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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

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Lehrfahrt German Master Sale

Sehr geehrter Jungzüchter und Züchter,

                                                   

Im Rahmen der Young BREEDERS Academy veranstaltet die RBW in Zusammenarbeit mit den Jungzüchterclubs eine Weiterbildungsfahrt vom Freitag 20. bis Sonntag 22. Oktober 2017. Ziel ist Rheinland Pfalz, Luxemburg und Nordrhein Westfalen.  Höhepunkt dieser Fahrt ist der Besuch des German Master Sale in Bitburg. Besichtigung zahlreicher RUW Spitzenbetriebe. Ebenso erleben wir eine Schifffahrt und eine Weinprobe in Koblenz. Folgendes Programm ist geplant:

  • Freitag 20. Oktober 2017
    •   6:00 Uhr Abfahrt Versteigerungshalle Bad Waldsee
    •   7:00 Uhr Zustieg Ulm
    •   9:00 Uhr Zustieg  Karlsruhe   > Frühstück
    • 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung Nosbisch Holsteins Bitburg
    • 17:00 Uhr Hotelbezug Bitburg
    • 18:00 Uhr German Master Sale in Bitburg mit Party

  • Samstag 21. Oktober 2017
    •  8:30 Uhr Abfahrt 
    •  9:00 Uhr  Betriebsbesichtigung Pit Zeimes Luxemburg
    • 12:00 Uhr Betriebsbesichtigung RUW Holsteinbetrieb
    • 15:00 Uhr  Hotelbezug
    • 16:00 Uhr Schifffahrt, Abendessen, Weinprobe auf der Mosel/Rhein

  • Sonntag 22. Oktober 2017
    •   8:00 Uhr Abfahrt
    •   9:00 Uhr Betrieb Holstein Betrieb Lüpschen Lohmar
    • 11:00 Uhr  Rückfahrt

Im Fahrpreis von 150 € sind enthalten: Busfahrt, Frühstück am Anreisetag,   Übernachtungen mit Frühstück, Schifffahrt, Weinprobe. 

 

Anmeldeschluß 25. September 2017  bitte an  Fax: 07586/9206-35. Weitere Infos und Anmeldeformular siehe PDF-Datei.


Young BREEDER Academy erfolgreich gestartet!

Teilnehmer der young BREEDER academy April 2017

In den Osterferien veranstaltete die Rinderunion Baden-Württemberg das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ im Auktionszentrum Süd, Bad Waldsee.

20 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg machten sich zwei Tagen lang fit für das perfekte Stylen und Vorführen von Rindern auf Auktionen und Tierschauen.

Im theoretischen Teil ging Alfred Heinzler auf die Auswahl und Fütterung des Tieres ein. Anmeldezeitpunkte und Veterinärbedingungen der Veranstalter sind strikt einzuhalten. Jeder Teilnehmer erhielt eine Checkliste über die wichtigsten Abläufe und benötigten Schauutensilien zur Beschickung einer Tierschau oder Auktion.

Nach Einteilung der Teams wurde den Teilnehmern ein Rind zugelost. Die erste Aufgabe bestand darin, das Rind sauber zu waschen und den Standplatz richtig mit einer perfekten Strohmatratze vorzubereiten. Bereits hier gab es die ersten Bewertungspunkte.
Profifitter Uwe Bauer, Buggenseggel stellte zuerst die verschiedenen Schermessertypen vor, bevor er diese in der Praxis bei der Schur eines Rindes zeigte. Ebenso gab er Tipps für das Föhnen und die Schur einer perfekten Topline.

Danach wurde es ernst für die hochmotivierten Jungzüchter. Es galt das Rind selbständig zu scheren und die Topline zu stylen. Auffallend war, dass die Teams untereinander super zusammenarbeiteten. Dabei wurden die Sauberkeit der Schur, das Gestalten der Topline und das saubere Verlassen des Arbeitsplatzes bewertet. Bei Fragen standen die RBW-Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite.

Am Samstag stand nach einer viel zu kurzen Nacht das profimäßige Vorführen auf dem Programm. Thomas Kopf aus Vorarlberg wies bei seiner Schulung auf die wichtigsten Kriterien beim Rindervorführen hin. Richtiges Anbringen des Halfters, Vorführhaltung sowie Blickkontakt mit dem Preisrichter sind  wesentliche Punkte bei der Beurteilung. In einer Schaukonkurrenz liefen die Teams mit ihren top gestylten Rindern um den Titel „Bester Vorführer der Young BREEDER Academy“. Hier gewannen Jana Schram, Fichtenberg und  Andreas Maier, Reitprechts.

In der Kategorie Schauvorbereitung, Waschen, Scheren und Topline wurden Andreas Maier, Carmen Kreuzer aus Berg und Simon Zimmermann aus Reute ausgezeichnet.

Das erste Modul der „Young BREEDER Academy“ war ein voller Erfolg. Die gezeigten Leistungen aller Teilnehmer war auf einem sehr hohen Niveau. Wichtig war hierbei nicht nur das Fachliche,  sondern auch das gesellige Miteinander und der Erfahrungsaustauch unter Gleichgesinnten.

Die Förderung der nächsten Betriebsleitergeneration ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Verbandsarbeit.

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Jungviehprämierung mit Kindervorführwettbewerb am 08.04.2017 in Ilshofen

Zum 22. Mal fand am Samstag, den 8.04.2017 anlässlich des Ostermarktes eine Jungviehprämierung mit Kälbervorführwettbewerb statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen die gepflegten Rinder und Kälber auf dem Grauwespele Platz bestens zur Geltung. Ein großes Lob an alle Züchterfamilien, welche keine Arbeit scheuen um ihre Tiere bestens zu präsentieren.

 

Zur Prämierung hatten Rinderzüchter von Schrozberg bis Bölgental Rinder im Alter von 11 bis 27 Monaten aufgetrieben. Die Zuschauer verfolgten gespannt die Entscheidungen des Preisgerichtes. Als Preisrichter waren Andrea Haag (Berwinkel), Roman Beck (Fichtenhof) und Thomas Hofmann (Sanzenbach) eingeladen. Es wurden Ihnen sehr elegante und gut entwickelte Rinder vorgestellt. Was die Entscheidungen für das Siegertier nicht immer einfach machte. Insgesamt wurden 29 Rinder aufgetrieben. Das Preisgericht vergab nur 1. Preise.

 

Folgende Fleckviehzüchter hatten Rinder zur Prämierung aufgetrieben:

Thomas Heilmann Schrozberg (10), Bernd Hofmann Billingsbach (3), Klenk Fleckvieh GbR Dörrmenz (4), Walter Lober Sigisweiler (3), ALMA Meinikheim GbR (2), Eckhard Sperr Bölgental (7).

 

Zum Siegerrind der jungen Rinder wurde die Katalognummer 1, eine schicke „Polarsee“ Tochter der Familie Meinikheim aus Oberwinden auserwählt. Den Reservesieg konnte sich die Katalognummer 13, eine enorm entwickelte „Siwil“ Tochter der Familie Sperr aus Bölgental. sichern.

 

Das Siegerrind bei den Älteren Rindern war Katalognummer 26, eine feingliedrige „Windstone“ Tochter ebenfalls von Eckhard Sperr aus Bölgental. Katalognummer 32 errang den Reservesieg bei den Älteren Rindern. Diese „Romantik“ Tochter der Klenk Fleckvieh GbR aus Dörrmenz zeichnete durch ihre Eleganz aus.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung in der Stadthalle Ilshofen überreichte Otto Messerschmidt den Besitzern der Sieger- und Reservesiegern einen Ehrenpreis. Alle Züchter erhielten zusätzlich einen Sachpreis. Diese Preise wurden von der Stadt Ilshofen bereit gestellt.

 

Die Kleinsten mal wieder ganz groß

 

Das Highlight war wie jedes Jahr der Kälbervorführwettbewerb. Dies zieht jedes Jahr aufs Neue viele Besucher an. 10 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 13 Jahren nahmen teil.

 

Andre, Marco und Jonas Ludwig aus Hörlebach, Greta Sperr aus Bölgental, Jan Hofmann aus Billingsbach, Ekatarina Heinold aus Hörlebach, Julia Heilmann aus Schrozberg, ‚Robin und Leonie Neber aus Hörlebach und Walter Lober aus Sigisweiler.

 

Es wurde darauf geachtet welcher Teilnehmer die Fragen des Preisgerichtes und den Umgang mit dem Kalb am besten meistert. Mit den Eltern des Vorführtieres, der Einsatzleistung der Mutter und sogar mit dem Speiseplan des Kalbes konnten die jungen Profis beim Preisgericht punkten. Das Preisgericht, Andrea Haag und Thomas Hofmann, entschieden sich bei den jüngeren Teilnehmern für Jan Hofmann als Sieger. Er konnte die Jury durch seinen guten Umgang mit dem Kalb und seinem enormen Fachwissen überzeugen. Bei der Gruppe 8 bis 13 Jahre errang Julia Heilmann den Sieg. Sie konnte sich durch ihre sehr gute Vorführleistung den Sieg sichern.

 

Natürlich erhielten alle Kinder einen Siegerpokal, dieser war selbstverständlich mit Süßigkeiten gefüllt. Dieser wurde von jedem Teilnehmer mit berechtigtem Stolz in der Stadthalle entgegen genommen.

 

An dieser Stelle ein Dank an den Oberzuchtwart Michael Schmidt und Günter Hörcher, sie verstehen es hervorragend die Kinder für den Kälbervorführwettbewerb zu begeistern. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Stadt Ilshofen.

Julia Nagel

Jonas LudwigTeilnehmer Kinder

Jungzüchterclub Gaildorf - Jahresprogramm 2017

Hallo Jungzüchter,

 

in den nächsten Wochen bzw. Monaten steht beim Jungzüchterclub wieder einiges an. Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen! 

  • 21./22.April 2017- Young Breeder Academy- Bad Waldsee 
    Der Kurs ist leider ausgebucht.

  • Samstag 29. April 2017 – Tierbeurteilungswettbewerb in Mannheim
    • Gemeinsam werden wir wieder mit Autos nach Mannheim auf den Mannheimer Maimarkt fahren, um am Tierbeurteilungswettbewerb teilzunehmen. Davor werden wir, wie jedes Jahr, mit Steffi Nübel nochmals üben (Termin wird noch bekannt gegeben). Auch Neulinge sind herzlich willkommen.
    • Achtung: Anmeldeschluss ist schon der 20. April 2017 deshalb schnell bei uns melden und einen Platz sichern.

  • Samstag 27. Mai.2017 – Lehrgang Bullenanpaarung mit Michael Schmidt
    • Am Samstag den 27.Mai 2017 werden wir uns um 10:00Uhr bei Kurt Schneider in Sulzbach-Laufen treffen und gemeinsam mit Michael Schmidt (RBW) einen Lehrgang über die Bullenanpaarung veranstalten. Dabei wird es darum gehen die Kuh zu bewerten und den dazu passenden Bullen zu finden, der mit seinen Merkmalen die Schwächen der Kuh ausgleichen kann. Nach dem theoretischen Teil am Morgen werden wir nach dem Mittagessen in den praktischen Teil übergehen.
      • Mindestalter: 13 Jahren
      • Uhrzeit: 10:00 – ca.16:00Uhr
      • Wo: Kurt Schneider, 74429 Sulzbach-Laufen
      • Anmeldeschluss: 23.Mai 2017
         
  • Sonntag 16.Juli.2017 - Spiel ohne Grenzen des JZC Leutkirch in Urlau 
    • Verschiedene Jungzüchterclubs werden in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten. Wenn wir mitmachen wollen, müssen mindestens 5 Teilnehmer zusammenkommen. Wenn Interesse besteht einfach kurz bei Jana melden.

Ausblick: 

  • 14/15. Juni 2017:DHV-Deutsche Holsteinschau in Oldenburg
  • 28. Juli 2017: Grillfest
  • 03. September 2017: Tagesausfahrt in den Europapark Rust
  • 10. September 2017 RBW-Jungzüchtertag

Anmeldungen bei Jana Schramm: 0170-6617694 oder Laura Kühnle: 0172-4974583.

 

NEWS: Wir haben eine WhatsApp Jungzüchterclub-Gruppe – seid ihr schon dabei? Wenn nicht einfach Handy Nummer an uns weitergeben und hinzugefügt werden!


Erfolgreiche Jungzüchter aus Baden-Württemberg

Bundesbraunviehschau am 25.03.2017 in Buchloe

Alle Teilnehmer des Bambini-Wettbewerbes

Am 25.03.2017 fand die Bundesbraunviehschau in Buchloe statt. Knapp 60 Kinder und Jungzüchter sowie 100 Schaukühe stellten sich dem Wettbewerb der Besten. Am Samstagnachmittag traten ab 13 Uhr die kleinsten Jungzüchter im Vorführwettbewerb an. Schon 5 jährige stellten sich der Konkurrenz. Mit sehr viel Geschick und Sachkenntnis verstand es die Preisrichterin Gerlinde Halbartschlager aus Österreich die Kinder und das Publikum in das Schaugeschehen einzubinden.

 

Die besten Vorführer der Klassen mit den jüngsten Teilnehmern waren Florian Lang aus Betzigau, Laura Capar, Seeg, Veronika Stückl, Uffing und Lucia Diebolder, Lachen. In sechs Klassen traten die älteren Jungzüchter zum Schauwettbewerb an. Die Auszeichnungen der besten Typrinder der Einzelklassen gingen an die Albinger GbR, Winterreute, an Michael Zimmermann, Bad Waldsee, Familie Gugenmoos, Rückholz, Hubert Denz, Oberstaufen, Robert Geiger, Füssen und Hubert Schupp, Bodnegg.

 

Der Sieg des besten jüngeren Typrindes ging an den Betrieb Michael Zimmermann, Bad Waldsee. Sein Sohn Simon konnte sich zudem souverän den Sieg als bester Vorführer sichern und den Titel nach Baden-Württemberg holen.

Bestes älteres Typrind wurde ein Durham-Rind aus der Zucht der Familie Denz, Oberstaufen, das sich vor eine Hupays-Tochter aus dem Betrieb Hubert Schupp, Bodnegg setzen konnte.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Bundesbraunviehschau finden Sie hier.

Alle Teilnehmer des Bambini-WettbewerbesDer Betrieb Zimmermann, Bad Waldsee stellte die Siegerin des Typwettbewerbes (links) vor dem Betrieb Guggemos, Rückholz (rechts), Simon Zimmermann (l)  wurde zudem Bundessieger im Vorführwettbewerb, als Ehrendame fungierte die baden-württembergische Braunviehkönigin Beate BühlerDie heimischen Jungzüchter freuen sich zusammen mit Bundessieger Simon Zimmermann (Mitte) aus Bad Waldsee über den Sieg

2. rbw sale night in Bad Waldsee

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Sieger Typtier Fleckvieh Kat.10 Bertel

Nach dem erfolgreichen Debüt der rbw sale night im Jahr 2015 waren die Erwartungen an die Neuauflage dieser Veranstaltung am 11. März 2017 hoch. Am Konzept hatten die Veranstalter, bestehend aus den Jungzüchtern des Ländles und der Rinderunion Baden-Württemberg, im Vergleich zur ersten Veranstaltung von vor zwei Jahren, nichts geändert. Eine spannende Jungzüchterschau inklusive Typtierwettbewerb, eine flotte Auktion und eine rauschende Party bis in den frühen Morgen hinein, waren auch in diesem Jahr das Erfolgsrezept. Schon sehr früh – die Veranstaltung startete dieses Mal bereits um 18.00 Uhr - füllten sich die Ränge, um die Jungzüchter bei ihrem Kampf um den besten Vorführer und das jeweils beste Typtier der Rasse zu beobachten. Als Richter konnte Lukas Gartner aus Südtirol gewonnen werden. Zügig richtete und kommentierte Gartner die Tiere.

 

Richtig spannend wurde es, als drei beeindruckende Fleckviehjungkühe zum Entscheid um das beste Typtier in den Ring einzogen. Angeführt wurde der Reigen von einer sehr körperhaften Reumut-Tochter aus dem Betrieb Alfred Berger aus Mieterkingen. Ihr folgten eine überaus korrekte und typvolle Hurrican-Tochter von Sabine und Norbert Bertel aus Hasenweiler und aus dem gleichen Betrieb stammend, eine Zaspin-Tochter aus der bekannten Kuhfamilie von Winnor Limette, der Grand Champion Kuh der RBW Schau 2016. In seiner Kommentierung hob Lukas Garnter hervor, dass es sich bei allen drei Jungkühen, um Fleckviehkühe in Perfektion handelte, deutlich im Zweinutzungtstyp stehend und mit traumhaften Eutern ausgestattet, kam der Richter ins Schwärmen. Letztendlich hatte die Hurrican-Tochter vom Betrieb Bertel die Nase vorne und wurde aufgrund ihres hervorragenden Euters mit idealer Strichplatzierung und ihrem starken Fundament zum besten Typtier der Rasse Fleckvieh ernannt.

 

Bei den Holsteins entschied eine extrem große und lange und mit bestem Euter ausgestatte Fever–Tochter aus dem Zuchtbetrieb Markus und Kerstin Mock, Markdorf den Typtierwettbewerb für sich. Reservesiegerin wurde eine sehr feinzellige, milchtypische Bano-Tochter mit einem sehr gut aufgehängten Euter aus dem Betrieb Manfred Erthle, Eggingen. Zweitplatzierte in ihren Klassen wurden eine mit einem sehr korrektem und hoch aufgehängtem Euter ausgestattete Sid-Tochter von Markus Kreuzer, Oberbelzenhofen und die ebenfalls mit einem beeindruckenden Euter und schönen Übergängen versehene Atwood-Tochter Mox Nayla vom Betrieb Mock. Alles Kühe, so Lukas Gartner, die man gerne im eigenen Stall stehen hätte.

 

In der Endauswahl um das beste Typtier der Rasse Braunvieh traten drei etwas unterschiedliche Jungkühe an. Souverän siegte die aus dem Betrieb von Arthur Ulrich, Essingen stammende, sehr milchtypische, mit viel Stil, Adel und hochaufgehängtem Euter ausgestatte Paypoly-Tochter Peasi. Sie wurde bei der späteren Eliteversteigerung an einen Zuchtbetrieb nach Bayern verkauft. Mit in der Konkurrenz befanden sich eine sehr harmonische Salomon-Tochter aus dem bekannten F-Stamm der Familie Albinger, Winterreute und die sehr lange und korrekte Volvo-Tochter Eldorado von Josef Hecht aus Mittelbuch.

 

Spannend ging es auch in den Endausscheidungen um den besten Vorführer je Rasse zu. Es siegte Vanessa Baier aus Ehingen bei der Rasse Fleckvieh, die den Preisrichter durch ihre tadellose Bewegung im Ring voll und ganz überzeugen konnte. Bester Vorführer bei den Holsteins wurde der bereits sehr erfahrene Stefan Ücker aus Markdorf, der eine extrem starke Leistung zeigte und stets sehr ruhig und kontrolliert mit seinem Tier arbeitete. Beim Braunvieh siegte der erst 14-jährige Simon Zimmermann. „Solche jungen Leute brauchen wir. Genauso, wie er es gemacht hat, muss es sein“ kommentierte Lukas Gartner seine Richtentscheidung. Und Simon Zimmermann war es dann auch, der sich, in der letzten Richterentscheidung an diesem Abend, als bester Gesamt-Vorführer der 2. rbw sale night durchsetzen konnte und ein hochwertiges Tablet, gesponsert von der Firma Lemmer Fullwood, mit nach Hause nehmen durfte.

 

Nahtlos schloss sich die mit Spannung erwartete Eliteversteigerung an. Auktionator Matthias Schupp konnte von den insgesamt 36 aufgetriebenen Katalognummern 31 einem neuen Besitzer zuschlagen.

 

Nach einem spannenden Bieterduell erzielte Noemie, die fünfeinhalb Monate alte Auranto-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Friedrich Sauter, Krattenweiler den höchsten Preis des Abends. Die Halbschwester der beiden Spitzenvererber Vavigo und Vintor war genomisch untersucht und stellte mit einem gGZW von 134, einem gMW von 125 und besten Zuchtwerten für das Exterieur alles bisher Dagewesene in den Schatten. Sagenhafte 12.100 € war sie ihrem neuen Besitzer wert. Sehr zur Freude der Zuchtverantwortlichen verbleibt sie in Süddeutschland. Sie wurde mit Embryonenverträgen im Wert von 8.000 € verkauft.

 

Zweitteuerstes Tier wurde Barcley. Diese sehr frühe, schicke Kerrigan-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Kurt Horn, Niederstetten ließ die Herzen der Holsteinzüchter höher schlagen, hat sie doch Barnaby zur Großmutter, die mit Bosarna, Barbaja, Bourbon, Overbec, Obabo, Maic und Beatpic gleich 7 Bullen im Besamungseinsatz platzieren konnte. Ausgestattet mit einem Embryonenvertrag der RBW wurde sie für 4.100 € an einen erfolgreichen Zuchtbetrieb aus Baden-Württemberg verkauft.  

 

3400 € legte ein bayerischer Zuchtbetrieb für die Zaspin-Tochter Lexington aus dem Betrieb Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler an, die im vorangegangenen Schauwettbewerb einen Klassensieg erringen konnte. Mit jeweils 2600 € Zuschlagspreis gehörten das Fleckviehrind Celebrity, eine Mailer-Tochter aus dem bekannten C-Stamm der Familie Rogg aus Bettmaringen, angeboten vom Betrieb Thomas Burger aus Biederbach und Nusspli, eine Wertvoll-Tochter aus der Vanstein-Bullenmutter Nutella, gezogen vom Betrieb Hubert Ewald aus Bräunlingen, zu den bestbezahltesten Fleckvieh-Tieren in dieser Kategorie.

 

Sehr begehrt waren bei den Holsteins eine hornlose, frisch abgekalbte und sehr leistungsstarke Accept-Tochter von Peter Schädler aus Uttenhofen und eine aus US-Embryonenimport stammende Anton-Tochter mit einem hervorragenden Euter, die von Manfred Erthle aus Eggingen angeboten wurde. Diese beiden  Jungkühe traten für jeweils 3.200 € ihre Reise nach Österreich an. Ebenfalls sehr gefragt war auch eine typstarke Macdur-Tochter aus einer italienischen Kuhfamilie, angeboten von Thomas Bentele, Adelsreute.

 

Im eigenen Zuchtgebiet verblieb ein mit 4.000 € sehr begehrtes Auranto-Braunviehrind aus der Even Bounce Familie, das wiederum vom Zuchtbetrieb Friedrich Sauter angeboten wurde. Ein sehr elegantes Seasidebloom-Rind, das vom Betrieb Neuhauser GbR aus Dietenheim gezogen wurde wechselte für 3.600 € den Besitzer und befindet sich zukünftig in „königlicher Obhut“.

 

Insgesamt verließen 12 Tiere das eigene Zuchtgebiet und wurden nach Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Österreich verkauft.

 

Rasse

Kategorie

Anzahl verk. Tiere

Durchschnittspreis

Spanne

Fleckvieh

Kälber u. Rinder

8

1.775 €

600 € – 2.600 €

Jungkühe

3

3.200 €

3.000 € - 3.400 €

Holsteins

Rinder

3

2.767 €

1.200 € - 4.100 €

Jungkühe

7

2.493 €

1.850 € - 3.200 €

Braunvieh

Rinder

5

4.480 €

1.150 € - 12.100 €

Jungkühe

4

2.175 €

1.700 € - 2.500 €

Jersey

Rinder

1

1.350 €

-

 

Im Anschluss an die Versteigerung stieg dann die after sale party zu der die Vinyl Brothers aus Markdorf auflegten und die Halle bis zum frühen Morgen rockten.

Bestes Typtier Holsteins Kat 19 Mock und Bester Vorführchampion Stefan ÜckerSieger Typtier Braunvieh Kat.102 UlrichSieger Typtier Fleckvieh Kat.10 BertelTeuerstes Rind der sale night Noemi von Sauter KatNr. 139Vorführchampion Braunvieh und Vorführchampion Gesamt Simon ZimmermannVorführchampion Fleckvieh Vanessa Baier

Jungzüchter-Programm 2017

Die Jungzüchter und die Rinderunion Baden-Württemberg haben für 2016/2017 wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Wir freuen uns, Dich und deine Freunde auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Bilder und Berichte vergangener Veranstaltungen findest du unter www.rind-bw.de. 

  • Samstag 11.03.2017: Sale Night in Bad Waldsee. Jungzüchterschau, bester Vorführer, Happy Hour, Party.  Anmeldeformular unter www.rind-bw.de
  • Samstag 25.03.2017: Bundesbraunviehschau in Buchloeabends ab 19.00 Uhr .  
  • Samstag 21.04.2017 und Sonntag 22.04.2017:  Young Breeder Academy,  in Bad Waldsee für Kinder ab 12 Jahre. Vorbereiten Tiere, Fitten, Topline, Samstag ab 10.00 Uhr. Übernachtung in der Bauernschule Bad Waldsee . Sonntag Wettbewerb
    Details und genaues Programm unter www.rind-bw.de
  • Samstag 20. Mai 2017: Praxistag 2017 - Jungviehaufzucht  -  Betrieb Jürgen Held, Donaustetten.   Milch Direktvermarktung bei der Familie Härle, Dellmensingen. Treffpunkt 9.00 Uhr Versteigerungshalle Bad Waldsee
  • Sonntag 11. Juni 2017:  Jungzüchtertag der Jungzüchterclubs Ellwangen und Illertal
  • Juli 2017: Spiel ohne Grenzen des JZC Leutkirch in Urlau – Berghof (ausgeschildert). ACHTUNG hoher Fun Faktor. Jeder Jungzüchter ist willkommen und kann mitmachen, Wechselkleidung nicht vergessen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den genauen Termin erfahrt Ihr aus der Tagesspresse. Beginn 10.00 Uhr. Anmeldungen und Infos bei Norbert Netzer Tel.: 0163 7511650 o. 07567/209
  • Samstag 19. August  2017: Grillfest aller JZ ab 20.00 Uhr in der Versteigerungshalle Bad Waldsee. Komm mit Frau oder Mann, wir verbringen ein paar gemütliche Stunden zusammen Lagerfeuer !!!!
  • Samstag 19. und Sonntag 20.  August  2017: Erlebnisnacht der Jungzüchter  (siehe unten)
  • Donnerstag 24. August  2017: 10.00 Uhr Fitting Kurs in Bad Waldsee als Vorbereitung für die Jungzüchterschau im September.  Ablauf erfahrt ihr bei Herrn  Kopf 0172/ 7255764. Anmeldung bis zum 15. Augst 2016
  • September 2017: Sommerfest des JZC und Zuchtverein Leutkirch in Urlau. Beginn um 10.00 Uhr mit Gottesdienst, Mittagessen,  ab 13.00 Vorführwettbewerb der Jungzüchter.
  • Sonntag 10. September 2017: Jungzüchtertag  in Bad Waldsee.  Um 10.00  Uhr treten die Jungzüchter an um den besten Vorführer bei den Rindern zu ermitteln. Ab 13.30 Uhr Jungkuhwettbewerb,  wer  hat die Beste Jungkuh der Rassen Fleckvieh, Holstein und Braunvieh.  Mit Show Einlage, Kaffee und Kuchen. Meldeschluß ist Montag 16. August. Weitere Infos bei Alfred Heinzler  0172/712 28 35 Anmeldeformular ab 01.07.2016 auf www.rind-bw.de.
  • 20., 21. und 22 Oktober 2017:  Ausflug ins Rheinland. Mit Besuch des Top Genetik Betriebes Lübschen. Stadtbesichtigung Köln und Informationsveranstaltung an der längsten Theke der Welt in Düsseldorf.
  • November 2017: Braunviehbundesjungzüchterschau in der Versteigerungshalle Bad Waldsee

Anmeldung zur Erlebnisnacht des Braunviehjungzüchterverbandes 19. und 20. August 2017

 

Die fünfte Jungzüchtererlebnisnacht steigt von Samstag Bad Waldsee – Versteigerungshalle. Alle Kinder ab 8. Jahren sind mit Ihren Freunden hierzu herzlich eingeladen. Ein cooles Programm mit Fussballtunier, Kletterpark, Mountainbike, Nachtwanderung und Grillen steht wieder auf dem Programm.
Wir treffen uns am Samstag um 09.00 Uhr in der Versteigerungshalle Bad Waldsee. Am Sonntag nach dem Frühstück geht es  wieder nach Hause. Rückankunft ca. 12.00 Uhr.


Die Erlebnisnacht findet bei jedem Wetter statt. Bitte passende Kleidung beachten. Bei heißer Witterung Badesachen mitnehmen – Wechselkleidung. Mitzubringen sind außerdem: Zelt (wenn vorhanden) Schlafsack, Isomatte, gute Laune.


Getränke und Essen organisiert der Jungzüchterverband und sind kostenfrei. Gerne Können sie mit einer Salat- oder Kuchenspende unser Schlemmerbuffet bereichern.


Bitte faxen Sie die Anmeldung bis zum 25.07.2017  an 07352/8518. Falls Sie Fragen haben, nehmen Sie mit Veronika Hecht 0174/14 71 847 oder einem Jungzüchtervorstand Kontakt auf. Anmeldeformular: siehe Download-PDF-Datei.


Jungzüchterreise in die USA

Alle Teilnehmer der Reise mit Der Brown Swiss Champion Glenn Fantasy, 30 Minuten nach dem Sieg in Madison

Einmal auf der weltgrößten Tierschau in Madison mit dabei sein ist der Traum vieler Tierzüchter. 12 Braunviehjungzüchter aus Bayern und Baden –Württemberg verwirklichten sich diese Reise nach Wisconsin, USA. In 10 Tagen besuchten sie 17 Brown Swiss Farmen und waren bei der World Dairy Expo live dabei. Sie gewannen ein Eindruck von der Landwirtschaft und dem „way of life“ in den USA.

 

Auf zahlreichen Betrieben konnten aktuelle Bullenmütter und genomisch hohe Rinder besichtigt werden. Es war interessant, dass die meisten Rinder sowohl Brown Swiss als auch Holsteins genomisch typisiert werden. Eine gezieltere Anpaarung und die bessere Selektion der Rinder sind wesentliche Vorteile dieses zusätzlichen Informationsgewinnes. Die besten genomischen Rinder der Farmen werden gespült, gute bis mittlere Rinder gezielt angepaart und das restlichen Drittel, das schlechte Zahlen aufweist, wird als ET Trägertiere verwendet. Somit maximieren die Farmer den Zuchtfortschritt und erhalten eine einheitlichere Herde. Mit Spannung erwartet wurden die ersten Töchter der Braunviehvererber Cadence, Jackson, Durham und Kannon. Sie zeigten die jeweilige Vererbungsleistung dieser US Stiere.


Höhepunkt der Reise war der Besuch der weltgrößten Rinderschau in Madison. Über 2200 Tiere waren bei der größten Tierschau der Welt aufgetrieben. Die große Eishockeyarena bot reichlich Platz für die Wahl. So konnte es durchaus sein, das der Preisrichter in einem Ring bis zu 40 Rinder zu richten hatte.

 

Beim Braunvieh wurde mit 312 Tieren ein Rekordauftrieb verzeichnet. Vor allem die enorme Größe und die sagenhaften Euter in der Spitze beeindruckten. Ihren Championtitel verteidigte Glenn Fantasy von der Ferme Brown Heaven Farm aus Verches, Kanada.

 

In Madison gerne gesehen – Bianca Traut überreicht die Preise

 

Eine besondere Ehre wurde Bianca Traut, Leutkirch zuteil. Die amtierende Braunviehkönigin war die erste Ehrendame aus Europa die auf der amerikanischen Kontinent die Championpreise überreichen durfte.

 

Nach 1.400 Reisemeilen quer durch die Bundesstaaten Illinois, Iowa, Minnesota und Wisconsin ging es nach Chicago, wo nach einer Bootstour und Besuch dem Besuch des Willis Tower die Heimreise angetreten wurde.


Kälbervorführwettbewerb am 24. September beim Backofenfest in Wackershofen

Widerspenstige Kälbermodels auf dem Laufsteg

Familie Schirle mit Sieger Jannik

Bei herrlichem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und azurblauem Himmel stellten sich beim Backofenfest 26 Kinder und Jugendliche mit ihren Kälbern und Rindern den Preisrichtern.

 

Der Kälbervorführwettbewerb der Züchterjugend ist ein Publikumsmagnet , dicht gedrängt umrahmten die zahlreichen Zuschauer den Vorführring. Es ist ein einfach schon ein schönes Bild wie sich die Kinder und Jugendlichen extra für diesen Wettbewerb festlich mit Dirndl, Lederhose, oder der Limpurger Tracht festlich angezogen haben.

 

26 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und zwanzig Jahren hatten mit ihren vierbeinigen und zum Teil recht eigenwilligen Schützlingen viel geübt und sich ein umfangreiches Wissen über ihre Schützlinge angeeignet. Wie heißt dein Kalb, was für eine Rasse ist es? Was trinkt dein Kalb, wie oft hast du mit dem Kalb geübt? Die Kinder konnten die Fragen gut beantworten. Es ist schon eine Herausforderung für die Kinder in ein Mikrofon zu sprechen und sich dann selber zu hören.

 

Für die Preisrichterinnen Julia Nagel und Eva Bullinger waren die Pflege und Sauberkeit des Kalbes, die Einzelvorstellung, das Führen des Kalbes im Vorführring und das Wissen über das Kalb die entscheidenden Bewertungspunkte bei den Kindern. Ja und ein bisschen Glück beim Vorführen gehört einfach auch dazu, in fremder Umgebung reagiert manches Kalb anders wie zu Hause.

 

Bei den Jugendlichen geht es vor allem um das Präsentieren der Rinder vor dem Preisrichter. Auf ein Handzeichen des Preisrichters muss der Vorführer sein Rind sofort anhalten und es muss sich präsentieren. Der Vorführer muss immer ein Auge beim Rind und ein Auge beim Preisrichter haben. Manchmal lassen die Preisrichter die Vorführer auch mal die Rinder tauschen  um zu sehen ob der Vorführer auch ein fremdes Rind präsentieren kann.

 

Nicht einfach war es eine Reihenfolge zu bilden, denn alle Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Jannik Schierle Bühlertann – Vetterhöfe, Greta Sperr Satteldorf – Bölgental, Karolin Munz Untermünkheim – Hagen, Benjamin Hägele Heuchlingen – Riedhof und Leni Stier Dörzbach – Hohebach beeindruckten die Preisrichterinnen am meisten und wurden als Sieger ihrer Altersgruppe erklärt. Den Vorführwettbewerb der Jugendlichen gewann Jana Schramm aus Oberrot.

 

Weitere Teilnehmer am Vorführwettbewerb waren: Hannes Frank, Frieder Frank, Michel Frank, Lukas Schreyer und Felix Schreyer aus Schwäbisch Hall – Gailenkirchen. Lara Mirsberger, Benjamin Holl, Sophia Kottmann, Sebastian Holl und Nina Mirsberger aus Heuchlingen – Riedhof. Bea Stier und Mona Stier aus Dörzbach – Hohebach. Emma Schierle und Hanna Schierle aus Bühlertann – Vetterhöfe. Madleen Patschke, Lennart Pries, Lisa Binder und Paul Sperr aus Satteldorf – Bölgental. Lea Schmidt Mainhardt – Württembergerhof und Julia Munz aus Untermünkheim – Hagen.


Rekordbeteiligung am 11. RBW Jungzüchtertag

Teilnehmer RBW Jungzüchterwettbewerb

Jungzüchter aus Hohenlohe, Schwarzwald, Stuttgart und Oberschwaben trafen sich am letzten Ferienwochenende, um den besten Vorführer Baden-Württembergs zu ermitteln. Der 11. RBW Jungzüchtertag im Auktionszentrum Süd, Bad Waldsee wies eine neue Rekordbeteiligung von über 100 Kinder im Vorführwettbewerb und 21 Tiere im Typtierwettbewerb auf. Dies unterstreicht die Attraktivität der Veranstaltung. Die Preisrichterin Christine Grebe, Korbach und die zahlreichen Besucher kamen bei sommerlichen Temperaturen und den gezeigten Vorführleistungen ins Schwitzen.


Noch keine vier Jahre alt war die jüngste Teilnehmerin Rosi Helbling aus Neukirch, die mit Ihrem Kalb Theresa als erste den Schauring betrat. Das korrekt angelegte Halfter und harmonische Vorführen waren Punkte, auf die die Preisrichterin ein Augenmerk legte. Sonja Brauchle, Leutkirch, Amelie Müller, Grünkraut, Greta Sperr, Satteldorf, Lorenz Fuchs, Schlier und Ronja Müller, Grünkraut erreichten eine 1a Platzierung in ihrem Ring und qualifizierten sich für das Finale Mini Champion.

 

In der Junior Klasse von 9-11 Jahren konkurrierten 30 Teilnehmer um den Einzug in die Endausscheidung. Constantin Weidele, Wolfegg und Leonie Kramer, Erolzheim waren hier bereits schon das 4. Jahr in Folge am Start. So stieg auch die Anforderung an die Vorführer. Der Blickkontakt zwischen Preisrichter und Jungzüchter, die Aufmerksamkeit auf das Tier und die Einheit im Bewegungsablauf waren hier gefragt. In Ihren Ringen siegten Stefanie Kaiser, Klettgau, Julia Miller, Gutenzell-Hürbel, Amatus Fischer, Bad Waldsee, Micha Linder, Winterreute und Nick Maier Alfdorf.


Schon richtige Profis waren im ersten Ring der Starter von 12-15 Jahren am Werk. Das korrekte seitliche hineinführen des Rindes in den Ring, die Aufmerksamkeit zum Rind und Preisrichter und das korrekte aufstellen des Tieres bei den Anweisungen von Christina Grebe gaben den Ausschlag, so dass in diesem Ring Malena Einsiedler, Leutkirch vor Simon Zimmermann Bad Waldsee auf Platz eins gestellt wurde. Die weiteren Ringe in dieser Klasse gewannen Annika Fritz, Wald, Paul Sperr, Satteldorf und Andreas Maier, Schwäbisch Gmünd.

Bei den Senioren konnten die Jungzüchter wählen, ob sie mit einem Rind oder einer Kuh an den Start gehen. Am elften Jungzüchtertag waren in dieser Altersklasse Markus Heilmann, Schrozberg, Saskia Gödeker, Markdorf, Maximilian Maier, Schwäbisch Gmünd und Helena Hiller, Degerloch die besten. Die Zuschauer sahen das hohe Niveau der Vorführleistung und honorierten jeden Ring mit einem kräftigen Applaus.

Für Aufheiterung in der spannenden Stimmung sorgten die Artisten Charlinis, die mit ihrem Akrobatik und Zauberschau klein wie groß begeisterten und durch ihre kunstvoll gestalteten Luftballontiere die Kinder in ihren Bann zogen.

 

Die Spannung stieg bei der Champion Auswahl Mini, Junior, Intermediate und Senior. Hier traten die Sieger der einzelnen Ringe gegeneinander an. Den Titel „Mini Champion 2016“ holte sich Lorenz Fuchs, Schlier und verteidigte somit seinen Titel vom letzten Jahr vor Greta Sperr, Satteldorf. Nick Maier, Alfdorf vor Julia Miller, Gutenzell-Hürbel hieß die Reihenfolge beim den „Junior Champion 2016“ Finale. Sein Cousin Andreas Maier machte es ihm nach und wurde „Intermediate Champion 2016 „ (12-15 Jahren) vor Annika Fitz, Wald. Extrem spannend wurde es ganz zum Schluss, bei dem Vorführleistungen auf höchstem Niveau gezeigt wurden. Hier bestätigte Saskia Gödeker, Markdorf, ihre Nominierung für den europäischen Holstein Jungzüchterwettbewerb in Cremona, in dem sie in einem packenden Finale der Senioren Maximilian Maier, Schwäbisch Gmünd auf den zweiten Platz verwies.

 

Der mit sieben Tieren beschickte Typtierwettbewerb Fleckvieh gewann Felix Keller, mit der euterstarken Rave Tochter Highnoon. Von den acht im Holstein-Jungkuhwettbewerb startenden Jungkühe überzeugte die Gold-Red Tochter Mailin vorgeführt von Carmen Kreuzer, Berg durch ihr extrem gutes Fundament und ihre Jugendlichkeit. Aus der Kuhfamilie von Anibay stammt die Siegerin beim Braunvieh. Janik Sauter, Krattenweiler setzte sich in der stark besetzten Braunviehjungkuhklasse mit der Zaristo Tochter Isolabella durch.

 

Die toll gestalteten Stalltafeln waren ein Hingucker für jeden Besucher. Lukas Weber, Wangen, Niklas Kreisle, Leupolz, Stefanie Kaiser, Klettgau und Luis Arnegger, Markdorf wurden für die schönste Stalltafel ausgezeichnet.

 

Der 11. RBW Jungzüchtertag war ein voller Erfolg. Die Motivation der Teilnehmer war hervorragend, ebenso die Stimmung. Alle Teilnehmer waren mit viel Eifer und Begeisterung dabei und machten Werbung für die Rinderzucht von morgen.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum (157 Fotos)

img_0666img_0670img_0673img_0679img_0683img_0685img_0690img_0697Teilnehmer RBW Jungzüchterwettbewerb

Ge-„chilltes“ Wochenende des Braunvieh-Jungzüchterverbandes

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Am letzten Augustwochenende 2016 veranstaltete der Braunviehjungzüchterverband Baden-Württemberg seine vierte Erlebnisnacht für Kinder. 55 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren erlebten zwei Tage lang erlebnisreiche Ferien an der Versteigerungshalle Bad Waldsee.

 

Am Samstag ging es nach der Ankunft mit dem Traktor und einem bestuhltem Gummiwagen zur Minigolfanlage Bad Waldsee, wo bei einer actionreichen Minigolf- Meisterschaft mit viel Spaß und Ehrgeiz das beste Jungzüchter Team ermittelt wurde. Gut gestärkt verbrachten die Kinder und Jugendlichen den Nachmittag mit spielen und chillen an der Versteigerungshalle Bad Waldsee. Der eigens aus Strohballen errichtete Pool sorgte für alle für eine willkommene Abkühlung. Es wurden auch Blumenseifen und ein Chill- Stuhl aus Holz gefertigt, so waren alle für den Abend am Lagerfeuer gerüstet. Nach einer überaus grusligen Nachtwanderung, gemütlichen Stunden am Lagerfeuer und einer viel zu kurzen Nacht hieß es dann schon wieder Zelte abbauen und von den neu gewonnenen Freunden Abschied nehmen.

 

Alle, Organisatoren und Teilnehmer waren sich einig, spätestens am RBW Jungzüchtertag im September sieht man sich wieder.

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Ausflug nach Münsing zum Ochsenrennen

2 spitzen Braunviehzuchtbetriebe, Spaß und Action beim Jungzüchterausflug nach Bayern

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Am Samstag den 27.- 28. August fand der 2-tägige Jahresausflug des Braunviehjungzüchterverbands Baden- Württemberg statt. Das erste Ziel war der Zuchtbetrieb von Rainmund Pröbstl in Birkland. Uns erwartete ein imposanter, neuer erbauter Laufstall mit Kammaufstallung, 2 außenliegenden Futtertischen und einem 2x14 Swing-Over-Melkstand in seine rund 90 köpfige Herde aufgestallt ist. Rainmund Pröbstel erläuterte uns die Eckdaten des Betriebs und stellte uns seine eiweiß- und exterieurstarke Braunvieh- und Holsteinherde vor, die hauptsächlich von US und Schweizer Genetik abstammt. Die bekannteste Kuhfamilie geht auf die frühere Bundessiegerin Ace Heidee zurück, deren Enkeltochter Trump Holiday bereits Bundeschampion bei den Rindern machte und auf der Bundesschau 2014 eine glänzende Figur machte.

 

Nach einer Stärkung besichtigten wir am Nachmittag den Braunviehzuchtbetrieb von Martin Kriesmaier in Forst. Er stellte uns seine beeindruckende 85 köpfige Braunviehherde vor, mitunter einiger bekannten Schau- und Zuchtkühe. Der Schlüssel für züchterische und betriebswirtschaftliche Erfolge sind für ihn eine hohe Persistenz und eine lange Nutzungsdauer. Bei den Anpaarungen achtet er nebst der Persistenz auf die Kuhfamilien sowie die Blutführung. Die Besichtigungen der Betriebe waren sehr gelungen, vor allem die Gedanken zur Braunviehzucht waren für uns Jungzüchter äußerst interessant.

 

Nach einer willkommenen Abkühlung im Starnberger See trafen wir dann in unserem Quartier in der Gemeindehalle Münsing ein. Am Abend zog es dann alle zum Ochsenball ins Festzelt.

 

Als am Sonntagmorgen alle aus den Schlafsäcken gekrochen waren machten wir uns auf den Weg zu einem weiteren Highlight dieses Wochenendes – das Ochsenrennen in der Naturarena Münsing. Mit über 10.000 Besuchern ist das alle 4 Jahre stattfindende Ochsenrennen in Münsing nicht nur eine Gaudi sondern schon ein sportliches Großereignis. So kommt es auch vor, dass nicht nur Erdklumpen durch die Gegend fliegen, sondern auch mal die Jockeys von den Vierbeinern.

 

Wir waren dabei!

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Große Teilnehmerzahl beim RBW Fitting Kurs

Gruppenfoto Teilnehmer

Bei strahlendem Sonnenschein lud die RBW die Jungzüchter zum Fitting Kurs in das Auktionszentrum Süd nach Bad Waldsee ein. Ziel war es, die Grundlagen für das Vorführen und Stylen der eigenen Rinder zu vermitteln. Die 30 motivierten Teilnehmer von 8 bis 20 Jahren lernten in zwei Gruppen an den vorgestellten Rindern alles Wichtige, was zur einer erfolgreichen Schauteilnahme gehört.

 

Alfred Heinzler informierte über die Grundvoraussetzung bei der Auswahl des Tieres. Schwierigste Hürde sei es zum Teil, die Eltern davon zu überzeugen, dass Ihre kuhbegeisterten Kinder an einer Schau teilnehmen dürfen. Ist dieses gelungen, kann man das Rind entsprechend dem Alter und der Größe des Kindes auswählen. Anmeldetermin und Veterinärvorgaben müssen beachtet werden, ebenso die richtige Vorführkleidung.

 

Der Kuhstlyler Uwe Baur aus Buggensegel erklärte den Jungzüchtern die Bedeutung und Verwendungszweck verschiedener Schermesser. „Gut gewaschen ist halb geschoren“ so Uwe Bauer zu den Vorbereitungen. Wichtig auch das Ansprechen und der Kontakt zum Tier beim Scheren. Körper, Brust und Hals werden mit der großen Schermaschine geschoren. Für Kopf, Ohren und Beine bieten sich kleinere Akku Schermaschinen an, mit diesen ist man flexibler und die Tiere sind ruhiger. Jedes Kind erhielt die Möglichkeit selber ein Tier zu scheren. Abschließend wurde gezeigt, wie man durch eine Topline das Tier größer, tiefer und länger aussehen lässt.

 

Frisch gestylt ging es weiter zum perfekten Vorführen. Thomas Kopf zeigte das Richtige Anlegen des Strickes bzw. des Halfters. Rückwärts laufend mit der linken Hand am Halfter und eine Einheit bildend mit dem Rind beeindruckte er die Teilnehmer. Die richtige Vorführgeschwindigkeit, Abstand und das Aufstellen wurden geübt. Konzentriert und mit einem Lächeln gegenüber dem Preisrichter lernte jeder Jungzüchter das passende Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Hier hieß es vor allem üben, üben, üben. Je besser das Rind läuft umso leichter hat es der Vorführer.

 

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Sie das Gelernte am RBW Jungzüchtertag am 11. September umsetzen und bestens vorbereitet sind, um in der Konkurrenz gegenüber den restlichen 100 Startern gut abzuschneiden.

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Praxistag des Braunvieh Jungzüchterverbandes ein toller Erfolg!

Praxistag des Braunvieh Jungzüchterverbandes ein toller Erfolg!

Zum ersten Mal lud der Jungzüchterverband Baden-Württemberg zum Praxistag auf zwei Betrieben ein. Über 50 Jungzüchter nahmen teil, um bei den zwei Braunviehzuchtbetrieben im Raum Bodnegg lehrreiches über Stallbau, Zucht und Fütterung zu erfahren.

 

Am Morgen besichtigten sie den Betrieb der Familie Beigger in Bodnegg. Im Jahre 2015 wurde der für 80 Kühen gebaute Boxenlaufstall mit Melkroboter bezogen. Der Kuhkomfort dieses Stalles zeigte sich durch die gut gepflegten Tiefboxen die breiten Laufgänge und durch das Stallsystem „Feed First“, bei dem die Tiere nach dem Fressen zum Melkroboter oder in den Liegebereich selektiert werden. Der aktuelle Stalldurchschnitt von über 9.300 kg Milch bei 3,62 % Eiweiß beeindruckte. Mit Interesse informierten sich die Jungzüchter auch über die Eier-Selbstvermarktung der Familie Beigger.

 

Nach einem sehr guten und reichhaltigen Mittagessen auf dem Betrieb von Josef und Christoph Bentele in Grünkraut gab der ehemalige RBW Rinderzuchtberater Otto Weber Hinweise zu einer optimalen Rationsgestaltung.

 

Ziel: gesunde Kühe mit guter Leistung   Voraussetzung sind gute Betreuung und Fütterung der Tiere besonders im kalbenahen Zeitraum. Dies kann nur mit schmackhaftem, nährstoffreichem Grundfutter erreicht werden. Bei der Grassilage ist entscheidend die Narbenzusammensetzung des Grünlandes, eine angepasste Düngung, der Erntezeitpunkt und Witterung. Ebenso das befüllen, verdichten und abdecken der Fahrsilos. Nur eine gut konservierte stabile Silage wird von den Tieren gern gefressen – Tiere sind wie Menschen, wenns gut schmeckt geht mehr rein.

 

Das entscheidende im Betrieb Bentele ist die Qualität der Grassilage die hier bei der Futteruntersuchung immer wieder im Energiegehalt nahe an Maissilage herankommt. Bei zwei Drittel Grassilage im Grundfutter ein wichtiger Faktor, dazu kommt noch ein knappes Kg Stroh und Maissilage. Dieses hochverdauliche, energiereiche Grundfutter wird mit dem passenden Kraftfutter ergänzt. Wichtig sind nicht nur die Nährstoffgehalte sondern dass die Abbaugeschwindigkeit des Kraftfutters das Grundfutter ausgleichen (Rohprotein und Kohlenhydrate) Der Betrieb Bentele schafft es knapp 10.000 kg Milch mit 3,6 % Eiweiß zu melken und die Kühe schauen top aus.

 

Die meisten Fragen wurden von den Allgäuer Jungzüchter an Otto Weber gestellt: Wie gestalte ich die Ration ohne Maissilage bzw. im Sommer zu Weide/Grasfütterung. Auch dazu konnte er wertvolle Tips geben, so soll bei Grünfütterung mindestens drei Kg des Kraftfutters aus Getreide und Melasseschnitzel bestehen. Auch Grünmehl-Pellets passen dazu. Ebenso sollte man den Rohfasermangel etwas ausgleichen

 

Anschließend stellte Christof Bentele noch eine große Zahl seiner Kühe vor, dabei konnten sich die Besucher von den fitten, Exterieur-starken Kühe überzeugen. Danach rundete ein Kuchenbuffet den Besuch in Englisreute ab. Der Praxistag war ein toller Erfolg: lehrreich, abwechselnd und gesellig und wird sicher im nächsten Jahr wieder veranstaltet.


Erfolgreicher Neustart des JZC Wangen-Tettnang

v.l.n.r.: Stefan Fuchs,  Verena Hänsler, Lukas Bodenmüller, Lukas Weber, Moritz Walser

Am Sonntag, den 17.04.2016 trafen sich die Jungzüchter von Wangen und Tettnang im Gasthof Hirsch in Deuchelried, um den Verein wieder mit neuem Leben zu füllen. Josef Volkwein leitete im Namen des Züchterverbandes Wangen-Tettnang die Wahl des neuen Ausschusses. Das fünfköpfige Team, bestehend aus Stefan Fuchs (1. Vorsitzender), Verena Hänsler (2. Vorsitzende), Lukas Bodenmüller (Kassier), Lukas Weber (Beisitzer) und Moritz Walser ( Beisitzer), wurden gewählt.

 

Außerdem begrüßte Volkwein Veronika Hecht, die den Braunviehjungzüchterverband vertrat und über die vielfältigen Aktivitäten der baden-württembergischen Jungzüchter berichtete.

 

Des Weiteren wurden Veranstaltungen und Ausflüge besprochen, die im Laufe des Jahres intern im Club, sowie auch auf Bundesebene über den Jungzüchterverband stattfinden sollen.


Nach dem offiziellen Teil lieferten sich alle Jungzüchter und jung gebliebene Züchter ein action-reiches Kegeltunier, bei dem so mancher einen tollen Preis abstaubte. Ein schöner und geselliger Start für den Jungzüchterclub, bei dem sich schon viele neue Mitglieder gefunden haben und hoffentlich in Zukunft auch noch finden werden.


Bundesjungzüchtertreffen 2016 in Leer vom 31.03 bis 02.04.16

Jana und Sara vertraten die RBW

Sara Raff & Jana Schramm (Foto A.-M. Evers)

Bereits am Donnerstag reisten die Jungzüchterteams an und begannen sofort ihre Stände für den Teamwettbewerb aufzubauen. Hierbei waren keine Grenzen gesetzt und alle Teams überzeugten mit Kreativität und Teamgeist.

 

Der Freitag begann mit dem Tierbeurteilungswettbewerb auf dem Betrieb Helmers, Veenhusen. Hier sicherte sich Wiebke Pohlman (ZBH) den Sieg bei den Teilnehmern bis 20 Jahre. Jana Schramm aus Fichtenberg konnte sich im großen Teilnehmerfeld von 56 Teilnehmern den hervorragenden 4. Platz sichern.

 

In der Altersklasse 2 (bis 25 Jahre) konnte sich Heiko Andreeßen (VOST) durchsetzen. In der Teamwertung gewann das „Team Ossis“ vom VOST.

 

Am Nachmittag wurde dann der Bundesclippingwettbewerb ausgetragen. Jeder Teilnehmer hatte 120 Minuten Zeit sein Tier „schaufertig“ zu scheren und den Preisrichter Eike Spangenberg von seinem Können zu überzeugen. In der Altersklasse 1 setzte sich Gerrit Kumlehn (MAR-VER) vor Tabea Cramer (VOST) durch. In der Altersklasse 2 konnten Jonas und Torben Melbaum (MAR-WEU) einen Doppelsieg verbuchen.

 

Der Samstag begann dann mit dem Vorführwettbewerb. Hier starteten zwei Teilnehmerinnen für die RBW. Eike Spangenberg hatte hier die Qual der Wahl. Bei den Teilnehmern bis 20 Jahre sicherte sich Devon Lohmöller (MAR-WEU) vor Christian Wachtel (RA) den Titel. In der Altersklasse 2 konnte sich Torben Melbaum (MAR-WEU) vor Lennert Landwehr (RUW) durchsetzen.

 

Jana Schramm erzielte eine 1f-Platzierung und Sara Raff aus Stuttgart-Möhringen kam im Mittelfeld auf 1e. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: DHV/RBW


Faszinierende Eindrücke der Jungzüchter bei der Swiss Expo in Lausanne

Alle Teilnehmer der Fahrt in der Käserei  Gruyere d´ Alpage

Jungzüchter aus Hohenlohe, der Ostalb, Oberschwabens, Bayerns und dem Schwarzwald reisten vom 15. bis 17.01.2016 zur wahrscheinlich besten Rinderschau  Europas nach Lausanne in die Schweiz. 10 verschiedene Rassen wurden ausgestellt.  Die Aussteller der mehr als 1000 Rindern kamen aus Deutschland, Frankreich, Niederlande, Italien und der Schweiz.


Gleich nach der Ankunft in Lausanne stand das Richten der Braunviehtiere auf dem Programm. Zahlreiche bekannte Schaugrößen wie Zeus Palma  oder Jongleur Rosalie traten an. Letztendlich gewann nach einem spannenden Finale Schmidbach´s Jongleur Jaqueline als Champion vor der  aus dem gleichen Bestand stammenden Collection Corella. Ab Mittags bis spät in die Nacht fand die Red Holstein Show statt. Diese war sehr hochkarätig besetzt.  Vor allem die unverbrauchten alten Klassen mit hervorragenden Eutern stachen heraus.

 

Am zweiten Tag ging es am Morgen zur Käsere Gruyere d´ Alpage  in Pringy. Hier wird seit dem Jahr 1115 Käse hergestellt. Bei der interaktiven Führung informierte man sich über die Geschichte und Herstellung des Käses. Auf der Zuschauerempore konnte man den Sennern live bei der Produktion über die Schulter schauen. Vom Schloß La Gruyere hatten die Teilnehmer einen hervoragenden Blick über die verschneite Greyerzerland.

 

Rechtzeitig zum Holsteinpreisrichten war man  auf der Swiss Expo zurück. Sehr goße Tierklassen und die exzellente Quälität machten das Richten für den Preisrichter zu einer interessanten Aufgabe. Hier konnte man Stars wie die deutsche Holstein-Nationalsiegerin Lady Gaga von nächster Nähe aus Live erleben. Highlight war der Reserve Euterchampion von Mox Shottle Domenica aus dem Betrieb Mock in Markdorf.


Für die Jungzüchter war es lehrreich den besten Kuhfittern der Welt über die Schulter schauen zu können. Ebenso sahen sie das perfekte Vorführen der Tiere. Die Schau wurde von einer imposanten Licht- und Tonshow umrahmt. Die Live-Auftritte des Prager Symphonie Orchester sorgten bei vielen Zuschauern für Gänsehaut,  bei dieser privaten und  perfekt organisierten Tiersschau.


Erfolgreiche Jungzüchter aus Baden-Württemberg

Neue Vorstandschaft des Jungzüchterverbandes Baden-Württemberg. V.l.n.r: Christoph Bentele, Beate Bühler, Veronika Hecht, Nikolas Sauter

Über 80 Jungzüchter und zahlreiche Ehrengäste konnte Veronika Hecht als Vorstand des Braunviehjungzüchterverbandes Baden-Württemberg zur Jahreshauptversammlung am 02. Januar 2016 begrüßen.  Mit vielen fachlichen Aktivitäten und geselligen Ausflügen und Zusammenkünfte war für jeden Jungzüchter im abgelaufenen Jahr etwas geboten. Der Höhepunkt war ein interessanter Fachvortrag über Weinbau.

Im seinem Tätigkeitsbericht ging Nikolas Sauter auf die zahlreichen Ausschusssitzungen des Verbandes ein.  Bei  diesen wurden die Pläne und Konzepte  für die RBW Sale Night, den Jungzüchtertag und die Dt. Jungzüchterschau in Buchloe diskutiert. Highlight war der Ausflug ins Bayrische mit dem Besuch des Braunviehspitzenbetriebes von Hubert und Michael Denz in Oberstaufen und das anschließende Wasserskifahren. Speziell für die Kinder veranstaltet der Jungzüchterverband eine Erlebnisnacht, die mit 50 teilnehmenden Kinder wieder sehr gut besucht war.

So viele Aktivitäten wollen auch gut finanziert sein. Darauf ging Beate Bühler in Ihrem Kassenbericht ein. Sie konnte von einem fast unveränderten Kassenstand berichten und  von dem Erwerb von 2 Kühlschränken.  Durch Betreuung von Tieren auf Schauen,  Kuchenverkauf und  Tombola finanziert der JZ Verband seine Aktivitäten. Sie dankte allen Sponsoren, die bei den Veranstaltungen Preise bereitstellten.  Beate Bühler merkte an, dass durch das große Engagement aller die angeboten Veranstaltungen für die Mitglieder nahezu kostenfrei durchgeführt wurden konnten.

 

Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen wurde Veronika Hecht, Mittelbuch ( Vorstand), Christof Bentele, Grünkraut (2.Vorstand), Beate Bühler, Hittisweiler (Kassierer) und Nikolas Sauter, Krattenweiler (Schriftführer) in Ihren Ämtern von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Der Jungzüchterverband bedankte sich bei allen Teilnehmern  an  Tierschauen mit einem  kleinen Geschenk. Besonders geehrt  wurden die Jungzüchter die an  allen drei großen Jungzüchterschauen im letzten Jahr mit Tieren antraten, dies waren:   Veronika Hecht, Mittelbuch, Beate Bühler,Hittisweiler, Janik und Nikolas Sauter, Krattenweiler, Stefan Ücker, Markdorf und Roman Waibel, Eberhardzell. Die Vorstandschaft verwies auf die zahlreich geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2016. Hier stehen Ausflüge, Tierbeurteilungen und Schauen auf dem Programm. Das komplette Programm findet man auf  www.rind-bw.de  unter der Rubrik Jungzüchter.

 

Den Hauptvortrag des Abends hielt die Winzerin Katrin Schmidt aus Endingen am Kaiserstuhl. Sie hilft im elterlichen 20-Hektar großem Obst- und Weinbaubetrieb mit und studiert aktuell Weinbau in Geisenheim. Beim Baden-Württembergischen Landesentscheid der Winzerjugend im badischen Breisach am Rhein erreichte Sie den 2. Platz. Somit qualifizierte Sie sich für den Bundesentscheid. Alle zum Bundesentscheid zugelassenen Junglandwirte und Winzer verbrachten ein 3- tägiges Trainingscamp in der Bauernschule Bad Waldsee. Hier nahm auch Beate Bühler, Hittisweiler für den Bereich Landwirtschaft teil.   In der Bauernschule wurde das fachliche Know- How vertieft. Ebenso standen Allgemeinbildung sowie das Präsentieren auf dem Stundenplan. Zu guter letzt wurde jeder Baden-Württembergische Teilnehmer mit einem standesgemäßen Outfit ausgerüstet.

 

Um den besten Nachwuchs Winzer Deutschlands zu finden fand dann  Anfang Juni der 5- tägige Berufswettkampf für die Winzer im Weingut Raddeck in Nierstein, Rheinhessen, statt. 26 Winzer aus ganz Deutschland, jeweils 10 für Winzer I und 16 für Winzer II, nahmen daran teil. Aufgaben, wie etwa den Weinberg in Form einer Weinprobe in die Probierstube zu holen,  standen ebenfalls als Teamaufgabe auf dem Programm wie ein Abstich, also das richtige Umpumpen von Wein im Weinkeller. Katrin Schmidt brachte nicht nur Ihre Erfahrungen aus dem Berufswettkampf den Zuhörern näher, sondern verstand es gleichzeitig verschiedene, typische Rebsorten vom Kaiserstuhl wie etwa der graue Burgunder, Anbau- und Keltertechniken den Jungzüchtern zu vermitteln.  Dies war umso interessanter, da die Jungzüchter vier Weine von der Winzergenossenschaft Königschaffhausen- Kiechlinsbergen probieren konnten. Ihr Resume des Berufswettkampfes war, dass die Geselligkeit und der Kontakt mit vielen Jungwinzern Ihr die größte Freude  gebracht hat, welcher jetzt auch noch besteht.

 

Alle Anwesenden waren sich einig, dass sie an diesem Abend sehr viel dazu gelernt haben. Bei einem gemütlichen Ausklang mit badischen Wein wurde beschlossen, dass die nächste Jungzüchter Lehrfahrt zum Weinfest an den Kaiserstuhl stattfinden wird.

Neue Vorstandschaft des Jungzüchterverbandes Baden-Württemberg. V.l.n.r: Christoph Bentele, Beate Bühler, Veronika Hecht, Nikolas SauterDie Referenten des Abends. V.l.n.r: Beate Bühler, Katrin und Stefan Schmidt, Veronika HechtGesamte Vorstandschaft inkl. Beisitzer. V.l.n.r. vordere Reihe: Veronika Hecht,  Katrin Schmidt, Roman Waibel, Nikolas Sauter; hintere Reihe: Stefan Schmid, Norbert Netzer, Beate Bühler, Chistof  Bentele, Sebastian Beigger

RBW-Jungzüchter erfolgreich bei der Brown Swiss Bundesjungzüchterschau

Julau-Alpengirl von Markus und Kerstin Mock, Markdorf wurde Champion der Jungkuhklassen Die Nachzuchtgruppe des Bullen Vassli konnte die Schaubesucher überzeugen

Nachdem die für Frühjahr 2015 angesetzte Bundesschau der Braunviehjungzüchter damals abgesagt werden musste, fand diese nun am 21.11.2015 in der Schwabenhalle in Buchloe statt. Da Baden-Württemberg seit Mitte Oktober BHV-1 frei ist, d.h nun ein freier Viehverkehr zwischen Bayern und Baden-Württemberg nach 5 jähriger Pause wieder möglich ist, ließen sich die heimischen Jungzüchter ihren großen Auftritt nicht nehmen. Mit 32 Tieren waren die Jungzüchter aus Oberschwaben angereist und zeigten ihre Können im Vorführwettbewerb sowie im Schauwettbewerb. Hier zeigte Roman Waibel, Oberessendorf mit seiner 1a Platzierung dass er zur Spitze der Vorführer in Deutschland zählt.  Weitere gute Platzierungen in  den einzelnen Ringen zeigten das hohe Niveau der Baden-Württembergischen Jungzüchter. Erstmals waren zur Jungzüchterschau neben Jungkühen auch Zweit- und Drittkalbskühe zugelassen. Zudem zeigten die Besamungsstationen Greifenberg, Memmingen und RBW Nachzuchten von den interessanten neuen Bullen Vanpari, Harley und Vassli, die im August mit Töchterergebnissen angelaufen waren.

 

Vor allem der Schauwettbewerb der jungen Kühe war von besonderer Qualität eine Reihe von Payssli- und Viff-Töchtern waren in diesen Klassen sehr erfolgreich. Viff Lasade von Friedrich Sauter, Krattenweiler wurde Zweite in ihrer Klasse, aus dem gleichen Bestand stammte Viff-Tamina, die Dritte in ihrer Klasse wurde. Beide Kühe zeigten viel Kaliber, gute Becken und obwohl Lasade bereits altmelkend war, sehr gute Euter und Eutertextur, eine der Stärken von Viff. Auch die Payssli Tochter Hazel von Klaus Hänsler, Wangen konnte ebenso wie die Vassli-Tochter Romanze von Norbert King, Isny einen zweiten Platzin ihren Klassen erringen.

 

Eine Jungkuh war allerdings nicht zu schlagen. Es war die Julau-Tochter Alpengirl von Markus und Kerstin Mock, Markdorf, am Halfter von Stefan Ücker. Sie wurde Reserveeuterchampion und Gesamtsiegerin der jungen Kühe. Somit ging der Sieg über alle jungen Kühe dieser Bundesschau nach Baden-Württemberg.

 

Die Zweit und Drittkalbskühe wurden in 6 Klassen gerichtet. Dabei konnte die Payssli Tochter Emma von Bernhard Fuchs, Argenbühl sensationell ihre Klasse für sich entscheiden, da sie viel Jugendlichkeit und Feinheit im Euter zeigte. Payssli Cindy der Sonnenhof GbR Kisslegg wurde Dritte in ihrer Klasse. Die bekannte Payoff Laureen von Friedrich Sauter, Krattenweiler wurde Zweite in ihrer Klasse. Diese Klassen waren mit Bundessiegerkühen wie Husjet Hedina, Egiz Selina und Player Hilton besetzt, so dass ein zweiter Platz hier schon als großer Erfolg zu werten ist.

 

Von besonderer Qualität waren die ausgestellten Nachzuchten. Mit Harley konnte der aktuell höchste nachkommengeprüfte Bulle der Braunviehzucht gezeigt werden. Die ausgestellten Töchter waren einheitlich knapp mittelrahmig, zeigten eine sehr gute Kapazität und überraschend hoch aufgehängte Euter. Vanpari war bereits als genomischer Bulle bei uns breit im Einsatz. Eine Reihe seiner Söhne wurde bereits in der Besamung eingesetzt. Nun mit seinen ersten Töchtern konnte er ausreichend große Tiere präsentieren, die sich durch gute Eutergesundheit und positive Inhaltsstoffe abheben. Bei der Paarung ist auf Hinterbeinwinkelung und Sprunggelenksqualität sowie Kalbeverlauf zu achten.

 

Ein besonderer Blickfang war die Nachzucht von Vassli. Einheitlich große Tiere mit guter Kapazität und Länge. Zudem zeigten sie ideal gestellte Hinterbeine und herausragende Vordereuter , was den Bullen zur Nachzucht des Abends machte. Vassli unterstrich seine Schauqualitäten mit mehreren Töchtern aus der Nachzuchtgruppe, die erfolgreich in der Schau mitliefen. Daneben vererbt er sehr viel Milch, gute Eutergesundheit und Melkbarkeit und unterstreicht damit die Vererbungsstärke der Payssli-Kuhfamilie von Karl Baisch, Barabein.

 

In der Summe war die Brown Swiss Bundesjungzüchterschau ein voller Erfolg. Auch wenn die Veranstaltung bis tief in die Nacht ging, ließen es sich die Braunviehjungzüchter nicht nehmen, gemeinsam in den Morgen zu feiern. Mit dieser Schau dokumentierten die baden-württembergischen und bayrischen Züchter, dass nur Zusammenarbeit stark und erfolgreich macht. Sie können sich auf die Fahnen schreiben, eine hochwertige und interessante Schau organisiert zu haben. Von dieser Art der Zusammenarbeit können auch andere Organisationen noch lernen.

Julau-Alpengirl von Markus und Kerstin Mock, Markdorf wurde Champion der JungkuhklassenDie Nachzuchtgruppe des Bullen Vassli konnte die Schaubesucher überzeugenJulau-AlpengirlViff LasadeEuter Vassli

Hinter den Kulissen – Jungzüchter besuchen die RBW in Herbertingen

Die Teilnehmer am RBW-Jungzüchtertag in Herbertingen

Einmal hinter die Kulissen schauen, das konnten rund 80 Kinder und Jugendliche beim Jungzüchtertag am 28.05.2015, der während den Pfingstferien an der RBW-Zentrale in Herbertingen stattfand.

 

Aus nahezu allen Regionen Baden-Württembergs machten sich Jungzüchter im Alter von 5 bis 28 Jahren auf den Weg nach Herbertingen, um einmal live mitzuerleben, was in einer Besamungsstation und in den Büros einer Rinderzuchtorganisation an einem ganz normalen Arbeitstag so alles geschieht.

 

Nach der Ankunft konnten sich die Besucher erst einmal von der, zum Teil sogar mittels Reisebus, bewerkstelligten Anreise erholen. Ein Film über die RBW stimmte die Teilnehmer auf das ein, was da kommen sollte und mit Butterbrezeln, Milch und weiteren Getränken gestärkt, ging es zum Rundgang los. Hier konnten die Jungzüchter erleben, wie Bullen abgesamt, deren Sperma beurteilt,  eingefroren und gelagert wird. Sie erfuhren wie kalt flüssiger Stickstoff wirklich ist und wie man Sperma in die ganze Welt versendet.

 

Auch wenn die aus hygienischen Gründen benötigte  Schutzkleidung noch so groß war, wurde eifrig nachgefragt und sogar einige Stufen erklommen, um einen Blick in die großen Spermalagerbehälter werfen zu können. Im Verwaltungsgebäude standen dann alle Türen offen und das RBW-Personal in den verschiedenen Abteilungen erklärte ausführlich was ein Herdbuch ist, wie Besamungen dokumentiert werden und wie Versteigerungskataloge und Zuchtbescheinigungen entstehen. Auf starkes Interesse der Junglandwirte stieß dann natürlich auch die Maschinenhalle mit ihren Traktoren und landwirtschaftlichen Gerätschaften und zu guter Letzt durfte noch ein Blick auf einige Besamungsbullen geworfen werden.

 

Den ganzen Vormittag hindurch hörten alle Teilnehmer sehr genau zu, in der Hoffnung vielleicht Hinweise zur richtigen Beantwortung der im RBW-Quiz gestellten Fragen zu erhalten, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Der ersten Preis, eine Jungzüchterweste, ging an Carmen Kreuzer aus Oberbelzenhofen.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur Bachritterburg nach Kanzach. Hier erwartete die Züchterjugend eine tolle Zeitreise ins frühe 14. Jahrhundert bei der man sich sogar im Bogenschiessen üben konnte. Mit Kuchen klang der Tag dann aus und alle waren sich einig, dass man sowas in den nächsten Ferien durchaus wieder machen könnte.

 

Zugriff auf das RBW-Online-Fotoalbum 

Dicht gedrängt im RBW VerwaltungsgebäudeBlick in die SpermalagerbehälterDie Teilnehmer am RBW-Jungzüchtertag in HerbertingenFrisch gestärktGroße BachritterKleine Bachritter