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Bezirksrindvieh- und sonstige Schauen 2006 - 2007< zurück > Jungviehprämierung und
Kälbervorführwettbewerb "Unseren Züchtern gebührt ein ganz besonderer Applaus für das Herrichten und an den Strick gewöhnen der heute meist freilaufenden Tiere" betonte er. Er bedankte sich auch für das Verständnis seiner Ehefrau , denn beim Üben für den grünen Laufsteg , war schon ein Rind durch den Garten getrampelt.. "Auch findet dieses Jahr wieder ein Kindervorführwettbewerb statt, der vom Züchternachwuchs eifrig angenommen wird und vor allem ein Publikumsmagnet ist. In diesem Jahr gehen 26 Kinder, im Alter von 4 bis 13 Jahren an den Start. Uns Landwirten, ist es ein wichtiges Anliegen, durch die Jungviehprämierung an der Weikersheimer Kärwe den Kontakt zur Stadtbevölkerung zu pflegen und wir freuen uns über die vielen Zuschauer ganz besonders" führte er aus. Den Programmablauf zeigte er auf: "Begonnen wurde mit dem Richten in den einzelnen Altersklassen, parallel von Fleckvieh und Holsteins und Jersey in zwei Ringen. , gleichzeitig findet der Kindervorführwettbewerb statt. Danach ist die Siegerermittlung bei den Rindern, mit anschließender Siegerehrung an der Reihe." Viele Personen waren im Ring und im Hintergrund tätig um die Veranstaltung ohne Probleme und spannend für die Zuschauer abwickeln zu können. Preisrichter für das Fleckvieh waren Otto Kurz Zuchttierassistent bei der RBW und als bäuerlicher Vertreter Alfred Schneider Gantenwald. Für die Rasse Holstein waren die Zuchtleiterin Monika Nörr von der RBW und Ingrid Epting aus Königsfeld-Erdmannsweiler aktiv. Die Preisrichter beim Kindervorführwettbewerb waren Dieter Kraft vom Landwirtschaftsamt Ilshofen und Stefanie Klenk aus Dörrmenz. Leistungsinspektor Wilfried Arnold ist als Schaufotograf im Einsatz. Die Zuchtwarte Siegfried Schambortzki aus Freudenbach und Harald Schugk aus Oberstetten hielten die Ergebnisse fest. Widerspenstige Kälbermodels auf dem grünen Laufsteg Als Publikumsmagnet erwies sich der Kälbervorführwettbewerb der Züchterjugend. 26 Kinder im Alter zwischen vier und 13 Jahren hatten mit ihren vierbeinigen und zum Teil recht eigenwilligen Schützlingen viel geübt und sich ein umfangreiches Wissen über ihre Schützlinge angeeignet.
Sie wussten über die Eltern des Kalbes und dessen Fütterung bestens Bescheid. Für die Richterinnen und Richter waren der Allgemeinzustand, die Vorbereitung zur Vorführung, Pflege, Sauberkeit, die Einzelvorstellung und das Hinstellen, der Augenmerk auf das Kalb und die Preisrichter, der Gesamteindruck bei der Vorführung in der Gruppe, das Wissen über das Tier und die äußere Erscheinung des Vorführers die entscheidenden Bewertungspunkte. Nicht einfach war es eine Reihenfolge zu bilden, denn alle Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Andrea Nagel mit ihrem Kalb Kieselstein und Dennis Horn mit Ballisto beeindruckten Richter und Zuschauer am meisten. Jungviehprämierung Für den Uneingeweihten wirken alle Rinder gleich. Sie haben sanfte Augen , ein Fell und einen Schwanz. Für den Züchter sieht es ganz anders aus. Die aufmerksame Züchterin Ingrid Epting und Zuchtrichter Otto Kurz sprachen von enormer Tiefe, klarem Fundament, korrekter Beinstellung, edlem Wuchs, bestechender , straffer Fesselung, schönem Hals, korrekter Beckenlage, fester Niere, Schwäche in der Hinterhand durch Winkelung, sehr trockenes Beinwerk, harmonischer Typ und hackeneng. Die Richter beurteilen das Äußere zu recht. Denn so entscheidet die Lage des Beckens über etwaige Abkalbeprobleme. Durch ein Anheben der Sitzbeine wird automatisch der Geburtskanal eingeengt. Wer waren nun die erfolgreichen Züchter und Siegerinnen im Schönheitswettbewerb auf dem grünen Rasen ? Bei der Rasse Fleckvieh wurde eine Romeltochter mit guten Beinwerk aus der Zucht von Hermann Gehringer (Schonach) an die Spitze gestellt, gefolgt von einer Walbotochter aus dem Stall von Manfred Dürr (Edelfingen). Den Zweinutzungstyp des Fleckviehs verkörperte eine Webaltochter von Norbert und Frank Eifert GbR. (Rüsselhausen) am Besten. Das hervorragend bemuskelte Tier war im zweiten Ring erfolgreich. Ein Rind von Fritz und Claus Habel (Weiler).lief in der Klasse an die Spitze. Im vierten Ring war wieder eine Romeltochter, von Thomas Schmidt (Schön) besonders erfolgreich. Ein Rind aus dem Embryotransfer von Fritz und Claus Habel aus Weiler war in der nächsten Gruppe vorn, gefolgt von einer Martltochter von Norbert Beck (Weikersheim). Eine Repulentochter ebenfalls aus dem Stall von Thomas Schmidt wurde in der nächsten Gruppe nach vorne gestellt. Im siebten Ring war eine Repulentochter von Fritz und Claus Habel erfolgreich. Eine sehr elegante Saronitochter mit viel Ausdruck und guter Euteranlage von Hermann Gehringer lief im achten Ring vorne, gefolgt von einem Rind vom Schulbauernhof aus Pfitzingen. Dieses Rind beeindruckte durch seine breite Rippe. In der letzten Gruppe waren eine Waterbergtochter von Thomas Schmidt und eine Humbell tochter aus dem Stall von Edgar Rupp aus Lichtel vorne. Zur Gesamtsiegerin bei den jungen Rindern wurde die Romeltochter von Thomas Schmid und als Reservesiegerin die Romeltochter von Hermann Gehringer ausgewählt. Bei den älteren Rindern waren die Regulartochter von Fritz und Claus Habel und eine weitere Romeltochter von Thomas Schmidt auf der grünen Siegertreppe. Bei den Rindern der Rasse Holstein wurde in der ersten Klasse das hervorragende Rind von Kurt Horn aus Vorbachzimmern an die Spitze gestellt, gefolgt von einem Rind aus dem Stall von Werner Mantel (Archshofen). Wegen seiner Ausstrahlung und hervorragenden Brusttiefe war das Rind von Reinhold Markert (Schön) in der zweiten Klasse ausgewählt. Das Rind von Albrecht Weidenmüller (Sechselbach) beeindruckte durch eine enorme Länge in der Hinterhand. In der nächsten Klasse waren zwei Rinder aus dem Stall Markert mit dem besten Fundament und eleganter und tiefer Mittelhand erfolgreich. Im folgenden Ring brachte ein Rind von Karl Horn die kompetente Richterin Ingrid Epting mit seiner herrlichen Linie und dem Ausdruck zum Schwärmen. Ihr folgte ein Rind aus der Zucht von Norbert Beck. Im fünften Ring marschierten zwei Rinder von Albrecht Weidenmüller an die Spitze. Gesamtsiegerin bei den jüngeren Rindern war die Modesttochter die viel Ausdruck und Harmonie ausstrahlt. Bei den älteren bestach eine Goldwintochter mit herrlicher Linie. Beide Rinder sind von Kurt Horn gezüchtet. Ganz ungewohnt sind die Jerseyrinder. Sie beeindrucken durch Rehaugen und ungeheuer hohe Milchinhaltstoffe. Alle Siegertiere stammen vom Betrieb Georg und Willi Hain in Schirmbach. Tillmann Zeller
Bezirksrindviehschau des Zuchtvereins Der Zuchtvereins Neckar-Odenwald konnte am Sonntag, dem 24.Juni mit 8 Teilnehmern insgesamt 50 Tiere in Wagenschwend auftreiben, um in einer Bezirksrindviehschau die besten Tiere zu ermitteln. Nachdem der Vorsitzende des Vereins, Otto Hennegriff, die Ehrengäste Bürgermeister Bruno Stipp, Dr. Seipp vom Veterinäramt und die zahlreichen Zuschauer begrüßt hatte, konnten die Preisrichter H. Gehringer von Creglingen Schonach und T. Bidlingmaier von der RBW die Fleckviehtiere in 9 Schauklassen richten. Da es am Vortag kräftig geregnet hatte war der Boden der Wiese sehr weich, was Fehler im Beinwerk der Tiere schonungslos offenbarte. Trotzdem konnten insgesamt 26 erste und 10 zweite Staatspreise vergeben werden. Für 14 weitere Tiere, welche die Kriterien für Staatspreise nicht erfüllten, konnten aber Vereinspreise der RBW vergeben werden. Beim Wettbewerb um die beste Jungkuh traten 4 Betriebe mit 5 Klassensiegerinnen gegeneinander an. Den Titel holte sich der Betrieb Hennegriff aus Limbach mit der Safir Tochter "Lore", gefolgt von der Hostress Tochter "Laura" aus dem Besitz von M.Schork in Limbach. Die Engadin Tochter "Mona" vom Betrieb Henrich, Oberdielbach, Romfurt Tochter "Liana" vom Betrieb Hennegriff und Rentar Tochter "Taura" von KH. Lenz aus Fahrenbach konnten gegen die beiden Siegerkühe nicht ankommen. Beste Euterkuh wurde die Jungkuh "Livia" aus Poldi, ebenfalls vom Betrieb Hennegriff. Bei den älteren Kühen traten J .Baier aus Sulzbach mit der Horwel Tochter "Agenda" und die Halligalli Tochter "Luisa" von Betrieb F. Kaiser aus Limbach gegen gleich drei Ringsiegerinnen von A. Heck aus Wagenschwend an, Romel Tochter "Iris" , Hexolit Tochter "Lissi" und Kurt Tochter "Hanka". Letztere musste sich nur "Luisa" geschlagen geben und errang den stolzen Titel Reservesiegerin. Unter den älteren Kühen wurde auch die "Fleischsiegerin", Morror Tochter "Mosel" von Herrn Henrich aus Waldbrunn ermittelt. Den Abschluß unter drohenden Gewitterwolken machte der Wettbewerb um die beste Stallsammlung. Hier ermittelten die Preisrichter die Dreiergruppe der Familie Hennegriff als harmonischte Sammlung der insgesamt sechs angetretenen Mitstreiter. Alles in allem hatte man Glück mit dem Wetter und konnte sich über eine stattliche Zuschauermenge freuen, die den Wettbewerben mit fachkundigen oder auch nur neugierigen Augen folgten und der Veranstaltung den Rahmen zum erfolgreichen Gelingen gaben. Matthias Ruck
Bezirks-Fleckviehschau des
Zuchtvereins Anlässlich des Bauernmarktes in Mudau führte der Zuchtverein Adelsheim Buchen eine Viehschau durch. Das Wetter war herrlich! Durch bunt gefärbte Bäume bildete der Festplatz eine herbstliche Kulisse für die unerwartet vielen Zuschauer. Getrübt wurde das Bild nur durch die Nachricht, dass die Gemeinde Mudau und Limpbach durch einen Seuchenfall in Koblenz zum Beobachtungsbezirk bezüglich der Blauzungenkrankheit werden würde. So war auch das Feld der Beschicker nicht vollständig und nur drei Betriebe stellten ihre Tiere zum Wettbewerb. Doch diese drei Betriebe schafften es 43 Kühe und Rinder als auch einen Zuchtbullen auszustellen. Mit 27 Tieren stellte der Betrieb Matthias Rechner von Mudau Reisenbach den Löwenanteil und konnte natürlich auch entsprechend punkten. Ebenfalls sehr gut schnitten die Betriebe Walter Mehl aus Unterneudorf und Peter Beuchert aus Buchen ab. Siegerkuh jung wurde dann auch die "Laos" Tochter Rickada von Matthias Rechner, gefolgt von der "Picasso" Tochter Anschie aus dem selben Betrieb. Zur Siegerkuh Alt wurde von den Preisrichtern Thomas Bittlingmaier von der RBW und Hermann Gehringer aus Creglingen Schonach die "Winzer" Tochter Roxana aus dem Besitz von Walter Mehl vor Riana, einer "Tato" Tochter aus der Zucht von M. Rechner gekürt. Der stellte dann aber auch mit der Fleischsiegerin Ratina (V. Zöllner) und der Eutersiegerin Kim (V.: Weinox) bis hin zur besten Betriebssammlung die weiteren Gewinner.
Mit einer Medaille in Bronze von der ADR wurde die Siegerkuh Jung, mit einer in Silber die Siegerkuh alt geadelt. Der einzige Wermutstropfen waren die 14 II. Preise die das Preisgericht meist wegen negativer Zuchtwerte vergeben musste ansonsten wurden 30 I. Preise vergeben.
Der sehr gute Publikumsbesuch im Zusammenhang mit dem Bauernmarkt wird wohl Anlass zu weiteren Viehschauen in Mudau sein. Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Dr.Rippberger äußerten sich in dieser Hinsicht ausgesprochen positiv. M.Ruck
Jungviehprämierung in Weikersheim Hermann Gehringer, Vorsitzender der Fleckviehzuchtvereins Mergentheim, gab in seiner Begrüßung der vielen Gäste einen Überblick. "Von der Rasse Fleckvieh wurden 36Tiere, von Holsteins 25 von Braunvieh 5 und von Jersey 3 Tiere aufgetrieben. "Das Herrichten und an den Strick gewöhnen der freilaufenden Tiere kann schon zur Knochenarbeit werden und hierfür gebührt den Züchtern besonderen Dank. Vor allem das Laufen lernen macht gehörig Arbeit. Auch findet in diesem Jahr zum sechsten Mal ein Kindervorführwettbewerb statt - der vom Züchternachwuchs eifrig angenommen wird und vor allem eine Publikumsmagnet ist. In diesem Jahr gehen, 21 Kinder im Alter von vier bis 12 Jahren mit ihren Kälbern an den Start. Uns Landwirten ist es ein wichtiges Anliegen durch die Jungviehprämierung an der Weikersheimer Kärwe, den Kontakt zur Stadtbevölkerung zu pflegen und wir freuen uns über die vielen Zuschauer. Für den Uneingeweihten wirken alle Kühe gleich. Sie haben sanfte Augen , ein Fell und einen Schwanz. Für den Züchter sieht es ganz anders aus. Die aufmerksame Zuchtleiterin Monika Nörr und die Zuchtrichter Otto Kurz, Klaus Mayer und Gerhard Bullinger und Zuchtwart Siegfried Schambortzky sprachen von enormer Tiefe, klarem Fundament, korrekter Beinstellung, edlem Wuchs, bestechender , straffer Fesselung, schönem Hals, korrekter Beckenlage, fester Niere, Schwäche in der Hinterhand durch Winkelung, sehr trockenes Beinwerk, harmonischer Typ und hackeneng. Die Richter beurteilen das Äußere zu recht. Denn so entscheidet die Lage des Beckens über etwaige Abkalbeprobleme. Durch ein Anheben der Sitzbeine wird automatisch der Geburtskanal eingeengt. Wer waren nun die erfolgreichen Züchter und Siegerinnen im Schönheitswettbewerb auf dem grünen Rasen ? Bei der Rasse Holstein, erster Gruppe, Horn Kurt Niederstetten mit einer Titanictochter , einem typstarken und harmonischen Rind. In der zweiten Gruppe siegte eine Septembertochter von Kurt Horn, Niederstetten-Vorbachzimmern . Eine weitere Septembertochter von Mantel Werner Creglingen war die Siegerin im dritten Ring . Auch eine Septembertochter ebenfalls vom Züchter Mantel war dank ihrer guten Entwicklung im vierten Ring an der Spitze. Zu Gesamtsiegerinnen wurden die Rinder von Werner Mantel und von Kurt Horn ausgewählt. Beim Fleckvieh wurde eine Rumbatochter von Markert Reinhold Creglingen im ersten Ring an die Spitze gestellt. Weitere Siegerinnen waren die Rinder von Habel GbR. Fritz u. Claus Creglingen in der zweiten Klasse, eine Romeltochter von Beck Norbert Weikersheim im dritten Ring ,eine Stumbergtochter von Ott Hans Jun. Creglingen im vierten Ring , eine Safirtochter von Gehringer Hermann Creglingen im fünften Ring und eine Dionistochter von Markert Reinhold Creglingen im sechsten Ring. Gesamtsiegerinnen wurden bei den Siegerinnen jung und alt ein Rind von Reinhold Markert. Die Siegerin bei den älteren Fleckviehrindern wurde von den begeisterten Zuchtrichtern als Ausnahmerind und als Fleckvieh in Vollendung bezeichnet. Bei den Braunviehrindern siegte die zärtlichkeitsbedürftige Hucostochter aus dem Stall von Norbert Beck. Die Siegerin bei den Jerseyrindern die Fyn Lemvigtochter aus dem Stall von Hain GbR. Georg u. Willi Creglingen konnte kurzeitig aus der Vogelperspektive betrachtet werden, denn die anstrengende Prämierung veranlasste das Rind zu einer Ruhepause mit ihrem Betreuer (Foto). Besondere Aufmerksamkeit erfuhren die 21 Kinder, die ihre Kälber vorführten. Monatelang haben sie sich mit ihren Models auf den Laufsteg vorbereitet.. Nicht leicht hatte es die Bewertungskommission mit Christine Kuppler und Dieter Krafft um die Sieger heraus zu finden. Denn alle Kinder hatten großen Wert auf die äußere Erscheinung und auf ein makelloses Outfit gelegt. Jeder unkontrollierte Fladen war eine Katastrophe und die Spuren wurden sofort mit den Utensilien des Make-Up-Koffers beseitigt. Weitere Kriterien waren die Vorführung, der Vorführer selbst, die Vorbereitung des Tieres und der Gesamteindruck. Mit Übung und Beharrlichkeit wurden die Jungtiere in die Manege geführt.
Die Kinder berichteten was sie mit ihren Schützlingen erlebt hatten. Ein Kalb war so ungestüm, dass es während der Vorführung Reißaus nahm. Beste Vollmilch und gutes Heu bekommen die Kälber . Weil die Zusammenarbeit zwischen Kalb und Vorführer vorbildlich war wurde der sechsjährige Matthias Habel aus Creglingen-Weiler mit einer Weinbergtochter in der Gruppe der jüngeren Kinder zum Sieger gekürt. Auch Nathalie Weidenmüller aus Creglingen-Sechselbach bestach durch die Harmonie , die zwischen ihr und ihrem Kalb herrschte und so war sie bei der Gruppe der älteren Kinder erfolgreich. Alle Kinder bekamen einen mit Süßigkeiten gefüllten Siegerpokal. Weil in drei Ringen gleichzeitig gewertet wurde, konnte die Prämierung bei der viel Arbeit im Vorfeld und im Hintergrund geleistet wurde, zügig und für die Zuschauer äußerst kurzweilig durchgeführt werden.
Fotos zeigen alle Siegertiere , Jerseysiegerin in Vogelperspektive und Kindervorführwettbewerb. Tillmann Zeller
Jungviehprämierung anlässlich des
Kuckucksmarktes Vor über 75 Jahren beschloss die Gemeinde Eberbach ihre vielen Märkte zu einem einzigen Markt zusammen zu schließen. Einen Namen für diesen Markt lieferte der Kuckucksprozess im 17. Jahrhundert, bei dem es wohl darum ging, dass ein Gast statt einer Taube einen gebratenen Kuckuck vorgesetzt bekam.
Seit Jahren wird der Kuckucksmarkt als Plattform für eine Rinderschau der in der Nachbarschaft beheimateten Rinderzüchter genützt. Trotz des schlechten Wetters kamen zahlreiche Besucher, gut gegen den Regen und den Matsch gerüstet, um den Rinderzüchtern bei der Prämierung ihrer 87 Tiere zuzuschauen.
Von diesen Tieren konnten immerhin 84 mit einem ersten und drei Tiere mit einem zweiten Preis ausgezeichnet werden, so dass die Laune, trotz der widrigen Bedingungen, insgesamt sehr gut war. Auch Lutz Michel, Direktor des Veterinäramts des Rhein-Neckar-Kreises zog eine positive Bilanz: "Die Fleckviehzucht in der Region lebt, und die Züchter nehmen ihr Handwerk ernst".
Und so richteten die Preisrichter Otto Kurz von der RBW und Eckhard Sperr aus Satteldorf:
Siegerrind jung wurde eine "Safir" Tochter (MV: Randy) aus dem Besitz von Otto Hennegriff aus Limbach-Balsbach. Dieses Rind geht auf die Kuhfamilie der berühmten "Line" zurück, die dieser Tage die Leistung von 100 000 kg Milch voll macht.
Walter Mehl aus Buchen-Unterneudorf stellte mit einer "Strokkar" Tochter (MV: Morror) die Reservesiegerin in dieser Gruppe. Bei den älteren Rindern stellte der Betrieb Rechner, Reisenbach der übrigens mit den meisten aufgetriebenen Tieren vertreten war, mit einem Rind "Repteit" aus "Luther" die Siegerin.
Knapp geschlagen auf dem zweiten Platz war ein weiteres Tier von der Familie Hennegriff, eine "Regular" aus "Hofrat". Auch die weiteren Beschicker, Peter Henrich, Oberdielbach; Manfred Schork, Balsbach; Klaus Goehrig und Siegfried Hess aus Schönbrunn; Arnold Heck aus Limbach Wagenschwend und Karlheinz Lenz aus Fahrenbach konnten gute Platzierungen erreichen.
Wie immer hatte der Senior der Familie Hess, Kurt Hess, durch unermüdlichen persönlichen Einsatz dafür gesorgt, dass genügend Preise und Pokale für die Preisträger zur Verfügung standen. M. Ruck
Bezirksrindviehschau am 18. Juni 2006 in Bad Saulgau Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen organisierte der Fleckviehzuchtverein Bad Saulgau nach 3 Jahren wieder eine Bezirksrindviehschau auf der örtlichen Festwiese. Ein buntes Rahmenprogramm rund um die Landwirtschaft lockte interessierte Gäste mit vielfältigen Informationen und Eindrücken.
Insgesamt stellten sich zehn Betriebe mit 59 Tieren dem züchterischen Wettbewerb. Für das Niveau der Schau spricht, dass 51 erste Preise und 8 zweite Preise vergeben werden konnten. Als Preisrichter fungierten Zuchtleiter, Dr. Alfred Weidele und Joachim Keller, Vorsitzender des Zuchtverein Ehingen. Die Klasse der Kühe mit einer Kalbung in Milch konnte die sehr frisch und jugendlich wirkende Poldi-Tochter Elke von Karl-Josef Reck in Hohentengen vor der extrem leistungsstarken Regio-Tochter Karegio aus der Zucht von Alfred Berger, Mieterkingen für sich entscheiden, die mit einer Erstlaktation von 10.740 kg Milch aufwartete. In der Klasse der tragenden Erstkalbskühe setzte sich die sehr elegante und euterstarke Hordis-Tochter Röshordi von Thomas Zimmerer, Eselsmühle klar an die Spitze. Sie wurde gefolgt von der sehr wuchtigen und korrekten Martha (V: Borneo), aus dem Stall von Wolfgang Rinn, Ragenreute.
Bei den Zweitkalbskühen dominierte die extrem großrahmige, milchbetonte und mit hervorragendem Euter ausgestattete Rekel-Tochter Renzirek (B: Zimmerer) die Konkurrenz. Ihr folgte die formschöne, leistungsstarke und gut ausbalancierte Karibandy (V: Randy) aus dem Betrieb Berger, Mieterkingen. Die Hofrat-Tochter Tekla (B: Reck) war bei den trächtigen Kühen mit 2 Kalbungen an diesem Tag nicht zu schlagen. In der am stärksten besetzten Klasse der Kühe mit 3 bis 5 Kalbungen in Milch war die Entscheidung sehr eng, so dass gleich zwei Tiere zum Sieger erkoren wurden. Im ersten Ring konnte sich die extrem körperhafte und sehr leistungsstarke (5/3,6 10181 4,21 3,50) Rennmer-Tochter Reni, (B: Berger), die bereits 5 mal gekalbt hatte, klar durchsetzen. Dem zweiten Ring drückte die große, milchtypische, mit hervorragendem Euter ausgestattete Pickel-Tochter Lisopi aus dem Betrieb Zimmerer deutlich ihren Stempel auf.
Die kleine Konkurrenz der trockenen Kühe mit 3 bis 5 Kälbern entschied die sehr kompakte Morror-Tochter Girgl aus der Zucht von Markus Heinzler, Ostrach-Eschendorf klar für sich. Ein besonderer Leckerbissen stellte die Entscheidung bei den alten Kühen dar. Hier siegte Rösromen (V: Romen) von Thomas Zimmerer, Eselsmühle, die bereits im Frühjahr auf der RBW-Schau in Ilshofen den Gesamteutersieg erringen konnte. Mit ihren mittlerweile neun Kälbern präsentierte sie sich in gewohnter Frische. Gefolgt wurde sie von ihrer Stallgenossin Liesora (V: Relpstar), welche 2005 in Ilshofen den Fleischsieg erringen konnte.
In der Vereinsklasse der Jungkühe konnten absolute Leistungskanonen bestaunt werden. Einsatzleistungen über 36 kg Tagesgemelk wurden in der Spitze erreicht. Als Siegerkuh stellten die Preisrichter die Regens-Tochter Regenis heraus. Die Kuh vom Betrieb Zimmerer bestach durch tollen Rahmen, viel Körper, ein hervorragendes Bein, und das alles in Kombination mit einem gut ausbalancierten, drüsigen und sehr leistungsbereiten Euter. Ihre Vorzüge verhalfen ihr schließlich auch zum Titel: "Siegerkuh jung". Zum "Sieger mittel" wurde Lisopi gekürt, die sich zuvor schon bei den mittleren Kuhklassen hervortat. Unangefochten auf Platz eins bei den Altkühen und "Gesamteutersieger" wurde souverän die schauerfahrene Rösromen. Wie 2005 in Ilshofen, wiederholte Liesora ihren Titel "Fleischsieger", so dass letztendlich alle Siegertiere aus dem Betrieb Zimmerer stammten.
Gelungene Bezirksrindviehschau am 2.
Juni 2006 Am 2. Juni 2006 fand in Ilshofen in der Arena Hohenlohe die erste gemeinsame Bezirksrindviehschau der Fleckviehzuchtvereine Crailsheim, Gaildorf, Gerabronn, Schwäbisch Hall und Öhringen mit einem Vorführwettbewerb der Jungzüchter statt. Es waren Fleckviehtiere aus dem gesamten Kreis Schwäbisch Hall, dem angrenzenden Ostalbkreis und dem ehemaligen Kreis Öhringen aufgetrieben. So bot diese Schau eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über den hohen Stand der Fleckviehzucht aus diesem Gebiet zu informieren. Schon vor der Schau war klar, dass es in Ilshofen "Super Kühe" zu sehen gab, waren doch bereits einige Kühe bei der RBW Schau im März 2006 erfolgreich. 45 Züchterfamilien stellten den Preisrichtern Dr. Alfred Weidele, Thomas Bidlingmaier, Hermann Gehringer und Klaus Mayer 4 Bullen und 131 Kühe, hervorragend gepflegt und vorbereitet zur Bewertung. 21 Jungzüchter/innen traten zum Vorführwettbewerb an und wurden von Maik Wittemeier und Dieter Kraft bewertet. Alfred Schneider, der Vorsitzende des Viehzuchtvereins Schwäbisch Hall, eröffnet die Schau. Er konnte zu dieser Schau viele Ehrengäste, aber auch sehr viele interessierte Züchter begrüßen, die Sitzplätze in der Arena waren gut besetzt. Als erstes mussten die Jungzüchter mit Ihren Vorführrindern zur Bewertung in den Ring. Es ist schon toll, wie die Jungzüchter ihre Rinder vorbereitet haben, blitzblank geputzt und gestylt. Beim Vorführwettbewerb kommt es vor allem auf die Harmonie zwischen Führer und Tier an, das Tier muss sich vom Vorführer ohne Probleme leiten lassen und optimal darstellen. Es ist klar, dass dies nur funktioniert wenn genügend trainiert wird. Trotz aller Vorbereitung müssen Vorführer und Tier letztendlich mit der Schauumgebung fertig werden. Andere Tiere, viele Menschen, Lärm und Hektik, wer da die Ruhe behalten kann, der hat die besten Chancen.
Insgesamt war es sehr beeindruckend wie die Jungzüchter ihre Tiere vorstellten, ein großes Lob an sie. Alle am Wettbewerb teilnehmenden Jungzüchter bekamen von den Vereinsvorständen einen Pokal überreicht.
Den Siegerpokal in der Altersgruppe bis 17 Jahre, errang Mareike Kuppler aus SchrozbergReupoldsrot. In der Altersgruppe über 17 Jahre sicherte sich Constanze Schneider aus Satteldorf-Gröningen den Siegerpokal.
Teilgenommen am Vorführwettbewerb haben: Constanze Schneider Gröningen, Stefanie Nübel Wiesenbach, Christine Kuppler u Mareike Kuppler Reupoldsrot, Andre Pflanz Großaltdorf, Marcel Renz Lohr, Stefanie Klenk u Marc Klenk Dörrmenz, Michael Beck Hof Aischland, Simone Layher u Fabian Layher Eichenau, Matthias Bögelein u Annika Bögelein Lohr, Daniel Stier Schönenberg, Lisa Langkammerer, Anna Langkammerer u Florian Langkammerer Spitzenmühle. Marco Grau Wimberg, Matthias Meinikheim Oberwinden, Michael Heilmann u Katrin Heilmann Schrozberg. Nachdem der Vorführwettbewerb beendet war wurden die Bullen und Kühe bewertet und prämiert. Die 4 Bullen erhielten alle einen 1. Preis, 118 Kühe wurden mit einem 1. Preis prämiert, 13 Kühe erhielten einen 2. Preis. Zur Siegerauswahl standen in den Kuhklassen folgende 1 A Kühe zur Auswahl: Klasse 1, Jungkühe, 1 Kalbung, in Milch
Klasse 2, Jungkühe, 1 Kalbung, tragend
Klasse 3, Kühe, 2 Kalbungen, in Milch
Klasse 4, Kühe, 2 Kalbungen, tragend Klasse 5, Kühe, 3 - 5 Kalbungen, in Milch
Klasse 6, Kühe, 3 - 5 Kalbungen, tragend
Klasse 7, Kühe, 6 und mehr Kalbungen, in Milch Klasse 8, Kühe, 6 und mehr Kalbungen, tragend Klasse 9, Jungkühe, 1 Kalbung, Vereinsklasse
Zum Siegerbullen der Schau kürten die Preisrichter den Bullen Romar-ET, einen Romen-Sohn im Besitz der Familie Thomas Heilmann aus Schrozberg. Zur Siegerjungkuh und Eutersiegerin wurde Britta DE 08 128 05731, von Kurt Schneider Sulzbach-Laufen gekürt. Resersiegerkuh der jungen Kühe wurde Offerte DE 08124 22808, von der Schneider GbR Bühlerzell-Gantenwald. Zur Siegeraltkuh kürten die Preisrichter die Kuh Bärbel DE 08118 53211, von Thomas u Susanne Klenk GbR Kirchberg-Dörrmenz. Reservesiegerkuh der Altkühe wurde Walburga DE 08078 21785, von Schneider GbR Bühlerzell-Gantenwald.
Als Fleischsiegerin wurde die Kuh Hexe DE 08120 20890, Vater: Zeris-Et von Hans-Martin Kuppler aus Schrozberg-Reupoldsrot herausgestellt. Als Ehrenpreis überreichten die Vorsitzenden der Viehzuchtvereine den Tierbesitzern einen eigens für diese Schau geschnitzten Holzteller. Im Schlusswort bedankte sich Eckhard Sperr, der Vorsitzende des Viehzuchtvereins Crailsheim bei den Preisrichtern für das objektive Bewerten und Richten, bei der RBW für die Vorbereitung der Schau, bei den Mitarbeitern des Landwirtschaftsamtes Ilshofen und den Mitarbeitern des Bildungs- und Wissenszentrum Aulendorf Viehhaltung -Grünlandwirtschaft-Wild u Fischerei für Ihre Mitarbeit zum Gelingen der Schau.
Bezirksrindviehschau am 26. Mai 2006 in Boxberg "Models mit sanften Augen" Trotz des unfreundlichen Wetters gab es eine große und interessierte Zuschauerkulisse bei der traditionellen Boxberger Bezirksrindviehschau des Tauberbischofsheimer Fleckviehzuchtvereins im Rahmen des Boxberger Maimarkts . Sie kamen zurecht , denn es gab einige Höhepunkte. Es wurden beeindruckende Kühe der Rasse Fleckvieh vorgestellt und hochmotivierte Kinder führten ihre Kälber vor . Die Kuhmanege war bestens von den Männern des städtischen Bauhofs vorbereitet worden.Auch in der modernen Landwirtschaft, in der die elektronische Datenverarbeitung von jedem Zuchttier eine Vielzahl von Leistungsdaten bietet , die bei der Auswahl der Tiere helfen, muss jeder Landwirt den Zusammenhang bei Zucht- und Nutztieren zwischen Leistungen und Äußerem erkennen. Manchem Nichtlandwirt und Berufsanfänger erscheint die Tierbeurteilung als eine schwierige und kaum durchschaubare Geheimwissenschaft. Für den Uneingeweihten wirken alle Kühe gleich. Sie haben sanfte Augen , ein Fell und einen Schwanz. Nicht zuletzt , weil die Tierzüchter ihre eigene Fachsprache und Fachausdrücke haben. So kann der Laie nichts mit den Begriffen Exterieur, trockenes Beinwerk, lose Schulter, kuhhessige Stellung oder Milchwert anfangen. Die praktische Tierbeurteilung ist jedoch keine Geheimwissenschaft, sondern eine Fertigkeit, die jeder erwerben kann , der sich darum bemüht. Die Bezirksrindviehschau ist eine gute Gelegenheit , um sich über den hohen Stand der hiesigen Rinderzucht zu informieren und zu erfahren wie die Leistungsträgerinnen der hiesigen Fleckviehzucht beurteilt werden. Hier bekommen Kinder Kontakt zur Landwirtschaft und merken, dass die Models mit den so sanften Augen auf dem grünen Rasen sehr ungestüm werden können. Es gibt eindeutige Zusammenhänge zwischen der Leistung und den Körperformen bei Rindern. So führen Fehler bei den Gliedmaßen zu Schmerzen beim Stehen und Gehen und zu geringeren Leistungen und vorzeitigem Abgang. Auch das Becken und seine Form gibt Hinweise auf die mögliche Euterform und das mögliche Geburtsverhalten der Kuh. Ein langes Becken bedeutet ein langes Euter , ein schmales Becken ein schmales Euter und enge Geburtswege. Wer wirtschaftlich Milch oder Rindfleisch erzeugen will, muss Rinder auf ihre Eignung für die jeweilige Nutzungsrichtung beurteilen können. Zu einem möglichst sicheren Urteil gelangt man durch Unterlagen über die Abstammung und die Beurteilung nach der äußeren Form. Der vorgebildete Besucher erhielt im Schauverzeichnis die wichtigen Leistungsdaten. Alle Aussteller hatten ihr bestes getan , um die Rinder gut zu präsentieren. Die Models waren frisch geschoren und die Klauen gestylt. Eine besondere Attraktion war der Kälbervorführwettbewerb des ganz jungen Züchternachwuchses. Er lockte wieder viele andere Kinder und Familien an. Viele Zuschauer fieberten mit den Kindern. Fünf Kinder zwischen sieben und elf Jahren mussten ihren vierbeinigen Schützling durch einen Parcours führen und Fragen zur Fütterung und der Verwandtschaft des Kalbes beantworten.
Mit Begeisterung waren die Kinder bei der Sache .Am besten wurde die Präsentation der Kälber der siebenjährigen Meike Hahner mit ihrem Kalb Waltraud und der elfjährigen Luise Weber mit Kalb Lili beurteilt. Die Richter taten sich sehr schwer, denn alle Kinder gaben sich große Mühe und gab es kaum Unterschiede im Leistungsniveau. Alle Kälber waren bestens vorbereitet. Und alle wussten über die Herkunft und Fütterung ihres vierbeinigen Schützlings Bescheid. Mehrere Wochen lang haben die Kinder mit ihren Kälbern geübt. Bewertet wurde die äußere Erscheinung des Vorführkalbes mit seinem Allgemeinzustand und der Pflege und Sauberkeit. Wichtig waren die Einzelvorstellung und das Wissen zum Tier. Weitere Kriterien waren die Vorführung, der Vorführer selbst,die Vorbereitung des Tieres und der Gesamteindruck. Mit Beharrlichkeit wurden die recht ungestümen Jungtiere in die Manege geführt. In acht Wettbewerbsklassen wurden Kühe beurteilt, die Begrüßung der Ehrengäste übernahm der Vorsitzende Werner Kappes. Er wies auf die Bedeutung der Rindviehhaltung bei der Erhaltung einer gepflegten Kulturlandschaft hin. Alle Züchter taten ihr Bestes um ihre Tiere gut zu präsentieren . So wurden am Wettkampfort die Rinder nochmals gestriegelt und die Verunreinigungen abgewaschen. Um so eine Prämierung zügig und objektiv durch zu führen sind viele fleißige Personen vor und hinter den Kulissen notwendig. So bewerteten die Zuchtexperten Dieter Kraft, Thomas Bidlingmaier, Thomas Schmidt und Otto Kurz objektiv die Tiere. In der Klasse I Kühe mit einer Kalbung in Milch belegten Enya eine Hippoochter , eine Kuh mit hervorragender Körperverbindung aus dem Stall von Jürgen Weber (Boxberg) und Lusela mit einem wunderbaren Euter den ersten Platz. Die Rekeltochter steht im Stall von. Karsten Kappes, Boxberg-Bobstadt. In der zweiten Klasse der Kühe mit zwei Kalbungen in Milch und tragend siegten die beiden Kühe Goldi und Ute von Jürgen Weber. In der dritten Klasse der Kühe mit zwei Kalbungen in Milch beeindruckten die temperamentvolle Laemy, die Traumkuh Halla von Karsten Kappes und Rosette von Karl und Kai Vogel aus Werbach. In der vierten Schauklasse traten Kühe mit zwei Kalbungen und tragend an. Hier wurde Regine , eine Kuh mit sehr viel Tiefe und exzellenten Inhaltsstoffen von Karsten Kappes und Gitte eine Kuh mit trockenem Fundament von Dietmar u. Steffen Hofmann, Boxberg-Schwabhausen an die Spitze gestellt. In der fünften Gruppe , den Kühen mit drei bis fünf Kalbungen in Milch, beeindruckten die Leistungskanone Ruth mit 10062 Jahresmilchleistung von Karl und Kai Vogel und die moderne und frische Kuh Erika von Jürgen Weber, Boxberg. Im sechsten Ring mit Tieren mit 3-5 Kalbungen tragend präsentierten sich die wuchtige Liz von Dietmar und Steffen Hofmann und Evalinde aus dem Stall Weber am besten. In der Klasse Sieben traten Kühe mit sechs und mehr Kalbungen in Milch an. Hier wurden die top-frische Eischa und die hervorragende alte Dame Eiche von Jürgen Weber prämiert. Die Siegerinnen in der achten Gruppe , den Kühen mit sechs und mehr Kalbungen in Milch, waren die rumpfige Bambi und die harmonische Marika gezüchtet im Stall von Dietmar u. Steffen Hofmann. Am Schluss traten die Siegerinnen aller Klassen gegeneinander an. Siegertier bei den jungen Fleckkühen war die absolut harmonische Regiotochter von Karsten Kappes und Reservesiegerin Enya die Hippotochter aus dem Stall Weber. Bei den älteren reifen Kuhdamen war die Bullenmutter Ruth von Karl und Kai Vogel am ersten Platz. Reservesiegerin ist die tiefrippige Liz mit hervorragendem Milchwert von Dietmar und Steffen Hofmann. Mit sechzig Kühen wurde ein breites Spektrum der beeindruckenden Züchterlistungen vorgestellt.
Fotos zeigen Sieger der Viehprämierung alle, Jungsiegerkuh. Kinder des Vorführwettbewerbs und Siegerin Meike Hahner Tillmann Zeller
Eindrucksvolle Fleckviehschau im In acht Ringen wurden die Kühe gerichtet, sechs Betriebe stellten die Ringsiegerkühe. Je zweimal kamen sie aus den Betrieben Fridolin Baumann GbR in Immendingen- Zimmern und Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen. Einmal stellten den Ringsieg die Betriebe Hubert Ewald aus Bräunlingen, die Hofer GbR aus Tuttlingen, Eduard Maurer aus Kolbingen und Lukas Moriz aus Geisingen- Kirchenhausen. Um den Titel "bestes Euter" und "bester Fleischansatz" kämpften jeweils sechs Kühe, drei Kühe waren in der Fundamentsiegerauswahl. Wie die Tabelle zeigt, landete Morror als Vater der Siegerkühe einen Doppelerfolg, bei den Ringsiegerinnen waren die bekannten Vererber Lotarry und Romel zweimal im väterlichen Pedigree.
Dass die Lampe auch Eutersiegerin und im Fundament Reservesiegerin wurde, spricht für die herausragende Qualität der jungen Dame.
Der Altkuhsieg entschied sich auch zwischen vier Kühen: Der Lotarrytochter Tatjana und der Morrortochter Regina von der Helmar und Thomas Weisshaar GbR aus Brigachtal- Klengen, der Nexhortochter Gabi von Lukas Moriz aus Geisingen- Kirchen- Hausen und der Mooritotochter Karola der Fridolin Baumann GbR aus Immendingen- Zimmern. Siegerin wurde eindeutig Regina vor der Mooritotochter Karola.
Regina verkörperte hervorragend das Vererbungsbild ihres Vaters Morror, der in der Fleckviehwelt Akzente gesetzt hat und noch setzt.
Sie war auch in der Fleisch- und in der Euterauswahl zu finden und da sie leistungs- und exterieurmäßig die kompletteste Schaukuh war, wurde ihr auch der Gesamtsieg der Schau vor der Jungkuhsiegerin Lampe zugesprochen. Dass die Schau züchterisch Sinn machte, erkennt man daran, dass drei Bullenmütter bestätigt werden konnten und fünf der RBW zur Auswahl empfohlen werden können.
Als Beiprogramm präsentierte Frau Maren Renz vom Landwirtschaftsamt Tuttlingen anhand einer realen Futterration, was ein Kuh für 40 kg Milch zu sich aufnimmt, eine interessante Angelegenheit für die Besucher. Museumsdirektor Walter Knittel moderierte zwischen den Tierbesprechungen immer wieder über die Zuchtgeschichte im oberbadischen Raum und die Jungzüchter sowie die Molkerei Omira stellten Ihre Produkte aus. Erfreulicherweise konnten zahlreiche Ehrenpreise verteilt werden, die als eine kleine Entschädigung für die Vorbereitung und Durchführung von den Züchtern dankbar angenommen wurden. Der Zuchtverein stiftete jedem Beschicker eine geschnitzte Kuh, eine motivierende Geste.
Interessant war auch der Auftritt von 18 Züchterkindern, die zeigten, wie vertraut sie sich im Umgang mit "ihren" Kälbern gemacht hatten. Sie hatten auch schöne Bilder mit den Daten der Kälber gemalt und verziert. Auf die Fragen von Michael Schmid aus Emmingen- Liptingen kamen teils verblüffende Antworten. Es ist allen Kindern sehr gut gelungen, Ihre Kälber gekonnt im Ring zu bewegen und zu präsentieren. Man merkte allen an, dass Sie viel Freude an dem Wettbewerb hatten. Auch sie wurden reich belohnt mit verschiedenen Geschenken.
Zum Schluß gratulierte Preisrichter Willi Armbruster aus Freudenstadt- Frutenhof - er ist Vorsitzender des Rasseausschusses Fleckvieh in der Rinderunion - den Teilnehmern zu ihren hervorragenden Fleckviehkühen und dem Fleckviehzuchtverein Schwarzwald- Baar- Heuberg zur gelungenen Schau im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Dr. Maus, Fotos: Maus, Ganter
Bezirksrindviehschau des
Fleckviehzuchtvereins Auf der Bezirksrindviehschau des Fleckvieh Zuchtvereins Göppingen/Geislingen präsentierten sich die Züchter des Vereins mit ihren hervorragend hergerichteten Tieren dem Preisgericht und der breiten Öffentlichkeit. 1 Bulle und 129 Kühe waren für diese alle 3 Jahre stattfindende staatliche Bezirksrindviehschau vorgestellt worden, um einen 1. Preis im züchterischen Wettbewerb zu erringen. Die 130 Tiere der 11 Züchter präsentierten sich auf eindrucksvoll hohem Niveau. Die Kriterien der Rasse Fleckvieh, hohe Milchleistungen mit bester Bemuskelung, konnten bestaunt werden. Das leistungsstärkste Tier erreichte 11200 kg/Milch/Jahr; die schwerste Kuh im Alter von 3 Jahren brachte 800 kg auf die Waage. Knappe Entscheidungen gab es in allen verschiedenen Schauklassen, da der Körperbau, die Milchleistung, das Exterieur und die Euterqualität wenig Wünsche offen ließen. 113 Kühe erreichten einen 1. Staatspreis. Für die städtischen Besucher hatte das Amt für Landwirtschaft einen Verbraucherinfostand und Probierstand der Milchwerke Schwaben bereitgestellt. Besonders beliebt bei den Kindern waren 2 Kälber, welche liebevoll gestreichelt werden konnten. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der 1. Vorsitzende Karl Müller bei allen Ausstellern, den Preisrichtern, dem Amt für Landwirtschaft und den Gingener Landfrauen, die für das leibliche Wohl sorgten. Abends im Gasthaus Hirsch in Auendorf vollzog Herr Dr. Weidele von der RBW mit Bildern des Tages die Schaukritik. Anschliessend überreichte der Vorsitzende Herr Müller den Tierbesitzern ihre erzielten Preise.
Hans Keller
am 7. April 2006 Am 7. April 2006 zeigten die Züchter des Fleckviehzuchtvereins Heilbronn auf ihrer Tierschau mit Staatsprämierung ihre besten Tiere. In der Halle des Reit- und Fahrvereins Ilsfeld wurden von 8 Zuchtbetrieben 57 bestens vorbereitete Tiere in allen Altersklassen aufgetrieben. So konnte das Preisgericht bestehend aus dem Zuchtleiter und Geschäftsführer der RBW Dr.A.Weidele und des renommierten Züchters W. Kubach aus Langenbrettach in 9 Klassen richten. Insgesamt wurden dabei 49 Staatspreise und 9 Vereinspreise vergeben. Einen ersten Staatspreis konnte zu Anfang gleich der Bulle "Irom" aus dem Besitz von Rolf und Wolfgang Obenland aus Ilsfeld gewinnen. Der "Regio" Sohn aus der Zucht von Gerhard Busch Heidenheim wurde vom Preisrichter wegen der Korrektheit vor allem seiner Gliedmassen hervorgehoben. Das Schaugeschehen wurde in Folge von zwei Betrieben dominiert. Walter Nagel aus Leingarten, der Vorsitzende des Zuchtvereins, hatte mit der "Humlang" Tochter "Lilofee" nicht nur die Siegerkuh jung, mit der "Poldi" Tochter "Mirabell" stellte er auch die Eutersiegerin. Des weiteren konnte sich seine "Rebi" Tochter "Katrin " als Reservesiegerin der besten Fleischkühe platzieren. Übertroffen wurde dieses Ergebnis nur noch von Familie Gailing aus Obersulm Eschenau die selbst mit 4 Generationen anwesend war um sich um die vielen ausgestellten Tiere zu kümmern. Mit der "Horb" Tochter "Lolita" und der "Ronny" Tochter "Nanni" sicherten sie sich die Sieger und Reservesiegerin bei den älteren Kühen. Außerdem waren sie mit je einer Reservesiegerin bei den jungen Kühen und den besten Euterkühen erfolgreich. Den Titel "Fleischsiegerin" sicherte sich die "Haxromus" Tochter "Birke" der Züchterfamilie Sauer aus Ilsfeld Schozach, die mit ihr eine wahrlich gewaltige Kuh zur Ausstellung gebracht hatten. Bei dem beliebten und sehr spannenden Wettbewerb um die beste Züchtersammlung belegte die sehr engagiere Mannschaft der Heilbronner Vollzugsanstalt Hohrainhof nach der Familie Nagel den dritten Platz. Dr. Weidele stellte aber die siegreiche Gruppe von Familie Gailing als einheitlichste Sammlung aller 6 vorgestellten Sammlungen heraus. Auch die Zuchtbetriebe Baier, Abstetter Hof, Conrad aus Ilsfeld und Grimm aus Horkheim zeigten herausragendes züchterisches Material und wurde dafür ebenfalls mit Staats- und Vereinspreisen bedacht. Traurig war lediglich, dass nur so wenige Zuschauer zu diesem Ereignis gekommen waren um die Mühe und das Engagement der ausstellenden Züchter mit Beifall zu krönen. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass die Rinderzüchter weiterhin Flagge zeigen und sich so gut in der Öffentlichkeit präsentieren. Matthias Ruck
Jungviehprämierung mit
Kindervorführwettbewerb Bei trockenem, windigem, kaltem Februarwetter, aber mit Sonnenschein fand am Samstag, 25.2.06 anlässlich des Stadtfeiertages in Kirchberg/Jagst die traditionelle Jungviehprämierung statt. Zum ersten Mal wurde die Prämierung diesmal auf dem Frankenplatz, sozusagen "Down Town" abgehalten. Als Neuerung und Publikumsmagnet gab es zum ersten Mal einen Kälbervorführwettbewerb. Die Verlegung der Prämierung auf den Frankenplatz war ein voller Erfolg, so viele Besucher wie seit Jahren nicht mehr umsäumten den Vorführring. Sie kamen zurecht, denn Sie konnten vieles wissenswerte von der Landwirtschaft und der Rinderzucht mit nach Hause nehmen. Otto Kurz von der Rinderunion Baden- Württemberg erklärte den Besuchern um was es bei einer Viehprämierung geht. Er versicherte den städtischen Besuchern dass die Rinder und Milchkühe heutzutage artgerecht gehalten werden um gesunde Nahrungsmittel zu produzieren. Den Landwirten und Rinderzüchtern ist es ein wichtiges Anliegen den Kontakt zur städtischen Bevölkerung zu pflegen und sie über Ihre Sorgen und Probleme aufzuklären. Selbst auf dem Land wissen viele Kinder heute nicht mehr wo die Milch herkommt. Beim Vorführwettbewerb der Züchterjugend war der Vorführring dicht von Besuchern umlagert, alle wollten sehen wie die Kinder ihre Kälber vorstellten. Es ist halt auch zu schön wenn so kleine Knirpse mit ihrem Kalb um die Strohballen laufen oder auch mal gezogen werden. 11 Kinder mit Ihren Kälbern gingen in 2 Altersgruppen an den Start, Paul Sperr Bölgental, Maximillian Schock Rüddern, Lukas Schmidt Weckelweiler, Sven Lukas Heim Naicha, Max Schmidt Weckelweiler, Felix Hessenthaler Wollmershausen, Eva Kuch Weckelweiler, Daniel Groh Dörrmenz, Fabian Layher Eichenau, Dan Hubmann Mistlau und Kevin Jauch Mistlau. Auf die Fragen über ihre Kälber, gestellt von den Preisrichtern Christine Kuppler und Hermann Gehring wussten die Kids genau Bescheid. Mein Kalb bekommt jeden Tag noch Schoppele oder die Mutter meines Kalbes gibt am Tag 30 l Milch. Deshalb war die Entscheidung, wer hat sein Kalb am besten vorgestellt für das Preisgericht nicht leicht. Bei der Altersgruppe bis 8 Jahre stellte Sven Lukas Heim sein Kalb am besten vor, bei der Gruppe über 8 Jahre, Kevin Jauch. Alle Kinder erhielten natürlich einen Siegerpokal den sie mit berechtigtem Stolz entgegennahmen. An dieser Stelle ein Dank an Michael Schmidt aus Weckelweiler der sich stark für den Kindervorführwettbewerb eingesetzt hat. Ein Dank auch an die Ortgruppe des Bauernverband Lendsiedel, die die Siegerpokale zur Verfügung stellte. Bei der Rinderprämierung waren als Preisrichter tätig: Dr. Ströbel vom Veterinäramt, Hermann Gehringer Viehzuchtverein Bad Mergentheim, Georg Maurer Viehzuchtverein Gerabronn und Otto Kurz von der RBW. Ihnen wurden von den Fleckviehzüchtern Fr. Dierolf Elzhausen, Hermann Groß Heufelwinden, Hans Dieter Herrmann Blaubach, Friedr. u Markus Hofmann Gröningen, Thomas u Susanne Klenk Dörrmenz, Hans-Martin Kuppler Reupoldsrot, Gerhard u Irmgard Layher Eichenau, Albert Meinikheim Oberwinden, Otto Pröger Dörrmenz, Siegfried u Eckhard Sperr Bölgental und Willi Wüstner Wiesenbach 37 Rinder zur Bewertung vorgestellt. Den Züchtern gebührt dafür großes Lob! Das Herrichten und an den Strick gewöhnen der heute überwiegend freilaufend aufwachsenden Rinder ist eine zusätzliche Arbeitsbelastung für die Züchter und hierfür gebührt ihnen ein besonderer Dank. Insgesamt wurden elegante, bestens gepflegte, gut entwickelte Rinder mit sehr guten Euteranlagen vorgestellt. So konnten 37 1. Preise vergeben werden. Den Siegerpreis der Klassen 12 bis 19 Monate errang Katalognummer 15, eine "Nohorr Tochter" von Albert Meinikheim, der Reservesieg ging an Katalognr. 4, eine "Randy Tochter" von Thomas u Susanne Klenk. Siegerrind der Klassen über 19 Monate wurde Katalognummer 29, eine "Egadin Tochter" von Hans Martin Kuppler,den Reservesieg errang Katalognr. 33, eine "Poldi Tochter" von Friedr. u Markus Hofmann.
Otto Kurz
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