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Livestock Event Birmingham 2016 - Payssli-Tochter wird Reservesieger

St. Michael Payssli Vogue
Die Payssli-Tochter St. Michael Payssli Vogue VG85 wurde bei der nationalen Braunvieh-Schau auf dem Livestock Event 2016 in Birmingham kürzlich 2. in ihrer Klasse und konnte auch noch den Reserve Champion-Titel bei den Maiden Heifers gewinnen. Gezüchtet wurde sie vom Braunvieh-Zuchtbetrieb St. Michael (David Burden) und ist im Besitz von Kevin Thomas in Carmarthenshire. Payssli setzt nach Siegen in Frankreich, der Schweiz und Italien auch seine internationale Erfolgsserie nun in Großbritannien fort.

11. RBW Jungzüchtertag in Bad Waldsee

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Am Sonntag, den 11.09.2016 findet um 10.30 Uhr in der Versteigerungshalle in Bad Waldsee der 11. RBW Jungzüchtertag statt. Preisrichter ist die hessische Preisrichterin Kristina Grebe, Korbach. Bei der Schau können sich die Jungzüchter wieder mit Jungkühen um die schönste Typkuh der Rasse Fleckvieh, Holstein und Braunvieh messen. Hier werden zahlreiche Töchter der RBW Spitzenvererbern von VIFF, VASSLI, MANGO, EXOL, IWINN und VALOTT erwartet. Der Vorführwettbewerb der Kinder und Jugendlichen von 4-26 Jahren wird bestimmt durch das richtige Vorführen und Präsentieren der Kälber, Rinder und Kühen. Ein weiterer Höhepunkt sind die zahlreich gestalteten Stalltafeln, von denen die originellste einen Preis erhält. Um die Mittagszeit wird dieses Jahr wieder ein interessanter Show Act den Besuchern richtig einheizen. Das Jungzüchtercafe, Malecke und ein Streichelzoo bieten für alle Gäste ein abwechslungsreiches Programm am letzten Ferientag Baden-Württembergs. Anmeldeschluss ist der 16. August 2016.

2. Vorderwälderschau des Bezirksvereins Hochschwarzwald beim Sommerfest in Raitenbuch

Qualitativ gute Schau vor zahlreichem Publikum. 39 Kühe und ein Bulle aus neun Betrieben wurden präsentiert. Das sind sechs Kühe mehr als vor fünf Jahren. Sieben Tiere aus fünf Betrieben aus dem Nachbarverein Dreisam- Elztal bereicherten die Schau. 34 erste und nur sechs zweite Preise belegen die gute Qualität der vorgestellten Tiere.

Neue Bullen in der Ausgabe

Mit Hutorio, Mirolo und Vollpolar kommen drei neue Fleckviehbullen in die Ausgabe, die ab 8.7. verfügbar sind. Mit Erice PP und Slatesire kommen zu eben diesem Termin zwei neue Holsteinbullen in die Ausgabe, Arcardo Red ist ab sofort verfügbar.

Neu: RBW-Besamungs-App

Die RBW bietet ab sofort eine Besamungs-App für ihre Eigenbestandsbesamer an, welche kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann. Folgende Funktionen sind mit dieser App möglich: Eingabe und Meldung von Besamungen, Berücksichtigung von vorliegenden Anpaarungsempfehlungen, Erfassung von Ergebnissen aus Trächtigkeitsuntersuchungen, Anzeige von Pedigreeinformationen für jedes Tier (bei Zuchtmitgliedern auch mit Leistungs- und Zuchtwertdaten), Eingabe und Meldung von Spermabestellungen, Anzeige aller Spermabezüge der letzten Jahre, Manuelle Erfassung von Bullen (z.B. Deckbullen) und Kühen (z.B. bei Tierzugängen, welche noch nicht über HIT abgerufen werden konnten), Zugriff auf größeren RBW-Bullenbestand mit Anzeige der wichtigsten Zuchtwerte

RBW-Vertreterversammlung

Am 24. Juni 2016 fand in Ulm-Seligweiler die Vertreterversammlung der RBW statt. Der Vorsitzende Georg Häckel konnte als besonderen Gast Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch begrüssen, die es sich nicht nehmen ließ, in einem ausführlichen Grußwort, die Unterstützung der Landesregierung für die Rinderhalter zum Ausdruck zu bringen.

Fleischrinder-Termine 2016 / 2017

Hier können Sie alle wichtigen Fleischrindertermine 2016 und 2017 (22.09.2016 bis 06.05.2017) entnehmen.

Mannheimer Maimarkt 2016

Bei strahlender Sonne stellten sich die Rinderzüchter aus Baden-Württemberg und Hessen vor ungewohnt großer Zuschauerkulisse dem Wettbewerb. Waren die vorausgegangenen Tage noch nass und kalt, so zeigte sich das Wetter am Wochenende zum 1. Mai von seiner besten Seite. Gerade aus diesem Grund nutzten wohl die Besucher des Maimarkts die Tribüne, um sich vom Trubel in den Zelten zu erholen und bei unseren Rinderzüchtern zuzuschauen. So waren die Ränge voll und der Kreis schließt sich wieder zwischen Verbrauchermarkt und alter Maimarkttradition. Selbstverständlich nutzten die Preisrichter die Möglichkeit, dem überwiegend fachfremden Publikum die Arbeit unserer Rinderzüchter näher zu bringen und erklärten ihre Entscheidungen genauer.

Die neuen Bullenempfehlungen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh sind da

Nachdem die Rasseausschüsse der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh getagt haben und die ehrenamtlichen Vertreter eine Vielzahl von neuen und bewährten Bullen diskutieren konnten, sind nun die Bullenempfehlungen fertig und auch auf der Homepage verfügbar.

Aktuelles zur Zuchtwertschätzung April 2016

Die Bullen der RBW-Bullenempfehlungen und der erweiterten Spermalisten wurden mit den Zuchtwerten der ZWS 04/2016 aktualisiert. Für jede Rasse wurden ausführliche Zuchtwertschätzberichte veröffentlicht.

Aktuelles zur Fleckvieh-Zuchtwertschätzung 04/2016

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Mit einer Reihe von Modelländerungen und einem neu aufgebauten Gesamtzuchtwert für die Rasse Fleckvieh kommt es in der GZW-Top-Liste zu erheblichen Veränderungen, was für Züchter moderner Fleckviehkühe bedeutet, dass neben dem Gesamtzuchtwert wieder stärker auf Milchwert und einzelne Teilzuchtwerte zu achten ist, damit das persönliche Ziel besser erreicht werden kann. Neben einem Gesamtzuchtwert, der sich künftig aus 38 % Milch, 18 % Fleisch und 44 % Fitness besteht, sind es vor allem die neuen genetischen Beziehungen der Merkmale untereinander, die zu erheblichen Rangveränderungen führen.

Aktuelles zur Holstein-Zuchtwertschätzung 04/2016

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Durch umfangreiche Prüfungen der Zuchtwertschätzung kam es jetzt bei der April- ZWS zu verschiedenen Anpassungen. Eine wichtige Änderung ist sicherlich die Umstellung von der Bullen- auf die Kuhbasis. Diese wurde erforderlich, da jetzt die ersten Bullenjahrgänge Töchterzuchtwerte bekommen, deren Auswahl allein auf der genomischen Vorselektion bestand.

Aktuelles zur Braunvieh-Zuchtwertschätzung 04/2016

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Mit der Einführung des neuen Gesamtzuchtwertes und einiger Veränderungen in der Zuchtwertschätzung hat es die Top-Liste der Braunviehbullen deutlich durcheinander gebracht. Mit der stärkeren Gewichtung von Milch im Gesamtzuchtwert kommen die heimischen Bullen, die schon seit längerem etwas mehr auf Milchmenge selektiert wurden gut zurecht. Gleichzeitig werden deutlich negative Beziehungen von Fruchtbarkeit und Eutergesundheit zur Milchleistung angenommen, sowie die Sicherheiten der genomischen Zuchtwerte reduziert.

Aktuelle Zuchtwertschätzberichte Wäldervieh (04/2016)

Diese Ragostochter Celia von Karl Fix aus Mühlenbach wurde mit vier Abkalbungen Mittelaltersiegerkuh bei der Haslacher Schau 2015.  Sie verkörpert die Stärken Ragos im Exterieur sehr gut
Notwendige Anpassungen an die aktuelle Basis führten bei den Milchzuchtwerten zu Absenkungen um acht und beim Gesamtzuchtwert um vier Punkte. An der Rangierung der Besamungsbullen hat sich insgesamt nichts geändert.

RBW-Schau 2016 - Schaubericht

Championwahl
Mit einem Aufgebot von weit mehr als 200 Kühen der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh luden die Züchter der RBW erneut im zweijährigen Turnus interessierte Kollegen und Freunde der Rinderzucht in die Arena Hohenlohe zur RBW-Schau 2016 ein. Der große Vorbereitungsaufwand wurde mit sehr gutem Besuch belohnt, so kamen 2000 Besucher um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Rinderzucht in Baden-Württemberg zu machen. Erfreulicher Weise konnten viele internationale Gäste sowie viele Freunde der Rinderzucht aus anderen deutschen Zuchtgebieten begrüßt werden.

Die Wälderrassen im Jahre 2015

Mit neun Kälbern beeindruckte die Rovaltochter Susanna von Anton Rombach aus Stegen- Eschbach die Badenmessebesucher mit jugendlicher Frische
Die beiden Regionalrassen Vorder- und Hinterwälder werden in der Milch- und in der Mutterkuhhaltung gehalten mit unterschiedlichen Anteilen. Insgesamt sind es knapp 10.000 Kühe in 713 Betrieben. Die Leistungsdifferenz beträgt knappe 2.400 kg zugunsten der Vorderwälder. Der Vorteil der Hinterwälder ist, dass sie auch in den schwierigsten Gebieten hinreichend Milch geben. Allerdings ist der Trend hin zur Mutterkuh bei den Hinterwäldern sehr stark, bei den Vorderwäldern scheint er auch zu beginnen. Hinterwälder werden im Regelfall in der Mutterkuhhaltung in Reinzucht gehalten, bei den Vorderwäldern wird überwiegend mit einem Fleischrinderbullen gekreuzt. Die neue Faktmaßnahme der Förderung gekörter Bullen hat sein Ziel der Inzuchtvermeidung erreicht, bei den Hinterwäldern wurden 60 Bullen aus neun Linien stallgekört, 1/3 mehr als im Vorjahr. Bei den Vorderwäldern waren es 48, das sind 27 mehr als 2006, dem Jahr vor der Zuchtförderung.