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Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

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Mannheimer Maimarkt 2016

Bei strahlender Sonne stellten sich die Rinderzüchter aus Baden-Württemberg und Hessen vor ungewohnt großer Zuschauerkulisse dem Wettbewerb. Waren die vorausgegangenen Tage noch nass und kalt, so zeigte sich das Wetter am Wochenende zum 1. Mai von seiner besten Seite. Gerade aus diesem Grund nutzten wohl die Besucher des Maimarkts die Tribüne, um sich vom Trubel in den Zelten zu erholen und bei unseren Rinderzüchtern zuzuschauen. So waren die Ränge voll und der Kreis schließt sich wieder zwischen Verbrauchermarkt und alter Maimarkttradition. Selbstverständlich nutzten die Preisrichter die Möglichkeit, dem überwiegend fachfremden Publikum die Arbeit unserer Rinderzüchter näher zu bringen und erklärten ihre Entscheidungen genauer.

Die neuen Bullenempfehlungen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh sind da

Nachdem die Rasseausschüsse der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh getagt haben und die ehrenamtlichen Vertreter eine Vielzahl von neuen und bewährten Bullen diskutieren konnten, sind nun die Bullenempfehlungen fertig und auch auf der Homepage verfügbar.

Neu: RBW-Besamungs-App

Die RBW bietet ab sofort eine Besamungs-App für ihre Eigenbestandsbesamer an, welche kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann. Folgende Funktionen sind mit dieser App möglich: Eingabe und Meldung von Besamungen, Berücksichtigung von vorliegenden Anpaarungsempfehlungen, Erfassung von Ergebnissen aus Trächtigkeitsuntersuchungen, Anzeige von Pedigreeinformationen für jedes Tier (bei Zuchtmitgliedern auch mit Leistungs- und Zuchtwertdaten), Eingabe und Meldung von Spermabestellungen, Anzeige aller Spermabezüge der letzten Jahre, Manuelle Erfassung von Bullen (z.B. Deckbullen) und Kühen (z.B. bei Tierzugängen, welche noch nicht über HIT abgerufen werden konnten), Zugriff auf größeren RBW-Bullenbestand mit Anzeige der wichtigsten Zuchtwerte

Aktuelles zur Zuchtwertschätzung April 2016

Die Bullen der RBW-Bullenempfehlungen und der erweiterten Spermalisten wurden mit den Zuchtwerten der ZWS 04/2016 aktualisiert. Für jede Rasse wurden ausführliche Zuchtwertschätzberichte veröffentlicht.

Aktuelles zur Fleckvieh-Zuchtwertschätzung 04/2016

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Mit einer Reihe von Modelländerungen und einem neu aufgebauten Gesamtzuchtwert für die Rasse Fleckvieh kommt es in der GZW-Top-Liste zu erheblichen Veränderungen, was für Züchter moderner Fleckviehkühe bedeutet, dass neben dem Gesamtzuchtwert wieder stärker auf Milchwert und einzelne Teilzuchtwerte zu achten ist, damit das persönliche Ziel besser erreicht werden kann. Neben einem Gesamtzuchtwert, der sich künftig aus 38 % Milch, 18 % Fleisch und 44 % Fitness besteht, sind es vor allem die neuen genetischen Beziehungen der Merkmale untereinander, die zu erheblichen Rangveränderungen führen.

Aktuelles zur Holstein-Zuchtwertschätzung 04/2016

Modeco bleibt auf hohem Niveau
Durch umfangreiche Prüfungen der Zuchtwertschätzung kam es jetzt bei der April- ZWS zu verschiedenen Anpassungen. Eine wichtige Änderung ist sicherlich die Umstellung von der Bullen- auf die Kuhbasis. Diese wurde erforderlich, da jetzt die ersten Bullenjahrgänge Töchterzuchtwerte bekommen, deren Auswahl allein auf der genomischen Vorselektion bestand.

Aktuelles zur Braunvieh-Zuchtwertschätzung 04/2016

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Mit der Einführung des neuen Gesamtzuchtwertes und einiger Veränderungen in der Zuchtwertschätzung hat es die Top-Liste der Braunviehbullen deutlich durcheinander gebracht. Mit der stärkeren Gewichtung von Milch im Gesamtzuchtwert kommen die heimischen Bullen, die schon seit längerem etwas mehr auf Milchmenge selektiert wurden gut zurecht. Gleichzeitig werden deutlich negative Beziehungen von Fruchtbarkeit und Eutergesundheit zur Milchleistung angenommen, sowie die Sicherheiten der genomischen Zuchtwerte reduziert.

Aktuelle Zuchtwertschätzberichte Wäldervieh (04/2016)

Diese Ragostochter Celia von Karl Fix aus Mühlenbach wurde mit vier Abkalbungen Mittelaltersiegerkuh bei der Haslacher Schau 2015.  Sie verkörpert die Stärken Ragos im Exterieur sehr gut
Notwendige Anpassungen an die aktuelle Basis führten bei den Milchzuchtwerten zu Absenkungen um acht und beim Gesamtzuchtwert um vier Punkte. An der Rangierung der Besamungsbullen hat sich insgesamt nichts geändert.

Stellenausschreibungen bei der RBW

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir aktuell: Einen Hausmeister/in für die Arena Hohenlohe, einen Außendienstmitarbeiter/in zur Betreuung unserer Mitgliedsbetriebe und einen Assistenten/-in der Zuchtprogramme.

Züchterbefragung zum Thema Schlachtung tragender Tiere

Die Universitäten Hamburg und Leipzig beschäftigen sich im Rahmen des Forschungsprojektes SiGN im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Thema der Schlachtung von tragenden Tieren.

RBW-Schau 2016 - Schaubericht

Championwahl
Mit einem Aufgebot von weit mehr als 200 Kühen der Rassen Fleckvieh, Holsteins und Braunvieh luden die Züchter der RBW erneut im zweijährigen Turnus interessierte Kollegen und Freunde der Rinderzucht in die Arena Hohenlohe zur RBW-Schau 2016 ein. Der große Vorbereitungsaufwand wurde mit sehr gutem Besuch belohnt, so kamen 2000 Besucher um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Rinderzucht in Baden-Württemberg zu machen. Erfreulicher Weise konnten viele internationale Gäste sowie viele Freunde der Rinderzucht aus anderen deutschen Zuchtgebieten begrüßt werden.

Heatime Brunsterkennung

Umfassende Gesundheits- und Brunstüberwachung in Echtzeit – das SCR Heatime HR System bietet eine schnelle und präzise Beurteilung der Kühe hinsichtlich Reproduktion, Gesundheit, Fütterung und Wohlbefinden.

Europäische Preisrichter und Klassifizierertagung für Braunvieh in der Schweiz

Am 8.und 9.März luden die Schweizer Braunviehzüchter die europäischen Kollegen der Europäischen Vereinigung der Braunviehzüchter EBSF zur jährlichen Weiterbildung in die Schweiz ein. Dabei nahmen in diesem Jahr Klassifizierer aus Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich, der Schweiz und Deutschland am Treffen teil.

ASR/AGÖF Preisrichter-Schulung bei der RBW

Am 1. und 2. März fand auf den Betrieben von Alfred Berger, Mieterkingen und Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler eine von ASR und AGÖF, den deutschen und österreichischen Dachverbänden für Fleckvieh, durchgeführte Preisrichterschulung statt.

Die Wälderrassen im Jahre 2015

Mit neun Kälbern beeindruckte die Rovaltochter Susanna von Anton Rombach aus Stegen- Eschbach die Badenmessebesucher mit jugendlicher Frische
Die beiden Regionalrassen Vorder- und Hinterwälder werden in der Milch- und in der Mutterkuhhaltung gehalten mit unterschiedlichen Anteilen. Insgesamt sind es knapp 10.000 Kühe in 713 Betrieben. Die Leistungsdifferenz beträgt knappe 2.400 kg zugunsten der Vorderwälder. Der Vorteil der Hinterwälder ist, dass sie auch in den schwierigsten Gebieten hinreichend Milch geben. Allerdings ist der Trend hin zur Mutterkuh bei den Hinterwäldern sehr stark, bei den Vorderwäldern scheint er auch zu beginnen. Hinterwälder werden im Regelfall in der Mutterkuhhaltung in Reinzucht gehalten, bei den Vorderwäldern wird überwiegend mit einem Fleischrinderbullen gekreuzt. Die neue Faktmaßnahme der Förderung gekörter Bullen hat sein Ziel der Inzuchtvermeidung erreicht, bei den Hinterwäldern wurden 60 Bullen aus neun Linien stallgekört, 1/3 mehr als im Vorjahr. Bei den Vorderwäldern waren es 48, das sind 27 mehr als 2006, dem Jahr vor der Zuchtförderung.

Holstein-Europaschau 2016

Der Countdown läuft. Für die am 17./18. Juni stattfindende Europaschau 2016 in Colmar, Frankreich, hat Deutschland 10 Tiere je Farbrichtung gemeldet. Alle Anmeldungen potentieller Schaukühe, müssen bis zum 4. März an die jeweiligen Verbände gehen.

Land wappnet sich gegen die Blauzungenkrankheit

Die Gefahr ist groß, dass in Kürze die Blauzungenkrankheit nach Baden-Württemberg zurückkehrt.