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Bezirksrindvieh- und sonstige Schauen 2008 - 2010

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Jungviehprämierung in Weikersheim
am 04. September 2010

- Gefleckte Schönheiten entzückten Jury -

Jungviehprämierung lockte viele Besucher an / Kinder im Ring

So viele Zuschauer wie seit Jahren nicht mehr besuchten die Jungviehprämierung des Rinderzuchtvereins Main-Tauber in Weikersheim. Sie kamen zu Recht , denn es gab einige Höhepunkte. Es wurden beindruckende Rinder der Rassen Holstein und Fleckvieh vorgestellt, und hochmotivierte Kinder führten ihre Kälber vor.

Hermann Gehringer, Vorsitzender des Rinderzuchtvereins Main-Tauber, gab in seiner Begrüßung einen Überblick. "Die jährliche  Jungviehprämierung demonstriert den Stand der Rinderzucht in unserem Vereinsgebiet und ist gleichzeitig ein Züchterwettbewerb, um die schönsten Tiere herauszufinden" führte er aus.. Seit dem letzten Jahr haben sich die ehemaligen Rinderzuchtvereine Mergentheim und Tauberbischofsheim zu einem schlagkräftigen Verein zusammengeschlossen. „ Den Züchtern gebührt ein ganz besonderer Applaus für das Herrichten und an den Strick gewöhnen der freilaufenden Tiere. Zudem wurde die Vorbereitung der Tiere durch das schlechte Erntewetter erschwert“ betonte Gehringer. „Uns Landwirten ist es ein wichtiges Anliegen, durch die Jungviehprämierung an der Weikersheimer Kärwe, den Kontakt  zur Stadtbevölkerung , unseren Verbrauchern, zu pflegen . Über die vielen Zuschauer freuen wir uns besonders, die auch durch den zum zehnten Mal durchgeführten Kindervorführwettbewerb angelockt wurden. 26 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren gehen an den Start“ berichtete er in seiner Begrüßung.

Von den  Fleckviehrindern  stellten sich 36 und von der Rasse Holstein sieben Tiere  dem Wettbewerb. Aus sechs Wettbewerbsklassen wurden die besten Fleckviehtiere ausgesucht und je ein Siegertier jung und alt prämiert. Bei der Rasse Holstein traten zwei Klassen an. Für den Laien wirken alle Rinder gleich. Für den Züchter sieht es ganz anders aus. Die Preisrichter Christine Kuppler , Otto Kurz, Michael Schmidt und Monika Nörr waren ganz begeistert von dem hohen Niveau der vorgestellten  Tiere. Bei den Holsteins wurde im ersten Ring, eine Howietochter deren Mutter eine Jahresleistung von mehr als 12000 kg Milch vollbrachte, aus dem Stall von Kurt Horn (Vorbachzimmern) an die erste Stelle gesetzt. Den zweiten Platz belegte eine enorm entwickelte Buckleytochter,  gezüchtet von Gerlinde und Reinhold Markert in Creglingen-Schön. In der zweiten Kür stand ein sehr schickes Rind mit einem tollen Euteransatz  vom Züchter Horn vorne, gefolgt von einer weiteren Howietochter.

Mit einem korrekten Bein und einer harmonischen Oberlinie beeindruckte bei den Fleckviehrindern  eine Saronienkelin aus der Herde von Günter Nagel in Lichtel, des weiteren eine sehr große und lange Rainertochter aus dem Stall von Reinhold Markert. Auch im zweiten Ring stand ein Rind aus der Züchtung Nagel mit einem trockenen Sprunggelenk vorne, dahinter rangierte  eine Salmletochter  aus der Herde von Norbert und Frank Eifert in Niederstetten- Rüsselshausen. In dritten Parcours lag eine Morrortochter mit einer klasse Fessel aus dem Bestand der Hof Aischland  Milch –GbR gezüchtet von Norbert Beck an der Spitze. Ihr folgte eine elegante Renwarttochter mit einer geschlossenen Oberlinie aus dem Stall von Manfred Dürr in Edelfingen. In der vierten Klasse wurde eine Winnoxtochter, eine sehr langes Rind mit bester  Euteranlage gezüchtet von Hermann Gehringer (Schonach), an die Spitze gestellt.

Den zweiten Platz belegte eine lange und tiefe Rautochter aus der Herde von Norbert Beck. Ein harmonisches Rind mit korrekten Fesseln gezüchtet von Jürgen Weber aus  Boxberg beeindruckte im fünften Ring und wurde vor ein großes Rind von Hermann Gehringer an den ersten Platz gestellt. Im sechsten Durchgang obsiegte eine Hofherrtochter aus dem Stall von Gerhard und Jürgen Vogel aus Rüsselhausen, verfolgt von einer korrekten Iliontochter aus der Herde von Manfred Dürr. Rinder, die kurz vor dem Abkalben stehen, traten in der siebten Klasse gegeneinander an. Hier wurde eine Rurextochter mit sehr guter Euteranlage von Reinhold Markert Siegerin, zweite Siegerin wurde  eine großrahmige Waterbergtochter von Manfred Dürr. Am Ende des Wettbewerbs traten die Siegerinnen aus den Klassen der  jungen und älteren Rinder gegeneinander an.  Samutochter wurde Siegerin bei den Jüngeren. Bei den  älteren Rindern war die Winnoxtochter an erster Stelle und die Rurextochter Reservesiegerin.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhren die Kinder, die ihre Kälber vorführten. Schon länger haben sie sich mit ihren Models auf den Laufsteg vorbereitet.  Nicht leicht hatte es die Bewertungskommission, um die Sieger zu finden. Denn alle Kinder hatten großen Wert auf die äußere Erscheinung und auf ein makelloses Outfit gelegt. Weitere Kriterien waren die Vorführung, der Vorführer selbst, die Vorbereitung des Tieres und der Gesamteindruck.

Mit Beharrlichkeit wurden die oft widerspenstigen Jungtiere in die Manege geführt. Die Kinder berichteten, was sie mit ihren Schützlingen erlebt hatten. Beste Vollmilch und gutes Heu bekommen die Kälber. Auch von der Frage der Preisrichter Steffanie Nübel, Matthias Meinikheim, Dagmar Thieringer und Margrit Beck  ließen sie sich nicht drausbringen. Auf die Frage : wo ist der Papa des Kalbes ? kam die Antwort: in der Besamungsstation! Weil die Zusammenarbeit zwischen Kalb und Vorführer vorbildlich war, wurde der fünfjährige Till Schwarz  aus Heimberg bei den jüngeren Kindern zum Sieger gekürt. Der elfjährige  Sebastian Grieser aus Pfitzingen machte es bei den älteren Kindern super.

Mit dieser Schau haben die Rinderzüchter des Main-Tauber-Kreises ihren hohen Leistungsstand bewiesen  und viele Besucher Lust an der Landwirtschaft gewonnen. 

Tillmann Zeller

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Bezirksrindviehschau Fleckvieh der Zuchtvereine
Kreis Schwäbisch Hall und Gaildorf
am 05. Juni 2010 in der Arena Ilshofen

- eine Regionale Schau auf höchstem Niveau -

Schon die Anmeldeliste der Bezirksrindviehschau lies auf eine interessante Angelegenheit schließen, es waren die Grandchampions der RBW Schauen 2007 und 2009  sowie weitere Klassen und Reservesieger der letzten Jahre gemeldet.

Den Anfang aber machten die bis in die letzten Haarspitzen motivierten 25 Jungzüchter/innen, eingeteilt in die Klassen Senior und Junior zeigten  sie der Preisrichterin, Verena Fragner aus  dem nahen Feuchtwangen und Vorsitzende der Mittelfränkischen Jungzüchter, was sie drauf haben. Und das war an diesem Tag einiges, so war sie schon bei den Jüngsten bis 8 Jahre von einem professionellen Vorführstil überrascht.

Am Ende siegte bei den „Junioren“ Luisa Kühnle vor ihrer Schwester Laura und Jana Schramm, alle aus der Gemeinde Fichtenberg.

Bei den „Senioren“ konnte sich Katharina Plapp aus Oberrot vor Marc Klenk / Kirchberg und Daniel Stier aus Untermünkheim durchsetzen.


Teilnehmer Jungzüchtervorführwettbewerb


Siegerinen Vorfühwettbewerb Junior von li. 3Platz Jana
Schramm, Siegerin Luisa Kühnle, Reservesiegerin Laura Kühnle


Siegerin Junior Luisa Kühnle,
Fichtenberg


Siegerin Senior Katharina Plapp Oberrot


Vertiefte Leser in der Chronik der Fleckviehzucht
von Heinz Albig


Preisrichterin Verena Fragner aus Franken mit dem
drittplazierten Jungzüchter Senior Daniel Stier Untermünkheim


Marc Klenk Kirchberg Reservesieger
der Jungzüchter Senior

Im Anschluss konnte die Schau der Kühe , eingeteilt in 16 Ringe und 9 Klassen, beginnen. Wobei auch hier viele Jungzüchter die Kühe ihrer Eltern exzellent zu präsentieren wussten.

Von den 122 aufgetriebenen Kühen aus 30 verschiedenen Züchterställen konnten 115 Tiere einen I Staatpreis bzw. Vereinspreis erzielen, ein Zeichen der hohen Qualität.

Zum Abschluss erfolgte die spannennende Siegerauswahl, wobei die Preisrichter Verena Fragner, Thomas Bidlingmaier, Reinhold Haag und Alfred Weidele nicht zu beneiden waren. Sie mussten unter neun Tieren eine Eutersiegerin küren, unter jeweils sechs Kühen eine Fundament und Fleischsiegerin, zudem natürlich noch die jeweiligen Sieger und Reservesieger der alten und jungen Kuhklasse. Aber am Ende standen die Siegerkühe mit Ihren zu Recht stolzen Züchtern fest und konnten zum Siegerbild Aufstellung nehmen (Siegerliste siehe unten).


Reservesiegerin alt Bärbel
von Klenk GbR Kirchberg Vater Zeris-ET


Reservesiegerin Jung  Pisa
von Dieter Stier Untermünkheim, Vater Vodach


Siegerin Jung Doris von
Daniel Schneider GbR Bühlerzell. Vater Roboi


Siegerauswahl Jung


Fleischsiegerin  Ulrike von
Jürgen Lehner Kirchberg, Vater Romsel


Fundament-Siegerin von
Werner Nübel Oberrot, Vater Nohorr


Eutersieger Auswahl im Vordergrund Eutersiegerin Helen
von Sperr GbR Satteldorf, Vater:Robi


Siegerin alt Durmel von
Werner Nübel Oberrot, Vater: Zeunotus


Die Preisrichter - an diesem Tag kein leichter Job

Zum Abschluss bekam bzw. wird noch jedem Beschicker eine Chronik der Fleckviehzucht überreicht, dieses frisch erschienene Werk von Zuchtwart in Rente Heinz Albig zeigt einen Überblick der Fleckviehzucht von 1877 bis 2008 im nördlichen Teil des Ländles. Wer eines der Bücher käuflich erwerben möchte sollte sich an die Geschäftsführer Otto Kurz oder Uwe Beißwenger wenden.

Mit insgesamt 16 Tieren darunter auch zwei Bullen stellte der Betrieb Thomas Heilmann aus Schrozberg zahlenmäßig den größten Auftrieb.

Besonders zu erwähnen sind auch die Betriebe Kurt Schneider/ Sulzbach-Laufen mit vier 1a Kühen, Daniel Schneider/ Bühlerzell und Werner Nübel/ Oberrot mit jeweils drei 1a Kühen. (Ringsiegerinnen).


Alle Siegertiere

Zuletzt noch herzlichen Dank an alle die zum gelingen der Schau beigetragen haben, besonderer Dank gilt den Züchtern und Jungzüchtern für Ihr hohes Engagement und den Zuschauern und geladenen Gästen, die trotz des herrlichen Wetters den Weg in die Arena Hohenlohe gefunden haben.

Siegertiere der Staatlich geförderten Bezirksrindviehschau am 5. Juni 2010 in Ilshofen
Klasse Name Besitzer Wohnort
Siegerkuh, jüngere Klassen
bis 2 Kälber
DORIS Schneider GbR Daniel Bühlerzell - Gantenwald
Reservesiegerkuh, jüngere Klassen
bis 2 Kälber
PISA Stier Dieter Untermuenkheim - Schönenberg
Siegerkuh, ältere Klassen
mehr wie 3 Kälber
DURMEL Nuebel Werner Oberrot - Wiesenbach
Res.Siegerkuh, ältere Klassen
mehr wie 3 Kälber
BÄRBEL Klenk GbR Thomas
u Susanne
Kirchberg/Jagst - Dörrmenz
Eutersiegerkuh HELEN Sperr GbR
Siegfried u Eckhard
Satteldorf - Bölgental
Fundamentsiegerkuh FILOMENA Nuebel Werner Oberrot - Wiesenbach
Fleichsiegerkuh ULRIKE Lehner Jürgen Kirchberg/Jagst - Lendsiedel

Uwe Beißwenger

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Jungviehprämierung in Weikersheim
am 5. September 2009

Bei herbstlich kühlen Temperaturen stellten sich die Mitglieder des Zuchtvereins Weikersheim der Jungviehprämierung, die jetzt schon seit einigen Jahren von den Holsteinzüchtern ebenfalls als Präsentationsplattform genutzt wird. Zudem findet ein Jungzüchter Vorführwettbewerb statt, der sich regen Zulaufs erfreuen kann.

Leider nur eine Hand voll Holsteinzüchtern stellte sich dieses Jahr der Konkurrenz. Die vier Beschicker brachten insgesamt 14 Tiere in den Ring, wo sie sachkundig von den Schwestern Anna und Lisa Langkammerer aus Fichtenau gerichtet wurden. So konnten im ersten Ring auch gleich die jungen Siegerrinder ermittelt werden. Vor der Reservesiegerin, einer „Samuelo“ Tochter von Hubert und Jürgen Stolz aus Laudenbach konnte sich ganz klar die „September“ Tochter von Kurt Horn, Vorbachzimmern platzieren und errang damit den Siegerpreis der jungen Rinder bis 16 Monate. Bei den älteren Rindern war die Aufgabe nicht ganz so einfach, da die gezeigten Tiere in der Spitze ein sehr gutes Niveau boten. Gewinnen konnte hier wiederum Kurt Horn mit einer „Jose“ Tochter vor Familie Stolz mit ihrem Rind aus „Jefferson“.

Alle vorgestellten Tiere bekamen 1. Preise, ebenso wie die 22 Fleckvieh Rinder die von Thomas Bidlingmaier und Eckhart Sperr aus Satteldorf gerichtet wurden.

Gewonnen hat hier in den jungen Klassen Familie Beck aus Weikersheim mit einem überzeugenden „Marmara“ Rind vor der „Rurex“ Tochter aus dem Besitz von Reinhold Markert in Creglingen-Schön. Bei den älteren Rindern konnte sich dann doch Familie Markert mit ihrer “Weinox“ Tochter durchsetzen und verwies das „Nohorr“ Rind von Familie Günther Nagel aus Creglingen-Lichtel auf den Platz der Reservesiegerin.

Auch hier war es schade, dass die Teilnahme nicht an die Vorjahre erinnern konnte.

Ein Wettbewerb ganz anderer Art war das Vorführen der Kälber durch die kleinen Züchter. Hier kämpften gleich 30 Teilnehmer in 2 Altersklassen um den Titel des besten Vorführers. Alle machten ihre Sache sehr gut und konnten zu ihrer Freude mit Pokalen ausgezeichnet werden. Doch zwei von den Jungzüchtern waren dann eben doch einen Tick besser und konnten gewinnen: Moritz Schwarz aus Niederstetten bei den Jüngeren und Sebastian Grieser aus Pfitzingen bei den älteren!

Da das Interesse beim Publikum doch sehr ansprechend war, ist zu hoffen, dass der beträchtliche Aufwand in den kommenden Jahren durch einen vermehrten Auftrieb gerechtfertigt werden kann. Wenn sich alle Züchter ein Beispiel an den Jungzüchtern nehmen, dann ist die Wiese am Sportplatz wieder gefüllt.

Matthias Ruck

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Kuckucksmarkt 2009 in Eberbach

- Kleiner exquisiter Auftrieb zur Jungviehprämierung -

Bei schönstem Spätsommerwetter trafen sich anlässlich des Kuckucksmarktes am 1. September 2009 in Eberbach Fleckviehzüchter aus dem Umland, um sich mit ihren Rindern dem schon traditionellen Wettbewerb zu stellen. Wie seit fast 30 Jahren hatte Kurt Hess aus Schönbrunn bei Volksbanken, Sparkassen und anderen privaten Sponsoren für genügend finanzielle Unterstützung geworben, um ausreichend Anreiz für die Beschicker der Schau zu bieten.

So zeigten dann 10  Züchter 68 Tiere und wurden dafür mit 58 1.Preisen und 10 2. Preisen belohnt. Die hohe Qualität der Tiere wurde von Preisrichter Thomas Schmidt von der RBW deutlich herausgestellt, und so konnte der Bürgermeister der Stadt Eberbach, Bernhard Martin, alle Teilnehmer mit Preisen und Pokalen ehren.

Bei den jungen Rindern siegte der Betrieb Kaiser aus Limbach-Balsbach mit einer „Manitoba“ Tochter, Reservesiegerin in dieser Klasse wurde eine „Rurex“ Tochter aus dem Betrieb Walter Mehl in Buchen-Unterneudorf. Bei den älteren Rindern siegte Otto Hennegriff aus Balsbach mit einer „Webal“ Tochter aus seiner bekannten „Line Linie“, die Reservesiegerin stellte wiederum Walter Mehl.

Eine kleine Gruppe Kälber und Jungkühe bildeten den Showteil für das zahlreich angereiste Publikum. Diese Tiere wurden wie jedes Jahr vom Betrieb Hess in Schönbrunn gestellt, wofür der Bürgermeister auch nochmals dankte.

Dank sei ebenfalls der Stadt Eberbach, die jedes Jahr den Austragungsort der Schau, nämlich die „Au“, direkt neben dem Marktgelände zur Verfügung stellt und entsprechend präpariert.

Die Stadt Eberbach und auch die Teilnehmer hoffen, dass diese traditionelle Veranstaltung weiter Bestand hat und somit freuen sich alle schon auf das nächste Jahr.

Matthias Ruck

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Bezirksrindviehschau am 18.04.2009
der Zuchtvereine Ellwangen, Aalen und
Schwäbisch Gmünd in Ellwangen/Jagst

Nicht gut meinte es der Wettergott bei der diesjährigen Bezirksrindviehschau der obengenannten Fleckviehzuchtvereine. Bei strömendem Regen stellten sich insgesamt 104 Tiere aus 19 Betrieben  dem Preisgericht auf dem Schießwasengelände in Ellwangen/ Jagst. Der Bauhof der Stadt Ellwangen hatte wieder in vorzüglicher Weise die zwei Ringe hergerichtet und den Platzaufbau vorgenommen. Dafür herzlichen Dank!

Der 1. Vorsitzende Klaus Mayer des ausrichtenden Vereins Ellwangen konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Er hob die große Bedeutung der Schau für die Züchter in der Region hervor, kann man sich hier doch einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Erstmals wurde durch Comboni-Pater Alfred Ziegler eine Tiersegnung durchgeführt.

Die zwei Preisgerichte waren durch den RBW- Vorsitzenden Georg Häckel, Zuchtleitungsassistent Thomas Bidlingmaier, Zuchtleiter „Limpurger“ Dieter Kraft, Zuchtinspektor Maik Wittemeier sowie den Züchtern Alfred Schneider und Reinhold Haag besetzt. Am Ende gab es 82 erste und 22 zweite Preise.

Bei den  2 aufgetriebenen Bullen machte „ Rolf“, ein Robi-Sohn, Besitzer Josef Ilg, Ellwangen-Schrezheim das Rennen vor „Willi“ einem Weinold Nachkommen vorgestellt von Hermann Bölstler, Westhausen.

Nachfolgend die Sieger und Reservesiegerliste bei den weiblichen Tieren:
 

Siegertiere

Name

GZW

Vater

Besitzer

Altkuh

Kornblume

118

Romel

Klaus Mayer, Lindenhof

Reseve-Altkuh

Biggi

112

Romadi

Franz Knöpfle, Lautern

Jungkuh

Anni

130

Rentom

Matthias Fischer, Schechingen

Reseve-Jungkuh

Wiebke

112

Reling

Waltrainhof GbR, Böbingen

Eutersiegerin

Kenia

117

Regio

Tobias Feil, Hohenstadt

Fleischsiegerin

Carrera

120

Rentar

Klaus Mayer, Lindenhof

   

Siegerbulle „Rolf“ mit Besitzer Josef Ilg, Schrezheim

Altkuhsiegerin „Kornblume“Bes. Klaus Mayer

Eutersiegein „Kenia“ Bes. Tobias Feil, Hohenstadt

„Anni“ Siegerin Junkühe Bes. Matthias Fischer

Nr. 108 „Carrera“ Fleischsiegerin Bes. Klaus Mayer
 
Sonstige Schnappschüsse von der Schau
Da die Tiere auch dem „Sauwetter“ ausgesetzt waren, stellten sie sich nicht wie
vielleicht sonst gewohnt dem Fotografen
 

14 Kinder und Jugendliche nahmen an dem von Herrn Kraft organisierten Kälbervorführwettbewerb teil.
In lockerer Atmosphäre mussten sie dabei einen Parcour durchlaufen und dabei Fragen über Fütterung, Haltung usw.
beantworten. Die 14 Teilnehmer wurden dabei in drei Altersgruppen eingeteilt.

Sieger in der ersten Altersgruppe bis 9 Jahre wurde Carolin Lutz aus Aalen-Onatsfeld. In der zweiten Gruppe der
10-13-jährigen siegte Judith Winter aus Abstgmünd-Laubach. Lukas Kucher aus Ellw.-Schrezheim hatte bei
den ältesten die Nase vorn.

Alle Kinder erhielten einen Pokal gefüllt mit Süßigkeiten und weitere Sachpreise , gestiftet von den
örtlichen Geldinstituten.

Zum Schluss möchten sich die beteiligten Zuchtvereine bei allen Firmen und Organisationen für die Geld-und Sachspenden bedanken. So konnte jedem Beschicker ein Präsent bzw. den Siegerkühen, Ringsiegern und Nächstplazierten Sach- und Ehrenpreise verliehen werden. Schade, dass das Wetter nicht mitspielte, die gut organisierte Schau hätte mehr Zuschauer verdient gehabt!

Werner Häberlin, Fleckviehzuchtverein Ellwangen (Bilder: Arnold/ Häberlin)

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Eindrucksvolle Jubiläumsschau
im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck am 26.04.2009

Fleckviehzuchtverein Schwarwald-Baar-Heuberg feiert sein 125 jähriges Jubiläum

38 Kühe aus 13 Betrieben und 12 Jungzüchter stellen sich dem Wettbewerb

Am 26. April 2009  präsentierten sich bei idealem Schauwetter im Feilichtmuseum Neuhausen ob Eck 38 Milchkühe aus 13 Zuchtbetrieben des Fleckviehzuchtvereins Schwarzwald- Baar- Heuberg. Als Preisrichter fungierte der Vorsitzende der Rinderunion Georg Häckel aus Osterstetten- Langenau und der Geschäftsführer Zucht und Fleckviehzuchtleiter Dr. Alfred Weidele. Sie zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Ausstellungstiere. Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck war zum dritten Mal Austragungsort. Wiederum präsentierte es sich als ein tolles Ambiente und der Zuschauerzuspruch für die Jubiläumsschau zum  125- jährigen Bestehen des Zuchtvereins war enorm. Hervorragend waren Kühe und Beschicker herausgebracht.

In acht Ringen wurden die Kühe gerichtet, fünf Betriebe stellten die Ringsiegerkühe. Dreimal kamen sie vom Betrieb Fridolin Baumann GbR in Immendingen- Zimmern und zweimal aus dem Betrieb Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen. Einmal stellten den Ringsieg die Betriebe Arnold Gleichauf aus Blumberg- Fützen, Ferdinand Bäurer aus Hüfingen- Mundelfingen und Lukas Moriz aus Geisingen- Kirchenhausen.

Um den Titel „bestes Fundament“  und „bester Fleischansatz“ kämpften jeweils fünf  Kühe, vier Kühe waren in der Eutersiegerauswahl. Den Sieg im Fundament wurde der Rengadtochter Evi von Werner Vetter aus Hüfingen-Behla zugesprochen, sie war auch in der Euterauswahl zu finden. Dies waren Gründe genug, dass sie letztlich auch Gesamtschaureservesiegerin wurde. In der Sparte bester Fleischansatz entschied sich die Jury schnell für die Morrortochter Regina von der Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen.

Werner Vetter aus Hüfingen- Behla freut sich über den Fundamentsieg seiner Rengadtochter Evi, sie war auch in der Euterauswahl und wurde Schaureservesiegerin Dass Milch und Fleisch kombinierbar sind, beweist die Fleischsiegerin, die Morrortochter Regina mit Thomas Weisshaar, denn mit Milchwert 124 hatte sie mit fünf Abkalbungen den höchsten Milchwert aller Schaukühe
   

Siegertiere

Name

GZW

Vater

Besitzer

Altkuh- und Gesamtsiegerin

Gerda

104

Repmen

Lucas Moriz, Geisingen- Kirchenhausen

Jungkuh- und Eutersiegerin

Reni

112

Aleon

Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen

Euterreservesiegerin

Evi

104

Rengad

Werner Vetter, Hüfingen- Behla

Fleischsiegerin

Regina

126

Morror

Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen

Höchste Lebensleistung

Karola

103

Moorito

Fridolin Baumann GbR, Immendingen- Zimmern

Fundament- und Gesamtreservesiegerin

Evi

104

Rengad

Werner Vetter, Hüfingen- Behla

Drei Kühe mit ein und zwei Kalbungen standen zur Jungsiegerkuhauswahl: Die Fridolin Baumann GbR mit ihrer Hofherrochter Rosine und Arnold Gleichauf mit seiner Waterbergtochter Sofie  mussten sich der Aleontochter Reni von der Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen geschlagen geben. Dass Reni auch Eutersiegerin wurde, spricht für die herausragende Qualität der jungen Dame. Der Altkuhsieg entschied sich zwischen vier Kühen: Der Ettochter Alexa und der Mooritotochter Karola der Fridolin Baumann GbR aus Immendingen- Zimmern sowie der Repmentochter Gabi von Lukas Moriz aus Geisingen-  Kirchen- Hausen und der Morrortochter Regina von der Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen. Es gewann die Repmentochter Gabi, sie setzte sich auch gegen drei Konkurrentinnen als Gesamtsiegerin der Jubiläumsschau durch. Erwähnenswert ist auch, dass die neunmal abgekalbte Mooritotochter Karola mit knapp 65.000 kg Milch eindeutig die Schaukuh mit der höchsten Lebensleistung war. Sie erwies sehr vital und hat alle drei „Museumsschauen“ erfolgreich bestanden, vor drei Jahren war sie Altkuh- und Euterreservesiegerin.  

Die Repmentochter Gerda wurde von den Preisrichtern Georg Häckel und Dr. Alfred Weidele zur Schausiegerin gewählt, auf dem Bild ist sie zu sehen mit Züchter Lukas Moriz Sie stellten die Siegertiere (von links): Lukas Moriz mit der Altkuh und Gesamtsiegerin Gerda, Werner Vetter mit der Fundamentsiegerin Evi, Thomas Weisshaar mit der Fleischsiegerin Regina und aus dem gleichen Zuchtbetrieb die Jungkuh- und Eutersiegerin Reni mit Vorführer Andreas Winterhalder

Als Beiprogramm hatte das Landwirtschaftsamt Tuttlingen interessante Schautafeln unter anderem zur Milchkuhfütterung und den Milchinhaltsstoffen aufgestellt,  bei Frau Beate Huonker konnte das „Melkerdiplom“ erworben werden, der Ansturm auf das Gummieuter war riesengroß. Am Stand der Landfrauen wurde die Weiterverarbeitung der Milch gezeigt, das „Butterschlagen“ mit Kostproben war der Renner.

Erfreulicherweise konnten zahlreiche Ehrenpreise verteilt werden, die als eine kleine Entschädigung für die Vorbereitung und Durchführung von den Züchtern dankbar angenommen wurden.

Interessant war auch der Auftritt von 12 Züchterkindern, die zeigten, wie vertraut sie sich im Umgang mit „ihren“ Kälbern gemacht hatten. Sie hatten auch schöne Bilder mit den Daten der Kälber gemalt und verziert. Auf die Fragen von Markus Traber aus Mühlingen kamen teils verblüffende Antworten. Es ist allen Kindern sehr gut gelungen, Ihre Kälber gekonnt im Ring zu bewegen und zu präsentieren. Man merkte allen an, dass Sie viel Freude an dem Wettbewerb hatten.


Wie üblich bei Jungzüchterwettbewerben waren auch dieses Mal die 12 Kinder mit Fleiß und Freude bei der Sache

Auch sie wurden reich belohnt mit verschiedenen Geschenken. Geschäftsführer Karl Gebert aus Meßkirch hat eine Festschrift zum Jubiläum zusammengestellt, sie kann bei ihm erworben werden (Telefonnummer 07575/93400). Alle Fotos Dr. Maus.

Dr. Maus

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Bezirksrindviehschau des Fleckviehzuchtvereins
Mergentheim in Niederstetten am 21. Juni 2008

Gefleckte Schönheiten entzückten Jury

Die  Bezirksrindviehschau des Fleckviehzuchtvereins Mergentheim in Niederstetten fand unter optimalen Bedingungen am 21. Juni 2008 statt. Der Bauhof der Stadt Niederstetten hatte den Laufsteg für die gefleckten Schönheiten bestens vorbereitet.  Die Zuschauer erlebten einige Höhepunkte.

Es wurden beindruckende Kühe, Kuhfamilien und ein Ausnahmebulle der Rasse Fleckvieh vorgestellt und die Jungzüchter sorgten für Speis und Trank. Hermann Gehringer, Vorsitzender der Fleckviehzuchtvereins Mergentheim, gab in seiner Begrüßung einen Überblick. "Die Bezirksrindviehschau findet im Turnus von drei Jahren statt. Sie demonstriert den Stand der Fleckviehzucht in unserem Vereinsgebiet und ist gleichzeitig ein Züchterwettbewerb um die Tiere herauszufinden, die den strengen Zuchtziel entsprechen.

Schauzulassungskriterien sind Mindestanforderungen an Fruchtbarkeit, Milchleistung und der Äußeren Erscheinung. Für  Rahmen, Bemuskelung, Fundament und Euter gibt es Bewertungspunkte. Außerdem müssen die Tiere ins Zuchtbuch der RBW eingetragen sein. Von den 1675 Vereinskühen wurden 63 Fleckviehkühe und der Zuchtbulle Valentino aufgetrieben. Als  ungewohnte Rassendemonstration wurden von der GbR Hain aus Schirmbach  drei Jerseyrinder vorgeführt.

Aus 9 Wettbewerbsklassen werden die besten Tiere ausgesucht und ein Siegertier Jung und Alt prämiert. Außerdem wird von allen Tieren, das Tier mit dem schönsten Euter und das Tier mit der besten Bemuskelung prämiert. Am Schluss des Wettbewerbs wurde die harmonischste Züchtersammlung, drei Tiere pro Züchter gesucht.“

Bürgermeister Rüdiger Zibold meinte in seinem Grußwort hier würde Germany Next Top Model ( mit vier Beinen ) auserkoren.

Für den Laien wirken alle Kühe gleich. Für den Züchter sieht es ganz anders aus. Der gestrenge Zuchtleiter Dr. Alfred Weidele und  der Fleckviehherdbuchzüchter Reinhold Haag sprachen von dem Bullen Valentino mit seinen exzellenten Fundamenten und der geschlossenen Vorhand. Dem Bullen sieht man an, dass er im Stall von Landwirtschaftsmeister Friedrich Brenner in Heimberg bestens gepflegt wird.

Alle Besucher wurden aufgefordert sich am Schätzen des Gewichts dieses Schmuckstücks der Veranstaltung zu beteiligen. Gleich drei Personen hatten den richtigen Züchterblick und schätzten das Gewicht exakt  auf 1410 kg. Der achtjährige Sebastian Grieser aus Pfitzingen wurde Sieger dieses Wettbewerbs.

Den Siegerkühen in der ersten Schauklasse von Schmidt GbR.Schön und Günter und Ulrike Grieser aus Pfitzingen wurde ein rahmiges, korrektes Fundament  und ein drüsiges Euter mit einem deutlichen Zentralband attestiert. Die Siegerin in der zweiten Schauklasse von Reinhold Markert in Schön wurde als genetisch interessant bezeichnet.

Als klassische Zweinutzungskühe mit besten Übergängen, gut aufgehängtem Euter und schöner Oberlinie wurden in der dritten Klasse die Kühe von Baumann GbR. Schonach und Beck, Norbert Hof Aischland beschrieben.

Das wunderbare Seitenbild, das exzellente Euter und die optimale Strichform begeisterte die Experten. In der vierten Schauklasse wurde Maigloecken von Grieser, Günter & Ulrika  aus Pfitzingen  an die  Spitze gestellt.

In der fünften Schauklasse vorne waren Ariane mit einer ausbalancierten , gewaltigen Rippe  von Schmidt GbR.Schön und unangefochten Heidi mit ihrem Topeuter von Norbert Beck.

Eine unheimliche Länge und eine Supermittelhand wurde der Kuh von Hermann Gehringer der Siegerin in der sechsten Schauklasse zugesprochen. Die leistungsbereite Gelrobe mit einer straffen Nierenpartie von Eifert GbR. Rüsselhausen wurde zur Siegerin der siebten Schauklasse ernannt. Ida von Norbert Beck mit einer Superdrüsigkeit war in der achten Schauklasse besonders erfolgreich. Die Kuh Basel von Thomas Schmidt  und  Irmel von Manfred Dürr Edelfingen, zwei Kühe mit Pfeffer und Vorzügen in Format, Breite und Bewegung, waren in der letzten Schauklasse erfolgreich.

Eutersiegerin wurde Heidi von Norbert Beck dank ihrer optimalen Strichstellung.

Mit ihrer gewaltigen Mittelhand und bestem, fehlerfreien Fundament wurde Desiree  von Habel GbR. Weiler Fleischsiegerin.

Beste  Jungkuh wurde Griesers  Dornroeschen und beste Altkuh Heidi von Becks. Die Züchter  präsentierten Sammlungen hoher Qualität. Wegen der Harmonie  wurde die Sammlung von Schmidts  an die erste Stelle gesetzt.

Reservesieger wurde die Sammlung von Manfred Dürr.

Die Kinder konnten bei dieser vielfältigen Schau nicht nur die Leistungsträgerinnen der hiesigen Züchter kennen lernen sondern auch Kälber streicheln. "Einen Verein mit lebendigem Leben haben die Zuschauer erlebt" resümierte der Vorsitzende Hermann Gehringer in seinem Schlusswort . Fotos der beiden Siegerkühe, Friedrich Brenner und F.Thomas mit Bulle Valentino, Vorbereiten der Kühe  und Streichelkalb.

Tillmann Zeller

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