Ihr Partner rund ums Rind – fair und kompetent

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

Home|Aktuelles|News

Bundesbraunviehschau 25.03.2017 - Ergebnisse

Der Betrieb Zimmermann, Bad Waldsee stellte die Siegerin des Typwettbewerbes (links) vor dem Betrieb Guggemos, Rückholz (rechts), Simon Zimmermann (l)  wurde zudem Bundessieger im Vorführwettbewerb, als Ehrendame fungierte die baden-württembergische Braunviehkönigin Beate Bühler
Heimische Züchter in Buchloe erfolgreich. Mit nur 15 Kühen und einem motivierten Jungzüchterteam trat die RBW am 25.3. in Buchloe zur diesjährigen Bundesbraunviehschau an. Mit drei Klassensiegen, zwei Klassenreservesiegen und drei 3. Plätzen waren die baden-württembergischen Züchter sehr erfolgreich. Zudem konnte der Ehrentitel der Kuh mit der höchsten Lebensleistung errungen werden sowie der Reservesieg der mittleren Kühe.

Zuchtbullenauktion Burkhardt 8. April 2017

Zuchtbullenauktion Fleckvieh Fleisch gen. hornlos bei Familie Burkhardt, Versteigerung von 15 hornlosen Bullen, 10 davon PP*

Neue Bullen: Mirom FV, Misino HOL, Helau BV

Mirom
Neuer Fleckvieh-Bulle: Mit Mirom (GZW 129) startet der höchste der Mint-Söhne aus der Humpert-Tochter Mone des Betriebes Gailing GbR, Eschenau. Neuer Holstein-Bulle: Mit Misino (RZG 156) startet ein extrem hoher Missouri-Sohn, der auf Snowmaster*Beacon*Ramos*Outside*Juror zurückgeht und eine nicht nur weit verzweigte, züchterisch sehr erfolgreiche, sondern auch hoch eingestufte amerikanische Kuhfamilie besitzt. Neuer Braunvieh-Bulle: Mit Helau (GZW 129) verfügt die RBW über eine interessante Blutalternative. Mit Hebroy zusammen führt er aktuell die Liste der Hebron-Söhne an und ist aktuell der höchste verfügbare Euterbulle unter den Hebron-Söhnen.

Vorder- und Hinterwälder im Jahre 2016

Radgipa ist einer der fünf Testbulle, ein Radraulsohn aus einer Gipadatochter. Pirmin Riesle aus Gütenbach stellte ihn vor seine Mitschüler und Lehrerinnen der Fachschulklasse aus Emmendingen- Hochburg. Sie informierten sich über das Marktgeschehen
Die beiden Regionalrassen Vorder- und Hinterwälder werden mit unterschiedlichen Anteilen in der Milch- und in der Mutterkuhhaltung gehalten. Insgesamt sind es knapp 10.000 Kühe in 692 Betrieben. Die Leistungsdifferenz beträgt 2.355 kg zugunsten der Vorderwälder. Die Gebietskulisse der beiden Rassen ist deutlich unterschiedlich. Über 81 % der Hinterwälderkühe sind Mutterkühe, bei den Vorderwäldern nur knapp 20 %. Hinterwälder werden im Regelfall auch in der Mutterkuhhaltung in Reinzucht gehalten, bei den Vorderwäldern wird überwiegend mit einem Fleischrinderbullen gekreuzt. Die Faktmaßnahme der Förderung gekörter Bullen hat sein Ziel der Inzuchtvermeidung erreicht, bei den Hinterwäldern wurden 64 Bullen aus neun Linien gekört, nochmals vier mehr als im Vorjahr. Bei den Vorderwäldern waren es 80 Zuchtbullen. Fünf Testbullen aus fünf Linien konnten den Donaueschinger Märkten ausgewählt werden. Mit Pigdian II gelangte Mitte des Jahres ein neuer Bulle in den Zweiteinsatz.

2. rbw sale night in Bad Waldsee

Sieger Typtier Fleckvieh Kat.10 Bertel
Nach dem erfolgreichen Debüt der rbw sale night im Jahr 2015 waren die Erwartungen an die Neuauflage dieser Veranstaltung am 11. März 2017 hoch. Am Konzept hatten die Veranstalter, bestehend aus den Jungzüchtern des Ländles und der Rinderunion Baden-Württemberg, im Vergleich zur ersten Veranstaltung von vor zwei Jahren, nichts geändert. Eine spannende Jungzüchterschau inklusive Typtierwettbewerb, eine flotte Auktion und eine rauschende Party bis in den frühen Morgen hinein, waren auch in diesem Jahr das Erfolgsrezept. Schon sehr früh – die Veranstaltung startete dieses Mal bereits um 18.00 Uhr - füllten sich die Ränge, um die Jungzüchter bei ihrem Kampf um den besten Vorführer und das jeweils beste Typtier der Rasse zu beobachten. Als Richter konnte Lukas Gartner aus Südtirol gewonnen werden. Zügig richtete und kommentierte Gartner die Tiere.

Jungviehprämierung mit Kindervorführwettbewerb

Siegerauswahl jung
Wie jedes Jahr wurde für den Stadtfeiertag in Kirchberg strahlender Sonnenschein bestellt. Und so bot auch dieses Jahr der Frankenplatz wieder einen grandiosen Schauplatz für die Jungviehprämierung und den Kindervorführwettbewerb anlässlich des Stadtfeiertages am 25.02.2017

RBW Silent Herdsman

Ständig wachsende Betriebsgrößen stellen die Betriebsleiter vor immer neue Herausforderungen. Mit Silent Herdsman bietet die RBW exklusiv in Baden-Württemberg ein Brunst- und Gesundheitsüberwachungssystem der neusten Generation an. Lassen Sie Silent Herdsman als Ihren „stillen Mitarbeiter“ für sich arbeiten und schaffen Sie sich damit mehr Freiräume für andere Aufgaben. Das neuartige Halsband fungiert als permanenter Gesundheitsmonitor und Aktivitätenmesser.

Neue Triple A-Codes

Wegen Nachfrage von ausländischen Kunden wird jährlich einmal auch eine Auswahl an Bullen bei der RBW mit diesem System codiert. Vereinzelt nutzen auch baden-württembergische Betriebe dieses Anpaarungssystem, welches Anfang der 1950er in den USA von William A. Weeks entwickelt wurde.

30 Jahre Versteigerungshalle Bad Waldsee

Bad Waldsee Hallenbau
Am 5. September 1987 fand die erste Auktion des Württembergischen Braunviehzuchtverbandes in der Versteigerungshalle in Bad Waldsee-Hopfenweiler statt. Weit über die Grenzen Süddeutschlands hinaus ist der Auktionsstandort Bad Waldsee ein Begriff für Qualitätstiere „Made in Baden-Württemberg“. Milchviehhalter schätzen den Auktionsstandort sowohl als Käufer als auch als Verkäufer. In den 30 Jahren des Bestehens, wechselten über eine halbe Million Tiere über diesen Standort den Besitzer.

Neue Bullen im Einsatz

Mit Miami (GZW 133) startet einer der interessantesten Mint-Söhne der aktuellen Fleckviehzucht. Der Bulle geht auf die Wilhelm-Tochter Mamba zurück, der Mutter von Siwil und Salwilmo und hat damit seinen Ursprung in der bekannten M-Familie der Potzel GbR, Seybothenreuth. Evungo P (GZW 130) ist ein ausgefallen gezogener und sehr hoher Hornlosbulle, der aus einem Biobetrieb stammend sehr hohe Milchmenge (+941 kg) verspricht. Er ist mit Evergreen*Mungo*Inder gerade für die Hornloszucht interessant gezogen. Moboss (RZG 153) ist einer der ersten Modeco-Söhne der in den Einsatz kommt. Mit Modestus (RZG 149) kommt der zweite Modeco-Sohn in den breiten Einsatz, der wie sein Vollbruder Moboss seine Wurzeln in einer bekannten nordamerikanischen Schaukuhfamilie (Skychief Alicia) hat. Bei mittlerer Milchmenge verspricht er positive Inhaltsstoffe. Mit Beatpic (RZG 147) kommt ein sehr früher Beat-Sohn und damit Boss-Enkel aus der bekannten Epic-Tochter Barnaby in den Einsatz. Mit Manu P (RZG 144) kommt ein sehr hoher und

International Dairy Week in Tatura/Australien

Assay-Tochter Ada
Erster Schauerfolg für Assay: Die IDW ist die größte landwirtschaftliche Ausstellung in Australien. Der Schaukatalog umfasste in diesem Jahr wieder rund 900 Anmeldungen. In 7 Nationalschauen galt es den jeweiligen Rassechampion küren. Der Braunviehwettbewerb wurde in diesem Jahr von Nathan Thomas / USA gerichtet. In mehreren Klassen waren erfreulicherweise u. a. mit Assay und Payssli auch einige deutsche Pedigrees zu finden, die sich auch sehr erfolgreich präsentierten.

Neuer Bullenkatalog verfügbar

RBW-Bullenkatalog 2017
Nachdem bereits das RBW-aktuell auf allen Mitgliedsbetrieben angekommen ist, wurde auch der Bullenkatalog komplettiert. Dieser ist nun auf der RBW-Homepage einsehbar und herunterzuladen. Wenn Ihnen die gedruckte Form lieber ist, können Sie diesen bei uns kostenfrei anfordern oder bei Ihrem Außendienstmitarbeiter erfragen. Anfragen unter Tel.: 07586-9206-11 oder 14.

Aktuelles zur Zuchtwertschätzung Dezember 2016

Die Bullen der RBW-Bullenempfehlungen und der erweiterten Spermalisten wurden mit den Zuchtwerten der ZWS 12/2016 aktualisiert. Für jede Rasse wurden ausführliche Zuchtwertschätzberichte veröffentlicht.

Aktuelles zur Fleckvieh-Zuchtwertschätzung 12/2016

Gundel ist die Mutter des Spitzenbullen Vollpolar, er wurde von Longinus Lang, Berg gezüchtet
Die Vielfalt der Mint-Söhne. Nachdem im August eine Vielzahl von Watt-Söhnen in die Zuchtwertschätzung eingestiegen waren, sind es nun die Söhne des Bullen Mint, die vor allem durch ihr Exterieur die Liste bestimmen. Dies ist umso wichtiger, da eine Reihe der nachkommengeprüften Bullen im Exterieur nicht gut genug ist um einen breiten Einsatz zu rechtfertigen. Erstaunlicher Weise ergaben sich bei einigen bereits als sicher geprüft geltende Bullen durch weitere Töchterinformationen erhebliche Veränderungen, was bei ihren Söhnen zum Teil zu starken Schwankungen geführt hat. Solche Turbulenzen machen ein Zuchtprogramm, gerade im nachkommengeprüften Bereich nur schwer planbar.

Aktuelles zur Holstein-Zuchtwertschätzung 12/2016

Booman-Tochter Marlene von B. u. E. Maurus, Leutkirch-Engelboldshofen
Bei der Dezember-Zuchtwertschätzung gab es keine Modellveränderungen oder Anpassungen, so dass sich die Zuchtwerte bei den genomischen Vererbern meist nur um 1-3 Punkte verändert haben. Auch bei den töchtergeprüften Bullen sind die meisten Bullen durch zusätzliche Töchter relativ stabil geblieben und es gibt jetzt wieder deutlich mehr Bullen die einen Zweiteinsatz rechtfertigen. In der deutschen Top-Liste bleibt Big Point weiter die Nr.1 bei den töchtergeprüften Bullen, vor Boost, Boom und Boss. Auch bei den rotbunten töchtergeprüften Bullen bleibt Red Mist auf Rang 1 vor Morris und Julandy, wie bereits im August. Die genomische Liste wird von den zwei Cinema-Söhnen Cicero und Cyrano angeführt, die sich vor Barcley und Mission P setzen konnten. Bei den rotbunten genomischen Vererbern steht der sehr junge Pace Red auf Rang 1.

Aktuelles zur Braunvieh-Zuchtwertschätzung 12/2016

Jolax ist als Jeroen-Sohn ein sehr exterieurorientiert gezogener Bulle, er wurde von Bernhard Stadelmann, Eisenharz gezüchtet
Mit einer großen Vielzahl an neuen genomischen Bullen wird das Spektrum der Besamungsbullen wieder sehr breit aufgestellt. Mit Söhnen von Huvi, Hobbit, Varasty, Vanpari, Vavigo, Juradi, Cadence, Seasidebloom und Jeroen werden neue Alternativen für den breiten Einsatz angeboten. Gleichzeitig bestätigen sich sicher geprüfte Bullen wie Vintage, Vassli, Husold, Hulk, Vanpari, Julau und Puck. Allerdings zeigen einige nachkommengeprüfte Bullen Veränderungen von 4 bis 5 Punkten im Gesamtzuchtwert, was Rangverschiebungen um bis zu 250 Plätze ausmacht, Hobbit verliert 12 Punkte und damit 550 Plätze in der Rangliste.

Aktuelle Zuchtwertschätzberichte Wäldervieh (12/2016)

Hier ist Marfelk bei der Körung im April 2009 mit seinem Züchter Eberhard Beha aus Unterkirnach zu sehen. Er war damals mit 7 in Bemuskelung und 6 in der Äußeren Erscheinung eintaxiert. Er vertritt eine wenig verbreitete Linie und ist Marktführer in Fundament und Euter
Vorderwälder: Geringe Veränderungen - Die Besamungsbullen sind dieselben wie bei der letzten Zuchtwertschätzung im August 2016, bei den Merkmalen gab es auch nur kleine Veränderungen. Wir haben fünf Aspiranten mit Gesamtzuchtwerten von 106 bis 113, allerdings sind die Töchterzahlen in der Exterieurbewertung noch zu gering für eine Empfehlung. Hinterwälder: Bennasch neu in der Mlchempfehlung - Leider sind die Samenvoräte von Fockeral und Flimmer zu Ende. Neu aufgenommen haben wir Bennasch, einen Benbärsohn. Damit haben wir vier Bullen aus vier Linien mit Milchwerten von 96 bis 104 für die Milchviehhaltung im Angebot, Bennasch, Labflort, Napfocki und Siltben.

Low Stress Management Kurse

Vom 25.10.2016 bis 24.11.2016 bietet die RBW an vier Standorten in Baden-Württemberg zusammen mit Herrn Philipp Wenz praktische Seminare im Umgang mit Rindern im landwirtschaftlichen Alltag an.

Embryonenangebote der RBW

Die RBW verfügt laufend über interessante Embryonen-Angebote. Bitte informieren Sie sich auf der RBW-Homepage über aktuell verfügbare Embryonen.

RBW Fortbildung Winter 2016/2017

RBW-Eigenbestandsbesamerkurse 2016 / 2017

In 2016 und 2017 finden bei der RBW wieder Besamungskurse für Eigenbestandsbesamer statt. Bei Interesse bitte rechtzeitig anmelden.

11. RBW Jungzüchtertag in Bad Waldsee am Sonntag 11.9.2016

jz_tag_2015_gruppenbild
Jungzüchter aus Hohenlohe, Schwarzwald, Stuttgart und Oberschwaben trafen sich am letzten Ferienwochenende, um den besten Vorführer Baden-Württembergs zu ermitteln. Der 11. RBW Jungzüchtertag im Auktionszentrum Süd, Bad Waldsee wies eine neue Rekordbeteiligung von über 100 Kinder im Vorführwettbewerb und 21 Tiere im Typtierwettbewerb auf. Dies unterstreicht die Attraktivität der Veranstaltung. Die Preisrichterin Christine Grebe, Korbach und die zahlreichen Besucher kamen bei sommerlichen Temperaturen und den gezeigten Vorführleistungen ins Schwitzen.

Mannheimer Maimarkt 2016

Bei strahlender Sonne stellten sich die Rinderzüchter aus Baden-Württemberg und Hessen vor ungewohnt großer Zuschauerkulisse dem Wettbewerb. Waren die vorausgegangenen Tage noch nass und kalt, so zeigte sich das Wetter am Wochenende zum 1. Mai von seiner besten Seite. Gerade aus diesem Grund nutzten wohl die Besucher des Maimarkts die Tribüne, um sich vom Trubel in den Zelten zu erholen und bei unseren Rinderzüchtern zuzuschauen. So waren die Ränge voll und der Kreis schließt sich wieder zwischen Verbrauchermarkt und alter Maimarkttradition. Selbstverständlich nutzten die Preisrichter die Möglichkeit, dem überwiegend fachfremden Publikum die Arbeit unserer Rinderzüchter näher zu bringen und erklärten ihre Entscheidungen genauer.

RBW-Schau 2016 - Schaubericht

Championwahl
Mit einem Aufgebot von weit mehr als 200 Kühen der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh luden die Züchter der RBW erneut im zweijährigen Turnus interessierte Kollegen und Freunde der Rinderzucht in die Arena Hohenlohe zur RBW-Schau 2016 ein. Der große Vorbereitungsaufwand wurde mit sehr gutem Besuch belohnt, so kamen 2000 Besucher um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Rinderzucht in Baden-Württemberg zu machen. Erfreulicher Weise konnten viele internationale Gäste sowie viele Freunde der Rinderzucht aus anderen deutschen Zuchtgebieten begrüßt werden.

Die Wälderrassen im Jahre 2015

Mit neun Kälbern beeindruckte die Rovaltochter Susanna von Anton Rombach aus Stegen- Eschbach die Badenmessebesucher mit jugendlicher Frische
Die beiden Regionalrassen Vorder- und Hinterwälder werden in der Milch- und in der Mutterkuhhaltung gehalten mit unterschiedlichen Anteilen. Insgesamt sind es knapp 10.000 Kühe in 713 Betrieben. Die Leistungsdifferenz beträgt knappe 2.400 kg zugunsten der Vorderwälder. Der Vorteil der Hinterwälder ist, dass sie auch in den schwierigsten Gebieten hinreichend Milch geben. Allerdings ist der Trend hin zur Mutterkuh bei den Hinterwäldern sehr stark, bei den Vorderwäldern scheint er auch zu beginnen. Hinterwälder werden im Regelfall in der Mutterkuhhaltung in Reinzucht gehalten, bei den Vorderwäldern wird überwiegend mit einem Fleischrinderbullen gekreuzt. Die neue Faktmaßnahme der Förderung gekörter Bullen hat sein Ziel der Inzuchtvermeidung erreicht, bei den Hinterwäldern wurden 60 Bullen aus neun Linien stallgekört, 1/3 mehr als im Vorjahr. Bei den Vorderwäldern waren es 48, das sind 27 mehr als 2006, dem Jahr vor der Zuchtförderung.