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Bundesbraunviehschau 2010
am 10./11. April 2010 in Buchloe

- Gute Kühe volles Haus -

107 Kühe aus ganz Deutschland stellten sich Josef Müller aus der Schweiz als Preisrichter, um die Entscheidungen zu den schönsten Braunviehkühen Deutschlands zu ermitteln. Vor vollen Rängen konnten zudem schon am Vorabend interessante Nachzuchten aktueller Vererber einem internationalen Publikum präsentiert werden.

Die alle 2 Jahre stattfindende Bundesbraunviehschau lud auch in diesem Jahr wieder alle interessierten Rinderzüchter in die Schwabenhalle nach Buchloe ein. Nachdem dies evtl. die letzte Braunviehschau in diesem Rahmen ist, war sie mit besonderer Spannung erwartet worden. Sicherlich wird es nicht mehr möglich sein, im gleichen Rahmen wie bisher eine solche Schau abzuhalten, wenn Bayern für sich die BHV1-Freiheit erreicht hat und andere Bundesländer hinterher hinken. Am Samstagnachmittag wurde die Schau eröffnet mit dem Vorführwettbewerb der Kinder. Über 60 Kinder nahmen unter den strengen Blicken von Eltern und Großeltern am Wettbewerb teil und wurden am Abend jeder mit einer Teilnehmerglocke geehrt. Der Abend wurde eröffnet mit den Nachzuchten. Mit Jockl, Savib, Payssli, Jonas und Prohuvo wurden bereits wenige Tage nach der aktuellen Zuchtwertschätzung sowohl die aktuelle Nr. 1 der Braunviehzucht Prohuvo als auch der interessanteste Neueinsteiger Payssli gezeigt (siehe Kasten).

Mit einer Auktion von Spitzentieren wurde der Abend abgerundet, wobei die Hälfte der Katalognummern Embryonen waren, die nur zum Teil Spitzenpreise erzielten.

Der Schautag, Sonntag wurde eröffnet mit dem Vorführwettbewerb der Jugendlichen. Hier kam es zu einem hervorragenden Abschneiden der baden-württembergischen Jungzüchter, die sich nicht nur im Vorführwettbewerb hervorragend geschlagen hatten, sondern auch an der Vorbereitung der Nachzucht und der Schautiere bestens einbrachten. Von den vier Jungzüchtergruppen im Vorführwettbewerb wurden 2 von Teilnehmern der baden-württembergischen Mannschaft gewonnen, von Roman Waibel, Eberhardzell und Raphael Steinhauser, Eberhardzell und konsequenter Weise ging dann auch der Siegertitel zur RBW an Raphael Steinhauser als bester Vorführer der Bundesbraunviehschau.


Raphael Steinhauser, Eberhardzell wird bester Vorführer der Bundesbraunviehschau

Der Schauwettbewerb begann leider mit der Präsentation der alten Kühe, die so nicht ausreichend Würdigung erfuhren. Die erste Klasse wurde vom Gespann Evita (11 Kälber) und Ines (7 Kälber)  beide Kühe aus dem Betrieb Edwin Kling Murrwangen gewonnen.


Evita von Edwin Kling, Murrwangen gewinnt ihre Klasse
vor der Ace-Tochter Ines aus dem gleichen Betrieb

Ines wurde zudem als beste Euterkuh ausgezeichnet. Leider reichte es diesen beiden  Tieren nicht zum Eutersieg und zum Gesamtsieg alt, da der Preisrichter Josef Müller mit der President-Tochter Beta (Eutersieg alt) aus dem Betrieb Herbert Babel, Wald und der Ace-Tochter Bärchen (Siegerkuh alt, 4 Kälber) deutlich jüngere und wesentlich hintereuterlastige Tiere bevorzugte.

Von den mittleren Kuhklassen konnten 2 von heimischen Züchtern gewonnen werden. Gleich die erste Klasse ging an die sehr stabile und mit sehr gutem Vordereuter ausgestattete General-Tochter Larry von Friedrich Sauter, Krattenwweiler, die bereits im März die RBW-Schau gewinnen konnte.


Larry von Friedrich Sauter, Krattenweiler

Zudem konnte der Betrieb Helmut Kohn, Schnürpflingen mit der Perfecta-Tochter Dunya eine Klasse für sich entscheiden. Der Gesamtsieg und der Champion-Titel ging jedoch an die Jolt-Tochter Sanshin aus dem Betrieb Hans Grath, Engenberg, die durch eine sehr straffe Oberlinie und eine sehr gute Kapazität überzeugen konnte, bei durchschnittlichem Euterboden und Vorderstrichausprägung. Eutersiegerin der mittleren Klassen wurde die Etpat-Tochter Krista Johann Ostenried, Leinau.


Perfecta Tochter Dunya von Helmut Kohn Schnürpflingen

Die Erstkalbskühe traten in vier Klassen an. Dabei wurde eine Klasse von der Egiz-Tochter Selina aus dem Betrieb Michael Eberle, Ruderatshofen für sich entschieden, eine Klasse ging an die Pussli-Tochter Gabi von Mathias Härle, Dellmensingen und eine Klasse konnte die Stuward-Tochter Fantasi von Hans Grath, Leinau für sich entscheiden.


Pussli Tochter Gabi von Mathias Härle, Dellmensingen

In dieser Klasse sahen viele Zuschauer auch die Proliner-Tochter aus dem Betrieb Martin Hänsler, Wangen vorne, die sich deutlich reifer im Körper zeigte, aber schließlich mit dem 2. Platz in dieser Klasse begnügen musste. Fantasi wurde später auch Eutersiegerin der jungen Kuhklassen, Selina konnte den Championtitel der jungen Kuhklassen erringen. 

Insgesamt konnte das sehr kleine Kontingent der baden-württembergischen Tiere 4 Klassen gewinnen, 3 mal 2. Platz und 4 mal 3.Platz sowie 5 mal den Eutersieg innerhalb der Klasse erringen, was ein sehr gutes Ergebnis in der Summe einer Bundesschau darstellt, auch wenn es vorstellbar gewesen wäre, gerade in den alten Kuhklassen die sehr alten äußerst korrekten Kühe deutlicher zu würdigen.

Platzierungsliste

Nachzuchten auf der Bundesbraunviehschau

Mit 5 Nachzuchten aus dem aktuellen Programm der Spitzenvererber der Rasse konnte die deutsche Braunviehzucht dem sehr zahlreich anwesenden internationalen Publikum einen guten Einblick über aktuelle Genetik geben.

Vor traditionell vollen Rängen konnten auch in diesem Jahr auf der Bundesbraunviehschau in Buchloe 5 Spitzennachzuchten dem breiten Fachpublikum gezeigt werden. Eröffnet wurde der Abend mit der Nachzucht des Bullen Jockl.

Jockl - GZW 120 MW 116 +301 kg +0,37 % Fett +0,08 % Eiweiß; Exterieur 131

Mit +301 kg ist dieser Juvin-Halbbruder von Vasir ein Bulle, der seine Stärken in der Exterieurvererbung zeigt. Die 7 ausgestellten Töchter zeigten sich in der Gesamterscheinung nicht ganz einheitlich, lassen jedoch die Qualitäten seines hohen Gesamtexterieurs von Exterieur 131 erahnen. Die Tiere sind ausreichend groß bis groß zeigen eine gute Länge bei korrektem Fundament. Bei der Paarung ist auf die Festigkeit in der Oberlinie und die Länge im Vordereuter zu achten. Jockl kann gezielt zur Verbesserung der Inhaltsstoffe eingesetzt werden.

Savib - GZW 115 MW 114 +926 kg -0,28 % Fett -0,13 % Eiweiß; Exterieur 110

Savib ist ein Sam-Sohn aus einer Vineb Mutter. Er vererbt durchschnittlich große Tiere, die eine ansprechende Kapazität und Reife zeigten. Die Fundamente sind korrekt gestellt bei durchschnittlicher Tracht. Bei durchschnittlichem Zentralband sind die Euter gut ausbalanciert mit etwas längeren Strichen versehen. In der Summe kann Savib als Blutalternative und als Verstärkertyp eingesetzt werden.

Payssli - GZW 127 MW 115 +663 kg -0,13 % Fett  -0,04 % Eiweiß; Exterieur 124


Nachzuchtgruppe des Bullen Payssli

Mit Payssli konnte der interessanteste Neueinsteiger der Zuchtwertschätzung April 2010 in Form einer Nachzucht präsentiert werden. Als früher Payoff-Sohn bietet er auch durch seine väterliche Blutführung eine gewisse Alternative. Seine Töchter sind mittelrahmig bis groß, zeigen sich sehr jugendlich. Die gezeigte Gruppe bestach zudem durch ein sehr niedriges Erstkalbealter. Die Hinterbeine sind korrekt gestellt mit Tendenz zu etwas mehr Winkel. Glanzpunkt sind die überragenden Euter, die sehr fest aufgehängt sind, ein deutliches Zentralband haben und überzeugen in Hintereuterbreite und Drüsigkeit. Die hohe Euterbewertung von 121 ist nachzuvollziehen.

Jonas - GZW 115 MW 118 +542 kg +0,02 % Fett +0,06 % Eiweiß; Exterieur 114

Jonas ist mit Jolt als Vater ebenfalls alternativ gezogen, Aus der Hussli-Mutter Pia wurden auch bei der RBW mit Joss und Jussli zwei Söhne geprüft, die ebenfalls auf einen positiven Gesamtzuchtwert blicken können. Jonas vererbt ausreichend Rahmen mit guter Kapazität. Bei der Paarung ist auf die Oberlinie und das etwas steilere Hinterbein zu achten. Die Euter sind gleichmäßig ausgeprägt zeigen etwas überdurchschnittliche Strichlänge und –dicke. Das Zentralband ist zu beachten.

Prohuvo - GZW 135 MW 127  +709 kg +0,20 % Fett  +0,10 % Eiweiß; Exterieur 130

Mit Prohuvo war es gelungen, den aktuellen Listenführer der Braunviehzucht auszustellen. Prohuvo zeigt die bewährte Blutführung Pronto*Hussli*Vinos, die entsprechende Leistungs- und Typsicherheit verspricht. Die gezeigten Prohuvo-Töchter waren sehr stabil und zeigten einen sehr guten Rahmen mit viel Kaliber. Die Fundamente, die in der Zuchtwertschätzung eine Gesamtbeurteilung von 135 erreichten, erinnerten sehr stark an den Vater. Tendenziell waren die Fundamente etwas steiler und in der Knochenqualität nicht immer ganz klar, die Tiere zeigten sich aber sehr korrekt in der Bewegung. Die Vordereuter sowie die Hintereuterbreite der Töchter sind durchschnittlich, die Euter zeigen sich jedoch sehr gut aufgehängt mit einem deutlichen Zentralband.  

Dr. A.Weidele

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RBW-Genetik führend auf der Europaschau

Bei der Europaschau 2009 in Clermont Ferand (Frankreich) war keine andere Organisation so erfolgreich wie die Rinderunion Baden Württemberg. Gand Champion, Euterchampion-jung,  Reserve-Siegerin-alt und Euterchampion-alt gewannen Kühe, die einen Bullen aus dem Prüfprogramm der Rinderunion zum Vater haben.  

Mit der CAMARO Tochter Adaroble,  gewann eine junge ausbalancierte Kuh mit bestem Eutern den Grand Champion Titel. Zugleich wurde sie zum besten Euter der jungen Kühe gewählt.


Adaroble ( CAMARO x Denmark )

Preisrichter Mickael Cleret überzeugte vor allem die Drüsigkeit und das starke Zentralband der Sechstkalbskuh Tigelle. So war es klar das die HUSSLI Tochter Euterchampion der alten Kühe für sich entschied.


Tigelle ( HUSSLI x Prelude )

Die VINOZAK Tochter Urgele krönte den RBW Erfolg mit dem Reserve Champion der älteren Kuhklassen.


Urgele ( VINOZAK x Unic)

Dieser Erfolg zeigt, daß das RBW Genetik Leistungsveranlagung und Exterieur bietet. Die Rinderunion bietet der Braunviehwelt beste Bullen, die aus dem sichersten Prüfprogramm der Braunviehzucht stammen. Die große Nachfrage nach den aktuellen Spitzenstieren wie JUBEV, PROSSLI, PROSTAR und EASTON zeigt dies. Mehr Info´s auch unter: http://www.rind-bw.de/empfehlung-bv.htm

Alfred Heinzler

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Waldseer Braunviehtag 2008
am 26. Oktober 2008

Zuchtkühe mit Schaupotential

  Online RBW-Fotoalbum 

Anläßlich des am 26.Oktober statt findenden Waldseer Braunvieh-Tages konnten die Zuchtvereine des Landes Baden-Württemberg vor vollem Haus in der Versteigerungshalle in Bad Waldsee-Hopfenweiler die schönsten Braunviehkühe des Ländle zur Schau stellen.

Durch die offene Schau ohne Vorselektion waren viele Züchter motiviert, sich dem Wettbewerb zu stellen, so dass sich schließlich 80 Kühe aus 39 Betrieben am Wettbewerb beteiligten. Insgesamt traten die Kühe in 4 Altersklassen und 17 Ringen an. Die drei Jungkuhklassen beinhalteten Kühe, in der 1.Laktation noch ohne Zuchtwert. Erfreulicherweise befanden sich im Schaukontingent eine große Anzahl von Testbullentöchtern, die am Ende noch eine große Rolle bei den wichtigen Entscheidungen spielen sollten. Souverän reihte Markus Ostenried, Leinau auf seiner ersten größeren Schau als Preisrichter vor allem die jungen und mittleren Kuhklassen.

So fand er zielsicher auch die Sieger der ersten Jungkuhklassen. Gleich den zweiten Ring konnte die Testbullen-Tochter Laura eine Prostar-Tochter aus dem Betrieb Sonnenhof GbR Hofer, Unterrot für sich entscheiden. Sie wurde später auch Reservesiegerjungkuh hinter der Siegerin des ersten Ringes, der Pronto-Enkelin Kora aus dem Betrieb Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim, die somit Siegerjungkuh wurde. Den dritten Ring der jüngsten Kuhklasse konnte die Dynasty-Tochter Helga der Kohn&Stähle GbR, Schnürpflingen für sich entscheiden.

In den Ringen der jungen Kühe rangen Kühe mit einem Kalb und Zuchtwert sowie Zweitkalbskühe um die Entscheidungen. So ergab es sich, dass es bis zum Siegertitel 6 Einzelentscheidungen zu bestreiten gab. Den ersten Ring konnte eine perfekt ausbalancierte Pronto-Tochter des Betriebes Hans und Rita Keller, Zillishausen für sich entscheiden, vor einer sehr kompletten und gereiften Testbullen-Tochter, des neuen Bullen Hustar aus dem Betrieb Alfred Reichle, Ziegelbach. Den zweiten Ring entschied eine sehr harmonische, milchtypische und mit bestem Euter ausgestattete Hussli-Tochter Finale aus dem Betrieb Friedrich Sauter Krattenweiler für sich. Diese Kuh geht auf die Schau- und Zuchtkuh Finesse zurück, die ebenfalls im Wettbewerb antrat. Finale zeigte eines der besten Euter der Erstkalbskühe und ist mit einem GZW 136 eine interessante Zuchtkuh. Die letzte Jungkuh Ring konnte die bekannte Prossli Tochter Ulena aus dem Betrieb Franz Popp, Iggenau für sich entscheiden und bestätigt somit die überragenden Euter –und Fundamentqualitäten des Spitzenbullen Prossli. Ulena konnte sich später auch vor Finale als Siegerkuh jung durchsetzen.

Die Zweitkalbskühe traten in 3 Ringen an und begannen gleich mit einem Spitzenduell. Mit den General-Töchtern Bluse und Larry trat der Betrieb Friedrich Sauter, Krattenweiler mit einem unschlagbaren Team an. Durchsetzen konnte sich schließlich Larry vor Bluse, die mit Lasanje auf eine der wertvollsten Zuchtkühe des Gebietes zurückgeht und selbst bereits einen Gesamtzuchtwert von 135 aufweist. Diese jugendliche spätreife Kuh zeigte das beste Euter aller Zweitkalbskühe. Den zweiten Ring konnte Josef Kraft, Engelboldshofen mit einer sehr kompletten Jolt-Tochter für sich entscheiden, der dritte Ring ging an die bekannte Vinozak-Tochter Anette aus dem Betrieb Albert Traut, Untermooweiler.

Auch die mittleren Kühe waren sehr zahlreich vertreten, so traten die Kühe mit 3 bis 5 Kalbungen in 6 Klassen an. Die erste Klasse der Drittkalbskühe konnte die Simvitel-Tochter Run von Franz Riedesser, Gunzenweiler aufgrund ihres ausbalancierten Euters und der perfekten Strichform für sich entscheiden. Aufgrund dieser Merkmale konnte sie sich später bei härtester Konkurrenz aus allen Altersklassen auch den Gesamteutersieg sichern.

Ebenfalls erfolgreich in den Altersklassen waren die Pavi-Tochter Bärbel von Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim sowie die bekannte Schau- und Zuchtkuh Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler. Die Klassen der 4 und 5. Kalbskühe entschied die komplette Kuh Beste aus dem Betrieb Albert Traut Untermooweiler sowie die sehr jugendlich wirkenden Kühe Nemo (v. Seattle) aus dem Betrieb Josef Anton Riss, Dietmanns und die Vinozak-Tochter Baroness von Karl Rehm Ochsenhausen für sich. Speziell in den letzten beiden Klassen setzte der Preisrichter sehr stark auf jugendliche frische Kühe.

Den bedeutenden Sieg der mittleren Kühe konnte jedoch die sehr breit ausgelegte und spritzige Finesse für sich erringen, die bereits mehrfach im Land äußerst erfolgreich gewesen war. Die jugendliche Seattle-Tochter Nemo wurde Reservesiegerin der mittleren Kühe.

Die alten Kühe mit 6 und mehr Kälbern traten in zwei Klassen an. Dabei konnte die 100.000 kg Kuh Harfe aus dem Betrieb Mathias Härle, Dellmensingen nicht nur die erste Klasse für sich entscheiden, sondern erhielt auch den Ehrenpreis für die Kuh mit der höchsten Lebensleistung der Schau. Die zweite Klasse konnte die mit 7 Kälbern noch unglaublich fest im Euter aufgehängte Simgate Tochter Stella aus dem Betrieb Josef Bentele, Grünkraut, vor der ebenso bekannten Videv-Tochter Evita von Edwin Kling, Murrwangen. Beide Kühe waren in der Vergangenheit schon auf zahlreichen Schauen präsent und erfolgreich und machten so auch die Entscheidung um den Sieg der alten Kühe unter sich aus.

Nach der Entscheidung um das beste Euter stand der Höhepunkt der Schau, mit der Wahl des Grand Champion an. Diese Entscheidung unter den vier Siegertieren konnte nach ihrem Sieg als Grand Champion auf der RBW-Schau erneut die Ace-Tochter Finesse von Friedrich Sauter, Krattenweiler für sich entscheiden.


GrandChampion Kuh Finesse (Vater Ace) von Friedrich Sauter, Krattenweiler

Reserve Grand Champion wurde die absolut komplette und durch ein tadelloses Euter auffallende Prossli-Tochter Ulena von Franz Popp, Iggenau.


Reserve Grand Champion Ulena (Vater Prossli) von Franz Popp, Iggenau

In der Summe war der Waldseer Braunviehtag 2008 ein voller Erfolg. Durch das Engagement aller Zuchtvereine war ein reibungsloser Ablauf garantiert, die Ausdehnung auf alle Vereine ermöglichte zudem ein sehr hohes Schauniveau auf dem zahlreiche national bereits erfolgreiche Kühe gezeigt werden konnten. Speziell die Qualität der gezeigten Euter war beeindruckend. Aus züchterischer Sicht war vor allem die Kombination aus Schaukuh und Zuchtkuh auf beeindruckende Weise wieder einmal demonstriert und lässt für die Zukunft Gutes für die braune Kuh erwarten.

Ergebnisliste Richten

Kat.Nr. Kälber Name Vater Besitzer
5 1 Kora Pronto-So. Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim
11 1 Laura Prostar Sonnenhof GbR Hofer, Unterrot
22 1 Helga Dynasty Kohn&Stähle GbR, Schnürpflingen
Siegerjungkuh Kora Pronto-So. Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim
Res.siegerjungkuh Laura Prostar Sonnenhof GbR Hofer, Unterrot
30 1 Pepsi Pronto Hans und Rita Keller, Zillishausen
36 1 Finale Hussli Friedrich Sauter, Krattenweiler
52 1 Ulena Prossli Franz Popp, Iggenau
60 2 Larry General Friedrich Sauter, Krattenweiler
70 2 Arosa Jolt Josef Kraft, Engelboldshofen
73 2 Anette Vinozak Albert Traut, Untermooweiler
Siegerkuh jung Ulena Prossli Franz Popp, Iggenau
Res.Sieg. jung Finale Hussli Friedrich Sauter, Krattenweiler
80 3 Run Simvitel Franz Riedesser, Gunzenweiler
88 3 Bärbel Pavi Franz und Gabriele Kramer, Erolzheim
108 3 Finesse Ace Friedrich Sauter, Krattenweiler
115 4-5 Beste Den.-Sohn Albert Traut, Untermooweiler
124 4-5 Nemo Seattle Josef Anton Riss, Dietmanns
128 4-5 Baroness Vinozak Karl Rehm, Ochsenhausen
Siegerkuh mittel Finesse Ace Friedrich Sauter, Krattenweiler
Res.Sieg. mittel Nemo Seattle Josef Anton Riss, Dietmanns
131 6 u.m. Harfe Simbi Mathias Härle, Dellmensingen
135 6 u.m. Stella Simgate Josef Bentele, Grünkraut
Siegerkuh alt Stella Simgate Josef Bentele, Grünkraut
Res.Sieg. alt Evita Videv Edwin Kling, Murrwangen
Eutersiegerin Run Simvitel Franz Riedesser, Gunzenweiler
GrandChampion Finesse Ace Friedrich Sauter, Krattenweiler
Res.Gr.Champion Ulena Prossli Franz Popp, Iggenau

Dr. Alfred Weidele

Schauimpressionen:

 

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bullet Braunviehschau 2006
bullet Braunviehschau 2002

 

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