. Und Simon Zimmermann war es dann auch, der sich, in der letzten Richterentscheidung an diesem Abend, als bester Gesamt-Vorführer der 2. rbw sale night durchsetzen konnte und ein hochwertiges Tablet, gesponsert von der Firma Lemmer Fullwood, mit nach Hause nehmen durfte.

 

Nahtlos schloss sich die mit Spannung erwartete Eliteversteigerung an. Auktionator Matthias Schupp konnte von den insgesamt 36 aufgetriebenen Katalognummern 31 einem neuen Besitzer zuschlagen.

 

Nach einem spannenden Bieterduell erzielte Noemie, die fünfeinhalb Monate alte Auranto-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Friedrich Sauter, Krattenweiler den höchsten Preis des Abends. Die Halbschwester der beiden Spitzenvererber Vavigo und Vintor war genomisch untersucht und stellte mit einem gGZW von 134, einem gMW von 125 und besten Zuchtwerten für das Exterieur alles bisher Dagewesene in den Schatten. Sagenhafte 12.100 € war sie ihrem neuen Besitzer wert. Sehr zur Freude der Zuchtverantwortlichen verbleibt sie in Süddeutschland. Sie wurde mit Embryonenverträgen im Wert von 8.000 € verkauft.

 

Zweitteuerstes Tier wurde Barcley. Diese sehr frühe, schicke Kerrigan-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Kurt Horn, Niederstetten ließ die Herzen der Holsteinzüchter höher schlagen, hat sie doch Barnaby zur Großmutter, die mit Bosarna, Barbaja, Bourbon, Overbec, Obabo, Maic und Beatpic gleich 7 Bullen im Besamungseinsatz platzieren konnte. Ausgestattet mit einem Embryonenvertrag der RBW wurde sie für 4.100 € an einen erfolgreichen Zuchtbetrieb aus Baden-Württemberg verkauft.  

 

3400 € legte ein bayerischer Zuchtbetrieb für die Zaspin-Tochter Lexington aus dem Betrieb Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler an, die im vorangegangenen Schauwettbewerb einen Klassensieg erringen konnte. Mit jeweils 2600 € Zuschlagspreis gehörten das Fleckviehrind Celebrity, eine Mailer-Tochter aus dem bekannten C-Stamm der Familie Rogg aus Bettmaringen, angeboten vom Betrieb Thomas Burger aus Biederbach und Nusspli, eine Wertvoll-Tochter aus der Vanstein-Bullenmutter Nutella, gezogen vom Betrieb Hubert Ewald aus Bräunlingen, zu den bestbezahltesten Fleckvieh-Tieren in dieser Kategorie.

 

Sehr begehrt waren bei den Holsteins eine hornlose, frisch abgekalbte und sehr leistungsstarke Accept-Tochter von Peter Schädler aus Uttenhofen und eine aus US-Embryonenimport stammende Anton-Tochter mit einem hervorragenden Euter, die von Manfred Erthle aus Eggingen angeboten wurde. Diese beiden  Jungkühe traten für jeweils 3.200 € ihre Reise nach Österreich an. Ebenfalls sehr gefragt war auch eine typstarke Macdur-Tochter aus einer italienischen Kuhfamilie, angeboten von Thomas Bentele, Adelsreute.

 

Im eigenen Zuchtgebiet verblieb ein mit 4.000 € sehr begehrtes Auranto-Braunviehrind aus der Even Bounce Familie, das wiederum vom Zuchtbetrieb Friedrich Sauter angeboten wurde. Ein sehr elegantes Seasidebloom-Rind, das vom Betrieb Neuhauser GbR aus Dietenheim gezogen wurde wechselte für 3.600 € den Besitzer und befindet sich zukünftig in „königlicher Obhut“.

 

Insgesamt verließen 12 Tiere das eigene Zuchtgebiet und wurden nach Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Österreich verkauft.

 

Rasse

Kategorie

Anzahl verk. Tiere

Durchschnittspreis

Spanne

Fleckvieh

Kälber u. Rinder

8

1.775 €

600 € – 2.600 €

Jungkühe

3

3.200 €

3.000 € - 3.400 €

Holsteins

Rinder

3

2.767 €

1.200 € - 4.100 €

Jungkühe

7

2.493 €

1.850 € - 3.200 €

Braunvieh

Rinder

5

4.480 €

1.150 € - 12.100 €

Jungkühe

4

2.175 €

1.700 € - 2.500 €

Jersey

Rinder

1

1.350 €

-

 

Im Anschluss an die Versteigerung stieg dann die after sale party zu der die Vinyl Brothers aus Markdorf auflegten und die Halle bis zum frühen Morgen rockten.

Bestes Typtier Holsteins Kat 19 Mock und Bester Vorführchampion Stefan ÜckerSieger Typtier Braunvieh Kat.102 UlrichSieger Typtier Fleckvieh Kat.10 BertelTeuerstes Rind der sale night Noemi von Sauter KatNr. 139Vorführchampion Braunvieh und Vorführchampion Gesamt Simon ZimmermannVorführchampion Fleckvieh Vanessa Baier