FleckviehHolsteinsBraunvieh Rinderunion Baden-Württemberg AngusLimousinHinterwälder

 
 

Rinderunion Baden-Württemberg e.V.

 
       Home  Kontakt  Impressum  Suche  News  
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Web-Navigation
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. News
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Bulleninfos
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fleckvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Holsteins
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Braunvieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Wäldervieh
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Vermarktung
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Termine
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Veranstaltungen
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Berichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Fachberichte
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Jungzüchter
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Serviceangebote
Klicken, um den Ordner zu erweitern oder zusammenzuziehen. Kontakte

< 1 Seite zurück >    < zurück zu Home >

Rennmer 10 Jahre alt

Am 12.08.1989 wurde der Renner-Sohn Rennmer, LNr. 7129762 als viertes Kalb der Kuh Emira, einer Merian-Tochter, im Betrieb Karl Müller, Schlat geboren. Rennmer entstammt somit der in diesem Betrieb dominierenden und enorm leistungsstarken E-Kuhfamilie. Er durchlief die Eigenleistungsprüfung auf der Bullenprüfstation in Horb, die er mit überdurchschnittlichen täglichen Zunahmen von 1.378 g abschloß. Im Dezember 1990 wurde er zum Testbullen ausgewählt und von der Besamungsstation Herbertingen übernommen. Rennmer schaffte als einziger der in Baden-Württemberg geprüften Renner-Söhne den Zweiteinsatz. Er startete seine Karriere als geprüfter Vererber 1995 mit 55 Töchtern bei einem Milchwert von 128 Punkten. Mit viel Skepsis wurde von Anfang an seine Exterieurvererbung betrachtet. Seine Relativzahl 69 in der Bemuskelung war und ist bis heute Minusrekord für einen Besamungsbullen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß Rennmer auf relativ schlechtem Niveau getestet wurde.
So ergab eine Besichtigung von 19 Töchtern, von denen bei zwölf auch die Mutter noch im Betrieb war, mit einer Tiroler Delegation im Juli 1996 für alle Beteiligten ein sehr klares Bild: Rennmer verbessert durchschlagend die Milchleistung, den Rahmen und das Euter. Wenn die Mutter eine gute Hinterbeinwinkelung aufweist, so steht ihr die Tochter meist nicht nach. In den besseren Betrieben waren die sehr rahmigen Rennmer-Töchter schwer und befriedigend bis gut bemuskelt. In weniger guten Betrieben allerdings war die Bemuskelung unterdurchschnittlich bis sehr schlecht.
Insgesamt war der Eindruck so gut, daß Rennmer anschließend in Baden-Württemberg, Tirol und Südtirol in der gezielten Paarung eingesetzt wurde.

Seine enorm hohe Leistungsvererbung unterstrichen die Rennmer-Töchter durch deutliche Leistungssteigerungen von der ersten auf die zweite Laktation von 693 kg Milch und 60 kg Fett- und Eiweißmenge und von der zweiten auf die dritte Laktation von nochmals 736 kg Milch und 52 kg Fett und Eiweiß. Damit einhergehend stieg der Milchwert kontinuierlich und erreichte mit 138 Punkten im Mai 1998 seinen vorläufigen Höchststand. Inzwischen ist die Zahl seiner Töchter auf 792 angestiegen. Die Töchter aus dem Zweiteinsatz bestätigen seine überragenden Vererberqualitäten, so daß sein Milchwert trotz Abschreibung aktuell bei 137 Punkten liegt. Sein Fleischwert liegt bei 109 Punkten und ist durch 180 geprüfte Söhne mit 76 % sehr sicher geschätzt. In der Melkbarkeit wurden 209 Töchter mit einem durchschnittlichen Minutengemelk von 2,00 kg geprüft. Sein Zuchtwert Melkbarkeit beträgt plus 0,23 kg/min. Von Rennmer wurden bisher ca. 220.000 Portionen Sperma produziert. 160.000 Besamungen wurden bereits durchgeführt, 10 % davon außerhalb Baden-Württembergs. 1998 war Rennmer mit 12.927 Erstbesamungen auf Rang drei der in Baden-Württemberg am meisten eingesetzten Fleckviehbullen. In Bayern lag er bei den von außerhalb eingesetzten Bullen hinter Strovanna auf Rang zwei.

Sein Zuchtwert Fruchtbarkeit liegt mit 102 leicht über dem Durchschnitt. Bis Juli diesen Jahres waren 22.038 Kälber von Rennmer geboren. Im Kalbeverlauf ist er mit 109 ebenso positiv geprüft wie bei den Totgeburten mit Zuchtwert 103. Er ist damit einer der wenigen Bullen, welche trotz überdurchschnittlicher Rahmen- und Fleischleistungsvererbung für die Anpaarung an Rinder gut geeignet sind. Lediglich beim Zellgehalt weist er mit 84 einen deutlich negativen Zuchtwert auf. Dies ist allerdings ein Los, welches er mit fast allen RH-blütigen Bullen teilt.
Rennmer gehört auch mit zehn Jahren noch zu den Top-Vererbern der deutschen Fleckviehzucht. Wir hoffen, daß er uns noch lange erhalten bleibt.
Dr. Joachim Kieningeer

< 1 Seite zurück >    < zurück zu Home >

 

  Copyright © 1998-2009 RBW
Ölkofer Strasse 41 · 88518 Herbertingen
  Tel. 07586 / 9206-0, Fax: 5304
E-Mail:
Info@Rind-BW.de
 
  Hit Counter   Website-Entwicklung:
M. Proissl (RBW) -
Proissl@rind-bw.de