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Waldseer Braunviehtag 2012 - Kühe, Kalender und Königin - - Zwei Königinnen ! - Das Braunviehforum Baden-Württemberg freute sich über die tolle Stimmung in der vollen Versteigerungshalle in Bad Waldsee am Braunviehtag 2012. Der große Reiz der Schau zeigte sich schon beim Auftrieb, trotz der winterlichen Straßenverhältnisse war keiner der ausstellenden Landwirte zu Hause geblieben! Eine große Viehschau, die Präsentation des ersten Braunvieh Züchterinnen Kalenders, die Wahl der Zweiten Braunviehkönigin, die Auktion des Jungzüchterverbandes und die zahlreichen Informationsstände der Fachfirmen boten den weit über 1.500 Besuchern ein überwältigendes unvergessliches Programm.
Den Start am Braunviehtag gehörte den 23 Jungzüchtern mit Ihren Kälbern. Von vier bis 11 Jahre waren die Teilnehmer. Keine leichte Aufgabe für Franziska Köberle, Ummendorf den oder die Beste zu finden. In der ersten Gruppe Kinder bis 7 Jahre führten Sofia Rohmer, Oberopfingen und Teresa Härle, Dellmensingen ihre Kälber am Besten vor und wussten auch am Meisten über Abstammung, Aufzucht der Tiere zu berichten. Bei den Älteren waren schon kleine Profis im Ring. Hier zeigte Simon Zimmermann, Obermöllenbronn und Lisa Rohmer, Oberopfingen die beste Vorführleistung. Sofia Härle, Dellmensingen Johannes Sauter Barabein, Sarah Heinzler Eberhardzell und Pius Kunz, Murwangen gewannen einen Sonderpreis des Jungzüchterverbandes für Ihre originell und liebevoll gestalteten Stalltafeln. 18 Models, ein Fotograf und das Ziel den ersten Braunvieh Züchterinnen Kalender zu gestalten in dem Mensch und Tier gemeinsam Werbung für eine Rasse und Berufstand machen war das ehrgeizige Projekt des Braunviehforums Baden-Württemberg. Alle Models und der Biberacher Fotograf Andreas Reiner waren zur Premiere anwesend. Die Sponsoren Agroviva, Farm Shop, Lely, Wasserbaur Fütterungssyteme und Zimmermann Stalltechnik erhielten einen der limitierten handsignierten Kalender von der Initiatorin Franziska Köberle überreicht. Bei der anschließenden Sonderauktion erzielte ein handsignierter Braunvieh Züchterinnen Kalender inklusive der Fahrt zur Weltbraunviehkonferenz einen Rekordpreis von 180 €. Der Verkauf des Kalenders findet über die Homepage www.braunviehforum.de statt. Weltbraunviehpräsident Markus Zemp war beeindruckt von super Stimmung in der Halle und gratulierte den Braunviehzüchtern und dem Braunviehforum zur der gelungen Veranstaltung. Er lud alle zur Weltbraunviehkonferenz nach St. Gallen in die Schweiz ein. Der Waldseer Braunviehtag 2012 bot eine große Bühne zur Wahl neuen Braunviehkönigin Baden-Württembergs. Drei Damen aus Oberschwaben bewarben sich um das verantwortungsvolle Amt. Die 21 jährige Veronika Hecht aus Mittebuch wurde von den Besuchern zur neuen Königin gewählt. . Landtagsabgeordneter Paul Locherer aus Amtzell nahm vor 1.500 Besuchern die feierliche Krönung vor. Über die Vorteile Braunviehzucht auf Messen zu informieren und die Jungzüchterarbeit voranzubringen gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie bei Schauen präsent zu sein. Der internationale
Braunviehpreisrichter Dr. Alfred Weidele, RBW erkannte schon bei den
Jungkuhklassen die hohe Qualität der Ausstellungstiere. Über ein 1/3 der
aufgetrieben 36 Jungkühen stammten von Huray ab. Nikita von Josef Kienle,
Erolzheim und die beiden Vollschwestern Holde und Holle aus dem Betrieb von
Werner Frey, Rot a.d. Rot gewannen jeweils eine Jungkuhklasse für den Bullen
Huray. Lediglich Juleng Viona von der Rehm Gbr. Ochsenhausen und Wagor Fanta von
Friedrich Sauter, Krattenweiler vermochten es die Dominanz des Greifenberger
Bullen zu durchbrechen. In einer äußerst knappen Entscheidung gewann Huray
Holli die Jungkuhklasse aufgrund Nuancen in der Euterlänge und Breite vorn
Wagor Fanta. Auf Bundesebene erfolgreiche
Schaukühe der letzten Jahre traten an um den Sieger der mittleren Kühe an.
Masbal Betti von Franz und Gabriele Kramer GbR, Erolzheim, Achet Cilly von Josef
Hecht, Ochsenhausen und Prossli Ulena aus dem Betrieb Franz Popp Iggenau
gewannen ihre Klassen Souverän. Im Ring 11 wurde es extrem spannend. Klangvolle
Namen wie TD Madonna von Alois Renz, Hauerz, General Larry aus dem Stall von
Friedrich Sauter, Krattenweiler und Player Oktave von Anton Bader, Schweinebach
Eagle Celina von Denzel GbR, Eberhardzell, Vera Etvei von Kohn Helmut,
Schnürpflingen kämpften um die 1 a Platzierung. Dr. Weidele wählte Player
Oktave aufgrund der Vorzüge im Voreuter gegenüber der typstarken TD Madonna als
Siegerkuh aus. Es blieb spannend bei der Wahl der Siegerin Mittel. Die
Ausstrahlung der extrem trocken Fundament und das gute Zentralband gaben den
Ausschlag dass schlussendlich Achet Cilly als Siegerin der Mittleren Kuhklassen
gewählt wurde. Jede der alten Kühe in der
Klasse mit 8 und mehr Kalbungen war schon eine Gewinnerin lobte Dr. Weidele die
ältesten Kühe der Schau. Edwin Kling mit Videv Evita und Ace Ines startete
mit zwei Kühen. Vinbrei Gurke von der Denzel GbR, Eberhardzell und Collection
Kröte der Albinger GbR, Winterreute stellten sich ebenfalls zur Wahl. Es gewann
die mit aktuell 139.950 Kg Lebensleistung älteste Kuh der Schau. Die mit 13
Kalbungen jugendlich wirkende Kuh Evita setzte bei den alten Kühen als Siegerin
durch. 4 x Huray, 1x Zaster, Player, Jolt und Videv hießen die Väter bei
der Auswahl der Schöneuterkuh. Preisrichter Dr. Alfred Weidele entschied
aufgrund ihres extrem breiten hoch angesetzten Hintereuters mit idealer
Strichstellung und Zentralbandes für die Erstkalbskuh Huray Holde von Werner
Frey, Rot a.d. Rot. Die Spannung war förmlich zum Greifen nah, als die vier
Siegerkühe Huray Holli, Zaster Grazia, Achet Cilly und Videv Evita im Ring
standen. Mit den Worten „Eine Kuh die über 130.000 kg Milch in Ihrem Leben
gegeben hat ein Euter das immer noch oberhalb des Sprunggelenkes liegt ist die
würdige Siegerkuh dieser Schau“ begründete Dr. Alfred Weidele seine
Entscheidung, Videv Evita von Edwin Kling, Murrwangen die neue Königin der
Braunviehkühe am Braunviehtages 2012 zum Champion zu krönen. Alfred Heinzler
Brown Swiss Bundesjungzüchterschau Raphael Steinhauser,
Mittishaus verteidigt erfolgreich seinen Titel In einem spannenden Wettbewerb konnte sich Johannes Mock,Markdorf als jügster Teilnehmer bei den Jungkühen einen hervorragend zweiten Platz in seiner Klasse erkämpfen. Bei den Rinderklassen konnten sich mit Andreas Renz (Hauerz), Kajetan Hecht (Mittelbuch), Roman Waibel (Wagenhalden) und Raphael Steinhauser (Mittishaus) gleich vier Teilnehmer der Baden-Württemberger Jungzüchter fürs Finale Qualifizieren. Die Spannung stieg enorm als sie dann zum Finale bester Vorführer antraten. Es zeichnete sich aber schon nach der ersten Rund im Ring ab, dass der Sieger nur aus Baden-Württemberg kommen kann. Alle vier waren so stark, das jeder den Sieg erringen könnte. Als dann der Preisrichter Daniel Gasser aus Suedtirol den Sieger nannte war die Freude der gesamten Mannschaft aus Baden-Württemberg natürlich riesen groß und eine Sektdusche fuer den Sieger selbstverständlich. Damit war auch klar, das Raphael Steinhauser seinen letzten Sieg in Buchloe erfolgreich verteidigen konnte. Es muss aber auch der ganzen Mannschaft ein großes Lob ausgesprochen werden, da sich alle hervorragend geschlagen haben und mit guten Platzierungen am Wettbewerb teilnahmen.
Bei der Kategorie bestes Typrind konnte außerdem noch Kajetan Hecht zusätzlich einen Klassensieg erringen. Insgesamt kann man den Bayrischen Jungzüchtern, die diese Schau ausgerichtet haben recht herzlich gratulieren. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung die tagsüber etwas mehr Zuschauer verdient hätte, aber Abends bei der Vorstellung der beiden Nachzuchtgruppen von Molog u. Padua sowie den Entscheidungen zu den jeweiligen Sieger mit einer vollen Halle belohnt doch noch belohnt wurde und mit einer heißen Party bis in die Morgenstunden dauerte. Franz Kurray
Waldseer Braunviehtag 2010 - Volles Haus und eine neue Königin - Mit mehr als 1000 Besuchern aus ganz Europa konnte der Waldseer Braunviehtag 2010 (31.10.2010) in der Halle Bad Waldsee die besten Kühe des Zuchtgebietes präsentieren. Neben bekannten Schaukühen waren es vor allem die Erstkalbskühe, die von sich reden machten. Aber auch die erste Wahl einer Braunviehkönigin lockte viele Zuschauer an. Als Höhepunkt des Tages konnte diese ebenso wie die Siegerin der Schau von Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle MdL ausgezeichnet werden.
Mit 15 Jungzüchtern im Vorführwettbewerb stellten sich eine große Schar jüngster Züchter dem kritischen Augen von Martin Riss, Dietmanns als Preisrichter. Als Sieger in den einzelnen Altersklassen konnten sich schließlich Julia Mimm aus Bergatreute und Janik Sauter, Krattenweiler erfolgreich präsentieren. Allerdings zeigte sich Martin Riss beeindruckt, von dem hohen Niveau der Vorführleistung auch bei den kleinsten des Wettbewerbes. Den Wettbewerb um die beste Stalltafel konnten Tanja Hofer, Kisslegg und Simon Zimmermann, Obermöllenbronn für sich entscheiden. Starke Jungkuhklassen Mit 5 Jungkuhklassen von sehr hohem Niveau startete der Wettbewerb der Kühe. Dabei zeigte sich die Preisrichterin Tamara Hess, Tann-Schweiz in ihren Kommentaren, beeindruckt speziell von der Qualität der Euter. Die einzelnen Klassen wurden gewonnen von Pronto-Birgit von Karl Rehm, Ochsenhausen, Egiz-Larina von Friedrich Sauter, Krattenweiler, Etvei-Alena von Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim, Zaster-Grazia von Edwin Kling Murrwangen und Achet-Cilly von Josef Hecht, Mittelbuch. Besonders die sehr korrekten, milchtypischen Töchter von Achet fielen in den einzelnen Klassen auf. Zudem konnte sich einige Payssli-Töchter aus dem Testeinsatz in ihren Klassen sehr gut platzieren. Die Payssli-Tochter Marylin von Ulrich Graf, Saamen musste sich in ihrer Klasse nur Egiz-Larina geschlagen geben, die auf die erfolgreiche Schaukuh Larry von Friedrich Sauter, Krattenweiler zurück geht. Die Etvei Tochter aus Cojak Karmen konnte den Eutersieg in ihrer Klasse holen und damit erfolgreich in die Fußstapfen ihrer Mutter treten. Der Kampf um den Siegertitel der Jungkühe wurde allerdings zwischen Alena, Grazia und Cilly ausgemacht, wobei sich schließlich die Achet-Tochter Cilly von Josef Hecht, Mittelbuch klar vor die Zaster-Tochter Grazia setzen konnte, da sie sich überlegen zeigte in Hinterbeinwinkelung, Offenheit der Rippe und Festigkeit in der Oberlinie, auch wenn die Zaster-Tochter ein sehr kompaktes und lebhaftes Euter zeigte.
Witti wieder frisch Die Zweitkalbskühe waren mit zwei Klassen besetzt, die von der Hucace-Tochter Doris aus dem Bestand von Mathias Härle, Dellmensingen und der Jublend-Tochter Jule von Matthias Brauchle, Wielazhofen gewonnen wurden. Diese beiden Kühe rangen dann auch um den Siegertitel, den die Jublend-Tochter schließlich für sich entscheiden konnte, weil sie ein sehr drüsiges Euter mit einem sehr ausgeglichenen Körperbau kombinieren konnte. Jule war bereits Titelkuh des letzten RBW-aktuell. Die mittleren Kuhklassen der Kühe mit 3 bis 5 Kälber waren wieder mit 6 Klassen sehr stark besetzt und zeigten die Haltbarkeit der Braunviehkuh und die Betonung der Nutzungsdauer im Braunviehzuchtprogramm. Speziell in diesen Klassen traten viele bekannte Schaukühe an, allerdings gab es durch die starke Konkurrenz doch einige Überraschungen, die von Tamara Hess sehr präzise kommentiert wurden. Die erste Klasse konnte klar Jublend-Witti von Alois Müller, Witschwende für sich entscheiden. Die Grand Champion Kuh der RBW-Schau und des Kuhfeuerwerkes war wieder frisch und zeigte ihren ganzen Charme mit viel Größe Länge, Milchcharakter und guter Bewegung. Die zweite Klasse konnte die Hustar-Tochter Zenovia von Martin Riss, Dietmanns vor der bekannten Prostar-Tochter Laura der Sonnenhof GbR, Kisslegg für sich entscheiden. Auch in der dritten Klasse kam es zu einer Überraschung, da es der Presold-Tochter Zirbel, von Winfried Jocham, Wangen gelang, die General-Tochter Larry, die bereits Grand Champion auf der RBW-Schau gewesen war, zu schlagen. Zirbel, die bereits in Cannstatt einen Siegertitel erringen konnte, zeigte sich frischer, mit mehr Milchadel und einem lebhafteren Euter als Larry, die kurz vorm Trockenstellen steht und damit für die kommende Schausaison Großes erwarten lässt. Die vierte Klasse wurde von der mittelrahmigen Posifax Tochter Fullfax von Anton und Franziska Köberle gewonnen, die sich mit ihren 4 Kälbern im mittleren Rahmen zeigte aber ein sehr komplettes Euter mit gutem Zentralband und bester Strichplatzierung präsentierte. Sie wurde später auch zur Eutersiegerin der Gesamtschau gekürt. Die weiteren Klassensiege gingen an Emerald-Sofia von Franz und Andreas Denzel, Eberhardzell sowie Even-Hanne von Peter Rohmer, Oberopfingen. Den Siegertitel der mittleren Kühe machten dann die Emerald-Tochter Sofia und Witti unter sich aus, wobei Tamara Hess auf das Seitenbild und den Stil von Witti setzte und dies dem guten Euter von Sofia den Vorzug gab.
Hochwertige alte Kühe Ein besonderes Ereignis war das Richten der alten Kühe mit 6 und mehr Kälber. Die Klasse der 6.Kalbskühe konnte Hussli-Buna der Familie Riedesser, Gunzenweiler für sich entscheiden. Buna ist die Vollschwester der Payssli-Mutter Bounty und ebenso eine gefragte Bullenmutter. Ein besonderes Bild ergaben die letzten drei Bewerberinnen. Mit Starbuck-Inge von Friedrich Sauter Krattenweiler, Jupiter-Anja von Karl Rehm, Ochsenhausen und Videv-Evita von Edwin Kling Murrwangen traten die drei bekanntesten Dauerleistungskühe des Gebietes gegeneinander an. Inge hat bei 10 Kalbungen eine Lebensleistung von 109.000 kg Milch, Anja bei 7 Kälbern 91.000 kg und Evita bei 12 Kälbern 108.000 kg Milch. Alle drei zeigten ihre überragende Kapazität und trotz der hohen Lebensleistung noch beeindruckend fest aufgehängte Euter, was auch Tamara Hess sichtlich bewegte. Schließlich konnte sich Anja vor Evita durchsetzen allerdings wurde sie hinter Buna als Siegerkuh alt nur Reservesiegerin der alten Kühe.
Königin gekürt Vor der Wahl der Grand Champion Kuh wurde mit der Wahl der ersten Braunvieh-Königin in Deutschland ein weiterer Höhepunkt begannen. Minister Rudolf Köberle MdL ließ es sich nicht nehmen, diese dann auch zu krönen. Von den Zuschauern in einer spannenden und knappen Wahl gekürt wurde schließlich Franziska Köberle aus Ummendorf.
Sie bewirtschaftet zusammen mit ihrem Vater einen Betrieb mit Braunviehkühen und wird in den nächsten zwei Jahren die repräsentativen Aufgaben rund um die Rasse Braunvieh wahr nehmen.
Achet stellt Champion Bei der Wahl der Championkuh wurde die Handschrift der Preisrichterin Tamara Hess ganz deutlich. Sehr milchtypische, hintereuterbetonte Kühe mit guter Mittelhand und trockenen Fundament präsentierten sich in den 8 Sieger- und Reservesiegerkühen. Die Entscheidung der Preisrichterin fiel schließlich auf die Siegerin der jüngsten Kuhklassen der Achet-Tochter Cilly, vor Jublend-Witti, da sich die Achet-Tochter vor allem in der Vordereuterausprägung und der Strichstellung überlegen zeigte.
Mit über 90 Kühen war der Waldseer Braunvieh-Tag nicht nur eine sehr gut beschickte, sondern von der Qualität her eine sehr anspruchsvolle Schau. Dabei wurde die Qualität durch die großartige Richtleistung von Tamara Hess unterstrichen. Der große Publikumszuspruch belohnte den großen Aufwand, den die heimischen Zuchtvereine im Vorfeld mit dieser Veranstaltung hatten.
Dr. Weidele
Bundesbraunviehschau 2010 - Gute Kühe volles Haus - 107 Kühe aus ganz Deutschland stellten sich Josef Müller aus der Schweiz als Preisrichter, um die Entscheidungen zu den schönsten Braunviehkühen Deutschlands zu ermitteln. Vor vollen Rängen konnten zudem schon am Vorabend interessante Nachzuchten aktueller Vererber einem internationalen Publikum präsentiert werden. Die alle 2 Jahre stattfindende Bundesbraunviehschau lud auch in diesem Jahr wieder alle interessierten Rinderzüchter in die Schwabenhalle nach Buchloe ein. Nachdem dies evtl. die letzte Braunviehschau in diesem Rahmen ist, war sie mit besonderer Spannung erwartet worden. Sicherlich wird es nicht mehr möglich sein, im gleichen Rahmen wie bisher eine solche Schau abzuhalten, wenn Bayern für sich die BHV1-Freiheit erreicht hat und andere Bundesländer hinterher hinken. Am Samstagnachmittag wurde die Schau eröffnet mit dem Vorführwettbewerb der Kinder. Über 60 Kinder nahmen unter den strengen Blicken von Eltern und Großeltern am Wettbewerb teil und wurden am Abend jeder mit einer Teilnehmerglocke geehrt. Der Abend wurde eröffnet mit den Nachzuchten. Mit Jockl, Savib, Payssli, Jonas und Prohuvo wurden bereits wenige Tage nach der aktuellen Zuchtwertschätzung sowohl die aktuelle Nr. 1 der Braunviehzucht Prohuvo als auch der interessanteste Neueinsteiger Payssli gezeigt (siehe Kasten). Mit einer Auktion von Spitzentieren wurde der Abend abgerundet, wobei die Hälfte der Katalognummern Embryonen waren, die nur zum Teil Spitzenpreise erzielten. Der Schautag, Sonntag wurde eröffnet mit dem Vorführwettbewerb der Jugendlichen. Hier kam es zu einem hervorragenden Abschneiden der baden-württembergischen Jungzüchter, die sich nicht nur im Vorführwettbewerb hervorragend geschlagen hatten, sondern auch an der Vorbereitung der Nachzucht und der Schautiere bestens einbrachten. Von den vier Jungzüchtergruppen im Vorführwettbewerb wurden 2 von Teilnehmern der baden-württembergischen Mannschaft gewonnen, von Roman Waibel, Eberhardzell und Raphael Steinhauser, Eberhardzell und konsequenter Weise ging dann auch der Siegertitel zur RBW an Raphael Steinhauser als bester Vorführer der Bundesbraunviehschau.
Der Schauwettbewerb begann leider mit der Präsentation der alten Kühe, die so nicht ausreichend Würdigung erfuhren. Die erste Klasse wurde vom Gespann Evita (11 Kälber) und Ines (7 Kälber) beide Kühe aus dem Betrieb Edwin Kling Murrwangen gewonnen.
Ines wurde zudem als beste Euterkuh ausgezeichnet. Leider reichte es diesen beiden Tieren nicht zum Eutersieg und zum Gesamtsieg alt, da der Preisrichter Josef Müller mit der President-Tochter Beta (Eutersieg alt) aus dem Betrieb Herbert Babel, Wald und der Ace-Tochter Bärchen (Siegerkuh alt, 4 Kälber) deutlich jüngere und wesentlich hintereuterlastige Tiere bevorzugte. Von den mittleren Kuhklassen konnten 2 von heimischen Züchtern gewonnen werden. Gleich die erste Klasse ging an die sehr stabile und mit sehr gutem Vordereuter ausgestattete General-Tochter Larry von Friedrich Sauter, Krattenwweiler, die bereits im März die RBW-Schau gewinnen konnte.
Zudem konnte der Betrieb Helmut Kohn, Schnürpflingen mit der Perfecta-Tochter Dunya eine Klasse für sich entscheiden. Der Gesamtsieg und der Champion-Titel ging jedoch an die Jolt-Tochter Sanshin aus dem Betrieb Hans Grath, Engenberg, die durch eine sehr straffe Oberlinie und eine sehr gute Kapazität überzeugen konnte, bei durchschnittlichem Euterboden und Vorderstrichausprägung. Eutersiegerin der mittleren Klassen wurde die Etpat-Tochter Krista Johann Ostenried, Leinau.
Die Erstkalbskühe traten in vier Klassen an. Dabei wurde eine Klasse von der Egiz-Tochter Selina aus dem Betrieb Michael Eberle, Ruderatshofen für sich entschieden, eine Klasse ging an die Pussli-Tochter Gabi von Mathias Härle, Dellmensingen und eine Klasse konnte die Stuward-Tochter Fantasi von Hans Grath, Leinau für sich entscheiden.
In dieser Klasse sahen viele Zuschauer auch die Proliner-Tochter aus dem Betrieb Martin Hänsler, Wangen vorne, die sich deutlich reifer im Körper zeigte, aber schließlich mit dem 2. Platz in dieser Klasse begnügen musste. Fantasi wurde später auch Eutersiegerin der jungen Kuhklassen, Selina konnte den Championtitel der jungen Kuhklassen erringen. Insgesamt konnte das sehr kleine Kontingent der baden-württembergischen Tiere 4 Klassen gewinnen, 3 mal 2. Platz und 4 mal 3.Platz sowie 5 mal den Eutersieg innerhalb der Klasse erringen, was ein sehr gutes Ergebnis in der Summe einer Bundesschau darstellt, auch wenn es vorstellbar gewesen wäre, gerade in den alten Kuhklassen die sehr alten äußerst korrekten Kühe deutlicher zu würdigen. Nachzuchten auf der Bundesbraunviehschau Mit 5 Nachzuchten aus dem aktuellen Programm der Spitzenvererber der Rasse konnte die deutsche Braunviehzucht dem sehr zahlreich anwesenden internationalen Publikum einen guten Einblick über aktuelle Genetik geben. Vor traditionell vollen Rängen konnten auch in diesem Jahr auf der Bundesbraunviehschau in Buchloe 5 Spitzennachzuchten dem breiten Fachpublikum gezeigt werden. Eröffnet wurde der Abend mit der Nachzucht des Bullen Jockl. Jockl - GZW 120 MW 116 +301 kg +0,37 % Fett +0,08 % Eiweiß; Exterieur 131 Mit +301 kg ist dieser Juvin-Halbbruder von Vasir ein Bulle, der seine Stärken in der Exterieurvererbung zeigt. Die 7 ausgestellten Töchter zeigten sich in der Gesamterscheinung nicht ganz einheitlich, lassen jedoch die Qualitäten seines hohen Gesamtexterieurs von Exterieur 131 erahnen. Die Tiere sind ausreichend groß bis groß zeigen eine gute Länge bei korrektem Fundament. Bei der Paarung ist auf die Festigkeit in der Oberlinie und die Länge im Vordereuter zu achten. Jockl kann gezielt zur Verbesserung der Inhaltsstoffe eingesetzt werden. Savib - GZW 115 MW 114 +926 kg -0,28 % Fett -0,13 % Eiweiß; Exterieur 110 Savib ist ein Sam-Sohn aus einer Vineb Mutter. Er vererbt durchschnittlich große Tiere, die eine ansprechende Kapazität und Reife zeigten. Die Fundamente sind korrekt gestellt bei durchschnittlicher Tracht. Bei durchschnittlichem Zentralband sind die Euter gut ausbalanciert mit etwas längeren Strichen versehen. In der Summe kann Savib als Blutalternative und als Verstärkertyp eingesetzt werden. Payssli - GZW 127 MW 115 +663 kg -0,13 % Fett -0,04 % Eiweiß; Exterieur 124
Mit Payssli konnte der interessanteste Neueinsteiger der Zuchtwertschätzung April 2010 in Form einer Nachzucht präsentiert werden. Als früher Payoff-Sohn bietet er auch durch seine väterliche Blutführung eine gewisse Alternative. Seine Töchter sind mittelrahmig bis groß, zeigen sich sehr jugendlich. Die gezeigte Gruppe bestach zudem durch ein sehr niedriges Erstkalbealter. Die Hinterbeine sind korrekt gestellt mit Tendenz zu etwas mehr Winkel. Glanzpunkt sind die überragenden Euter, die sehr fest aufgehängt sind, ein deutliches Zentralband haben und überzeugen in Hintereuterbreite und Drüsigkeit. Die hohe Euterbewertung von 121 ist nachzuvollziehen. Jonas - GZW 115 MW 118 +542 kg +0,02 % Fett +0,06 % Eiweiß; Exterieur 114 Jonas ist mit Jolt als Vater ebenfalls alternativ gezogen, Aus der Hussli-Mutter Pia wurden auch bei der RBW mit Joss und Jussli zwei Söhne geprüft, die ebenfalls auf einen positiven Gesamtzuchtwert blicken können. Jonas vererbt ausreichend Rahmen mit guter Kapazität. Bei der Paarung ist auf die Oberlinie und das etwas steilere Hinterbein zu achten. Die Euter sind gleichmäßig ausgeprägt zeigen etwas überdurchschnittliche Strichlänge und –dicke. Das Zentralband ist zu beachten. Prohuvo - GZW 135 MW 127 +709 kg +0,20 % Fett +0,10 % Eiweiß; Exterieur 130 Mit Prohuvo war es gelungen, den aktuellen Listenführer der Braunviehzucht auszustellen. Prohuvo zeigt die bewährte Blutführung Pronto*Hussli*Vinos, die entsprechende Leistungs- und Typsicherheit verspricht. Die gezeigten Prohuvo-Töchter waren sehr stabil und zeigten einen sehr guten Rahmen mit viel Kaliber. Die Fundamente, die in der Zuchtwertschätzung eine Gesamtbeurteilung von 135 erreichten, erinnerten sehr stark an den Vater. Tendenziell waren die Fundamente etwas steiler und in der Knochenqualität nicht immer ganz klar, die Tiere zeigten sich aber sehr korrekt in der Bewegung. Die Vordereuter sowie die Hintereuterbreite der Töchter sind durchschnittlich, die Euter zeigen sich jedoch sehr gut aufgehängt mit einem deutlichen Zentralband.Dr. A.Weidele
RBW-Genetik führend auf der Europaschau Bei der Europaschau 2009 in Clermont Ferand (Frankreich) war keine andere Organisation so erfolgreich wie die Rinderunion Baden Württemberg. Gand Champion, Euterchampion-jung, Reserve-Siegerin-alt und Euterchampion-alt gewannen Kühe, die einen Bullen aus dem Prüfprogramm der Rinderunion zum Vater haben. Mit der CAMARO Tochter Adaroble, gewann eine junge ausbalancierte Kuh mit bestem Eutern den Grand Champion Titel. Zugleich wurde sie zum besten Euter der jungen Kühe gewählt.
Preisrichter Mickael Cleret überzeugte vor allem die Drüsigkeit und das starke Zentralband der Sechstkalbskuh Tigelle. So war es klar das die HUSSLI Tochter Euterchampion der alten Kühe für sich entschied.
Die VINOZAK Tochter Urgele krönte den RBW Erfolg mit dem Reserve Champion der älteren Kuhklassen.
Dieser Erfolg zeigt, daß das RBW Genetik Leistungsveranlagung und Exterieur bietet. Die Rinderunion bietet der Braunviehwelt beste Bullen, die aus dem sichersten Prüfprogramm der Braunviehzucht stammen. Die große Nachfrage nach den aktuellen Spitzenstieren wie JUBEV, PROSSLI, PROSTAR und EASTON zeigt dies. Mehr Info´s auch unter: http://www.rind-bw.de/empfehlung-bv.htm Alfred Heinzler
Waldseer Braunviehtag 2008 Zuchtkühe mit Schaupotential Anläßlich des am 26.Oktober statt findenden Waldseer Braunvieh-Tages konnten die Zuchtvereine des Landes Baden-Württemberg vor vollem Haus in der Versteigerungshalle in Bad Waldsee-Hopfenweiler die schönsten Braunviehkühe des Ländle zur Schau stellen.
Durch die offene Schau ohne Vorselektion waren viele Züchter motiviert, sich dem Wettbewerb zu stellen, so dass sich schließlich 80 Kühe aus 39 Betrieben am Wettbewerb beteiligten. Insgesamt traten die Kühe in 4 Altersklassen und 17 Ringen an. Die drei Jungkuhklassen beinhalteten Kühe, in der 1.Laktation noch ohne Zuchtwert. Erfreulicherweise befanden sich im Schaukontingent eine große Anzahl von Testbullentöchtern, die am Ende noch eine große Rolle bei den wichtigen Entscheidungen spielen sollten. Souverän reihte Markus Ostenried, Leinau auf seiner ersten größeren Schau als Preisrichter vor allem die jungen und mittleren Kuhklassen. So fand er zielsicher auch die Sieger der ersten Jungkuhklassen. Gleich den zweiten Ring konnte die Testbullen-Tochter Laura eine Prostar-Tochter aus dem Betrieb Sonnenhof GbR Hofer, Unterrot für sich entscheiden. Sie wurde später auch Reservesiegerjungkuh hinter der Siegerin des ersten Ringes, der Pronto-Enkelin Kora aus dem Betrieb Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim, die somit Siegerjungkuh wurde. Den dritten Ring der jüngsten Kuhklasse konnte die Dynasty-Tochter Helga der Kohn&Stähle GbR, Schnürpflingen für sich entscheiden. In den Ringen der jungen Kühe rangen Kühe mit einem Kalb und Zuchtwert sowie Zweitkalbskühe um die Entscheidungen. So ergab es sich, dass es bis zum Siegertitel 6 Einzelentscheidungen zu bestreiten gab. Den ersten Ring konnte eine perfekt ausbalancierte Pronto-Tochter des Betriebes Hans und Rita Keller, Zillishausen für sich entscheiden, vor einer sehr kompletten und gereiften Testbullen-Tochter, des neuen Bullen Hustar aus dem Betrieb Alfred Reichle, Ziegelbach. Den zweiten Ring entschied eine sehr harmonische, milchtypische und mit bestem Euter ausgestattete Hussli-Tochter Finale aus dem Betrieb Friedrich Sauter Krattenweiler für sich. Diese Kuh geht auf die Schau- und Zuchtkuh Finesse zurück, die ebenfalls im Wettbewerb antrat. Finale zeigte eines der besten Euter der Erstkalbskühe und ist mit einem GZW 136 eine interessante Zuchtkuh. Die letzte Jungkuh Ring konnte die bekannte Prossli Tochter Ulena aus dem Betrieb Franz Popp, Iggenau für sich entscheiden und bestätigt somit die überragenden Euter –und Fundamentqualitäten des Spitzenbullen Prossli. Ulena konnte sich später auch vor Finale als Siegerkuh jung durchsetzen. Die Zweitkalbskühe traten in 3 Ringen an und begannen gleich mit einem Spitzenduell. Mit den General-Töchtern Bluse und Larry trat der Betrieb Friedrich Sauter, Krattenweiler mit einem unschlagbaren Team an. Durchsetzen konnte sich schließlich Larry vor Bluse, die mit Lasanje auf eine der wertvollsten Zuchtkühe des Gebietes zurückgeht und selbst bereits einen Gesamtzuchtwert von 135 aufweist. Diese jugendliche spätreife Kuh zeigte das beste Euter aller Zweitkalbskühe. Den zweiten Ring konnte Josef Kraft, Engelboldshofen mit einer sehr kompletten Jolt-Tochter für sich entscheiden, der dritte Ring ging an die bekannte Vinozak-Tochter Anette aus dem Betrieb Albert Traut, Untermooweiler. Auch die mittleren Kühe waren sehr zahlreich vertreten, so traten die Kühe mit 3 bis 5 Kalbungen in 6 Klassen an. Die erste Klasse der Drittkalbskühe konnte die Simvitel-Tochter Run von Franz Riedesser, Gunzenweiler aufgrund ihres ausbalancierten Euters und der perfekten Strichform für sich entscheiden. Aufgrund dieser Merkmale konnte sie sich später bei härtester Konkurrenz aus allen Altersklassen auch den Gesamteutersieg sichern. Ebenfalls erfolgreich in den Altersklassen waren die Pavi-Tochter Bärbel von Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim sowie die bekannte Schau- und Zuchtkuh Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler. Die Klassen der 4 und 5. Kalbskühe entschied die komplette Kuh Beste aus dem Betrieb Albert Traut Untermooweiler sowie die sehr jugendlich wirkenden Kühe Nemo (v. Seattle) aus dem Betrieb Josef Anton Riss, Dietmanns und die Vinozak-Tochter Baroness von Karl Rehm Ochsenhausen für sich. Speziell in den letzten beiden Klassen setzte der Preisrichter sehr stark auf jugendliche frische Kühe. Den bedeutenden Sieg der mittleren Kühe konnte jedoch die sehr breit ausgelegte und spritzige Finesse für sich erringen, die bereits mehrfach im Land äußerst erfolgreich gewesen war. Die jugendliche Seattle-Tochter Nemo wurde Reservesiegerin der mittleren Kühe. Die alten Kühe mit 6 und mehr Kälbern traten in zwei Klassen an. Dabei konnte die 100.000 kg Kuh Harfe aus dem Betrieb Mathias Härle, Dellmensingen nicht nur die erste Klasse für sich entscheiden, sondern erhielt auch den Ehrenpreis für die Kuh mit der höchsten Lebensleistung der Schau. Die zweite Klasse konnte die mit 7 Kälbern noch unglaublich fest im Euter aufgehängte Simgate Tochter Stella aus dem Betrieb Josef Bentele, Grünkraut, vor der ebenso bekannten Videv-Tochter Evita von Edwin Kling, Murrwangen. Beide Kühe waren in der Vergangenheit schon auf zahlreichen Schauen präsent und erfolgreich und machten so auch die Entscheidung um den Sieg der alten Kühe unter sich aus. Nach der Entscheidung um das beste Euter stand der Höhepunkt der Schau, mit der Wahl des Grand Champion an. Diese Entscheidung unter den vier Siegertieren konnte nach ihrem Sieg als Grand Champion auf der RBW-Schau erneut die Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler für sich entscheiden.
Reserve Grand Champion wurde die absolut komplette und durch ein tadelloses Euter auffallende Prossli-Tochter Ulena von Franz Popp, Iggenau.
In der Summe war der Waldseer Braunviehtag 2008 ein voller Erfolg. Durch das Engagement aller Zuchtvereine war ein reibungsloser Ablauf garantiert, die Ausdehnung auf alle Vereine ermöglichte zudem ein sehr hohes Schauniveau auf dem zahlreiche national bereits erfolgreiche Kühe gezeigt werden konnten. Speziell die Qualität der gezeigten Euter war beeindruckend. Aus züchterischer Sicht war vor allem die Kombination aus Schaukuh und Zuchtkuh auf beeindruckende Weise wieder einmal demonstriert und lässt für die Zukunft Gutes für die braune Kuh erwarten.
Dr. Alfred Weidele Schauimpressionen:
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